
Down Set Talk! - Der NFL Podcast von RTL· Folge 599
NFL 2026 Division Preview #4: AFC South
Donnerstag, 6. August 2026 · 2 h 05
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Moin, herzlich willkommen zu einer niegelnagelneuen Folge Downset Talk. Das ist der offizielle NFL-Podcast von RTL mit mir, Christoph Kröger, und wie immer auch mit Adrian Franke. Einen wunderschönen guten Tag. Wichtige Info direkt mal vorab. Wir zeichnen diese Folge früher auf als normal. Und zwar an dem Tag, an dem unsere letzte Folge rausgekommen ist.
Also am Donnerstag, 30. Juli. Das ist ganz wichtig für euch zu wissen. Wir werden heute keine News machen. Also alles, was in dieser Woche bisher passiert ist, werden wir dann an anderer Stelle thematisieren. Das Schöne ist, wenn ihr dabei zuschauen wollt, wie Adrian Franke in den nächsten knapp zwei Stunden schmilzt und gegen die Hitze in Mannheim kämpft.
Ja, dann schaut doch mal bei RTL Plus vorbei. Da gibt es nämlich unseren Podcast auch als Videoformat. Und da könnt ihr auch sehen, dass ich aus meiner Dachgeschosswohnung geflüchtet bin. und zwar ins kalte Berlin-Studio, weil ohne Scheiß hier ist das richtig schön kühl. Ja gut, also Dachgeschoss habe ich ja glücklicherweise nicht mehr, das hatte ich ja ganz lange, was das Büro angeht, aber ja, ich meine Mannheim ist halt wirklich, wir haben jetzt wieder irgendwie den zweiten Tag, 38 Grad, hier kündigt sich, ihr habt vorhin schon mal rausgeguckt, hier kündigt sich so langsam schon der Sturm an, dass dann irgendwie vielleicht noch ein Gewitter kommt, keine Ahnung, aber es ist halt wieder, also.
Ja, wir haben ja jetzt auch in Berlin heute 36 Grad und draußen ist wirklich, knüppelheiß, aber wie gesagt, hier drin wirklich angenehm. Deswegen, ich überstehe die zwei Stunden gut. Adrian wird vielleicht etwas zu kämpfen haben. Die erste halbe Stunde geht immer. Ich habe ja meinen Kühlakku am Start.
Ich kühle mich einmal runter, aber nach einer halben Stunde ist es halt auch warm. Ich hatte gerade noch eben die Füße in einer kalten Badewanne. Ist aber auch schon wieder weg. Ja, aber hilft. Also Füße kühlen. Hilft, ja. Hilft auf jeden Fall. Eine Klimaanlage wäre auch zu empfehlen. So ein kleiner Experten-Tipp.
So eine mobile vielleicht. Aber schwer zu kaufen. Ich wollte, als jetzt in Berlin vor ein paar Wochen wirklich 40 Grad waren, wollte ich noch, ich glaube eine Woche vorher oder so, wollte ich hier so eine mobile Klimaanlage auftreiben. Weil wir haben ja auch eine im Studio während der WM gehabt. Die war auch bitter notwendig.
Einfach keine mehr zu finden. Die waren überall ausverkauft. Wann schalten die denn mal hier Werbung eigentlich? So die Klimaanlagen an. Sponsoren mal eine, ja. Ja, wo es auch heiß wird, ist natürlich dann Anfang September bei uns aufs Tour, weil Adrian wird einige Hot-Tags vorbereitet haben für unsere Prognose-Folge.
Wer dabei sein will, der kann sich gerne Tickets kaufen bei Ticketmaster. Außer für Essen gibt es überall noch Tickets, wobei ich sagen muss, Hamburg letzte Tickets. Wirklich Hamburg, Stuttgart ist auch nicht mehr viel. Stimmt, Stuttgart ist auch ziemlich weit. Leipzig, Problemkind Leipzig, habe ich schon angesprochen.
Da gibt es noch welche und Köln ist halt einfach eine riesen Location, haben wir ja hoch verlegt. Da gibt es auf jeden Fall auch noch Tickets. Da sind, glaube ich, aber schon die meisten verkauft, Fun Fact. Insgesamt sind da die meisten verkauft, ja. Ja, aber trotzdem gibt es noch einige, weil, wie gesagt, die Location ist geräumig.
Aber ja, wir freuen uns auf unsere Tour Anfang September und jetzt freue ich mich auf eine knackige Quick Question. Ich habe immer noch nicht das Soundfile ausgetauscht hier im Studio. Ob das jemals passieren wird, ich weiß es nicht. Aber ist auch egal, versendet sich. Wir machen weiter mit einer Frage von Mattis.
Mattis fragt, wer sind die Top 3 Wide Receiver für den Rookie Draft in einer Dynasty Fantasy Liga? Half Point PPR. Half Point PR müsste es eigentlich heißen. Half PPR, so. Das ist eine sehr spezifisch gestellte Frage. Da steht, glaube ich, jemand direkt vor seinem Dynasty-Draft. Haben wir eigentlich schon in unserer Dynasty ... Der Rookie-Draft ist schon noch ewig her, oder? Ja, wir machen den immer direkt nach dem realen Draft.
Aber der ist mal noch fresh. Genau, sonntags nach dem Draft, glaube ich, fangen wir ja immer an. Wobei wir ja auch einen Slow-Draft machen, das zieht sich auch an. Genau, wenn man Slow-Draft in beiden Dynasty-Ligen ist das, glaube ich, also sind beide auf jeden Fall schon abgehakt. Ich kann mal parallel gucken, wie da die Top-3-Receiver aussah.
Aber lass mal ... Ich glaube, das kann ich dir sogar sagen. Das wäre Tyson, Tate und Lemon gewesen sein, schätze ich, oder? Ziemlich sicher. Vielleicht Cooper, vielleicht, wenn jemand Cooper hoch hatte. Schau ich gleich mal rein. Ich meine, du hast jetzt die drei wahrscheinlichsten Kandidaten für die Top 3 auch genannt.
Ich finde aber, über die 3 könnte man auch diskutieren. Finde ich auch. Wen hast du auf der 3? Also genau, 1 und 2, Tyson und Tate, ich glaube, da muss man nicht viel diskutieren. Das würde mich sehr wundern, wenn da jemand anders reinkommt. Ich finde halt drei ist interessant, der dritte Spot, weil wir haben einen, also in meinen Augen, du bist ja zum Beispiel bei Lemon deutlich höher als ich, haben wir einen klaren, finde ich, Talent-Drop-Off dann.
Und wir haben aber auch einen sehr klaren Unterschied, was die Landing-Spots angeht. Also zwei Receiver, die in Cleveland landen. Einer, der bei den Jets landet, wo es einfach schwierig ist, da irgendwie, ich meine, das kann sich bei beiden Franchises schnell ändern, wenn die einen Quarterback treffen im Draft, aber es ist schwierig, da so eine richtige Prognose zu machen.
Deswegen ist ein bisschen ein Hot-Take. Du kannst mir gleich sagen, wie hot er ist. Aber ich hab als Nummer drei hier genommen, der Sean Stripling. Vor den 49ers. Und zwar, pass auf, ich erkläre es dir. Ricky Peersall. Wenn ihr die News letzte Woche noch verfolgt habt, dann werdet ihr es alle mitgekriegt haben.
Hatte jetzt wieder nach den ersten Trainingseinheiten diese Schwellung im Knie. Da hatte letztes Jahr schon das ganze Jahr Probleme. Da steht jetzt eine OP im Raum. Vielleicht, wenn ihr das hört, ist sogar schon klar, dass er operiert werden muss. Kittel wird 33 im Oktober, Mike Evans wird 33 im Okurs, Christian Kirk ist eine Kurzzeitlösung und verletzt mal wieder aktuell.
Keiner von denen wird, glaube ich, in ein bis zwei Jahren, also Kittel vielleicht noch am ehesten, aber von den Receivern wird keiner in ein bis zwei Jahren noch da sein. Jawan Jennings ist weg, Kendrick Bourne ist weg und McCaffrey hat vielleicht noch eine Saison, zwei, wo er so eine Workload im Passingame übernimmt, wie jetzt zuletzt.
Wer fängt Pässe für die Niners selbst 2027, geschweige denn 2028? Ich glaube, da ist eine echte Chance und das Draft-Investment für fürs Tripling, ist ja jetzt nicht, das ist irgendwie ein random Viertrunden-Pick oder so, sondern es war ein sehr hoher Pick in Runde 2. Und das ist halt für mich das Thema Landing-Spot. Vom Talent her gibt es andere Receiver, die ich höher hatte, aber das ist ja nicht der alleinige Qualifier für Fantasy.
Ich glaube, dass Stripling sogar dieses Jahr schon eine Rolle spielen kann. Und perspektivisch ich glaube, dass der echt einer sein könnte, wo wir in zwei Jahren sagen, der ist produktiver als vielleicht so ein Omar Cooper bei den Jets beispielsweise oder einer dieser Browns-Receiver. Okay. Einwand. Das macht alles Sinn.
Ich stimme dir auch zu, inhaltlich. Aber du spielst ja dann 0,0 das Board als solches. Das stimmt. Das stimmt. Aber es sind ja die Top 3, die ich am meisten mag quasi. Und du wirst ja keine Chance haben. Also in den meisten Fällen wirst du ja nicht, keine Ahnung, Cooper und Stripling kriegen. Ja, ja, aber pass auf. Je nachdem, wie groß eure Liga ist.
Genau. Aber es ist ja die Frage ... Also, wenn man das jetzt ... Ich muss jetzt mal deinen Take sozusagen testen. Also bei uns in dem Draft ist eigentlich ein Off-Record, eine Off-Record-Liga, eigentlich darf ich gar nicht drüber sprechen, aber ich sag keine Namen. Tate ging vor Tyson, aber back to back, also an 3 und 4.
Lemon an 6. Casey Concepcion an 7. Ich habe Oma Cooper an 9. Dann folgen. Boston, Lane, Fields, Brazil, Sarrett, Williams, Bell, Bernard, Thompson, bevor du in Runde 3 Stripling genommen hast, aber du willst mir erzählen. Fairerweise, also Punkt 1, ich hatte keinen Pick davor. Das stimmt, das war dein erster Pick. Das war mein erster Pick und den hab ich da rein investiert.
Ich möchte aber, also, es war ja die Frage nach Top 3 Rookie-Wide-Receiver für Dynasty. Die. Das bedeutet, dass wenn du an 1.9 dran wärst oder sag mal irgendwo früher dran wärst und Oma Cooper ist auf dem Board, würdest du eher Stripling über Cooper draften? Was wir heute wissen, ja. Du würdest eher Konzeption über Stripling draften. Andersrum meinst du?
Stripling über Konzeption? Ja, genau. Sorry. Das ist tatsächlich tricky, weil Konzeption ja der Receiver ist, bei dem ich sehr hoch war. Also ich war ja bei Cooper Ich war jetzt gar nicht so hoch verglichen zum Contents. Bei Lemon war ich niedriger als der Contents, bei Conception war ich höher. Bei dem, was wir heute wissen, wieder Tendenz, ja, weil ich meine, also zum Beispiel, als wir den Rookie-Draft gemacht haben, da wussten wir ja noch gar nicht, da dachten wir, der Pearsall ist fit, da war Christian Kirk gerade da, da war ja die Situation einfach eine ganz andere.
Ich glaube, da war sogar, war da nicht sogar noch Jennings auf dem Markt, theoretisch, da war die Ayuk-Situation noch nicht so entgleist wie mittlerweile. Also da waren ja viel mehr Variablen drin, was die Niners Passcatcher angeht. Und jetzt eben da drauf zu gucken und so diese Perspektive zu haben, und ich meine, wir reden ja über Dynasty, also es ist ja kein Redraft, das heißt, wir reden ja jetzt nicht nur über kommende Saison, aber den Weg zu sehen für Stribbling auf den Platz, also für Snaps, der ist ja schon mal viel klarer, als selbst jetzt vor drei Monaten.
Das stimmt, das stimmt auch alles. Aber gerade für Dynasty, also gerade für diese Saison, würde ich sagen, hat Stribbling, wirklich einen Vorteil gegenüber anderen, aber für Dynasty ist natürlich das individuelle Talent oder was man den Spielern zutraucht, schon entscheidender, weil, manche Spieler sehen halt in ihrem ersten Jahr noch nicht so viele, oder bekommen noch nicht so viele Targets, noch nicht so viel Volume, aber entwickeln sich dann halt, haben mehr Potenzial als andere.
Aber ich finde, bei Concepcion kann man halt einfach über die Qualität der Umstände natürlich diskutieren. Aber für Dynasty langfristig halte ich es für wahrscheinlicher, dass er der wertvollere Receiver für Fantasy wird. Und gerade bei Mackay Lemon, klar, ich bin individuell bei ihm etwas höher als du.
Aber da kann der Nummer zwei Receiver in der Eagles Offense sein, wo man natürlich darüber diskutieren kann, okay, wie gut wird die sein? Die wird halt deutlich besser sein als manch andere, über die wir sprechen, wenn wir über Oma Cooper sprechen, über Concepcion sprechen, über Denzel Boston sprechen, über Bell sprechen, weißt du, wie ich meine?
Total. Also Lemon ist ja auch jetzt der logische Take, den als Drittes zu nehmen. Aber es ging ja eben auch um unsere, wie wir es sehen und ich war halt bei Lemon niedriger. Ich bin wahrscheinlich skeptischer generell, was die Eagles auf uns angeht. Ich bin, so wie ich die Niners aktuell sehe, der Meinung, dass du dass die mehr Impact-Pass-Catcher brauchen, kurzfristig und dann halt aber auch darüber hinaus.
Und dann ist halt so für mich dieses immer noch das Thema, wenn ich jetzt sage, von welchem, aus welcher Offense, glaube ich, über die nächsten drei Jahre wird die produktiver sein, wird die mehr Pass-Catcher produzieren, die für Fantasy relevant sind, die Niners oder die Eagles, dann gib mir die Niners.
Junge Receiver bei den Niners in den letzten Jahren, wie viele sind davon wirklich Fantasy relevant gewesen? Ja gut, das kannst du jetzt bei den Eagles auch sagen. Welche war das denn? Gut, alle Receiver außer A.J. Brown und Devontae Smith waren ja nicht relevant. Aber Devontae Smith war schon als junger Spieler relevant.
Aber wenn du halt so drei Top-Targets hast in deinem Team, dann ist ja immer schwierig. Wette? Mackay Lemon macht mehr Fantasy-Punkte als Dribbling dieses Jahr. Da gehe ich nicht dagegen. Das wäre ja ein Riesen-Upset, wenn das anders wäre. Lange Wette, an die sich keiner mehr erinnern wird. Marker Lemmon macht die nächsten drei Jahre jedes Jahr mehr als Dribbling. Okay, da gehe ich dagegen.
Würdest du auch dagegen gehen, wenn ich sagen würde, über drei Jahre? Also zusammen genommen? Also gesamt, ja. Weil dann, du kannst nicht für in fünf Jahren draften, weil dann musst du Marker Lemmon gehen. Ist super eng. Ich glaube jetzt, also just for fun würde ich jetzt sagen, ich gehe dagegen. Das ist gut.
Irgendjemand muss sich das merken und uns in drei Jahren Bescheid geben. Das ist tricky. Hast du denn eigentlich noch einen anderen Receiver? Weil jetzt haben wir sehr scribbling auseinandergenommen, aber hast du noch einen anderen? Lemon ist ja quasi Chalk, das ist ja Konsens. Dein Ranking wäre ja dann quasi das Konsens-Ranking.
Hast du einen anderen Receiver, wo du sagst, den hast du nah dran? Oder bist du bei allen anderen dann doch klar? Ich bin wirklich bei allen anderen sehr, sehr weit oder relativ weit weg. Ich finde, Lane ist noch so ein Dark Horse. Aber den würde ich niemals als Wide Receiver drei draften. Concession kommt natürlich nah ran. Denzel Boston mochte ich auch sehr.
Aber das sind halt beides Cleveland Receiver. Wer weiß, wie es da weitergeht. Aber natürlich kann man sich da irgendwie vorstellen, dass da in einem Jahr eine ganz andere Quarterback-Situation herrscht und beide dann deutlich bessere Umstände haben. Trotzdem, um jemanden an drei zu draften, wäre ich mir da schon gerne zumindest einigermaßen sicher. weil dafür waren sie jetzt nicht individuell oder was das Talent angeht, in meinen Augen irgendwie besser als Lemon.
Also Lane bei den Ravens wäre noch so ein Kandidat, so ein Hot-Take-Kandidat. Chris Bruzel hätte ich natürlich genannt. Ja, fair. Hat sich jetzt erst mal verletzt. Wird natürlich nicht viel von der Saison verpassen, aber die ganze Saisonvorbereitung ist nicht optimal. Aber ich finde schon, dass es da schon ein...
Schon einen klaren Cut gibt. Also selbst wenn Branch eine größere Rolle übernimmt bei den Falcons, als wir das vielleicht gedacht haben, die wird ja niemals groß genug sein. Ja, würde mich auch wundern. Ich meine, Branch wäre noch ... Den hatte ich tatsächlich auch mal so als Dark Horse aufgeschrieben.
Das wäre ja noch am ehesten halt derjenige, wo man sich vorstellen kann, dass der jetzt außer denen, die wir jetzt schon genannt haben, in zwei Receiver-Sets auf dem Platz steht. Genau. Da haben wir ja letzte Woche ausführlich drüber gesprochen, über die Division und über die Offens. Da gibt's nicht so viel Konkurrenz. Das heißt, die Chance zumindest ist da.
Aber trotzdem gibt es ja drei Playmaker, die mehr den Ball fangen. Genau. Bei den anderen ist halt immer, ich meine, ich bin ja sogar bei Saret versus Lane, bei den Ravens würde ich ja sogar zu Saret tendieren in dem Fall. Da gehen wir ja auch einfach auseinander, was die Analyse angeht, der Spieler.
Aber die, ich meine, wir wussten das auch vorher, wir haben da auch viel drüber gesprochen, das ist jetzt, weiß ich, der beste Skillplayer-Draft insgesamt, inklusive auch nicht der beste Receiver-Draft, auf dem Papier zumindest. So wie wir es heute sehen. Und dann hatten wir ja halt wirklich diese Situation einfach, dass viele von denen, die wir mochten oder die einer von uns mochte, einfach in schwierigen Umständen gelandet sind.
Und das ist ja letztlich dann immer so ein Ding auch, ja, glaubst du dran, dass die Browns in ein bis zwei Jahren einen guten Quarterback haben oder glaubst du da nicht dran? Das musst du halt immer mit einfließen lassen. Was man halt aber auch nicht vergessen darf, ist, es gibt auch Spieler in schwächeren Offenses, die für Fantasy gute Punkte liefern.
