
Wehrpflicht im Feuilleton, US Geoökonomie, ESC, Ostmullen, katholische KI, totes Internet
Samstag, 31. Mai 2025 · 4 h 25
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Shownotes
Wolfgang und Stefan besprechen den Mai 2025
In Amerika ist vieles durcheinander, hört man aber den Chefberatern des Sicherheitsapparats damals nochmal zu, klingen sie wie die Sicherheitsarchitekten von heute. Wir hören Jake Sullivan unter Biden und ordnen die Sachlagen mithilfe einer aktuellen Rede von Adam Tooze ein. Es gibt doch große Linien über die Präsidenten hinweg, sogar heute. Dann stellen wir uns grundsätzliche Fragen: Ein neuer Papst, viele alte Ideen und KI, die nicht nur mit Menschen redet, sondern auch Selbstgespräche führt. Sollten wir die alten Lehren nochmal neu schätzen lernen, auch unter Atheisten? Einladend sind die ersten Äußerungen von Leo XIV. allemal. Gegen Ende befassen wir uns mit Ostmullen und dem Ende des Internets.
Wenn ihr Hinweise auf hübsche Büroräume in Frankfurt habt: mail@stefanschulz.com, thx.
ESC ungesehen
• Thema: Eurovision Song Contest (ESC).
• Sänger J.J. (Johannes Pietsch) und dessen Gesangslehrerin Linda Watson (im Transkript als Linda Wurzen bezeichnet).
• Stimmlicher Vergleich: ESC-Darbietungen und klassische Musik, insbesondere Barockopern.
• Referenz: Paul Potts und dessen Bekanntheit durch Castingshows.
Wehrpflichtdebatte im Feuilleton
• Thema: Debatte über die Wiedereinführung der Wehrpflicht in Deutschland.
• Auslöser: Interview von Verteidigungsminister Boris Pistorius in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
• Diskutanten im Feuilleton: Nele Pollatschek und Myrna Funk.
• Kontroverse Punkte: Wehrpflicht für Frauen, Emanzipation, Rolle der Frau für den Staat (Reproduktion), Kollektivgedanke.
• Begriff: "Aufwuchsfähigkeit" im militärischen Kontext laut Carlo Masala.
• Perspektive: Friedrich Merz zur Beendigung von Kriegen durch militärische Erschöpfung.
Gaza
• Thema: Situation in Gaza und Äußerungen von Friedrich Merz auf der re:publica zum Vorgehen Israels.
• Medienberichterstattung: Tagesschau und Darstellung durch das Bundeskanzleramt auf Instagram.
• Podcast-Analyse: Paul Ronzheimer diskutiert mit Daniel Gerlach über den israelischen Diskurs und PR-Aspekte.
• Kritik an Berichterstattung: Robin Alexander lobt SPD und Grüne für zurückhaltende Israel-Kritik.
Salon-Anmerkungen
• Ankündigungen:
• Live-Podcast-Event am 23. August in Frankfurt.
• Weitere Termine von Wolfgang M. Schmitt: Zürich (6.6., Filmvorführung "Die Bekenntnisse des Hochstaplers Thomas Mann"), Kilchberg (7.6., Thomas Mann Tag), Berlin (11.6., Gespräch mit Franz Friedrich über "Die Toten Seelen").
• Stefan Schulz: Auftritt im WDR3 Forum zum Thema Spotify.
• Bürosuche in Frankfurt für Bürogemeinschaft 1789.
• Podcast-Unterstützung: Aufruf zur Mitgliedschaft im "Salon".
• Nächstes Buch im "Salon": "Geoökonomie, Anatomie der neuen Weltordnung" von Milan Babic.
• Abonnement-Möglichkeiten: neue20er.de, Steady, Apple Podcasts, Patreon.
Präsidentenberater erklären US Geoökonomie
• Thema: US-Geoökonomie und -Geopolitik.
• Analyse eines Vortrags von Joe Bidens Sicherheitsberater Jake Sullivan.
• Kritik an den Folgen der Globalisierung für die USA.
• Verkündigung eines "New Consensus", der den "Washington Consensus" ablöst.
• Fokus auf heimische Industriepolitik und "Außenpolitik für die Mittelklasse" als Anti-China-Strategie.
• Bedeutung kritischer Mineralien und das Risiko ihrer "Weaponization" durch China.
• Aufforderung an Partner, sich der US-Strategie anzuschließen.
• Lob für Ursula von der Leyens "De-Risking"-Ansatz.
• Vergleich mit der Politik Donald Trumps, insbesondere dessen Zollpolitik.
• Analyse von Adam Tooze:
• Chinas wirtschaftlicher Aufstieg als historischer Entwicklungserfolg und Destabilisierungsfaktor für die USA ("ontologische Sicherheit", "China Shock").
• Nachhaltigkeitspolitik als geopolitisches Instrument und potenzielle Herausforderung für die US-Hegemonie.
• Das "China/Houthi-Problem": Entwicklung und kostengünstige Technologien (z.B. Drohnen) als Herausforderung für globale Machtstrukturen.
• Kritische Betrachtung des Pariser Klimaabkommens und der US-amerikanischen Haltung dazu.
• Feststellung, dass China bei der Reduktion von CO2-Emissionen und dem Ausbau erneuerbarer Energien führend ist.
Katholische KI
• Thema: Fehlende politische Fundamente und moralische Orientierung.
• Kritik an der Rhetorik Friedrich Merz'.
• David Brooks (im Gespräch mit Scott Galloway) über den Unterschied zwischen Konservatismus und "Anti-Links"-Haltungen sowie die Auswirkungen von Donald Trumps Präsidentschaft auf traditionelle Werte.
• Konzepte moralischer Verankerung: John Bowlby ("Secure Base") und Walter Lippmann (Gefahr privatisierter Moral).
• Vorschlag von Stefan Schulz: Rückbesinnung auf Ordensregeln (Benediktiner, Dominikaner, Franziskaner, Augustiner) als moralische Orientierungspunkte.
• Neuer Papst Leo XIV. (fiktive Figur im Podcast für das Jahr 2025):
• Positionierung zu Risiken durch Künstliche Intelligenz (KI) für Menschenwürde, Gerechtigkeit und Arbeit.
• Bezugnahme auf Papst Leo XIII. und dessen Sozialenzyklika "Rerum Novarum" im Kontext industrieller Revolutionen.
• Verbindung zu Augustinus' Werk "Gottesstaat" ("City of God").
• Paolo Benanti (Franziskanermönch und KI-Berater des Vatikans und der italienischen Regierung): Betrachtet KI als potenzielle neue "Götzen", die antike Orakel ersetzen könnten.
• Thomas Luckmanns Konzept der "unsichtbaren Religion" und dessen Anwendung durch Befreiungstheologen wie Gustavo Gutiérrez auf Kapitalismus und Nationalismus.
• KI-Entwicklungen:
• "Spirituelle" Selbstgespräche von Anthropics KI Claude 4 über Bewusstsein und Liebe.
• Mark Zuckerbergs Vision von KI als persönlichem Gesprächspartner (Meta AI).
• Scott Galloways Bedenken zu KI-Companions und deren Auswirkungen auf menschliche Beziehungen.
Ostmulle
• Thema: Das Internetphänomen "Ostmullen" – junge ostdeutsche Frauen, die sich online in einer rechten Ästhetik inszenieren.
• Diskussion und Analyse des Phänomens in rechten Kreisen:
• Martin Sellner: Sieht darin einen metapolitischen Erfolg.
• Ellen Kositza: Beschreibt die Frauen als oft perspektivlos und aus schwierigen Verhältnissen stammend, sieht sie aber auch als "Nemesis der BRD".
• Joachim Paul (AfD-Politiker): Beglückwünscht die Bewegung und hofft auf eine Ausweitung auf den Westen ("Westmullen").
• Lukas Kubicki (YouTuber, im Transkript als Lukas Kurtial): Thematisiert eine vermeintliche Gottlosigkeit und die Verantwortung, diesen Frauen zu helfen, da sie "Nachwuchs gebären" werden.
Das Internet stirbt
• Thema: Die "Dead Internet Theory" und Veränderungen der Internetnutzung.
• Daten von SimilarWeb:
• Anstieg der Nutzung von ChatGPT, das Wikipedia in den Zugriffszahlen überholt hat.
• Rückläufiger Traffic bei etablierten Webseiten wie Google, YouTube, Facebook und Instagram.
• Verändertes Suchverhalten: Google beantwortet einen Großteil der Anfragen direkt, ohne auf Quellseiten zu verlinken.
• Verhältnis von KI-Crawlern zu menschlichen Besuchern (Beispiele: Google 15:1, OpenAI 250:1, Anthropic 6000:1).
• Implikationen: Schwindende ökonomische Anreize zur Erstellung neuer Inhalte für das offene Web.
Salon-Hinweise
• Abschließender Hinweis auf das nächste Buch im "Salon": "Geoökonomie, Anatomie der neuen Weltordnung" von Milan Babic.
• Weitere Lese- und Hörempfehlungen der Moderatoren: Stefan Schulz ("Apple in China"), Wolfgang M. Schmitt (Jazz-Musik).
KÄS-Termine 2025
Fr. 20.06. / Fr. 19.09. / Fr. 19.12.
Kontakt per Mail: neuezwanziger@diekaes.de
SOMMERSALON am 23. August! Tickets gibts hier (diekaes.reservix.de/p/reservix/group/405387)
Alles hören
Komm' in den Salon (steadyhq.com/de/neuezwanziger/posts/80558d5c-5…). Es gibt ihn via Webplayer & RSS-Feed (zum Hören im Podcatcher deiner Wahl, auch bei Apple Podcasts und Spotify (open.spotify.com/show/6Kjo4dHXI5dOO6erqxZSwv)). Wenn du Salon-Stürmer bist, lade weitere Hörer von der Gästeliste …
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Hallo Wolfgang. Hallo Stefan. Ich habe es verpasst, aber hast du JJ gehört? Ich habe mir das Lied im Nachhinein angehört. [Musik] [Musik] Ich habe es verpasst. Wo war ich an dem Abend? Ich weiß nicht mehr. "Waste the Love" heißt der Titel. Hast du alles gesehen? Nein, um Gottes Willen. Warst du zu Recht der Sieger-Titel?
Ich bin keine Ahnung. Ich gucke ESC nie. Ich dachte, damit aber dann profitiert man damit, dass man sieht. Ja, das ist wohl so. Aber für mich ist es einfach zum größten Teil Musik, die ich nicht aushalte. Ich glaube, dieser Titel ist recht gut, wenn gleich mich mehr interessieren würde, um JJ in einer klassischen Rolle zu sehen.
Denn er hat ja auch Auftritte in der Staatsoper in Wien. Und er hat eine sehr berühmte Gesangstheorin, nämlich Linda Watson. Das ist eine große Wagner-Interpreterin. Und sie legt auch Wert darauf, dass er kein Countertenor ist. Also Countertenore singen ja in so einer Altstimme eigentlich, klingen auch so eine Mischung aus Knabe und Frau.
Und er aber tatsächlich kommt in Sopranhöhen. Und das ist sehr beeindruckend, wie hoch er mühelos gelangt. Also wie groß auch Beeindruck? Ja, das ist auf jeden Fall eine beeindruckende Leistung. Wenn ich gleich nachher anfange. Wenn ich gleich sagen würde, für ihn wird jetzt das Lied zu singen gar nicht das Schwerste sein.
Also er hat, wenn er klassische Partien singt, sicherlich stimmlich größere Herausforderungen. Da geht es ja noch um Performance und alles Mögliche. Aber es ist natürlich wieder so ein Phänomen, dass das ja von einem Publikum geschieht, dass zum größten Teil nicht vertraut ist mit klassischer Musik und jetzt auch nicht mit Countertenoren oder mit Barock-Opern.
Und die hören das und finden das so unglaublich, dass es das gibt. Und da kann man natürlich sagen, ja, Moment mal, das gibt es ganz, ganz oft. Da geht mal ins Theater, seht euch Barock-Opern an. Oft werden die auch mit Countertenoren oder auch mit Männer-Sopran-Stimmen besetzt. Man kann auch abseits vom ESC hohe schöne Stimmen von Männern hören.
Das habe ich jedenfalls mitbekommen davon. Sonst geht der ESC an mir vorüber. Sehr gut. Das sind ja auch immer nur drei Minuten des Publikums. Wird ja nicht wirklich beschäftigt damit, nur kurz befasst. Und dann findet man es gut. Kennt man ja von Paul Potts, damals X-Factor, der ja auch plötzlich diesen klassischen Gesang auf diese Bühne brachte und schon nach dem zweiten Tonrasse des Publikums aus, weil man es gar nicht ausgehalten hat, mal zuzuhören.
Wir gehen ja heute wieder in die Oper, drei Stunden. Das ist das Programm heute. Wir sind gespannt. Es wird ja noch immer über die Werbpflicht debattiert. Du hast vielleicht mitbekommen, dass der Frankfurter Allgemeinen am Sonntag Pistorios ein Interview gegeben hat und meinte, ja, vorerst gibt es keine Werbpflicht.
Aber wenn das dann nicht so klappt mit der Freiwilligkeit, müssen wir darüber nachdenken. Und Eva Högel hat das auch nochmal so betont. Wir werden sehen. Ich glaube, Högel noch wer hat sie's. Nein, nein, sie ist nicht mehr. Aber sie hat das auch nochmal so nachgeschoben, dass das wahrscheinlich nicht nur freiwillig geht.
Kommt direkt mit der Impfpflicht, glaube ich. Jedenfalls wird darüber auch im Völgetown debattiert. Und wir werden uns jetzt eine Völgetown-Debatte im Radio anhören. Zwei Völgetown-Tunistinnen, Nele Polaczek und Myrna Funk, sprechen darüber, dass die Werbpflicht auch für Frauen eingeführt werden könnte und haben da unterschiedliche Positionen.
Ich kenne ja deine Clips noch nicht, würde aber behaupten, dass das jetzt die blödesten Clips sind, die wir heute zu hören bekommen. Ich hab noch Herr Merz-Clips. Nein, nein, nein, nein. Ich bin schon von der Anlage, Herr Blöd, denn die Bundespolitiker in Verantwortung sagen ja nicht ohne Grund erstmal keine Werbpflicht.
Wir machen einen Vorschlag, vielleicht schwedisches Modell und so weiter, weil sie genau wissen, das ist schon schwierig. Aber für Frauen, also eine Zweidrittelmehrheit in diesem Bundestag. Sie sprechen natürlich jetzt darüber, muss das so sein, sollte die Frau wehrfähig werden. All diese Fragen werden jetzt verhandelt und wir versuchen mal, dieses Niveau der Debatte abzubilden.
Fangen wir mal an, Myrna Funk. Für mich ist völlig klar, dass wenn wir über eine zukünftige Werbpflicht sprechen, dass die selbstverständlich Männer und Frauen inkludiert. Und das ist im Gegensatz zu dem, was Jette Nitz hat gesagt, für mich selbstverständlich ein Zeichen emanzipatorischen Handelns und auch einer gleichberechtigten Gesellschaft in Deutschland.
Alle müssen. Nele Polaschek sagt folgendes. Wenn man einen Staat schützen möchte, dann deswegen, weil er weiter bestehen soll. Damit ein Staat weiter bestehen kann, muss es Reproduktionen geben. Das heißt, Menschen müssen Kinder bekommen. Diese Arbeit, das Reproduzieren, das Austragen und Gebären von Kindern, wird in diesem Land wie in jedem anderen Land der Welt zu praktisch 100 Prozent von Frauen gemacht.
Und wir brauchen diese Arbeit. In dieser Situation, wo wir sowieso ein Reproduktionsrate in Deutschland korrigiert, rate von 1,36 Kindern pro Frau. Wenn wir in dieser Situation sagen, wir nehmen jetzt unsere Frauen im reproduktionsfähigen Alter, was ja eine begrenzte Zeit ist, und zwingen die zur Werbpflicht, dann ist es eine sehr unvernünftige Art, einen Staat zu schützen.
Worüber reden wir denn jetzt eigentlich? Also sind wir jetzt tatsächlich an dem Punkt, dass wir jetzt wieder sagen, wir gebären Kinder für den Staat. Nele Prolecek hatte dazu einen Artikel veröffentlicht und hat diese These vertreten. Und der war aber so komisch geschrieben, dass ich dachte, sie meint das ironisch.
Also ich dachte, sie karikiert dieses, die Frauen, Blut und Boden und so weiter. Ich dachte, das sei eine Ironie von ihr. Aber die meinen das ernst in dieser Argumentation. Ja, also wenn die Argumentation ist, Frauen können nicht zur Dienst an der Waffe und damit den Dienst an den Staat herangezogen werden, weil sie ja schon den Dienst am Kind und damit am Staat erbringen.
Ja. Das ist ja völlig Banane. Sie produzieren die Soldaten, die Kleinen. Ja, war ja auch meine Erfahrung aus allen Diskussionen zur alten Republik. Nein, nicht für den Staat, sondern es geht hier um individuelle Kinderwünsche, die man hat, und dann lebt man halt ein Leben, wie man will und so. Und für oder gegen Kinder aber frei entschieden.
