Eltern-Gedöns· Folge 505

Wenn dein Kind dich wegschickt und du es kaum aushältst – Bindungsmuster verstehen

Dienstag, 20. Oktober 2026 · 34 min

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Shownotes

Warum trifft dich die Wut deines Kindes so? In „Wut, mach’s gut“ übst du, deine Muster zu erkennen und mit Halt und klaren Grenzen zu begleiten. 👉 Buch dir ein kostenloses Orientierungsgespräch (calendly.com/kurse-christopher-end/30min?utm_s…).

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Wenn Kinder wütend werden, sind es oft nicht nur die Kinder. Die ihre Gefühle kaum noch im Griff haben. Plötzlich wirst du laut! Sagen sie Dinge, die du nie sagen wolltest und hinterher wisst ihr beide nicht recht wie ihr wieder ins Gespräch kommen sollt? Genau dafür habe ich Ups Ich Bin Wütend geschrieben.

Das ist eine lustige Vorlesegeschichte über Mattes und seine Familie mit Gesprächsanregungen die euch helfen Wut besser zu verstehen. Ups ich bin wütent für Euren Nächsten ruhigen Moment nach der Wut. Überall, wo es Bücher gibt! Wie entsteht eigentlich sichere Bindung? Und was braucht ein Kind um sich bei uns geborgen zu fühlen und gleichzeitig mutig die Welt zu entdecken?

In dieser zweiten Folge meiner Bindungsreihe schauen wir auf den Kreis der Sicherheit und die vier Bindungstile. Und darauf, was das für dich und deinen Eltern sein bedeutet. Mein Name ist Christopher N. Ich unterstütze Eltern dabei, großen Gefühlen wie Wut halt zu geben und zwar den Gefühlen des Kindes und deinen eigenen Gefühle.

Ja... Bindung! Wie entsteht die eigentlich? Es gibt da ein Modell das ich großartig finde und dir an der Stelle vorstellen möchte. wenn du das als Video guckst dann ist es ein bisschen eindrücklicher weil die er das auch mit meinen Händen im wahrsten Sinne des Wortes beschreibe. Und zwar ist es der Kreis der Sicherheit, das ist ein Modell, das geht auf Paul, Cooper, Hoffmann und Marvin zurück, die geschaut haben.

wie können wir denn diese Bindungstheorie, die Ergebnisse, die Erkenntnisse umsetzen in die konkrete Arbeit mit Eltern? Das Modell was sie gefunden haben sind zwei Hände offene Hände, die quasi so in den Raum gehen. Und das Bild was sie da bemühen kannst du dir das vorstellen? vielleicht wenn ich noch erinnerst vielleicht hast du aber auch noch ein ganz kleines Kind wie es ist wenn man einen Baby im Krabbelalter hat dass auf dem Shows von Mama und Papa sitzt.

ja sitzt bei dir und fühlt sich sicher und geborgen. Und was passiert nach einer Weile wenn das Baby so bei dir gesessen hat? Genau Es wird unruhig, irgendwann fängt es an sich zu bewegen und möchte runter. Und in der sicheren Bindungserfahrung passiert dann folgendes Mama oder Papa oder Oma lassen das Baby auf den Boden.

Das Baby beginnt in den Raum zu krabbeln. Diese beiden Hände symbolisieren die oberste linke Hand das loslassen. Da kommt die Bedürfnis nach Autonomie, der Exploration. Ich entdecke jetzt meine Welt auch wenn es nur in der Küche auf dem Boden ist und das Baby beginnt von Mama vom Papa, vom Großpapa weg zu krabbeln ja also in die Welt zu gehen.

wie gesagt die Welt sagt vielleicht auch nur dass Kinderzimmer die Küche oder Spielplatz beginnt etwas zu entdecken, aus sich heraus. Da ist eine Freude und Interesse an dem was da draußen ist. und krabbelnd laufend robbend rollet erkundet das Kind seiner Umgebung Und was es dann braucht, ist die symbolisiert.

diese linke offene Hand Ist dass die Eltern wie gesagt das Kind loslassen Und das Begleiten mit ihrer Aufmerksamkeit. Die sind da, die freuen sich, wenn das Kind was entdeckt. Vielleicht guckt es auch mal zurück zum Papa und dann sieht es, dass Papa non-verbal vielleicht nickt oder einfach nur zeigt ... Ich bin da, ich seh dich!