Das schließt sich nicht automatisch oder kategorisch aus. Die Wahrscheinlichkeit ist natürlich höher bei einer Mannschaft, die viel scort, die viel den Ball oder gut den Ball bewegt, aber es ist nicht ausgeschlossen. Also um die Überleitung einfach zu machen, gleich unser erstes Team, Tate kommt ja jetzt nicht, also wir wissen so nicht genau, aber das war ja jetzt eine wirklich schlechte Offense letztes Jahr, wo wir es ja auch noch nicht wissen, ob das in Tennessee jetzt, wie gut das wird und denen, da sagt ja jeder, das ist der Nummer 1 oder Nummer 2 Receiver.
Schöne Überleitung zur AFC South, über die wir heute sprechen, aber wie gesagt, wir skippen die News und gehen direkt rein in unsere Preview. Und starten auch direkt rein mit den von dir angesprochenen Tennessee Titans. Und ich habe das ganz schön, dass du das so eingeleitet hast mit wie viel besser sind die Umstände denn geworden. Ich habe ein kleines Spiel für dich vorbereitet.
Das sogenannte Upgrade-Spiel, das wir gleich spielen werden mit den Titans. Das ist quasi wie so ein Entweder-Oder. Aber vorher noch ein paar Sätze zu den Titans. Zwei Jahre in Folge jetzt nur drei Siege geholt. Dieses Jahr, diese Off-Season wirklich viel umgekrempelt, sowohl in der Offense als auch in der Defense.
Wir könnten auf beiden Seiten des Balls sechs neue Starter sehen. Also mehr als die Hälfte neu in beiden Units. Das ist wirklich schon mal, ja, da wurde man ordentlich von Grund auf saniert. Nicht renoviert, da wurde richtig saniert. Und kleiner Spoiler schon an der Stelle. Du hast off the record vor der Aufnahme zu mir gesagt, es könnte natürlich aufgrund der wenigen Veränderungen bei den meisten Teams in dieser Division, eine Folge sein, die jetzt, wo wir jetzt nicht wahnsinnig viel diskutieren werden, wo wir auch nicht viele Veränderungen besprechen müssen.
Die Titans sind für mich eines der spannendsten Teams der ganzen NFL für diese Saison. Echt? Okay. Also am interessantesten. Also spannend jetzt nicht mal, nicht gewertet in die Richtung so, ich erwarte jetzt besonders viel oder ich erwarte besonders wenig, sondern einfach spannend, weil sich so viel verändert hat. Weil Robert Sala seinen zweiten Headcoach-Job übernimmt. Weil Brian Dable wieder Offensive-Coordinator ist.
Weil so viele neue Spieler... Also, ich bin einfach gespannt darauf, diese Mannschaft tatsächlich zu sehen. Und im Nachhinein, als ich das jetzt vorbereitet habe und wir auch gleich unser Entweder-Oder-Spiel spielen, ich find's grotesk mit was für einem Roster, die in die vergangene Saison gegangen sind.
Das ist grotesk. Ich check das nicht, dass wir da, also ich weiß nicht, haben sie kritisch gesehen? War für uns wahrscheinlich auch eines der schlechteren Teams. Ich hatte sie als Top-5-Pick. Da bin ich mir nicht sicher. Ich glaube, du hattest damals die Colts, das weiß ich noch in der Division. Du hattest die Colts, ich hatte die Titans. Ah ja, die Colts.
War am Ende gar nicht so weit. Nee, weil wir hatten diese beiden Divisions. Ich hatte, glaube ich, Jets und, Titans und du hattest Dolphins und Colts. nicht gut gealtert. Ja, aber also dann hinterfrage ich mich noch mehr, weil wenn ich mir den Kader aus der vergangenen Saison angucke ... Ja, ja. Also, wie willst du denn damit erfolgreich sein? Also, wir gehen das gleich mal durch. Ich würde eine Sache zu deiner Ehrenrettung vielleicht.
Die Titans waren letztes Jahr so ein Team, wo es wirklich einige Leute gab, die das jetzt nicht im Sinne von, die gewinnen zehn Spiele, überraschend, aber wo es Leute gab, die das positiv gesehen haben. Und ich weiß noch, dass viel Argument war, die Offensive Line sollte gut sein. Stimmt, ja, die haben viel gemacht in das Offensive Line.
Und dann eben, klar, ich meine, der Cam Ward-Effekt, da hat man sich natürlich mehr jetzt erhofft, als das, was man dann gekriegt hat. Und die Defense war ja nicht schlecht. Also die Defense war ja irgendwie so, Liga-Mittelmaß irgendwo, unteres Mittelmaß. Die Defense war jetzt nicht katastrophal schlecht.
Deswegen, es gab schon Leute, die gesagt haben, ey, das könnte so ein Team sein, die gewinnen irgendwie sechs Spiele, sieben Spiele, sind so unangenehm. Da gab's schon echt einige. Und viel fing eben mit dem Argument an, der Offensive Line. Ja, und halt First Overall Quarterback. Genau. Da hofft man dann schon, das stimmt absolut.
Mal von ihm abgesehen, hat man ihm auch nicht viel Hilfe gegeben, weil eben die O-Line, obwohl man so viel gemacht hat, auch nicht geliefert hat. Wichtigste Veränderung aber zur neuen Saison, ein neues Logo der Titans, falls es euch noch nicht aufgefallen sein sollte, und neue Trikots, also komplett neue Units, anderer Blauton.
Ich mag das lieber als vorher. Ich mag den Blauton lieber. Ich finde das Logo gut. So ein bisschen an die Eulers-Zeit angelehnt. Ich finde das gar nicht so schlecht. Aber sprechen wir mal über die dann wirklich relevanten Veränderungen. Ich habe es gesagt, Robert Sala übernimmt seinen zweiten Headcoaching-Job.
Holt sich ein erfahrenes Koordinator-Team an seine Seite mit Brian Dable. Der Ex-Giants-Head-Coach, wird sein Offensive-Koordinator. Und für die Defense als Support holt er sich Gus Bradley, aber Robert Zahler wird dann natürlich das Sagen haben. Aber es ist natürlich auch spannend, dass er so gar nicht irgendwie auf junge, aufstrebende Koordinator setzt, sondern da wirklich voll auf Erfahrung geht.
Und ja, das zieht auch einige interessante Verpflichtungen nach sich, diese Brian Dable-Nummer. Denn man könnte hier auch von den Tennessee Giants sprechen, weil sehr viele Spieler aus New York mitkommen. Aber vor allem natürlich viele von den Giants. Aber mit Jermaine Johnson zum Beispiel, der von den Jets kommt, einer, den Robert Sala sehr gut kennt.
Wanda Robinson hat man sehr viel Geld gegeben, der Giants Wide Receiver. Das war der Königstransfer, wenn man so will. Sie haben generell mal wieder viel Geld in der Free Agency in die Hand genommen. Cordell Flott ist einer von den Giants, der Cornerback, der kommt. Daniel Bellinger, der Tight End, kommt von den Giants. Alle auch mit längeren Verträgen, also drei Jahre oder im Fall von Robinson auch vier Jahresverträge bekommen.
John Franklin Myers war noch ein sehr, sehr teurer Transfer für die Defensive Line, kommt von den Broncos. Und Alonte Taylor kommt als Free Agent von den Saints. Auch der bekommt einen Drei-Jahres-Vertrag. Also da wirklich auch schon längerfristig gedacht, offensichtlich in einem Dreijahresfenster. Dann in der ersten Runde hatte man zwei Picks mit Colonel Tate und Caldric Fogg, dem Edge-Defender.
Verluste hatte man gar nicht so wahnsinnig viele. In dem Trade mit Jermaine Johnson hat man sich von Tivondre Sweat getrennt. Wir haben schon drüber gesprochen. Passt halt nicht so richtig zum Scheme von Robert Sala. Ein Jermaine Johnson passt da deutlich besser. Chicken Konko ist für mich so der eine Spieler, den man nachtrauern könnte ein bisschen, der Tight End. Ansonsten vermisse ich ehrlich gesagt so richtig niemanden.
Arden Key ist noch gegangen. Sebastian Joseph Day ist noch gegangen. Also zwei D-Liner. Die sind vielleicht noch erwähnenswert. Fangen wir mit der Offense an. Brian Dables Offense. Der hatte jetzt keine leichte Phase bei den Giants. In Sachen Scheme kannst du, wenn du willst, gleich auch noch ein paar Sachen dazu sagen.
Mein Eindruck bisher von Brian Dable, das, was man bei den Bills gesehen hat und auch bei den Giants, war schon, dass der schon auch anpassungsfähig ist. Dass er jetzt nicht so das absolut feste Konstrukt hat und das muss alles danach angepasst werden, sondern dass er schon in der Lage ist, sich auch seinen Spielern und den Vor- und Nachteilen, was seinen Roster angeht, sich auch anzupassen.
Würde ich schon als flexibel bezeichnen. Bei den Giants hat man viele RPOs gesehen, viel No-Huddle, viel aus der Shotgun. Ich finde aber, das was am erwähnenswertesten ist bezüglich Brian Dable, weil die eine Sache, die er immer geschafft hat, sowohl bei den Bills als auch bei den Giants, ist, den Quarterback besser zu machen.
Bei Josh Allen kann man darüber diskutieren, inwiefern Talent unvermeidbar ist. Ich würde sagen, in der NFL ist Talent schon häufiger auch insofern vermeidbar, dass auch große Talente, die bestimmt noch mehr Potenzial haben, halt aufgrund der Umstände das nie entfalten können. Sprich, du musst es auch erstmal rausholen und wenn ich mir vorstelle oder wenn ich mich zurückerinnere, wie wild einfach Josh Allen zu Beginn seiner NFL-Karriere war und dass Brian Dable ein maßgeblicher Faktor dafür war, dass, Josh Allen das geworden ist, was er jetzt ist, ein Elite-Quarterback seit Jahren, da war er dran beteiligt und bei Daniel Jones muss man ja auch sagen, klar, der hatte jetzt noch eine bessere Saison bis zu seiner Verletzung bei
den Colts, aber auch der hatte eine richtig gute Giants-Saison unter Brian Dable, die er vorher so noch nicht hatte. Also man kann schon hoffen, dass Cam Ward sich unter Brian Dable verbessert. Und ich würde es sogar noch ein bisschen präzisieren, weil, also ich stimme mit meinem zu, und dann will ich noch dazu sagen, ich finde, Dable hat gezeigt, dass er für Quarterbacks, für junge Quarterbacks, die so ein bisschen rangeführt werden müssen an die NFL, eine einfache Offense machen kann, eine einfache Offense designen kann.
Du hast ein paar Sachen schon gesagt, viel RPOs, viel in der Shotgun, viel Spread-Offense, den Ball schnell verteilen, einfache Reads kreieren. Das ist das, was wir mit Jackson Dart letztes Jahr ja auch gesehen haben. Und das ist dann nicht der weißheitletzter Schluss. Also du wirst es immer über die Jahre weiterentwickeln müssen, aber für den Start, um halt so einem jungen Quarterback zu helfen, in der NFL anzukommen, auf einen grünen Zweig zu kommen, ich glaube, dafür kann es genau das Richtige sein.
Und deswegen bin ich auch jetzt neben den ganzen Upgrades, über die wir ja gleich sprechen werden, gerade natürlich was die Playmaker angeht, bin ich schon auch relativ optimistisch, dass wir von Cam Ward einen Klansprung bekommen werden in der Offense. Ja, man muss eigentlich davon ausgehen, dass es zumindest ein besseres Jahr 2 wird.
Wie gesagt, dass man wirklich mit den Umständen für Cam Ward, die man sich besser vorgestellt hat, aufgrund der Investitionen in die O-Line, okay, aber in Sachen Playmaker, ja, was war da zu erwarten? So, wenn wir jetzt davon ausgehen, okay, Coaching, sollte Cam Ward helfen, die Umstände. Und jetzt kommen wir zum Entweder-Oder-Spiel. Du antwortest. Okay.
Alec Iomenor oder Wandel Robinson? Wen hättest du lieber in deinem Team? Wandel Robinson. Okay. Carnot Tate oder Jimmy Deke als reiner Receiver? Deke ist natürlich ein super Special-Teamer, darf man nicht vergessen. Der läuft dir nicht weg als Receiver. Definitiv Tate. Calvin Ridley, übrigens auch ein Faktor, warum man vielleicht die Titans etwas positiver gesehen hat. Der hat natürlich letztendlich wenig Impact haben können mit nur sieben Spielen. Also deswegen gefühlter Neuzugang.
Calvin Ridley oder Van Jefferson? Calvin Ridley. Ja, weil Van Jefferson ist nämlich weg und Calvin Ridley ist hoffentlich wieder fit. Titan, Daniel Bellinger oder, Achtung, David Martin Robinson, der Nummer zwei Titan der Titans letztes Jahr. Ja, da gehe ich mit Ballinger. Weißt du, was ich meine mit, ist das grotesk, mit was für Umständen, die in die Saison gegangen sind? Du hast dich jetzt überall ...
Du hast jetzt hier natürlich getrickst, weil wir jetzt theoretisch auch Chico Konkwo sagen können, an der Stelle, was die Tidane-Auswahl angeht. Weil das ist halt so der eine, wo ich halt sagen würde, oder die zwei, Chico Konkwo und eben Calvin Ridley, wenn du mir vor der Saison gesagt hättest, Ridley macht nur sieben Spiele, und ich dann diese Playmaker-Gruppe gesehen hätte, Selbst als jemand, der jetzt bei einem Alec Ayumanoa ein bisschen positiver war als vielleicht andere.
Ich glaube, es war ein Viertrunden-Pick oder sowas. Das sind ja alles Rookies gewesen, die halt irgendwie Nummer drei, Nummer vier Spieler erstmal sein sollten. Die waren dann eins und zwei dann letztlich. Chicken Kwonkwo habe ich wirklich ein bisschen... Der war der Nummer zwei Receiver. Kwonkwo wäre halt das eine Ding, genau. Kwonkwo wäre der eine Spieler, wo ich sage, Tidant, da würde ich die 2025er Tidant nehmen.
David Martin Robinson war der Nummer drei, weil Gunnar Helm, da habe ich ein bisschen was durcheinander bekommen, Gunnar Helm war der Nummer zwei Tight Ends so, hinter Chick und Konkwo. Okay, gebe ich dir. Aber trotzdem bleibt ja die Message die gleiche. Du entscheidest dich jedes Mal, außer vielleicht Daniel Ballinger.
Wobei, da könnte man natürlich jetzt auch drüber sprechen, ob man sich ansonsten da vielleicht auch noch durch die Tiefe verbessert hat. Weil das Ding ist ja, ich habe ja auch Leute aufgezählt, die ja immer noch da sind. Das bedeutet, ein Ejomenor und Dike ... Die sind ja noch da und statt der Nummer 1 und Nummer 2, was die Wide Receiver angeht, und das waren sie nach Volume, werden die vielleicht zu der Nummer 3, der Nummer 4, vielleicht sogar der Nummer 5, je nachdem, wie schnell Tate irgendwie, die Füße auf den Boden bekommt.
Du hast jetzt eigentlich einen Überfluss an Wide Receevern, vor allem wenn man bedenkt, dass es mehrere Anzeichen gibt, dass man mehr 12-Personal bei den Titans sehen könnte. Weil sie haben drei neue Titans, also Ballinger angesprochen, Kyle Granson hat man noch geholt und noch einen Siebtrunden-Pick investiert.
Klar, das klingt jetzt nicht außergewöhnlich, weil Bellinger ersetzt Okonkwo. Okay, Gunnar Helm bleibt aber eben auch noch. Und Bellinger zahlen sie halt nicht wenig Geld. Sprich, die werden eine Rolle für ihn haben. Und ja, also bei den Giants kommt noch hinzu, hat man auch relativ viel 12-Personal gespielt unter Dable.
Gibt also auf jeden Fall Anzeichen, dass man das etwas mehr bei den Titans sehen könnte als jetzt vergangenes Jahr, wo es nicht so viel war. Wahrscheinlich schon. Ich denke, das wird so eine ganz klassische Offense sein, die nur in 11 und 12 Personal stattfindet. Also das wäre jetzt meine Vermutung. Weil sie haben natürlich diese drei Playmaker. Und wenn wir sagen, die Offense will schnell sein, will den Ball schnell verteilen, will in der Shotgun, in Spread Offense sein, will Kim Ward leichte Reads geben, dann kann natürlich auch ein Vorteil darin sein, wenn man sagt, okay, dann packen wir diese drei Receiver, die unsere klar besten Passcatcher sind, Tate, Robinson und Ridley, packen wir die halt auch viel drauf und sagen, okay,
lass uns einfach das Spiel irgendwie einfach machen für Cam Ward, lass uns unsere besten Passfänger draufbringen und die nächsten Entwicklungsschritte der Offensee, die kommen dann danach. Im Backfield kann ich dir nichts anbieten in Sachen Upgrade-Spiel. Das bleibt nämlich relativ gleich. Tony Pollard und Tajay Spears ist okay.
War letztes Jahr auch okay. Ich finde nicht, dass es da zwingend ein Upgrade gebraucht hat. Ist jetzt aber auch nicht das absolute Top-Niveau. Es gibt da noch einen spannenden Namen mit Nick Singleton, den man in der fünften Runde gedraftet hat. Ganz schwierige Analyse gewesen, weil der Mann war 2024 brutal gut im College, 2025 nicht.
Gar nicht. Und auch aufgrund von Verletzungen, aber es sah auch einfach nicht so krass aus wie das Jahr davor. Aber ein interessanter Rookie mit riesigem Potenzial und riesigen Fragezeichen. Aber ich bin da super gespannt drauf, ob er da eine Rolle finden wird in diesem Backfield. Und Pollard war ja echt dann hinten raus gut. Zweite Saisonhälfte war der ja echt gut für die Titans. Das ist für mich auch der klare Nummer-Eins-Spec erstmal, in Tennessee. Und dann dahinter mal gucken, was die mit Spears machen und wie sie Singleton ranführen.
Große Frage wird halt sein, kriegen wir mehr, was das Blocking angeht. Das war halt die Nummer 26-Line in Runblock-Winrate. Da hatten sie riesige Probleme. Das hat dazu beigetragen, dass die Offense nie einen Rhythmus hatte. Und ich hab's ja gerade schon gesagt, wenn du an heute vor einem Jahr zurückdenkst, oder wann auch immer wir die Division letztes Jahr gemacht haben, Kevin Seidler, Ben Moore, Lloyd Cushenberry wieder fit auf Center, das war so dieses okay, ey, da müsste eigentlich deutlich besser sein.
Dann hat ja Skoronsky sogar noch den Sprung nach vorne gemacht, den man sich so ein bisschen aufhat, der Left Guard, wo dann so dieses, das war so ein bisschen ein Fragezeichen. Und eigentlich müsste das, hätte das so die Formel sein müssen, okay, jetzt sind die echt, jetzt sind die echt gut. Das hat nicht funktioniert, da können wir über Coaching sprechen, da können wir über einzelne Spieler sprechen. Seidler ist jetzt weg, Cushonberry ist weg.
