
extraETF Podcast – Erfolgreiche Geldanlage mit ETFs· Folge 300
#300 166.000 Depots analysiert: Das machen die meisten falsch | extraETF Talk
Mittwoch, 15. Juli 2026 · 32 min
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Shownotes
Freu dich auf spannende Daten, überraschende Erkenntnisse und praxisnahe Tipps rund um ETFs und Portfolioaufbau.
Zum Jubiläum haben wir eine besondere Folge für euch: Gemeinsam mit Axel Haus werfen wir einen Blick auf den Vanguard Portfolio Check, für den mehr als 166.000 echte Anlegerportfolios ausgewertet wurden. Wie investieren Privatanleger heute wirklich? Welche ETFs sind besonders beliebt? Welche Fehler werden immer wieder gemacht? Und was kannst du daraus für deinen eigenen langfristigen Vermögensaufbau lernen? Freu dich auf spannende Daten, überraschende Erkenntnisse und praxisnahe Tipps rund um ETFs und Portfolioaufbau.
Ein herzliches Dankeschön an alle Hörerinnen und Hörer, Gäste und Partner, die den extraETF Podcast in den vergangenen 300 Folgen begleitet haben. Schön, dass ihr Teil dieser Reise seid – auf die nächsten 300 Folgen! Viel Spaß beim Anhören!
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Zum Vanguard Portfolio-Check
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Hast du dir schon mal Gedanken gemacht und überlegt, ob dein Portfolio eigentlich richtig investiert ist? Da habe ich heute vielleicht was für dich. Denn wir haben gemeinsam mit Wenger eine Studie gemacht. da haben wir hundertsechzigtausend Anleger-Depots analysiert und versucht herauszufinden wie angelegt wird Und vor allen Dingen auch gibt es Verbesserungen oder Fehler die vielleicht sogar gemacht werden.
Und das Schöne ist diese Studie kannst du natürlich auch selber für Dich anschauen und daraus dann Rückschlüsse für deinen Portfolios ziehen. Wenn Du also genau wissen willst Folien so tut, dann solltest du dir den Talk heute unbedingt anschauen. Viel Spaß! So bevor es jetzt aber in unser Gespräch geht nochmal ein Hinweis in eigener Sache der neue extra ETF Portfolio Tracker ist da das perfekte Tool für alle die ihr Vermögen nicht nur beobachten sondern wirklich verstehen möchten.
Egal ob du mehrere Depots bei verschiedenen Brokern hast, wissen willst wieviel Apple, Microsoft oder Tesla wirklich in deinen ETFs stecken. Oder du herausfinden möchtest ob du unbewusst Klumpenrisikern hast. der Portfoliotracker zeigt es dir. Visuell Daten basiert und natürlich vollkommen intuitiv! Mit unserer einzigartigen X-Ray Funktion, dem detaillierten Performance-Analysen, dem Dividendenkalender und der automatischen Synchronisierung deiner Depots hast du alles im Blick – und das ganz ohne Exelkaus.
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So jetzt wünsche ich dir aber ganz viel Spaß und interessante Informationen in unserem heutigen Talk! Achso schön dass Du heute hier nach München gekommen bist in unser Studio. Wir haben ja in den letzten Monaten auch mit Kollegen von Dir an einem großen Thema gearbeitet wo wir heute darüber sprechen wollen und zwar den Avenger Portfoliode Check große Studie Anleger die POS analysiert haben.
wir durften Teil davon sein. schön dass du da bist. Ja vielen Dank. ich freue mich sehr das hier bei dir, bei extraitf sein darf im menschen und freu mich aufs Gespräch. ja wir müssen natürlich darüber sprechen wenn wir schon mitpartizipierter haben. sozusagen magst du mal ganz kurz vielleicht erklären zum einsteig was den genau der Portfolio check ist und wer sie da gemacht habt und vor allen Dingen auch warum er es gemacht hat.
sehr gerne. also der portfolio check ist quasi eine Analyse, eine Bestandaufnahme darüber wie die Portfolios in Deutschland aussehen. Und das kann man auf verschiedene Atomweisen tun und man kann zum Beispiel zu einer Bank oder einem Broker gehen und sagen hey was machen denn eure Anlegerinnen und Anlegers?
Dann hat man aber nur dieses eine Bild. wir wollten ein möglichst breites Bild bekommen und dann hatten wir die Idee solche Portfoliotracker wie zb extra ETF-Eiten hat zu fragen hey können wir zusammenarbeiten? wollen wir uns das mal in Detail anschauen? Das gute an dieser Studie ist, dass wir uns echte Portfolios anschauen.
