einfach. besser. essen.· Folge 101

Essen gegen den Schnupfen: Was wirklich hilft - und was nicht

Sonntag, 11. Oktober 2026 · 39 min

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Shownotes

Thema der Folge:

Kaum wird es draußen kälter, beginnt für viele wieder die Erkältungszeit. Aus diesem Grund erkläre ich, welche Faktoren unsere Infektanfälligkeit tatsächlich beeinflussen – und dabei geht es längst nicht nur um Vitamin C und Nahrungsergänzungsmittel.
Schlaf, Bewegung, Stress, Rauchen, Alkohol, Ernährung und bestimmte Nährstoffmängel spielen eine wichtige Rolle für unser Immunsystem. Besonders spannend: Oft sind es die ganz grundlegenden Dinge, die den größten Unterschied machen.
Außerdem sprechen wir darüber, wann Supplemente wie Vitamin D, Zink oder Vitamin C wirklich sinnvoll sein können – und warum „viel hilft viel“ bei Nahrungsergänzungsmitteln nicht unbedingt die beste Strategie ist.

Inhalte der Folge:

• Schlaf und Immunsystem: Warum ausreichend Schlaf so entscheidend ist

• Wie viel Schlaf du ungefähr brauchst, um deine Abwehrkräfte zu unterstützen

• Warum regelmäßige Bewegung das Immunsystem stärken kann

• Wann sehr intensiver Sport die Infektanfälligkeit sogar erhöhen kann

• Chronischer Stress und seine Auswirkungen auf die Immunabwehr

• Warum Rauchen und regelmäßiger Alkoholkonsum dem Immunsystem schaden können

• Welche Rolle Entzündungsprozesse im Körper spielen

• Wie eine ausgewogene Ernährung dein Immunsystem unterstützt

• Welche Lebensmittel besonders hilfreich sind: Gemüse, Vollkorn, Hülsenfrüchte, Nüsse, fermentierte Lebensmittel & Co.

• Welche Nährstoffmängel mit einer erhöhten Infektanfälligkeit zusammenhängen können

• Wann eine Supplementierung sinnvoll sein kann

• Vitamin C: Hilft eine tägliche Einnahme wirklich gegen Erkältungen?

- Warum Nahrungsergänzungsmittel eine ausgewogene Ernährung nicht ersetzen können

Wichtige Tipps aus der Folge:

• Schlafe ausreichend. Und zwar mindestens 7 Stunden pro Nacht.
Zu wenig Schlaf gehört zu den wichtigsten beeinflussbaren Faktoren für eine erhöhte Infektanfälligkeit.

• Regelmäßige Bewegung ist gut – Überforderung nicht.
Moderate Bewegung kann das Immunsystem unterstützen und hilft dabei, Entzündungsprozesse im Körper zu reduzieren. Sehr intensive Belastungen, bei denen dein Körper kaum noch ausreichend regenerieren kann, können dagegen vorübergehend genau das Gegenteil bewirken.

• Nimm langfristigen Stress ernst.
Ein stressiger Tag ist normalerweise noch kein Problem. Wenn Belastungen aber über Wochen anhalten, kann das auch dein Immunsystem beeinflussen. Umso wichtiger ist die Kombination aus ausreichend Schlaf, Bewegung und bewussten Erholungsphasen.

• Ernähre dich möglichst vielfältig.
Für dein Immunsystem brauchst du keine spezielle „Immun-Diät“. Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und ausreichend Protein liefern genau jene Nährstoffe, die dein Körper für eine normale Immunfunktion braucht.

• Füttere dein Mikrobiom.
Ballaststoffe aus Haferflocken, Vollkorn, Gemüse, Hülsenfrüchten und Nüssen unterstützen deine Darmbakterien. Und auch fermentierte Lebensmittel wie Joghurt, Sauerkraut oder Kimchi sollten regelmäßig auf deinem Speiseplan stehen.

• Denk nicht nur an Vitamin C.
Paprika, Beeren, Zitrusfrüchte, grünes Gemüse, Vollkorn, Hülsenfrüchte, Nüsse und hochwertige Proteinquellen liefern eine ganze Mischung an Nährstoffen. Für dein Immunsystem ist diese Vielfalt wesentlich spannender als ein einzelnes „Superfood“.

• Nahrungsergänzungsmittel helfen vor allem bei einem echten Mangel.
Ein Mangel an Vitamin D, Vitamin C, Zink oder Selen kann die Immunfunktion beeinträchtigen. Wenn du ausreichend versorgt bist, bedeutet mehr davon aber nicht automatisch mehr Schutz.

• Nimm Zink nicht einfach dauerhaft auf Verdacht.
Zink ist ein wichtiger Nährstoff, kann in höherer beziehungsweise längerfristiger Dosierung aber beispielsweise die Kupferaufnahme beeinflussen. Einzelne Nährstoffe wirken im Körper eben nicht isoliert voneinander.

• Lass Vitamin D bei Unsicherheit überprüfen.
Gerade im Herbst und Winter kann die Vitamin-D-Versorgung bei uns niedriger ausfallen. Bevor du einfach hoch dosierst, kann es sinnvoller sein, deinen Wert bestimmen und dich passend dazu beraten zu lassen.

• Vitamin C ist kein Erkältungsschutz für alle.
Bei gesunden Menschen gibt es keinen überzeugenden Beleg dafür, dass eine tägliche vorbeugende Einnahme von Vitamin C normale Erkältungen zuverlässig verhindert. Eine Ausnahme können besondere kurzfristige Extrembelastungen sein.

• Konzentriere dich auf die Basics.
Ausreichend Schlaf, regelmäßige Bewegung, wenig Alkohol, kein Nikotin, Stress reduzieren und eine ausgewogene Ernährung bringen deinem Immunsystem wahrscheinlich mehr als das nächste vermeintliche „Immun-Booster“-Produkt.

Links zur Folge:

• Link zum Faustformel-Poster: faustformel.com/faustformelposter

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Einfach besser essen. Sasha Walleczek erklärt Ernährung. Dein Wegweiser durchs Ernährungsdickicht. Willkommen bei Einfach besser essen. Mein Name ist Sasha Walleczek. Ich bin eure persönliche Ernährungstherapeutin. Und obwohl ich gar nicht verschnupft bin im Moment, noch nicht, reden wir heute genau darüber, nämlich über Infektanfälligkeit.

Das war eine, ein, eine Frage, die mir jemand geschickt hat und in der Themenabstimmung habt ihr ganz, ganz oft dafür gestimmt. Und zwar, wenn du auch mitstimmen willst und du bist noch nicht auf meiner Newsletter-Liste, wird es allerhöchste Zeit. Da bekommst du nämlich jede Woche, ist alles kostenlos natürlich, einen Newsletter mit einem Rezept und meistens in einem Link zu einem Artikel auf meinem Blog und dann eine zweite E-Mail mit der neuen Podcast-Folge und in dieser E-Mail ist ein Link drinnen.

Und wenn du da drauf klickst, kannst du abstimmen, welche Themen dich am meisten interessieren würden. Eure Fragen tue ich immer wieder dort ergänzen. Ich kann nicht alle draufstellen, sonst wäre die Liste zu lang. Aber das ändert sich auch immer wieder, damit wir eben immer die Sachen, die ich schon gemacht habe, tue ich weg, kommen neue dazu.