Es ist hier sicher. Dann kann das Kind weiter explorieren. Wenn es etwas gefunden hat, dann zeigt es das vielleicht. Oder es hat etwas geschafft, es springt von der Schaukel runter und sieht, dass da jemand ist der sich mit freut. Das ist die obere Kreishelfe des Kreis der Sicherheit also die Hand, die hilft das Kind loslässt und begleitet.

Und irgendwann ist das Bedürfnis der Exploration beendet ja es kommt zu einem Ende und plötzlich geht das Bindung oder das Bedirfnis nach näher hoch. in dem Konzept sagen die Autonomie oder Exploration und Bindung. Ich finde Nähe und Kontakt an der Stelle hilfreicher, weil für mich ist das Ganze Bindung.

Also das Kind isst da draußen auf dem Spielplatz oder auch nur am Ende der Küche und merkt jetzt möchte ich zurück.". Der Bedürfnis nach Nähe steigt? Die beiden Bedürfenisse autonomienär sind so wie ein Pendel um beim Spielplatzbild zu bleiben wie eine Wippe! Das eine geht hoch, das andere geht runter.

Also das Autonomiebedürfnis sinkt und es kommt des Bedürfnisses nach Nähe- und Kontakt. Und dann beginnt das Kind zurückzukrabbeln. Dann braucht er jetzt die zweite Hand, die untere Hand, der rechte Hand, wo die das Kind will kommen heißt. Sich freut dass das Kind zu rückkommt. Vielleicht bringt das Kind noch was mit?

Hat etwas gefunden um den Spielplatz ein Blatt oder in der Küche einen Löffel... Und das bringt es jetzt mit, oder die Erfahrung bringt es mit. Kommt zurück und wird freudig begrüßt... ...und wenn ich hoch möchte auf den Schoß wieder um ein Beispiel zu bleiben, dann wird es hochgenommen! Aber die Bewegung kommt quasi vom Kind und wird begleitet und gehalten von den Eltern- oder Bezugspersonen.

Und dann vielleicht ist es aber auch zurückgekommen weil es sich Gefürchtet hat, hat sich erschreckt. Da war ein Auto ganz laut oder einen Hund gebellt und das hat sich gewegetanen. Dann kommt es zurück und braucht Trost und Nähe ... Und dann ist das Teil auch der unteren Hand, Trost zu spenden. Das hast dich gestoßen!

Und das wäre eine sichere Bindungserfahrung in dem Modell der Kreis desicherheit. Jetzt wissen wir, dass Leben leider nicht immer so. Es gibt bei diesem Kreis auch Störungen, deswegen gibt es ja auch andere Bindungsstiele. Was passiert wenn die... um mich gerade abschalten zwischen zwei Modellen beim Kopf?

Wenn die obere Hand quasi nicht offen ist? das wird im Symbol also in dem Modell so gezeigt. Im Video würde ich das jetzt auch sehen. Die obere hand ist umgedreht. Dann ist diese autonome Bewegung des Kindes wird nicht so unterstützt, wie es das Kind brauchen würde. Wie könnte das aussehen? Auf dem Spielplatz lässt die Bezugspersonen das Kind nicht so gerne los!

Es hält es ein bisschen länger, ist über Vorsicht vielleicht ängstlich – nicht weil die Mutter der Vater was falsch macht oder eine Absicht dahinter hätte sondern vielleicht eine eigene Erfahrung dahinter ist dass das Leben gefährlich Und dann klammern wir uns unbewusst an das Kind. Kann auch sein, dass wir das Kind brauchen für uns ... Dass es mir als Vater gut tut, wenn das Kind mich braucht.

