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Eltern-Gedöns· Folge 480

Warum wir plötzlich wie unsere Eltern reagieren – alte Muster im Familienalltag | Romina Alberti

Dienstag, 19. Mai 2026 · 46 min

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Shownotes

Alte Muster durchbrechen und zum Ruhepunkt der Familie werden – gerade bei Wut: Jetzt Orientierungsgespräch buchen (christopher-end.de/seminare/wut-machs-gut-wuta…)

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Viele Eltern wollen ihre Kinder bindungsorientiert begleiten – und landen trotzdem immer wieder bei Druck, Schimpfen oder Machtkämpfen. Zu den ausführlichen Shownotes der Folge mit Romina Warum wir plötzlich wie unsere Eltern reagieren – alte Muster im Familienalltag (christopher-end.de/ich-wollte-nie-so-werden-wi…)

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Fragst du dich manchmal, warum dich bestimmte Situationen mit deinem Kind so aus der Bahn werfen? Mein Buch Eltern sind als Weg hilft dir, dich selbst besser zu verstehen und neue Wege im Familienalltag zu finden. Mit kurzen Kapiteln, Reflektionsfragen und Übungen für mehr Ruhe, Klarheit und Verbindung – überall wo es Bücher gibt!

Viele Eltern nehmen sich vor ihr Kind anders zu begleiten, als sie selbst begleitet wurden. Und dann kommt dieser Moment im Alltag Stress, Zeitdruck über Forderungen und plötzlich hören sich genau die Sätze aus ihrem eigenen Mund sagen, die sie nie sagen wollten. Warum passiert das? Warum reicht eine gute Absicht, reicht Wissen oft nicht aus?

Wie können Eltern lernen Grenzen zu setzen ohne hart zu werden? Darüber spreche ich heute mit Romina Alberti. Romina ist Soziologin, Eltern- und Familienberaterin Mutter von drei Kindern Und hat das Buch geschrieben zwischen Nein und Nähe. Mein Name ist Christopher Verendt. Ich bin Elterncoach, Therapeut und Autor Und unterstütze Eltern dabei neuen Umgang mit Hut zu finden Also ohne ständiges Schreien, Drohnen und schlechtes Gewissen.

Wenn du wissen willst wie ich dich dabei begleiten kann Dann bucht den kostenlosen Orientierungsgespräch über den Link in den Show Notes. Hallo Romina, herzlich willkommen Podcast. Schön, dass du da bist! Ich freu mich sehr, dass ich da sein darf. Viele Eltern sagen, ich wollte niemals so werden wie meine Eltern und trotzdem hören sie dann diese sich die gleichen Sätze sagen aus ihrem Mund kommen.

Warum passiert das? Ja, das ist eine gute Frage. Ich glaube tatsächlich weil wir alle ganz viel wissen und auch uns oft ganz viel vornehmen und es ganz gut machen wollen aber in dieser akuten Stresssituation dann doch einfach ja auf die Ideen fehlen vielleicht auch ein Stück weit die Vorbilder fehlen weil wir es anders gelernt haben und dass dann am einfachsten ist und sich oft am sichersten anfühlt doch wieder so die Abkürzung zu nehmen.

Du hast ja unglaublich viele Wissen über Kinder gehabt. Das schreibst du auch in deinem Buch so, beginnst du das Buch? Dass du eine Situation beschreibst mit deinem Kind beim Wickeln und trotzdem gab es ja gerade in diesem Moment dann so ne Frustration. Was verstehen Eltern oft nicht darüber warum Wissen allein nicht reicht oder gerade unter Stress plötzlich verschwindet.

Ja ich glaube das Problem ist wenn wir in so einer krassen Stresssituation sind wird es schwer Dinge auch neu zu machen oder neu auszuprobieren, so ein bisschen. Und ich sage jetzt mal zum Beispiel das Thema Regulation vielleicht doch einfach. Wir haben irgendwie tausendmal gehört, naja wir müssen irgendwie durchatmen, wir müssen dies, wir sind das und wenn wir dann aber in dieser Stresssituation sind und so war es auch ein Stück weit bei mir, dass Kind will sich nicht wickeln lassen und alles in mir fährt hoch Ich bin im Alarmzustand und weiß auch nicht mehr was ich machen soll.

dann irgendwie noch mal nachzudenken, nochmal rückzuleiben, nochmal zu überlegen. Das fällt einfach schwer und ich glaube deswegen ist es auch so wichtig dass man die Dinge tatsächlich auch übt, auch im Alltag übt also zum Beispiel das Durchatmen oder so. Das war bei mir schon auch mit ein Thema was es mir am Anfang schwer gemacht hat einfach weil ich selber von mir auch so hohe Erwartungen hatte und die dann aber gar nicht erfüllen konnte in den Situationen Was macht das mit der Eltern wenn sie Merkt diese Diskrepanz zwischen diesen Erwartungen, gerade wenn ich mich damit beschäftige.

Wie bei dir ein Studium ist oder auch dass ich einen Buch gelesen habe, Podcast gehört haben, Instagram sehe und merke, ich entspreche gar nicht dem und ich komme da gar nicht dran in den Moment. Ich glaube das ist für viele tatsächlich sehr ernüchternd und gibt uns auch schnellen Gefühl von also ich bin irgendwie nicht gut, ich bin nicht richtig, ich bekomme es nicht hin.

Ich glaub, da ist auch ganz viel Scham auch schnell mit dabei Weil wir irgendwie vielleicht doch auf Insta, wir sehen da ganz viel. Alle wissen wie es geht. nur ich bekomme ich zu alt mich hin Ich schaffe's halt wieder nicht. also ich glaube das macht ganz viel mit uns und ja führt auch dazu dass dieser Druck auch auf uns selber so groß ist.

Das ist ja nochmal schwerer wird und wills noch mal mehr nicht schaffen weil wir einfach ja auch komplett überhöhte Erwartungen haben den wir auch gar nicht gerecht werden können. so ein bisschen. Ja es schnürt mir auch direkt Den Hals zu werden, du sprichst. Einfach ein Scheißgefühl. Diese Helflosigkeit ist auch das was viele Eltern mir beschreiben in meinem Wutprogramm, dass der Wut oft vorweg geht.

Dass du da von einem kleinen Kind sitzt und sagst ich bin machtlos. Ich bin total machtlos! Was hat dir im Alltag geholfen das nicht nur anders zu denken sondern auch anders zu machen? Ja also ich habe so Zylogie studiert und ich bin glaube ich so ein sehr analytischer Mensch. Mir hilft es, auf Dinge wirklich so ganz doll runter zu brechen und sich noch mal so zu überlegen.