Also immer wieder reinschauen und neu abstimmen, dann rutschen eure Lieblingsthemen weiter nach vorne. Und deswegen haben wir heute eins eurer Lieblingsthema und das ist: Was kann ich machen, um weniger anfällig für Infekte zu sein? Und jetzt muss man sagen, ich als Ernährungstherapeutin, ich bin nur in der Prävention tätig.

Also ich mach, ich bin keine Diätologin und damit arbeite ich nicht in der Therapie, in der Behandlung von irgendwelchen Krankheiten. Deswegen reden wir auch noch in der, nur in der Prävention. Und wer mich im Video sieht, merkt, ich schmunzle ein bissl, weil ich kann akut zu Krankheiten nichts sagen.

Aber ich widerspreche mir jetzt gleich sofort. Das ist eine Frage, die ich einfach total oft krieg: „Sascha, ich bin krank, meine, wie auch immer, ich liege im Bett. Was soll ich jetzt essen?" Und es ist eigentlich eine Frage für eine Diätologin oder für medizinisches Fachpersonal. Und das ist aber so, dass ihr natürlich für eine große Erkältung, die meisten von euch gehen nicht zur Arzt oder Ärztin und die würden auch vielleicht irgendwas anderes sagen.

Ihr wollt immer meine Meinung dazu wissen, ja. Und deswegen die meine Meinung für Leute, die nicht beim Arzt waren und sagen: „Aber kann ich jetzt was Besseres und was Schlechteres essen?" Diese Meinung gebe ich euch ab, weil es wird drauf rauslaufen, ihr werdet es sehen. Gut. Aber präventiv geht's also darum, was spielt eine Rolle?

Ob ich jetzt, also kann ich was machen? Gibt's einen Einfluss? Ist es Zufall? Ist es genetisch? Warum ich, oder ich oder manche Leute mehr infektanfällig sind als andere. Und jetzt mal unabhängig von Genetik und solchen Sachen, gibt's sehr viele Dinge, die eine große Rolle spielen. Und ich muss jetzt schon wieder lachen, aber eine der größten Dinge ist Schlaf.

Schlaf spielt eine extrem große Rolle, dafür, wie anfällig du für Infekte bist. Wir reden jetzt immer so von, das nennt man upper respiratory tract infections, also Verkühlungen, ja. Gripale Effekte können teilweise auch dazu. Es gibt auch Studien, die mit Grippe gemacht wurden, ganz Hardcore. Da hat man die Probanden mit einem Grippevirus infiziert, wo achtundneunzig Prozent der Leute krank werden und dann schaut, wer mehr Symptome kriegt.

Also es gibt echt wilde Studien, finde ich. Aber gut, das ist eine Schlafstudie und da hat man Menschen, zuerst mal sieben Tage lang tracken lassen und sie offiziell getrackt, wie lang sie schlafen, wie gut sie schlafen. Und dann hat man sie direkt in die Nase mit einem Virus infiziert. Also wir wussten, die sind alle infiziert.

Und dann hat man geschaut, wie viele von denen wirklich krank werden, also Symptome entwickeln. Und da spielt der, die Schlaflänge eine riesige Rolle, denn das Wichtige ist, mehr als sieben Stunden zu schlafen. In dieser Gruppe, die ja wirklich gezielt infiziert wurden, haben dann, glaube ich, im Moment siebzehn Prozent der Teilnehmerinnen haben dann Symptome entwickelt, von denen die sieben Stunden oder mehr geschlafen haben.

Unter sieben Stunden wird's dann ganz anders, aber die harte Grenze ist fünf Stunden oder beziehungsweise sechs Stunden. Also zwischen sechs und sieben ist es sehr ähnlich. Unter fünf Stunden war das, sind fünfundvierzig Prozent der Teilnehmer haben Symptome entwickelt. Also ist mehr als doppelt so viel das Risiko.

Das heißt, dieses kurze Schlafen ist ein echtes Problem. Aber was überraschend war für mich zumindest, ist Schlaffragmentation. Also wenn ihr aufwacht und wieder einschlaft, also das hat keine Rolle gespielt. Solang ihr quasi an dem Tag in der Nacht auf eure Stunden gekommen seid, war es egal, ob ihr sie im Stück geschlafen habt oder nicht.

Und es ist vielleicht für die Leute, die Schlafstörungen haben oder grad Frauen im Wechsel. Ich war, kann, konnte ein Lied davon singen, in der Nacht öfters aufwachen. Stresst euch deswegen nicht. Das macht dann nicht den großen Unterschied, solange ihr lange genug im Bett seid und da könnt ihr euch jetzt alle an der eigenen Nase nehmen.

Ihr geht alle, wie ich auch, zu spät ins Bett. Ich habe ja dieses Whoop-Ding hier an der Hand mit neuem Band übrigens, wie ihr seht, das war früher schwarz. Und das sagt mir ja, wann ich schlafen gehen soll und manchmal halte ich mich auch dran und es macht wirklich einen riesigen Unterschied, genug Schlaf zu kriegen, kann ich euch nur bestätigen.

Also unabhängig jetzt von diesen ganzen, von den Verkühlungen und den Infekten einfach fürs ganze Leben. Das wisst ihr, ich reite immer darauf herum. Also rechnet euch mal aus, was sieben Stunden Schlaf bedeuten würden. Sagen wir, ihr müsst um sechs Uhr aufstehen. Dann heißt es, ihr müsst um elf Uhr, dreiundzwanzig Uhr eingeschlafen sein.

Und dann müsst ihr euch ausrechnen: Was heißt denn das? Wann müsstet ihr dann ins Bett gegangen sein, damit ihr um dreiundzwanzig Uhr schlaft? Für manche Leute dauert das fünf Minuten, für andere dauert's eine halbe Stunde, bis sie schlafen. Und dann müsst ihr zurückrechnen: Okay, wann muss ich dann ins Bad gehen und mich fertig machen?

Also wann muss ich anfangen, mein Einschlafprogramm zu machen, mein Entspannungsprogramm? Das ist für die meisten dann doch länger oder früher, als man glaubt. Aber das wäre ganz, ganz, ganz wichtig. Ist übrigens ein größerer Faktor, Schlaf, also Schlafmangel, ist ein größerer Faktor für Infektanfälligkeit als Stress, das Alter oder sogar Rauchen, zu dem wir auch noch kommen werden.

Das andere, was eine Rolle spielt, ist Sport. Und das ist ganz spannend, weil regelmäßiger Sport, der dich quasi fitter macht, ohne dich zu überfordern, hilft dem Immunsystem, weil es auch hilft, Entzün-Entzündung im Körper zu senken. Und Entzündung ist das Riesenthema, wenn das um Infektanfälligkeit geht.

Ganz salopp ausgedrückt sehr salopp, liebe Biologen und Medizinerinnen ist es so, dass wenn dein Immunsystem schon auf Alarmstufe gelb ist und es kommt ein Virus daher, dann ist es sehr schnell, dass auf Alarmstufe rot kippt. Biologisch funktioniert das jetzt nicht so, ich weiß, aber das ist die einfache Erklärung.

