Down Set Talk! - Der NFL Podcast von RTL· Folge 600

NFL 2026 Division Preview #5: AFC West

Donnerstag, 13. August 2026 · 2 h 19

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Shownotes

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Ja, sind wir doch schon wieder am 13. August 2026 mit einer neuen Folge Downset Talk. Das ist der offizielle NFL-Podcast von RTL mit mir, Christoph Kröger und Mr. RTL Adrian Franke. Einen wunderschönen guten Tag. Naja, so wie ich die ganzen Posts verstehe auf Social Media. Im Hauptprogramm, der Mann. Sollte mich noch nie jemand genannt.

Technisch gesehen müsstest du mich jetzt Mr. Sky nennen, wenn wir ganz genau sind. Stimmt. Aber nein, ich freue mich. Also alle, die es nicht gesehen haben, ich werde in der kommenden Saison das 22.25 Uhr Spiel jede Woche machen auf Sky. Das ist eine prägnante Zahl auf jeden Fall. So eine prägnante Uhrzeit, die kann man sich gut merken.

Ich habe in meinem Kopf eigentlich immer 22 Uhr, aber das ist natürlich falsch. Das will ja niemanden verwirren. Nee, und ich hab richtig Bock drauf, weil ich mein, wenn man sich so den Schedule anguckt und so, die Spiele, die da auch sind, jetzt Woche eins, weiß ich auch schon, hab ich auch schon, darf ich auch schon kommunizieren, ist auch, glaub ich, schon überall offiziell kommuniziert worden, haben wir Packers gegen Vikings.

Das sind meistens richtig, richtig coole Spiele, es ist so vom Slot her, find ich, cool, weil du nicht ganz in diesem Chaos des 19-Uhr-Slots bist, sondern so ein bisschen da, vielleicht so ein bisschen weniger Action drumherum noch hast. Ein anderes Spiel natürlich, das es dann bei RTL gibt, parallel, und dann eben das Live-Spiel auf Sky Die Konferenz natürlich auch, also footballmäßig seid ihr wirklich bestens versorgt.

Ja, da wird dick aufgefahren, habe ich gesehen, auf jeden Fall. Bei uns auch hier bei Downset Talk, allerdings anders. In drei Wochen gehen wir auf Tour und wer noch kein Ticket hat, sollte das schleunigst nachholen. Essen ist ausverkauft, bei den anderen gibt es noch ein paar Tickets. Schaut gerne mal vorbei bei Ticketmaster oder bei Florida Touring, da könnt ihr die Tickets kaufen.

Nicht mehr lange Zeit und wir haben das noch gar nicht kommuniziert, also die Tickets sind ja ein bisschen teurer als die letzten Jahre, das liegt natürlich zum einen daran, dass die Locations deutlich größer geworden sind und das unterschätzt man gerne mal, wenn man da dann, wenn man so von draußen drauf guckt, die Mieten für diese Locations werden auch entsprechend höher, aber.

Wir haben uns auch nicht lumpen lassen und haben in Sachen Bühnenbild mal ein bisschen was gemacht und nicht immer nur irgendwelche Requisiten Requisiten benutzt, die da gerade rumstanden in der Location. Nein, wir werden dieses Mal mit unserem eigenen kleinen, Ein Tourbus, kann man das schon nennen? Ist jetzt kein Nightliner, aber ein kleiner Tourbus.

Werden wir unsere eigenen Stühle dabei haben? Werden ein Bühnenbild dabei haben, wo ich noch auf das finale Design tatsächlich warte. Gut, drei Wochen vorher. Wir wissen grob, wie es aussieht. Es wird gut, es wird gut. Es wird was mit Football zu tun haben, überraschenderweise. Also da haben wir uns nicht lumpen lassen. Wer das sehen möchte, wie gesagt, in drei Wochen am 1. September geht es los. dann fünf Termine in ganz Deutschland. Und für alle, die schreiben, warum seid ihr nicht hier?

Warum seid ihr nicht hier? Außer so Leute, es hat neulich jemand geschrieben, wollt ihr nicht mal nach Coburg kommen? Christoph war doch schon mal in Coburg. Also wir müssen uns schon so ein bisschen danach orientieren. Faire Frage, muss man an der Stelle sagen. Da kamen auch schon andere Städte. Coburg ist wahrscheinlich noch verhältnismäßig groß. Ich habe Freunde, die in Coburg wohnen.

Ich bin tatsächlich, ich bin, das ist ein bisschen woanders, aber in der Nähe von Coburg in zwei Wochen. Und wir müssen uns schon ein bisschen daran orientieren, wo auch genug Leute leben. Wir rotieren ja auch immer. Also mal München, mal Stuttgart im Süden. Wir sind ja immer ein bisschen... Ich meine, Köln war, glaube ich, Köln und Hamburg sind, glaube ich, die beiden, die wir jedes Jahr gemacht haben bisher.

Weil die natürlich auch... Also Köln, klar, ist einfach ein riesen Spot und ein großes Einzugsgebiet. Köln und Hamburg sind immer verkaufen am meisten Tickets. Genau, und Hamburg ergibt halt da im Norden auch einfach am meisten Sinn. Aber sonst rotieren wir ja auch wirklich rum. Und deswegen versuchen wir da alles zu machen.

Was ich viel, dieses Jahr wirklich viel gekriegt habe, ich weiß nicht, ob du es auch bekommen hast, ist Österreich und oder Schweiz. Das haben wir jetzt bisher noch gar nicht in Angriff genommen. Ich weiß nicht, wie groß da unsere Hörerschaft ist, das müssen wir sich vielleicht mal angucken, aber da sind wir jetzt bisher leider noch nicht aufgetreten.

Verhältnismäßig klein, aber ich finde schon, dass man mal eine kleine Location machen könnte, weil ich liebe Wien. Ich war zwar noch ein, nee, zweimal war ich da. Tolle Stadt, da mal gerne hin. Ich meine, wir haben immer nicht so viel von der Stadt, das ist das Problem. Das ist echt so, ja. Das klingt dann immer irgendwie ganz spaßig.

Aber jetzt dann gerade auch noch, wenn wir nicht mit der Bahn fahren, sind wir ein bisschen flexibler, aber wir fahren länger. Und ich war noch nie so richtig in der Schweiz. Ich kenne die Schweiz besser als Österreich. Also Wien kenne ich. Ich glaube, Wien war ich tatsächlich noch gar nicht. Ich glaube nicht, nee.

Deswegen, ja. Ich meine, vielleicht ist es was, für irgendwann mal da auch einen Stopp zu machen. Reizvoll wäre es auf jeden Fall. Es gibt ein Restaurant in Zürich, in das ich unbedingt mal möchte. Das ist natürlich dann ein starkes Argument. Mal schauen. Ich habe aber noch ein bisschen Housekeeping zu betreiben, abgesehen von der Tour.

Denn die Downset Talk, Fantasy Football Bundesliga, gibt es natürlich auch dieses Jahr wieder. Michael Klok und sein ganzes Orga-Team sind schon fleißig am rödeln. Denn die Anmeldephase läuft bereits und die läuft noch bis zum 22. August. Also ein paar Tage habt ihr da noch Zeit, euch anzumelden und das Ganze findet ihr.

Das findet ihr über diverse Wege. Ich sage jetzt einfach mal downsettalk.de, da kommt ihr auf jeden Fall dahin. Es gibt diverse Social Kanäle vom Fantasy Football Bundesliga Orga Team, aber nur mal hier die Rahmendaten, wie gesagt Anmeldephase bis 22.08. Dann ab dem 24.08. kriegt ihr Einladungen geschickt und dann geht es mit den Drafts am 31.08.

Los. Alles Weitere findet ihr auf den Seiten der Bundesliga. Und an der Stelle auch noch mal der Hinweis, The Pink Panther hat letztes Mal gewonnen. Das tut dir weh. Ist der deutsche Meister der Fantasy Football Bundesliga geworden. Mein Cousin, der mit mir in sämtlichen anderen Ligen eh schon am Start ist.

Und jetzt auch noch in die Hörerliga kommt, weil er diesen Bums gewonnen hat. Stimmt, wenn ihr Christoph eine Freude machen wollt, dann guckt, dass irgendwer ihnen entthront. Nein, aber was ich auch noch sagen wollte, ist, es lohnt sich wirklich, auch wenn ihr auf Social Media seid, natürlich den Kanälen zu folgen, weil auch wenn ihr jetzt zum Beispiel sagt, ja, ich bin so ein bisschen neu und so, zum einen, da wird wirklich sehr fleißig werden da auch Fragen beantwortet, also wenn ihr da irgendwo auf Twitter oder wo auch immer eine Frage stellt, in der Regel kriegt ihr da auch eine Antwort und auch solche Geschichten wie, Mockdrafts und sowas, also wenn ihr mal in Mockdraft da irgendwie rein wollt

oder einen verfolgen wollt, auch das findet ihr da immer wieder. Und Stichwort Fantasy Football, das wir kommen da jetzt natürlich in die heiße Phase, wir machen noch zwei RTL Plus Bonusfolgen zum Thema Fantasy Football eine kommt schon diese Woche ein Q&A, da habt ihr auch schon Fragen eingereicht, zu Fantasy und dann werden wir wahrscheinlich auch noch einen Mockdraft machen, aber da halten wir euch auf dem Laufenden, aber so wir wollen ja heute über die AFC West sprechen bevor wir das machen, aber natürlich noch eine Quick Question.

Die kommt von Steven. Steven schreibt, Jeremiah Love an 3 im Draft oder B. John Robinson 25 Millionen im Jahr zahlen. Welchen Weg würden GM Franke und Kröger einschlagen? Das klingt hier so ein bisschen so, als müssten wir uns einigen. Als wären wir ein Duo. Als wären wir ein GM-Team. Und keiner gilt nicht, oder?

Nice try? Natürlich nicht. Du musst dich entscheiden. Ich finde, es ist aber eine einfache Frage, weil ich finde, es sind auf jeden Fall die 25 pro Jahr für Bishan. Das ist eine ganz klare Nummer. Zum einen, das ist ja auch ein Thema des Problems, wenn du einen Running Back an drei pickst, der kriegt ja gleich diese 13, 14, 15 pro Jahr, Stand jetzt.

Das Gehalt verändert sich natürlich, aber der ist ja schon auch in dem oberen, dieser Top-5-Range auf der Position, was den Vertrag angeht. Und dann ist die Alternative halt so viel lukrativer. Also wenn du in diesen Höhen des Drafts eben auf eine High-Value-Position gehst, also Quarterback oder, Receiver, Passrusher, Offensive Tackle, da ist der Unterschied viel größer, was das Gehalt angeht, zum Gehaltsgefüge auf der Position in der NFL und diese Spieler findet man ja deutlich schwieriger anderweitig.

Also diese potenziellen Top-Receiver und so, die findest du ja so viel schwerer oder Offensive-Flyman-Pass-Rusher in ihrer Prime. Das heißt, ich glaube, das ist eine relativ klare Nummer. Du würdest immer eher einen Running Back vielleicht ein paar Millionen im Jahr mehr geben, als einen in Anführungszeichen zu hoch zu draften.

Also das mit den Top 5, das müssen wir natürlich jetzt mittlerweile wieder revidieren. Jeremiah Love ist da natürlich durch die Vertragsverlängerung nicht mehr ganz so hoch. Ich glaube, Platz 10, was Durchschnittsgehalt pro Jahr angeht. Na, so niedrig, echt? Ich guck mal mal nach, ich hab's doch irgendwo hier offen. Ich weiß, dass er von den Garantien her, glaube ich, immer noch die 1 ist.

Weil der Rookie-Vertrag natürlich komplett garantiert ist. Ja, ja klar, Garantien ist er auf Platz 1. Du hast gedacht, Durchschnittsgehalt irgendwie so 6, 7 immer noch? Nee, Platz 10 tatsächlich, ja, hab ich mich nicht verguckt. 13, knapp über 13 Millionen. Wie gesagt, es sind halt drei Verträge nochmal oben drauf gekommen auch, beziehungsweise weiß ich nicht, inwiefern die drunter waren, aber doch müssten ja... Ja, die waren drunter.

Diese Offsaison allein sind vier drüber gegangen, weil A-Chain ja auch schon war. Stimmt. Kenneth Walker auch. Kenneth Walker auch noch dazu. Ja gut, Free Agency noch dazu. Ja, dann noch mehr. Es ist ein bisschen gepurzelt, aber das Ding ist halt, oder mein Hauptargument, ich stimme dir zu 100 Prozent zu, zum einen natürlich, weil du eben weißt, was du für einen Spieler bezahlst und bei Love, es ist halt immer noch ein gewisser Gamble.

Wir haben auch schon, also Leonard von Nett ist nicht das geworden, was man sich, glaube ich, damals vorgestellt hat und das war auch ein sehr, sehr früher Pick. Beispiel. Ich finde aber, wir müssen halt gucken, von welchen Unterschieden wir hier finanziell reden. Also, wir sprechen ja von einem Spieler, Also ein Unterschied von 10 Millionen zwischen einem Jeremiah Love und einem Bijan. Also grob 10 Millionen.

Wenn du das mal auf andere Positionen umdenkst, das ist halt nichts. Das ist... Also aktuell, warte mal, vielleicht finde ich einen. Das sind alles die Rookie-Quarterbacks. Das ist ein Rookie-Quarterback. Unterschied. Die bekommen so um die 10 Millionen im Jahr. Das hängt natürlich davon ab, wo die gedraftet wurden.

Ja, genau, aber so die Top-Leute. Also Cameron Ward ist bei 12, Kelly Williams bei knapp 10. Ja, ich bin es auch nochmal aus einer anderen Richtung angegangen, nämlich so die Frage, wenn wir jetzt die 25 nehmen, also bei Bijan sind es ja 22,5, also bis zu 25, aber nehmen wir mal die 25 pro Jahr, was bekommst du auf anderen Positionen?

Weil es ist ja immer auch die Frage, wenn ich mich für Bijan entscheide, die 25, glaube ich ja dann nicht woanders. Genau, die fehlen an anderer Stelle. Und ich meine, wir hatten auch da ja jetzt wirklich einige Verträge, also die Titans haben gerade mit Peter Skoronsky verlängert, das sind 25 im Jahr.

Finde ich jetzt, ist Peter Skoronsky oder Bijan Robinson so ist das jetzt so ein verpasse ich jetzt da viel, wenn ich jetzt so einen guten Guard nicht hab, so in dem Vergleich. Darf ich dir ein Gegenszenario bieten? Wen hättest du lieber, Patrick Sautain oder B. John Robinson? Corner ist tatsächlich der schwierigste, schwierigste Position, die ich aus meinem Argument ausgeklammert hab, weil das nämlich nicht für mich arbeitet.

Corner ist schwierig, weil wir da jetzt echt schon länger keinen, nicht über diese krassen Sprünge gesehen haben. Bei Running Back ja auch nicht, die kam ja jetzt diese Offseason, das war ja so die Offseason jetzt, wo das passiert ist. Ich wollte es aber mal mit offensiven Playmakern vergleichen. Und da will ich dir drei Fragen geben, drei Spieler.

Und du sagst mir, was du glaubst, wäre auf eine Offense ... Ja, größerer Impact ist immer so ein bisschen schwierig. Aber wen hättest du lieber, wenn du jetzt einfach eine Average Offense durch die Bank weg hast? Christian Watson oder B. John Robertson? Ich bin großer Christian-Watson-Fan, aber B. John. Jameson Williams oder B. John Robinson?

Ich bin großer Jameson-Williams-Fan, aber B. John. Okay, und den finde ich am schwierigsten. Also das sind alles Receiver, die in dieser Range halt auch natürlich bezahlt werden. Devonta Smith oder B. John Robinson? Ich bin nicht der größte Devonta Smith-Fan. Deswegen B. John Robinson tatsächlich. Ja, krass. Aber B. John ist natürlich auch noch mal ein Special. Ja gut, klar.

Also zum Beispiel, wenn du mir jetzt Jonathan Taylor jeweils immer gegeben hättest, der ja fast genauso viel kostet. Oder den Coles fast genauso viel kostet im Schnitt pro Jahr, dann würde es bei mir anders aussehen, weil ich halt bei Bijan noch das bessere Gesamtpaket einfach bekomme und in meinen Augen halt den kompletteren Playmaker.

Ja. Dementsprechend ist das halt für mich dann schon immer noch pro Bijan und bei anderen, selbst bei Jameer Gibbs, würde ich mich glaube ich für Devontae Smith entscheiden. Ich bin bei Devonta Smith wahrscheinlich über die alle. Ich finde es aber tatsächlich knapp. Also auch, als ich so drüber nachgedacht habe. Ich meine, ich habe einige Falkens-Spiele auch gemacht letztes Jahr.

Und gerade früh in der Saison haben wir häufig auch über die Falkens gesprochen. Der Impact, den Bijan auf dieses Team, auf diese Offense insgesamt hat, ist halt schon wirklich krass. Und darauf wollte ich auch hinaus eben mit diesem Punkt, diese 25 pro Jahr. Natürlich ist es jetzt viel. Natürlich haben wir jetzt eben diesen Sprung im Gehaltsgefüge, den wir auf Running Back jetzt jahrelang nicht hatten.

Gleichzeitig eben muss man ja das immer auch im Hinterkopf behalten, wie krass das NFL also das ganze Gehaltsgefüge der Salary Cap gestiegen ist die letzten Jahre und das halt 25 pro Jahr nicht mehr das sind, was es vor ein paar Jahren mal war aber es ist immer noch schon viel es ist viel, keine Frage, also deswegen sage ich ja auch meine eigentliche Antwort ist keins von beidem aber wenn wir uns entscheiden müssen, sage ich immer noch die 25 pro Jahr die Alternativen, also wenn ich jetzt Bichan sozusagen, trade, was auch immer und 25 mehr Cap Space habe wie viel besser mache ich mein Team, wenn ich dann in diesem theoretischen Szenario Christian Watson stattdessen hole zum Beispiel.

Und du musst den Spiels ja auch einmal umdrehen, was verpasst du, also wir haben es jetzt gerade, was die Bezahlung angeht, was könntest du stattdessen bekommen, aber wenn du das auf den Draft umdrehst, was, verpasst du, wenn du den Pick in so einen Spieler investierst, was hättest du stattdessen haben können, welche High-Value-Position, was für einen Edge-Rusher, was für einen Quarterback hättest du holen können, so und da finde ich.

Trennt sich dann die Spreu wirklich vom Weizen, was diese Entscheidung angeht. Deswegen, wir, also das GM-Duo Franke Kröger entscheidet sich, wie John Robinson 25 Millionen im Jahr zu zahlen. Du hast gerade schon dein Auftaktspiel angesprochen, Packers gegen Vikings, dann mit einem guten alten Bekannten von dir quasi, von den Cardinals.

Denn die Minnesota Vikings haben für mich überraschend früh Kyler Murray als Starting Quarterback deklariert. Gegen seinen Ex-Coach, muss man ja auch sagen dann, Woche 1, gegen Jonathan Gannon, neuer Defensive Coordinator bei den Packers. Ähm, ja, also auf der einen Seite bin ich voll bei dir. Timing war jetzt irgendwie kurios, vor allem, weil die Berichte aus dem Camp ja eher so waren ... Ist offen.

Ist offen, mal ist Kyler besser, genau, mal ist McCarthy besser. Vor allem kurioserweise, die hatten ja dieses Night-Practice, was ja so ein traditionelles Ding ist, was die machen, wo die auch viel dann, eben Teamdrills und so haben. Und da war eigentlich so der Konsens, McCarthy war in Summe besser.

Und kurz danach haben sie sich auf Kyler Murray festgelegt. Ich sag's mal so, ich glaube, dass Kyler Murray immer der klare Favorit war auf den Startplatz. Jetzt lief das Camp nicht so, wie er hofft. Also, dass der Plan immer war, Kyler Murray soll starten. Und ich meine natürlich, klar, jetzt kann man sagen, Kyler Murray muss die Offense neu lernen. Er muss mit den Receivern erst eine Chemie entwickeln.

Das ist ja auch alles fair. Der tricky Part bei dem Ganzen ist, natürlich wollten sie J.J. McCarthy nicht abschreiben. Was ist ja nachvollziehbar. Und deswegen hat er logischerweise auch Snaps bekommen, die aber Kyler Murray gefehlt haben. Und ich vermute, das steht jetzt auch hinter der Entscheidung, was das Timing eben angeht, zu sagen, jetzt haben wir noch einen Monat, bis die Saison losgeht.

Jetzt können wir sagen, okay, jetzt haben wir die Entscheidung getroffen, ab jetzt kriegt Kyler Murray alle Raps mit den Startern. Und bauen dann darauf im Training auf. Ich vermute, das ist ein klarer Hintergedanke davon, damit du dann eben auch in der Preseason nicht dieses Thema hast, Woche eins spielt McCarthy mit den Startern und Woche zwei Kyler Murray und dann vor Woche drei entscheiden wir uns und so weiter.

Sondern, dass du jetzt eine klare Hierarchie hast, um eben auch dich wirklich auf Woche 1 vorzubereiten. Also ich glaube, das war nie ein richtiges Quarterback-Duell, sofern jetzt nicht halt McCarthy wirklich einen Riesensprung gezeigt hätte. Bei den Washington Commanders hat sich einiges getan, positiv und negativ.

Fangen wir mit negativ an. Sie haben nämlich ihren Top-Offensive-Tackle Larry Mehtanzel verletzungsbedingt verloren, haben aber gleichzeitig auf einer Position mit Fragezeichen nachgebessert und haben sich Stefan Dix, verpflichtet. der noch ohne Team war. Ja, also Tunsil ist ein Trizeps-Riss bei ihm.