Okay also was mache ich jetzt? Was können die Ideen sein? Also zum Beispiel natürlich das Durchatmen wobei das auch nicht mein erster Weg ist weil's auch voraussetzungsreich ist. aber zum Beispiel kann ich mich regulieren Und das ist was, was ich auch in meinem Buch versuche zwischen nein und näher. Ich kann es ja einmal hier auch in die Kamera halten, dass ich da auch versuche, es auf Schritte runterzubrechen.

Das ist etwas, was mir hilft, dass sich einfach weiß, aha okay erstens, ich gucke jetzt ne? Was brauche ich denn gerade? Ist es mir jetzt wirklich so wichtig? Muss es jetzt wirklich sein? Gibt's keinen anderen Weg? Und wenn nein, was braucht mein Kind grade? wie kann ich ihm irgendwie helfen, es leichter zu machen?

also das ist so runterbreche Das ist was, was mir hilft. Weil ich am Anfang oft das Gefühl hatte diese Theorie die ist total schön und gut aber dann in dieser Situation keine Ahnung da weiß ich es halt trotzdem nicht außer dass ich das Gefühl habe ich mache es irgendwie nicht gut weil entweder mein Kind quasi ich sag jetzt mal leidet ne?

Weil ich irgendwie etwas mach was ich nicht...was ich doh finde oder weil ich das gefühl hab ich übergehe meine eigene Grenze in der ganze Zeit. Ich weiß für viele Eltern ist das der erste Mal. auch wirklich wenn wir darüber sprechen Erkennen irgendwie die Grenzen und dann zu sehen, ich laufe die ganze Zeit da drüber.

Gerade Mütter, dass sie sagen ... Aber so betrachtet bin ich da und sage die ganzezeit über meine Grenze? Ist das etwas was dir leichtfiel, das zu sehen mit deinen eigenen Grenzen? Weil ich finde es immer der erste Schritt, das überhaupt wahrzunehmen bevor ich hingehen sage okay jetzt kommuniziere ich die Grenze oder gönne mich drum Also am Anfang nicht.

Ich glaube, das ist auch was ich schon geübt habe und was ich auch Eltern empfehle. Ich hatte gerade heute eine Beratung in der es darum ging auch um Grenzen wo wir auch geschaut haben okay weil ganz oft ist ja das Problem du hast nur Situationen und du spürst einfach nur irgendwie möchte ich das nicht irgendwie stört mich das.

aber warum? Ja dass das wissen wir gar nicht! Es ist einfach nur das Gefühl und dann sagen wir also ich nimm den Beispiel da gings dann da um Süßigkeiten ne und dann sag mir einfach vor schnell nein das geht nicht. Aber danach denken wir dann so, naja warum denn eigentlich? Also war das jetzt wirklich eine Grenze oder nicht?

und ich glaube in den Momenten ganz jetzt wird hinzugucken. Also warum ist es wirklich meine Grenze? Ist es vielleicht ne Angst? Ist nur Sorge? und wenn ja ist die berechtigt oder nicht? Das ist glaub ich zu einer der Grundpfeiler dass wir uns selbst unseren Kindern auch zeigen können Und dass wir aber ja dann auch irgendwie gut zu dem stehen können, was uns wichtig ist und nicht nur irgendwelche Dinge aufmachen.

Wo wir dann am Ende denken naja also eigentlich ist mir auch jetzt egal gewesen und das war jetzt gar nicht nötig um es zu machen. Wie komme ich dahin, dass zu unterscheiden? Es gibt eine Frage die finde ich super wertvoll Die habe ich auch im Buch drin wie es von den Klöters Elternbriefen und das ist die Frage wer leidet mehr?

Und die finde ich wahnsinnig hilfreich, weil sie dazu führt, dass wir nicht im Alter meinen überlegen. Also ist es für mich okay, wenn man zwei Kugeln Eis ist, ist das für mich ok, wenn ich sage, wir verschieben das Wickeln, sondern weil sie dafür führt, in der Situation zu entscheiden und sagen OK, in dieser Situation ist das und das mein Grund?

Keine Ahnung! Wenn ich jetzt weiß, ich muss zum Bus, da steht er schon, weil ich mit meinem Jüngsten ins Krankenhaus muss... Dann sag ich natürlich nein, wenn jetzt der Eisswagen kommt. Aber wenn ich merke auch eigentlich ist es nicht so wichtig mein Gott und diese Sorge vor keine Ahnung was auch immer in Diabetes vielleicht jetzt nicht so akut dann kann ich auch sagen alles klar ja.

Und deswegen empfehle ich diese Frage eigentlich immer sehr gerne wer ladet mehr weil sie halt den Fokus auf die Situation lenkt uns nochmal mehr zeigt. Also um was geht's hier eigentlich gerade? So Wer du so sprichst kommt mir auch kann man wieder auch raussuben und sagen, in der Situation ist es vielleicht schön wenn das Kind noch einfach ein Eis bekommt.

Und dann kann ich ja mal gucken ... In der Woche wo ich ein bisschen Zucker einspare wie ich generell das zum Beispiel mache. Das sind ja Möglichkeiten die ich als Erwachsener habe Wo ich dann auf einer globalen Ebene eher steuern kann sagen kann Okay warte mal Wir hatten schon so einmal die Woche Eis.

Wenn mir das so wichtig ist Dann kaufe ich heute jetzt mal fürs Wochenende keine Limo oder auch kein Eis ein für uns Verzicht auf eine Tüte Haribo. Ich hab ja Möglichkeiten dann, ne? Ja genau und das finde ich auch so wichtig wie du das sagst dass wir da als Eltern immer wieder in die Verantwortung gehen und das so aufmachen und gucken okay und wo kann ich da irgendwie handeln?

und wo habe ich Spielraum? weil oft haben wir ja das Gefühl Wir hatten es eben schon von Hilflosigkeit, wir sind so ausgeliefert. Aber sind wir ja eigentlich gar nicht? Also überhaupt nicht! Das Kind ist völlig von uns abhängig, das ist meistens noch total klein... ...wir haben alle Macht und können da auch irgendwie agieren.

eigentlich ganz gut. Eigentlich aber in dem Moment ist das weit weg. Dann hast du da dieses Gefühl von ich bin eigentlich machtlos. und dann kommt es ja auch oft zu diesem zu diesen Momenten, wo ich denke ... Okay. Wenn ich frage meinen Kind, komme ich nicht weiter? Und dann kommt es oft auf den Rückgriff von diesen alten Geschichten.

