Familiensprechstunde mit Katia Saalfrank· Folge 32

Folge 31: „Muss er da wirklich durch?“ – Wenn Eingewöhnung sich für dich nicht richtig anfühlt

Montag, 24. August 2026 · 40 min

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Shownotes

Ein kleines Kind sagt plötzlich zu allem nur noch „Nein“ und scheint im totalen Widerstand. Zu Hause wird der Alltag schwer - und gleichzeitig steht eine belastende Kita-Eingewöhnung im Hintergrund.

In dieser Folge sprechen Bob und ich über ein Kind kurz vor dem zweiten Geburtstag, über Trennung, Eingewöhnung, eigenes Bauchgefühl und die Frage, wann ein Nein mehr ist als nur ein entwicklungsbedingter Widerstand.
Wir sprechen darüber:

• warum das Nein eines Kindes ernst genommen werden darf

• was Eingewöhnung mit Sicherheit zu tun hat

• weshalb Weinen zwar dazu gehören darf aber nicht automatisch bedeutet, dass ein Kind „da eben durchmuss“

• wie Eltern sich gut sortieren und ihr eigenes Gefühl ernst nehmen können

• und warum Eltern in der Eingewöhnung wesentlich für den Prozess sind
Es geht nicht darum, Trennung um jeden Preis „durchzusetzen“. Sondern darum, genau hinzuschauen: Was braucht dieses Kind, um sich sicher genug zu fühlen?

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In dieser Folge erwähnte Angebote und Informationen:

Bobs neue Bücher findet ihr u.a. hier:
"Wie kommt mein Kind gut durch die Schule" (penguin.de/buecher/bob-blume-wie-kommt-mein-ki…) und
"Lesen. Schreiben. Ein Plädoyer für ein besseres Miteinander" (shop.duden.de/Lesen.-Schreiben.-Ein-Plaedoyer-…)

Mehr zu Bob findet ihr auf seiner Webseite bobblume.de

Weitere Angebote:

Wenn du mit mir in einer persönlichen Beratung oder einem pädagogischen Coaching online oder in meiner Praxis vertraulich sprechen möchtest, kannst du dich hier informieren: Video- oder Praxisberatung von Katia (familiensprechstunde-saalfrank.de)

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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Herzlich willkommen bei der Familien-Sprechstunde mit Katja Saalfrank. In diesem Podcast geht es um Bindung und Beziehung, um das Zusammenleben von Erwachsenen und Kindern und um das was hinter dem Verhalten von Kindern wirkt. Ich bin Katja Salfrank. ich bin Diplompedagogin, Familientherapeutin und körperorientierte Eltern und Familienberaterin in eigener Praxis in Berlin.

Ich arbeite bindungs- und beziehungsorientiert. Und begleite Menschen dabei, Kinder besser zu verstehen – und sich selbst gleich mit! Ich freue mich sehr, dass du eingeschaltet hast. Schön, dass Du da bist! Hallo und herzlich willkommen! Ich freu' mich sehr das Ihr mit dabei seid, weil der Familien-Sprechstunde mit Bob Lohme und mir Katja Saalfrank.

Hallo lieber Bob. Hallo und hallo zusammen! Guten Tag! Ja, wir treffen uns ja hier immer um ein paar Fragen durchzugehen die ihr uns geschrieben habt. an Podcast-Familien-Sprechstunde at katja-seifrang.de und in der Vorbereitung habe ich dann immer schon ein paar Gedanken. und ja imaginiere mich mir dich Bob auch immer schon mal so als Gegenüber.

Und bei der Frage als sich da so drauf geguckt habe hab' ich mich gefragt Wie hältst du es mit einem Nein? in deinem Leben. Wie grenzt du dich ab? Wie sagst du nein, sodass ein anderer das nehmen kann? Was weiß ich im beruflichen Kontext oder auch im persönlichen Beziehungen ... Ich finde, dass ist eine spannende Frage wie wir mit einem Nein umgehen was wir eigentlich in uns spüren.

Das ist ne super schwierige Frage! Ich glaube so wie alle habe ich Probleme mit dem Nein sagen und das hat mich aber in meinem Leben immer mal wieder auch so an die Grenzen dessen gebracht, was ich zu leisten im Stande war. Und deshalb bin ich ganz froh, dass sich das jetzt in meinem beruflichen Kontext, ne?

In meiner Arbeit als Vortragsredner und so weiter delegieren kann. Muss ich ganz ehrlich sagen... Ich meine es ist ein bisschen feige, aber ich habe sozusagen ja sozusagen Organisatoren, die das machen können damit ich nicht der Böse bin. Und ansonsten ist das für mich immer eine schwierige Sache. Das Problem ist ja, dass ich auch ganz oft nein sagen muss im Grunde genommen oder müsste.

Weil ich ganz oft angeschrieben werde. Guck mal hier ist eine ganz tolle Petition. Ich habe ein Buch geschrieben und so... Und das ist alles ganz prima! Dass die Leute das machen finde ich total schön. aber ich kann nicht jedes Buch lesen, ich kann mich jedes Buch vorstellen empfehlen. Ich kann nicht jede Petition teilen und ich kann auch nicht jede Masterarbeit teilen für eine Umfrage, ne?

Da würden die Leute auch irgendwann denken so sorry also das wird jetzt ein bisschen viel. Deshalb ist es leider Gottessohn muss ich zugeben dass sich das manchmal auch dann eher ignorieren muss. ich so sagen damit ich nicht nein sagen muss is schon irgendwie bitter weil Leute halt auch auf nines manchmal nicht so gut reagieren.

aber wenn du mich so fragst ich glaube ich könnte das noch besser handhaben. Also ich finde es ehrlich gesagt legitim wenn man sozusagen im beruflichen Bereich, auch gerade wenn man so in der Öffentlichkeit tätig ist und auch sehr viele Anfragen bekommt wo man ja dann auch unter Umständen eben aussortieren muss.