Also nachweislich wirklich echte portfolios die wir anonymisiert erhalten haben und dann analysieren konnten. Das Coole ist, wir haben am Ende jetzt wirklich ungefähr hundertsechsund sechzigtausend Portfolios, die es auch so in der Realität gibt, die wir detailliert analysieren können. Ja da hat er Gett Kynn und Paket auch noch mitgemacht also sie wollen man natürlich auch nennen.
Also alle drei sozusagen haben wichtig du hast schon gesagt anonymisiert nicht rückschließbar Daten geliefert auch nicht an euch, sondern an die Universität Marburg. Und dort wurde das dann von dem, wie nennt man es da ein Lehrstuhl? oder vom wissenschaftlichen Team? Genau! Es ging nicht an die University Marburgs und es ging an Professor Stolper und an Dr.
Scheldt von der Universität in Frankfurt. Und die beiden Menschen, also Prof. Stolpe hat den Lehrstühl für Household Finance, also für genau das was wir uns anschauen wollen an der Uni in Marburg Und die beiden haben dann für uns die Datenarbeit gemacht. Das war wirklich viel Arbeit, also Datenangleichen analysierbar machen und somit haben wir wirklich absolute Vollprofis auf dem Thema da draufschauen lassen.
Du hast schon gesagt, die drei Portfoliotracker extra ETF get grand paket haben Daten geliefert auf einem aggregierten Level so dass wir Durchschnitte über die Zeit angucken konnten und da kommt mir wirklich spannende Sachen lernen. Ja, da schauen wir auch bestens rein weil wir haben auch ein paar Grafiken mitgemacht.
vielleicht zu Beginn gibt es denn irgendwas wo du jetzt gesagt hast okay also das hätten wir so nicht erwartet weil ich kenne natürlich so bisschen wie unsere Anleger investieren. Wir sind sehr ETF-lastig sage ich jetzt mal. bei den anderen weiß ich's nicht so. aber was waren so die großen Überraschungen?
Also, ich glaube der Schocker-Peep aus, ja? Wenn wir uns einzelne angeschaut hätten, hätten wir wahrscheinlich auch wildere Dinge gefunden. Wir haben uns aber insgesamt das angeschauen und die Überraschung ist eine positive. Die Überraschung ist, Anleger machen vieles richtig. Anlegerscheinen auf die Kosten zu achten werden auch kostensensitiver über die Zeit.
Anlägerinnen-Anleger setzen sehr viele ETFs ein also wirklich erfreulich und innerhalb der ETFs streuen sie breit. also nehmen einen breit gestreuten ETF beispielsweise und somit sind so ein paar Sachen von denen wir sagen das es gut für eine sinnvolle langfristige Vermögensanlage die sich wirklich in den Daten finden.
Also, die Überraschung wie gut manches gemacht wird war eher auf der positive Seite. Jetzt muss man natürlich sagen... Die Gruppe, die solche Tools nutzt sind natürlich auch ich sage jetzt mal Leute mit Leidenschaft an Finanzen, die wollen ihre Videopo im besonders schönen Farben und Auswertungen sehen.
kann sein dass es vielleicht ein Tick gebar erst ist. Ja das hätte ich auch noch angesprochen. Ich glaube es ist nicht nur einen Tick verzerrt sondern das spielt eine große Rolle. Also wir haben hier Menschen, die ein Portfolio haben. Die ETFs besitzen... und die online zu einem Portfoliotracker gehen, um noch mehr darüber zu erfahren.
Das sind informierte Kunden, die dadurch noch mehr Informationen erhalten... Also es ist eine Anlegerschaft in dem Segment der Privatanleger eher als sofistiziert bezeichnen würden? Aber es würde im Unkehrschluss auch bedeuten – das sage ich jetzt mal so frech – wenn man einen Portfolio Tracker nutzt und seine Finanzen besonders gut überwachen kann, trifft man auf bessere Anlageentscheidungen unmöglich!
Ja, weil man Fehler entdeckt. Klumponisierern vielleicht entdecken könnte auch der Grund sein. Vielleicht haben wir die ja zur besseren Anlegerin gemacht. Womöglich ist gut? Es gibt natürlich immer diese psychologischen Sachen aus der Verhaltensökonomie. Also langfristig immer sinnvoll investieren muss nicht schwer sein aber die Psychologie spielt eine wichtige Rolle.
können wir gleich auch noch im Detail zu sprechen? Das Entscheidende ist tatsächlich Wir blicken hier auf ein Klientel was sich bewusst damit auseinandersetzt. Und deswegen haben wir die Studie auch gemacht, weil andere können jetzt schauen okay wie sehen den Portfolios in Deutschland aus? Was machen denn andere Anlegerinnen und Anlegers?
kann ich davon vielleicht lernen? das ist auch eine Intention der Studie. Ja schauen wir doch mal eine Grafik an die die da auch gerade dazu passt vor allen Dingen auch im Zeitverlauf nicht schuldigung es ist nicht im zeitverlauf also kleiner Zeit Verlauf vor allem aber nach Größe des Portfolio's. ja was wir hier sehen Und das ist die große Aussage, die drüber steht.
