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EXKLUSIV - Thomas Helmer: „Moderieren im Doppelpass ist schwieriger als ein Bundesligaspiel!“

Montag, 24. November 2025 · 1 h 05

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Shownotes

EXKLUSIV - Bei mir war der Europameister von 1996, 390-fache Bundesligaspieler und langjährige Doppelpass-Moderator Thomas Helmer zu Gast. Einmal mehr sprachen wir über die aktuelle Situation der Nationalmannschaft, seinen ungewöhnlichen Weg zum Fußballprofi und er erzählte mir, warum er es eigentlich nie für möglich gehalten hat, einmal in der Bundesliga zu spielen. Wir sprachen über seine Rolle als Kapitän des FC Bayern Ende der 90er-Jahre, über seine schwerste Zeit in den ersten Monaten beim FC Hollywood und er erinnerte sich an seine rührensten und emotionalsten Momente während seiner Karriere. Warum Thomas Helmer regelmäßig mit Alan Shearer im Garten gekickt hat, welches ausgeschlagene Angebot er bis heute bereut und vor welchem großen Moment er am nervösesten war, erfahrt ihr in der 35. Podcastfolge zusammen mit Thomas Helmer - viel Spaß beim Hören!

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🎶 „Knockturnal“ - Pufino, Trapbeats
🎶 "ELITE" - Alex Productions - No Copyright Music
📸 Quelle: © imago images/Lobeca/Norbert Gettschat

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Intro
Die deutsche Nationalmannschaft nach der Qualifikation für die WM 2026
Der ungewöhnliche Karriereweg von der Kreisliga zum FC Bayern
Dei schwierigsten Phasen in der Karriere von Thomas Helmer
Was gibst du deinen Kindern mit?
Führung einer Mannschaft als Kapitän des FC Hollywood
Der Umgang mit einer Degradierung als Führungsspieler
Prägende Persönlichkeiten
Was hat dich während deiner Karriere angetrieben?
Große Momente und emotionale Bilder: Was bleibt hängen?
Umgang mit Geld als Nationalspieler in den 90er-Jahren?!
Was wäre aus Thomas Helmer ohne Fußball geworden?
Schnellfragerunde

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Dann kriegst du erstmal wieder einen Shitstorm, weil du angeblich ja 3 Minuten hinter Fabrizo Romano bist im Viertelfinale ausgeschieden, gegen Spanien in der Verlängerung. Also ich kann mich erinnern, in der Verlängerung hat Deutschland eigentlich immer gewonnen, aber das war mal. Große Gäste, starke Meinungen, unglaubliche Anekdoten und exklusive Einblicke hinter die Kulissen eines Milliardengeschäfts, das alles nur hier in deinem Podcast für Fußball und Finanzen, das ist Football, Finance und jetzt viel Spaß mit dieser Folge.

Ich glaube, der wichtigste Gedanke bei mir war, dass es, dass es nur übers Team funktioniert. Ich meine damit nicht nur das Team, was am Platz steht, sondern auch das Team. Wir haben immer auch das Team hinter dem Team gesagt, 96 wären wir nie Europameister geworden, wenn die die Physiotherapeuten, Zeugwart Dr. Müller, Die Ärztin Müller Wohlfahrt oder Professor, wenn die da gewesen wären, wir waren ja alle. Völlig kaputt.

Ja und? Die haben uns immer wieder aufgepäppelt, was ich wirklich bedauere, ist, dass ich, ich hätte echt mir mehr Sachen aufschreiben müssen, so okay. Wirklich? Ja, weil man wirklich vieles einfach vergisst, wurde dann Gespräche mit den ehemaligen Kollegen vielleicht wieder drauf kommt, aber mir ist es auch so, dass ich nicht mehr alle Erinnerungen leider habe.

Didi Hamann ist damals von Newcastle zu Liverpool gehabt, ich bin in sein Haus in Newcastle gezogen, also Geschichten Alan Shera war mein Nachbar praktisch, also wir haben da oft im Garten gekickt noch. Wenn Ottmar Hitzfeld Thomas Helmer im Champions League Finale 99 eingewechselt hätte und nicht Thorsten Fink, dann.

Hätte Ottmar Hitzfeld einen Titel mehr? Herzlich Willkommen zu Football Finance. Zusammen mit meinem heutigen Gast, der eigentlich nie Fußballprofi werden wollte. Dennoch 390 Bundesligaspiele und 68 Länderspiele absolviert hat, 1996 mit Deutschland sogar Europameister. In England wurde. Er war Teil des FC Hollywood, wechselte nach seiner Karriere direkt in den Journalismus beim DSF, heute Sport 1 und lebte zwischen 2015 und 2021. Meinen Traum als Moderator vom Doppelpass Herzlich Willkommen Thomas Helmer, freue mich sehr.

Ja, Hallo, danke. Für die Einladung. Schön, dass es geklappt hat. Wir treffen uns hier in Hamburg und da geht eine kleine, witzige Geschichte in Anführungszeichen voraus, weil ich habe dich in unserem ersten Telefonat angerufen und habe gefragt und konnte ich nicht genau zuordnen, wo du jetzt gerade bist. Und dann habe ich gefragt, bist du in München? Liegt ja, lag meiner meiner Sicht nach nahe, hast du gesagt, Nee, mit München habe ich gar nichts am Hut okay habe ich, habe ich anders in Erinnerung gehabt, aber klar, du bist jetzt hier in Hamburg zu Hause und die zweite oder mit der 2.3. Oder vierte Satz war, dann gibt es überhaupt irgendwas? Was spannendes, über was wir mit mir noch reden können. Und mir ist ein bisschen was

eingefallen. Ich kann dich beruhigen und ich möchte mal ja so ein bisschen mit der Nationalmannschaft beginnen, mit dem Thema gestern haben wir uns ja qualifiziert für die WM. Sehr überzeugender auftritt jetzt beim 60 hast du dich auch nach dem Spiel gegen Luxemburg so ein bisschen geäußert bei Sky, was ich gehört habe zu Julia Nagelsmann was die Körpersprache angeht und da war die Stimmen waren die Stimmen ja auch wieder laut.

Ob es so überhaupt reicht, dann auch eine WM zu spielen. Wenn man jetzt den gestrigen Auftritt gesehen hat und auch das Ergebnis spricht einfach für sich. 6 zu 0 gegen die Slowakei zu gewinnen, ist die Euphorie schon wieder groß im Land und einfach mal ganz plakativ die Frage zu beginnen, wie weit können wir es denn bringen. Nächstes Jahr sind wir bereit für dieses Turnier oder macht dieses 6 zu 0 in deiner Meinung nichts mit der. Nationalmannschaft?

Na das 6 zu 0 war die richtige Antwort auf die 2 zu 0 gegen Luxemburg und und und. Auch den ein oder anderen Auftritt nach der Nations League inklusive der Nations League, Halbfinale, Finale glaube ich es ist gut, weil jetzt ist wieder ne längere Pause bis zum nächsten bis zu den nächsten Spielen. Deswegen ist jetzt erstmal Euphorie da und das ist immer gut.

Die die Stimmung sollte immer positiv sein, deswegen ist es die Art und Weise und das Ergebnis gestern, da gibt es gar nichts zu meckern, wie wir auch, so wie wir alle Draufgehauen haben, müssen wir auch jetzt mal sagen, müssen wir es einfach auch mal loben, ist aber gut. Richtig also, wenn man draufhauen, tun wir oft genug in Deutschland.

Ich hab mit Pierre Litbarski auch. In der letzten Woche über die Nationalmannschaft gesprochen, hat da viel zugesagt, woran es liegen könnte und ich habe mir auch da vor einer Woche schon schwer getan, so ein bisschen auf den Misserfolg oder Erfolg zu erörtern in den letzten Jahren. Also man ist ja einfach nicht mehr an die Leistungen gerade bei den Turnieren rangekommen, egal ob es jetzt die vergangenen EMS waren oder die WMS.

Er hat die Alphatiere angesprochen, die aus seiner Sicht positiv waren. Zu seiner damaligen Zeit, die sich ja mit deiner Zeit auch überschnitten hat. Du hast mal in einem Podcast gesagt, dass es für einen Trainer damals schwerer war im Vergleich zu heute, weil eben weniger Alphatiere auf dem Platz sind oder auch in der Mannschaft sind, was auch das Handling angeht von so einem Team ist es für dich ein wichtiger Aspekt, das Thema Alphatiere spielt es eine Rolle. Na, wir dürfen ja Führungsspieler scheinbar nicht mehr sagen.

Das wurde ja auch verpönt irgendwann. Irgendwann sagt er, nee, das braucht meistens Führungsspieler alle. OK. Ja, glatte, flache Hierarchie funktioniert. Halte das für Blödsinn, ehrlich gesagt nach wie vor, das geht nicht, das ist überall so, irgendjemand muss voran oder irgendwelche Leute oder mehrere Leute, am besten müssen zusammen vorangehen und das auch mal. Ja gerade Entscheidungen auch treffen auf dem Platz ist es ganz, ganz wichtig, es gibt immer Situationen, da kann der Trainer draußen überhaupt nichts machen und das da brauche ich diese Spieler, ob ich die als Alphatiere, Führungsspieler. Wie auch immer, nenne das das ist glaube ich völlig egal. Aber es muss in einer Mannschaft

das geben und wenn Didi das gesagt hat, dann meinte er, früher gab es immer ein Gerüst, auch zu meiner Zeit, wobei. Machen wir das jetzt heute nicht? Nee, haben. Wir nicht. In dem nicht in dem Maße nein okay früher war das Torwart, ich sag mal Innenverteidiger, Mittelfeldspieler, Stürmer, ganz, ganz einfach ganz banal weggebrochen.

Ich finde das haben wir im Moment oder vielleicht nur bedingt, das sind dann nur. Ja, 34 Spieler, wenn überhaupt. Und wenn die wie gegen Luxemburg, ich denke an Kimmich, an den Kapitän, wenn er verletzt ist, dann bricht schon einer ein ganz wichtiger Weg. Absolut genau. Jetzt, mit der Rückkehr von Kimmich, Schlotterbeck sind für mich 2 absolute Schlüsselspieler, das könnte diese Achse sein jetzt wenn man im Mittelfeld, obwohl Kimmich vielleicht dann auch wieder auf rechtsverteidigerposition rücken wird, ja die. Diskussion hat Julian leider aufgemacht. Ich weiß gar nicht warum, weil wenn wir rechts keinen besseren haben, muss Kimmich da spielen, das ist eine relativ einfache Sache für mich.