Inhaltlich aber eben auch zeitlich dass man dann das ist ja auch was so ein sachliches Nein! Das kann man finde ich ganz gut auslagern. Ich finde es eben in Beziehungen manchmal gar nicht so einfach sich abzugrenzen Und sozusagen für sich, sich zu positionieren. Und zwar so auch das der Anderes nehmen kann.

und ich finde auch dass es manchmal gar nicht so einfach ist wenn man selbst ein Nein bekommt. also wie geht man dann damit um? Also wir nehmen einen Nein ja auch oft als eine Ablehnung und gehen in die Grenkung rein oder so. Insofern ich finde das ist echt ein spannendes Feld. Ja, ja. Das stimmt und ich glaube das ist ein Feld wo man immer immer daran arbeiten kann.

Ich erinnere mich gerade daran. Ich habe ein Buch gelesen schon zweimal von jemanden Menschen heißt der großer amerikanischer blogger. das buch heißt the subtle art of not giving a fuck auf deutsch übersetzt die subtile kunst des drauf scheißens. Der hat schöne youtube videos und der hatte eins wo Er sagt wenn Also, ich muss so ein bisschen umschreiben.

Aber wenn du zu allem Ja sagst, dann ist das ja irgendwann auch nichts mehr wert oder sowas in der Art? Das fand ich ganz spannend, dass er sozusagen zeigt, dass das Nein als Abgrenzung und auch wenn es sich manchmal komisch anführt aber eben auch Teil der Modellierung dessen ist was man so macht finde ich schon auch wichtig.

Da war mein Ja! Auf jeden Fall gut. zur Frage sind schon ein paar einleitende Gedanken. Das nehme ich schon mal so vorweg und heute hat mir Katinka geschrieben, die natürlich wieder anders heißt. Und ich würde mal Bob gleich an dich übergeben für das Vorlesen der Frage. Liebe Katja lieber Bob! Ich würde mich sehr freuen wenn ihr mir zu Folgen der Frage ein paar Impulse geben könntet.

Unser Sohn wird in ein paar Tagen zwei Jahre alt und unsere Alltag stellt mich aktuell vor einige Herausforderungen. Er sagt zu fast allem Nein. Windeln, Schuhe, Hose, Fahrradfahren, Helm? Er will es auch nicht selbst machen. Mir ist bewusst dass der Wunsch nach Autonomie jetzt gerade in diesem Alter immer größer wird.

Dennoch beschäftigt mich Folgendes Wir hatten vor vier Wochen damit begonnen ihn in der Kita einzugewöhnen. Davor war das Nein-Thema nicht allzu stark Beziehungsweise im Rahmen der unseren Alltag nicht sehr beeinflusst hat. Mit etwas Zeit und spielerische Auflockerungen hatte er dann meist ja gesagt und sich zum Beispiel anziehen lassen oder sich den Helm aufgesetzt.

Die Kita-Eingewöhnung war mit Höhen und Tiefen verbunden, es war sowohl für meinen Sohn als auch für mich eine große Herausforderung. Ich habe immer versucht ihm bezüglich Kita und Betreuerin ein gutes Gefühl zu geben und er hat wirklich sehr tapfer mitgemacht. Er ist zum Beispiel dann selbstständig bei der Verabschiedung zur Erzieherin gegangen, hat aber in ihrem Arm bitterlich geweint und sich die Hände vor das Gesicht gehalten.

Ich habe in der gesamten Eingewöhnung körperlich reagiert und hatte eine chronische Übelkeit und musste oft abends im Bett weinen. Es hat sich einfach nicht richtig angefühlt, auch wenn die Kita und die Betreuerin aus meiner Sicht liebevoll und zugewandt waren. Dennoch wurde mir oft vermittelt dass ich ein Sonderfall sei weil ich nach vier Wochen immer noch in der Früh dabei war.

Die anderen Eltern seien immer nach spätestens acht Tagen gar nicht mehr im Raum gewesen. Das hat mich schockiert weil es mir wahnsinnig kurz vorkommt. Zudem kommt noch hinzu, dass mein Sohn ab der ersten Trennung am sechsten Tag bis jetzt immer wiederholt im Alltag und in der Früh Kita Nein sagte. Alles in allem habe ich mich nach einem besonders schlimmen Tag an dem er während der drei Stunden Trennung laut Erzieherin sehr gelitten und viel geweint hat gemeinsam mit meinem Mann dazu entschieden die Eingewöhnungen nach diesen vier Wochen zu beenden und noch ein Jahr bei unserem Sohn zu bleiben.

Finanziell wird es eine große Herausforderung aber wir werden's irgendwie schaffen! Meine Frage Könnte ein Zusammenhang bestehen zwischen den ausgeprägten Verweigerungen im Alltag? Wir kamen zum Beispiel nicht aus dem Haus, weil er sich gar nicht anziehen liest und Erfahrung in der Kita. Hab ich aus deiner Sicht, Katja, richtig gehandelt die Fremdbetreuung noch etwas nach hinten zu schieben.

Wie seht ihr das Thema Eingewöhnungen und Zeitnehmen für die Eingawöhnung? Und eventuell in Konflikt mit Erzieherinnen geraten? Müssen die Kinder aus eurer Sicht auch eben durch so wie es die meisten Erziehern vertreten und dann auch entsprechend Weinen in Kauf nehmen? Für mich war das alles extrem anti-intuitiv!

