
EXKLUSIV - Pierre Littbarski: „Wir können Weltmeister werden, wenn wir zu unseren Tugenden finden!“
Montag, 17. November 2025 · 1 h 07
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Shownotes
EXKLUSIV - Bei mir war der Weltmeister von 1990 Pierre Littbarski zu Gast. Wir sprachen lange und ausführlich über die aktuelle Situation der Nationalmannschaft, zogen Parallelen zwischen der Weltmeister-Mannschaft von 1990, 2014 und dem aktuellen Kader und Pierre stellte klar, was ihm bei unserer aktuellen DFB-Auswahl fehlt, um tatsächlich um einen möglichen WM-Titel im kommenden Jahr mitzuspielen. Wir diskutierten darüber, ob Erfolg oder Misserfolg in einem Turnier wirklich immer erklärbar ist, sprachen über die Finanzen als Fußballprofi in den 70ern, 80ern und 90ern und Pierre verriet mir, mit was er einen großen Teil seines Geldes verbrannt hatte. Außerdem ging es natürlich um seine Zeit in Japan, er erklärte, worin und warum uns die Japaner in vielen Dingen voraus sind, wie man es damals mit der neugegründeten J-League schaffte, den Japanischen Fußball im Hinblick auf die damalige WM 2002 zu revolutionieren und warum er dort damals wieder seine Liebe zum Fußball entdeckt hatte. Sehr viel drin in einer coolen Folge an einer mega Location - viel Spaß beim Hören!
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🎶 „Knockturnal“ - Pufino, Trapbeats
🎶 "ELITE" - Alex Productions - No Copyright Music
📸 Quelle: Michael Löwa/stern
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Intro
Aktuelle Situation der deutschen Nationalmannschaft
Warum hatten wir in den letzten Jahren keinen Erfolg?
Haben wir verlernt, unbedingt gewinnen zu wollen?
Rückkehr zu unseren Grundtugenden
Trikot wie 1990 - jetzt auch spielen wie 1990?!
Wie ist es, zweimal ein WM-Finale zu verlieren?
Ist Erfolg oder Misserfolg bei Turnieren immer erklärbar?
Können wir 2026 Weltmeister werden?
Gehalt als Fußballprofi: Zwischen 4.000 und 2.000.000 D-Mark
Wechsel nach Japan 1993: J-League, Perfektionismus, WM 2002, Revolution
Schnellfragerunde
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Dann kriegst du erst mal wieder einen Chitstorm, weil du angeblich ja 3 Minuten hinter Fabrizo Romano bist im Viertelfinale ausgeschieden, gegen Spanien in der Verlängerung. Also ich kann mich erinnern, in der Verlängerung hat Deutschland eigentlich immer gewonnen, aber das war mal. Große Gäste, starke Meinungen, unglaubliche Anekdoten und exklusive Einblicke hinter die Kulissen eines Milliardengeschäfts, das alles nur hier in deinem Podcast für Fußball und Finanzen, das ist Football, Finance und jetzt viel Spaß mit dieser Folge.
Wir haben zu wenig feste Größen, auf die sich der Bundestrainer verlassen kann. Du hast bei uns 90 du wusstest Völler und Klinsmann, die hauen n paar Dinger rein, denn hundertprozentig Jonathan Ta funktioniert nur mit Schlotterbeck, funktioniert nicht mit Rüdiger, also muss ich doch mal überlegen, brauchen wir Rüdiger noch, ja.
Sehr gute Frage habe ich mir auch schon gestellt. Unbedingt gewinnen wollen, auch diesen, sagen wir mal, den Gegner in Anführungsstrichen kaputt zu machen, besser zu sein als der Gegner. Da sind wir in der letzten Zeit ganz von abgewichen, bei der bei der gesamten Ausbildung, auch im Jugend, speziell im Jugendbereich.
Herzlich Willkommen zu Football Finance. Zusammen mit meinem heutigen Gast, der in seiner Karriere über 400 Mal für den ersten FC Köln in der Bundesliga auflief, in Paris und auch Japan kickte. Er absolvierte 73 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft, kam bei 3 Weltmeisterschaften und 2 Europameisterschaften zum Einsatz und krönte seine Karriere dann natürlich mit dem WM Titel 1990 in Italien. Als Trainer wurde er in Australien und seiner zweiten Heimat, so kann man vielleicht sagen, Japan sogar 2 Mal Meister, hat unglaublich viel gesehen und erlebt. Und sitzt jetzt hier bei mir als dritter Fußballweltmeister von 1990 am Mikrofon.
Herzlich Willkommen. Pier libbarski ich freue mich sehr. Ja, Hallo. Schön, dass du da bist und an der Stelle zu Beginn ein großes Dankeschön an das Bahnsteig Cube Hotel hier in Heidelberg, dass wir hier in dieser wunderschönen Location an dieser wunderschönen Bar sitzen dürfen. Sehr sehr schönes.
Boutique Hotel hier im Stadtteil Barnstadt und an der Stelle auch der Hinweis auf ein neues Restaurant und Food Konzept. Was es jetzt ab Dezember hier geben wird, ist im anderen Cube Hotel Restaurant schon gut angelaufen und zwar pro Food geht um ja proteinreiche nährstoffreiche Nahrung, was ja auch als Fußballprofi früher schon geschrieben genau sind wir richtig hier heutzutage noch viel wichtiger, das Spiel ist noch intensiver und noch schneller geworden und da wird es eben verbunden mit der mediterranen mit der asiatischen. Aber auch der urbanen Küche, also kleine Tapagerichte im Verbund mit gesunder, Nährstoffreicher und bewusster Ernährung.
Ich glaube, das können wir genauso unterschreiben, als ich noch aktiver Sportler du als ehemaliger Sportler und Weltmeister deswegen die Empfehlung gerne hierher kommen, wunderschöne Atmosphäre, jedes ein oder andere Essen und auch das eine unsere ein oder andere Getränk genießen, was wir hier im Hintergrund sehen und. Ich habe jetzt eine wichtige Sache vergessen. Bei der Aufzählung zu beginnen, weil wir sind ja jetzt mittlerweile auch podcastkollegen littys Einwurf hast du ja ja deinen eigenen Podcast in Zusammenarbeit mit Suzuki und 3 Folgen sind bereits online auf Spotify und überall, wo es Podcasts eben zu hören gibt und Zeitpunkt der Aufnahme ist.
Ganz wichtig ist der 10.11., weil jetzt ist wieder Länderspielpause, es geht ans Eingemachte für die deutsche Nationalmannschaft im Hinblick auf die WM 26. Bei der Folge oder bei der zweiten Podcast Folge Littys Einwurf habt ihr darüber philosophiert und du hast deine Bedenken geäußert, ob es vielleicht überhaupt reichen könnte. Zum damaligen Zeitpunkt waren 2 Spiele gespielt, da stand eben die Niederlage gegen die Slowakei und das ist dann gegen Ende souverän, aber zwischenzeitlich auch wackelige 4 zu 1 gegen Nordirland.
Jetzt steht man mit 9 Punkten wieder an der Tabellenspitze, im Optimalfall qualifiziert man sich jetzt am Freitag noch mal gegen Luxemburg und dann am Montag das entscheidende Spiel gegen die Slowakei. Wie haben sich denn deine. Gedanken oder deine Bedenken auch nach diesen 2 spielen verändert oder hat sich überhaupt was verändert?
Ja, als die Gedanken entstanden sind, da war ja noch das schwierige Spiel in Nordirland und bei dem Spiel gegen die Slowakei sei ja die Mannschaft auch nicht unbedingt so. Gefestigt aus, wie man sich das eigentlich wünscht oder wie der Bundestrainer sich das auch gewünscht hätte und deshalb natürlich die Bedenken, Fußball ist ja nur mal ein Tagessport, das heißt also, was an einem Tag vielleicht hervorragend war, ist dann eine Woche später schlecht so ein.
Leise. Ich möchte natürlich nicht mich beurteilen, die Mannschaft nicht beurteilen, aber es waren schon ein paar Sachen, die auf alle Fälle diskussionswürdig waren. Absolut. Bin bin jetzt gespannt wie gesagt die 2 Spiele und ich tue mir immer ein bisschen schwer was in Deutschland so bei der Debatte, was wirklich die Gründe sind für ausbleibenden Erfolg oder Misserfolg, da kommen wir jetzt gleich auch noch mal bei den Turnieren drauf, ist ja dann noch mal eine speziellere Situation.
Wir hatten oft die Diskussion über die ausbleibende Qualität, wo ich es ganz klar sag. Nee, also wir haben kein Qualitätsproblem, wenn man jetzt sieht, dass wenn Florian Wirtz mit Voltemarde jetzt in diesem Sommer mit die teuersten Transfers haben in der Premier League, Wirtz funktioniert, noch nicht so, wie man es vielleicht sich wünschen würde, aber auch der FC Liverpool funktioniert gerade nicht so, wie man es gedacht hätte. Voldemarde hat sich etabliert, wir haben einen deutschen Meister beim FC Bayern München, wo wir auch 567 Nationalspieler haben, die aktuell in Topform sind, also. Wie würdest du jetzt auch die vergangenen Jahre? Es war ja nie so eigentlich, dass wir eine wirklich schlechte Mannschaft hatten, wie würdest
du dir das erklären? Ich tue mir da immer ein bisschen schwer oder jetzt auch mit Ausblick auf die WM 26 weil eigentlich könnte man uns ja nominell eigentlich doch zu den Favoriten zählen in irgendeiner Form, woran liegt es? Wir haben mit Sicherheit, da kann ich. Die beipflichten. Keine schlechte Mannschaft, wir haben nur schlechte Spiele hingelegt und schlechte Ergebnisse erzielt und das letzte interessante Spiel war eigentlich bei der Euro gegen die Spanier, als wir da rausgeflogen sind, da war richtig Qualität drin und die haben wir danach nicht mehr auf den Platz gebracht und da sind natürlich ein paar Gründe. Man kann natürlich anführen, dass uns die Mittelstürmer. Fehlten.