Er wird den Großteil der Regular Season vielleicht die ganze Saison verpassen. Wir haben natürlich über die Commanders schon gesprochen, über diese Division schon gesprochen. Und da war ja die Offensive Line eigentlich das offensive Verkaufsargument. Also zu sagen, Jaden Daniels, jetzt verletzungsbedingt nicht so gut, ja, zwei, Playcaller ist ein komplettes Fragezeichen, Running Back ist ein Fragezeichen, Waffenarsenal ist ein Fragezeichen. Die Offensive Line ist der Fixpunkt.

Und da verlieren sie jetzt halt ihren besten Spieler. Das ist natürlich ein harter Rückschlag für ein Team, bei dem wir ja auch davon ausgehen, dass die den Ball mehr laufen wollen, dass die mehr eine traditionelle, in Anführungszeichen, Offense spielen wollen. Es ist auch eine Chance. Es ist eine Chance konkret für Brenton Coleman.

Denn Quinn hat schon bestätigt, dass Brenton Coleman ihr Starting Left Tackle sein wird. Das haben wir ja in seiner Rookie-Saison vorletztes Jahr schon gesehen. Und da hat er gute Ansätze gezeigt. Und dann kam mal Tunsil und Coleman, dann haben wir dann so ein bisschen Guard gespielt letztes Jahr. Natürlich ist Laramie Tunsil ein Top-Tier-Spieler auf seiner Position.

Aber sie haben mit Coleman einen Ersatz, der gut genug sein kann, würde ich so sagen, dass die Line funktioniert. So, das ist erstmal so der eine Punkt. Natürlich ist die Offense mit dieser Verletzung erstmal einen ganzen Schritt schlechter geworden. Ja, aber mit der Verpflichtung von Stefan Dix hoffentlich wieder ein bisschen besser zumindest.

Ich meine, ja, mittlerweile auch nicht mehr der Jüngste, 32 Jahre alt. Aber darf man nicht vergessen, nicht nur bei einem Superbowl-Team gespielt letztes Jahr, sondern auch eine 1.000-Jahr-Saison. Mehrere 100-Jahr-Spiele, das vergisst man immer so ein bisschen. Wird der Offense auf jeden Fall helfen, neben Terry McLaren?

Das war ja wirklich so ... Ich glaube, wir haben nicht sogar gesagt in der Division-Folge, dass die so jemanden wie Stefan Dix noch holen könnten. Ich meine, lange war ja Brenton Ayuk. Und dann war halt klar, okay, Brenton Ayuk nicht mehr. Und das war halt so dieses Ding. Wer fängt hinter Terry McLaurin da die Bälle in der Offense?

Und Diggs ergibt eben total Sinn, weil der ja in erster Linie mittlerweile so ein Slot-Possession-Receiver ist. Letztes Jahr, die 1000 Yards hast du schon gesagt, 85 Bälle gefangen, 51 First Downs. Das ist eine sehr gute Ergänzung, auch stilistisch zu Terry McLaurin. Deswegen glaube ich, Wir kriegen jetzt da so diesen Effekt, den wir uns auch erhofft hätten von so einem Signing eben.

Chico Konko muss jetzt nicht die Nummer zwei sein, sondern eher die Nummer drei. Und der dritte Receiver, wer auch immer das dann ist, Antonio Williams, Luke McCaffrey, der ist nicht direkt in einer tragenden Rolle, sondern der kann halt wirklich so die vierte, fünfte Option inklusive Running Back und so weiter dann sein und muss jetzt nicht gleich irgendwie dein Nummer zwei Playmaker offensiv werden.

Wer sich gerade bei der Quick Question gefragt hat, was reden die denn da? 25 Millionen für B. John Robinson. Der hat verpasst, dass gleich drei Running Bags neue Verträge unterschrieben haben. Und sie alle waren Rekordverträge. Diese Schallmauer, 20 Millionen pro Jahr für einen Running Back, die wurde erst einmal vorher geknackt von Saquon Barkley.

Und jetzt dreimal hintereinander. Und zwar deutlich. 22 Millionen für Jonathan Taylor. 22,25 Millionen für B. John Robinson. Und dann Jameer Gibbs. Natürlich auch noch mal einen draufgelegt. Ich sage 22,5 Millionen, damit man ganz klar und eindeutig hier auch die Nummer eins ist. Natürlich, wir wussten, dass diese großen Verträge kommen. Da gab es ja auch die Hold-ins und so weiter.

Ist ja oft so, wenn dann einer unterschreibt, dann haben wir diesen Domino-Effekt und die anderen haben dann quasi die Schablone, mit der sie dann arbeiten können. Und so war es ja hier auch. Bijan zuerst drei Jahre, 22,25, kann bis zu 25 pro Jahr sein. 51,5 Total Guarantees. Gibbs kam kurz danach auch drei Jahre.

Also eben auffällig, beide nur drei Jahre. Und eben die 22,5 Garantien sind quasi identisch. Das ist mehr oder weniger der gleiche Vertrag mit halt ein paar Dollar mehr pro Jahr. Ein paar Dollar ist gut. Verhältnismäßig. Also normales Jahresgehalt mehr. Was heißt noch? Nee, Moment mal. Deutlich mehr als normales Jahresgehalt mehr. Moment.

So viel zahlt RTL dann leider doch nicht. Was ich bei beiden eben auffällig finde, sind nur die drei Jahre. Also bevor sie 30 sind, könnten sie dementsprechend halt nochmal einen Vertrag unterschreiben. Und ich schätze, das steht da natürlich dahinter. Beide haben noch zwei Jahre Rookie-Vertrag übrig, also in Summe jeweils fünf Jahre an ihr Team gebunden.

Wir haben es ja bei der Quick-Question eigentlich gerade schon besprochen. Wir haben beide so ein bisschen darauf gewartet, dass der Running-Back-Markt jetzt neu gesetzt wird. Das lässt den Devon A-Chain-Vertrag tatsächlich ziemlich gut aussehen, weil der kommt auf über sechs pro Jahr weniger als die anderen beiden.

Hat auch deutlich niedrigere Garantien. Bei A-Chain war es noch mehr so, dass der sich in dieses Barclay-McCaffrey-Gehaltsgeflüge einsortiert hat. Bijan und Gibbs haben es jetzt halt deutlich übertroffen. Und dann eben haben wir den ersten Veteran gleich gesehen, der davon profitiert mit Jonathan Taylor, der noch ein Jahr Restvertrag hatte, der hat um zwei Jahre verlängert bei den Colts und eben diese 44 Millionen, also eben nochmal eine stärkere Verlängerung, als die, die Barclay und McCaffrey ja auch für zwei Jahre jeweils unterschrieben hatten.

Es gab einige Vertragsverlängerungen in den letzten Tagen und Wochen. Eine der. Namhaftesten ist die von Coinnan Williams, Defensive Tackle der Cowboys, der auch länger in Dallas bleibt. Genau, sind hier auch drei Jahre, allerdings 105,9 Millionen Dollar, 63 sind komplett garantiert. Und es ist eine vorzeitige Vertragsverlängerung bei den Cowboys.

Muss man ja vielleicht auch mal einfach erwähnen. Der hatte noch zwei Jahre Vertrag. Cowboys gehen das frühzeitig an auf einer Position, die nicht günstiger wird. Ich glaube, der Trend ist ziemlich offensichtlich. Aber er ist auch nicht die Nummer 1 geworden. Er ist nicht die Nummer 1 geworden, genau. Jimmy Carter ist drüber.

Richtig. Und ich finde aber, dass bei den Cowboys insgesamt diese Offseason muss man auch mal so ein bisschen loben. Wir haben diese ganze George Pickens Nummer, die überraschend unproblematisch bis jetzt verlaufen ist. Und Pickens hat ja auch gesagt, er spielt auf dem Tag und so weiter. Das heißt, es ist vertagt worden.

Auf nächste Off-Season jetzt Quentin Williams vorzeitig verlängert. Wir haben eigentlich eine Off-Season, die von dem, was sie gemacht haben, zumindest auf dem Papier Hand und Fuß hat. Und sie haben das Drama sich erspart. Also eigentlich eine ungewöhnlich ruhige Cowboys-Off-Season. Ja, das kann man bei den Atlanta Falcons so nicht behaupten, weil wir haben in der Division Preview noch darüber gesprochen.

Ja, also wenn James Pearce, ihr Edge Defender, jetzt gesperrt wird, dann darf sich Jalen Walker auf gar keinen Fall verletzen, weil sonst sieht es richtig dünn aus. Guess what? Jalen Walker hat sich leider schwer verletzt und wird die komplette Saison verpassen. Ja, hat sich im Training das Kreuzband gerissen.

Ist natürlich ein Team, wir haben, Ich war in der Preview schon sehr skeptisch, auch was das Gesamtkonstrukt angeht. Ja, ich werde nicht optimistischer. Nee, ich glaube ... Ein bisschen optimistischer, aber wird nicht mehr jetzt. Es ist ja eben nicht, dass Jalen Walker die ganze Saison verpassen wird, sondern bei Pierce häufen sich jetzt auch die Gerüchte, dass der so sechs, sieben, acht Spiele gesperrt werden könnte.

Das heißt, wir haben die Folge vor zwei Wochen gemacht und ich bin tendenziell jetzt noch mal eine Ecke pessimistischer, was die Falcons angeht. Bei den Houston Texans kann man dann noch einen Ticken optimistischer sein, denn man kann nicht genug Edge-Defender haben. Ja. Jadavion Clowney kehrt zurück nach Houston, zu den Texans. Das ist doch meine Story.

Wir hatten ja sogar über Edge-Tiefe bei den Texans gesprochen, wo wir gesagt haben, ja, natürlich tolles Duo, aber dahinter so ein bisschen. Jetzt haben sie da einen richtig, richtig guten dritten Mann geholt. Clowney zurück eben bei dem Team, das ihn vor zwölf Jahren an Nummer 1 overall gedraftet hat.

Und er ist, also ich finde, er ist wirklich die ideale Nummer 3, hinter Will Anderson, hinter Daniel Hunter, du hast noch so einen physischen Spieler, einen unheimlich hohen Baseline-Spieler und also, wenn ich jetzt auf diese Defense auch gucke, das haben wir ja auch schon in der Preview gesagt, Top 3 ist eigentlich schon fast der Floor, wenn die einigermaßen fit bleiben defensiv.

Ich habe gerade tatsächlich das Bühnenbild bekommen, hier nebenbei. Nein! Soll ich dir weiterleiten während der Aufnahme? Leit mal weiter, ja. Können wir euch, also bei RTL Plus könntet ihr uns sehen, aber wollen wir natürlich noch nicht spoilern, das ist klar. Aber da war ich kurz etwas abgelenkt. Sehr gut. Leite ich dir mal weiter, du. Da müssen die Leute jetzt durch.

Das ist dann doch zu aufregend. Das waren aber die News. Kommen wir zu AFC West. Und was sagst du? Ist wirklich sehr geil. Also ich bin immer noch sehr gespannt, wie es dann aussieht, wenn ich davor stehe. Genau, genau. Du wurdest ja hiermit eingearbeitet in diese Skizze, aber du siehst sehr klein aus. Ich sehe sehr klein aus. Vielleicht bin ich das auch.

Maßstabsgetreu. Also müsst ihr euch Tickets kaufen, nützt ja nichts. Tickets holen und vor Ort angucken. Die AFC West, die Raiders, die Chargers, dass die Chiefs und die Broncos sind dran. Eine sehr, sehr spannende Division insofern, dass wir hier von vier Teams sprechen, die alle, zumindest in der Theorie, besser geworden sein könnten, sein sollten.

Und vor allem könnten wir hier natürlich, wie so oft, über drei mögliche Contender sprechen. Oder nicht? Schauen wir mal. Gehen wir jetzt im Detail durch. Wir fangen an mit den Las Vegas Raiders. Natürlich, die waren mal wieder die schlechtesten in dieser Division. Das war auch mal wieder ein sehr schlechtes Jahr.

Ich bin ganz froh, dass ich mich aber heute um zwei meiner, wenn man das so sagen kann, Herzensteams kümmern kann. Für langjährige Downset-Talk-Hörerinnen und Hörer ist das nachvollziehbar, die Raiders und die Chargers auf der anderen Seite. Ja, die Raiders waren aber immer wieder nüscht. Das war nix. Das war nix. Drei und 14, Pete Carroll raus.

GM John Spitek durfte bleiben und hat dann zusammen mit Tom Brady einen neuen Headcoach gesucht. Clint Kubiak ist es am Ende geworden. Das ist übrigens der sechste Raiders Head Coach, seit wir das Ganze hier machen. Stark. Also sechs in acht Jahren. Wir haben festgestellt, es könnte diese Folge unsere 600. Folge sein, wenn man nur die normalen Folgen nimmt, aber es ist nicht verifizierbar.

Es könnten auch schon ein paar mehr sein. Ich meine, wir haben ein paar Folgen, oder wir haben zumindest eine Liste gesehen mit mehr Folgen drin. Das heißt, wahrscheinlich ist es nicht die 600. Wir sind so um und bei 600 Folgen. Genau. Alle 100 Folgen haben die Raiders einen neuen Coach. Das stimmt, ja.

Clint Kubiak ist der Nächste, war ja Offensive Coordinator für ein Jahr bei den Seahawks. Das ist sehr erfolgreich. Super Bowl gewonnen. Ich war noch skeptisch, ob dieser Mann Headcoach sein kann. Das werden wir sehen. Mindestens mal nächstes Jahr. Aber viel schlechter kann es halt auch nicht werden.

Das muss man halt auch mal so bilanzieren. Die Raiders haben ordentlich investiert, um zumindest mal ein gewisses Niveau zu erreichen. Ich meine, ich glaube, genau diesen Satz hast du letztes Mal vor der Saison auch gesagt. Sie werden sich stabilisieren. Gar nichts hat sich stabilisiert. Es ist eher noch instabiler geworden. Aber jetzt probiert man das Ganze nochmal.

Man nimmt viel Geld in die Hand. Allen voran natürlich für Center Tyler Linderbaum. Der Top-Neuzugang. Aber Quiddy Pay, Nacobi Dean, Quay Walker, alle für die Defense. Haben auch alle ein bisschen Geld gekostet. Man macht einmal komplett Rundumschlag im Quarterback-Room. Fernando Mendoza an eins gepickt. Kirk Cousins geholt. Gino Smith getradet und Kenny Pickett abgegeben.

Da wirklich mal komplett neu aufgestellt. Und eine Sache, die man nicht vergessen darf, ja, das war diese Offseason. Es ist aber lange her. Max Crosby ist doch noch da. Er ist nicht weg. Er war kurz weg. Das fühlt sich so lange her an, dass wir darüber gesprochen haben. Ich dachte ja selbst, ich glaube, da haben wir damals auch drüber gesprochen, als dann dieser Ravens-Trade durchgefallen ist und so, dachte ich irgendwie immer noch, okay, er wird da halt woanders hingetradet. Ich glaube, ich habe sogar gedacht, die Cowboys oder so. Sie müssen ihn jetzt traden.

Ja, genau. Genau, und ich glaub, das haben die meisten damals gedacht. Also, aus vielerlei Hinsicht, der war halt gefühlt schon emotional weg. Ja. Sie haben auch schon verabschiedet und so. Ja, sie haben sehr viel eingekauft. Hat eigentlich viel dafür gesprochen. Jetzt ist sehr viel Zeit ins Land gegangen.

Du hörst jetzt auch von Max Crosby schon wieder natürlich hier. Ich will ein Raider sein und so weiter. Also er lässt sich nicht hängen im Training, nach allem, was ich gelesen habe. Ich glaube auch nicht, dafür ist er auch, glaube ich, nicht der Typ, aber Stand heute denke ich, dass es sich auch nicht ändern wird.

Es kann natürlich immer noch sein, wenn die Raiders jetzt irgendwie 1 und 4 starten. Im Laufe der Saison, da wird das immer noch heiß. Aber jetzt, Stand heute, wenn wir auf dieses Team gucken, können wir, glaube ich, ganz gut mit ihm mitplanen, erst mal. Ja, und man sollte auch mit ihm planen, das werden wir gleich mit Blick auf die Defense sehen, weil ohne ihn ...

Aber Aber ich will mit der Offense anfangen, weil das ist natürlich das Spezialgebiet von Clint Kubiak. Clint Kubiaks Offense. Die Seahawks, ich möchte es nur noch mal für den Hinterkopf mit reingeben. Die Seahawks haben eine sehr starke erste Saisonhälfte gespielt. Die zweite war dann offensiv nicht mehr ganz so stark.

Klar, wir haben den Superbowl am Ende gewonnen. Trotzdem, so eine Tendenz war schon erkennbar. Und wenn wir uns an das Jahr bei den Saints erinnern von Clint Kubiak. Erinnerst du dich an diese ersten vier Spiele, die beste Offense der Liga und dann entschlüsselt wurden und komplett, gut, glaube ich, war auch eine DLK-Verletzung.

Dann hatten sie ganz viele Verletzungen, genau, auch Offensive Line. Das hat so das Bild schwer lesbar gemacht, aber ja. Das war jetzt zweimal diese Tendenz. Dieser starker Start und dann so ein bisschen nachgelassen. Mal schauen. Aber auch hier sage ich, man kann sich nur verbessern. Die letzten zwei Jahre oder über die letzten zwei Jahre hinweg gab es keine schlechtere Offense in der Liga als die Raiders.

Oder sagen wir mal so, es gab noch ein, zwei, also die Browns sind da auch noch weit vorne mit dabei, statistisch, aber es gab definitiv keine schlechtere Rushing-Offense, und das mit Abstand über die letzten zwei Jahre und das will ich auch als erstes Thema nutzen, weil, also du hast die letzten zwei Jahre kombiniert eine Rushing-Success-Rate von 30%.

Das bedeutet, also jeder Run wird dann natürlich unterschiedlich nach Down-and-Distance gewertet, war das ein Erfolg für die Offense dieser Run oder eben nicht. Und du kannst halt bei den Raiders sagen, nicht mal jeder dritte Run konnte als Erfolg gewertet werden. Und das ist halt wirklich auch mit einem kleinen Abstand die schlechteste Rushing Offense.

Und deswegen hast du in eins der besten Running Back-Talente der letzten Jahre investiert, im Draft. So viel hat es nicht gebracht. Aber ich möchte zuerst über Ashton Gentry sprechen. Und vielleicht werde ich das diese Off-Season noch häufiger tun. Aber wir haben natürlich viel darüber gesprochen. Er kriegt viel Volume, macht wenig draus.

Also von allen Backs mit über 230 Carries, war er mit Abstand der am wenigsten, der ineffizienteste. So kann man es formulieren. 3,7 Yards pro Run. So, das ist halt wirklich nicht gut. Jetzt kommen wir aber zum großen Knackpunkt. Yards vor Kontakt. 1,6. Der Mann konnte 1,5 Yards laufen im Schnitt, bevor er den ersten Gegner Kontakt hatte.

Von allen Starting Running Backs der Liga, die wirklich eine vorweisbare Workload hatten, war nur Quinchon Judkins, was das angeht, minimal schlechter, weil der hinten bei den Browns halt auch schlechte Karten hatte. Ich bin wirklich nochmal ins Tape gegangen. Vielleicht auch mit Blick auf ein anderes Format dieses Season noch. Mal schauen.

Ich habe mir wirklich einfach random Mitte der Saison ein Spiel rausgesucht gegen eine gute Defense, aber wo Gentry viele Carries hatte. Ich glaube, es waren die Broncos. Ja, es müssten die Broncos gewesen sein. Eines der Spiele. Ich habe nicht ein einziges Play gesehen. Wo ich ganz klar sagen würde, okay, Ashton Jenty, das war sein Fehler, das hätte er besser machen können.

Das Problem war wirklich, es wurde nichts freigeblockt. Du hast bei Outside-Zone-Runs war einfach eine Wand von Spielern vor sich. Bei Gap-Runs, teilweise machen vier von fünf Linemen einen guten Job. Einer verkackt seinen Block und dann ist das ganze Play hin, gerade dann eben gegen eine sehr, sehr starke Defense wie die der Broncos.

Und dann bist du halt als Running Back geliefert. Und gegen die Broncos, oder in dem Spiel war es dann gerne mal Stone Forsythe, der Left Tackle, der einfach wirklich grausam. Backup, Left-Tackle, muss man fairerweise sagen. Genau, komme ich gleich zu, aber der war wirklich, wirklich ein großes Problem.

Und so ging das dann halt die ganze Saison. Aber die O-Line, die war das große Thema mit dem Sohn von Pete Carroll als Offensive-Line-Coach, wo dann wirklich verheerende Berichte auch nochmal rausgekommen sind. Verletzungen natürlich auch ein Thema. Du hast es gesagt, Backup, Left-Tackle. Colton Miller, eigentlich der beste Spieler dieser Line, hat vier Spiele, hat nach vier Spielen verletzungsbedingt passen müssen. Der kommt zurück.

Das ist natürlich von Haus aus ein wichtiges Upgrade. Aber die waren ja nicht nur im Run-Blocking-Mees, die waren auch im Pass-Blocking-Mees. 47 Sechs zugelassen. Letzter Platz in Pass-Block-Effizienz. Rate mal, auf welchen Plätzen in einem Ranking die jetzt mal nicht Colton Miller, sondern Stone. Forsyth und DJ Glaze, der Right Tackle, auf welchen Plätzen die waren, was zugelassenes Sex angeht.

Also wo PFF sagt, okay, die gehen auf deine Kappe. Also Foresight würde ich sagen, ist ziemlich weit hinten. Von wie viel reden wir hier, von wie vielen Spielern? Weißt du das? Was ist meine Skala? Also Foresight hätte ich gesagt, sicher, sicher, also von allen, die wirklich also die man so als Starting Tackles bezeichnen würde.

