Down Set Talk! - Der NFL Podcast von RTL· Folge 597

NFL 2026 Division Preview #2: NFC East

Donnerstag, 23. Juli 2026 · 2 h 00

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Shownotes

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Dieses Donnerstag, der 23. Juli 2026 und ihr hört eine neue Folge Downset Talk. Das ist nämlich der offizielle NFL-Podcast von RTL mit mir, Christoph Kröger und Adrian Franke. Einen wunderschönen guten Tag. Und wir sind bei der zweiten Division Preview angekommen. Wir sprechen heute über die NFC East und vielleicht sind ja ein, zwei Leute neu mit dabei. Also ich weiß, dass ein, zwei Leute jede Saison noch mit dazukommen und sich denken, Jetzt versuche ich mal, die NFL von Anfang an zu verfolgen.

In diesen Division Previews schauen wir auf alle vier Teams. Wir sprechen über all das, was sich bei den Teams getan hat. Welche Spieler sind neu? Gibt es neue Coaches? Gibt es neue Koordinator? Was hat sich verändert? Sind sie besser geworden? Sind sie schlechter geworden? Was können sie die Saison erreichen? Und was muss passieren, damit die Saison 2026 ein Erfolg wird?

Bevor wir zur NFC East kommen, Ganz wichtige Hinweise natürlich noch mal. Ein bisschen Teasing muss auch sein. Zum einen gibt es seit Ende letzter Woche eine neue Bonus-Folge von Adrian. Stimmt, ja, genau. Ich habe ein bisschen eine neue Kategorie. Ich habe es genannt Hidden Stats. Also Statistiken, die aus dem letzten Jahr irgendwo vielleicht so in der Versenkung verschwinden, die man vielleicht sogar mal schon gehört hat oder noch gar nicht gehört hat, aber die jetzt so über die Offseason halt so ein bisschen hinten runterfallen.

Die aber, glaube ich, wirklich ausschlaggebend sein könnten für kommende Saison. Das kann entweder Trends sein oder irgendein Team, das sich vielleicht in die eine oder andere Richtung entwickelt. Oder auch ganz spezifisch ist es im Laufe der Folge mehr und mehr in die Richtung gegangen, in meinem Kopf, für eure Fantasy-Drafts.

Weil ich bei einigen Sachen rausgegangen bin und dachte ... Okay, eigentlich ist das ein Take für ... Deswegen sollte man diesen Spieler eventuell doch höher draften, als ich es vorher gedacht hatte. War O'Marion Hampton mit dabei, den du dir dann in der Dynasty-Liga geholt hast? Der war mit dabei. Ich habe sie noch nicht komplett gehört. Ich habe sie zwar bearbeitet, aber nur so, da höre ich immer den Anfang und das Ende rein, natürlich, um den Sound zu checken und alles, was dazu gehört.

Da habe ich mir gedacht, für den hast du ordentlich hingeblättert in der Dynasty-Liga. Ich bin sehr hoch bei ihm. Sehr hoch, kann ich euch sagen. Du wirst, ich glaube, du wirst noch überrascht sein. Ich werde Augen machen, sagst du? Vielleicht ja auf der Tour. Vielleicht ja auf der Tour. Vielleicht werde ich auf der Tour Augen machen, schöne Überleitung, aber der muss schon, also da muss ich schon sehr große Augen machen, damit sich der Invest gelohnt hat, aber ich bin gespannt.

Stichwort Tour, ja, du sagst es, das werde ich jetzt jede Woche sagen, bis wir auf Tour gehen, Anfang September. Wir sind dann für unsere Prognose-Folge wieder unterwegs durch ganz Deutschland und da gibt es noch Tickets, außer in Essen. Essen ist ausverkauft, ansonsten könnt ihr bei Ticketmaster mal vorbeischauen und schaut gerne bei YouTube vorbei, da gibt es, also wir haben Ende letzter Saison diesen YouTube-Channel wieder ein bisschen, ja, aufleben lassen, haben da auch unseren Draft-Livestream gemacht, aber da gibt es jetzt Ausschnitte aus den Folgen mit Video und auch ein paar kurze Clips.

Das komplette Video zu diesem Podcast Das seht ihr exklusiv bei RTL Plus. Und damit starten wir rein in diese Folge mit einer Frage von Rossi178. Wer sind eure Top-Kandidaten für den seltenen Year-3-Breakout? Also Second-Year-Breakout kennen wir. Im dritten Jahr gibt es auch immer mal wieder Breakouts, vor allem was so Offensive-Linemen angeht. Das war auch der erste Ort, an dem ich geguckt habe.

Ich hatte viele zur Auswahl, ehrlicherweise, wo ich es mir vorstellen kann. Viele ist übertrieben, aber ein paar mehr. Ich bin dann aber on-brand geblieben, mit einem Draft-Crush von mir. Oh, ich dachte mit dem Running Back. Einen ehemaligen Draft-Quatch. Crutch, genau. Draft-Crush. Und einer, der einen sehr schweren Start in seine NFL-Karriere hatte, weil er bis in Runde 5 gefallen ist, völlig zu Unrecht, hat in seinem ersten Jahr super wenig gespielt, im zweiten Jahr auch erstmal gar nicht.

Ab Woche 10 war er dann Starter, weil ein gewisser Dayo Udeyingpo ausgefallen ist bei den Bears. Und dann hat Austin Booker übernommen und hat richtig gut gespielt. Hatte unter anderem fünf Spiele mit vier oder mehr Quarterback-Pressures. Und Udeyingpo war nix, ehrlicherweise, über neun Wochen. War wirklich nicht gut. Booker war deutlich besser dann in der zweiten Saisonhälfte.

Der könnte halt Week-One-Starter sein. und der war so schon mit zwölf Spielen, mit nur zwölf Spielen inklusive Playoffs bei den Bears der drittproduktivste Passrusher. Ich mag den Spieler, ich mag die Situation, ich mag die Umstände. Das könnte ein Breakout-Jahr geben. Ist sehr on-Brand, gefällt mir gut.

Und die Bears sind ja, zumindest handeln sie so, als würden sie auch so denken, weil die haben ja nichts gemacht. Genau. Das war ja die Frage, was meinen die Bears für ihre Front? Vielleicht erstrunden-Pick oder holen die noch irgendwen? Defensive Tackle, Edge Rusher. Das ist quasi unverändert. Das heißt, die erwarten offensichtlich, dass sie mehr von ihren Leuten kriegen, die sie da haben.

Und ich bin da bei dir. Ich glaube auch, dass er eine Chance hat, sich da einen Startplatz zu holen. Ich hatte zwei in der Endverlosung sozusagen. Der eine ist fast ein bisschen zu langweilig. Und man kann sogar sagen, der hatte so seinen Breakout auch ein bisschen. Der wäre analog zu deinem Austin Booker. Deutlich höher gepickt, aber ähnliche Rolle mit Dallas Turner.

Dallas Turner ist für mich so der ... Der wird wahrscheinlich auf vielen Breakout-Listen auch jetzt sehen. Habe ich aber für einen Spieler, wo ich ein bisschen interessanter finde, weil bei Turner erwarte ich es quasi schon, entschieden. Und zwar Malik Washington. Malik Washington war ein Sechstrunden-Pick 2024. Bisher natürlich klar untergeordnete Rolle gehabt in Miami.

Noch kein Jahr gehabt mit entweder 350 Receiving Yards oder auch 50 Catches. Beides bisher nicht gehabt in einer Saison. Das wird sich ändern, weil er ist der Nummer-Eins-Receiver in Miami. Also mal gucken, wie diese Offense insgesamt funktioniert. Da haben wir ja letzte Woche viel drüber gesprochen.

Aber er wird die Volume einfach haben, um, keine Ahnung, 60, 70 Bälle zu fangen, 500, 600 Receiving Yards Minimum. Ist, glaube ich, durchaus denkbar, wenn man sich anguckt, wer da sonst so in diesem Kader steht. Das ist halt dann schon so ein Blubbern statt einem Breakout. Gut, was bräuchte er für dich für einen Breakout?

Also er hatte letztes Jahr schon, ich habe gerade mal nachgeguckt, 46 Catches. Also mit 60 kommst du mir da nicht um die Ecke, weil das wären einfach nur 14 mehr. Das müssten schon 70 sein. 70 Catches, 700 Yards. 70 Catches, wie viel Yards? 700. Ja, das wäre mehr als verdoppelt. Alles gut. Okay, nehme ich.

Ich sage, das schafft er. Okay. Das ist halt die Frage, wie viel der Ball da geworfen wird bei den Teufels. Korrekt, aber wir beide gehen ja davon aus, dass sie viel hinten liegen werden im Laufe von Spielen. Das heißt, vielleicht werden sie dann da reingezwungen. Also Malik Washington und Austin Booker.

Unsere Year-3-Breakout-Kandidaten. So kann man es vielleicht formulieren. Damit zu den News. Das ist jetzt nicht die News-intensivste Zeit rund um die NFL, deswegen nehmen wir hier auch ein paar kleinere Sachen mit rein. Taylor Moten, wichtiger Bestandteil der Offensive Line der Carolina Panthers, wird etwas länger ausfallen und man weiß nicht genau, wie lange.

Genau, wir wissen jetzt schon, Saisonstart wird da nicht fit sein. Bei dem wurde Ende Juni ein Blutgerinnsel in der Lunge gefunden, also scary Situation da erstmal. mal. Behandlung läuft da jetzt, scheint wohl auch soweit gut anzuschlagen, aber Prognose eben jetzt schon ist, den Start der regular season wird der verpassen, wie viel Zeit genau ist noch offen und wir reden ja über die Panthers, bei denen schon Ikim Ikwornu fehlt. Der hat sich ja im Januar in den Playoffs die Patella-Szene gerissen.

Das heißt, wir haben jetzt, statt dass wir ein Training-Camp-Battle auf der linken Seite haben zwischen Rashid Walker, den sie in der Free Agency geholt haben, und Monroe Freeling, ihrem ersten Runden-Pick, werden die jetzt beide spielen müssen, weil eben die beiden anderen Tackles jeweils fehlen. Sprich, entweder Freeling oder Walker wird auf Right Tackle gehen müssen.

Und das ja eben nicht nur für irgendwie ein Spiel oder so, sondern wir reden ja vom gesamten Training Camp, von der gesamten Saisonvorbereitung. Moten wird da jetzt nicht dabei sein. Das heißt, einer von den beiden wird direkt jetzt ab Tag 1 Training Camp auf der rechten Seite spielen müssen. Sprich, die müssen jetzt da schon auch ein bisschen eine größere Entscheidung, treffen, die ein bisschen mehr Gewicht hat, als wenn wir einfach nur gesagt hätten, ja gut, Right Tackle ist klar, Freeling und Rasheed Walker sind auf der linken Seite und spielen das untereinander aus.

Allerdings muss man auch sagen, wenn die dann mal alle fit sind, hat man da fast ein ... Also, wenn's gut läuft, ein Luxusproblem. Das stimmt, wobei ich da wahrscheinlich ... Also, meine Vermutung wäre, dass wahrscheinlich Walker nur für ein Jahr da ist. Und bei Aquano muss man halt gucken, wie der wieder zurückkommt und was sie dann da vertragsmäßig machen.

Die Green Bay Packers haben noch mal eine Verlängerung rausgehauen. Und zwar für ihren Defensive Tackle, Devontae Wyatt. Das musst du mir erklären. Ja gut, jetzt die Off-Season der Packers für ihre internen Vertragsverlängerungen. Wir hatten Jaden Reed, wir hatten Christian Watson, Tucker Craft. Ja, die waren alle gut. Die waren alle gut, ja, stimmt.

Wyatt ist halt, er ist ein guter Pass-Rusher, er ist immer noch kein verlässlicher Run-Defender. Das zieht sich bei ihm leider ein bisschen durch. Bei ihm auch, ähnlich wie bei Tucker Craft, der ja jetzt von der Verletzung sich zurückarbeitet. Wyatt hat sich ja im Laufe der Saison, späten der Saison, das Wadenbein gebrochen, Rest der Saison verpasst.

Den werden sie aber brauchen. Also gerade jetzt kommende Saison, wenn Micah Parsons erstmal fehlt, werden sie gerade ihn als Passrusher brauchen. Ich weiß, was du meinst damit, das muss man dir erklären. Also muss man vor allem den Zeitpunkt erklären. Also wie notwendig war das, das jetzt vor dieser Saison zu machen?

Ich würde dagegen argumentieren, dass er wahrscheinlich nicht günstiger wird. Also er wird tendenziell eher mehr kosten in einem Jahr. Und es sind ja nur drei Jahre. Also es ist ja kein, ich schätze von der Struktur her ist es wahrscheinlich ein Vertrag, wo sie nach einem Jahr vielleicht schon sogar wieder rauskommen, spätestens nach zwei.

Würde er mehr kosten, wenn er dieses kommende Jahr genauso spielt wie die bisherigen Jahre? Ich würde sagen, wenn er so spielt wie letztes Jahr und aber halt 17 Spiele macht, ja, ich glaube dann ja. Ja, vielleicht war es auch ein cleverer Schachzug, will ich gar nicht ausschließen. War ich nur ein bisschen überrascht, das wäre jetzt keiner der Namen gewesen, dem ich vor einer Saison einen Drei-Jahres-Vertrag gegeben hätte.

Noch eine Vertragsverlängerung gab es bei den Miami Dolphins, die haben mit einem ihrer besten Spieler den Vertrag verlängert. Das kann ich dann schon eher nachvollziehen, gerade in Anbetracht der ja, sehr geringen Qualitätsdichte an der Spitze. Und zwar mit Linebacker Jordan Brooks. Genau. Auch die Dolphins zieht sich ja durch, haben jetzt mit ich würde sagen ihren drei besten Spielern verlängert.

Oder halten die längerfristig A-Chain, Aaron Brewer und jetzt eben Jordan Brooks. Jordan Brooks kriegt drei Jahre 51 Millionen Garantien in Höhe von 35 Millionen Dollar. Und solche Moves sind wichtig, glaube ich, in so einem krassen Rebuild, weil es ja immer noch das Signal intern an dein Team sendet, wir belohnen unsere eigenen Spieler, wenn sie Leistung zeigen.

Das sind jetzt die ersten Moves eben, was interne Moves angeht von diesem neuen Regime. Und das ist halt schon so eine Message, ey, wenn ihr Leistung bringt, werdet ihr intern belohnt. Und das sind diese drei Spieler, Brewer, AJN und Brooks, sind die drei zentralen Säulen, die sie aktuell haben, würde ich behaupten.

Was aber halt auch nochmal unterstreicht, wie wichtig es sein wird, dass sie die Premiumpositionen im Draft treffen. Weil wenn deine drei Säulen in Jahr 1 des Rebuilds Center, Running Back und Off-Ball Linebacker sind. Ideal ist es nicht, sagen wir es so. Ja, man kann auch darüber diskutieren, inwiefern es eine Belohnung ist, länger bei den Dolphins spielen zu müssen.

Aber das steht auf einem anderen Blatt. Das kann sich natürlich auch sehr schnell wenden, dieses Blatt. Wenn das mit Malik Willis zum Beispiel klappt. Haben wir letzte Woche drüber gesprochen. Wer die erste Division Preview noch nicht gehört hat, kann das natürlich sehr gerne nachholen und damit kommen wir zur NFC East.

Die Eagles, die Cowboys, die Commanders und die Giants. Wir machen es wie vergangene Woche auch. Wir teilen das Ganze auf. Jeder hat sich zwei Teams intensiver angeschaut. Wir werden über alle Veränderungen sprechen. Wir werden dann natürlich noch in die Zukunft schauen. Und wir werden das Ganze wie immer in umgekehrter Reihenfolge der Standings der vergangenen Saison machen. Und fangen deshalb logischerweise mit den New York Giants an, die jetzt drei Saisons in Folge mit sieben oder weniger Siegen hatten.

Das Team, also das ist das Team mit der längsten, wie soll man das formulieren? Ich kann das nicht als Serie formulieren, aber kein Team in der NFC hätte länger die eigene Division nicht gewinnen können. Als die Giants. 14 Jahre ist das her. Deshalb war es auch Zeit für einen Wechsel auf Head Coach. Prominenter Name, John Harbo, kommt nach langer, langer Zeit von den Ravens.

Hat jetzt mit den Giants ein neues, spannendes Projekt. Und ich meine, mit Blick auf die Off-Season kann man hier vielleicht bald auch von den New York Ravens sprechen. Fünf Spieler von den Ravens sind direkt mal mitgekommen. Mit Isaiah Likely auf Tiedend. Jordan Stout, der Panther. Darius Washington, Safety. Und Patrick Ricard, der Fullback. Also jetzt.

Nicht die alles entscheidenden Positionen, würde ich mal behaupten. Oh, und Fahlele, der Guard. Mal sehen, ob der überhaupt spielt. Aber trotzdem, er hat ein paar Spieler mitgebracht. Generell hat sich relativ viel getan. Also vor allem Wide Receiver hat man mal ordentlich geschoppt. Vor allem erfahrene Leute mit Calvin Austin zum Beispiel, Juju Smith-Schuster, Daniel Mooney Comeback von Odell Beckham Junior.

Das könnte eine Cinderella-Story werden, vielleicht. Ich glaube, noch nicht so richtig dran. Plus dann im Draft natürlich auch noch in der dritten Runde Malachi Fields und, ansonsten hatte man aber auch ein paar Verluste. Natürlich Dexter Lawrence nach langer Zeit nicht mehr Teil der Giants. Die hat man getradet, dadurch hatte man zwei Picks in den Top 10er, die für Avel Rees und Francis Marinoa investiert.

Und Ronald Robinson ist auch noch ein wichtiger Verlust oder ein wichtiger Spieler, vor allem letztes Jahr natürlich gewesen, der nicht mehr am Start ist. Cordell Flott hat die Giants verlassen. Daniel Bellinger hat die Giants verlassen. Und Aushilfscenter Austin Schlottmann, die übrigens alle zu den Titans abgewandert sind. Also Tennessee Giants, könnte man da sagen.