Ob das Kleindienst ist der, der immer noch verletzt ist, oder Füllkrug, der Halt in England überhaupt nicht auf die Beine kommt, dann das aber als einzigen Grund herauszufiltern, finde ich nicht richtig, weil wir ein paar Problemzonen hatten, für mich mehr eine Problematik und das liegt natürlich auch daran, dass der. Bundestrainer sehr viel experimentiert hat. Ich meine, wir haben angefangen mit, da kann ich mich noch gut erinnern mit dem Kai Havertz auf Links, die Linksverteidigerposition ist.
Jetzt würde ich sagen, nicht unbedingt die Position für ihn, da hätte ich mich vermutlich auch schwer getan. Gedankengang war natürlich klar was nach vorne zu machen, es ist auch okay, dass der Bundestrainer probiert, ich glaube das ist. So in der heutigen Zeit halt, weil es alles sehr schnelllebig ist, weil Spieler die vielleicht 23 Spiele gut machen, dann vielleicht auch gleich von den Medien, von den ehemaligen Fußballern gefordert werden und für manche kommt das dann auch zu früh.
Entscheidend ist und wir werden nachher dann, wenn wir auch über die Turniere sprechen, dass man bei. Bei einem Turnier oder auch vor einem Turnier, so in dem letzten halben Jahr. Ein gewisses System hat, wo die Spieler sich daran orientieren können, wo die einfach Abläufe haben, die automatisch werden. Und wenn ich mal als Linksverteilte wieder rum in einer Dreierkette, das heißt also vorgezogen links Spiele und dann in einer Viererkette wie eigentlich im Verein jetzt auch hervorragend spiele.
Dann ist das für die Jungs nicht einfach. Hatten wir früher auch, aber es gab auch wirklich Spieler, die haben das dann auf dem bei der Nationalmannschaft einfach nicht aufs Parkett gebracht und das ist glaube ich die Problematik. Ist halt auch einfach schwer als Bundestrainer. Ne, man hat nicht so viele Einheiten da irgendein System zu etablieren und da sollte man vielleicht dann doch eher auf den Stamm setzen, dass sich gewisse Abläufe einspielen.
Jetzt bin ich mal gespannt, wie er die Mannschaft aufstellt bei den kommenden 2 Länderspielen. Du hast auch nach den 2 Spielen die ich angesprochen habe gegen die Slowakei und Nordirland die Gier diese, dieser letzte Wille, du hast so oft in der zweiten Podcast Folge noch mal in Zusammenarbeit mit Suzuki Bastian Schweinsteiger im WM Finale 2014 genannt.
Sind wir auch da wieder beim Thema Mentalität oder weil ich tue mir immer schwer, den Jungs eine Gier oder einen Willen abzusprechen, für ihr Land alles zu geben. Also ich hänge da so ein bisschen in der Luft, warum hast du gerade diese Gier, diesen Willen angesprochen, war das bei dir anders, bei euch anders? Ja, also wir müssen.
Wir müssen vielleicht mal. Du bist ja auch von einer jüngeren Generation, mein mein Junge zum Beispiel, der spielt auch so Semiprofessionell. Der ist in dem NLZ auch aufgewachsen. Dieses Unbedingte Gewinnen wollen auch diesen, sagen wir mal, den Gegner in Anführungsstrichen kaputt zu machen, besser zu sein als der.
Gegner da sind wir in der letzten Zeit ganz von abgewichen, bei der bei der gesamten Ausbildung auch im Jugend, speziell im Jugendbereich. Wir haben uns mehr konzentriert auf Passkombination, taktisches Verhalten und. Dann sind so Wörter wie Rückwärtsbewegung, Umschaltverhalten, rote Zone entstanden und wir haben Sachen, die uns früher stark gemacht haben, denn wir haben früher auch nicht immer toll gespielt, aber es gab halt auch dann viele Spiele, die wir eher mit dem Willen entschieden haben und ich habe, so ich muss mal, obwohl er vielleicht tue ich ihm auch da. Sagen wir mal.
Oder sehe ich ihn da falsch? Aber wenn ich, wenn ich so sané sehe, dann ist nicht nur seine Körpersprache schlecht, sondern sie ist auch er ärgert sich. Ich weiß, dass er sich ärgert, ich kenne noch seinen Jugendtrainer, aber er weiß nicht, wie er eigentlich mit Biss spielen soll, wir haben hast ja eben die Nationalspieler von Bayern, er.
Angesprochen, da gibt es 2, die Spielen richtig mit, bis das ist Kimmich und Goretzka genau. Gnabry spielt gut, weil es ihm Spaß macht, es macht ihm wieder Spaß Fußball zu spielen, im Zusammenspiel auch mit den hervorragenden Angriffsspielern bei den bei den Bayern aber du. Du wirst, wenn du so Spiele hast und ich, ich mess uns ja jetzt, ich kann uns ja nicht an Luxemburg messen, ich kann mich auch das, ich will ja den nicht nicht wehtun, aber es ist ja nun mal so, es gibt bessere und schlechtere Länder und wenn ich jetzt so ein Spiel hab wie gegen Argentinien. Dann muss ich natürlich auch mal das Beißholz rausholen und mal Gas geben, weil du einfach weil die qualitativ auch sehr gut sind und die werfen alle Sachen
in die Waagschale, die wir nicht reinwerfen, weil wir einfach auch etwas gesitteter aufgewachsen sind. Wir sind, wir werden schon aufgefangen durch die NLZ, haben unsere psychologischen Betreuer dabei, wir haben unsere. Trainer also, das ist ja dann nicht nur einer wie wir früher. Wir hatten einen und dann war es gut.
Nee, heute haben wir 34 und wir werden auf allen Ebenen betreut, und das ist eigentlich so, so ein soziales Kissen was, und ich will den Jungen nicht das absprechen, dass Sie das nicht wollen, aber die wissen gar nicht mehr, wie das eigentlich geht, und das ist die Problematik, also ich. Die die alten Spieler erzählen natürlich immer von früher und ach und so, wir waren auch nicht alles besser so.
Nee, wir waren ja auch nicht besser, aber ich bin halt. Als kleiner Stepke durfte ich mal bei einem Großen bei uns auf dem Bolzplatz mitspielen. Wenn du da nicht funktioniert hast. Da waren ja nicht alles Gleichaltrige, das sind welche, die die 345 Jahre älter waren und da musstest du dich auch irgendwie durchbeißen, da hast du ganz andere Sachen entwickelt und dann gibt es auch für junge Spieler eben was der Kimmich zum Beispiel hat.
Der ist ja schon, ich will nicht sagen cholerisch, aber der will, glaube ich, auch ein Mensch Ärger dich nicht verlieren. Du siehst es im Amt zu 100. Prozent. Und deshalb finde ich das. Und der Junge hat sich ja auch aus einer jetzt, der hat hier auch mal eine eine Durststrecke, wo er auch angezweifelt wurde. Der hat sich daraus gekämpft und so wünsche ich mir auch die anderen Jungs, also die sollen nicht nur zur Nationalmannschaft kommen und Fußball spielen und der Trainer will ja das Gleiche. Julian Nagelsmann will das ja, aber das Aktivieren dieser Sachen ist echt schwierig.
Das ist so diese Rückkehr zur Basis, so ein bisschen, was du jetzt angesprochen hast. Ne alte Zeiten, immer schön und gut, ich bin auch kein Freund davon immer zu sagen, früher war alles besser, aber wie du sagst andere Nationen würde ich auch nicht unbedingt sagen, dass sie es mehr wollen, aber die haben andere Qualitäten also wir kommen vielleicht spielerisch nicht ran an an die Spanier aktuell oder auch von der individuellen Qualität an die Franzosen, wer weiß also nominell sind die vielleicht in diesen beiden Bereichen besser, aber wie du sagst auch 214 haben wir die Gegner ja nicht zwingend damit geschlagen, dass wir den wahnsinnigsten Fußball wie.
Barcelona 2011 gespielt haben, sondern waren diese Grundtugenden wieder da. Und darüber kann es, kann es funktionieren, oder? Ja, wir haben ja da auch Spiel. 214 haben wir auch ein Spiel, ich weiß gar nicht, was Tunesien, Algerien, Algerien, da stand das Spiel auf des Messers Schneide, ich glaube der Neuer ist 10 Kilometer gelaufen mit dem Spiel hervorragend und das ist richtig wir.