Für viele anderen Deutschen auch. Ja, für mich im Prinzip auch. Er wird das auch machen. Ich glaube, dass Josua ist ja intelligent genug und auch mannschaftsdienlich, vor allen Dingen auch, das ist ja sein Anspruch, auch mit der Mannschaft Erfolg zu haben und deswegen, glaube ich, hat er da gar kein großes Problem mit.

Ja, bin mal, bin mal gespannt, weil du gerade die flachen Hierarchien auch angesprochen hast, die dann auch mit der damit einhergehen, was so eine Achse angeht. Hab ist Matthias Sammer, der auch schon bei mir war, gar kein Fan von. Also flache Hierarchien funktioniert seiner Meinung nach nicht. Ich hab mit Tobias Haupt über die Durchlässigkeit gesprochen, was in den letzten Jahren ein Problem gewesen ist oder wo auch zahlen wirklich für hat, also dass wir mit Abstand die Nation sind von den Top Nationen die die wenigsten Talente dann wirklich auch in den Profibereich bekommen.

Ich hab mit Jens Nowotny über die Ausbildung an sich gesprochen, der ja Jugendtrainer beim DFB ist. Mit Pierre eben über die deutschen Tugenden, die wir gestern gesehen haben. Qualität, Leistungsgedanken, all diese Dinge also schon paar Gäste hier gehabt. Was ist denn für dich in den letzten Jahren von der Entwicklung so am schwerwiegendsten, wo sagst du OK wo warum, warum ist es so, dass wir es gerade in den Turnieren oder auch das ist ja so ne Grundstimmung, die mit im Land einhergeht, woran liegt es aus fußballerischer Sicht?

Aus fußballerischer Sicht. Also auf den Sport bezogen. Auf ganz national als Defensivspieler relativ einfach zu zu beantworten. Wir haben das verteidigen müssen wir immer wieder n bisschen lernen und trainieren, das wird nicht trainiert, ich seh das in der Bundesliga auch, das erschreckt mich immer wieder oder jetzt gerade in der Champions League hab Leverkusen gegen Paris gesehen, ich habe Frankfurt gegen Liverpool gesehen.

Vielleicht im Stadion? Ja, wie? Leicht wir da Gegentore bekommen, ist für mich. Nicht nachzuvollziehen vor allen Dingen eigentlich bei Standardsituationen, bei Ecken gegen uns oder gegen gegen in dem Fall gegen Frankfurt oder so weiter sind wirklich alle 11 Spieler im 16 Meter Raum so, das heißt du hast schon mal eine Überzahl, wir haben früher wurde immer einer vorne gelassen damit er wenigstens 2 gegnerische Spieler aufbindet, das wird ja nicht mehr gemacht, jetzt sind auch nicht mehr wie früher 2 am Pfosten, die auch noch mal wegbrechen.

Nein es sind wirklich 10 Feldspieler im 16 Meter Raum und trotzdem. Fällt dann scheinbar keinem auf, dass es einen van Dij gibt. Ich nehme mal wieder das Beispiel Liverpool, der ist nun mal 2 Meter, den sehe ich auch so, den kenne ich vielleicht. Die 2 Kauffeldtore waren ja viel zu. HT genau und HT.

Steht ja nur da und köpft das Ding. Ich habe die 2 Leute, die muss ich doch einfach nur, den kann ich doch auch meinen Mann Deckung nehmen in so einem Spiel in einem Champions League Spiel, das muss ich ja nicht permanent machen und das verstehe ich nicht, warum wir da nicht flexibler, flexibler. Einfach das handhaben und dann einfach das einfachere auch mal machen.

Nicht immer das komplizierte und die Raumdeckung und dann verlässt sich der eine auf den anderen. Ich glaube der Knauf stand dann sogar bei bei van Dijko oder bei Konati was soll der arme Kerl machen, der ist nun mal kein Kopfhörerspieler und kein kein defensiver in dem Sinne, da verstehe ich manchmal auch die Trainer einfach nicht, das ist für mich immer nach wie vor ein Rätsel, genauso wie eine Mannschaft dieses Herausspielen hinten alles schön und gut, wenn man das kann, das ist echt schwierig, da muss man sehr konzentriert sein. Gerade wenn man aber eine Drucksituation hat, wenn der Gegner sehr stark auf mein Tor noch kommt, dann bin ich doch mal froh, wenn ich mich mal befreien kann. Und Versuch mal einfach n langen

Ball n normalen Torwart Abschlag zu spielen. Meistens ist es sowieso, dass die Außenverteidiger angespielt werden, die Spielen zurück zum Torwart und irgendwann muss er sowieso den langen Ball spielen ich verstehe nicht was der Vorteil da sein soll, also bis heute verstehe ich das nicht. Dann müsstest du mal mit meinem Papa Fußball schauen, also der, der flippt immer aus, wenn wenn Mannschaften die nicht ausspielen können, versuchen immer immer die 6 zu öffnen, ist grundsätzlich der richtige Gedanke, weil wenn es funktioniert ist es natürlich sehr sehr effektiv, aber wie du sagst, das funktioniert halt nur bei sehr wenigen Mannschaften auch flächendeckend, weil. Ich die Klasse auch haben.

Darf genau richtig. So, das ist, und das ist schwer also. Sonst verlierst du den Ball und dann viel näher kannst du am Tor gar nicht mehr dran sein, aber dann bist du strukturell. Was ich jetzt rausgehört hab, weil ich immer gern so n bisschen das große Ganze betrachte, bist du dann schon bei der Ausbildung, wenn du sagst wir Defensive ist n Thema was wir nicht mehr ausbilden oder nicht mehr so der Wert drauf gelegt wird.

Na ja, die Zeitlang haben wir gesagt, wir haben keinen Mittelstürmer mehr. Ne, ja, das ist jetzt ist auch immer noch vakant, finde ich genau, also wurde auch so verpönt, weil es alles. Nee, wir müssen den Ball spielerisch ins Tor bringen. So ungefähr. Also warum soll jetzt einer Flanken und Kopfball machen und Abschluss? Das ist so einfach, das wollen wir nicht. Manchmal sind die einfachen Sachen trotzdem noch ganz gut denke ich und wenn man den diese Mischung daraus hätte oder das hinbekommen würde, dann wäre es optimal. Aber ich erinnere mich an das Spiel auch hier Bayern gegen Dortmund, wenn du dich daran erinnerst was wurde gefeiert außer Kay natürlich jetzt.

Was sie breit feiert. Ich sage dir, die beiden grätschen, die von Schlotterberg von Schlotterberg und die von Kain nachher. Stimmt ja, richtig. Warum, warum sage ich, behaupte ich, weil keiner mehr grätscht und weil es keiner mehr so, das war super, das waren 2 super Abwehr Moves, ja die waren Sensation, aber die sehen wir ja nie wieder oder fast nie, weil weil es keiner macht und es nicht nicht nicht gemacht werden soll.

Wir tun immer die. Auch bei Bayern. Als die Kritik kam mit Ubamacano und Kim war das, die mussten permanent 1 gegen 1 ganz hoch verteidigen. Wenn du da mal ne Sekunde nicht aufpasst ist keiner hinter dir, du hast keine Absicherung, bist du echt die ärmste Sau, wenn. Wir jetzt wieder rauszoomen, wo wär dann für dich konkret die Problematik? Also vielleicht findest du den anderen Fußball besser, aber gerade im internationalen Vergleich, warum ist es so schlimm oder was Schlimmes, vielleicht n hartes Wort oder nicht?

Gut, dass wir nicht mehr grätschen, dass wir das nicht mehr haben. Also weil das ist ja die entscheidende Frage, weil wir wollen uns ja international messen mit anderen Ländern. Ja, ich glaube, es ist so wichtig. Manchmal ist das auch ein gutes Hilfsmittel, wenn du mal eine, ich finde diesen Begriff auch mal schön, Fußball ist auch noch immer noch ein Kontaktsport, ne, dann diskutieren wir wieder beim bei Elfmeterentscheidung war das jetzt ein Kontakt und was für ein Kontakt da kriege, das ist auch mal gut, da können wir uns auch tagelang wahrscheinlich drüber streiten, ich finde nur oder aus Erfahrung weiß ich doch, wenn eigentlich einen ganz spielstarken Mann habe oder einen schnellen Stürmer oder einen schnellen offensiven

Spieler. Wenn ich dem mal körperlich auch dem Mal näher bin und der weiß, ich bin bei bei ihm, dann spielt er nicht so frei auf, wie er sonst auch spielen würde. Das ist eine ganz einfache Geschichte, so, der muss auch mal spüren, dass er ein Gegenspieler ist. Ja, wir. Machen das dann andere Nationen besser? Weil darum geht es mehr, andere Nationen geht ja immer um den Vergleich.

Ja gut, wenn du als andere Nation natürlich so stark bist, dass du so viel Druck nach vorne entwickeln kannst, dass du es hinten nicht mehr verteidigen. Und das können wir nicht. Das, das können wir schon, glaube ich. Aber du musst. Ich mein, die Bayern haben es ja, ich glaub, das war das Paradebeispiel, das die erste Halbzeit in Paris, ich glaub die wird in in die Geschichte eingehen, sozusagen, weil das hat selbst Paris und die hab ich im Endspiel gesehen im Champions League Endspiel, da waren die schon fast genauso, aber die beiden haben da noch ne einen drauf gelegt, so das wär Perfektion wahrscheinlich, aber das kann man auch über 90 Minuten ist das auch wahrscheinlich nicht zu leisten, das muss man auch fairerweise

anerkennen. Und da waren diese, diese Grundtugenden, da ne, wo oft darüber gesprochen wird. In der zweiten Halbzeit und das wurde dann auch gefeiert, dieses diese Defensivschlacht von Paris. Ich hab es mir auch angeguckt und ich bin offen gesagt Borussia Dortmund Fan ist die jetzt auch nicht ganz unsympathisch und das da war echt einfach beeindruckend.