Dann wird diese obere Bewegung nicht unterstützt auf die Weise wie dieses Kind das braucht und das Kind bleibt länger auf dem Schoß im wahrsten Sinne des Wortes und übertragenen Sinne, als es für das Kind Gute ist. Ist es eine unsichere ambivalente Erfahrung, die das Kind macht? Beziehungs- und Bindungserfahrung.

Das heißt, die autonome Bewegung wird ein bisschen gestört. Was passiert, wenn es eine Störung gibt in der unteren Hälfte? Die untere Hand ist. Das Kind darf loskrabbeln, aber das zurückkommt des Trostes auf das Kind einschwingend fehlt. Die Eltern würden eher sagen, du, das ist nicht so schlimm, dass dich gestoßen hast.

Du schaffst das schon! Oder das Kind kommt zurück und die Eltern sagen, spielen wir mit dem Feuerwehrauto da. Was fehlt ist das Zurückkommen? Ist das Einschwing? Die Nähe! Und an der Stelle würde eine vermeidende Bindungserfahrung gemacht werden. Ich komme gleich noch darauf was das unter Umständen verfolgen hat dieser einzelnen Bindungsstile.

Da ist quasi im Bild im Modell, die obere Hand ist offen und die untere Hand zu. Das sind vor der Frage was passiert wenn beide Hände zu sind oder beide Händen nicht da sind? Dann sprechen wir von einer desorganisierten Bindungserfahrung dann ist das ganze die ganze Geschichte unsicher. Und bei Kindern sieht man dass sie zum Beispiel dass sie kein inneres Modell gefunden haben, wie sie mit bestimmten Stresssituationen umgehen.

Das sind teilweise sehr eindringlich und sehr krasse Beobachtungen die da damals gemacht haben. also das Kind krabbelt zum Beispiel zum Vater weil es Trost braucht und dann erstarrt das oder krabbeln wieder weg Weil Vater auch der Auslöser ist für die Furchte Kann man sich vorstellen wenn er Gewalt im Spiel ist.

Da will das Kind natürlich weg Und gleichzeitig will es zur Bezugsperson, weil da kriegt sie die Regulation. Das wäre eine desorganisierte Bindungserfahrung.". Okay also nochmal kurz zurück zur sicheren Bindung. was bedeutet das? Wie verhalten sich die Eltern? Die sind feinfühlig. Ich schau mir gerade drauf auf mein Zettel.

Die sind Feinfühlig! Das bedeutet Sie können die Signale, die das Kind aussendet wahrnehmen Und halbwegs richtig darauf auf Antwort. Das ist wichtig, prompt und angemessen vor allem bei sehr kleinen Kindern oder großen dunklen Gefühlen. Wichtig ist, dass sie verfügbar und verlässlich sind. Ich kann mich darauf verlassen, dass da jemand emotional verfügba ist wenn es mir nicht gut geht.

Gerade bei den dunklen. Ich nenne die dunklen Gefühle nicht negative Gefühles, da ich meine andere Folge zugemacht. Also Wut, Traurigkeit, ja? Angst, Ekel – diese Dinge dürfen da sein! Das Kind macht die Erfahrung das darf da sein und die Eltern sehen das Kind als eigenständiges Wesen mit eigenständigen Gedanken, eigenständigem Ideen, eigenständigen Gefühlen und können das differenzieren.

Das ist das Gefühl von meinem Kind und das ist meins ganz wichtig Und ich kann meine Gefühle als Elternteil wahrnehmen und kann dann auch sagen, Ich kann nicht mehr. Das ist meine Grenze. Nein! Und zwar diese Grenze und auch Struktur – Tagesablauf und so – ergeben auf eine zugewohnte Weise. Also ich kann nein sagen ohne aus der Beziehung zu gehen.