Du hast es ja eben schon angesprochen. Wir haben ja eine riesen Qualität, das ist jetzt haben wir auch, sagen wir mal Schlotterberg hinten hat sich recht gut entwickelt, Jonathan. Ta aktuell in. Der Form Jonathan Ta und und da muss ich auch wieder, da will ich mal eine kleine Spitze loslassen. Jonathan Ta funktioniert nur mit Schlotterberg, funktioniert nicht mit Rüdiger, also muss ich doch mal überlegen, brauchen wir Rüdiger noch, ja. Sehr gute Frage, habe ich.
Ich mir auch schon gesagt. Wir haben dann, und das ist leider so, wir brauchen, weil es der Beste ist, vielleicht auch nicht vielleicht noch, sondern einer der besten auf der rechten Seite. Wir brauchen Joshua Kimmich auf auf der Rechtsverteidigerposition und dann haben wir mit Raum auf Links haben wir auch einen Spieler, der, sagen wir mal jetzt.
Wirklich auf einem sehr guten Niveau spielt. Wenn ich die 4 hinten nehme und dann würde ich ja, ich würde ja Manuel Neuer natürlich ins Tor stellen, dann haben wir da schon eine eine recht gute Truppe beisammen und dann müssen wir sehen und wir sagen, haben ja schon, du hast es ja auch eben angedeutet, in der Offensive haben wir ja gute Jungs, bloß wir müssen versuchen, jetzt von der roten Zone das.
Dahin zu kommen, wo das Tor steht und da haben wir noch Schwierigkeiten, da kommen wir auch noch nicht so gut hinter die Abwehr. Und da also gegen hinter die englische Abwehr und da will ich wieder was von früher anpacken, was heute noch wichtig ist. Wenn die Flanke aus knapp von der Außenlinie geflankt wird, der Ball geflankt wird, nicht die Flanke der Ball geflankt wird, dann ist es einfach, dann fallen mehr Tore, dann macht auch einen Kleindienst.
Macht doch einen Füllkrug Arbeit vielleicht wieder zurückkommt, wenn wir aus den Halbfeldern Flanken ist die Chance oft nicht so hoch, weil einfach das sind andere eine andere. Du brauchst ja sowieso schon eine gute Kopfballtechnik, um da ein Tor zu machen, aber mit den Halbflanken tun wir uns schwer und da haben wir die Spieler, die also, und da hoffen wir, dass Würz natürlich zu alter Form findet, der hinter die Abwehr kommen kann. Musyalla ist ja nicht unbedingt ein Spieler, der jetzt über ganz links außen kommt, der geht mehr so vertikal von innen halb links und dann hat er da seine Aktionen aber. Wir müssen wirklich denken, auch an die, wenn die Spieler nicht zurückkommen.
Und das ist auch ein, wir sagen ja, man muss yalla ja und Kleindienst, und dann haben wir wieder alle und und Harvard, die kommen aus einer vielleicht 4 bis sechsmonatigen Verletzungspause, und ich war selber mal. Nach dem Kreuzbandriss habe ich ein halbes Jahr gebraucht, um wieder in Form zu kommen, und da ist es doch recht kurz, jetzt bis zur WM hin und deshalb. Muss man da auch sagen.
Hör mal zu, was wir dahinter haben, ob das ein Leveling ist weiß ich nicht, ich halte ja große Stücke auf den Superjoker Side El Mala. Wollte ich gerade ansprechen als Kölner. Ne, der ist nominiert. Worden. Ja, das hat auch jetzt nichts, weil ich jetzt Köln interessiert bin, aber ich sehe da was, was ich bei keinem anderen sehe. Dann muss man aber sagen und auch bei Side El Mala das ist. Wahrscheinlich, wenn überhaupt, der super Joker, der mal die letzte Viertelstunde rein kommt, der aber dann wirklich auch ein Spiel drehen kann.
Und da müssen wir uns dann doch Gedanken machen, wenn wir dann am Zentrum sind, wie gestalten wir dann unsere unsere 2 zentrumspositionen, also ist ja alles nicht so einfach. Genau so ist es also inhaltlich. Spielerisch kommen wir hoffentlich dann wieder oder auch von der vom Willen, von der Gier an die Mannschaft von 1990 dran, wo du, wo du auch Teil von warst. Trikottechnisch haben wir uns ja schon mal dran orientiert, ich weiß nicht, ob du es gesehen hast mit Sicherheit. Witzig.
Ich hab schon die ganzen Spots gesehen mit Gnabry und an der Pasco. Ich find's richtig geil, ich hab's. Echt geil. Hast du direkt bestellt. Ich hab auch das Gefühl, die Jungs mögen das. Und es wäre ja Ihnen zu wünschen. Also ich, ich drücke den Daumen, ich gucke ja immer als Fan, ich bin ja auch dann so ein bekloppter Fan, dann geht es auch mal bei mir durch, aber das Trikot finde ich, das ist richtig gut, also das hat wirklich so. Ein bisschen von früher und auch viel von heute. Genau so eine schöne Kombination. Aber freut mich ja, dass es dir als Teil dieser 90er WM Weltmeister Mannschaft gefällt und die WM 90 war ja dann die Krönung eines sehr erfolgreichen, aber auch natürlich bitteren Jahrzehnts
für die deutsche Nationalmannschaft also. Ich möchte noch einen Punkt anführen, weil du das eben gesagt hast. Der Unterschied zwischen der 90er und der. Jetzt die Nationalmannschaft ist. Wir haben gefühlt 67 Alphatiere drin gehabt, die waren sich nicht oder die haben sich nicht drum geschert dem anderen zu sagen, Du bist ein Idiot, spielen wir den Ball besser in den Fuß oder lauf mal ein bisschen mehr, weil die einfach nur den Erfolg wollten und wir haben uns dann auch. Nach dem Spiel war das Ding auch gelaufen, aber was ich mir mit Rudi voller an den Kopf geschmissen habe, ich meine, wir sind zusammen aufgewachsen und so und wenn du nicht flanken kannst, dann geh geh nach Hause oder weiß ich was musst du dir dann anhören und das fand ich
auch gut und so funktioniert das nur und wir haben leider nicht so viele oder sagen wir mal der Umgangston ist auch ein bisschen moderater, bisschen mehr Harmonie bis. Begünstigt, aber ich weiß nicht ob man so ne Weltmeisterschaft oder dann so die letzten 23 Spiele, ob man die dann so gewinnen kann. Also da musst du schon auch.
Schmerzfrei sein. Manchmal. Wir haben diese Alphatiere immer noch, aber es äußert sich einfach anders im Umgang. Da sind wir ja ganz schnell auch beim gesellschaftlichen Thema. Ne, es ist ja ganz klar, also diese Ellenbogengesellschaft, die du mal angesprochen hast, auch im im Podcast, die gibt es grundsätzlich schon noch, aber es ist ja, es hat sich ja alles verändert, grundsätzlich gesellschaftlich, also mein Vater hat auch 90er Jahre in der Jugend vom ersten FC Nürnberg Fußball gespielt, was der mir für Geschichten erzählt, wenn du als junger Spieler in so eine gestandene Herrenmannschaft kamst.
Da hattest du ein Jahr mal überhaupt keinen Spaß. Also das ist heute auch anders, das ist auch gut, also nicht alles, was ich gerade sage, finde ich, dass es besser war, aber an der einen oder anderen Stelle und gerade wenn man sich auf die Basics wieder berufen möchte und wenn man zurückzuhalten Tugenden will, dann kann das in so einem Turnier durchaus auch helfen. Ne, ich mir geht es auch.
Gar nicht heute oder früher. Mir geht's nur um eine Sache, das Ding. Zum Schluss musst du mit den tollen Trikots auf der auf der Tribüne stehen und den Weltpokal in der Hand halten, alles andere ist pipifax. Kannst du erzählen was du willst? Entschuldigung gibt's nicht und wie du dahin kommst, wenn die wenn die mit super spielerischen Mitteln dahin kommen.
Klasse würde ich mir wünschen. Ich liebe tollen Fußball, aber das ist ja im Moment, sagen wir mal, nicht so gegeben, wie man sich das wünscht. Das stimmt ja genau. 90 warst du dann eben auf eben jenem Podium gestanden mit dem Weltpokal zweimal, aber auch Nebendran, und hast applaudiert. Da will ich jetzt kurz drauf eingehen, ich habe es vorhin schon kurz angerissen, wie gesagt, die 80er Jahre und dann mit der Krönung 90 waren ja sehr erfolgreich, man war in 2 WM Finals gestanden, auch du also einmal auf dem Platz einmal.
Mal nicht gespielt, aber auch im EM Halbfinale im eigenen Land ausgeschieden gegen die Niederlande, das sind ja alles so Niederlagen auf hohem Niveau. Gut, die EM 1984 lief dann weniger gut, aber auch für dich war 1982 ja die WM sage ich mal. Also wenn du deine individuelle Leistung betrachtest 7.
Torbeteiligung glaube ich mit 22 Stammspieler gewesen, fast alle Spiele gemacht oder alle Spiele gemacht. Wie ist es denn, weil wir immer nur drüber sprechen, wie es ist, ein Finale zu gewinnen? Du hast 2 verloren, wie ist es denn 2 WM Finals zu verlieren und wie kann ich mir so eine Kabine damals vorstellen, also wie war das von der Mentalität, wie nehmen wir uns da gerne mal mit, weil ich finde es da viel spannender drüber zu sprechen. Ja, das ist ja, das ist ja eigentlich noch viel interessanter, wie Leute mit den Niederlagen umgehen, wie auch sich, sagen wir mal, auch.