Ja, man hat wenige, aber gute Spieler verloren und dafür vor allem Masse, sag ich mal, nachgeholt. und wir gucken jetzt, wie gut Offense und Defense aussehen. Ich bin sehr auf diese Offense gespannt. Nicht unbedingt in a positive way. Nicht unbedingt positiv gemeint. Eher so in so einer Boom-or-Bust-Richtung.

Also man kann sich da schon reindenken. In ein Szenario, wo das ganz spannend wird, wo das auch vielleicht sogar gut funktioniert. Mit vielen jungen Spielern, du hast viel Upside. Dazu jetzt in der Tiefe viele solide, erfahrene Spieler. Aber halt wenig, worauf du dich verlassen kannst. Also, da gibt es ganz wenig Spieler, wo du wirklich sagen kannst, glaube ich, im Vorwege, gerade dann auch bei einem neuen Team, okay, das kann man auf jeden Fall erwarten.

Und worauf man sich am wenigsten wahrscheinlich verlassen kann, ist auf den neuen Offensive Coordinator, Matt Nagy. OC bei den Chiefs jetzt wieder gewesen, nachdem er bei den Bears als Headcoach gescheitert ist. Das Problem ist halt, wenn du die letzten Jahre der Chiefs Offense anschaust, sind ja eher schlechter als besser geworden. Nicht unbedingt das beste Zeichen.

Die Bärs sind unter ihm nach einer starken ersten Saison eigentlich Jahr für Jahr immer schlechter geworden. Also Matt Maggie ist jetzt. Ich glaube, da bricht wenig Euphorie bei Giants-Fans aus. Mehr Euphorie bricht aus, wenn man daran denkt, dass Jackson Dart und Cam Skeddebo zurückkommen werden. Vor allem Cam Skeddebo nach einer schlimmen Verletzung kommt zurück.

Aber vor allem Jackson Dart. Darauf basiert jegliche Hoffnung bei den Giants. Der wird in besseren Umständen, als er sie letztes Jahr hatte, sich beweisen müssen. Weil die Umstände werden mutmaßlich besser sein, wenn Wide Receiver Malik Neighbors fit sein wird. Und man sollte eigentlich davon ausgehen, hat sich ja relativ früh in der Saison verletzt, musste aber nochmal operiert werden.

Die Reha verläuft offensichtlich nicht so, wie er hofft. Und man weiß ehrlicherweise nicht, wann er wieder am Start ist. Und davon hängt schon relativ viel ab. Weil ganz ehrlich, worst case, Malik Neighbors wird dann noch einige Zeit der kommenden Saison verpassen. Dann ist dieser Receiver-Room sowas von uninspirierend. Also Malik Neighbors mal ausgeklammert. Darius Slayton, klar.

Calvin Austin neu mit dabei. Malachy Fields, wie gesagt, Third-Round-Pick, ja, spannender Spieler, aber kann man sich nicht drauf verlassen, Daniel Mooney, Smith-Schuster, OBJ, Braxton Berries, also von was reden wir hier? Das sind alles irgendwie so. Etablierte, bekannte Namen, aber das sind ja alles ... Keiner, der die trägt. Genau, das sind ja alles Nummer zwei, Nummer drei, Nummer vier Receiver.

Ich würde da ... Also genau, die Neighbors-Sache ist wirklich schwer abzuschätzen. Der hatte einen Kreuzbandriss inklusive Meniskusschaden Ende September. Hat ja dann schon einen Monat gedauert, bis er operiert wurde. Und dann später kam eben raus, dass er noch eine zweite OP gebraucht hat. Und es gibt immer noch ...

Wir haben ja andere Spieler, wie mal Holmes zum Beispiel, der sich knapp drei Monate später das Kreuzband gerissen hat, bei dem jetzt schon seit Wochen eigentlich die Rede ist. Ja, hier geht Richtung Woche 1. Oder wir haben George Kittel, bei dem ist die ganze Zeit schon von Woche 1 die Rede ist. Bei Neighbors echt so. Auch Harbaugh hat ja gesagt hier, es war keine einfache Knieverletzung. Sprich, es ist echt so ein bisschen tricky zu sagen.

Er hat sogar gesagt, not a simple knee. Also das Knie ist das Problem, nicht die Verletzung. Ja, stimmt. Deswegen ist es halt echt schwer zu sagen. Ich würde eine Sache dagegen argumentieren, beziehungsweise nicht dagegen argumentieren, aber vielleicht, antworten auf die Frage so Playmaker-mäßig, wie sieht das aus ohne Neighbors, die aber auch übergeht in wiederum eine größere andere Frage, nämlich was für ein Scheme und was für eine Offense sehen wir überhaupt bei den Giants, nämlich, was sie sich da zusammen gekauft haben oder zusammen, ja doch eigentlich schon gekauft haben, diese Offseason ist ja vom Gerüst her, viel, was wir von Greg Roman in Baltimore unter Harbour kannten, also Patrick Ricard, ein Fullback in einer Matt Nagy Offense ist jetzt.

Ich glaube nicht, dass Matt Nagy gesagt hat, wir brauchen einen Fullback, holt mal Patrick Ricard. Diese Tidend-Fülle, jetzt mit Likely, Theo Johnson, Chris Manhurts, da hast du theoretisch auch drei, die auf dem Feld stehen könnten. Und Greg Roman ist ja in diesem Staff. Greg Roman ist ja auch Teil dieses Coaching-Staffs, nicht der Coordinator, das ist Matt Nagy, aber er ist halt auch Teil davon.

Wird es eine Greg-Roman-Offense, das, was Harbaugh in Baltimore eigentlich immer hatte jetzt die letzten Jahre dann, bis man sich da getrennt hat, oder wird es halt mehr so eine Chiefs-like-Offense, also mehr Spread-Passing-Game, was mehr das wäre, was die Giants ja auch unter Dable gespielt haben. Ehrlicherweise, so wie sie diesen Kader jetzt zusammengebaut haben, würde ich vermuten, auch wenn Nagy der Offensive Coordinator ist, das wird vom Vibe her mehr Richtung Greg Roman gehen.

Weil sie haben in schweres Personal investiert, selbst Malachi Fields, den sie ja gedraftet haben, ist so ein Big Body Possession physischer Receiver, und dann haben sie in die Offensive Line investiert. Ich glaube, dass es Run Game deutlich mehr Heavy Personal weniger dieses Drei-Receiver-No-Huddle-Shotgun, was die letztes Jahr ja waren offensiv.

Ja, also wenn das stimmt, dann bin ich da sehr gespannt im Verlauf der Saison so auf die, wie soll man sagen, auf die hierarchische Verteilung. Also wenn du sagst, okay, es ist eine Greg-Roman-Offense, die dann Matt Nagy called. Ich meine, man kann sich vielleicht ein Szenario vorstellen, wo Greg Roman vielleicht ein bisschen mehr so ...

Alles abgesehen, also so vielleicht so seinen Stil irgendwie mit reinbringt. Und Harbo wird dann natürlich auch was zu sagen haben, logischerweise. Und Matt Nagy vor allem dann sich um Jackson Dart kümmert. Vielleicht ist auch mehr so eine Sache, dass Roman das Run-Game mehr übernimmt. Irgendwie in diese Richtung eventuell gedacht. Ich meine, ich finde es extrem kurios, wenn du mir jetzt gesagt hättest, wenn du mir die Off-Season-Moves der Giants gesagt hättest, was sie gemacht haben, also Franz Smoinor, hochgedraftet, Patrick Ricard geholt, Isaiah Likely geholt, Malachi Fields gedraftet.

Und dann gesagt, und ich würde quasi blind da reingehen, und dann gesagt, der Offensive-Koordinator, den sie davor geholt haben, ist entweder Matt Nagy oder Greg Roman, hätte ich gesagt, save Greg Roman. Weil ich finde, was sie da zusammengebaut haben, ist mehr Greg Roman als Matt Nagy. Was ich jetzt gerade gesagt habe, sie haben in die Offensive-Line investiert, sie haben Spieler geholt, aber, also, investieren finde ich ein großes Wort dafür, für das sich wahrscheinlich nur eine Position verändert.

Sie haben einen Spieler hoch gedraftet. Der Rest bleibt eigentlich gleich. Andrew Thomas, Left Tackle, kommt aus einer richtig starken Saison. 3,1 Pressure Rate zugelassen bei Pass Plays. Das ist der zweitbeste Wert der Liga unter Tackles. Das ist schon ein herausragender Wert. Left Guard ist John Runyon. So ein bisschen die Schwachstelle, würde ich sagen, in dieser Line. Center, John Michael Schmitz, Solider, hat letztes Jahr ein paar Spiele verpasst.

Da hat man zumindest in Backup investiert. oder Absicherung mit Patrick Lucas von den Bengals. Right Guard ist Van Roten, beziehungsweise Van Roten hat man gehen lassen, genau so ist es richtig. Da hat man zum einen Val Lille geholt von den Ravens, spielen wird da aber sehr wahrscheinlich Francis Marinoa, eben der Top-Ten-Pick.

Und Right Tackle, da hat man Luminor mit einem neuen Vertrag ausgestattet. Also, wie gesagt, vier von fünf Positionen bleiben wahrscheinlich unverändert. Was ja auch nicht so schlecht ist, weil die Line war ja letztes Jahr auch nicht verkehrt. Und Mainoa könnte dann eben noch sogar ein zusätzliches Upgrade sein.

Sollte eine solide bis gute Line sein, vielleicht sogar noch mit ein bisschen Potenzial. Ich hab's mir auch so aufgeschrieben. Ich fand auch letztes Jahr, Thomas ist halt so der Knackpunkt. Andrew Thomas, ist der fit oder ist der nicht fit? Wenn der fit war, war die Line letztes Jahr auch schon okay.

Jetzt nicht herausragend, aber okay. Und ich seh's genauso. Ich denke, die Line wird besser sein. Die Frage ist halt, wie viele Spiele kriegen wir in dieser Besetzung zusammen? Aber gut, das können wir jetzt nicht prognostizieren. Und Woche eins, glaube ich, sollte das die beste Giants-Line der letzten Jahre sein, was da an den Start geht.

Ja, da ist die Messlatte relativ niedrig für die Aussage. Aber da stimme ich dir zu. Hast du noch was zur Offense? Weil sonst würde ich schon zur Defense gucken, weil ... Das Einzige, also was mich gewundert hat, und auch weil wir so viel in die Richtung gehört haben, ist, dass sie am Ende gar nichts auf Running Back gemacht haben.

Oh, stimmt. Über Running Back wollte ich noch sprechen. Natürlich, Entschuldigung. Da habe ich mir ja auch beschrieben, ja. So hier, Free Agency, Kenneth Walker, keine Ahnung, dann hieß es Jeremiah Love im Draft. Und jetzt am Ende ... Das habe ich ja da schon nicht verstanden. Also vor allem Love nicht, wenn sie in der Free Agency irgendwie was gemacht haben, um vielleicht ein bisschen mehr Sicherheit zu haben.

Aber ich finde, also Cam Skeddeboe hat uns alle überrascht. Cam Skeddeboe hatte eine schreckliche Verletzung, aber der kriegt es ja jetzt schon wieder hin, auf irgendwelchen Event-Backflips auf der Bühne zu machen. Ja. Smart Vor allem, wenn man die Landung nicht steht, so wie er Aber gar kein Problem Nach einer Sprunggelenksverletzung, Soll er machen? Er hat gesagt, er bleibt so, wie er ist. Er lässt sich nicht verändern.

Mach dein Ding, Cam. Alles gut. Aber mit Tyron Tracy, finde ich, hat man da eigentlich ein sehr gutes Tandem. Wenn beide fit bleiben, finde ich, jetzt ist der Bedarf gar nicht so groß. Also mich persönlich muss man da gar nicht verkaufen. Das waren zwei Draftcrushs von mir, sowohl Scadabo als auch Tracy. Ich war da bei beiden jeweils deutlich höher als der Konsens.

Bei Tracy bin ich schon mit on board mittlerweile, bei Scadabo. Erstmal sehen auf Dauer. Ich hätte halt einfach, ich hätte gedacht, dass sie. Vielleicht nicht unbedingt diese Jeremiah Love-Schiene, gut, das war ja letztlich gar nicht in ihrer Hand, wir werden es nie erfahren, ob sie ihn gedraftet hätten, wenn er da gewesen wäre, aber dass sie halt vielleicht noch so einen soliden Runner holen, weil wenn diese Offense eben ein bisschen mehr Greg Roman-Style, ein bisschen run-heavy sein soll, dass sie da ein bisschen mehr rotieren können.

Das hätte ich schon gedacht. Ich meine, ich überlege gerade ein gutes Beispiel, So ein Chris Rodriguez. So dieses Level, dass sie so einen Spieler holen, der dann so eine starke Nummer drei quasi ist. Chris Rodriguez pendelt, also, wenn ich mir jetzt so ein Pendel vorstelle und die Qualität des Backfields.

Chris Rodriguez hat da wenig bewegt. Das stimmt auf jeden Fall. Mich wundert nur die generelle Inaktivität. Also ich bin davon ausgegangen, nach allem, was wir gehört haben und wie ich jetzt die Offense erwarte, dass wir irgendeinen Move sehen im Backfield. Das ist Stand heute nichts, was ich kritisieren würde auf jeden Fall.

Aber jetzt wechseln wir mal auf die Defense-Seite. Das war eine der schlechtesten Defenses der Liga. Wahrscheinlich mit Abstand vielleicht sogar die schlechteste Run-Defense der Liga. War es, definitiv. Dann hast du jetzt mit Denard Wilson einen neuen Defensive-Coordinator, der von den Titans kommt. Die Titans-Defense war Platz 28 nach EPA per Play vergangenes Jahr.

Mal sehen, wie das jetzt hier wird. Harbo kennt ihn aus Baltimore, da war er nämlich ein Jahr davor. Und also vereinfacht gesagt, die komplette Secondary bleibt größtenteils unverändert. Die Front verändert sich aber stark. Vor allem, was man glaube ich als Schwachstelle, was natürlich auch Sinn macht, wenn man irgendwie die schlechtes Run-Defense der Liga ist, das Zentrum dieser Defense wurde verändert. Also vor allem die Mitte der Front.

Weil auf Edge könnten, bleiben die Spieler, Brian Burns, Abdukata und oder halt Kayvon Thibodeau Edge bleibt gleich, aber alles andere ist eigentlich neu in dieser Front. Vielleicht bleibt Darius Alexander in der Interior Defensive Line Third Runder letztes Jahr gewesen, aber ansonsten DJ Reader geholt nach einer enttäuschenden Zeit bei den Lions, so ein bisschen Dexter Lawrence Ersatz mit 32, Sherry Harris 35 von den Browns geholt da setzt man sehr auf Erfahrung Dann dahinter Trim and Edmonds von den Bears für Linebacker gekommen.

Auch aus einer enttäuschenden Zeit. Also nie so gut gewesen, wie die Payroll es vermuten lassen würde. Und dann natürlich mit dem First Pick Arvel Rees, der vermutlich erst mal halt Linebacker spielen wird. Was natürlich vom Personal und den Spielern, die sie eben zur Verfügung haben, auch Sinn macht. Weil auf Edge bist du einfach mit drei Spielern gut aufgestellt.

Da hast du viel Qualität, auf Linebacker eher nicht. Aber es ist halt auch die schwerere Position für Rookies, für junge Spieler. Das und so wie du es jetzt gerade zusammengefasst hast, ist das besser als letztes Jahr? Spielerqualitätstechnisch? Also ja, sie haben in der Mitte viele Moves gemacht, aber ist das besser?

Dexter Lawrence ersetzt du nicht mit DJ Reader und Shelby Harris. Richtig. Das sag ich auch immer wieder, weil Fans argumentieren gerne so, okay, du hast den Spieler rausgenommen, aber du hast den, den und den geholt. Ja, aber so funktioniert das nicht. Es stehen ja immer noch elf auf dem Platz. Du kannst nicht einen Verlust von einem Spieler mit mehreren auffangen.

Und dann sagen wir mal okay, 1 zu 1 Vergleich, Dexter Lawrence zu DJ Rear, Downgrade Arvel Rees ist halt eine komplette Wundertüte, gerade dann in Jahr 1, natürlich auch noch super unerfahren. Ja, also. Reese ist tatsächlich für mich das stärkste Argument, wenn wir über individuelle Qualität sprechen, dass sie vielleicht besser sind als letztes Jahr. Weil auch Jermaine Edmonds ist ja kein ...

Also dessen Qualität ist ja nicht Run-Defense. Das ist ja mehr Range in Coverage, Athletik und so was. Reese ist für mich am ehesten das Argument zu sagen, das ist der Spieler, der individuell einen Spot gegen den Run stärker macht, als er letztes Jahr war. Also ich finde, was man halt schon sagen kann, DJ Reader und Shelby Harris werden auf jeden Fall sehr viel Masse da in die Front bringen. Das stimmt, ja.

Ich glaube halt, also worauf ich hinaus will, ist, ich glaube, neben Arvel Rees wird es halt viel mehr über Schemen kommen müssen. Weil das muss man ja auch sagen, letztes Jahr, das war ja eine riesen Enttäuschung. Also ich meine, ich lag absolut falsch. Das war, was meine Defense-Predictions angeht, war die Giants-Defense meine schlechteste Prediction letztes Jahr.

Einfach weil ich dachte, diese Front wird extrem dominant sein. Und nachdem du dich schon drei Jahre an dieser Defense verbrannt hast, muss man dazu sagen. Vielleicht gehe ich jetzt in die andere Richtung. Dass das die schlechteste und es war, also egal, was ihr guckt das war Platz 32 in EPA pro Run, Platz 32 in Rushing Success Rate, Platz 28 in Run Stop Rate, das war die schlechteste Run-Defense in der NFL, das hätte ja mit diesem Personal niemals der Fall sein sollen so, jetzt ist ja die Frage okay, du verlierst natürlich einen sehr guten Spieler mit Dexter Lawrence der ja aber auch nicht gut war letztes Jahr für seine Verhältnisse, kriegen wir ein Upgrade eben zum einen vielleicht über eine bessere Defensive

Line-Rotation mit einem Arvel Rees noch dazu und eben schematisch, weil ich glaube, das ist das, worüber es im Endeffekt hier laufen muss. Ich glaube halt nicht, dass die Giants ein Team sind, wo man jetzt sagt, die individuelle Qualität der Defense wurde so viel besser im Vergleich zum letzten Jahr.