Von diesen alte Hergebrachten und Erziehungsmethoden. Ich kenne das auch, hat mir letzte Woche im Programm eine Mutter sagte, eine Teilnehmerin sagte, ich werde ein bisschen neidisch, wenn ich das sehe. Dass andere Kinder so gut parieren. Und gleichzeitig sieht sie, dass das nur mit Drohungen läuft. Das will sie gar nicht!

Aber es ist so wahnsinnig anstrengend dieser neue Weg. Was passiert da bei den Eltern? Also ja, das ist auch ein Bild was ich ganz auf der Lebe beschreibst weil es natürlich im Alltag ja auch erst mal viel einfacher ist wenn die Kinder hören wenn sie gehorsam sind am Ende des Tages. Und das ist natürlich auch was, was ja auch gesellschaftlich.

auch mit Anerkennung belohnt wird am Ende des Tages. Also wenn du im Supermarkt bist und dein Kind, dann macht alles mit und hilft und überhaupt ist toll happy. und dann sagen alle oh das ist ein tolles Kind so nett und gut abgerichtet. Gut gemacht ja und denkt sehr super. Manchmal hat man ja solche Situationen auch, dass die Kinder einfach gut mitmachen und dann denkt man sich ja toll, da hab ich das hinbekommen und es fühlt sich erst mal gut an.

Gleichzeitig ist es aber natürlich ja gar nicht das Ziel. Also ich habe das auch immer, ne? Ich hab' das oft in Kursen gehabt, dass dann Eltern sagen und dann habe ich gefragt okay was habt ihr für Werte, was ist euch wichtig! Und dann kam auch nie grossam Disziplin, das haben wir. Und gleichzeitig ist es dann doch schön wenn die Kinder irgendwie kooperieren sagt man dann und gut mitmachen Und ja, also das ist einfach.

ich finde es auch verständlich weil der Alltag ist ja auch so voll. Natürlich wünscht man sich da dass es irgendwie so flutscht und wir sind ja auch oft darauf angewiesen. dann müssen wir die Kinder eine Kita bringen wir müssen arbeiten wir haben Termine Natürlich wollen wir das die Kinder mitmachen.

Und dann aber eben doch wieder in den Raum aufzumachen und so sagen, alles klar! Aber ich weiß es ist ein kleines Kind, ich weiß... Ich möchte mich es wichtig dass mein Kind auch lernt, wie man widersprechen darf, dass sie eine eigene Meinung haben darf. Das ist wichtig und das muss man sich aber glaube ich immer wieder bewusst machen weil man sonst einfach nur denkt boah voll nervig kannst du nicht doch mitmachen oder das dann halt wieder einfordert mit Methoden die halt nicht so cool sind.

Aber es ist anstrengend, finde ich. Ja. Vielleicht kannst du uns noch mal in Erinnerung rufen, weshalb das nicht so cool ist dieser altergebrachten Methoden? Der Preis ist dem wieder für Bezahlen oder das Kind. Am naheliegendsten ist ja immer so, also was man ja immer erst mal hört, das stimmt ja auch voll.

Wenn wir Kinder belohnen, wenn wir Kinder bestrafen dann verlieren die irgendwie intranseche Motivation und machen diese Sachen nur noch nicht mehr aus Spaß irgendwelche Matheaufgaben da gibt es ja auch Studien dazu sondern nur weil sie eine Belohnung wollen. klar und das ist auch richtig. und gleichzeitig finde ich persönlich geht es mir aber eigentlich immer um die Beziehung zu den Kindern.

Und am Ende ist es ja, finde ich das was wir uns wünschen. Wir wünscht uns eine gute Beziehungen zu unseren Kindern, die nicht nur funktioniert weil wir das sagen haben. Wir wollen dass dir irgendwie auch uns später vielleicht noch gerne besuchen, dass sie ein gutes, ne guten Beziehungs einfach haben und und das geht einfach nicht wenn wir nur noch mit Druck arbeiten.

Das geht einfach nichts, wenn wir sagen alles klar. mich interessiert aber überhaupt nicht was du zu sagen hast, weil Du bist halt das Kind musst machen was ich will Und dann ist es halt doof. Ich finde, das alleine sollte eigentlich schon reichen, dass wir nicht mit Angst arbeiten wollen und Macht arbeiten wollen, sondern doch immer wieder den schweren Weg am Ende gehen, den anstrengenden Weg zuhören und sagen alles klar.

Ich gucke trotzdem was du willst, auch wenn ich keinen Bock mehr habe. Wo hast du dich zuletzt vielleicht erwischt dabei? Dass du irgendwo rein gerutscht bist? Also ich hab mich auch ständig dabei und das finde ich auch immer wichtig zu sagen, nur wenn man selber irgendwie einen Familienberaterin ist oder ein Buch schreibt dann heißt es ja nicht, dass man perfekt ist.

Und ich finde auch das öffentliche Sagen kann vielleicht auch dazu führen, dass diese hat mir für den Charme und so die Eltern haben, wenn sie's falsch machen auch ein bisschen weniger wird weil wir machen das alle. Ich hatte das neulich zum Beispiel auch erst als mein Kind mich anrufen lassen hat, weil es halt aus der Fiete heim wollte und das ziemlich offensichtlich nicht die Bauchschmerzen hatte.

Von denen ich gesagt habe, dass sie die hart ... Und ich dachte erst auch so, nee jetzt passt's halt gar nicht oder so! Und dann aber trotzdem irgendwie noch mal hinzuhören, noch sagen alles klar, naja gut manchmal braucht man halt auch eine Pause. okay, so kommt, ist okay ja? Nicht zu schimpfen was vielleicht mein erster Puls gewesen wäre, das war dann auch nicht leicht.

Aber es gibt natürlich auch Situationen, in denen ich dann doch irgendwie Sachen sage. Wo ich hinterher denke, mmh war doof und ich glaube das ist aber auch okay und ich glaub immer mehr... Ich hab da schon oft darüber nachgedacht dass das eigentliche Anlass machen in unserer Generation ist, dass wir uns entschuldigen und dass wir hinterher sagen ok das war doov und gleich zersignal so und so.