Die ETFs bilden den Kern des Portfolios und wenn wir hier von links nach rechts gehen und ich ordne es gleich ein sehen wir dass auch über die Zeit oder über die Portfolio Größen ETFs wichtiger werden. Wir haben Portfoliokrößen unterteilt in Stufen von null bis fünf tausend Euro bis hin zu hunderttausend euro bis zweihundfünfzigtausende Euro.
sehr wohlhabende Menschen ausschließen, weil die haben manchmal einen Berater oder sind ein anderer, wie soll ich sagen andere Art von Mensch also anderen Zugang zu Geldanlage manchmal. Deswegen haben wir bei zweieinfünfzigtausend den Cut gemacht und gesagt okay wir wollen die breite Bevölkerung haben ja auch kleine Portfolios uns betrachtet so dass das eine was hier unterteilt ist und wir sehen je größer die Portfolius desto höher der prozentuale Anteil von ETFs.
Und wir sehen auch, weil wir zwei Zeiträume betrachtet haben. Sowohl Mitte-Mitte-Zwei-Tausend-Treiundzwanzig als auch Mitte-Zwoch-Zwanzig. Da sehen wir das über die Zeit, also zwei Jahre nebeneinander betrichtet in jeder Portfoliogröße – die Bedeutung von ETFs ebenfalls zugenommen hat! Was mich gewundert hat ein bisschen, wenn man jetzt mal den orangenen Balken anschaut.
Also sagen wir die dunkelbraunen Balkene also der größeren von den nicht grünen. Das sind ja die klassischen offenen Aktienfonds oder offenen Fondsaktienanleihen dass der Anteil gerade bei Anleger mit weniger vom Bögen hier höher ist. das finde ich überraschend weil ich dachte eigentlich Leute die jetzt gerade mit dem Kapitalmarkt beginnen die greifen gleich einfach zum ETF, aber anscheinend ist es nicht so.
Ja man müsste jetzt wirklich anfangen einzelne Interviews zu führen. was wir vermuten dahinter ist das Anleger anfangen mal ein Portfoliotracker zu benutzen mit dem was gerade da ist. also sie sehen okay ich habe das im Portfolio Woher dieser Investmentfonds auch kommen mag, da wurde vielleicht ins Portfolio reinberaten durch eine Bank und dann fangen sie an das zu tracken mit einem Portfoliotracker.
Und stellen dann fest AOK. Vielleicht kann man auch was anderes machen, vielleicht sind auch ETFs spannend. Insofern gibt es schon einige die mit dem Investmentfond investieren aber noch ein kleines Portfolios haben und der Westman vorne größere Rolle spielt ist aber auf etwas was uns erzählt wird auch von dir und von Hundertdaten an wieder, dass das über die Zeit dann eher in den ETF-Bereich geht.
Ja, wir spannen. Einzelaktien sind auch relativ hoch. Witzige Weise. bei uns haben ja ungefähr seventy fünf Prozent ETF Bestände. und ungefähr zwanzig Prozent Aktien. Das heißt, da liegen unsere Nutzer sogar noch deutlich über dem Schnitt. was getüchtigt ist erklärt als extra ETF. Wäre ja schlimm wenn dann die Leute eher mehr Aktien hätten als ETFs.
Select im Namen! Ja aber das ist interessant. Okay super jetzt ist die Frage halt... Gehen wir mal auf den ETF Anteil. Was habt ihr denn da herausgefunden? Also was wird gekauft. Ich würde jetzt mal unterstellen, breit gestreut, du hast es vorhin auch schon so ein bisschen erwähnt. aber es gibt natürlich auch so Themen wie kürzliche Dilligenz, was ja dem Juli-June-Fünfundzwanzig, also vor einem Jahr vielleicht noch nicht so ultra hype war als jetzt, aber gibt ja auch nur andere Themen.