Also das zu sehen und man. Bayern hat gesagt, dass doch beides geht, ne, warum also, dass man ruhig auch mal. Wie zweite, also wann, wann man es musste, vielleicht auch mal verteidigen kann und sich gegenseitig hilft. Vor allen Dingen, das war ist ja Wahnsinn gewesen, jeder war für den anderen da ist, da hat sich da reingeschmissen, Kopfball ins Duell gegangen, stand hinter dem anderen, also das war schon, ich finde malayma ist für mich so der der prädestinierte Defensivspieler, so der der der läuft viel, der kämpft viel, der gibt keinen Ball verloren Zweikampf, der ist vielleicht, das sieht vielleicht nicht ganz so filigran bei ihm aus, dann schießt er auch noch Tore also. Was so so einen kompletten

Spieler in der Defensive angeht, da finde ich ihn schon schon weit vorne. Ja, und da sollten wir im Hinblick aufs Turnier vermutlich wieder hinkommen, weil egal mit wem man gesprochen hat. Das waren halt mal die Stärken, ich war nicht dabei, ich bin noch zu jung, aber das Waren wohl mal die Stärken auch der deutschen Mannschaft, natürlich auch das spielerische, Wir sprechen immer über eine gewisse Grundqualität, aber auch wieder dem Gegner so ein bisschen das Angst einzuflößen, was ja zu einer gewissen Zeit so war, wenn man gegen Deutschland gespielt hat, war es nicht schön.

Ja, oder auch unsere Offensivpower, die wir ja haben in. Der und die Qualität. Qualität ist unbestritten, da man die. Einzelne Qualität ist ja groß, die hat ja auch keiner jetzt in Frage gestellt, der einzelne Spieler ne, aber jetzt diesen Druck zu entwickeln, wie wie jetzt gestern so, dann dann bricht n Gegner ein und dann fällt das erste Tor irgendwann und dann dann kommen wir ins Laufen und das das das müssen wir viel mehr machen finde ich. Die das Problem ist, die Mannschaft hat jetzt das Große. Problem, dass Julia Julian Nagelsmann gesehen hat. Was geht ne und darum wirst du jetzt gemessen, weil das war. Das ja gut, wir haben immer noch gegen die Slowagn gespielt, jetzt will ich, das war jetzt

nicht Frankreich oder so wie andere Nationen, also genauso wie wir gesagt haben, Luxemburg, das war gar nichts, müssen wir jetzt das Spiel jetzt auch nicht. Zu hoch also? Also ich finde, das konnte man schon erwarten, dass die Mannschaft eine Reaktion aufzeigt. Absolut 60 ist dann trotzdem beeindruckend. Vielleicht will sich jetzt der eine oder andere wünschen. Thomas Helmer hatte wirklich auch irgendwie eine harte Jugend als Spieler im NLZ ausgebildet und hatte immer den Traum, Fußballprofi zu werden, so war es nicht du bist, du hast eigentlich eine sehr blumige Karriere was die Jugend angeht gemacht, weil du bis zur bis zum Herrenbereich in in der Kreisliga noch gespielt hast in deinem Heimatclub, also als unterste.

Unterste Klasse, ja. Genau, unterste Klasse und bis dann zu Arminia die. Bielefeld gibt es ja auch eine ganz kuriose, kuriose Geschichte, wie das dann passiert ist. Also es war. Ich habe dann mein erstes Jahr Senioren bei Bad Salzuflen gespielt, habe offensiv Bielefeld gespielt, in der gleichen Klasse, hat dann die zweite Mannschaft von Arminia.

Zweite Mannschaft von Arminia. Genau das mal. Da hat der Sohn vom Cheftrainer von Gerd Roggensack, Oliver Roggensack, gespielt und Gerd Roggensack hat seinem Sohn Sonntag zugeschaut. In Bad Salzuflen und hat mich dann gesehen und hat mich dann eingeladen zu diesem vermeintlichen Spiel. 11 gegen 11 was damals zu einer Art Scouting. Ja, das war schon damals.

Moderne Scouting würde ich mal fast sagen, ich hab das aber gesagt, ich mach das nicht, ich geh da nicht hin, weil wenn ich n schlechten Tag hab und so weiter dann falle ich sowieso nur eher negativ, dann positiv auf, hab ich mir einfach nicht zugetraut und deswegen bin ich in Urlaub geflogen mit meinen Kumpels, ich glaube es war Ibiza und da hab mich mein Stiefvater dann angerufen, er hat dann gesagt ich hab mich doch dann mal mit. Ich hab da mal mündlich zugesagt und es wär gut, wenn du zurückkommst, weil die trainieren schon so. Genau von Salz ulfen dann zu Bielefeld, dann zu Dortmund und dann auch zum FC Bayern.

Und damals hast du eben schon gerade gesagt, hast dir diesen Schritt nicht zugetraut, hattest vielleicht auch Angst zu scheitern. Wie hast du denn auch gerade diesen Switch dann hinbekommen in dem Moment wo du in den Profibereich gekommen bist, weil der, das muss ja zwangsläufig passieren. Dass du das nicht mehr hast, ich. Hatte nicht Angst zu scheitern.

Warum sollte ich das haben? Aber du hast ja gerade gesagt, du hattest Angst, dass das schief gehen könnte, dass du einen schlechten Tag haben könntest. Bei diesem Scouting, Spiel, das ist ja schon so eine Art Angst, ja. Aber es war, ich hatte ja ja, das habe ich auch gesagt, aber ich habe, ich habe ja nicht das Ziel gehabt, es zu schaffen, das ist der Unterschied, ich ja, ich habe das auch nicht so richtig ernst genommen, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass das warum, sollte das klappen, da da sind viel bessere Spieler, Spieler, die in Auswahlmannschaften schon da ob. Was weiß ich?

Nordrhein Westfalen Auswahl oder wie die hieß gespielt haben. Ich hab ja keine Auswahl gespielt, deswegen kann man das für mich eigentlich. Ich hab mich zwar darüber gefreut, dass die mich fragen, aber ich für mich war das zu weit weg, für mich war das überhaupt nicht realistisch, deswegen hab ich war ich auch nicht enttäuscht in dem Sinne weil. Na ja, es.

War außerhalb von meiner Vorstellungskraft. Wann kam dann dieses Selbstbewusstsein bei dir zu dir? Weil du auch mal gesagt hast, du warst jetzt nicht der selbstbewussteste junge, selbstbewussteste junge Erwachsene im Hinblick auf die mögliche Profikarriere, wann kam dieser Switch, den du dann auch beim FC Bayern natürlich gebraucht hast?

Später dich in dieser Mannschaft durchzusetzen? Ich glaube, ich habe mich eigentlich. Ich hab mich eigentlich so n bisschen durchgeschlängelt, weil ich erst mal gedacht, ich mach mein Abitur jetzt erst mal. Ich bin mir immer klar, ich mach erst mal ne Schule und deswegen war Fußball war echt nicht. Ich hab super gerne Fußball gespielt, davon mal abgesehen, aber es war jetzt nicht, weil auch gesagt wurde es war mein war wirklich nicht mein Ziel Profi zu werden, weil es einfach einfach aussichtslos erschien muss man ehrlich so sagen und wann das dann war, wann das dann gekommen ist. Ich wollte ja auch damals von von Bielefeld eigentlich nicht nach Dortmund wechseln, weil es mir eigentlich zu weit war sogar.

Regelmäßig Kleinigkeiten also. Das sind so Sachen. Da hast du vielleicht da da Selbstvertrauen, vielleicht nicht da zu sagen, so, da fahr ich jetzt hin und dann schaff ich das und dann rock ich das, nee, nee, das war überhaupt nicht so. War die Qualität dann einfach zu groß, dass du es geschafft hast, weil man würde ja jetzt heutzutage sagen, wenn man nicht den absoluten Willen hat, es zu schaffen, aber wie du sagst du, wie schlängelt man sich denn durch zum Profi was? Schlängeln ist vielleicht das falsche Wort, weil. Ja, aber das war in in in Bielefeld, als ich da dahin kam. Das war wirklich, da gab es noch Kabine 1, das waren die 11, die Mal gespielt haben, in der Regel dann Kabine 2, das waren die Ersatzspieler, sag ich mal.

Dann gab es Kabine 3, das waren die jungen Spieler, und da war auch die Massageabteilung, da hab ich mich dann immer umgezogen, also da warst du schon diese, diese klaren Hierarchien über, über die wir eben gesprochen haben, die gab es dann, also ob das jetzt gut war, dass man mal da hingestellt, aber das war völlig völlig klar, wer das sagen zu hat und. Ich habe dann nach meinem ersten Einsatz bei Bielefeld habe ich dann gesagt, ja, ich sollte eigentlich die Freistöße schießen, weiß gar nicht, warum die mich nicht haben schießen lassen.

Wir haben, glaube ich, 3 oder 40 verloren auf Schalke da. Genau dann erst. Dann ist folgendes, dann ist beim nächsten Training folgendes passiert. Da kamen 2 Kniehöhe an, haben wir das Knie weggetreten und ich weiß mal ich weiß nicht wie lange verletzt, aber 8 Wochen oder so war ich erst mal raus, damit wurde das dann ganz klar.

Ganz klar kommuniziert. Kommuniziert. Du hast gesagt, uns kritisieren nicht noch mal. Also ich war da immer noch weit weg, sage ich mal. Was waren denn dann für dich während deiner Karriere? Ich glaube auch das erste halbe Jahr bei Bayern ist schwierig, jetzt hast du gerade schon gesagt, bei Borussia Dortmund war es am Anfang einfach eine brutale Umstellung, Umstellung noch relativ familiär, FC Bayern, dann noch mal der nächste Step, was war denn für dich psychologisch so deine schwierigste Phase in der Karriere, gab es die das?