Und ich glaube nochmal Anlass machen und top so. Weil das können wir machen, wenn auch nicht immer alles perfekt war. Ja ich bin ja eigentlich überzeugt dass das ganz wesentlich ist, das Reparieren weil du sonst ein Ideal hinterherläufst und das Kind doch nur für eine ideale Welt vorbereiten würdest.

aber die Welt ist nicht ideal. es wird immer Beziehungsstörungen geben immer Kommunikationsstörung Missverständnisse geben unbewusste Verletzungen geben. Und wenn ich lerne, aber diese Erfahrung mache, dass die Mama kommt und sich entschuldigt oder Papa, dann gibt es ein tiefes Vertrauen. Dann kann ich in so einer Beziehung sein und kann auch da sein, wenn da was ungünstiges Verletzen des kommt?

Selbst wenn ich mich entscheide, die Beziehungen aufzulösen ... Ich habe ja diese Erfahrung gemacht, ich bin gut so wie ich bin in dieser ursprünglichen Beziehungs- Und dann kann ich dann auch gehen oder ich kann bleiben. Aber es ist... Ich glaube, dass das so wesentlich wird oft übersehen. Ja. Das glaube ich auch und ich glaube, das ist auch eigentlich total schön finde ich auch so.

die Erkenntnis, dass es okay ist und das es ja auch total wertvoll ist, sich zu entschuldigen. Weil viele Eltern haben auch das Gefühl oder ich werde dann auch manchmal gefragt naja aber so von wegen... Ist das nicht auch ein Zeichen? Ich sag mal für Schwäche. Das ist schon da noch ein Gedanke, dass ich dann immer wieder entschulige und zeig' ich damit nicht dass ich irgendwie ein schlechtes Elternteil bin.

Aber ich denke auch einmal wenn man sich's auch selber überlegt Es gibt viele von uns, glaube ich. Von unserer Generation haben die Erfahrungen gemacht, dass sie Eltern sich eben nicht entschuldigt haben. Dass das nicht vorgekommen ist. und ich glaub wenn man sich das vorstellt und die kommen und die sagen alles geguckt mal das und das damals war nicht okay.

Das tut mir leid so! Und es würde glaube ich von so vielen von uns so viel lösen auch im Nachhinein noch Jahrzehnte später, dass das so eine Kraft hat, das ist ja eigentlich total schön erstmal. Ja, meine Mutter hat das gemacht und kann das auch. Dass sie dann wirklich sagt ... Die ist jetzt mit dem Achtzig.

Und die sagt dann ja, das war doof! Das tut mir leid. Dann hab ich das gesagt und es ist okay. Ich habe natürlich auch bei mir viel geguckt und gearbeitet. Aber was mir auch kam heute Morgen, da hab ich was gesehen von ein paar Coaching-Terepoitinnen, die dann sagte, naja entschuldigen manchmal ist das so.

der eine in so einer Paar Sitzung Entschuldigung oder Sorry, ne? Und das ist so ... Man merkt es nicht ernst gemeint. Ein Stück weit war das wie ein Vorwurf und bei mir war er so, dass ich dachte, es zeigt mir eher, dass dieser Mensch wahrscheinlich früher gezwungen war sich zu entschuldigen. Und es nicht selbst erlebt hat, dass dann Erwachsener kam und sagt du, tut mir leid, das war jetzt nicht gut, was wir gemacht haben.

Was ich oft immer noch sehe, ist dieses Weiß nicht Spiel bei dir. Dass Kinder so ge nötigt werden, gezwungen werden in der Sackenschuldigung. Wie gibt die Hand? Gibt Föhnchen oder was? Ja auf jeden Fall. Das ist ja auch einfach null hilfreich. dann und das ist genau das, was man nicht möchte. So eine Floskeln einfach.

Richtig! Dann hast du einen Erwachsenen, der auch ne Floskelhaushaut. Ich finde, was man immer machen kann. Also ich find auch, das ist als Wunder, dass finde ich total keine gute Idee. Ich finde ,was man machen kann wenn man merkt ein Kind hat etwas gemacht und bereut es irgendwie auch, dass man vielleicht der Kind hilft Verantwortung irgendwie nochmal zu übernehmen.

aber halt liebevoll nicht so das musst du jetzt sondern im Sinne von Wollen wir mal gucken, was wir da jetzt machen können? Da hatten wir auch gerade wieder den Fallen Kind von uns die Wand angemalt. Obwohl das schon tausendmal vorher besprochen wurde ... Aber es ist halt wieder passiert! Na genau, ich war auf keinen Fall so.

Das war dann auch noch der Name des Kindes und das war ziemlich affinistisch, dass das Kind das war. Und ja... und das waren dann auch so eine Situation wo das Kind dann aber als es sich wirklich gemerkt hat, okay, das ist jetzt klar, dass ich das bin, dann auch erstmal man hat gemerkt, es hat angefangen zu weinen, das fand das irgendwie ganz blöd!

Dann haben wir drüber geredet und es war dann ok. und dann aber haben wir gesagt, komm mal Wir können das jetzt mal gucken, dass wir es zusammen wegmachen. Und das hatte ich das Gefühl, das war dann auch irgendwie schön für ein Kind zu erleichtern und so. Ich kann jetzt auch was tun, was aktiv tun. Genau!

Das kann auch für mich helfen wenn man in einem Gestreit denkt von Kindern, wo man weiß nicht, das eine oder das andere haut... Dass man einfach so ein bisschen hilft wieder einen Frieden herzustellen aber ohne sowas von oben her ab erzwingen. Viele Eltern denken, sie müssen nur noch mehr wissen. Noch ein Buch, noch einen Podcast oder Instagram-Post... Aber das eigentliche Problem ist oft nicht das fehlende Wissen sondern dass es in diesen stressigen Momenten plötzlich kippt.

Genau darum geht es in meinem Programm Wut machts gut. Dort lernst du nicht nur Wut besser zu verstehen also die Wut eines Kindes Deiner eigene Wut was in eurer Dynamik passiert sondern du lernst, wie du in diesem Moment eine Handlungsfähigkeit bleibst. Mit mehr Ruhe! Mehr Klarheit und ohne dich ständig schuldig zu fühlen.

Da gehen wir tief rein und üben das gemeinsam damit sich was in deinem Alltag verändert und wir nehmen uns Zeit, damit du das wirklich verkörpern kannst. Alle Infos findest du in den Shownotes. und jetzt zurück zum Gespräch mit Romina. Ich glaube, dass du sagst, das an die Hand nehmen ist ganz wichtig.

