
EXKLUSIV - Jonas Friedrich: „Der ideale Zustand als Kommentator ist, wenn du alles um dich vergisst“
Montag, 25. August 2025 · 52 min
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
EXKLUSIV - Bei uns war die Stimme der Champions League bei Prime Video, der Bundesliga bei Sky Sport und von nun an auch der Bundesliga bei SAT.1 zu Gast: Jonas Friedrich. Er sprach mit uns über das Handwerk als Kommentator, gab uns Einblicke in die Vorbereitung auf große Spiele mit Millionen an Zuhörenden und schwärmte von seinen größten und emotionalsten Momenten in den großen Fußballstadien dieser Welt. Wie kann ich meine Fehlerwahrscheinlichkeit im Hinblick auf große Events und Herausforderungen minimieren? Was braucht es, um einer der besten und etabliertesten Kommentatoren in Deutschland zu werden? Und wie viel kann man eigentlich als angesehener und bekannter Kommentator verdienen? Das und vieles vieles mehr besprechen wir in der 24. Folge unseres Podcasts „Football Finance“ - viel Spaß beim Hören!
#JonasFriedrich #PrimeVideo #ChampionsLeague #Bundesliga #Kommentator #SkySport #Podcast #FootballFinance #Interview #Exklusiv #Nationalmannschaft #Hintergründe #Sportjournalist
- LIKE wenn euch das Interview gefallen hat
- ABONNIERT für mehr Fußball-Insider Content
- KOMMENTIERT eure Meinung zu unserem Podcast mit Jonas Friedrich
- Alle Links: linktr.ee/footballfinance
🎶 „Knockturnal“ - Pufino, Trapbeats
🎶 "ELITE" - Alex Productions - No Copyright Music
📸 Quelle: jonasfriedrich.de
------------------------------------------------------
Intro
Neue Rolle bei Prime Video und SAT.1
Werdegang zu einem der besten Kommentatoren Deutschlands
Mentoren und Vorbilder auf dem Weg in die Champions League
Wie sieht die Vorbereitung auf ein Bundesligaspiel aus?
Zunehmende Kritik durch Social Media?
Der ideale Zustand eines Kommentators
Die größten und emotionalsten Momente
Was wird von einem Kommentator erwartet?
Wie parteiisch darf man als Kommentator sein?
Wie nah ist man als Kommentator an Spielern und Funktionären dran?
Kann man als Kommentator reich werden?
Job als Werbestimme für AUDI, SAP und Porsche
Schnellfragerunde
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Dann kriegst du erst mal wieder einen Shitstorm, weil du angeblich ja 3 Minuten hinter Fabrizo Romano bist im. Viertelfinale ausgeschieden gegen Spanien in der Verlängerung. Also ich kann mich erinnern, in der Verlängerung hat Deutschland eigentlich immer gewonnen, aber das war mal. Große Gäste, starke Meinungen, unglaubliche Anekdoten und exklusive Einblicke hinter die Kulissen eines Milliardengeschäfts, das alles nur hier in deinem Podcast für Fußball und Finanzen.
Das ist Football, Finance und jetzt viel Spaß mit dieser Folge. Ich bin Sympathisant von Bayern und Stuttgart, aber ich kann mich davon komplett frei machen, dieses Stadion, so groß es ist, es kann wirklich wackeln. Wie eng ist man denn wirklich auch dran? Diese Nähe, die gibt es so nicht. Wir haben uns in diesem Spiel. 20 mal angeguckt und konnten unser Glück kaum fassen. Von beiden Mannschaften schaust du immer das letzte Spiel an. Komplett.
Also krass. Mindestens kannst du spiele normal gucken. Ich. Bin der Anscheinbeantworter im BMW Zentrum. Wirklich, das ist geil, tatsächlich herzlich willkommen zu Football Finance heute wieder zusammen mit Michael Bauer und unserem heutigen Gast. Die meisten werden ihn jetzt gleich vermutlich eher an der Stimme erkennen, denn er gehört zu den Top Kommentatoren im deutschsprachigen Raum.
Er kommentiert regelmäßig die wichtigsten Spiele für Prime, die. Video in der Champions League ist bei Sky zu hören und wird ab der kommenden Champions League Saison auch vor der Kamera als Moderator zu sehen sein. Wie wird man einer der besten Kommentatoren Deutschlands, was unterscheidet ihn von anderen und was waren seine größten Momente und Spiele? All diese Fragen beantworten wir jetzt zusammen mit unserem heutigen Gast Jonas Friedrich Herzlich willkommen. Vielen, vielen Dank für die übertrieben netten Worte. Machen wir immer so.
Also das Intro ist immer sehr überschwänglich, aber wir machen genauso weiter. Ich habe es gerade schon angesprochen im Intro, damit wollen wir mal beginnen. Deine Rolle ändert sich so ein bisschen bei Prime Video. Wann wurde das verkündet? Das kam ja jetzt alles in der Sommerpause, also die die Entscheidung, dass ich da meine Rolle wechsle, das ist jetzt erst nach der Saison gefallen, OK, aber ich hatte sozusagen als Kommentator, wenn du so willst, die ein oder andere Rolle schon. An der Seitenlinie.
Wir hatten mal Alan Scherer beispielsweise bei den Aufstellungen Halt zu Gast. Dann habe ich das so ein bisschen mit übernommen. Und dazu kommt auch noch, dass du Wolf Christoph Fuß Beerbst bei Sat 1. Also wir das auch noch, da ist auch noch, also es wird nicht weniger, es wird eher mehr. Wie kann man sich denn jetzt grundsätzlich deine neue Rolle auch bei Prime vorstellen?
Also ich habe es gerade gesagt, klar, als Kommentator kennt man dich jetzt auch Moderierend am. Seitenrand hast du dann auch diesen Run immer zu bewältigen, was die Experten haben vom Spielfeldrand dann hechelnd oben in die Kommentatorenbox also. Keine Sorge, ich werde dann nicht mehr kommentieren okay also ist getrennt. Nein, nein, also ich, ich hab es ist nicht so, dass ich jetzt die einen Mann Band mit Keyboard und Schlagzeug und dem Auge hinten drauf bin nein, nein, ich werde ich bin jetzt ich übernehme die Rolle von Alex Schlüter genau der wechselt der zur ARD geht ganz genau.
Und bei der Frage des Nachfolgers kam Prime Video auf die Idee, mich zu fragen und ich habe nach kurzer Bedenkzeit 5 Sekunden ja gesagt. So und dann so kommt jetzt mein Wechsel, hatte ich nicht auf dem Schirm, war so nie der Plan kam jetzt auch für mich ja unerwartet, aber mich reizt das total, also die. Diese Challenge anzunehmen, so eine Sendung zu moderieren in einem Thema, für das ich natürlich brenne, mit Menschen, die ich sehr, sehr gerne mag.
Ich kenne das Team, das Team kennt mich. Da war meine spontane Überlegung relativ schnell zu Ende. Ja, das möchte ich machen und künftig moderiere ich die Champions League bei Prime Video. Wie war denn du hast gerade gesagt, du hast 5 Sekunden überlegt, bis du diese neue Rolle angenommen hast? Auf Nachfrage, was war das bei dir für ein Gefühl, weil man hat ja schon, also wenn man auch mit verschiedenen Kommentatoren spricht oder mit gerade Sprechern, die verziehen sich ja oftmals ganz bewusst hinter die Kamera, weil die das einfach nicht so möchten, war das ein? Endlich fragt mal jemand.