Dass du wirklich mal Probleme hattest. Ja, ja, also das war sicherlich nach meinem Wechsel zu Bayern das erste halbe Jahr ganz klar, da wollte ich ja aufhören, auch gefühlt also nicht aufhören. Ich wollte von Bayern weggehen und ich habe gesagt, ich schaffe das nicht, ganz realistisch gesagt, der Druck von den außen war zu groß aus dem Verein heraus, aber auch von den Medien, also das war schon ein kritischer Moment, also sonst waren natürlich auch immer Verletzungen, waren auch nicht so einfach, ich hatte Toi, toi, toi, keine relativ schweren also, die lange gedauert haben, ne das Maximum war immer 8 Wochen stand ich wieder auf dem Platz. Aber das war schon die erste Zeit. Dann einfach raus zu sein, ne.

Du weißt auch bei Bayern dann oft guckst du von oben, konntest du mal auf den Trainingsplatz gucken, ne so aus dem Kraftraum haben wir das früher genannt, denn heute hast du das natürlich Jim und was weiß ich, das war dann hart, wenn du siehst wie die Jungen da unten wie die Jungs ganz normal trainieren und du da oben versuchst deine Muskeln wieder aufzubauen, das waren so Momente die die dann ja.

Die nicht so einfach zu verkraften haben, aber die dann geholfen haben. Also auch diese Verletzung, da eigentlich gestärkt rauszukommen. Jemand sagt, so, jetzt greife ich wieder an, jetzt erst recht, diese Trotzreaktion, diese berühmte, die kam dann irgendwann, aber das war, es war bei Bayern, bei Bayern war es dann so, als ich dieses halbe Jahr.

Da gab es spezielle Momente, weil das interessiert mich. Ja, da habe ich dann gesagt, entweder oder entweder ich gehe jetzt auf die Journalisten zu, rede mit ihnen und und frag, was los ist und mit allen, oder ich, ich habe mich immer weiter zurückgezogen, das war ein Fehler, also das würde ich immer. Keinem keinem raten Versuch immer in der Aktion zu bleiben, nicht in der Reaktion ne, dass da bist du irgendwann, das geht irgendwann nicht mehr gut, dann dann hast du auch keine Chance mehr.

So war es bei mir und dann hab ich überlegt es gab nur das Sekt oder Selters auf gut Deutsch, dann bin ich auf alle zu hab mit denen geredet und dann danach war es eigentlich auch gut. Erklärst du auch jetzt diese Phasen recht entspannt? Reflektiert? Hab mal eben einen Kommentar gelesen unter einem Podcast, den ich mir in der Vorbereitung angehört hat der reflektierteste Fußballprofi, den es je gab.

Wenn du das ist eine große Aussage, aber kam von einem User, kam von einem User oder so wirkst zumindest hat es dir dann auch geholfen während der Karriere, weil es ja auch jetzt so wirkt, dass du auch schwere Phasen, hohe emotionale Momente, die also im positiven Sinne wie im negativen Sinne nicht so an dich ranzulassen. Das ist auch ein Tool, was ganz automatisch in dir schon ist vom Naturell.

Also böse Zungen ist mein ich jetzt ist eher ein bisschen ironisch sagen, der sturer aus Westfalen, das ist ganz normal. Die zeigen auch nicht, wenn die mal Emotionen zeigen, ist da, dann kannst du was drauf einbilden. Also das war ist sicherlich was dran bei mir, ich hab obla so das in dem Fall eben auch was ich gerade erzählt hab, ich hab da auch erstmal viel mir gefallen lassen hab mich zurückgezogen hab das in. Ja, versucht innerlich zu verarbeiten, das geht aber irgendwann nicht mehr und das weiß ich heute besser. Dann zumindest das Gespräch suchen, den Dialog, auch wenn es mal unangenehm ist.

Das ist ja auch eine Erfahrung, die ich gemacht habe. Man kann nicht jedem gefallen, das ist einfach so, man muss ja nicht jemanden beleidigen oder sonst was, man kann mit jedem offen sprechen, und wenn man das Gefühl hat, die Situation oder die Person passt einfach nicht so, da muss man es einfach versuchen zu ändern, dann ist das so, das ist.

Muss man auch akzeptieren. Ich glaub das ist das Wichtige, dass man es selbst oder für mich war es wichtig, dass ich es selbst auch akzeptiere, dass ich so handle oder so mache, ja. Was gibst du dein Kind dahingehend oder hast du deinen Kindern mitgegeben? Was waren so deine? Deine Karrieretipps vielleicht speziell an deine Kinder, weil es bei dir ja wie gesagt, es ist schon so ein Switch gegeben hast. Du hast doch gerade gesagt, aus den Erfahrungen gelernt, was so die Kommunikation angeht, was das Zurückziehen angeht, das vielleicht Emotionen auch in sich Reinfressen oder klar zu äußern.

Ja, ich glaube, ich bin so ein bisschen geprägt worden dadurch, dass mein leiblicher Vater sehr früh gestorben ist. Da war ich 9 Jahre. Ich habe dann so netterweise, sagt man heute so ein bisschen das Kümmerer Syndrom übernommen. Nein, für meine Mutter dann da sein, für meine Schwester damals. Ich glaube, das ist bis heute so ein bisschen so, also fällt mir oft auch immer noch schwer, nein zu sagen, in bestimmten Situationen, auch wenn ganz, ganz banale Dinge, meinte ich einfach, aber ich fühle mich wohl damit, ne und und ja, das hat sich trotzdem ein bisschen im Laufe der Zeit verändert, weil das habe ich gerade angesprochen, man kann es nicht, ich kann nicht jedem das Recht machen und ich würde auch gern vielleicht auch dem einen noch

mehr helfen, aber manchmal geht es einfach nicht, weil einfach da die, die die Zeit, die Kraft und alles andere auch liegen bei meinen Kindern. Ich versuche meinen Kindern Werte ist auch natürlich ein, Ich glaube ein wichtiger Begriff, einer, der gerade in der heutigen Zeit, das hast du eben vielleicht auch mal angesprochen, vielleicht noch wichtiger ist. Ich stelle das nun mal fest, wenn meine Kinder danke und bitte sagen auch zu Leuten, wie überrascht der ein oder andere ist.

Da hatte ich mal eine Situation auch mit mit mit einer prominenten Mannschaft haben wir irgendwie wirklich, ich glaube fast oben in Ostfriesland gespielt. So ein Paradebeispiel, was ich wirklich auch ganz gerne erzähle, weil vielleicht mal jeder darüber nachdenken sollte, nach dem Spiel. Das übliche, also ob alt, ob jung, alle Generationen, alle Altersgruppen, wollten gerne ein Foto haben von uns und auch ein Autogramm also, und ich habe mal mitgezählt, wirklich so gefühlt nach 30 Personen habe ich irgendwie mal gesagt, ja, hat keiner Dank oder bitte gesagt und das fand ich schon. Also für mich war das echt so ein bisschen weiß gar nicht so ein kleiner Schock und habe ich so da irgendwann gesagt, ja, sagt, warum sagt ihr denn nicht

danke und bitte, das kennen wir ja gar nicht und das fand ich noch erschreckender. Also ich will das gar nicht über über dramatisieren, aber ich finde so so ein paar Sachen auch Umgangsformen, alleine die sind für die sind für mich auch bei meinen Kindern, das versuche ich den schon schon mitzugeben.

Ist sehr, sehr, sehr, sehr wichtig und auf die Karriere bezogen. Hast du da irgendeinen Einfluss nehmen wollen, so diese alte versus neue Thomas Helmer wenn man es mal so nehmen darf, eben der etwas zurückgezogenere Mensch und dann später Kapitän beim FC Bayern, auch wenn die Geschichte n bisschen kurioser war wie du dann Kapitän wurdest zwischen 25 und 99. Sind so beide Seiten oder hast du dann auch Verständnis, wenn es bei deinen Kindern jetzt im Speziellen, weil du da ja sehr verantwortlich bist und warst, weil du beide Seiten kennst? Zum einen dieses Zurückgezogene, dieses Selbstbewusstsein hast du da irgendwas versucht zu vermitteln, wie man auch so eine Karriere angeht oder auch Hürden

angeht? Ja, wenn man eine Karriere angeht. Ich glaube, das kann man nicht immer so planen. Also das muss ganz klar sagen, ich glaube, das wichtige ist, dass du irgendwie, du musst lernen. Auch mal eine Entscheidung zu treffen, auch für dich selbst. Und du musst, und das war vielleicht die oder ist vielleicht eine der wichtigsten Erkenntnisse. Man muss den Mut haben, glaube ich, das auch zu tun und auch eigentlich ein richtiges Scheitern habe. Ich gibt es sicherlich mal oder kurzfristig, aber im Grunde hört sich hört sich jetzt sehr plakativ an, aber es gibt immer einen neuen Weg, macht immer eine neue Tür auf und du musst dann eben auch Mal mutig versuchen. Vielleicht was ganz anderes zu

machen, aber eigentlich gibt es immer wieder eine eine Chance, eine Möglichkeit und wenn man daran glaubt und das so sieht, dann dann kann man auch mal mit so einem Scheitern oder mit der Niederlage. Ich glaube, ich habe ja auch viele Spiele verloren, zum Beispiel oder oder ein Endspiel auch verloren, ja, da kannst du doch auch eine ganze Menge ziehen und das auch dann dann weitergeben.

Die der es gibt immer einen neuen Weg. Die Aussage werden jetzt wahrscheinlich 2€ ins Phrasen Schwallen beim Sport 1 Doppelpass. Das ist noch keine Phrase. Also da musst du schon sagen, da muss man die Kirche im Dorf lassen oder sowas. Das ist der Klassiker. Aber ja gut, das ist auch so, wenn du sagst, natürlich mal mal verliert man mal gewinnt mal.

Das sind so noch noch härtere Phrasen, aber vielleicht sind es die 3€ die du angesprochen hast. Ja, vielleicht waren es immer 3€ okay ja. Ich habe es gerade gesagt, ich glaube auch die Fußballfans wissen dann 97 von Lothar Matthäus die Kapitänsbinde übernommen beim FC Bayern für 2 Jahre Jürgen Klinsmann habe ich letztens ein Interview auch in Vorbereitung gehört, hat gesagt, Du warst so ein bisschen dieses ausbalancierende Element auch in dieser Mannschaft, in diesem FC Hollywood, wo wir alle auch die Doku gesehen haben Anfang des Jahres, wie hast du denn, weil ich da mit vielen Menschen schon drüber gesprochen habe, so die Führung Führungsposition für dich? Definiert hast du da was verändert in dem Moment, wo du die Binde hattest oder?

