Eltern-Gedöns· Folge 506
Machen wir unsere Kinder zu weich? – Bindungsorientierte Erziehung | Dr. Martina Stotz
Dienstag, 27. Oktober 2026 · 46 min
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Shownotes
Wenn dich die Wut deines Kindes weiter beschäftigt: In „Wut, mach’s gut“ lernst du, großen Gefühlen Halt zu geben und gleichzeitig klar zu führen. Buch dir ein kostenloses Orientierungsgespräch (calendly.com/kurse-christopher-end/30min?utm_s…).
Machen wir unsere Kinder zu weich, wenn wir sie bindungsorientiert erziehen – oder verwechseln wir Begleitung mit dem Verhindern von Frust? Mit Dr. Martina Stotz spreche ich über liebevolle Grenzen, Selbstständigkeit und den Einfluss unserer eigenen Kindheit zu den ausführlichen Shownotes der Folge mit Martina (christopher-end.de/machen-wir-unsere-kinder-zu…)
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Du möchtest mit deinem Kind über seine Gefühle sprechen, du stellst vorsichtig eine Frage und bekommst nun Schulterzucker. Oder weiß ich nicht? Manchmal braucht es einen kleinen Umweg! Im einem Vorleser-Ratgeber Upsich Bin Wütend begleitet ihr Mattes durch seine Wut – und könnt dabei ganz nebenbei entdecken wie sich Wut anfühlt, wofür sie da ist und was in wütenden Momenten hilft.
Ups Ich bin Wütent damit ihr über Gefühlen ins Gespräch kommt. Überall wo es Bücher gibt. Machen wir unsere Kinder zu weich, wenn wir sie bindungsorientiert begleiten oder verwechseln wir manchmal einfach liebevolle Begleitung damit jeden Frust verändern zu müssen? Darüber spreche ich mit Dr. Martina Stotz.
Wir reden darüber wie Kinder mit Frust umgehen lernen warum dein Kind dich auch mal doof finden darf und wie unsere eigene Kindheit beeinflusst was wir ihm zutrauen. Martina ist promovierte Pädagogin, Familienberaterin und Spiegelbestsellerlerin. Sie unterstützt Eltern dabei Kinder liebevoll und klar zu begleiten!
Und sie ist die Stimme des Podcasts Leuchterms sein. Mein Name ist Christopher Endt und ich unterstütze Eltern dabei großen Gefühlen wie Wut haltzugeben – und gleichzeitig zu führen. Schön dass du da bist bei Elterngedöns Martina, machen wir unsere Kinder zu weich durch diese ganze bindungsorientierte Erziehung?
Ja. Darüber wird ja gerade ganz viel diskutiert und ich glaube das ist daher rührt dass häufig Bindungs- und Bedürfnisorientierung so ein bisschen missverstanden wird und vielleicht manche auch denken sie müssten ihren Kindern jedes unangenehme Gefühl abnehmen jedes un angenehm gefühl gleich wegmachen.
und Ich glaube tatsächlich Was mit dieser Frage vielleicht auch manchmal gemeint ist oder manchmal diese Aussage von Kritikern, dass im Grunde Kinder ja durchaus lernen dürfen mit unangenehmen Gefühlen umzugehen und das wir sie dadurch begleiten. Ich glaube da liegt das Grundmissverständnis. und wenn wir tatsächlich das nicht tun, wenn wir versuchen jedes unangeme Gefühl gleich wegzumachen jeden Wunsch zu erfüllen wirklich jeden Frust aus dem Weg zu ramieren, Stein aus dem weg zu räumen.
Ich glaube dann kann es durchaus passieren dass ein Kind schwer lernt mit Frust unangenehme Gefühle umzugehen und dann ja Kann das durchaus auch sein? Ja Dass ein Kind schnell überfordert ist in Kita oder Schule weil er's nie gelernt hat damit umzugehn Dann würde vielleicht diese Frage mit ja beantwortet werden können.
wenn wir es unter diesem Aspekt sehen Und das ist glaube ich ganz wichtiger punkt weil ich das auch tatsächlich meine arbeit ja auch sehe Wenn Kinder sehr große Ängste haben, rührt das oft gar nicht nur aus der angeborenen Schüchternheit her. Sondern häufig in meiner Erfahrung mit einer Kombination von einer großen Sorge von einem oder beiden Elternteilen eine Angst, wo sie unbewusst die Kinder gehalten werden und dann bis hin zur Schulangst geht, wo Kinder nicht mehr ins Haus verlassen können.
aber wenn man genau hinguckt gibt es da einen Teil Und dann könnte man natürlich sagen, das Kind ist verweichlicht. Aber die Frage ist, würden wir es als bindungsorientierte Beziehung verstehen? Nee, auf gar keinen Fall! Weil es würde einfach dann eher bedeuten, dass das Kind vielleicht nicht gelernt hat sich etwas zuzutrauen weil die Eltern ihn vielleicht an der einen oder anderen Stelle weniger zugetraut haben Oder dass er's vielleicht nicht lernt hat mit Frust umzugehen und auch mit Konflikten Ja, weil auch an dieser Stelle – das erlebe ich häufig auch so ein bisschen, welche auch viele Fachkräfte berate und immer wieder mitkriegt wie das in Kitas und Schulen.
Sozugeltig war er aber auch Landgrundschullehrerin und Schulberaterin und da ist mir schon aufgefallen was auch manchmal passiert ist gerade wenn es einen Konflikt in der Schule denn der Kita isst dass die Eltern sehr stark natürlich dann die Parteife des eigene Kind ergreifen was ja auch total nachvollziehbar ist.
nur mir liegt immer so viel daran dass Kinder nicht in so eine Opferrolle gedrängt werden. also das ist aus einer typischen Situation die ich immer wieder beobachte Dass die Eltern sagen, mein armes Kind anstatt eher zu gucken. Wie kann ich meinen kind stärken? Wie kann es sich vielleicht selbst auch abgrenzen und sage ich mal wären ja immer.
die Kinder dürfen ruhig lernen dass sie ihren eigenen Körper beschützen dürfen weil das sind ja auch ganz wichtige sozialkompetenzen die gerade so Kinder und Jugendalter dringend nötig sind, weil Kinder entwickeln sich nun mal so. Manchmal ist es so dass sie was ausprobieren und ein anderes Kind zum Beispiel schlagen und darauf braucht das hier eine Reaktion zurück und dann ist es eben gar nicht gut wenn den Kind zu einer Opferrolle hängt.