Dafür haben sie Austin Schlottmann geholt, noch einen Ex-Giant-Spieler. Hey, du machst hier mein Part, hallo! Ja, stimmt, sorry. Okay, ich gebe es dir mit einer Frage zurück. Ich hab dir gerade schon gesagt, Weitler weg. Santa Cushenberry ausgetauscht. Cordell Wollson geholt. Schlottmann geholt. Ist das jetzt besser als letztes Jahr? Dann geb ich dir die Entweder-oder-Frage einmal zurück. Ja, aber das ist doch die, die ich dir stellen wollte.
Ich hab das doch hier alles aufgelistet. Und du hast ja die Frage gestellt, wird das Blocking besser? Und das weiß ich nicht. Und da hab ich große Fragezeichen. Ja, das ist nämlich auch so ein bisschen mein Bauchgefühl. Weil, ich meine, du hast jetzt schon viel gesagt. Ich meine, von Dan Moore individuell muss eigentlich auch mehr kommen, nachdem man da ja auch gut geblecht hat.
Also, ich meine, Kevin Seidler wäre noch zu haben, den könntest du auch zurückholen. Ich meine, der ist 36, aber die Frage ist, die, die man geholt hat, sind die wirklich besser? Also, das Schlottmann angesprochen, das ist irgendwo ein spannender Name, weil er ist seit 2019 in der NFL, hat nirgends viel gespielt, kommt jetzt auch von den Giants, hatte da ein paar Spiele als Starter wo er auch super wenig zugelassen hat also Dable kennt ihn hat das miterlebt und holt ihn jetzt, aber trotzdem ist es ja ein risky Move, wenn man jetzt den direkt starten lässt und Folson, also ich glaube nicht mal, dass er starten wird den hat man jetzt geholt, okay der letzte Saison gar nicht gespielt wer startet er dann?
Es sieht wohl sehr danach aus, als hätte fünf Runden-Pick Jackson Slater von dem vergangenen, also 2025er-Draft, hätte der eine gute Chance zu starten, so was man aus dem Training-Camp hört. Würde mich jetzt nicht überraschen, weil wie gesagt, Vols ein Jahr lang nicht gespielt und davor halt in einer wackeligen Bengals-Line war er jetzt auch kein Aushängeschild. Das, also.
Wie sollen die besser werden? Das ist halt so meine Frage. Es kann Coaching sein. Ich habe auch mal geguckt, Carmen Brichillo. Ich weiß nicht, wie man ihn ausspricht. Auch einer, der von den Giants kommt, den Dable mitbringt, ist der Offensive Line Coach. Vorher bei den Raiders gewesen. Das waren jetzt alles auch keine O-Lines, wo ich sage, dass die irgendwie die O-Lines gehört haben. Klar, bei den Giants, das war dann letztes Jahr nicht so verkehrt.
Aber die Raiders Line war nicht gut unter der das war die McDaniels-Ära, ne? Also. Ich weiß nicht, was dafür sprechen soll, dass jetzt das Blocking besser wird bei den Titans. Also, ich würde eine Sache zumindest sagen, Cushonberry war halt echt eine Enttäuschung letztes Jahr. Weil, wie gesagt, das war eigentlich ein Spieler, wo wir vor der Saison dachten, wenn der wieder fit ist, dann ist das ein stabilisierender Faktor. Und das war halt gar nicht der Fall.
Schlottman zu holen ist einerseits natürlich ein Risiko, weil jetzt nicht die riesen Sample-Size und so. Aber wir haben das ja häufiger auch schon gesehen. Ich denke da an Liam Cohen, der Robert Hainsey von den Bucks mitgenommen hat nach Jacksonville. Ist jetzt auch kein Spieler, der würde in keiner Top-Ten-Center-Liste irgendwo auftauchen.
Aber es ist halt solide genug und eben dieser Faktor, der versteht die Offense. Der kennt das Playbook, der weiß, was Protection-mäßig gefordert ist. Das kann halt schon auch dann so ein Value sein, den wir nicht unbedingt dann in irgendwelchen Stats oder sowas sehen oder auch nicht immer unbedingt auf Tape immer sehen, aber der halt viel dafür sorgt, dass die Line gut, Snap für Snap gut koordiniert ist.
Deswegen, das kann schon ein Plusfaktor sein, dass sie auf Center besser sind. Auf Guard würde ich Stand heute von einem Downgrade ausgehen, weil Seidler war immer noch ein solider Spieler. Also, gut, Slater ist jetzt natürlich, das ist jetzt eine Wildcard, können wir jetzt nicht wirklich greifen. Wollson ist sicher ein Downgrade, wenn der es am Ende wird.
Ich denke, besser wird diese Gruppe nur über halt Scheme in erster Linie. Also dass man wirklich sagt, die Line in Summe ist besser, weil die hat ja letztes Jahr underperformed. Also mit Moore, mit diesem Investment, mit Skoronskys Entwicklung, mit Latham auf der anderen Seite. Das war ja letztes Jahr eine Line, die underperformed hat, spezifisch im Run-Game.
Und da denke ich, dass wenn da Dable kommt und sagt, wir machen das alles simpler und wir sind sehr spready und wir laufen gegen leichte Boxes und wir machen viel mit RPOs und wir kriegen halt mehr vorteilhafte Looks auch für die Offensive Line und. Weniger komplexe Boxes, weniger schwierige Situationen. Vielleicht ist das halt dann so der Hebel, um sie zumindest wieder kompetitiver zu machen, was das Rungame angeht im Vergleich zu letztem Jahr.
Ja, und wir sehen es ja immer wieder, was da Coaching ausmachen kann. Ich erinnere mich an eine Zeit bei den Steelers. Die Steelers waren über Jahre hinweg eine absolute Top-O-Line. Offensive-Line-Coach wird ausgetauscht und die Line ist auf einmal nicht mehr gut. Oder andersrum, Raiders O-Line war gut, Coaching ausgetauscht, katastrophale Line.
Also das sehen wir immer wieder, deswegen kann man auch ein bisschen Hoffnung haben, aber trotzdem so auf dem Papier braucht man Fantasie. Kommen wir zur Defense. Zu Robert Salahs Defense, da tut sich auch jede Menge und da kann ich dir wieder Entweder-Oder-Fragen stellen. Wen hättest du lieber? German Johnson oder Jihad Ward?
German Johnson. John Franklin Myers oder Arden Key? Ist enger für mich, glaube ich, als für manche andere, aber es ist Franklin Myers. An dem Punkt. Vor zwei Jahren hätte ich noch Arden Key gesagt. First-Round-Pick Keldrick Falk oder Draymond Jones? Draymond Jones. Da würde ich Draymond Jones nehmen. Der aber jetzt die letzten Jahre auch ...
Also das viel größere Potenzial liegt natürlich bei Falk, aber da müssen wir erst mal sehen, wie der im Pass Rush ist. Sprechen wir aber noch gleich darüber, wie wichtig das dann auch für ihn sein wird. Und dann Jordan Elliott oder Sebastian Joseph Day. Ich glaube, da würde ich auch eher Joseph Day. Wahrscheinlich, ja, ich auch. Also Jordan Elliott war wirklich nicht gut die letzten Jahre.
Dann hat man noch einen Solomon Thomas geholt, den Salah kennt aus San Francisco. Aber dann packst du eben noch einen Jeffrey Simmons obendrauf und dann sieht das Ganze schon gar nicht mehr so schlecht aus. Also, ich könnte mir Folgendes vorstellen, dass Jermaine Johnson auf der einen Seite spielt, Caldric Fogg relativ schnell viel Einsatzzeit, viele Snaps auf der anderen Seite bekommt, Simmons und Franklin Myers vielleicht sogar auch häufiger mal wieder nach innen rückt.
Das hat er häufiger auch gemacht, also vergangenes Jahr sehr viel sogar, ehrlicherweise. Weil du einfach, also Jordan Elliott kannst du eigentlich nicht mit der Devise holen, ihn an der Interior Defensive Line starten zu lassen. Deswegen, also für mich, wenn du irgendwie deine vermeintlich besten vier Spieler, wie gesagt, bei Fogg ist eine Whitecard, ist auch ein super junger Spieler, Johnson, Simmons, Franklin, Myers und Fogg.
Wenn man das so spielt, dann kann das eigentlich sogar ganz gut werden. Halt wenig Verlässlichkeit, weil die beste Saison von Jamin Johnson ist auch schon ein paar Jahre her. Hat er auch mit Verletzungen zu tun. Und dann die anderen, gerade Kedrick, Fogg, weiß auch nicht so genau, was du bekommst. Ist ein Wagnis, aber kann auch eins sein, was sich lohnt.
Es ist halt Jahr eins von einem wir bauen die Defense im Sinne des Headcoaches um. Das darf man immer nicht vergessen, auch wenn da jetzt natürlich viele Namen, gerade Simmons allen voran, aber auch Franklin Myers und natürlich Jermaine Johnson bekannte Namen mit dabei sind. Aber es ist halt trotzdem eben Jahr eins von einer klaren 3-4-Base auf eine 4-3-Base. Deswegen haben sie ja diesen Trade auch gemacht, einen Nose-Tackle, einen klassischen mit Tavondra Sweat, weggetradet.
Im Gegensatz dazu eben Johnson Gold hat mit sehr viel Physis außen auf Edge. Da passt ja auch Keldrick Fork rein, das ist ja genau sein Profil, einen Spieler zu haben, der groß und lang und schwer ist und den Run gut verteidigt, weil du dich eben sehr auf diese Vierer-Line verlässt in diesem Scheme. Das war ja letztes Jahr schon keine schlechte Front. Also den allermeisten Matrix waren die irgendwo so im Liga-Mittelfeld, was sowohl Pass-Rush als auch Run-Defense angeht.
Das war der beste Teil dieses Teams, finde ich hier ziemlich klar. Und das ja auch letztes Jahr schon mit einer sehr niedrigen Blitzrate. Also es war jetzt auch da schon nicht so, dass sie irgendwie crazy viel geblitzt hätten und dadurch irgendwie die Zahlen besser aussehen. Das wird sich unter Salah ja auch fortsetzen. Salah ja auch ein Coach, der wenig blitzt, deswegen erwarte ich da eigentlich schon einen Schritt nach vorne, weil du hast ja gerade die Namen mir gegeben und in Summe würde ich schon klar sagen, das ist besser, als was sie letztes Jahr hatten.
Ich finde, Salah ist auch ein Coach, wo ich erwarte, dass der, wenn er diese, sagen wir mal, diese Vierer-Line plus zwei, also mit zwei Rotationsspieler noch dazu. Wenn er die hat, seine sechs besten quasi, dass der dann auch einen gewissen Floor irgendwie relativ verlässlich produziert. Und das sehe ich hier halt auch passieren. Genau, hat er eigentlich immer bisher.
Das sehe ich hier halt auch passieren. Wo hatte Robert Salah eine schlechte Defense? Ja, das bei den Jets war nicht toll. Ich meine, am Ende letztes Jahr in San Francisco, aber da sind halt auch alle Spiele ausgefallen. Ja, gut, okay, ja, stimmt. Ja gut, aber da wurde er auch dann trotzdem als Headcoach abgeworben und da sind, wie du schon sagst, viele Spieler ausgefallen, wie immer.
Aber selbst bei den Jets, erinnere dich nochmal dran, der wurde ja relativ früh in der Saison entlassen, weil das Team unerfolgreich war, gar keine Frage. Aber die Defense war sehr, sehr gut und ich weiß noch, der wurde super früh in der Saison entlassen und die Defense ist eingebrochen. Ja, da hast du doch damals noch alle paar Wochen drauf hingewiesen, wo die Jets-Defense jetzt steht im Vergleich zu Salah in der Saison. Ja, keine Frage.
Und das waren die gleichen Spieler, das darf man nicht vergessen. Genau, man kann drüber diskutieren, holen die Titans mit Salah jemals, kommen die jemals irgendwie, weiß ich nicht, ins Championship-Game oder ins Superbowl, keine Ahnung, ist ja der Coach dafür. Aber das ist so weit Zukunftsmusik. Für den Moment ist es einfach ein Headcoach, wo wir wirklich mit hoher Sicherheit sagen können, der wird den Floor stabilisieren, der wird spezifisch den Floor in der Defense stabilisieren, der gibt der Defense eine Identität und das wird eine solide bis gute Unit sein.
Die große Frage ist halt eben, was wir gerade schon besprochen haben, was kriegen wir von Brian Dable und was kriegen wir von Cam Ward? Davon hängt letztlich ab, was die Titans machen können. Aber dass die Defense unter Salah gut sein wird und mit gut meine ich jetzt mal Top 15 in der Richtung, da bin ich eigentlich schon recht zuversichtlich.
Ja, aber lass uns doch erstmal die anderen Positionsgruppen in der Defense abarbeiten, bevor wir das Finale-Urteil fällen, weil Linebacker ist ja für eine Sala-Defense nicht ganz unwichtig. Cedric Gray war da eine Riesenüberraschung letztes Jahr. Der wird seinen Starting-Spot haben. Der Spot daneben ist nach allem, was man hört, relativ offen, was auch logisch ist, weil Cody Barton war da Starter.
Aber man hat in der zweiten Runde Anthony Hill gedraftet. Und Salah hat da auch, genaue Vorstellungen, glaube ich, was seine Linebacker angeht. Anthony Hill ist komplett ein Salah-Linebacker. Die Athletik, die Range, das ist schon genau sein Profil. Und ich weiß, dass Hill nicht jedermanns Geschmack war jetzt als Prospekt, weil er eben dann gewisse Limitationen woanders hat. Und es ist vielleicht nicht derjenige, der unbedingt nah an der Line of Scrimmage mit der absoluten Physis dann punktet.
Aber es ist schon das, was Salah von seinen Linebackern haben will. Deswegen, wir sagen es immer, junge Linebacker, Rookie-Linebacker, Vorsicht, abwarten, kann dauern. Aber ich bin auch in der Richtung, wenn, also es würde mich wundern, wenn wir Hill nicht schon recht früh viel sehen und dann auch spätestens im Laufe der Saison als Starter sehen würden.
Letzte Runde entweder oder in der Secondary. Alonte Taylor, den man von den Saints geholt hat, oder Lejerius Sneed. Ja, an dem Punkt auf jeden Fall Alonte Taylor. Cordell Flott, der von den Giants kommt, oder Daryl Baker? Flott, ja. Also auch hier entscheidest du dich wie fast jedes Mal, außer bei der D-Line. Da hattest du ein, zwei und natürlich Tight End aufgrund meines Fauxpas, aber auch hier entscheidest du dich beide Male für die neuen Spieler.
Wir können also davon sprechen, dass man auf sehr, sehr vielen Positionen Upgrades bekommen hat. Marcus Harris bleibt im Slot auf Corner, Amani Hooker bleibt, als Safety und dann, haben wir Kevin Winston, der Starter werden wird, sozusagen, Third Rounder letztes Jahr gewesen, hat aber letztes Jahr einige Spiele verpasst.
Ich stimme dir zu, ich glaube, allein schon vom Coaching wird diese Defense besser, auch wenn es viel Veränderung ist. Aber wir haben bisher halt einfach gute Defenses von Salah gesehen. Ich glaube, die Front wird gut sein. Die Secondary, also du hast dich zwar jetzt für die Upgrades entschieden, aber das müssen wir vielleicht nochmal sagen.
Alonte Taylor flott, Marcus Harris, Hooker Winston. Du gehst halt von einer schlechten Gruppe zu einer Mittelfeldgruppe, wenn es gut läuft. Ja, wenn es gut läuft. Also das ist keine gute Secondary. Ich meine, auch damit hat Salah Erfahrung, beziehungsweise was heißt, schlechte Secondary. Worauf ich hinaus will, ist, bei den 49ers hat er jetzt auch immer nicht die größten Namen.
Das ist auch ein wichtiger Punkt, finde ich. Also gerade, wenn wir an diese Defense denken, das ist ja keine Defense, die über dominante Cornerbacks funktioniert, sondern viel Zone, viel Too-Deep-Coverages, wo schon da auch Hilfestellungen da sind, gerade was jetzt die Outside-Corner angeht. Und dann sind halt Taylor und Flott, denke ich, schon auch Spieler.
Also ich meine, mit Taylor haben wir es ja letztes Jahr gesehen in New Orleans, zumindest in manchen Aspekten ähnlichen Defense, dass es halt dann auch gut genug sein kann. Und gut genug ist erstmal das, worauf wir hier zielen mit diesem Team. Oh, wie viele Leute haben da jetzt einen Ohrwurm. Gut genug. Naja. Wo ja jetzt niemand erwartet, dass die ein Playoff-Team oder sowas sind.
Ja, wann wird denn 2026 ein Erfolg? Und ich finde, vieles davon hast du jetzt schon gesagt, erstes Jahr unter neuem Coaching-Staff, viel Umbruch, viel neu, das muss sich finden. Ich glaube, das Nummer 1 Ziel für die Titans muss sein, Und ja, das ist hart, weil der Quarterback erst ins zweite Jahr kommt.
Aber du musst nach diesem Jahr Klarheit auf Quarterback haben, was Cam Ward angeht. Ja, ist mein Nummer eins Punkt auch. Genau, weil das ist nicht der Quarterback dieses Regimes. Er konnte im ersten Jahr in schwachen Umständen nicht überzeugen. Die Umstände werden besser, damit werden die Ausreden auch weniger für Cam Ward.
Wenn wir jetzt nicht einen klaren Sprung sehen, werden wir kommende Offseason darüber sprechen, dass die Titans fast auf Quarterback gemacht haben werden, also wenn wir jetzt wirklich ein Jahr vorspringen, dann werden die nicht mehr mit Cam Ward in die Saison gehen oder zumindest nicht nur mit Cam Ward.
Ich stimme dir zu, du hast ja letzte Woche haben wir über potenzielle Überraschungskandidaten, was Worst to First angeht, gesprochen. Da habe ich die Giants genannt, du die Titans, wir glauben beide nicht dran. Das Ding ist, ich stimme dir zu, dass die Überraschungspotenzial haben. Ich bin nach wie vor noch sehr skeptisch, das liegt aber vor allem an ein, zwei anderen Teams in dieser Division, wo ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass selbst wenn es gut läuft, dass sie diese Teams überholen, oder zumindest nicht beide.
Ja, das wäre schon eine Riesenüberraschung. Da kann ich mir noch eher bei den Giants eben vorstellen, um das nochmal ein Callback zu machen zu letzter Woche. Also, dass die Eagles ein bisschen Probleme haben. Cowboys würde mich ja überraschen, aber die Offense nicht mehr ganz so gut. Egal, wir driften ab. oder ich drifte ab.
Es ist eine Überraschungsmannschaft. Ja. Und ich finde, dass man sich irgendwie was zusammenbauen kann, was zurechtfantasieren kann, um zu sagen, die Titans könnten das Team sein, das recordtechnisch mit den größten Sprung macht. Man startet halt sehr low. Ja, was waren es? Drei, ne? Drei Siege. Ja. Aber wenn das, also sagen wir mal, die verdoppeln.