Okay. Und wenn's dann quasi auf Alarmstufe grün ist, alles ist safe, alles ist easy und es kommt ein kleines Virus dahergeschwommen, geflogen, wie auch immer, dann geht's halt nur auf hellgelb und sagt hellgelb, ja, hellgelb haben wir im Griff. Hell, hellgelb heißt keine Symptome. Aber wenn eben Entzündung im Körper vorherrscht und es ist schon Alarmstufe dunkelgelb, dann ist die Stufe bis knallrot und viele Symptome halt nicht mehr so groß.

Also vielleicht könnt ihr euch das als Bild merken. Rein biologisch stimmt das jetzt nicht, was ich gesagt habe, aber das Prinzip bleibt das Gleiche. Also mäßiger Sport, regelmäßig fitter zu sein, hilft dem Immunsystem extrem, weil es Entzündung senkt. Aber extremer Sport schadet dann, weil dieser hohe Stress eben wiederum, dafür sorgt, dass das Immunsystem nicht so gut reagieren kann.

Und das ist zum Beispiel nach einem Marathon ist man ungefähr zwei Wochen lang empfindlicher auf Infekte oder eben auch mit ganz extremen so Kälteexpositionen, so Soldaten, die in arktischen Bedingungen arbeiten und trainieren müssen. Also diese ganz extremen, Anforderungen, da hat man ein gesenktes Immunsystem, sonst ist Bewegung gut und hilft auch, den allgemeinen Stress, den psychischen Stress, zu dem wir gleich kommen wird, oft zu senken.

Also auch wenn wir haben ja vor Kurzem mal drüber geredet, das Prinzip Hormese habe ich schon öfters erwähnt. Hormetisch heißt, wenn etwas ein hormetisches, ein hormetischer Effekt ist, heißt, obwohl's eigentlich schlecht ist, führt's dazu, dass es besser wird. Also was dich nicht umbringt, macht dich härter.

Obwohl der Sport Stress ist, ist das etwas, wo der Körper dadurch lernt, Stress zu senken. Und wenn du jetzt psychisch gestresst bist und der Körper aus dem nicht rausfindet, dann kann er mit körperlichem kleinen zusätzlichen Stress, dem Sport das Signal kriegen, wo er weiß, so fährt man Stress runter.

Und deswegen gerade bei Männern, die sehr gestresst sind, kann eben dann mehr Sport helfen. Aber ihr müsst immer schauen, wo seid ihr in der Überforderung, im Übertraining, wo wird's zu viel für euren Körper? Das könnte euer Immunsystem absenken. Ohne jetzt Werbung machen zu wollen: Ich find das immer so 'n, so 'n Tracker, da gibt's ja verschiedenste, ganz hilfreich, vor allem die, die euch zeigen, wie eure Erholung, euer Stress, euer Schlaf vielleicht sind.

Also mir geht's nicht darum, wie viel Kalorien ich verbrenne oder auch nicht. Ich hab keine Ahnung. Nie nachgeschaut, ob der das überhaupt trackt. Aber, ich krieg ein besseres Gefühl dafür, wo mein Körper gerade ist, weil ich dachte immer, ich habe ein gutes Körpergefühl, hat sich herausgestellt, stimmt nicht.

Ich merk oft nicht, wenn ich schon am Limit bin. Und deswegen hat mir das geholfen, das zu verbessern. Wir sind jetzt eh schon tief drin im psychischen Stress. Psychischer Stress spielt eine riesige Rolle, aber nicht akut. Das ist genauso wie nicht akuter Sport, sondern extrem und vor allem lang. Also ein Stress, der länger dauert als einen Monat.

Ein Krankheitsfall in der Familie, Stress bei der Arbeit, der über Wochen geht, das senkt das Immunsystem ab und dann kann das Immunsystem auf dieses Virus nicht angemessen reagieren, dann kommt's eher zu Symptomen. Alkohol kann man sich ja fast denken. Rauchen habe ich schon erwähnt. Das Rauchen bei nix hilft, wissen wir jetzt alle, glaube ich, schon.

Das brauchen wir nicht dazu sagen, aber hier auch eine deutliche Reaktion, also deutliche Verschlechterung der Immunantwort, weil eben Rauchen zu Entzündungsprozessen im Körper führt und wenn die ist Alarmstufe Rot, Alarmstufe Gelb, auf Alarmstufe Rot, kurzer Weg. Alkohol ist auch was Ähnliches. Da gibt's ein bissel was mit dem Rotwein und den Antioxidantien.

Ihr wisst's, es gibt keine Menge an Alkohol, die man risikofrei empfehlen kann. Bei der Immunantwort geht's ab zwei Gläsern am Tag. Das gilt wahrscheinlich für Männer. Ich weiß gar nicht, ob die Frauen die Menge anders ist, aber die sagen eben, regelmäßiger Konsum von Alkohol senkt das Immunsystem ab.

Es kann nicht so gut und angemessen auf, Infektionen reagieren und es kommt dann eher zu Symptomen. So, kommen wir jetzt endlich zu meinem Teil, nämlich die Ernährung. Und die Ernährung ist so, ich muss jetzt immer schon fast lachen, wir haben die Woche echt schon gelacht, Ernest und Ich sag, kann mich erinnern, wie ich meine Ausbildung gemacht hab.

Die dauert drei Jahre und irgendwann war ich so: „Wir lernen diese komplexen Fälle und überhaupt", und irgendwie hab ich dann auch zu meinen Professoren gesagt: „Sie, aber im Endeffekt sage ich denen doch, stabilisier jetzt den Blutzucker, ess genug Protein, Obst und Gemüse, Vollkorn, Nüsse, Hülsenfrüchte, Fisch.

Sag ich doch immer das Gleiche." Und die so: „Nein, das ist immer anders." Und ich so: „Nein, aber es läuft immer auf das Gleiche raus." Und wir sind jetzt wieder hier, um sein Immunsystem zu stärken, eine Ernährung, die die Entzündung senkt, die ausreichend Nährstoffe enthält und das Mikrobiom füttert.

Und wenn ihr euch erinnert, sage ich das ungefähr bei allem jedes Mal. Aber wir haben jetzt einen neuen Grund gefunden, warum wir unser Mikrobiom füttern, also Ballaststoffe essen, Nüsse, Hülsenfrüchte, Vollkorn, warum wir versuchen, die systemische Entzündung im Körper zu senken. Das bedeutet weniger Zucker, das bedeutet eben Blutzucker stabilisieren, das bedeutet, ausreichend Nährstoffe und Vollkorn und solche Sachen.

Es gibt noch ein paar Kleinigkeiten, die wir gezielter vielleicht besprechen sollten. Es geht neben dem Mikrobiom und den Entzündungen im Körper systemisch. Vor allem gibt's bestimmte Nährstoffmengen, die direkt im Zusammenhang sind mit Infekten. Und das ist ein Mangel an Vitamin D, ein Mangel an Vitamin C, ein Mangel an Zink und ein Mangel an Selen.

Und ich betone das Mangel, weil es ist nur dann der Fall, wenn's ein echter Mangel ist, nicht bissl suboptimal. Also wenn's um einen Mangel geht, dann sind wir, dann macht das einen Unterschied, wenn das supplementiert wird. Und die Frage ist, die ich dann immer krieg: „Aber woher weiß ich, dass ich einen Mangel hab?"