Vielen Dank für eure Arbeit. liebe Grüße, Katinka. Ja vielen dank erst mal. Ich bin sehr gespannt was du sagst Katja. Ich habe ganz viele Gedanken dazu. Und wie schön! Das liebe ich einfach an unserer Arbeit hier im Podcast, dass wir so viel Futter sozusagen für unser Herz und unseren Kopf hingeworfen bekommen, hingelegt bekommen, geschenkt bekommen.

Also das Erste was mir erst mal einfällt ist, dass Kinder Und da hat Katinka, finde ich, antiintuitiv, finde auch ein schönes Wort. Finde ich ein sehr gutes Gefühl erstmal gehabt. Kinder sind gleichwertige kompetente kleine Menschen und sie sind es wert von... anfangen an ernst genommen zu werden und auch eben in der Lage uns wertvolle Rückmeldungen zu geben.

Das ist eine Grundannahme aus der Entwicklungspsychologie abgeleitet, dass Kinder schon wenn sie auf die Welt kommen ganz kompetent sind, als dass sie uns Hinweise und Signale geben und das eben in dieser Feinfühligkeit mit der wir auch auf Säuglinge und Kleinkinder zugehen diese Signale ernst nehmen können.

Das ist das, was mir als Allererstes einfällt. Diese Grundannahme habe ich in den Coaching-Karten schon ganz oben sozusagen eines der ersten Karten und die Coachingkarten sind schon relativ alt – also alt im Sinne von sie gibt es schon lange, das ist eines der Ersten Sachen, die ich notiert habe weil ich dass so eine wichtige Grundannahm finde und es ja eine Grundlage auch für die Frage ist wie schauen wir auf Kinder?

Und das freut mich einfach, dass Katinka da diese Perspektive hat und intuitiv ja letztlich auch die Signale ihres Kindes ernst genommen hat. Und weiterhin ernst nimmt. Ja ... Mhm. Mhm! Du überlegst, ob du jetzt schon mit deinen Gedanken rauskommst oder ob ich noch weitermachen soll? Genau, das überlege ich aber.

Ich lasse sozusagen diesen Raum Die ja weiterhin. Ich wollte nur ganz kurz sagen, wenn ich gleich meine Gedanken dazu äußer, die sind nicht geprägt von einer so gewachsenen Expertise wie bei dir aber meine Frau ist ja Erzieherin entsprechend habe ich vielleicht da auch nochmal eine andere Perspektive.

Ich hab ganz konkrete Gedanken zu den Fragen, die Katinka hier gegeben hat. Und gleichzeitig habe ich so ein bisschen das ... Den Wunsch erst mal so einen Boden zu bereiten. und ich finde auch so wichtig diesen Satz ein Nein zu einem anderen ist ein Ja zu mir selbst. Das knüpft an das was wir eben besprochen haben.

du hast gesagt weil man immer nur ja sagt dann ist es ja auch nichts mehr wert. Und ich will nochmal die Perspektive noch größer ziehen, nämlich dass es so wichtig ist das wir ein Nein von Kindern ernst nehmen. Damit meine ich nicht, dass wir dann sozusagen das Nein gelten lassen permanent und immer.

So gibt ja viele Sachen wo Kinder Nein sagen und wo wir eben auch andere Vorstellungen haben. aber einen Nein zu hören ist ja schon ganz, ganz viel und ein Raum auch für eine innere Entscheidung zu geben oder überhaupt zu sehen. Das fühlt sich für dich gerade nicht stimmig an! Es ist ja wichtig damit wir einen inneren Raum für uns entwickeln können.

Ein Raum wo wir eine Stimmigkeit überprüfen können – auch für später weil viele Erwachsene und das haben wir beide in unserem Gespräch schon gesagt dass es gar nicht so einfach ist im erwachsenen Alter eben auch Nein. Warum? Weil wir unter Umständen als Kinder gelernt haben, wenn ich Nein sage enttäusche ich den anderen.

Wenn Ich Nein sage werde ich schwierig. Wenn ich Nein Sage verliere ich Liebe, verlihere ich Anerkennung, verliere ich vielleicht Zugehörigkeit, verniere ich Verbindung. und dann kann eben auch eine Strategie entstehen die da heißt ich passe mich an ja lieber mitmachen funktionieren zustimmen und eben innerlich über eine Grenze gehen, die vielleicht noch spürbar ist als Erwachsener.

Aber die sich ein bisschen verwaschen hat weil wir Als Kinder erfahren haben wenn wir Nein sagen verlieren wir Verbindung auf der anderen Seite. Und das finde ich einen ganz wichtigen Aspekt auch vielleicht für Katinka in der Frage Wie gut ist es sozusagen auf meine Intuition oder auf mein Kind zu hören erst mal?

Ob man dann eine Eingewöhnung abricht oder nicht, das hängt bei mir noch mal. Das würde ich noch mal konkret darauf eingehen. aber Ich finde erst einmal sich bewusst zu machen da sagt ein kleines Kind und es ist ja wirklich noch klein der wird erst zwei Sagt nein Und sie hat das wunderbar auch eingeordnet schon mit der autonomiephase dass da sozusagen sowieso Ja eine wahrnehmung zwischen ich und das is die welt das ist der andere auch entsteht?

Und umso wichtiger ist Es, dass wir das eben feinfühlig wahrnehmen. Das heißt, im Grunde geht es darum auch schon in ganz früher Kindheit immer wieder dieses Nein wahrzunehmen. Damit eben auch diese Botschaft rüber kommt oder bei uns ankommt ich darf eine Grenze haben und ich bleibe trotzdem in Beziehung.

also Verbindung geht nicht weg Ich darf etwas anderes wollen und ich bin trotzdem nicht verkehrt Und ich darf auch jemanden sozusagen enttäuschen, ohne lieblos zu sein. Du sprichst jetzt ganz viel von der Kindergartenerfahrung und der Kita-Erfahrung unter nicht erfolgreichen Eingewöhnungen? Also ich habe eigentlich noch gar nicht so viele Eingebühnungen gesagt.

