Eltern-Gedöns· Folge 490
Ich gewöhne mir meine Freunde ab – Abschied aus der Kita | Kiran Deuretzbacher
Dienstag, 23. Juni 2026 · 56 min
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Shownotes
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Stell dir vor, du wachst morgens auf und da ist kein Termindruck. Keine To-do's! Niemand will gerade etwas von dir. Du gehst hinaus über den Hof vorbei in den Pferden und deine Schritte lenken dich zum See. Die Luft ist still Und zum ersten Mal seit langer Zeit merkst du Da es wieder Platzraum in dir Zum Atmen, zum fühlen, zum nachdenken oder einfach zum Dasein.
Ganz viele Menschen merken erst in solchen Momenten, wie angespannt sie eigentlich die ganze Zeit waren. Genau deshalb gibt es Auszeit am See – eine Woche im Bug und mit Natur, mit Ruhe, mit echter Begegnung und einer ganz kleinen Gruppe von maximal acht Menschen nicht mit dem Ziel noch mehr zu leisten, noch irgendeine Methode zu lernen, was zu bewältigen sondern um wieder in Kontakt zu kommen Mit dir selbst, mit anderen.
Mit dem Leben! Wenn du spürst dass dich das berührt. Den Link zu einem persönlichen Gespräch mit mir findest Du in den Show-Notes. Der Abschied aus der Kita wird aufgefeiert ne? Endlich Schulkind. Doch für viele Kinder fühlt sich dieser Übergang nicht nur aufregend an. Sie verlieren ja auch vertraute Menschen Vertraute Abläufe und ein Ort An dem sie sich sicher gefühlt haben wo sie sich auskannten.
Darüber spreche ich heute mit Kiran Doritzbacher. Wir sprechen über Trauer, Loslassen, Schulstart und darüber warum Kinder manchmal ganz andere Gefühle haben als Erwachsene erwarten. Mein Name ist Christopher Hintt. Ich begleite Eltern dabei bei den großen Gefühlen insbesondere Wut der Wut ihrer Kinder und ihrer eigenen Wut zum Beispiel in meinem Programm Wut macht's gut.
Mein Gast heute ist Kirin Doritz-Bacher. Sie begleitet Familien rund um den Schulstart, Neurodivergenz und starke Gefühle. Sie ist Eltern-, Familien- und Parberaterin, Buchautorin und Host des Podcasts Wurzeln und Flügel.". Ja wir haben ja gerade gequatscht schon ein bisschen vorweg über die Umbrüche, die Übergänge.
Unsere Kinder stehen ja wo ganz anders grad als an der Kita ... Und du hast gesagt, rückblickend wirkt das dann... wie wirkt es eigentlich rückblickend? Also es kommt auf die Perspektive an. Wenn ich mich jetzt sozusagen vor den Übergang stelle, vor dem ich jetzt ganz konkret meine Kinder begleite, dann fühlt sich das an.
Das war üben! Und gleichzeitig wenn ich mich dahin stelle Wo ich damals stand, mein erstes Kind beendet den Kindergarten. Die Schule kommt ... War es vielleicht sogar der größte Übergang? Weil das mit der Erste große war. Der so bewusst war und alles was danach kommt baut man sozusagen drauf auf. Weißt du wann mein erster Übergangen war, der mich richtig gecatcht hat?
Erzähl! Da war unser erstes kind zehn Minuten alt oder zwanzig Minuten halt. Und dann haben die den genommen und sind in den Nebenraum gegangen, um denen irgendwie da zu versorgen. Ich saß neben meiner Frau nach so einer sehr, sehr langen, anstrengenden und auch nicht ohne Nacht und dachte mir scheiße das Loslassen beginnt jetzt gerade auf der Welt.
und das loslassen beginnend Ja es ist... Mir kommt da grad ein Moment wo Ich war so ein Ehrfreiheitslieben des Kind und Jugendliche. Und ich weiß noch, als ich dann nach der Schule in Indien bin... ...und meine Mutter sich Sorgen gemacht hat. Ich habe das als persönliche Beleidigung erfasst. Ja! Und dann hatte ich den positiven Schwangerschaftstest.
In Indien? Nee, nee, nee. Wie viel spielte du? Zehn Jahre später oder so. Obblödlich habe ich etwas verstanden, dass da eine neue Qualität dazukommt. Dieses ja vielleicht dieses Loslassen oder nicht alles in der Hand zu haben ganz viel Herz dazu haben aber nicht alles In der hand zu haben. und die frage was hab ich in der hand?
Und was nicht sind die Tränen beim Abschied aus der Kita Manchmal eher die Tränen der Eltern. Kann beides sein? Auf jeden Fall würde ich sagen, drehen beim Abschied von der Kita ist ein geiler Scheiß! Also es total schön. Das ist ja ein totaler Schatz. das bedeutet ja dass wir eine gute Kitazeit hatten.
Dass wieder Menschen hatten, die uns berührt haben, dass es uns da gut ging. also wenn's Drehen beim abschied gibt dann ist da nichts hinzuzufügen, dann hat man da eine gute Erfahrung. Auch eine gute Erfahrungs- kann ja auch bunter sein. Wird warm wenn du das erzählst? Das ist ein sehr wohliges Gefühl.
Ich erlebe immer wieder Eltern die das halt auch quasi verpassen diesen Teil dass der Abschied von der Kita einen Abschied ist und die dann Du bist doch ein stolzes Schulkind, du freust dir bestimmt viel Schule, es sind ja auch solche Sprüche Kinder, die am Ende der Kita sind. Den mitgeben quasi. Meine Beobachtung ist das ... Die überwiegende Teil der Kinder nicht schreien.
Hurra! Ich komm in die Schule. Ja, obwohl auch dies gibt und auch die dürfen Abschied feiern. Mhm. So aber bin ich ganz bei dir dass diese ... Diese Sätze du bist doch jetzt ein Schulkind. ähm Ihr ist in der Einladung bei sich mal zu schauen, glaub ich. Die sagen viel mehr über einen selber aus, über Erwartungen, über Erfahrungen, vielleicht auch der Gesellschaft, in der wir leben als über das Kind.
oder die Frage ist auch was verbindet das Kind mit diesem Übergang? Also meine Erfahrung ist selber als Mutter und bin da ja ... Begleitet seit vielen, vielen Jahren Eltern an diesem Übergang ist es. Alle Gefühle sind valide und dürfen das sein? Das Ding ist, dass wir gut sortieren dürfen was es meint und was is von meinem Kind und was ist von Uma Erna und Tante Gisela und der Nachbarin Ursula.