Ich kann es mir noch mal aufrufen parallel, aber. Wenn du irgendwie snaps als Qualifier nimmst, irgendwie so 80 Spieler oder was, 70 Spieler. Also wir mal schauen. Ja, ein bisschen mehr. Okay. Ich habe jetzt hier 95, aber da sind auch ein paar dabei, die jetzt nicht die komplette Saison gestartet haben. Aber Foresight ja auch nicht.

Ich würde sagen so irgendwo zwischen 80 und 90 Foresight. Ja, ich habe es umgedreht mit nach oben. Also dann Top 10, sagen wir mal Top 10 bis 15. Und Glaze? Und Glaze ein bisschen besser, aber irgendwie so vielleicht so Top 25 oder was in der Richtung. Ja, Platz 1 und 2. Oh! Foresight Platz 1. Autsch. Das sind Total-Sets. Total.

Vier Spiele war der Back-Up. Hat der kaum gespielt oder gar nicht. Da war Colton Miller der Starter. Das ist natürlich ... Nicht, dass wir diese Spieler hier total niedermachen. Das ist natürlich auch eine Scheme-Geschichte. Wenn ein Scheme so furchtbar ist, wie es bei den Raiders letztes Jahr hatten, wo nichts zusammenpasst, dann lässt du deinen Lineman und deinen Quarterback und alle Spieler natürlich.

Und Gino Schlecht hat auch seinen Teil dazu beigetragen. Das darf man auch nicht vergessen, wenn der halt den Ball zu lang gehalten hat. Also es ist nicht nur deren Schuld, aber Platz 1 und 2. Und die sind mindestens ein Sack vor allen anderen. Ja, das ist hart. Also das ist halt hart. Forsyth ist nicht mehr da. Colton Miller, habe ich gesagt, ist wieder fit.

Das ist, wie gesagt, ein Riesen-Upgrade. Ansonsten wurde auch einiges verändert, gerade in der Interior Offensive Line. Also DJ Glaze auf Right Tackle bleibt. Da hat man aber noch mit Trey Zoon einen Guard geholt. Zumindest einen College Guard in der dritten Runde, der aber im Training schon Right Tackle gespielt hat. Also das sollte man auf jeden Fall beobachten.

Vielleicht kann der da DJ Glaze ablösen. Dann haben wir auf Right Guard Spencer Burford, der Parham ersetzt. Wir haben Tyler Linderbaum natürlich. Der ersetzt ein absolutes Trauerspiel auf Center, weil da waren drei Spieler, die da unterwegs waren, und keiner von denen war richtig gut. Aber Buford, Leftguard, oder?

Ja, Entschuldigung, Left Guard. Die rechte Seite bleibt nämlich gleich, Jackson Powers Johnson. Der war auch verletzt. Und auch seine Rückkehr ist ein Upgrade auf jeden Fall. Du hast recht, Burford, Left Guard, rechte Seite bleibt mit Powers Johnson und DJ Glaze. Er ist mal gleich. Da muss man halt Trey Soon beobachten. Und Rick Dennison ist der neue O-Line-Coach, kommt mit von den Seahawks, war der Run-Game-Koordinator.

Ist einer mit sehr viel Erfahrung, ist schon lange in der NFL. Hat schon unter Gary Kubiak gearbeitet, dem Vater von Clint Kubiak. War mit Clint Kubiak auch schon bei den Saints. Also der weiß, was die Offens haben will von ihm. Und auch hier, es kann nur besser werden. Und es wird auch besser, wenn die Leute fit bleiben.

A.K.A. mehr Gaps für Janty. Der hat keine Konkurrenz im Backfield so richtig. Es gibt einen spannenden Spieler mit Mike Washington, der in der vierten Runde gedraftet wurde, den ich sehr mag. Finde ich eine spannende Ergänzung gerade zu Janty, so als Big-Play-Hitter, der dann wirklich mal reingeworfen werden kann. Also mir gibt der halt so harte.

Was er vielleicht, also was er werden könnte, Kenneth Walker-Vibes. Ich würde ich nicht Nein sagen. Nee, natürlich nicht. Also weil halt natürlich mit der Kubiak-Connection, dass du halt vielleicht, dass Jenty ist dein klarer Starter, natürlich, aber dass du so einen anderen Back dahinter hast, der vielleicht sich schrittweise so ein bisschen mehr auch Carries verdienen kann. Ja, aber Jenty wird's.

Jenty ist der klare Starter, keine Frage. Und man hat Fullbacks geholt, allen voran Connor Hayward. Also da will man auch ein bisschen mehr Physis haben. Ist ja auch Publikum. Seahawks war ja super viel 21-Personnel. Das ist ja schon das, was er machen will. Passing-Game natürlich auch nicht unwichtig mit neuen Quarterbacks.

Es ist ein bisschen verwirrend aktuell, was so die Situation rund um Cousins und Mendoza angeht. Also Kirk Cousins wird wohl erst mal in die Saison starten. Aber Mendoza könnte jetzt vor allem in der Preseason auch mit den Startern Snaps bekommen. Vielleicht. Man will sich doch nicht so ganz in die Karten schauen lassen.

Wir werden es erfahren. Aber ich denke mal, Kasun wird in die Saison starten. Ich glaube, nach einem schlichten Spiel wird man draus herkommen. Pass auf. Nee, pass auf. Warte mal. Ich nagel dich fest, weil ich hab mir ein kleines Spiel für dich vorbereitet. Ja, okay, dann muss ich auf den Schedule gucken. Nee, den geb ich dir. Pass auf.

Ich sag dir den Schedule der Raiders über die ersten Wochen. Du sagst mir, wer der starting Quarterback ist. Für die Raiders. Also, Woche 1, Miami. Schöner Start eigentlich. Cousins bleibt. Cousins, schöner Start. Vielleicht mal 300 Yards, zwei Touchdowns, bisschen Puffer aufbauen. Woche 2, at Chargers.

Unangenehm, aber Cousins bleibt noch. Denke ich auch. Dann sind wir at Saints. Ja, bleibt er. Das wird nicht sein Kill-Spiel sein. Denke ich auch nicht. Dann haben wir die Chiefs. Uh, Woche 4. Alter, ich glaube, die Chiefs werden dieses Jahr eine richtig starke Diefe zu haben. Kommen wir ja später zu.

Das wird schon mal unangenehm. Dann wird er schon mal angezählt. Ja, denke ich auch. Und dann haben wir danach at Patriots. Ja, dann ist Schluss. Nur damit du es mal gehört hast, danach kämen dann Bills und Rams. Die nächsten beiden Gegner. Dann haben die Bye-Week. Ja, Bye-Week ist spät, ist Woche 13 erst.

Okay, ich hab den hier auch offen. Ja. Nein, Mendoza wird nicht nach Woche 7 kommen. Weil ich hätte gesagt, nach den Rams, dann kommen die Jets. Das war genau mein Gedanke. Also das war mein Gedanke, nach dem Rams-Spiel dann gegen die Jets. Ja, aber guck mal, wie es weitergeht. Ja, ich weiß, es ist super tough, aber du findest keinen schönen Spot in dem Schedule gerade.

Nee, also nur mal wirklich auf das Match-Up für die Defense geschaut. Also Jets könnte man jetzt sagen, okay, das gewinnen vielleicht die Raiders sogar, aber die Defense könnte, San Francisco könnte eine unangenehme, dann kommen die Seahawks, die Broncos, die Browns, die Chargers, die Broncos. What? Ja, genau, deswegen weiß ich, du findest keinen schönen Spot.

Also irgendwo musst du ihn reinwerfen an irgendeinem Punkt und ich glaube, es gibt keinen schönen Punkt. Also ich glaube halt nach diesem... Was ich eben gesagt habe. Ich glaube, nach diesem Patriots-Bills-Rams-Stretch. Aber die warten nicht bis Woche sieben. Du bist jedes Jahr zu konservativ, was die First-Round-Quarterbacks sind. Vielleicht.

Aber so wie wir es gerade aufgezählt haben. Wenn der Woche 1 gut aussieht, wenn der Woche 2 okay aussieht, wenn der Woche 3 gegen die Saints gut aussieht. Und die stehen vielleicht sogar 2 und 1. So, dann verlieren sie gegen die Chiefs Woche 4, meinetwegen. Dann stehen sie 2 und 2. Dann benchen sie noch nicht. Glaube ich nicht.

Dann hast du Ed Patriots, okay. 2 und 2. Ja. Das sehe ich, wie die 2 und 2 stehen. Gut, okay. Von mir aus 1 und 3. Sagen wir 1 und 3. Dann hast du Add Patriots. Danach könnte es passieren. Das wäre jetzt die Frage, willst du Mendoza reinwerfen vor Bills und Rams? Vor diesen beiden Spielen. Guck auf den Scale, ist doch scheißegal. Ist doch wirklich scheißegal.

Fair, von den Defense Matchups wird es natürlich nicht leichter. Ich glaube, Jets könnte halt vielleicht der angenehmere Ding sein. Ich glaube nicht, dass die so gucken. Oder so denken. Ich glaube, die werden gucken, also je nachdem, wie es mit Kirk Cousins läuft. Wenn das so Spiele sind, wo Cousins jetzt nicht auffallend schlecht ist, dann werden die auch bei 1 und 4 nichts machen.

Das ist ja keine Saison, wo die jetzt groß erwarten, um die Playoffs mitzuspielen. Hängt sehr davon ab. Ich bleibe erst mal bei meinem ... Wenn sie 1 und 4 stehen, kommt Mendoza. Gegen die Patriots. Woche 5 müsste es dann sein. Woche 6 müsste es dann sein. Ja. Oder nee, war der 1 und 4, hast du gesagt? Dann wäre es Bills. Ja, genau.

Ich sage nach dem Brams-Spiel. Gegen die Jets gibt er sein Debüt. Schreibt sich jemand auf. Problem, aber für beide. Pass-Catcher sind eher dünn. Also das ist natürlich Brock Bauer. So das Aushängeschild, die Nummer 1, ganz klar. Von dem erwarte ich auch wieder eine, Eine Volume-Saison sondergleichen. Letztes Jahr schon Reception-Leader gewesen.

Target-Leader war übrigens Trey Tucker. Aber nur, weil Bauers gefehlt hat zwischendurch. Wenn der alle Spiele durchspielt und fit ist, dann glaube ich nicht. Wahrscheinlich schon, aber trotzdem war er Reception-Leader. Ja, aber dahinter wird es dann ... Also Trey Tucker kann natürlich auch wieder eine solide Saison haben, aber dahinter wird es echt schwierig.

Also du hast natürlich mit Michael Mayer, dem zweiten Tight End, und Jenty Leute, die auch einige Targets bekommen werden. Aber Receiver, also du holst einen Jalen Naylor, der letzte Saison keine 30 Bälle bei den Vikings gefangen hat. Klar, da waren auch nicht viele fangbar in Minnesota. Aber trotzdem, er war halt da die Nummer drei, was Receiver angeht.

Ich finde, es gibt zwei Player to watch. Ich muss hier Jack Bech natürlich nennen. Ich würde ihn so gerne ... Ich arbeite gerade an meiner Breakout-Kandidaten-Bonus-Folge für nächste Woche. Und Jack Bech war da wirklich schon seit Wochen drauf. Und ich wollte ihn so gerne hypen. Aber die Camp-Richter sind halt echt nicht so geil. Also da habe ich jetzt mehrfach gehört, dass er sogar eher vielleicht sogar nur der vierte Wide Receiver ist oder so.

Oder halt der dritte in einer Offense, die super viel mit zwei, also mit Fullback oder mit zwei Titans spielen wird. Genau. Und wie viel willst du denn Breakouten in dieser Offense, die wahrscheinlich Probleme haben? Ich finde, das Ding ist halt mit Jack Bech, stilistisch ist er eigentlich, hat er so einen unique Selling Point.

Weil diese anderen Receiver, Naylor und Tucker und so, Das sind ja alles so Speedstar, leichtere Receiver. Wenn wir uns jetzt die Offense mal kurz denken, Kubiak-Offense, Bäch ist eigentlich derjenige, der die Cooper Cup-Rolle spielen kann. Also das, was Cooper Cup in Seattle war letztes Jahr. Das ist eigentlich das, was er kann. So nah an der Formation, physisch, blocken auch und so weiter.

Aber wenn er nicht einen fixen Platz in zwei Receiver-Sets hat, in der Offense, dann wird das nicht passieren. Ja, aber Jalen Naylor als Nummer zwei Receiver in zwei Receiver-Sets. Ich glaube ganz ehrlich, die Top 3 Targets für diese Offense werden sein in dieser Reihenfolge Brock Bowers, Trey Tucker, Michael Mayer.

Oder Chanty als Nummer 3. Der hat letztes Jahr auch schon 50 Bälle gefangen oder so. Ja, Chanty als Option natürlich auch, ja. Malik Benson ist einer, den man auf dem Schirm haben sollte. Nur ein Sechstrunden-Pick gewesen. Klar, als Sechstrunden-Pick bist du erst mal weiter weg. Aber der hat im Gegensatz zu Jack Bäch ein bisschen Camp-Hype bekommen.

Aber ich sage dir, das ist kein NFL-Pass-Catching-Room. Also das war ja letztes Jahr schon. Die hatten ja den Jacobi-Meyers-Trade letztes Jahr, den sie abgegeben haben. Mein Take da war schon, nachdem sie Jacobi-Meyers abgegeben haben, war das der schlechteste Wide-Receiver-Room. Nicht per Sketcher, weil natürlich mit Bowers und Mayers so gute Leute, aber Wide-Receiver-mäßig.

Und da haben sie halt nichts gemacht, außer Naylor. Und Naylor, der ist jetzt vielleicht ein Upgrade für diesen spezifischen Wide-Receiver-Room. Aber im Kontext von wo ordentlich den Wide-Receiver-Room in der NFL ein, bewegt der jetzt nicht irgendwie großartig die Waage, würde ich sagen. Was erwartest du denn generell von dieser Clint Kubrick? Ist das ein Personal, was ihm liegen könnte? Weil es ist ja schon...

Schon wahrscheinlich, also klar, bei den Saints war jetzt auch nicht gerade, war jetzt auch nicht das OC-Paradies, aber zumindest bis zu den Verletzungen. Was O-Line angeht, Chris Olave. Sogar eine ähnliche, du kannst ein paar Parallelen ziehen zu diesem Saints-Team damals. Du hast ein paar gute Leute in der O-Line, die hast du hier jetzt auch.

Du hast einen richtig guten Playmaker, Olave, damals dann für die Saints und hier eben mit Bauers. Und dann halt so ein paar Roleplayer, wo du nicht genau weißt, wie gut sind die. Also, was ich erwarte, ist eine extrem run-heavy Offense. Das ist das, was ich erwarte. Ich glaube, die werden super run-heavy sein und dann werden die versuchen, egal wer der Quarterback ist.

Schon so ein bisschen in diese Seahawks-Richtung zu gehen, wo du eben vom Quarterback nicht erwartest, dass der 30, 40 Bälle wirft, sondern du eher erwartest, dass dein Quarterback die 4, 5 Big Plays trifft und das Run-Game der Floor ist. Das ist genau das Mendoza-Game, was wir im College schon gesehen haben.

Viel laufen und dann die paar Big Plays haben. Das ist auch das, wo Cousins am besten war in der NFL. Also Cousins beste Jahre waren doch die, wo er in einem funktionierenden Run-Game, einem funktionierenden Play-Action-Passing-Game. Und dann hat er ja auch eine gewisse Aggressivität. So ein bisschen halt wie, Donald eben auch. Donald hat sicher den besseren Arm nochmal jetzt im Vergleich zu den beiden.

Aber eben diese Aggressivität dann auch über die Mitte in enge Fenster und so weiter zu spielen, das ist das, was ich sowohl von Cousins als auch von Mendoza in der Offense erwarte. Also mich würde es nicht wundern, wenn Ashton Jenty die 300 Carries knackt. Nee, also kein Fall. Das Problem ist halt an dieser Herangehensweise, wenig passend, viel laufen, viel Heavy-Personnel, viel Brock Bowers im Passspiel, zwei Titans, Fullback.

Das klingt alles ja ganz nett. Das kann man halt aber nur so durchziehen, wenn man häufig führt. Und um häufig zu führen, brauchst du eine ganz gute Defense. So, und jetzt kommen wir zur Defense. Neuer Defensive Koordinator ist Rob Leonard. Der ist schon länger bei den Raiders, seit 2023. War vorher Defensive Line Coach.

Jetzt das erste Mal in seiner Karriere Defensive Koordinator. Ungewöhnlich für einen First-Year Head Coach dann auch so einen unerfahrenen, Defensive Koordinator zu holen, wenn du selber eher Offensive Minded bist. Der hat aber unter sehr, sehr guten Coaches gearbeitet bisher unter einem Mike McDonald.

Ich meine, vielleicht kann das auch ein Faktor gewesen sein, dass, also Clint Kubiak hat sich ja wohl mit sehr vielen Leuten unterhalten, mit sehr vielen Kandidaten gesprochen und hat sich trotzdem für Rob Leonard entschieden. Vielleicht hat er auch mal Mike McDonald gefragt, so was hältst du von dem?

Brian Flores ist einer, unter dem er gearbeitet hat, Steve Spagnolo. Das sind schon große Namen. Und also diese Namen zum einen, zumindest Brian Flores allen voran, Spagnolo auch zum Teil. Und die ersten Eindrücke aus dem Camp sagen, wir werden eine sehr aggressive Defense von den Raiders erleben, was auch irgendwo Sinn macht, wenn wir gleich aufs Personal gucken, wo du auf vielen Positionen nicht auf Top-Loggin bist.

Da musst du schon auch viel blitzen, oder? Es ist wahrscheinlich so, der Gedankengang, über vier Viertel kriegen wir sie eh nicht gestoppt, dann lieber versuchen, zwei Turnover zu bekommen. Weil die Cornerbacks dafür haben sie ja eigentlich nicht. Die Idee ist irgendwie, dass seine Cornerbacks viel eins gegen eins spielen.

Ja, aber dass die nicht so lange covern müssen, wenn du mit vielen Leuten bist. Wenn die dann durchkommen, klar, dann ja. Lass uns auf das Personal zuerst schauen, weil ich finde schon, Dass du das Personal für den Ansatz hast, weil alleine dein bester Spieler, mit Abstand bester Spieler, halt Passrusher ist. Und wenn du dann viele Leute blitzt, kann der weniger gedoppelt werden.

Das kann schon einen Impact haben. Also man hat viel Geld und viele Picks investiert in diese Defense. Wichtigster Punkt, da habe ich schon angesprochen, Crosby, es ist wichtig für ihn oder wichtig für die Raiders, dass sie ihn haben. Werden so ein bisschen zu ihrem Glück gezwungen, weil ohne ihn sieht es dünn aus. Und ich habe es ja auch schon angedeutet, im Training soll er sich nicht hängen lassen. Ganz im Gegenteil, hat schon eine halbe Schlägerei mit Kirk Cousins angezettelt. Stimmt, die waren beide einen Tag suspendiert.

Beide haben für ein Training suspendiert. Weil Crosby, also du darfst ja den Quarterback nicht hitten, hat er nicht. Aber er hat den Ball halt geblockt und dabei die Hand von Cousins wohl mit erwischt. Das ist auch nicht so geil im Training, weil da verletzen sich die Quarterbacks schnell an den Fingern, an den Händen.

Aber wenn man den rausreißen würde, der hatte in 15 Spielen 53 Quarterback-Pressures. Niemand sonst bei den Raiders hatte letztes Jahr 35 in 17 Spielen. Einer von den Zweien mit 35 Quarterback-Pressures, nämlich Tyree Wilson, ist weg. Du holst Quidi Pay als Nummer zwei. Quidi Pay selber hatte noch nie mehr als 39 Quarterback-Pressures in einer Saison.

Das ist für mich auch, also ich weiß nicht, ob du da anderer Meinung bist, aber ich finde Tyree Wilson zu Quidi Pay ist halt so, ja, ist irgendwie das Gleiche, so ein bisschen. Absolut. Also, weiß ich auch nicht, ob das jetzt ein Upgrade ist. Ein großes Problem, also ich finde, dass du auf Edge nicht katastrophal schlecht besetzt bist mit Crosby, die klare, sehr, sehr, sehr gute Nummer eins.

Quiddipay ist eine okaye Nummer zwei. Sie haben ja echt da ein bisschen Tiefe. Also ich finde, das ist hier, Malcolm Koons, sie haben Kieran Crawford gedraftet dieses Jahr noch. Das ist ja echt so ein, das sind Spieler, Crawford, Koons, das sind jetzt nicht so die, das ist jetzt, wo du sagst, oh, das ist ein High-End Nummer zwei oder so was.

Aber solche Spieler zu haben in der Rotation, gerade für den Passrush, sind das, glaube ich, Leute, die da schon einen Impact haben können. Also die Edge-Rotation finde ich auch okay, aber ich weiß natürlich jetzt, worauf du hinaus willst. Die Interior-Defensive-Line. Das ist dünn. Die war nicht gut und es wurde quasi nichts gemacht.

Du hast Jonah Laulu, Adam Butler, Thomas Booker, die alle Starter bleiben wahrscheinlich. Du hast noch in der Hinterhand einen Tonka Hemingway. Keiner von denen hat bisher überzeugen können. Butler mal ausgeklammert sind, die alle sind noch sehr, sehr jung. ja, waren aber auch alles Mid- und Late-Round-Picks und wie gesagt, bisher keiner gut. Du holst einen Benito Jones von Miami, der auch nicht gut war.