Motiv, war das eine, ein die Marke Jonas Friedrich Stärkenmotiv oder war das einfach die Pure, die pure Neugier? Überhaupt nicht die pure Neugier, die pure, wenn du so willst, Freude an der Herausforderung. Ich wollte immer fußballkommentator werden, das war immer die Idee und hatte für mich jetzt auch nie sozusagen eine Moderatorenrolle im Spektrum, das war nie so meine. Keine Ahnung hat sich hat sich für mich nicht gestellt und nichtsdestotrotz habe ich das ein oder andere Mal gemacht. Also immer mal wieder in einer in so einer Art hybridrolle, also was weiß ich in der Premier League zum Beispiel, da ist man ja quasi mit Moderator.
Genau. Man muss ja auch sagen, du bist nicht das erste Mal jetzt vor der Kamera oder auch zum ersten Mal genau dann halt eher als Experte geladen gewesen, unter anderem auch. Oder das, oder ich war ja auch mal eine Zeit lang bei Run Football. Auch da hatte hatte ich so eine Art mit Moderatoren Rolle.
Dementsprechend ist das jetzt alles nicht komplett neu. Also ich bin jetzt auch kein vollständiger Berufsanfänger, nichtsdestotrotz, natürlich ist es eine neue, eine andere Rolle, auf die ich mich wahnsinnig freue und weil du fragst warum oh das ist. Alles gut, jetzt lass mal drin, ich mich jetzt Jobangebot genau, Jobangebot letztlich.
Ich habe mich in der Sekunde, habe ich mich gefragt, okay, wenn ich irgendwann mal zurückblicke, würde ich das bereuen, wenn ich das nicht mache, und da bin ich zu einem klaren Jahr gekommen. Also natürlich möchte ich das mal probieren, was heißt probieren, aber annehmen, diese, diese, diese Herausforderung, das ist das liegen zu lassen, das macht keinen Sinn. Spielt es natürlich auch eine Rolle, wenn eine ganze Generation mal zurückblickt?
Dass du da vielleicht auftauchst. Also wir hatten es im Vorfeld kurz von Florian König, wie ich zum Beispiel als Kind Formel 1 geschaut habe, die Vorberichte, die Moderation drumherum mit Niki Lauda zusammen eigentlich ein ganzes Jahrzehnt mit Michael Schumacher und so weiter, das verbinde ich ja mit diesen Menschen wahrscheinlich viel, viel mehr als jetzt Doppelpass beispielsweise, und könnte ja sein, dass das in 2030 Jahren dann auch so ist, dass Kinder.
Heute vorm Fernseher sitzen und an dich denken oder spielen das sogar keine Rolle? Überhaupt. Nicht also davon. Nein, das kann kein Bestandteil meiner Überlegung sein. Für mich geht es jetzt erstmal nur darum, wie kriege ich das am besten hin, ich habe Freude an dieser, an dieser handwerklichen Aufgabe, die sich mir da stellt, das ist für mich ein Stück weit Neuland, das ist alles, was es für mich jetzt erstmal geht. Du hast gerade schon gesagt, dass dein Werdegang oder dass du schon immer Kommentator werden wolltest, auch in jungen Jahren und auch ich war ja bei Sky im vergangenen Sommer und hab dann natürlich mehr Kolleginnen und Kollegen auch gehabt, die auch in der Branche irgendwann mal
landen wollen, gerade was die anderen Praktikantinnen und Praktikanten angeht, und da gab es auch viele, die einfach den Traum haben. Ich möchte der neue Jonas Friedrich zum Beispiel werden, ich möchte Top Kommentator werden, das sagen Menschen. Da seien tatsächlich Menschen und es haben haben dich auch einige als ihren Lieblingskommentator betitelt. Das sagen auch, es wird immer verrückter und da jetzt eben die Frage ganz offen, kannst du gerne mal ausholen, wie ist denn Jonas Friedrich dahin gekommen, wo er jetzt heute ist? OK, nein.
Also also auch das ist erstmal alles viel zu lieb. Vielen Dank. Das ist Realität. Also ich gebe nur wieder, was mir. Es ist verrückt. Mitgeteilt wird letztlich. Also meine Geschichte ist mein Vater war Journalist, ich wollte, ich bin sozusagen. Ich glaube nicht im Sport ne, der war ja politisch. Ganz genau.
Der war eher so politisch geprägt und. Und es war immer klar, Ich möchte Journalist werden, ich möchte Sportjournalist werden, ich habe mich keine Sekunde in meinem Leben gefragt, was ich mal werden möchte. Das ist ein Großes. Glück, das ist ein Großes. Glück ja, und dann bin ich, das habe ich meinen Eltern verkündet, mit 8, da war gerade Europameisterschaft bei uns hier in Deutschland 1988 lange her. So, dann habe ich meinen Eltern erzählt, also Fußballkommentator, das könnte ich mir mal sehr gut vorstellen. Und mit jetzt versuche ich wirklich nur das ganz grob zu machen.
Ich habe das dann Stück für Stück aber so von der Pike auf einfach gemacht. Ich bin mit 14 Jahren zur Lokalzeitung Reinmarschiert und habe gefragt, ob ich über Fußball schreiben kann, Fußball ging nicht, aber Baseball haben sie mir gesagt, da wäre noch was frei, also habe ich mich um die Herrenberg Wanderers gekümmert. Kennt man natürlich eine Stadt in der Nähe von Stuttgart. So, und dann bin ich zur nächstgrößeren Zeitung irgendwann mal Praktikum, so wie du damals noch bei Ramsadan 1, das war 2002, angefixt vom Fernsehen, dann beim deutschen Sportfernsehen auch heute Sport 1 richtig, heute Sport 1, angefangen als Praktikant dort hängen geblieben und. Und dann aber auch erstmal alles
so von der Pike auf. Ich habe erstmal so Kisten geschleppt, stand am Kopierer und habe. Damals Zahnpraktika wahrscheinlich auch eher noch so aus. Ne, also dieses klassische Kaffee kochen und. Das mal kopieren oder so ich das war völlig außergewöhnlich, dass man als Praktikant was, so nannte man das, dass man da etwas auf den Sender bekommen hat, das gab es eigentlich nicht, das ist heute viel, viel einfacher. Zum Glück ja.
Tatsächlich. Und dann habe ich erstmal was weiß ich, ich habe Teaser geschnappt. Geschnitten, Opener geschnitten, irgendwann mal Beiträge gemacht, irgendwann mal Highlight Fußballspiele begleitet und kommentiert. Und so kam wirklich 1 nach dem anderen, bis irgendwann mal ein Kommentator für die spanische Fußballliga bei Arena gebraucht wurde und von dem Tag an seitdem bin ich Kommentator. Gymnastik de Tarragona gegen Valencia war das erste Spiel. Gesagt habe ich, habe ich mich nur gewundert in der Vorbereitung, weil den Verein kannte ich gar nicht. Was spielen die mittlerweile zweite? Dritte gute Frage.
Also Valencia, nicht Valencia, sondern oder andere Mastik. Tarragona. Ich habe sie ein bisschen aus den Augen verloren, muss ich sagen. Ja. Ist das ist keine Hausaufgabe für nach der Folge mal zu gucken, gucken wo diese wo diese Mannschaft dann spielt. Was war denn für dich so? Also es hört sich ja sehr ideal an, also Praktikum beitragsmacher dann irgendwann vor die vors Mikrofon gekommen, was waren denn trotzdem so wirklich schlüsselmomente, weil die hat jeder Mensch. Auf seinem Karriereweg, wo du sagst, Boah, da war es entscheidend, dass ich entweder den Weg eingeschlagen habe, das Praktikum angenommen habe, die das Angebot ausgeschlagen habe, gab es diese Momente bei dir?