Würde mich nicht schocken. Also die Titans sind für mich ein Team, wo ich jetzt tatsächlich keinen Rekord reingeschrieben habe, sondern zwei Sachen. Cam Ward macht den Schritt, dass du dir sicher bist, so sicher, wie du dir jetzt nach dem ersten Jahr dann nach dem zweiten Jahr sein kannst. Und Punkt zwei, die Titans sind ein kompetitives Team. Und was ich damit meine, die Titans waren ja nicht nur drei und vierzehn letztes Jahr, die haben zehn Spiele mit zehn oder mehr Punkten Differenz verloren, fünf davon sogar mit über zwanzig Punkten Unterschied.
Und das ist für mich halt das Ding, die Erwartungen sollte sein, mit Zahler, mit den ganzen Verbesserungen, mit dem Coaching-Staff, mit Cam Ward, Jahr 2, das, natürlich werden die hier und da mal abgeschossen, aber sie sollten halt nicht alle zwei Wochen so abgeschossen werden. Und das ist so für mich dieses Thema, kompetitiv sein, ja, so sagen wir sechs Siege-Range, da irgendwo hinkommen und Cam Ward entwickelt sich halt entsprechend, dann wäre die Saison Erfolg für mich, weil dann hast du eben auch was, wo du drauf aufbauen kannst, weil ich finde auch ein wichtiger Punkt noch, den haben wir jetzt nicht so angesprochen, aber viele dieser Spieler, die sie ja geholt haben, sind ja noch für Free Agents relativ jung.
Die haben ja keine 30-jährigen Vets geholt oder sowas oder zumindest wenige davon. Deswegen haben sie auch so viel Geld ausgeben müssen. Richtig, natürlich. Aber deswegen hat das ja auch potenziell könnte das halt auch eine Substanz sein, um dann eben zu sagen, okay, wenn wir jetzt in einem Jahr hier sitzen und die sind, weiß ich, haben sechs Spiele gewonnen und Kim Ward hat diesen Schritt gemacht und dann machen sie nochmal ein, zwei Moves und haben vielleicht eine interessante Rookie-Klasse und wir sagen dann vielleicht.
Titans, vielleicht jetzt ein Playoff-Kandidat. Das wäre ja so der Best Case, wo wir im Jahr mit denen stehen könnten. Das ist deswegen in meinen Augen auch kein Übergangsjahr im klassischen Sinne, sondern ein Aufbaujahr. Ja, für die Übergangsjahr, dafür waren sie auch zu aggressiv, ehrlicherweise. Und dafür haben die halt zu viele, zu lange Verträge rausgegeben.
Also wie gesagt, die Top-Spieler, die Top-Free-Agents sind alle mit drei Jahresverträgen oder halt im Fall von Robinson mit einem Vierjahresvertrag ausgestattet worden. Das meine ich halt, die waren zu aggressiv. Wir hatten ja die Falcons letzte Woche, die Falcons-Team, das uns gesagt hat mit der Off-Season-Übergangsjahr.
Die Titans haben uns eigentlich gesagt ... Wir wollen einen schnellen Turnaround hinkriegen. Und das haben wir ja bei der Verpflichtung von Robert Sala gesagt. Der wird sich nicht noch mal länger als ein Jahr anschauen, wie man abgeschossen wird. Da hat der keinen Bock drauf. Der will, dass man da all in geht.
Aber damit kommen wir zu den Indianapolis Colts. Ich meine, die sind auch Mitte vergangener Saison all in gegangen. Und das ist nicht so gut ausgegangen. Wir erinnern uns alle noch sehr, sehr gut an diese zweigeteilte Saison. 8 und 9 am Ende. Aber es war ein 8 und 2 Start. Und dann ging nichts mehr. Sos Gartner geholt, All-In gegangen und dann der Kompletteinbruch nach der Verletzung von Daniel Jones.
Ich habe nochmal nachgeschaut. Die waren eine Top 10 Defense und Top 10 Offense. Ich sage Top 10, um es zusammenzufassen. Die Offense war zu dem Zeitpunkt nach IPA per Play Platz 1. Aber sie waren Offense und Defense Top 10? In den ersten zehn Wochen. Danach eine Bottom-10-Offense und Defense. Das war eine so sehr zweigeteilte Saison.
Wirklich noch nie erlebt sowas. Einen solchen Einbruch. Auch nicht nur, was die Ergebnisse angeht, sondern eben auch die Performance und die Advanced Stats, die das eben untermauern. Ja, Daniel Jones ist jetzt wieder fit. Können sich Colts-Fans auf den nächsten 8-2-Start freuen? Ich meine, wenn da alles so wieder ist wie zum Start der letzten Saison, dann sollte das doch funktionieren oder nicht?
Das Problem sind eigentlich sogar drei Dinge. Zum einen, wir hatten ja den Negativ-Trend schon gesehen, bevor sich Daniel Jones verletzt hat, weil das wäre natürlich das offensichtliche Argument zu sagen, ja, erste Saisonhälfte hatten sie ihn und zweite nicht, mehr oder weniger. Wir haben den negativen Trend schon davor gesehen, selbst teilweise noch bei Spielen, die sie gewonnen haben. Ich denke da an das Berlin-Spiel gegen die Falcons unter anderem.
Wo man bei Jones gesehen hat, okay, die Liga sieht jetzt, was die Colts machen wollen und nimmt ihnen da einiges dann auch weg von diesen einfachen Dingen, die in den ersten Wochen funktioniert haben. Also Punkt eins. Punkt zwei ist, du hast gerade gesagt, Daniel Jones wieder fit und hast natürlich damit technisch gesehen recht. Er hat grünes Licht von den Ärzten, er darf wieder alles mitmachen.
Achilles sehen, Riss so spät in der Saison. Es würde mich sehr wundern, wenn der, nicht, dass er spielt, ich glaube, dass er spielen wird Woche eins, aber dass er bei 100 Prozent ist, das glaube ich nicht. Ich glaube, dass wir da schon noch sehen werden, dass es da Limitationen ein Stück weit gibt. Und Punkt.
Einmal kurz reingrätschen. Ja, gerne. Wir hatten jetzt mehrere Quarterbacks, mit Achillessen rissen. Ja, die waren, die prominenten Beispiele waren deutlich älter als Daniel Jones. Aber die sind alle super slow zurückgekommen und hatten große Probleme. Klar, Daniel Jones jünger, vielleicht verheilt es besser, schneller.
Ich bin trotzdem so geschädigt von Achillessehenrissen bei Quarterbacks. Also nicht so geschädigt wie die Quarterbacks selber, aber ihr wisst, was ich meine. Man ist ja vorsichtiger da. Genau, deutlich, deutlich vorsichtiger. Ich würde da erst mal abwarten. Ich habe natürlich die Eingangsfrage bewusst so gestellt.
Ich glaube da selber nicht wirklich dran. Aber vor allem eben aufgrund dieser Verletzung. Da haben wir jetzt einfach zu viele Beispiele gesehen, dass es Zeit braucht. Und noch ein Gegenargument eben zu dem Alterspunkt, weil du spielst ja auch Rodgers und Cousins vor allem an. Bei Jones ist ja die Mobilität ein viel größerer Teil seines Spiels.
Das stimmt, ja. Cousins und Rodgers sind ja viel mehr einfach aus der Pocket. In Anführungszeichen, brauchen die Mobilität nicht im gleichen Ausmaß wie in Daniel Jones. Der dritte Punkt in meiner Aufzählung, um mal auf die Off-Season zu gucken, das Team ist halt schlechter geworden auf dem Papier. Also du hast Leute verloren.
Die gute Roleplayer bis hin zu, im Fall von Michael Pittman, absoluten Säulen waren. Einer vor allem, der Verlust, ja. Also Roleplayer, damit meine ich unter anderem Quidi Pay, Braden Smith, Ian Wright-Tackle, Nick Cross, Kenny Moore, Ian Slot-Corner, Jermaine Pratt, Starting Linebacker und dann halt natürlich vor allem Pittman, den sie eben dann nach Pittsburgh getradet haben, nachdem sie Alec Pierce bezahlt hatten.
Pittman ist der Prominenteste, keine Frage. Sie haben auch halt insgesamt dann wiederum nicht viele externe Spieler geholt, um diese Abgänge aufzufangen. Also auf Receiver reden wir über Nick Westbrook-Ikine. Ansonsten Defensive Line, das ist dann Michael Clemens und Arden Key. Akeem Davis-Gayther auf Linebacker. Das sind halt Replacement-Level-Spieler, mehr oder weniger.
Von denen aber einige Starten werden. Oder relevante Snaps auf jeden Fall spielen werden. Und wir gucken uns gleich alles im Detail an. Aber worauf ich hinaus will mit dieser Offseason ist, die Gesamtqualität im Kader wurde einfach schlechter. Sie haben Qualität verloren. Teilweise individuell, oder wenn man es in Summe betrachtet, individuell weniger Qualität reingeholt.
Sie hatten keinen Top-50-Pick im Draft infolge des South Gardner-Trades. Deswegen ist es einfach ein Team. Und ja, ich war letztes Jahr sicher zu skeptisch vor der Saison bei den Colts, auch wenn mein Rekord am Ende gar nicht so weit off war mit der weirden Saison, die sie gespielt haben. Aber ich war zu skeptisch bei dem Team, wenn man sieht, was sie die erste Saison-Hälfte machen konnten. Gleichzeitig.
Sieht das Team halt jetzt noch schlechter aus. Und deswegen fällt es mir dann schwer, da jetzt den großen Optimismus rauszuziehen, auch wenn ich natürlich als Learning mitgenommen habe, wenn die fit sind, mit diesem Run-Game, mit Shane Steichen, mit Daniel Jones, wenn der fit ist, kann das eine sehr produktive Offense sein. Deutlich mehr, als ich erwartet hatte.
Dann führen wir uns doch mal durch. Es hat sich gar nicht so viel getan. Also es klang jetzt bei dir vielleicht etwas dramatischer als es ist. Es sind ja wirklich einzelne Spieler. Roleplay hast du gesagt. Aber in der Offense natürlich mit einem Michael Pittman. Konntest nicht beide halten, Alec Pearce und Michael Pittman.
Am Ende ist es nur Pearce geblieben, was natürlich gut ist auf der einen Seite. Auf der anderen Seite ja, hat man genug getan, um den Verlust von Pittman aufzufangen, ist die große Frage. Sie haben ja gar nichts getan. Das ist ja... Ich glaube, getan in dem Sinne ist, du hoffst, dass Josh Downs einen großen Schritt macht und du hoffst, dass Tyler Warren eine noch größere Rolle einnehmen kann. Das haben sie jetzt nicht getan, diese Off-Season, aber ich glaube, das ist das, wie du es versuchst irgendwie aufzuteilen.
Und das ist zwar, also ein Stück weit spüren sie da ja auch den South Gardner Trade, weil wenn sie jetzt Gardner nicht bezahlen müssten finanziell, vielleicht hätten sie dann das Geld gehabt, um Pittman und Alec Pearce zu bezahlen, weil sie haben ja Pittman auch sehr günstig dann letztlich weggetradet und das war eben letztes Jahr ihre Nummer eins in Targets, Catches, Receiving Touchdowns und Receiving First Downs.
Ich glaube, mit Tyler Warren und Josh Downs hast du zwei gute Spieler, um einiges dieser Workload aufzufangen. Aber im Endeffekt versuchen sie halt den Verlust ihres Nummer-eins-Receivers ohne externe Verstärkung, was die Starter angeht, zu kompensieren und versuchen, diese Workload intern zu verteilen.
Und das ist natürlich ein Risiko, weil vielleicht ist Downs nicht gut genug in dieser größeren Rolle. Du hast weniger Spielraum jetzt für Verletzungen, weil eben einfach eine Säule wegbricht. Vielleicht funktioniert Warren nicht in so einer noch größeren Rolle. Also vielleicht wiederholt auch ein Alec Pierce, der jetzt auch gerade verletzt ist, seine Saison so nicht wie letztes Jahr.
Deswegen, das ist, finde ich, immer noch eine gute Gruppe, wenn ich da jetzt drauf gucke. Pierce ist ein richtig guter, vertikaler Receiver. Downs ist ein guter Possession-Receiver. Ich glaube, mit Warren kannst du viel machen. Aber der Spielraum, was Probleme angeht, was Verletzungen angeht, was Leistungsschwankungen angeht, ist einfach deutlich, deutlich kleiner geworden.
Und da reden wir doch gar nicht darüber, dass offensichtlich Pittman halt auch für Daniel Jones, der Receiver war, dem er absolut vertraut hat und wo er sich halt auch sicher sein könnte, okay, wer Dritter und Sechse bauen und First Down, da gehe ich wahrscheinlich hin mit dem Ball. Die absolute Baseline aber gerade in den ersten zehn Wochen, wo es so gut lief, war das Run-Game.
Also die waren mit einem so großen Vorsprung die beste Rushing-Offense der Liga bis dahin. Das habe ich so auch selten gesehen. Die Frage ist natürlich, können sie sich diesen eigenen Floor wieder kreieren? Weil, klar, Pittman könnte da auch im Blocking fehlen. Ich meine, da war er jetzt auch nicht so unwichtig.
Aber trotzdem, das kriegst du ja vielleicht noch am ehesten wieder reaktiviert, wenn man so will. Das denke ich auch tatsächlich. Also sie verlieren natürlich einen soliden Right Tackle mit Braden Smith, aber Jalen Travis hat den ja letztes Jahr schon für ein paar Spiele ganz gut vertreten, übernimmt halt jetzt als Starter.
Der Rest ist unverändert in der Line mit Quentin Nelson, Matt Gonsalves auf Guard, Bortolini, der sich da auf Center gut gemacht hat, Reimann natürlich, auf Left Tackle. Und das war eine super Line letztes Jahr, das Run-Game. Ich habe mir hier auch noch mal die Splits angeguckt. Ich habe mal jetzt spezifisch die ersten zwölf Wochen genommen, also bevor sich Daniel Jones halt verletzt hat.
Da waren die ja Platz eins in EPA pro Run und Platz eins in Rushing Success Rate vor hier Bills und Rams und so weiter. Und ganz kurz, Rush, Expected Points Added, also Expected Points Added per Rush. Die Zahlen sagen euch vielleicht jetzt nicht so unbedingt viel. Aber nur einfach, um das mal ein bisschen besser greifen zu können.
0,151 in den ersten zehn Wochen. Also 0,151. Die Codes. EPA per Rush. Platz zwei, die Bills. Mit 0,054. Und alles andere dann da drunter. Eine so gut funktionierende Rushing Offense, die weit über dem Rest getroht hat, das ist schon beeindruckend. Hättest du mir das vor der Saison gesagt, wäre ich auch nicht so skeptisch gewesen.
Aber damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Nee, wirklich gar nicht. Ich habe mir auch die Jonathan Taylor-Stats nochmal angeguckt die ersten zwölf Wochen. Platz 1 in den Rushing Yards. Das war crazy, absolut crazy. Platz 1 in den Rushing-Touchdowns, Platz 1 geteilter erster Platz in Explosives am Boden, Platz 2 in Yards pro Run.
Das war das Herzstück der Offense und das wird es auch wieder sein. Der Ding ist halt, wir haben ja letztes Jahr aber halt auch gesehen, als das Passing Game mehr und mehr abgebaut hat, und zwar schon erst mit Daniel Jones noch drauf und dann natürlich vor allem, ohne Daniel Jones, dass das Run Game halt die Nummer auch nicht tragen kann.
So, und jetzt ist halt natürlich die große Frage, die wir jetzt auch nicht beantworten können, welche Version von dem Passing Game kriegen sie? Weil da sind halt so viele schwierige Faktoren mit drin. Wir haben jetzt die Playmaker-Situation gerade angesprochen. Welche Version von Daniel Jones kriegen wir, vor allem die ersten Wochen der Saison, wie gut und da können wir mal kurz auf das Scheme-Thema auch gucken, wie gut greifen die Dinge, die im Passing-Game noch so gut waren letztes Jahr, wie gut greifen die dieses Jahr noch?
Weil wenn wir halt in eine Situation kommen, wo keine Defense das Passing-Game der Colts großartig respektiert, werden natürlich auch die Zahlen im Run-Game schlechter werden. Ja, aber, also das haben wir ja gesehen in der zweiten Saison. Genau, wir haben es schon gesehen. Ohne Daniel Jones ist halt die Frage eben, kriegen wir das dann auch mit Daniel Jones auf 80 Prozent oder so was?
Habe ich keine Antwort, ehrlicherweise. Nee, können wir auch nicht beantworten. Genau. Was ich mir noch rausgeschrieben habe, sind die Dinge, die halt super funktioniert haben letztes Jahr, wo ich aber glaube, dass wir schon da gesehen haben, wie Defenses das weggenommen haben, bevor sich Daniel Jones verletzt hat. Also, dieser Negativ-Trend, das war ...
Ich glaub, es fing an mit dem Steelers-Spiel, wenn ich richtig im Kopf hab, das Falcons-Spiel, das Chiefs-Spiel war auch noch mit dabei. Sie haben es seit letztes Jahr in der ersten Saisonhälfte unfassbar gut geschafft, den Quarterback zu entlasten. Also Daniel Jones hatte zum Beispiel mit weitem Abstand letztes Jahr, prozentual gesprochen, die meisten Pässe zum ersten Read von allen Quarterbacks.
Also der erste Read ist da, Daniel Jones wirft den Ball dahin, in der Regel ist es ein positives Play. Er hatte eine der niedrigsten Perfect-Coverage-Rates gegen sich, also Coaches, Plays mit Coverage, wo alle Receiver gut gedeckt sind, was ja auch dazu passt. Du kreierst regelmäßig irgendeine Confusion in der Coverage, oder du kriegst regelmäßig irgendwo ein Coverage-Bast, einen offenen Receiver, was auch immer, oder einfach ein offenes Target, ein schnelles.
Erster Reed, da geht der Ball hin. Play-Action. Nur Matt Stafford hatte eine höhere Play-Action-Rate als Daniel Jones. Daniel Jones war bis Woche 12, als er sich verletzt hat, war der Platz 2 in Play-Action-Passing-Yards, obwohl er auf Platz 15 in durchschnittlicher Target-Tiefe war. Die haben einfach extrem viel produziert, auch was Play-Action-Passing-Game angeht.
Sie haben Reeds freigeschemed für ihn, sie haben Karo Reeds gegeben, waren gut nach dem Catch. eben das Nummer-eins-Run-Game der NFL. Und das war wirklich dann schon so ein perfekter Sturm einfach. Und ich denke, diesen perfekten Sturm wirst du so nicht wiederholen können. Weil wir eben schon gesehen haben, wie Defenses mehr Druck auf ihn bekommen.
Wir haben schon gesehen, wie sie es schaffen, den Colts diesen ersten Read häufiger wegzunehmen. Das waren viele dieser Plays halt auch, wo Daniel Jones dann in der Pocket zögert und fumbled. Wo er eben dann diesen ersten Read halt nicht mehr hatte. Ich glaube, das ist eine reelle Gefahr, die ich auch für kommende Saison sehe.
Was ich nicht sehe oder was ich nicht befürchte, ist, dass sie irgendwie einbrechen oder sowas. Ich glaube, der Floor, sagen wir mal, Daniel Jones Woche 1 ist bei 80 Prozent oder sowas. Der Floor für die Offense wird immer noch stabil genug sein, dass die nicht irgendwie einbrechen. Aber diese krassen Höhen, die sie letztes Jahr hatten, das glaube ich nicht, dass sie das wieder erreichen.