Diese Interior-Defensive Line wird ein Problem sein. Ich finde, also, ich habe es versucht im Kopf nochmal zusammenzukriegen, aber ich glaube, ehrlicherweise auch klar, von allen Teams, die wir bisher besprochen haben, jetzt in diesen Division-Previews dieses Jahr, ist das die schlechtste Interior-Defensive Line. Und ich weiß ja noch, was noch kommt.

Ich glaube nicht, dass wir eine darunter ranken werden, ehrlich gesagt. Es gibt aber einen Part, wo man ein klares Upgrade hat und wo ich auch, wie gesagt, diesen etwas aggressiveren, vielleicht blitzingorientierten Ansatz ganz gut nachvollziehen kann. Nämlich auf Linebacker zwei neue Starter. Quay Walker und Nacobi Dean. Zwei Ex-Georgia-Spieler. Wiedervereint, ja.

Dean hat einiges verpasst letztes Jahr bei den Eagles. Aber das ist ein Win für die Raiders, den zu bekommen in meinen Augen. Quay Walker, ja, ehemaliger First-Rounder, hat bei den Packers jetzt nicht so richtig sein Potenzial abrufen können. Aber auch hier, es kann nur besser werden, weil Devin White und Elendon Roberts, die da letztes Jahr unterwegs waren, die waren halt nicht so gut.

Das könnte ein doppeltes Upgrade sein. Mal sehen, wie viel. Aber gerade in der Kobe Dean, wenn der auch nur ansatzweise, also wenn der fit bleibt zuerst mal und dann auch noch so sein Können abrufen kann. Und dann gerade mit Blitzing, die beiden. Ja, das könnte ich mir schon auch vorstellen. Gerade Dean halt so ein bisschen vielleicht mehr als das Hirn, dieser Front Seven.

Und Quay Walker, also Quay Walker ging ja in der ersten Runde, weil halt ein Georgia Linebacker mit crazy Upside-Athletik und so weiter war. Die hat er jetzt bisher nicht abgerufen, aber eben in so einer Rolle, die vielleicht ein bisschen geradliniger ist, haben wir ja teilweise auch bei den Packers dann gesehen, als die auch ihre Defense umgestellt haben, kann er, glaube ich, schon auch einen Impact haben. Also da gehe ich zu 100 Prozent mit.

Das ist schon ein paar Mal den Satz oder diese Situation. Also Carolina fällt mir da zum Beispiel ein, Washington, Teams, die einfach furchtbar waren, auf Linebacker letztes Jahr. Und die deutlich besser, die deutlich investiert haben oder im Draft oder Free Agency und klar, klar, klar besser sein sollten.

Selbst wenn die Raiders jetzt am Ende der Saison keinen Top-10-Linebacker-Duo oder sowas haben, aber die werden halt nicht mehr so furchtbar schlecht sein, wie sie es teilweise letztes Jahr waren. Bei der Secondary bleiben einige Spieler, aber man hat viel investiert in die Reihe dahinter oder sagen wir mal in junge Spieler, die sich vielleicht anbahnen oder die vielleicht auch Studying-Rollen übernehmen könnten.

Eric Stokes war ihr bester Corner, mit dem hat man verlängert, der bleibt. Jeremy Chin of Safety bleibt. Taron Johnson kommt für den Slot, war eine lange Zeit einer der besten Slot-Corner der Liga, ist aber mittlerweile 30, trotzdem würde ich als Upgrade bezeichnen. Für wen die Luft aber eng werden könnte, die stehen jetzt hier in dem Depth-Chart, den ich vor mir habe, noch als Starter drin, aber ich glaube, das könnte sich schneller ändern, als sie wollen.

Darian Porter, der zweite Outside-Corner, und Isaiah Pulamao, Safety. Bei Porter hört man sehr, sehr viele gute Sachen von German McCoy, der ja Kreuzbandriss im Januar hatte, in der vierten Runde gedraftet wurde, jetzt schon mittrainiert, jetzt schon spielen könnte in der Preseason. Der ist talent-wise, war der eigentlich höher als vierte Runde, wahrscheinlich.

Also der hat ja nicht nur den Kreuzmannriss, sondern der hat ja diese chronische Kniegeschichte, die da gefunden wurde. Stimmt, ja. Wo davon auszugehen ist, dass das jetzt halt schrittweise schlechter wird. Die Frage ist natürlich, reden wir von zwei Jahren, fünf Jahren, sieben Jahren, das weiß man immer nicht genau.

Aber das war eben so diese Kombination. Aber ja, wenn der funktioniert und einschlägt. Ich hatte jetzt bei ihm so ein bisschen verfolgt, Ich fand, die erste Camphälfte wirkte schon noch sehr holprig. Na gut, da hat er aber auch wenig gemacht wohl. Genau, der hat ja lange jetzt auch wirklich einfach nichts gemacht oder konnte nichts machen.

Das ist auf jeden Fall einer dieser Spieler. Wenn der funktioniert, müssen wir nicht drüber reden. Jeder weiß, dass der besser ist als ein Viertrunden-Pick, sportlich gesprochen. Ja, und Polamau, nun mal so, unter Starting Safeties. Einer der höchsten Mist-Tackle-Rates, einer mit den meisten zugelassenen Touchdowns über ihn.

Mit Abstand das schlechteste PFF-Rating unter Safeties. Und dann draften sie Second-Round-Pick, Trayden Stukes. Ja, einer meiner absoluten My Guys. Den fand ich so, so gut. Und ich war so ein bisschen die Frage, was spielt der in der NFL? Was ich jetzt mitgekriegt habe bei ihm ist, so wie ich es auch mir gedacht hatte für ihn, so ein bisschen Nickel, ein bisschen Safety, Wir sehen das ja in allen Defenses gerade. Also alle Defenses, alle Top-Defenses haben diese Art Spieler, diesen größeren, flexiblen Safety, der in die Box kommen kann, der ein bisschen tiefer spielen kann, der eben diese Länge auch mitbringt, der eine gewisse Physis mitbringt.

Das sehen wir bei all diesen Defenses. Das haben wir auch schon mit den Texans zum Beispiel, mit Petrie, mit Evan Worry, bei den Seahawks, mit Chargers heute, mit Dervin James. Das hast du überall. Und ich glaube, Trayton Stooks kann so ein Spieler werden. Das ist nicht gleich qualitativ sehen, sondern eher, was er für eine Rolle ausfüllen kann.

Und das ist ein unfassbar spielintelligenter Spieler. Das ist einer, der dir halt wirklich auch, wenn du aggressiv spielst und wenn du schnelle Würfe vom Quarterback forcieren kannst, Trayden Stooks ist halt so einer, der dir dann auch drei, vier Interceptions holt. Aber auch hier sage ich, also wenn jetzt Stooks übernimmt, wenn Jermit Coy einigermaßen funktioniert, könnte es leichte Verbesserungen geben.

Und ich finde, das zieht sich so durch. Du hast klaffende Lücken in diesem Roster. Wide Receiver, Interior Defensive Line, allen voran. Aber sie sollten an vielen Ecken besser werden die O-Line sollte deutlich besser werden Playcalling sollte besser werden, in der Defense hast du zumindest das Potenzial ein bisschen besser zu werden wann wird 2026 für die Raiders ein Erfolg, also ich glaube die meisten würden instinktiv sagen, wenn Fernando Mendoza gut ist muss auch irgendwie Teil der Kalkulation sein ja aber für mich ist eine Sache wichtiger, Weil ich da etwas größere Zweifel habe, als dass Fernando Mendoza ein zumindest solider NFL-Quarterback wird.

Clint Kubiak muss beweisen, dass er ein NFL-Head-Coach sein kann. Dass wir nach der Saison sagen, okay, darauf kann man aufbauen. Er hat das Team stabilisiert. Wie gesagt, du kannst nicht viel tiefer starten. Du kannst eigentlich nur gewinnen. Haben wir bei Aaron Glenn vielleicht auch gedacht. Also, dass wir gutes Playcalling bekommen, gute Entscheidungen, dass wir nicht einen Einbruch der Offense irgendwie in der zweiten Saisonhälfte bekommen.

So Sachen wie Clockmanagement. Einfach weniger Chaos bei den Raiders. Einfach mal eine Saison. Stabiler einfach agieren. Fünf Siege ist all I need. Sechs Siege wäre ein Erfolg. Ja, okay, ja. Ja, fünf Siege. Ich hab's mir noch ein bisschen anders aufgeschrieben. Also, ich unterschreibe alles, was du gerade gesagt hast.

Für mich ist die Antwort sehr ähnlich wie bei den Titans letzte Woche. Nämlich auch in der Hinsicht zu sagen, die müssen kompetitiv sein. Die müssen als Team kompetitiv sein. Weil die Raiders ja ähnlich auch wie bei den Titans. Nicht nur, dass die sehr viele Spiele verloren haben. Die hatten natürlich den Nummer-eins-Pick.

Die haben 14 Spiele verloren, davon neun mit mehr als zehn Punkten Differenz, vier mit über 20 Punkten Differenz. Die hatten zwei Shutouts. Die hatten zwei Shutouts letztes Jahr. Stimmt, oh mein Gott. Gegen die Chiefs und die Eagles. Sie hatten sieben Spiele, in denen sie nicht mehr als zehn Punkte gemacht haben.

Das ist halt nicht kompetitiv. Und da wieder hinzukommen. Und dann natürlich, Mendoza ist die wichtigste Personalie mit Kubiak zusammen. Da sind ja aber gewisse Dinge impliziert. Also wenn die Raiders ein kompetitives Team sind und Mendoza sich entwickelt und gut reinkommt, da ist Kubiak wahrscheinlich auch kein schlechter Headcoach.

Also das geht so ein bisschen Hand in Hand. Raiders ist für mich eines der Teams, wo ich jetzt recordmäßig ... Ich sage jetzt nicht egal, aber untergeordnete Prio, ich will halt ein Team sehen, das jetzt nicht wirklich fast jede Woche abgeschossen wird, wenn nicht jede zweite. Und das eben zeigt, dass halt das, was wir letztes Jahr uns erhofft hatten.

Dass das jetzt eintritt. Natürlich auf eine völlig andere Art und Weise. Eben nicht mit einem erfahrenen Coach und erfahrener Quarterback, sondern jung. Aber eben dieses, die kommen mal auf einen grünen Zweig, dass wir das über die Raiders sagen können. Also hast du sie dieses Jahr nicht vor den Chargers, ja? Nee, dieses Jahr habe ich sie nicht vor den Chargers. Aber vielleicht vor den Kansas City Chiefs.

Die waren gar nicht so weit weg. Rekordtechnisch. Muss man fairerweise schon sagen. Aber das war der schlechteste Chiefs-Rekord seit 2012. Also noch vor Andy Reid. Genau, danach kam Andy Reid. Der hat noch einmal dann, ein paar Jahre später, die Playoffs verpasst. Und jetzt das erste Mal. Nach sehr langer Zeit. Keine Playoffs für die Chiefs.

Dann hat sich Mahomes auch noch das Kreuzband gerissen im Dezember. War jetzt nicht der Grund, dass die Saison dann so schlecht war, weil bis Woche 15 war er halt dabei, das darf man nicht vergessen. Und es war seine wahrscheinlich individuell schlechteste Saison, die er gespielt hat in der NFL. Der Mann steht tatsächlich schon wieder auf dem Feld und trainiert.

Sehr überraschend, sehr schnell. Aber selbst wenn er nichts verpasst von dieser Saison, ist das ein Team, das wiederum Titel mitspielen kann. Oder wurde genug getan? Fangen wir erstmal damit an. Kann, kann ja. Ob es die Erwartungshaltung sein sollte, da kommen wir vielleicht dann ganz am Ende dazu. Sie haben auf jeden Fall einiges getan. Also der größte Move, klar, offensiv, war der Kenneth Walker-Deal.

Drei Jahre, 43 Millionen Dollar, der teuerste Running Back in dieser Free Agency. Und ein Investment natürlich, das jetzt, das uns vielleicht ein bisschen mehr verrät, als einfach nur die holen einen Running Back. Ansonsten offensiv, Right Tackle, Jawan Taylor ist weg, genau wie Marquise Brown. Beide Running Backs, Kareem Hunt, Isaiah Pacheco und auch Offensive Coordinator Terminator Matt Nagy, den sie durch Eric Biennemi ersetzen, also einen alten Bekannten zurückholen.

Ansonsten war es aber eine defensiv geprägte Offseason. Das gilt für die Abgänge. Trent McDuffie weggetradet, Brian Cook, Jalen Watson sind als Free Agents gegangen, Leo Schenal ist weg, Charles O'Menny, die sind weg. Also mehrere Starter in der Secondary, mehrere Roleplayer aus der Front Seven. Dafür neu geholt, unter anderem Safety Elohi Gilman. Neuen Nose-Tackle geholt mit Kyrus Tonga, neuer Slot-Corner mit Kader Kohu.

Und natürlich die ersten vier Picks im Draft und das waren in dem Fall drei Top 40 Picks gehen in die Defense. Manso Delane, Peter Woods und R. Mason Thomas waren diese drei Top Picks. Willst du dann mit der Defense anfangen oder? Ja, wir können mal mit der Defense anfangen, weil da tut sich zumindest an der personellen Front, würde ich sagen, mehr.

Und es war ja die Defense, die den Chiefs jetzt schon mehrere Jahre so ein bisschen den Arsch gerettet hat, ne? Also die stärkere Unit war, du hast es gesagt, jetzt nochmal diese hohen Picks da reingesteckt. Ich habe vorher schon mal so durchklingen lassen. Also ich erwarte eigentlich, das war ja schon eine ganz gute, jetzt keine Elite-Defense vielleicht, aber schon eine ganz gute Defense.

Letztes Jahr, jetzt noch also hohe Picks, ja, aber dazu auch noch einen meiner absoluten Favorite-Spieler in diesem Draft. Das könnte eine Top-Defense werden, oder? Ich glaube, dass die eine Top-Ten-Defense werden, ja, dieses Jahr. Für mich ist es auch wirklich das erste Mal seit sehr langer Zeit, dass ich mich spezifisch auf eine Chiefs-Defensive-Line freue, vor Saisonstart.

Liegt natürlich auch daran, dass die voller Draft-Mai-Guys ist, oder voller Spieler, wo ich höher war als der Konsens. R. Mason Thomas, allen voran dieses Jahr, aber auch Peter Woods hatte ich höher als die meisten anderen. Selbst ein George-Karlath ist damals, fällt da irgendwo noch mit rein. Es ist vor allem aber das Thema hier für mich, dass diese Front, dieser Passrush endlich mal wieder eine Explosivität mitbringt, die Kansas City die letzten Jahre einfach nicht hatte. Das war immer Power und Pocket-Pushen und irgendwie den Raum für den Quarterback eng machen.

Jetzt haben sie halt so ein paar richtige Burner, die auch mal in zwei Sekunden zum Quarterback gehen. Mit R. Mason Thomas allen voran, klar. Auf den bin ich super gespannt, aus zwei Gründen. Zum einen, weil er dieses Element halt mitbringt, dass Kansas City vor allem auf den Edge-Positionen nicht hatte.

Und zum anderen, weil der wahrscheinlich echt viel spielen wird. Die Chiefs haben einfach nicht so wahnsinnig viel Konkurrenz aus. Die haben jetzt noch Emmanuel Ogba geholt vor ein paar Tagen. Aber die Konkurrenz auf den zweiten Starter-Spot gegenüber von Karl Loftis, der ist natürlich gesetzt, die beläuft sich im Moment auf Felix Anjudike Yusama.

Draftbust, von dem ich jetzt auch nicht mehr groß was erwarte. Ich wollte gerade sagen, wie lange will man da warten? Ehemaliger First-Rounder, genau. Aber das ist jetzt, glaube ich, nicht derjenige, der da starten wird. Ashton Galott, der letztes Jahr einiges gespielt hat. jetzt aber auch nicht jetzt ein mega produktiver Passrusher war und jetzt Ogba, den sie zurückgeholt haben.

Das heißt, R. Mason Thomas könnte ein Starter Week One sein oder zumindest einer sein, der wirklich direkt 40 Snaps oder mehr spielt. Ich war natürlich super hoch bei ihm als Prospect, deswegen würde ich das sehr, sehr gerne sehen, aber stilistisch jetzt mal gedacht. Dann kommt da noch im Laufe der Saison jemand wie Oma Norman Lott dazu.

Ein Rookie vom letzten Jahr, hat sich in Woche sieben das Kreuzband gerissen. Der ist noch nicht im Training, also das wird noch ein bisschen dauern. Aber dann kommt so ein Spieler noch im Laufe des Jahres rein. Auf einmal hast du halt wirklich eine Explosivität in dieser Front, wo, glaube ich, die wird ein ganz anderes Gefühl haben.

Weil ich fand Chiefs Fronts die letzten Jahre, die ja ihre Sache gut gemacht haben, du hast ja auch gerade ein bisschen schon das Outline gegeben zur Defense, die waren halt immer, die haben sich immer sehr schwer und sehr so wie er Bulldozern jetzt hier reinmäßig angefühlt, sie hatten dann eher finde ich, die Explosivität mal zum Beispiel mit einem Leo Chenal diese Blitzer, die sie dann da reinbringen oder Slot Cornerbacks, jetzt haben sie halt diese Edge Rusher oder diese Defensive Line Qualität wieder in dieser Hinsicht und da bin ich sehr, sehr gespannt, was sie damit machen was sie im ersten Jahr mit Peter Woods machen klar, R.

Mason Thomas allen voran, aber ich glaube, das wird eine Frontend, die Pass Rush-mäßig einen ganz anderen Vibe hat als die letzten Jahre. Und dahinter wird sich da der Vibe auch verändern, wenn man vielleicht mal endlich wieder seit dem guten Jahr von Lingerie Sneed einen richtigen Nummer-Eins-Corner hat?

Ja, ich finde, Treadback Duffy war ja schon ... Ah, stimmt, ja, okay. War es schon auch nicht klassisch vielleicht, aber ... Ja, also Linebacker vielleicht noch ganz kurz dazugenommen, dann haben wir die Front durch. Sie verlieren eben Leo Chenal, einen sehr, sehr guten Roleplayer. Das Starting-Duo bleibt gleich. Und deswegen, glaube ich, muss man da nicht viel sagen. Es ist halt mit Bolton und Tranquil gutes Downhill-Duo, jetzt nicht dein bestes Coverage-Linebacker-Duo, würde ich sagen.

Da sind sie auf jeden Fall anverleckt. Secondary, ja, bin ich sehr, sehr gespannt, was sie mit denen machen. Mit Sudi Lane hat ja jetzt leider eine Verletzung aus den OTAs mitgebracht gehabt. Diese Schulter-Geschichte hat jetzt auch bisher nur mit diesem Non-Contact-Jersey trainiert. Das heißt, er konnte bei einigen Team-Trills und sowas nicht mitmachen.

Brad Weach, der GM, hat diese Woche da endlich mal drüber gesprochen. Also hat ein Update gegeben. Er meinte, sie erwarten Nicht, dass es irgendwas Längerfristiges noch ist, aber dass es halt komplett ausheilen soll. Und deswegen trainiert er mit dem Non-Contact-Jersey aktuell. Soll Woche 1 spielen. Das ist jetzt so die aktuelle Prognose. Sie haben sich ja aber auch Absicherungen geholt oder behalten. Mit eben Sneed, den sie ja zurückgeholt haben.

Und Christian Fulton, der ja auch immer noch da ist. Den ich jetzt auch deutlich mehr mögen würde als Absicherung im Vergleich zu dem, was wir von Sneed zuletzt gesehen haben. Aber ich glaube, da sind sie gut abgesichert. Die ideale Besetzung natürlich ist Woche 1 Noel Williams. Gefühlt Everybody's Breakout-Player dieses Jahr auf der einen Seite und dann eben auf der anderen Seite Manzuri Lane, dass das dann Outside-Starting-Corner-Duo ist.

Sie haben, wie gesagt, die Tiefe, um Dinge nicht überstürzen zu müssen, wenn sie es nicht wollen. Noel Williams, war der nicht letztes Jahr schon Breakout-Spieler? Nein, letztes Jahr war, also ich hatte den Eindruck, dass viele Leute den jetzt als ihren Breakout-Spieler haben, weil er halt jetzt so diese feste Starter-Rolle und, äh, weil letztes Jahr waren ja eben, waren es ja, war ja nur die Nummer drei, so gesehen.

Wir haben über ihn gesprochen nach der Saison, als so Under-the-Radar-Rookie, weil der halt zum Schluss gestartet hat und gut war. Und weil da dann aber auch schon klar war, dass die, äh, ich glaub, da hatten sie dann McDuffie schon getradet und dass Watson-Frage Wussten wir ja. Ich glaube, das war schon so mit da drin, dass wir wussten, der wird wahrscheinlich in eine größere Rolle gehen.

Offense? Mehr Fragezeichen, die ich da habe. Wer sind die Top-Path-Catcher? Fragezeichen bei Rashi Rice, mehrerer Natur. Travis Kelce deutlich abgebaut. Kenneth Walker, klar, Star-Transfer, aber inwiefern soll gerade dieser spezifische Running Back jetzt eine komplette Offense irgendwie auf ein anderes Niveau heben.

Das ist auf dem Papier teilweise schon sehr dürftig. Kein Pick vor Runde 5 in die Offense investiert, jetzt auch nicht Free Agency-mäßig außer Kenneth Walker großartig investiert. Es gibt natürlich einen X-Faktor, Eric Biennemi, der ja aber auch leider ganz andere Sorgen zuletzt hatte, abseits des Platzes.