Ist ganz wichtig für die sichere Bindung. Und ganz wichtig ist, dürfen wir alle erstmal durchatmen? Wir müssen nicht perfekt sein ja. Missverständnisse Auch mal laut werden, ist auch in der sichere Bindungserfahrung Teil davon. Wichtig es gibt eine Reparatur! Ich kann hingehen sagen das tut mir leid mein Schatz ich war gerade sehr laut und es hat dich erschrocken habe ich gesehen?

ja dass es wesentlich für eine sichere bindungserfahrung was die folge davon isst. Kinder diese ne sichere bindungserfahrung machen haben gelernt oder haben nicht verlernt ihre Bedürfnisse sozusagen. Das Baby kommt auf die Welt und ist bedürfnis pur, gefühlt pur. das kann ja gar nicht anders als zu schreien oder zu strahlen.

Du kannst den Baby immer ansehen. wie geht's dem so grob? Ist die Energie hoch oder ist die niedrig? Es ist gut gestimmt oder es ist schlecht gestimmt. Das kannst du dem Baby ansehen. Und je nach Bindungserfahrung, je nach Prägung passen wir uns an. In der sicheren Bindungserfahrung passen wir uns aber nicht an, indem das wir unsere Gefühle unterdrücken oder unsere Gefülle übersteuern.

Sondern die Gefühlen dürfen da sein! Ich lerne sie zu regulieren weil da draußen ja jemand ist, der ruhig ist und die halten kann... ...und dann lerne ich das über das Vorbild, das sickert quasi wie in mich ein, wie es gefühlend halt zu geben. Und ich kann meine Gefühler wahrnehmen, ich kann sie benennen und ich kann mir eine Bedürfnisse sehen.

Das war ursprünglich jetzt nicht so im Fokus von Bindungsforschung, aber das ist später und in anderen Stellen wo es um Entwicklungspychologie ging rausgekommen. Es ist wichtig dass dieses Kind dann auch wahrnimmt ah okay das sind die Grenzen für Mama Und ah der andere hat andere Bedürfnisse. ja und wie können wir zwar jetzt zusammenkommen Kompromisse suchen gemeinsame Lösungen?

Das ist auch wichtig für die Entwicklung des Kindes. Und ja, also das ist im Durchschnitt sind so sichere Bindungserfahren in den frühen Jahren wie ein Schutzfaktor. Das heißt nicht, wenn ich keine sichere Bildungserfahrung gemacht habe z.B., sondern eine unsicherem Bewellennte, dass mein Leben jetzt in Bach runtergeht.

So ist es nicht! Ich habe der letzten Folge schon erklärt, wir machen verschiedene Bindungserfahrungen. Wenn mit dem einen Elternteil so eine gemacht haben können wir dem anderen eine andere machen und es kann auch sein dass sich das über die Zeit ändert. zum Beispiel könnte man sich ja vorstellen Und das kenne ich auch von Klienten dann haben die eine gute zeit gehabt und plötzlich erkrankten elternteilen und plötzlich ist das elternei nicht mehr verfügbar so weil es Ein schwerer Erkranktes, kann man sich vorstellen.

Das ist ein einschnelles Erlebnis und ab da ist die Beziehung auch nicht mehr so wie das Kind das vielleicht braucht. Eine schwere Krebserkrankungen. Mutter oder Vater sind im Krankenhaus ... Und sind selbst mit sich beschäftigt, weil sie plötzlich mit der Krankheit, den Einschränken ja auch mit dem Tod konfrontiert sind.

Und sind dann nicht mehr emotional verfügbar, als dass das Kind gewohnt ist? Dann macht das ja... unter Umständen, nicht mehr so eine sichere Bindungserfahrung wie sie es vorher gemacht hat. Und das ist Realität. ja wir machen Beziehungs- und Bindungserfahrungen verschiedener Art. Das formt uns so wie wir sind zum Teil.