Dafür wurde die Offense einfach schon zu sehr letztes Jahr entschlüsselt, ein Stück weit, und wurde auf dem Papier jetzt halt einfach schlechter ohne Pittman. Wie erklären wir uns aber, dass auch die Defense in der zweiten Saisonhälfte keine Top-10-Defense mehr war wie die ersten zehn Wochen? Obwohl sie einen, gut, ja, sie haben dann einen Top-Corner dazu geholt.
Ich meine, der hatte dann auch mit, war angeschlagen direkt mal, aber trotzdem, ja, eigentlich sollte das eine Verstärkung sein. Und die Defense ist dann definitiv nicht besser geworden im Verlauf der Saison. Und da kommen halt deine Roadplayer ins Spiel, die man gehen lassen musste oder gehen lassen hat. Ja.
Also ich glaube, ein wichtiger Punkt hier ist, gerade auch, weil wir ja so oft EPA und Success Rate und so nutzen, diese Stats berücksichtigen ja nicht die Gegnerqualität. Das stimmt. Und wenn du dir die erste Saisonhälfte anguckst, gegen wen sie da so gespielt haben, zweimal die Titans, Arizona, die Raiders, Denver, Miami war da mit dabei das war einfach schon der leichtere Teil des Schedules, das ist schon auch Teil davon also zweite Seite waren ja dann Chiefs, Jaguars zweimal die Niners, die Seahawks, das war einfach ein anderes Kaliber.
Auf die Saison gesehen, hatten sie, finde ich, halt die Defizite, die ich jetzt auch wieder befürchte für die Colts. Weil die waren letztes Jahr Platz 30 in Pass-Rush-Win-Rate als Team. Platz 22 in Success-Rate, wenn sie vier rushen. Die hatten nur einen Spieler mit über 40 Quarterback-Pressers. Mit Layatu-Latu.
To be fair, DeForest Buckner hat nur zehn Spiele gemacht. Wenn der die Saison gespielt hätte, wäre das der zweite gewesen. Aber Buckner ist jetzt auch 32. Das musst du auch so ein bisschen einkalkulieren. Defensive Tackle mit 32, ist es noch einer, der dir 800 Snaps und diese hohen Zahlen, was Pressure angeht, gibt.
Sie verlieren genau diese Roleplayer, Quidi Pay, Samson Abukam, Neville, Gallimore, alles keine Stars, ist mir völlig klar. Aber eben, wo du halt hoffen musst, dass Spieler wie Arden Key und Michael Clemens gleichwertiger Ersatz sind. Ich denke, der Best-Case hier für die Front, für die Defensive Line ist, Buckner hat noch ein gutes Jahr im Tank. Clemens und Arden Key sind beide so 25 Pressure-Spieler. 25, 30 Pressures. Vielleicht einer von den beiden kommt auf 30.
Und Latu und JT Tuimoluaro entwickeln sich in ein gutes Edge-Duo. Das ist der Best-Case. Und wahrscheinlicher ist, denke ich, dass es wieder so eine solide Defensive Line ist, die jetzt vielleicht ein bisschen schwächere Tiefe hat, die aber auch nicht Spiele dominieren wird. Das ist, ich glaube, das ist so ein bisschen das, worauf man sich da einstellen muss. Die Qualität der Defense und das Herzstück, glaube ich, muss noch mehr aus der Secondary kommen dieses Jahr.
Ja, und dazwischen sind noch Linebacker, wo ich jetzt mal mit Blick auf den Depth-Chart ein bisschen Bauchschmerzen bekommen würde. Ja, also das war letztes Jahr schon keine gute Gruppe mit Zaire Franklin und Jermaine Pratt. Franklin haben sie abgegeben, haben sie weggetradet, Pratt haben sie gehen lassen.
Ist halt jetzt die Frage, auch hier wieder, ist das besser, was sie jetzt haben? Also, wenn wir jetzt da drauf gucken, wahrscheinlich Akeem Davis-Gayther und CJ Allen, also ein Davis-Gayther-Undersized-Journeyman-Spieler, der so hier und da mal seine Starts irgendwo hat, und ein Zweitrunden-Rookie, der angeschlagen ist aktuell und der aber vor allem halt, was Range und Länge angeht, limitiert ist.
Das ist schon tricky. Da würde ich halt auch das in den Raum werfen. Ja, letztes Jahr war nicht gut. Ist das jetzt besser als letztes Jahr? Die Secondary aber, die du gerade angesprochen hast, könnte schon so ein bisschen, das Zünglein an der Waage, an der Erfolgswaage sein für diese Defense, oder? Ja, ich würde argumentieren, aufs ganze Team betrachtet, jetzt abgesehen von der O-Line, nehmen wir von mir das O-Line mit Running Back als Verbund fürs Run-Game, ist die Secondary der beste Teil der Colts.
Das sollte auch so sein, wenn du das investierst, was sie da rein investieren. Eine Frage ist natürlich Javaris Ward und die Gesundheit da sprechen wir über Thema Gehirnerschütterung da war auch mal so das Karriereende ein Thema, Stand heute ist er dabei und wenn der dabei ist und wieder fit ist, ich muss darüber nachdenken weil ich glaube wir hatten es vor zwei Wochen oder vor drei Wochen hatten wir es davon, so dieses Thema, Top 5 Cornerback-Duos, ich glaube Javaris Ward auf 100% und Charles Gartner kann ein Top 5 Cornerback-Duo sein das ist nicht ausgeschlossen Sie haben noch zumindest einen soliden Backup.
Cam Taylor-Britt, den haben sie geholt. Der wird mit Luan Arumo da ein bisschen wieder vereint von den Bengals. Sie haben einen Fixpunkt auf Safety mit Cam Beinem. Zwei Starter verlieren sie in der Secondary, wo ich gespannt bin, ob da der Plan aufgeht. Nick Cross, ihren zweiten Starting Safety. Und Kenny Moore, langjähriger Slot-Corner, war mal richtig, richtig gut.
Hat jetzt zuletzt auch ein bisschen nachgelassen. Ist natürlich auch schon ein älterer Spieler. Auf Safety wird wahrscheinlich A.J. Halsey direkt starten. Ihr drittrunden Rookie. Spannender Spieler, aggressiver, physischer Safety, hatte richtig gute Ball-Production, acht Interceptions über die letzten beiden College-Jahre.
Der ist echt gut, wenn er Routes vor sich lesen und antizipieren kann, was wahrscheinlich auch seine Rolle sein wird in dieser Defense. Der ist athletisch so ein bisschen limitiert, aber ich glaube, wenn der Sachen vor sich hat und da drauf triggern kann, ist das ein guter Spieler. Im Slot mal gucken mit Wally, wie gut das da funktioniert. Ich denke, dass der es sein wird, wie gut das da funktioniert. Vielleicht schieben sie da auch noch mal ein bisschen rum, machen irgendwas mit einem Safety, mal schauen.
Aber die Secondary könnte eine echte Stärke sein. Und das ist halt so ein bisschen das, wo ich auch Hoffnung sehe, weil wir haben sehr gute Bengals-Defenses unter Lou Anarumbo gesehen, die richtig, richtig gut in der Secondary waren und in der Front halt eher so solide. Und ich glaube, das ist schon das, was die Colts auch sein können.
Weil jetzt die Front ist ja nicht schlecht, die Defensive Line. Also es sollte nicht so rüberkommen, dass es eine schlechte Defensive Line ist. Und ich denke, dass das funktionieren kann, wenn die Secondary dieses Level abruft, was sie, was, glaube ich, möglich ist mit der Gruppe. Ich tue mich ganz schwer zu definieren, was ein Erfolg, ein realistischer Erfolg für diese Colts ... Ich habe hier einen Klantake, bei dem sie es schaffen müssen.
Die müssen in die Playoffs. Die müssen in die Playoffs. Die waren letztes Jahr nach diesem 8.02-Start da, 8.09 zu gehen. Sie haben sich von dem Start blenden lassen. Sie haben den South Gardener Trade gemacht. Wir haben viel drüber gesprochen, wie sie sich dann mit Daniel Jones in eine Ecke manövriert haben, den jetzt mehr oder weniger bezahlen mussten.
Jetzt muss die Erwartungshaltung auch sein, dass sie zumindest in die Playoffs kommen. Aber wenn sie das nicht schaffen, wenn die wieder acht Spieler, sieben Spieler gewinnen, ich glaube, dann sind GM und Headcoach weg. Ja, also, da sind wir uns einig. Reicht das für einen, reicht das, um als Erfolg zu zu gelten oder als Erfolg gewertet zu werden.
Und wenn du dann in der Wildcard-Runde rausfliegst, auch noch? Ja, trotzdem. Ich glaube schon. An der Frage bin ich so ein bisschen... Weil, wenn die nicht in die Playoffs kommen mit den Investitionen und ja, jetzt Verluste und so weiter, aber trotzdem... Quarterback aus einer schweren Verletzung, ja. Aber also Playoffs muss das nicht, also deswegen für mich wäre das die absolute, absolut realistische Zielsetzung Playoffs.
Und deswegen... Ja, echt? Nee, da bin ich nicht. Für mich wäre es tatsächlich eine Überraschung, wenn die in die Playoffs kommen würden. Ich sag nicht, dass ich sie in die Playoffs tippe. Ich sage, die interne Zielsetzung muss eigentlich mit diesem Roster. So wie sich das jetzt entwickelt hat, Muss das eigentlich die Zielsetzung sein?
Sollte es sein. Für mich wäre es, also ich, du siehst ja aus zwei Perspektiven dann eben, einmal wie sie es intern angucken und wie man von außen drauf guckt. Für mich wäre es eine wirkliche Überraschung, wenn die in die Playoffs kommen würden. Und ja, ich weiß, 8 und 2 letztes Jahr und so weiter. Aber für mich, wenn ich auf das Team gucke, wenn ich gucke, wie die Division sich entwickelt hat, wo du einfach zwei Teams hast, die aktuell klar besser aussehen.
Wenn du dir die AFC insgesamt anguckst, wenn wir über Wildcard-Rennen nachdenken und potenziell mit Teams wie den Patriots und den Ravens oder Bengals da konkurrieren musst, glaube ich, dass die Colts da einfach eine klare Stufe dahinter sind. Deswegen, für mich wäre Playoffs eine Überraschung. Das ist nicht unmöglich. Also ich bin jetzt zum Beispiel, wir hatten letzte Woche die NFC South, ich wäre bei den Falcons mehr überrascht, wenn die in die Playoffs kommen, um den Vergleich zu ziehen.
Aber es wäre für mich trotzdem eine Überraschung, wenn die Colts das schaffen würden. Houston Texans, die hatten ein Ein richtig gutes Jahr. Zwölf und fünf, dank einer sehr starken zweiten Saisonhälfte. Zwölf Siege sind mehr als je zuvor mit dem aktuellen Regime, mit Head Coach und Quarterback. Wildcard-Runde dann auch noch gewonnen und dann das dritte Mal in Folge in der Division Round gescheitert.
Dieses Mal an den Patriots. Wir erinnern uns, das Katastrophenspiel von CJ Stroud. Aber es war wieder mal eine starke Saison gegen die pessimistischen Erwartungen eines Adrian Frankes. Ich weiß nicht mehr, wie du sie vor der Saison eingeschätzt hast, aber ich habe das Gefühl, du warst sehr skeptisch.
Sie haben ja nicht mal ihre eigene Division gewonnen, möchte ich hier mal kurz in den Raum stellen. Ja, aber in den Perfs sind sie weitergekommen als der Division-Sieger. Das stimmt. Deswegen ist mir das egal an der Stelle. Das ist jetzt die vierte Saison für Stroud und dem Mikko Ryans. Was fehlt, ist der nächste Schritt. Dann nochmal über die Division Round hinaus und wir schauen uns jetzt an, ob man dafür genug getan hat. Es ist nicht viel passiert.
Ich hab's ja eingangs gesagt, also es gibt bei den Teams Colts, Texans, Jaguars nicht so wahnsinnig viele Veränderungen, die wir hier einfach besprechen müssen. Aber man hat trotzdem ein bisschen Kohle in die Hand genommen. Reed Blankenship hat man zum Beispiel geholt, den Safety. Das ist quasi der Top-3-Agent ersetzt.
Ja, reden wir gleich drüber in der Defense, wer da wie vielleicht ersetzt werden kann. Aber Reed Blankenship ist da ein prominenter Name. In der O-Line wird mal wieder gewürfelt. Auch das gucken wir uns dann genauer an. Ich musste so oft an deine Metapher denken, als ich die Texans vorbereitet habe. Es stimmt halt schon wieder. Es ist halt schon wieder das gleiche Spiel. Nee, nee, nee.
Ich finde es deutlich klarer auf manchen, also ich finde letzte Saison wusstest du ja überhaupt nicht, wer startet okay, das weißt du jetzt, aber du weißt halt auch jetzt schon, dass sie wahrscheinlich mindestens zwei Spieler positionsfremd einsetzen werden dafür. Positionsfremd finde ich ein großes Wort, wenn du halt irgendwie ein Guard vielleicht Center spielen lässt.
Aber gucken wir gleich drauf. Es wird auf jeden Fall mal wieder gewürfelt. Ich sage jetzt schon mal vorab, ich glaube wieder daran, dass sich die Texans online verbessert hat. Diesmal bin ich auch mehr aber sicherer als letztes Jahr. David Montgomery ist auch noch ein prominenter Name, den man geholt hat per Trade.
Von den Lions Verluste? Wenige. Christian Kirk weg. Tim Settle, der D-Liner. Die Running Backs halt Mixon und Chubb, aber ... Ja, aber vermisst du die? Also Chubb auf gar keinen Fall. Und Mixon war ja auch schon weg letztes Jahr eigentlich, de facto. Fangen wir mit der Offense an, weil da muss man wirklich auch kritisch drauf schauen, weil so richtig eine Entwicklung gab es jetzt nicht.
Also Nick Cayley, der Offensive Coordinator, bleibt. Expected Points added per play, dieser Offense Platz 22, Success Rate Platz 28. Ich meine gemessen daran wie die Umstände waren. Irgendwo auch verständlich, aber mit CJ Stroud of Quarterback erwartest du wiederum mehr, mit Nico Collins als Nummer 1 Receiver erwartest du mehr, aber die anderen, also wenn das mit der O-Line halt komplett in die Hose geht, deswegen würde ich jetzt tatsächlich auch mal mit der O-Line anfangen, das ist halt einfach das Thema bei den Texans so meine Kniffelthese ist nicht aufgegangen gebe ich zu, hat nicht funktioniert, Platz 30 in Pass-Block-Win-Rate.
Platz 32 in Run-Block-Win-Rate. Warte mal, hattest du nicht sogar Stroud als MVP? Oder habe ich das gerade falsch abgespeichert? Wir sprechen ja jetzt über die O-Line. Da hat CJ Stroud ja nichts mit zu tun. Es ist halt die kritischste Unit für diese Offense. Weil CJ Stroud ist kein Quarterback, Also ich glaube, das kann man mittlerweile mit Fug und Recht behaupten.
Das ist kein Quarterback, der eine schwache O-Line kompensieren kann durch seinen Spielstil. Und wenn dann auch noch Playmaker jetzt nicht auf dem allerhöchsten Niveau sind, wird es auch schwierig. Deswegen O-Liner. Also man hat in zwei O-Liner investiert. In drei eigentlich sogar. Wyatt Teller, der kommt, um Left Guard zu spielen.
Das war letztes Jahr die Sorgenposition dafür, dass die meisten Positionen Sorgenpositionen waren. aber das war die Hauptsorge. Da haben nämlich vier Spieler mehr als 260 Snaps gespielt auf Left Guard. Nur auf Left Guard. Das will man nicht und vor allem hat keiner davon richtig gut gespielt. Was gut ist, ist, dass die Titus Howard Experience vorbei ist bei den Texans, der ja überall eingesetzt wurde, aber wie gesagt nirgends so richtig überzeugen konnte.
Braden Smith, den hast du gerade bei den Colts angesprochen, den holt man. Das ist ein großes Upgrade für Right Tackle. Findest du? Ich bin mir da nicht so sicher. Vanteil ist Howard zu Braden Smith? Ich fand Howard auf Right Tackle halt okay. Und Braden Smith ist doch besser als okay, oder? Ja, an dem Punkt seiner Karriere, ich hab das so ein bisschen mehr als gleichwertigen Wurf, aber leichtes Upgrade könnte ich dir geben.
Ich mein, du siehst ja auch ein bisschen, was die Teams denen geben. Das ist nicht immer jetzt der weiße letzter Schluss, aber Howard hat ja jetzt, glaube ich, einen deutlich höheren Vertrag gekriegt. In Cleveland, wenn ich es richtig im Kopf habe, als Braden Smith bei den Coles. Danach gemessen müsste ja Rashid Walker ein Bein haben. Das ist fair.
Ich finde generell den Braden-Smith-Move, gerade im Mitblick darauf, dass sie ihm weniger bezahlen, als sie ja Tadus Howard hätten bezahlen müssen, finde ich absolut sinnvoll. Und mit Smith und Trent Brown wirst du einen kompetenten Right Tackle haben, einen von den beiden zumindest. Trent Brown gibt es auch noch. Der konnte nur die zweite Saisonhälfte spielen.
Der könnte halt auch starten. Genau. Ich glaube eher, dass es passieren kann, dass wir Trent Brown auf links sehen und Braden Smith auf rechts. Left Tackle? Nee. Left Tackle, glaube ich. Also Left Tackle und Right Guard sind die beiden Positionen, wo ich denke, dass sie fix sind. Aber holen die Braden Smith, um dann Trent Brown auf Tackle spielen zu lassen?
Was ich mich frage, ist, ob sie überlegen, Braden Smith Left Guard spielen zu lassen, wenn das mit White Teller da nicht klappt. Das war meine Überlegung, weil White Teller ist ja der andere Spieler, der umgeschult wird, wenn man so will, von der rechten auf die linke Seite, der war eigentlich immer Right Guard, spielt jetzt hier Left Guard, weil Ed Ingram auf Right Guard gesetzt ist.
Wenn das nicht klappt, könnte ich mir halt vorstellen, dass sie Braden Smith auf Left Guard stellen und Trent Brown Right Tackle spielen lassen. Left Tackle müsste eigentlich safe sein, weil Ursery kommt halt in seinen zweites Jahr und der war ein Second-Rounder, dem wird man noch Zeit geben. Es war halt bisher nicht überzeugend, deswegen was ist, wenn Ursula Rhee nicht gut spielt?
Wenn er wirklich struggelt, dass sie ihn ersetzen müssen. Ich meine, sie haben ja auch noch Blake Fischer. Das war auch mal ein Zweitrunden-Pick, der halt auch gar nicht funktioniert hat. Sie haben Optionen. Also wenn einer dieser Spieler, Ursary, Teller, Braden Smith irgendwo da, wenn einer von denen struggelt, sie haben Optionen mit Blake Fischer, mit Trent Brown, um auch Dinge rumzuschieben.