Man sich untereinander gibt, kann mich also 82 erinnern. Das sind doch alles Entschuldigungen, aber Tag weniger Pause erst um 05:00 Uhr nachts wieder gekommen und wir haben gegen die Italiener verloren, weil die Italiener einfach die bessere Mannschaft zu diesem an diesem Spieltag waren, wenn man die vielleicht 34. 4 Tage vorher gehabt hätten, hätten wir sie vielleicht geschlagen.
Weiß man nicht, aber die Italiener haben insgesamt auch, und das haben wir dann auch in der Kabine angemerkt, die Italiener haben sich in einer Dreiergruppe, was früher noch eine komische Dreiergruppe war, zwischen Argentinien, Brasilien und Italien, haben die sich gegen die beiden auf dem Papier stärksten Mannschaften durchgesetzt und.
Und die hatten eine hervorragende Mannschaft, auch gespickt, eine gute Mischung zwischen Alphatieren und Spielern, die außergewöhnliche Waren wie Bruno Bruno, Conti. Da sollte man sich noch mal vielleicht auf Youtube anschauen, weil dieser Bruno Conti war ein außergewöhnlicher Spieler und. Und wir haben dann in der Kabine gesessen und haben gesagt, okay ja, die waren besser, ist traurig und so, und da ist auch die eine oder andere Träne geflossen. Aber wir haben das auch respektiert und akzeptiert und ich bin auch immer ein Mensch, deshalb ist das ärgerlich, wenn du verlierst.
Aber was nützt mir das, wenn ich. Dem Spiel hinterher weine, das hilft mir kein bisschen in der Zukunft. Du machst die Erfahrungen, du überlegst okay was hättest du vielleicht besser machen können, aber da lange auch sich dran festzuhalten. Also ich habe auch nach dem WM Gewinn bin ich auch da, haben wir dann auf dem Dorf gespielt, da wollte ich auch wieder irgendwie wirbeln also das geht dann weiter also also.
Also für mich ist das nicht so eine große Sache gewesen. Na klar, du denkst drüber nach und wenn du das zweite dann verlierst, wird noch wird noch ein bisschen nachdenklicher, aber du kannst da nichts dran machen. War das so eine Situation? Sehr ähnlich wie ich es dann noch miterlebt habe in der Generation Whampley FC Bayern erst 2010 Champions League Finale verloren, 2012 im eigenen Stadium, WM Finale verloren du Lothar waren ja glaube ich die einzigen, wenn ich mir die Kader angeguckt habe, die 82 dabei waren und 86 und 90 also. Bei allen 3 hat sich bei euch beiden oder speziell auch bei dir so ein Generation Wembley Gefühl in irgendeiner Form entwickelt, dass ihr gesagt habt, weil da 90 ja auch alles ein bisschen besser gepasst hat
von der Mannschaft, vom Mannschaftsgefüge. Das ist jetzt unser unser, unser Wembley Moment, dass wir werden das jetzt mit allem, was wir haben gewinnen, oder was hat sie für ein Gefühl über diese Turniere bei dir persönlich auch entwickelt? Gab es sowas? Du? Na du. Entwickelst natürlich pro Turnier oder mit jedem Turnier eine ausgefeiltere Strategie. Du gehst ins erste Turnier rein, alles neu und du bist selber noch nur Fan und spielst noch nebenbei, denkst nicht viel nach über Fehler im zweiten Turnier.
Da habe ich noch eine Verletzung mitgeschleppt, aber da will man dann nur irgendwie noch ein bisschen dabei sein. Aber wenn man dann 90 nimmt, ist man natürlich dann auch schon gewappnet für das Finale, weil wir einfach dann auch du nimmst da bestimmte Erfahrungen mit, wir haben ein gutes Turnier gespielt, immer wieder das gleiche, wenn du ein Turnier gut startest, sind die Chancen größer, dass du auch das gewinnen kannst. Und ich hatte einfach, weil ich die Jungs jeden Tag. Um mich herum gesehen habe und ich hätte mal gewünscht, dass du dir ein Training angeschaut hättest von den Reservespielern. Da ging es also wirklich um die Plätze und auch die Spieler, die echt wo man sagen konnte, ja
weiß nicht ob die einen Einsatz kriegen, die haben dazwischen gefegt und das war schon auch, sagen wir mal ein Grund, warum ich überhaupt nicht vor dem Finale. Nicht nervös war also ich war diese gewisse Angespanntheit, aber ich war sicher, dass wir die schlagen werden. Also was ich so raushör bist du dann auch mit den Niederlagen einigermaßen locker umgegangen oder so ne gewisse Gleichgültigkeit, die sind im Moment ja auch gut, weil egal ob ich erfolgreich oder nicht erfolgreich bin, immer das nächste Spiel gewinnen wollen, wie du es gesagt hast auf dem Bolzplatz, auch nach dem. BM Sieg wolltest du wieder jubeln, ich will mit dir kurz noch mal auf das Thema eingehen, was ich vorhin schon kurz angerissen hab, so die
Herleitung von Erfolg und Misserfolg, weil Klaus Augenthaler war schon bei mir, Guido Buchwald war schon bei mir und da hab ich natürlich auch gefragt, was war dann letztendlich der ausschlaggebende Punkt, dass 90 dieses Turnier gewinnen? Werden konnte, gewinnen worden konnte, und da haben beide so n bisschen genannt.
Teamgefüge war ganz anders als 86, auch 82 gab es da glaub ich viele Streitigkeiten, kuriose Geschichten mit Journalisten und Franz Beckenbauer, was du mal genannt hattest. Trotzdem würde das Argument ja nicht gelten oder würde ich es nicht gelten lassen, weil ihr seid ja trotzdem, obwohl vielleicht nicht alles gepasst hat, inhaltlich in der Mannschaft 82 ins Finale gekommen und 86 ins Finale gekommen und am Ende ist auch dieses Finale natürlich Fußball wird immer alles von hinten erzählt.
Ist es am Ende nur 11 gegen 11 über 90 Minuten und ich tue mir dann immer schwer zu sagen, also so ein bisschen die Gründe zu erörtern, warum das jetzt 90 geklappt hat. Es hätte ja genauso auch 82 und 86 klappen können, dann hätten wir den Erfolg ganz anders erklärt, weil da war die Mannschaftsgefüge, war das Mannschaftsgefüge nicht gut, also wie wie ist für dich, du warst bei allen 3 Turnieren dabei, kann man den Erfolg oder Misserfolg dann auch in so einem Finalspiel, ist der überhaupt erklärbar oder ist es einfach Fußball und Glück? Nee, nee, speziell 1990.
Würde ich einfach sagen. Und das war für mich klar ersichtlich, weil ich immer nach dieser Maxime gelebt habe. Gier nach Perfektionismus also es gab Spiele beim 1. Fc Köln, wirklich, da haben wir hoch gewonnen und alle haben gesagt, toll gespielt und ich habe mich dann an 23 Aktionen aufgehalten, was vollkommen schwachsinnig war, aber ich habe mich einfach dann geärgert. Da der Ball muss einfach besser kommen, die Flanke muss besser kommen, dann musst du besser abschließen, dann musst du ein Tor machen und ich habe einfach gesehen, dass 1990 waren sehr viele Gleichgesinnte.
Du hast ja schon Guido Buchwald und auch Augenthaler da gehabt, dieses die Gier perfekt zu spielen und das ist auch ein Punkt und da will ich noch mal ganz kurz den Dreh zu der jetzigen ja. Ist so. Ist so, ja. Wenn ich das selbst das Nordirlandspiel sehe, da Haut koretzka 2 Bälle vollkommen, die fliegen irgendwohin, du weißt gar nicht wen er da gesehen hat und ich dieses dieses gierig 90 Minuten gierig zu sein, nicht so wenig wie möglich Fehler machen, dadurch dass ich.
Nur nach hinten spiele aber dass ich nach vorne hin den Ball auch und die sind alle in der Lage den Ball sauber hinzubringen. Ta hatte das auch, war auch 2 Sachen spielte der nach links, die waren viel zu kurz und dann auf der anderen Seite Haut schlotterball den Diagonalball der wie an der Schnur gezogen kommt und das muss der Ansporn sein in jeder Aktion perfekt zu sein und da hatte ich sehr viele.
Gleichgesinnte und deshalb hat das geklappt mit dem WM Gewinn, weil ich einfach wusste, du guckst ja auch was die anderen können und wir hatten auch noch ein Glück, da waren immer ja dann kannst du mal auf noch googlen auf oder so Kanidia das war eigentlich der super Partner von Maradona, der fiel auch noch aus. Wir hatten das Publikum auf unserer Seite, die anderen waren eigentlich nur Zuspieler für Maradona und wir wussten Maradona raus, der hat sowieso schon den Zenit überschritten, muss man frech sagen jetzt, wir können das Spiel nicht verlieren, also da muss schon also so schlecht hätten wir nicht spielen können.