Ich meine, ich hab's ja mal vorgerechnet. Ich weiß nicht mehr, war das in der Story der Woche oder war das, nee, das kann nicht in der Story der Woche gewesen sein. Nachdem Eric Biennemi zurückkam. Die Rushing Offense der Chiefs, da habe ich es sehr detailliert damals gemacht, jetzt ein bisschen verkürzt.

Die Rushing Offense der Chiefs mit Biennemi und ohne Biennemi. Erinnerst du dich? Ganz dunkel, ja. Das war schon verheerend, inwiefern da die statistischen Unterschiede waren. Zusammengefasst, 2018 bis 2022, EPA per Rush, da war Biennemi da, 18 bis 22, Platz 5 in der Liga. Die gesamte Offense war in der Zeit mit Abstand die beste. no surprise, aber Rushing alleine Platz 5.

Seit 2023, also seit BNM weg ist, ist natürlich auch die Offense insgesamt schwächer geworden, ja, aber EPA per Rush von Platz 4 auf 15 abgerutscht und Success Rate pro Rush von 5, Entschuldigung, von 5 auf 15 und Success Rate sogar von 4 auf 19. Und das, obwohl Mahomes ja mehr gelaufen ist die letzten Jahre, was ja in der Regel, Quarterback-Runs, Scrambles sind ja meistens ein positives Ding für EPA. Also das kommt ja noch dann damit dazu.

Ich würde gerne mit den Playmakers anfangen, weil ich finde, du hast die Frage gestellt, die ich dir eigentlich gerne einmal zurückwerfen würde. Wer ist der Top-Path-Catcher für die Kansas City Chiefs 2026? Man muss wahrscheinlich Xavier Worthy sagen. Wobei, muss man das? Keine Ahnung. Ich weiß es nicht. Okay, sagen wir mal anders.

Man muss wahrscheinlich Rushy Rice sagen, weil er der safeest Bett wäre, wenn er spielt. Also genau, okay, bei Rice die aktuelle Situation ist, man geht nicht davon aus, dass er gesperrt wird. Das kann sich natürlich auch ändern. Das ist die aktuelle, mal mit Vorsicht. Das, was ich von ihm gesehen habe bisher, Training-Clip-mäßig, auch da muss man vorsichtig sein.

Das sieht nicht wie ein Spieler aus, der bei oder in der Nähe von 100 Prozent ist. Dann dürften aber die Cardinals nicht antreten. Wenn wir danach gehen. Die haben schon ein Preseason-Spiel gespielt. Das sah besser aus. Stimmt. Haben sie gewonnen, ne? Nee, verloren. Haben sie es nicht gewonnen? Nee, die haben es ganz am Ende doch verloren.

Hall of Fame-Game, Leute. Ich bin für euch da. Carson Beck-Tape gegrindet. Rushy Rice würde man nennen, ich sage, oder ich sage es nicht, ich hoffe, dass Jalen Royals einen Riesensprung macht, den mochte ich ja sehr pre-draft. Mhm. Aber ihr seht ja, von was für Namen wir reden. Tycoon Fountain. Und wie wir da diskutieren schon. Und das ist ja, keiner von denen ist ja jetzt ein Playmaker, wo wir sagen, wenn es gut läuft, 1400 Yards und 8 Touchdowns. Nee.

Wenn es gut läuft, dann vielleicht 1000 Yards. Also Rashee Rice, finde ich, hat schon das Potenzial dafür. Also schon das Potenzial, auch richtig produktiv zu sein. Also ja, wir haben es natürlich ein Jahr von ihm schon gesehen. Eben. Aber halt auch nur in einer sehr spezifischen Rolle. Also Rasheed Rice, der hat jetzt in drei Jahren gespielt, natürlich on and off teilweise, der hatte noch nie eine durchschnittliche Targettiefe auf eine Saison gesehen von mehr als 5,2 Jahren.

Das ist halt eine sehr spezifische Rolle. Klar, da kann der produktiv drin sein, aber da arbeitet das Gie mehr für ihn, würde ich sagen, als andersrum. Und dann hast du halt Worthy, der bisher ein Gadget-Spieler ist, der jetzt wieder eine Schulterverletzung, gleiche Schulter wie letztes Jahr hatte in der Saisonvorbereitung.

Soll nicht so schlimm sein, aber muss, also ne, Schulter, wieder Schulter, muss man im Auge behalten. Kelsey ist an dem Punkt seiner Karriere definitiv ein Roleplayer. Also ja, der kann natürlich auch volume-mäßig immer noch was machen, aber der macht ja keinen Unterschied, oder? Also, keiner von den Spielern macht doch individuell einen Unterschied für die Offense. Deswegen ...

Also ich bin auch sehr gespannt, ob einer der Jungen uns überrascht. Ich meine, der Name, den man hier, finde ich, einmal reinwerfen muss, ist Cyrus Allen, der Rookie Receiver, der ein wirklich gutes Camp hatte. Und wobei, dem ich jetzt klar sage, und das ist nicht als Camp-Overreaction zu verstehen, ich glaube, dass der wirklich der beste Route-Runner dieser Gruppe sein kann. Woche eins.

Saisonstart, Regular Season, dass der der beste Route-Runner, der beste Separator ist. Weil Kelsey ist das nicht mehr, Rasheed Rice war das noch nie. Taequann Thornton ist Speed, aber kein Route-Runner. Und Worthy ist halt so irgendwo dazwischen, aber der gewinnt ja auch nicht mit Roadrunning in erster Linie.

Ich glaube, gerade für dieses Thema, was den Chiefs die letzten Jahre gefehlt hat, so ein Quick-Game-Playmaker, einer, der schnell Separation kreiert, der schnell offen ist, den du nicht freiskemen musst in den ersten zwei, drei Sekunden des Plays. Das ist für mich aktuell, und das klingt verrückt für einen Tag-3-Rookie, natürlich, aber aktuell ist es für mich nur Cyrus Allen potenziell.

Weil bei den anderen sehe ich es halt bei allen nicht, Stand heute. Ja, Dylan Royals mochtest du nicht so gerne. Nee, da war ich deutlich mehr. Also ich hatte den auch nicht in meinen Top-10-Receivern, habe ich gerade nochmal nachgeschaut, aber es lag vor allem daran, dass die anderen so gut waren. Also es war halt ein sehr, sehr starkes Ja für White Receiver.

Aber es war einer, den ich mochte auf jeden Fall. Daran erinnere ich mich. Ja, aber das ist keine Top-Pass-Catching-Gruppe. Nee. Es wird viel über den Run gehen müssen. Also es ist kein Zufall, dass man Eric Biedemey zurückholt und Kenneth Walker in einer Off-Season verpflichtet und noch Emmett Johnson in Runde 5 draftet, den man auch nicht vergessen darf.

Ob man jetzt in Mary Di Mercado ... Also ich sag dir ganz ehrlich, ich mein, der ist letztes Jahr unrühmlich in Erinnerung geblieben, aber in Mary Di Mercado ist besser als jeder Running Back, den die Chiefs letztes Jahr hatten, ist meine Meinung dazu. Deswegen, also das Backfield haben sie schon deutlich verbessert.

Ja, ich bin vor allem auf ... Auf Emmett Johnson. Sehr gespannt. Wollte nochmal nachgucken, Emmett Johnson. Ja, das war mein einziger Tier-2-Runner. Den mochten wir beide auch. Ich finde es sehr, sehr spannend. Ich glaube, da haben wir nach dem Draft auch drüber gesprochen, weil ich die das ist halt so ein Ding wieder, wo du siehst, okay, die haben zwei sehr unterschiedliche Flavors sich geholt.

Du hast Kenneth Walker halt einen explosiven Big Play Runner. Das ist ja Emmett Johnson nicht. Aber der ist halt Vision, Smooth, Karts, Spieler aussteigen lassen, verlässliche Yards holen. Deswegen bin ich auch gespannt, wie viel wir denen dann sehen. Das wird natürlich trotzdem die, in allererster Linie, die Kenneth Walker-Show sein im Backfield.

Zu Beginn. Zu Beginn. Mal sehen. Ich kann mir schon vorstellen, dass er mit Johnson, ja, ist ein Fünftrunden-Pick, langer Weg. Der wird da ein bisschen reinknabbern in die Workload. Wo willst du noch reinknabbern bei den Chiefs? Ja gut, wir müssen jetzt über die Offensive Line sprechen und das Run-Game, weil das ist, glaube ich, Das schwebt über allem.

Wir sprechen hier über ein Team. Nur die Bengals waren die letzten drei Jahre in neutralen Spielsituationen noch passlastiger als die Chiefs. Und die Bengals haben das beste Receiver-Duo der letzten drei Jahre gehabt. Die Chiefs halt eben nicht. Und das ist ja so eine der, wenn man es auf eine Statistik runterbrechen will, vielleicht ist die ganz gut geeignet eben, wo Kansas City einfach auf eine Art gespielt hat, die mit Prime Kelsey und Tyreek Hill funktioniert hat, aber halt die letzten Jahre nicht mehr.

Und jetzt ist halt die große Frage, wie viel Run-Game kriegen wir von denen? Und haben sie die Offensive Line dafür? Also wir haben drei Fixpunkte, das ist die Interior Offensive Line. Creed Humphrey, einer der zwei, drei, wenn nicht der beste Center in der NFL. Kingsley Suamataia, der hat ja so seinen Platz auf Guard gefunden und Trey Smith ist ein sehr solider Guard auf der rechten Seite. Also du hast deine drei Säulen quasi.

Dann haben wir Josh Simmons auf der linken Seite. Letztes Jahr nur acht Spiele gemacht. Ich mochte den sehr Pre-Draft. Das war mein Nummer-eins-Tackle letztes Jahr. Der hat auch echt gute Ansätze gezeigt. Hatte dann diese Geschichte, wo er aus persönlichen Gründen vier Spiele ausgefallen ist. Ich glaube, da ist nach wie vor nicht klar, was das war.

Und dann hat er sich später in der Saison das Handgelenk gebrochen und den Rest des Jahres verpasst. Der ist wieder bei 100%. Der sieht extrem durchtrainiert aus. Wenn ihr Bilder von dem gesehen habt im Camp, Das ist schon ein anderes Bild gewesen. Okay, und dann sind vier von fünf Spots klar. Jetzt ist Right Tackle die große übrige Frage.

Javon Taylor weg. Das war jetzt keine große Überraschung. Der war jetzt auch nicht mehr gut. Also vor allem gegen Ende nicht mehr. Da haben sie keinen Starter geholt. Wir sind alle davon ausgegangen, dass es Jalen Moore sein wird, den sie ja im Jahr davor so als Swing Tackle überraschend teuer geholt haben. Eigentlich eher ein Left Tackle, aber dass der jetzt auf der rechten Seite spielen soll.

Hier ist so ein unerwartetes Position-Duell entstanden, mit Khalil Benson, undrafted Free Agent, der letztes Jahr bei Indiana gespielt hat, also dem National Champion auf Right Tackle. Und der hat jetzt wiederholt First Team Raps gekriegt. Also der scheint wirklich auf dem besten Wege zu sein, der Weak World Starter auf Right Tackle zu werden.

Da ist natürlich jetzt sehr viel Projection mit dabei, wenn wir einen Left Tackle haben, der ohne Frage talentiert ist, aber letztes Jahr nur acht Spiele gemacht hat und von einer Verletzung zurückkommt. Ein Right Tackle, der als undrafted Free Agent Woche 1 starten könnte. Ich glaube trotzdem, die Chiefs haben sehr viel investiert in diese Offensive Line mit Picks und mit Geld.

Ich glaube, dass sie die Offensive Line noch viel mehr auch zu einem Fokus der Offense machen müssen und jetzt auch wollen. Und ich denke, die Kombination entsteht da jetzt gerade eben mit all den Faktoren, die wir gesagt haben, mit Biennemi, mit Kenneth Walker, mit der, wie sich die Offensive Line jetzt zusammenfindet.

Also auch, das ist natürlich nicht der Fokus dieser Trennung gewesen, aber eben, dass sie sich von Taylor trennen, der halt wirklich kein guter Runblocker ist. Jetzt potenziell da vielleicht Leute drin haben, die das besser können auf der rechten Seite der Line. Ich denke, dass wir da deutlich mehr sehen werden.

Mit ja auch dem Zusatz noch, du hast das vorhin schon mal kurz angerissen, Mahomes trainiert schon wieder. Also Punkt eins, wir wissen nicht, ob er Woche eins spielt. Im Moment deutet viel darauf hin. Wir wissen es noch nicht sicher. Punkt zwei, wir wissen nicht, ob er dann wirklich bei 100 Prozent ist oder ob vielleicht die ersten Wochen der Saison sowieso mehr sein werden.

Wir wollen mal hoffentlich noch so ein bisschen entlasten. Ja, die Frage ist, wenn Gerrit Nassmeier von Patrick Mahomes übernimmt, ne? Das ist meine große Frage. Aber Justin Fields hat man ja eben auch geholt. Justin Fields, genau. Also die ersten Wochen sind, also die starten ja gegen Denver natürlich, Monday Night.

Das ist halt tough. Danach aber Colts, Dolphins, Raiders und dann haben sie schon ihre Bye-Week. Also die haben die frühe Bye-Woche 5. Sprich, die könnten es drauf ankommen lassen, Mahomes ein paar Wochen mehr zu geben. Ich weiß nicht, ob das realistisch ist, aber zumindest der Weg dahin wäre da, wenn sie sagen, mit Justin Fields gehen wir auch 2 und 2 vielleicht.

Wann wird 2026 für die Chiefs ein Erfolg? Ich finde es relativ schwierig. Man kann es natürlich irgendwie so ein bisschen aufteilen und konservativ betrachten und sagen, ja, wenn Mahomes wieder auf 100 Prozent kommt, der alt ist, das Run-Game besser wird, für mich müssen sie einfach wieder in die Playoffs kommen.

Ja, das ist, das wäre das Mindestziel. Ich habe mir aufgeschrieben. Division gewinnen und dann, klar, sind sie ja sowieso in den Playoffs und dann will ich halt so dieses, und das ist dann eher so der Soft-Faktor, aber halt wieder dieses Team sein, wo wir dann sagen, niemand will in der Wildcard-Runde nach Kansas City fahren.

Wieder dieses Team sein. Ich glaube generell, dass wir einen Fehler, alle zusammen, alle kollektiv, als NFL-Fans, einen Fehler dürfen wir nicht machen. Die Chiefs jetzt nach diesem einen schlechten Jahr unterschätzen. Nein, auf keinen Fall. Mit einer potenziellen Top-Defense, mit einer Offense, die zwar auf dem Papier jetzt nicht gefährlich aussieht.

Aber halt, wie gesagt, die könnten ein deutlich besseres Run-Game haben. Irgendwann kommt Mahomes zurück. Wahrscheinlich früher als später. Ich könnte mir schon ein Szenario vorstellen, wo die Chiefs wirklich so ein unangenehmer Gegner sind, die defensiv richtig eklig sind und offensiv ganz viel am Boden machen plötzlich.

Also für Chiefs-Verhältnisse viel am Boden. Ich glaube, es ist immer noch ein Andrew-Reed-Team. Aber mehr am Boden machen, besser am Boden sind und dann ganz schwer zu schlagen sind für viele Mannschaften und sich so einfach durch die Saison würgen. Ganz ehrlich, das ist ja, die Formel hat in vielen Saisons für die Patriots super funktioniert.

Natürlich, die Patriots hatten ja auch diese Jahre, wo sie diese unfassbaren Offenses hatten und so weiter. Aber die Patriots waren auch in ganz vielen Jahren in der Brady-Belicic-Ära waren die super, super, super unangenehm, weil sie eine richtig gute Defense hatten, den Ball laufen konnten und einen Quarterback. Aber mit Belicic ist auch hundertmal lieber den Ball gelaufen als Andy Reid. Das stimmt.

Klar, natürlich. Aber sie hatten ja trotzdem immer auch diese, sie hatten ja immer auch das Passing-Game. Das war jetzt nie, also am Anfang von Bradys Karriere, aber am Ende der zweite Teil der Dynasty, war das ja nie ein Team, wo man gesagt hat, wir können den Ball nicht werfen, die müssen nur laufen oder sowas.

Sondern es war ja schon immer diese Mischung. Und du dann, wenn du diese Faktoren hast, richtig gute Defense, du kannst den Ball laufen und dann hast du halt einen Quarterback, der eben dieses Level hat, sprich jetzt sind wir mal in Dritter und Sechs, aber der Quarterback rettet uns daraus. Das ist halt, das sind wahnsinnig unangenehme Teams und das gilt natürlich auch für die Playoffs und deswegen, also ich Ich hab mir aufgeschrieben, Playoffs sind ehrlicherweise das, was ich erwarte, das ist meine Erwartungshaltung, deswegen ist es für mich kein Erfolg, Division wiederholen und halt dann in den Playoffs so dieses, diese A-Team wieder sein.

Und ich glaube, das ist das, was ich ganz am Anfang gesagt hab, der Standard ist natürlich unfassbar hoch gewesen, wenn du halt jedes Jahr mindestens ins Championship-Game kommst mit Mahomes, klar, ist so eine gewisse Erwartungshaltung auch da. Ich glaube nicht, dass man jetzt sagen kann, jetzt müssen wir da wieder hinkommen, um das wieder hochzuhalten.

Ich denke, dass es halt wieder ein Team sein kann, das sich anfühlt wie vor zwei, drei Jahren, wo wir in die Playoffs gehen und sagen, die Ravens hoffen jetzt schon, dass sie nicht gegen die Chiefs spielen müssen. Oder die Bills hoffen jetzt schon, dass sie jetzt nicht schon wieder nach Kansas City müssen. So, dieses Team zu sein, das ist, glaube ich, ein realistischer Weg für die Chiefs.

Oder das Team, das dann mal wieder die Chargers in den Playoffs raushaut. Oder sagen wir mal so die. Ich weiß gar nicht, so oft ist das gar nicht vorgekommen, oder? Dass die Chiefs die Chargers rauskommen. Die Chiefs Chargers? Weil in der Runde waren die Chiefs häufig nicht dabei. Nee, genau. Die Chargers waren nicht immer one and done die letzten Jahre.

Ja, ein schlechtes Beispiel. Ich wollte eigentlich so ein bisschen darauf hinaus, dass die Chargers vielleicht jetzt mal ein Postseason-Game gewinnen. Sie hatten eine starke letzte Saison mit elf Siegen und es lief dann halt aber in der Postseason wie so oft die vergangenen Jahre. Du hast das gesagt, One and Done, Wildcard-Runde raus, jetzt das dritte Jahr für Jim Harbo.

Es haben viele Trainer versucht, mit Justin Herbert ein Spiel in den Playoffs zu gewinnen, bisher hat es keiner geschafft. Schauen wir mal drauf, was so verändert wurde. Wir müssen glaube ich auch mal ein bisschen hier den, ein bisschen anziehen hier. Aber bei den Top-Teams tut sich in der Regel weniger. Trotzdem bei den Chargers gibt es einige Veränderungen, und, Vor allem in zwei Units, würde ich behaupten. Also gerade offensiv.

O-Line und Tight End, genauer gesagt Interior Offensive Line. Sprechen wir gleich im Detail drüber. Charlie Kohler holt man zum Beispiel aus Baltimore. Der Wett und Joko holt man von den Browns. Mit Abgängen, ja, gibt es schon ein, zwei Namen, über die man sprechen kann. Keenan Allen natürlich. Ich meine, der war jetzt schon ein Jahr weg, aber trotzdem.

Chargers Legende. Und er war letztes Jahr Nummer 1 Receiver, ne? Darf man nicht vergessen. Hatte die meiste Volume. Najee Harris ist auch noch weg. Also ich meine, Keenan N kann noch zurückkommen. Der hat noch kein Team. Glaube ich nicht dran. Najee Harris hat auch noch kein Team. Mikai Beckton auch nicht.

Das sind auch nochmal Abgänge. Und dafür Owey zu den Commanders. Das ist noch ein Spieler, den man hier als Abgang erwähnen kann. In der Offense gibt es aber eine Veränderung, die die Erwartungen sehr in die Höhe schnellen lässt oder schallen lassen hat. Schießen, sagt man. In die Höhe schießen lassen hat. Mike McDaniel, neuer Offensive Coordinator, Ex-Dolphins Headcoach.

Damit sind die Erwartungen sehr hoch. Es gibt aber natürlich auch ein paar schematische Veränderungen. Vielleicht ist sogar ein Adrian Franke jetzt mal endlich on board bei den Chargers. Und das schätzt sie dieses Jahr nicht. Wir werden es am Ende erfahren. Ich habe den Quarterback nicht fallen gelassen wie eine Heißkartoffel. Nein, nein, nein.

Also ja, es könnte das falsche Ja sein. Wir reden uns dann nochmal nach dem ersten Playoff-Spiel, wenn sie das wieder verlieren, weil Justin Herbert nicht gut spielt. Fair. Ich möchte, naja, aber den Schuh kannst du mir nicht anziehen, weil es gibt hier jemanden in diesem Podcast, der die Raiders vor der Saison, über den Chargers hatte. Ja, ist fair.

Mike McDaniel, das ist natürlich, das ist natürlich, da bietet sich doch der Chargerscheib schon wieder an für mich. Justin Herbert, eher weniger, aber egal. Erstmal Mike McDaniel. Wir kennen seine Offense von den Dolphins und die war trotz limitierter Qualität dann teilweise, zumindest jetzt letzte Saison in der zweiten Saisonhälfte wieder sehr gut, viele Motions, viel Timing im Passing Game, viel Outside Zone.