Befans war da zum Beispiel größer. Was habt Ihr da so festgestellt auf der ETS Seite? Also erstmal eine ganz allgemeine Antwort. im Bereich der Themen ETFs, Themen Investments sehen wir das vor ein paar Jahren unabhängig von der Studie. Vor ein paar Jahre die Nachfrage noch größer war als aktuell. also aktuell wenn man sich zum Beispiel die Top-Zwanzig ETFs anschaut dann sind da nur noch so was wie Verteidigungsindustrie oder künstliche Intelligenz.
früher war das mehr da waren noch erneuerbare Energien dabei da waren immer mal einzelne Themen auch, die sich da in die Top-Zwanzig vorgearbeitet haben. Jetzt ist es etwas weniger und wir als Vanguard haben ja nicht so einen großen Fokus auf die Themen ETFs sondern wir denken Themen sind schon in den Breiten mit abgedeckt.
Und wenn wir jetzt in die Studie reinschauen, da beobachtet noch das ganz spannende und zwar wenn wir das ETF Segment isolieren also alle ETFs, einhundert Prozent. Da sind nur vier Prozent im ETF-Bereich in Themen ETF's. Und das werden dann so was wie Künstlerinnen, die Gänze, Rüstungen und diese ja?
Genau das! Also ja... Ein Thema, was nicht ein... also Index basiert ist das meist auch. Das ist ein Themenindex aber war es jetzt nicht auf einem breiten Index wie dem Funktional World, dem DAX oder dem europäischen Index. Was da immer etwas nicht darauf basiert sondern was wirklich aufm Thema Und diese machen nur vier Prozent aus.
Was uns freut, ist dass die breit diversifizierten ETFs wie zum Beispiel weltweit gestreute ETF im Aktienbereich vierundsechzig Prozent ausmachen und darüber hinaus der Rest in USA oder anderen Regionen liegt. also USA Europa vor allem. Also haben wir mit USA Europa, was ja auch breit gestreut sein darf.
Plus weltweite ETFs haben wir den Großteil des ETF-Segments dann abgedeckt, was wir in der Studie beobachten und eben nur vier Prozent im Trend und Themenethefs. Würde vielleicht auch eine Erklärung sein, warum der Aktienanteil so hoch ist? Dass die Leute sagen okay ich habe hier meinen Kern, Weltportfolio wie auch immer aufgestellt und wenn ich jetzt gezielt irgendwelche Schwerpunkte setzen will, dann kaufe und kaufen nicht über einen Chemien ETF oder so ein Segment rein.
Ist im interessanten Punkt weiß ich nicht, aber man könnte die Daten so lesen weil wenn wir wieder an die vorherige Grafik denken dann war ja der andere große Teil Einzelaktion. Und das machen die Anleger, die wir hier betrachtet haben tatsächlich vielfach. Entweder kriegt man den Zugang zum Kapitalmarkt und man investiert in Einzelaktien.
Oder es könnte sein, dass viele das ein Stück weit spannender finden bei der einzelnen Stories. Unternehmensspezifische Themen, Rolle spielen. Und beim ETF oder einem breit gestreuten ETF ist einfach die Partizipation am Aktienmarkt. Bei einer einzelnen Aktie habe ich noch eine Unternehmen-Story dahinter.
Das hat mehr Aufregung. Will ich niemandem ausreden? Das Problem ist nur, in der Breite gibt es keine... Oder unter dem Strich sind die Aktien picker. Die dann sagen hey ich hab da was, da was. Sind langfristig durchschnittlich zumindest nicht erfolgreich als breit gestreute Investoren. aber ich verstehe dass das ein gewisser Gusto dafür ist weil eine andere Art von Aufregung mit einem her geht.
Ja man ist es... Das ist da würde ich sagen so der einzige emotionale Nachteil von dem ETF dass es halt, ich sag jetzt mal langweilig ist. Du bist im Kapitalmarkt bis in drei, vier, fünf oder mehr Tausend Aktien investiert? Das ist gut! Du weißt das funktioniert, du kriegst dir Rendite aber es kann noch nicht alles gewesen sein, weißte ich mein Richtung und da ist eine Einzelakze.
dann einfach was um ein bisschen näher an der Wirtschaft vielleicht irgendwie dran ist ums Gefühl hat einen Teil zu sagen. Ja genau also... Ich mache immer einen interessanten Vergleich die Ich glaube, dass im Gehirn dieses ich setze Geld ein. Ich hoffe das Geld wird mehr! Das kann so ähnliche Bereiche, glaub' ich triggern.
Ich setze auf Rot und spiele Poker. Ich kaufe mir diese Aktie. Und das ist aber so wichtig, dass man versteht, dass es voneinander trennt... ...und dann kommt jetzt noch ich investiere in einen ETF. Das ist ja natürlich viel langweiliger als andere Sachen. Aber jetzt müssen wir aufpassen mit diesem Wort langweilig.