Aber dann, dann beziehst du es ja dann doch auf das einzelne Spiel, weil ihr da besser eingestellt wart, weil ich sag mal bis zum Finale war ja alles gleich bei 3 Turnieren auf dem Papier. Ihr seid erst mal ins Finale gekommen, aber trotzdem sagst du diese Gesamtentwicklung in der Mannschaft hat dann auch dafür gesorgt, neben den Sachen, ob jetzt das Stadion auf deiner Seite ist, ob noch jemand bei den anderen ausfällt, das war dann letztendlich der entscheidende, aber. Kurzposition, schau mal, du kannst es ganz klar sehen. 86 haben wir 3 Angreifer, die eigentlich. Verletzt waren, das war Rummenigge, das war Völler und Letbarski alle 3 angeschlagen.
Wir haben ein Spiel gehabt, ich glaube, da hatten wir 3 oder 4 Innenverteidiger auf dem Platz, haben wir uns zu recht gemauert. Gegen Frankreich hat Wolfgang Rolf Manndeckung gegen Platini gespielt und so, also Back to the wirklich to the Very old Roots und das. Da konntest du sehen das das stimmte einfach nicht so richtig.
Und dann spielte Maradona, obwohl er sich das zweite Tor reingeschmissen hat, mit der Hand, wo ja dann von da ab ich ja kein Maradona Fan mehr war, aber das war natürlich eine klasse Mannschaft gewesen zu dem Zeitpunkt und auch noch wirklich ein paar andere wirklich gute Spieler dabei und. Und 82 hatten wir eigentlich die richtige Truppe zusammen.
Aber dieses Spiel gegen Spanien gegen Frankreich hat einfach zu viel Körner gekostet, das kannst du nicht kompensieren. Also das war so ein Spiel, gibt es alle 100 Jahre mal. Und das war eben nicht. Mehr auch dein dein Spiel. Ja, aber auch so diese körperliche Belastung, nicht nur alleine. Dieses dann Elfmeterschießen Batiston vom Platz getragen und zurückgekommen.
Das steckst du natürlich nicht so einfach weg und und dann 3 Tage später später, ich weiß noch das war erste Halbzeit ging es nur, da bin ich auch noch am Mann vorbeigekommen nachher. Ging gar nichts mehr. Aber dann. Sind es aber, dann kannst du ja fast schon wieder Hoffnung machen, weil du hast jetzt trotzdem wieder einige Punkte angesprochen. Ist es vielleicht auch, wie der Spielplan aussieht, ob man einen Tag weniger oder mehr Pause hat, ob der Gegner zu dem Zeitpunkt in voller Besetzung ist, wie es inhaltlich in der Mannschaft aussieht, lieber starten, genau wie man startet, genau richtig und weil so viele multiple Faktoren sind, kann es uns ja wieder Hoffnung machen für 26, weil auch wenn vielleicht im Moment die Spanier, die
Argentinier, die Franzosen auf dem Papier besser sind, weil so ein Turnier so unfassbar fragiert. Ziel ist kann es ja auch passieren, wie 2014, wo wir auch nicht zwingend Favorit waren, dass wir das Ding gewinnen können. Deswegen finde ich, wenn man es umdreht von der Argumentation kann man ja fast sagen, natürlich können wir 2026 Weltmeister werden, kann passieren. Ich will jetzt mal sagen, ich.
Kann ich folgen? Ich kann da. Also die Argumentation genau. Die Argumentation, der kann ich folgen, wobei ich nicht glaube, dass wir spielerisch besser sind als die Franzosen, oder? Meine ich ja, meine ich. Ja genau. Ja, oder als die Spanier, das heißt also. Was muss denn, wenn, wenn wir beide sagen, das ist ein Fakt, dann heißt doch das, wir müssen gegen Frankreich noch was anderes Reinschmeißen, richtig, und was? Wir gesagt haben.
Und da und wenn, wenn Nagelsmann da den Schlüssel findet, das zu aktivieren, dann können. Können wir auch. Wir waren ja gegen die gegen die Spanier auch nahe dran, wir hatten. Nicht viel schlechter. Nicht viel. Schlechter also, es war wirklich, das war dann so 7075 waren wir richtig gut, bis wir dann das dumme Gegentor bekommen haben, aber das sind halt die Fehler, wir machen 86 auch einen Fehler Briegel der eigentlich super super schnell ist. Jeden eigentlich Eingekriegt hat, kriegt den Borutschaga nicht mehr.
Das sind jetzt wieder Namen, da können die Jüngeren nichts mehr mit anfangen, aber der lief dann alleine aufs Tor und machte das 32 im Tor steht einer, gegen den konntest du 1 gegen 1. Du konntest kein Tor machen, ich habe mit dem Menschen Toni Schumacher jahrelang zusammengespielt, es war unmöglich und diese beiden Fehler haben.
Alleine schon haben dann das entschieden, das Spiel aber das. Ist am Ende Fußball. Das ist aber wir haben zu wenig feste Größen, auf die sich der Bundestrainer verlassen kann. Du hast bei uns 90 du wusstest Völler und Klinsmann, die hauen ein paar Dinger rein, denn hundertprozentig du weißt, dass ein Brehme. Außergewöhnlicher Spieler ist defensiv und offensiv ein Guido Buchwald, der jeden ausschalten kann. Akzente nach vorne, das war sicher, dass die das abliefern, dass ein Lothar Matthäus da abliefern wird, das war klar, und das haben wir im Moment nicht. Also und diese Unsicherheit, die macht mich so ein bisschen wuschig, weil ich einfach, ich denke, oh Mann, ich will jetzt die WM gucken und dann will ich,
dass die deutschen Durchmarschieren. Man hat ja immer, das hofft ja immer das schönste und dann, dass die dann im im Halbfinale und im Finale am besten Brasilien oder Spanien und dann noch Argentinien noch mal ausschalten. Ich glaube, das hoffst nicht nur du, das hoffen 82000000 andere Deutsche auch.
Genau. Wir wollen ja auch unterhalten werden und dafür brauchen wir auch eine tolle deutsche Mannschaft. Genau richtig. Alles was ich freue mich trotzdem schon wieder unfassbar auf den Sommer, vorausgesetzt wir sind dabei, aber da gehen wir zum jetzigen Zeitpunkt mal von aus, ihr seid dann schon ein bisschen schlauer es. Zu Hause, wenn die Folge ausgestrahlt wird, nächsten Montag.
Ich will mal das Thema ein bisschen wechseln, ich heiße ja Football Finance, jetzt waren wir viel bei Thema Football, Fußball über alte und auch die jetzige Nationalmannschaft gesprochen, du hast als du 1978 zum ersten FC Köln gekommen bist, 4000. Mark verdient im Monat, hast dann in deiner Spitze. Hast du mal erwähnt, 800000 Mark verdient beim ersten FC, das ist.
Richtig, das war mein letzter großer Vertrag. Genau das war der richtig gute Vertrag, hast dann aber auch in Japan, so habe ich es zumindest lesen können. Ich weiß jetzt nicht über welchen Zeitraum, aber wurden dir 2000000 d Mark zugesichert? Ich weiß nicht ob das über 3 Jahre war, über 2 Jahre, über ein Jahr.
Weiß auch gar nicht, ob das stimmt. Das hab ich zumindest lesen können. Na, ich hab 2 Jahre da gespielt und da die 2000000. Summe kommt. Hin. OK, kommt ungefähr hin, also sehr große Diskrepanz. Ne zum begonnen mit 4000 Mark, am Ende waren es 8 also 4000 Mark im Monat, das muss man auch wieder differenzieren, waren dann so um die 4050 60 70000 im Jahr dann aber 800000 auch 2000000 in 2 Jahren. Sehr unterschiedlich und dann dementsprechend muss man ja auch seinen Konsum und sein Verhalten anpassen, gerade als junger Spieler oder da noch älterer Spieler. Fußballer neigen ja auch heute noch dazu ihr Geld ab und zu mal raus zu ballern, wie bist denn du mit Geld umgegangen, was war für dich auch das Thema
Investment, war das ein Thema? Also erstmal, ich habe mein Investment war leider, ich habe leider in 2, ich habe 2 Fehlinvestitionen gemacht und das waren keine. Anlageprojekte oder Häuser, das waren 2 Ehen. Ok. Ja, und für mich ich. Ich war nie so ein so ein, so ein. Ein Rolex Typ oder ja oder auch so.
Ich bin auch kein unbedingter Autofan, ja, also ich, ich setze mich jetzt klar bei in in einen schönen. Kleinen Suzuki Swift, da habe ich einen Riesenspaß, ist mir das sind keine Werte für mich, ich habe mir jemand gerne eine Vollmilch Nussschokolade geholt, da war ich happy Vanilleeis mit Schokoladensoße, dann war der Tag gelaufen, also sehr einfach auch. Gepoolt.
Ich bin auch früher mit Klamotten rumgelaufen, also Wahnsinn. Und Anzüge habe ich gehasst und. Also ich habe glaube ich das ganze Geld haben immer meine meine die Frauen aus rausgehauen. Ja, ja. Okay dann war es leider keine gute Investition. Nee, auf alle Fälle nicht. Da hätte ich mal einen guten Investmentberater gebraucht.