Wie gießt ihr denn als dein erstes Kind eingeschult oder den erste Kita-Abschied und dann auch der letzte Kita Abschieds sind ja nochmal so zwei verschiedene Baustellen finde ich. Also für mich persönlich war das beim ersten Kind jetzt nicht so wild. Mich hat das Kind beschäftigt, weil ich gesehen habe wie das Kind mit dem Abschied beschäftigt war und es war schon durchaus krass, dass ein Kind da ist und sagt ... Ich hab das nämlich mitbekommen, weil wir das zweite Kind quasi eingewöhnt haben.
Und dann habe ich gefragt, wie sie spielt sich nicht mit deinen Freunden? Das Kind saß allein auf dem Rasen. Und es sagte dann, ich gewöhn mit das Ab mit den Freunden. Weil klar war die kommen wir nicht alle mit auf die Schule. und das dachte ich mir als Krasner erinnernd ein Kita-Kind solche Gedanken hat, solche Entscheidungen trifft.
Und im Kind ging's gut. also so ne? Es kam wirklich gut auch in die Schule. Das war an der Schule sofort super viele Freunde gefunden und war total am Ende vernetzt. Aus der Kita heraus war, werkte man was das macht. Was hat es mit dir gemacht? Ich hatte erst mal ein bisschen erschrocken. Das dachte ich so krass!
Was für eine Entscheidung ... Ein Kind in dem Alter bewusst treffen kann nicht aber der ganz viel therapeutisch mit Menschen und sage immer dass sind diese ganzen Muster die da entstehen. in dieser Kindheit sind hier ganz oft unbewusste Dinge. Aber an der Stelle habe ich gemerkt, so ein fünfjähriges Kind kann eine ganz bewusste Entscheidung treffen.
Ich höre auf mit denen zu spielen.". Und wie ging sein Kind damit? Ja anscheinend war das der Umgang mit der Trauer. Zu sagen, ich reduziere es jetzt, damit ich nicht so traurig bin, damit es nicht so groß wird wenn dann die Ganz weg sind. Und darüber ins Gespräch zu gehen? Genau ja! Das ist schön und das ist wertvoll.
Ohne da ... Und dann noch loszulassen, weil es ja dieses von wegen so, oh, aber guck mal, das musst du nicht machen! Du kannst doch trotzdem den spielen? Das sind die ganzen Gedanken, die an sofort kommen... Ja. ...und mit dem Kind zu sprechen, wie du sagst ins Gespräch zu kommen. Aber auch die Entscheidung vom Kind zu akzeptieren und nicht dazu zwingen.
Das ist super schwierig. Ja. Was meine ... Erfahrung ist, aus meiner Arbeit auch gerade aktuell wieder eben sozusagen eigene Bilder einzufangen und zu sortieren. Also was hätte jetzt bei dir passieren können deine Schulzeit? Und wie war es mit anderen Freunden? der muss doch lernen sich anzupassen wie mit Freundschaften und weiß das.
also da passt das Gehirn ja auch manchmal sehr schnell weiter mit Bildern in die Zukunft und vor was wir unser Kind bewahren wollen. Der Kern ist ja erst mal Schutz! Total, wir wollen alle unsere Kinder schützen. So ungünstig das was ist, was wir dann oft tun. aber dahinter ist wie du sagst es finde ich ganz wichtig auch weil sonst wird's halt sehr schwer wenn wir uns selbst dafür verurteilen noch und gleichzeitig manchmal eben diese Muster aufdecken dass es an manchen Stellen um uns geht in unser Kind Und dann dürfen wir uns vielleicht uns ein bisschen zuwenden.
Und denen, was da juckt und piekst und drückt ... Und eben vom Kind ja fast ein bisschen ablassen aber halt geben. also ich entwickle gerne mit den Eltern auch so dieses Bild. Es geht ja nicht darum einen Glaskasten jetzt um unsere Kinder zu bauen oder dass es eben keine Wellen gibt sondern es geht darum achtsam zu gucken, welche Wellen zureiten sind und gleichzeitig auch absolut der Heimathafen zu sein.
Und zu gucken was ist der Weg von meinem Kind? Und dieser Übergang ist ja auch ganz viel... Ja es ist schon so ein gesellschaftliches Ding. Was sagen die anderen Einschulungen hier, Kinder müssen das Auch. es fängt an, in einer Supermarktkasse wird man gefragt. Die Nachbarin wird gefragt. Was sagen die anderen?
Das ist ja auch oft so noch mal ... Ach bis die Kinder zur Schule kommen können wir ihnen ein bisschen Luft lassen. Bis dahin ist ja, also soweit sehen wir erst schon dass wir nicht so viel Druck machen. So früh aber jetzt kommt die Schule. Stimmt da kommen auch diese Sprüche. ne Dann muss das aber, das musste jetzt aber auch ohne gehen und das musst du.
aber wenn du ins Schulkind wirst Und ich glaube, an der Stelle werden halt Kinder dann noch mal überfordert. Ich meine nicht, dass wir die Kinder wie du sagst in Glaskasten in Watte packen, darum geht es ja gar nicht. Aber wenn du ein Kind was in so einem krassen Übergang ist und das ist oft der erste große Übergangen ... Es ist ein großer Verlust!
Das verstehen viele Eltern habe ich das Gefühl oft gar nicht... Was die Tragweite ist von diesem? Wir gehen aus der Kita raus, weil dieses ... Jetzt kommst du in die Schule. Dann ist diese Freude so groß über diesen nächsten Schritt. Aber was das für ein Kind bedeutet? Für ein Kind ist es nicht eine Erzieher- oder Sozialpädagogin, die da bezahlt wird.
Wenn ein Kind es ist, einfach ne Bezugspersonen. Und wenn ich dich jeden Tag sehe und wenn sie mich jahrelang begleitet hat, dann steht die natürlich nicht auf Stufe von Mama und Papa. Aber manchmal sind die näher als Verwandte, die ich nur alle paar Monate sehe. Und die seh' ich von einem Tag auf den anderen sind die weg und das sind jetzt nur die Beziehungen zu den Erwachsenen!