Ich hab erstmal ja vor allen Dingen gesagt dass es wichtig ist das wir das Nein würdigen und wahrnehmen. Aber sag mal was meinst du? Ja, genau. Also mich interessiert jetzt erst mal die Problematik ist ja nicht nur die eine. also da wird ne Entscheidung gefällt und die isst jetzt auch so. es gibt Einbußen im monetären Bereich darüber kann man sprechen.

aber das das grundlegende konkrete problem ist ja dass das nein jetzt gerade überall zuhause auch ist was machen wir daraus? Und was machst du daraus? aus der deutung muss man ja sagen dass dieses Nein aus der Kita sozusagen mit nach Hause gebracht wurde. Also ich empfinde die Deutung von Kathinka, dass das etwas mit Nachwirkungen zu tun haben kann sehr stimmig.

also das sozusagen da ja über einen längeren Zeitraum über ein nein ein deutliches Nein hinweggegangen wurde beziehungsweise es geht vielleicht gar nicht so um das drüber hin weggehen sondern dann auch die Art und Weise wie. Also da kommt ja noch ein Druck von außen dazu, und da würde ich dich auch gerne mal fragen was ... Wie sind da deine Gespräche mit der Fachfrau bei dir zu Hause?

Dass eben in der Kita einen Weinen stattfindet und da werden ganz viele Sachen vermischt weil natürlich hat Trennung und Abschied immer mit Trauer auch zu tun Und natürlich dürfen wir traurig sein und dürfen auch Kinder weinen wenn Abschied ansteht. Die Frage ist ja nicht ob man weint, sondern die Frage ist, ob es jemanden gibt der mich dort trösten kann.

Der mir dort Sicherheit geben kann und der mich korrigulieren kann wenn ich starke Gefühle habe.". Und das erscheint mir hier der Punkt dass das weniger gelungen zu sein scheint und dann empfinde ich ganz klar dass da Kinder nicht durch müssen. Sondern dass man wirklich nochmal diesen Aspekt, den du glaube ich auch schon ganz oft von mir gehört hast.

Kinder binden sich über ihre Eltern. Das heißt diese Idee das Eltern stören bei der Eingewöhnung und dass sie so schnell wie möglich wiedergehen sollten Der ist aus meiner Sicht ein bisschen verkehrt. Ja weil wir brauchen ja die Bezugspersonen der Kinder um eine Brücke zu den Kindern schlagen zu können Und das Kind braucht eine Brücken gehen kann.

Also Eltern spielen insofern eine tragende Rolle, ja wenn man so will also die sind ja Brückenpfeiler, eine tragende Rolle in dieser Eingewöhnung und Eltern dann zu sagen dass sie Ja, also auch zu vergleichen. Ich meine, Eingewöhnung ist kein Konkurrenzkampf. Da geht es nicht darum wer hat schneller sein Kind eingewöhnt?

Das ist ja kein Wettkampf sondern das eine Kind ist so und das andere ist so. Und das hat immer damit zu tun wie wir den Prozess gestalten. Insofern finde ich schon nachvollziehbar dass da viele Nines kommen und da können wir auch noch mal darüber sprechen. wie kann sie damit umgehen? aber ihre Frage ist ja auch war das jetzt richtig in Anführungsstrichen dass sie sozusagen diese Fremdbetreuung, die ja im besten Fall eine familienergänzende Betreuung sein sollte von der Beziehung auch her.

Dass sie das ein Stück nach hinten geschoben hat und ihre Annahme dieses Nein, weil das Nein nicht gehört wurde jetzt noch wie so'n Widerhall ist, dass das eine Verweigerung nochmal zusätzlich entsteht, weil so lange überkooperiert wurde – das kann schon sein! Was sind denn deine Gedanken dazu? Gerade auch wenn du sagst, deine Frau ist auch Erzieherin.

Wie ... was denkst du würde sie sagen oder wie arbeitet sie oder was sind da deine Erfahrungen? Ich muss erst mal sagen dass ich bei ganz vielen Sätzen Fragezeichen habe. Bei ganz vielen Setzen hab' ich Fragezeiche. Also zunächst einmal sagt die Mutter, ich habe in der gesamten Eingewinnung körperlich reagiert und hatte eine chronische Übelkeit und musste abends im Bett weinen.

Also, ich will einfach nur sagen... Okay. Aber wer hat denn jetzt sozusagen das große Problem? Das Kind oder die Mama? Weil dass man sich dann so nicht gut fühlt. Das ist die eine Sache! Aber du redest die ganze Zeit davon, dass man das Kind ernst nehmen muss. Ich weiß aber hier jetzt ehrlich gesagt erst mal nicht ob diese Entscheidung auf diesem Gefühl der Mutter auch mehr beruht Denn das Kinder weinen zunächst Mal Dass sie dann getröstet werden von der Erzieherin Eingewöhnungen unterschiedlich lange dauern.

Das ist alles, das ist alles im Bereich des Normalen würde ich sagen und deshalb ist dieser Satz. dennoch wurde mir oft vermittelt dass sich ein Sonderfall sei. auch den finde ich interessant weil ich mehr also bei wenn die Erzieherin tatsächlich gesagt haben Sie sind ein Sondervall sie sind schuld dann würde ich auch so reagieren, dass ich sagen würde also das ist ja die Höhe.