Dazu kommen wir noch gleich. Also es ist so, dass wenn du eine ausgewogene Ernährung hast und du isst überwiegend naturbelassene Lebensmittel und frisch Gekochtes und du isst ausreichend, trau ich mich sagen, hast du keinen Mangel, ja. Die kleine Ausnahme, über die reden wir noch gleich. Wo man das dann zum Beispiel untersucht hat, war bei mit hochbetagten Menschen und es ist einfach oft so, die können diese Mengen, die sie essen sollten, nicht mehr essen.

Die essen oft viel zu wenig, die haben zu wenig Magensäure, die können die Nährstoffe nicht gut aufnehmen. Und da hat man dann gezeigt, wenn man da dann supplementiert hat, dann hat sich wirklich die Infektanfälligkeit dieser Personen halbiert. Aber die haben von vornherein viel zu wenig gegessen und deswegen haben sie nicht genug Nährstoffe aufgenommen, ja.

Deswegen ist ein Mangel entstanden. Mit einer normalen Ernährung, wie wir sie haben, auch wenn du dich nicht besonders gut ernährst, ist es sehr, sehr schwierig, einen Mangel an Vitamin C oder an Zink zu kriegen in, bei uns. Über Vitamin D und Selen müssen wir noch bisschen getrennt reden. Ein weiterer Faktor übrigens bei der Ernährung ist, Übergewicht, weil Übergewicht, wer übergewichtig ist, ist infektanfälliger.

Und zwar deswegen, weil das eben Übergewicht im Zusammenhang steht wieder mit der Entzündung im Körper. Wer systemische Entzündung im Körper hat, Alarmstoffe gelb, Alarmstoffe rot, kurzer Weg. Aber reden wir mal ganz konkret von: Okay, was heißt das jetzt in Lebensmitteln? Das heißt das Gleiche wie immer, aber wenn ihr wollt, könnt ihr besonders gehen auf Kohlgemüse, vor allem Brokkoli, grünes Blattgemüse.

Wir reden hier von Salat, grünes Blattgemüse, Rucola, Vogelsalat, Spinat, alles Ding, was grün ist, Wirsingkohl, solche Sachen. Knoblauch hoch auf der Liste. Das heißt aber nicht, dass ihr jetzt, wie ich Leute kenne, Knoblauchzehen in der Früh mit Honig essen sollt, sondern esst halt auch Knoblauch und andere Zwiebelgemüse bei eurem Essen dabei.

Zitrusfrüchte, da geht's ums Vitamin C, aber es ist nicht so, dass ich gesagt habe, hier war eine Studie und die Leute haben zwei Orangen gegessen und hatten weniger Infekte als die anderen, sondern das ist nur so ein allgemein ist das gut, wenn die Leute mehr von diesen Nährstoffen haben. Zitrusfrüchte, Beeren und Paprika vor allem hat sehr viel Vitamin C.

Beta-Glucane und die kennen wir aus den Haferflocken. Wir sind schon wieder beim Vollkorn und den Haferflocken gelandet. Deswegen auch die Hülsenfrüchte. Wir-- Es geht Ballaststoffe. Wir wollen das Mikrobiom füttern, weil das Mikrobiom dafür sorgt, dass systemische Entzündung im Körper sinkt und das hilft unserem Immunsystem.

Omega-3-Fette können dazu, also wieder der Fisch und, Nüsse können natürlich auch dazu. Fermentierte Lebensmittel können da sehr hilfreich sein. Das heißt, Dinge wie Sauerkraut, das ist gerade die Jahreszeit dafür, vor allem wenn's noch roh ist, ihr's roh esst, weil dann noch die lebenden Organismen drin sind oder auch Joghurt und Skyr und alle diese fermentierten Dinge, die man so essen kann.

Davon jeden Tag ein bissl was dabei zu haben, entweder im Joghurt oder in Skyr oder ein bissl Kimchi oder ein bissl Sauerkraut immer so dazu, kann sehr hilfreich sein. Protein ist immer wichtig ausreichend, weil mit zu wenig Protein funktioniert das alles nicht und dazu gehört noch wenig Zucker und Alkohol.

Also ich weiß, das ist jetzt ein bissl vielleicht unspannend, ja, ich wei-- aber es ist so, da sieht man mal, dass die Ernährung, die wir empfehlen, das ist keine Abnehmernährung, das ist keine dann-kriegst-du-keinen-Krebs-Ernährung, das ist gut fürs Herz, sondern das ist eben, wenn sie richtig ist, heilt sie alles.

Also das ist einfach, das ist dann das, was für den Körper richtig ist. Dann wird das Immunsystem besser, wir werden fitter, wir werden länger alt, wir haben weniger Demenz. Und das Schöne ist, es ist immer das, man muss da nicht für das eine was anders machen als fürs andere, sondern es ist alles immer das Gleiche.

Wie gesagt, ich rede immer über das Gleiche, aber das hundertmal anders, weil wir sind heute in der erst-- hundert ersten Folge. Okay, aber die Frage war jetzt: „Na ja gut, aber ich ernähre mich nicht ganz so gut, wie du sagst, Sascha. Würde es dann helfen, wenn ich präventiv Nahrungsergänzungsmittel, also Supplemente, nehmen würde?

Hilft das oder hilft das nicht?" Die Antwort ist: Bei einem echten Mangel ja. Dazu brauchen wir eben diese Menschen, die wirklich so wenig essen, dass sie echte Mängel kriegen. Sobald das ein ziemliches Mindestmaß gedeckt ist, bringt's gar nichts mehr. Und ich behaupte eben, wenn du ausreichend Kalorien isst mit einer überwiegend ausgewogenen Ernährung aus naturbelassenen Lebensmitteln, also wenn du nicht nur von Junkfood und Weißmehl und Nudeln und Cola und Chips lebst, dann hast du keinen Mangel.

Dann kommt immer noch: „Ja, aber wenn ich das eine oder andere vielleicht nicht hab, wenn ich so ein Multivitamin nehmen würde", so nach dem Motto: „Hilft nix, schadet nix." Einfach so drüber, einmal drüber, einfach so Sicherheit. Das ist halt, falls ein Loch irgendwo ist, füllst das Loch auf und die anderen ist ja wurscht, oder?

So einfach ist es nämlich leider auch nicht. Also erstens zeigen die Studien, dass es nichts bringt, aber ich möchte mal was sagen über Nahrungsergänzungsmittel das werde ich auch oft gefragt die keine Indikation haben. Und ich möchte jetzt ganz wichtig, ich möchte niemandem jetzt, sagen, Nahrungsergänzungsmittel bringen nichts.

Therapeutische Anwendungen, wenn jemand sagt, wir wollen hier irgendwas speziell zuführen, einen Blutwert korrigieren, wie auch immer, ist was ganz was anderes als prophylaktisch alle Menschen sollen das nehmen, ja, oder für alle soll das helfen. Und eins der Nahrungsergänzungsmittel, das immer ganz hoch genannt wird, das alle immer im Mund haben, ist das, ist Zink.

Ja, Zink ist super. Zink ist-- Und da gibt's auch das Zitat von einem Professor aus meinem ersten Jahr meiner Ausbildung, der geheißen hat: „Im dritten Jahr, wenn Sie vor der Prüfung stehen und Sie wissen nicht, was Sie sagen sollen, die Antwort ist immer Zink oder Brokkoli." Und was er damit gemeint hat, nicht, ist, dass mal jeder sollte Zink nehmen, sondern dass Zink einfach in ungefähr allem beteiligt ist.