Ja, auf jeden Fall. Das waren jetzt aber nie so wirklich. Es gibt also, es gibt eine Begegnung, das, das werde ich wirklich nie vergessen, war ich Praktikant bei ran ich. Ich komme aus der Nähe von Stuttgart. Ich hatte einen ganzen, Wir hatten es ja vorhin schon von Dialekten im Vorgespräch genau ihr zugeguckt habt, und ich habe so ein bisschen geschwebelt, was ich, was mir irgendwie klar war, aber ich so richtig umgehen, damit konnte ich nicht. Jedenfalls als Praktikant habe ich eine erste Vertonung, eine Probevertonung gemacht und dann mit großer Mühe und im schönsten Hochdeutsch, das ich so drauf hatte und. Und dann sagte mir der Redakteur nur, das war ganz schön und jetzt bräuchte ich das.
Aber auf Hochdeutsch und da ist in mir so eine kleine Welt zusammengebrochen. Ach so, dann habe ich mir das auch selber angehört, tatsächlich lirum Larum hinterher kam der Cutter zu mir, ich weiß leider nicht mehr wie er heißt, aber der sagte zu mir, hör zu, lern hochdeutsch, weil von der Stimme kannste leben okay.
Okay alles klar und dann das. Das hat sich bei mir tief festgesetzt und dann bin ich tatsächlich losmarschiert und habe mir Hochdeutsch beigebracht mittels eines Buchs, und das ist tatsächlich so ein Moment, da gibt es jetzt mehrere davon, aber das ist so der, an den ich am ehesten denke, das hat für mich viel verändert. Michi und ich haben gerade unter anderem über Bellariti gesprochen, den ich zumindest sehr stark mit meiner Kindheit verbindet, unter anderem auch Tom Bartels, der bei uns so. Zu Gast sein wird du gehörst dann mittlerweile auch zu diesen etablierten Kommentatoren.
Ich, ich lasse es jetzt mit der Lobhudelei, aber es ist faktisch so gut, alles klar, das können wir so stehen lassen. Gab es denn für dich damals Mentoren wo du sagst oder Vorbilder in der Hinsicht, die gab es mit Sicherheit. An denen du dich so ein bisschen orientiert hast. Ja, ich hab also natürlich, ich bin aufgewachsen, so mit Gerd Rubenbauer, das ist, das ist. Unserer Zeit.
Aber ich bin sün. Vom Namen her okay. Das ist so, den Sound mochte ich sehr. Marcel Reif war in den Neunzigern auf jeden Fall der Goldstandard, und es ist auf eine gewisse Art bis heute. Vorbild weiß ich nicht, also aber das sind natürlich die, das sind jetzt so die Namen. Wenn du mich damals gefragt hättest, die, die sind es, aber das ist jetzt nicht so, dass ich einen Mentoren je hatte oder so, nee, kann ich, kann ich, das ist meistens auf, also ist weitgehend auf meinem Mist gewachsen. Dann dann sagt man es vielleicht anders. Hast du dir von hast du dir verschiedene Bausteine irgendwo rausgenommen, weil ich kenne es so ein bisschen, also mein Ziel kann ich offen ansprechen, ist ja auch irgendwann mal vielleicht bei Sky als Moderator
zu landen, dann schaut man sich ja schon gewisse Sachen ab was die Körpersprache angeht, was gewisse Sprüche vielleicht auch angeht, was solche Dinge angeht, gab es das bei dir oder du bist dein. Weg. Ich hatte immer schon irgendwie so ein Faible für Sprache. Also das das kommt aus meiner Schreibvergangenheit, wenn du so willst. Ich habe immer Spaß daran gehabt, Ansprache zu feilen oder mir zu überlegen, wie kann ich was elegant formulieren und deswegen hatte ich das.
Das ist für mich so organisch gewachsen, gewissermaßen, nee ich, ich, ich natürlich, ich bin nicht taub, also ich höre natürlich. Alles, was meine Kollegen und Kolleginnen so sagen. Und ich sitze auch immer vor dem Fernseher und höre zu und das, wie soll ich sagen, Ich gucke Fußballspiele auch eigentlich immer, auch wegen des Kommentators oder der Kommentatorin.
Das wäre jetzt auch nur so ne Frage gewesen. Kannst du spiele normal gucken? Nein, aber wäre es dann nicht der Trick, den Kommentator auszuschalten? Nein, da kommentiert man dann selber. Also das ist für mich schon wichtig. Ich höre da immer sehr genau zu. Das führt dazu, dass ich auch ungern in großen Gesellschaften gucke, weil ich mir immer dann so denke, hey Leute, ich würde gern zuhören, führt auch dazu, dass ich, wenn ich dann privat im Stadion sitze, dass ich mir denke. Wo ist das der oder diejenige, die mir jetzt gerade erklärt, was da eigentlich so Sache ist?
Also das ist schon ein bisschen auch so ein so eine Berufskrankheit geworden, so richtig normal Fußball gucken, schwer. Ja, das kommt dann leider mit dem Job, wenn man das Hobby oder sein Hobby zum zum Beruf macht. Aber also, aber das heißt jetzt also natürlich höre ich was, was andere sagen und wie sie es machen, aber das war schon wahrscheinlich, kann ich mich da auch von von Einflüssen nicht frei machen, aber bewusst jedenfalls nicht.
OK, wie würdest du denn den Weg? Also wir waren ja gerade beim Beginn, jetzt sind wir mittlerweile schon beim etablierten Kommentator Jonas Friedrich, wie würdest du den den Weg dahin inhaltlich beschreiben? Also weil wenn jetzt junge Kommentatoren beginnen wollen, gerade auch was die Vorbereitung angeht, was dann die damit einhergehende auch Erfahrung angeht.
Reißt sich das ein bisschen, also desto erfahrener man ist, desto weniger bereitet man sich vor. Muss man vorher mehr investieren, um dann hinten raus das rauszubekommen oder beschreibt uns mal deine inhaltliche Arbeit? Hat die sich überhaupt verändert über die Zeit? Nee, also es ist natürlich so, dass Erfahrung hilft, aber das bringt mir in der Vorbereitung kein Stück. Also es gibt diesen, ich sag mal, lästigen, anspruchsvollen, aber letztlich wichtigsten Teil.
Das ist die Vorbereitung auf ein Spiel, das ist die eigentliche Arbeit. Also das verschlingt auch, wenn man eine Mannschaft x mal gemacht hat, das verschlingt einfach ein bis 2 Tage, weil ich ja mit ich muss ja alles wissen, also und. Also wenn wir jetzt mal auf ein Spiel ummünzen, mal angenommen jetzt wir nehmen gerade Dienstag die Folge auf, am Samstag findet der Klassiker Dortmund Bayern statt, würde ich jetzt von mir behaupten, den kann ich dir locker weg kommentieren, weil ich kenne ja die Spieler, ist vermutlich nicht so, wann würde jetzt die Vorbereitung beginnen bei dir? Wenn das so ein Kracher ist, dann. 3 Tage vorher 23 Tage vorher.