Und wenn man auswandern will, dann sagt man ja auch nicht, ich bin wahnsinnig staatsfreien, weil ich auswandere, soll man würde sagen, mein Lebensmittelpunkt ist jetzt Italien, gefällt mir besser. Rom ist schön, warum soll ich in Frankfurt leben? Dann würde man jetzt nicht sagen, ach du lieber Gott, dieser Vaterlandsverräter.
Jetzt entzieht er sich und noch seine Kinder dem Staat Deutschland, der das doch braucht, um verteidigungsfähig zu sein. Also ich bin entsetzt darüber, dass wir jetzt auf diesem Niveau diskutieren und auch wie mit dem Zwang umgegangen wird, also wieder Nele Pollercheck. Man kann, also du könntest jetzt morgen dich bei der Bundeswehr melden, die würden dich mit Kusshand nehmen, das ist nicht die Frage.
Das sagt mir einer Funk, und jetzt? Jeder darf, die Frage ist, wen zwingt man? Entschuldigung, das war jetzt Nele Pollercheck, also sie fragt sich, ja wen zwingt man? Also dass man offenbar Leute zwingt, ist erstmal so, müssen wir nur noch klären, ob es auch noch Frauen sein sollen. Und jetzt werden sich auch ein bisschen uneins wieder, wenn sie darüber diskutieren über Zwang und all das.
Ne, wir reden nicht von neun Monaten, wir reden also bei der Wehrpflicht von sechs oder zwölf, also wir reden ja auch... Nein, wir reden von der Schwangerschaft von neun Monaten. Also wir reden hier davon, Frauen völlig vom Wehrdienst zu entbinden, weil sie irgendwie vielleicht einmal in ihrem Leben neun Monate lang schwanger sind.
Das ist ja total absurd. Mirna, neun Monate reichen nicht, du brauchst, damit ein Land weiter besteht, brauchst du zwei Kinder pro Frau. Das sind nicht neun Monate, das sind acht, sieben Monate. Ich erinnere mich noch sehr gut, wie dein Buch schließt, dein Buch zur Rentner Republik, also dein Buch, wie heißt alten Republik.
Das schließt ja damit, dass du sagst, wir brauchen eine Politik, dass Frauen 2, so und so viel Kinder haben wollen. Was aber nicht meinte, du machst ne Bevölkerungspolitik in dem Sinne, dass du sagst, die Frauen sollen verpflichtet werden und du meintest auch nicht, der Staat braucht das, sondern es gibt einen Kinderwunsch in der Gesellschaft.
Und der realisiert sich aber nicht, oft weil die Leute sagen, ich kann mir eine größere Wohnung nicht leisten, ich weiß nicht, ob ich einen Kietagplatz bekomme, was es eigentlich, wenn meine Eltern nicht auf das Kind aufpassen können, all diese Fragen, die sie stellen, also gesellschaftliche Fragen, die sind alle nicht beantwortet und deswegen haben viele Menschen einen Kinderwunsch, den sie nicht realisieren oder dann sagen, dann lieber nur ein Kind, ich hätte gerne 2 oder 3 gehabt, aber mehr geht nicht.
Und da kann man sagen, da wird also ein individueller Wunsch, durch eigentlich Materialität, die da ist, die durch Umverteilung und so weiter hergestellt werden könnte, wird dort untersagt. Hier aber hat man die Idee, dass wirklich Paare Kinderzeugen, um dann zu sagen, jetzt hat der Staat wieder eins.
Und ich muss aber auch mindestens dem Staat 2 geben. Ich frage mich gerade, wie stehe ich eigentlich damit keinem Kind? Also die Diskussion ist ja sowieso witzig, weil hier also diese Übereinanderlappung von 2 Argumentationen für dieselbe Zahl, nämlich 9 Monate, ist ja also wirklich anwesend. 9 Monate Wehrdienst oder 9 Monate Schwangerschaft.
Und dann als Gegenargument, ne, 9 Monate Schwangerschaft und dann 9 Monate Wehrdienst, so direkt nach der Entbindung geht es los. Und dann sagt sie, nein, wir brauchen noch dafür viel länger. Und dann können wir wiederkommen mit, ja genau, das Kind braucht ja mindestens mal so 6 Jahre bis zur Schulfähigkeit und ein Lehrer auszubilden, wenn man den gesellschaftlichen Bedarf kennt, dass man dann Betreuung und ich nehme jetzt mal Lehrerschaft nur als Betreuung, dass man da auch noch ein bisschen pädagogisch macht, schön und gut.
Die dauert ja auch genau diese 6 Jahre. Also man könnte es eigentlich, wenn man es einfach runterbricht, auf die Zahlen so machen. Nur du hast ja angesprochen, ich habe es ja dann in der Kinderwüste also die Zahlen rausgesucht, es ist eine Erhebung der Bundesregierung selbst, die sagt, eigentlich haben wir so viel Kinderwünsche, dass wir bei 2,4 Kindern pro Frau wären.
Wir sind aber nur, sie hat jetzt gesagt, 1,36, also wir runden auf 1,4. Es ist also genau ein Kind pro Frau, das sich gewünscht wird, aber nicht kommt. Und der Wunsch ist ein ganz individueller. Man hat den richtigen Partner, man ist auch schon in dem Leben angekommen. Man weiß auch, 38 ist noch nicht zu spät, selbst mit 41 geht das noch.
Man kann noch ein Kind haben und man bekommt es trotzdem nicht. Warum nicht? Und die Antwort ist, du hast es schon angedeutet, aber ich will es noch mal ganz deutlich sagen, weil einem der Staat im Stich lässt. Das ist der einzige Grund. Die jungen Frauen führen eigentlich ein Zufriedenlesleben. Gerade in diesem 28 bis 32, da ist eigentlich alles soweit.
Der Kinderwunsch ist da, dem Alter auch am höchsten, der Partner ist da, alles ist da, die Familie steht bereit, die Oma fragt schon immer und die Großmutter steht bereit typischerweise. Und dann kommt es nicht dazu, weil einem der Staat in Stich lässt. So, und in dieser Diskussion oder in dieser Gemengelage, jetzt plötzlich zu sagen, liebe junge Frau, jetzt lass mal den Staat nicht im Stich.
Das ist doch grotesk. Püllig, püllig. Und den Frauen wird es auch sehr helfen, wenn die Männer dann abgeordnet werden, um eine Werbpflicht abzuleisten. Und dann wird den auch sehr helfen. Du hast den Partner gerade gefunden und plötzlich sagt der Staat, ja, er muss jetzt. Du bist gerade selber, jetzt starten wir ins Familienleben, zack ist der Partner mit.
Dann lieber alle oder so, in Nürnachfunk, finde ich jetzt eigentlich die moderne, toll, aber wo ist denn das Kollektiv geblieben? Na ja, die Sache ist natürlich die, dass wenn alle Personen eines Landes wehrpflichtig sind und ein Teil ihrer Zeit zwischen ihrem 18. und 21. Lebensjahr in einem System aufverbringen, in dem es darum geht, Gemeinschaftlichverteidigung zu lernen, zu verstehen, wozu man das macht, dann prägt das natürlich eine Gesellschaft viel mehr und auf eine andere Art und Weise, als wenn vereinzelte Individuen und gerade in der jungen Generation, die sehr stark auf Individuationen ausgerichtet sind, wogegen ich auch gar nichts habe.
Das Problem ist nur, wenn die Individuation so stark ist, dass das Kollektiv nicht mehr gedacht wird und vor allem auch nicht das Land, in dem man lebt und das einem ja auch die Freiheit und die Chancen dieser Individuationen gibt. Ja, diese unglaublichen Freiheiten, dass man schon bald ganz hohe Mieten zahlen muss, wenn man das Elternhaus verlassen hat, das ist natürlich unbezahlbar und dass man sich da nicht für Opfern will, kann Mirna Funk aus ihrem Weltbüro gar nicht verstehen.
Also ich bin wirklich entsetzt, wie wenig man heute eine Földhonkarriere hinbekommt. Ja, ich finde das auch wirklich erschütternd, denn bislang war es so, dass wir immer von Jugend mit Jugendkultur verbinden, dass die sich so dagegen auflehnen, irgendwie, gegen die älteren Generationen, gegen alles. Diese Idee davon, dass man jetzt eine Jugend braucht, die sich in so einem kollektiven Pflichtmodus plötzlich fühlt, ist auch kontraproduktiv.
Also das bringt eine Gesellschaft nicht nach vorne. Wir brauchen eine aufmöwliche, innovative, so ein bisschen abstrakt denkende und dann wäre es schon ganz gut, wenn die Mieten nicht so hoch wären, dass man mit 25 noch eine Mietbürgsschaft der Eltern braucht, sondern mit 15 schon sagt, ihr könnt mich alle mal.
So, das wäre schon nötig. Es ist ja kein Zufall, dass das Silicon Valley aus der Gegenkultur entstanden ist. Alles ist aus der Gegenkultur entstanden. Typischerweise kommt immer ein 20-Jähriger in seinem Berufsleben, ist dann bei Research and Development und versucht die ganze Zeit gegen den Vorstand anzuarbeiten.
Das kann ja so nicht sein und überhaupt nicht. Ich habe doch hier eine bessere Idee und dann schleutet man sich so durch dieses System und am Ende steht im Grunde ein, wie ist das ein Sturm durch die Institutionen und so weiter. Also immer so eine Idee. Ich will hier aber grundsätzlich mal sagen, diese Diskussion, wie sie auch da geführt werden, sind ja total Banane.
Man muss es mal auf Zahlen runterbrechen. Bei der Bundeswehr arbeiten derzeit so 230.000 Leute. Sie wollen auf 400.000 und dann sagen alle, die sich damit auskennen, also Wadefugel, was ich jetzt glaube ich in meinem Ohr habe oder so, na wir haben ja noch so 800.000 Reservisten und Ehemalige, wenn es hart auf hart kommt, greifen wir auf die zurück.
Aber es ist auch ganz gut, dass sie nicht gerade aktuell die Kaserne verstopfen, sondern dass wir sie so im Pool haben. Was bedeutet, wir haben noch einen Bedarf von 100.000, um auf die 400.000 zu kommen, also weitere 100.000 Personal. Pro Jahrgang werden in Deutschland 750.000 Menschen geboren. Wenn man jetzt 100.000 will und man würde sich einen Jahrgang auswählen, also dann 300.000 Jungs, und von denen bekäme man 1/3 in die Bundeswehr und die verpflichten sich für 12 Jahre, dann wer für die folgenden 12-Jahrgänge einfach das erledigt.
Die Bundeswehr ist dann voll. So, wir können natürlich jetzt nicht 1/3 der jungen Männer rausziehen, also nehmen wir so ein 1/30, also ein 1/10. Wir reden also hier über den 1/30 der Männer, die sich dann über 12 Jahre verpflichten. Das würde schon ausreichen, dass wir die ganze Zeit so diskutieren, als müssten jetzt alle in die Bundeswehr und die Bundeswehr das wichtigste Organ von Deutschland, sonst geht gar nichts.
Nachdem wir, und wir werden das nachher auf sakrale Grundlagen runterbrechen, eigentlich bisher die Autoindustrie so verherrlicht haben, oder irgendeinen anderen Scheiß, das ist alles total schräg. Also es ist wirklich schräg. Ja, aber das ist so Berlin-Mitte-Botox-Denken. Wir hören mal weiter, denn du denkst ja viel zu kurz.
Das ist die Frage, die mir Mirna, die ich wirklich gerne beantwortet haben, von dir, Mirna, wollen würde. Wenn wir jetzt sagen, okay, es gibt einen Krieg, also Putin greift an, und es gibt einen Krieg, und Männer und Frauen kämpfen, und am Ende sind viele Millionen tot. Wie genau glaubst du, dass der Staat erhalten bleibt?
Also ich sehe, wir haben jetzt unter 20 Millionen reproduktionsfähige Frauen. Wie genau soll das erhalten bleiben? Ich kenne dieses Denken ja nur von wirklich den radikalen Rechten, so dieses Volkstot-Denken. Wenn so viele Migranten kommen, und die deutschen Frauen auch nicht genügend gebären, was ist dann mit dem deutschen Volke?
Und jetzt haben wir eine solche Diskussion jetzt hier. Also das ist ja auch eine interessante Vorstellung. Alle sind tot. Also diese Idee, dass man seinen Staat, das Kollektiv, das Volk, was auch immer die nationale Intellidität verteidigt, das geschieht nicht mal im Krieg. Diese ganze Kameradschaftsozologie beschreibt, und wir haben das mit Alexander Kluger und der Kriegsfiebel gelesen, er hat es nochmal darauf Wert gelegt, dass es diese Phänomen gibt.
Der Krieg ernährt sich selbst, und die Kriegsparteien kämpfen am Ende gar nicht so sehr gegeneinander als gegen den Krieg als Entität. Und der besteht nun mal darin, dass da gerade nicht das Kollektiv, das Volk, die Nation, sondern der eine Kamerad, den man entweder schützt oder recht. Und das ist einfach die Frage, wer schießt zuerst, wer ist tot?
Und dann ist das ein selbstlaufendes Ding. So, und das ist das Phänomen. Was bedeutet? Wir sagen jetzt immer so, ja, die Ukraine, das sind ja alles zu Helden geworden, nachdem der Krieg begann. Das ist so, dass die Ukraine auch so ist, dass sie in Deutschland auch so. Sobald hier große Kriegseinsätze von Löten sind, werden die Deutschen schon bereit, ihre Sachen zu verteidigen.
Wir sehen doch, wie sehr sie ihre Parkplätze verteidigen. Ja, beziehungsweise Sie haben ja keine andere Möglichkeit. Die ukrainischen Männer, die gerne ausreisen würden, die werden ja nicht gelassen. Und das ist ja eben das Katastrophale, dass die breite Mitte, und bis in weite linke Kreise hinein, das nicht skandalisieren, dass man nicht mehr vor Krieg fliehen darf, das dann einfach jetzt angesagt ist zu kämpfen.
Das war, ich will noch mal darauf hinweisen, das große Argument 2015, als die Flüchtlinge aus Syrien kamen, dass man Leute, die vor Krieg fliehen, aufnimmt. Und es waren nur Rechtsradikale von der AfD, die sagten, wenn Krieges bleibt man zu Hause und kämpft. Das war eine reine AfD-Position, die in der AfD-Position ist jetzt inzwischen absolut mehrheitsfähig geworden, weshalb man sich ja auch nicht darum bemüht, ukrainische Dessertöre, unterrussische Dessertöre zu unterstützen.
Da haben wir ja schon gehört, der QUIR beauftragte da der SPD, der sagte, wir können jetzt nicht die Russen als Fluchtgrund angeben lassen, dass sie QUIR sind. Und dann denke ich mir, ja, ist doch wunderbar, die brauchen nur QUIR ankreuzen, und dann lassen wir die rein, dann hat Putin wieder jemanden weniger.
Das war eine kluge Bevölkerungspolitik, wenn man so möchte. Aber wir sind natürlich noch nicht am Ende die Wehrhaftigkeit von Frauen. Von entscheidender Bedeutung und Notwendigkeit, dass Frauen eine echte Wehrhaftigkeit erlangen vor einem Krieg. Und das bedeutet übrigens auch, sich verteidigen zu können in Straßenschlachten, ihr Dorf.
Das heißt, einfach auch schießen zu können. Also ich bin auf Seite von Coach Colin. Ja, körperliche Ertüchtigung, alles. Von mir ist auch Biertel und Sport, gerade noch schnaufend den Berg hoch gerannt und jetzt sofort in Ruhe zielen zu müssen. Aber you are not a warrior. Genau. Aber Sie wollen das. Sie wollen das Straßenkämpfe des Dorfverteidigen.
Ja. Das kannst du auch mit Götz Kubicek und Elin Kursitzer mal besprechen. Mit Kinderwagen oder ohne? Ist das wie beim Joggen so die Diskussion? Müssen wir mal schauen, wer darauf aufpasst. Das machen dann die, die wahrscheinlich die, die keinen deutschen Pass haben, die müssen dann für die Kehrarbeit ergeholt werden.
Denn das ist endlich Emanzipation. Ja, würden Sie soweit gehen, Frau Funk, zu sagen, dass so ein Militärdienst ein Mittel wäre zur Selbstermächtigung der Frau? Ja, selbstverständlich. Also, es ist doch logisch, dass wenn ich weiß, wie ich mich verteidigen kann und wie ich meine eigene Familie verteidigen kann, und zwar mit Waffengewalt und möglicherweise ja auch mit strategischem Wissen und mit körperlicher Kraft, dann ist es doch ein Riesenvorteil gegenüber absolut jeder Frau, die nicht weiß, wie man abdrückt.