Aber diese eine Erfahrung am Anfang ist es nicht sondern es sind viele verschiedene die aufeinander aufbauen. Genau, also es gibt wie. ein Schutzfaktor habe ich gerade gesagt ist sicherer Bindung das heißt Die Effekte im Erwachsenalter ist korreliert mit höherer sozialer Kompetenz, mit höher Emotionsregulationen.

Mit weniger Verhaltensproblemen quasi stabilere Beziehungen mehr eigene Bedürfnisse wahrnehmen und formulieren und aber auch Kompromisse oder gemeinsame Lösungen finden können. Korreliert? Weil wie gesagt, das Leben viel mehr ist und wir machen immer wieder neue Beziehungserfahrungen. Und auch Korrigierende.

Ob das jetzt mit Partner zum Beispiel oder mit Freunden ist oder auch eine Therapie oder ein Programm ist... Wir lernen da immer weiter! Das war die sichere Bindung. Jetzt will ich noch mal kurz darauf eingehen. was passiert bei den anderen Bindungsstilen. Übrigens in der Forschung ist es so, dass wir diese Bindungsstile also sichere Bindung und sicher ambivalent und sicher vermeiden und desorganisiert.

Dass das auf die Erfahrung des Kindes gemünzt ist. bei Eltern oder Erwachsenen spricht man von Bindungrepräsentationen und zwar ähnlichen. Die sind auch miteinander verknüpft. Sicher autonom Unsicher distanziert, das ist unsich vermeint und unsicher verstrickt. Das wäre das ambivalente und unverarbeitet.

da geht es um Trauma und Verlust. also was sind die? wie zeigen sich die vier bindungsmuster nochmal zusammengefasst? Also dass eltern verhalten bei sicher ist es feinfühlig verlässlich prompt ja Und sie nehmen auch die negativen Gefühle an und reparieren nach Konflikten. Was lernt das Kind daraus? Wenn es mir schlecht geht, ist jemand da und ich bin so wie ich bin, bin ich angenommen mit allem was da heißt!

Die Strategie, die daraus folgt, ist eine sichere in sich ruhende Persönlichkeit mehr in sich runde und die gleichzeitig flexibel und offen ist. Erwachsene als Eltern, als Tendenz beschrieben. Bleiben dann meist zugewandt. Unter Stress bleiben sie eher zugewannt und können ... Wenn es einen Konflikt gibt, reparieren von sich aus.

Sie können das unterscheiden. Das ist mein Kind mit seinen Bedürfnissengefühlen. Und das bin ich mit meinen Bedürfen. Es gibt eine Unterscheidung. Beide Teile werden wahrgenommen. Das wäre ne sichere Bindungserfahrung. Eine vermeidende Bindungserfahrung fehlt halt eigentlich die emotionale Zuwendung.

Bei Trostbedürfnissen wird das eher weggeschoben, d.h., es ist auch weniger Körpernähe da. Wenn Kummer ist und Stress da ist bei dem Kind – die Gefühle sind eher unerwünscht vor allem die dunklen Gefühlen! Was macht das Kind für eine Erfahrung? Das lernt Trost zu suchen bringt nichts. Es merkt quasi, es gibt so etwas wie wirkliche Nähe gibt's ja gar nicht.

und was passiert? das Kind fährt das Bindungsbedürfnis runter oder das Bedeutungsnachkontakt nach näher? Wie eine Deaktivierung von dem Bindungskreislauf oder Schaltkreisen mit denen wir auf die Welt kommen und später als Erwachsene Haben die eine Form von Distanzierung? Du hast das Gefühl, es schwingt nicht so emotional mit.

So richtig nah kommt man nicht dran. Oft solltest du dir auch Gefühle gar nicht benennen können. Man nennt das dann unsicher distanziert und unter Stress... Was machen diese Menschen wenn sie Eltern sind unter Stress? In der Tendenz ziehen sich zurück. Sie wählen Abstand. also Kind, das die Tür schmeißt und schreit.