Ja, und da wissen wir einfach nicht, was wir bekommen, weil der neue Defensive Coordinator, wie gesagt, noch relativ jung bei den Titans, ja, ich meine, die waren Platz 20 in EPA per Play gegen den Run. Ja, also das finde ich schwer dann zu prognostizieren, ob wir da jetzt halt, durch den Coaching-Wechsel so einen großen Impact bekommen.

Ich meine, John Harbo ist zumindest im Vergleich zu Brian Dable ja jemand, der ganz klar den Überblick über alles hat und nicht Brian Dable so ganz klar der Fokus auf Offense und Defense läuft so ein bisschen unabhängig davon. Der bringt natürlich auch die Erfahrung mit, was gute Defenses auszeichnet.

Da wird der auch schon seinen Impact haben, da bin ich mir ziemlich sicher. Und es ist dann halt natürlich auch einfach, es wird sich halt auch im Gesamtkontext, im Locker Room oder generell in der Franchise verändert sich. Und das haben wir ja immer wieder erlebt, jetzt auch in den letzten Jahren ganz aktuell, wie sich einfach auch eine Franchise intern verändern kann durch einen neuen Head Coach, durch einen besseren Head Coach und eben auch durch so einen CEO-Head Coach.

Und wie gesagt, einer, der halt über Jahre hinweg absolute Top-Defenses hatte, dank guter Koordinator. Aber wie gesagt, ich glaube, er weiß, worauf es ankommt. Was ich vermute, was die Struktur der Defense angeht, ist ein bisschen weniger Aggressivität. Weil die Giants letztes Jahr haben sehr viel Man-Coverage gespielt, haben sehr viel Single-High-Coverage gespielt, haben sehr viel auch, oder relativ viel auch geblitzt, Top 8 in Blitzrate gespielt.

Der Nard Wilson bei den Titans hat da schon einen anderen Ansatz gehabt. Also mehr Foreman Rush, mehr Lightboxes. Ich denke, es wird da ein bisschen mehr in diese Richtung gehen. Und er wird sich mehr auf die Defensive Front stützen, dass die halt Plays macht und dahinter ein bisschen mehr Freiheit den Spielern, denke ich, geben wollen. Macht auch irgendwo Sinn.

Richtig. Ich finde, eine spannende Frage hier ist noch, du hast es jetzt zwar natürlich schon erwähnt, und was den Pass Rush angeht auch keine Frage, Aber was kriegen sie von Burns und Carter außen gegen den Run? Weil deren Stärke ist es einfach nicht. Das ist nicht ihr Spiel unbedingt. Und in der Defense wie Denard Wilson, die ich vermute, sie spielen wird.

Brauchst du halt eigentlich schon auch eine gewisse Physis gegen den Run außen auf den Edge-Positionen. Wenn sie das halt so gar nicht kriegen, glaube ich, dass er sich auch noch mehr anpassen muss kommende Saison. Weil dann hast du halt echt ein Problem. Weil dann kannst du, dann musst du halt gucken, wie viel kann Arvel Rees dann reparieren oder so. Das ist halt dann viel verlangt direkt.

Aber dann musst du wahrscheinlich schon ein bisschen anders denken als das, was wir jetzt zum Beispiel letztes Jahr bei den Titans gesehen haben, wo es ja dann doch auch mehr Physis in der Defensive Line gab, gerade was die Run-Defense angeht. Wobei man, glaube ich, dazu sagen muss, bei den Titans hat man ja viel mit Vierer-Line gespielt.

Wenn ich mich richtig erinnere. Wobei, letztes Jahr eigentlich, da hatten sie ja mit Tavonju Sweat auch mehr so diesen Nose-Tackle. Die haben sie jetzt ja wieder umgebaut für Salah. Salah hat sie jetzt ja wieder auf eine Viererline umgebaut. Ja, stimmt. Weil mein Argument wäre jetzt gewesen, halt, also die Titans waren halt über einen sehr, sehr langen Zeitraum eine Defense, die vor allem mit einer Viererline gespielt hat.

In einer Fünferline, wenn du eben mit drei Leuten in der Interior Defensiveline spielst, kannst du es dir eher erlauben, leichtere Bodytypes außen zu haben, weil du halt drei in der Mitte hast. Das muss der Plan auch sein. Genau, das muss der Plan sein. Du hast viel Masse im Zentrum. Aber klar, wenn der Gegner das weiß, du hast die Leichtgewichte rechts und links, dann kann man das schon ausnutzen und dann halt, ja, wie gesagt ...

Das will ich erst mal sehen von Arvel Rees direkt im ersten Jahr auf der Position. Neben nicht dem, also wenn der jetzt, keine Ahnung, so einen richtig erfahrenen, verlässlichen Mittellinebacker neben sich hätte. Dann hätte ich da weniger Bauchschmerzen. Trimmon Edmonds war das halt in den letzten Jahren bei den Bears nicht. Und war ehrlicherweise auch nur in einem einzigen Jahr.

Ich bin auf die Rolle von Arvel Rees wirklich sehr gespannt. Er wird Offball-Linebacker spielen, das haben sie, glaube ich, sogar auch schon gesagt. und wie du schon gesagt hast, ergibt ja auch total Sinn, wenn man auf den Kader guckt. Ich frag mich halt, ob sie es hinkriegen, in Jahr eins möglichst viel mentale Last von seinen Schultern zu nehmen. Also ihn jetzt nicht alles lesen zu lassen und so weiter. Ja, genau. Aber gerade deswegen wäre er so ein erfahrener ...

Klar. Aber ob du ihn halt viel Downhill wirklich spielen lässt. Also ob das mehr so ein Blitzer auch wird. Einer, der jetzt ... Natürlich hat er die Range, aber den du nicht gleich einen Riesenbereich bearbeiten lässt. sondern ... Widerspricht aber deiner These mit, sie werden nicht so aggressiv spielen.

Ja, genau. Aber das wäre ja dieses, wo ich denke, dass sie sich vielleicht auch ein bisschen anpassen müssen, auch an so einen Spieler. Und vor allem halt, wenn du so denkst, wir haben mit Alexander und Reader und Harris und wir haben wirklich Masse da in der Mitte, dann dahinter einen Spieler zu haben mit der Explosivität und selbst mit dieser Range, der aber auch Downhill diese Physis mitbringt gegen den Run.

Ich glaube, das ist schon was, was funktionieren kann, was vielleicht auch den Übergang für Reese ein bisschen leichter machen würde. Ist halt schwer zu sagen. Da haben wir ja Pre-Draft sehr viel drüber gesprochen. Wir haben halt sehr wenig Tape einfach von Arvel Rees, was sowohl Linebacker als auch Edge angeht.

Äh, Secondary, ich hab's schon gesagt, da wird sich wenig ändern. Man hat halt da einen Verlust, beziehungsweise eine Position, die man neu besetzen muss. Codell Flott ist weg für eine dieser Outside-Corner-Positionen. Ähm, Greg Newsom hat man geholt. Entweder wird der spielen oder Rookie Colton Hood.

Einer von den beiden wird diesen Verlust auffangen. Ansonsten haben wir Paulson Adibo weiterhin auf der anderen Seite. Drew Phillips auf Nickel-Corner. Tyler Nubin und Jevon Holland auf Safety. Wie gesagt, alles unverändert. Man hat auch ein paar Spieler für die Tiefe geholt, die vielleicht einspringen können, einspringen müssen. So wie Darius Washington, wie gesagt, von den Ravens gekommen.

Jason Pinnock von den 49ers. Problem ist halt an der Sache, Secondary war halt auch nicht gut. Beziehungsweise niemand von, also sie war nicht katastrophal, würde ich behaupten. Aber niemand von denen hat ja jetzt auffallend gut gespielt. Und jetzt wird mutmaßlich auf einer Position was verändert. Also da kann man das nämlich auch nochmal unterstreichen.

Es muss halt über Scheme kommen, dass die besser werden. Und es macht natürlich Sinn, nach dem, was du beschrieben hast, die Secondary ist nicht die beste Unit der Giants. Die Front ist deutlich besser, auch individuell besetzt. Leg deinen Fokus auf die Front, versuch da die Quarterbacks zu rushen und dahinter halt das, ja, solide zu sein, um möglichst wenig zuzulassen.

Und nicht so viel halt auch die Secondary dann oder die Cornerbacks in Eins-gegen-eins-Situationen in Man-Coverage zu lassen, wenn das halt einfach nicht deine besten Spieler sind. Ja, das wäre auch meine Vermutung. Ich meine, ich bin ... Die Cornerbacks, die sie haben, also zumindest Paulson Adibo und ich finde auch Colton Hood ein Stück weit, sind schon eher Man-Corner, also vor allem Adibo.

Aber ich denke auch in diese Richtung. Also ich glaube auch, dass es der Plan sein müsste, mehr Absicherung dazu bekommen, mehr auch in diese Richtung Zone-Croverage zu gehen. Dafür spricht ja auch Greg Newsom zum Beispiel, den zu holen. Vielleicht ist es auch eine Situation, du hast den jetzt wahrscheinlich auch zu Recht erstmal als Spieler für die Tiefe reingenommen mit Ardarius Washington.

Vielleicht ist es aber auch ein Team, was mit drei Safeties ein bisschen spielt, dass sie dann die drei, also Nubin, Holland und Washington zusammen drauf kriegen. Im Slot sind sie ja gut besetzt mit Drew Phillips, aber dass du da vielleicht ein bisschen mehr so damit spielst und vielleicht sogar dann wirklich auch sechs Defensive Backs häufiger drauf hast.

Das sind schon so Gedankenspiele, die man da haben kann. Man kommt halt dann immer wieder drauf zurück, die Front muss halt viel besser sein als letztes Jahr. Und mit den Namen, die sie haben, auch jetzt ohne Dexter Lawrence, muss das ja auch eigentlich die Erwartungshaltung sein. Das widerspricht sich ein bisschen. Ohne Dexter Lawrence musst du besser sein.

Ja, aber ich meine, die waren ja letztes Jahr so schlecht, dass die einfach, also wenn die Front wieder so schlecht ist wie letztes Jahr, ist alles, was wir hier gerade über die Defens, also individuell so schlecht ist wie letztes Jahr, ist alles, was wir gerade hier über die Defense besprochen haben, eigentlich wurscht, weil dann werden die wieder eine schlechte Defense sein.

Wann wird die Saison 2026 für die Giants ein Erfolg sein? Ich glaube, wir müssen noch mal ein Jahr kleine Brötchen backen bei den Giants. Ich glaube, dass Giants-Fans das gerne anders sehen wollen würden, wenn da so ein prominenter Headcoach mit reinkommt. Wenn du sagst, okay, Jackson Dart kommt in seine zweite Saison, da malt man sich natürlich irgendwie so ein Drake-May-Szenario aus, so ein großer Sprung dann nochmal vom Quarterback.

Aber ich glaube 2026 wird schon ein Erfolg wenn du, wenn die Saison keine Katastrophe wird wenn du besser bist als letztes Jahr, wenn du nicht letzter in dieser Division wirst, wenn Jackson Dart wirklich zeigt, dass er sich im zweiten Jahr entwickelt, dass man sich wirklich vorstellen kann, dass das der Franchise Quarterback der Zukunft sein wird unter Harbo, weil alles andere ist nahezu egal, ich glaube nicht, ich glaube du hast Talent aber das wird nochmal so ein Jahr, so ein Harbo kommt an und macht sich ein Bildjahr.

Geh ich mit. Ich hab mir aufgeschrieben, die Saison wird ein Erfolg, wenn Harbour und Dart, wie das Duo aussieht, dass die Franchise die nächsten Jahre formen wird und sie dann halt aber auch das, ich hab mir mal aufgeschrieben, sechs Spiele gewinnen. Das wär so der Floor, den ich jetzt mal hier reinpacke. Was ich mir hier aufgeschrieben habe?

Sieben sogar. Ja, okay, also sechs bis sieben Siege, das wär relativ nah. Aber vor allem eben Harbour und Dart, so dieses Duo. Ich hab mir ähnliche Gedanken, wie du gerade gesagt hast. Ich hab sie nicht als ein Surprise-Playoff-Team auf dem Zettel. Ich denke, es ist schon ein Team, das spürbare Schritte nach vorne machen kann, wenn Dart sich als Quarterback-Lösung erweist.

Wie gesagt, du kannst dich da ja richtig reindenken. Also Malik Neighbors ist fit und kommt zurück. Damit hast du deine Nummer 1, dann hast du eine riesen Auswahl an Nummer 2, Nummer 3 Receiver. Cam Skeddebo kommt zurück und macht da weiter, wo er aufgehört hat. Toll, die O-Line wird sogar vielleicht nochmal ein bisschen besser.

Die Defense ist nicht mehr so scheiße wie letztes Jahr, sondern, keine Ahnung, ist vielleicht eine durchschnittliche Defense, hat eine gute Front. Der Defensive Coordinator ist gut, dann kannst du dich da schon reindenken, wenn das alles klickt plus der Head Coach mit viel Erfahrung und keine Ahnung, die Franchise vielleicht auch von innen heraus so ein bisschen verändern kann.

Aber dass alles klickt, ist halt dann, halte ich dann doch immer noch eher für unwahrscheinlich. Und vor allem sage ich auch ehrlich, bei den beiden Personen, also Harbour und Dart, ich habe bei beiden halt Zweifel. Also ich habe bei beiden mehr Zweifel, als ich jetzt zum Beispiel letztes Jahr bei Drake May und Mike Rabel hatte für die Patriots.

100 Prozent. Ich habe das ja bei Harbour auch gesagt, als sie ihn geholt haben. Also um da nochmal einzuhaken, ich habe bei Dart größere Zweifel als bei Harbour. Ja, ich auch. Schwer zu vergleichen, aber ... Ich denke, dass Harbour, das war ja mein Take auch bei der Verpflichtung schon. Ich denke, dass der absolut intern aufräumen wird, dass der Dinge verändern wird, dass der Prozesse in eine richtige Richtung pushen wird.

Ob er jetzt dieser Home-Run-Head-Coach ist, da habe ich Zweifel. Und ich meine, Dart war gut in kleiner Sample-Size, hatte definitiv Flashes, hatte definitiv Playmaker-Momente, aber ja mehr auch noch nicht. Und das ja in einem auch alles relativ simplen, relativ simpler Offense, jetzt nichts, wo du jetzt sagst, irgendwie da lässt sich schon so wahnsinnig viel auf die auf die nächsten drei Jahre NFL-Starter irgendwie projecten.

Deswegen, du hast am Anfang, wie hast du es gesagt, irgendwie kleine Brötchen oder was backen für diese Saison. Das ist so schon auch mein Gedankengang. Prozess in die richtige Richtung schieben, das sollte sich dann auch im Rekord bemerkbar machen. Wie gesagt, ich habe es mit sechs Siegen aufgeschrieben. Ja.

Wäre extrem überrascht, wenn das ein Team ist, das wirklich dann irgendwie neun, zehn Spiele gewinnt. Weil dafür habe ich einfach zu viel Zweifel, was Head Coach angeht, was den Coaching Staff auch angeht. Also diese Nagy, Greg Roman Geschichte und aber auch was Darts noch angeht. Und auch Defensive Koordinator wissen wir, wie gesagt. Nicht wirklich, was wir da bekommen.

Also ein richtiger Erfolg wäre es auch, wenn man nicht Letzter wird, weil man eins der anderen Teams überholt. Zum Beispiel die Washington Commanders, die Vorletzter waren. Nur ein Sieg ja mehr geholt haben. im direkten Vergleich 5 und 12. Und das nach der Sensationssaison 24, dann der Einbruch vergangenes Jahr, hing auch mit vielen Verletzungen natürlich zusammen. Jaden Daniels allen voran.

Einige Spiele verpasst. Kein einziger Pass-Catcher bei den Commanders hat 17 Spiele gemacht. Das ist nie optimal. Dazu eine enttäuschende Defense. Ausgerechnet unter Dan Quinn. Entsprechend viel hat man vor allem in der Defense dann auch verändert. In der Defense und generell im Coaching-Staff, muss man sagen.

Also wir sehen viele Veränderungen in diesem Kader. Wir sehen zwei sehr große, an der Sideline. Neuer Offensive-Coordinator und neuer Defensive-Coordinator. Cliff Kingsbury ist weg, der wird ersetzt durch David Blau. David Blau war vor drei Jahren noch Spieler, ist seit 2024 im Coaching-Staff der Commanders und war da Assistant Quarterbacks-Coach die letzten beiden Jahre.

Also hat viel mit Jaden Daniels gearbeitet. Das ist für ihn also ein großer Sprung erst mal und schematisch wird es dann interessant. und in der Defense. Joe Witt ist weg, Daronte Jones übernimmt als neuer Defensive Coordinator. Auch hier müssen wir gleich über Scheme sprechen, weil der hat die letzten vier Jahre inklusive natürlich dann der gesamten Zeit unter Brian Flores in Minnesota verbracht.

Bringt also eine komplett andere defensive Idee mit, als das, was wir von Dan Quinn, dem Headcoach, gewohnt sind. Und sportlich eben, ja, also ohne da jetzt eine Victory Lab drehen zu wollen, letztes Jahr, das war einfach mit Ansage, fand ich. Dieses Winnow-Gebens. Ich gebe dir letzte Saison, das macht aber nicht die Saison davor, Wett, wo du sie gar nichts von ihnen erwartet hast und sehr viel bekommen hast.