Generell warst du ja dann zwangsläufig auch bei Dortmund und Bayern Führungsspieler. Hast du da bist du da bewusst Dinge angegangen, wie hast du für dich diese Rolle definiert, andere Menschen zu führen? Ja, also das wäre auch vermessen zu sagen, ich, ich kann alleine eine Mannschaft führen oder ich kann. Alleine ich kann, aber ich.

Glaube, dass ich glaube, der wichtigste Gedanke bei mir war, dass es, dass es nur übers Team funktioniert. Ich habe immer aus, ich meine damit nicht nur das Team, was am Platz steht, sondern auch das Team. Wir haben immer auch das Team hinter dem Team gesagt, 96 wären wir nie Europameister geworden, wenn die die Physiotherapeuten, Zeugwart Dr. Müller, Die Ärztin Müller Wohlfahrt, unser Professor, wenn die nicht da gewesen wären, wir waren ja alle, also völlig wieder kaputt, ja, und die haben jetzt immer wieder aufgepäppelt, die haben es war ja so, dass nach dem Spiel wurde ich, man nennt das Auspressen, also so, also massiert ne und. Ja, so schnelles Auspressen, um damit die Regeneration schneller anschlägt.

Und gleichzeitig hatte die Infusion im Arm, dass das Magnesium und so weiter, dass du alle Mineralien schnell wieder reinbekommen hast. Also kann man sieht das absurd, sah das aus, ne, das war also als hätten wir aber ohne ohne das Team dahinter, das meine ich einfach nicht geschafft, genauso war es bei Bayern habe ich gesagt, unser Busfahrer damals der Rudi Egerer Egerer ist nach Kiew mit dem Bus gefahren zu unserem Mannschaftbus, da hatten wir 2 Tage unterwegs gewesen, also hin. Ne, zurück noch mal.

Also die haben alles ermöglicht, damit wir den Erfolg haben. Und diese Leute waren auch für mich immer sehr sehr wichtig und ich wollte, dass die immer mit einbezogen werden und das sind Jungs das auch bewusst. Was hast du gemacht? Auch? Ich hab es versucht, das war gar nicht so einfach. Ja ja, das war war nicht so einfach, weil die Mannschaft da natürlich der eine hat, gesagt, Nee, die werden vom Verein bezahlt, was soll das jetzt hier oder warum sollen wir jetzt noch irgendwas für tun oder warum sollen wir das machen, aber es war meine Überzeugung.

Und das, das wird auch mal meine Überzeugung sein, dass man im Team, wenn man gerade auch Team, also Mannschaftssport betreibt, dass da alles drumherum ganz, ganz wichtig ist. Und das fällt ja manchmal hinten runter, weil wir Spieler stehen dann im Vordergrund. Du siehst nur den Spieler, der jubelt, aber die da herum alles für ihn ihn dahin gebracht haben, die, die fallen ja so ein bisschen hinten runter und ich finde immer sehr wichtig, dass man die auch mitnimmt, dass du selbst zumindest ihnen dankst und und so einschätzt, wie wichtig sie sind. Und das ist glaube ich ja auch als Führungsgedanke wichtig. Genauso wenn damals hat Ottmar Hitzfeld hat die Rotation eingeführt in Dortmund bei

Bayern Schulung und alle so nee ich hab ich auch zu merkt gesagt, nee du spielst Champions League, aber am Wochenende spielst du nicht hab ich gesagt, nee ich bin Kapitän, das geht nicht, hat er doch das geht, das hat er dann auch gemacht und ich bin damals Uli Hoeneß gegangen und Manager, wir haben jetzt ein kleines Problem, sagt er, was denn?

Ja sag ich wenn ich oder wenn andere. Ein sehr gutes Spiel gemacht haben und der Trainer sagt trotzdem wegen der Rotation du bist draußen beim nächsten Spiel, dann bekomme ich die Prämie nicht oder nur die Hälfte, da müssen wir so machen, dass alle 18 die auf der Bank sitzen, die im Kader sind, Entschuldigung die gleiche Prämie bekommen, hat er mich angeguckt und hat gesagt, ja ich glaube, dass du recht hast im Sinne der Leistungsfähigkeit, auch was hat er dann gemacht? Also das sind so kleine Geschichten die was. Ja, wo ich da n bisschen dran geschraubt habe, aber Jürgen hat schon recht, es war manchmal auch nicht so einfach, dieses ausgleichende Element zu sein oder manchmal auch der Puffer auch gerade zwischen ihm und und

Lothar, ihm und Lothar, das weiß ja jeder das. Ist genau das ist das ist bekannte FC Hollywood oftmals erzählte. In der Saison 9899 lag es nicht an der Rotation Rotation, dass du in der Champions League kaum noch zum Einsatz gekommen bist, sondern ein an einem Eigentor beziehungsweise unglücklichen Spiel in der ersten Runde.

So hast du es mal beschrieben. Glaub ich glaubst. Du, oder? Ich weiß, vermutlich muss man Ottmar noch mal. Fragen also Korrelation Kausalität wird mit Reingespielt haben vermutlich ne. Ottmar Hitzfeld war damals Trainer, wie ist es denn auch damals wird heute genauso sein, wenn man. Wenn man diesen Moment erlebt, du warst dann schon sehr erfahrener Spieler. Zu dem Zeitpunkt warst dann auch beim Champions League Finale dabei, hast aber nicht gespielt, wenn man jede Woche oder hast dann ja in der Bundesliga schon noch Einsatzzeiten gehabt, aber wenn du jede Woche zum Training gehst oder auch schon im Hinblick auf so n Champions League Spiel weißt ich komm auf keinen Fall zum Einsatzfall, das

kann ich, stell ich mir psychologisch auch schwierig vor, ich hatte es mal im ganz Kleinen bei so einer Auswahl bei so einem Auswahlturnier wo ich auch im ersten Spiel mal dem Gegenspieler nicht hinterhergelaufen bin, beim Defensivlauf glaubst nicht, dass ich da noch groß gespielt hab. Das restliche Turnierhalle war auch entscheidend, um dann in den nächsten Kreis Bayern Auswahl und so weiter zu kommen.

Das war das wie war das für dich also? Nee, das war geht. Man da anders hin, so fährt man da anders zur Selbener Straße, wenn man oder wann hast du realisiert okay ich kann machen was ich will, ich komme gleich zum Einsatz du. Fährst jetzt nicht dahin und sagst so, jetzt Spule ich mein Programm runter und dann gehe ich wieder nach Hause oder so. Nee das war bei mir eher.

Ja, andersrum. Du wolltest schon im Training dann auch zeigen, dass du genauso gut bist, wenn ich besser bist als die anderen. Nee, nee, das war das war beim Training zumindest der Ansporn, beim Spiel beim Champions League Finale muss ich sagen, ja, ich war genauso geschockt und und enttäuscht wie alle anderen, aber du bist trotzdem anders enttäuscht, als wenn du trotzdem als wenn du die ganze Zeit gespielt hättest und mir tat es, ich war mir tat es wahnsinnig leid für meine Jungs, weil wirklich es war eine meine Mannschaft trotzdem, das habe ich weiterhin gefühlt und auch so gesehen und die haben so gut gespielt.

Und das war echt einfach eine Unaufmerksamkeit. Und das, das tat mir wahnsinnig leid, einfach. Es tat mir nicht für mich leid, sondern es tat mir für alle anderen Leid. Wie lief es dann hierarchisch in der Zeit, in dieser Champions League Saison, auch vor dem Champions League Finale? Klar, Kapitänsbinne wurde dann logischerweise weitergegeben an den zweiten Kapitän hast du dann intern auch noch in der Ansprache und einem weiteren eine Rolle gespielt oder wie wurde das gehandelt?

Ja, das hat Othmar. Jetzt wird mir ja im Winter schon zugesagt. Auch sagt, Dein Vertrag wird nicht verlängert, aber du bleibst Kapitän, wenn du spielst, bist du auch Kapitän, also das war ich war auch da weiter im Mannschaftsrat und so weiter natürlich hat er auch mehr. Das stelle ich mir ja schwierig vor. Also wenn der Kapitän in der Champions League Saison, der mal ins Finale kommt, in keiner Minute mehr auf dem Platz steht oder gar nicht mehr gespielt hat nach diesem ersten Spiel oder den ersten beiden ist ja stelle ich mir zumindest spannend vor so vom.

Ich glaube, ich hatte mich immer damit abgefunden. Also was Champions League angeht, aber das das andere, das war nur dann zu dem zu dem Zeitpunkt natürlich zu den Highlights wie du schon richtigerweise gerade sagst und so weiter aber die Mannschaft war ja auch erfolgreich, wir haben echt, da kam dann wieder das eher durch zu sagen okay du kannst jetzt nicht nur dein Ego oder weil du jetzt ich war ja auch mittlerweile auch schon ein bisschen älter, weil du kannst ja nicht. Das das willst du zwar erst nicht wahrhaben, du denkst du bist genauso gut.

Hat Hotmail zu euch auch gesagt, Hey du bist genauso gut, aber die anderen sind jünger und so, dann denkst du das willst du auch nicht hören, also du willst ja eigentlich gar nichts hören, warum du nicht spielst so, aber irgendwann siehst du es vielleicht auch ein bisschen ein, zumindest im Unterbewusstsein und dann ja dann versuchst du die Situation irgendwie zu meistern. Wir waren gerade im Hinblick muss gar nicht so sehr die Führung sein, sondern generell, wen du so getroffen hast. Wir waren so deine die beeindruckendsten Personen, die dich.

Geprägt haben, auch wenn du sagst, du bist relativ unemotional, aber trotzdem machen ja Menschen mit dir was, mit denen du vielleicht auch länger zusammenarbeitest. Gab es das oder wann gab es das vielleicht auch zuletzt? Boah, wo soll ich da anfangen? Wer ist dir zuerst in den Kopf gekommen? Wer ist dir zuerst in den Kopf gekommen? Ehrlicherweise ist mir Uli Höhne sofort okay Uli ist mir als Erster in den Kopf gekommen, eigentlich kein Trainer in dem Sinne.