Run-Game, Outside-Zone-Blocking, natürlich auch für die O-Line. Und so schaffe ich den Übergang eben zu der O-Line, wo halt wirklich nochmal umgekrempelt wurde. Oder es ist halt einfach das Thema bei den Chargers. Seit Jahren, vor der letzten Saison, hätte man gesagt, na ja, sie haben ja eins der besten Tackle-Duos der Liga. Die werden schon nicht schlecht sein.

Bringt dir halt nichts, wenn beide verletzt sind und die Backups nicht gut. Joe Ault, ich meine, hat immerhin neun Spiele gemacht. Rush on Slater auf der anderen Seite, hat gar kein Spiel gemacht. Beide sind theoretisch zurück. Slater allerdings hat immer noch mit seinem Knie zu kämpfen. Hat jetzt auch schon wieder Training verpasst.

Genau, nicht trainiert. Da geht schon so die Alarmglocken so ein bisschen an. Ein bisschen ist gut. Also ich glaube, bei Chalas-Fans gehen da einige Glocken an. Also theoretisch ist das natürlich ein massives Upgrade zu den Spielern, die sie da letztes Jahr hatten. Die haben vier verschiedene Spieler auf Right Tackle eingesetzt.

Sieben verschiedene, die wirklich eine ordentliche Anzahl an Snaps auf Left Tackle gespielt haben. Ich hab die Gesamtkombination, ich weiß nicht, ob du die noch nennen wolltest. 24 unterschiedliche Line-Kombinationen haben die Chargers letztes Jahr gespielt. 24. Die Chargers hatten ... Moment, wie? Wir haben nur 17 Spiele.

Also wahrscheinlich dann noch mal in den Spielen. Im Spiel, genau. Geht raus, kommt neu rein. Genau. Die Chargers hatten keine einzelne Kombination in der Offensive Line. Also keine fünf gleichen, die 17 Prozent der Snaps gespielt hätten zusammen. Das ist halt wirklich, also das ist auch der letzte Platz in der NFL, was das angeht.

Die meisten, also Teams, die gesund sind in der Offensive Line, sind halt 50, 60 Prozent oder mehr mit der gleichen Gruppe drauf. Und bei den Chargers waren es nicht mal 17 Prozent. Und die Kombination, die sie am häufigsten hatten, war schon die mit den zwei Backup-Tackles. Da weißt du eigentlich schon, wo du bist. Und dann muss man ja auch dazu sagen, also ja, auf Tackle hatten sie Pech, verletzungsbedingt.

Die Interior Line, die sie sich so zusammengebaut haben, also für letztes Jahr, Die hat gespielt und die war halt schlecht. Also da haben sie die Starter gehabt und die waren halt schlecht. Die haben sie ja alle drei auch ausgetauscht. Also ja, das war ja wirklich horrend. Die Frage ist halt, inwiefern hat man sich verbessert durch dieses Austauschen?

Also Sian Johnson hat Left Guard gespielt, ist weg. Center, ja, aber Guard. Kayode Awosika von den Lions hat man geholt. Der soll die Nase vorne haben, ist aber wohl noch eine offene Competition, was diesen Left Guard Posten angeht. Right Guard, ja, Michael Beckton war eine Enttäuschung. Cold Strange zu holen.

Wie viel besser ist der? Ich kenne natürlich McDaniel aus Miami. Ich fände, da kommt die Connection halt her. Aber war halt nicht so gut in Miami. Deswegen habe ich mich da auch gewundert. Das Argument muss, glaube ich, sein, und ich finde, sie zeigen uns sehr, wie sie investiert haben. Sie haben natürlich zwei Tackles, in die sie sehr viel investiert haben.

Sie haben jetzt diese auf diesen Center priorisiert, mit Talabjadisch. Genau, das ist ein Upgrade auf jeden Fall. Bradley Boseman, der war leider nicht so gut bei den Charters. Und super Scheme-Fit auch für McDaniel mit der Athletik, die er auch mitbringt. Scheme-Fit mit der Athletik. Das Gegenteil, habe ich gesagt.

Das Ding ist halt mit McDaniel, und das war auch schon ein Dolphins-Thema, Guards sind nicht ganz so ... Also, McDaniels Scheme funktioniert mit schlechteren Guards. Sagen wir es einfach so. Ist es jetzt wirklich die Frage, hätten sie da nicht trotzdem mehr machen sollen? Also hätte man nicht vielleicht dann doch einen hohen Pick da nochmal oder noch einen Free Agent da irgendwie reinholen sollen?

Aber so ist es halt schon, ja, sie haben Slaughter, ne? Genau, Second-Round-Pick, der Center ist, der hat im College keinen einzigen Snap. Der hat keinen einzigen Snap im College of Guard gespielt, aber sie haben ja einen Center geholt, der das einzige Upgrade in dieser Line auf dem Papier zumindest ist. Slaughter wird auf Guard am ehesten Snaps sehen, genau.

Er ist in dieser Competition mit drin, er hat im Camp schon Left Guard gespielt, also Slaughter könnte Chancen haben, Left Guard Starter zu werden. Dass der aber aktuell halt hinter Abu Zika, der ein reiner Journeyman ist, steht, verrät uns ja auch so ein bisschen was darüber, wie das Duell läuft. Also, auf Guard gehen sie schon ... Er hat noch keinen Snap gespielt vorher auf Guard im College.

Ja, eben, genau, aber deswegen ist es ja kein Upgrade für dieses Jahr. Also, vermute ich nicht. Also, vielleicht ist Abusika, das Upgrade. Keine Ahnung. Den haben wir, der hat bisher noch nie irgendwo groß gestartet. Aber Stand jetzt, würde ich sagen, ist es kein Upgrade. Das heißt, die gehen da schon ein bewusstes Risiko ein und sagen eben, gut, wir müssen jetzt nicht, wir brauchen nicht die Top-Interior-Line, wir wollen Tackle-Center-Tackle haben und die Guards kriegen wir anders gelöst.

Und die müssen zum Scheme passen, weil es halt einfach schon auf der Best-Trange auf jeden Fall der Fall, das wissen wir. Auf der anderen Seite, also auf dem Left-Guard-Spot müssen wir halt abwarten. Und das Ding, also ich habe ja vorhin bei Gentie so darüber gesprochen mit dem, habe ich das Beispiel gegeben, mit dem Gap Run, wo vier von fünf guten Job gemacht haben, guten Block gesetzt haben und der eine dann verkackt hat und dann das ganze Play nicht aufgeht, weil es per Definition durch ein Gap gehen soll.

Ich finde, so mein Eindruck ist, bei Outside Zone Runs, wenn einer seinen Gap nicht so oder sagen wir mal so, nicht. Das Play nicht so hundertprozentig umsetzt, ist trotzdem die Möglichkeit gegeben, dass woanders ein Gap aufgeht, wenn andere ihren Job gut machen und der Running Back eben die Chance hat, zu wählen oder eine Cutback-Lane, die kreiert wird.

Da bist du vielleicht etwas weniger abhängig davon, dass alle fünf auf einem höheren Niveau sind. Aber das ist nur so eine... Ich weiß nicht, ob man das so unterstreichen kann, aber für mich so ein Gefühl, was ich häufig habe, wenn ich so diese Art und Weisen von Lines und Running-Schemes vergleiche.

Ich hab noch zwei Gedanken dazu, wieso ich glaube, dass es funktionieren kann und hat ja auch funktioniert. Also wir reden ja nicht über irgendeine Vakuum-Theorie, sondern McDaniel hat ja in Miami mit schlechten Guards sehr gute Rushing-Offenses. Stimmt. Ich glaube, ein Punkt ist Heavy-Personnel. Du hast die Tidans schon angesprochen.

Die werden viel mit zwei, mit drei wahrscheinlich auch Tidans. Jetzt haben sie ja wirklich ... Also wir haben letztes Jahr über Rondé Gadsden gesprochen als so ein Breakout-Spieler. Jetzt kommen da ja halt noch zwei dazu, die auch Starter sind oder waren und starten können. Joko und Kohler. Das heißt, du hast jetzt wirklich ein Trio.

Ich erwarte die auch echt einiges mit drei Teilens drauf. Alec Ingold kommt mit aus Miami, Fullback. Also du hast den Fullback, das ist bei McDaniel immer ein Faktor. Viel 21-Personal, also wir werden viel Heavy kriegen. Und das ganze Thema Motion einfach. Und damit meine ich nicht nur Motion vor dem Snap und beim Snap, sondern auch eben wahnsinnig viel mit Pull-Blockern.

Also Blocker, die auf die andere Seite der Formation kommen im Run-Game. Da war Miami unfassbar gut letztes Jahr. Und ich glaube, das werden sie hier auch übertragen auf diese Offense. weil in vielen Statistiken der zweitbeste Runner, was Pull-Blocking-Runs angeht letztes Jahr, hinter A-Chain, war Omarion Hampton.

Das ist das, was er kann. Das ist das, was er kann. Das ist sein Spiel. Wenn du ihm halt klare Rush-Lanes gibst und eben durch die Bewegung und so weiter und das Blocking-Design diesen Antrieb, also den Turbo zünden lässt. Dann holt er dir halt die Big Place. Und das ist, denke ich, das, worauf sie hier hinaus wollen am Ende. Ja.

Du hast da die Herzchen in den Augen bei O'Marrion Hampton diese Saison. Ich meine, es sollte, also in der Theorie klingt das alles sehr, sehr gut. Er hat auch keine Konkurrenz so richtig im Backfield, ne? Zwei Small-Size-Bags mit Kimani-Vidal und Kiklitschel. Ja, wobei sie ja da wirklich alles dafür tun, die Chargers, McDaniel allen voran, um jedem, der es hören will oder auch nicht hören will, zu erklären, dass sie eine Rotation im Backfield haben.

Das habe ich ungefähr schon 17 Mal jetzt gehört. Ja, ich meine, das ist einer, der jetzt, was die Größe und die Physis der Running Bags da gar nicht so viel drauf gibt. Also ich kann mir auch vorstellen, dass Keaton Mitchell, wenn er fit bleibt... Pass auf, was ich ja tatsächlich glaube ist, was ein Faktor sein könnte, Kimani Vidal ist der beste Pass-Protector von den dreien.

Das wird ein Faktor sein. Und Keaton Mitchell ist halt eigentlich so der, das ist ja noch viel mehr so dieser The One-H-N-Arch-Type. Genau, deswegen, ich glaube, dass das jetzt schon nicht so sein wird, Omoran Hampton, also Omoran Hampton wird nicht die 300 Carries kriegen, die wir gerade bei Ashton Jenty hatten. Glaub ich auch nicht.

Aber er wird schon der klare Leadback natürlich sein. Glaub ich auch. Ich bin halt beim Spieler nach wie vor nicht so überzeugt. War ich schon vor dem Draft nicht so in der Form. Ja, das könnte alles so auf ihn zugeschneidert sein. Ja, ich bin da eher noch ein Ticken zurückhaltender, aber es spricht schon sehr viel dafür, dass der Mann eine gute Saison haben sollte.

Wer wird bei den Passcatchern eine gute Saison haben? Das ist schon eher das Fragezeichen. Generell Passcatcher. Led McConkey hatte nach seinem starken Rookie-Jahr ein eher etwas schwächeres zweites Jahr. Quentin Johnston, ich mag ihn sehr. Er hat eine sehr gute Entwicklung hinter sich. Müsste aber jetzt noch mal einen Schritt machen, um wirklich so diese Nummer 1 Outside-Receiver-Rolle irgendwie zu füllen.

Trey Harris, den mochtest du sehr vom Draft, ich hingegen deutlich weniger, hatte eine unauffällige Rookie-Saison. Ich bleibe skeptisch. Kann aber sein, dass der eine deutlich größere Rolle bekommt. Ist halt auch die Frage, wie viel werden wir überhaupt drei Receiver auf dem Feld sehen? Du hast es gesagt, Charlie Kohler, Blocking, Tight End, allen voran.

Der wird nicht so viele Bälle fangen Zumindest hat er es bisher nicht gemacht, David Njoku kann das schon eher Ist halt jetzt auch nicht mehr der Jüngste. Ich glaube, dass Aranda Gatston nochmal einen großen Sprung macht. Der war letztes Jahr bei den Chargers schon Nummer 1 in Yards per Roadrun als Tight End.

Das ist krass. Und unter Tight Ends war er unter anderem da auch besser, was Yards per Roadrun angeht, im Vergleich zu. Nimmt Dalton Schulz, nimmt Tyler Warren, Travis Kelsey, for what it's worth, TJ Hawkinson. Aber auch hier sage ich so ein bisschen der Vergleich zu allen anderen Teams, über die wir jetzt bisher gesprochen haben Elite Passcatcher Gruppen sehen anders aus, ja und es ist halt so eine Gruppe, die glaube ich in Real Life Football gut funktionieren kann in dem Scheme aber jetzt gerade, weil es natürlich auch viel Fantasy, Draft Season und so weiter ist ich habe so das Gefühl, jeder will so jeder will Aktien an dieser Office haben ja, ich nicht.

Es kommt immer auf den Preis drauf an das sage ich ja immer bei Fantasy dass sie, ey, ganz ehrlich, wenn ich keinen Top-Tight-End bekomme, Orande Gadsden wird ein Spieler sein, der bestimmt in dem einen oder anderen Team bei mir landet. Und Marion Hennig, der wird mir zu hoch gedraftet. Aber keiner weiß so richtig, oder keiner hat, glaube ich, so ein richtiges Gefühl, wie das am Ende aussieht, also in Production. Wer ist der? Gibt's ein klares Nummer-eins-Target?

Eben diese Receiver-Sache. Wenn wir jetzt schon sagen, und davon gehe ich aus, wir werden die Chargers nicht viel in Eleven Personnel sehen mit drei Receivern. Ist es dann fix McConkey, Quentin Johnston? Ist es viel, let McConkey, Trey Harris, kriegen wir auch Trey Harris, Quentin Johnston und McConkie ist dann mal raus für ein paar Snaps.

Das finde ich ist eine super schwierige Gruppe in der Prognose. McConkie ist schon der Receiver, wo ich nach wie vor denke, individuell ist er der klar Beste in der Gruppe und der sollte auch dementsprechend gefeatured werden. Gleichzeitig sage ich aber auch, wir reden die ganze Zeit davon, hier kommt ein neues Scheme und wir alle erwarten uns so viel davon und toller Playcaller und so weiter und so fort.

Der Receiver, der, glaube ich, am meisten profitieren könnte von einem Scheme, was ihn konstant in richtig gute Positionen bringt, ist vielleicht sogar Quentin Johnston. Weil der hat natürlich diese Größe und diesen Speed und die Athletik und die Yards-after-Catch-Gelegenheiten. McDaniels Offense ist extrem gut darin, Receiver in den Raum zu bringen für Yards-after-Catch-Qualitäten. Und Quentin Johnston sieht zwar aus wie ein Ex-Receiver, aber das ist er ja nicht. Das wissen wir ja. Das ist eher Trey Harris in dieser Gruppe.

Deswegen, ich könnte mir zum Beispiel auch vorstellen, dass gerade für diese ganzen Crosser dann über die Mitte, wo es dann offene Receiver gibt, wenn ihr an Tyreek Hill und Jalen Waddell in Miami denkt, und dann eben diese Yards-after-Catch-Gelegenheiten, dass da sogar Quentin Johnson derjenige ist, der mehr noch dieser Chunk-Plays hat und mehr dieser Big-Plays hat.

Deswegen, also, ich weiß nicht, was denkst du, wie viele Playmaker in dieser Offense haben am Ende der Saison, sagen wir mal, mehr als 750 Receiving Yards? McConkie. Mhm. 750. Kannst du auch, lass runter, dann kannst du auch runtergehen, dann hast du mehr einen, sagen wir 700. Mhm. Getson, glaube ich schon. Okay. 700 ist für Titans, ich wollte gerade parallel nochmal aufrufen, da wärst du letztes Jahr Top 10 gewesen, automatisch.

Also jetzt mehr als Brock Bowers, gut, der hat Spiele verpasst, aber. Ja, aber Getson hatte letztes Jahr schon 664 in 15 Spielen. Nee, Gadsden auf jeden Fall. Wie viel hatte Johnston letztes Jahr? Ich glaube, Johnston wird das auch knacken. Glaube ich auch. 700, ja. Okay, und was glaubst du, wie viele haben über 1000? Ja.

Hatte letztes Jahr schon keiner bei den Chargers. Nicht mal Keenan Allen, oder? Müsste jetzt nachgucken, aber wenn, dann war es nicht viel. Ich glaube aber nicht, nee. Maximal einer. Denke ich auch. Und mich würde es halt nicht wundern, wenn das so eine Offense ist, wo dann deine Nummer 1 900 Yards, die Nummer 2 830 und die Nummer 3 750 hat.

Das würde mich halt nicht überraschen. Ich denke, die Offense hat mehr Potenzial als das. Also das ist jetzt mehr so der, vielleicht mehr die Baseline. Ich glaube, die Offense kann mehr sein. Die kann auch explodieren so in die Richtung wenn wir McDaniel und Dolphins als Vergleich nehmen, die ist halt explodiert, als sie zwei brutale Speedster Playmaker hatten und die sind halt gar nicht da.

Also Speed fehlt ja immer noch bei den Chargers. Brenn Thompson wäre das am ehesten, aber ich weiß nicht, wie viel man auf einen Viertrunden Rookie dann da setzen möchte. Das ist ja die Überraschung. Ja, vielleicht, aber in der Situation, wo die Receiver Snaps sowieso limitiert sind. Ich glaube, was ich damit sagen will, ist, ich würde so ein bisschen vielleicht ein klein bisschen auf die Bremse treten, was den individuellen Hype einzelner Spieler angeht.

Nicht, weil ich glaube, es kann nicht funktionieren, sondern weil ich sage, ich glaube, es ist tatsächlich schwerer, als ich selbst auch noch vor zwei, drei Monaten gedacht habe, zu predikten, wo das hingeht. Weil nochmal, also mich würde es nicht wundern, wenn du mir heute sagen würdest, die haben einen Receiver, der knapp über tausend Jahrzehnte hat, und das ist Quentin Johnston.

Das würde mich jetzt nicht schocken, wenn ich jetzt da drauf gucke. Guck, wo wir hingekommen sind. Mit Quentin Johnston. Der übrigens die letzten zwei Jahre schon über 700 Yards hatte. Hm. Also, das sollte dann doch auch passieren in einer vermeintlich insgesamt besseren Offense. Die Defense auf der anderen Seite war eine der besten Liga, mal wieder.

Was habe ich gesagt? Eine der besten der Liga. Eine der besten Liga. Nee, irgendwas war falsch. Eine der besten der Liga, mal wieder. Weil, wir haben uns ja vor der letzten Saison gefragt, können sie das nochmal machen? Waren ja viele junge Spieler, können die das bestätigen? Viele Topspieler werden alt. Konnten sie.

Und es gibt wenig Veränderungen in der Defense. In der Front haben wir mit Tui Poloutu, ein Spieler, der aus seiner besten Saison in Jahr 3 kommt, der richtig stark war. Kann man davon ausgehen, dass er jetzt nicht komplett einbricht. Kalin Mack baut mit 35 dann doch so langsam mal ab. Zumindest ein bisschen. Deswegen war es auch wichtig, da jemanden zu draften.

Ob das jetzt Aki Mesidor sein musste, der gar nicht so viel jünger ist als Kalin Mack, weiß ich nicht. Was ich auf den Deckel gekriegt habe für meine Alters-Jokes vor zwei Jahren. Jetzt kommt er hier mit Messidor 35 Jahre alt. Ich habe gesagt, nicht viel jünger. Er ist 25. Das ist natürlich sehr alt für einen First-Round-Pick in meinen Augen.

Weil, Fun Fact, Will Anderson, der schon drei Jahre NFL gespielt hat, ist jünger als Aki Messidor. Da wirst du glaube ich ein paar finden, die... Das war der erste, der eingefallen ist, der nach drei Jahren immer noch jünger ist als für mich war der Pick auch zu hoch, in meinen Augen zu inkonstant in seinem Spiel.

Aber er muss ja erstmal die Nummer 3 sein in diesem Team, deswegen... Ja, dann ist er halt ein Jahr lang die Nummer 3 und dann ist er schon Ende 20. Butty Bree ist die Nummer 4 auf Edge, also da ist man eigentlich ganz gut aufgestellt. Auch hier die Interior Defensive Line. Ja, dünn. Tahir Tartt, John-Mary Caldwell, die bleiben und Deshawn Hand wird mit Delvin Tomlinson ersetzt.

Das ist maximal okay. Es ist besser als die Raiders, aber es ist nicht gut. So würde ich es vielleicht sagen. Den Edge-Part würde ich eventuell noch einmal kurz aufgreifen, weil ich finde schon, ähm, Knackt dein Mikrofon eigentlich die ganze Zeit? Kann das sein? Ich höre manchmal so ein Knacken zwischendurch. Ne, das ist glaube ich Riverside, das höre ich bei dir auch. Ah, okay.

Ähm, was wollte ich sagen? Genau, also, bei deiner Rechnung, was glaube ich, was du gerade ausgeklammert hast, ist, dass du letztes Jahr halt eine richtig, richtig starke Nummer zwei, wenn nicht Nummer eins hattest, weil Khalil Mack ja so ein bisschen on und off auch war, nehme ich mit, oder dafür, oh weh.

Ja, stimmt. Und Owe halt fehlt. Und deswegen glaube ich halt, dass Tui Polotu mehr in den Vordergrund noch rücken wird. Also auch, was die gegnerische Aufmerksamkeit angeht. Und klar, Aki Mesidor ist erst mal die Nummer 3. Aber er ist halt die Nummer 3 so, wie Tui Polotu letztes Jahr die 3 war. Also du musst halt schon einen Spieler haben, dann hier, der einen Impact hat. Der einen größeren Impact hat.