So muss man sich abgrenzen aber Ich weiß nicht ob das bei ihr das Gefühl ist. Also wurde ihr das vermittelt oder wurde gesagt oh das ist jetzt für uns aber auch Nicht häufig dass es so lange dauert oder wie wird das mitgeteilt? Das wissen wir einfach nicht. und dann Die anderen Eltern sind so acht Tage dabei.

das ist genau normal. das hat mich schockiert weil Es mir wahnsinnig kurz vorkommt Ihre eigene, ihre eigene Vorstellung als normativ setzt. Ihr kommt das kurz vor so. aber was sozusagen professionell auf Ebene der Erzieherinnen und Erziehern eben funktioniert. also dass heißt da sind ganz viele Ebenen für mich drin wo ich mir unsicher bin ob man so ganz einseitig sagen kann super gehandelt, denn das Kind wollte so ...

Aber das hat ja keiner gesagt. Super gehandelter ... Nee, nee, ich meine, also ob's da sozusagen oder auch die Perspekt ... diese Perspektive gibt. Und da müssten wir jetzt ein paar Mal nachfragen, inwiefern haben die das so vermittelt? Inwiefern ... Ich kann mir das sehr gut vorstellen, dass es so vermittelt wurde.

Also ich hab das tagtäglich in meiner ... Katja, ich kann mir ganz vieles vorstellen! Aber ehrlich gesagt auch, dass sie das ziemlich deutlich schreibt. Sie schreibt ziemlich deutlich ihr wurde vermittlet, dass hier ein Sonderfall ist und verglichen dann sozusagen mit kürzeren Eingewöhnungszeiten. Und die Frage ist ja im Verhältnis zu, was kommt mir das kurz vor?

Im Verhältnis dazu, was ich hier an Eingewöhnungsmöglichkeiten auch sehe und im Verhaltnis dazu dass mein Kind Sicherheit in der in der Beziehung zu der Erzieherin bekommt. Und da kann man jetzt natürlich gucken, also wenn nach zwei Tagen die Erziehrerin und das Kind sich schon super verstehen dann kann das in acht Tagen eben klappen.

deswegen ich finde auch es gibt da keine sozusagen keine Zahl. wo man jetzt sagt dann ist Sicherheit gewonnen weil es heißt hat ja damit so tun wie die Menschen miteinander umgehen und wie Sicherheit gestaltet wird. aber Ich finde das Symptom was Katinka an sich wahrgenommen hat, dass sie Übelkeit hat.

Das finde ich schon ein wichtiges Signal. und du fragst jetzt ja ... Hat die Mutter eher einen Thema oder das Kind eher ein Thema? Das kannte man sich jetzt... Das wissen wir nicht. ne also da hast du recht! Das ist jetzt irgendwie natürlich ein Bericht von Katinka aus ihrer Perspektive. aber mich hat dieses Symptom schon nachdenklich gemacht weil es ja doch auch eine Abgrenzungssymptome ist körperlich.

Also wenn mir übel ist, dann habe ich das Gefühl, ich muss erbrechen. Ich muss etwas wieder abstoßen. Das heißt da ist etwas zu viel zu nah in mir an mir. Wenn man so will eine Deutung die noch mal auch auf ne Grenze hinweist was Kartinke auf jeden Fall spürt in ihrem Körper es in dem System stimmt etwas nicht.

Das würde ich schon ernst nehmen. Ich sage auch nicht, dass du es nicht ernst nimmst. Worauf ich hinweisen möchte ist ... Wenn ich jedes Mal meinem Körpergefühl nachgegeben hätte, wenn meine Tochter auf einer Mauer balanciert oder in einem Baum ist, dann hätte dieses Kind niemals geklettert. und ich weiß das Klettern wichtig ist.

Ich weiß, dass Erforschen wichtig ist. In dem Fall habe ich sozusagen meinem eigenen unguten Gefühl, dass ich hab, weil ich selber Höhenangst habe. Nicht nachgegeben sondern habe das ausgehalten und das kann man weder jetzt so parallel sehen oder übertragen. also das ist mir einfach klar. Ich will nur sagen, dass es aus meiner Vatersicht immer wieder auch Situationen gab wo ich auch dieses Gefühl kenne und wo ich denke Mensch Und wo ich dann dennoch gedacht habe aber In dem Fall, also in dem Fall mit dem Balancieren und so.

Da muss ich durch! Also gar nicht muss das Kind da durch... Und natürlich, wir hören uns das ja anders leidet, dass die weint.. Ich will auch gar nicht sagen, dass es nicht nachvollziehbar ist. Ich will nur die Perspektive reingeben, wenn man immer auf seinem Ei.. Weil du hast gerade gesagt, das wäre das Thema Wenn man sich auf seine eigenen Gefühle zurückbringt, dass das nicht zwangsläufig Die einzige Perspektiv ist, die in so einem Fall möglich ist.

Ja, absolut! Ich will nur trotzdem ein bisschen differenzieren weil du hast es ja schon sehr selbst reflektiert. Du hast reflektiert dass dein Körper dir Signale gibt aus einer Urangst die bei dir verankert ist. Du hasst Höhenangst das hat was mit dir zu tun und das hast du sehr fein differenziert. Und dann daraus abgeleitet wenn ich da jedes mal auf meinen Körper gehört hätte auf die Resonanz die da kommt dann wäre dein Kind da nicht hoch geklettert.

Das empfinde ich aber als etwas anderes eine Mutter oder als wir Eltern, wenn wir in Einrichtung unsere Kinder geben und dort wirklich vier Wochen jeden Tag hingehen. Und die Atmosphäre wahrnehmen, dass unser Kind sich dort nicht gut aufgehoben fühlt – das ist ja ein Unterschied! Ja? Und dann mein Körper reagiert.