Und wie sieht es dann also wie? Also weil ich habe jetzt auch bei der Vorbereitung auf die Folge, irgendwann fängt man ja mal an, guckt mal die Information raus, hört sich Podcasts an, zieht sich verschiedene Informationen, wie beginnt, wie beginnst du die Arbeit aus? Dortmund ist ein bisschen schief, ne, also weil das.
Da nehmen wir eben. Auch nicht die, aber letztlich. Also es beginnt natürlich damit, du hast ja pro Mannschaft, hast du ja mindestens mal irgendwie so 20 Spieler wäre schon gut, wenn ich zu jedem Spieler wüsste. Wer ist das, was macht der, wie geht's dem, wie spielt der und woran erkenne ich den? Das ist jetzt bei Bayern, Dortmund fällt das natürlich weg, aber es geht in aller Regel ja damit los, dass ich, ich guck mal, das letzte Spiel okay 90 Minuten beim Teufel. Also immer immer von beiden Mannschaften schaust du immer das letzte Spiel an, komplett.
Also krass mindestens. Also ich guck da ist. Möglicherweise auch mal, dass ich kurz vorspule, ein bisschen vorspule, aber ich gucke also so manchmal sind das auch 23 Spiele dann. Natürlich möchte ich mich auf jeden Spieler vorbereiten, wenn du jetzt einfach nur mal davon ausgehst, dass ich für jeden Spieler und sagen wir mal 10 minuten, vielleicht sogar 20 aufwende, dann kannst du, kommst du mathematisch selber drauf, das.
Geht die ganz schön? Das dauert ganz schön lange und dann hast du natürlich noch diverse andere Themen, also dann musst du wissen, was ist da aktuell gerade los. Historie, Things, Things, Things, Rein inhaltlich, um was geht's da und wie soll ich sagen, es läppert sich und schwupp ist ein Tag beim Teufel und das ist also mir macht das Spaß, manchmal ist auch ein bisschen quälend, also manchmal.
Muss, muss man sich auch zwingen, aber das ist die eigentliche Arbeit. Die 90 Minuten ist das Geringste, das geht schnell rum. Wurde der Beruf, was das angeht auch deutlich komplexer. Die letzten Jahre also inzwischen hast du ja so viel live Interaktionen, der Zuschauer kann das Spiel live kommentieren und so weiter also wo viel schneller die kleinsten Fehler von dir vielleicht auch oder meinen Namen irgendwie falsch aussprichst oder solche Kleinigkeiten direkt kommentiert werden.
Oh, ich glaube früher, da hat mal irgendwer einen Tag später beim ZDF angerufen, heute hast du da direkt einen Shitstorm an der Baguette. Ja, genau, dass du da viel mehr irgendwie auch reagieren musst. Nein, also ich weiß natürlich genau, was du meinst. Aber erstens spreche ich alle richtig aus. Das prüfen wir jetzt nach.
Wenn. Man keine Fehler macht. Das ist ein ein ganz klassisches. Handwerkliches Thema und ich möchte für mich in Anspruch nehmen, meine Fehlerquote ist da ausgesprochen gering. Ich kriege nichtsdestotrotz kriege, ich kriegst du natürlich einen Haufen, je nachdem kriegst du natürlich trotzdem Besserwisser Briefe, aber ich habe mir da einigermaßen Gedanken dazu gemacht zum Ausbreitthema und ich versuche es so gut es geht so. Jetzt also live schon mal gar nicht, dass ich auf live Zuschriften oder irgendetwas reagiere, weil mein Handy ist aus während des Spiels.
Ich bin nicht multitaskingfähig und wenn ich auch nur eine Sekunde nicht aufs Spiel gucke, verpasse ich eine gelbe Karte oder so, das Macht gar keinen Sinn. Wo, wo guckst du hin? Guckst du wirklich aufs Feld oder auf den Bildschirm? Das habe ich mir schon häufiger gedacht, so viel du kannst ja manches gar nicht von oben.
Sehen, ich gucke am liebsten natürlich aufs Spielfeld und trotzdem muss ich mit einem Auge irgendwie wahrnehmen, falls ich. Ist der Regisseur des Spiels oder die Regisseur Wiederholung zum Beispiel ganz genau unabhängig davon? Ich bin so Teilaktiv auf Social Media, altes Schwachpunktthema meinerseits, ich habe ein sehr distanziertes Verhältnis dazu, weil ich mich dem nicht aussetzen möchte, ich habe darauf keine Lust. Wenn ich ganz ehrlich zu mir bin. Ist auch glaube ich kann man objektiv sagen, gesünder? 100 Pro 100 Pro alles gut.
Also es ist aber blöderweise nur so teilkonsequent wie ich selber lebe. Ich bin hin und hergerissen, weil ich, weil mir einerseits klar ist, ich verpasse Dinge, die für mich relevant sind, hätte ich also, sollte ich keinen Account haben, das ist dann irgendwie auch nicht Sinn, also das bringt mich dann auch nicht weiter.
Gleichzeitig, ich habe überhaupt keine. Ich verspüre überhaupt kein Bedürfnis, meine Mahlzeiten dreimal am Tag zu fotografieren oder ein online Tagebuch zu führen und bin deswegen ja und und habe auch, wie soll ich sagen, ja verweigere mich dem auch so ein Stück weit, weil. Was dazu und habe aber auch das möchte ich auch dazu sagen, das unverschämte Glück, dass ich jetzt, also weil du vorher Shitstorm gesagt hast, ah, kenne ich jetzt so nicht.
Also da habe ich großes Glück, davon bin ich damit, dass. Du die Damen immer richtig aussprichst. Siehst. Du. Genau. Haben wir den Bogen wieder gespannter? Aber ja, deswegen, das ist für mich nicht so wirklich relevant. Ich blocke es aber auch zum Teil bewusst aus so. Du hast gerade schon deine mangelnde Multitasking Fähigkeit angesprochen, wo ich absolut mitgehe, bin ich auch ganz schlecht drin, was aber zwangsläufig dazu führt, dass du, du hast es mal beschrieben, in einen sogenannten Flow Zustand kommst.
Wie ist denn für einen Kommentator der Idealzustand? Also blendest du wirklich alles aus, beschreib mal wenn du da oben sitzt, so dein Blick Tunnelblick, wie kann man sich das vorstellen? Es ist ja weniger, dass du was bewusst ausblendest, sondern dass du dich auf was konzentrierst. Was dazu führt, dass du nur Augen und Ohren und alles dafür hast.
Das ist eigentlich gar nichts. Das ist natürlich nichts Kommentatoren oder Fußballspezifisches, sondern das ist ja etwas, was jeder von uns ja bei bestimmten Dingen ja vielleicht auch schafft und und und da reinkommt, wenn du einfach im hier und jetzt bist. Also du bist, und das entsteht, wenn du dich auf was konzentrierst, wenn du, was jetzt im Moment bewusst machst. Was ich persönlich den schönsten Zustand überhaupt finde? Also wenn du wirklich das kenne ich auch jetzt zum Beispiel, wenn es darum geht oder egal was es ist, wo man wirklich eine Passion für hat, wenn man so nach einer Stunde irgendwie mental wieder aufwacht und denkt, ach krass, schon eine Stunde rum.
Das kann ja sein, wenn du mit deinem Best Buddy Tennis spielst, richtig, oder Paddel oder Golf oder Fußball whatever ja, also das ist ja oder machst was mit deinen Kindern und gehst in so einer Art in so einem kindlichen Zustand wieder auf. Das übertragen jetzt bei mir aufs Berufliche führt oder ist der Idealzustand während eines Spiels.