Vielleicht sogar noch sogar Berti. Da wird der ein oder andere vielleicht dober schmunzer Berti Vogts, weil ich eigentlich jetzt heute immer noch ein sehr gutes Verhältnis zu ihm habe und er auch dafür gesorgt hat, dass ich überhaupt Nationalmannschaft gespielt habe. Ich habe in seinem Mann, der 20 K, hier noch unter ihm gespielt, also ja, wenn ich an die Trainer denke und trabatoni natürlich auch immer, aber jeder hat mich irgendwie ein bisschen geprägt, aber bei Uli Uli ist mir spontan jetzt was, was die sportlichen Leute angeht, eingefallen. Wenn ich wird immer gefragt, wer das war. Zum Beispiel der beste Mitspieler, das war eindeutig Lothar, Da gibt es gar kein Ben und aber ja, andererseits bin ich, wenn ich mit Rudi Völler

unterwegs war, bei Länderspielen, und der ist aus dem Bus gestiegen und die Leute haben Rudi gerufen und wir sind da alle und Rudi ist erst mal raus, hat in seiner wirklich liebenswürdigen, liebenswürdigen Art alle dann begrüßt und so, da standen wir dahin und haben gesagt, WOW, ey, wir dürfen mit Rudi Völler spielen, hab ich dann auch so gedacht, das ist krass, echt, das ist cool, einfach, aber.

Also das waren so Momente, wo du dich mal wieder gern dran erinnerst und auch an diese Personen logischerweise. Warum war das warum oder vielleicht war es ein Thema, warum hat Trainer nie was, was dich gereizt hat? Weiß ich nicht, weil ich. Weil du direkt bei mir dich in Sport 1 zu nehmen, du verliebt hast, gar nicht war ja unmittelbar nach Karriere. Nein, das war ähnlich wie damals, als ich mein Abi gemacht habe, wusste ich auch erst nicht, was ich machen sollte oder was ich, soll ich was studieren oder nicht. Und das war nach der Karriere auch so. Du wirst ja auf einmal in die Selbstständigkeit entlassen, sonst wird dir ja alles vorgegeben und. Ich wusste es nicht und ich, also ich wollte auf jeden Fall keinen Trainer machen, weil ich

nicht mehr denselben Rhythmus haben wollte wie als Spieler, der ist ja fast identisch, wenn ich noch schlimmer. Richtig, noch schlimmer. Ja, also oder intensiver, sagen wir mal nicht schlimmer. Schlimmer ist das falsche Wort, intensiver ist besser deswegen ich wollte nicht, wollte nicht mehr im Stadion stehen ins Hotel und diese ganzen ganzen Dinge wollte ich einfach nicht mehr, denn man muss, ich brauchte ein bisschen Abstand. Das hatte ich dann während deiner Karriere trotzdem angetrieben.

Wir haben vorhin kurz drüber gesprochen, was dann auch Pili Barski gesagt hat, unbedingt gewinnen wollen alte Tugenden, das das hat dich hart arbeiten lassen, obwohl du ja zu Beginn eigentlich nie Profi werden wolltest. Was der Erfolg, was dann einfach wirklich der Spaß, weil es dir einfach Bock gemacht hat, oder? Naja, also ich glaube das ist schon dieser dieser. Du entwickelst dann wirklich diesen Ehrgeiz zu sagen, so wie weit kann ich wirklich kommen.

Das Maximum muss sein. Das ist einfach, dass du selbst dich ja auf den Prüfstand stellst und sagst okay, jetzt gucke ich mal. Ich war jetzt zum Beispiel mein großes Glück ist oder war mein linker Fuß, dass ich mit dem. Linken. Richtig genau gibt es heute immer noch nicht so viele und ich konnte linke Seite halt fast alle spielen, oder? Das hat mir sehr sehr geholfen, das habe ich gar nicht. Begriffen ich, ich war ein wahnsinnig oder bin immer ein Wahnsinniger, schlechter Ausdauerläufer gewesen. Ich habe immer schlechtesten Lactatwerte gehabt, ja, eigentlich hätte ich nach 70 Minuten immer hätte man mich rausnehmen müssen, weil ich von den Lactatwerten mein ich jetzt her, ich war eher so glauben,

auch nicht am Anfang sogar ein Sprinter Typ, ich hatte da ganz gute Werte, das hat sich natürlich dann irgendwann auch Verletzungen im Alter ist es dann auch weniger geworden, aber ja, und da wollte ich einfach nur. Ja, austesten zu sagen, wie weit komme ich ne mit meinen Leistungsvermögen, weil ich bin ja damals Arminia Bielefeld als offensiver Mittelfeldspieler gekommen, das sagen wir nicht mal, weil ich bei balzis Ofen 20 Tore gemacht habe und ich hab es offensive Mittelfeldspieler, war ich viel zu schlecht.

Bisschen immer weiter zu spielen. Ja, ich bin Gott sei Dank nach hinten. Und weil ich linken Fuß hatte, aber ich hätte vorne, hätte ich gar nicht spielen können, ne, also da hätte ich es nie geschafft und dann habe ich es irgendwie hinten dann hinbekommen. Und diese kleinen Schritte, die ich angesprochen hatte, war Bielefeld dann zweite Liga, 34 Spiel gemacht zu Dortmund, die gerade fast abgestiegen, in UEFA Cup gekommen, dann Pokalsieg, dann zu Bayern und so weiter und auf einmal Nationalmannschaft. Es waren ja immer diese kleinen Schritte und dann, ja dann wäre das Größte eigentlich nur gewesen, Champions League noch zu gewinnen, so Andy Müller hat es glaube ich geschafft, dass einer der wenigen von uns ne

alles zu gewinnen und Weltmeister zu werden. Ich glaub, Andi hat fast alle Titel geholt. War jetzt am Sonntag im Doppelpass. Hab ich n. Und dazu noch italienisch. Auch glaub ich noch auch noch. Also das ist schon. Ja wer hat von uns die meisten, also von uns von der den ich gespielt habe, ich glaube er hat die meisten Titel, also er hat Miss alle gewonnen mein ich. Das da wäre ich jetzt überfragt, das hab ich ja. Selbst Lothar, der ja 150 Länderspiele hat, ist er nicht Europameister geworden.

Geworden? Genau. Oder noch ist er glaub ich nicht ne. Nee. Nee, dürft ihr nicht. Oder bei 80 schon nein. Also das ist geil, dass du mich fragst, ob er 96 mit dabei war. Also nee, 6. Und 90 war nicht dabei. Nein, nein, nein, hab ich ja, der hat ja früh. 80 wenn, dann. Wann hat er seine erste WM gespielt? 78 oder was 8282 aber dann hätte okay er hat zeitlich jetzt 10 kommen können. 9094 hat er u.

Mann. Der hat 5, Lothar hat 5. Weltmeisterschaft. Hat er spielst 86 angefangen. 2. Echt 86 ist egal wo. Du kannst nachgucken. Lieber gut, dann guck du später bitte. Ich müsste es wissen. Genau das ist dann der Job, der Job für später. Wenn du deine, haben wir schon ein paar Turniere gerade angesprochen, wenn du die Bilder in deiner Karriere so ein bisschen durchgehst im Kopf, weil das passiert jetzt zwangsläufig.

Also natürlich nominell, wenn man drauf guckt, ist es 96 Europameister jetzt fürs Land den Titel zu gewinnen, hängt am höchsten, vermutlich aber auch. Den UEFA Cup gewinnen Meisterschaft was sind so die ersten Momente, Gerüche, so was sofort wieder in den Kopf kommt, wenn du so an deine Karriere denkst. In der Kabine mit den Mitspielern, was sind so die ersten emotionalen, schönen Momente, die jetzt bei dir in den Kopf steigen?

Es gibt immer erste, weil das interessiert mich immer wenn man wenn du jetzt zurückkommst. Ich war nie ich war nie im vollen Stadion gestanden, ich war nie. In der Kabine vom FC Bayern gesessen oder der Nationalmannschaft, wenn man einen Titel gewonnen hat? Ich habe nie derartige Feiern miterlebt, du hast es, du hast 390 Bundesligaspiele gemacht, 68, Länderspiele, da finde ich es immer spannend, an was man sich jetzt nach einer langen Zeit, die jetzt auch wieder vergangen ist, an was man sich da noch zurück erinnert, was man vielleicht auch ein Stück weit, weil das wäre dann auch die Frage, konservieren konnte und kann, was ja schwierig möglich ist.

Leider, leider. Was ich wirklich bedauere, ist, dass ich, ich hätte echt mir mehr Sachen aufschreiben müssen, so OK. Wirklich? Ja, weil man wirklich vieles einfach vergisst, wurde dann Gespräche mit den ehemaligen Kollegen vielleicht wieder drauf kommt, aber mir ist es auch so, dass ich nicht mehr alle Erinnerungen leider habe. Man erinnert sich mal an den ersten Titel, aber da erinnere ich mich mit Borussia Dortmund beim Pokalsieg eher an die Stimmung davor im Stadion, dieses diese Biene Maja Strümpfe, die ja diese Biene Maja, Strümpfe, die wir anhatten und diese Nervosität, weil wir immer rausgeguckt haben. Ist ja Mann stark das ganze Stadion so gefühlt ist dann schwarz.

Gelb war natürlich nicht, da waren ja auch Bremer Fans, aber wir haben das so empfunden. Ja wir waren richtig nervös und das weiß ich noch, da kann ich mich dran erinnern und was danach ist ist leider oft auf dem Spielfeld, das vergisst du relativ schnell, was geht so schnell, es schadet wahnsinnig schnell ja ja also 96 bei der EM, klar, da weiß ich noch sofort Helmut Kohl in der Kabine, Kabine war so klein, hast das Gefühl gehabt die war voll.

Wir sind hinten in die, da waren so 3 rostige Wannen oder waren das 2. Weiß ich nicht mehr. Wir haben hinten in der Dusche gefeiert, kurz gab auch nicht so richtig was zu trinken, die Engländer waren eh sauer weil wir sie im Halbfinale geschlagen hatten. Also ich erinnere mich da an diese wahnsinnig kleinen Kabinen, ich weiß, aber jetzt könnt ihr jetzt nicht mehr sagen, ich weiß, dass ich mit dem Pokal da rumgelaufen bin, aber da könnte ich mich, kann ich mich fast gar nicht mehr dran erinnern. Hast du Harry Potter geguckt?