Ja meine Erfahrung ist auch, dass das wirklich viel mit der Erfahrung der Eltern zu tun hat Auch mit dem eigenen Bindungserfahrung. Wenn ich gemerkt habe Ich wurde nicht beschützt zb für mich war's zuviel Löwenmama oder Löwenpapa. Energie gehen, aber einen Schritt zu weit gehen. Wie du sagst, dass wir dann wirklich eigentlich das andere Kind oder die anderen Eltern fast schon angreifen und das ist ungünstig.
Abgesehen davon, dass die teilweise auf der Seite auch nur ein Kind ist nehmen wir unserem Kind ja diese Möglichkeit. Dann rutscht es so in das überbehütende beschützende auf eine Weise rein. Ja genau, das was du so ansprichst sind ja oft diese inneren Kindanteil. Ich meine sehr viel auch innere Kinderarbeit in meiner Beratung und meiner Arbeit allgemein Und da erlebe ich schon häufig genau das was Du sagst.
also ich spreche da gerne von der Überidentifikation dass wir uns dann ganz stark mit dem eigenen Kind identifizieren und uns vielleicht gar nicht so auffällt. oder es ist etwas öfter man weiß oder Papas merken in der Beratungen Dass ihr Kind stärker ist als sie das eigentlich wahrnehmen. Sie selbst waren vielleicht als Kind nicht so beschützt, wie du es gerade zu beschrieben hast oder hat nicht so viel Sicherheit.
Niemand der sie dadurch begleitet und da mache ich dann gerne eine Übung. Ich sage immer stell dir vor einem Stuhl sitzt dein inneres Kind also du als kleines Kind auf dem anderen stuhl ist jetzt dein Kind also dein Kind wie du das begleitete was alles mitbekommen hat soviel Liebe und Sicherheit und Geborgenheit.
und dann wird relativ schnell deutlich, okay eigentlich sehe ich das mein Kind stark genug ist um es zu schaffen. Und dieses Bewusstsein und so diesen eigenen inneren Kindanteil rauszunehmen hilft in der Arbeit manchmal total weil dann auch bewusst wird dass viele alte Gefühle aus der eigenen Kindheit einfach damit reingehören sowie du's grad eh schon beschrieben hast ja, dass da vielleicht auch diese Dramatik die man mal eine Situation reinlegt oder auch diese große Angst, die da ist.
Es ist eigentlich ne Angst der eigenen Kindheit ist so ganz wenig mit dem eigenen Kind zu tun hat. Wie finde ich das raus, ob das jetzt angemessen ist oder nicht? Weil ich kenne auch Menschen die vor allem ambivalente Bindungserfahrung haben und sie sind dann auch ambivalent oft in ihrem Ausdruck und Pendeln zwischen... Ich darf gar nichts sagen, weil dann verletze ich irgendwie mein Kind, das andere Kind.
Oder ich muss hier ganz viel beschützen und dann sind Sie immer hin- und hergerissen auch Wo ist denn jetzt, wo finde ich die Mitte? Dass sich da... Also ich denke wichtig ist immer sehr ehrlich zu sich selbst zu sein und erst mal in erster Linie gut zu den eigenen Gefühlen zu stehen. Also sich auch verletzlich zu zeigen zum Beispiel auch zum Beispiel zu einer Tierin zu sagen Ich bin einfach ja selbst ein ängstlicher Mensch.
Ich habe da auch blöde Erfahrungen gemacht selber als Kind zb in der Schule Und deswegen mache ich mir vielleicht viele Sorgen. Wichtig finde ich dann auch so aus der Fachbrech Fachkräfte Perspektive diese Gefühle auch anzuerkennen, das ernst zu nehmen was zum Beispiel so eine Mutter mitbringt und im Grunde sind gefühle liegen ja nie.
Gefühlen dürfen immer da sein. Gefülle dürfen immer ernst genommen werden und dann geht es eben in so einer Beratung oder so vielleicht auch durch professionelle Hilfe eher darum rauszufinden Wie kann ich damit umgehen, dass es nicht zu groß wird? Dass ich's auch nicht auf mein Kind übertrage. Dass da kein Muster übertragen wird.
Dass sich diese Überidentifikation erkennen kann. Das wär dann eher der Weg ... Weil das ich starke Angst hab als Mutter oder Vater oder überbehütend bin oder gerne alles kontrollieren möchte, kommt hierher. Das hat eine Berechtigung. Oft wollen Eltern sich darüber viel Sicherheit geben und ihr Kind beschützen.
Deswegen würde ich das gar nicht so ... Bewerten wollen so einen Ehrsagen, das darf da sein. Das darf ernst genommen werden? Es hat eine Berechtigung. und dann gucken wir eher wie kann das eigene Kind geschützt werden dass es nicht zu viel des Guten wird? Ich finde immer so, das sage ich nur mit Leuten als Therapie oder auch in meinen Programmen.
Du kannst das unterscheiden ob die Angst jetzt hierhin gehört Oder was Altes ist einfach wie groß sie auch ist. also Ist die Angst so groß, dass du nur auf eine Weise handeln kannst? Dass du dich einfach nicht mehr erwachsen entscheiden kannst, mach ich's so oder so. Kann ein guter Hinweis aus meiner Sicht sein, mal nach Fahre zu sehen ... Okay und Angst ist wie du sagst, das sind alle Gefühle gut.
aber die Frage ist, wie groß ist sie? Kann ich Sie merken? Ich kann sagen okay oh, ich hab Angst, dass mein Kind jetzt ja allein zur Schule geht... Und ich weiß aber es kann es schaffen! Gibt einen Teil den ich nicht kontrollieren kann. Straßenverkehrsarbeit Ich weiß grundsätzlich, kann das das? Es ist aufmerksam.
Wir haben das geübt und traue es ihm auch zu. Und ich lass's gehen! Und ich hab Angst. Wer für mich so ein Hinweis ... Ah, da ist ne Erwachseneanteil da, die das halten kann. Hast du noch was dazu, wo du sagst okay ja wie siehst du das? oder... Was gibst du Eltern mit? Ja, ich denke auch wenn dieses Gefühl so stark ist dass ich sozusagen mich von diesem gefühl bestimmt und geleitet fühle also endlich wird es gerade beschrieben hast ich selber den eindruck habe ich kann das gar nicht mehr steuern.
ich reagiere vielleicht auch. Unverhältnismäßig stark. ja vielleicht ist etwas was mir der partner oder vielleicht auch gute freunde dann eventuell spiegeln oft ist in diesem moment im Gehirn einfach dieses Alarmsystem an. Und wir sind gar nicht mehr in diesem präfrontalen Cortex, der uns ja dabei hilft gute Entscheidungen zu treffen und logisch zu denken.
das ist ja dann auch blockiert. Im Grunde wenn ich das Gefühl habe ich bin in so einem Ausnahmezustand Ich möchte einfach nur noch entweder fliehen oder ich möchte auf Angriff gehen. Ja da gibt es diese drei Ausnahmezustände von denen wir sprechen. auch erstarren gehört zum Beispiel dazu. dann merke ich einfach, okay.