Wir haben lange diskutiert, worum es benutzt und wo sie nicht benutzen? Wir haben inzwischen einen ganz guten Insta-Channel als Manga Deutschland... ...und da wird dann am Ende manchmal so reingeflüsterte Boring Investing! Und das ist was man glaube ich schon tun darf weil Boring investing kann mit sehr guten Anlagergebnissen einhergehen langfristig.
Da wollen wir ein bisschen die Aufregung rausnehmen und ich glaube dass ist sehr wichtig weil mit dieser Aufregung können auch Enttäuschungen hergehen. Und ich bin auch der Überzeugung, wenn ich jetzt angenommen habe mal viel Geld zur Seite gelegt, dann wäre es ein hunderttausend Euro. Ich glaube nicht dass man diese einhundertausend Euro aufregend anlegen würde, wenn man alles anlegen muss sondern vielleicht nur einen kleinen Teil davon.
aber breit gestreut ausgewogenes Portfolio was langfristig orientiert ist Warum nicht, ja? Kann man größer und antaren. Nee auf jeden Fall. aber apropos ausgewogenes Portfolio weil da habt ihr auch was festgestellt das ist ja auch so ein bisschen mein Lieblingsthema. momentan Moment baue ich die Grafik hier also ungefähr Ja Ich habe jetzt mal das aufgerundet ungefähr ninety fünf Prozent der Portfolien ist in Aktien investiert.
Das ist Auf der eine Seite sage ich immer verständlich weil das einfach die höchste Retite, mit Abstand höchstere Retite in den letzten Jahren gebracht hat und langfristig auch. Das seien wir die ganze Zeit. auf der anderen Seite finde ich es. also finde ich dass auch ein bisschen vielleicht übertrieben oder?
Also man sollte doch irgendwie Anleihen im Gebot haben. Das wäre wünschenswert. Also gerade nach Risikoneigung und Nachanleger ist es sicherlich nicht verkehrt über Anlein nachzudenken. wenn Wir uns fragen, ist dieser Anteil von fünfundneunzig Prozent in Aktien. Ist der sinnvoll? Würde ich sagen für ausgewählte manche Anleger kann das der Fall sein wenn der Anlagehorizont lang genug ist.
Wenn ich zum Beispiel sage Ich habe zehn oder zwanzig Jahre Anlage-Horizont und die jährliche Landite Erwartung ist gegebenerfalls höher dann kann man es schon tun. Aber ich glaube, hier spielt ein ganz anderer Faktor eine wichtige Rolle. Und zwar dass wir mit den Daten die wir sehen nur investierte Portfolios betrachten und nicht das Haushaltsvermögen.
Das Haushalts-Vermögen hat wahrscheinlich noch Barmittel also entweder auf dem Konto oder auf einem Tagesgeldkonto oder unter Kopfkissen oder wo auch immer die Deutschen ihr Geld horten. Und es gibt Immobilien und andere Vermögenswerte. Die sind ja nicht beobachtet. Das heißt die Vermögenstruktur sagt ja nicht aus, dass über neunzig Prozent in Aktien sind.
Sondern die betrachteten Portfolios sprechen für über Neunzig prozenten Aktien. Mein Wunsch wäre jetzt naja wenn auch Geldbestand da ist vielleicht kann man den investierten Teil noch größer machen aber dann nicht unbedingt alles in Aktie sondern vielleicht auch Anleihen bei mich und wie du es schon erwähnt hast.
Ja das ist natürlich ein Argument dass man sagt man hat nur das was im Portfolio drin ist und der private lege hat ja immer noch eine gute alternative auf dem tagesgeld etwas zu packen, dass es dann natürlich im portfolio sozusagen nicht drin gab. die tracker haben das zwar auch also man sieht er die cashkode aber im portfolio ist es nicht drin außer es wäre da ein geldmarkt etf oder sowas.
das ist in der taten argument. wenn man jetzt sagt man investiert in online Da gibt es ja auch ETS dafür, wo man dann breitgestreut investieren kann. Macht das Sinn? Dann einfach zu überlegen so wie bei einer Aktienanlage ich einen weltweit gestreut anleihen mit entsprechenden Breitenstreuen oder... Wie kann man da so grob jetzt ohne ins RL zu gehen davorgehen?
Also kurz gesagt Anleihe ETFs machen das Ganze einfacher Weil Anleihen sind etwas komplizierter als Aktien. Bei Anleinen ist die Frage, wie ist die Restlaufzeit? Wie ist die Verzinsung? oder es kann auch einen Coupon geben. Wenn ich bis zum Auslauf der Anleihe halte und so weiter und so meint er... Der Prolität wahrscheinlich auch welchen Schulten.