Ich bin so top vorbereitet, so sehr im Thema drin, souverän Begleiter dieses Spiels und dann macht es sogar noch Spaß und es ist ein schönes Spiel und du bist voll da drin. Das ist ein wunderschöner Zustand, also weil das alles so fließt und weil das alles so seinen Gang geht und einfach wunderschön ist. Und dann guckst du auf die Uhr und stellst. Dich fest spielst schon vorbei.
Und wir hatten alle einen schönen Abend und gehen bestens gelaunt auseinander. Das ist so eine Art Flow Zustand, der ideal ist und den ich sag's mal so, da sind wir jetzt wieder bei der Vorbereitung, ich kann die Wahrscheinlichkeit maximieren so. Dass es zu diesem Zustand kommt, in dem Moment, in dem ich halt so vorbereitet bin, dass ich immer alles weiß und auf alles vorbereitet bin und mich nichts schrecken oder aus der Bahn schmeißen. Kann hat ja schon der Holländische nicht Kommentator, sondern Moderator im deutschen Fernsehen gesagt, jetzt komme ich nicht auf den Namen jahrelang ganz bekannt, Entertainment Show, Rudi Carrell, Rudi Carrell, du kannst nur was aus dem Ärmel schütteln,
schütteln, wenn du vorher was reingepackt hast. Und genau so ist es auch beim Kommentieren, den kann ich nicht. Den finde ich aber gut, echt nicht. Das finde ich aber gut, weil das ist ist die Wahrheit. Du kannst, du kannst nur spontan vermeintlich Fun Facts historische spontan raushauen, wenn du sie dir vorher durchgelesen hast.
Ne wann du hast gerade diesen Flow Zustand angesprochen der ein wunderbarer Zustand ist. Auch für einen Kommentator. Wann hattest du denn jetzt speziell mal auf Spiele umgemünzt diese Momente was sind so die ersten Momente, weil die gibt es weil die kommen jetzt gerade bei dir in den Kopf. Welche kommen da bei dir in den Kopf?
Welche Spiele sind es, welche Momente haben dich auch emotional echt berührt? Also da gibt es echt viele was. Waren so die was sind die ersten? Tatsächlich war ja also mein Biss, wir sind ja jetzt gerade, wo wir sprechen, mitten in der Sommerpause, also wenn ich jetzt nicht komplett daneben liege, war mein letztes Fußballspiel Inter gegen Barca oder 1 meiner letzten.
Da haben wir dich, glaube ich, bald. Also ich habe dich zumindest. Gehört ja mein Zuschauer, das fällt mir jetzt also. Das war. Was für ein Abend also. Das das ist natürlich auch ein Geschenk, ein absolutes Geschenk, dass du so ein Spiel hast und es eigentlich nur darum geht, dieses Spiel zu begleiten, das sich mehr oder minder von alleine erzählt und ein Stück weit ist das auch einfach, weil du musst.
So empfinde ich das, ich muss nicht arbeiten, ich muss nicht irgendwie gucken, dass ich jetzt die Leute bei Laune halte und hier noch irgendwas und da vielleicht noch, ach, wussten sie schon, nein so. Sondern das erzählt sich von alleine. Und trotzdem, das war ein purer Flow über 120 Minuten, ja. Und hat man dann die Möglichkeiten auch außerhalb jetzt des Jobs, also Halbzeitpause et cetera, mal wirklich diese Momente auch aufzusaugen, oder bist du da komplett im, dass du dich mal in die Reling stellst und einfach mal 10 Minuten in die ins zweite guckst das. War ein einziger Genuss, das weiß ich noch. Also das habe ich ja mit Benny Höwedes zusammen kommentiert und wir haben uns in diesem Spiel.
20 mal angeguckt und konnten unser Glück kaum fassen. Also was da alles los war, das war, das war ein Rausch, ein einziger Rausch wird von dir auch eine Art Entertainment erwartet, wenn es mal nicht so läuft, also das klassische 00 und nichts passiert und irgendwie du musst den Zuschauer vielleicht auch abholen, weil das Spiel, das seinen Beitrag nicht leistet. Also ich erwarte das von mir.
Also das empfinde ich als meine Aufgabe. Wenn das Spiel gar nichts hergibt, wird es mir nicht gelingen, das in ein 33 umzudeuten. Aber die Idee wäre dann schon, das erträglich zu gestalten, so dass du also es macht jetzt auch keinen Sinn in der 50 Minute zu verkünden, dass hier alles zeitdiebstahl ist.
Ja, also auch wenn es ein Stück weit so ist. Aber man kann ja dann trotzdem zumindest irgendwie nette, interessante Aspekte, im Zweifel die Spannung. Also 00 ist immer noch spannend bis zum Schluss, das das kann man dann immer noch finden, man kann dann oder ich muss dann schon auch einfach irgendwie gucken, Mensch, wie könnte ich vielleicht doch noch irgendwas nettes, Unterhaltsames finden, so einen kleinen Aspekt zumindest und.
Um ja so, dass man es halt irgendwie doch einfacher rumkriegt, diese diese 90 Minuten, die zugegebenermaßen, manchmal haben wir einfach zäh sind, ja. Ist es vielleicht auch so? N Learning über die Zeit du hast angesprochen, die Arbeit bleibt, blieb inhaltlich immer dieselbe, dass du ne bessere Balance gefunden hast zwischen ich gehe gerade dem Zuschauer vermeintlich auf den Senkel, wenn ich zu viel Red und auch mehr Pausen einzuhalten als Kommentator, weil ich empfinde es zumindest oft auch als.
Also klar, wenn jetzt ein Kommentator die ganze Zeit durchkommentiert ist so eine Minute Pause schon echt viel, aber das empfinde ich auch durchaus mal als angenehm. Wir sind sehr handwerklich heute, das gefällt mir. Das ist von. Also, das ist ein, das ist ein kleiner Aspekt in dem ganzen Handwerk.
Nur kurz, weil ich kann mir eben vorstellen, gerade am Anfang neigt man vermutlich dazu, das ist nie eine Pause zu lassen. Oh Gott, ich muss jetzt reden. Korrekt, ich würde ich dir zustimmen, das wäre ein typischer Anfängerfehler. Also, und das ist auch nachvollziehbar, weil du hast dich ja so aufgeladen mit Informationen und das willst du erzählen und die Anekdote und das und das und das, und dann bist du und du findest, das ist auch ein interessanter Effekt dadurch, dass man sich vorher so sehr beschäftigt hat, ist das Spiel Sau interessant, also das ist total packend, das ist total krass was, was da alles passiert, und das ist einerseits sehr hilfreich das. Andererseits besteht manchmal so
ein bisschen die Gefahr, dass du halt überziehst, dass es das Spiel sogar nicht hergibt. Und das ist vielleicht schon was. Da hilft Erfahrung und da hilft Spielpraxis und dann lernst du irgendwann mal. Ich heb mir Dinge natürlich auch auf, ich haue nicht alles sofort weg und Geduld zu haben, zu warten, wann kommt das richtige Bild um. Irgendwas zu erzählen, aber auch keinen Schmerz damit zu haben, wenn es nicht kommt, dann erzähle ich es halt auch nicht, das da helfen so ein paar Jahre Erfahrung, das stimmt. Darf es auch parteiisch sein?