Dann kommen diese ganzen kleinen Menschen mit denen ja auch Beziehung haben, kommt dazu. Es kommt dazu dass ich diesen Tagesablauf kenne. Ich weiß genau was kommt und so ein Tagesablaufen der Kita ist es wenn das gut ist, sind das feine kleine Stücke die hintereinander kommen Ja? Jetzt räumen wir den Tisch Decken wir den Tisch, jetzt essen wir, räumen wir ihn ab.
Jetzt gehen wir Hände waschen. Das kann man sehr fein runterbrechen, was da passiert. Das weiß ich alles. Ich bin von einem Prozesswissen. Ich hab ein Wissen über den Raum ja? Ich weiß hier ist die Löwengruppe, da hinten ist die Sternengruppe und da sind diese Regeln und das muss sich machen um den Aufzug oder die Treppe keine Ahnung was zu bewältigen.
Da hinten im Garten ist die Ecke Sehen die uns nicht. Und was weiß ich? Da hinten ist im Frühling, kommt das Eichhörnchen ... Ich weiß es nicht. Das ist alles Wissen über den Raum und dieses ganze Wissen, diese ganze Erfahrung und Sicherheit bricht der komplett weg. Neues Gebäude, neue Struktur, neue Menschen, neue Anforderungen.
Ja absolut! Ich hab grad mit unserem jüngsten Kind, was nächstes Jahr den Übergang in die Weiterfindenschule hat. Und das hat es dann ... In dem Alter kann man's eben klarer formulieren und sagen Mama jetzt gehör ich zu den Großen und dann gehör' ich wieder zu den ganz Kleinen. Also so ein Kindergarten Endkinds- und Schulkind Das strotzt ja auch in seiner Sachspielungsamkeit.
Genau So, ich bin hier der Checker Ich habe's hier an die Spitze geschafft. So ein ordliches Wackelzahnkind. Entweder wenn die Einschuldung schon ganz nah ist, dann kommt da noch mal Unsicherheit. aber so ... Kartherbstwinter oft sind die Kinder voll in ihrem... Ich hab's drauf! Das sind die größten, das sind die allergrößten im Kindergüter.
Da sind die Silberrücken. Ja, also in der Zeit ist ja auch so die Superheldenphase oder die Magie und Fantasie. Also die machen sich noch größer. Die sind allmächtig! Das ist eine geile Geschichte. Und tatsächlich ist es auch total wichtig und das dürfen wir total unterstützen weil was ja kommt... Wir alle haben Bilder von Schule und sagen dann komm' ich's doch eingeschult aber die Kinder.. All das was du gerade vom Kindergarten beschrieben hast, haben sie ja nicht haben sie nichts in die Ente und alle sagen, du bist ja bald Schulkind.
Du bist was, was du gar nicht weißt! Was es sein soll? Ich habe gar kein Bild davon. Irgendwas sich ganz anders... Und hier bin ich eben gerade größes. Ich kann mich noch erinnern.. In der ersten Klasse da hab' ich die Acht-Klässler gesehen Auf einer Waldorfschule, deshalb waren die alle zusammen und haben ein Klassenspiel gemacht.
Und die waren krass! Ja klar, jugliche... Nein, diese waren erwachsen für mich. Das waren schon aber ab meiner Schule waren Erwachsene. Das war eine richtig erwachsene, die da waren voll krass. So also meine Perspektive als ich dahin gekommen bin. jetzt habe ich einen Achtglässlop. Da wird auch bisschen mit dem Erwachsen sein.
Wenn ich Grundschulkinder sehe, denke ich mir ... Das sag ich der Kinder. Die haben sich den Rucksack genommen von der großen Schwester oder so. Die sind so klein! Das vergisst man ja auch. Wenn du an dem Kind dran bist, dann siehst du immer nur das sehe ich oft in Beratung und auch im Wutmach gut. Das Kind ist doch schon zu groß?
Ich denk, es ist drei, fünf, acht. Das ist nicht groß, zwölf, ne? Sechs. Ich denke, die sind nicht groß. Das ist ein Kinder! Ja und die Gleichzeitigkeit wo ich auch immer wieder dran bin? Weil was ja für uns Eltern schon auch und auch Eltern drehen. der Schulübergang ist...ja sie sind klein Sie brauchen Halt Und sie sind tatsächlich ihr ein Stück größer und wir werden nicht so nah dran sein wie im Kindertarten.
Sie werden einen Stück mit ihrem Riesenranzen alleine gehen. Und für ganz viele passt das. und dann ist es unglaublich wichtig, dass sie eben wieder an einen sicheren Hafen zurückkommen und mit dem Nervensystem andocken dürfen. aber da wackele ich mutig mit Zutrauen in eine Portion Vorschussvertrauen in uns und unser Kind und die Lehrkraft Wurzeln und Flügel.
Wie gestalte ich so einen, ich will nicht sagen feiern. Aber wie gestalTe ich vielleicht so ein Abschied? Wie könnte ich das machen? Weil tatsächlich dass auch mal bei Kitas noch oft erlebe, dass das wirklich so eine Feier ist wo gefeiert wird und wo dann eigentlich wenig Platz ist um einem Gefühl her für den Abschied, die Traurigkeit, die Unsicherheit, die Angst.
Für den Wiederwellen vielleicht auch. Wieso würde über mich besch... Das ist ja auch ne Schulpflicht der sich entscheiden kann. an dieser Stelle Und diese ganzen dunklen Gefühle habe ich das Gefühl, meine Eindruck zumindest sind jetzt nicht überall abschützfeier dabei. Hast du auf jeden Fall finde ich eine spannende Frage.
also wie gesagt wie ich es auch mache und begleitet habe ist dass wir Diese Trauer eben auch als Dankbarkeit und Liebe ja sozusagen wenn wir traurig sind Ja und dem dürfen wir Raum geben Traurig sind und wir dürfen weinen. Und dass es eben eine Gleichzeitigkeit mit Dankbarkeit hat, weil ich bin nur traurig das ich gehe, weil sie mein Herz berührt haben.
Oh ja total! Ich hab da tatsächlich weiß ich noch an einen ein Kind aus meiner Ergo... Ein Kind was Ja, im Herzen geblieben ist sozusagen und ein Kind was glaube ich nur acht fünfzehnmäßig nicht sofort in jedes Herz gekommen ist weil es einfach sehr seinen eigenen Weg gegangen ist. Und auch ich hatte als junge Ärgertherapeutin zu tun sozusagen deine Beziehung zu kommen mit dem Kind.