Ich habe Währungen vielleicht noch ja Das spielt alles noch in Zürich die Rolle. was die Redite erwarten betrifft Ja also das ist etwas kompliziert da. diese Komplexität kann man dann über ETFs etwas rausnehmen, wenn man sagt okay man investiert breit gestreut in Anleihen und bekommt als Rendite Erwartung.
Ja ungefähr abhängig vom Zinsniveau das halt was eben gerade die Rendite erwartungen ist. also ich glaube unsere Schätzungen soll es keine Prognose sein aber ungefähr eine Schätzung für die nächsten zehn Jahre. bei weltweiten Anleinen ein Euro. abwährungsgesichert sind so drei Komma sechs Prozent pro Jahr übernächsten zehn Jahre.
Und das Entscheidende ist, wenn man Aktien mit Anleihen mischt, dass die Anleih so eine Pufferfunktion übernehmen können. Zum einen ist der Gleichlauf zwischen Aktien und Anleinen nicht gegeben. Wenn zum Beispiel europäische Akzene fallen, fallen wahrscheinlich auch amerikanische Akzen oder zumindest sind sie ähnlich.
Bei Anlein hat es noch mal so. ein Diversifikationseffekt. sagt man, dass wenn die Korrelation, also der Gleichauf nicht in der Nähe von eins ist dass so ein Portfolio Schwankungsärmer machen kann. Und das zweite ist, dass die Schwankung breite bei Anleihen grundsätzlich geringer ist. Also wenn ich sage, ich möchte... Ich kann nicht schlafen und wenn ich im Minus bin dann bringen Anleien was.
Somit kann man auch in Schwank- wuchs Phasen diesen, wenn es mal runtergeht, das so ein Schüppheit abfedern und das alles führt zu einer Pufferfunktion von Anleineportfolien. Wir haben ja gehört, eher finanzaffin sind, erfahrene Anleger. Habt ihr irgendwie auch untersucht was die so in Krisenszenarien gemacht haben?
Weil da wäre jetzt spannend zu erfahren wurde dann da auch aus Panik sozusagen verkauft weil sie ja auch vielen Aktienindustrie haben oder ganz das Gegenteil ist passiert. ich habe schon eine Vermutung was ist denn rausgekommen? Also wir haben uns nur einen schwankungsintensiven Zeitraum angeschaut, also zwischen zwanzig-treinzwanzig und Mitte zwanziv-fünfundzwanziger gab es diesen einen Fall in dem's gewackelt hat an der Börse als die US-Regierung am OS Handelszölle angekündigt hat.
Und das haben wir uns angeschaudet was da passiert ist. Das ist auch weil ich am Anfang sagte dass überraschendes eher etwas Positives, das ist auch was was uns richtig freut! Also, was ist passiert am sogenannten Liberation Day? Ich glaube, zehnter April war das doch oder? Ungefähr, also vielfach im April letzten Jahr.
Das Handelsvolumen liegen deutlich hoch. Mir erinnern uns ja noch dass alle an dem einen Tag sehr aufgeregt waren. Die Broker wurden vielfach frequentiert durch Website-Besuche oder Appbesuche der Nutzer. Es war extrem viel los! Also das Handelsvolumen ist gestiegen. Das beobachten wir auch in den Daten.
Und jetzt müssen wir natürlich differenzieren, warum ist das Handelsvolumen gestiegen? Waren es eher Käufe oder eher Verkäufer? Beides ging hoch. aber die Käufer gingen ebenfalls stark hoch und es war nach wie vor so dass an diesem Tag selbst und um diesen Tag herum Die Käupe, die Verkäuve deutlich überwogen.
Also es wurde also. Natürlich haben manches zum Verkaufen leider genutzt. Leider muss man im Nachhinein sagen Aber viele haben es auch genutzt zu sagen, okay jetzt bekomme ich ja das gleiche vielleicht günstiger also manche Menschen nachgekauft. Und was cool ist wenn wir jetzt differenzieren zwischen zwischen ETFs offenen Fonds und Einzelaktionen und betrachten einen Zeitraum vor der Ankündung also vor dem Schock.
Dann hatten wir in ETF-Zuflüsse, in offenen Forst ungefähr null. Und in einzelnen Aktien hatten wir auch Zuflüssen. und dann kam dieser Tag an den er so gewackelt hat. Da hatten wir bei ETFs starke Zuflüsser, indem was wir beobachtet haben, bei offenen forst kleine Abflüsse oder bei Aktien starke Abflüssen vergleichsweise.
Aber bei Aktien wurde dann die Phase danach, also die sieben Handels-Tage. Danach wurden dann genutzt um eher zuzukaufen. Wenn man schnell raus und dann wieder rein und bei ETFs eher so strategisch, so hamstermäßig, klicke ich günstig, da kaufe ich jetzt mal nach. Bei Sparpläne oder keine Ahnung was da alles reingeflossen ist?