Ich bin da irgendwo gefangen und da ist noch was, was wahrscheinlich von früher mitschwingt in diesen Momenten wenn ich mich auch wie fremd gesteuert vielleicht fühle Wenn das nicht bindungsorientiert eigentlich ist. und dann kommt Alter muss raus Was ist denn bindungs orientierte eigentlich wirklich?
Ich glaube, dass genau diese Prozesse, die wir sprechen durch ausbindungsorientiert sind. Also auch das wir dann wachsen und hinschauen und schauen was sind denn da Teile aus der Kindheit? Und was gehörten zu meinem Kind? Ich glaube also, dass das bindungsoorientiert ist weil wir immer erst mal wieder die Verbindung zu uns selbst suchen dürfen.
Das ist für mich auch Bündungsorientierung. Warum mache ich so viel innere Kinderarbeit? Weil wenn wir mit unseren inneren Kindern im Guten sind, wenn wir sie beschützen ihnen Sicherheit, Geborgenheit schenken, dann sind wir in der Lage dem eigenen kindbedingungslose liebe zu schenken und ihnen ausreichend freiraum einerseits und bindung andererseits zu geben.
ich glaube das ist so ein ganz ganz wichtiger bestandteil einfach der damit reingehört dass wir eine gute bei los zwischen bindung und autonomie finden. Ja kann ja nur bestätigen dieses wenn nicht mein teil ne meinen Anteil da genau, und je mehr ich mich besser kenne und auch wahrnehmen kann was passiert eigentlich in mir.
Die Voraussetzungen, dass ich überhaupt sehen kann, was passiert in dem anderen? Und das kann total befreiend sein! Ja man sagt ja auch, diese Feindfühligkeit sich selbst gegenüber, das zeigt die Bindungstheorie... Viele Forscher rausgefunden haben, wenn ich mir selbst gegenüber gar nicht feinfühlig bin und gar nichts mehr merke.
Wenn ich müde bin, wenn Ich Hunger habe, wenn mich eigentlich Ruhe bräuchte. Feindfühligkeit heißt ja, ich bin sehr bei mir und spüre meinen Körper gut kann wahrnehmen und beobachten was bei mir gerade los ist. dann ist es natürlich auch viel schwieriger die Signale des Kindesfeinfülliger zu lesen. und bindungsorientiert heißt ihr Ich schaue ganz genau auch darauf, was mein Kind braucht.
Wie viel Bindung braucht es? Wie viel Autonomie braucht das? Also für den sicheren Bindungsaufbau braucht es einfach beides. und das heißt auch ein Kind ausreichend Raum zu geben Ja ist einfach in seiner exploration dann auch zu bestärken wenn es gerade so im entdecker modus ist. das gehört halt auch mit dazu und es ist manchmal finde ich total schwer.
Ich merke selber ich habe jetzt grad ein baby diese sieben monate alt und wenn ich dann so ganz müde bin, Das ist mir gar nicht aufgefallen, weil ich einfach zu müde bin. Ich merke, dass es oft, wenn mir der Schlaf fehlt ... Es kann durchaus sein, wenn ich den ganzen Tag hatte, dass irgendwann auch die Feinfühligkeit leidet und das finde ich wichtig für die Bindungsorientierung, dass wir uns deswegen eingestehen, dass Wir Pausen brauchen.
Also ich merke dann, wenn mich bewusst ein Spaziergang gönnt oder mich kurz mit ihr hinleg Mein Partner übernehmen lasse, dann merke ich, dass sich danach wieder in meiner Kraft bin und wieder viel bindungsorientierte reagieren kann. Das ist immer so eine Missverständnis, das ich im Wut macht. gut Kurs ab mit dem Programm.
Da geht es auch um Regulation natürlich ganz viel. Und dann gibt's Leute denken, oh, ich lerne Regulationstechnik entweder ... Okay, ich hab sie ja einmal gemacht, ne? Dann bin ich jetzt viel mal reguliert oder... Ich lern die damit ich die dann im Wuttausbruch machen kann. Und es ist eigentlich, wie du sagst... Es sind Pausen.
Es sind einfach Regenerationsfenster die ich bewusst einbauen und das ist nichts was ich einmal mache. Einmal den Coos-Macher. Das ist ja so wie keiner käme auf die Idee zu sagen Ich gehe jetzt in das Yoga Retreat und dann kann ich alles. Das kann kickoff sein. Aber du musst auch jeden Tag deine Übung machen oder einmal die Woche sonst Und so ist es mit Regulation ja auch.
Wenn du diese Pausen nicht einbaust, dann gibst du deinem Körper überhaupt nicht die Möglichkeit in die Regulation zu gehen, dass sie anspringt und das ist so so wichtig und wie du sagst ja auch hat da viel mit unserer Gesellschaft zu tun, auch mit diesen Rollenbildern von. meistens bleibt dann die Frau zu Hause und alleine mit dem Kind, ne?
Dann hast du so eine eins-zu-ein-Situation. Das isso! Ist ja unser Gehirn gar nicht geil. Das ist eigentlich für viele Interaktionen gedacht. Und da sind oft, ganz oft in meiner Erfahrung auch die Frauen noch einfach dann ... In der emotionalen Überforderung, oft sind sie dann intellektuell unterfordert.
Meine Frau sagte so, ich kann nicht mehr! Ich bin die ganze Zeit mit dem, ich lieb den aber ich muss unter Menschen wiederkommen und ich kann dich nur so aussetzen. Aber ich kann das so fühlen? Ich kann deine Frau so fühln denn du weißt ja auch wie sehr ich meine Arbeit liebe. Ich hab das ja auch oft an den Abenden, dass ich dann meine Lives habe mit meinen Eltern in meinen unterschiedlichen Kursen und meiner Akademie.
Und dann ist es so... Einfach mich so freue, wenn ich vom Computer sitze. Ich weiß es ist der Papa zuständig und ich tanke dann einfach auch so auf weil mein Gehirn endlich wieder beansprucht wird. Auch wenn ich mal mal Wortfindungstörungen jetzt in der Stillzeit habe. Nur dann ist das wirklich so ein Geschenk wie ja dass sich da einfach wie du sagst das Gehirne ist dafür gemacht unterschiedliche Interaktionen zuzulassen.