Als das gegangen ist hat ich eben eben von kleinen Prinzen über das Zähmen Ähm, ich kann's nicht mehr zitieren. Aber das geht irgendwie um die Rose glaub' ich und den Fuchs. Ich weiß es gar nicht so genau aber die Aussage ist du warst vorher irgendwie einer Rose unter allen? Ja! Und jetzt habe ich mich um dich gekümmert... ...und jetzt bist du nicht mehr eine Rose unter Allen.
Jetzt bist du... Die eine Rose! Die eine rose! Und so ist glaube ich so ein Abschied zu einem Kindergarten wenn es eben gut gelaufen ist. Und da darf natürlich Traurigkeit verbunden mit Dankbarkeit für mich auch. Total! Ja, genau und der nächste Schritt dann wieder die Zuversicht tatsächlich und das ist hier gelungen Beziehung zu machen.
wir sind hier wertvolle Menschen. Erinnerungen wie ging's uns als wir an diesem Übergang standen? Und jetzt ist es ein vertrauter Raum, von dem es Schmerzabschied zu nehmen. Dann würde Hermann Hesse stufen und jeder Abschied neu beginnen und so was? Ich werde halt ganz philosophisch! Ja aber was hast du noch so Ideen wirklich auch der Angst vielleicht Raum zu geben?
Gerade hatten wir unseren Feierfreitag in Wutmachs. gut da schauen wir einmal im Monat zurück also nicht auf das was noch nicht klappt sondern auf dass was sich bereits verändert hat. Und das berührt mich jedes Mal. Denn ganz viele Eltern kommen ins Programm mit Angst, mit Überforderung und Hilflosigkeit um mit dem Gefühl die Kontrolle zu verlieren.
Die Kontrolle über sich! Und einige Wochen später erzählen sie von etwas ganz anderem... ...von mehr Ruhe, mehr Orientierung, mehr Selbstvertrauen. Nicht weil ihre Kinder plötzlich keine Wutanfälle mehr Wutausbrüche haben nicht weil das Familienleben jetzt auf einmal perfekt wäre sondern weil sie anders auf diese Situation schauen und weil sie anders damit umgehen können.
Und es ist eine der wichtigsten Sätze, die ich immer wieder höre. Die Wutersprüche sind nicht unbedingt komplett verschunden aber ich kann dann das damit sein! Das schwemmt mich nicht mehr weg. Ich bin mir plötzlich meiner Rolle als Mutter, als Vater bewusst. Ich kann da bleiben Es macht mir keine Angst.
Und das ist so wichtig... ...die Veränderung beginnt nicht beim Kind Sie beginnt beim Nervensystem von uns Eltern. Und ich glaube, ich noch gut erinnere, dass manche am Anfang etwas Ungeduldig sind vom Programm. Weil sie wollen die Technik ja den Trick, den entscheidenden Satz das Werkzeug, das alles verändert.
und dann blicken Sie an so einem Freitag zurück und merken es waren die Kleinschritte Es war, da jemand da war der mein Gefühl gehalten hat wertfrei mit freundlichen Augen drauf geschaut hat. und dann spricht fast niemand von einer großen Methode sondern davon, dass Atem plötzlich selbstverständlich geworden ist dass sie früher merken, wie angespannt und wann sie das sind.
Dass Sie zuhören können statt sofort zu reagieren. Dass sie ihre eigenen Grenzen wahrnehmen. Und dass sie die Wut ihres Kindes aushalten sogar halten können ohne selbst darin unterzugehen. Von außen mag das wirklich unspektakulär wirken ja? Aber genau diese... Ich will nicht sagen kleinen Veränderungen weil die sind tief verändern Familien nachhaltig.
Und deshalb liebe ich dieses Programm, dieser Arbeit. Weil es in erster Rede nicht um Wissensvermittlung geht sondern darum ja wie du dich verändern kannst und damit auch das Miteinander in deiner Familie. Wenn du dir das auch für deine Familie wünschst dann bucht den kostenfreies Orientierungsgespräch.
Jemand aus meinem Team nimmt sich vierzig bis fünfzehn Minuten Zeit für Dich in eure Situation und danach weißt Du klarer was euer nächster Schritt sein kann. Den Link findest Du in den Show Notes. Also ich würde zur Traurigkeit gerne noch was sagen, weil das auch tatsächlich gestern wieder ein Thema war.
Und wie du siehst, dass es an vielen Stellen immer nur nicht angekommen ist. Jedes Gefühl hat seine Berechtigung und ich habe das gestern auch bei einer Klientin gefeiert, dass die traurig war, die Traurigkeiten da sein konnte. Weil das außerhalb des therapeutischen Kontexts gar nicht war. Da ist dann zwar ... Heftige Anspannung und alles Mögliche, aber dass die Traurigkeit da sein kann ist unangenehm.
Ja tut vielleicht auch weh ja Aber in dem Moment war sie da also auf die Person war da Und Sie waren nicht allein mit der traurigkeit. und dann dahin zu gehen auch so wie du sagst Was ist die Bedeutung davon? eigentlich? bedeutet ich mir fehlt was? Irgendwas was mir wichtig ist ist nicht da noch Nicht oder nicht mehr.
Dann bin ich traurig Und das ist im ersten Schritt wirklich, dass wirklich nur das Gefühl... Ich muss es nicht feiern. So äußerlich, aber innerlich zu sagen ja! Das ist wichtig und so gut, das darf ich denken. Während ich bei meinem Kind sitze, dass traurig ist vielleicht auch gar nicht weint in Sturzböchen sondern einfach nur missmutig da sitzt und wir mal sagen können kann sein, dass du trauriger bist und das Gefühl nicht wegmachen.
und das ist glaube ich dieses. Und was ich von mir kenne, trotz all meiner Ausbildung, dann möchte am liebsten das Gefühl wegmachen. Ich möchte am Liebsten... Die Puzzle willst du weg machen? Ja den Puzzlen will ich weg machen! Wenn ihr's im Video guckt... Lass doch auch die Gefühlen bleiben lieber Chris!
Das irritiert mich ja, dass wir überall Puzzler auf dem schwarzen T-Shirt sind. Genau und das Gefühl nicht wegzumachen mit dem Puzzl Weil der das Gefühl nicht stört, sondern das ist halt wichtig. Es sind Teil wie ich was verarbeite Genau und manchmal ist eben die Party die wir dann machen auch bald bist du ein Schulkind.
und so genau weil wir es den Füßel wegmachen wollen Weil er uns irritieren weil denen sind wir nicht nur gewohnt bis dein schwarzes oberteil gewohnte und dann ist da dieser fussi. Wir wollen ja schön sein und wir denken dass ist dann halt Das t-shirt muss voll frei sein das kind muss Schmerzfrei sein.