Auch der Schritt vorher, weil manche Kinder das auch nicht sehen sofort was sie getan haben. Das mit fühlen, das mit schwingen haben wir ja von der Geburt an mit. aber dieses Bewusst hineinversetzen ist etwas, was wir zwar angelegt sind, aber lernen müssen. und deswegen ich habe auch ein Kind in Erinnerung, zu einer der besten Freundinnen, was gesagt hat.

Dann rief die Mutter an und sagte, das ist Kind, das ganz traurig. Wir haben mit unserem Kind gesprochen und sagten, guck mal, was da passiert? Glaubst du wie fühlt sich das andere Kind? Und was bräuchte es jetzt? Was könntest Du tun damit's dem Kind wieder ein bisschen besser geht? Ich könnte da vorbeigehen!

Okay super, schaffst du das alleine? Ja klar, das mach ich. Weil das braucht's auch, wie du sagst, dass wir diesen Prozess begleiten dann... Ja, schön. Viele Eltern haben ja wirklich auch Angst, dass sie was falsch machen einfach. Dass sie ... Deswegen hören ihr den Podcast oder lesen ein Buch und bekommen zu uns, weil sie so merken, oh Gott, was tue ich da?

Diese Angst verletzten oder sogar traumatisieren, alte Muster weiterzugeben. Was macht diese Angst mit den Eltern, ihrem Verhalten und vielleicht auch der Familie? Ja, ich glaube auch da. also es kommt sicherlich drauf an. Also was ist das jetzt für eine Angst? Ist das wirklich eine große Angst die uns auch hemmt vielleicht oder die uns einen Druck macht, der es uns schwerer macht?

Oder ist es vielleicht eher ein schlechtes Gewissen, was jetzt ja nicht so sonderlich hilfreich ist oft Oder ist es irgendwie eher eine Angst im Sinne von, ich möchte mich dann beschäftigen? Ich möchte jetzt auch den Podcast hier hören. Was ja total gut ist erst mal und eine tolle Idee ist. Also ich glaube, das kommt darauf an was man damit macht am Ende des Tages so ein bisschen.

Und genau. also ich würde sagen auch da wieder. Es lohnt sich dann einfach hinzuschauen vielleicht auch sogar in der Beratung nachdem wie groß dieser Angst ist, was sie macht. Aber prinzipiell darf man sich einfach immer wieder bewusst machen. Also in der Beziehung ist ja auch nichts, was irgendwie so statisch ist, sondern es ist etwas, das sich verändert und es darf immer wieder Sachen geben wo wir das Gefühl haben okay ich habe Angst, ich hab Angst, dass Kaffee zu machen.

Okay jetzt ist diese Angst da! Man darf's betrauern. auch finde ich auch immer wichtig ne? Ich bin richtig traurig darüber. Ich fand es so doof, was ich gemacht habe und das vielleicht sogar wirklich weinen oder so rauslassen. Und morgen mache ich diese eine Sache wieder anders. Morgen fange ich da noch mal an... ...und dann ist es ja etwas total wertvolles auch hinzuschauen genau.

Das kann alles sein! Kann man das überhaupt vermeiden? eigene Verletzungen weiterzugeben? Also ich persönlich glaube nicht so richtig und deswegen finde ich das Bild auch hilfreich oder schön. Das habe ich auch immer im Buch drin, dass es ja eine Generationenaufgabe ist, es anders zu machen. So ne Mammut-Aufgabe von man gibt es immer weiter.

Und die eine Generation hat noch Sachen gesagt wo wir denken oh mein Gott! Die nächste Generation hat versucht ein bisschen besser zu machen, hat vielleicht geschafft weiß ich nicht, hat nicht mehr gesagt Ich stille nach der Uhr oder was auch immer. Und die nächste Generation hat es vielleicht geschafft, Gefühle ein bisschen mehr anzunehmen und damit klarzukommen dass das Kind irgendwie weint und nicht zu sagen oh mein Gott ne sofort ruhig sein.

und so gibt man das weiter und so wird's immer leichter. aber ich glaube es wäre ein bisschen zu viel verlangt dass wir jetzt alles Perfekt machen und alles lösen. Dafür sitzen diese Sachen ja auch zu tief, also auch diese Ideen, ich hatte schon gesagt, auch gesellschaftlich die wir immer noch haben davon wie Kinder sein sollen, wie Eltern sein sollen.

Es ist schon schwer das alles perfektzumachen. Ich glaube es muss aber nicht unser Anspruch sein Ja wie Menschen sein soll ne? Also da merkt man ja auch im politischen Debatte gerade Nicht gerade auf den Menden geguckt wird humanistisch. Freundlichkeiten sagt, jeder macht sein Bestes und wir können dich unterstützen, sondern es wird mit Sanktionen und Belohnungen gearbeitet ganz stark und heute werden nur noch Leistung bemessen oder dem was sie geerbt haben.

Was macht Elternsein heute noch so unfassbar anstrengend? Also ich glaube tatsächlich dieser Vergleich, ich habe es schon so ein bisschen gesagt das was einfach schwer macht. Die Erwartungen machen's schwer aber natürlich auch die Rahmenbedingungen. also du hast gerade schon gesagt was man geerbt hat oder auch nicht.

Also Privilegien haben auch so wahnsinnig viel damit zu tun wie wir Elternschaft leben können und das finde ich auch immer wichtig weil es schon manchmal immer noch vermittelt wird Du kannst sein, was du willst. Du musst nur die Kurs buchen und dann ist alles gut.". Und so das ist aber nicht so, ne? Ich finde immer mein Beispiel auch ganz gut... Mein Mann sagt immer, ich soll das nicht sagen.

So was hat nur mit uns zu tun. Aber dass ich mir denke ... Ich glaube, wenn ich nicht in der Wohnung wohnen würde, sondern so ein Garten hätte, dann könnte ich Flussorientierter sein manchmal. Weil die Möglichkeit hätte, die Kinder rauszulassen und wir haben drei Kinder. Das ist immer Riesenakt, damit den drei kleinen Kindern, die alle fertig machen, wohin zu bekommen?

Dann will das Große nicht dahin, wo das Kleine hinwill. Und das ist natürlich ... Das ist ja auch, also gar nicht mein Gott. Wir sind auch sehr privilegiert aber trotzdem. So Sachen machen einen Unterschied. oder ob ich mir noch die Pizza bestellen kann am Abend wenn ich müde bin? Ob ich mehr erlauben kann weiß ich nicht.

vielleicht habe ich sogar eine Haushaltshilfe oder ich hab Großeltern die unterstützen und diese Sachen finde ich mache auch aus wie bedürfnisorientiert ich sein kann. Ja und ich finde die werden halt das wird oft nicht so gesehen. Ja es erinnert mich daran das Interview mit Katharina Bangler, das kommt glaube ich in zwei Wochen erst.