Also. In welcher Situation befinden wir uns jetzt eigentlich, sind wir schon aus einem Bürgerkrieg, muss ich auch gleich eine Waffe beschaffen? Das ist eine sehr wichtige Diskussion, bei der keiner so richtig weiß, wie man weiterkommt. Jetzt übernehmen im Osten, in der Lokalpolitik, die ganze Zeit AfD-Leute, alte NPD-Leute, wie auch immer, alte neue Kader, die sich auch erst mal kennenlernen müssen und feststellen, also, ihr radikalisierst im Internet, zeigt uns doch mal, was ihr da so seht, und dann werden die Alten auch erst mal neu radikalisiert.
Und was die gerade machen, ist genau das. Bürgerwehr. Wir müssen hier auf die Straße es selber machen. Hier kommt kein Landespolizist mehr vorbei. Wir müssen die Kinder sehen, müssen wir uns darum kümmern. Wir machen eine Wehrsportgruppe wieder. Genau. Hier ist dann also die Frage, ab wann fühlt man sich denn angegriffen, ab wann soll man den zuschlagen und so weiter.
Und diese Diskussion kann man in Berlin führen, wie man sie in Berlin führt. Aber wenn dann auch Leute vom Osten auf dem Lande zuhören, muss man vielleicht nochmal eine oder andere Einschränkung bereiten. Das ist eine Diskussion aus dem Uber-Premium heraus. Fitnessstudio, du hast schon angesprochen. Ich würde dir ja sogar mit Recht geben.
Ich glaube, das ist natürlich ein Problem. Wenn ich mir angucke, dass Männer tendenziell im Fitnessstudio pumpen und ihre Muskeln aufbauen und Frauen im Fitnessstudio sehr oft eher dazu ermutigt werden, alles schön klein und schlank zu halten. Pumpe. Ich pumpe richtig. Sehr gut ich auch. Hardcore sogar.
Kann ich auch wirklich jedem empfehlen, der auf Gleichberechtigung steht? Ich auch. Gibt es da große Verschwesserung jetzt, um im Fitnessstudio zu sein? Ja, um wer auf zu sein. Ich gehe ins Fitnessstudio und sehe da Leute, die Muskeln haben und denke, sind das jetzt Warrior? Nein, das sind einfach Leute, die in einem Schönheitsideal hinterher jagen und versuchen das zu machen.
Und ich muss gestehen, jetzt durch den Recht zurück. Gucke ich auch schon mal beim Tattoo genauer hin, ob es noch ein Palmenhain ist oder schon Hakenkreuz. Aber wir können doch jetzt nicht in einer Gesellschaft leben wollen, um die Muskeln um uns durchzusetzen, damit ich dann noch zu Not jemandem eins auf die Fresse schlagen kann.
Also das ist jetzt das Niveau, auf dem unsere deutsche Fögelton Elite angekommen ist. Ja, da muss man eh anmerken, du kennst, da du jetzt selber ein Fitnessstudio gehst, wahrscheinlich auch die YouTube und Insta-Trends zum Thema Calisthenics. Also Leute, es gibt Fitnessstudio, Leute und Fitnessstudio-Gäste.
Die einen trainieren mit ihrem Körpergewicht und kriegen dann auch Sachen geregelt. Und die anderen, wie sie sagt, pumpen. Und das sieht man bei Männern besonders gut, wenn Schulter und Brust besonders ausgeprägt ist. Und man weiß, okay, die gehen einfach auf Ästhetik, die haben ihre vier Lieblingsübungen und ziehen die drei Mal die Woche durch.
Und man weiß ganz genau, wenn man die jetzt auf den Parkplatz stellt und sagt 100 Meter, dann laufen die das in 16 Sekunden und brauchen danach eine stundere Cavalry. Also mit denen ist nichts anzufangen. Ja, das ist ganz interessant. Der ist ja nicht trainiert, aber der natürlich viel schleppen muss.
Und der sagt, na ja, die Jungen, die da alle kommen mit den Muskeln, was die tragen, da trage ich ja an der Uhrkette. In dem Sinne, die können ihre Übungen machen, um die Brust aufzupumpen oder die Bezeps, aber die sind gar nicht in der Lage, solche arbeitend körperliche zu verrichten, wie er. Ein bisschen Chor, ein bisschen draußen mal sich bewegen, bis zur Tür mit dem Auto zu fahren und dann da einfach Lattzüge zu machen.
Ja, ich erkenne mich fast wieder. Nun, wenn wir noch einmal den Poller-Check hören, der plötzlich ist ihr das so ein bisschen unbehaaglich, dass man überhaupt zu einem Zwang ausübt. Ein Staat kann die Engstellen nicht dadurch lösen, dass er Leute zwingt. Also ich weiß aus dem Kopf nicht, wie groß die Lücke in der Pflege ist, aber die ist wirklich tödlich und wirklich auch schlimm.
Und trotzdem kann der Staat jetzt nicht sagen, gut, dann nehmen wir dich, dich und dich, weil du uns gerade gefällst und zwingen dich diesen Job auszufüllen. Sondern er muss versuchen, Anreize zu schaffen. Er muss vielleicht die Bedingungen besser machen. Man kann ja auch sagen, die Leute, die in der Bundeswehr sind, die sind ja bereit, ihr Leben zu opfern.
Also dann muss man diesen Beruf so attraktiv machen, dass 23.000 Leute sagen, das wollen wir. Und da ja so viele Leute sowieso schon sagen, sie wollen es jederzeit gerne tun, kann die Aufgabe nicht so schwer sein. Das ist übrigens ein interessanter Punkt. Also das ist von sich aus anspricht, dass man es ihr nicht erst herantragen muss.
Denn so zälogisch ist ja völlig klar, in so einem U-Boot sagt natürlich jeder von sich, er ist der Wichtigste. Auch der Koch. Da sagt er einfach, ohne mich könnt ihr hier gar nichts. Aber ich schieß doch die Raketen ab, aber ich sucht euch für Sauerstoff und so. Und so kann man sich das ja alles vorstellen.
Jeder ist immer der Wichtigste. Und es ist wirklich sehr fraglich, warum jetzt auf der Werbpflicht ein Argument läuft. Und wie sie sagt, bei der Pflege nicht. Das können wir natürlich sagen. Die Pflege, wenn sie ausartet, wird uns ja nicht gefährlich. Da sterben ja einfach nur alte Leute dann unbeobachtet vor sich hin.
Und § 1 zählt nicht so ganz, Artikel 1. Aber der Rest ist so ein bisschen egal, während von Putin so droh. So wird das ja auch gedacht. Genau. Da können wir aber genauso gut sagen, wenn wir uns jetzt fragen, was ist denn hier zu verteidigen. Und wir kommen dann irgendwie auf unsere Wirtschaft zu sprechen, auf unser Zusammenleben.
Markus Söder erzählt noch mal, wie toll es in Bayern ist und so. Dann ist ja die Frage, ja, weil braucht man dafür nicht Arbeitskraft und Produktivität, die gerade gebunden wird, dadurch, dass zu wenig Leute Pflege machen und so viel familiär da geregelt werden muss, im Betreuungsverhältnis 1 zu 1. Und dann könnte man aus einer Pflicht zur Pflege noch sehr viel mehr rausholen.
Also Verteidigungsgründe erstmal schaffen, bevor es dann in die Verteidigung geht. Ja, aber warum die Werbpflicht da so ein Sondertehmer einnimmt? Einfach nur, weil es Lebensgefahr bedeutet, wie auch immer, selbst wenn man sie jetzt durchsetzt. Die Werbpflicht, die wir hatten, betraf erstens nur Männer und zweitens nur Männer in deutscher Kaserne.
Auslandseinsätze völlig ausgeschlossen. Dafür bräuchte man auch wieder. Eine Verfassungsänderung, die ich mir auch nicht vorstelle durch politischem Druck im Sinne von "Oh, Polen brennt gerade!" Putin hat es geschafft, noch Polen einzus machen. Als du hast in der Kaserne, hat Skat gespielt. Genau. Dass wir dann plötzlich sagen, "Ach so, dann schicken wir unsere Werbpflichtigen nach Polen, damit sie da kämpfen."
Das ist das auch eine Vorstellung, wenn die beiden dann sagen, ja und dann "Computin", dann sagt sie ja dann "Computin" und dann sind Millionen tot. Ja, ich werde dann nicht tot sein, weil ich mich dann auf den Weg mache abzuhauen. Das ist auch so eine Idee, wirklich, dass man sich jetzt einfach schon bereit erklärt hat, sich dann zu Opfern für den Ernstfall, dann würde ich sagen, ich nicht.
Ich würde mich jetzt noch auf die Intellektuelle Höhepunkt erreichen. Myrna Funk geht jetzt auf dieses Zwangsargument ein und sie bringt das Argument eigentlich. Du wirst es kennen als Vater. Ja, also ich finde, und da bin ich auch total gefühlsmäßig und auch intellektuell bei Nehle, wenn es darum geht, Menschen zu etwas zu zwingen.
So was lehne ich normalerweise auch wirklich total ab. Und es geht mir gegen den Strich manchmal und in diesem Fall verstehe ich aber auch, wann ein Zwang notwendig ist und der Zwang zum Beispiel meinem Kind über viele Jahre jeden Abend zu erklären, dass das Kinderzimmer aufräumen muss, bis es das von alleine kann.
Der ist eben auch notwendig. Ja. Das Kind muss jeden Abend das Kinderzimmer aufräumen und sie macht das mit Zwang. Ja, das tut mir leid. Aber das ist genauso wie dass der Staat die Männer verpflichtet zu sterben oder dann die Frauen auch. Das muss dann einfach sein. Schade. Also es ist ja immer diese Argumentation.
Die hatten wir auch bei einigen Leuten, die erst gegen die Corona-Flichtimpfung waren. Und dann aber plötzlich dafür, weil der Wind sich drehte und man doch merkte, im Podcast Publikum kommt es besser an. Und die haben dann gesagt, ja, also mir blutet mein liberales Herz, aber das muss dann jetzt sein.
Und jetzt hier auch wieder so her, es muss leider sein. Aber eigentlich, wenn man von den Geostrategien dann als Menschenmaterial wahrgenommen wird, da muss man ja Karl-Omar Salah danken. Er spricht manchmal in so großer Klarheit, dass man sich ja dann selbst nochmal überlegen will. Möchte man sich auffüllen lassen.
Erst bei Anne Will zu Gast. Genau. Die Pflicht ist zur Musterung. Das verschafft sozusagen einen Überblick über die Aufwuchsfähigkeit. Also wir werden ja in einem militärischen Konflikt das Problem haben, dass, ich sag jetzt mal, an die 200.000 Bundeswehrsoldaten da engolviert sein werden und nach sechs Monaten wird ein Drittel von denen gefallen oder verbunden sein.
Das haben wir in der Ukraine gesehen. Und dann müssen sie diese Reihen auffüllen. Dazu müssen sie aber überhaupt wissen, wer ist da zu in der Lage. Und diesen Überblick haben wir gar nicht. Also deswegen ist eine verpflichtende Musterung, finde ich, gut für diese Aufwuchsfähigkeit. Ja, also entweder stirbt man schon beim ersten Mal und beim zweiten Mal wird man aufgefüllt.
Das ist also die Situation. Und da können dann Myrna Funk und Nele Polaczek noch mal darüber diskutieren, ob Frauen mit aufgefüllt werden oder ob die dann schon die nächsten Jahrgänge austragen. Denn wir wissen ja, ein Mann kann viele Kinder auf einmal zeugen oder kurz nacheinander. Bei Frauen ist das schwieriger.
Deswegen dieser Reproduktionsarbeit. Wie dann die Politik darüber spricht, ist auch nochmal interessant. März war bei Ilna zu Gast und spricht über die Frage der Verhandlungen Ukraine und all das. Und soll das jetzt gar nicht im Punkt auf die Ukraine direkt interessieren, sondern wie wird eigentlich darüber gesprochen, was da passiert?
Es ist ja eigentlich so, dass dort Menschen sich gegenüberstehen, die sich töten müssen. Und die Politik spricht aber folgendermaßen darüber. Ilna, das ist doch das Wesen eines solchen komplexen Prozesses. Was ist das? Dass man alles versucht, sowohl auf der militärischen Seite diesen Krieg zu beenden, als auch auf der diplomatischen Seite versucht, ihn zu beenden.
Und wenn Sie mal in die Geschichte der Kriege der Welt schauen, das können Sie mit dem 30-jährigen Krieg anfangen, können Sie über die beiden Weltkriege sehen. Das können Sie Afghanistan, Irak, Sie können es an verschiedensten Stellen beobachten, der Vietnamkrieg. Wie sind diese Kriege zur Ende gegangen?
Sie sind meistens nur durch eine militärische Erschöpfung so tragisch und so furchtbar, dass für die Menschen es ist. Aber sie sind meistens erst durch eine militärische Erschöpfung auf mindestens einer Seite, manchmal auch auf beiden Seiten gegangen. Das sind wir noch nicht. Wir versuchen jetzt alles, die Ukraine so zu ertüchtigen, dass sie sich weiter gegen den russischen Angriff wehren kann.
Und irgendwann wird Putin einsehen, dass er das so nicht beurteilt. Das ist mit anderen Worten, sagt er hier, wir machen einen Abnutzungskrieg und mal gucken, wie lange Putin durchhält. Wir können uns auch gleichzeitig mal gucken, wie lange die Ukraine durchhält. Und wenn wir das mal humanitär besprechen oder humanistisch betrachten, dann müssen wir eigentlich sagen, wie viele Menschen müssen auf welcher Seite noch sterben, bis diese Erschöpfung eingetreten ist.
Das ist die Art und Weise, wie sogar Menschen... Wir sagen mal, Schwachbegriffe, wie viel kann Putin noch auffüllen? Genau, wie wird hier über Menschen gesprochen? Und ja, da kann sich ja dann jeder sein Bild von machen. Womit wir eigentlich schon bei unserem anderen großen Thema sind und auch wieder bei Friedrich Merz, denn die Diskussion ist im Gange, ob man eine Kehrtwende bei der Union jetzt gerade erlebt, weil Friedrich Merz sich zu Gaza geäußert hat und er dort ja, auf der Republik interessanterweise, also jetzt nicht bei einer Bundespreisekonferenz, sonst irgendwo, bei einer Regierungspreisekonferenz, das sagt er, sondern auf der Republikan gesprochen wird auf Gaza und dann eine Äußerung tut, die
viele überrascht hat, weil wir ja sonst eigentlich von der Union nur unbedingte Solidarität mit der Netanyahu-Regierung hörten. Ja, es ist ganz verrückt, weil du sagst, die Republikanbühne, als wäre das von Bedeutung, ist es ja in dem Fall nicht, weil der WDR hat in dem Fall, glaube ich, Markus Preis beauftragt, dieses Gespräch zu führen.
Ob er jetzt beeindruckt davon war, dass jüngere Leute vor ihm sitzen, U60 statt und so, aber wir können ja mal hören, was er hier. Das, was die israelische Armee jetzt im Gaza-Streifen macht. Ich verstehe offen gestanden nicht mehr mit welchem Ziel, die Zivilbevölkerung derart in Mitleidenschaft zu nehmen, wie das in den letzten Tagen immer mehr der Fall gewesen ist, lässt sich nicht mehr mit einem Kampf gegen den Terrorismus der Hamas begründen.
So, interessant ist ja... Guck's, gleich die nächsten Videos los. Interessant ist ja, dass ich hier, wir jetzt, ein Instagram-Clip von der Instagram-Seite des Bundeskanzleramts gespielt haben. Ja. Die also genau diesen Auszug-Kontext los, man sieht gar nicht, dass es Rittmann hat nur seinen Gesicht gesehen.
Plus, es war die Aufmachernachricht in der Tagesschau an diesem Tag. Ja. Wahrscheinlich hat der ganze Saal da so ein bisschen eurer schön, dass er das so sieht, während Markus Preis so "Oh, sofort nach Hamburg melden, das muss hier" und so weiter. Also war für die dann auch, je nachdem, wann das war, 11, 12, 13 Uhr. Klar, okay, das ist heute der Aufmacher. Und sie haben dann gleich im Nachgang, also in der Berichterstattung zu diesem O-Ton gezeigt, wie Gaza aussah, nachdem dort wieder eine Schule bombardiert wurde, in der Flüchtlinge untergebracht waren. Und in diesem Fernsehbild, das habe ich jetzt noch vor Augen, weil ich die Tagesschau ab und zu mal mal gucke, so eine Wand eingeschlagen wurde, da war so ein kleines Loch drin und
da wurde ein Kind rausgereicht. Ich habe es auch gesehen, ja. Und das sind natürlich Bilder, die sich sozusagen einschleifen. Wir müssen jetzt März wieder relativieren. Also ich habe ihm vorgestern am 8. 20. war, glaube ich, weil er heute schnall unter den Tagesthemen zugeschaltet, wo er so gefragt wurde, was sind jetzt die roten Linien in Gaza für Israel? Und dann kann man auch gleich auf die Hamas zu sprechen. In demselben Argument wie bei Putin, der Ukraine-Krieg ist überhaupt nur, weil Putin nicht aufhört.