Ja oder wo ich ja gerne... Also, ich sage das immer sehr gerne öffentlich. Wenn ich aber reingucke merke ich dass das genau auch mein Prozess ist. Total! Das ist nicht unser Job, dass unsere Kinder vierundzwanzig sieben happy sind. No way. Sondern es ist unser Job das mit zu halten. Den Raum aufzumachen für genau das Mama, ich bin traurig.
Und das sehrste Schritt? Also den Raum aufzumachen und da zu sein für das Gefühl... Der Schwerste oder? Der Schwerkste gerade bei Trauer wo wir noch sehr unauffahrt sind. Ja, das kommt drauf an wirklich auf die Erwachsenen finde ich, wo wir stehen. Für manche ist es super, superschwierig in Gefühlt zu halten.
Ich kenne aber auch zum Beispiel auf Food machts gut auf meinem Programm Habe ich das auch? Die können eigentlich ganz gut dabei bleiben, aber den fällt dann schwer zum Beispiel auch irgendwann mal ein Perspektivwechsel zu machen. Irgendwann mal in die Führung zu gehen. Es gibt viele, die gehen zu schnellen die Fährungen auf jeden Fall.
Die können gar kein Gefühl aushalten. Halten! Also ja...aushalten geschweige denn halten. und es gibt andere, die aber quasi nur bleiben und nicht führen. Das was du meintest vorhin Eier guck mal Du hast doch schon das und das geschafft. Oder ich habe das damals so erlebt? Weil, ich glaube, dass ab einem bestimmten Punkt es auch wichtig ist.
Ja... Ich nenne das manchmal so sich in die Badewanne reinzusetzen. Aha! Was heißt das?! Ja für mich also in dieses Gefühl und ich erzähle tatsächlich ja auch lustig wie's kommt. Also ich nenn das auch im anderen Kontext in der Badewanne. aber tatsächlich dieser Übergang war das bei mir Und ich erzähl' das auch gerne.
Ich wollte, dass mein Kind auf gar keinen Fall auf so eine böse Staatsschule kommt. Und dann habe ich die ganze Welt in Bewegung gesetzt, das mein Kind nicht auf ne böse Startschule kommen und dann sind alle Möglichkeiten zusammengebrochen. Dann habe ich mich zwei Tage mehr oder weniger weinend in die Badewanne gesetzt tatsächlich.
Ich kann mich noch erinnern! Und ich hab das gefühlt und das war wichtig. Aber ja, nach zwei Tagen bin ich ausgestiegen. Ich sitze nicht mehr in der Badewanne so... aber für mich ist glaube ich wenn wir wirklich dieses Containment haben und diese Gefühle halten dann dürfen wir auch mutig sein die sozusagen zu halten.
und dann habe ich schon sehr klar dieses Bild von der Welle Die einmal durchzufühlen und dran zu bleiben. kleiner Sprung noch mal so die bisschen die Realität. ich bin ja gerade auch nah dran. Ich begleite viele Familien genau an diesem Übergang und die Kinder sind dann öfters nochmal quer. Kooperieren plötzlich nicht mehr, machen plötzlich Streit übernachten doch nicht mehr bei Oma und weiß was ich was du musst dir die Schuhe anziehen.
Ja genau sie kommen wieder ins Bett Und wir wollen sie dann stärken. Du bist doch ein Schulkind! Oder du kannst das oder so... In der Schule kann ich dir auch nicht die Schuhe anziehen, diese Sprüche? Ja und manchmal, manchmal genau kann das einen Punkt sein. vielleicht ist es die Angst. Vielleicht geht's ja nicht darum.
im ersten Schritt wie du sagst nach halt zweite dritte fünfte Schritte bin ich total bei dir. aber manchmal Können wir uns vielleicht die ein oder andere Moralpredigt sparen? Und gucken. Ist das vielleicht die Angst, ist es die Traurigkeit? Ich finde hilfreich an der Stelle, weil manche das ja nicht so gut aushalten können einfach eine Frage zu stellen.
Ja, das Kind sitzt auf dem Boden will sich die Schule nicht anziehen und denkst du kannst dass ich habe auch noch ein anderes Kind was noch kleiner ist. Dann grrrr, dann dieser Satz du. nach drei Wochen, du musst nur noch drei Wochen in die Kita und dann musst du es eh machen. Und dann einfach das Kind zu fragen was ist denn gerade?
Was brauchst du? Ich will nicht in die kita. kommt dann vielleicht oder ich will mir nicht die Schuhe anziehen. kannst du mir helfen? und dann plötzlich sind wir im Kontakt wieder und da können wir in eine Gefühlsbegleitung ein bisschen Führung reinbringen Weil vielen fällt das dann schwer, einfach zu sagen ich bleib da mit dem Gefühl halt alles aus.
Wir müssen ja auch irgendwo hin zum Beispiel. Es gibt einen äußeren Druck und dann ein bisschen mit Fragen zu arbeiten wenn es jetzt nicht der extreme Wutausbruch ist. Aber wenn man merkt, da kommt ein Widerstand, da kommen irgendwas, die Kooperation ist nicht da, dann einfach mal das Gefühl ... Ich weiß nicht was da gerade da ist an den Gefühlen oder welches Bedürfnis betroffen ist, aber es ist etwas da!
Und jetzt frage ich einfach meinem Kind, wie geht's dir gerade? Was brauchst du? Das ist grad bei dir. Und nur eine von diesen Fragen nicht den ganzen Fragenkatalog! Ja also ich finde die Frage total wichtig und diese Haltung. gleichzeitig erlebe ich häufig... Die Erwartungshaltung. das fragt man dann zweimal und das Kind hat aber nicht die Lösung parat.
Aber spätestens. Ne ne ne ne genau. Und gleichzeitig bin ja viel mit Familien unterwegs von Norbert W. Gänzner Rolle spielt und da ist es noch mal zugeschnittener, dass umso mehr Reize sind? Ja! Umso weniger der Zugang. also ich kenne das selber. Ich weiß ja, als ich von der Detektor nach Hause gekommen war so ein Zustand und dann war's brav... ...ich hatte Durst aber ich konnte das nicht mal formulieren.