Absolut, aber letztes Jahr hast du es prognostiziert. Wir gehen auf diese, wir haben ein Jahr, wirklich hat alles geklappt und jetzt gehen wir all in oder gehen sehr winnow für die kommende Saison und das hat halt überhaupt nicht funktioniert. Diese Off-Season ist das Gegensteuern dazu. Du hast Spieler wie Debo Samuel, Zach Ertz, Von Miller, Marsha Lattimer, Austin Eckler, die alle weg sind.

Dafür neu mit dabei, unter anderem Chico Konkwo, Odafi Owe, Calevon Chason, Leo Chenal, Rashad White und dann natürlich im Draft in erster Linie Sonny Stiles und Antonio Williams. Also deutlich jünger insgesamt geworden. Und ich fand, was jetzt diesen Kaderumbau angeht, Nicht jeder dieser Moves wird klappen, aber was so die Richtung angeht, hat es zumindest deutlich mehr Hand und Fuß als das, was sie letzte Offseason gemacht haben.

Ich würde, also kannst du entscheiden, weil es ist dein Team, aber ich hätte jetzt intuitiv mit der Defense angefangen, weil sich da ja, also, letztendlich könnten da bis auf, sagen wir mal, so vier Positionen, jede Position verändern, was die Starter angeht. Ja, ist schon viel und gleichzeitig notwendig. gewesen. Also, ich meine, letztes Jahr, von den Moves, die sie gemacht haben, hat halt da einfach auch wirklich nicht viel funktioniert. Wir hatten Kinlaw.

Den sie sehr teuer bezahlt haben, der nicht den Ertrag gebracht hat. Von Miller hatte noch ein paar Momente, aber er ist natürlich kein Spieler mehr, der noch eine Front trägt. Jason Newton hat jetzt nicht den Breakout, den man sich da erhofft hat, letztes Jahr. Und dann halt die Linebacker mit Frankie Luvu und Bobby Wagner.

Das hat einfach nicht mehr funktioniert. Und das haben sie alles generalüberholt. Commanders hatten letztes Jahr zwei Spieler mit über 35 Quarterback-Pressures. Die sind beide weg, Von Miller und Jacob Martin. Dafür eben Geld in die Hand genommen für Owe, Caleb und Jason. Dazu Tiefe noch mit Charles O'Maneehu eingekauft. Im Draft Joshua Josephs noch dazu. Diesen sehr, sehr langen Edge-Rusher.

Also wirklich eine komplett neue Edge-Rusher-Gruppe. Das ist eine jüngere Gruppe. Das ist eine explosivere Gruppe. Da ist mehr Physis auch drin. Gerade wenn ich an Owe denke und was er für die Chargers dann auch war. Innen, was die Defensive Line angeht, ändert sich jetzt erst mal nichts. Da muss halt mehr kommen von Spielern wie Kinlaw, von Spielern wie Newton.

Das sind so die beiden, wo sie investiert haben und die, glaube ich, besser sein müssen neben dem Deron Payne. Aber gerade die Edge-Rosher-Gruppe, da erwarte ich schon deutlich mehr als letztes Jahr. Und halt vor allem, ja, Speed, ne? Also, Joseph war ja auch eher so ein schmalerer ... Schmalerer, ja, Edge-Bender, wenn man so will.

Calabon, Chason, ja, noch mehr, also der hat ja noch weniger Körper, so ungefähr. Joseph, das ist mir, glaube ich, während des Drafts gar nicht so ausgefallen, dass sie den in Runde fünf bekommen haben. Ja, da gab's halt, da gab's ja dann irgendwelche Charakter-Geschichten, weswegen der später ging. Also wir haben über den auch, wenn ihr euch die Edge-Folge nochmal anhört, die wir vor dem Draft gemacht haben, da haben wir über ihn auch gesprochen und ich meine, du warst höher als ich, aber wir hatten den, glaube ich, beides safe so Tag 2 da irgendwo drin. Second Round, ich hab grad nochmal nachgeguckt, war mein Nummer 8.

Genau. Also, jetzt wissen wir nicht, was auf the field da noch kommt, aber sportlich und ich mein, wir reden jetzt über einen Spieler, der wahrscheinlich ihre Nummer 4 ist in der Edge-Rotation. Sportlich sieht das, kann das ein sehr, sehr guter Move noch gewesen sein. Ja, die Frage ist halt so ein bisschen, ich gucke da drauf und sehe jüngere Spieler als letztes Jahr, wenn man die Linebacker vor allem auch noch mit reinnimmt natürlich. Die Linebacker, ja.

Da wird der Altersschritt natürlich ordentlich nach unten gezogen, wenn du irgendwie Bobby Wagner mit Sonny Stiles ersetzt. Und auch nicht nur, also alterstechnisch und auch was Range angeht. Also Wagner raus, Sonny Stiles rein und ja auch Frankie Luvu, der zwar noch da ist, aber ja so die Nummer drei dann wird.

Vielleicht sogar, wenn wir in einer Brian Flores-Defense denken, Frankie Luwu noch mehr so als Blitzer. Vielleicht ist das sogar eine Rolle, die für ihn noch besser funktioniert. Aber da ist ja noch Leo Chanel mit dazugekommen, der ja auch mehr so ein sehr athletischer Rangespieler ist. Da haben sie schon deutlich mehr Möglichkeiten. Und da werden sie, glaube ich, vor allem auch, was Coverage angeht, werden sie da stärker sein.

Ja, die Frage ist aber vor allem natürlich, wenn man sich eine Brian Flores-Defense vorstellt, geht man natürlich davon aus, dass erstmal viel geblitzt wird, dass man ultra-aggressiv spielt. Da haben sie natürlich jetzt auch, wenn ich mir so vorstelle, oder für Owey, Keller von Chason, da sind halt Spieler, die auch mit Speed, mit Aggressivität rushen können.

Aber gerade dann auch in der Mitte, hat man insgesamt genug Qualität, was den Passrush angeht? Wenn wir wirklich mal in der Brian Flores Defense denken, dann glaube ich, dass wir gerade von Spielern wie Jason, denk an so einen Andrew Van Ginkel in Minnesota. Ist der nicht viel massiger? Nein, ich glaube nicht. Du kannst gerne mal nach oben verlegen.

Ich glaube nicht, dass der so viel mehr Masse hat. Ich denke da halt an Speed, ein Scheme des 1 gegen 1 Situationen kreiert und Linebacker, die du halt blitzen lässt. Also gerade Sonny Stiles, der ja wirklich auch viel Physis und Größe natürlich mitbringt, den da auch blitzen zu lassen in dieser Defense.

Chenal kann ja sowieso, den kannst du auch ein bisschen rumschieben. Luwu, wie gesagt, ist für mich als Blitzer da fast am besten aufgehoben. Ich glaube schon, dass sie da Dinge kreieren können. Sie werden halt viel dafür tun müssen. Aber das war in Minnesota ja letztes Jahr auch so. Sie werden viel dafür tun müssen, die Interior Defensive Line so ein bisschen mitzutragen.

Ja, also ich habe der Vollständigkeit dabei, vielleicht habe ich Van Ginkel mit einem anderen langhaarigen, blonden Passrusher verwechselt, von denen es ja den einen oder anderen in der NFL gibt, aber, laut PFF ist Van Ginkel drei Pfund leichter als Calabon Chase-On. Also sehr leicht. Und das Ding ist halt, bei den Vikings, Brian Flores hatte die letzten Jahre halt immer richtig richtig gute Passrusher individuell zur Verfügung.

Edge Rusher halt, ja genau. Edge Rusher. Grenard und Turner und so und Van Ginkel halt. Dementsprechend, ja und davor ja die Jahre auch noch den einen oder anderen. Deswegen da weiß ich nicht halt, ob er das so dann eins zu eins kopieren kann. Zumindest nicht auf diesem Niveau. Wenn wir in die Secondary schauen, hat sich weniger verändert.

Aber auch da hab ich einfach Fragezeichen, was die was die Gesamtqualität angeht. Ich auch. Und das war letztes Jahr auch ein Riesenproblem. Also da kannst du eigentlich jeden nennen, weil es keiner, wo du jetzt sagst, der war aber gut, aber die anderen waren schlecht. Latimore haben wir ausführlich besprochen, der Trait, und der ist jetzt ja auch weg.

Die jungen Cornerbacks, Trey Amos, Mike Zainer still, wenn wir einen Quan Martin noch mit dazu nehmen, keiner von denen war gut letztes Jahr. Schematisch wird sich einiges ändern. Washington letztes Jahr auch ein Team, das viel One-High-Shells-Pre-Snap gespielt hat. Knapp so ein Drittel ungefähr Man-Coverage. Dafür relativ wenig geblitzt hat.

Nur 26 Prozent Blitzrate. Und die Vikings jetzt, wir müssen uns so ein bisschen an den Vikings halt entlanghangeln hier, ist ja das krasse Gegenteil eigentlich. Die haben die meiste Zone-Coverage gespielt, die hatten die wenigste Single-High-Coverage. Die hatten die höchste, oder eine der höchsten Blitzrate von 45 Prozent, also fast 20 Prozentpunkte mehr als Washington letztes Jahr.

Das heißt, wir werden eine ganz andere Coverage-Struktur sehen, was vielleicht dazu beiträgt, dass ein, zwei dieser jüngeren Spieler einen Sprung machen. Ich mag zum Beispiel auch Nick Cross, den sie geholt haben auf Safety in dieser Defense, also Ballhawk-Typ auch. Das ist einer, der auch ein paar Interceptions fangen kann in diesem Scheme.

Und dann musst du halt letztlich darauf hoffen, dass einer dieser jungen Spieler oder vielleicht idealerweise mehrere dieser jungen Spieler sich positiv entwickeln. Sie haben ein bisschen Absicherung dahinter, jetzt Rasul Douglas und Akelo Witherspoon. Aber im Endeffekt, damit es eine Perspektive hat, müssen halt Leute wie Saneristil und Amos, die müssen sich da steigern und in diesem Scheme komfortabel sein.

Das aber nochmal an sich, so wie Brian Flores es jetzt zuletzt gespielt hat, nicht diese dominanten Cornerbacks braucht. Also wenn wir uns Minnesota angucken, die letzten Jahre, die hatten das ja auch nicht. Also die haben ja keine Top-10, Top-15 Corner da drin. Die braucht, du brauchst halt nur ein bisschen dieses Zone-Aggressivität, dieses Ball-Hawk-Play.

Und da zum Beispiel kann ich mir ein Sandris Still wieder sehr, sehr gut vorstellen. Bei all den Vergleichen müssen wir halt hoffen, dass das dann auch so kommt und er sich wirklich intensiv ... Weil es ist nicht Brian Flores, es ist ... Korrekt, ja. Nur jemand, der mit ihm zusammengearbeitet hat. Und es ist ja auch immer noch Dan Quinn, der Headcoach.

Und das ist ja ein ganz anderer Type einfach von Defense. Und ja, vielleicht wird es irgendwie so ein ... Aber es verrät uns ja mal was, wenn ein Headcoach für seine Seite des Balls, einen Coordinator holt, der eine ganz andere schematische Prägung hat, das verrät uns ja an sich schon zumindest eine Bereitschaft vom Headcoach, da anders zu denken, würde ich sagen.

Zumindest sich ein bisschen einen anderen Input reinzuholen, ob es dann auf dem Feld dann auch wirklich anders aussieht, da habe ich dann immer so ein bisschen meine Zweifel bei so Coaches, die schon ewig dabei sind, schon ähnlich ihr Ding machen und damit auch schon sehr erfolgreich waren. Aber lass uns auf die andere Seite des Balls wechseln, in der Offense wird sich deutlich weniger tun, Die größte Hoffnung für die Commander ist einfach, dass es weniger Ausfälle gibt, dass Jaden Daniels fit bleibt, dass die Passcatcher fit bleiben, allen voran natürlich Terry McLaurin und dass allen voran Terry McLaurin muss man hier nochmal unterstreichen, weil.

Es ist das nächste Jahr, wo ich auf diese Offense gucke und denke mir so, wie viel Gewicht willst du auf die Schultern von deinem Nummer-eins-Receiver packen? Es ist ja sogar mehr als letztes Jahr. Letztes Jahr hattest du Zach Ertz und Debo Samuel und ich meine, das sind jetzt keine, das sind nicht mehr die Spieler, die sie mal vor fünf Jahren waren, aber sind ja immer noch solide NFL-Starter.

Ich sage, Chick Okonkwo besser als Seckers. Kann durchaus sein. Ich finde, ehrlicherweise, wenn du dir das anguckst, das ist eine Pass-Catcher-Gruppe, der noch einen Spieler fehlt. Ganz einfach gesagt. Weil wenn die eine gute Nummer zwei hätten. Würde der Rest ja auch viel mehr Sinn ergeben. Hast du McLaurin als eins, deine Nummer zwei und dann halt dahinter so ein Okonkwo oder Antonio Williams, der als Drittrunden-Rookie wahrscheinlich direkt starten wird, wahrscheinlich im Slot auch einen Impact haben kann, so würde das viel mehr, so würde das viel besser passen und wir sind ja auch in diese Offseason gegangen und dachten, naja, Brandon Ayuk, der wird's wohl werden.

Jetzt hatte Brandon Ayuk nicht die Offseason für die, wo ein Team sagt, ja, den holen wir uns jetzt, ich sehe den aktuell überhaupt nirgendwo spielen, 20, 26 und 20. Jetzt frage ich mich natürlich bei Washington, ist das ein Team, das jetzt einfach noch einen Stefan Dix holt, zum Beispiel. Der ist noch auf dem Markt, das wäre so genau diese Art Receiver, die ich da sehen könnte, gibt dir einen gewissen Floor, wäre die klare Nummer zwei hier, gibt den jungen Spielern ein bisschen Zeit, sich zu entwickeln.

Das wäre so meine Vermutung vielleicht, dass es dahin noch geht. So wie es heute steht, vermute ich, dass Antonio Williams eine reelle Chance hat, in zwei Receiver-Sets neben McLaurin auf dem Feld zu stehen und dass Okonkwo eine Chance drauf hat, die zweitmeisten Targets in dieser Offense zu sehen. Jalen Lane, Longshot für Third-Year-Breakout.

Luke McCaffrey ist auch noch, Traylon Burks, Diami Brown. Das ist nicht das, was du dir erhoffst. Und ich meine, bei McLaurin selbst ist natürlich die Hoffnung, dass er auch wieder besser in Szene gesetzt wird, weil das ist halt unter Kingsbury, da können wir gleich zum Offensive-Koordinator-Wechsel auch kommen.

Das war in Arizona so, das war in Washington so, sein Nummer 1 Receiver ist fest auf einer Seite der Formation und ist eben derjenige, an dem sich alles ausrichtet, nicht derjenige, der bestmöglich rumgeschoben und in gute Match-Ups gebracht wird. Und das, da hat die Andre Hopkins in Arizona drunter gelitten, da hat McLaurin drunter gelitten, das ist einfach schwer. Das ist einfach eine tapfe Aufgabe für jeden Receiver.

Und andere Top-Receiver, denkt an Puka Nakua zum Beispiel, werden halt viel besser in Szene gesetzt und dann gibt es natürlich auch ganz andere Gelegenheiten. Ja, es ist super spannend. Wir reden heute mehrfach. Ich meine, wir haben gerade schon bei den Giants, der Defensive Coordinator ist noch relativ jung und unerfahren.

Der hat aber deutlich mehr Erfahrung als David Blau, der neue Offensive Coordinator. Und wir sprechen dann später auch noch über den einen oder anderen Assistant Coach, der mit wenig Erfahrung direkt mal eine wichtige Aufgabe bekommt. Und David Blau ist ja wirklich, er ist 95 geboren. Er ist fünf Jahre jünger als ich und wird Offensive Coordinator in der NFL.

Und das halt ohne große Coaching-Erfahrung. Du hast es ja eingangs gesagt, er hat noch bis 23 gespielt, 24 das erste Mal irgendwie in einem Coaching-Staff dabei gewesen, also es ist ein Quarterbacks-Coach und jetzt direkt Offensive-Koordinator, keine Play-Calling-Erfahrung, auch ja wenig Spieler, logischerweise, wie gesagt, wenn du 30 bist, kannst du nicht so lange gespielt haben.

Der ist 2019 in die NFL gekommen. Die Frage, die ich mir halt hier stelle, ist, wie viel schematische Veränderung, erhoffst du dir, wenn du dann so jemanden beförderst, der ja bisher nur unter Kingsbury gearbeitet hat als Coach. Der hat ja zwei Jahre unter Kingsbury gehabt, der hat ja sogar unter Kingsbury gespielt.

Der war in Arizona Backup-Quarterback 2022. Also der ist schon... Wir haben mehr Podcast-Erfahrung als David-Blau-Erfahrung in der NFL. Das ist einerseits bitter, andererseits aber auch korrekt. Ich frage mich halt, also, weil wir wissen ja, dass sie Dinge anders machen wollen. Dan Quinn hat schon im Februar gesagt, die Offense soll mehr traditionelles Under-Center-Play, da soll mehr den Fokus der Offense werden, was ja eine klare Abkehr von Kingsbury ist.

Washington die letzten beiden Jahre. Finde ich auch wild, dass du das, also holst Kingsbury, so ein komplettes Gegenteil von dem, was du gerade genannt hast, oder was Dan Quinn dann gesagt hat, und gehst dann also wirklich, machst wieder eine 180-Grad-Wendung und sagst, nee, das, also wir wollen wieder klassischer, wir wollen an das Center.

Mit einem Coach aus, der bisher nur unter Kingsbury gearbeitet hat. Nochmal, ich finde das sehr, sehr kurios. Ähm, Washington die letzten beiden Jahre hatte zusammengenommen, zusammengenommen, 192 Plays an das Center. Das sind mit Abstand die wenigsten in der NFL. Ähm, ich vermute, der Plan ist hier, mehr traditionelles an das Center Run-Game, Play-Action-Passing-Game, also halt diese, Steiner and McVay, kennen wir alle.