Deswegen, also generell hast du natürlich recht mit dem, was du zu den einzelnen Spielern sagst. Ich frage mich schon, ob das eine Front ist, die auch einen merklichen Schritt zurück macht, wenn du in dem Sinne ja Tui Polotu nicht Tui Polotu, Er-Owe durch Messador ersetzt. Aber inwiefern war Tui Polotu die Nummer drei?

Qualitativ würde ich schon sagen. Ich finde, Mac und Ove waren 1, 2, wie auch immer du die ranken willst, und Tui Polotu die 3. Aber wonach? Also, er hat mehr gespielt als die beiden. Nur qualitativ. Mehr Pressures, mehr Sex, mehr alles. Ja gut, wer mehr gespielt hat, aber qualitativ, wenn ich die Spieler mir angeguckt habe, fand ich, war Ove der komplettere Spieler insgesamt.

Findest du nicht? Also, wir kommen natürlich von zwei völlig unterschiedlichen Punkten, was Tui Polotu angeht. Das stimmt. Nee. Für mich ist Tui Polotu die 1. Selbst wenn du das Argument dann anpasst und sagst, Tui Polotu war letztes Jahr die 1, aber hatte halt eine starke 1b mit Odafi Owe daneben, das ist jetzt halt Akiv Messe.

Sprich, auch dann ist ja so die Situation, dass Tui Polotu mehr im Fokus stehen wird. Khalil Mack ist nochmal ein Jahr älter, wenn der jetzt nochmal einen Schritt zurück macht, dann hast du noch mehr diesen Faktor. Also ja, das wird so ein Thema sein, was sich jetzt hier durch die Unit leider zieht für mich, weil ich halt schon so die Bedenken hab, dass die letztes Jahr ja insgesamt auch, du hast es gerade gesagt, vor der Saison haben wir schon die Fragen gehabt, die haben wieder über ihrem Level gespielt.

Jetzt haben sie ihren Defensive Coordinator verloren. Können sie das jetzt noch mal wiederholen? Ja. Das ist natürlich ein wichtiger Faktor, den ich am Ende noch angesprochen hätte. Erst mal die spielerische durch, weil das bleibt ja alles komplett gleich dahinter. Ja, ist halt die Frage, wie lange man sagen kann, sie spielen über im Niveau.

Oder dann irgendwann halt das Niveau der Spieler vielleicht dann auch. Also gerade bei den jüngeren Spielern, die sich halt gut entwickelt haben, wie Cam Hart zum Beispiel. Aber ja, also der Rest bleibt gleich. Denzel Perryman und, das wissen viele, glaube ich, gar nicht, mein Lieblingsspieler in der NFL.

Dian Hanley. Das Linebacker-Duo. Dian Hanley ist wirklich der unterhaltsamste Typ. Kann ich nur empfehlen. Kann ich sehr empfehlen, sämtliches Social Media. Generell Chargers Social Media Content machen die sehr gut. Ja, das können sie. Dass vor allem eine Frau, also man sieht sie nie, ist meistens hinter der Kamera, hinter dem Handy.

Die haben immer gute Ideen und die machen das sehr gut und die Spieler machen auch mit und Dian Henley ist da, ragt da heraus. Ja, Linebacker-Duo, das ist jetzt nicht das beste Duo der Liga, aber ich würde es jetzt auch nicht als Schwachstelle bezeichnen. Dante Jackson und Cam Hart, outside corner, Tahib Still im Slot oder außen, Derwin James ist halt auch gerne mal im Slot oder halt auf Safety, je nachdem, Derwin James natürlich, der ist das Aushängeschild.

Ja. Tony Jefferson und Elijah Molden ansonsten auch noch für Safety, das ist alles so, wie es war. Nur Defensive Coordinator. Was glaubst du, was können wir da. Also ist natürlich schwieriger zu prophezeien, weil du verlierst natürlich einen, sehr guten Mann und mit Chris O'Leary ist so ein bisschen ein Fragezeichen.

Ich finde es super schwer. Letztes Jahr, diese Defense hat halt so eine klare Handschrift. Das war ja eben die Nummer 1 Defense, was leichte Boxes angeht. Ganz, ganz viel leichtes Personnel auch. Du hast halt wirklich so ein ... Die sind an der Speerspitze von dem, was wir aktuell in der NFL eben sehen, an Entwicklungen.

Ich finde es sehr tricky. Also der kommt ja, O'Leary kommt ja aus dem College, wenn ich es richtig im Kopf habe. Müsste jetzt aus dem College gekommen sein. Ich finde das immer schwer. Auf der einen Seite kann man dann auch dafür irgendwie darum argumentieren, teilweise haben wir die letzten Jahre gesehen, dass defensive Trends oft im College zwei, drei Jahre früher sind, bevor sie in die NFL kommen, weil dann halt die Reaktion sozusagen verspätet stattfindet.

Vielleicht ist es was Positives. Ich sag ehrlich, ja. Es ist halt eine komplette Whitecard, ne? Also Western Michigan, ein Jahr Defensive Koordinierung. Er war schon mal vorher bei den Chart, das muss man dazu sagen, ne? 24 als Safety Coach. Ja, aber du kannst auf keinen Fall erwarten, dass das qualitativ jetzt eins zu eins.

Er hat immerhin Defensive Coordinator, also wahrscheinlich auch, ich weiß nicht, ich hab jetzt nicht so viele Western-Michigan-Spiele gesehen. Inwiefern er Play-Calling-Erfahrung da in der Form hat, aber es ist eine Wildcard. Es ist eine Wildcard. Und eben für eine Defense, die letztes Jahr, das war die Nummer 4, Defense nach EPA pro Run, das war eine richtig gute Rushing-Defense, obwohl die jetzt nicht diese Top-Spieler in der Interior-Line oder auf Linebacker haben.

Die Chargers haben letztes Jahr in der Regular Season in 13 von 17 Spielen nicht über 21 Punkte zugelassen. Und in den Playoffs war sie ja auch nur 16 in den Playoff-Haus gegen die Patriots. Das ist schon ein Level, wo es mich wundern würde, weil ich finde halt auch in der Secondary, also Leute wie Tony Jefferson und Elijah Molden, Tony Jefferson ist ja wirklich im Spätherbst seiner Karriere, würde ich sagen.

Elijah Molden ist ein solider Spieler, Aloy Gilman haben sie ja früh weggetradet, letztes Jahr. Sie haben jetzt dann noch mal irgendwie einen gedraftet, Genesis Smith in der vierten Runde, so ein rangy Safety, der tief spielen kann. Aber das ist ja jetzt keine, das ist ja keine, wo du sagst, da sind jetzt irgendwie mehrere Stars drin. Du hast natürlich Derwin James, klar, als deine Allsweckwaffe.

Aber in der Secondary ansonsten, Safety und Corner. Klar haben sie da junge Spieler, die sich gut entwickelt haben. Cam Hart und Tar Heap Still. Das ist schon alles gut. Aber nichts davon schreit ja jetzt irgendwie Top 5, Top 6 Defense, finde ich. Nee, auf dem Papier nicht. Und offens auch nicht. Ja, offens auch nicht. Offens, aber finde ich, also qualitativ würdest du doch schon sagen, auch die individuelle Qualität offensiv ist eigentlich höher als Defensive.

Klar, aber nicht Top-5-Offense. Nee, nicht Top-5. Aber ich denke, wir müssen hier eine defensive Regression erwarten im Vergleich zu letztem Jahr, zumindest statistisch gesehen. Und das halt dann dementsprechend umso wichtiger wird, dass die Offense halt dann diesen Sprung jetzt auch macht, den wir uns jetzt alle auch irgendwie erwarten von dieser Unit.

Wann ist denn 2026 ein Erfolg aus deiner Sicht? Wenn sie ins Championship-Game kommen, habe ich mir aufgeschrieben. Das ist das, was ich sehen will von diesem Team, weil ich will einen Playoff-Run sehen. Ich hab extra aufgeschrieben, Division gewinnen ist mir nicht ganz so wichtig. Das ist so, finde ich, das ist eine starke Division, wenn du zwölf Spiele gewinnst und zweiter wirst, okay.

Ich will einen Play-of-Run sehen. Und ein Play-of-Run heißt für mich halt nicht, du stolperst in der Wildcard-Runde irgendwie mit einem 2019 durch und wirst dann in der nächsten Runde abgeschossen. Play-of-Run heißt für mich, du bist 0 und 3 in der Justin Herbert-Ära. Das ist das beste Team, das er auf dem Papier um sich herum bisher hatte, zumindest offensiv besprochen.

Wer weiß, wie lange Mike McDaniel da sein wird, wenn die offensiv jetzt irgendwie total explodieren, ist der vielleicht in einem Jahr schon wieder woanders Headcoach. Ich finde, man muss hier ein hohes Ziel ansetzen. Und klar, ein Playoff-Spiel zu gewinnen ist so der erste Schritt. Aber da sind wir wieder bei dem Thema.

Das erwarte ich halt auch einfach dieses Jahr, dass die ein Playoff-Spiel endlich mal gewinnen. Das wäre für mich doch nicht so, dass ich sage, wenn die, wie gesagt, in der Wildcard-Runde gewinnen und dann nächste Runde rausfliegen, ist das für mich kein Erfolg diese Saison für die Chargers. Bei mir steht hier als erste Notiz bei dem Punkt, alle erwarten sehr viel.

So, zu Recht. Sogar ein ewiger Chargers-Zweifler wie Argan Franke erwartet sehr, sehr viel. Ich glaube halt noch an den Quarterback. Ja. Dann bin ich dieses Mal der etwas zurückhaltendere bei den Chargers wahrscheinlich. Also ich erwarte seit Jahren, dass die ein Playoff-Spiel gewinnen. Das erwarte ich seit Jahren. Aber dann muss es doch jetzt, das ist ja kein Erfolg, wenn sie das jetzt schaffen, oder?

Es ist der Next Step, ein richtiger Erfolg, gehe ich komplett mit, wenn sie zwei gewinnen. Dann stehst du im Championship Game. Richtig. Oder im Super Bowl. Wer weiß. Ich bin aber, glaube ich, diesmal, also, die werden um den Division-Titel mitspielen. Die werden in die Playoffs kommen, wenn alles normal läuft.

Und dann sollten sie eins gewinnen. Aber ob sie, also das ist für mich auf dem Papier nicht das Team, was einen Playoff-Run hinlegt. Okay, also ja, finde ich, ist faire. Ein Erfolg. Wann fängt Erfolg an? Ich glaube schon, dass es ein Erfolg wäre, wenn sie endlich mal eine Runde weiterkommen. Ja, irgendwo schon. Ich fände es trotzdem underwhelming. Also wenn die jetzt irgendwie zwölf Spiele gewinnen, zweiter werden, in der Division und ein Playoffspiel gewinnen, Weiß ich nicht. Das ist irgendwie so, keine Ahnung. Das haben die Broncos auch vor zwei Jahren schon geschafft. Und da war es halt ein Erfolg, weil junges Team und so weiter und so fort. Ich will eigentlich mehr sehen von diesem Team.

Ja, hoffe ich, dass du nicht enttäuscht wirst. Von Justin Herbert. Wir sind jetzt schon echt fortgeschritten in der Zeit, aber wir haben die Broncos noch gar nicht besprochen. Die waren das beste Team letztes Jahr. Das Gute ist, aus unserer Sicht jetzt in dem Fall, die haben ganz wenig gemacht. Die wollten nicht viel ändern, weil, warum auch? die, haben es fast bis ins letzte Spiel geschafft.

Sehr starke Saison gespielt, 14 und 3. Drei Punkte am Superbowl vorbei. Jetzt soll es diesen einen Schritt weitergehen. Die vierte Saison mit Sean Payton. Sehr wenig Veränderungen, außer vor allem ein großer Name. Aber warum sollte man ein Winning System auch jetzt komplett auf den Kopf stellen, was wurde getan bei den Denver Broncos?

Man kann es wirklich auf einen Move runter reduzieren, sagen wir eineinhalb vielleicht. Also der eine Move ist Jalen Waddle natürlich, der Trade. Die Broncos haben in der Free Agency fast nichts gemacht. Sie hatten nach dem Trade keinen Top-60-Pick im Draft. Dementsprechend, Jalen Waddle, das war ihr Move in dieser Offsitzung. Für ein Team natürlich, du hast gerade gesagt, dass er jetzt nicht viele Baustellen hatte.

Das wahrscheinlich in den Super Bowl eingezogen wäre, wenn sich Bonix nicht verletzt hätte in den Playoffs. Das ist der große Move. Der andere, bei dem wir jetzt noch nicht genau wissen, wie er sich auswirken wird, ist, dass sie den offensiven Playcaller ja verändern. Nämlich Sean Payton hat die Playcaller-Verantwortung abgegeben, an Davis Webb, seinen Offensive Coordinator.

Das ist nicht einfach so passiert. Davis Webb war ein begehrter Coach-Kandidat auf dem Markt für Headcoach-Posten, aber eben potenziell auch für andere Offensive Coordinator-Stellen, weil er bisher in Denver natürlich nicht der Playcaller war, weil das war Sean Payton. Das ändert sich jetzt. Natürlich ist Sean Payton immer noch da und natürlich ist es immer noch seine Offense, aber das ist vielleicht so eine Sache, die man gerade die ersten Wochen der Saison mal so ein bisschen beobachten kann.

Ändert sich da was zum Guten oder vielleicht auch zum Schlechten? Ja, aber wir müssen über das große Puzzlestück reden, über den Headliner dieser Off-Season, Jalen Wardle. Ist er das fehlende Puzzlestück in dieser Offense? Die ja durchaus so einen Spieler auch irgendwie vermisst hat, hier und da. Also, wenn wir jetzt mal die Quarterback-Thematik ausklammern, da können wir gleich noch dazu kommen.

Ansonsten würde ich fast sagen, ja. Ich finde, ansonsten kannst du argumentieren, er ist das fehlende Puzzleteil. Weil ich hatte ja diese Bonus-Folge gemacht mit den Stats zum letzten Jahr. Und ein Thema war, wie ineffizient die Broncos bei Screens und bei Pässen hinter die Line of Scrimmage insgesamt waren. Als eine Offense, die das ja sehr viel macht.

Also, Bonix wirft sehr viele Pässe hinter die Line of Scrimmage. Genau. Ist ja ganz viel so dieses ... Hat nicht niemand mehr Screens geworfen als Bonnix? Also in totalen Zahlen glaube ich ja, aber ich glaube, was Quote angeht, war er Platz drei. Also auf jeden Fall ganz oben mit dabei. Und so fühlt sich die Offense ja auch häufig an. Also wir haben hier häufig Checkdown, Screen, Shotdown field.

Das war ja oft die Offense. Und was ihn gefiltert für diese Rolle, ist halt diese Yards-after-Catch-Waffe. Und Marvin Mims war das vor zwei Jahren, was Screens zumindest angeht. Hat das aber nicht aufrechterhalten können. Wardle ist der ideale Receiver dafür. Den kannst du Slants geben, den kannst du Quick-Game, kannst du ihn füttern, da gibt er dir richtig viel nach dem Catch. Das war ja das, was er früh in seiner Dolphins-Karriere auch gemacht hat.

Da war er ganz viel im Slot, hat underneath gearbeitet, hat super viele Bälle gefangen und hat viel dann nach dem Catch gemacht. Ich denke, das sieht Sean Payton auch in ihm und er ergänzt halt diese Receiver-Gruppe richtig, richtig gut. Jetzt haben die zwei Receiver, die Downfield-Plays machen können, ein Big Buddy mit Sutton, ein mehr so Speed mit Franklin.

Sie haben Pat Bryant, der diese Possession-Rolle auch letztes Jahr hatte, auch einiges Big Slot gespielt hat. Dann haben sie natürlich immer noch ihre Checkdown-Targets, wenn man so will, Engram und RJ Harvey und Wardle kann halt schon so der Spieler sein, der diese ganze Gruppe noch mehr, zusammenbringt und dann im Kollektiv auf ein höheres Level hebt, deswegen ich sehe da schon die Idee hinter dem Trade ist glaube ich auch nicht schwer zu lesen und gerade halt, für eine Offense, wo man jetzt, wo man finde ich schon sagen kann, okay, du musst wahrscheinlich dem Quarterback ein bisschen mehr Support geben, um eine gewisse Konstanz in die Offense reinzubringen, dafür kann Wardle glaube ich ein Schlüsselspieler sein.

Du hast jetzt schon die Quarterback-Thematik so angesprochen und du möchtest über Bo Nix sprechen. Ich möchte ehrlich gesagt, ich möchte so wenig wie möglich sagen, ich möchte, dass du das machst und, ähm, nein. Also, okay, oder ich starte wirklich mit der Frage. Da hättest du die Teams anders aufteilen müssen.

Dann hätte ich was für Bo Nix vorbereitet. Ja, pass auf. Das ist vielleicht sogar besser ohne Vorbereitung. Ich gebe dir eine Frage. Ja, bitte. Ist Bo Nix nach der Saison, kannst dein Ranking nehmen, kannst Konsens sagen, mir egal, ein Top-15 den Quarterback oder nicht? Ich finde, 15 ist genauso der dieses, das ist ja, ich meine, ich mache natürlich regelmäßig Quarterback-Rankings so Tears-mäßig.

Broncos-Fans würden jetzt sagen, ja, auf jeden Fall. Ja, genau. Die sagen wahrscheinlich erst jetzt schon, manche zumindest. Das Ding ist halt, was man aber nicht vergessen darf, was für Quarterbacks er überholen müsste. Richtig. Und das sind gute Quarterbacks. Genau, genau. So, da müsstest du Trevor Lawrence hinter dir lassen.

Vielleicht wieder ein Baker Mayfield nach der Saison, wenn er fit ist. Purdy, Darnold, diese Gruppe. Stroud, Caleb Williams. Ja, Stroud. Ich würde nichts schon über Stroud packen, tatsächlich. Aber ja, Jalen Hurts ist halt diese Gruppe. Stroud-Hater, das ist ja Wahnsinn. Aber ja, so diese Gruppe müsstest du alle hinter dir lassen.

Jad Goff haben wir noch nicht angesprochen. Jalen Hurts vielleicht wieder. Kyler Murray? Vielleicht, ja. Caleb Williams? Den habe ich schon genannt. Aber der ist ja Top 10. Okay, aber wir landen beide bei außerhalb. Höre ich das richtig bei dir raus? Also ich glaube, er hat das Potenzial, sehr nah ranzukommen.

Das heißt außerhalb. Ja, knapp. Das ist halt das Ding. Ich glaube, da lande ich auch, weil das sind diese Quarterbacks, die wiederholt zeigen, dass sie Klatsch sind, so schwer das greifbar oder quantifizierbar ist, aber die halt Spiele regelmäßig spät gewinnen. Ich glaube, da geht die Wahrnehmung immer auseinander, so ein bisschen zwischen, wie wir es vielleicht sehen, wie andere es sehen oder wie Fans es natürlich auch wahrnehmen.

Nix war halt oft so, dass er über drei Viertel oder eine Halbzeit oder ein ganzes Spiel nicht gut war und dann kommt er zurück, nächstes Spiel ist er richtig gut oder ist im letzten Viertel richtig gut. Der war ja was, also wenn du so Fourth-Quarter-Stats anguckst, was natürlich sehr, sehr, sehr mit Vorsicht zu betrachten ist, da war er in vielen Dingen richtig, richtig gut.

Der hat einen guten Deep-Ball, der kann ein aggressiver Passer sein, er hat die Mobilität als Scrambler, das ist alles Tools, die er hat. Ich will von ihm sehen, dass er konstanter wird, was Accuracy angeht, was Reads angeht, was Spielen aus der Pocket angeht, die ja in Denver echt nicht schlecht ist. Also die haben ja eine richtig gute Offensive Line.

Ich glaube, Aber dass er, ich hab's gerade gesagt, dem Quarterback musst du vielleicht ein bisschen mehr helfen, damit die Offense diese Konstanz entwickelt. Und da kann Jalen Waddle der Schlüssel für sein. Das wäre halt das, was ich von Nix jetzt in der nächsten Saison sehen wollen würde, dass er individuell da auch konstanter wird.

Weil, also egal, wie man argumentiert, egal, wie man Bo Nix ranken möchte oder was auch immer, das war ja eine super inkonstante Offense. Das kann niemand bestreiten letztes Jahr. Die war extrem streaky, das siehst du auch in allen Stats. In einzelnen Spielen kannst du das ablesen. Und da müssen sie halt den nächsten Schritt schaffen und ich glaube, Wardle ist ein gewichtiges Puzzleteil auf dem Weg dahin aber Bo Nix muss ein anderes sein, sonst wird's nicht aufgehen.

Das Run-Game ist ein weiteres Puzzleteil, das muss auch ein bisschen mehr Baseline liefern, würde ich behaupten, ein bisschen mehr Konstanz. Dafür haben sie ja den richtigen Back gedraftet, würde ich sagen. Auf den will ich zu sprechen kommen. Ja, ja, ja, weil gerade so im Fantasy-Kontext reden sehr viele Leute von J.K. Dobbins.

Vertrag verlängert, trotz Verletzung. RJ Harvey war es letztes Jahr, der da für Furore gesorgt hat, ist ein bisschen groß in dem Fall, aber J.K. Dobbins ist irgendwie so, ja, der wird so der Kandidat, wenn der mal fit bleibt, dann müssen wir uns alle warm anziehen. Ja, J.K. Dobbins bleibt aber nicht fit. Der war jetzt schon wieder angeschlagen gerade. Genau, er ist halt selten dauerhaft fit.