Da würden die Eltern einen Elternteil, dass unsicher distanziert ist würde er sagen okay gut der will nix von mir zu haben ich geh macht sein eigenes Ding wählt den Rückzug. Was passiert bei einer ambivalenten Bindungserfahrung? Im Gegensatz zum vermeiden ist da was da, da ist emotionale Nähe da ja aber sie ist nicht verlässlich.

Mal ist es zugewandt und mal nicht. Und das ist manchmal auch wie so ein Abbruch für Kind, nicht vorhersehbar! Die Reaktion hängt viel von der eigenen Stimmung ab, von dem ja? Wie bist du Papa gerade gestimmt? Geht's ihm nicht gut? Dann kann er sich nicht um das Kind kümmern. Kann auch sein dass die Elternteile sich klammern, dass sie ihre eigene Ängstlichkeit übertragen.

Das was wir vorhin im Kreisesicherheit beschrieben haben Was lernt das Kind?! Das hat ja die Erfahrung gemacht, dass da was ist. Da gibt es etwas zu holen aber ich weiß nie ob da jemand da ist. Ich bin da... das ist nicht so verlässlich. also muss ich dran bleiben! Ich muss mehr tun. Ja? Ich muss mich anstrengen, dass das passiert.

Was passiert jetzt im Bindungssystem? Das wird hochgefahren. Vermeidende wird runter gefahren hier wird's überaktiviert. ganz feine Antennen was da draußen ist und ich kümmere mich. Ich kümmere mich, dass jemand bleibt. Ich erzähle auch viel. Ich kann das gut nachfühlen, weil es eine Erfahrung von mir ist.

Und das Verhalten, dass er's klammert, schwer zu beruhigen als Kind sucht sehr Nähe und gleichzeitig wertet die Nähe ab was Anbiverländes im Verhalten. Das kann man auch als Erwachsene teilweise merken. Man nennt das unsicher Verstrickt, dass die so ein ambivalentes Verhalten haben. Die können sich nicht entscheiden.

Dann sind sie ganz nah an einem dran und lassen einem keinen Raum. Und was passiert wenn die Eltern werden oder unter Stress geraten wollen? Das Kind sagt ich will aber nicht! Die können nicht loslassen. Die beginnen... ...die Sorge wird zu groß, die Angst. Und dann suchen die die Nähe des Kindes. kann sein, dass das Kind noch mehr explodiert.

Weil es will ja gerade seine Autonomie leben. und jetzt kommt jemand umarmtes und will es trösten. oder wenn bei dem Beispiel wo das Kind die Tür schlägt und schreit lasst mich in Ruhe! Das kann dann einen eltern Teil des ambivalente Bindungserfahrungen gemacht hat nicht gut aushalten. Das will am liebsten die Tür öffnen und das Kind umarmen muss halt doch wieder liebt mit mir.

So könnte eine ambivalente Bindung sich zeigen. Und ich sage mal könnte weil Alles nur Beispiele sind und Tendenzen. Das ist da nichts, so ist es immer. Desorganisiert was bedeutet das? Wie verhalten die Eltern sich also? entweder sind diese selbst beängstigend Also dass sie gewalttätig sind kann schon sein dass viel geschrien wird.

ja das ist für Kinder oft nicht aushaltbar. wenn die Erwachsenen gerade die eigenen Eltern bezugspersonen schreien Ja dass der Gewalt im raum ist dass die sich gegenseitig die Eltern zum Beispiel anschreien oder die Eltern sind selbst verängstigt. Das heißt, wir sprechen von Trauma, das auch bei den Eltern ist.