Und dann fand ich das so spannend. meine Mama ist gerade zur Besuch und die sagt dann so Ja wenn mein Mann übernimmt grad immer abends zwischen acht und zehn, wenn sie wach wird. Das ist total spannend, weil das war auch so eine Routine gewesen. Ich war halt immer die durch das Einschlaf stillen, die dann beim Baby ist.
Und dann war natürlich jeder Abend. plötzlich hing er an mir. Und ich glaub, das kennen ganz viele Frauen. Dann hab' ich gesagt, so da jetzt wieder mehr Live-Termine sind braucht es ne Routine, dass der Papa das am Abend macht damit sie sich auch gewöhnt und sich sicher fühlt. Weil's sie immer bei ihm dann geweint hat, wenn Sie wach geworden ist, obwohl die Kinder eine ganz enge Bindung haben!
Und dann sagt meine Mutter vor mir Frühstück, ja aber der braucht schon auch echt ein paar Abende frei. Ja es ist so dieses Denken von dieser Generation, wo ich dann sage Mama, er hat den ganzen Tag Baby frei, da ist er auf der Arbeit und hat natürlich noch ein bisschen Luft nur diese zwei Stunden am Abend Ich glaube das ist etwas was er schaffen kann.
Das können wir ihm zumuten. Da hab ich dann echt, du musst mich so beherrschen. Als Muttertochter ist er immer so ein Dinglicher ab, dann versucht meine Wut zu regulieren um sie nicht um die Ohren zu knallen. Das fand ich total spannend. auch dieses Denken das ist ja auch was über Generationen den Frauen einfach auferlegt wird dass sie sich immer um die Familie und das Baby kümmern müssen.
ansonsten sind sie schlechte Mütter ungefähr. Das finde ich total spannend. und dann sich abzugrenzen und sagen nein Diese zwei Stunden am Abend, das ist vollkommen in Ordnung. Auch wenn ich keinen Live habe kann ich die mal für einen Spaziergang oder so nutzen. Das ist einfach für mich Gold werden fürs Baby und für uns alle auch auch auf die Paarbeziehung.
Total! Und das ist ja der Punkt auch wo aus diesem Überbehütten rausgehen weil ich das oft habe dass sie sagen Der kann das gar nicht. Ja klar Wenn du zweijahrelang das Kind ins Bett bringt natürlich wird er dann einmal probiert es nicht schaffen der braucht ja Zeit, die brauchen beide Zeit sich aufeinander einzustellen.
und das dieses Bewusstes sagt okay bitte schön deine Verantwortung ich habe jetzt frei auch wenn ich nichts zu tun habe. Das ist übrigens aufwendig ganz spannend zum Thema Verweichlichen weil ich denke dass das Kindern hilft wenn sie von Beginn an lernen dass es mehrere Bezugspersonen gibt die für Sie sorgen können.
Ja, weil oft ist es ja dann so dass viele Kinder sehr stark an einer Bezugsperson hängen oder klammern und das ist ja grundsätzlich ganz wichtig natürlich auch diese erst gewährte Bezugpersone. Und doch glaube ich ist es ein Geschenk für den Kind! Dass meine Maus jetzt am Abend die Erfahrung macht, dass der Papa sie durchtragen auch in den Schlaf wieder zurück begleiten kann und nicht immer nur das Stillen nötig ist.
Also es gibt ja mehrere Strategien, um einen Bedürfnis zu erfüllen – und das kann eben eine zweitgewählte Bezugsperson auch sein! Und ich glaube dass das ehrlich gesagt gar nicht so leicht ist, weil ich sage es euch ehrlich als Expertin würde ich sagen ja klar macht immer gebt das Baby auch mal den Papa und so.
nur hätte ich jetzt nicht meine live Abendveranstaltung wäre ich genau wie jede andere Mama und würde wahrscheinlich jeden abends Kind ins Bett bringen. Weil's einfach der leichtere Weg ist. also es ist auch spannend wie schnell man da rein rutscht. deswegen verstehe ich alle Mütter die so ganz eng mit ihrem Kind sind und dass irgendwie sich so eingeschlichen hat.
ja ich hab jetzt irgendwie so einen Leidensdruck weil ich meine Berufung so liebe Wenn es nicht da ist, kann ich das so fühlen wie schnell man da einfach reinrutscht. Und das ist wirklich ... Nicht ohne ja? Weil dann wird diese Beziehung so exklusiv aber auf eine ungute Weise. Ja also auch ein Wutprogramm der Mutter die.
Das war so eng und dann war sie so erschöpft und dann hat es immer wieder Eskalier zwischen den Mutter und Kind. Und in dem Moment, wo sie das mehr sich wahrgenommen hat und auch ihre eigenen Grenzen und vielmehr sagen konnte nein. Und dann aber für das Kind da zu sein. Sie sagte ich drehe mich dahin?
Ich bin voll da! Dann geht das Kind wieder nach dem was er erzählt hat. Das war so dass sie stundenlang mit dem Kind interagiert hat und es war total erschöpfen. und so plötzlich ... das Kind kommt, sie hört kurz zu Und das Kind ist wieder weg und sie wusste gar nicht, was ihr mit der Zeit machen sollte.
Das freut mich. Ein größeres Kind, ne? Geschenke ja! Total auch dass die Kleinen lernen dürfen. Es ist sicher auch ein Punkt sich mit sich selbst zu beschäftigen und es bedeutet auch, dass wir sie eben nicht dauernd im Spiel unterbrechen wie ihnen auch mal den Raum geben. Sich mit sich auch so zu beschäftigendes beobachte ich jetzt bei meiner kleinen Mausie.
Am Anfang war ich ja auch dann mit dem langen Kinderwunsch und so total. Wer hätte sie am liebsten nicht aus den Augen gelassen, dieses kleine Wunderwesen? Und inzwischen merke ich, falls mir mehr und mehr leicht Sie einfach machen zu lassen. Dann kann die durchaus sich wirklich mal vierzig Minuten in ihrem Laufstall selbst beschäftigen und macht da ihr Ding und arbeitet!
Wir sagen immer in der Forschung, dass die eigentlich Arbeit des Kindes des Spielen ist... Und das auch diese intrinsische Motivation einfach extrem fördert. Das fasziniert mich dann total, es fällt mir total schwer da nicht reinzukriegen und zu sagen was machst du denn da? Zeig doch mal! Es ist glaube ich einfach so.
diese Freude natürlich auch über das eigene Kind. Da darf ich mich immer sehr zurückhalten und empfehle allen auch die ja da ihre Kinder stärken möchten, dass sie gut mit sich selbst können. Das ist glaube ganz wichtig. Eigentlich wünschst Du Dir genau das Dein Kind wird wütend, flippt total aus und du kannst bei dir bleiben.