Ich finde immer wichtig natürlich, als körperorientierte Therapeuten auch auf die Körpersignale zu hören. Das heißt nicht, dass ich mich dann als zweiten Schritt mal sortiere und so erlebe ich ja, Kathinka, Ich habe das wahrgenommen. Sie sagt ja nicht, genau deshalb hab ich mein Kind rausgenommen sondern sie hat das Gefühl gehabt da stimmt irgendwie etwas nicht im Form von.

es ist nicht stimmig. Aber dann muss sich was nachfragen. Katja du sagst jetzt wenn sich das Kind nicht aufgehoben fühlt die wird grad mal zwei. Du sprichst oft davon Assoziationen Abstraktionen Von den drei großen Ars meinst du? Genau Das ist doch in der Form noch gar nicht vorhanden. also könntest du Also weißt du, ich frag das nach natürlich um mich überzeugen zu lassen.

Das ist für Katinka ja gut weil deine Argumentation da hingeht zu sagst also es ist total nachvollziehbar dein Handel. Ich spiele gerade so ein bisschen den Part der sagt bin mir unsicher. Ist es nicht normal, dass ein Zweijähriger erst mal reagiert mit, ich weiß nicht, Schock oder Trauer? Wenn die Mutter weg ist und das eben unterschiedlich auch sein kann.

Wie lange das dauert bis sozusagen... Deshalb ist ja eine Eingewöhnung nicht immer gleich lang. Ja nur weißt du der Punkt ist ja nicht. also Ich dachte wir haben da ja auch schon viel hier drüber gesprochen. Der punkt ist ja Nicht ob Kinder weinen sondern Ob sie sich beruhigen lassen Und Da habe ich schon bekommen, dass hier jetzt Kartinker oder so habe ich es zumindest verstanden.

Dass die Erzieherinnen auch rückgemeldet haben das beruhigen nicht möglich war also dass er viel geweint hat. in der Zeit in der die Mutter weg ist und du sagst ja ist es nicht klar dass Kinder dann auch einen Schock haben wenn die Eltern wächst sind und genau das soll ja mit der Eingewöhnung vermieden werden?

Das Kind unter Schock geraten! Also deswegen dauert es. Damit Sie nicht unter Schockeraten brauchen sie diese Brücke und brauchen sie die Möglichkeit eine Sicherheit zu generieren, und zwar über die Mutter dann zur Erzieherin zum Erziehr. Und wenn da der Eingewöhnungsprozess – das ist etwas was ich eben häufig in Einrichtungen erlebe – nicht differenziert und nicht wirklich eine zugewandte Eingawöhnung ist sondern sozusagen an der Zeit gemessen wird und nicht daran was in der Zeit eigentlich passiert, kann es sein dass Doch so eine Überkooperation und eine Anpassungsstrategie von Kindern gefahren wird, ja gerade weil sie noch nicht antizipieren, assoziieren oder abstrahilen können und sich über Vernunft jetzt auf diesem Ort aufhalten können sondern weil sie eine emotionale Korregulation brauchen.

Und weil das absolute Basis Grundbedürfnissicherheit ist. Das scheint mir zumindest so wie es jetzt hier steht in der Mail nicht vollständig gelungen zu sein. Und insofern finde ich stimmig, dass da auch in der Resonanz von Katinka ein... Ein Gefühl auftaucht oder einen Zustand sich abbildet, der sagt irgendwas fühlt sich hier nicht stimmig an.

Ich hab ja auch gesagt ob daraus jetzt folgt dass man dann die Eingewöhnung aufgibt. das ist jetzt ihre Lösung gewesen und sie sagt ja auch es ist jetzt sicherlich keine leichte Entscheidung gewesen weil's eine Herausforderung ist auch finanziell und das kennen ja auch viele Eltern dass sie dann eben auch vor finanziellen Herausforderungen stehen weil ja arbeiten auch das den Lebensunterhalt sichert.

Und gleichzeitig haben sie offensichtlich in dieser Einrichtung keine andere Möglichkeit gesehen, weil unter Umständen eben Sicherheit nicht generiert werden konnte. Weil das übrigens oft ein Punkt ist der in den Institutionen nicht so bekannt ist dass Kinder erstmal Sicherheit brauchen und dass Sicherheit eben nicht heißt Mama geht jetzt weg und dann gucken wir mal was es sondern dass Sicherheit generiert wird, wenn ich eine Person habe die mich... ...eine Bezugspersonen habe der ich vertraue und wo ich weiß.

Die kann mich in einer Situation korrigulieren wenn ich starke Gefühle habe Wir dürfen es nicht vergessen das Kinder ja wirklich absolut schutzlos sind. Kinder sind kommen schutzlos zur Welt und der kleine hier, der ist jetzt noch keine zwei Jahre alt. Und er ist auf Schutz von außen auch angewiesen.

Also Schutz im Sinne von Halt, von Sicherheit, von jemandem, der ko-reguliert. Insofern kann ich erst mal alles was Katinka schreibt nachvollziehen Ob das jetzt sozusagen dann die Lösung, es wird nicht die Lösung für alle sein. Aber für Katinka hat sich das jetzt stimmiger angefühlt als jetzt dort mit den Erziehern in Kontakt zu gehen und zu sagen hey wir brauchen nochmal mehr Sicherheit.

Das weiß ich auch nicht ob... möglich ist. Dafür muss ja auch eine Bereitschaft da sein und es muss im Übrigen auch Zeit da sein, also wenn die sagen durchschnittlich braucht ein Kind acht Tage bei uns dann müsste entweder eine sehr gezielte Eingewöhnung sein wo eben die Kinder sehr schnell auch eine Sicherheit generieren können oder sie haben vielleicht diesen Aspekt von Sicherheit gar nicht so im Vordergrund sondern eher den Zeitraum.

das weiß ich nicht. aber insofern finde ich das schon wichtig dass zu berücksichtigen. Also mit zwei Jahren muss man sich echt noch keine Gedanken darüber machen, wie es später in der Schule ist. Aber vielleicht hört er die Folge und ihr kennt Eltern, deren Kinder zum Beispiel bald in die Schule kommen oder in die Weiterführende Schule?