Also ich wünsche mir das manchmal. Das ist ein bisschen zu neutral, vor allem. Bei der Nationalmannschaft wahrscheinlich. Oder auch Champions League, wenn eine deutsche Mannschaft spielt, wie, wie steht es da? Also sowohl vielleicht als Profi, aber du bist ja auch irgendwo Fan, der sich das Ganze anschaut. Also.
Also das ist lustig, weil bleiben wir mal ganz kurz bei der Bundesliga, da nehme ich für mich und im Grunde alle Kollegen und Kollegen, die ich kenne, in Anspruch. Wir können uns von jeder Färbung frei machen. Und was ist denn dein Lieblingsverein? Nein, Quatsch. Damit habe ich überhaupt kein Problem. Ich bin ein süddeutscher Fußballfan, ich bin Sympathisant von Bayern und Stuttgart.
Aber ich kann mich davon komplett frei machen und ich bin natürlich auch kein Fan mehr. Also das ist auch Quatsch, das ist einfach nicht auch daran vorbei. Ich bin kein dies das das ganze Kindliche das ist. Das ist leider alles weg ich, ich interessiere mich wahnsinnig dafür und aber ich, ich ich hab ich empfinde da jetzt sozusagen im im im Fernsehen empfinde ich da nichts mehr.
Anyway, ich kann mich davon frei machen. Ich freue mich an einem guten Ich erfreu mich an einem guten Spiel und bilde mir ein ich sag wenn ich wenn mir was auffällt, was offensichtlich nicht so nicht nicht top läuft, dann bin ich durchaus auch in der Lage da möglicherweise mit dem richtigen Ton das zu formulieren. Wir sind nicht parteiisch wir.
Erscheinen aus der Perspektive eines Fans aber so, weil wir dem natürlich nicht entsprechen. International ist es, so bilde ich mir ein, haben wir immer so eine leicht deutsche Färbung und erzählen das natürlich immer aus der Perspektive des deutschen Clubs, was nicht bedeutet, dass wir alles bedingungslos ignorieren oder schönreden, das heißt es natürlich nicht.
Und manchmal geht das ja so weit, dass die Fans eines Clubs schon das Lob für den Gegner als als als als unangebracht empfinden, was natürlich totaler Quatsch ist. So, und jetzt Nationalmannschaft habe ich tatsächlich noch nie kommentiert, da kann ich nicht mitreden. Ich finde aber eine spannende Frage und da spricht man dann von wir, da wäre ich zum Beispiel raus.
Also das wäre jetzt nicht mein mein Ansatz zu sagen, Mensch, wie wir da spielen gegen die Franzosen oder die Italiener. Ist es dir bei Kollegen aufgefallen? Es fehlt ja, also war jetzt direkt bei Kollegen nicht, aber es gibt ja manch, also jetzt, Experten neigen mitunter dazu. Da würde würde ich sogar noch in Anführungszeichen durchgehen lassen, wenn jemand mal tatsächlich Nationalmannschaft.
Sagen gerade so ein Robin Gosens oder Christoph Kramer oder Merches Acker, sage Ich, dürfen sie bloß sagen, die haben ja mit den Jungs auch zusammengespielt. Genau, aber ansonsten, so weit wird es jetzt bei mir nicht gehen, dass ich in wir denke. Thema Begegnungen. Ich habe gerade schon 12 Namen angesprochen, wie nah ist man denn?
Als Kommentator wirklich am Geschehen dran. Also man hat ja diese romantische Vorstellung auch jetzt als Sportjournalist, wenn man als junger Mensch in diese Branche wächst, dass man danach so ungefähr wie in den 70er und achtzigern, ich weiß nicht, ob es so war, noch mit den Spielern in der Kabine ein Bierchen trinkt, wie eng ist man denn wirklich auch dran? Das hat sich verändert in den letzten 2030 Jahren. Diese Nähe, die gibt es so nicht. Also.
Könntest du die herausfordern, wenn du möchtest? Also. Wo warst du? Nein, nein, es kann ja sein, dass dein Sohn sagt, Ey, der weiß ich nicht, la Minia mal Barcelona hätte ich gerne irgendwie eine Unterschrift oder ein Foto oder was auch immer kommst du nicht runter. Ich war jetzt neulich in Wimbledon und dann rufe ich, rufe ich meine Frau an und frage sie, Mensch, was könnte ich denn den Jungs mitbringen, so als Andenken. Und dann sagt sie so ja so ein Autogramm von Alkaraz. Ist ja kein Problem mehr.
Warte sag mal, das habe ich bis 11 habe ich das erledigt, kein Problem. Würde ich als Sohn erwarten. Nein, das ist. Den Herrenberg Wonder Rust war das noch einfacher. Das. Wäre dann ein bisschen einfacher. Nein, also der Fußball im Speziellen ist eine eine weltweite Unterhaltungsindustrie gigantischen Ausmaßes, und da hängen, was weiß ich, wenn wir jetzt mal bei Bayern bleiben.
Wenn der FC Bayern zu einer Pressekonferenz ruft, bei der es in aller Regel um eine einfache Vorschau auf das Wochenende geht, dann sind da 5050. Menschen. Punkt. Die Nachfrage ist riesengroß und ich verstehe total, dass die Vereine versuchen sich abzuschirmen und so eine Art. Professionellen Schutzwall aufzubauen. Und ich bin nichts anderes als ein professioneller Teilnehmer in diesem Ganzen in diesem ganzen Ding. Letztlich.
Für mich ist es so, damit ich meinen Job gut machen kann, sind für mich Spieler jetzt auch gar nicht so relevant, für mich sind natürlich Trainer und oder Sportdirektoren und oder Menschen, die sich sehr gut mit den Mannschaftshintergründen auskennen, die sind für mich wichtig. Weil es mich natürlich schon interessiert, warum ist das gerade so, wie es ist? Was ist denn eigentlich damit, wie geht es denn dem, was plant ihr hier?
Das sind für mich natürlich inhaltlich relevante Fragen, weshalb ich mich schon immer darum bemühe, mit Trainern oder Sportdirektoren einen Draht oder einen Kontakt zu haben und. Und die Idee und der Anspruch wäre schon vor jedem Spiel, da irgendjemand mit irgendjemandem gesprochen zu haben, der sich damit auskennt. Das ist vielleicht auch noch interessant. Wissen vielleicht auch nicht viele, das hab ich auch live miterlebt.
Also ich war als Praktikant dann hinter einem Kommentator mal bei der Zweitligakonferenz gesessen, da hat. Osnabrück. Gegen den KSC gespielt, also absolutes Topspiel, aber dann hat eben der Kommentator, mit dem ich dort saß, auch gesagt, ja, ich hab jetzt gerade noch mit dem Sportdirektor von KSC telefoniert, wollte da noch mal nachfragen, wie es mit dem eigentlich steht, wie es da bei der Verletzung ist et cetera. Also hast du in der Regel von vielen Verantwortlichen auch irgendwie die die Handynummer und die gehen auch ran, also oder manchmal.
Das ist ein Beziehungsgeschäft, wenn du so willst. Also das ist gar nicht. Ja, also ich, ich habe da jetzt das große Glück, dass ich jetzt seit einigen Jahren das schon mache und über die Jahre ergibt sich ja, kriegt man das schon hin, man man wächst da rein. So, so ging es mir und tatsächlich, manchmal gehen die Leute sogar ran, wenn ich anrufe oder mich melde. Jetzt haben wir ja sehr viel auch über über Football gesprochen, in Anlehnung an den Namen des Podcasts, auch Thema Finance noch nicht so viel, also auch Richtung Karriere, du kannst uns da mal gern abholen, paar Einblicke geben, es gibt ja viel Nachwuchs, der träumt vielleicht von einer ähnlichen Karriere wie bei dir und.