Ja, ob das jetzt die Entzündung oder das Gehirn oder das Herz oder die Verdauung oder die Fortpflanzung ist, es ist völlig wurscht. Zink ist dabei, ja. Und deswegen ist Zink ganz wichtig und dann glauben viele, dass es besser wäre, einfach prophylaktisch ein bisschen Zink zu nehmen. Und dazu habe ich eine Geschichte.

Ich hatte eine, ich hab noch immer, aber ich hatte eine sehr gute Ärztin. Das ist viele Jahre her, aber es war schon nach meiner Ausbildung. Also ich war schon Ernährungsprofi unter Anführungszeichen in diesem Zusammenhang. Und sie ist eine ganzheitliche Medizinerin, die sich da wirklich gut auskennt.

Und die hat irgendwelche Bluttests mit mir gemacht und sagt: Du hast zu wenig Zink. Ich mein, die Ernährung passt eh, aber du nimmst jetzt mal ein paar Wochen oder Monate Zink dazu. Und ich hatte es in meinem Hinterkopf so aus meiner Ausbildung immer, aber Zink hängt mit Kupfer zusammen und das Zink könnte mir den, das Kupfer aus dem Körper treiben.

Aber bei 'nem Mangel, wenn du 'n Mangel hast, wird das schon passen. Und daraufhin hab ich natürlich mein Zink nicht keine extremen Dosierungen, völlig normale Dosierungen, weiß nicht fünfzehn Milligramm, zwanzig Milligramm am Tag genommen und ein paar Monate später hatten, haben wir das kontrolliert sagt sie: „Zink passt, aber jetzt hast du einen Kupfermangel." Und dann hab ich gedacht, dann musst du jetzt Kupfer nehmen.

Denk ich, genau das ist es. Weil alles hängt im Körper zusammen und in der Natur kommen diese Nährstoffe nicht einzeln vor, außer vielleicht Salz. Aber alles andere ist in 'nem Komplex drinnen und kommt quasi gemeinsam mit anderen Sachen daher. Und wenn wir jetzt, ich sag jetzt mal künstlich, wenn wir einfach so 'n Einzelnährstoff da reinschieben, dann kann es sein, dass wir andere Nährstoffverhältnisse total verschieben.

Und grad bei Zink ist es so, ja, wir brauchen Zink für eine dreihundert oder fünfhundert verschiedene Funktionen im Körper. Wunderbar, ganz wichtig. Aber wenn du zu viel Zink hast, dann sorgt's dafür, dass du Kupfer nicht mehr gescheit aufnehmen kannst, dann kriegst du 'nen Kupfermangel und Kupfer hängt auch mit ganz, ganz, ganz vielen Dingen zusammen, unter anderem deinen Hormonen, also deinen Sexualhormonen und Östrogen.

Und deswegen, wir müssen da sehr vorsichtig sein und es ist so, dass Vitamintabletten sind oft Sachen, die, ja, die Leute haben viel Erfahrung, aber trotzdem sind sie nur ausgedacht. Und das ist, wir lernen immer noch mehr dazu, aber wir wissen noch nicht alles. Und deswegen ist es so, dass sie sagen eben, ja, das kann sein, dass du zufällig einen kleinen Mangel irgendwo gehabt hättest, oder bissl zu wenig und du erhöhst es, aber es kann auch sein, dass du damit potenziell Sachen verschiebst, von denen du keine Ahnung hast.

Außerdem ist es so, dass wir gezeigt hat, dass es eben präventiv Zink nix bringt. Dazu gibt's genug Studien mit Einzelzink und eben potenziell sch-schaden kann, weil Kupfer auch fürs Immunsystem wichtig ist und eben das Zink dir sogar deswegen das Immunsystem senk, ja, absenken kann, weil du jetzt plötzlich zu wenig Kupfer hast.

Ja, Vitamin D. Vitamin D ist, ja, der Wert muss mindestens so und so sein. Hab ich auch so gelernt, bin ich auch der Meinung. Ich achte auch drauf, dass mein Vitamin-D-Wert nicht nur knapp am Mangel ist, sondern ein guter Vitamin-D-Wert ist, aber für Infekte ist es so, dass Supplementierung nur dann was bringt, wenn ein echter Mangel herrscht.

Und dieser echte Mangel ist in dem Fall definiert als unter zehn. Also wir reden hier von, Nano, Mikrogramm pro, Nanogramm pro Milliliter. Ja, nicht die Nanomol, sondern die Na-Nanogramm pro Milliliter unter zehn. Ja, und ab, sobald du über zwanzig bist, hilft's dir nicht mehr gegen Infektionen, also Infekte, wenn du mehr Vitamin D hast.

Vitamin D hat viele andere Funktionen im Körper, hat viele andere präventive Funktionen vielleicht wahrscheinlich hoffentlich im Körper, aber für die Infektanfälligkeit war das Minimum genug. Aber es lohnt sich, das messen zu lassen. Denn ungefähr ab jetzt bis Mitte März kannst du in Österreich mit Sonnenlicht kein Vitamin D herstellen, weil die Sonne bei uns einfach zu flach steht.

Und je weiter wir in den Norden gehen, also schöne Grüße an meine lieben deutschen Zuhörer*innen, die auch nicht, weil die Sonne immer flacher steht. Und außer geht's über tausend Meter, also wenn ihr auf den Berg raufgeht, dann könntet ihr, nur dann müsstet ihr halt dort euren Oberkörper freimachen, was im Winter recht frisch sein kann.

Aber deswegen, ihr könnt es jetzt nicht mehr herstellen. Wir leben jetzt von unserer Reserve im Körper, die wir im Sommer gesammelt haben. Und wir verwenden alle viel mehr Sonnenschutz, was gut ist. Wir sind viel mehr drinnen, wir sind mehr im Schatten und es kann sein, dass euer Spiegel relativ niedrig ist.

Und dann wär's mal vielleicht wert, den, zu messen zu lassen und dann zu schauen, ob ihr wirklich knapp am Mangel seid und dann wäre eine Supplementierung präventiv für die Infektanfälligkeit nützlich. Beim Mangel, wenn ein echter Mangel da war, ist die Infektanfälligkeit wirklich stark gesunken, aber sobald du mehr als eben ungefähr fünfzehn, zwanzig, Nanogramm pro Milliliter hast, macht's keinen Unterschied mehr.

Vitamin C. Ich hoff, meine Familie hört zu. Sind die großen Vitamin-C-Schlucker. Vitamin C ist es so: Da gibt's eine große Übersichtsarbeit, die wirklich von 'nem seriösen Institut gemacht wurde und die sagen: „Ja, es gibt ein paar Studien, zeigen, es hilft a bissl. Andere Studien sagen, es hilft nix.

Statistisch müssen wir sagen, wir haben keinen Beweis, dass präventives Vitamin C irgendwas bringt." Außer bei kurzfristigen Extrembelastungen, eben wie Marathonläufer, Soldaten in der Arktis, solche Dinge, die einfach eine extrem starke Anforderung haben, die ganz kurz einfach extremen Stress ausgesetzt sind, Kältestress, anderen Stress, da hilft, Vitamin C, das Risiko zu halbieren.