Beides ist Thema in meinem Buch. Wie kommt mein Kind gut durch die Schule? Notendruck Hausaufgaben Stress- und Lernfrust gemeinsam bewältigen? ein Wegweiser für Eltern Und das kann man auch sagen Es ist wirklich ein Weg weiser im Bezug auf Medien Imbezug auf KI. Wie spreche ich mit Lehrkräften? also wirklich dass komplett Panorama für alle, die gerne ihre Kinder bestmöglich begleiten durch die Schulzeit.

Vielleicht auch als Geschenk sobald es in die Schule geht also nicht für die Kinder sondern für die Eltern aber die freuen sich bestimmt! Ansonsten, wenn ihr auch ein Angebot habt was Eltern interessieren könntet dann schreibt doch an Podcast-Familien-Sprechstunde et katjasahlfang.de und wir gucken zusammen ob sich das für euch irgendwie anbietet und natürlich auch für uns.

eine gute Sache ist. Das Buch Wie kommt mein Kind gut durch die Schule gibt es überall wo es Bücher gibt aber ihr könnt auch direkt über die Show Notes darauf zugreifen einfach den Link anklicken Und dann seid ihr schon da vielleicht als Geschenk. macht's gut bis dann und jetzt geht die Folge weiter.

Ich würde jetzt gerne nochmal auf diesen Punkt kommen mit dem Nein sagen im... also zu Hause. Denn wir haben ja jetzt Perspektiven gegeben, du hast gesagt dass das auch nachvollziehbar ist diese Entscheidung Was machen wir denn jetzt mit dem vielen Nein-Sagen bei ich sag mal eher alltäglichen Dingen?

Ja, also was anziehen und so weiter. Also jetzt hier in der speziellen Situation würde ich Katinka ein bisschen bestärken wollen dass sie weiterhin ihrer Intuition folgt. das diese Deutung dass das eine Nachwirkungen ist aus zu viel Jahr. Ich muss hier sein Und ich bin nicht gehört. Das kann erst mal sein Dass ein Kind da in der totale Verweigerung geht plus die Autonomiefase.

Und wenn sie das weiß, kann sie ja auch differenzieren zwischen den Neins. Also es gibt ja Dinge wo man auch das Nein total respektieren kann und wo man seinen eigenen Wunsch ein Stück verschieben kann oder wo man Räume gestalten kann, wo ganz viel Nein möglich ist weil ganz viel anderes auch gestaltet werden kann Ja?

Ich glaube wichtig ist erstmal dass der kleine sozusagen sich wieder abregen kann, im Sinne von sein Nervensystem scheint an verschiedenen Stellen eben aktiviert zu sein und vielleicht auch noch in der Nachwirkung sozusagen in einer hohen Erregung sein. Und deswegen guckt er gar nicht genau worum geht es jetzt hier bei dem Nein sondern er sagt einfach nein, nein, Und da geht es gar nicht so sehr darum, das Kind in ein Jahr zu bringen.

Sondern vielleicht geht's erst mal darum, des Neinen zu hören und Ruhe reinzubringen. Das ist natürlich eine Herausforderung im Alltag. Vielleicht hat Katinka auch mehr Möglichkeiten als andere Familien, weil sie sich entschieden hat, zu Hause zu sein und kann diese Räume jetzt noch einmal bewusster gestalten und mehr Ruhe reinbringen.

Also einen Nein-bewusster zu sehen Stellen. Es ist jetzt hier wirklich wichtig, auch die Dinge in eine Kooperation zu kommen und an welchen Stellen kann man auswagen? okay du möchtest das nicht? Das ist in Ordnung! Ja da ist echt ganz schön viel drin. Also ich finde einfach auch nochmal wichtig, dass wir da diese Punkte die du angesprochen hast.

Die Frage müssen Kinder dadurch sondern eher noch mal gucken so wo durch eigentlich genau? Ich finde Kinder dürfen Übergänge lernen und nicht jedes Weinen... Und das ist ja dann auch das Schwierige finde ich! Nicht jedes Wein gehört wirklich dazu. Gehört zu Schmerz und zur Trennung mit dazu gerade wenn Trennungen nur sage trainiert wird.

Trennung kann man nicht trainieren, sondern man kann sozusagen Übergänge gestalten und eben dafür sorgen dass es nicht ein Schock ist wenn Eltern gehen. was nicht heißt das Kinder nicht dann auch weinen dürfen. aber das ist dann ein Weinen was auch stimmig ist insofern als dass es eben traurig ist wenn Mama oder Papa gehen.

Traurig, wenn wir die Kinder verlassen morgens. Also ich will jetzt nicht sagen dass wir in großer Trauer sind aber das kenne ich auch als Mutter, dass es mir auch morgens manchmal schwer gefallen ist in meinen Tag zu gehen und die Kinder in die Kita zu bringen und dass da auch so was wie ein kleiner Schmerz durch mein Herz durchgegangen ist.

Ich dachte oh jetzt sehen wir uns erst heute Nachmittag wieder! Und das ist stimmig. Was nicht stimmigs ist dann, dass Kinder über den Vormittag alleine mit ihren Gefühlen sind, sondern sie brauchen die Voraussetzung um sich dort wohl zu fühlen und gut aufgehoben zu sein. Brauchen Sie sozusagen eine Ersatzbindungsperson, ja?

Die stellvertretend für uns Eltern dann eben korrigulieren kann. Und diese Konflikte mit Fachkräften, Eltern dürfen kooperieren absolut und gleichzeitig finde ich es ist auch wichtig bei seiner eigenen Wahrnehmung, auch zu bleiben. Und immer wieder das zu überprüfen in dem Sinne wie du's auch gesagt hast.