Kannst ihr Wut begleiten? Und trotzdem klar sagen, ey nein das war meine Grenze und die bleibt. Vielleicht kennst du bisher ja diese Momente wo dein Kind Nein sagt oder einen Teil dass in dir bewundert, dass es so klar für sich einsteht und gleichzeitig steigt deine eigene Wut, die Anspannung in dir dieser Druck und dann wirst du lauter als du möchtest sagst Dinge die du nicht sagen möchtes Und hinterher kommt dieses, so wollte ich doch nie sein.
Kann sein das für deine Wut als Kind wenig Platz war? Heute möchtest du deinem Kind diesen Raum geben und manchmal fehlt dir selbst der Halt dafür. Das ist wie ein inneres Paradox des Elternseins. Aus diesem Grund habe ich mein dreimonatiges Programm Wutmask gut entwickelt. Dort übst Du mit meiner Begleitung Deine eigene Anspannung früher wahrzunehmen dich zu regulieren und deinem Kind Halt zu geben.
Auch wenn es gerade auf dich sauer ist und dich scheiß Mama genannt hat oder scheiß Papa, ja? Und wir schauen auch tiefer gemeinsam. Das springt da eigentlich in dir an! Was hat das vielleicht mit deinen eigenen Erfahrungen als Kind zu tun?! Du lernst diese bisher teilweise unbewussten Muster wahrzunehmen und zu verstehen – und jetzt kommt's neue Wege einzüben.
Ich merke das heute immer wieder bei meinen Kindern, wie viel es verändert wenn ich mehr bei mir bleiben kann. Dann kann ihre Wut da sein und meine Grenze auch! Dann muss sich halt diese Wut nicht mehr aushalten sondern ich kann ihnen Halt geben. Das ist ein Himmel weiterer Unterschied zwischen Aushalten und Halten.
Wenn du dir das für deine Familie wünschst bucht ihr einen kostenlosen Orientierungsgespräch mit jemand aus meinem Team. Da sind vierzig Minuten für dich und eure Situation. Also, was brauchst du gerade? Und ist Wut machst gut die passende Antwort grade für dich? Link in den Show-Notes! Ja, kommen wir gleich nochmal drauf weil dieser Punkt der Freude ist nämlich auch wichtig in der Bindungstheorie.
Das Kind kriegt mit. da ist jemand, der freut sich wenn ich in die Welt gehe also dieser Kreis der Sicherheit wenn ich rauskrabble bin da... Weil sie kriegen es schon mit wie ich bin. ne Und wenn die sehen, ah, die Mama guckt und strahlt mich an. Ah! Dann geht beim Kind natürlich auch was auf. Oh, sie freut sich, dass ich da was baue.
Das ist so bedeutsam ... Die Freude von uns deswegen. Ich finde es schön, dass das ... Die Bindung oder Verbindung in diesem Moment, also ich hatte es am Sonntag, da stand sie plötzlich so im Laufstall. Sie stand einfach. und hat gestrahlt bis über beide Ohren. Der Stolz, ne? Ja ja, total! Ich stehe.
Genau, dann hab ich auch gesagt, ich seh dich du bist aufgestanden, ich freu mich so... Und das ist einfach dieser Moment von oh mein Gott, es ist ein wundervoller Bindungsmoment sich gemeinsam über diese Weiterentwicklung zu freuen. Das zieht sich durch jedes Alter. Auch wenn im Kind in der Wackelzaunpropazie zum Beispiel da habe ich ganz viele Eltern die gerade in dieser Phase begleite Da merke ich das auch, wie schweres Eltern dann in dieser Phase fällt sich mit den Kindern zu freuen wenn sie Dinge selber machen wollen weil es halt oft auch mit dem eigenen Willen dann zu tun hat.
Das ist leider oft so ein bisschen der Nachteil. Ja ja, das kenne ich. Die eigene Wille die sich dann so breit macht. Und da hilft meiner Erfahrung nach halt dieses Verständnis was bin ich und wie bin ich eigentlich? Okay, da gibt's eine Sorge. Da bin ich auch ein Teil von mir fühlt sich angegriffen und whatever alles da ist.".
Und es gibt aber auch ... Ich kann das als Erwachsener verstehen lassen und mich grad für den Moment mit dem Kind freuen. So sagen wir, oh wow! Ich will das und das machen. im Hintergrund hab die ganzen Einwände, weshalb das nicht funktioniert jetzt? Dass ihr mit sechs Jahren alleine im Wald übernachtet, keine Ahnung was.
Aber bevor man es zerredet, einfach zu sagen wow du bist richtig begeistert von deiner Ideen. Ihr habt da ein richtig tolles Abenteuer geplant. Kann das sein? Genau also diese Interesse die Wertschätzung bis Hören und das Sehen darum geht's ja meistens. Es braucht gar nicht so sehr dann genau das sein dass wir immer jeden Wunsch erfüllen sondern sich erst mal grundsätzlich auf das Kind und seine eigene Welt in die Gedanken des Kindes einzulassen sich dafür zu interessieren.
Ich fand gerade ein richtig schönes Beispiel genau, das einfach anzuerkennen. Ja ja, die eine Seite ist so okay dann wenn wir im Wald übernachten wollen machen wir alles möglich. Die andere ist es kaputt zu reden und zu sagen, es geht nicht. Und der Weg da drin ist erst mal anzuerkennen. Das ist ne tolle Idee sehr wild und sehr groß.
Wie viel Zumutung ist denn jetzt gesund? Also wenn wir sagen müssen ... auf eine Weise was lernen auch, Dinge mal auszuhalten. Dass die man nicht jeden Abend da ist. und ja also ich glaube je kleiner und jünger ein Kind natürlich ist das so wichtiger. es ist dass Bedürfnisse prompt erfüllt werden. Und ich bin schon überzeugt jetzt gerade auch, sag' ich mal wenn wir jetzt noch von Babys ausgehen, ich mache gleich Beispielen für die älteren Kinder dass sie natürlich möglichst prompt auf der erst gewährten Bezugsperson oder auch von der zweitgewähren Bezugesperson die bedürfnissen erfüllt bekommen sollten.
das dadurch schwächen wir unsere kinder nicht sondern wir stärken sie. ja. das bedeutet zum beispiel für mich auch als Beispiel dass sich von einem Abend, wo ich arbeite mich eine Stunde zu ihr leg noch mit ihr Kuschel ihren Windungstank auffülle. ja einfach. Ich glaube es ist wichtig den Kindern gerade in dieser frühen Entwicklungsweise in ersten zwei Jahren zu zeigen immer wenn du etwas brauchst werden deine Bedürfnisse erfüllt das möglichst prompt.