Aber wir haben es im gleichen Tag aufgenommen wie deins und da ging's um Urlaub. Und da kamen das auch rein. dieses Thema. Naja also sie konnte sich dass in der Kindheit konnten die Eltern sich das gar nicht leisten jedes Jahr ein Urlaub zu fahren und sagt Es ist ja heute auch sonst wird oft ausgeblendet drei Mal im Jahr Urlaub.

aber nein das können. Sie gibt Leute die können sich nicht einmal im jahren Urlaub heißen geschweige denn Fernreisen die ganze Zeit. Und ich glaube, das dürfen wir wie den Garten und diese Dinge. Die Pizza die Haushaltshilfe einfach zu sagen ich reduzier Stunden auch das ist eine. es gibt Menschen, die sich das nicht leisten können.

Das dürfen wir mitdenken. Ja total wichtig. Du beschreibst in seinem Buch so verschiedene Konfliktypen oder Konfliktarten. Warum eskalieren manche Situation sofort während anderer lösbar wirken? Ich glaube, auch das hat so ein bisschen damit zu tun wie wir selber ticken. Was wir selber erfahren haben vielleicht auch was uns wichtig ist.

Genau also die Konfliktypen, die ich im Buch beschreibe. da geht es einmal so um eine Klassiker Kind kooperiert nicht und will nicht mitmachen. dann das Kind überschreitet meine Grenzen Und das Thema mein Kind erfüllt meinen Erwartungen nicht weil das so die Themen sind wo ich gemerkt habe Da kommt immer ganz viel von Eltern rein relevant ist.

Also zum Beispiel kann ich sagen, dass es bei meinem Mann, bei Nico so ein Thema eher Ordnung ist für den sind, so ist ganz schwierig. wenn die Kinder so weiß ich nicht ne? Die ganze Küche auf einmal voll schmieren und backen und alles ist da kriegt er die Krise. das ist für mich nicht so ein Problem.

Ich habe aber natürlich auch meine Themen Und so ist es wahrscheinlich jeder Person Dass es einfach Dinge gibt, die sehr schnell was mit einem machen. Genau, aber ich finde trotzdem das sind so die Haupttypen. Was waren die nochmal? Erwartungen, Grenzen und was war das erste? Kind kooperiert nicht. Also machen Sie mit.

Ah, kind kooperierlich! Ja genau ja... Und das ist das wo ich einfach gemerkt habe da krank immer super viel und deswegen hab' ich versucht eben auch zu diesen Themen dann Fallbeispiele zu beschreiben um ein bisschen älteren Aber da auch eine Orientierung mitzugeben gesagt das einzelne Fallbeispiel ist es nicht meins aber dann habe Ich noch so einen Einblick was hilfreich sein kann.

Die können ja gerne eine Situation rausgreifen, diese Übergänge. Das ist auch so ein Klassiker, was losgeht oder schon das Aufstehen des Übergangs vom Bett nach draußen und dann aus der Haustür von der Kita zurück heim kommen, Spielplatz verlassen usw. Warum kippen die Situation so? Wie fühlen sich die Eltern da?

Ja ... Ich glaube auch da ist es wieder echt oft der Alltagsstress und Druck, weil das ja oft auch Situationen sind in denen wir ja auch hinwollen oder müssen. Also zum Beispiel auf die Arbeit oder so oder wollen die Kita bringen... Und ich habe immer das Gefühl dass gerade wenn wir jetzt bei Übergängen denken muss um zu Hause geht, dass im Flur oft alles so eskaliert.

Ich finde, der Flur ist auf so einem Zentrum der Eskalation. Also das ist so mein Gefühl! Weil man ist auch so auf engem Raum natürlich und dann sind es vielleicht auch noch mehrere Menschen und alles ist ganz eng und dann passiert irgendwas und dann merkt man so... ...es wird auch bei einem selber halt eng und man selber ist dann so in dem Land... oh mein Gott ne?

Wir brauchen größere Flure, ja? Ja vielleicht. Zum Thema Privilegien wäre das hilfreich und ich versuche dann immer oft zu überlegen okay wie kann man so aus dieser Situation rausgehen? also Klassiker in die Jacke und sowas draußen anstehen weil viele Eltern das Gefühl haben mein Kind braucht aber diese Jacke ja aber nehmen sie halt mit und guck halt mal draußen so dass zum Beispiel oder auch wenn man sagt als Elternmann ist schon angezogen, damit man schneller raus ist.

Weil ich das auch sonst auf der Lebe des Eltern sagen ... Also ne? Die Kinder sind fertig, die sitzen da und dann sagt man ah okay jetzt muss ich mal kurz auf Toilette und dann muss ich noch mal Jacke holen, meine Schuhe anziehen Und in dieser Situation haben sich die Kinder dann schon gegenseitig alle wieder komplett Schlisterkonflikt hochziehen.

Genau also so Sachen können glaub ich hilfreich sein. oft dass man was so bisschen zu die Schärfe rausnimmt Genau. Und dafür ist es aber, glaub ich, hilfreich immer noch mal zu gucken... Also das versuche ich ja auch im Buch. also was ist das Thema von meinem Kind? Weil natürlich wenn das Thema für meinen Kind ist Ich will nicht in die Kita weil ich Angst habe heute hinzugehen, weil ich war zwei Wochen nicht da und jetzt ist alles neu.

dann braucht man natürlich etwas anderes. Da kippt es ja dann oft, dass halt dann das Kind wütend wird und kommt dieser Schmerz bei Eltern Als sie dann so reagieren, wie sie reagiert haben und wie sie nicht wollen. Und denken so wollte ich doch nie sein, ne? Wie kommt man da aus diesem Kreislauf raus ohne sich noch mehr zusammen zu reißen?

Ja also ich glaube... Natürlich würde ich sagen, in diesem Buch ist es mehr. Ich versuche das so aufzumachen. In meinem Buch habe ich Schritte und das Erste wäre da, dass man den Konflikt erkennt. Dass man schaut, warum geht's in der Situation? Was ist hier überhaupt los? Bin ich jetzt im Flur oder bin ich vielleicht auch auf dem Spielplatz?