Ob man damit sozusagen reich wird, wenn man zu den besten gehört? Ab wann lohnt sich das Geschäft, wo nimmt man vielleicht auch erstmal Einbußen in Kauf, um da überhaupt reinzukommen? Hol uns da gern mal ab, nimm uns mal mit auf deinem Werdegang. Reich? Nein, also das ist keine realistische Perspektive, also jedem angehenden Sportjournalisten Nachwuchskommentatorin wegen der Kohle würde ich es nicht machen.
Also da gibt es möglicherweise vielversprechenderes lasse ich mich mal so formulieren. Das ist halt so ein bisschen auch wild West, und das ist gerade, ich bin Freiberufler, schon immer gewesen, selbstständig, ich war in meinem Leben keine Minute angestellt, ich mag das auch, Teil der Wahrheit ist, mich hat auch niemand gefragt, ob ich angestellt sein möchte. Sind die aber das ist nicht bei allen Kommentatoren, auch bei Sky so.
Es gibt Angestellte, es gibt oder wie ist das, um da mal ein Gefühl zu bekommen, eine gute. Frage. Aber was heißt du bist selbstständig? Du wirst dann gebucht für Spiele von Sky, aber hast einen Exklusivvertrag und dürfte es jetzt nicht bei der Zone kommentieren oder wie, also wie kann man sich das vorstellen?
Mol jetzt zu viel Inhalt aber. Ich überleg schon, wie ich es formuliere letztlich. Am Ende des Tages ist es ein Vertrauensverhältnis zwischen einem Sender und mir. So und jemand beim Sender muss der Meinung sein, dass wenn ich das mache, dass das dann okay ist. So, und dann vereinbaren wir, vereinbaren wir uns für eine bestimmte Zeit oder für eine bestimmte Anzahl an Spielen, so läuft das, dass ich natürlich jetzt.
Dass in dieser Beziehung die eine Seite sagt, wäre dann aber schon gut, wenn du nicht für den Konkurrenten arbeitest. Liegt natürlich liegt auf der Hand so, so funktioniert das. Jetzt hast du gesagt, man kann nicht reich werden damit. Das ist ja auch immer ein bisschen relativ relativ genau, also ob was heißt jetzt reich heißt Reich 1000000 im Monat, das ist es nicht zum Beispiel, aber das verdienst du jetzt zum Beispiel seit 2015 nein, quatsch, aber also ich weiß ja, was heißt, ich weiß, aber ich kann mir sehr gut denken, weil ich ja auch recht nah dran bin, ich meine auch wenn du dazu gehörst zu den Top 5 würde ich jetzt auf jeden Fall nicht mal zuordnen. Wie auch immer.
Dann kann man auch schon sehr gutes Geld verdienen, auch als Sprecher. Da kommen wir auch gleich zu. Du hast ja auch Sprecherjobs gehabt für Audi, Porsche, SAP ist noch mal ein anderes Blatt, sprechen wir gleich drüber, aber man kann schon sehr gut von Leben oder würdest du dem widersprechen? Ich hab's gut, also genau ich ich, ich halt die Klappe und komme gut zurecht, ja.
Ist sind andere Zahlen als in der Finanzbranche, weil ich sag mal so, jetzt gerade wo wo Michi herkommt, wenn du da zu den Top 5 gehörst, ja bewegst du dich in ganz anderen Sphären, sprechen wir jetzt mal drüber, Michi. Aber das ist. Das ist ja faktisch so, nur um das Mal einzuordnen, auch für die Zuhörerinnen und Zuhörer, weil es eben viele gibt, die diesen Traum haben. Kommentator und ich auch von anderen Kommentatoren schon gehört habe, was es beispielsweise, ich werde jetzt nicht sagen, wer es ist oder welcher Betrag das war, dass man für ein Spiel den und den Betrag bekommt, was jetzt nicht die Welt ist, wo man jetzt vielleicht vermuten würde, einer, der eben beispielhaft bei Sky Bundesligaspiel kommentiert oder zweite Bundesliga
kommentiert, also ich glaube, es ist gerade wenn du am Anfang bist, kann das auch. So ein bisschen täuschen, oder wie war es bei dir? Hast du gedacht, Oh Gott, eigentlich bin ich schon da, wo ich hin wollte, ich kommentiere jetzt das und das, aber richtig wohlhabend werde ich dadurch nicht oder war das nie ein Thema?
Es war nie Bestandteil meiner Überlegungen. Ist es eben bei vielen, gerade aufgrund der aktuellen Genauheit, die wir. Haben aber dazu, dass ich bin, natürlich auch noch in einer anderen Zeit, wenn du so willst, aufgewachsen. Also im Grunde war Journalismus. Schon so ein bisschen was Außergewöhnliches, zugleich aber auch etabliert geschütztes. Also es gab ja relativ wenig Journalisten, die damals für eine Zeitung oder für einen Rundfunk oder für das Fernsehen gearbeitet haben, das hat sich ja einfach radikal verändert, da steht ja kein Stein mehr auf dem anderen, und ein Stück weit ist es bei uns jetzt natürlich so, dass wir in einer Medienökonomie leben, die sich unfassbar diversifiziert und demokratisiert hat, was dazu
führt. Dass nahezu unendlich viele Menschen quasi Medienschaffende sind, was im Umkehrschluss natürlich auch dazu führt, ja, dass es nichts mehr exklusives, teures, Besonderes ist, wenn du was mit Medien machst. Das war früher anders so, und daraus ergeben sich dann jetzt rein betriebswirtschaftlich einfach diverse Konsequenzen.
Es wird billiger, günstiger. Du bist mit jedem Smartphone im Grunde dazu in der Lage, einen Film zu produzieren. Von KI reden wir noch gar nicht, für den du früher 100 Tausende hättest ausgeben müssen, rein vom Production Value her so lang ausgeholt, um jetzt sozusagen zum Beruf des Sportjournalisten oder der Sportjournalistin zu kommen, auch da ist es natürlich so. Während früher wahrscheinlich vielleicht 5 Menschen bei einer Pressekonferenz eines Bundesliga Clubs waren, gibt es heute um jeden Club herum 6 Podcasts, 17 Creator, die irgendwas damit machen, 28, etablierte Medien und 46 online Angebote und. Ja, do the Mat also.
Dementsprechend kämpft natürlich jede einzelne Entity ein bisschen mehr um, um ein Stück vom Kuchen. So einfach ist es, und jetzt bin ich sozusagen in der privilegierten Situation, dass ich da etablierter bin über die letzten Jahre, was dazu führt, ja, dass ich natürlich auch. Auch auf die Branche Blicke in dem Sinne, dass ich jeden Jüngeren, wenn er mich fragt, wie ist das also, was kann ich, kann ich denn davon leben, dann sage ich ihm ehrlich, ja, das geht, aber das ist schon, also das musst du schon auch wollen, also das ist, du musst da schon auch, wie soll ich sagen, hart am Wind segeln, muss schon gut sein, das ist ein Stück weit wilder Westen und. Und das ist nicht so, dass du
das bequeme Leben eines, was weiß ich, sagen wir jetzt mal richtig guten Konzernangestellten hast oder in einem geschützten Beruf, was weiß ich Richter. Oder was weiß ich jetzt Finanzbranche. Aktuell auch unbequem als richtig ist auch. Auch unbequem ne. Aber wenn du jetzt ein was weiß ich Finanzbranche, wenn du die richtige Anlage Idee hast sind deine deine Multiples. Deine Möglichkeiten sind natürlich weitaus größer, ist ja klar.