Sie würfeln mit besseren Würfeln diese Saison. Ed Ingram hast du angesprochen. Hatte ja ein überraschend gutes Jahr. Also da ist man, glaube ich, positiv. Jetzt ist da auch noch ein Fourth-Rounder aus diesem Jahr in der Hinterhand. Center ist ein großes Fragezeichen. Da habe ich mich auch ein bisschen eingelesen, was so Berichte aus dem Trainingcamp angeht. Du hast Keelan Rutledge als First-Rounder.
Der war Guard. Hat sich auch als Center präsentiert vor dem Draft sozusagen. Der könnte auch Center spielen. Hat im Camp jetzt bisher, nach allem, was ich gehört habe, Left Guard gespielt. Evan Brown, den man aus Arizona geholt hat, Der hat auch Reps auf Center bekommen. Mal abgesehen von Andrews, der letztes Jahr Center war. Aber ich glaube schon, dass man da versucht, in eine andere Richtung zu gehen.
Aber die Interior Offensive Line ist halt noch relativ offen. Da stimme ich dir zu, dass das auch wieder so ein bisschen ... Ja, mal gucken, was man hat. Wir finden schon irgendwas. Aber es ist halt diesmal nur die Interior Offensive Line. Ich finde halt, auf Tackle bist du safe. Nicht mega gut, aber safe, weil du hast ...
Du hast mit Ursery jemanden, der auf jeden Fall erstmal spielen wird. Du hast mit Braden Smith wahrscheinlich jemanden, der auf jeden Fall spielen wird. Und Brown noch in der Hinterhand. Fischer noch in der Hinterhand. Du hast da mehr Sicherheit und die Interior Offensive Line, ich finde auch, dass da das Gesamtniveau, mal angenommen Kiel und Rutledge ist auch besser als das, was man letztes Jahr zur Verfügung hatte.
Mal sehen, auf welcher Position. Aber der hebt das Niveau auch an. Wahrscheinlich. Ich finde schon, dass man, wie gesagt, Ich sage wieder, die O-Line wird besser sein als vergangenes Jahr. Ich weiß nicht mehr, was ich letztes Jahr dazu gesagt habe, aber wahrscheinlich was ähnliches wie jetzt sagen werde. Viel schlechter geht auch nicht.
Es war halt wieder eine der schlechtesten Lines. Letzte Saison war nicht zutreffend, die Aussage. Ich finde es halt immer noch so ein bisschen, ich weiß nicht, was ich damit machen soll. Weil ja, sie haben jetzt eine gewisse Tiefe. Sie hatten ja letztes Jahr auch eine gewisse Tiefe. Da war statt Braden Smith war halt Titus Howard da, aber Trent Brown und Blake Fisher waren da auch schon da.
Ich finde, Brown hat nicht gespielt. Genau, der hat die erste Saison nicht gespielt. Ich stimme mir zu, die Gesamtqualität in der Interior-Line ist besser. Also finde ich auch ohne Frage. White Teller selbst jetzt auf der anderen Seite und Rutledge, das ist insgesamt besser. Ich frage mich halt, warum sie jetzt nicht all-in gehen mit Rutledge auf Center.
Weil wenn das der Plan ist, und ich glaube, Rutledge hat nie Center gespielt bisher. Nirgendwo. Der war immer Guard. Willst du dem dann nicht jeden Snap und jede Trainings-Einheit geben, um sich da zu akklimatisieren? Ist das notwendig, dass du darum experimentierst mit Guard und so weiter? Weiß ich nicht. Vielleicht ist dann Teller doch nicht komfortabel.
Es ist aus einer gewählten Position. Richtig, aber dann wäre ja auch wieder das Thema, willst du dich lieber, dass sich möglichst früh eine Unit festspielt. Vielleicht passiert das jetzt auch bald und sie stellen dann da mehr um. Aber ich würde halt da eigentlich, ich würde halt gerne mal sehen, dass sie mit einer klaren ersten Unit in die Saisonvorbereitung gehen.
Und dann, wenn dann was nicht passt, kannst du ja immer noch rumschieben und dann sagen, okay, das funktioniert nicht so wie gedacht. Jetzt packen wir doch lieber so. Weil ich finde, wenn du da jetzt drauf guckst, gib mir diese Line halt mal für die nächsten acht Wochen Inkel-Saisonvorbereitung. Ja, aber sie müssen doch erst mal gucken, was ihre, also ich finde schon, dass genau dafür ja Training Camp da ist.
Sobald wir näher an die Saison rankommen, okay, du musst ja erst mal gucken, welche Konstellation funktioniert für uns am besten. Aber was sind die größten Fragen für dich da? Weil du bist ja jetzt gesagt, Braden Smith ist für dich ein klares Upgrade. Okay, dann haben wir ja Left Tackle und Right Tackle schon mal fix.
Ed Ingram ist gesetzt auf Right Guard, das heißt, wir haben drei Spots fix. Wir reden ja nur über Left Guard und Center. Wenn, also wenn du Rutledge auf Center probieren willst, was ja offensichtlich der Plan war, sonst würde auch White Teller zum Beispiel keinen Sinn ergeben. Dann lass ihn das doch auch von Anfang an achten. Da musst du doch jetzt nicht rausfinden, hier ist das jetzt doch irgendwie ...
Weil wenn wir sagen, drei von fünf sind fix und auf Left Guard ist White Teller der klare Favorit, weil Rutledge Center spielen soll, dann würde ich einfach gerne mal eine gewisse Kontinuität sehen und dann perspektivisch kannst du immer noch anpassen, wenn du das brauchst. Den Rutledge-Punkt kann ich nachvollziehen. Das hab ich auch nicht verstanden.
Weil ich war erst sicher, dass sie ihn dafür einplanen, weil es halt eben am meisten Sinn macht, so wie du es auch gerade angeführt hast. Und dann hab ich noch mal nachgeguckt. okay, was hat er denn bisher im Trainingcamp gespielt? Ja, scheinbar kein Center. Das kann sich aber auch morgen natürlich schon ändern. Also das ist jetzt nur eine Momentaufnahme. Und wir nehmen, wie gesagt, eine Woche früher auf.
Genau, wir nehmen früher auf. Es ist halt kurios, weil das ja auch genau das war, was nach dem Draft eigentlich berichtet wurde. Also nach dem Draft eigentlich, ich weiß noch, dass es, ich glaube sogar am Tag nach der ersten Runde berichtet wurde, dass sie mit Rutledge auf Center planen. Was für mich dann in dem Moment auch viel mehr Sinn ergeben hat.
Weil ich dachte, Also Houston mit einem Guard in Runde 1 habe ich erstmal für mich irgendwie keinen Sinn ergeben. Mit der Center-Thematik sah der Pick halt auch anders aus. Du wolltest ja über C.J. Strauss sprechen, für den das eine kritische Saison wird, weil das ist seine vierte. Die Vertragsverlängerung ausstehend.
Also er hat die 50-Option, muss man dazu sagen, das gleiche Thema wie bei Bryce Young, 50-Option für 2027, die haben sie schon gezogen. Ja klar, aber der Spieler will natürlich gerne einen langfristigen Vertrag. Richtig, richtig. War jetzt keine überragende Saison, er war maßgeblich am Ausscheiden dann in den Playoffs beteiligt.
Ich finde halt, man muss bei Stroud ich glaube, da haben wir auch im Quarterback Ranking drüber diskutiert und drüber gesprochen die Umstände muss man schon immer in Betracht ziehen, was die Analyse von C.J. Stroud angeht wenn du halt jetzt die letzten Jahre hinter einer wirklich wackeligen O-Line spielst, also wirklich wirklich bottom wackelig, ne, ich hab's ja gesagt, was war es Platz 30 Pass Block Win Rate, Platz 32 Run Block Win Rate, kein konstantes Run Game, das hilft dir eben auch nicht im Passing-Game.
Du hast mit Nico Collins eine klare Nummer 1, ja, aber es muss dann vielleicht auch mal Spieler geben, einen Wide-Receiver geben, der sich zu einer klaren Nummer 2 entwickelt. Das hattest du jetzt bisher nicht, da können wir gleich auch noch drüber sprechen. Klar, Dalton Schulz ist deine nominelle Nummer 2, was Passcatcher angeht.
Die Playmaker-Gruppe, finde ich, ist kein... Also da, finde ich, kann man nicht Stroud in Schutz nehmen. Also klar, Collins hat auch ein paar Spiele verletzt. Collins hat ein paar Spiele verletzt. du hast die Rookies also Tank Dell, der seit Ewigkeiten raus ist Kirk hat nicht funktioniert Der ist jetzt wieder mit dabei.
Ja, war noch nicht richtig Ja, abwarten natürlich aber zumindest Der trainiert auch noch nicht richtig, Ja, aber er ist nicht auf der Pappliste. Das stimmt, aber ich habe extra nochmal nachgeguckt. Es wurde gesagt, beruhigt euch. Ja, er ist nicht auf der Pappliste. Der braucht noch richtig viel Zeit. Der wird noch nicht mittrainieren.
Das waren die letzten Aussagen. Deswegen, da bin ich erstmal skeptisch. Also das Knie war halt so im Eimer. Das dauert auch, glaube ich, noch. Aber trotzdem, du hattest immer wieder mit Verletzungen. Du hattest junge Spieler, die Momente hatten, aber noch nicht konstant geliefert haben. Keine Ahnung, wie Jalen Noel zum Beispiel, wie Xavier Hutchinson beispielsweise.
Ich finde schon, dass das nicht optimale Umstände sind, vor allem dann eben noch in Anbetracht der Tatsache, dass du kein Running Game hast und kein gutes Pass-Blocking oder generell kein gutes Blocking. Das ist nicht optimal. Natürlich kannst du von CJ Stroud mehr erwarten, aber ich finde nicht, dass es fair ist, auf diese Rookie-Saison zu gucken, wo halt auch was die Umstände angeht, viel mehr gepasst hat und jetzt sagen, ey, CJ Stroud, wieso bist du nicht mehr so gut wie in deiner Rookie-Saison?
Einerseits natürlich ja und das sagen wir auch immer und das ist auch was, was ich immer versuche in meinen Quarterback-Rankings irgendwie zum Ausdruck zu bringen, dass natürlich, man versucht immer Quarterbacks auch so weit es geht irgendwie individuell im Vakuum zu bewerten, aber man muss es natürlich mit einfließen lassen.
Gleichzeitig kann man natürlich trotzdem gewisse Schlüsse ziehen, eben eine Sache hast du vorhin ja schon gesagt, wir können jetzt nach drei Jahren relativ klar sagen, Stroud ist nicht der Quarterback, der eine schlechte Offensive Line trägt. Ich finde halt, was die Playmaker angeht also natürlich ist es nicht perfekt klar, also vor allem so eine starke eine wirklich gute Nummer 2 vielleicht entwickelt sich ja Higgins dahin, vielleicht entwickelt sich Noel dahin, das wird es dann nochmal eine ganze Ecke stärker machen aber ich finde schon, dass, du du wirst einige, einige, einige Waffenarsenale in der NFL finden, die schlechter sind als das weil ich finde, allein wenn du diese auch von Teams, die,
na gut, die Defense ist für den Erfolg maßgeblich mitverantwortlich. Also allein diese klare Nummer 1 zu haben mit Nico Collins öffnet ja schon so viele andere Dinge. Ich muss jetzt gerade dran denken, weil wir letzte Mal so ausführlich drüber gesprochen haben. Das ist doch ein besseres Waffenarsenal, als was die Panthers haben. Oder? Zum Beispiel.
Wo es ja auch darum geht, einen Quarterback aus dem gleichen Draft sogar zu bewerten. Ja, aber nicht viel, weil Panthers haben auch die klare Nummer eins. Aber Collins ist besser. Higgins, finde ich, stand heute besser als Coker. Und so Spieler von dem Level dann dahinter, Noel und Hutchinson, haben die Panthers ja nicht wirklich. Leggett, keine Ahnung, ja, okay.
Und Tidane ist an den Texans auch besser. Das stimmt, ja, da auf jeden Fall. Dorton Schulz ist wirklich da deutlich besser. Ja, aber wir bewerten Texans und Panthers ja nicht gleich, oder? Da sind halt zwei Teams in unterschiedlichen ... Naja, aber du hast letzte Woche gesagt, die Umstände sind gut für Bryce Young.
Dann sind die ja hier auch nicht schlecht, oder? Die O-Line ist halt viel schlechter. Die O-Line ist schlechter. Wobei das Run-Game ja vor den Panthers letztes Jahr auch war. Aber ja, die O-Line ist schlechter. Aber was die Waffen angeht, finde ich, sind die Texans halt auch besser. Ja, aber nicht viel.
Also worauf ich hinaus will, ist, wenn wir jetzt aus der Saison gehen und für mich ist Schraud halt fest in dieser Quarterback-16-20-Gruppe, da ist er für mich drin. Wenn wir aus der Saison gehen und er ist da immer noch drin, was machst du dann damit? Gibst du ihm dann einen Vertrag oder lässt du ihm die Fifth-Year-Option ausspielen und sagst, wir wollen es immer noch sehen? Aber wo stehst du mit Schraud, wenn das der Punkt nach vier Jahren ist, irgendwie Quarterback? 18 oder so.
Die Frage muss halt immer erlaubt sein, wie, auf welchem Wege bekommst du einen besseren Quarterback als CJ Stroud? Ja, ich finde, die Frage muss eher sein, weil die werden nicht schlecht genug sein mit dieser Defense. Nee, nee, nee, auf keinen Fall. Die Frage muss eher, wie belastbar ist die Beziehung zu Stroud? Also, geht da was kaputt, wenn der seinen Vertrag ausspielt und gegebenenfalls danach einen fetten Deal kriegt, weil er dann eine super Saison hat? Keine Ahnung.
Aber ich wäre schon, ich finde, wir haben so letzte Woche auch zu Recht und wir reden ja insgesamt sehr viel drüber, Make or Break für Bryce Young und so weiter. Und das ist ja auch natürlich auch noch mal krasser als jetzt bei Stroud. Und Stroud hat die klar bessere Karriere bisher gespielt. Aber ich finde schon, Stroud ist auch an so einem Punkt, wo man sich fragen muss, wenn sich das jetzt so wiederholt und er vielleicht dann sogar wieder, maßgeblich dazu beiträgt, dass sie in den Playoffs früher scheitern, dann ist es halt schon so, ist das dein Franchise-Quarterback?
Willst du dem in den nächsten fünf Jahresvertrag mit, keine Ahnung, 58 pro Jahr oder was auch immer geben. Ja, es ist eine schwierige Diskussion. Ich würde da halt vor allem, und das wollen die Texans ja wahrscheinlich auch, erst mal diese Saison sich zumindest noch mal anschauen, weil ich erwarte, dass die Umstände halt besser werden.
Ich erwarte, dass die Umstände besser werden. Ich habe mich ja vor allem auf die Vergangenheit bezogen in Bezug auf die Umstände waren jetzt nicht optimal. Die werden dieses Jahr auch nicht optimal sein, aber ich erwarte eine slightly bessere O-Line. Ja, ja. Ich erwarte... Ich glaube, das habe ich jetzt gar nicht so gesagt.
Also nicht, dass ich zu negativ klinge. ich glaube auch, dass die O-Line besser sein wird als letztes Jahr. Ich glaube, dass Jaden Higgins einen Sprung machen wird. Das ist komplette Prediction, wissen wir nicht, aber der hatte eine sehr gute zweite Saisonhälfte. Also da haben wir die Entwicklung gesehen.
Und ich mochte ihn halt pre-draft. Ich hatte den höher als Ebrucker. Also sehr spannender Spieler. Stimmt, du warst richtig hoch. Da gibt es, glaube ich, einen Sprung. Gemessen daran, was ich in der zweiten Saisonhälfte gesehen habe von ihm. Und dann hast du eben noch mit Jalen Noel eine gute, Nummer 3, Xavier Hutchinson eine gute Nummer 4, Tank Dell, wie gesagt, wenn der erstmal zurück ist, da hast du dann schon, wenn die mal fit bleiben, das war ja häufig eben auch bei den Playmakers ein Problem. Ja, genau.
Du hast Dalton Schulz, du hast auch noch, also hier auch so ein Thema, sehen wir vielleicht mehr 12-Personal? Die Texans haben letzte Saison fast nur 11-Personal gespielt, 71 Prozent der Play, super wenig 12-Personal, aber du hast mit Marlon Klein, deutschen Tight End, in Runde 2 geholt, Foster Moreau von den Saints geholt, Kate Stover noch, Dalton Schultz sowieso.
Das klingt für mich schon so in die Richtung, du willst mehr mit zwei Titans auf dem Feld stehen. Glaube ich auch. Ich glaube auch, dass sie da flexibler sein wollen. Vielleicht auch da wieder ein bisschen mehr in diese Under-Center-Run-Game-Richtung das Ganze schieben wollen. Und ich finde ein Name, den man hier auch echt nochmal herausstellen muss, du hast ihn zwar schon mal gesagt, aber ist David Montgomery.
Einfach so diesen Powerback wieder mehr da drin zu haben, der so ein bisschen auch eine Identität geben kann. Ja, der ist jetzt auch nicht mehr das, was er mal vor fünf Jahren war. Aber im Vergleich zu letztem Jahr, wo ja eben durch diese Joe Mixon-Situation, wo die Marks in diese Rolle gepackt wurde, der halt ein cooler Komplementär-Bag ist, aber, nicht das als Runner, die er gibt, was du dir erhoffst, wenn du, so wie die Texans ja auch diese Off-Season angegangen sind, uns relativ klar gezeigt haben, wir wollen physischer Anderlanos-Scrimmage sein.
Wir wollen da wieder mehr auch einen Fuß in die Tür kriegen, was die ganze Power und das alles angeht. Ich glaube, das ist was, wo Montgomery echt auch so ein Added-Value für die Offense hat. Ich lasse gar nichts auf Montgomery. Ich mag den Spieler sehr gerne. Underrated, würde ich sogar sagen. Super konstanter, verlässlicher Runner.
Der wird das Run-Game deutlich besser machen. Was mir halt in diesem Backfield brutal fehlt, ist Speed. Ja, Speed ist fair. Explosiveness, Speed. Woody Marks hatte ein paar Explosives, aber das ist ja kein Speedster. Der kann vielleicht mal ein Big play. Ja, Receiving Back, glaube ich, dann jetzt noch wieder mehr neben Montgomery.
Der hat ein bisschen mehr Dynamik als Montgomery. Ja, ich meine, der ist auch mittlerweile 29, das darf man nicht vergessen. Wer weiß, ob das so weitergeht, wie wir das von Montgomery kennen. Aber ja, das fehlt mir so ein bisschen, da fehlt mir auch ein bisschen Upside in diesem Backfield, aber trotzdem, wie gesagt, ich glaube, dass die Umstände für Stroud besser sein werden, ich glaube, dass die Offense besser sein wird insgesamt, wenn die O-Line gut ist, wenn das Run-Game ein bisschen besser ist und wenn die Playmaker fit bleiben.