Ich habe mal von einem Formanager gehört der sagte ja ich kaufte es ja weil er es haben will. Also nicht auf das zu handeln. Scheinbar wollen die ETF Anleger die ETFs haben und kaufen nach Und bei Einzelaktien wurde das auch genutzt, um zu versuchen diese Schwankungsphase für sich zu nutzen. Aber insgesamt ein Bild was uns sehr freut.
also insgesamt wurde in der Krisenphase nachgekauft. man muss dazu sagen es war auch kein... Crash, ja. Sondern kurz vor Stick mal... Ja aber das ist ja ordentlich stark runtergegangen, die Kurse. also da kann ich mich schon noch an die Berichterstattung erinnern und es war ja schon so ein bisschen Krisen.
Es war ein kleiner Crash, aber es waren jetzt nicht die minus-fünfzig Prozent, die man an anderer Stelle manchmal gesehen hat wenn's eine tiefere Krise ist Und in dem Fall haben Käufer das genutzt um das Portfolio aufzustocken. scheinbar. Aber das zeigt auch vielleicht noch mal auf das Bild vom Anfang zurückzukommen, dass vielleicht doch eher so eine Core Satellite Strategie gefahren wird.
Ich habe hier wirklich einen Kern von ETFs. Das ist meine Altersvorsorge. Vielleicht hab ich dann ein Sparplan. also ich sammle da wirklich Anteile in einer Anlageklasse Aktien an und möchte die möglichst lange halten, bis ich halt davon irgendwann erleben kann. Und bei den Aktien ist es vielleicht so ein bisschen doch eher dann spekulativ und man reagiert schneller und man will vielleicht auch mal schnellen Euro irgendwie machen.
Zeigt das ja eigentlich? Wir wissen uns nicht im Detail! Ich würde es mir wünschen weil ideal wäre es doch wenn jemand diese Aufregung am Kapitalmarkt unbedingt braucht zum Beispiel durch Einzelaktie da kann man das her tun. Aber dann finde ich es gerade sinnvoll, wenn man noch einen Kern hat. Wenn wir jetzt übergeordnet schaut in der App bei euch auf der Webseite ja auch Teilbereiche nochmal analysiert.
da gibt's Bereich wo mal richtig die Nummer nachlesen kann. das verlinke ich am besten alles in der Videobeschreibung. Gibt sie jetzt so aus deiner Sicht drei Erkenntnisse wo du sagst Das sollte man jetzt mitnehmen für seine persönliche Geldanlage? Die erste Erkenntnis ist die, die Leserinnen und Leser für sich selbst treffen.
Also bitte Studie lesen! Weil man kann sagen was machen denn andere Anleger wie ich? Wir haben ein Bild von Anlegern und die tun verschiedene Dinge und da kann man vielleicht davon lernen was andere machen. also zum Beispiel ETFs spielen eine Rolle. Wie sieht das Profil über die Zeit aus? Das ist die große Intention der Studie lernen.
Das zweite, was ich hervorheben möchte ist bei Vanguard sagen wir mal stay the course also bleib am Ball. wenn ich eine langfristige Wenn ich ein langfristiges Anlageziel habe zum Beispiel Ich hab einen Sparplan und wenn ich es schaffe dann schiebe ich noch ein bisschen mehr da rein Und ich muss jetzt in den nächsten zehn Jahren nicht unbedingt ganz Geld ran.
Dann bleibt bitte bei dieser langfristig aufgesetzten Anlagestätologie mit Ziel das die Disziplin und das beobachten wir in der Studie dass die zweite Erkenntnis eher regelmäßig zukaufen ist, langfristig sinnvoll für den Vermögensaufbau. Und das Dritte ist achte auf die Gesamtkosten ein Portfolio also.
wir sehen dass über die Zeit und spielen auch Finanzportale wie X-Rate eröffnet vor eine Rolle was die Finanzbildung betrifft. es sei da so, dass Kosten fressen die Rendite auf. wenn ich einen teuren Investment vor habe dann schmälern die Kosten ihren Dieter. Das lernen die Anleger über die Zeit, also achte auf die Gesamtkosten, Importfolio.
andere Anlegers tun es auch, siehe unsere Studie. Also was lerne ich von anderen Anbietern? Diszipliniert kosten! Ist eigentlich das, was wir die ganze Zeit schon sagen. jetzt haben wir's noch mal wissenschaftlich so bisschen analysiert. Ja aber cool die Daten zu sehen oder? Auf jeden Fall ja... Wir machen das nochmal.