Und in Gaza nur, weil die Hamas nicht aufhört. Also in der Insel ich hatte es selber wieder eingefangen, aber es war ihnen trotzdem wichtig, diese Statement zu setzen, was für uns wieder bedeutet, offenbar waren wir Tagesschau-Zuschauer, Republikagänger, Instagram-Nutzer, wieder nur massenmedialer Spielball, um eine Nachricht nach Tel Aviv zu wenden oder in die israelische Regierung oder wie auch immer.
Ja, beziehungsweise könnte man ja sagen, es ist ja erstaunlich, dass die israelische Regierung und auch der Botschaft in Deutschland diese Äußerung nicht kritisiert hat. Denn es ist ja normalerweise so, dass, wenn sich beispielsweise Macron oder andere Äußern mit sehr scharfer Kritik aus Israel zu rechnen ist, das hat dir nicht stattgefunden.
Was ich mir vorstellen könnte ist, dass Friedrich Merz in Telefonaten oder direkten Gesprächen klargemacht hat, dass er sich mal dazu auch kritisch wird äußern wollen, aber ansonsten weiterhin Unterstützung zusagt und den Stopp der Waffenlieferung nicht genehmigen lässt. Also ich habe eher den Eindruck, wir haben es hier gewisserweise mit einem abgekarterten Spiel zu tun, was aber dann immerhin dafür sorgte, dass die Tagesschau und viele andere plötzlich auch mal sagten, ok, vielleicht müssen wir auch ein bisschen das Ganze mal ändern, auch bei auftageschau.de erschienen plötzlich andere Artikel als zuvor und es ist ja so, dass jetzt viele Journalisten so tun und auch Politiker so tun, als hätten
sie das jetzt gerade durch das aktuellste Handeln der israelischen Armee erst gesehen und müssten jetzt darauf reagieren und da muss man einfach sagen, jeder Journalist und jeder Politiker hätte das wissen können und zwar seit anderthalb Jahren und länger und man hat das aber nicht gewollt beziehungsweise man hat bewusst gegen die Realität angeschrieben, hat die Realität nicht zugelassen und jetzt wird man von der Realität so sehr eingeholt, dass man irgendwie versucht, einen Fluchtweg sich zu verschaffen, in dem man sagt, ja so jetzt gerade, also was so in den letzten Tagen von der israelischen Regierung in Gaza angeordnet wurde, da sind wir nicht mehr mit dabei, da ist jetzt eine rote Liene
und da müssen wir jetzt auch mal kritisch werden, aber sonst sehe ich nicht jetzt die große Kehrtwende und die müsste eigentlich kommen und die müsste natürlich mit Waffentieferungsstopps sowieso kommen und dass jetzt auch die Grünen sich so hervortun und so machen, als hätten sie das immer schon kritisiert, ist ja gerade zu lachhaft weil sich ja Baerbock gerade nicht da aus dem Fenster gelehnt hat und hat das schärfer kritisiert und auch nicht in ihren letzten Tagen ihre Amtszeit, das hätte sie ohne Probleme alles machen können und sie waren alle wahnsinnig zurückhalten und haben beide Augen geschlossen, das ist wirklich fatal, wie das immer noch eigentlich behandelt wird. Ja, wir behandeln es auch mit vier Clips aus
dem Ronsheimer Podcast um uns eine Sache zu verdeutlichen, denn ich glaube auch, dass ist dieses also abgekartetes Spiel, es klingt immer so, aber das ist gang und gäbe in der Politik. Ja. Die SPD Arbeitsministerin ruft natürlich vorher bei der IG Metall an, wenn irgendwas ist und die auch und dann wird so kurz ausklamüsert, wie man aufeinander reagiert wie auch immer und so weiß ich nicht genau, ob wirklich gerade jemand ans Telefon geht in der israelischen Regierung Trump reißt ja nicht hin und redet nicht mit Bibi.
Ja, Deutschland ist schon sehr wichtig. Wenn ja Militania Hu, ja also die werden schon sprechen also das anders geht das auch mit den Waffenlieferungen nicht. Ja. Es gibt jedenfalls dieses Einholen, also dass man dann später darauf angesprochen, was man da gesagt hat durch die Blume sagt, ich wollte nur so eine mediale Welle machen, eigentlich sehe ich es anders, die Hamas ist hier schuld und so weiter zu finden.
Das ist ja bei Ronsheimer Podcast auch, also ich will jetzt nicht zu konkret werden, aber dieser aktuellen Podcast, die es da gerade wieder gibt und diese Gesprächsthemen und die Gesprächspartner in der Föllefans stattfindet, aber es gab auch bei Ronsheimer kurz diesen Moment, wo er sich sagte, okay, ich lade jetzt den Chefredakteur der jüdischen Allgemeinen glaube ich und im Vorheim, im anderen Gespräch Daniel Gerlach von Zenit ein.
Daniel Gerlach ist ja sowieso häufiger immer mal wieder überall zu Gast, wo man sich auch langsam fragt, ist es so maskotianartig, also dass man so eine Stimme zulässt, so er nutzt das aber immer ganz gut finde ich. Ja, ja, sehr gut. Und in deren Sicht führte es uns das einfach dokumentarisch an, wie im Mai 2025 hier geredet wurde, der erste Clip geht über zwei Minuten, Daniel Gerlach berichtet mal was zuletzt Regierungsmitglieder der israelischen Regierung zu Gaza sagten. Die israelische Teile der israelischen Gesellschafts und der israelischen Opposition, die vielleicht politisch Schwaches der Zeit, sind so dermaßen selbst schockiert über das Vorgehen ihrer eigenen Streitkräfte und die sich jetzt ein Stück weit auch
das ganze Nun Netanyahu in die Schul zu schieben und sehen gerne darüber hinweg, dass auch viele andere politische Figuren in Israel diesen Krieg in den letzten Monaten sehr vorbehaltlos unterstützt haben. Und wenn sie etwas dagegen auszusetzen hatten, dann weil es nicht im Interesse der Befreiung der Geiseln war, dann weil es in den politischen Zielen von Netanyahu diente, aber Humanität gegenüber den Pardesinensern in Gaza stand da eher an Nachgeordneter Stelle. Nein, die das entsetzen, die Kritik ist mittlerweile und schau dir mal an, was Netanyahu gestern im Kabinett gesagt hat.
Ich glaube, mehr muss man eigentlich über die Art und Weise, wie der Mensch derzeit denkt, nicht wissen. Der hat seinen eigenen Anhängern und Kabinettsmitgliedern gesagt, ich paraphrasee jetzt mal, wir dürfen auf keinen Fall die Unterstützung unserer Freundin aus dann dadurch verlieren, dass die Bilder von einer Hungersnot in Gaza sehen.
Das heißt, es geht nicht darum, das Leid der Palästinenser zu lindern, sondern es geht darum, ein PR-Disaster zu vermeiden. Und das ist offensichtlich eine Antwort gewesen auf diese Signale, die er aus Amerika bekommen hat, weil ich kann mir vorstellen, dass auch die Trumps Leute ihm gesagt haben, wir wollen nicht diese Bilder sehen.
Und das ist natürlich ja ganz interessant. Dann hat der Finanzminister Bezadell Smotrych eine sehr wichtige Figur im Kabinett, auch wenn er gerne als Fringe und als Randfigur dargestellt wird in unseren Medien, hat tatsächlich gegenüber seinen Anhängern verteidigt und gesagt, na ja, Leute, wir geben den Palästinensern ja nur ein Telapiter und ein bisschen was zu essen, damit sie gerade so zu überleben und damit hat sich das.
Dann haben wir unsere Verbündeten im besten befriedigt. Das ist der Diskurs, der gerade geführt wird. Ein anderer Minister, der auch hinländlich bekannt ist, Itamar Wenghir von der Partei Osmayudid, hat gesagt, habt gestern noch eine Abstimmung im Kabinett gefordert über die Zudass zulassen von humanitärer Hilfe für Gaza, wurde dann von dem Nationalen Sicherheitsberater offensichtlich zurechtgewiesen, der gesagt hat, wir brauchen dafür keine Zustimmung der Minister.
Also das ist das Diskursniveau, mit dem wir es hier gerade zu tun haben. Man kann davon ausgehen, dass wenn jetzt mal wieder ein paar Hilfsgüter über die Grenze gehen, nach Gaza rein, dann wird die CDU sagen, ja seht ihr, jetzt ist wieder alles in Ordnung. Also das ist eigentlich das, was ja passiert.
Also dass man nicht anspricht, dass wir es damit in der ethnischen Säuberung zu tun haben. Man spricht nicht an, dass wir eine völlige Zerbombung haben. Das ist 95% des Plattgemacht. Und dann sind immer noch Leute wie Ron Seimer, die sagen, ich will nicht von einem Flächenbomberdumor reden. Und man denkt so, ja.
Ja, ist alles wahnsinnig schräg. Mittlerweile ist ja die ethnische Säuberung auch als Trumps Plan. Da wird gar nicht mehr genannt. Das heißt dann einfach nur noch Trumps Plan. Man stellt sich so dahinter und wie auch immer. Das ist ja die Reviereidee, dass da erstmal alle weg müssen. Und man dann den anderen Ländern Ägypten wie auch immer Vorwürfe macht, dass sie da keine Menschen aufnehmen und so.
Also völlig durchgeknallt insgesamt. Und jetzt ist ja immer diese große Frage. Wenn der Krieg selbst so eine Entität eignenrechts ist, die sich einfach so ein Lock-in-Effekt schafft und dann haben quasi alle Kriegsparteien nur noch mit dem Krieg zu tun. Und es ist ja immer dieses Phänomen also für mich war das schon vor dieser aktuellen Auseinandersetzung.
Also vor dem 7. Oktober. Dass man eigentlich die palästinensische Regierung in der Klammer hat, es findet ein Krieg gegen diese Regierung statt. Und zwar von der Hamas und der israelischen Regierung. Werden ja auch diese Clips gespielt, die dann nochmal in der Tagesschau liefen oder ein Tagesthemen. Dass die israelische Regierung Palästinenser nimmt, um sie schon mal in Häuser zu schicken, um zu gucken, ob da irgendwas explodiert oder so.
Also eigentlich die klassische Idee des menschlichen Schutzschelfs, aber eben nicht von der Hamas, sondern von der israelischen Regierung. Und Daniel Gerlach und Ronsheimer reden hier darüber. Mit dem Argument die Bombenhunde zu schuhen. Genau, die Bombenhunde zu schuhen. Und die beiden reden hier darüber, wie jetzt diese Gemengelage Hamas und Palästinenser, gibt es jetzt einen Auftrag an die Palästinenser, sich von der Hamas los zu sagen, wenn ja, wie sollte das funktionieren.
Was auch immer, das ist ja ein totaler Ausnahmezustand. Und das ist ehrlicherweise eine sehr hochdrabende politische Diskussion, weil ich bin jetzt auch kein Anhänger von Friedrich Merz. Nur würde man mir es jetzt durchgehen lassen, wenn ich sage, ne, ich wollte mich einfach nur von meinem Friedrich Merz-Kanzler befreien.
Also, das wäre ja auch, würde ich ja zu Turbulenzen führen, sage ich mal, wenn ich solche Versuche irgendwie machen würde. In der Wahrnehmung, nicht nur der Hamas, und da war der große Schäler, glaube ich, sondern auch der palästinensischen Bevölkerung, Gaza, war der Art und Weise der Kriegführung, nicht gegen die Hamas gerichtet, sondern war ein Feldzug, der dazu diente, die gesamte palästinensische Bevölkerung zu bestrafen, keinerlei Rücksicht auf Zivilisten zu nehmen.
Und da kann sich die Regen argumentieren, da kann sich die Regen argumentieren, dass sie mich den Punkt zu Ende bringen. Aber das ist die Wahrnehmung, in der sich die Palästinenser im Gaserstreifen befunden haben. Und wenn du dir den Grad der Zerstörung anguckst, dann kann ich dich nicht mit dem Bild, dass du dich nicht mit dem Bild, dass du dich nicht mit dem Bild, dass du dich nicht mit dem Bild, dass du dich nicht mit dem Bild, dass du dich nicht mit dem Bild, dass du dich nicht mit dem Bild, dass du dich nicht mit dem Bild, dass du dich nicht mit dem Bild, dass du dich nicht mit dem Bild, dass du dich nicht mit dem Bild, dass du dich nicht mit dem Bild, dass du dich nicht mit dem Bild, dass du dich nicht mit dem Bild,
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das ist ja auch wirklich nicht der Typ für. Aber das war schon so, ich habe hier die Lieferketten unter Kontrolle, ich produziere, das ist das wichtigste Unternehmen, das Flaggschiff von Amerika, das ist der Ausweis für die größte Innovation, die wir haben und ich muss natürlich auch mit einem Trump mich verstehen und das tat er ja auch.
Und das aber jetzt Trump dagegen vorgeht, also dass Apple einfach sagt, wir verlagern jetzt die Produktion ein bisschen von China nach Indien, das sagt Trump nein, das reicht uns nicht, das reicht uns nicht, der soll wieder hier in den USA stattfinden und dass er damit die Börsenwerte natürlich minder hat, überhaupt mit dieser ganzen Zollpolitik, ist also eine Änderung und die Kontinuität natürlich ist die, dass wir ja noch gar nicht über den Elefant im Raum gesprochen haben und er ist selbstredend China.
The People's Republic of China continued to subsidize at a massive scale, both traditional industrial sectors like steel, as well as key industries of the future, like clean energy, digital infrastructure and advanced biotechnologies. America didn't just lose manufacturing, we erroated our competitiveness in critical technologies that would define the future.
Stahl, denkt man auch immer direkt an Tüssengruppe oder so, wenn man sich das dann ansieht, das ist ein Gruppes irgendwo auf Platz 41, der weltweiten Stahlproduzenten, wenn du dir die ersten 10 Plätze ansiehst, dann hast du dort China und nochmal ein, zwei Mal Indien. Das ist dann die Produktion. Bei Stahl könnte man sogar einen amerikanisch-europäischen Schulterschluss oder ja auch versucht, dieser ganze Import-Zoll-Anpassungs-Mechanismus von USA von allein, weil er nur auf Stahl bezogen am Anfang wegen dieser Überproduktion von 400 Millionen Tonnen im Jahr auf China.
Das ist natürlich viel zu viel. Wir sehen also, China ist das Problem. Was möchte er jetzt für eine neue Außenpolitik? Wir sind jetzt hier in einem anderen Rahmen, wir sind nicht bei Trump, der dann einfach sagt China, China, China, sondern er muss das natürlich jetzt verkaufen, einmal als eine gewisse Nachhaltigkeitspolitik später eine Rolle, aber es ist auch so eine Idee für die Mitte.
All of that is part of what we have called a foreign policy for the Middle-Columbian world, a foreign policy for the Middle-Class. Das ist also das, was die beiden Administrationen anstreben. Bedeutet aber, es ist eigentlich eine Anti-China-Politik, die man aber natürlich rhetorisch damit verkauft, dass man das hilft der Mitte.
Wie er Trump auch sagt, ich bringe am Ende die Industrie zurück, bei euch die Jobs und all das, das hilft. Jobs, Jobs, Jobs. Sullivan spricht jetzt auch über die Rohstoffe in den USA. In den USA gibt es nur 4% von den Elektriker, 13% von den Kobels, 0% von den Nürnchen und 0% von den Graffitern, die für elektrische Elektriker betreffen müssen.
Meinst du, mehr als 80% von den elektrikeren Mineralen sind von einem Land, China, verursacht. Elektriker-Energie-Supply-Chains sind bei der Risiko-Politik in den 1970s oder natural gas in Europe in 2022. Behalten wir das mal im Hinterkopf? Es geht also darum, dass die erneuerbaren Möglichkeiten der Mobilität, die erneuerbare Energie, all das basiert natürlich auch darauf, dass man seltene Erden und so etwas hat und er bezieht sich jetzt wieder darauf, dass China das gerade alles alleine in der Hand hat.
Bedeutet also auch, wenn wir über die westlichen Länder sprechen, dann hat das sehr viel mit Autarkie- Bestrebungen zu tun. Bedeutet es eigentlich, dass man Ego-Moni möglicherweise verlieren kann. Das aber erst später, denn wir bleiben nicht bei Jake Sullivan, wir werden gleich noch zu Adam Tuss übergehen.
Sullivan spricht jetzt über die Partner, also über die westlichen Länder, mit denen man kooperiert oder andere Länder. Wir haben uns sicherlich auch die Erden und die Inklusivität zu bauen. Unsere Message zu ihnen ist, wir werden uns unabologätlich unsere Industrielle Strategie zu Hause pursuen, aber wir sind unambiguously vermittelt, um nicht zu verlassen.
Wir wollen sie uns beheben, in dem Fall müssen wir sie uns beheben. Wir haben uns auch die Möglichkeit, die Hand auszulegen, aber ihr müsst jetzt mit uns diesen Weg gehen. Ihr müsst euch auch von anderen Partnern, die nicht auf unserer Seite sind, vor allem China, lösen. Ich erinnere mich noch, wie die Europäische Kommission wütend war, nachdem sie es die Amerikaner geben zu viel Geld für Subventionen und so weiter aus.