Das stärkt einfach das Urvertrauen und ist wie so eine Superkraft, sage ich immer fürs ganze Leben. Dass ich auch zum Beispiel das Glas halb voll anstatt halb leer sehe, dass ich einen Grund für Trauen in anderen Menschen ins Leben entwickle, dass es in dieser frühen Bindungsphase ganz entscheidend... Und dann die Eltern ein Kind will?
Warte! Ich habe da noch eine Frage zu. Weil da schon ist es an manchen Stellen so, dass manche Eltern dann nicht mehr aufs Klo gehen können. Das stimmt. Ja, das stimmt und genau das ist an dieser stelle total in ordnung. wenn ich ein kind liebevoll auch mal begleitet als auf einem baby wein kann ich das ja mit meiner stimme zum beispiel begleiten.
und es ist auch so dieses grunen thema oft wird er sofort einen schnuller reingesteckt ist ganz schwer für viele. Ja, ja genau es ist halt ganz schnell. So für viele glaube ich erd und schwierig weil sie selbst niemand hatten der sie durch eigene gefühle begleitet haben Sie oft allein waren. deswegen möchten sie auf gar keinen fall dass sich ihr kind so fühlt wie sie sich als kind gefühlt haben.
und rum entsteht natürlich häufig schnell dieses sofortige prompt reagieren was im klang in baby alle noch sehr wichtig ist. und doch Dann kann ich eben ein Kind auch mit der Stimme begleiten auch sagen, du das ist okay und du ärgerst dich jetzt grad. Und vielleicht manchmal ein bisschen versetzt reagieren.
Weil dadurch kann auch ein Baby schon lernen sich selbst zu regulieren. Also ich mache zum Beispiel manchmal wenn sie sich ärgert weil sie vielleicht nicht genau das Spielzeug findet dann meckert sie kurz. Richtig! Dann merke ich so in diesem Spiel dann klappt es nicht und er ist frustriert und dann ist so der Moment wo sie sich fängt.
Also, wo sie sich fängt und dann hat sie es doch geschafft. Weil das ist ja ein kleiner Frustmoment auch zum Beispiel vom Bauch auf den Rücken drehen oder andersherum. Und diese Frustrationen sind total wertvoll. die dürfen wir den Kindern in diesem frühen Alter noch nicht nehmen. Ja, weil das ist ein Entwicklungsmotor.
Weil der oft fängt sie sich und natürlich wenn sie dann voll ins Wein kommt, dann nehme ich sie hoch. Wenn ich merke, dass ihr es verzweifelt nur dieser kleine Früst da ist sogar schon in diesen ersten zwei Jahren total wertful. Und es ist so wichtig, was du vorhin gesagt hast aus meiner Sicht. Wir waren früher uns hat keiner begleitet und wir waren allein mit diesen Gefühlen.
Das ist ein Unterschied wenn das Baby neben mir liegt und es ist unzufrieden. Ich bin aber da! Das ist ja eine ganz andere Erfahrung. Klar ist es unzuffrieden, frustriert, traurig wütend, was auch immer. Aber es ist nicht alleine damit. Genau. Und das ist schon der erste Unterschied. und das zweite was du gesagt hast Wie ist denn die Reaktion?
Ist es nur ein bisschen frustriert? und dann zu gucken, wie kann ich das Bedürfnis im Dritten überhaupt... Welches Bedürfenes sind da ja? Ist wirklich das Bedirfnis noch hochheben. Da wird auch viel vermischt. Ein bedürfnisses nach stillen und hoch heben. Nee! Bedürfinisse sind viel meines Erachtens viel grundsätzlicher als Kontakt.
Da habe ich Autonomie eher solche Dinge nicht dieses konkrete eine Ding. Genau, es ist quasi nicht immer das Bedürfnis nähe oder an die Brust. Das ist nicht immer des Bedürfsens. Und ich glaube da viele genau diese Nähe und Geborgenheit als Kind nicht zu bekommen haben, ist auch da wieder so eine Vermischung dar, dass wir denken, das muss Nähe- und Gebogenheit sein!
Ich muss sofort meinen Kind tragen, ja? Das ist das was du wahrscheinlich meintest Chris, obwohl sie ja auch Manchmal einfach sein kann, ich will jetzt darüber kommen und ich will das jetzt schaffen mich hinzusetzen oder so. Ja, das kannst du ja auch sein. Das Bedürfnis könnte Wirksamkeit und Weiterentwicklung sein genau.
Zeigen wir dann die wackelsamen Pubertätskinder total deutlich die Stoßen hier dann die Eltern so weg und signalisieren dann Geh weg! Ich würde es jetzt hier schaffen. Oh Gott unser gefühlt starkes Kind geschrien, in das Zimmer Tür geknallt und gebrüllt. Lange! Sehr lange. Und ich hatte Schmerz vor der Tür.
Aber das Kind wollte gar nicht, dass meine Nähe haben. Das wollte sein Frust rausschreien. Das war sehr schwierig, das auszuhalten. Oh, das glaube ich ja Christus. In den Momenten ist es immer so ein Unterschied ob wir jetzt in unserer Beraterrolle sind oder in der Elternrolle? Das finde ich immer wieder so schön zu merken, dass da einfach ... Wir sind dann auch selber nur Elternteile und manchmal keine Experten.
Mhm! Ja, ne? Und dann auch zu merke ... Ich kann daraus aber auch lernen. War anfangs so, irgendwann hinzukommen und sagen, okay ja, da ist richtig viel Wut. Und mir das dann anzugucken. Okay, hat was mit mir zu tun, gar nichts mit dem Kind. Und dann mehr und mehr dahin zu kommen, ah okay, das Kind is wütend auf mich Und ich kann das stehen lassen.
Ich kann dabei bleiben und dass es mich mehr wegspült, ne? Das darf so sein! Ich glaube, das hängt auch oft damit zusammen, dass viele Eltern Angst haben die Verbindung zu ihrem Kind dann zu verlieren, weil sie oft so wenig Verbindungen in ihrer eigenen Kindheit hatten und sich so sehr wünschen, dass einfach die Verbindung zum eigenen Kind eine ganz wunderbare wird.
Also viele Eltern, die ich begleite, haben einfach Angst, dass die Kinder später nichts mehr von ihnen wissen wollen. Da sage ich oft, dass diese Angst natürlich auch wieder die Berechtigung aus der eigenen Kindheit hat. und gleichzeitig kann das gar nicht passieren. Wenn ich so eng in Verbindung bin, mein Kind begleite für es darwin, dann ist diese Windung so stark, dass auch Konflikte da sein dürfen.