Ich weiß gar nicht, wie eure Pläne da sind und man würde es in fünf Jahren jetzt noch mal machen? Was würdest du dir dann wünschen was sich dafür ändert hat? Also wir freuen uns selber wenn wir eine wiederkehrende Publikation daraus machen. Gut dass Du fünf Jahre sagst. bis dahin ist viel Arbeit zu tun für Euch im Finanzbild.
Wenn er aus Altersvorsorge die Pro ist auch das auf vier Jahre so zu sein. Ja ich glaube das Entscheidende Gerade, weil du alles vorsaube ansprichst. Gerade bei der Rentensituation und bei allgemeinen der Haushaltslage. wir haben sieben- dreißigkommen fünf Prozent Haushaltsvermögen in Cash oder cash nahen Produkten.
das müssen wir irgendwie rentierlich anlegen nicht alles gefähr aber ein Stück davon kann durchaus in diese Richtung Kapitalmarkt schoben werden. also ich möchte dass in fünf Jahren die Cashquote deutsche Haushalte niedriger ist. Wie schaffen wir das? Natürlich nicht, wenn wir allen sagen hey komm schieb dein ganzes Vermögen jetzt mal nur in Aktien.
Weil Aktien sind ja bei dem was wir betrachten die also Die Anlage lassen mir meist Potenzial aber auch der meisten Schwankungsbreite Sondern vielleicht schaffen wir es Anleger, die eine andere Risikoneigung haben und wegen der Risikonneigo nicht investieren. Vielleicht schaffen wir sie auch im Kapitalmarkt zu bekommen Und die dürfen dann mehr Handleihen nehmen.
beispielsweise Das Anleihen in fünf Jahren eine größere Rolle spielen wäre auch wünschenswert. Schauen wir mal was, was wir dafür tun können. ich glaube der nächste Initialzünder wird letztendlich das Altersvorsorge deposern wo sich sehr wahrscheinlich viele wenn nicht sogar alle Menschen einmal in Deutschland nochmal geballt sozusagen haben das Thema Alters-Vorsorge kümmern und früher oder später da man auf der Folie auch gesehen hat, wie wenn man klein anfängt sozusagen und wenn man dann mehr vermögen hat was man da auch lernt.
Also sprich mal schichtet um einen ETS reduziert damit ja die Kosten. das sind ja alle the learnings die dann auch hoffentlich stattfinden. bei einer deutlich größeren einzelnen Menschen also im altersvorsorge depot glaube ich liegt die große chance darin dass wir den menschen in deutschland vermitteln anlegen ist sinnvoll und die Schwelle Geld anzulegen, die niedrigere wird.
Weil man Berührpunkte damit hat. Und deswegen staatlich initiiert ist das super für die Haushalte, für die Rentensituationen und aber auch für die Kapitalmarktpartizipation. Die sowieso schon besser wird, aber die Vergleich zu anderen Ländern noch ein bisschen aufholpotenzial hat. Bei uns im Tracker kann man ja auch so einen Kostencheck machen.
Das heißt, man lädt sein Depot rein und dann gucken wir bei jedem Fonds oder ETF wie der durchschnittliche Bestand ist und rechnen die Gebühren aus, die da bezahlt werden. Und das sieht man dann auf den ersten Blick gleich wenn man ein aktiv gemenschen Fonds hat mit hohen Gebühren, ob sich das rechnet oder beziehungsweise was er kostet, kann man am besten mal ausprobieren neben den ganzen anderen Vorteilen, die wir in Tool haben.
Super, vielen Dank Axel. Sehr spannend also. wir verlinken eine Menge in die Videobeschreibung. da kann man sich die Studie dann auch runterladen und von anderen lernen. das ist eigentlich das Beste einmal gucken. Man muss nichts Neues erfinden. es gibt so viele Leute die schon viele Erfahrungen gemacht haben.
warum mich an der Erfahrung dann sich orientieren und für seine Persönlich-Geldinlage umsetzen. Vielen Dank für deine Zeit und gerne bis zum nächsten Mal. Besten Dank hat Spaß gemacht! So das war der Talk mit Axel Haus Zum Vanguard Portfolio Check. Ich habe es im Video schon erwähnt, in der Videobeschreibung findest du noch mal weiterführende Links zur Studie und zu einzelnen Bereichen die Du auf der Vanguard-Webseite jeweils dann in Ruhe nochmal nachlesen kannst Wenn Du Fragen hast dazu gerne Kommentare stellen natürlich gerne das Video teilen Und auch liken und dann sehen wir uns bald wieder hier auf dem Kanal von extraetf.
ich freue mich bis dann ciao.