Die machen uns hier platt und ziehen jetzt die ganzen und so. Jetzt heißt es, die ziehen uns zu viel Geld aus der Tasche, und sie verlangen, dass wir die Zollleistung erbringen. Das Pendel schlägt weit hin und her. Und ich meine, es war ja auch so, als der Krieg in der Ukraine begann, hatte sich Macron öffentlich auch im Fernsehen darüber empört, dass die Amerikaner jetzt Energie an Europa verkaufen, aber zum dreifachen Preis, den die Amerikaner dafür zahlen müssen.
Und natürlich waren diese großen Subventionspakete der IRA und folgendes eine, ja, waren Angriff auf Europa bzw. sagte, wir geben jetzt schon in der ganzen Sache den Ton an. Interessanterweise kommt Sullivan in diesem 2 Jahre alten Vortrag auf Zölle zu sprechen. Er sagt jetzt natürlich nicht, wie Trump und dann kommen da 30 % und da 50 % drauf, aber er spricht interessant darüber.
[Auf Englisch] Das kritisiert er. Er will, also er sagt nicht, das kann er nicht tun, als Security Advisor ist nicht das, wofür er da ist. Ja, das ist interessant, dass er hier so eine... Also eher als Security Advisor muss man wirklich sagen, hält eine Wirtschaftsräder. Er kann natürlich jetzt nicht sagen, und wir müssten eigentlich Zölle erheben, das geht über seine Kompetenzen hinaus.
Also ich finde, hier ging schon einiges über seine Kompetenzen hinaus. Es ist tatsächlich verwunderlich und ich würde aber behaupten, diese Rede, die auch abgelesen ist, also diese abgesprochen, der redet hier nicht mal so auf Teufel kommen raus, sondern das ist wirklich die beiden Administration, die spricht, die natürlich jetzt vorsichtig ist bei der Ankündigung von Zöllen, aber durchaus, dem nicht so skeptisch gegenübersteht, wie das jetzt gerade so erscheint, ja, der Trump ist der Verrückte mit den Zöllen.
Keineswegs. Worum geht es in der Handelspolitik? Also wir haben jetzt hier schon das Buch quasi vorweggenommen, die große Strategie muss natürlich designen, wie können wir, also die USA, sich gegenüber dem rivalen China behaupten, um Hegemonie zu bleiben? Er sagt dann auch, Er findet mehrmals in dieser Rede auch lobende Worte für "Hosena von der Leyen", die diesen Washingtoner Kurs ja mitgefahren hat, also der neue Washingtoner Konsens, dass sie sagte, ja, wir denken jetzt auch über Zölle nach auf E-Autos von China und all das.
Das ist ein tollen Grenzanpassungsmechanismus, hat sie das genannt. Sehr schön, selbst das. Idealer Wort für sowas. Ein Wort auf China mehr breit. Wie Präsident Wanderlein hat es gerade gesagt, wir sind für "derisking" und "diversifying", nicht "de-coupling". Ja, das war der große Singen-Sagen mit bis hin zu auswärtigen Amt.
"Di-risking" ist ein Begriff, der wirklich von der Leyen geprägt wurde und den haben die Amerikaner übernommen. Es ist ja selten, dass das so geht, normalerweise ist der ungekehrte Weg der Fall. Er betieft sich da mehrmals positiv. Werbock hat denn ja auch so hoffiert diesen Begriff und es war aber immer klar, dass es so ein Verlegenheitsbegriff war, weil wir sehen ja heute, wie wir da nicht rauskommen und auch in dieser Diskussion, ich habe gerade nochmal nachgeguckt, es gab damals schon einen Economic Advisor, aber der war gerade im Wechsel im März.
23 wurde Cecilia Ruse ausgewechselt und dann Jared Bernstein eingewechselt. Wahrscheinlich ist er einfach in diese Kompetenzlücke reingesprungen, wo wir so einen Punkt zu machen. Denn am Ende, das werden wir dann lesen, Geo-Ökonomie, sind das nicht trennbare Fragen. Neuerdings. Also das vorher war vorher war so primatisch ökonomisch.
Aber wir haben jetzt auch so Bücher wie Apple in China, wo beschrieben wird und der Typ war ja nun überall zu Gast, stundenlang bei GodGalloway und in der Daily Show und so. Und Apple hat in China 3 Millionen Menschen ertüchtigt, Smartphones zu bauen. Nicht nur für Apple, sondern grundsätzlich Foxconn könnte plötzlich Smartphones bauen.
Und zwar so wie Apple, die selber niemals in Amerika bauen wird. Das ist nicht nur eine Kapital, sondern dann auch wirklich eine Kompetenzfrage und so. Und diese ganze Idee ist jetzt eben nicht über diesen Weg zu machen, also so vorsichtig und dann hier Subventionen und so weiter, sondern das mit dieser Zollschranke.
Das ist mir dann auch jetzt nochmal deutlich geworden, weil Trump hat ja Apple jetzt richtig auf den Kieker und es gibt ja jetzt gezielte Zollandrohung nur für iPhones. 25 Prozent. Und dann hat er sich korrigiert und hat dann für alle Smartphones, die hier produziert werden. Ja, aber wir wissen es auch, okay, das geht so.
Das ist ein Apple-Zoll. Und das Interessante ist ja, über die Brechstange ist das gar nicht zu machen. Wenn man sich die Känze von anschaut, wenn das iPhone an der Grenze 25 Prozent Preisaufschlag erhält, ergibt sich damit gar kein Druck, auch nur ein iPhone mehr in Amerika zu bezahlen, zu herzustellen, sondern man sagt sich einfach, ja gut, 25 Prozent zahlen wir.
Selbst bei 100 Prozent, wird der Apple noch sagen, es würde sich nicht lohnen, in die Anstrengung zu gehen, in Amerika zu bauen. Wir lägen immer über diesen 100 Prozent Zoll. War es die New York Times oder eine der großen? 250 Zoll oder so androhen. Und dann hätte man vielleicht in 10 Jahren Apple so weit.
War es die New York Times oder eine andere große Zeitung? Die haben doch mal ausgerechnet, was es kosten würde, wenn man das iPhone tatsächlich, hätte man auch das Know-how in Amerika produzieren wollen, dann käme man bei einem iPhone Preis von über 3000 Dollar raus. Also es ist der dreifache Preis vom besten iPhone, das es gibt.
Also alles unter einer 200 Zoll, einer echten Zollgrenze. Wer gar kein Incentive find sich dieser Politik, wie Trumps sie jetzt macht. Also man muss es tatsächlich so ein bisschen filigranen. Macht nur den Konsumenten bisschen ärmer. Der muss dann einfach nur die 100 Euro mehr zahlen. Ja. Sullivan spricht jetzt mal über das Selbstverständnis.
Also es ist wirklich interessant, auch zu sehen, wie selbstbewusst Amerikaner sprechen. Also wo er eigentlich das sieht. Aber das kennen wir doch. Ja, weil ich finde jetzt in so einer ganz sachlichen Rede, in der man sagt, ich erzähle euch mal was über Ökonomie und Sicherheit und die Verketten und all das.
Also die Idee ist ja hier tatsächlich zu sagen, ich rede ganz viel über die Mitte der Gesellschaft und darüber, dass das BIP nicht alles ist und wir haben es dann in manchen Sachen vielleicht übertrieben. Aber es geht natürlich vor allem darum zu sagen, wir richten uns mit unserer Politik so aus, dass wir weiterhin hegemon in der Welt bleiben.
Und das wird dann in folgende Worte gefasst. Und es bedeutet, dass es in den Jahren 80 Jahre vor der Kurs der Beliefen ist, dass Amerika auf dem Kopf ein vibrant internationales finanzielles System ist, das sich um die Welt erneut um die Behörde zu reduzieren und der Erhöhung von der Versuchung. Also wir sind das Zentrum nicht irgendwas anderes, also nicht multipolare Weltordnung oder irgendetwas.
Und er bringt dann ein Kennedy-Zitat, das alle schon mal zumindest in der Hälfte gehört haben und das hat mich dann doch etwas erschreckt. Also das kennen wir alle, dann steigt auf alle der Wohlstand, wenn wir nur den Reichen helfen. Er sagt, ja, dass wir immer falsch interpretiert wurden und erklärt jetzt, wie er das sieht.
Das ist jetzt noch auf die Volkswirtschaft die amerikanische bezogen. Also man kann nicht einfach mit Trickledown die Konjunktur oder sowas arbeiten. Den Schritt, den er jetzt aber macht, ist dieses Kennedy-Zitat auf die globale Ordnung zu heben, indem er sagt, bedeutet jetzt als Ansage an die Partnernanführungszeichen.
Also entweder sind wir der Hegemon oder wir gehen bei dem Versuch, unter Hegemon zu sein, aber dann werdet ihr mit uns untergehen. Das ist Trump-Programm. Das ist Trump-Programm. Von Jake Sullivan in eine völlig andere Tour, sehr höflich, vorgetragen. Trump klingt anders. Der redet z.B. so über die Zölle, die alles teurer machen.
Viele werden den Clip schon gehört haben, aber wir spielen den nochmal. Es geht jetzt um die Mädchen und ihre Puppen. [Mann] Sie haben das nicht in China. Das ist nicht so. Sie haben jetzt, wie ich es dir gesagt habe, eine enorme Schwierigkeit, weil sie keine Fakten sind, und nicht in der Geschäfts-Einheit.
Sie haben ein Trillion Dollar gemacht, ein Trillion Dollar, ein Trillion Dollar, mit Biden das Geld zu kaufen. Vieles ist nicht so wichtig. Man sagt, die Schelven werden offen sein. Vielleicht haben die Mädchen zwei Dolls, sondern 30 Dolls. Das ist nicht so wichtig. Aber wir haben nicht etwas, das wir aus unserer Weise gehen müssen.
Sie haben Schiffe, die mit vieles geladen sind, vieles, nicht nur das, aber vieles, was wir nicht brauchen. Wir haben jetzt mit einem Präsidenten zu tun, der sich offenbar der Decros-Ökonomie angeschlossen hat und sagt, wir brauchen gar nicht so viele Sachen. Warum muss ein Kinderzimmer voll sein mit 30 Puppen, zwei Tuns, und die sind dann auch ein bisschen teurer?
Klar, denn die sind ja nicht mehr in China, sondern in den USA produziert. Wir sehen ja alle, wie er lebt. Dass das überhaupt etwas gäbe, was man nicht bräuchte und deswegen nicht hätte. Das kennen wir ja generell auch von unseren Politikern. Wir sehen ja auch, Jens Spahn, dem Rentner, der kaum über die Runden kommt, sagt jetzt streng dich mal an und reißt dich mal zusammen.
Wer arbeitet denn zu wenig, die Rentner? Ja, also da gibt es ja nichts. Oder wir haben ja auch einen fliegenden Bundeskanzler, der sagt, Hauptzeit auf Sylt, ich komme Flugzeug. Aber auf keinen Fall kommt das neuen Euro-Ticket zurück. Wo wollen wir denn dahin? Das ist ganz interessant, das wir das jetzt haben, das kann man nachlesen, dieses Substack von Adam Tuzer oder auch ein Gespräch mit Sir Plastas er geführt hat.
Er sagte, es gab diesen Artikel von Naomi Klein. Im Guardian, dem sie sagte, das ist jetzt Endzeitfaschismus, was Trump sagt, die haben überhaupt keine Perspektive, keine Zukunft vor Augen. Und dem widerspricht Tuzer auch aufgrund dieses Clips und weiteren Dingen. Er sagt, nee, die haben ja tatsächlich ein Ziel.
Die sagen ja sogar, jetzt müssen wir erst einmal verzichten, also nicht 30 Puppen, sondern nur noch 2 und all das. Das soll dann zu irgendeiner großen neuen amerikanischen Vision führen. Tuz ist natürlich genauso wie wir. Ein großer Skeptiker, dass diese Vision aufgeht, ist ja auch mal egal, ob die aufgeht.
Interessant ist nur, man kann dann nicht sagen, die machen Endzeitkapitalismus, sondern was das, und das macht es ja vielleicht noch gefährlich, ja, ist ja, dass J.D. Vance und die im Hintergrund, die wir auch schon zum Teil im Salon erwähnt hatten, dass die dann durchaus von einer Erneuerung der ganzen Nation träumen und dafür jetzt erst einmal ein Tal der Tränen versprechen, durch das man hindurch muss.
Wir gucken jetzt, oder hören jetzt Clips von Adam Tuz. Du hast mir vorher schon kurz angekündigt, dass sie so ein bisschen selten sind und aus obskoren Ecken des Internets herausgekramen, kannst du ja gleich nochmal sagen. Nur, weil du jetzt gesagt hast, das Ziel, ja, also wir müssen hier glaube ich ganz hart unterscheiden zwischen Ziel und einem Weg dahin.
Genau. Bei dem Ziel, ja, also Trump ist ein amerikanischer Präsident und unterscheidet sich, was das an geht, ganz schön wenig von anderen amerikanischen Präsidenten. Aber in dem Weg dahin und dieser Puppenklip gerade, brauchen unsere kleinen Mädels wirklich immer 30 Puppenreißen reichen nicht 2. Amerika ist ja sehr gut darin, diese Verzichtsverpflichtung der eigenen Bevölkerung aufzubürden. Also man fährt durch Kalifornien und sieht, da gibt es einen großen Streit zwischen Kevin Newsom und allen Obdachlosen.
Und diese Obdachlosen haben nicht 2 Puppen, sondern gar keine. Also, Amerika kann verzichten. Genau, aber es ist nicht normalerweise Doktrin der Politik. Also Joe Biden würde nicht sagen, wir müssen was gegen den Klimawandel tun und deswegen müsst ihr jetzt alle verzichten, sondern er sagt, es macht euch reich, es bringt euch mehr Jobs, die Industrie kommt zurück und dann haben wir auch noch ein bisschen was fürs Klima getan.
Genau, also diese Verzicht wurde bisher von den Amerikanern geduldet, weil sie weil man ihnen eingeredet hat, dass ein Klassenkampf albern ist und dass es ihr Ereignisschicksal war jetzt hier zu verenden. Nur diese Verzichtsdiskussion bei Leuten, die ihren Kindern 30 Puppen kaufen betrifft Menschen, die wissen, wie sie sich werden.
Als kennt man ja in Deutschland auch. Klar haben wir diese Stadtteile, wo nur noch 7% ist die echte Zahl ins Wahllokal gehen und ansonsten auch ökonomisch nichts stattfindet und 40% kriegt wie auch immer, aber es gibt eben auch die Stadtteile, in denen die Leute für jeden Scheiß kämpfen und dann ruft man die Lehrerin an und meldet sich und hier und da und dann werden ganz viele kleine Kämpfe geführt und ob Amerika das hinbekommt.
Sich gegen die Schreien, denn ich gehe nochmal zu der Veranstaltung mit dem republikanischen Senator und der versucht mir jetzt Trumps Verzichtsdoktrien aufzubürden, da das durchzuhalten, also das wird schon gefährlich in Amerika. Ich könnte mir auch vorstellen, dass Adam Tuss, ich hab's ja noch nicht gehört, nachdem wir jetzt den letzten Vortrag, der uns ja schon sehr zu denken gegeben hat mit der chinesischen Gefahr und der schießenden Auseinandersetzung, die da droht, dass man jetzt auch Bürgerkriegswarnung von Ökonomen hört.
Er spricht jetzt tatsächlich nicht über dieses, es geht tatsächlich um die Geopolitik, er ist eingeladen, das ist gar keine verrückte Ecke, wo er das macht, sondern er ist eingeladen bei der Heinrich-Böll-Stiftung, die haben einen ganzen Tag gemacht, eine lange Konferenz, acht Stunden über geostrategische Herausforderungen auf dem Bezug auf Nachhaltigkeit, Nachhaltigkeitsstrategien auf globaler Ebene.
Jetzt kommt als letztes Adam Tuss und hält da eine Rede. Man findet aber leider diesen Stream noch nicht öffentlich beziehungsweise er ist öffentlich, also man kann, das Video ist nicht gelistet, bei YouTube man kann es also nicht so finden, aber es wurde gestreamt, also war ja ein Event, wo man sagte, man streamt das auch alles, auch mit einigermaßen guter Technik. Man hat es aber offenbar noch nicht geschafft, da einzelne Videos daraus zu machen, was ich raten würde, das mal zu tun, denn das ist ein sehr wichtiger Vortrag, die anderen Vorträge davor habe ich noch nicht gehört.
Er spricht jetzt über das Thema Nachhaltigkeit und wir haben ja auch mit Brecht in dem Buch zugestimmt und das war ja auch schon länger meiner Ansicht, eigentlich ist doch die Klimakatastrophe auch eine gewisse Chance, sich als Menschheitsfamilie gemeinsam zu organisieren, zu sehen, das ist doch toll, dass wir jetzt immerhin in dieser Sache alle betroffen sind, bedeutet also, wir können auch alle an einem Strang ziehen.