Letztes Jahr auch Play-Action-Rate von Daniels war bei knapp 23 Prozent, nur das war relativ weit unten. Das ist so Jalen Hurts-Level. Und die Eagles, kommen wir nachher dazu, die bauen ihre Offense ja auch unter anderem deswegen deutlich um. Ich glaube schon, dass es in diese Richtung gehen soll. Ich bin halt sehr gespannt, inwieweit David Blau das installieren kann und callen kann. Also, das ist ja ein riesen, das ist ja in jeder Hinsicht ein Riesensprung, das von dem jetzt da zu erwarten.

Ja. Vielleicht, ich meine ... Und vielleicht ist das halt so, auch aus der, ich meine, nur weil du unter jemandem arbeitest, gerade wenn das noch so frisch ist, heißt das ja nicht zwingend, dass du genau der gleichen Meinung bist. Auf jeden Fall, klar. Es kann ja auch durchaus sein, dass er jemand war intern, der gesagt hat, das und das müssen wir ändern, das funktioniert nicht, lass uns doch da mal in eine andere Richtung denken, so kann sowas natürlich auch entstehen.

Dann gerade eine Beförderung, aber müssen wir hoffen, dass sich die Commandos nicht grün und blau ärgern. Aber wir haben noch ein paar Dinge in der Offense zu besprechen. Backfield, du hast Rushard White angesprochen. Dazu noch ein Caitron Allen. In meinen Augen ein spannender Running Back, aber er ist in der sechsten Runde vom Board gegangen.

Jerome Ford auch noch mit dem Roster aktuell. Also das Backfield könnte, abgesehen von Jacory, Krosky, Merritt, anders aussehen. Und selbst bei Krosky, Merritt muss man ja gucken, ob der in einem ganz anderen Scheme das bestätigen kann vom letzten Jahr. Das ist für mich, also kurz in Fantasy-Denken, finde ich das schwierigste Backfield in der NFL dieses Jahr, weil ich hab... Also ich bin also nicht alle durchgegangen, aber das ist schwierig zu prognostizieren.

Du könntest mir tatsächlich, zumindest von den drei White, Krosky, Merritt und Allen bei jedem sagen, der ist, der hat eine überraschend gute Saison und bei jedem sagen, der spielt zweite Saisonlälfte keine Rolle. Nicht mal nur das, Jerome Ford ist kein schlechter NFL-Runningback. Das kommt auch dazu, ja.

Das Ding ist ja, letztes Jahr mit Kingsbury, die waren halt sehr gap-heavy, was ja Kingsbury's Run-Game auch ist. Kennen wir generell auch von Offensys, die viel in der Shotgun sind und den Quarterback ins Run-Game einbinden wollen. Jetzt werden wir höchstwahrscheinlich deutlich mehr Zone-Run-Game bekommen.

Das ist zumindest das, was sie uns kommunizieren. Jetzt ist halt so die Frage, ist Kroski Merritt dann in so einem Scheme auch, der richtige? Chris Rodriguez war ja die 1b oder die 2 letztes Jahr, der ist weg. Allen mag ich sehr als Zone-Runner mit der Geduld, mit dem Decision-Making, mit der Konstanz.

Das ist halt überhaupt kein Big-Play-Back. Das war ja das große Thema mit Cateron Allen. Wenn du das Element Big-Plays mehr suchst, das ist nicht das, was er dir gibt. Aber rein als Down-for-Down-Runner kannst du mir absolut verkaufen, dass Cateron Allen der beste Back sogar in Washington ist. dass der der konstanteste Back in Washington ist.

Ich finde es extrem schwierig, da irgendwie was rauszulesen. Wie gesagt, es wird ein anderes Scheme sein und da, finde ich, werden halt die Karten auch neu gemischt und qualitativ gibt es in meinen Augen kein Backfield, wo 1, 2 und 3 so nah beieinander sein könnten, muss man ein bisschen vorsichtig sagen, weil Allen haben wir natürlich noch nicht in der NFL gesehen.

Ist aber sehr, sehr offen, auf jeden Fall. Offensive Line? Same, same? Ja gut, eine große Veränderung, die kam überraschend, nämlich die Entlassung von Tyler Biadasch, dem Center, kurz nach Saisonende. Da gab es natürlich ein bisschen Cap-Einsparungen, aber jetzt auch nicht irgendwie so krass, dass man sich das hätte denken können.

Hatte ein bisschen mit Verletzungen zu kämpfen letztes Jahr, hat vielleicht auch eine Rolle gespielt, hat ja aber trotzdem 16 Spiele gemacht, war immer noch ein solider Center. Jetzt soll wohl Nick Allegretti ihn ersetzen, der hat in sieben Jahren noch keine 200 Snaps auf Center gespielt, ist eigentlich ein Guard so, der hat ganz am Ende der Saison Biardisch dann mal ersetzt noch, als der ausgefallen ist, komm mal, das haben wir auch ihm im neuen Vertrag gegeben im März, also der wird wohl auf Center spielen sollen ob das der richtige Schritt ist, ich finde es jetzt nicht unwahrscheinlich dass sich das als Downgrade erweist, der Rest der Line ist aber gut Connolly, Tunsil, Offtackle, Cosme Die kam dann

ja nach seiner Verletzung im Laufe der Saison zurück. Der zweite Guard-Spot ist vielleicht noch am ehesten, so das Fragezeichen. Chris Paul ist da wahrscheinlich der Starter. Brandon Coleman wäre da die, ich denke, die erste Alternative. Ja, wäre ihm zu wünschen, nachdem seine NFL-Karriere ja wirklich vielversprechend losging, von Brenton Coleman und er jetzt so wieder ins zweite Glied erstmal gerückt ist, aber stimme ich dazu, habe ich mir auch gedacht, Chris Paul ist nicht unantastbar auf dieser Guard-Position.

Sonst noch was zur Offense, weil sonst? Also vielleicht sollten wir es kurz einmal erwähnt haben, bei Jaden Daniels ist halt natürlich jetzt schon das Thema, wie viel Injury müssen wir da einkalkulieren, weil das war das große Ding vor dem Draft mit ihm. Dieser schmale Frame, viele harte Hits. Dann hat er letztes Jahr natürlich diese üble Ellbogengeschichte gehabt, wo er dann überraschend früh zurückkam, sich direkt wiederverletzt hat und dann raus war.

Aber es war ja auch davor schon nicht fit, aber er hatte ja davor auch schon Oberschekkelprobleme. Er hatte diese Knieverletzung aus Woche zwei. Das ist natürlich, das wünscht man nie und wir alle wollen den fit sehen. Das ist ein super, super toller Spieler, wenn er fit ist, super spektakulärer Spieler.

Ich bin auch immer noch überzeugt vom Talent, was das Anheben des Floors einer Offense angeht, nach dem, was wir als Rookie von ihm gesehen haben. Gleichzeitig muss man halt auch sagen, letztes Jahr eben komplett verkorkst, mehrere Verletzungen gehabt. In vier der sieben Spiele, die er gemacht hat, kam er auf nicht über, also war er nicht über 200 Passing Yards.

Mal schauen. Und das ist halt eine komplett neue Offense, die er natürlich auch lernen muss, wo er wahrscheinlich eben, Kingsbury's Offense war ja schon sehr auch auf seine Athletik ausgelegt. Jetzt wird er mehr an das Center spielen müssen. Wie kommt er damit zurecht? Wird der Defense häufiger seinen Rücken zudrehen? Wie kommt er damit zurecht?

Da sind halt schon viele Faktoren. Soll jetzt nicht so geframed sein Jaden Daniels Make or Break oder sowas, aber es ist halt schon so wie letztes Jahr gelaufen ist und jetzt, wo sie das Scheme ändern wollen, ist es halt schon so mal gucken, wie das funktioniert, Ja, ich hätte Jaden Daniels nämlich jetzt im folgenden Punkt angesprochen wann ist 2026 oder unter welchen Umständen wird das eine erfolgreiche Saison für die Commanders, und das hängt halt sehr an der Performance von Jaden Daniels, weil Wenn wir uns mal den Direktvergleich mit den Giants angucken.

Die Giants haben das bessere Team. Und vielleicht, mutmaßlich, wahrscheinlich den besseren Headcoach. Auf dem Papier denke ich mir, okay, Washington hat hier aber den viel besseren Quarterback. Aber wie du schon gesagt hast, der hat mit Verletzungen zu tun gehabt. Der muss sich auch erstmal wieder beweisen.

Und dann sind die Umstände natürlich auch noch irgendwo nicht optimal mit irgendeinem. Ja, nicht vorhanden sein eines guten Nummer-2-Pass-Catchers. Mit vielen Nummer-3, Nummer-4-Pass-Catchern. Und in der Defense haben wir ja die Fragezeichen auch angesprochen mit, wer ist der Nummer-1-Pass-Fascher? Du hast keinen richtig guten Nummer-1-Corner.

Wie viel können da die etwas unerfahrenen jungen Assistant-Coaches, wie viel Impact können sie da haben? Die Saison wird ein Erfolg, wenn du in irgendeiner Form Bounceback hinlegst von diesen fünf Siegen letztes Jahr. Aber wie wahrscheinlich ist das? Ich hab mir aufgeschrieben, die Saison ist ein Erfolg, wenn sie in die Playoffs kommen.

Puh. Das ist für mich die Messlatte, weil wir sprechen halt über ein Team. Also ja, wenn wir wirklich von Erfolg sprechen. Also ich finde halt, wenn die jetzt irgendwie sieben Spiele gewinnen oder so, oder acht. Und das halte ich für nicht unwahrscheinlich. Ich auch nicht. Ich hab sie genau in der Range aktuell. Ich auch, ich auch. Aber das wäre für mich kein Erfolg.

Ne, ne, genau, da stimme ich dir zu. Das wäre kein Erfolg. Das wäre so, ja, besser. Aber ich meine, man könnte trotzdem dann aus dieser Saison gehen und sagen, wenn wir sie holen, acht Siege, das sind drei mehr als letztes Jahr. Es ist sehr, sehr schwer in der NFC im Worldcard-Rennen, wenn man das mit letztem Jahr vergleicht.

Dann würde ich sagen, es ist eine solide Saison, aber es ist kein Erfolg. Aber es ist halt auch keine, wo ich jetzt dann wieder alles einreißen würde. Nee, genau. Das muss ja auch nicht gegeben sein. Genau, es ist eine positive Entwicklung. Aber ein Erfolg für mich wäre Playoffs. Also wir haben ja ein Team, das in den letzten neun Jahren eine Saison mit positivem Rekord hatte.

Aber das war richtig positiv. 2024, genau. Direkt 12 und 5, Championship Game. Daraus haben sie die falschen Schlüsse gezogen. Ich hab's am Anfang gesagt. Ich find, sie haben sinnvolle Moves gemacht, um das Team wieder jünger zu machen, perspektivischer aufzustellen. Das sollte sich im Rekord bemerkbar machen, unter der Prämisse, dass Daniels fit bleibt. Und ich glaube, da gibt es diesen Graubereich, was du gerade auch gesagt hast, wo die irgendwie acht Spiele gewinnen, neun Spiele gewinnen und wir sagen, die sind auf dem richtigen Weg.

Aber Erfolg, dafür will ich sie wieder in den Playoffs sehen. Das sehe ich aktuell nicht unbedingt. Aber ich höre raus, dass wenn du jetzt so einen Direktvergleich Giants, Commanders, die Commanders da vorne hast. Stand heute ja. Doch, Stand heute ja. Ich möchte es einmal erwähnt haben, ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass die switchen.

Also, dass die Command as Letzter werden, meinst du? Ausgeschlossen sicher nicht. Ich meine, ich habe ja auch bei den Giants gesagt, irgendwie sechs plus sieben. Ausgeschlossen ist gar nichts in der NL. Genau, also, bis zur Tour, bis zur Prognosefolge, werde ich da noch ein bisschen drauf rumdenken. Ja, gut, sehr gut.

Ich halte es für möglich Um den Giants-Fans Ja, ich sehe die Also ich sehe die ja innerhalb von zwei Spielen voneinander Wenn ich sage, Giants-Erfolge sind für mich irgendwie Also ich glaube, beide werden besser Beide werden besser, denke ich auch. Stand jetzt habe ich Washington vorne Wie gesagt, unter der Prämisse natürlich, dass Jaden Daniels fit bleibt Wenn Daniels wieder nur sechs Spiele macht, dann natürlich nicht Das ist klar Das ist klar, Dann sind wir beim zweitplatzierten Team des vergangenen Jahres gar nicht so weit weg gewesen in Sachen Rekord. Die Dallas Cowboys, 7, 9 und 1. Playoffs verpasst.

Headcoach Brian Schottenheimer darf trotzdem weitermachen. Jahr Nummer 2. Das Learning für alle war offensichtlich, was man von dieser Saison halten muss, weil das war eine sehr gute Offense und eine sehr schlechte Defense. Wirklich Top 5, Flop 5. Werden wir häufig ja vor der Saison gefragt, welches Team könnte das so hinlegen? Mit der einen Unit Top 5, mit der anderen Flop 5.

Und das war mit Ansage. Das war mit Ansage. Ich glaube, es war komplett mit Ansage. Aber das haben sie auch wirklich erfolgreich geschafft. Umso logischer auch, was sie dann in der Off-Season gemacht haben, wenn wir uns die Veränderung anschauen. Denn die Offense bleibt im Grunde komplett gleich. Und die Defense wird ordentlich umgekrempelt. Auch da könnten wir wirklich 6, 7 neue Starter sehen, inklusive neuem Defensive Coordinator.

Sprechen wir mal über die größten Veränderungen. Rush and Gary per Trade geholt. Jalen Thompson war so der einzige teure Free Agent oder teurere Free Agent, der auch einen mehrjährigen Vertrag bekommen hat. Ansonsten eher nur kleine Verträge rausgehauen. Man hat aber auch einige Abgänge. Offensiv Jalen Tolbert ist weg.

Da hat man Marques Walde-Scantling geholt. Also die Pekarisierung der Cowboys geht munter weiter. Also Clark Rugg, Rasha und Gary, Marquez Walters-Gandling, schon einige jetzt am Start. Man hat eine komplette Defensive Line gehen lassen. Ich meine, nach dem Nicht-Erfolg des vergangenen Jahres macht das auch irgendwo Sinn.

Clowney, Fowler, Solomon Thomas und Odigi Sua. Das ist so der schmerzhafte Abgang. Den haben sie aber getradet. Also das war ja eine bewusste Entscheidung. Aber das war der produktivste Passrusher nach Pressures. Bei Clowney, Fowler und Co. Ich glaube, das kann man verkraften. Aber trotzdem, Clowney war der dritt erfolglaste Passrusher nach Pressures.

Also du verlierst ordentlich Pressures. Die musst du erstmal so wieder auffangen. Wir schauen gleich auf die Defense und gucken, wie sie es gemacht haben. Beziehungsweise lass uns gleich auf die Defense schauen, weil das ist der Talking Point eigentlich hier bei den Cowboys. Weil da ist ganz viel neu und die Offense wirklich, also, das wird boring.

Das wird, glaube ich, der langweiligste Abschnitt hier in dieser Folge, weil das ist halt alles so, wie es war. Neuer Defensive Coordinator und wir haben jetzt bei den anderen jungen Assistant Coaches so ein bisschen skeptisch darüber gesprochen, okay, wie kann das werden? Bei Christian Parker bin ich wirklich sehr gespannt. Der ist 34, ist vom Feind gekommen, von den Eagles.

Aber bei ihm ist halt spannend, der ist Defensive-Backs-Coach gewesen, auch schon ein bisschen länger in der NFL dabei als die, über die wir bisher gesprochen haben, oder vor allem Blau natürlich, war bei den Broncos, hat da mit zum Beispiel Sertain, mit Justin Simmons zusammengearbeitet, die unter ihm, wenn man so sagen will.

Absolute Elite-Spieler auf ihren Positionen waren, All-Pros waren, dann bei den Eagles gewesen, da unter anderem mit Künion Mitchell und Cooper DeGene zusammengearbeitet, die All-Pros waren, Super Bowl-Champion gewesen, Vic Fangio-Schule, also unter Vic Fangio gearbeitet. Da bin ich einfach super gespannt drauf, weil wir haben ja ein bisschen auch was von ihm angeguckt und er hat schon selber auch angekündigt, er will flexibel sein, ich meine, das ist auch aktuell ja so ein bisschen the way to go in der NFL, aber sie switchen wohl, und das wäre schon fast revolutionär bei den Cowboys, auf einen 3-4 Front.

Es macht auch irgendwo Sinn, wenn man sich so das Personal anguckt. Der Odigizua-Trade. Also der Hintergrund vom Odigizua-Trade ist im Prinzip, 3-4 Bays heraus aus einer 3-4 Bays heraus zu spielen mit Quinn Williams und Kenny Clark. Eben auf Defensive Tackle. Und dann haben sie sich ja Nose Tackle geholt, Ogbonia.

Das ist die Idee dahinter. Und Odigizua passt halt mehr in eine 4-3. Deswegen ist es ein super ein super Move für die Niners gewesen in dem Fall, aber schematisch, Kann man sich so erklären, auch wenn natürlich Odi Gizua einfach ihr bester, oder ihr produktivster Pass-Rusher letztes Jahr war. Das ist natürlich sportlich trotzdem ein Verlust, den du erst mal auffangen musst.

Ja, aber ich würde sagen, Kenny Clark und Conan Williams sind die beiden besten Spieler in der Front. Und da baust du es jetzt so ein bisschen drumherum. Mit Rasha und Gary holst du jemanden, der so die ganz große Leistungsexplosion hat vermissen lassen. Das ist der Clowney-Ersatz, im Prinzip. Also das ist dein physischer Edge-Verteidiger, so, das ist dein Clowny-Ersatz.

Wir haben immer noch keinen Parsons-Ersatz, aber ja. Das ist korrekt. Eher so der Clowny-Ersatz. Bei dem weißt du aber auch vor allem, was du bekommst. Also deswegen passt das auch ganz gut als Clowny-Ersatz, bei dem du ja auch weißt, okay, zum Mindestmaß an Leistung bekommst du. Du willst halt in dieser Defense, in dieser Parker-Defense idealerweise auf der einen Seite, also in dieser 3-4 auf den Außenpositionen idealerweise auf der einen Seite Physis haben, was Gary ist, was LT Overton ja zum Beispiel auch ist, den sie gedraftet haben.