Nein. Okay schade, weil. Dann bei jeder. Aber jeder Quiz, der dann, wenn eine Harry Potter Frage kommt oder ich meinen Kinderspiele, alleswisser oder wie das heißt ich, wenn eine Harry Potter Frage kommt, bin ich sofort raus. Ich kenne keinen Freund was weiß ich, kein Tier was weiß ich was da alles vorkommt warum? Denn genau dann erkläre ich dir, warum ich, warum ich es erwähne. Weil da gibt es gibt es so ein ja, so ein Brunnen der Erinnerung, wo man sich so einen Gedanken, wo man so einen Gedanken wieder erleben kann, wo man so den Kopf reinsteckt und noch mal in dieser Situation ist. Welcher wäre das bei dir?

Welche Nacht, welcher Abend, welches Spiel, was du wirklich noch mal so erleben dürftest. Auch wenn du dich nicht an alles erinnerst, das ist eine sehr große Frage, aber das war so, die die wildeste Nacht vielleicht oder so. Ja, die, die kann ich mich hier erinnern. Weißt du, so muss ja irgendwas sein, wo du sagst, man kann sich nicht dran erinnern, logischerweise.

Ja, stimmt. Ja, also. War was dann 96 war es der UEFA Cup, war es eine Meisterschaft was der DFB Pokalsieg mit Dortmund hat? Gibt es nichts, was du noch mal erleben wollen würdest oder sagst du das alles? Nee, das weiß ich alles noch ein bisschen, also deswegen nein, also ich muss ja, du hast ja gesagt. Irgendwas, irgendwas was du noch mal erleben. Willst ach so was ich noch mal generell genau. Würde also was du erlebt hast und noch mal in diese Situation zurückgeworfen.

Werden wollen würdest also genau dieselbe, meinst du? Ja. Ich glaube, dieses Halbfinalspiel gegen England, das war schon damals. Besonderes Spiel glaube ich mit Elfmeterschießen und der ganzen Dramatik drumherum und so weiter ich habe ja nicht hingeguckt, ich habe mich ja immer zum Rücken zum Tor gedreht und habe Erich Rutte Müll angeguckt, wenn der gejubelt hat, wusste ich, wir haben ihn reingemacht, ich habe mir das erst hinterher angeschaut, das war einer, ich, ich sage immer oder ich erzähle das manchmal auch wirklich ganz gerne, weil ich davon auch überzeugt bin, ich hatte ja diese nach diesem Halbfinale waren ja beide Knie bei mir mittlerweile lädiert und.

Mein lieber physio Hans Montag hat mir dann immer so Zink, Leim, Verbände gemacht. Weiß nicht ob du die kennst. Ja, die werden so nach. Also das ist erstmal relativ. Na es ist so, sieht so ein bisschen aus wie Beton und das wird dann auch zu Beton wenn du liegst. Also es wie gibt es? Du kannst einfach nur ich lag so auf dem Bett so Fernseher an in einem Landmark Hotel in London genau komm ich nie bewegen. Und dann habe ich aber Fernsehen geschaut und habe mir so die die Nachrichten an in Deutschland halt gesehen und habe ich nach diesem Spiel diese Euphorie in Deutschland in Bildern gesehen, wie Leute sich wirklich gefreut haben mit uns, für uns und so. Alles war so ein gemein, da bin

ich wieder so als Teamplayer und da habe ich gesagt, Guck mal alter, du regst jetzt gerade über deine kaputten Knie auf, aber du hast es geschafft dafür, dass du jetzt da zwar weh tun, dass du für einen Moment aber so viele Menschen mal glücklich machen kannst, hatte ich zumindest den Eindruck das das hat. Das hat mir wahnsinnig viel gegeben, ne, dadurch dass ich da so n bisschen rumkicke, ich will das gar nicht runter reden, aber es ist ja so, es war auf einmal eine eine, eine eine tolle Stimmung und du hast halt Leute dann echt jubeln sehen und sich freuen, sie haben sich alle gefreut und also das das war n schönes Gefühl mega absolut.

Kommen wir gegen Ende noch mal auf den zweiten Teil meines Podcast namens, nämlich Finance. Wir haben jetzt viel über viel über Football gesprochen, jetzt sprechen wir mal kurz über Finanzen, welche Rolle hat Geld generell in deinem Leben und auch in deiner Karriere gespielt, ja, wie bist du damit umgegangen, gerade auch als dann das erste ganz, ganz große kam?

Vielleicht, ich weiß nicht wo es kam, aber. Ja, auch da bin ich natürlich. Langsam mit aufgewachsen dass es auch gut ist, einfach eine gesunde Entwicklung, da hatte. Ja als Schüler brauche ich ja nichts zu sagen, und ich bin ja damals, ich wollte, ich habe mich ja abgemeldet nach der A Jugend eigentlich, ich wollte aufhören.

Mit 30 mal weiß ich und ich wollte. Dann wurde ich für dich gezwungen und dann mit Geld, also einmal womit ja mit Geld mit 500 d. Mark damals genau wenn ich eine Saison weiter oder mein erstes Jahr Senioren spiele und 2 paar Fußballschuhe. Und meine Mutter hatte damals nicht so viel Geld, deswegen habe ich das meiner Mutter gegeben.

Und dann habe ich gesagt, okay macht mir eh Spaß, muss noch Schule machen. So also mache ich das weiter. Ich glaube dann, ich habe ja, dann war es auch eine gesunde Steigerung, mein erster Vertrag bei Bielefeld war dann, ich glaube 1500 d Mark brutto. Als nomineller Profi. Ja, das ist. Günstiger Profi?

Ja, weil ich war jetzt noch zur Schule gegangen, bin, also ich war, das war so. Okay es. War für mich viel Geld. Aber du warst schon volljährig. Ja, ja, es war trotzdem viel Geld. Genau, wenn man von. So und da ich nicht viel gespielt habe am Anfang das erste halbe Jahr oder gar nicht gespielt habe, habe ich auch keine Einsatz und keine Punktprämien bekommen. Das war ja damals noch so.

Du hast Grundgehalt, punktprämien und und Einsatzprämien bekommen, so war das gestaffelt, ja und dann wurde das immer immer pro Jahr immer ein bisschen mehr, dann ist Spielfeld abgestiegen in der dritten Liga in der zweiten Liga konnte ich dann spielen, da gab es dann, ich glaube das Doppelte. An Grundgehalt und so weiter und sofort habe ich mich immer weiter nach oben entwickelt, aber ganz langsam in ganz kleinen Schritten und bei uns war auch tatsächlich, dass es wirklich nach diesem Leistungsprinzip ging, dass du wirklich spielen musstest, um mehr zu verdienen. So, jetzt bin ich da wie gesagt aufgewachsen, dass meine Mutter am Anfang nicht so viel Geld hatte, wir nicht so viel Geld hatten, ich habe glaube ich,

immer ein bisschen darauf geachtet, deswegen war ich da immer sehr, sehr vorsichtig, trotzdem ist es mir passiert in Dortmund damals Präsident Dr. Niebaum. Hat mir seinen besten Versicherungsmakler damals empfohlen, da haben wir auch alle Versicherungen abgeschlossen. War alles gut, aber der hat dann auch natürlich auch mir eine Immobilie damals angeboten und ich habe noch mal Dr. Niebaum gefragt, ja, er sagt, da kannst du machen, der ist vertrauensvoll und so weiter und sofort. Es war eine kleine sechsstellige Summe. Dann ging es doch damals denkmalgeschützt, und so gab es noch so Steuer, so die ersten Steuer ab. Gibt es immer noch Modelle?

Ja, ja. Aber das war damals noch irgendwie so. Ja und? Da hat man sich ein bisschen verbunden. Das war, nee, das, das war eigentlich, das war insofern auch gut für mich, weil ich bin natürlich dann mal die war in Dortmund, und ich bin da immer mehr hingefahren. Dann habe ich gesehen, da ist gar kein Dach drauf, ne so überspitzt formuliert und dann bin ich wieder hinzu zu zu Dr.

Nieborgen, sagt er. Da fehlt auch was gar nicht. Ja, so ungefähr. Und dann haben wir das aber rückgängig, ich konnte es rückgängig machen und so weiter es ist kein finanzieller Schaden entstanden, aber es hat mich natürlich zu vorsichtig. Gemacht. Dann war es ja sehr, sehr wertvoll. Ja, ja, so war es. Ich.

Es war jetzt nicht monetär wertvoll logischerweise, aber es ist auch nichts passiert, es war nur eine Erfahrung, weil ich dachte natürlich ja, meinem Präsidenten vertraue ich doch ne und. Und dann, ja dann bin ich doch im Laufe der Zeit, glaube ich, ein bisschen misstrauischer geworden, was solche Sachen angeht.

Und dann eher bis heute konservativ, was das Thema angeht. Geldanlage. Ja, ja, ich habe vorwiegend Immobilien dann. Ist er investiert? Ja, haben die meisten genannt, die hier, die hier bei mir saßen. Wir haben dann auch mal Olli Kahn fing wirklich damit an, glaube ich mit mit seinem. Laptop damals hier mit Aktienkursen und so weiter ne und?

Hat er getradet? Live live in der Kabine. Ja, nicht in der, nee, nee, in der Kabine, in der, Nein, nein, in der Semer Straße sitzt du in der Semer Straße war es noch besser, da hingen 2, war es 2, glaube ich, weiß gar nicht mehr 2 riesen Fernseher an der Wand und eine Zeit lang wurde da mal Fußball geguckt und irgendwann liefen dann auch die Aktienkurse okay. Also diese Zeit da gewesen.