Das wäre jetzt die Intuition, jetzt kommt die Kontraintuition von Adam Tuss, der sagt, nee, also das mit dem Klimawandel und der Nachhaltigkeitspolitik, das ist ein Angriff. Man fragt sich auf was? Na ja, auf die amerikanische Hegomonie und wir hören jetzt Auszüge aus diesem Vortrag beginnen mal mit Adam Tuss und der Entwicklung von China.
China's Growth ist clearly the greatest development success story in human history, bar none, it's not even arguable in terms of the scale of the transition from poverty to bearable prosperity. China, not just as a result of Covid, has a longer life expectancy than the United States today. That's a staggering fact compared to where China was in the 1960s.
But it has blown the environmental equation up and there is no getting around that fact because of the scale of Chinese CO2 emissions. And it has emerged from the United States point of view as a fundamental challenge at the level of what we call in social science ontological security, the sort of destabilisation that we blame for instance voters going to the AFD in Germany. It has destabilised the United States both at the level of national security on the global stage and what the economists call the China shock, which to which Americans attribute an incredible array of domestic social services to the Chinese import.
However largely the effect actually is and however much may debate it, the significant thing is for American society China is the destabilising force. Das wird als die destabilisierende Kraft angesehen, gerade weil China so erfolgreich war, weil die Leute aus der Armut gekommen sind, weil man eine solche wirtschaftliche Entwicklung hingelegt hat. Tus spekuliert dann mal was wäre, wenn es jetzt ein anderes Land wäre. Denn wir haben natürlich auch immer es einfach aus dem Westen heraus China als das Problem dazu stellen, weil es ja sowieso so regiert ist, wie es regiert ist, autoritär, wir haben diese kommunistische Partei die aber auch nicht wirklich kommunistisch ist. Man hat gar nicht so eine Überwachung
an Sozialstaat und nichts. Man hat eine Glorifizierung der Mao-Error keine kritische Vergangenheitsbewältigung oder irgendetwas. Ja, es ist also relativ leicht China als Problemland in der Weise dann ideologisch einzuordnen, aber sagt aber was wäre das, wenn das Brasilien oder so gewesen wäre. Und das ist und doubtedly der größte Schreitstor des Menschen-Developments, das wir immer gesehen haben. Also, einfach imagine für ein second, dass das nicht nur in China passiert. Imagine für ein second, dass Brazil oder Mexiko sich ihre GDP per capita verabschiedet haben, über die letzten Jahre. Es ist keine Frage, dass viele Amerikaner bekommen, es ist keine Frage, dass viele Leute das profitieren.
Aber ich denke, wenn du denkst, dass Washington das als geopolitisch neutral und aufs Leben nachher leben, mit der Wettbewerbung in der West-Hemisphe, mit einem Brasil, der vier times größer ist, in terms of GDP per capita oder Mexiko, dann bist du dir selbst ein Kind. Würde man also aus der amerikanischen Perspektive heraus die Macht teilen mit einem anderen Land, das dann plötzlich stärker ist als das eigene?
Ein bisschen die Frage, wie man es verrechnet. Die amerikanischen Unternehmen haben ja extrem davon profitiert, in China zu produzieren und in die ganze Welt zu verkaufen. Genau. Und man hat das Geld aber wieder in China, in Amerika zu verbuchen. Und in der Sicht hat ja Amerika schon sehr davon profitiert, dass China diese Werkbankpolitik gemacht hat.
Deswegen hat man sie auch lange betrieben. Und bis hin zu Obama und Clinton, Hillary Clinton, die dann schon merken, na, irgendwas zu sagen. Genau, bis diese Deindustrialisierung auffiel, die da saliviert haben. Ja, beziehungsweise ich würde sagen, bis auch China einen Grad erreicht hat an politischer, militärischer, wirtschaftlicher Stärke, mit der plötzlich die amerikanische Vormachtstellung infrage gestellt wird.
Denn natürlich hat Amerika überhaupt kein Problem damit gehabt und hat der Westen auch kein Problem damit gehabt, reich zu werden durch diese unglaubliche Entwicklung in China. Und natürlich sehen wir auch gerne die günstigen Produkte aus China bei uns. Ja. Aber da, wo es plötzlich um dann doch Geopolitik geht, ist es wieder anders. Wir hatten in den 90er-Jahren, darauf rekurriert jetzt, tu es nochmal, diese Vorstellung von einer Welt ohne Supermacht.
Das ist eine sehr europäische Idee. Ich bringe das nochmal so gerade in einem Abwasch-Nenther-Supannnamen. Denke about how Shimon Perez imagined a new Middle East in the 1990s to be delivered upon European lines because it was going to be an Abraham Accord mega with Palestine folded in that was going to deliver peace. There is a deep tendency on the part of Europeans and notably Germans to think that in your economic success, economic integration, necessarily leads beyond national sovereignty, necessarily leads towards confederation, ideally leads you up to the world state of the UN. Think about Habermas in the 2010s, speculating about the EU as a precursor to a world order.
Das haben wir auch so in uns glaube ich drin. Also ich glaube auch wir beide. Wir denken eigentlich, wir würden eigentlich auch gerne eine Welt sehen als United Colors of Benetton. Also wir sind da und da und China macht mir Angst. Und das Problem ist aber, dass er sagt, das nationalstaatliche Denken, von dem man sagt das verpassen, das verlieren wir doch.
Es gibt auch eine Publikumsfrage, habe ich jetzt nicht drin, wo dann jemand sagt, ja aber ist das überhaupt noch zeitgemäß so zu denken im post-nationalen Zeitalter und sagt, ja wo ist das post-nationale Zeitalter? Also im Kopf ist es ja tatsächlich nicht mehr. Wenn wir einfach ein Fernseher anmachen und dann läuft Amazon mit Hollywood-Videos und so, da ist kein...
Richtig und das ist aber nicht auf die Ebene der harten Geopolitik, auch nicht der harten Geopolitik bekommen. Da würde dann immer ein Merch einmal sagen, ja bitte wo ist dann die übergeordnete Instanz, die das macht, da draußen ist es an Archie und so eigentlich auch die Interpretation von Tours. Er spricht jetzt über diese Selbstbehauptung auch der Länder wieder.
Historisch sprechen die Opposite ist es true. Die vasten Majorität der Staates der Versuchung für die sichtbare Entwicklung haben es so gemacht, um die externale Power zu resisten und dann zu werden die Power selbst. Das ist der Punkt der Entwicklung für die vasten Majorität der Spieler ist die Souveränität.
Die Souveränitätsbewegungen und Behauptungen überall, das ist ja auch in Russland gleichermaßen zu beobachten, wie in allen Regionen der Welt eigentlich, das ist immer um diese nationalstaatliche Souveränitätsbehauptung geht, die dann auch bedeutet, dass man eine gewisse Autakie erlangen will. Aber sah das nicht wirklich so aus, als wäre das überwunden, also jetzt gerade haben wir das wieder. Genau, das sah so aus.
In den 90er, einfach völlig klar war Amerika ist Urlaubsland, da gehen die Kinder hin und machen ihre Bildungskramen und überhaupt und so. Das ist ja eigentlich schon so einen großen Postnationalen so eine Haurokaktion zumindest mal. Gut im Pentagon wird man das nie so gesehen haben, aber so im Ganzen, sagen wir das so, das ist auch die Stimmung, es ist ja auch, wenn du dir die Blockbuster an siehst, Ende der 90er, vor allem der 0er-Jahre dann und noch ein bisschen die Zehner hinein, dann hast du ja diese ganzen kulturellen Transfers und wo die überall spielen.
Also du hast ja Filme, nicht nur wie James Bond, die überall angelegt sind, wo aber dann noch so eine politische Komponente dabei ist, sondern du bist überall, denk an den Julia Roberts Film "Eat, Pray, Love". Also du gehst nach Indien zum Beten, nach Italien zum Leben, also du bist dann überall und das ist eigentlich diese kosmopolitische Seinsweise, die aber mit einem konsumistischen "Ich einher" geht, die aber natürlich immer nur dann da ist, wenn nicht plötzlich wieder nationale Interessen kommen.
Jetzt haben wir über so viel Selbstbehauptung, Souveränitäten, all das Rede, was hatten, das jetzt auf einem Nachhaltigkeitskongress zu tun. Und jetzt kommt diese entscheidende Idee von "Tooths". Souveränität ist ein weiterer Wort für "Kollektivfreedom". Und wenn der Punkt des Sustainable Development ist, Empowerment, dann das klassische Weg von das Unterricht, wo das in der Nationen-Staat-Framewerk nicht sofort auf eine EUN-Treative, in der du die Souveränität schiehst, dein immediate Impuls ist, dass du es eigentlich benutzt, um dein Staat zu empfangen, um eine solche Souveränität zu exercieren, das ist vorhin beinahe gelangt.
Und das ist die Realität, dass wir nicht mit und ist wichtig, um das Verhalten der Paradone zu verstehen. Bedeutet jetzt? Es gibt irgendwie ein Zukunft, beyond fossil fuels, oder, und das ist natürlich, was die amerikanische Konservative sagt, ist, dass du die liebsten Leute in diesem Raum hier sind, die gegen die amerikanischen Parade conspieren. Und eigentlich du wissen alle perfekt, dass das der Fall ist. Und wenn du sagen, du willst das Sustainable Development wiederentwickeln, dann sagst du, wie sie sagen in der Letter zu den "Giopolitik" - das ist ein hoffundermäßiger Style zu den Poweren der United States.
Das ist eine Form der "Giopolitik" bedeutet, wir machen hier uns mit der Energie autark, bedeutet wir sind nicht mehr abhängig von einer amerikanischen Hegemonie, bedeutet also, man stellt sich in Opposition zur amerikanischen Hegemonie, bedeutet jetzt für die beiden Administration schon anders ausgedrückt, natürlich dann, als das Trump tut, aber bedeutet dann auch für die Trump-Administration diesen Weg geht ihr mal lieber nicht mit, wenn ihr unsere Partner seid, sondern nur so, wie wir uns das vorstellen. Weshalb ja auch die USA größte Gase- und Ölproduzenten geworden sind. Und diese Idee zu sagen, ja, eigentlich ist das doch tolle Nachhaltigkeit und wir kommen ja dazu so nach Welt, wo alle Menschen quasi davon profitieren,
wenn alle nachhaltig leben und so. Das ist natürlich auf der Klimaebene wahnsinnig gut gedacht. Sobald man aber auf dieses nationalstaatliche Denken geht und das tut ja hier TUS für uns, dann kommen wir plötzlich in Rivalitäten und man kann natürlich sagen, ja, weil wir retten ja nur die Umwelt und dann sagen die, nee, ihr macht euch aber jetzt gerade auch los, von euch werdet ihr unabhängig, ihr habt ja jetzt plötzlich eine eigene Macht.
Also, ich bin noch an dem Punkt, wo ich mir denke, einem TUS verspielt es vielleicht ein bisschen zu sehr, denn ja, wir alle kennen noch diese Welt, in der es hieß der 11. September Arabien, man geht in den Irak, braucht irgendwelche Anlässe, aber eigentlich geht's ums Öl. So. Und dann kommen so Diskussionen, wie "Peaköl" gibt's bald kein Öl mehr?
Also wird es jetzt noch kontroverser, wie da Politik gemacht wird. Profitiert Europa sehr davon, dass Amerika die Seewege der Öllieferung aus den arabischen Räumen nach Europa absichert und so weiter und ist damit dann Hegemon, den man einfach folgt. Find ich alles gut, nur, wir haben ja und das ist, es klingt so ein bisschen profan, aber das bei "Komkraftwerk", jeder macht sich abhängig nicht nur von Amerika, unabhängig, sondern auch vom lokalen Energieverzeug, oder wie auch immer.
Und Amerika ist ja auch ein großer Förderer, also Texas, diese Ausbau von Wind und Solar ist ja da wirklich enorm. Ich sehe ja jetzt so ein bisschen, was thematisch kommt, das geht ja alles in so eine Richtung. Also ich sehe jetzt schon "Hooty" und "Drohnen" und so. Ich bin sehr gespannt, den noch, glaube ich.
Du hast ja völlig recht. Es schleppt noch so eine Geschichte nach in dieses Thema, die vielleicht... Es ist eine individuelle Autakie, die man erreichen kann, mit bei "Komkraftwerk" etc. Bedeutet aber auch im Ganzen, es ist also eine Loslösung von einem Machtblock, den man benötigt, um da zum Beispiel Öl herzubekommen.
Genau. Total. Das waren mal in der Zeit lang die arabischen Staaten bedeutete dann für die USA Ölpreisschock all das. Und dann haben die USA Frecking in hohem Maße gesetzt, um da sich nicht mehr dann auch so involvieren zu müssen in diese Kämpfe. Also das ist ja auch interessant, wie sehr sich die USA zurückgezogen haben.
Das ist ja dann nicht mehr... Also nach George W. Bush Junior kommt dann ja Barack Obama und der lässt das ja schon alles so ein bisschen liegen und dann später der Abzug aus Afghanistan dann erst, aber eigentlich hat man das ja schon viel früher aufgegeben für sich und auch sich in andere Dinge nicht mehr so eingemischt, weil man auch dann eine größere Autonomie plötzlich schon erlangt hatte durch Frecking.
Und das ist jetzt diese eine Sache, das bedeutet aber, wenn man noch, dass die Partner sehr stark davon abhängig waren. Aber generell ist es natürlich, wenn es zu einer Dezentralisierung kommt und das ist eben bei den Erneuerbaren am allerstärksten, so dass man tatsächlich sagen könnte, ich lebe hier autark, ich brauche noch nicht mal mehr die Stadt Frankfurt im Ganzen dafür, sondern kann mich da machen. Das bedeutet aber dann für die Volkswirtschaften an sich gedacht, also für diese Ramungen, die brauchen dann die anderen Länder auch nicht mehr.
Also das heißt, das Nation Building oder die souveräne Selbstbehauptung, die nimmt dadurch zu. Bedeutet also, dass all das in der Gefahr ist für Nehcomon, der eigentlich das ganze leiten will. Das ist ja die Überlegung von TUS. Und er sagt, da ist zum einen China, die sich aufgrund überhaupt dieser Möglichkeiten, die die neue Technologie, Solar-Energie und all das gibt es sich in dieser Weise entwickeln konnte. Und diese technischen Möglichkeiten haben ja auch zu einer enormen Verbilligung geführt von Energie. Und bedeutet aber auch Verbilligung von Kriegstechnologie. Er spricht jetzt über folgendes Problem.
Was meintet er mit? Naja, die Huttis und viele andere schaffen sich für 10 Millionen, für 50 Millionen Drohnen an und können damit die Weltordnung entscheidend mit beeinflussen, können dafür sorgen, dass wir große Probleme bekommen, ob die Importe noch funktionieren und und und. Mit ganz wenig Budget. Also du hast ja hier diese großen Diskussion müssen 100 Milliarden für die Bundeswehr, 500 Milliarden. Und die sagen, wir gucken mal, ob wir irgendwo 10 Millionen finden. Dann fährt da kein Schiff mehr durch. Dann fährt da kein Schiff mehr durch so. Und das ist plötzlich auch natürlich eben so eine Fragestellung der Menschen. Und das ist ja auch so ein Problem.
Das ist ja auch so eine Fragestellung der Menschen. Und das ist ja auch so eine Fragestellung der Menschen. Und das ist ja auch so eine Fragestellung der Menschen. Und das ist ja auch so eine Fragestellung der Menschen. Und das ist ja auch so eine Fragestellung der Menschen. Und das ist ja auch so eine Fragestellung der Menschen. Und das ist ja auch so eine Fragestellung der Menschen. Und das ist ja auch so eine Fragestellung der Menschen. Und das ist ja auch so eine Fragestellung der Menschen. Und das ist ja auch so eine Fragestellung der Menschen. Und das ist ja auch so eine Fragestellung der Menschen. Und das ist ja auch so eine Fragestellung der Menschen. Und das ist ja auch so eine Fragestellung der
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Fragestellung der Menschen. Und das ist ja auch so eine Fragestellung der Menschen. Und das ist ja auch so eine Fragestellung der Menschen. Und das ist ja auch so eine Fragestellung der Menschen. Und das ist ja auch so eine Fragestellung der Menschen. Auch im Jahresvergleich zeigt sich eine leichte Abnahme immerhin minus 1%.
Diese Entwicklung ist bemerkenswert, denn sie geht nicht auf Sondereffekte wie Wirtschaftskrisen oder Covid-Lockdowns zurück. Chinas Wirtschaft läuft stabil, trotzdem sinken die Emissionen. Der Grund, der massive Ausbau von erneuerbaren Energien zeigt Wirkung. 2024 produzierte China mehr erneuerbaren Strom als alle anderen Länder zusammen und mit der Klamme zunehmend Kohle, Öl und Gas. Und obwohl in China mehr Elektrizität verbraucht wurde als im Vorjahr, entstand somit bei der Produktion weniger CO2.