Und gut, dazu kommen noch, was man machen kann, wenn man akut ist, aber das ist halt so 'ne akute Sache jetzt so. Aber für den normale Österreicher, die Österreicherin, die jetzt in den Herbst geht und sagt: „Soll ich den ganzen Winter Vitamin C nehmen?" Ja, es hilft halt nix, also es bringt nix. Kommen wir zu Selen.

Wir haben gesagt, Vitamin D, Vitamin C, Selen und Zink sind die vier Nährstoffe, die den großen Unterschied machen wegen Infektanfälligkeit. Selen. Selen ist ein bisschen schwieriges Thema, weil ja, wir brauchen ausreichend und dann sagt man ja, aber man kriegt's über die Ernährung. Aber die Wahrheit ist, wir haben in Mitteleuropa so wie jodarme Böden, haben wir auch sehr selenarme Böden.

Das ist einfach nicht im Boden. Und wenn's nicht im Boden ist, ist es auch nicht in den Nahrungsmitteln, weil Mineralien kann, kann man nicht erfinden. Vitamine kann eine Pflanze herstellen. Ja, aber 'n Mineral kann niemand basteln, weil sonst könnten wir uns ja Gold selber machen. Das haben sie im Mittelalter lang versucht, können wir nicht.

Das heißt, dieses Element muss da sein, aber wenn's nicht da ist, ist es nicht im Essen. Und jetzt haben wir das Riesenproblem, dass wir jetzt nicht wissen, die Datenbanken sagen ja, in dem, im Vollkorn, im Brot, in irgendwas ist so und so viel Selen. Ja amerikanisches Brot, kanadisches Brot, deutsches Brot, österreichisches Brot.

Welches Getreide wurde denn verwendet? Weil das ist nämlich das, was dann ausschlaggebend ist dafür, wie viel Selen wirklich drin ist. Und wir haben alles immer nur Durchschnitte. Die Agnes hat beim österreichischen Ernährungsbericht auch mal mitgearbeitet und die haben wir dann, hab ich dann losgeschickt und sag: „Okay, was haben denn die Österreicher so an Selen?“ Ja.

Und wir haben dann kleinere Studien gefunden, wo das auch untersucht wurde. Und jetzt, das ist auch eine Frage, die ich ganz oft kriege, ist: „Welche Blutuntersuchungen wären total nützlich? Und was soll ich messen lassen?" Und das ist etwas bei Selen und Vitamin D könnt ich mir vorstellen, dass es vielleicht recht hilfreich sein könnte, aber grundsätzlich ist es auch etwas, wo ich sag: „Wenn du dich ausreichend ernährst, hast du zumindest am unteren Optimum, da bist du halbwegs im Normalwert.

Jetzt kommen wir gleich dazu. Achtung, jetzt war's zu kompliziert. Der Optimalbereich für Selen ist hundertzwanzig bis hundertvierzig. Wir reden von Mikrogramm pro Liter. Achtung, auch da gibt's wieder so eine Nanomol-Sache, hundertzwanzig bis hundertvierzig. Und sie haben kleinere Untersuchungen gemacht bei, in Österreich für Männer und Frauen, hundertzwanzig bis hundertvierzig wollen wir hin.

Und die haben, die Männer haben sechsundsiebzig und die, Statiste, die Standardabweichung ist einundzwanzig. Also das heißt plus/minus einundzwanzig, da sind dann über neunzig Prozent der Leute drinnen. Sechsundsiebzig plus einundzwanzig ist siebenundneunzig. Das heißt, neunzig Prozent derer, die gemessen wurden, waren unter hundert und das Optimal beginnt bei hundertzwanzig.

Mit anderen Worten: Niemand der Gemessenen hat den optimalen Wert. Und bei Frauen ist es das Gleiche. Die hatten fünfundsechzig plus minus sechzehn. Da sind wir dann bei einundachtzig und optimal ist halt dann so hundertzwanzig. Und das heißt, das ist schon etwas, wo wir in Mitteleuropa eher wenig kriegen.

Und die Frage ist jetzt: Wo ist das drin? Und jetzt habe ich das Problem, dass ich das nicht sagen kann, weil in Kanada zum Beispiel haben sie sehr selenreiche Böden. Das heißt, wenn ihr zufällig Quinoa-Reis, frag mich nicht, irgendein Getreide aus Kanada esst, kann es sein, dass ganz viel Selen drin ist.

Und dann ist was anderes, was bei uns regional wächst und da ist weniger drin und keiner kann uns das jetzt sagen. Und ganz berühmt dafür sind die Paranüsse. Die Paranüsse gelten dafür, dass sie eben sehr viel Selen enthalten und die haben wir auch deswegen immer rauf und runter empfohlen. Aber es ist auch so, dass Paranüsse dazu neigen, also jedes Nahrungsmittel kann ein bisschen Radioaktivität aufnehmen und die Paranüsse sind ganz berühmt dafür, dass sie besonders viel davon aufnehmen.

Und deswegen sind die Empfehlungen heute, dass man maximal ein bis zwei pro Tag maximal essen soll, aber nicht für Schwangere und nicht für Kinder. Und wenn solche Empfehlungen daherkommen, sage ich: „Ja, dann will ich's als Erwachsener auch nicht jeden Tag essen.“ Manche sagen: „Ja, man nimmt's eh im Darm nicht gescheiter auf das radioaktive Zeug“, aber da gibt's echt die offiziellen Stellen, die sagen: „Na ja, zu oft soll man das nicht essen.

Hin und wieder ist es sicher komplett egal. Das heißt, ich kann jetzt nicht sagen: „Ja gut, dann esst halt jeden Tag zwei Paranüsse, habt ihr euer Selen abgedeckt. Ich hab dazu ganz ehrlich keine offizielle Antwort, außer natürlich, je mehr, wir haben schon unsere Mengen und was wir jetzt bei diesen Studien nicht wissen, ist: Wie haben denn die sich Leute sich ernährt?

Essen die nur Weißbrot? Essen die nur das normale österreichische mitteleuropäische Ernährung mit wenig Gemüse, mit wenig Obst? Die Mineralien sind nicht im Weißmehl drinnen. Die sind ja fast alle weg. Die sind ja im Vollkorn drinnen. Und wahrscheinlich, das ist eine reine Vermutung, die ich habe, würde es total ausreichen, wenn wir die jetzt umstellen auf die sollen Vollkorn essen, die essen jeden Tag immer Obst und Gemüse dazu, die essen auch andere Nüsse dazu, die, dann sind wir schon bei einem Selenwert, der passen würde.

Aber dazu braucht's eine ordentliche, ausgewogene Ernährung. Und sonst, wenn ihr unsicher seid, das kann man messen lassen. Wir haben nachgeschaut, das kann man auch privat zahlen. Das ist nicht wahnsinnig teuer, so um die dreißig Euro, habe ich gesehen. Und da könnte man sich das mal mess-messen lassen.

Aber Achtung, ihr braucht da jemanden, der sich auskennt und das Resultat interpretieren kann, weil es gibt verschiedene Arten, das zu messen und ich kenne mich nicht aus. Ich sag's gleich, weil ich solche Sachen nicht mach. Und das ist, das eine ist eine Momentaufnahme, die sagt nur, wie viel hast gestern gegessen und das andere ist, wie viel ist wirklich quasi als Gewebespeicher da.