Obwohl es den, glaube ich für ihn so nicht gibt. Aber könnte auch sein, ich weiß. Noch mal bisschen marktlüg, weil für ihn. Investmentberater für ihn. Olympia, Na, du musst eigentlich um die Frauen dann rum investieren. Ich hatte, ich hatte Häuser, aber die sind alle, die haben sich verabschiedet, die.
Dann mit denen ok. Ja, ok, ja, sie verabschiedet dann auch mit den Frauen zusammen. Wie war es denn gerade zu Beginn, weil ich habe es gerade gesagt, 4000 Mark im Monat und du kamst in eine Mannschaft, die zu dem Zeitpunkt Meister und Pokalsieger war, das ist richtig, beim ersten FC Köln Nationalspieler, da werden ja Leute deutlich mehr verdient haben, gab es für dich so als junger damals 18 jähriger das Gefühl mithalten zu müssen, gerade was so einen Mannschaftsabend da angeht, musste der Rookie einen Abend im Club ausgeben und da war war das Gehalt weg oder hattest du war das gar nicht so?
Nein, also das lief vor. Recht simpel okay ja, das lief sehr simpel ab. Ich habe, ich war ja ich habe 250 D Mark war mein Ausbildungsgeld beim Finanzamt ich, das heißt also ich bin vom Finanzamt direkt auf den Fußballplatz gekommen und habe eigentlich auch nicht mehr gedacht, weil ich in Berlin gelebt hat, als die Berliner Mauer noch da war. Dass irgendeiner sich für mich interessiert und deshalb war das für mich auf 4000 d Mark ein riesen Schritt. Ich weiß nicht, das war dann irgendwie mit mit Kirchensteuer hast du 46% Weg gehabt, da waren noch mal 2223 sind noch übrig geblieben oder so Wohnung Mofa hat noch nicht so viel Benzin gefressen aber so da hast du dann 1000 d Mark gehabt hast du. Hast du dir dann irgendwas
kleines gekauft oder bist dann im Sommer nach Fuerteventura gefahren? Aber weil du dann so einigermaßen zurückhaltend mit dem Geld umgegangen bist, außer natürlich bei den beiden, in die ja, da kostet immer Geld. Scheidung sollte noch was. Da sein genau an alle Hörer und nicht heiraten. Nein, aber gut überlegen.
Gut überlegen, wenn man heiraten will. Du hast, du bist ja jetzt auch wieder verheiratet und. Ja, ich weiß jetzt nicht, an welcher Stelle du an welcher wo du jetzt genau. Bist ich, will ich will ansetzen bei deinem Wechsel dann nach Japan. Ja, aber die japanische Frau, da bin ich bloß noch nicht vor Papier ausgeschieden. Aber ich habe erst jetzt meine Traumfrau gefunden. Okay dann war es aber deiner damaligen Freundin, um mal in die Richtung Investition oder Konsum zu gehen, hast du eine Stereoanlage irgendwann mal geguckt? Ja, ja, ja, ich fand, ich glaube der Japaner, die fand das nicht so lustig.
Ich. Die war mehr so Schmuckmäßig unterwegs. Hat sie nicht so viel mit anfangen können? Aber dann war ja Japan 1993, dann gewechseltes Mekka für dich, weil du hast mal gesagt, Technik, Freak, also die sind ja heute noch so viel weiter vorne und da will ich jetzt so ein bisschen drauf eingehen, also es gibt ja kaum Land, was so eher für technischen Fortschritt steht wie wie Japan an sich hat sich dort super wohl gefühlt, neu gegründete Chay League auch Guido Buchwald, der auch schon hier war, habe ich schon gesagt, kam ein Jahr später glaube ich 94 mit rüber, Michael Rummenigge war auch schon bei mir, der kam im selben Jahr mit dir, er durfte im Herbst mit rübergehen.
Gewechselt sein und du hast auch gesagt, neben den den technischen Aspekten rund um die Stereoanlage und Co. Hast du dich auch wieder in den Fußball verliebt. Also wie begründest du das? Also du hast dich, Deutschland war nicht mehr. Nein, ich bin ja immer, ich bin ja selber zu mir auch immer sehr kritisch gewesen.
Ich war nach meinem Kreuzbandriss nach der WM bin ich langsam erst. In die Puschen gekommen. Ich habe Monate gebraucht, um wieder auch, sagen wir mal, die Leichtigkeit zurückzugewinnen. Wir haben dann mit Köln alle großen Spieler, bis auf Ilgener und mich verkauft. Hessler, Paulsen, Adorfs, Kohler, alles was Rang und Laden hat ist weggegangen und Fußball hat keinen Spaß mehr gemacht, erstmal weil ich selber keine Akzente mehr setzen konnte und.
Und die Mannschaft auch einfach nicht gut genug war. Wir haben dann wir sind irgendwo, haben Rumgedümpelt, aber auch der Fußball war schlecht, wir haben da viele Trainer, Jörg Berger war zu der Zeit da und. Die irgendwie fehlte mir irgendwas und dann hab ich gesagt, OK, also hier rollt sich nicht mehr weiter.
Also das, das tue ich mir nicht an, da hör ich lieber auf, mach n Trainerschein oder irgendwas und dann kam das Angebot aus Japan und ich war sehr kritisch ich. Von einem ehemaligen Mitspieler ja, so hiko Cordera, das war so der japanische Franz Beckenbauer, mit dem hatte ich bis 1978 zusammen gespielt, und wir kannten uns gut noch, der hat so lange gebohrt, bis ich gesagt hab, OK, komm, ich mach es und ich komm 5 Monate weil die oder 6 Monate, weil die Saison endet so September, Oktober und dann gibt es noch ne Pokalrunde und dann fahren alle wieder nach Hause, aber die Ausländer fahren schon vor der Pokalrunde also ich hab gesagt.
6 Monaten bin ich wieder zu Hause und ich verliere das erste Spiel. Aber irgendwie habe ich schon gemerkt, ey das das macht wieder richtig Spaß auf dem Platz zu stehen. Das ist als wenn du bei dir auf dem Bolzplatz in Berlin, Westfälische Straße gegen 5 alleine spielst und. So habe ich dann in dem ersten halben Jahr wirklich auch Fußball gespielt.
Ich wollte nach einem Monat habe ich denen schon gesagt, ich bleibe noch länger hier und ja und habe da 2 sehr schöne Jahre verlebt, das zweite Jahr war durch den Trainer nicht ganz so schön, weil der hat auf andere gesetzt, was aber für mich dann auch nicht mehr so dramatisch war. War, weil ich war 35 und habe mich dann im Land wohlgefühlt und wollte da auch bleiben wir. Waren ja jetzt gerade eher bei bei der beim Inhalt oder spielerisch wie wie Dich Japan überzeugt hat oder dass du da wieder so ein bisschen die Freude entwickelt hast. Es war ja die Idee glaube ich 1993 auch schon im Hinblick auf die WM 2002 dann da.
Vielleicht auch im eigenen Land Spieler zu entwickeln mit so einer eigenen Profiliga. Weil Japan hat die ja ausgerichtet, zusammen mit Südkorea, wie lief das denn Marketingtechnisch, also wie hat man auch, natürlich hat Geld eine Rolle gespielt, aber wie, wie hast du das damals erlebt, wie haben die das alles aufgebaut?
Also als ich rüber ging, wusste ich noch nicht von der Kampagne. Die hatten also eine 10 Jahres Kampagne, die haben also typisch japanisch, die haben die. Jeden Verein. So wollten sie jedem Verein, wollten sie ein Image geben. Die hatten also in Kashima Antlas eine Mannschaft mit Brasilianern, wo Cico war, dann hat Linecker, war in Nagoya, dann Yokohama, Marinus war mit Argentiniern Robin Diaz Uravaretz, nachher entwickelte sich im zweiten Jahr, da sollte ich eigentlich hin. Da kamen wir aber nicht zu.
Das kam nicht zustande. Und dann bin ich zu Jeff United und Jeff United war auch so ein bisschen 2 Tschechen und ein deutscher und die Strategie war, die J League zu gründen. Es gab vorher nur Amateurfußball, also das war für die schon ein riesen Schritt und über ganz Japan mit einer. Strategie nicht nur mit der Liga, sondern auch in den kleinsten Orten Fußball bekannt zu machen.
Das war dann so, dass ein Verein wie wir zum Beispiel United, Wir haben dann eine Stunde entfernt von unserem Trainingsplatz unseren Homegeround gehabt, Chiba eine sehr wichtige Region, weil da sehr viel Wirtschaft ist, die anderen haben. Die Großstädte abgedeckt Nagoya, Yokohama, Osaka bis hin in den ganzen Westen. Hiroshima und die Strategie die Marketingstrategie war sämtliche, also so viel wie möglich Geld zu generieren und die haben also die Merchandise Rechte für 20 Jahre an Sony. Enterprise verkauft, das heißt also, jeder Vertrag, der geschlossen wurde, musste über Sony Enterprise geben. Also ich glaube es war 20 Jahre, es war eine enorm lange Zeit, also bei jedem Vertrag, den ich
machen wollte, musste musste Sony das OK geben. Der Vorteil war, dass die mit vielen Sachen, ich habe viele für viele Produkte sehr. Interessante Produkte, auch Werbung gemacht und das Konzept ging voll auf. Die haben die großen Firmen verpflichtet, bei einem Fußballclub einzusteigen, das war dann Mitsubishi, das war.