Den Konflikt sich beschreiben und dann gehts natürlich immer erst mal um die Regulation. Und was ich aber dafür hilfreich finde, das ist auch für mich immer so eine Grundfrage. Dass man sich auch fragt in der Situation Ist es ne Gefahrensituation ja oder nein? Weil wir oft das Gefühl haben Es ist eine absolute Gefahren-Situation.

Aber eigentlich wenn wir uns fragen merken Nee! Ist es halt eigentlich gar nicht. Ja also Das ist sehr oft so. und Oder auf dem Spielplatz. Wir denken so dass wir müssen jetzt los aber eigentlich gibt es gar nicht diesen krassen Grund Also, dass wir uns so beeilen müssen. Ja nach Hause gehen ja weil wir vielleicht Abendessen machen, aber also deswegen ist diese Frage und dann geht es halt wie gesagt darum auf das Kind zu schauen was braucht mein Kind?

Ich habe schon gesagt natürlich ist es etwas anderes wenn das Kind Angst hat in die Kita zu gehen als wenn das kind irgendwie sich aus dem Spiel nicht lösen kann. Keine Ahnung. Es kommt einfach natürlich drauf an, was es will. Vielleicht möchte ich das auch anders drum und das Kind ist auf dem Spielplatz und gerade schon happy weil's im Kontakt ist in Verbindung keine Ahnung also was gehts?

Und dann glaube ich dass wir noch eine innere Klarheit entwickeln müssen. Das ist auch ein weiterer Schritt. Also dass wir nochmal wissen okay und was is jetzt? Was möchte ich? Also wieder auch Verantwortung übernehmen! Was ist der Plan und was geht's? Wer leidet mehr? Und dann kommt es anders machen und das werden dann halt Strategien und die können spielerisch sein, wie wir verbinden uns jetzt gegen die Treppe.

Wenn das Kind sagt ich will aber die Treppen jetzt nicht runterlaufen dass wir sagen okay na und wir verbünden uns vielleicht. Wir sagen ja das ist auch echt eine wirklich saublöre Treppe jetzt und ich habe auch keinen Bock auf die treppe und so. also das kann der Möglichkeit sein. oder wir machen es spielerecht wir gehen da irgendwie zusammen runter Wir suchen Verbindung.

Ich geb dir noch ein Herz auf die Hand der Klassiker für die Kita oder so, also dann geht es darum, Strategien zu finden und die versuche ich halt im Buch runterzuschreiben ganz viele zu geben zu jedem Thema um was es gehen könnte weil ich halt glaube das ist so das Konkrete was ist was ist dann oft rauch?

Oder Sicherheit? vielleicht gibt's beim Kind umsicherheit. Was könnte mein Kind sicher machen? Weil ich immer denke nur Dann können wir auch quasi Ja, hilfreiche Ideen haben. Wenn wir gucken was man kennt überhaupt braucht weil das ist ja genau der Gegensatz von diesem Altergebrachten ich bleibe auf dieser Verhaltensebene und schimpfe und sage alles klar ich zeige bis drei oder ich gebe mein Kindesgefühl Ich gucke was du willst und dann finde ich Wege die dir auch helfen und mir auch helfen.

Und es muss mich auch dazu sagen Weil viele Eltern da manchmal sagen ja aber ich habe dieses und jenes probiert das funktioniert nicht. Aber ich finde, das ist immer ein bisschen egal. Weil dein Kind ja trotzdem merkt du versuchst einen guten Weg zu finden weil dein Kind merkt Du versucht es zu verstehen und auch wenn dann vielleicht diese Strategie nicht die Richtige ist oder du auch das Bedürfnis nicht richtig erkennst Zeigst du deinen kind?

Du bist mir wichtig Und ich will dir helfen und das finde ich ist schon allein auch der bedürfnungsorientiert. Ja Das heißt geht gar nicht darum dass das perfekt aufgelöst wird sondern dass du es versuchst aufzulösen, weil das Kind merkt. Ah hier ist jemand an mir interessiert und der ist für mich da obwohl's vielleicht gerade keine Lösung gibt?

Ja Du hast auch vorhin gesagt, dass es so eine Klarheit braucht. Wie fühlt sich das an? wie nimmst du das in dir wahr? diese Klarheit wenn die da ist? Also ich... Das ist interessant dass du das fragst Ich hab doch mir eigentlich noch keine Gedanken drüber gemacht. aber jetzt wo du sagst musst sagen Ich hab dann eine Veränderung erlebt, weil früher ist sich Klarheit für mich sehr oft sehr hart angefühlt hat.

Richtig! Und so nach absoluter Grenze, oh mein Gott geht gar nicht hart und ich habe gelernt – und ich glaube das ist was man auch lernen muss – dass er auch als etwas Weicheres ist. Es ist nicht weich aber es ist auch nicht hart. Das ist sowas in der Mitte weiß ich nicht, was es ist. Ja, weil wir sonst oft das Gefühl haben.

Wir müssen uns verhärten um uns durchzusetzen und wir müssen jetzt so ganz hart sein und so nicht. Und ich glaube, dass ist auch hilfreich da wirklich zu merken. Nee man kann gleichzeitig auch die eigene Grenze waren ohne hart zu werden. Mein erster Therapeut hat das flexiblen Standpunkt genannt. Wenn du einen harten Standpunkt hast, dann musst du da bleiben!

Du kannst keinen Schritt zur Seite gehen. Flexibler Standpunkt, du kannst zur Seite und bleibst noch stabil wie in der Kampfkunst oder beim Tanzen. Da bewegst du dich ja auch und blebst aber bei dir. Ja? Wenn du nur stehenbleibst, dann kippst du auch beim tanzen um. Ja, das gefällt mir. Ich glaube es ist so hilfreich, wenn diese Bilder reinkommen weil ich das auch erlebe dass dieses Nein, dass die Grenze nur mit Härte verbunden ist, nur mit Ablehnung und mit Abwertungen verbunden sind.

Und dass sich das zugewandt, zugewannenein sagen kann. Das kann sich ja auch hart anhören aber ich bleibe da innerlich zugewannt. Das ist glaube ich für viele wirklich immer noch neu. Vielleicht noch eine Sache dazu, weil ich weiß das triggert auch viele viele Eltern. Wenn dann in der Wut des Kindes plötzlich das Kind anfängt sie anzuschreien zu beschimpfen, zuschlagen und das macht mit vielen Eltern was?