Und auf der anderen Seite ein bisschen mehr diese Explosivität. Das ist Eze Raku, das ist aber auch Malachi Lawrence, den sie in der ersten Runde gedraftet haben. Also man sieht schon sehr klar so die Gedankengänge, wie sie diese Edge-Gruppe da zusammengebaut haben. Ja, die beiden habe ich auch angesprochen.

Also Eze Raku, absoluter Breakout-Kandidat in seinem zweiten Jahr. Mochte ich pre-draft sehr, hatte dann schon so ein paar Momente, ein paar richtig gute Spiele in Jahr eins. Jetzt natürlich noch mal ein ganz anderer Fokus und Malachi Lawrence, den sie sehr, sehr früh gedraftet haben. Schmaler Ed Spender, aber ich hab's mir genauso aufgeschrieben, passt auch eben sehr, sehr gut in so eine 3-4 Front, aber wie gesagt, er will da auch eine gewisse Flexibilität drin haben und da bin ich mal gespannt, was wir da alles zu sehen bekommen.

Linebacker wird auch anders aussehen. DeMerry Overshawn konnte nur sechs Spiele machen. Da hofft man auch so ein bisschen... Ja, dass er in Jahr drei fit bleibt und vielleicht auch noch einen Sprung macht. Kenneth Murray ist weg. Glaube ich, kein großer Verlust. Die Frage ist halt, ob Dee Winters, der von den 49ers gekommen ist, das gewünschte Upgrade im Vergleich ist.

War jetzt ein Jahr Startup bei den 49ers und ich weiß nicht, wenn man 49ers-Fans fragt, vermisst ihr Dee Winters? Ich weiß nicht, wie viele der Jahr sagen würden. Es wird halt trotzdem stabiler sein. Also letztes Jahr mit Kenneth Murray und Shemar James, das war einfach Bottom-Five-Linebacker-Duo in der NFL.

Allein Overshawn wieder bei 100% zu haben, wird da schon ein Sprung sein. Ich glaube, das wird jetzt kein Top-10-Linebacker-Duo, aber es wird stabiler sein als letztes Jahr. Und wer weiß, Jayshon Barham, Third-Rounder, vielleicht ist das ein Kandidat für mehr Snaps. Secondary, auch massiv verändert. Das ist die spannendste Gruppe für mich.

Und ja, das liegt, also zum einen natürlich auch, ich bin so gespannt auf das Match, Defensive Backs Coach, Vic Fanger Schule, Caleb Downs, den man gedraftet hat. Hast du eine Prognose für ihn? Weil sonst, ich hab eine Prognose, die so in meinem Kopf immer mehr Sinn ergibt. Vielleicht hab ich schon zu sehr reingedacht, aber ähm, ich hab nicht drüber nachgedacht. Ich kann halt Christian Parker dann doch logischerweise noch zu wenig einschätzen, weil das ja auch das erste Mal ist, dass er halt wirklich das Sagen hat. Klar. Über eine komplette Defense.

Ich glaube, vielleicht ist das auch eher nur meine Wunschvorstellung. Ich glaube, dass Caleb Downs. Sehr viele verschiedene Sachen spielen wird, aber vor allem Nickel Corner. Das ist genau mein Gedankengang. Ich glaube, das wird sein Cooper de Jeanne. Ja, guter Punkt, ja. Diese Größe, diese Physis, die er mitbringt bei Cooper de Jeanne, ähnlich wie bei Caleb Downs, waren wir uns nicht sicher, wie gut der in 1 gegen 1 Courage, vor allem im Slot, funktionieren würde.

Das ist ja, finde ich, auch bei Caleb Downs so, die haben wir auch drüber gesprochen, Predraft, so das Fragezeichen, das ich habe, weil ich fand, da hat er am ehesten Schwachstellen gehabt im College, wenn er wirklich 1 gegen 1 gecovert hat. Das ist bei beiden mehr Fragezeichen als ich auf jeden Fall. Stimmt, ja.

Aber es ist ja das, wo die NFL komplett hingeht. Also du brauchst diese Physis auf Nickel. Das ist Cooper DeGene, das ist Nick Emanwari, das ist Jalen Petrie. Diese Top-Defenses haben diesen Spieler. Und ich glaube, das ist genau das, was Caleb Downs in Parkers Defense sein soll. und deswegen denke ich auch, dass er ...

Tatsächlich glaube ich gar nicht, dass er so viele Rollen spielt. Ich glaube, dass er wirklich größtenteils ihr Nickelback sein wird und da spielt und da halt dieser derjenige ist, der es dir erlaubt, mit einer leichten Box zu verteidigen. Kann auch gut sein, weil du eben auf Safety auch gut aufgestellt bist.

Malik Hooker und jetzt Jalen Thompson noch dazu. Genau. Der Einzige, in dem man mehr Geld investiert hat, so der wird spielen und das sollte auch ein Upgrade sein im Vergleich zu vergangenem Jahr. Deswegen auf Safety, so klassisch Safety ist man ja gut aufgestellt. Nickel-Corner nicht zwingt, ja, dann macht das doch so mit Caleb Downs, der in meinen Augen einer der zwei, drei besten Spieler im Draft war, individuell betrachtet.

Outside-Corner, Deron Bland bleibt. Da wird man weiter Hot & Cold bekommen, da wirst du weiter viele Pass-Breaks, Break-Ups und viele Fuck-Ups bekommen. Ich würde sogar sagen, weil sie haben ja Kobe Durant auch geholt, ich würde sagen, dass Blends. Die Zeit könnte ihm weglaufen, wenn er wackelt, weil sie haben Siobhan Revelle dahinter, wenn sie letztes Jahr gedraftet haben. Jetzt greift mir doch nicht alles vorweg, hier steht doch alles bei mir so. Ich glaube, das ist derjenige, wo ich eher denke, dass der vielleicht Woche 8 nicht mehr startet.

Es sind halt zum Start der Saison zwei Nummer-Zwei-Corner, die du da aufs Feld schickst. Ja, absolut. Bestenfalls. Mit Kobe Durant und der Rohnblend. Chavon Revelle hätte ich natürlich auch angesprochen. Ist der Mann für die Überraschung. Aber, also das ist der Spieler, den sie letztes Jahr gedraftet haben, mit einem Kreuzbandriss, hat sich im Colleges Kreuzband gerissen.

Deshalb hat er fast den ersten Teil der Saison komplett verpasst. Er ist ab Woche elf gespielt und... Dann aber auch nicht wirklich gut gespielt, aber halt auch in miesen Umständen, in einer miesen Defense als Rookie, der nach einer langen Verletzungspause zurückkommt, das ist halt auch einfach undankbar.

Das ist halt einer, von dem man jetzt aber viel erwartet und sehr darauf hofft. Aber das will ich erst mal sehen. Aber natürlich, den Namen muss man erwähnen, weil er wirklich derjenige ist, der diese Defense auch irgendwie so ein bisschen verändern kann, mal abgesehen von Caleb Downs, aber so auf Corner.

Wenn du von Siobhan Revell Nummer 1 Cornerplay bekommst, Genau. Stell dir mal vor, Charbonne Revelle ist ein guter Outside-Corner. Du hast mit Derron Blaine und Kobe Durant zwei gute Nummer-2-Corner. Du hast einen im besten Fall, wissen wir auch noch nicht, aber im besten Fall hervorragenden Nickel-Corner.

Zwei solide Safeties und plötzlich hast du eine super Secondary, aber es hängt halt sehr davon ab, wie Charbonne Revelle performt, weil von den anderen beiden, weiß ich nicht, ob wir da jetzt nochmal, du kannst natürlich wieder so eine Saison kriegen, wo Deron Blent ein paar mehr Interceptions fängt.

Acht Interceptions hat oder was, ja. Gut, darauf kannst du ja nicht setzen. Also ich war halt bei Revell, Pre-Draft sehr hoch. Ich mochte den echt sehr. Das ist ja ein großer Corner, der sich aber richtig, richtig gut bewegen kann. Deswegen definitiv einer, jetzt auch gerade, wir haben einen Defensive Coordinator mit Defensive Background und so, vielleicht kann der dem nochmal so einen Push geben.

Das ist schon so der mögliche X-Faktor, wie du es auch gerade beschrieben hast. Ich glaube, dass Corner noch wackelig sein wird, auf diese Saison gesehen. Aber wir reden ja halt auch von Jahr 1 jetzt in der neuen Defense. Und wir reden auch über eine Defense, die absolut eine der schlechtesten Defenses der NFL letztes Jahr war.

Also die Hürde, besser zu sein als letztes Jahr, ist nicht wahnsinnig hoch. Das werden sie schaffen. Also das wäre es extrem enttäuschen, wenn sie das nicht schaffen. Und ich glaube, es ist dann auch okay zu sagen, wir steigern uns in bestimmten Bereichen, wir entwickeln eine Identität mit der umgebauten Front, mit der Art, was Caleb Downs was vielleicht noch so öffnen kann in der Defense.

Und Corner ist dann eventuell das große Thema, das wir in der Off-Season drauf nochmal angehen. Kommen wir zu Dallas Offens. Da gibt's, wie gesagt, nicht viel zu erzählen. Thema ist Nummer-3-Receiver, so Talbert weg. Flo Neu hat die Rolle ja schon übernommen. Ich glaub, der war auch sogar statistisch der Nummer-3-Receiver.

War auch nicht schlecht eigentlich. Bitte? Der war nicht schlecht in der Rolle. Nö. Wird er wahrscheinlich auch dieses Jahr wieder haben, weil Marquez Waldes-Gendling, wissen wir auch, was er mittlerweile ist, der wird so als Deep Threat geholt. Und dann Backup Running Back ist auch noch ein Thema, über das man sprechen muss.

Walter Miles Sanders, der eh nur vier Spiele gemacht hat, ist weg. Vielleicht legt man da auch nochmal nach. Also ich könnte mir vorstellen, dass die Cowboys da ein Team sind, was dann vielleicht noch so ein Free Agent, irgendwie holt als Backup hinter Javante Williams. Aber ansonsten, also Dag Prescott kommt aus einer sehr starken Saison mit sehr, sehr starken Playmakers, die bleiben. George Pickens, CeeDee Lamb, Jake Ferguson nicht zu vergessen, der hatte die zweitmeisten Catches bei den Cowboys letztes Jahr.

Javante Williams habe ich angesprochen, mit dem hat man den Vertrag verlängert nach einer guten Saison. Also man kann oder muss über die Tiefe bei den Playmakers sprechen, bei den Cowboys. Weil die zweite Reihe ist einfach nicht gut. Das muss man schon mal so klar unterstreichen. Dafür ist die erste halt umso besser.

Aber wenn da jetzt so ein, zwei Leute ausfallen, dann sieht das plötzlich gar nicht mal so gut aus. Aber die erste Reihe ist halt wirklich sehr, sehr gut. Das haben wir letztes Jahr gesehen. Vielen Dank. Die O-Line ist vielleicht keine Top-10-O-Line, aber definitiv auch keine Schwachstelle, finde ich.

Da bleibt auch vieles so, wie es war. Tyler Guyton, das ist die Tyler-O-Line übrigens. Ja, das stimmt. Drei von fünf heißen Tyler. Da nicht durcheinander zu kommen, ist auch nicht so einfach. Tyler Guyton, Left Tackle, hat ein paar Spiele verpasst, ist auch wahrscheinlich so am ehesten die Schwachstelle dieser Line.

Tyler Smith ist keine Schwachstelle, ganz und gar nicht. ist ein sehr, sehr guter Guard. Tyler Booker, der zweite Guard, kommt erst in seine zweite Saison und dafür hat er das, finde ich, in der Rookie-Saison schon echt gut gemacht. Terrence Steele, Right Tackle, kann man auch nicht sagen. Und Cooper Bibi auf Center hat nur elf Spiele gemacht.

Aber wenn alle fit sind, dann ist das, glaube ich, eine gute Line, auf die du dich verlassen kannst. Ich würde sagen, es könnte sogar eine Top-3 Interior O-Line ligaweit sein. Also die Interior Line finde ich richtig stark mit Bibi, Tyler Smith und Tyler Booker. Stimmt, ist halt die Frage, wie viel Impact das auf die Performance der gesamten hat. Genau, Tackle ist halt, die beiden Tackles sind halt die beiden schwächsten Spieler.

Das ist natürlich nicht perfekt, das ist das, was du willst. Und gerade guiten bin ich bei dir, ich glaube, dass für den ist es für den ist es schon eine Make-or-Break-Saison, der geht jetzt in sein drittes Jahr, wenn der Sprung da jetzt nicht kommt, dann wird der Startplatz spätestens nach der Saison wackeln.

Es ist so, wie viel Draft-Munition die da reinhaben. Also Booker-First-Round-Pick, Smith-Guiden-First-Round-Picks. Bibi-Dritte-Runde, also da investieren sie halt immer. Ist ja immer auch ein Cowboys-Ding, also wenn man Mock-Drafts gemacht hat die letzten Jahre, First-Round-O-Liner für die Cowboys war meistens irgendwo im Hinterkopf zumindest.

Ich würde einen Punkt noch ergänzen zu der Playmaker-Thematik, weil wir haben es ja sogar letztes Jahr gesehen, dass sie über ein paar Wochen den CD-Lamp-Ausfall kompensieren konnten. Also die Qualität ist ja dann durch die anderen beiden Playmaker, also wenn wir jetzt Ferguson und Pickens dann in dem Fall nehmen, halt so hoch, dass die immer noch ein gewisses Level aufrechterhalten.

Und dann sprechen wir eben über letztes Jahr die Nummer 5 Offense in EPA pro Play, Platz 6 und Success Rate. Das Run-Game wurde ein bisschen schwächer im Laufe der Saison, aber insgesamt auch hier Top-10-Rushing-Offense gewesen. Also das sollte eine Top-Ten-Offense sein, das kann eine Top-Fünf-Offense sein.

So würde ich die Cowboys da einstufen. Ich bin optimistisch bei den Cowboys. Weil ich glaube nicht, dass die Defense crap wird. Und wenn die Defense nicht crap ist, dann werden die Cowboys ein richtig gutes Team sein. Ich weiß noch nicht, ob Schottenheim mein guter Headcoach ist. Und ich hab da auch noch so meine Zweifel.

Aber seine Offense ist gut. Die war sehr gut. Und die Defense wird besser sein. Da habe ich ein gutes Gefühl. Ich meine, das ist auch nicht schwer. Die Defense war so schlecht, dass besser sein ... Besser auf jeden Fall. Die Frage ist, wie viel. Wir haben vielleicht ein bisschen Regression bei der Offense.

Aus welchen Gründen auch immer. Aber ein bisschen eingepreist. Vielleicht keine Top-5-Offense. Immer noch eine Top-10-Offense. Irgendwo so im Bereich Platz 4 bis 9. Könnte ich mir easy vorstellen. Es gibt ja keinen Grund, warum nicht. Und die Defense wird eine Mittelfeld-Defense sein. Dann ist das ein Kandidat, diese Division zu gewinnen.

Und die Saison wird ein Erfolg, wenn man die Division gewinnt und in die Playoffs kommt. Ich bin sogar noch einen Schritt weitergegangen. Ich habe gesagt, die Saison wird ein Erfolg, wenn sie die Division und mindestens ein Playoff-Spiel gewinnen. Ich glaube ... Also, für mein Gefühl bist du dazu anspruchsvoll. Ich glaube, dass man sehr positiv darauf schaut, wenn man die Division gewinnt.

Weil man redet immer noch von der Division, wo die Eagles dabei sind, wo man nie weiß, was man bekommt. Fair, gleichzeitig, sagen wir, die Cowboys gewinnen die Division und sind mal wieder one and done in den Playoffs. Ich weiß nicht, ob man das als Erfolg einstufen kann. Ja, aber es ist das erste Mal mit dem Coaching-Staff.

Ich meine, aber die sind halt ... Was haben die in den letzten zehn Jahren? Zwei Playoff-Spiele, glaube ich, gewonnen, irgendwie so was. Für mich ist das halt das, woran auch der neue Coaching-Staff und auch jetzt zum Beispiel ein Dak Prescott gemessen wird also, mein letztes Jahr, klar, 7, 9 und 1 wenn jetzt die Division gewinnen jetzt zum ersten Mal mal wieder seit 2023 das ist schon ein Erfolg.

Ich bin aber der Meinung, dass gerade mit der Playoff-Historie die letzten 10, 12 Jahre in Dallas dass das mehr sein muss, also Division gewinnen, ja, ich hab, für mich brauchst dazu noch einen Playoff-Sieg. Ja, okay. Ja, verstehe ich. Ich wäre aber nicht zu kritisch, wenn der ausbleibt, wenn du halt die Defense von so einer schlechten Defense zu einer ordentlichen Defense mit so einem jungen Koordinator irgendwie, wenn du das schaffst.

Aber ja, ich habe trotzdem ein gutes Gefühl. Habe ich das auch bei den Philadelphia Eagles, die letztes Jahr die NFC East gewonnen haben mit 11 und 6? Weiß ich nicht. Ich will nicht zu viel vorweg greifen, aber. Aber ich sag mal so, in meinen Augen hängt die komplette Eagles-Saison an einer einzigen Person.

Und auch das Schicksal von Nick Sirianni hängt an einer einzigen Person. Weil das ist jetzt seine sechste Saison, also Siriannis sechste Saison bei den Eagles. Gefühlt die dritte, wo er mit richtig Druck reingeht, wo man Erfolge sehen will. Und man hat ja auch schon Erfolge unter Sirianni gesehen, logischerweise.

Aber trotzdem gefühlt ist das so ein Auf und Ab. und jetzt gehen wir mal wieder in eine Saison, wo man ganz genau drauf schaut und es hängt an einer Person. Weißt du welcher? Sean Mannion. Absolut richtig. Der neue Offensive-Koordinator. Ja, neuer Offensive-Koordinator, neuer O-Line-Coach, neuer Run-Game-Koordinator.