In Runde 4 hat man Jonah Coleman gedraftet. Jonah Coleman. Ich mag ja RJ Harvey wirklich sehr. Mochte ich auch pre-draft. Ja, ich nicht. Aber Jonah Coleman. Kann der beste Runner in diesem Backfield werden. Also das ist für mich Okay, Dobbins ist ein sehr guter Runner. Coleman ist jetzt schon der bessere Runner als RJ Harvey. Das ist für mich, also da bin ich wahrscheinlich schon. Harvey ist der explosivere Spieler.

Ich will Harvey mit dem Ball in Space haben, absolut. Aber besserer Runner, da nehme ich Coleman. Jonah Coleman ist für mich einer der Sleeper-Kandidaten für diese Saison, weil irgendwas müssen die Broncos in ihrem Run-Game machen, wirklich das klassische Early-Down-Run-Game. Und da ist Jonah Coleman, wenn, also J.K. Dobbins ist da auch super für.

Ich hab halt kein Vertrauen in die Gesundheit von J.K. Dobbins. Genau. Und Jonah Coleman ist ein geiler Spieler. Dass sie halt jetzt einen zweiten haben, gibt mir da schon mehr Sicherheit in der Prognose, weil jetzt ist ja eben die Situation, letztes Jahr war es ja so, wenn Dobbins ausfällt, ja, Harvey versuchen irgendwie.

Jetzt ist halt, wenn Dobbins mal, selbst wenn er nur fünf Spiele verpasst, oder was, dann hast du halt einen verlässlichen Runner dahinter und da geh ich voll mit, das ist das, was mehr noch der Motor sein wird. Sie haben natürlich eine extrem gute Offensive Line. Sie haben vor allem eine sehr, sehr gute Pass-Blocking-Offensive Line.

Würde ich sagen, sicher Top 5, wenn nicht sogar letztes Jahr die beste gewesen, in der NFL, trotz Backup Left Guard für die halbe Saison ungefähr. Das ist auch die Schwachstelle am ehesten. Der Rest der Line ist wirklich, wirklich stark. Deswegen Offensive Line ist keine Frage. Die sind im Run-Blocking nicht so dominant, wie sie im Pass-Blocking sind.

Das finde ich ist schon... Was so weird ist, weil sie eigentlich alles darauf ausgelegt haben. Also Michael Ging, auch Ben Powers, da dachte man so bei den Verpflichtungen, die holen sie, um im Run-Game, im Run-Blocking gut zu sein. Eigentlich ja. Genau, hat sich bisher so nicht durchgesetzt. Ich glaube, dass sie aber halt gut sind und das Schemen in Denver hilft halt schon auch, die Line besser aussehen zu lassen nochmal.

Deswegen denke ich aber auch, dass das Run-Game noch mehr dieser Faktor sein kann. Und am Ende sind ja alles so Punkte, wo wir uns angefangen mit Waddle über was, wie entwickelt sich Bonnix jetzt weiter, bis hin zu Run-Games als Taktgeber, die ja zu diesem Gesamtthema beitragen, was eigentlich die Überschrift für Denver ist, nämlich kriegen wir mehr Konstanz von dem Team, damit sie eine Regression abwehren.

Weil das ist, finde ich, schon was, was man bei Denver im Hinterkopf einfach, haben muss. Die haben letztes Jahr 14 Spiele gewonnen. Von diesen 14 Spielen waren elf One-Possession-Games. Von den elf waren sechs mit drei oder weniger Punkten Differenz. Und da waren ja wilde Dinger mit dabei. Das Giants spielt natürlich allen voran, wo sie, ich glaube, zum Start des vierten Viertels 0 zu 19 hinten lagen und 33 Punkte im vierten Viertel gemacht haben.

Du hast den Sieg gegen Washington in Overtime, wo die Commanders auf die Two-Point-Conversion gehen. Du hast mehrere Siege mit Field-Goal in der Schlusssekunde oder wo der Gegner kurz verschlossen Field-Goal vergibt. Solche Sachen. Und von den drei Spielen, die sie mit mehr als acht Punkten Differenz gewonnen haben, waren zwei, einmal Bengals ohne Burrow und einmal die Backups der Chargers in Woche 18.

Also überzeugende Siege in der Regular Season waren es einfach nicht so viele. Und dass du hier und da mal Glück hast in der Saison, das gehört natürlich dazu. Aber wir haben in genau dem gleichen Ton vor einem Jahr über die Chiefs gesprochen, die vor zwei Jahren auch so unfassbar viele enge Spiele und mit Last Second Field Goal und geblocktes Field Goal und so weiter gewonnen haben.

Und deswegen glaube ich, die Gefahr, die man bei Denver im Hinterkopf behalten muss. Aber nicht den gleichen Drop-Off. Richtig, wollte ich gerade sagen. Also nicht ansatzweise. Mit all dem im Hinterkopf. Dieses Broncos-Team hat viel mehr Substanz, als die Chiefs von einem Jahr hatten. Gerade defensiv.

Ja, insgesamt auch. Der Floor ist stabiler. Sie haben natürlich den viel schlechteren Quarterback, aber der Floor als Team insgesamt ist stabiler. Deswegen geht es halt mehr so um die Frage, wenn die offensiv konstanter sein können, wahrscheinlich werden die nicht wieder 14 Spiele gewinnen, aber können sie dann wieder 12 gewinnen. Ist es ein Team, das vielleicht besser spielt, selbst wenn sie zwei, drei Spiele weniger gewinnen?

Also ich bin jetzt noch nicht den kompletten Schedule durchgegangen und hab getippt und so weiter. Das machen wir immer für die Prognose. Ich glaube, dass die Broncos bei mir am Ende ... Wir haben jetzt noch nicht über die Defense gesprochen, aber können wir gleich machen. Das ist die beste, Division. Das ist die beste Division und es hat sich ja nichts getan.

Deswegen können wir das gleich schnell abhaken. Aber ... Ich habe die Broncos hier, glaube ich, als Division-Sieger nach wie vor mit weniger Siegen, ja. Aber wie gesagt, also selbst eine gewisse Spielglück-Regression eingeplant. Genau. Die Offense wird besser mit Jalen Wardle, no matter what, wenn Jalen Wardle und Codlin Sutton fit bleiben.

Die einzige Frage, die ich noch zur Offense für dich habe, ist, wer wird Nummer drei Receiver? Das ist so, gerade auch im Fantasy-Kontext, die große Frage. Wer wird es und wie relevant ist das überhaupt? Ich glaube, wenn ich heute tippen müsste, würde ich sagen Pat Bryant. Ich glaube, es wird Pat Bryant. Ich glaube, der hat da echt eine Chance, dieser Possession-Big-Body-Receiver noch mehr zu sein.

Gerade weil Franklin wahrscheinlich schon noch einige Targets an Waddle verlieren wird. Also denke ich. Deswegen Pat Bryant. Aber ja, es wird wahrscheinlich ... Eigentlich müsste sich ja irgendjemand mal da bedienen. Wir haben ja gerade über mehrere Wide-Receiver-Rooms gesprochen. Denen so ein bisschen was fehlt. Marvin Mims ist da ja auch noch.

Troy Franklin, das sind ja talentierte Receiver. Little George and Humphrey. Ja, also jetzt Gadget-Player eher wahrscheinlich. Aber gerade so Mims, Franklin. Das ist halt das Ding mit Sean Payton. Sean Payton Receiver-Rooms sind immer so tief und haben einfach so geile Roleplayer, wo du weißt, okay, das ist seine spezifische Rolle, aber in der ist er echt gut.

Und ja, das ist dann nominell dein Nummer 3 oder Nummer 4 Receiver, aber der erfüllt halt eine Rolle in der Offense, die relevant ist. Und das hat er sich hier ja jetzt auch zusammengebaut. Und Waddle, da sind wir wieder bei dem Thema, ist halt wahrscheinlich das fehlende Puzzleteil, was diesen Receiver-Room angeht.

Defense. Ist gut, bleibt gut, war gut, wird gut. Ich denke auch, ja. Ich meine, man kann drüber sprechen, ob dieser sehr aggressive Stil irgendwann vielleicht mal ihnen ein bisschen auf die Füße fällt. Bisher ist es nicht passiert. Sehr, sehr viel Blitzing natürlich, dritthöchste Blitzrate. Die bringen Rusher aus allen Richtungen. Die haben super viele verschiedene Spieler, die sie auf den Quarterback schicken wollen, sowohl Linebacker als auch dann, Defensive Backs dahinter.

Sie haben irre viel Speed in der Front, was natürlich zu diesem Stil passt, diesem aggressiven Stil mit Bonito allen voran, aber Cooper ja auch. Selbst Zach Allen ist ja jetzt kein, also für einen Defensive Tackle, kein Powerspieler in dem Sinne. Das ist einer der Top-Pass-Rushs in der NFL insgesamt. Sie haben den besten Cornerback in der NFL, haben wir viel in der Corner-Folge drüber gesprochen.

Es gibt einen wichtigen Spieler, den sie verlieren mit John Franklin Myers. Ja, aber der war jetzt auch nicht mehr so ... Was ich sagen würde, weil es für mich an eine Frage anknüpft vom letzten Jahr, die sie dann sehr gut beantwortet haben, er war halt ja, würde ich sagen, nach DJ Jones ihr bester Run-Defender. Ja, okay.

Und das ist so die eine Frage, die ich bei dieser Defense letztes Jahr hatte, da haben sie sie sehr, sehr, wie gesagt, sehr gut beantwortet, wie gut diese Run-Defense sein kann gegen schwerere Rushing-Offenses, weil sie halt so sehr auf Speed und so ausgelegt sind, also Zach Allen zum Beispiel ist ja kein guter Run-Defender, Cooper und Bonito sind tolle Pass-Rusher, okaye Run-Defender.

Das Gegenargument dazu wäre, sie haben vielleicht das beste Run-Defending-Safety-Duo in der NFL mit Brandon Jones und Talanoa Hufanga. Sie haben gute Linebacker. Drake Greenlaw, das hat ja nicht so funktioniert. Der ist nur acht Spiele gemacht letztes Jahr. Aber der ist jetzt auch schon wieder weg. Ich glaube, der ist auch noch ohne Team tatsächlich, oder? Nee, der ist doch bei den Niners, oder?

Ah, ist der zurück zu den Niners? Mit wem verwechsel ich den gerade? Ich glaube, der ist schon wieder zurück bei den Niners. Ah ja, da hast du... Entschuldigung, ja, ja, ja. Mit irgendwem hab ich ihn verwechselt, aber ich weiß nicht mit wem. Also du hast einfach viele Spieler, die den Run extrem gut verteidigen können.

Deswegen, es ist so eine Frage im Hinterkopf, aber es ist halt wirklich so eine... Das Ding ist ja, wir reden ja viel über defensive Regression und das tun wir vor allem, oder haben wir getan bei Teams, die viele Turnover haben. Das werden wir bei den Bears tun, das haben wir bei den Jaguars schon getan.

Die halt Turnover sind sehr gut für EPA. Weil sie dir sehr in der Statistik einfach helfen. Die Broncos-Defense war in EPA ja schon sehr weit vorne mit dabei. Aber nicht ganz weit vorne. Anders als eben die Texans, die Jaguars waren in EPA vor den Broncos. Aber in Success-Rate war niemand vor den Broncos, weil die Broncos kaum Turnover hatten.

Die haben eine der besten Defenses der Liga ohne viele Turnover. Das waren 14 Stück. 14 Interceptions oder Forst-Fumbles. Das ist echt krass. Das sind mit die wenigsten und die Bears und die Jaguars und auch die Texans hatten doppelt so viel oder mehr. Also eine Sache, die ich sagen würde, die halt hier reinknallt, statistisch auch, sind halt die Sacks.

Dann waren halt mit weitem Abstand die meisten Sacks letztes Jahr. Jetzt ist halt die Frage, die Sacks sind halt stabiler im Zweifelsfall als Metric im Vergleich zu Turn-O-Bern. Wenn sie da jetzt, also die werden wahrscheinlich jetzt nicht, ich glaube, die hatten fast 70 Sacks letztes Jahr. Lass es 15 weniger sein, dann werden die aber immer noch, wenn sie dafür halt irgendwie fünf Interceptions mehr haben und drei Fumbles mehr oder so, dann gleicht es ja da auch schon wieder ein bisschen aus.

Also ja, man kann darüber diskutieren, dass da irgendwann vielleicht diese Aggressivität dann doch mal ein bisschen häufiger nach hinten losgeht. Aber sie spielen ja jetzt auch nicht ... Also sie spielen ja nicht irgendwie absurd von ihren ... Dass du sagst, die packen bei jedem Play 8 in die Box und blitzen wie verrückt.

Sondern im Gegenteil, die spielen sogar recht viel aus leichten Boxes und bringen dann halt Russia aus allen Richtungen. Und sie haben einen Spieler, den ich noch erwähnen wollte, der bisher kein wirklicher Faktor war. Und wo ich ... Der zum einen, was zum einen ein Hinweis darauf ist, wie stark dieses Secondary ist.

Und zum anderen, wo ich aber auch gespannt bin, ob sie eine Rolle für ihn finden oder was der Plan für ihn ist. Und das ist Jade Barron. Das war ihr First-Rounder letztes Jahr. Top-20-Pick, der letztes Jahr knapp 350 Snaps gespielt hat. Vor allem im Slot, bisschen Outside. Da frage ich mich so ein bisschen, wo die Idee da mit ihm sein wird.

Oder was die Idee war, als sie ihn gedraftet haben. Weil aktuell hast du halt, mit McMillen einen echt guten Slot-Corner. Vielleicht haben sie die Entwicklung nicht kommen sehen. Das kann natürlich sein. Du hast eine solide Nummer zwei mit Riley Moss. Sicher nicht Top-Tier, aber nicht so, dass du ihn rausnehmen würdest.

Finden sie da einen Platz für Barron? Oder ist das vielleicht einer, der ihr sechster Defensive Back ist, den sie da irgendwie so noch reinkriegen? Weil das ist so der eine Spieler, bei dem ich defensiv sage, ich glaube, da der ist im Moment so ein bisschen enttäuschend, gemessen an dem, was die Erwartungshaltung war.

Aber brauchen tun sie ihn halt aktuell nicht. Dann wird er sich auch durchsetzen. Also, ja, das ist ja ein absolutes Luxusproblem dann in dem Fall. Was wird ein Erfolg sein für die Broncos in Superbowl kommen? Da bin ich anspruchsvoll. Ich wüsste nicht, warum man da tiefer stapeln sollte, wenn man letztes Jahr, wahrscheinlich aufgrund einer Quarterback-Verletzung und an drei Punkten am Superbowl vorbeigeschrammt ist.

Ich glaube, dann gehen wir doch ein bisschen auseinander, wie wir die potenzielle Regression dichten. Ich erwarte es nicht, wird wahrscheinlich nicht mein Tipp sein. Hier sage ich aber, was ist wirklich ein Erfolg, wenn du im Conference-Championship-Game standst, so knapp dran gescheitert bist. Was ist dann ein Erfolg?

Ja, das ist natürlich in der NFL schwer. Die Chargers würden sich freuen, mal so nah dran zu sein. Das wäre für dich die Definition von Erfolg bei den Chargers. Also ich habe mir aufgeschrieben, wenn sie dieses Thema, das wird sie die ganze Zeit, was sich hier durchzieht, diese Regression, so abwehren, dass sie wieder elf oder mehr Spiele gewinnen und mindestens ein Playoffspiel gewinnen.

Das ist dein Erfolg, ein Playoffspiel gewinnen. Also ich finde, Ich weiß, was du meinst, aber ich finde halt, letztes Jahr hat letztes Jahr haben sie 1 gewonnen. Dass sie letztes Jahr, dass diese 14 Siege und dann wie sie dann in den Playoffs dann dieses Spiel gegen Buffalo gewonnen haben, da hat halt so viel zusammengepasst, dass ich erstmal halt, dass ich nicht glaube, dass du das als Grundlage für eine Prognose nehmen kannst.

Und wir hatten ja genug Beispiele. Also mein Chiefs sind das Prominente vom letzten Jahr. 15 und 2 fallen auf 6 und 11, so, nach vielen knappen siegen im Vorjahr. Aber wir hätten das ja auch mit anderen. Commanders, 12 auf 5. Moment, aber ja, ich möchte da kurz einhaken. Vikings, 14 und 3 auf 9 und 8. Ich möchte da kurz einhaken.

Es bedeutet ja nicht, wenn ich sage, es ist ein Erfolg, in den Superbowl zu kommen, heißt das ja nicht, sie müssen eine überragende Regular Season spielen. Ja gut, aber du sagst ja dann, wenn sie jetzt im Championship Game verlieren, ist das kein Erfolg für dich. Das ist eine zu hohe Erwartungshilfe. Okay, sagen wir Championship Game wiederholen.

Okay, du kriegst mich ein Spiel runter. Championship Game, wenn sie wieder ins Championship Game kommen, ist es schon noch ein Erfolg. Ja, würde ich auf jeden Fall sagen. Dann reden wir aber nach der Saison darüber, okay, was müssen sie dann noch tun, um den letzten Schritt zu gehen? Wenn sie jetzt wieder ins Championship Game kommen, dann sitzen wir hier in einem Jahr und ich sag, jetzt müssen sie in den Superbowl kommen.

Aber ich glaube halt nicht, dass sie da noch nicht sind. Ich glaube, dass sie erst mal zeigen müssen, dass sie das, was wir ihnen ja jetzt hier attestieren. Hohe Floor, hohe Baseline, Playoff-Team, wahrscheinlich Division-Sieger. Das bestätigen, mindestens ein Playoff-Spiel gewinnen. Ich sage dir, wenn die im nächsten Jahr wieder oder jetzt in der kommenden Saison wieder ins Championship-Game kommen, dann, Wird sich nicht so wenig verändern wie jetzt in dieser Saison.

Dann wird Vance Joseph wahrscheinlich irgendwo eine Chance kriegen, wenn die Defense überragend war. Vielleicht. Ja, fair. Ja, könnte sein. Also schon gut, dass sie ihn behalten konnten auf jeden Fall. Dann wird es ein, zwei Spieler gehen. Ich kenne jetzt die Vertragsstruktur nicht, welche da auslaufen.

Dann wird es schwierig sein. Ja, Sutton ist natürlich jetzt altersmäßig. So. Also nicht, dass sie ihn gehen lassen, aber dass der vielleicht ein bisschen abbaut. Ich glaube nicht, dass sie noch mal mit so guten Voraussetzungen, mit einem so stabilen, konstanten Kader in der Saison gehen. Das ist fair.

Mich würde hier tatsächlich wirklich die Fan-Perspektive interessieren. Also, wenn ihr Broncos-Fan seid, was ihr denkt. Weil ich finde, bei so einem Team ist es superschwer. Den Fan-Vibe irgendwie zu greifen. Weil natürlich sind die alle hyped gewesen jetzt im letzten Jahr und jeder Broncos-Fan und wahrscheinlich zu Recht sagt, eigentlich hätten wir im Superbowl stehen müssen, ist es jetzt dann automatisch das, was man wieder erwartet, so, hier mindestens Conference Championship Game, oder sagt man halt eben, okay, letztes Jahr hat alles perfekt geklappt, erst mal, die Teams in der Division werden stärker sein und so weiter.

Es gibt bestimmt Fans, die so denken, aber nicht, wenn du einen First Runner für Jalen Waddell ausgegeben hast und in der Defense keine Leute großartig verloren hast, die gut war, sehr gut. Also es gibt so wenig Argumente gegen die Broncos. Nee, es gibt kein Argument. Also das Argument dagegen, in Anführungszeichen, wäre einfach nur ...

Regression, was Spielnick angeht, boh, nix, inkonstanz. Richtig, nicht so durchmarschieren. Ja, genau, aber wenn sie halt jetzt statt 14 11 gewinnen, Wildcard-Team sind ... Das ist aber für die Playoffs ja egal. Nee, natürlich, aber wenn sie halt ein Wildcard-Team sind, das heißt, du hast schon mal ein Playoff-Spiel mehr als letztes Jahr. Okay, das ist fair. So, dann musst du auswärts spielen statt zu Hause.

So, das sind ja alle so Faktoren, die dann da irgendwie mit reinkommen. Letztes Jahr waren die 5 und 1 in der Division. Die werden wahrscheinlich nicht wieder 5 und 1 in der Division gehen. Das sind eigentlich so viele Faktoren, glaube ich, wo ich einfach so einen Ticken niedriger habe. Wie gesagt, Playoff-Team, absolut.

Ich weiß noch gar nicht genau, vielleicht werde ich sie auch wieder als Division-Sieger haben. Sie sind das kompletteste Team in der Division, auf jeden Fall. Finde ich schon, ja, klar. Und dann aber eben das Ding, so, du musst ein Playoff-Spieler gewinnen, du musst auswärts, entweder Wildcard-Runde oder vielleicht Division-Runde auswärts spielen.

Das war ein härterer Weg als letztes Jahr. Ich glaube, letztes Jahr, das ist ja wie die Patriots auch. Letztes Jahr hat bei den Patriots halt alles geklappt. Bei den Brokkos gefühlt auch bis zur Bonix-Verletzung. Klappt wieder alles. Ich werde das jetzt nicht weiter besprechen, weil das ist mir schon viel zu lange hier. Ich muss los.

Ich muss aufs Klo. Ich hab Hunger. Ich hab noch irgendwas ein. Sind wir bald da. Ja, jetzt sind wir am Ende angekommen dieser Folge. Nächste Woche schauen wir auf die nächste Division. schaut gerne bei Ticketmaster vorbei, kommt in die Fantasy-Football-Bundesliga. Das war's für heute. Wir hören uns nächsten Donnerstag wieder.

Macht's gut. Tschüss. Ciao, ciao.

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