Es gibt Misshandlungen, Vernachlässigungen und widersprüchliche Signale. Was lernt das Kind? Die Person, die mich beschützen soll, macht mir Angst. Und was ich vorhin beschrieben habe, das Kind weiß gar nicht, was es machen soll Weil natürlich ein Reflex ist, wenn jemand mir Angst macht was mir furcht auslösen.

ich will Abstand und gehe zu der Person die mich beschützen soll aber das ist ja die die mir angst macht. Und merke es gibt gar keine Lösung mehr. Das Verhalten was dahin kommt was man auch beobachten kann is wirklich so hin und her so ein Erstarren teilweise ohne Desorientierung halt. Als erwachsene person nimmt man das dann unverarbeitet unter Stress.

als Eltern Kann das dann kippen? Echtes Gefühl von Überforderung kann sich auch zeigen, dass man selbst beängstigend wird. Es kann aber auch sein, dass es total in den Abbruch geht mit dem Kind überhaupt nicht mehr spricht. Das ist für kleine Kinder viel zu viel und ... Genau, lass dich durchatmen an der Stelle.

Wenn du jetzt gerade zuhörst, wo das? allein die Beschreibung kann schon was auslösen... Also wichtig! Das sind Strategien ja? Das sind keine Typologisierungen weil das Kind macht wie gesagt mehr Erfahrungen. selbst wenn ich eine desorganisierte Erfahrung gehabt habe mit dem einem Elternteil werde ich irgendwo auch ne sicherer Erfahrung gemacht haben.

wir wissen es aus der Resilienzforschung dass manchmal die Leute gesagt haben Und man dachte, um Gottes Willen in dem Viertel aufgewachsen mit den Eltern. Mit diesen Erfahrungen! Wie hat er das denn geschafft? Das zu überleben und einen Job zu haben, eine Partnerschaft und Kinder und alles und es funktioniert alles.

Und dann gibt's manchmal was dass die gesagt haben. in diese Untersuchung Es gab die eine, den ein Vertrauenslehrer oder die Vertrauungslehrerin, die hat einmal mit mir gesprochen, extreme Form Ganz kurzer Moment von der sicheren Bindung, dass dich jemand sieht. Ja ist doch unglaublich. oder zu was wir fähig sind.

also ich kriege Gänsehaut wenn ich drüber spreche. Wir machen viele verschiedene Erfahrungen und manchmal heißt es eine Kleinigkeit die eine ganz große Bedeutung hat für uns. Und was auch wichtig ist das Verhalten unsere emotionales erleben wie groß Gefühle sind. All das Gedanken ist nur zum Teil auf die Bindungserfahrung zurückzuführen.

Wir bringen hier auch einen Temperament mit, was angeboren ist. Es gibt äußere weitere Umstände und korrigierende Erfahrungen. wie gesagt diese mehreren Bezugspersonen, mehrere Erfahrungen Und es ist nicht nur in der Kindheit sondern die Jugend Das Erwachsen werden. überall machen wir Erfahrung und es ist veränderbar.

Spältere Erfahrungen können vieles verschieben und zwar in beide Richtungen. Sichere Bindung ist auch kein Garant, kannst du auch danach etwas erleben was dich erst mal aus der Bahn wirft. Und was auch wichtig ist für alle die zuhören desorganisiert entsteht nicht durch gelegentliche Wutausbrüche her sondern durch wiederholtes Beängstigen des oder dissociatives Verhalten meistens mit Trauma im Hintergrund.

Das ist eher das Gefühl von hier bin ich gar nicht sicher. Okay, lass dich durchatmen. was ich dir sagen will ist vor allen auf der einen Seite sei mal neugierig. Was hat jetzt bei dem was sich erzählt hat angeklungen? Und dass es vielleicht auch spannend Wenn man Erwachsene betrachte in der Forschung, dann schauen die vor allem dahin wie erzählen sie über Kindheit zum Beispiel.

Ist das koherent? Sicher gebundener, also ein Erwachsener sicher autonomes nennt man das ja, er würde darüber erzählen auf eine Weise sagen Das war wirklich etwas, da bin ich meinen Eltern dankbar dafür, dass er das erlebt habe. Und hier gab es eine Stelle, das war nicht so gelogen von meinen Eltern.