Und dass ein Kind mich auch mal vom Geburtstag ausladen darf und mich als Mama doof finden darf? Ich brauche nicht immer ... Freundschaftlichen Rolle ist eins. Und ich darf ganz bewusst auch manchmal so eine unbequeme Rolle einnehmen, um dem Kind den Weg zu zeigen.". Meine Mutter war auch ab und zu sehr zugewandt aber ab und Zu war sie sehr unbecfremd.
In dem Moment ganz schrecklich für mich. Es war sehr wertvoll langfristig. Ich weiß wir standen im Real in Aachen und da gab es drei Fragezeichenkassetten zwei Stück Und der Preis war ungefähr so, wie ich bei uns auf dem Dorf in dieser Spielzeugapotheke, sag' ich ... für eine Gesetze bezahlt habe. Ich so, meine Güte und die Neuesten!
Man kann's mir die kaufen. In der Grundschule wiesst du mit dein Taschengeld aus? Ich hab nix mehr, dann kannst du das nicht kaufen.". Das fand ich so ungerecht. Da kann man darüber diskutieren über Geld oder was. Aber das Bedeutsame für mich war, dass sie gesagt hat vielleicht brauchst du oder war schon weiter für eine Schule, vielleicht brauchste halt auch einfach eine Möglichkeit Geld zu verdienen.
Und dann habe ich angefangen für die Nachbarn der Zeitung auszutragen und plötzlich hatte ich sehr viel Geld. Oh wow! Da konntest du dir viele Kassetten kaufen? Ja wahnsinn! Das war unbequem und es war traurig dass ich das nicht bekommen hab. und da könnte man sagen oh Gott was ... aber nee zwar ungenehm ich kenne diese Situation habe ich immer noch vor Augen.
ja Und sie hat aber was Gutes bewirkt für mich. Ja, spannend auch vielleicht zu wissen es wäre gut ein bisschen Geld zu sparen oder als Puffer zu haben. da ist ja ganz viel Lernen drin in dieser Situation. Das finde ich insgesamt verspanntes Thema mit Konsumgrad so in unserer Amazon Prime Gesellschaft in der wir einfach nur klicken und morgen alles da ist.
So wachsen unsere Kinder ja auch auf. Wir können immer sofort alles haben dadurch Bedürfnisbefriedigung immer sofort. Also wie sollen denn Kinder auch, wenn es unser Wachstum schon schwer fällt? Ja da drauf also damit umgehen lernen sie. ich hab hier so einen kleinen Verlag und dauert oft das versenden länger.
Also natürlich wer wird es ja von Hand und Liebe voll und zu machen? Wir sind aber nicht Amazon Prime und es wird ein Buch bestellt zwei Tage später. Wo ist mein Buch? Das finde ich ganz spannend, dass viele Erwachsene diese Frustrationstoleranz gar nicht mehr haben was mit unserer digitalen sehr schnellen Welt zu tun hat.
wir leben Kinder natürlich auch vor wie sie mit Frust umgehen. Ja klar Ich bin für mich irgendwie Ab. eine Aufgabe, die möchte ich nicht machen oder keine Ahnung. Dann greif hierhin zu dem Handy und gucke da rein. Da muss sich diese Unruhe nicht aushalten. Und Dinge sind sofort da. Dass Dinge Zeit brauchen ist in Erfahrung, die Kinder auch lernen in Schule.
Wenn es darum geht dann dauert das Zeit bis ich plötzlich lesen kann, bis ich diese Aufgabe rechnen kann. Bis ich so malen kann ... das Klettern kann, es braucht alles Zeit. Es geht nicht von heute auf morgen. Das sehe ich auch so. Dieses Growth Mindset, von dem wir ja oft sprechen, dass Kinder lernen dürfen ist immer manchmal schwer bevor es dann irgendwann leichter wird und das darf zu sein.
also diese Anstrengungsbereitschaft und auch Leistung Bereitschaft. Diese intrinsische Motivation an der liegt mir schon auch total viel und da dürfen wir glaube ich gut gucken wie wir die Kinder dadurch begleiten jetzt gerade mit den aktuellen PISA Ergebnissen? Ich glaub dürfen wir uns schon mit beschäftigen.
Was brauchen Kinder denn, damit sie auch ja bereit sind manchmal vielleicht noch mal die Meile mehr zu gehen um ein Ziel zu erreichen? Wie können wir Kinder dazu unterstützen gerade wenn es jetzt so Richtung Schule geht dieses... Ja also ich finde was du grade von der Mutter berichtet hast gar nicht so verkehrt dass wir Kindern im Alltag beibringen dürfen das Es manchmal einfach ein bisschen Zeit braucht.
also Investition Arbeit braucht auch Eigenverantwortung. Um zu erreichen das Kinder nicht immer sofort alles bekommen, nicht jeder Wunsch sozusagen gleich erfüllt wird. ich denke damit steht und fährt sehr viel. Weil sie dann ja lernen oder du hast gelernt es braucht vielleicht zeit ich darf erst mal noch Zeitungen austragen bis ich wieder das Geld für die Kassetten habe.
Und das ist schon was dadurch dass In unserer Konsumgesellschaft häufig so ist, dass Kinder oft schnell alles kriegen. Oft auch Konsum ein Stück weit Sprache der Liebe ist also viel Schenken das haben ja manche Eltern auch, dass sie darüber versuchen liebe zu zeigen. Vielleicht auch wenn Sie viel arbeiten oder so dann auch das zu kompensieren.
und an dieser Stelle glaube ich können wir ansetzen? Dann auch das Thema mit den Spielen hatte ich vorher gesagt, dass wir Kinder nicht unterbrechen. Also gerade die Kleinkindalter Und der Montessori-Ansatz, den liebe ich einfach. Ich habe mir gerade erst ein Buch gekraffelt, wo drin steht wie die Umgebung gestaltet werden kann das Kinderlernen Dinge selbst zu machen, zu schaffen da können wir ja auch die umgebung zugestalten.
Ja dass Kinder lernen Dinge selbst zutun denn aus dem tun heraus werden sie stärker ihr Selbstwertgefühl wird stärker und Sie haben einfach Bock. dann was zum Machen und Zutun. und dazu gehört auch Kindern Dinge zu zeigen. Also oft heißt ja alle müssen immer sehr Kinder müssen alles selber sich arbeiten und das sehe ich nicht.