Gleichzeitig werden in der Bauindustrie weniger Zement und Stahl benötigt, das verringert die Emissionen ebenfalls. Das könnte bedeuten, dass China seine Emissionen schneller als angekündigt senkt. Präsident Xi Jinping hatte vor fünf Jahren versprochen, den Höhepunkt der Emissionen bis zum Jahr 2020 zu verbrauchen.
Ich glaube, auch wenn die Worte dafür noch fehlen und wie die Geschichte noch nicht geschrieben haben, aber in zehn Jahren ist, würde ich sagen, es geht gar nicht anders. Der Hegemon ist, wer diese Klimatechnologien verkauft. Weil dein Lehrer ist ja nun das Standard-Beispiel. Das gilt im Klein, das gilt im Großen. Weil dein Lehrer würde nicht anfangen, jetzt irgendeine Grube zu graben oder so ein Quatsch. Also das Dach ist da ein Handwerker, der würde mir eine Solarpaneele drauf machen, fertig.
Und der Effekt ist natürlich... Dass jeder Nachbar sich darüber informiert. Nachdenkt, ach ja, das könnte ich eigentlich auch machen. Ja, und dann ist die Frage, wo kaufe ich es? Ja. Und dann ist einfach völlig klar, wer da hier gewohnt ist. Aus diesen Klimameldungen ergibt sich, dass China die Geschichte schreibt. Und das muss man tatsächlich jetzt auch als eine Kränkung des westlichen Subjekts... Also kann man das sehen. Also das heißt, wir sind nicht die, die darüber entscheiden, ob das Weltklima im Ganzen sich verbessert. Wir haben auch unseren Anteil. Also das soll ja jetzt nicht die Entschuldigungserzählung dafür werden. Und deswegen brauchen wir gar nichts machen, die Chinesen sollen mal zusehen. Aber
bedeutet natürlich, dass, egal wie sehr wir am Hebel jetzt sehen, wir nicht der entscheidende Faktor sein werden, bei der Reduktion von CO2. China Scholl. Das ist die richtige Geschichte. China surgiert in den letzten 2 Jahren um über 60% der globalen Missionen. Das ist Geschichte. Die Chinesen sind es nicht, das ist nicht eine Geschichte der Chinesen, die einen langen Strukturabhängigsten haben. Das ist die Chinesen, die schneller gehen und mit größer Energie als wir sie haben. Ich meine, nehmen Sie das Nr. da, die Chinesen haben in den letzten 2 Jahren geplant. Was ist das?
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Das ist das Schale der Aktion, die immer in der Weste ist. Das ist das Schale der Aktion, der immer in der Weste ist. Das ist das Schale der Aktion, der immer in der Weste ist. Das ist das Schale der Aktion, der immer in der Weste ist. Man versucht dann, retrospektiv eine Geschichte zu erzählen. Manchmal sind es diese kleinen Phänomene, die man vielleicht auch gar nicht so beobachtet.
Die erst recht nicht immer zwingend Puzzleteile sind für irgendwas Großes. Das ist das Schale der Aktion, die immer in der Weste ist. Man sieht, dass man die Welt mit einer anderen Energieversorgung ausstattet. Es gäbe auch keinen Grund, noch andere Erzählungen und vor allem politische Folgen daraus mitlaufen zu lassen.
Man konnte die fossilen Rohstoffe so ausbeuten, extrem riesige Lieferketten, immer den Präsidenten mit seiner Feldherrenschaft im Anschlag, das alles abzusichern. Das ist jetzt nicht mehr nötig. Es könnte auch zu einer schönen neuen Zukunft führen, in der jeder wie dein Lehrer Mobilität und Heimat, das auf jeden Fall, also das ist ja auch die Vision, die er hier mitbringt.
Er sagt ja eigentlich den Leuten von der Handelsböllstiftung, hört auf zu glauben, dass das jetzt einfach so in einem transatlantischen Rahmen eine tolle Partnerschaft wird, mit der wir den Klimawandel gemeinsam gegen China bekämpfen. Das kann nicht sein. Was das eigentlich meint, diese Autakie, die damit verbunden ist, und dass man sich auch damit zurechtfinden muss, dass man in einer multipolaren Welt lebt.
Und das natürlich auch militärisch noch mal sehr viel bedeutet, denn wir reden natürlich jetzt noch über die Supermächte mit ihren Atomwaffen. Das zeichnet sich ja dann noch als Supermächter aus. Zugleich aber sehen wir, dass also jetzt kleine Player, also kleine Länder oder nur einzelne rebellische Gruppen darin, zu wichtigen Akteuren deshalb werden, weil sie nicht mehr darauf hürfen müssen, auch mal irgendeine Waffenlieferung zu bekommen aus Deutschland, irgendein Reinmetallpanzer, sondern die sagen, wir haben hier ein bisschen Geld, wir machen, wir kaufen Drohnen, und dann funktionieren wir die noch ein bisschen um zu unseren Zwecken, und das war es dann.
Und damit haben wir alles. Und das verschiebt natürlich alles ganz gewaltig. Und dieses neue Denken, glaube ich, ist bei vielen noch nicht eingepten. Insofern auch sehr gut, dass du es auch gerade bei der Böllstiftung in dieser Weise vorträgt. Absolut. Bist du zufrieden mit deinen Chefs der Hegemonie, deinem Kanzler, dem amerikanischen Präsidenten, oder würdest du lieber sagen, nee, irgendwas stimmt da nicht?
Ich würde mich über ein alternatives Angebot freuen, sagen wir mal so. Aber es ist ja Demokratie, das heißt, die kommen ja nicht von ungefähr oder aus irgendwo, sondern die sind ja aus Gründen da. Wir hören mal, wie wir derzeit regiert werden. Zum einen Friedrich Merz. Es gäbe jetzt unterschiedliche Einflugschneisen, wir nehmen uns einfach mal zwei, zum Beispiel hier eine Begrüßung aus den Tagesthemen, er ist im Gespräch.
Guten Abend, Herr Merz. Guten Abend, Frau Wilmer. Herr Merz, wir sprechen uns am Abend eines insgesamt sehr ereignisreichen Tages mit sehr hohem Tempo. In welchem Gang waren Sie denn heute unterwegs? Naja, jedenfalls in ziemlich hohem Tempo, denn wir wollen ja nun auch mit hohem Tempo dieses Land nach vorn bringen.
Und dazu haben wir heute auch im Koalitionsausschuss das erste Mal getagt. Und ich habe gesagt, es geht jetzt Schlag auf Schlag. So, hohes Tempo, Schlag auf Schlag. Vielversprechend, ja. Es ist wirklich vielversprechend. Wir wissen nicht so genau, gibt es da noch ein Kompass oder ein Fundament oder irgendwas oder ist das einfach nur noch gelaber?
So, ein anderes Beispiel zeigt gleich im Heute-Journal. diese Zustände jetzt korrigieren, so wie die Ampel sie uns in der... Herr Künicht, also irgendeine Politik kannst du irgendeinem Thema, in dem Fall Immigration, es wird jetzt was korrigiert, fragen uns mal, ob wir hier heraushören, welcher Maßstab dafür gilt, also ob so eine Orientierung dafür gibt, was da getan wird.
Wasnert, kann es nicht weitergehen, wir korrigieren die Migrationspolitik der letzten zehn Jahre. Ach so. Und da können Sie gerne immer noch weitere Beispiele hier nennen, Sie nennen Beispiele, die von der Minderheit der Bevölkerung so gesehen wird, die Mehrheit sieht es ganz anders. Und wir vertreten hier die Meinung der Mehrheit der Bevölkerung und befinden uns damit auch auf dem richtigen Weg, dieses Problem Stück für Stück zu lösen, ohne dass wir damit unsere humanitären Verpflichtungen in irgendeiner Weise verletzen.
Das Problem, das nicht genau benannt ist, die Grundlage, die wir nicht erkennen können, auf der man aber vorhat, etwas radikal zu verändern, und zwar das aus den letzten zehn Jahren. Man fragt sich, na ja, wenn es überhaupt gar keinen Gerüst gibt, keinen Maßstab oder sonst was, kann ich ja auch gar nicht mehr diese Politik bewerten.
Also erst mal, dass ich diese Migrationspolitik grundsätzlich abnehne. Aber ich könnte ja noch nicht mal sagen, es ist besser geworden oder so, weil ich ja gar keinen Messwert mehr habe, an dem ich es ausrichten könnte. Ja, hohes Tempo, Schlag auf Schlag, alles wird besser anders irgendwie. Und im Sommer wirst du dann bald spüren als Bürger, dass sich hier was zum Besseren, sagt er dann nochmal dazu, verändert.
Ja, einfach mal eine Stoppuhr laufen lassen. Genau, was ja bedeutet, dass Personal, das uns hier gerade durch den Alltag führt, politisch, das Verantwortung übernimmt. Wir wüssten nicht, was wir mit ihnen reden sollten, würden sie nachts bei uns auftreten und sagen, ich komme noch auf den Drink mit in die Bar und man säße ihn gegenüber und keine Ahnung, Herr Merz, was ist denn so ja Lieblingsthema, worüber kann man denn mit ihnen reden?
Und ja, keine Ahnung, man wäre so im haltlosen Raum. Aber selber betrifft er auch Friedrich Merz. Wir haben es also hier, das haben wir ja schon auch mit Andreas Pütmann und so besprochen, mit konservativen christlichen Leuten zu tun, die sich immer wieder darauf beziehen, konservativ und christlich zu sein.
Und wir wissen nicht so genau, was das bei denen bedeutet. Ja. Und Scott Galloway hat ein Podcast mit sehr vielen Gästen, da er nun hochgerätiger Typ ist. Und da war David Brooks so Gast. Ah, der hat das Buch Bobos damals geschrieben, der hat doch diesen Begriff, soweit ich weiß geprägt, ne? Was ist Bobos?
Bobos sind Bohemias und Bourgeoisie. Also das sind die erfolgreichen urbanen Menschen, die eher so ein Bohem-Style haben, aber zur Bourgeoisie gehören, weil sie für tolle Unternehmen arbeiten und ordentlich Geld verdienen. Das kann sein. 90er Jahre war das, ja, das kommt gut hin. Dann war nämlich da noch ein jüngerer Mann.
Ich kenne ihn heute vor allem als New York Times-Columnisten, der immer mal wieder bei der PBS News Hour, Freitags mit Jonathan Capehart, der so mehr die junge, progressive Richtung Gastautor der Washington Post. Und dann kommt so David Brooks, der so das, was von konservativen übrig ist, Linie auch nochmal mitkommentiert.
Die machen dann sozusagen diese Beispielfrage runter. Ich finde ihn ganz toll. Also ist an diesem Tisch schon immer ein toller Gesprächspartner und hier in diesem Gespräch auch. Scott Galloway fragt ihn natürlich seine Standardfrage, was würdest du als Vater und so weiter der nächsten Generation, so allgemein.
Darauf gibt er so eine fünf Minuten Antwort, die wirklich herzerwärmt ist. Die muss dann jeder selber hören. Wir hören ihn mal zum Thema, was ist dieses Konservative heute? Was ist übrig geblieben? Wir wissen eigentlich nichts. Also wir finden nirgendwo irgendetwas. Jetzt versucht David Brooks als gestandener Journalist, der niemanden mehr gefallen muss, und er hat einfach so auch seine Biografie beruflich abschließt.
Mal Worte für dieses Desiderat zu finden, das wir auch aufgemacht haben. Denn es wäre schon schön, wenn so was wie eine konservative Politik gäbe und nicht einfach nur noch progressiv links wog und dann daneben einfach so AfD. Und dann sagen alle nur noch, das müssen wir verhindern. Also sind wir den Wogen ausgeliefert oder was auch immer.
Also es muss ja mal so einen Weg geben. Und ich komme zurück zu einem Moment in meiner Formation, wo jetzt in der Regierungswahl, es sieht aus, dass es eine kritische Fortschritte gibt. Ich kam aus der Schweiz, Chicago, und ich habe Berke, Adam Smith und diese Buchs geschrieben. Und ich habe ein Ausdruck im Wall Street Journalist-Journal-Page, der weekly Standard, gemacht.
Und wir haben es geliefert, dass wir konservative Ideen promulgieren. Und als ich aus Chicago graduate, waren ein paar Leute aus Dartmouth, die das Dartmouth Review haben. Und die Leute rufen das Lora Ingram, Tanesha Souza, die in diesem Grupp waren. Und ich habe gesehen, dass sie nicht konservative waren, sie waren anti-left.
Sie waren in den Eliteninstituten, aber sie haten die progressive Leinheit von diesen Institutionen. Und so waren sie die Rebels, die Bad Boys. Das definierte Feature des Dartmouth Reviews war, dass in 1986 ein paar progressives Studenten auf dem Dartmouth Campus eine Shantytown zu Protestaparthia errichtet.
In der Mitte der Nacht, die Edder des Dartmouth Reviews, über ein paar davon, verletzten sie auf die Shantytown und haben sie die Schammer zu schämen. Und es war ein Versuch, die zu den Rechts und zu den Rechts, und zu mir war es wie Gestapo-Takten. Ich war schockt und appallt, weil Aparthia wirklich pro-testiv ist.
Aber ich habe gesehen, dass das Unterschied zwischen "pro-konservative", das ich sagen würde, John McCain, Mitt Romney, George W. Bush und Anti-left waren. Das ist was, was Loringrimmas, was P.Texeth ist, was Vivikramaswami ist. Das ist für mich eine große Unterschiede. Es gab also in den Unis die Monstration gegen Aparthia.
Die wurden einfach nur, weil es linke, progressive Demos waren, niedergeschlagen. Gestapo-artig, wie er sagt. Die Konservativen kommen, die aber gar nicht mehr als eigenständige Denker sichtbar sind, sondern nur noch sich auflehnen gegen das, was da ist. Das sehen wir ja bis heute. Das macht ja auch die Diskussion so schwer.
Ich erinnere an Ronsheimers Podcast und jeder Gesprächsversuch zum Thema, was für Demos und Proteste finden in einer Universität in Stadt. Gaza passiert, wer über Gaza gesprochen und es wird per se und pauschal abgelehnt, so geht es nicht. So darf man nicht demonstrieren. Da wird sich auch nicht auf irgendein humanes, humanistisches Argument oder so eingelassen, sondern einfach nur, nee, ich bin Anti-left, ich hau hier drauf.
So, es gibt keine Bindifferenz. Und so was passiert, wenn die Konservativen selber kein Fundament mehr für Kritik haben an irgendetwas, sondern sich einfach nur noch abgrenzen von, was sie ablehnen und das wird dann pauschal per se abgelehnt. Nun ging damit also etwas verloren, das christliche und das konservative.
Wir haben es ja bei Pütmann jetzt wahrscheinlich so ähnliches Alter. David Brooks eben auch, das christliche und das konservative. Was ist eigentlich passiert? Wir haben ja einen interessanten Fall noch mit Jens Spahn. Wir haben schon mehrmals über ihn gesprochen, aber es gibt ja einen Punkt, den stellt Thomas Biebricher heraus in seinen Buch über die geistig moralische Wende über den Konservatismus in Deutschland, wie er ausgehöhlt ist, wie ihm irgendwie am Ende nur noch die Schuldenbremse blieb.
Und jetzt ist sie auch noch verloren gegangen oder sie geht verloren so langsam. Da bringt er diese Anekdote, ein Journalist fragt, wie er Jens Spahn denn seinen katholischen Wäldern erkläre, dass sie ihn wählen sollen, obwohl er doch ein schwuler Mann ist und das doch mit dem Katholizismus ja ein bisschen hakt, weil wir ja diese Erhaltung der Kirche und so was kennen.
Und die Antwort, die sich Jens Spahn dafür zurechtlegt, lautet einfach zu sagen, naja, wenn es Homosexualität nicht gewollt wäre, dann hätte Gott die ja nicht geschaffen. Und das ist eine Antwort darauf. Und dann sagt Biebricher, dass es im höchsten Maße unredlich ist, eine solche Antwort darauf zu geben, weil man ja sofort sagen kann, naja, aber es sind ja auch viele andere Dinge auf der Welt geschaffen, die wir wirklich ablehnen, von denen wir nicht einfach sagen, wenn Gott geschaffen hat, dann muss er wohl da sein.
Also man muss ja, also man kriegt das ja christlich hingerechtfertigt, warum man Homosexuelle nicht diskriminiert und warum auch der Vatikan da eine falsche Richtung verfolgt und all das darüber kann man ja reden, man kriegt auch eine konservative Position, trotzdem hin ohne Diskriminierung, so ein All das würde aber bedeuten, dass man sich einmal über seine Werte, Fundamente klar wird, würde bedeuten, dass man sich auch die Mühe macht noch zu einer Argumentation.
Und er bringt das so als ein typisches Beispiel für den Konservatismus heute, dass er gar nichts mehr eigentlich zu sich zu sagen hat, gar nichts mehr weiß, kommt dann auf so eine Verlegenheitsantwort wie ja, Gott hat es geschaffen, dann wird es wohl auch gewollt sein und punkt. Und das ist tatsächlich so dieses Armutzeugnis, das wir bei den meisten erleben.