Panasonic, das war Jeff United, japanische Eisenbein, Japanese Railway und so war bei jedem großen Verein ein Sponsor und die konnten dann auch nicht aus moralischen Gründen später abspringen. Das heißt also, es wurde alles dahin organisiert, eine J One erst gegründet, dann eine zweite Liga, dann später Dritte Liga, der Unterbau wurde bearbeitet und. Und dieses, dieses klare Festhalten an dem Plan, war sensationell.
Die sind dann nach 2 Jahren haben sie es runtergefahren, dann wollten sie eben nicht mehr die großen Stars haben, sondern die wollten auch ihre eigenen Stars entwickeln und diese ganze Strategie ist da. Können sich alle anderen Länder. Was abschneiden beim Chinesen hat es nicht geklappt. Vielleicht ist China auch zu groß oder so.
Ja, Australien hat es nicht so richtig geklappt, aber bei den Japanern hat es funktioniert und das ist doch das interessante Mal da hinter die Kulissen zu schauen, warum haben die es hingekriegt und andere Länder kriegen es nicht hin, weil die haben ja auch fußballerisch, ich weiß nicht die waren rang 4344 als ich da war und. Und sind jetzt gekommen, sind jetzt auf 19, also die sind nicht mehr weit weg von deutschen, und die Deutschen haben sie ja schon zweimal weggefegt, also die hauen ja die Brasilien, Brasilien weg, und also, das ist faszinierend. Aber warum, glaubst du, hat es bei denen funktioniert? Weil die einfach.
Die nehmen sich was vor, das ist kein Hirngespinst. Das hat eine Grundlage, es werden. Mein Kumpel, der selber Trainer in der dritten Liga ist, der ist halb Japaner, halb Deutscher. Der hat zum Beispiel die ganzen NLZS geprüft in Japan, dann wurde die Grundlage, weil die deutsche Trainerlehre auch so ein bisschen Grundlage war für den Japanischen, für die japanische Trainerausbildung.
Ich weiß das, weil ich auch den japanischen Trainerschein gemacht habe und. Dann hat man diese NLZ Stück für Stück perfektioniert. Man hat die ganze Strategie, weil der ganze Fußball lief über die Schulen ab, das hat man alles dann in die Vereine mit Kooperationen gemacht und recht clever und jeder hilft da aber mit, da gibt es nicht wie in Deutschland irgendwelche. Wenn ich jetzt hier die ganzen Regionalligavereine oder Oberligavereine, die Leben von der Hand in den Mund, wenn einer Mal Lust hat, gibt es ein bisschen Geld dann. Aber die sind einfach nur egoistisch organisiert und die Japaner sind halt nicht egoistisch, die sehen das das große Ziel und ich glaube 250 haben die gesagt, wollen die Fußballweltmeister werden, also
die sind nicht mehr weit weg. Ja, aber ist es dann auch genau das, was wir lernen können? So ein bisschen auch gesellschaftlich von den Japanern, diese, weil du es vorhin angesprochen hast, dieser Hang zum Perfektionismus, ne, was dir so ein bisschen fehlt. Perfektionismus, Teamwork. Ich muss jetzt noch mal ich es. Geht mir einfach auf den Geist, dann sagst wenn ich ein Spieler der wirklich eine Gute, eine gute Entwicklung gemacht hat, Adijemi sehe und wenn der zweimal miteinander ausgewechselt wird und die Wasserflasche in die Ecke schmeißt, dann ist das für mich eine ich AG und mit so Leuten gewinnst du nix.
Das sind alles sind gute Spieler, der ist auch flink der Junge ja fixer Junge aber. Erstmal ist er noch nicht so gut und bei uns. Ich kann mich na klar, wenn man aussetzt, man hat einen Klinsmann in eine Tonne mal getreten und Lothar Matthäus hat mal was rausgehauen, aber es geht um die Mannschaft und das müssen die einfach kapieren und.
Die können ja trotzdem innerhalb der Mannschaft können die sich ausleben und daran scheitern wir, weil jeder nur sieht. Auch gesellschaftlich. Gesellschaftlich jeder möchte so gut wie möglich durchkommen, mit wenig Aufwand und deshalb haben wir, ja, wir sind ja beide selber in dem mit hier, du mit dem mit dem tollen Podcast, ich auch auf Instagram und Podcast.
Aber da sind halt zu viele dabei. Auch die wollen mit viel wenig mit, mit zu viel, mit wenig Aufwand, mit wenig Qualität, und das ist unser großes Manko. Und die Japaner, und da ist wirklich das Wort Teamwork da und Teamwork, nicht nur bezogen auf 11 Leute, sondern das Land. Arbeitet als Team. Und das hat funktioniert und funktioniert auch weiterhin. Du hast gerade die beiden Niederlagen angesprochen, 41 in Wolfsburg hat dann für das rausschmeißen von Hansi Flicke dafür gesorgt, damals bei der Verabschiedung von Jogi Löw und eben bei der WM 222 letztes Jahr, als wir das erste Gruppenspiel.
Die Szene die Szene von Schlotterbeck, ich muss jetzt auch noch mal, weil er da war, er halt noch nicht so. Rundumschlag. Ja, es ist ja ist ja klasse, dass sich in Schlotterbeck so super entwickelt hat, aber. Aber der lief dann auch neben seinem Gegenspieler her und hat den so ein bisschen unterschätzt.
Und ich habe auch noch Rüdiger im Kopf, der dann kniehebellauf gemacht hat, was ja auch recht lustig ist und so, und das hat das auch mal nach dem Spiel gemacht, nach dem Spiel von Real Madrid, aber das war super toll, aber. Du musst die Dinger gewinnen und dann haben wir auch. Und dann habe ich auch Blödsinn gemacht und dann stehst du auch bei der WM Feier auf dem Römer in Frankfurt und hast eine Fahne um Körper. Ja, also man muss wissen was das. Hauptziel ist, und das Ziel ist, Erfolg zu haben als Team. Genau ein Thema Erstarbeit dann Vergnügen. Erst wenn das hat.
Kobe Bryant war ja davon auch ein großer Verfechter, also ich weiß nicht bei irgendeiner, bei irgendeiner Serie, wo sie glaube ich 30 geführt haben, irgendwie in den Finals haben Sie ihn gefragt ob er sich irgendwie freut und sagen warum es ist noch nicht, wir haben es noch nicht gewonnen, es ist noch nicht vorbei, man kann sich erst freuen und dann von mir aus auch den größten Quatsch machen. Wenn du das Ding gewonnen hast, und das ist so eine Mentalität, die fehlt, oder wie du es jetzt auch gesagt hast, gesellschaftlich wie auch spielerisch auch mal einen hohen Aufwand zu fahren, auch mal die Extrameter zu gehen und nicht mit minimalem Aufwand, da sind wir vor allem beim gesellschaftlichen, den
möglichst großen Ertrag zu erzielen, wo ich kurz drauf eingehen will, weil du die Parallelen angesprochen hast beziehungsweise welche Nationen auch von Japan lernen können oder sollten, ist Saudi Arabien im Moment, da läuft genau das gleiche ne, also die haben 2034 haben die Dwm im eigenen Land wurde vergeben, es steht fest, gibt es schon länger die.
Und die Entwicklung in Saudi Arabien ist nicht 1 zu 1 zu vergleichen. Aber auch da versucht man jetzt mit Stars die Aufmerksamkeit drauf zu lenken mit sehr sehr sehr sehr sehr sehr viel Geld, noch viel viel mehr als damals in Japan Cristiano Ronaldo als Vorreiter und aber auch da, weil ich es mitbekommen habe über Kontakte die ich dahingehend habe, dass die auch natürlich die Basis gerade aufbauen wollen, also die wollen jetzt ihre Stars entwickeln in der Jugend, weil damit mehr Aufmerksamkeit mit mehr Geld ins Land kommt, die dann im Optimalfall 2034.
Dafür sorgen, dass Saudi Arabien wirklich eine ernsthafte Rolle bei diesem Turnier spielt, ne? Das wird immer. Es ist immer ein ganz entscheidender Punkt, also die haben auch schon richtig tolle Akademien für, da können wir also 0 mithalten, da sind 2030 Plätze nebeneinander, da können die Jungs richtig gut Fußball lernen.
Das Entscheidende ist irgendwann. Musst du die Ronaldos und weiß ich was wer da noch alles rumläuft rausschmeißen, weil du musst irgendwann den Schritt machen, dass eben auch die Leute sich interessieren für einheimische Spieler und das ist extrem schwierig. Die Japaner haben, die haben das gemacht, die sind mit den Gehältern runtergegangen und trotzdem hat es funktioniert und. Ja, das ist sehr spannend.