Und das sind Riesenunterschiede, weil die Momentaufnahme ist für nix. Das heißt nur, hast du in den letzten vierundzwanzig Stunden das gegessen oder nicht. Und deswegen, da muss man eben auch schauen, deswegen sind diese Tests oft sehr schwierig, weil's einfach viel schwieriger ist zu messen, was eigentlich im Körper, im Gewebe los ist, als man meinen würde.

Aber wenn euch das interessiert, also könnt ihr das messen lassen im Labor und dann könntet ihr auch supplementieren. Die Paranüsse sind super, aber wie gesagt, vielleicht doch nicht jeden Tag und sonst, sag's heute zum allerersten Mal: Mehr Obst, mehr Gemüse, mehr Vollkorn, mehr Hülsenfrüchte. Ja, wie immer.

Es ist auch in tierischen Produkten drinnen. Es hängt immer davon ab, was haben die Tiere gefressen? Wo sind die aufgewachsen? Wo kam das Heu, das Soja, der Mais her? Dann ist Selen drin oder auch nicht. Ein anderes, was jetzt dezidiert nicht in diesen Studien aufgezählt wurde, aber auch immer hat mit allem zu tun, mit Stoffwechsel, aber auch mit dem Immunsystem, ist Jod.

Und da muss man noch mal betonen: Wir leben in einem jodarmen Gebiet. Unsere Böden haben sehr wenig Jod und wenn's nicht im Boden ist, ist es nicht in den Lebensmitteln. Und deswegen, weil früher das normal war, dass eben viele Leute einen Kropf hatten. Also das ist wirklich so ein Geschwür am Hals. Es kann richtig groß werden, also kleiner Kindskopf.

Dass deswegen seit eben dieser Zeit wird in Österreich zumindest, glaube, in Deutschland auch, dem Salz Jod zugesetzt. Nicht, weil Salz Jod braucht, sondern weil jeder Mensch ungefähr gleich viel Salz quasi übers Essen streut und man da ungefähr schätzen kann, quasi dass sie immer gleich viele Jo, gleich viel Jod zu sich nehmen.

Das ist am einfachsten, mit diesem ins Salz rein zu tun. Und das ist ganz wichtig, weil je regionaler ihr euch ernährt, umso eher könnte ein Jodmangel euer Problem werden. Und dazu muss man sagen, heutzutage ist nicht mehr jedes Salz jodiert und ich weiß, dass manche Leute da völlig unbegründete Angst haben.

Und gerade das Salz, das dann so toll klingt wie dieses Himalayasalz oder Meersalz, das nicht zusätzlich jodiert ist, hat das dann nicht drinnen und ist besonders jodarm. Deswegen ich hab zu Hause ganz normales Haushaltssalz, österreichisches Frag-mich-nicht-Salz, das jodiert ist, weil mir das sehr wichtig ist.

Das wollte ich dazu sagen, hat jetzt nicht unmittelbar heute mit dem Thema zu tun, aber ohne Jod auch kein Immunsystem. Gut, das war jetzt, was wir essen können. Was dann oft mal so ist, ist, wär's besser, nichts zu essen. Da gibt's einen Spruch auf Englisch, der angeblich heißt: Feed a cold, starve fever.

Ich kenn ihn umgedreht, ich kenn ihn: Feed a fever, starve a cold. Und es heißt eben, dass man, wenn man das eine hat, soll man was essen und wenn man das andere hat, also 'ne Verkühlung oder eine, ein Fieber, soll man nix essen. Nachdem es beide Versionen gibt, sieht man schon, wie, wie wichtig diese Regel ist.

Und die Frage ist: Hilft es? Wär es besser, nichts zu essen, wenn man krank ist oder wär es präventiv? Und da ist es jetzt so, dass es Studien gibt, dass wenn man hin und wieder fastet, eine Fasting Mimicking Diet macht, wie unser Stoffwechsel SOS oder einfach mal hungrig bleibt, dass einfach Nahrungspausen das reicht auch schon mal über Nacht, zwölf Stunden hilft, die Entzündung im Körper zu senken, auch wegen der Autophagie und das soll dem Immunsystem helfen, auch bei Infekten.

Aber ganz wichtig: Akut hilft es nicht. Ja, und jetzt kommen wir zu bissel, was kann ich jetzt akut machen? "Sascha, ich merk, ich krieg jetzt, werd jetzt krank. Was kann ich was machen? Kann ich jetzt was essen?" Und wie gesagt, das gehört in medizinische Hände, aber nachdem ihr mich fragt, möcht ich sagen, hört auf euren Körper.

Ihr sollt nicht hungrig bleiben, ihr sollt euch auch nicht zum Essen zwingen. Da gibt's diese Krankheitsanorexie, das heißt, bei manchen Krankheiten hat man keinen Appetit, hat man keinen Hunger. Ist total okay. Schaut, dass ihr bei Kräften bleibt. Also wenn jemand sehr untergewichtig ist und die haben absolut keinen Appetit, schaut trotzdem, dass die bissel was bei Kräften bleiben, aber grundsätzlich ein gesunder Mensch, der vielleicht, n-normalgewichtig ist oder übergewichtig ist, das ist total egal.

Wenn ihr keinen Appetit habt, esst nix, aber verlängert das nicht künstlich. Wenn ihr Hunger habt, esst was. Ja. Und natürlich die Dinge, die euch jetzt besser ernähren, eben Gemüse und Obst und Vollkorn und Haferflocken helfen mehr. Das ist jetzt nicht die Ausrede, dass es egal ist und jetzt fahren wir rein mit den, mit dem, Alkohol, im Schnaps, mit den, den Süßigkeiten, weil Schnaps hilft bei Verkühlungen oder irgend so was.

Das hilft nicht. Ich hab vorher gesagt, bei extremen Belastungen kann Vitamin C als Supplement helfen, also den Soldaten in der Arktis nach einem Marathon. Und es gibt auch Studien, die zeigen, dass wenn man präventiv, wenn's losgeht, also wenn's akut ist, also präventiv hilft nix. Aber dass wenn man losgeht und mal akut, wenn's losgeht, dass man ein bis zwei Gramm Vitamin C pro Tag isst, dann gibt's manchmal Studien, die sagen, es hilft ein bissl.

Die Übersichtsarbeit sagt, ja, statistisch ist es noch nicht ganz aussagekräftig, aber es gibt die Studie und da wurden's dann bei Erwachsenen ungefähr neun Prozent verkürzt und bei Fra-- Kindern um siebzehn Prozent verkürzt die Dauerkältung. Oder wie man so schön sagt: Ohne Vitamin C dauert eine Verkühlung eine Woche, mit Vitamin C dauert sie sieben Tage.

Wenn man das abzieht, dann sind's übrigens nur noch sechs Komma vier Tage. Also man spart sich den halben Tag. Okay. Das ist vielleicht die Variation von hilft's nix, schadet's nix, aber das ist statistisch, sagten die Studien, sagen, sehr wesentlich ist es nicht. Das Einzige, was scheinbar hilft und jetzt bin ich im medizinischen Bereich und das gehört eigentlich in die „Bitte fragt eure Apotheker*innen oder Ärzt*innen", aber die Zinktabletten bringen nix.