Es gibt ja auch ein paar andere konservative Stimmen, aber bei Wolfram Weimar war das ja auch interessant, da wo das ins positive Umschlagen soll, also wo er uns beschreiben soll, was dann eigentlich der Konservatismus ist in seinem Manifest. Da hat er ja fast nichts zu liefern, dann wird das die Fuß oder er sagt einfach, ich will weniger Steuern zahlen.
Also es gibt ja nur wenige Stimmen, die sich darüber noch, also die sich geschichtlich auskennen und die aber auch selber sich noch in was verorten können. Ja, die große Frage, die wir jetzt gleich klären, gibt es in dieser unterschaubaren Chaoswelt, in der Idioten regieren, um es mal so kurz wie möglich zu sagen, ein Anlass wieder christlich und konservativ zu denken, aber eins, das zentrale Erfolgsrezept dafür wäre bitte kein Verweis auf Gott.
Denn ich als Atti ist, der nun sehr aufgeschlossen bin für kluge Argumentation, sobald sie inhaltlich und funktional irgendwie zusammenpassen, höre ich mit es an und folge dem vielleicht sogar, nur wenn jemand kommt mit "Ja Gott", also diese Verlegenheitsantwort von ganz Spanen dann wählt, dann ist einfach nur das Tor offen für jede Frage, ja aber Gott, T-U-T-C-er, also da ist man ja also vor allem überall.
Das heißt, wir leben jetzt nicht, denn du hattest jetzt, als wir den T-Ser aufgenommen, hatten schon angekündigt der Papst-Wertthema und du hast schon die ganze Zeit durchleuchten, dass also der Papst fasziniert dich, ich hatte jetzt auf so eine kleine spontanen Bekehrung hier gehofft. Ja, die kommt auch.
Ja, gleich sagst du doch, bald gehen wir nach Rom mit dir und dann wirst du dort getauft. Also wir gehen sowieso mit Rom, mit mir nach Rom, ob dann deine Taufe stattfindet, müssen wir sehen. Die Frage ist ja... Aber die Bezieht ja will ich nur sagen, den Gottesglauben mit ein, also taufen nur so ist ein bisschen...
Genau. Kann man auch für mich das Christliche und das Konservative schmackhaft machen, ohne dass man die ganze Zeit Gott in den Weg stellt. Mysterium und Zweifel und Glaube, ja, aber ich mache jetzt kein Gottesbezug. Jedenfalls nicht so, wie sich die Christen vorstellen mit so einem verkörpert, aber nur über Bande der Christus.
Na ja, es ist ja kompliziert. Es ist ja kompliziert. Also genau, wir gehen das gleich durch. Ich bin ja so Zylok, ich kann ja andere Einflugschneisen finden. Wir hören ja nochmal David Brooks, was bleibt, wenn das Christliche und das Konservative verloren geht, so wie jetzt, also wenn wir einfach Trump regieren sehen.
How did it get so mean? Yeah, resentment, a sense of siege mentality. And then there's something animistic deep in human nature. And so when humans first evolved, we were in a war of struggle of all against all. Life was nasty British and short. And then over the course of the centuries we built civilization.
And that civilization consisted of constitutions to restrain power. It consisted of international systems to try to promote peace. But it also consisted of humanistic values, literature and art and poetry to soften human nature. It consisted of moral philosophies, either theological or secular, to answer the question, what is life for?
And when I look at the Trump administration, I see a massive attempt to return us to the life of dog eat dog, the life of nasty British and short, the life where gangsters have maximum freedom to do what they want to do. And that is the evisceration of all the values of civilization that conservatism is supposed to transmit and preserve.
And I think the royal lust for power that Donald Trump embodies has not only eviscerated conservatism, it's inviscerated Christianity. Christianity is a system designed around the meek, serviced to the poor. Jesus never embraced worldly power. Donald Trump is completely about worldly power. It's about domination.
And so it's been interesting to me to watch a political leader eviscerate the two philosophies that he claims to stand for, both conservatism and Christianity, and such as the acidic power of nihilism. Ich würde das hier so ein bisschen raffinierter gebauen, das Argument. Zum einen sagen diese hopische Welt, Wölfe unter Wölfen, je das sich selbst der nächste jeder denkt nur an sich und so weiter und so fort.
Wir wissen ja von David Brooks, so leben normale Menschen typischerweise nicht, aber wir reden ja hier nicht über normale Menschen, sondern über diese psychopathischen Parasiten, sag ich mal, nach Jordan Peterson oder wie Ruth Gabrielchmann sagte. Es gibt so Leute, die ihre Karriere in der Politik machen und die sind so anders drauf.
Ja. So, das heißt Donald Trump orientiert sich selbst an einem Ideal, das er für sich sieht, weil es ihm nützt, also dieser ganze Eigensinn, dieses egocentrische, nazistische, selbstverherrlichende und so weiter und so fort, dass selbst eine Erzählung ist. Also er kommt gar nicht zum Kern seiner Menschheit zurück, sondern er selbst ist einfach ein wirklicher Antipode.
Ja. Also in der In sich wirklich selber auch wieder ausgedacht, während es ein paralleles Angebot gab. Und jetzt, wir haben ja bei Andreas Pütmann schon gelernt, wie interessant es ist, zu unterscheiden zwischen christlich und konservativ. Und so ist das ja hier auch. Der Wittbrucks hat jetzt ein paar so soft-scale, soft-powerartige Sachen genannt.
Das eine kommt durch die Aufklärung, das ist dann das Konservative und das andere ist dieses christliche. Eigentlich steht sich das ja gegenseitig im Weg. Wir sagen ja immer, die Aufklärung hat das christliche so ein bisschen in Schatten gestellt, aber er sagt jetzt, nee, aus Sicht von heute, dass wir einfach einen hoppschen Wolf Donald Trump im Amt haben, sehen wir erst, wie fruchtbar es eigentlich war, das christliche und das konservative zu haben.
Also jemand lebt nach christlichen Gesichtspunkten und akzeptiert aber auch die aufklärerischen Sachen, die hin zur weltlichen Bildung und so weiter und dann dem fleißigen Weg nicht nur der, wie auch immer christlichen Arbeit, sondern dann wirklich mal eine Hierarchie und Manager werden und dann aber da wieder christlich werde, wieder erkennen und so weiter und so fort.
Also das ist da eine Differenz gibt. Und wir sehen ja auch historisch jetzt aus der Aufklärung geht natürlich auch all das hervor Unternehmertum, große Individuation, bedeutet aber ja nicht, dass die Aufklärung so ein Cut ist, der sich einfach eingestellt hat und damit ist das Christentum Adagda gedeckt, sondern man kann vielmehr auch sagen, dass natürlich aus dem Christentum die Aufklärung hervorgegangen ist.
Natürlich im Widerstreit auch dazu und mit ateistischen Thesen, mit Debatten darüber, mit Auseinandersetzung bei Kant mit der Frage, kann man Gott beweisen oder nicht, der in der Kritik der Reihen vernunft das durchspielt in allen Variationen, bedeutet aber das quasi das christliche Fundament nicht, dass man einfach so wegwischt und sagt, jetzt kommt das Neue, sondern es kommt auch der Tradition heraus und man kann dann sagen, dann hat die katholische Kirche wiederum als Institution sehr verspät in dieser Aufklärung zugelassen und hat in dieser ewigen Verspätungspolitik, die ja bei den Katholiken so typisch ist, also dass man immer so ein paar Jahrzehnte zu spät irgend jemanden doch wieder die Lehrerlaubnis
gibt oder sagt, da haben wir uns, da sind wir immer was ziehen ausgeschossen, so, bedeutet natürlich auch, dass man eine große Resilienz als eigene Institution sich selbst schafft dadurch, durch dieses Zäh agieren, aber im Ganzen gesehen ist natürlich da Aufklärung und Christentum schon auch zusammenzudenken, nicht nur, aber auch zumindest in einem intelligenten Spannungsverhältnis im besten Falle, weshalb das ja auch so logisch war, in gewisser Weise, dass der Philosoph der Aufklärung in Deutschland der sagt, wir müssen ins Gespräch miteinander kommen, argumentativ die Gesellschaft verbessern diese Argumente für ein ganzer, besseren Politik, also Jürgen Habermas, du bist ja kein Fan dieses deliberativen Ansatzes und ich eigentlich
auch nicht, aber es ist eigentlich nur logisch, dass also bei Habermas dann doch beim späten Habermas eine Idee da ist, dass man wieder irgendein Grundlage, irgendein Bezug braucht, vielleicht doch für all das, dass es nicht alleine die Vernunft ist, weshalb er ja dann in dieser Auseinandersetzung tritt mit Ratzinger, der also auch bereitet sich dann Habermas schon Argumenten zu öffnen und sich die Frage stellt, ja, aber welche, was bringt dann jetzt eigentlich da die Religion und dann ist ja eigentlich auch Papst Benedikt einer, der immer wieder versucht eigentlich Glaube und Vernunft zusammenzubringen, also so eine Aussöhnung zu schaffen, um nicht die zu starke Opposition zu sehen zwischen Aufklärung und
Christentum, sondern eher wieder die Verbindung. Ja, also ich sehe da auch ein Spannungsverhältnis, aber eben produktiv. Ja, die Aufklärung ist natürlich aus diesen kirchlichen Arbeiten, vor allem Klöster, die sich wissenschaftliche Gedanken stellen, die mit Text-Archive begründen und so weiter erwachsen.
Das ist ja soweit auch geschriebener Geschichte, kann man ja auch in Co-Evolutionen überall, sei es in Florenz, sei es irgendwo in den Niederlanden, sei es in Spanien nachlesen, so. Rom natürlich auch, mit allen Verwirrungen, die es da so gibt, nur umgedreht eben auch. Das Christliche hat vielleicht überhaupt erst durch die Aufklärung einen modernen Platz zugewiesen bekommen, klar nicht mehr die Allmacht der vorneuzeitlichen Ordnung, die es ein paar Jahrhundert gehabt, aber die Ausdifferenzierung der Religion hat ja eher auch Funktion zugewiesen.
So wie ich ja auch sagen würde, wenn man jetzt wirklich ganz differenziert vorgeht, ich habe ja gar nichts gegen deliberativen Ansatz, ich sage halt nur in Familien, Freundesgruppen und Arbeiten bis sieben Personen, nur als Gesellschaftstheorie, die ganze Bundesverpublik. Genau, so. So, und wenn man das jetzt strukturiert, dann ist ja völlig klar für Menschen, die sich so wie ich als auf dem Wege der Aufklärung aus dem Osten kommend nicht nur Atheist, sondern geradezu heidnisch unterwegs.
Für die gibt es natürlich auch Zweifel, Mysterium, Glauben in ihrem Leben. Das wird ja nicht aussortiert. Die Frage ist jetzt, kriegt man auf einen modernen Wege alte kirchliche Prinzipien rein, ohne immer ein Gottesglauben abzuverlangen. Also an der Tierschwelle abzufragen, ja, glaubst du denn auch an Gott?
Oder reicht es einfach mit einer Fragestellung in die Kirche zu gehen, Wissend, dass man die woanders so nicht stellen kann und sie trotzdem prägt. Und können jetzt schon mal mitdenken, wo stellen wir denn heute so unsere Fragen, die wir so im Alltagszweifel haben, ja? Also nicht rein positivistisch auf die Welt blicken, wenn wir jetzt daran denken.
Das geht ja gar nicht. Ja, dass Ratzinger als Papst dann zu Gast ist, im Bundestag zu sprechen und dort sich nochmal auf Hans Kälsen, Rechtspositivismus und all das Beziet, um dann zu sagen, dass sei schon wichtig, dass man eine Grundlage hat und dass man also bei ihm dann so eine naturrechtliche Grundlage hat.
Das ist auch eine riesige Debatte mit der Naturrecht oder so. Aber das ist ja etwas, wo er deutlich macht. Das ist jetzt auch das, was er mitbringt in den Bundestag, dass also die Debatten, die Folgen und die Politiken, die entstehen, wieder eine andere Grundlage bauen, also einfach nur so eine rechtspositivistische Grundlage.
Und er bringt ja da als positives Beispielen, das ist ja ganz lustig, weil die Grünen damals nicht sehr begeistert waren, oder Teile zumindest waren nicht begeistert davon, dass der Papst dort spricht im Bundestag, dass er sagt, ja aber gerade die Nachhaltigkeitsbewegung, die ökologische Bewegung hat ja den Schöpfungshorizont schon mit drin.
Also da gibt es dann plötzlich eine andere Ebene noch, außer die jetzt, dass wir jetzt nur gucken, wie viel 1,5 Grad und CO2 und was weiß ich, ist jetzt gerade von Nöten. Ja, Ratzinger kam natürlich als Benedikt nach Berlin, aber er bleibt ja trotzdem ein menschlicher Vertreter der Kirche. Ja, ja klar.
Ist ja nicht, dass man jetzt grün links da plötzlich, eier als reden wir nur noch mit einem Himmelsgesandten oder so. Nein, das ist ja auch so nicht vorgesehen. Genau, und genauso kann er es ja auch einfordern. Auch die Unfählbarkeit im Übrigen, als er den spielt ja nicht in allen Belangen, wann immer der Papst irgendwo spricht.
Also das ist jetzt nicht, wenn der jetzt in einem Interview ein Fehler macht, irgendwas vertauscht, dann kann man nicht sagen, er ist aber unfählbar, er ist ja der Papst, also das ist nur in bestimmten... Nee, das sind diese Volgaeransichten, die dann gerne der amerikanische Präsident für sich reklamiert, wenn er sich im Papst Kostüm zeigt.
Ja, aber noch sind wir hier am Anfang, die Unfählbarkeit wird uns gleich nochmal begegnen. Wenn die Fundamente fehlen, dann, David Brooks bringt es hier ganz schön auf die Worte, die uns sozusagen dann Anlass geben, jetzt wieder Fundamente zu bauen. Ich denke, die Kirche leben in der Tension zwischen diesen zwei Dingen.
Und ich denke, was wir hier sehen ist das Verkauf von allen Rivalsystems. Eines meiner Lieblingssachen von Psychologen, der ein Guide von John Bolby, der Detachment Forschung macht, ist, dass all der Leben eine Serie von den Explorationsdauerung von einem "Sekurbase" ist. Wir brauchen das Sekurbase. Und das Sekurbase ist grundsätzlich über deine Relationschaft mit deinen Eltern, die Sekurattaktionen.
Aber es ist auch um eine Sekur-Häufe, eine Häufe-Vorsitzung, eine safe Beobachtung. Aber es ist auch um eine moralische Ordnung, das Gefühl, dass du in einer coherent moralischen Ordnung lebst und du kannst die Entscheidungen von deinem Leben machen, based auf diese. Es gab einen Historiker, George Marsden, der once wrote, dass, was Martin Luther King's Rhetoric sucht, ist, dass es ein moralischer Ordnung war, dass die Fremd des Universums ist.
Das Segregation war nicht nur falsch, sondern auch immer falsch. Der Erwärmung ist immer falsch unter allen Städten. Und das gibt dir einen Sinn zur Sicherheit, wenn du einen Sinn hast, dass du, ja, richtig und falsch, permanent bist. Und wir haben das weggebracht, wir haben die Moralität privatisiert.
Wir haben gesagt, es ist für dich, um dich zu kommen und deine eigenen Verteidigung zu machen. Und wenn dein Name ist Aristotle or Nietzsche, dann kannst du das machen. Most uns kommen nicht mit ihren eigenen Verteidigungen. Und wir sind in einer formellen Welt, die keine Sicherheit gibt. Wegen nach 1955, ein tolles Kolumn, Walter Libman, wrote ein Buch, in dem er wrote, dass, wenn was falsch ist, ist das, was jeder individual entdeckt, based auf seine Gefühle.
Wir haben die Bounds der Zivilisation geblieben. Und ich denke, wir haben die Bounds geblieben. Also es ist eine Lose von Sozialverkauf, von Freunden, von Familie, von Kommunikation, von Gemüse und von Moralbogen. So, also die Fundamente gehen verloren. Und der Universalismus, damit auch den er jetzt mit Martin Luther King in Verbindung bringt.
Martin Luther King, genau, Junior, also der amerikanische. Man kann sich diese moralischen Koordinaten, die man braucht, für wichtige Lebensentscheidungen, nicht selbst aus dem Gefühl ableiten, sondern man braucht irgendwie so einen externen Kompass. Typischerweise, sagt er auch, verknüpft mit Herkunft.
Wir haben so eine Familie und einen Heimatort, eine Nachbarschaft und so weiter. Was ich will es nur hervorheben, insbesondere soziale Kontexte sind. Niemand würde jetzt sagen, ja, Mark Zuckerberg hat ein gutes Versprechen gehabt. Jeder findet online sein Ereignis-Milieu und daraus ziehe ich jetzt meine Moral.