Ich konnte das erst später formulieren, als die Reize niedriger waren Und da war das so'n Ballonsakt zwischen Eine Überforderung sogar, dass ich eine konkrete Antwort tun wollte. Auf jeden Fall. Die Frage nicht unbedingt aber die Erwartungen das sich in der Antwort habe. Das ist glaube ich so ein bisschen der Schritt diesen Raum aufzumachen was es jetzt braucht.
Der ist wertvoll Aber die Erwartung auf einer Antwort hat mich da überfordert. Ja genau deswegen geht. am Ende geht es um diese Haltung. Nur, und wir vermitteln dir auch in deinem Podcast die ganze Zeit geht es um diese Haltung. Aber ich weiß auch dass das Verflucht schwer ist wie über ein Podcast nur zu bekommen.
Deswegen gut macht's gut! Wir machen da wochenlang nichts anderes als das zu üben. Und deswegen gebe ich gerne Leuten aber sowas an die Hand. Du kannst mal eine Frage stellen und erwarte aber keine Antwort sondern du. Es geht mehr darum, dass du was signalisierst. Ich bin interessiert an dir! Ich mach dir keinen Vorwurf.
Ich mach nicht. erzähl dir, was du machen sollst und ich sehe das, du kannst grad nicht oder willst grad nicht. Genau. Und da beschreibst du ja genau das, was sozusagen in Beratung und den Kursen eben mehr geht als im Podcast? Ja, total. Weil man genau daran ist, wo ... Genau. Gefühle halten. erzählen wir schön und gut.
Wie sieht es aus? Dann kann man vielleicht noch die Tipp geben, Fragen stellen. Aber wie das hier zu meinem Kind ankommt, wie da die Reaktionen sind funktioniert nicht. Das meiste ist die Einladung ja, da kann man weitergehen und dann braucht's aber eben mehr. Da brauchts Beziehungen, da brauchts üben, da braucht es ausprobieren neue Wege im Gehirn und all das was eben dann in der Arbeit, die weiter gehen darf passieren kann.
Wir sind auch einfach so unterschiedlich. Und dann hast du die Unterschiede auf beiden Seiten, ne? Du hast ein Kind, was so oder so ist und hast eine Wachsende der so oder sowas. Dann hast du eine Dynamik zwischen den Beinen, die so oder Sowas. Deswegen macht es so schwer, allgemein gültige Sachen zu sagen und deswegen beginnen wir ja auch hin und her zu sagen Ja aber dann und dann und so, weil ideal typisch begleitest du gibst du dem Gefühl Halt Was du eben sagtest mit der Welle, ja?
Bis die Welle durch ist und wenn dann das Kind einigermaßen wieder da ist. Dann gehe ich schon in die Führung. Dann frage ich was war denn eben? Was habe ich gemacht dass das so oder... Das Kind ist dann quasi durch mit dem Gefühl aber es ist zum Beispiel der Eindruck Ich kann das nicht! Diese Angst vor der Schule ist vielleicht noch da Die Traurigkeit darüber, dass sich meine Freunde nicht mehr sehe.
Das Gefühl ist, war nicht mehr so extrem. Aber der Eindruck ist immer noch da! Ich lasse meine Freunde, ich weiß nicht ob ich das schaffe und dann finde es wichtig in diese Führung zu gehen. Das zu halten und den Perspektiven einzuladen und sagen okay was brauchtest du denn? Was würde dich denn unterstützen?
Und wir reden da jetzt relativ easy peasy drüber Richtig. Wir kennen uns jetzt auch schon eine Weile, wir wissen dass wir selber sehr auch unseren Weg da gegangen sind und dass das einfach krasse Sachen sind. ein Kind durch seine Gefühle zu begreifen ist. Total! Ein sich ne krassesache. und die doppelte krasste Sache isst, dass sie wenigsten das ja von uns erlebt haben.
Genau Und uns diese Resonanzerfahrung fehlt. Du versuchst jemanden Skifahren beizubringen hast aber selbst nicht Skigefahren Ja, hast dir vielleicht mal ein Film drüber angeguckt oder einen Buch drüber gelesen. Genau! Und da macht es dann Sinn sich mit Menschen zusammen zu tun. erstens wo man das gemeinsam üben kann und einer der auch so bisschen den Blick hat.
Das auch schonmal gelernt hat sozusagen diese Resonanzerfahrung gemacht hat Ja. Und eben auch sieht, weiß was ich war. Skifahren ist jetzt ja nicht meine Kernkompetenz aber gerade bei Skiaschuhe Stöcke rechtsrum linksrum diese Schwünge zu machen. vielleicht kann man das ja noch lesen. aber also Ich kann ein Beispiel sagen ich war grade noch im Fitnessstudio bin ich total stolz.
und vor ein paar Wochen Immer nur mit kurzer Zeit vor ein paar Wochen hat mein Physiotherapeut mir eine Übung für meinen Rücken gegeben, weil ich immer wieder Rückenschmerzen habe. Die Übung wurde mir gezeigt und ich hatte es jetzt in der Weile nicht gemacht. Hat er heute wieder die Zeit genommen, diese Rückenübung mit Handeln genommen macht?
Und dann hat mich einer angesprochen, ob er mir noch mal einen Tipp geben darf über meine Haltung oder so. Also mir wurde es sogar schon einmal gezeigt! Ich hab's einfach in der weide nicht gemacht und das ist einfach noch nicht in mir drin Falsch! Nicht optimal. Ne, ne Kleinigkeit und ich habe es nicht gesehen weil ich da einfach nicht.
und dann kam einer von außen hat das gesehen war erstmal ganz schüchtern irgendwie wollte mir nicht auf den Schlips treten fand ich erst mal total gut. Kein Men's Planing im Fitnessstudio? Genau. also da war er tatsächlich achtsam weil so ungebetene Ratschläge und so. aber es war total gut. Es war total so dass da sehster Blick voraus kam Kade-Fitnessstudio mit Gewichten kannst du so viel kaputt machen.
Das ist ... Ja, und ich bin Eropherapeutin? Ich hab sogar Ahnung von Körperunmuskeln! Ich war ja sogar bei einem Physiotherapeuten. Ich hatte das gar nicht selber. Also ich hatte da schon viele Schritte. Und trotzdem war es total wichtig, dahin zu gucken. Ähm, und ähm...ja. Ja. Deswegen begleite ich halt auch über, äh, ähm ...