So, kommen wir aber zur Defense. Ich meine, das kann man relativ schnell abhandeln. Alles bleibt hier so, wie es ist, gemessen daran, dass man eine der besten, ein, zwei, drei besten Defenses der Liga war, ist das auch verständlich. Vor allem gut, wenn du dann halt alle Leute halten kannst beziehungsweise keine Verträge auslaufen.
Du hast eins der besten Edge-Duos der Liga mit Daniel Hunter und Will Anderson. Du hast eins der besten Corner-Duos mit Derek Stinley und Kamari Lasseter. Du hast ein gutes Tackle-Duo mit Jalen Rankins und Tommy Togiai. Du hast ein gutes Linebacker-Duo mit Aziz Al-Shair Ihr und Henry Totooto. Boah, ist der Geil.
Ich muss langsam mal vorlesen, die Namen hier. Toto. Henry Toto. Top Safeties. Jalen Petrie, Kellen Bullock, Reed Blankenship noch neu mit dabei. Ich bin super gespannt, wie der wo spielen wird. Also Petrie dann vor allem wahrscheinlich im Slot und Bullock und Blankenship das Safety-Duo. Das ist das wahrscheinlichste Szenario.
Worüber man bei dieser Defense sprechen kann, ist Tiefe. Es wurde zum Teil was für die Tiefe getan, was Interior Defensive Line angeht. Second Rounder, Caden McDonald geholt zum Beispiel, Logan Hall als Free Agent geholt. Aber zum Beispiel Edge Defender, also Hunter und Anderson dürfen nicht ausfallen.
Das stimmt, ja. Da haben sie wenig Tiefe. Ist halt immer so die Frage, wie viel kann man das kritisieren dann noch, wenn du halt diese Tiefets schon hast. Ja, ein bisschen mehr, vielleicht, dass du da irgendwie mal noch einen Pick reinsteckst, einen höheren Pick und versuchst, da mehr Tiefe reinzukriegen.
Aber es ist halt das Nummer-Eins-Edge-Duo in der NFL. Und ich finde, die Interior-Defensive-Line war ja noch am ehesten, Schwachstelle ist übertrieben, aber vielleicht die Gruppe, wo sie gewackelt haben. Und ich finde es dann so bezeichnend, dass sie wirklich gesagt haben, okay, wir investieren einen hohen Pick in diesen Run-Stuffing-Nose-Tackle, weil das ist Caden McDonald.
Wo man natürlich drauf gucken kann und sagen kann, hm, Pick 36 für so einen Spieler, ist das jetzt wirklich Ressourcen gut genutzt? hätte man da nicht zum Beispiel einen Edge-Rusher nehmen können. Aber hier kann es eben wirklich das fehlende Puzzleteil sein. Und das sage ich mit einer gewissen Vorsicht, weil wir einfach wissen, Defensive Tackles, gerade diese massiven Nose-Tackles, die brauchen häufiger mal ein, zwei Jahre.
Stilistisch ist es genau das, was ihnen letztes Jahr gefehlt hat. Auch gerade, um diese Dominanz dann auch komplett gegen den Run zu entwickeln. Nach Rushing Success Rate zum Beispiel waren sie ja nur, in Anführungszeichen, Platz sieben letztes Jahr. Da waren sie nicht ganz so dominant wie in anderen Bereichen.
Und das ist ja so ein Thema, das sich insgesamt durch diese Texans-Offseason gezogen hat. ich habe es gerade in der Offense schon gesagt, mit McDonald, mit Rutledge, mit Braden Smith, mit White, Teller. Wir wollen an der Line-O-Skrimmage physischer werden und eben dieser. Es ist irgendwo schon ein bisschen ein Luxuspick, auch wenn sie jetzt sagen, es ist die Position, die noch ein bisschen gefehlt hat, diesen Nose-Tackle da, diesen Run-Stuffer zu holen, um noch mehr zum einen deine Linebacker freizuhalten, zum anderen bei Second-Down in klaren Passing-Situationen zu sein und deine Edge-Rosher dann zu entfesseln.
Das ist halt schon eine sehr schöne Situation, wenn deine Defense so gut ist, dass du diesen Move da noch machst und dir den sozusagen leisten kannst. Ich finde, es ist relativ klar, wann diese Saison eine erfolgreiche Saison wird. Wenn du es ins Conference-Championship-Game schaffst. Steht exakt genauso bei mir auch.
Wenn du dreimal Division-Around schaffst, so... Nicht nur das, die waren ja noch nie da. Texans haben, die sind eine junge Franchise. 25-jähriges Jubiläum übrigens. Oh ja, sehr gut. Die waren neunmal in den Playoffs in ihrer Franchise-Geschichte, siebenmal in der Division-Runde, sind 0 und sieben in der Divisional-Runde.
Die haben eine titelreife Defense. Und jetzt ist halt die gleiche Frage wie vor einem Jahr, kann die Offense ihren Teil dazu beitragen, damit sie auch eben das Fenster mit dieser Defense nicht verspielen. Und wenn sie das schaffen, wenn die Line sich stabilisiert, zumindest, das muss ja keine Top-12-Line sein, aber halt kompetitiv stabiler ist, wenn Stroud besser spielt, ich glaube, dann sind die ein absoluter Titelkandidat.
Dann glaube ich, dass die Texans ein Team sind, das in der AFC auch da durchgehen kann. Ich wollte gerade sagen, ich bin hoch bei den Texans. Auch dieses Jahr wieder. Letztes Jahr ist einem dann die Offense auf die Füße gefallen. Dieses Jahr glaube ich halt weniger daran, dass einem die Offense auf die Füße fällt. Dementsprechend, ja.
Es gibt auch wenig Gründe einfach zur Annahme, dass sie in irgendeiner Form schlechter werden sollten. Weil kaum Verluste. Eher Upgrades. Du kannst mit defensiver Regression irgendwie kommen. Aber es ist ja auch keine, die jetzt irgendwie ... Ich sehe es nirgends genau. Es ist keine alte Defense. Sie hatten viele Turnover, muss man sagen.
Sie hatten viele Turnover. Sie haben aber auch für dich die beste Secondary in der NFL. Also die Cornerbacks haben wir schon viel angesprochen. Petrie ist ja quasi ihr Nick-Emann-Worry, wenn man so will, eben dieser große Nickel. Ich bin schon vom College her ein riesen Cullen Bullock-Fan gewesen. Ich fand, das war der beste Safety in seiner Klasse. Der ist ein absoluter Turnover-Magnet in dieser Defense geworden.
Ja, ich bin da komplett bei dir. Und ich weiß, dass es halt für manche sich jetzt vielleicht wie die gesprungene Schallplatte anhört, wenn man halt sagt, ja, die O-Line jetzt, aber wird die O-Line dann aber besser. Ich bin da schon auch bei dir. So kritisch ich jetzt auch über manche Teile gesprochen habe und so sehr ich bei Stroud sage, ich will es halt erst mal wieder deutlich besser sehen.
Ich glaube auch, dass die Line besser sein wird. Und ich denke auch, dass dann die den Ball besser laufen werden mit Montgomery und dass die Offense dann auch diesen Floor halt einfach mehr hat. Und der hat ja letztes Jahr eben oft gefehlt. Und die Texans sind der Grund, warum ich eben es noch für unwahrscheinlich erhalte, dass die Titans hier überraschend von Worst to First gehen können, weil ich sehe nicht in keiner Welt, dass die an den Texans vorbeikommen.
Aber damit kommen wir zum Sieger dieser Division der FC South vergangenes Jahr, die Jacksonville Jaguars, 13 und 4, also nochmal ein Sieg mehr als die Texans. Und die Frage ist, ist das vielleicht das langweiligste Team dieser Offseason in der Analyse? Man kann einen Case dafür machen. Wobei ich finde, es gibt halt dann doch zwei interessante Veränderungen, wo ich mich frage, was verrät uns das über das Team?
Nämlich ganz konkret, sie verlieren einen ihrer besten Defensspieler. Ich würde argumentieren, ihren zweitbesten Defensspieler mit Devin Lloyd. Ja, Linebacker. Haben wir schon letzte Woche drüber gesprochen. Richtig, sie verlieren ihren Top-Runningback mit Travis Etienne. Und Linebacker haben sie gar nicht adressiert. Und auf Runningback haben sie Chris Rodriguez.
Geholt, wo ich jetzt mal sagen würde, es ist ein klares Downgrade, der hat eine gewisse Vertrautheit mit Liam Cohn im Scheme, aber ist trotzdem ein klares Downgrade. Um dann diesen, wie wollen wir das nennen, interessanten Draft zu legen, über den ja sehr viel gesprochen wurde. Fragwürdigen Draft. Über den sehr viel gesprochen wurde, im Nachgang auch.
Ich sag ganz ehrlich, ich weiß nicht, was ich mit diesem Team machen soll. Deswegen, einerseits hast du natürlich recht, so ist jetzt keine spannende Analyse. Also langweilig im Sinne von, es tut sich halt einfach unglaublich wenig. Aber ich weiß halt wirklich nicht, wo das hinführt, was sie da jetzt gemacht haben.
Naja, aber das, also ich werd's dir nicht beantworten können, weil es quasi dein Team in der Analyse jetzt war und ich hatte eher gehofft, das jetzt von dir zu erfahren, weil ich guck halt so auf die Veränderungen, auf den Roster auf den Depth-Chart. Auf die vergangene Saison, die echt gut war. Mhm. Und bin auch bisschen ... Pass auf, lass uns anfangen, weil ich finde, im Spirit dieser Konversation gerade, Mitte auf uns zu flyen.
Weil das ist für mich das Sinnbild dafür, wo ich sage, ich finde das superschwer greifbar. Wir haben hier eine Gruppe ohne Star. Da ist kein Penny Sewell, Trent Williams, Tristan Wirfs, wie auch immer. Da ist kein Superstar, wo man sagt, an dem richtet sich alles aus. Okay. Ist ja in der Offensive Line nicht so schlimm. Es ist aber auch keine Line, wo man jetzt sagt, da sind alle fünf Starter gut oder besser.
Es ist eine Gruppe, wo du immer noch mehrere Fragezeichen hast. Patrick McCurry war jetzt keine große Überraschung, aber war eine Schwachstelle letztes Jahr. Walker Little hat seinen Left Tackle Startplatz verloren an Colvin Lane. Der ist aktuell angeschlagen, kommt hoffentlich im Laufe der Vorbereitung wieder.
Aktuell aber ist Little derjenige, der die Left Tackle Snaps im Training kriegt. Robert Haynes sie auf Center, ist halt eher leicht unterdurchschnittlich und wurde vor allem von Lillian Cohen geholt, weil er das Scheme kennt. Ich meine, du kannst jetzt hier zumindest den einen Jaguars-Pick, den glaube ich niemand kritisiert hat, reinwerfen. Emmanuel Pregnant, der Guard, den sie am zweiten Tag gedraftet hat.
Vielleicht kann der Mikari verdrängen, gerade wenn die Offense eventuell ein bisschen mehr Gap-Scheme weg vom Zone-Running geht. Kann das gut funktionieren. Aber ich gucke mir diese Line an und ich weiß, dass die letztes Jahr, zumindest was Passblocking angeht, teilweise gute Zahlen hatten. Das hat sich aber nur bedingt bemerkbar gemacht. Also gute Zahlen im Sinne von, Passblocking, Passblock-Winrate und so was.
Trevor Lawrence stand trotzdem super viel unter Druck. Das Run-Game war trotzdem richtig mies. Da haben wir in der Saison drüber gesprochen, weil die so richtig gut reingekommen sind. Und ja auch Liam Cohn, das war das, was wir aus Tampa Bay mit ihm in Verbindung gebracht haben. Ab Woche 10. Platz 31 in Rushing Success Rate. Und das auch nur, weil die Raiders so furchtbar schlecht waren.
Ich erinnere mich, da hast du mich doch einmal getrickt mit. Weil ich dachte, die sind doch eigentlich ganz in Ordnung am Boden gewesen. Und Platz 30 in EPA pro Run. Und jetzt gucke ich da halt wieder drauf und sage, ich weiß nicht, was ich mit der Line mache. Das ist jetzt keine Line, wo ich draufgucke und sage, von diesen zwei Spielern erwarte ich einen Riesensprung. Oder das sind die Moves, die diese Line besser machen. Vielleicht ist es Pregnant, vielleicht ist das wirklich ein Unterschiedsspieler.
Mal gucken. Wer aber auch, eigentlich hat, glaube ich, immer Left Guard, wenn ich es richtig im Kopf habe, gespielt im College, müsste dann hier Right Guard spielen. Rodriguez kommt gerade von einer Fußverletzung zurück. Also, Basial Tootin, gut, da bin ich jetzt halt skeptischer gewesen als du jetzt beispielsweise.
Weil ich finde, was ... Ja, ich war eine ganze Ecke niedriger, glaube ich, bei dem als du, Pre-Draft. Weil ich mit Vision, ich fand immer, der hat absolut diese Tendenz, jeden Run nach außen zu pushen. Also ein bisschen so, wo ich nicht weiß, ob das einer ist für 220 Carries oder sowas. Ich find's super schwer greifbar. Und es ist ja eine Unit, die letztes Jahr nicht gut war. Vor allem zweite Saisonhälfte. Selbst in diesem, als die Jaguars als Team gut waren, waren Line und Run-Game schlecht.
Wird das jetzt besser? Warum? Nee, also, von mir wirst du das nicht hören, weil ich bin ja eher von Haus aus der etwas skeptischere von uns beiden, was dieses Team angeht. Und ich hab ja auch diesen, ich mein, haben wir alle diesen Draft sehr kritisiert, weil es halt, finde ich, schon klare Schwachstellen gibt, klare Positionen, die man hätte adressieren können, adressieren müssen und das ist ausgeblieben, sowohl in der Free Agency als dann auch im Draft, wo ich mich frage, wo kommt jetzt die Steigerung her?
Ihr erlebt uns beide relativ sprachlos, mit fragenden Augen. Ich habe natürlich versucht, mir jetzt in der Vorbereitung Antworten da irgendwie zu finden. Und ich glaube tatsächlich, in der Folge heute habe ich am meisten Zeit bei den Jaguars verbracht, um diese Antworten zu finden. Ich gebe dir mal einen Namen, den du wahrscheinlich nicht kennst.
Ich sage ehrlich, ich kannte ihn vorher auch nicht. Der aber eventuell einen Impact haben kann. Und das ist Brian Picucci, der Offensive Line Coach. Oh, nicht schlecht. Ist aber mittlerweile der Run Game Coordinator. Er war aber der Offensive Line Coach unter ihm in Tampa Bay. Und war auch schon in Kentucky. Also bei Kentucky in dem Coaching-Staff unter Liam Cohn.
Ist also vertraut mit dem Scheme, kennt die Offense. Und dann war so, da ist mir so eine Sache aufgegangen, die, glaube ich, Sinn ergeben könnte, im Gesamtbild der Jaguars auch. Nämlich, Run-Game Buccaneers unter Liam Cohn 2024 war viel mehr Gap-Scheme. Viel mehr durch die Mitte, Power-Blocking. Bucky Irving war das natürlich, der das super gemacht hat.
Die Jaguars letztes Jahr deutlich mehr Zone. Ich weiß nicht, warum. Das kann ich dir nicht beantworten. Aber ich frage mich halt, er hat eben dieses, also wie gesagt, es war sein O-Line-Coach, er hat den jetzt nach Jacksonville geholt und der wird jetzt der Run-Game-Coordinator der Jaguars sein. Ich frage mich, ob das vielleicht so ein Move ist, wo Liam Cohn sich selbst gescoutet hat und gemerkt hat, okay, ich brauche da mehr.
Irgendwie, ich brauche da andere Gedanken, ich brauche da einen anderen Einfluss von jemand anderem und versuche da wieder mehr zu seinen Wurzeln zu gehen. Weil wenn ich das dann Versuche hier anzuwenden. Und du mir dann sagst, okay, das wird ein Gap-Scheme. Du kriegst viel Power rein. Da könnte Pregnant halt auch, wie gesagt, Sinn ergeben.
Das ist vielleicht für Tuten auch nicht schlecht, weil er klarere Reads kriegt, verglichen mit einem Zone-Run-Game. Das stimmt. Er ist aber jetzt vom Buddy-Type nicht unbedingt der Spieler, den ich jetzt gerne viel durch die Mitte sehen würde. Okay, aber da würde ich jetzt klar dagegen argumentieren. Bucky Irving auch nicht. Das hat halt auch funktioniert.
Ja, hab ich gerade, als ich es gesagt habe, dachte ich auch so, Bucky Irving ist auch nicht der Buddy-Type. Und sie haben ja Chris Rodriguez auch. Also wenn du halt sagen willst, Chris Rodriguez kriegt 150 Carries und Bachel Tuten kriegt 170, das kann ja auch so aufgehen. Ist dann für Fantasy kacke, aber funktioniert halt vielleicht dann für die Jaguars.
Das ist so die eine Antwort, die ich jetzt im Laufe der Analyse irgendwie versucht habe, da mir zusammenzubasteln. Weil das ja eben auch, und da kommen wir zum anderen Offense-Punkt, zu dem passt, wie sie halt ihre Playmaker zusammengestellt haben. Wo sie ja offensichtlich mehr mit Titans machen wollen.
Ja, da haben wir den Blocking-Tight-End-Pick in Runde 2. Und generell ist ja das Passspiel das, was sie ausgezeichnet hat. Also Dropback, Expected Points Added per Play, Platz 10. Du hast gerade die Zahlen fürs Run-Game genannt, die katastrophal aussahen. Im Passspiel war man da ganz gut unterwegs. Und da hast du natürlich auch die Receiver, die dann auch überraschend großen Impact hatten.
Also man hat über Brian Thomas geredet. Und am Ende bekommst du Jacobi Myers und Parker Washington, die da irgendwie. Das meiste machen und dann ist da ja noch ein gewisser Travis Hunter, der entweder auf der einen noch auf der anderen Seite, irgendwo wird er einen Impact haben wahrscheinlich, ne? Es wird in der Defense sein. Und es schmerzt mich, das zu sagen, weil ich immer noch glaube, er könnte in einem Vakuum betrachtet, könnte er als Receiver einen noch größeren Impact haben.
Und das war ja auch das, wo wir hin unterwegs waren letztes Jahr. Die haben ja ganz klar, das ist ja so, hat sich seine Rolle ja entwickelt. Dann hat er sich verletzt, Woche sieben war es, glaube ich, Woche sieben, Woche acht. Und dann eben kam der Meyer-Straight und der Washington-Breakout und plötzlich hast du drei Receiver und einen klaren Need auf Corner im Vergleich.
Nach dem, was man bisher hört im Training-Camp, auch tendenziell mehr Defense als Offense. Ich denke, da wird es hingehen. Ich denke, die werden den primär als Corner brauchen. Sie werden ihm Snaps in der Offense geben, hier und da. Allein auch, um das irgendwie im Flow zu halten und jetzt nicht einfach nur nach einem Jahr oder nach einem halben Jahr dieses Experiment komplett zu begraben, aber ich denke, Travis Hunter wird primär Corner spielen und ist halt auch die Frage, die Anschlussfrage, wenn die Offense mehr mit 12-Personal macht, was eine klare Veränderung wäre.