Was können Eltern da tun? Also ich glaube prinzipiell finde ich auch da immer super wichtig sich wirklich auch nochmal wirklich deutlich zu machen, dass das ein kleines Kind ist. Also in der Regel ist es ja ein kleinis Kind was da vor einem steht weil ja oft auch Bilder in uns hoch kommen die dann mit ich sag mal Gewalt zu tun haben.

Ja, das wird das Gefühl haben. Das ist Gewalt und wir haben natürlich gesehen noch in dem Medial oh mein Gott! Was ist für meinen Kind jetzt nächstes Jahr in der Klasse? Was weiß ich? Was macht mit den Mitschulern? also dass wir uns da wirklich immer wieder besinnen Also was ist ja eigentlich los, also auch da wieder.

Was ist die Situation? Okay das Kind, das weiß ich nicht drei Jahre. Das sagt jetzt das und das zu mir beleidigt mich, es tritt mich. Und das ist aber einfach ein Not. Es braucht meine Unterstützung und es ist meine Aufgabe das jetzt irgendwie zu begleiten. Natürlich dürfen wir da auch immer, sage ich mal, Grenzen waren.

im Sinne von Schutz steht immer an erster Stelle ganz klar Aber ich glaube oft sind damit auch einfach Ängste verbunden die gar nicht so realistisch sind. Also zum Thema, wie man das genau begleitet natürlich. Schutz steht da an erster Stelle. ich habe das auch im Buch nochmal mit reingenommen aber ich finde auch da wieder es geht nicht um eine Härte und eine Ablehnung sondern es geht darum an das Gefühl zu kommen was dahinter steht eigentlich hinter dieser Wut Ja, da hinzukommen.

Dass es sich löst und dass das Kind dann... Also viele Eltern haben da ja Verangst aber eigentlich ist das Beste, vielleicht sogar anfängt zu weinen Und die Gefühle zeigt und zulässt und es sich auch wieder auflöst was es eigentlich ging. Keine Angst vor Gefühlen, ne? Amina danke dir! Danke dir für das Gespräch.

Danke dir aber auch für deine ganze Arbeit, die du machst, wo du Eltern einfach an vielen Stellen hilfst, sie unterstützt und ihnen Mut machst und Wege aufzeigst – auch mit deinem neuen Buch zwischen Nein und Nähe überall, wo es Bücher gibt! Wo kann man dich sonst wischt oder sich sonst erbnetzt? Wie kann man mit dir zusammenarbeiten?!

Genau, also ich freue mich auch sehr in Verbindung zu sein. Zum Beispiel über Instagram. da ist mein Kanal Kindheit anders machen und auf meiner Website findet man auch Informationen zum einer Arbeit. zur Zeit biete ich Beratungen auch an. genau das mache ich nach Kapazitäten Und genau ansonsten gibt es das Buch.

Ich kann es ja nochmal einmal ganz kurz hier reinhalten zwischen nein und nähe und Da habe ich wie gesagt ganz viele versucht die meisten Dinge, die mir wichtig sind aus meiner Arbeit auch irgendwie mit reinzupacken und zusammen zu fassen. Was geht? Super! Danke dir auch dafür. alle Links kommen in die Show-Notes wie immer.

Jetzt noch die letzten Fragen, die ich all meinen Gästen stelle. wenn du an deine eigene Kindheit denkst was hat vielleicht gefehlt dass du dir später selbst beibringen konntest? Ja tatsächlich war es vor allem das Thema Gefühle zulassend dürfen. Und das ist ein Thema gewesen, was für mich zum Teil auf schwierig war, dass man eben die eigenen Gefühle so rauslassen konnte, weil es da halt eher so ein Thema mit gab und das war etwas wo ich auch einfach ein Stück weit ja für mich auch aufgearbeitet habe und das zeigen zu dürfen und auch bei den Kindern das auch zulassen zu können auch gerade eben jetzt auch Traurigkeit.

Das war für mich auf jeden Fall schon ein Prozess und da bin ich aber auch sehr froh und dankbar, dass ich das gehen konnte und es gut funktioniert. Wofür bist du deine Eltern dankbar? Eigentlich dafür, dass wir das schon immer anders gemacht haben sozusagen. Das ist ja so mein Ding und es war schon immer so, dass ich nie Sorge haben musste bei sich nicht vor schlechten Noten, vor dass Lehrer übereinschimpfen weil sie immer, weil ich immer wusste, dass die an meiner Seite stehen und dass sie dahinter mir stehen und genau und dass wir einfach eine gute Beziehung haben.

Wenn du werdenden Eltern drei Tipps mit auf den Weg geben könntest Deine drei Wahrheiten übers Elternsein. Welche wären das? Ja, meine Wahrheit Nummer eins wäre eigentlich dass man es immer anders machen kann auch wenn man vielleicht das Gefühl hat ne geht nicht weil bei mir ist alles schwer und gut.

Man kann diesen Weg gehen auch wenn's ein Prozess ist. dann würde ich sagen dass es ein gutes Zeichen ist wenn dein Kind nicht kooperiert und mitmacht Weil es dir damit zeigt, dass es dir vertraut und sie weiß, dass das die Wahrheit sagen darf oder seine Wahrheit mitteilen darf. Und dass es am Ende immer auf die Beziehung ankommt.

Auch wenn wir vielleicht manchmal denken andere Sachen sind jetzt gerade wichtiger und sind mehr dran – ich glaube, es geht immer wieder darum, auf die beziehung zurückzukommen und sich daran zu besinnen, dass eigentlich ja so ein bisschen über allem steht. Du kannst es immer anders machen, wenn dein Kind nicht mitmacht und nein sagt dann ist das eigentlich Vertrauensbeweis.

Denn dann ist die Beziehung gut und darum geht es eigentlich um die Bezierung. Genau. Romina vielen Dank! Ich danke dir für das Schöne zu sprechen. Alle Infos zur Romina und ihrer Arbeit findest du in den Shownotes. auf christopher-end.de gibt es ausführliche Shownoten zu jeder Folge mit Infos zum Gast mit Zitaten den ganzen Links.

Übrigens, ab sofort gibt es Elterngedöns auch als Video auf YouTube! Dort findest du alle neuen Folgen, sei es Interviews oder Sole-Folgen, auch als video. also rüber zur youtube. abonniert den Kanal und folge mir auch dort und wenn es dir heute noch keiner gesagt hat dann sage ich dir jetzt danke. Danke für Dein Dasein in Deiner Familie.

Alles Liebe Dir und bis bald!

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