Der kann darüber über beides reden. Da hat auch wache Erinnerungen daran. Im vermeidenden, also im unsicher Distanzierten wird das man beim Erwachsenen nennen ist es eher so, dass der wenig Erinnerung an die Kindheit hat und gleichzeitig wird die Kindkeit ein bisschen glorifiziert. War alles super! negative Erfahrungen sind gar nicht erinnert und können auch gar nicht so wirklich benannt werden.

Also wenn man es exploriert in der Therapie schon, aber erst mal ist das nicht erinnert. Hingegen bei unsicher Verstrickte, also dass ein Kind eine ambivalente Erfahrung gemacht hat, sind sowohl als auch da und die können nicht so richtig ins Gleichgewicht gebracht werden. Auch mit vielen Gefühlen verbunden, die überwältigend sein können.

Das ist vielleicht auch noch mal hilfreich um sich selbst ein bisschen einordnen zu können. Genau. Schau ich mal auf meinen Zettel... Also vielleicht hast du dich hier an der einen oder anderen Stelle erkannt? Wie gesagt nochmal es ist Bindungsstil. eine Bindungserfahrung ist kein Urteil über dich ja!

Es kann helfen deine Reaktion besser zu verstehen Gerade dann, wenn es zwischen dir und deinem Kind die Wut hochkocht. Und ich habe ja diese Fortbildung oder Ausbildung gemacht, Arbeit mit Bindungsverletzung. Das finde ich ganz wichtig in der Ansatz noch mal zu betonen was da drin war. du machst eine Bindungserfahrung und du machst viele verschiedene Bündungserfahrungen.

Du bist nicht in der einen Sache festgelegt sondern es gibt verschiedene Erfahrungen. Du kannst neu machen. Genau da sitzt meine Arbeit mit den Eltern an, ähm ... du weißt ja vielleicht längst wie du dein Kind begleiten möchtest und merkst dann aber ... Shit im Futterspruch, ne? Reagier ich hier anders!

Und in solchen Momenten können diese alten Erfahrungen aus deiner eigenen Beziehungserfahrung frühen bzw. mitwirken. Deswegen schauen wir da auch zu dem Programm Wut machts gut immer wieder drauf. Also klar, was braucht dein Kind auf der einen Seite? und dann was geschieht in dir? Und was hat das vielleicht mit deinen Mustern zu tun.

Und die drei Schritte, die ich mache mit dir ist erstens, dass du lernst diese Muster in dir wahrzunehmen und zu verstehen. Ah! Das könnte das sein, es könnte daher können. Ah, das spürt sich so anspannend In dem Moment wo du das erkennst in der Situation dann hast du die Möglichkeit anderszu agieren, dich selbst zu regulieren.

Das ist etwas was ihr die ganze Zeit üben, Regulation ja? Ist aber auch etwas was du in Beziehung lernst! Also lernen wir das auch in Beziehen wieder, das regulieren und dann anders sich zu verhalten also deinem Kind Mitverständnis unklar an Grenzen zu begegnen diese sichere Bindungserfahrung deinem kind zu machen.

Und das bedeutet üben üben Üben und dass in deine familienalltag weil das einmal zu machen reicht meines Erachtens meist nicht, sondern es hilft, das wieder und wieder zu wiederholen. Und dabei begleitet zu werden! Wenn du dir da bei meiner Begleitung wünschst, dann bucht den Orientierungscall Dort schaust du mit jemand aus meinem Team ob Wut machts gut zu dir in der Situation passt was ihr gerade braucht.

Link dazu in den Show-Notes. wenn dir diese Folge gefallen hat Dann hinterlasst mir gerne eine Bewertung auf Apple Podcast oder Spotify oder wo du sonst grade hörst Und teile die Folge gern mit jemandem wo du denkst, Ort. Die oder derjenige sollte das auch hören. Danke dir dafür und wenn es heute noch keiner gesagt hat dann sage ich dir auch danke für dein Dasein in deiner Familie.

alles liebe dir und bis bald.

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