Z.B., gut machts gut drei Monate. Weil ich einfach weiß, dass isst. Du brauchst diese Zeit, ne? Absolut. Also du brauchst wirklich Zeit und immer diese Korrektur... Und mit dieser Korreaktur haben ja viele von uns auch ein Thema, ne. Ist vielleicht mal ein Thema für eine andere Folge. Ja! Ich habe eine Erfahrung gemacht die war für mich sehr korrigierend.
zur Korrektor. Willst erzählen? Dem wird sie Zeit noch? Eine Ausbildung in Arbeit mit Bindungsverletzungen, therapeutischer Arbeit mit Bildungsverlettung. In einer kleinen Gruppe Die Assistentin, dann einer begleitet einen anderen Teilnehmer in dieser Arbeit und dann geht die Assistentinnen rein. Und sagt ich hinterbricht dich mal.
Aber das hat sie in so einer Taktung gemacht, ne? Das sind ja nur so zwanzig Minuten Sitzungen, die man macht oder vierzehn Minuten Sizzungen... In so einer Taktung gemacht! Ich bin beim Zugucken, bin ich verrückt geworden. Weil die Daun rein ist gerade. Nach einem Satz ist hier reingegangen. Warte mal, ich gehe mal rein.
Wart mal, da brechte ich grad mal her. Das hat die teilweise nach einzelnen Sätzen gemacht. Beim Zugucken bin ich verrückt geworden, das ist unmöglich. Wir sind relativ lange in diesen Gruppen, dann nach zwei, drei Tagen war ich dran. Ich weiß nicht, ob es vorher so gesagt hat? Dann hat sie das gemacht und mir auch noch ein, zwei Sätzen was gemacht.
Und ich bin ja erfahrener Therapeut. Ja... wir sind fast die Tränen gekommen! Weil es so sanft war ...die Korrektur. Es war ganz liebevoll! Und ich merkte, da war bei mir ein alter Schmerz über Korreakturen aus der Schule. Die hat mich so oft korrigiert und ich war über jede Korrektur dankbar, weil ich so viel gelernt hab.
Es war nichts drinne, weißt du? Es waren null! Die hat sich einfach freundlich begleitet. Und er sagt guck mal so, guck Mal so... Ich habe dabei gelernt, weil sie meine Hand geführt hat. Das ist so ein Anspruch von mir, wahrscheinlich auch von dir, das somit Leuten zu machen. Sie so zu begleiten dass sie das merken, dass sie ... Achso geht es, achso geht das Und viele von uns haben dieses, deswegen sträuben sie ja auch ganz viele Männer in Therapie zu gehen oder in Coaching zu gehen.
Weil sie Angst haben davor wie das ist wenn dich jemand begleitet und dass man es schaffen muss alleine, dass sich das können isst... Ja und die Korrektur vielleicht auch eine Herabsetzung ist, wenn jemand sagt Guck mal da! was du beschreibst, was diesen Unterschied glaube ich macht. Wenn die Korrektur sozusagen absolut für dich ist und du eher korrigiert wirst wenn du nicht für dich bist weil wir sind so viel erzogen und getan worden war da berühmt ja und in der Schule öfters, wie wir sie erfahren haben sozusagen gegen dich.
Du musst dich mehr anstrengen und du musst mehr... Du bist falsch ja? Ja! Und die Korrektur, die mir manchmal vielleicht gelingt ist ein Raum aufzumachen wo ich vielleicht auch mal piechse für dich. Für dich. Ich piechsel Wenn du nicht gut zu dir bist und ich den Eindruck habe, dass dieser Schritt jetzt möglich ist.
Ein Stück näher an einen wieder in den Kern zu kommen. Und ja das kann manchmal wirklich wirklich wirklich pixen und es hat eine harte Arbeit. Ich will es nicht kleinreden. Du hast es vorhin verraten, dass es bei dir auch gerade nicht Deine eigene Begleitung pikstig ist oder? Ja total Das ist total gut, wenn dieser Punkt erreicht ist.
Ja also Bock auf Korrektur? Lustig! Wir machen hier es geht Richtung Schule. vielleicht hätte man jetzt erst sagen sollen Fedas sind Freunde und wir mal ja irgendwie so. aber wie man jetzt hier lust aufs korrigiert werden. Total ich fand das sehr berührend. Danke dir. Danke, Chris! Wo kann man sich mit dir vernetzen?
Wo bist du unterwegs? Wie kann man mit dir arbeiten? Ich habe ein Podcast, wo ich mich erst mal auf die Ohne heiraten kann und gerne auch auf Insta. Genau jetzt gerade rund um Einschulung bin ich tatsächlich relativ viel aktiv mit dem Vertiefungsworkshop, mit Themenabenden, um eben halt geben zu können bei diesem Übergang.
Genau, eins-zu-eins Beratungen mache ich auch online viel Kieren Doritz Bacher im Netz oder Bindung Minusbezir. Und genau, ADHS. Genau ich bin selbst eine spätdiagnostizierte ADHSlerin und das Thema Neurodivergenz ist starke Gefühle. Wo wir es noch mal vorher hatten so die Tipps- und Ratschläge, die manchmal von außen bekommt und gerade mit NeuroDivergenz funktionieren die nur nach fünf Cent Tipps ja noch weniger.
Ich versuche sie nicht so um mich herum zu hauen. Super! Links zur Kirin und wie du dich von Kirinnen korrigieren lassen kannst in den Show Notes? Und mit Chris und Wut korrigieren. Ja, absolut! Ich war ja ... ich find's so wertvoll, dass du eben auch als Mann genau diese Sichtbarkeit und diesen Weg ... Ich bin immer so zwiggeteilt.
Ich würde mir sehr wünschen, dass ganz viele Papas den Weg gehen. Andererseits ist es nicht mein Business mehr was für Papas zu wünscht. Es ist toll, dass du jetzt warst. Zu mir dürfen sie kommen werden möchte, ne? Ja. Wir kennen das ja auch. Aber teilweise kennen wir es auch so, dass dann Frauen die ich begleitet habe... ...die Männer bei dir dann doch den Schutz sich trauen und dann brauchen die Frauen die Arbeit mit mir nicht mehr zu machen.