Ich glaube schon wir dürfen Kindern zeigen wie wir ein Ei aufschlagen beim Backen oder wir dürfen ihnen zeigen, wie die Zähne ordentlich geputzt werden. sind so Kleinigkeiten im Alltag damit sie Alltagskompetenzen lernen. es ist eine Mischung aus. ausprobieren lassen und schon auch zeigen. ich kenne viele die mit zwanzig Ausziehen und nicht mehr wissen wie man bad putzt völlig überfordert sind.
Ich glaube, dass solche Dinge wichtig sind. Natürlich dann erst später aber ich denke das hilft von Beginn an dabei zu sein. Ja ja, das ist ... ich muss nur schreiben. Ich fühle mich ein bisschen in der Nase gepackt. Wie will ich merken wenn ich mit einem oder Kinder lerne jetzt für die Schule? Dann fragt mich das Kind nach der Lösung quasi und ich neige dazu wie so ein Lehrer eine Lösungsfindung zu unterstützen was auch okay ist.
Aber manchmal ist es auch einfach okay zu sagen, die Lösung ist das. Wenn das nicht dauernd passiert ... Manchmal muss man's einfach zeigen so. Wie geht? Genau. Also den Satz des Pythagoras ... Das wird automatisieren! Und wir Menschen haben diese Fähigkeit, diese unfassbare Fähigkeiten als Gesellschaft über Zeit auch Wissen aufzubauen.
Was war das für eine Leistung dem Satz zu finden. Das hat ja ... Mensch, nach tausenden Jahren ist dieser Name noch da von ihm! Aber jetzt muss das keine mehr von uns machen. Also es zeigt uns jemand und dann kennen wir das ne? Und das finde ich so wichtig. dieses auch, weil manchmal wie du sagst, diese Idee ist dass muss alles intrinsisch aus dem Kind kommen, weil wir oft über das Kind über die intrinsische Motivation gegangen sind.
aber das stimmt nicht. ganz vieles dürfen auch tradiert weitergeben werden. Wie schlage ich das Ei auf? Ich zeig es dir. Ja, genau und das glaube ich hilft Kindern schon auch stark zu werden, kompetent zu werden. diese Mischung aus beidem Das finde ich gerade auch des Kleinkind-Eider total wertvoll weil die Kinder da ja oft auch noch so offen sind ja und noch nicht so in dieser Anti ich will alles alleine machen Haltung sondern Da wollen wir noch so richtig.
Martina vielen vielen dank Für dieses wunderbare Gespräch, für diesen großartigen Austausch. Wo kann man sich mit dir vernetzen? Wo kann ich finden und wie kann man mit dir arbeiten? Ich weiß da eine Akademie startet. Ja genau also... Bitte ja viele Elternkurse und Fachkräftekurse an. Und jetzt seit zwanzig vierundzwanzig habe ich eine Akademie gegründet, und dort bin ich jetzt dozentin in meiner eigenen Akadomie und darf zum Familienberater ausbilden.
uns haben schon ganz viele herzensmenschen den weg in meine akademie gefunden. es ist ein fernlehrgang und Ich bin ein sehr analoger mensch also am liebsten kriegst du dich mit dir an tisch sitzen und quatschen und deswegen gibt es diesen Fernsehergang mit ganz viel persönlicher Begleitung, wer das möchte.
Also ist freiwillig auch in München vor Ort zum Beispiel oder jeden Montagabend live dass wir einfach eng im Austausch sind und dann kann man eine ganz umfangreiche Ausbildung machen mit sehr viel psychologischen und pädagogischem Wissen und vor allem einem Beratungskonzepte sich für Mitlebos stark auch um innere Kindarbeit geht.
Das heißt ich habe so die Elternberatung weiterentwickelt. mit der inneren Kindarbeit und dieses Beratungskonzept Lernen alle die bei mir sind und ja genau ich bin total glücklich, wer jetzt startet wieder ein neuer Jahrgang. Ich habe einen jahr wegen baby pausiert und jetzt. Eften Elfen machen Türen wieder auf oder auch jetzt wenn ihr die Podcast Folge glaube schon hört ist gerade aktuell auch schon die Möglichkeit sich nochmal Platz zu sichern.
man kann sich auch noch mal Q&A anschauen um alle fragen vielleicht die offen sind nochmal beantwortet zu bekommen. Ja, da begleite ich euch durch und am Ende gibt's ein Zertifikat. Dann könnt ihr in der Selbstständigkeit als Pirater arbeiten. Und es machen schon einige. Ich hab auch so eine absolventen Seite.
Da bin ich immer so glücklich zu sehen ... Toll! Einfach an jedem Stolp Ort, so'n kleiner Leuchtturm ist ja schon in Familien begleitet und Eltern berät. Wow! Genau. Ist richtig schön. Danke. Willst du noch drei Sachen sagen wie du? Drei kurze Tipps oder in drei Wahrheiten Kinder nicht verweichlichen sondern stark werden.
Genau, also helft einen kindern Dinge selbst zu tun. Maria Montessori Dann auch. dazu gehört auch dinge zu zeigen. das ist mir ein wichtiger wichtiges anliegen christens. sind wir auf einer linie. es freut mich voll dass du das auch so siehst. das kommt nicht immer alles intrinsisch und nicht immer Alles nur durch lernen am modell.
manchmal braucht's ein bisschen anleitung und automatisierung gerade auch dann ab der schulzeit. genau. Ich glaube, so der letzte wichtige Punkt anstatt jeden Wunsch zu erfüllen achtet mehr auf die Bedürfnisse der Kinder. Also es ist nicht nötig immer sofort jeden Wunsch, jeden Konsumwunsch wie auch immer zu erfühlen sondern denkt an die Kassettengeschichte von Chris.
Okay also zeig mir wie ich selber machen kann aber zeige es mir auch wie's geht und unterscheide zwischen Wunscht und Bedürftnis. Genau genau. Danke, Martina. So gerne, Chris, danke, dass ich da sein durfte! Mehr zu Martina ihrer Arbeit und ihren Büchern findest du auf mein-erziehungsratgeber.de. Alle links stehen auch in den Shownutz wie immer auf meiner Webseite.
Ja und wenn Du nach diesem Gespräch Deine eigene Haltung als Mutter oder Vater weiter erkunden möchtest Dafür habe ich Elternsein als Weg geschrieben Mit Impulsen, Übungen Raum wird Deiner eigenen Gedanken Damit Du Clara erkennst was Dich in schwierigen Momenten bewegt und wie du deinem Kind begegnen möchtest.
Auch an den Tagen, an denen es anders läuft als du es dir gewünscht hast. Gerade dann ist das so wertvoll! Alles Liebe und Gute bis bald.