Ist jetzt gerade mein Thema ja? Das habe ich auch tatsächlich manchmal in Beratungen dass Mütter oder Väter nicht entschieden sind, dass Kinder da hingehen sollen und dann kommt sowas wie eine Dann ist sie unklar, dann spielt die Resonanz. Also was ist eigentlich meins und was ist deins? Die spielt dann so ein bisschen verrückt.

aber du hast es für dich gut sortiert Und Katinka kann ja bei sich auch noch mal hin spüren. Ich hatte den Eindruck aus dem wie sie es beschrieben hat dass sie's für sich auch gut sortieren hat und Sie haben jetzt für sich diese Entscheidung getroffen. und wenn sie das finde ich vielleicht nochmal wichtig als Ausblick Wenn sie einen weiteren Versuch unternehmen oder eine Entscheidung treffen, dass jetzt die Kita dran ist vielleicht mit drei dann eben dass sie dann sich einen Ort suchen, wo Sie sich selbst auch wohlfühlen würden.

Wo Sie sagen hier sehe ich mein Kind und auch mit den Fachkräften noch mal die Eingewöhnung besprechen. Dass es nicht so sehr um die Zeit geht sondern eher was in der Zeit passiert das wirklich eine Sicherheit da sein darf, dass die Erwachsenen sich verstehen, dass da das Kind dann auch die Möglichkeit hat sich zu binden über die Bezugsperson die erste Bindungsperson hinzu einer neuen Bezugsperson Einschlüssel sein.

Katinka Mensch, da hast du gemerkt. Ging's hoch ja heute! Ganz schön viel auf einmal unterschiedliche Perspektiven. ich glaube schon wieder dass Leute dann schreiben irgendwie ist was in unserem Verhältnis kaputt. liebe leute macht euch keine sorgen es ist nichts kaputt katja und ich habe einfach manchmal unterschiedlich herangehensweisen und perspektiven.

wir mögen uns auch wenn wir manchmal Ja aus unterschiedlichen sichtweisen also nur das ihr das jetzt schon mal wisst auch interessiert finde ich auch gut dass du das noch mal sagst weil Auch das bedeutet ja Austausch. Perspektiven stehen zu lassen und es geht nicht darum, wer hat Recht oder Unrecht, sondern diese unterschiedlichen Perspektive im Austauscht miteinander stehenzulassen auch.

Und ein Stück vielleicht seine Perspektives zu beschreiben aber eben nicht als richtig-oder falsch dorthinzustellen? Genau in dem Fall ist das Thema eher bei dir als bei mir. also insofern Katinka kannst du glaube ich ganz sicher sein dass Katja Dane Die Sichtweise hat die für dich total ... Wobei ich deine Sichtweise auch, wie gesagt.

Es ist gar nicht so, dass sie mir völlig fremd ist und ich finde diesen Hinweis zu sagen, sich selbst noch mal intuitiv gut zu reflektieren und zu gucken, es ist jetzt meine Sorge, meine Angst, eine Körperreaktion auf etwas was ich. eigentlich ans Thema in mir trage, oder ist es tatsächlich etwas was sich unmittelbar jetzt hier auch in der Umgebung und im Hier-und-Jetzt abspielt?

Das finde ich ehrlich gesagt ein ziemlich wertvollen Hinweis. Ihr Lieben bevor's zu Ende geht wie ist denn eure Perspektive auf diese Situation? kennt ihr das auch mit diesen Eingewöhnungen oder vielleicht auch aus Erzieherinnensicht? Wie ist das bei euch, wie ist das gemacht? würdet ihr auch sagen dass Na ja, Sonderfall oder sagen wir mal wie lange dauert das denn?

Schreibt es doch gerne bei uns auf Spotify in die Kommentare. Wir freuen uns nicht nur über eure Perspektiven sondern natürlich auch dass ihr dadurch den Podcast nochmal extra Sichtbarkeit verschafft. vielen Dank an der Stelle! Ja danke schön Ihr Lieben. Das war's für heute mit der Familien-Sprechstunde.

Für heute sagen Bob und ich auf Wiedersehen, wir danken euch für euer Zuhören! Für euer offenes Herz, für Euer offenes Ohr. bleibt weich und liebevoll mit Euch selbst auch durch den Sommer hinweg und mit Euren Kindern und bis zur nächsten Woche. Bye bye! Ciao! Das war die Familien Sprechstunde mit Katja Saalfrank.

Eine neue Folge gibt es jeden Montag überall dort wo es Podcasts gibt Und wenn du marzt, nehmen wir jetzt noch einen Moment Zeit für dich. Zeit das Gehörte nachwirken zu lassen in Kopf Herz und in deinem Körper. vielleicht hat sich etwas gezeigt eine neue Perspektive oder eine leise Bewegung nach Innen.

spür gerne nach und entschleunige nochmal. Wenn Du selbst eine Frage hast die Du hier in der Familien-Sprechstunde teilen möchtest schreib mir gerne an podcast-familien-sprechstundedkatjasalfrank.de. Alle Zuschriften werden natürlich anonymisiert. Hinweise zur aktuellen Folge sowie Informationen zu meinen Kursen und Ausbildungen und allen Angeboten findest du in den Shownotes, schau dich dort gerne um!

Ich danke dir von Herzen dass Du dir Zeit genommen hast und ich wünsche dir viele gute Beziehungserfahrungen und Verbindungsmomente – und nicht vergessen es gibt keine schwierigen Kinder sondern nur schwierige Situationen. Bleibt nicht damit alleine. Schon ein Gespräch kann Veränderungen bringen, einen Austausch entlasten und Fragen zu stellen – kann neue Wege öffnen!

Deine Katja.

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