Schön! Das ist schön. Weil wenn's Veränderung ist, es ist sehr schwierig, wenn es auf den Schultern der Frau alleine hängt. Nee Genau. Das ist ein sehr grosses Geschenk, wenn sich beide auf den Weg machen? Geschenke oder Notwendigkeiten? Basics... Also ich gehe voll mit deiner Haltung mit, dass es Geschenkes sind und gleichzeitig habe ich auch eine Klarheit entwickelt Wenn einer seine Scheiße nicht aufräumt geht die scheiße nicht weg dann muss jemand anders sich um die Scheiße kümmern.
Und dass wir alle irgendwie eine Portion Scheiße im Rucksack haben, ist einfach so. Ist auch nicht unsere Schuld! Aber es ist unsere Verantwortung den Rucksacks aufzumachen und die Scheiße rauszuholen... Ja. ...und da gebe ich dir recht. Es ist ein Geschenk wenn's beide tun und wenn man das nicht tut dann trägt man die Scheisse mit sich rum.. ..und meine Erfahrung ist dann wird es auch scheiße.
Ich hab' das erlebt jetzt auch in bekannten Bekreis ne? Wo Leute das nicht tun? Ich brauche das nicht so und dann fällt's den Leuten wirklich auf die Füße. Ja und vor allem es fällt ihnen nicht nur selber auf die Füße. Man trägt nicht nur die Scheiße rum, sondern den Menschen in seinem Umfeld. Wenn man nicht bereit ist auf seine Kreise zu schauen... Auf den Partnerinnen!
...ist einfach in den Beziehungen. In den Bezügen denen man lebt dann stinkt's. Und ja, unsere Dynamik ist oft so, dass dann der eine Part es geübter in Scheiße wegräumen. In diesem Bereich! Also ich sag jetzt einfach diese emotionale Arbeit. Ja. So und ... ja hat man die Chance... Man hat die Verantwortung und manchmal als Eltern ein Part auf der weibliche Mehrerfahrung und Fortschritt.
aber ich sage dann auch manchmal im beruflichen wartet man oft Auch nicht bis einem das hergetragen wird. Das setzt man sich ein für die Dinge, die wichtig sind und ... Go! Go zu Chris? Ja. Und es ist eine große Chance, weil du kannst auch sehr eingefahrene Dinge verändern. Dann wird's lebendig und nahe verbunden.
Du kannst es sein lassen. Da darfst du dich aber nicht wundern, wenn die Beziehung zur Partnerin einschläft, abstürbt oder wenn die Kinder plötzlich nicht mehr mit dir was zu tun haben wollen. Das ist schon heftig auch und deswegen finde ich auch gut, dass du die Finger in die Wunde legst oder? Ja ohne einfach die Scheiße man auch weitergibt!
Man meint das vielleicht gut und nennt es vielleicht auch nett aber das Kind muss dann aufräumen. also man gibt ja... Also ich habe das tatsächlich auch so ein bisschen als Bild und ich hatte das Glück, dass meine Mutter angefangen hat diesen Rucksack aufzuräumen. Die hat noch genügend weitergegeben, so ein Rucksack in einer Generation aufzuräumen geht nicht.
Genau, Stück für Stück. Und ich weiß, dass meine Mutter einige Bausteine einfach schon rausgenommen hat und ich mache meinen Job und sich weitere herausnehmen. Ja. Und wie übergeben es ist? Und das ist unsere Verantwortung, wie wir damit umgehen können. Letzte Frage! Wie war dein Kita-Abschied? Kindergarten hieß wahrscheinlich damals.
Ich kann mich nicht erinnern. Ich kann mir nur erinneren, dass Kindergarten auch was ganz Warmes war und gleichzeitig war ich glaube ein Kind, das dann auch rausgewachsen war. Dass das letzte halbe Jahr nicht mehr ganz so rund war. Wie gesagt, ich war ja im Wall-Off-Bubble und da war alles sehr ritualisiert und sehr heimisch.
aber ich weiß, dass sich Frau Hess Meine Kindergärtnerin, die war dann auch bei unserem Schulabschluss noch mal da. Die hab ich mit warmen Gefühlen ... so im Herzen. also da wurde eine Rose auf jeden Fall gezehmt. Mhm. Kannst du dich daran erinnern? Du das war so heftig für mich so eng und ich war da glaube ich nur ein dreiviertel Jahr drauf auf dem letzten Kindergarten weil wir umgezogen sind.
Meine Erzieherin, das wurde meine Partin. Wir dürfen das nicht unterschätzen. was das bedeutet? Das sind Beziehungen die die Kinder eingehen gerade in dieser frühen Zeit, wenn es gut läuft heftig tiefe Beziehung und diese Leute machen nicht ihren Job sondern bieten ihr Herz an für unsere Kinder. Wenn du Eltern der ein Kind das jetzt die Kita verlässt drei Tipps mit auf den Weg geben Könntest welche während das deine drei Wahrheiten über den Abschied aus der Kita?
Lasst Trauer zu. Zutiert, was ist deins und was ist von deinem Kind? Und nehmt Schätze mit, die so Zuversicht geben können. Also gerade Dinge, die uns vielleicht Sorgen machen findet mein Kind Freunde in der Schule. Hat Freunde im Kindergarten? oder wie hat es Freunde? oder welche Schätze nimmt es mit die uns auch zu Versicht geben können.
Lasst Trauer zu, sortier was es deins und was ist das von dem Kind? Und nehmt Schätze mit! Kirin vielen Dank dir! Dank dir. Abschiede, Übergänge – all das gehört zum Leben dazu. Für viele Kinder sind sie aufregend für manche traurig, für andere beides gleichzeitig. Manchmal zeigen sich diese großen Gefühle nicht nur in Tränen sondern auch in Wut, Widerstand oder scheinbar unverständlichem Verhalten.
Wenn du lernen möchtest dein Kind in solchen Momenten sicher ruhig und verbindend zu begleiten ohne selbstständig an deine Grenzen zu kommen. dann schau dir mein Programm Wut machts gut an! Dort lernst Du diese großen Gefühle besser zu verstehen sie zu halten und Deinem Kind Halt zu geben wenn es ihn braucht.
Ein Orientierungsgespräch kannst Du Dir direkt über den Link in den Shownots buchen. Die hat die Folge gefallen, denn schickt den Link doch an einen lieben Menschen der genau das heute hören muss. Diese Botschaft, diesen Blick auf Kinder gerade wenn es um Abschiede geht und große Gefühle geht. Danke dir dafür!
Und falls es dir heute noch keiner gesagt hat sage ich dir auch danke für dein Dasein in deiner Familie. Alles Liebe dir – bis bald.