Ich möchte noch mal kurz beim finanziellen reingehen, was die Sprecherjobs angeht, weil man da würde ich mal gern ein Vergleich ziehen oder was ich auch in der Vermutung habe, weil ich auch Sprecher kenne zum Beispiel, also der Spitzname in gewisser Weise ist Kuddel, der die Galileo Stimme, kommt aus Würzburg und spricht da auch ab und zu mal Sachen ein oder auch schon andere wirklich filmsprecher sind dort.
Immer zu Gast und sprechen, Werbejingles et cetera. Und da habe ich mal von Tagessätzen gehört, da dachte ich also wenn du das jeden Tag machst, dann bewegt man uns ungefähr in dem Bereich. Du hast Sprecherjobs gehabt, Audi, Porsche, SAP, wenn du jetzt das eine mit dem anderen vergleichst, ist schon ein Unterschied oder oder.
Also wenn du jetzt ein Bundesligaspiel und oder ein Champions League Spiel und ein Werbejingle für Audi vergleichst, dürften da Welten zwischen liegen oder oder. Da liegen auf die also da liegen ganz viele Welten dazwischen. Finanzieller finanzieller Lage. Das kommt drauf an. Also letztlich. Also ich bin ich bin ich bin Sprecher, ja, aber das war nie Hauptbestandteil meiner Tätigkeit, das habe ich, wenn du so willst, immer so nebenbei gemacht und so ist es auch bis jetzt.
Das Schöne am Sprecher und und ich weiß, ich kenne da auch meine Limits. Also ich bin kein Synchronsprecher zum Beispiel, ich bin kein ausgebildeter Schauspieler, was ich kann sind, ich könnte jetzt Jingles, Werbespots, 30, sekünder 2 Minuten so was Sprinter das, das kann ich einigermaßen und das mache ich gelegentlich, also das sind was weiß ich 5678 Sachen im Jahr das.
Das Schöne daran ist, es ist sehr schnell erledigt. Also das geht in Relation zur Dauer die du brauchst. Ist natürlich mega und so die ganz große Verantwortung geht damit auch nicht einher, also in aller Regel kriegst du ja einen fertigen Text und da guckst du wie du den bestmöglich rüber kriegst von den Tausenden von Euro bin ich das die Nummer gibst du mir mal. Das, das weiß ich jetzt nicht, das kann ich jetzt so nicht. Kann ich jetzt so nicht teilen, das ist für mich ein nettes Leben, ein Side Hustle.
Okay weil bei demjenigen der Name ist mir auch entfallen, aber da handelt es sich wirklich um diese Stimmen, jetzt nicht um den Galileo Sprecher, aber dieses klassische Krombacher, was auch immer, also wo man diese Namen, wo man diese Stimmen wirklich im Kopf hat. So weit hat es bei mir nicht gereicht. Okay weil, das sind wirklich die, die sprechen ja auch verschiedenste Sachen, also die haben ja sind ja. Vermeintlich immer die gleichen 5 Stimmen, die zu hören sind, auch in Werbespots in der deutscher Werbung. Und wenn du dich da mal etabliert hast, dann kannst du dann solche Dinge auf.
Ich bin der Anscheinbeantworter im BMW Zentrum. Wirklich, das ist geil, tatsächlich, das ist ein schöner Fun Fact. Zum Abschluss gibt es jetzt noch, also erstmal vielen vielen Dank glaube ich von uns. Beiden vielen Dank für euren Besuch. Sehr gerne für deine Zeit und zum Abschluss gibt es immer noch traditionell unsere Schnellfragerunde.
Jetzt noch kleine kleine 6 Fragen und zwar möchte ich mit der ersten starten. Was war denn das Schönste, also das beste Spiel ist immer ein bisschen groß, aber das schönste Tor was du jemals kommentiert hast. Was fällt dir da? Ein Lionel Messi hat 2007. Ein unfassbares Solo Tor gegen Jetapher gemacht also.
Dieses Lionel Messi? Ach krass, ja. Das habe ich damals für Arena kommentiert und das ist ein Outstanding Tor. Ja, das ist, glaube ich bis heute mit das Beste, was er je geschossen hat. Also ach krass, das könnte man, könnte man argumentieren, sehr schöne Antwort, ja. In welchem Stadion hattest du bisher die heftigste Stimmung? San Siro Halbfinale Champions League jetzt neulich. Auch weil es erst weil es noch so eindrücklich ist, Inter gegen Barca also.
Das letzte Spiel, auch das von der Stimmung wirklich prägnant ist, das war unfassbar. Also die, die ich war ja am Fernseher gesessen und ich bin weder Barca noch interfan und als er javy das Ding reingeknallt hat, habe ich gesagt das gibt es. Nicht. Dass der auch noch das Tor schießt. Also dieses Stadion so groß es ist, es kann wirklich wackeln.
Also das das vibriert und so war das. Dieses eine Spiel möchtest du noch mal auf jeden Fall kommentieren. Während deiner Laufbahn Nationalmannschaft. Wie gesagt, haben wir gehört, bislang noch nichts geworden aufgrund bisher nicht bei den öffentlich rechtlichen sage ich. Mal genau. Wenn ihr jetzt 1 aussuchen dürft das.
Champions League Finale muss irgendwann mal noch. Okay weil das haben ja bislang auch noch die, die öffentlich rechtlichen, ja. Dein bisher bestes Investment, eine Eigentumswohnung in München. Das. Das macht durchaus Sinn. Was ist dein Karrieretipp an junge Menschen, diese eine. Lest alles zweimal durch, was ihr unterschreibt.
Kümmert euch um euren Kram. Das ist jetzt sozusagen der finanzielle Teil, wenn du so willst. Und ansonsten sei nett zu Menschen, sei einfach nett. Das das hilft dir und am Ende geht es immer darum, dass man Leute findet, mit denen man gemeinsam was machen kann, mit denen man dann irgendwas baut, kreiert, schraubt, das ist ja, würde ich sagen, der Kern von allem, dass man einfach gern.
Mit Menschen was macht und auch zugänglich ist und offen bleibt und irgendwie nett in Erinnerung bleibt. Das hilft. Und deine Weisheit fürs Leben. Da lachen immer alle ne. Das ist irgendwie, weil. Es immer so groß sich anhört. Also es gab einen einen Chefredakteur, der Ali Schmidt Fleckenstein, Gott hab ihn selig, der hat. Ich damals bei Arena hat er mich geholt und der hat mir also eigentlich 2 lustige Regeln mit auf den Weg gegeben. Einfach mal die Klappe halten und nicht auf den Sack gehen, das sind das sind das sind 2 Regeln finde ich, mit denen kommt man ganz gut durchs Leben.
Sehr schön coole Worte zum Abschluss. Vielen dank Jonas noch mal an der Zeit auch die Michi für deine Zeit einmal mehr hat großen Spaß gemacht, super interessante Einblicke, ich hoffe ihr zu Hause beim Zuschauen zuhören hattet auch wieder Spaß, freuen uns zusammen auf nächste Woche und bis dahin schöne Woche und Tschüss ciao.