Du wirst nicht nur mit dem mit dem Stadion was in der Luft schwebt, eine Weltmeisterschaft erfolgreich gestalten, du musst auch anders als auch in Katar, wo die, wo die eigene Mannschaft auch dann sagen wir mal, nicht unbedingt für Furore gesorgt hat. Das ist gut ausgedrückt. Da musst du und diesen dieser Schnittpunkt, das ist ganz entscheidend, ja, also. Die haben noch ein paar Jahre Zeit, das sind jetzt 9 Jahre noch, aber diesen Schritt musst du hinbekommen. Wie du sagst, guck mal 9 Jahre, das heißt also. Aber da hat Japan ja erst begonnen damals ne. Also es waren 93 2002 war die WM, also die sind jetzt auf dem selben Stand, zeitlich wie wie Japan zum damaligen Zeitpunkt. Also es ist schon noch, die
haben schon noch ein bisschen Zeit, die. Die haben Zeitarbeit hinbekommen. Das ist ja immer eine. Du kannst das ja nachrechnen, wenn die neuen. 9 oder 10 Jahre alt sind, dann musst du ja. Du musst ja jetzt schon an den Spieler ran. Zehnjährige sind ja das. Sind ja 10 Zwölfjährige. Ja, aber denen fehlt ja, denen fehlen ja 6 Jahre, weil die, die haben ja vorher haben die halt. Sind die irgendwie rumgetrieselt? Das heißt also, wir holen so die 6 Jahre auf und das holen die Japaner aus.
Wenn ich jetzt so sehe, wenn du Videos siehst von Kindern, wie die lernen, wie die Fußball lernen, du kannst natürlich mechanisch auch, es gibt riesen Unterschiede zwischen auch Chinesen und Japanern, fußballerisch, die Chinesen lernen das. Wie der chinesische Staatszirkus Fußball. Aber Fußball ist auch noch was anderes. Es ist eine Perfektion, aber das ist auch Herzblut und Kreativität, und das haben die Japaner Stück für Stück geschafft.
Ich bin mal gespannt, ob es gelingt, Saudi Arabien diesen Twist hinzubekommen. Also ich sag mal gerade vom aus Europa, was die den medialen Einfluss angeht, sind jetzt alle nicht ganz so happy was da passiert, weil es das Thema Menschenrechte natürlich auch noch eine Rolle spielt, das darf man auch nicht wegdiskutieren, also.
Da wird es auch wieder viele geben, die das Ganze boykottieren. Japan hat es hat es hinbekommen und Japan sind wir Deutschen eh so ein bisschen wohlgesonnen, einfach super, super Gesellschaft, so wie du es gesagt hast. Tolles Land, vielen vielen dank Pierre, an der Stelle war viel mit drin, also wir haben über die aktuelle Nationalmannschaft lang gesprochen, jetzt auch über Japan, du hast uns so eine Idee davon gegeben, wie das damals Marketingtechnisch funktioniert hat auch der Tipp an alle Saudi Arabier wenn ihr sie gut hinbekommen wollt, haltet euch so ein bisschen an das was Japan damals gemacht hat und zum Schluss. Gibt es jetzt noch eine kleine Schnellfragerunde, obwohl ich sagen muss, bei 23 Fragen dürfen
wir gerne auch ein bisschen weiter ausholen, weil da geht es unter anderem auch um deinen Sohn, der eben genauso alt ist wie ich. Auch Fußball wie du sagst, Semiprofessionell, professionell, gerade so wahrscheinlich so eine Übergangsphase ist. Der ist jetzt gerade in Japan. Der ist jetzt gerade.
In Japan, der ist Japan und trainiert da und guckt, dass er da ist. Ja cool, weil ich weil. Der war ja bei Victoria Berlin, der. War gerade. Vereinslos. Und jetzt? Genau dann Insolvenz dann und dann haben wir. Kam er zu spät, weil der Verein keine Freigabe gegeben hat? Also das war alles lustig, er ist jetzt und er hat es verstanden, dass die Japaner vielleicht für ihn sogar die besseren Trainer sind und jetzt versucht er in Japan, weil die im Januar auch wieder typisch die gleichen, ja den Kalender an.
Den Fußballkalender, das heißt also, sie spielen nur eine Kurzsaison, und da versucht er jetzt, ein halbes Jahr unterzukommen. Dann ist die Frage ab. Ja genau, dann ziehe ich die Frage vor, die ich eigentlich stellen wollte. Was ist denn dein Karrieretipp jetzt auch für mich, für deinen Sohn, der 22 ist?
Dein anderer Sohn ist 28, hast noch 2 Töchter, was würdest du so was würdest du sagen? Karrieretipp. Karrieretipp ja. Der hat ein riesen Talent, der muss bloß wissen, dass jeder Tag. Der letzte Tag sein kann als Profi. Sehr, sehr motivierend. Nee, aber aber ist so ist so. Es ist, es ist so, ich hab ich hab auch ich hab jeden Tag Schiss gehabt, irgendwann überholt.
Oder? Genau. Oder der spielt dann und du spielst nicht mehr und dann reichen sie dich runter. Das darf nicht passieren. Wie ist es denn als Sohn von Pierre Libbarski, der auch die den Anspruch hat, an sich vielleicht Profi werden zu wollen oder weiterhin noch die Möglichkeit hat, als Sohn von einem. Weltmeister also.
Wie ist so das Spannungsverhältnis zwischen euch oder kein Spannungsverhältnis? Wie war. Das ich, also ich habe ihn ja, ich habe ja mit ihm noch Umkehrläufe gemacht, Peep Tests und alles wir waren in Dubai sind wir um 12:00 Uhr 20 * 200 gelaufen bekloppter Vater aber er. Er weiß jetzt nach einer Leidenszeit so von 23 Jahren.
OK, da weiß ich was ich wo es lang geht. Der Vater ist jetzt ganz ruhig, früher hab ich immer rein gebüllt gebüllt bis 1516 vollkommen idiotisch. Und jetzt lasse ich ihn machen, weil er muss auch was in eigen Verantwortung hinkriegen. Aber natürlich, die Drähte habe ich versucht zu legen in Japan. Denke ich mir.
Ich glaube, da hat er eine ganz gute Kontaktperson gehabt, was ich ganz spannend finde und es ist auch bewusst eine recht provokante Frage zum Schluss, weil ich auch mit meinem Papa drüber gesprochen habe in der Vorbereitung, weil ich dir die Frage jetzt gern stellen würde. Der sagt natürlich, ich hab noch ne ne Schwester, er würde jeglichen Erfolg, das kann man so oder so definieren, in seinem Leben eintauschen dafür, dass wir den größtmöglichen Erfolg oder das größtmögliche Karriereglück auch erreichen, würde er sofort eintauschen, ohne ohne Frage. Problem ist nur, der wurde nie Weltmeister. Ne, da bin ich mal bei dir gespannt. Wie gesagt bewusst provokante Frage wieviel deines Erfolgs würdest du denn für den
maximalen Erfolg vielleicht deiner Kinder deines Sohnes gerade im Fußball fußballspezifischen Kontext eintauschen? Ich bin nie ein Trophäensammler. Für mich ist das eigentlich, für mich ist dieses Spiel, ich möchte gern dieses Gefühl dieses Spiels, dass man die beste Mannschaft war, aber alles andere.
Würde ich für seinen Erfolg eintauschen, weil ich, ich lebe ja jetzt und nicht früher und es freut einen, wenn die einen Weltmeister nennen, aber der. Könnte ja auch eine Karriere machen. Dafür würde man natürlich alles geben. Okay, und das ist die schöne Antwort, mit der ich auch gerechnet habe bei den letzten 3 Fragen machen wir das wirklich schnell Fragerunde, weil ich habe gesagt, bewusst jetzt beim Thema Sohn und Erfolg darfst du gerne ein bisschen ausschweifen, welches Spiel würdest du gerne noch mal spielen mit einem anderen Ausgang?
Es gab ja ein paar Finals, die du verloren hast oder Halbfinals auch damals. Köln gegen Real Madrid oder so. Ja, Köln, Real Madrid finde ich ein klasse Ding. Wir mussten in Berlin ja Köln, Madrid, das ist die hätten wir packen können. Ich glaub hinspiel 51 verloren ein spiel 20 gewonnen ne. Ja, aber wir mussten in Berlin spielen. Ach so, ihr muss irgendwie.
Wegen Feuerwerken und wenn man in Köln gespielt hätten. Hätte das, hätte, hätte der noch. 4. Da hätten wir 4 aufholen können. OK, das ist ist eine Ansage. Genau ging ums UEFA Cup Finale 1986 zweite Frage diesen Abend möchtest du noch mal erleben, ich mein die. 90er Mannschaft ist ja gespickt von Anekdoten, aber gibt es einen Abend, wo du sagst, da noch mal gerne in der Kneipe sitzen in der Kabine?
Muss das mit Fußball zu? Tun haben muss es nicht, muss es nicht. Elektrik, Leiter, Orchester noch einmal live. Sehen mit der Antwort habe ich nicht gerechnet. Nee, und die letzte Frage an dich heute am Tag, ich bin stolz darauf, dass. Dass ich als Sportler mich etabliert habe. Vielen, vielen Dank. Pia hat Rosen Spaß gemacht.
Also noch mal mehr vielen Dank an dich und auch an das Bahnsteig Cube Hotel hier an der Bar wunderschöne Location, war alles mit drin, es war ja Japan mit dabei jetzt noch der Bezug zu deinem Sohn finanzieller Aspekte auch die Nationalmannschaft war Thema vielen Dank auch an euch, dass ihr wieder zugehört habt, zugeschaut habt wo auch immer ihr das Ganze wieder gesehen und gehört habt bis nächste Woche und Tschüss ciao.