Eagles krempeln ihre Offense drastisch um. Kevin Patullo ist weg nach einem Jahr. Das war wenig überraschend. Vor allem aber Jeff Stoutland, der beste O-Line-Coach der letzten fünf, sechs, sieben Jahre in der NFL seit 2018 auch Run-Game-Coordinator in Philadelphia ist nicht mehr da. Da gab es letztes Jahr schon Streitigkeiten, so Kompetenzgerangel und jetzt im Zuge eben dieser Veränderung, dieser drastischen Veränderung, die sie da vornehmen wollen, ging das nicht weiter.

Sean Mannion eben übernimmt als neuer Offensive-Coordinator. Der ist erst seit zwei Jahren überhaupt auch Coach. Also haben wir die Situation nochmal. Hat logischerweise keine Play-Caller- Erfahrung. Also wir haben in dieser Division alles voll mit Assistant-Coaches, die noch nie Plays gecallt haben und das jetzt das erste Mal machen.

Das wird, und ich möchte mich hier selber nochmal dran erinnern, mehr Fokus und mehr Wert in die eine oder in die andere Richtung. Das weiß man halt nicht. Aber den Impact von Coordinator-Wechseln höher zu gewichten oder mehr auf dem Schirm zu haben. Und das wird nicht überall, also bei den wenigsten wird dieses Vorhaben funktionieren.

Es ist riskant, mit solchen Rookies da reinzugehen auf so einem wichtigen Posten. Und gerade bei den Eagles. Es gibt diesen Teams halt eine riesige Range, weil du einfach nicht sagen kannst. Ich meine, die letzten Male, wo die Eagles dann gute Koordinator hatten, waren es Leute, die wir kannten. Kellen Moore und so, das waren jetzt keine Unbekannten. Da wussten wir ungefähr, was wir erwarten können.

Das ist halt hier überhaupt nicht der Fall. Also wir wissen, was sie schematisch machen wollen, aber wir wissen nicht, wie Sean Mannion das umsetzen kann. Neuer O-Line-Coach Chris Cooper kommt aus Minnesota, übernimmt den Posten. Logischerweise gibt es auch einen neuen Run-Game-Koordinator. Und das ist natürlich noch nicht alles. AJ Brown ist weg.

Lange, lange, lange angekündigter Trade. Dafür unter anderem in der Offense eben neu mit dabei mit Kai Lemon, Dontavian Wicks, Hollywood Brown bei den Receivern. Also sehr, sehr viel Veränderung in der Offense. Hier haben wir jetzt die Situation quasi umgekehrt zu den Cowboys. Da reden wir defensiv dann gleich über mehr oder weniger eine Veränderung, vielleicht eineinhalb. Aber das ist die Offense, die in Philadelphia eben das große Thema sein wird.

Ja, und vor allem das. Was das nach sich zieht, spielerisch. Also, wenn du dir überlegst, wie hat diese Offense in den vergangenen Jahren am häufigsten gut funktioniert? Hinter einer starken O-Line, Zeit für vertikales Passspiel. Und damit meine ich, Jalen Hurts kann den Ball an die Sideline zu A.J. Brown oder halt tief zu Devontae Smith werfen, weil er eben von der O-Line genug Zeit bekommt.

Und weil das Run-Game gut funktioniert, natürlich vor allem vor zwei Jahren, wenn es sehr, sehr gut funktioniert, dann hat diese Offense gut funktioniert. Du hast jetzt aber diesen Elite-Ex-Receiver nicht mehr, auf den du dich verlassen kannst. Du holst Spieler, du holst ausschließlich Wide-Receiver, würde ich behaupten, die vor allem in der Mitte des Feldes im Intermediate-Bereich am stärksten sein können. Ich bin bekanntermaßen groß, auch mal Kai Lemon-Fan.

Aber der ist schon am besten, wenn er genau in diesem Bereich des Spiels, das ist kein Deep-Stretcher, Fieldstretcher, das ist kein Deepthread, das ist kein Outside-Expressiver. Ich glaube, der ist sehr flexibel. Ich glaube, da gehen wir ja so ein bisschen auseinander, dass ich ihn deutlich flexibler erwarte.

Ich glaube, du hast ihn vor allem Inside gesehen. Ich könnte ihn mir auch eben Outside vorstellen, aber vor allem flexibel. Hollywood Brown ist auch einer der, nach dem Catch, Mitte des Feldes, Intermediate-Bereich, wirklich gut ist. Wer ist in diesem Bereich nicht gut? Traditionell? Jalen Hurts. Ich bin so gespannt drauf. Du baust deine komplette Offense um, aber eigentlich nicht so, wie sie für diesen Quarterback mutmaßlich am besten ist.

Mutmaßlich, genau. Das ist die große, große Frage, wie das funktionieren kann. Vielleicht ganz rudimentär. Die Eagles-Offense der letzten Jahre war eigentlich immer davon geprägt, dass sie sehr isoliert stattgefunden hat. Also wenn wir an 2024 denken eben, als sie so stark waren, wo wir ja auch dann irgendwann im Laufe der Saison gesagt haben, ja, das war jetzt ein A.J.

Brown-Spiel oder das war jetzt ein Saquon Barkley-Spiel oder das war jetzt ein Dallas-Gördard-Spiel. So eine hohe individuelle Qualität plus eine Top-3 Offensive-Line, dass Gegner nicht alles verteidigen konnten. Und dann hatten die Eagles halt diesen schematischen Rahmen unter jetzt dem Kellern-Murr in dem Jahr zum Beispiel oder ein paar Jahre davor unter Shane Steichen, Das war wie die Jahrmarkt-Offense.

Weißt du, wenn du auf eine Sache draufhaust und ploppt irgendwo eine andere hoch. Es war eben wirklich so, wir haben eine hohe individuelle Qualität und der Offensive Coordinator macht genug, um das zusammenzuführen. Das, was sie da aber überhaupt nicht drin hatten, waren eigentlich die Trends, die wir in der NFL aktuell sehen. Also Sachen wie Plays mit Motion.

Also Shanahan-Gefühl, jedes Play hat eine Motion, McVay, jedes Play hat eine und so weiter. Das war, da war noch Kellen Moore so der Outlier, wenn wir mal die letzten fünf Jahre angucken. Da waren sie immerhin auf Platz 23, was Plays mit Motion angeht. Ansonsten die letzten fünf Jahre, Platz 30, 31, 32, 28.

Dafür immer Top 7 in den letzten fünf Jahren, was Shotgun-Rate angeht. Also das war eine Offense, die schon mal sehr viel statisch aus der Shotgun herausgespielt hat. Teilweise 90 Prozent der Offense waren Shotgun. Play-Action-Passing-Game, jetzt auch wieder abgesehen von der Kellen-Moor-Saison, war die letzten Jahre ineffizient.

Wir haben 2023 unter sieben Yards pro Play-Action-Pass, fünf Touchdowns, fünf Interceptions letztes Jahr. Zum einen die niedrigste Play-Action-Rate für Jalen Hurts mit unter 23 Prozent. Und dann haben sie den Ball zwar tief geworfen bei Play-Action, aber sie hatten halt einen sehr, sehr boomer-bust, sehr boomer-bust Outcome, was das Play-Action-Passing-Game angeht.

Das heißt, wir haben schon mal eine statische Shotgun-Offense, in der Run-Game und Passing-Game nicht mehr gut miteinander verzahnt waren. Die wenigsten designten Rollouts gespielt haben, ligaweit. Play-Action-Passing-Game war boomer-bust-mäßig. Du kriegst dann eine Offense, wo der Floor einfach fehlt. Und wenn du dann nicht wirklich individuell dominierst, weil ja auch vom Run-Game nicht mehr diese Dominanz kam, ja, dann stößt du damit einfach krass an Grenzen.

Letztes Jahr waren die Platz 17 in Rushing-Success-Rate. Das ist mal so Kontext, das ist gleich auch mit Kansas City vergangene Saison. Das ist hinter einem Team wie den Jets gewesen. Und im Passing-Game war es noch schlimmer. Platz 23 in Dropback-Success-Rate. Das war hinter Teams wie Arizona zum Beispiel.

Deswegen, Punkt 1, Und ich glaube, es ist der richtige Schritt zu sagen, wir müssen Dinge verändern. Wir müssen ein paar Sachen, wir müssen schematisch moderner werden, wir müssen flexibler werden, wir müssen mehr einbauen in die Offense wieder, damit wir einen stabileren Rahmen kreieren. Jetzt ist halt die große Frage, geht das mit Jalen Hurts?

So, und das ist halt die, wenn du so eine Offense hast, die über so viele Jahre auf diese Art halt funktioniert und immer auch diese gewissen, selbst ja unter einem Kellern-Murr im Endeffekt, immer so gewisse schematische Limitationen hatte, immer diese Einfachheit irgendwie hatte, immer viel in Isolation stattgefunden hat.

Ist es dem geschuldet eben auch, dass verschiedene Offensive-Coordinator alle der Meinung waren, wir müssen um gewisse Schwachstellen von Jalen Hurts herumarbeiten. Und ich weiß, das werden Eagles-Fans wahrscheinlich jetzt auch gleich anmerken, dass er zum Beispiel gute EPA-Pro-Play-Werte hatte, wenn er über die Mitte des Feldes wirft.

Das liegt aber maßgeblich daran, dass er sehr selektiv mit diesen Würfen war. Also Slants zu AJ Brown, das sind natürlich auch Würfe über die Mitte, RPOs und so, das sind Würfe technisch in der Mitte des Feldes. Die halt eine sehr hohe Erfolgschance haben. Die nicht von ihm verlangen, dass er irgendwie mehrere Routes und Coverses in der Mitte des Feldes liest.

Das ist ja aber das, wo wir jetzt hingehen. Das ist ja das eben tiefe Innenbreaker, das Lesen von Coverage, Manipulieren von Linebackern, den Rücken der Defense zudrehen. Sich dann umdrehen und du hast super viel Traffic und musst dann das schnell lesen, schnelle Entscheidungen treffen. Das war bisher halt nicht das Spiel von Jalen Hurts.

Und ich finde, AJ Brown ist ein super Marker für die Art und Weise eben, wie seine Rolle sich verändert hat, als er zu den Eagles kam, wie die Offense da angepasst wurde. Weil bei den Titans, als er noch bei den Titans war, kam ungefähr ein Drittel seiner Receiving Yards bei Play-Action-Catches zwischen den Field Numbers.

Also Play-Action-Catches mittig in der Mitte des Feldes ungefähr. Der hatte in den drei Jahren bei den Titans über 1000 Yards bei solchen Catches. Bei den Eagles kamen nur noch 13% seiner Yards bei solchen Plays, weil er halt viel mehr, wie du es ja gerade beschrieben hast, an der Sideline vertikal gespielt hat.

Und dann eben so in Kombination mit Slants, mit RPO-Rods über die Mitte, wo es relativ einfache Reads für den Quarterbacks sind. Und ich will das richtig framen. Ich sage nicht, dass Hertz das auf keinen Fall kann. Ich sage aber, dass die Eagles Offense unter diversen Offensive Coordinators das nie von ihm gefordert hat.

Und irgendeinen Grund dafür muss es geben. Deswegen mein Take aktuell Ende Juli ist, mich wird es überraschen, wenn Shannon Hurts darin wirklich gut funktioniert. Aber es ist nicht ausgeschlossen. Aber es ist natürlich schon, mal abgesehen davon, ist es auch einfach ein Qualitätsverlust, AJ Brown zu verlieren. Total.

Den kriegst du nicht aufgefangen mit Dontavian Wicks, Makai Lemon und Hollywood Brown. Du kriegst einen Spieler nicht mit drei aufgefangen, weil nur einer davon ihn ersetzen kann auf dem Feld. Wenn Lemon schnell eine starke 1b ist und Devontae Smith halt dieser 1a sein kann, das ist so das Szenario, wie es am ehesten, denke ich, funktioniert.

Ja, aber wird das Run-Game dann auch besser? Weil das ist ja eigentlich noch, also das eine ist so, ja, wahrscheinlich, also mal gucken, ob das passt. Wahrscheinlich wirst du erst mal schlechter durch den Verlust von AJ Brown. Das Run-Game war ja schon schlecht. So wird das besser. An der Line verändert sich wenig und die Line dürfte ja eigentlich auch nicht das Problem sein, wenn du dir anguckst, wer da spielt.

Der Running Back ist auch nicht das Problem. Ja, da habe ich gleich eine Frage an dich. Aber Offensive Line, ich meine, da müssen wir zwei Sachen sagen. Zum einen natürlich der Coaching-Wechsel. Du verlierst Stoutland. Aber gut. Wie macht sich das bemerkbar? Naja, aber schlechter wird's nicht als letztes Jahr, oder?

Denk ich auch nicht, weil der andere Punkt wäre, die haben halt letztes Jahr fast alle angeschlagen gespielt. Dickerson war super viel angeschlagen. Lane Johnson hat, ich glaube, acht Spiele verpasst. Also die hatten halt viel mit Ausfällen und so zu kämpfen. Deswegen, letztes Jahr war es halt so eine Liga-Mittelfeld-Line irgendwo.

Platz 16, 17, je nachdem, was für eine Metric man sich anguckt. Eine Zahl, die mir ins Auge gesprungen ist, weil eben gerade so vor dem Gedankengang, wo die jetzt hinwollen, schematisch, die Eagles letztes Jahr bei Zone-Runs waren Platz 26 in Success-Rate. Das war eine der schlechtesten Zone-Rushing-Offenses in der NFL.

Wenn das jetzt mehr der Kern der Offense sein soll. Und ich musste jetzt zurückdenken an unsere Running-Bags-Ranking-Folge, die wir vor ein paar Wochen hatten. Mein Take da war ja auch schon, ich fand Barclay, ich fand so ein paar Prozentpunkte seiner Dynamik waren nicht mehr da letztes Jahr. Die Zahlen spiegeln das natürlich komplett wieder, da muss man Kontext dazu packen.

Es war letztes Jahr überhaupt seine zweite Saison mit über 200 Carries und unter 4,6 Yards pro Run. Die andere war sein letztes Jahr bei den Giants. Es war seine schlechte Saison, was Breakaway Percentage angeht. ähm, er war ich meine, er ist jetzt 29 ich fand, er hatte nicht mehr die gleiche Dynamik.

Wird es vielleicht sogar eine Situation wo wir Barkley statt 300, 350 Runs eher so 250 kriegen und ein Tank Bixby vielleicht eine gewisse Rolle einnimmt. Kann, ja schwierige Frage, ehrlicherweise Ich halte es nämlich für gar nicht so unwahrscheinlich. Also ich bin da immer jetzt vorsichtig, weil ich ein Jahr vorher schon einen Dynamikverlust bei Seckon Barkley festgestellt haben wollte.

Und er dann einer der besten Breakaway Running Backs der Liga wurde, ein Jahr später. Aber ich hatte einen ähnlichen Eindruck. Letztes Jahr habe ich ihn dann für mich persönlich wahrscheinlich nicht ganz so doll gewichtet. Ich weiß gar nicht, wo du ihn hattest im Ranking. Wir hatten ihn doch, wir hatten ihn, glaube ich, beide auf sechs, meine ich. Ich hatte ihn auf fünf, wenn ich mich nicht irre. Okay, ich glaube, ich hatte ihn auf sechs.

Okay, aber eine ähnliche Range, nicht mehr ein Ausreißer so mit dabei. Ich glaube, wir sehen Tag Bixby häufiger als letztes Jahr. Ich weiß nicht, wie die Verteilung letztes Jahr war, aber das war ja schon sehr ... Ich bin hier im Jahr 2020 gerade bei den Eagles und wundere mich, warum Sack und Barkley nicht dabei sind. Oder Miles Sanders.

Vielleicht muss ich hier einmal umstellen. Also 2024 war ja das Jahr, wo Barkley 400 noch was ... Nee, nee, nee, ich gucke auf letztes Jahr, weil da war Tag Bixby ja schon da. Genau, letztes Jahr war Barkley, ich meine, so bei 300 irgendwas Runs. Genau, und Bixby nur bei knapp über 60. Genau. Und ich glaube, das wird anders sein. Ich glaube, wir könnten eher so ... Eben.

Sagen wir Barclay 250, Bixby 120. Aber wer hatte die bessere Breakaway-Percentage? Wenn du so fragst, wahrscheinlich Barclay. Was aber auch nicht unbedingt positiv über Bixby da möglich ist. Aber so ein Share, so 250 Carries für Barclay, 120 für Bixby, wird mich jetzt nicht schocken, wenn wir da landen.

40,8% Breakaway-Percentage Will Shibley. That's the man. Der hat aber auch nur irgendwie, was hatte der? 20 Carries? 14. Er ist noch mit im Roster. Er hatte mal so seine Momente letztes Jahr. Die haben auch Damien Pierce geholt, nur damit wir es mal gesagt haben. Ja, die Pinball-Kunde. Alter. Das wäre toll, wenn der noch mal einen Moment hat.

Ich habe ein bisschen den Überblick verloren. Also wir haben eigentlich über alles in der Offense gesprochen jetzt schon, oder? Wir können auch zur Defense kommen. Ja, ich fände in dem Fall tatsächlich, haben wir es sonst noch nicht gemacht, aber ich fände hier spannend, glaubst du, die Offense wird, nehmen wir jetzt einfach mal EPA pro Play, weil es eine ganz gute Gesamtstatistik ist, besser oder schlechter als letztes Jahr?

Ich glaube, letztes Jahr waren sie Platz 16 aus Liga-Mittelfeld. Es kann halt komplett in beide Richtungen gehen. Genau, deswegen. Ich hab's ja eingangs gesagt, damit spoilere ich auch schon mein Fazit oder meine Aussicht. Es hängt alles daran, ob schon Mannion ein guter Offensive Coordinator ist. Weil wenn er das nicht ist, dann werden sie nicht besser. Dann könnten sie sogar noch schlechter werden. Und ob's mit Hurts halt geht.