Zink-Lutschtabletten helfen scheinbar lokal bei einer Verkühlung. Müssen Lu-Lutschtabletten sein. Es ist extrem hochdosiert, nämlich fünfundsiebzig bis hundert Milligramm, ist irre viel. So 'ne normale Tablette hat so fünfzehn Milligramm. Und es muss innerhalb von vierundzwanzig Stunden bei Symptombeginn muss es losgehen und dann hilft's a bissl.

Und da frag ich mich dann, ob man nicht einfach zur Ärztin oder Apothekerin geht und sagt, "Haben Sie nicht was Gescheites gegen meine Symptome?" Aber das wär das Einzige. Und warum ich das betone, ist, weil ihr immer wieder sagt, aber Zinktabletten und prophylaktisch und was kann ich nehmen? Und das Vitamin C, das soll doch helfen.

Und deswegen wollte ich drauf eingehen, nicht um hier Rat, medizinische Ratschläge zu geben. Für Symptome und eure Erkrankungen ist medizinisches Fachpersonal zuständig. Ihr sollt nicht selbst herumdoktern und ihr sollt bitte auch nicht mich fragen. Aber als Fazit: Was ihr präventiv machen könnt, ist genug schlafen.

Grad wenn's jetzt dunkler wird, die Tage werden kürzer, ist es oft für Leute schwierig, ihren Tag-Nacht-Rhythmus ordentlich in den Griff zu kriegen. Manche bleiben nämlich wegen dem Kunstlicht dann am Abend länger auf. Schaut, dass ihr da 'n guten Rhythmus reinbringt, über also mindestens sieben Stunden.

Regelmäßige Bewegung, aber geht nicht bis zur Erschöpfung. Die Ernährung wie immer, aber ihr könnt gern mehr fermentiertes Essen, mehr Brokkoli und Kohlgemüse, mehr Zitrusfrüchte, Beeren und Paprika, solche Dinge, mehr Knoblauch, das hilft immer, weil es stimmt. Immer Vollkorn, Nüsse, Hülsenfrüchte, Haferflocken.

Rauchen aufzuhören, wär ein ganz guter Tipp, aus verschiedensten Gründen wenig Alkohol zu trinken, auch wenn jetzt die Christkindlmärkte irgendwann auf uns zukommen. Je weniger Alkohol, umso besser. Wenn ihr wirklich einen Mangel habt und das würde eventuell Vitamin D oder Selen betreffen können alle anderen, wenn ihr ausgewogen ernährt, trau ich mich schwören, habt ihr keinen Mangel die könnte man eventuell checken lassen.

Das würde sich lohnen und sonst ernährt euch besser und schaut auf euer Vitamin D, weil wie gesagt, ja, wer genug Kalorien isst von einer ausgewogenen Ernährung, hat keinen echten Mangel. Wenn ihr wissen wollt, wie man so 'ne Ernährung alltagstauglich gestaltet, sodass es eben nicht mühsam ist, dass man das alles einbaut, dass man Vielfalt reinkriegt: Wir haben knapp tausend Rezepte in der Foodplan-App.

Ganz genau erkläre ich das natürlich auch im Fast Formula 3S-Programm, wie man das der Reihe nach angeht, um es Schritt für Schritt einzubauen und die Ernährung zu verbessern. Wenn euch das interessiert, ich verlink das in den Show Notes. Und zum Schluss hab ich noch eine Regalfrage für euch, und zwar von der Martina, die mir auf Spotify geschrieben hat: „Was hältst du von Sojaflocken als Fleischersatz?"

Und ich glaube, liebe Martina, wir haben hier ein Kommunikationsproblem. Also Sojaflocken sind Flocken, die man so ins Müsli geben kann. Und vielleicht meinst du dieses Sojagranulat, dieses Geschnetzelte, was es gibt. Wir können über beides ungefähr gleich reden, nur damit du weißt, das eine sind-- Also ich- würde die nicht als Fleischersatz nehmen.

Vielleicht für so Leibchen oder so. Schreibt mir, wenn ihr sie auch als Fleischersatz nehmt. Also die Sojaflocken sind eher so knusprige Flocken fürs Müsli und das Sojagranulat ist extrudiert und das ist dann so, gibt's als faschiertes so Hackfleisch in Deutschland oder so gulaschartige Fleischstücke und die tun wir in Wasser einweichen oder kannst auch in Brühe und bisschen Soja oder Wasser mit bisschen Sojasoße einweichen.

Die saugen sich dann voll und dann haben sie so ein bissl eine Konsistenz wie faseriges Hühnerfleisch. Beleidige ich jetzt irgendjemanden? Soja ist eine sehr gute Proteinquelle mit hoher Qualität, entspricht ungefähr Hühnerfleisch. Also von den pflanzlichen Lebensmitteln hat's eine extrem hohe Eiweißwertigkeit.

Natürlich muss man das erst verdauen und aufnehmen. Die Sojaflocken haben ungefähr vierzig Gramm Eiweiß auf hundert Gramm, aber das ist, getrocknet, ja. Und Sojagranulat sogar noch mehr, zweiundfünfzig. Das natürlich, wenn dann Wasser drin ist, ist das ganz anders. Der Vorteil von Soja ist, dass er auch Ballaststoffe liefert.

Das tut natürlich Fleisch nicht. Ballaststoffe sind ja was Pflanzliches und ist eine sehr gute Eiweißquelle. Ich würde sagen, so das Motto kann man machen. Ich glaub, ich hab im Leben noch nie Sojaflocken gegessen. Spricht aber nix dagegen. Ich hab extra nachgeschaut, und zwar bei Soja ist immer das große Kriterium, in, grad in Soja, aber in Hülsenfrüchten sowieso, sind Antinährstoffe drinnen, weil die Bohne will nicht von uns gegessen werden und die hat Stoffe drinnen, die Verdauung und die Aufnahme von Nährstoffen verhindern sollen.

Wenn man sie dann einweicht und oder kocht, dann werden diese Stoffe abgebaut, dann sind sie leichter verdaulich. Und die große Frage für mich war: Machen die das mit der Sojabohne vorher oder ist es einfach nur geraspelter Soja? Und die Sache ist die, die sind vorher gekocht, das wurde deaktiviert und daraus wurden danach die Flocken gemacht.

Und deswegen, ja, auch von dieser Seite sind sie scheinbar safe. Natürlich, es fehlen andere Nährstoffe, die in Fleisch nicht vorkommen wie B12 oder die tierische, das, Form vom Eisen, die für uns wichtig ist, die wir viel besser verwerten können. Das ist so ein, ja, kann man machen, wenn man mag. Ist eine nette Alternative, gute Eiweißwertigkeit, bringt Vielfalt in die Ernährung, muss man nicht machen.

Wenn wir mal detaillierter über Soja Vorteile und Nachteile reden sollen, dann sagt mir das gerne in den Kommentaren, dann machen wir das. Sonst schickt mir eure Fragen bitte an podcast@fastforward.com. Kommentiert auf YouTube oder auf Spotify, dann landet ihr auf meiner Liste, dann kommt ihr in die Themenabstimmung und dann könnt ihr, wenn ihr im Newsletter seid, könnt ihr alle dafür abstimmen, über was ich als Nächstes rede.

Und ich freue mich deswegen auf nächsten Sonntag. Bis dann, baba.

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