Liam Cohn eigentlich viel 11-Personal, da war ein Tampa Bay so, das war jetzt in Jacksonville so. Wenn die mehr auf 12-Personal gehen, was, also alles andere wäre absurd, nachdem sie jetzt diesen Burkircher-Pick machen und, und, äh, Brenton Strange natürlich haben, der ja echt richtig gut ist, Und wenn die mehr in 12-Personal sind, dann hast du ja jetzt schon drei Receiver für zwei Spots.
Willst du dann da Hunter noch reinzwingen? Er hat natürlich das Talent, keine Frage, aber willst du ihn dann da noch reinzwingen in diese Rotation? Oder sehen wir halt wirklich, Hunter ist dein Nummer-eins-Corner und hat so seine sieben, acht Plays in der Offensee der Woche, die halt irgendwie eingebaut werden?
Ich werde da keine Predictions mehr abgeben zur Rollenverteilung. Das ist meine Prediction. So glaube ich, dass es kommen wird. Und es macht wahrscheinlich auch einfach Sinn, weil der Bedarf jetzt, wie du schon gesagt hast, defensiv einfach größer ist. Die Defense war die bessere Unit in Summe, aber trotzdem ist da vielleicht individuell der Bedarf etwas größer.
Willst du noch was zu Trevor Lawrence sagen? Eine Victory Lap train, meinst du? Das hättest du in einem Quarterback-Ranking machen können mit dem offenen Punkt 10 und hast es versäumt. Fair. Nein, ich meine, ich habe ja vor der Saison damals gesagt, Ich glaub noch dran, ich hatte ihn als meinen MyGuy, aber jetzt muss auch der Sprung halt kommen.
Oh, der Sprung kam dann aber eben auch. Und ich hab mir, auch bei ihm finde ich, die Entwicklung ist ja auch total das, was du halt dir erhofft hättest dann. Am Anfang ein bisschen wackelig und ein bisschen holpriger und zweite Saisonhälfte dann richtig. Zweite war sehr stark, ja. Also nach der ersten Saisonhälfte, ich erinnere mich noch.
Das war auch wild dann auch teilweise. Da hab ich dir das, glaube ich, sogar noch unter die Nase gerieben. Und dann wurde mir das sogenannte Maul gestopft in der zweiten Saisonhälfte. Aber trotzdem, das ist, ich weiß nicht, ich finde nicht, dass man jetzt auf die komplette Saison gucken kann und sagen kann, okay, ich erwarte, dass es so weitergeht.
Er spricht viel dafür, weil das ja auch, das ging ja Hand in Hand mit dem Washington Breakout und dem Myers-Trade. Der Myers-Trade hat da viel gemacht. Genau, der Myers-Trade war super wichtig dafür und die bleiben ja alle. Also du hast ja das gleiche Personal, fast die exakt gleichen Umstände. Richtig.
Dementsprechend erwarte ich jetzt keine Regression. Mhm. Mal so eine ganze Saison. Ja, weil die Ansprüche steigen. Ist fair, ist fair. Ich würde aber auch, also der hatte halt die zweite Saison, der hatte ja wirklich, fast nur gute Spiele, inklusive auch zum Beispiel dieses, also das Spiel, das ich immer noch zurückdenke, ich glaube, das mir am meisten in Erinnerung geblieben ist, ist das Spiel in Denver gegen diese Broncos Defense, wo er einfach unfassbar gut war.
Der hatte die letzten sechs Wochen der Regular Season 15 Touchdowns bei einer Interception. Der hatte 17 Big-Time-Throws in den letzten sechs Wochen. Das sind mehr, als CJ Stroud in der gesamten Saison hatte. Ich möchte kurz, aber zum Verhältnis, fünf dieser Touchdowns gegen die Jets. Fair. Er ist ja schon gegnerabhängig und hübscht so eine Statistik gut auf.
Er hatte aber auch über 350 Rushing Yards und neun Rushing Touchdowns letztes Jahr. Das ist der überraschende Part eigentlich. Ja gut, dass er die Athletik hat, das ist so ein bisschen wie Justin Herbert. Die Athletik war eigentlich immer klar, irgendwann haben diese Quarterbacks halt länger mal nicht genutzt.
Ich bin da schon sehr optimistisch. sag aber natürlich auch, ich kann nicht auf der einen Seite sagen, ja, O-Line, hm, ich weiß nicht, Run-Game, hm, ich weiß nicht so richtig, geht das mit diesen Titans gut auf und dann irgendwie bei Trevor Lawrence jetzt die nächste, Stufe raushauen, aber ich bin schon optimistisch, dass wir jetzt Lawrence fest in dieser Top-12 Quarterback-Gruppe drin haben und er da auch bleibt. Ja.
Also das muss eigentlich die Erwartungshaltung jetzt nach dieser Saison sein. Die Defense war richtig stark. Auch da verändert sich wenig, außer, du hast ihn ja schon angesprochen, den Verlust von Devin Lloyd. Das ist schon mal ein wichtiger Faktor. Das war einer der besten und sichsitzenden Spieler. Total, ja.
Der jetzt nicht so wirklich ersetzt wurde, wenn man ehrlich ist. Und es war eine Defense. Wir haben ja bei den Texans schon das angedeutet. Bei den Jacksonville Jaguars ist es noch krasser. also Stichwort Takeaways, Turnover, die hatten 31 Takeaways. In Summe 22 Interceptions. Ja. Das musst du erstmal auch halten können. Also es gab nur ein Team, was insgesamt mehr hatte, auch Interceptions, eine mehr, die Bears, aber...
Wo wir auch davon ausgehen, dass es deutlich mehr geht. Genau, und auch da werden wir darüber sprechen, dass man das nicht so zwingend erwarten kann. Das ist einfach zu... Ja, das kann mal in einer Saison halt krass, in die eine Richtung schwenken und dann in der nächsten Saison hast du nur noch die Hälfte der Interceptions.
Deswegen, dann performst du schlechter. Also gerade so Expected Points Added, werden da natürlich dann auch ein bisschen. Ja, reißen da viel raus. Diese Interceptions. Ich geh jetzt hier mal aus den Wagenformulierungen raus. Also weil in der Offense sag ich halt, ich glaub, das Rungame wird besser sein. Ich halte sehr viel von Liam Coe und ich halte viel von Trevor Lawrence. Ich glaube, die Offense wird gut sein.
Ich glaube, defensiv werden wir einen klaren Rückschritt sehen bei den Jaguars. Der Pass-Josh letztes Jahr war ja super dünn. Das war Josh Heinz Allen und das war's. Die Jaguars hatten auch nur 32 Sacks letztes Jahr. Da waren nur fünf Teams noch schlechter. Wo sie erstaunlich gut waren, war gegen den Run.
Also die Takeaways halt im Passing-Game vor allem. Down für Down extrem gut gegen den Run. Platz drei in Rushing-Success-Rate defensiv. Platz sieben in EPA pro Run. Also eine legit Top-5, Top-6-Run-Defense. Und das, obwohl sie sehr viel aus einer leichten Box heraus verteidigt haben. Und es war die ligaweit beste Run-Defense aus einer Lightbox.
Besser als die Rams, besser als die Seahawks. Also jetzt nach Success-Rate, Down-for-Down gesprochen. Wie viel hat da Devin Lloyd? Darauf wollte ich genau gerade kommen. Das liegt nämlich maßgeblich daran. Also Heinz Allen ist natürlich eine absolute Bank, Pass-Game und Run-Game. Aber ansonsten lag das vor allem daran, dass sie richtig gute Second-Level-Run-Defender hatten. Mit Foye Oluokun, mit Devin Lloyd und mit Andrew Wingard.
Also ihre beiden Linebacker und ihr primärer Box-Safety. Problem ist, nicht nur Lloyd ist weg, Wingard ist auch weg. Also zwei von den dreien sind nicht mehr da. Sie haben junge Spieler, die in diese Rollen wahrscheinlich aufrücken sollen, im besten Fall, mit Ventrell Miller auf Linebacker, Antonio Johnson auf Safety.
Haben wir beide auch ein bisschen gesehen letztes Jahr, waren beide jetzt nicht schlecht in kleiner Sample-Size. Aber das ist ja schon die erste Riesen-Projection für diese Defense, die letztes Jahr schon overperformed hat. Und wenn wir es dann auf den Pass-Rush erweitern, wie gesagt, Heinz Allen, absolutes Monster, 95 Quarterback-Pressures in der Regular Season.
Nur Hutchinson hatte noch mehr und der hatte, ich glaube, 60 Pass-Ross-Snaps mehr als Heinz Allen. Ansonsten aber halt keiner über 50, teamintern. Keiner außer Heinz Allen hatte mehr als fünfeinhalb Sacks. Trevor Walker war Platz 3, teamintern mit 3,56 auf die Saison gesehen. Und auch hier müssen wir Lloyd nochmal reinpacken.
Der hatte nämlich die viertmeisten Quarterback-Pressures bei den Jaguars letztes Jahr. Als Blitzer natürlich in erster Linie. Aber sie haben ja auch immer wieder mal an die Line of Scrimmage gestellt, das kannst du mit ihm machen. Das heißt, auch hier ist echt so die Frage, diese Production musst du erst mal wiederholen. Und da reden wir noch gar nicht von dem, dass das Lloyd ja auch das Hirn dieser Defense irgendwo war, letztes Jahr.
Deswegen, das ist die Unit, wo ich sage, ich glaube, da werden wir eine merkelche Regression kriegen. Ja, ich hatte gerade noch einen Gedanken dazu, der mir dann auch sofort wieder entfallen ist. Mein Hintern ist brei. Ich kann dir einen Gedanken geben noch, weil ich einen habe, um das zu kontern, was ich gerade gesagt habe.
Wie viel kann es vielleicht halt besser werden, wenn jetzt Travis Hunter ihr Nummer 1 Corner ist und sie das Ganze mehr um ihn herum aufbauen? Kriegen wir da vielleicht ein bisschen Gegenströmung quasi? Ja, absolut, weil da hat ihn ja schon die individuelle Qualität gefehlt. Klar, sie hatten diese ganzen Interceptions und Turnovers, aber so diesen klaren Nummer-Eins-Corner in der Form, das würde extrem helfen, logisch.
Und das traue ich ihm auch zu, das müssen wir ihm auch zu kommen, weil wir beide waren ja nun mal sehr hoch, was das individuelle Talent angeht. Ist der denn topfit und alles? Kann der ... Ich glaube, er hat so leichte Limitationen noch, aber das sollte nichts Ernstes sein. Und sie haben ja auch einen guten Slot-Corner mit Jordan Lewis, der hat sich dann spät in der Saison am Fuß verletzt, soll aber jetzt auch dann wieder alles bald machen können.
Es ist eine Zone-Defense, wenig Single-High-Coverage, das heißt, du hast jetzt auch nicht unbedingt viel, wo du diese krassen 1-gegen-1-Cornerbacks außen brauchst und ich glaube schon, dass Hunter da wirklich ein Riesenfaktor sein kann, wenn jetzt wirklich sagen, okay, der spielt halt 50, Snaps-Defense und 10 Offense oder so jede Woche oder irgendwas in der Richtung.
Wann wird diese, da habe ich nämlich gerade, während du gesprochen hast, viel drüber nachgedacht, weil ich da noch nicht zu einem klaren Urteil gekommen bin. Wann ist diese Saison ein Erfolg? Und es fällt mir super schwierig, deswegen war ich auch, zoomt aus so ein bisschen. Weil ich dachte mir, meine Erwartungshaltung ist relativ gering. Ich erwarte auch, eine Regression, zumindest was den Rekord angeht, ob sie jetzt sportlich, sportlich balanciert sich das vielleicht so ein bisschen aus.
Dass die Offense in manchen Teilen besser wird, die Defense einen leichten Rückschritt hat. Weißt du, dass sie dann aber ungefähr, ich glaube aber, dass sie in Sachen Rekord ein bisschen einen Schritt zurück machen. Aber Aber eigentlich müsstest du doch da draus schauen, wenn du es positiv drehen willst, okay, letztes Jahr starke Saison gehabt.
Nicht viele Verluste, klar, ein, zwei, die vielleicht ein bisschen wehtun. Aber auch, also Travis Hunter alleine als individueller Spieler, von dem du ja in Saison eins noch nichts hattest. Also machen wir uns jetzt vor, du hattest einfach nichts von seinem Talent, weil du erst keine klare Rolle für ihn hattest und dann war er verletzt.
Nach seinem besten Spiel, genau. So, nach seinem besten Spiel war er verletzt. Dass du mit dem alleine jetzt schon mal planen kannst, dass du vielleicht von dem eine ganze Saison bekommst. Devin Lloyd tut weh, ja, Travis Etienne. Vielleicht tut das gar nicht so weh. Aber es muss doch schon als also ich finde schon, dass der Anspruch sein muss, A wieder in die Playoffs zu kommen, B ein Playoff-Spiel zu gewinnen.
Es ist witzig, weil ich auch super lange rumüberlegt habe, weil ich fand es hier auch am schwierigsten. Also bei den anderen dreien hatte ich relativ schnell, klare Ideen, was ich als Erfolg verbuchen würde. Und dann mein erster Satz hier ist, Saison wird ein Erfolg, wenn die Jaguars mindestens ein Playoff-Spiel gewinnen. Ja, witzig.
Kommen wir beide nach langem Nachdenken zum gleichen Schluss. Ja, also, mein Mann kann, ich finde. Der philosophische Gedanke dahinter quasi wäre eben zu zeigen, dass du ein jährlicher Playoff-Anwärter bist. Dass du jetzt nicht ein Jahr hattest, hui, alles super, zweiter Gehäufte, und dann jetzt gehen sie acht und neun.
Und der fragt sich dann halt, ist das ein Strohfeuer gewesen oder was auch immer. Deswegen, ich glaube schon, ich sehe, nagelt mich nicht drauf fest, vielleicht bis zur Tour habe ich meine Meinung nochmal geändert. Ich sehe aber aktuell Houston stärker in der Division. Glaub aber trotzdem, dass die Jaguars zweistellige Spiele gewinnen und dass sie in die Playoffs kommen sollten.
Wenn sie das nicht schaffen, wäre das eine echte Enttäuschung. Ich finde, Playoffs müssen das Ziel sein. Und dann Erfolg wäre es eben, das war dann für mich so dieses, okay, wenn sie sagen, Playoffs ist das Ziel, was die Selbsterwartungshaltung ist, dann muss Playoff-Sieg eigentlich das sein, was man sagt, damit die Saison Erfolg ist.
Da kommen wir doch beim gemeinsamen, Fazit sozusagen raus. Ich sag dir ganz ehrlich, mein Hirn ist brei. Bei mir ging es jetzt echt tatsächlich. Ja, bei mir gar nicht wegen Temperatur oder so, sondern weil wir nehmen ja jetzt nicht an dem Mittwoch als Podcast-Tag. Wir nehmen jetzt am Donnerstag auf. Ich habe halt noch ganz viele andere Sachen vorher parallel gemacht, während ich die Folge vorbereitet habe.
Mein Hirn ist brei nach zwei Previews, die ja wirklich auch vorbereitungsintensiv sind. Das stimmt, ja. Nach zwei Previews in einer Woche. Aber wir wollten natürlich keine Woche ausfallen lassen. Können wir uns auch gar nicht erlauben. Wir müssen diese acht Previews schaffen vor der Saison und natürlich dann auch vor unserer Tour.
Deswegen, das war unsere Preview auf die AFC South. Ich bin super gespannt dann, wie wir die am Ende auf der Tour ranken, weil ich habe jetzt bewusst manche Dinge noch nicht nachgegeben. Gefragt. Du hast es jetzt gerade schon gesagt, die Texans eher vor den Jaguars, also da einen Wechsel. Was können die Titans erreichen? Kann sich aber auch noch ändern.
Das ist ja auch so ein, gerade wenn zwei Teams eng beieinander sind, wir haben jetzt Ende Juli, Anfang August, wenn ihr die Folge hört. Ich gucke noch gar nicht so richtig auf die Schedules. Mir wurde auch schon geschrieben, als wir über die Patriots gesprochen haben, guckt doch mal auf den Schedule.
Ich finde halt Schedule, Ist vor der Saison ein Ticken overrated? Ich weiß nicht, ob das ein Hot Take ist, aber ... Ich finde, es kommt immer ... Dieses Strength-of-Schedule-Dinger? Lass uns danach der Saison draufschauen. Weil du erwartest ja von ganz vielen Teams was anderes, als das, was du dann bekommst. Es gibt halt welche, die gut gemacht sind, welche, die schlecht gemacht sind. Ich finde, die, die einfach nur gucken, die quasi die Vorjahres-Records von den Gegnern nehmen und dann sagen, die haben einen guten oder schlechten Schedule.
Was ich halt interessant finde, ist, wenn solche Prognosen wirklich mit zum Beispiel Win-Total-Over-Under-Arbeiten, solchen Geschichten, weil da kriegst du ja ein Gefühl dafür, wie der Markt es sieht. Der ist nicht immer richtig, ist natürlich auch klar, aber das ist schon ein bisschen aussagekräftiger.
Und klar, dann teilweise ist es auch einfach die persönliche Einschätzung. Also, wenn ich jetzt halt sehe, ein Team spielt gegen viele Teams, die ich stark erwarte. In der, das ist jetzt hier heute kein Thema, aber das wird dann für die Tour, für die Season- Prognosen und das alles, da wird es natürlich eine Rolle spielen.
Und das ist dann klar auch für das Thema Playoffs. Deswegen tippen wir ja beide dann am Ende auch die komplette Saison durch, um da irgendwas rauszukriegen. Aber ja auch zum Beispiel für den Draft, also wenn es halt darum geht, ich glaube nicht, dass die Cardinals auf dem Papier das schlechteste Team der Liga sind, aber wenn ich mir den Schedule angucke, dann kann ich mir sehr gut vorstellen, dass die am Ende den Nummer-eins-Pick haben, solche Sachen.
Es sollte auch gar nicht so extrem gerade klingen, aber für mich, ich warte immer erst unsere ganzen Division-Previews ab, weil vorher, würde ich halt nicht behaupten, also ich bin nach den Division-Previews viel tiefer drin in der Materie und bei einzelnen Teams, wie stark ich sie einschätze oder wie schwach als vorher.
Und deswegen bringt es mir meistens vorher gar nicht so viel, jetzt wirklich auf einen Schedule zu schauen und sagen, okay, niemals gewinnen die diese Anzahl an Spielen. Ja. Das wird sich dann erst ergeben. Aber gut, das soll es an dieser Stelle gewesen sein. Division Preview Nummer 4, AFC South. In der Woche geht es weiter.
Dann mit Nummer 5 und dann nehmen wir uns auch schon der Tour. Das war es für heute. Schöne Woche wünsche ich. Macht's gut, ciao. Ciao, ciao.