Selbst wenn Mannion gute Ideen hat, aber Hurts das nicht so umsetzen kann, wie jetzt zum Beispiel Jared Goff oder so. Nee, also das ist dann aber, dann kann ich aber Sean Minion nichts, äh, Minion, ja, das passt dann auch. Dann wird auf jeden Fall so getauft. Dann kann ich Sean Minion aber nichts abgewinnen, weil du musst ja eine Offense bauen und deine Ideen dafür nutzen, dass sie mit dem Vorhandel, du musst deine Offense so bauen, dass sie zu deinem Quarterback passt, wenn du eine Offense baust.

Aber das machen sie ja seit fünf Jahren und haben sich da ja mit in diese Situation manövriert, wo sie immer noch so viel Qualität haben, aber es hat einfach nicht mehr funktioniert. Der ganze Gedankengang ist ja, wir müssen die Offense modernisieren. Ja, aber wenn du jetzt jemanden holst, der etwas baut, was nicht zu deinem Quarterback passt, dann kann das Krachen scheitern.

Aber ist dann der Takeaway, wir brauchen einen anderen Quarterback, oder ist dann der Takeaway, Coaches raus? Weil wenn du mit Hurts nichts anderes spielen kannst, wenn das das Learning ist nach der Saison, dann musst du ja einen neuen Quarterback holen. Dann wird dieser Coaching-Step aber keinen neuen Quarterback holen dürfen.

Das kann sein, ja. Deswegen, das hängt komplett von John Mannion ab, ob Nick Sirianni, nächstes Jahr noch Coach, der kriegt nicht nochmal einen Versuch für einen Offensive-Kordinator. Der kriegt nicht noch einen Versuch. Das ist seine letzte Bullet. Und wenn die nicht sitzt, dazu werden wir dann auch noch über Jalen Hurd sprechen.

Aber ich habe mir den Vertrag einmal angeguckt. Ich glaube, nächstes Jahr wird es schwierig, da rauszukommen. Okay, sehen wir einen anderen Quarterback im Laufe der kommenden Saison. Haben die nicht Sam Howell geholt? Nee, das waren die Cowboys. Nee, die haben Tanner McKee, den Eagles-Fans immer als ... Andy Dalton. Und Andy Dalton, genau.

Ich sag mal so, wenn jemand diese Art Offense, die ich mir vorstelle, umsetzen kann, dann ist das eher Andy Dalton. Ball schnell verteilen. Ist das ein Ja auf die Frage, oder ... Oh, stark. Sehr stark. Du hast mich so da reingetrickt in die Nummer. Sehr gut. Ja, glaubst du nicht? Glaubst du, das funktioniert?

Ich glaube, es gibt ein Szenario, in dem wir in Woche 8 oder Woche 10 mal eine Story der Woche machen, die Eagles auf uns analysieren und zu dem Schluss kommen. Viel funktioniert schon, aber der Quarterback kannst du umsetzen. Bei allem, bei allen Zweifeln, die wir auch bei Jalen Hurts haben, das ist ein guter Quarterback und deswegen umso mehr. Du musst es hinkriegen.

Die waren ja letztes Jahr ohne Run-Game Platz 16 in IPA per Play. Du musst es schaffen, es schaffen viele andere Teams mit deutlich weniger individuellen Qualität auf sämtlichen Personen mit einem schlechteren O-Line, mit einem schlechteren Quarterback, mit schlechteren Playmakers, schaffen die es, bessere Offense zu konzipieren.

Wenn du das nicht hinkriegst mit Jalen Hurts und dieser O-Line und der Gesamtqualität, eine Top-15 Offense zu bauen, dann hast du ein Coaching-Problem und kein Quarterback-Problem. Also ich ruhe da hier gerade so ein bisschen zurück, weil ich glaube, wir sind... Ja, da hast du beides, oder? Ja. Ich denke, dann hast du beides.

Ja. Also, trotzdem ist ... Also, in meinen Augen musst du halt als Coach immer etwas bauen, was die Stärken deiner Spieler unterstreicht. Und wenn du etwas baust, was die Schwächen von Jalen Hurts irgendwie hervorhebt, dann zeigst du halt einfach nur, was Jalen Hurts nicht kann, aber bist halt auch ein schlechter Coach.

Ja, da geh ich mit. Ich find halt die ... Oh, dass wir jetzt zu sehr im Kreis drehen müssen, aber ich finde, die Art, dass sie halt so klar jetzt in diese Richtung gehen, was für eine Art Offense sie spielen wollen, sagt halt für mich, sagt mir schon, das ist Prio 1, nicht, wie gut passt es zu Jalen Hurts.

Damit können wir jetzt mal was von Mill mit der Info. Aber sie sind auch alle auf die Fressenwerden, dass es nicht zu Jalen Hurts passt. Das stimmt, aber ich glaube halt, gleichzeitig, du kannst auch jetzt nicht nochmal so weitermachen, wie bisher, und sagen, wir müssen, unsere Prio 1 muss sein, dass es bestmöglich zu Jalen Hurts passt, weil dann kommst du immer wieder in die Situation, in der sie letztes Jahr ja auch waren und vor drei Jahren waren und vor fünf Jahren waren.

Und deswegen glaube ich, wenn das mit Sean Mennany funktioniert, dann werden wir nächstes Jahr einen komplett neuen Coaching-Staff bei den Eagles sehen. Aber wir haben noch nicht über die Defense gesprochen. Da tut sich nicht viel, du hast es schon angedeutet. Du hast jetzt von einer Änderung gesprochen.

Ich würde sagen, zwei Starter. Zwei, ja, zwei Starter, ja. Also, Jonathan Grenard kommt mit rein. Er setzt Jalen Phillips. Genau. Das ist auch ein herber Verlust. Und Rick Wuhlen kommt für die Secondary auf Corner. Genau, also, die ist ein herber Verlust. Ich würde sagen, mit Grenard haben sie es relativ gut aufgefangen.

Der Rest der Line ist ja ... Oder der Rest der Front ist ja sowieso intakt. Jalen Carter, Jordan Davis, Morrow, Jomo, Nolan Smith. Dann hast du diese zwei richtig, richtig guten Hybrid-Style-Linebacker, Zach Bourne und Giard Campbell. Also das bleibt alles wie bisher und ist extrem viel Qualität. Wie bitte? Na Kobi Dean ist weg. Na Kobi Dean ist weg, genau, der dritte Linebacker.

Aber in Summe natürlich irre hohes Level an Qualität, was sie da haben. Sie haben wahnsinnig gute Second-Level-Run-Defender eben auch, deswegen glaube ich, dass da auch, was die Run-Defense hier letztes Jahr ab und zu mal gewackelt hat, da muss auch ein Spieler wie Carter wieder besser werden, aber sie haben da so gute Spieler, mit mit mit mit Born, mit Campbell, mit Cooper DeGene, dass ich mir da keine großen Sorgen mache.

Strukturell klar viele Lightboxes, wenig Blitzing. Die Defensive Line muss gut sein, schon auch ein Stück weit, aber mit der Besetzung gehe ich auch davon aus. Ich meine, die hatten ja letztes Jahr auch einiges noch an Verletzungen. Wenn wir jetzt diese Rotation auch sehen mit Grenard und Nolan Smith und und Arnold Abicaddy noch dahinter, sie haben AJ Epinesa noch so als eine Nummer vier geholt, Jalex Hunt ist ja auch noch da.

Das wird wieder eine richtig, richtig gute Front sein. Und dann sehe ich sogar noch Potenzial nach oben eben für einen Jihad Campbell beispielsweise. Vielleicht funktioniert Grenard sogar noch besser als Jalen Phillips in dieser Defense. Vielleicht ist Jalen Carter wieder besser dieses Jahr. Also ich sehe sogar noch Potenzial, dass diese Gruppe noch stärker sein wird.

Ja, die Secondary wird ja auch nicht viel schlechter sein als letztes Jahr. Also Reguilen als Nummer zwei Outside, auch nicht so verkehrt. Genau. Und letztes Jahr haben die Eagles, das war so ein bisschen eine Überraschung, relativ viel Man-Coverage gespielt. 33 Prozent Man-Coverage. Also für sie auch ein deutlicher Anstieg zum Jahr davor.

Es ist nach wie vor viel Too High Shells Pre-Snap. Es ist immer noch sehr viel Rotation nach dem Snap. Aber sie spielen mehr Man-Coverage. Und da passt ja dann Rick Wuhlen auch wieder rein. Und Wuhlen mit Quinion Mitchell, das ist halt schon sehr viel Größe und Physis da außen. Und dann noch Cooper de Gine.

Das ist auch sehr viel Größe und Physis. ist. Und ich finde so diese, wenn wir diese Idee, diese Defense jetzt weiterdenken, da willst du ja vielleicht auch deine Cornerbacks noch mehr im Gesicht der Receiver haben. Und das ist ja eigentlich genau das, wo du Rick Wullen gut ist. Die eine Schwachstelle bei ihm ist halt vielleicht gerade in der Vic Fangio-Defense die Run-Defense.

Das ist was, was von den Cornerbacks verlangt ist, wo er ein bisschen stabiler sein muss. Safety noch in einem Satz. Reed Blankenship ist weg. Marcus Epps und Andrew McCouba waren letztes Jahr aber auch schon ein fester Teil der Defense, die werden halt jetzt die klaren Starter sein. Da sehe ich am ehesten eine individuell potenzielle Schwachstelle.

Aber das wird, also das sollte wieder eine Top-5-Defense sein. Ich finde, die Rechnung ist relativ klar und ich glaube auch ganz gut durchgekommen, wann ich glaube, wann die, oder unter welchen Voraussetzungen die 2026er-Saison für die Eagles ein Erfolg wird, wenn die Offense oder Sean Mannion funktioniert.

Dann wird dieses Team auch insgesamt sehr gut sein, dann wird dieses Team auch wieder Playoffs spielen, weil wir erwarten beide, ich bin nicht, ich bin auch optimistisch natürlich, was die Defense angeht, das ist eine ultrahohe Baseline, ich mag ja Greenard wirklich gerne, aber ich finde Jalen Phillips ist noch der bessere Spieler, wenn fit.

Ja, aber ansonsten, also, es hängt alles an der Offense. Die Defense wird die Baseline geben. Ja. Und dann schauen wir mal, wie die Offense wird. Aber wenn die Offense funktioniert, sind die Eagles wieder ein Top-Team. Genau. Also, ich hab's auch ein bisschen anders formuliert, aber gleiche Gedankengang, wenn die Offense funktioniert.

Ich hab's mir mal so aufgeschrieben, ein ernsthaftes Team für einen tiefen Playoff-Run. Und nicht halt ein Team, das sich irgendwie in die Playoffs schleppt und jeder weiß, so, das wird nix. Oder noch drastischer die Playoffs verpasst. Weil das war ja so das Thema, wir haben immer diesen Zwei-Jahres-Rhythmus bei ihnen, je nachdem, ob der Offensive-Coordinator gerade gut ist oder nicht.

Also aus 2021 verlieren sie deutlich gegen die Bucks in den Playoffs, 2023 haben wir diesen Kollaps in der zweiten Saisonhälfte und dann eine deutliche Pleite gegen Tampa Bay. Letztes Jahr diese Niederlage gegen ein dezimiertes 49ers-Team, dazwischen einmal Superbowl verloren, einmal Superbowl gewonnen.

Also es ist wirklich so dieser Zwei-Jahres-Rhythmus. Wenn die Offense diesen, Sprung eben macht, dann werden sie ein Team sein, das, ich würde sogar sagen, ein Contender ist. Also wenn die Offense wirklich funktioniert, wenn Jalen Hurts in dieser Offense funktioniert, dann ist das ein Team, wo ich sage, die können ein Top-3-Team in der NFC sein.

Und das ist halt dann, das kann man jetzt schwer in, also kannst du sagen, ein Playoff-Spiel gewinnen, wenn du wirklich eine Zahl drauf klatschen willst, aber im Kern geht es mir darum zu sagen, wenn wir Anfang Januar auf die Playoffs gucken, A, die Eagles sind dabei und B. Wir haben nicht so eine Situation wie jetzt zum Beispiel vor, und war das?

23 müsste es gewesen sein, wo die zwei in die Playoffs kommen, aber jeder weiß, gut, das ist ein Team, das wird sich sehr schnell verabschieden. Aber es gibt absolut Gründe zur Skepsis, weil wir haben keine Ahnung, ob Showmanian das sind. Der coacht seit zwei Jahren. Dann noch der individuelle Verlust von AJ Brown. Aktuell fühle ich mich eher dahin hingezogen, zu sagen, die Cowboys gewinnen diese Division.

Ist auch mein Bauchgefühl aktuell. Naja, es ist halt dieses Ding, ich glaube halt für die Offense, dass es keinen Mittelweg geben wird. Ich glaube, entweder funktioniert das oder es ist irgendwie eine Top-12-Offense, und dann sind die Eagles brutal stark. Aber was ist der Worst Case, den du dir vorstellen kannst?

Der Worst Case für mich, also realistische Worst Case für mich wäre, Jalen Hurts wird irgendwann im letzten Saisondrittel gebencht und Sean Mannion ist überfordert und das ist, crasht alles. Ja, okay, nee, das ist klar, aber in Siegen, was ist der Worst oder sagen wir mal der realistische Worst Case in Sachen Siege?

Boah, so sieben? Das wäre schon richtig also das ist richtig bad das wäre worse hatten wir letztes Jahr eine richtig, richtig gute Defense, wo das Team aber trotzdem gerade in der aktuellen NFL also genau, deswegen meine ich realistischer Worst Case, weil Defense Baseline, individuelle Minnesota, letztes Jahr die hätten keinen Quarterback das wäre ja der Worst Case hier, Jalen Hurts das funktioniert alles nicht und so weiter sofort.

Jane Worst ist ja... Jane. Ja. Jalen Hurts ist ja ein... Gut, dass du das gesagt hast. Jalen Hurts ist ja ein guter Quarterback, wie gesagt. Ja, natürlich. Also die individuelle Qualität in dieser Offense gibt dir auch eine Baseline. Deswegen realistischer Worst Case. Aber das ist ja das Argument für Minnesota gewesen. Du hast Justin Jefferson und du hast eine gute O-Line und du hast Jordan Addison und du hast Hawkinson und so weiter.

Und dann war die Offense ja letztes Jahr halt nicht gut. Jalen Hurts wird nicht so schlecht spielen wie J.J. McCarthy. Nein, aber ich meine nur für die Idee, wie Record Prediction-mäßig. Die Vikings, was waren die Vikings? Acht und neun? Das finde ich schon den Beweis dafür, dass sieben nicht realistischer Worst Case ist. Wahrscheinlich zu niedrig, ja. Wahrscheinlich acht. Sagen wir acht Siege ist in der Worst Case.

Ich habe diese Division aktuell so viel enger zusammen als letztes Jahr, weil ich glaube, die besten Teams werden, was hatten die Eagles jetzt letztes Jahr? Zwölf, ne? Elf. Elf, glaube ich, oder? Ähm... Ja, elf. Ja, okay. irgendwo so da in dem Rahmen, aber die schlechtesten werden ein paar mehr Siege holen.

Vielleicht sehen wir hier sogar das beste Team mit zehn Siegen in dieser Division. Würde mich nicht überraschen. Nee, da gehe ich nicht mit. Ich glaube, dass die Cowboys ein Kandidat für elf oder mehr sind. Glaube ich auch. Und die Eagles sind auch ein Kandidat für. Wenn das bei den Eagles klappt, dann holen die zwölf, dreizehn Siege. Die dreizehn Spiele oder sowas, genau.

Deswegen, ich glaube, die Eagles könnten absolut irgendwie, die Eagles könnten 13 Spiele gewinnen, die Eagles könnten acht Spiele gewinnen. Ich glaube, bei den Cowboys ist so der, bei den Cowboys habe ich die Marge ein bisschen kleiner, die habe ich dann so, ich glaube, dass deren Floor auch so in die Acht-Richtung geht und deren Ceiling aber vielleicht eher so 11, 12, so in der Range.

Aber ich sehe Dallas halt realistischer bei dem Ceiling dieses Jahr, wo die Eagles einfach eine viel größere Bandbreite haben. Und wie gesagt, wenn das greift offensiv, reden wir halt über einen Contender. Also wenn das funktioniert und die Offense findet ihren Rhythmus vielleicht dann so im letzten Saisonviertel oder was, dann sind die vielleicht das Team, das den Rams ins Bein stellt oder was, keine Ahnung. Also das wäre jetzt überhaupt nicht so, dass ich da sage, das ist völlig ausgeschlossen.

Ich glaube aber auch, die Division wird tougher in der Spitze. Gleichzeitig sage ich auch, es wird ein reiner Zweikampf. Also ja, die Division rückt enger zusammen, was den Rekord angeht, aber halt im relevanten Part nur mit zwei Teams. Glaube ich auch. Also da müsste schon bei den anderen sehr, sehr viel klicken.

Und sehr viel überraschend gut zusammenlaufen, dass die da sich einmischen könnten. Das war's von unserer NFC East Prognose. Nächste Woche. Musst du eigentlich erklären, wie wir es machen, weil ich hab's schon wieder vergessen. Irgendwas ist anders nächste Woche. Irgendwas ist anders, genau. Ich glaube, für unsere Hörerinnen und Hörer nicht, oder? Nee, nee, nee, genau.

Also ihr werdet an sich keinen Unterschied merken. Es wird eigentlich auch nur, das Einzige, was ihr anders haben werdet, ist, dass eine Folge nicht abgestimmt wird. Weil wir da schon ein Team... Genau, weil wir vorproduzieren müssen. Weil wir vorproduzieren, genau. Das ist eigentlich der einzige Unterschied.

Aber für euch gibt es die Folgen wie gewohnt am Donnerstag. So, ganz normal, darauf ist Verlass. Downset Talk gibt es am Donnerstag und das jetzt wieder bis nächsten Sommer. Das war es auf jeden Fall für heute. Nächste Division Preview nächste Woche. Macht's gut. Ciao. Ciao, ciao.

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