Diese Phase hatten wir auch alle mal. Ja, ja, ja, das ist dann aber irgendwann wieder bis. Bisschen abgeflaut. Jetzt ist es ja kein Geheimnis, dass es auch bei Freunden, Mitspielern, bei dir, beim einen, besser beim Inneren schlechter lief. Gerade in der Zeit, wo man ja natürlich auch schon sehr gutes Geld verdient hat, aber vielleicht jetzt noch keine 20000000, die heute einen Cain verdient oder 25000000 was ein Lota, was du als Kapitän vielleicht 15 damals zu der Zeit wert gewesen, wert und zum Beispiel ein Beispiel ist ja auch Thomas Häßler, der ein guter Freund vor dir ist, wo glaube ich kein Geheimnis ist, dass er entweder Geldprobleme hatte oder noch hat, das weiß ich nicht, das weiß ich mir

nicht an darüber zu urteilen. Teilen aber auch dann im Dschungelcamp war. Und da wurde es ja auch mal offen kommuniziert. Was also bekommt man sowas bei Mitspielern mitschleichend da hat man da gar keinen Einblick. Gerade bei Freunden war ja nicht zwingend während der Karriere oder auch nach der Karriere und wie hast du vor allem dafür gesorgt, dass es bei dir, dass du nicht im Dschungelcamp gelandet bist, bis heute? Nee, ich könnte gar nicht in Dschungel gehen, da muss ich mal dazu sagen.

Okay unabhängig davon, ich hab. Ich hab Platzangst. Ich könnte mich dann wieder. Unter die Erde legen und Höhenangst habe ich auch mittlerweile. Also da gab es. Schon die Alltagshöhenangst. Schlangen mag ich nicht, da gibt es schon viele Argumente dagegen. Also dass man so sagt, ja, ist ja nicht so, dass ich alles richtig gemacht habe, nee, das habe ich auch mal irgendwie gedacht, habe okay mache ich das mal, riskiere ich das, Mal verlässt man sich auf den auf einen guten Freund oder einen vermeintlich guten Freund, ich glaube das das war echt schwierig zu unserer Zeit und wir haben nicht so viel verdient, ich musste schon.

Wirklich viel gewinnen und und viele Punkte sammeln. Ja, es ist gerade schon im Leistungsprinzip eben angesprochen. Es gab auch bei Verletzungen 6 Wochen hat der Verein noch gezahlt und dann kam die Krankenversicherung die eingesprungen ist beziehungsweise die BG, aber da bist du nicht annähernd auf das gekommen wenn du gesund gewesen wärst und hättest spielen können, weil es gab damals Krankentagegeldversicherung die.

Wie konntest du? Hat dich keiner richtig versichert, weil die gesagt haben, Fußballer, Berufsrisiko, nee, geht gar nicht ne relativ hoch. Also es war war ich will da gar nicht jammern ne wir haben auch auch sehr gut verdient in der Zeit, aber natürlich mit heute heute müssen wir ein Jahr spielen sagen wir bei Bayern.

Ja, dann noch die Bayern. Das hört sich jetzt an und dann bist du. Fertig brauchst du noch nicht mal, glaub nicht mal. Also glaube ich, wenn du es vernünftig wirtschaftest ja. Wenn wir über die Topspieler sprechen, sprechen über 25000000. Verdienter bei. Bayern, das sind netto, sagen wir mal, sagen wir mal, sind 10000000.

Aber plus x, weil er noch wer so viel ist etc. Also da kommst du, der wird seine wollen. Wir gar nicht. Wollen wir gar nicht hochrechnen. Findest du, sollen die Jungs auch bekommen, alles gut, das ist nun mal so, aber ganz andere Zeit natürlich als als bei uns, deswegen muss man da schon, deswegen haben wir schon, auch ich nach dieser Aktion, die ich gerade beschrieben habe oder nach der ersten Erfahrung wirst du einfach ein bisschen vorsichtiger.

Ja, musstest du dann werden, dass du jetzt genau einfach, dass das Geld so ein bisschen da bleibt, wo es hingehört? Ich habe. Auch mal, dass ich habe auch mal wirklich so an. Was es mal hieß, Zockerei oder so. Karten gespielt, ja nee, aber nicht, eigentlich nicht so um Geld, also ich zumindest nicht, aber früher auch mal an Automaten rumgedaddelt ne, aber das war mehr Langeweile ja da hast du jetzt nicht.

Unsummen von für viele eher nicht ein Geschäftsmodell, sondern du nennst halt in diese sucht rein und dann? Sprach man, war das auch noch. Das war so eine Phase und dann hast du irgendwann gesagt, nee, nee, das ist auch nicht, und dann musste man sie, da haben wir sowieso dann mehr Fußball und nur noch Fußball und so, aber es sind also kleine Erfahrungen, aber die haben Gott sei Dank jetzt nicht dazu geführt, dass. Was man wirklich, wie du schon sagst, dann irgendwie da abhängig oder süchtig oder sonst was. Du hast als Profi ziemlich wahrscheinlich mehr verdient als du mit irgendeinem anderen Job verdient hättest. Was wäre denn aus Thomas Helmer geworden, wenn er damals auf Ibiza, Mallorca, im auf der

Sandliege liegen geblieben wäre? Was glaubst du und nicht zurück wäre, um das Spiel gegen Bielefeld zu machen? Dann hätte er sich mal irgendwann überlegen sollen oder müssen, was er studiert. Ich hatte mal Überlegungen Lehramt, dann damals. OK, Lehrer zu ja, kann ich mir vorstellen. Na ja, aber dann hieß es, ach nee, in den nächsten Jahren kommen da so viele mach was anderes. OK, also es war immer so, ich hatte irgendeine Ausrede immer um das nicht zu machen und das immer weiter wegzuschieben, ich hab es einfach vor mir hergeschoben, ich ich kann es nicht sagen was ich.

Letztendlich dann gemacht. Hätte keine Ahnung. Hätte ja sein können, weil einige Menschen, du hast doch keine Ausbildung per Studium gemacht, weil n paar Profis mit denen nicht gesprochen hatten. Die hatten dann irgendwie Bürokaufmann, der andere Bankkaufmann, der andere hat das studiert. Nicht mal das.

Gar nichts, ne. Nicht mal das. Und das ist da, das ist ja auch genau die Frage nach der Karriere. Als ich aufgehört war ich 35. Ich hab, ich sag immer ja mit, ich hab nichts gelernt was was sollte ich jetzt sagen, immer gleich mal ja. Muss ja nicht so bleiben, zwangsläufig. Fast, ja ja, Journalismus dann ja.

Genau, man bleibt dann da, wo man sich eigentlich immer einigermaßen sicher fühlt, das heißt über Fußball. Dann spielt man zwar nicht mehr und redet man da drüber gut, Trainer wäre vielleicht auch ne Option, aber ich gesagt hab ich ja eben erklärt warum ich das nicht wollte, also es gab gar nicht so viel Möglichkeiten logischerweise und dann muss man sich erstmal freistimmen, dann sagt man ja komm dann bleibe ich erstmal dabei, hat auch noch so n bisschen, das Umfeld ist noch n bisschen nah dran. Das ist eigentlich fast logisch.

Deswegen werden, glaube ich auch viele jetzt Experte, oder? Ja. Genau sieht. Man das ja auch. Gut es. Gibt ja mittlerweile auch mehr Berufszweige. Also du kannst Experte werden, kannst dann Trainer werden, dann kannst du Manager werden, gibt es ja so viele Möglichkeiten das. Ist nicht so schön.

Jetzt gibt es ja so Studiumangebot hier das Management, das Management, das finde ich zum Beispiel super, das wäre vielleicht. Auch zum Beispiel Gonzalo Castro. Finde ich gut. Wir haben auch. Gesprochen. Wir haben auch gemacht, jetzt ja, ich. Finde gut, die Jungen, dass die Jungs das machen, finde ich super echt. Absolut ja, vielen Dank.

Thomas hat großen Spaß gemacht, ganz entspanntes. Gespräch gewesen und zum Schluss, Wir sind auch nicht ganz zeitlich, gibt es noch die traditionelle Schnellfragerunde, wo du 5 schnelle Fragen bekommst und mit der ersten Intuition drauf antworten darfst. Aber ich darf einen Satz sagen, oder? Du darfst auch mehr sagen.

Nur ein Wort, das erste, nee, nee, das erste, was dir sonst. Gibt es ja auch manchmal. Gibt es auch das stimmt, das stimmt, das könnte jetzt ein bisschen länger sein, die Antwort, und das ist auch völlig OK. Gibt es irgendwas, irgendeinen Schritt gerade auf den Fußball bezogen, die Karriere, irgendwas, was du rückgängig machen würdest? Also erwarten ich.

Weiß, dass die Erwartungshaltung mal groß ist, dass ich es mit dem Phantomtor. Anspreche. Ich habe es heute nicht einmal genau gewusst, darfst du ja, das ist. Ja, gehört ja nun auch zu meinem zu. Meiner Geschichte logischerweise, und das habe ich jetzt auch oft genug erklärt, das wäre es nicht klar, natürlich aus, ich meine die Aktion kann sie eh nicht zurücknehmen, aber vielleicht der Umgang dann danach. Nein, auch die Folgen natürlich, die daraus die Folgen also. Vor allen Dingen gar nicht, nur nicht für mich persönlich, sondern eben auch für für den Club und für Manni Schwabel und. Manni Schwabli und ich uns sehen Manni, du hast immer Christian Ball immer noch ins Tor und du, er hat in dem Spiel Elfmeterverschluss und

Elfmeterschießen kannst du auch immer noch nicht. Also wir flachsen darüber, aber es war natürlich kein Ruhmesblatt, aber ich nee wenn dann wäre es sicherlich eine Geschichte, die 99 passiert ist. Im Winter, kurz Nachdem Ottmar Jetzt fällt mir gesagt hatte du dein Vertrag bin ich verlängert im Sommer aber du kannst bleiben, du bleibst auch Kapitän. Du spielst, wenn ich meine, du.

Ja, du solltest spielen. Ja, er hat mich auch in der Bundesliga dann spielen. Lassen, das war alles in Ordnung. Er hat da auch sein Wort gehalten. Das wollte ich damit sagen, da war Ottmar sehr Street, aber es kam damals ein, es war, glaube ich, der 19. Dezember 20, es ging so weiter, es kamen Angebote per Fax von Liverpool, damals war hüppi ich weiß nicht der der war, in Leverkusen war ich glaube der war verletzt. Die ganze Abwehr.

War verletzt bei dem Liverpool. Und dann kam Vertragsangst das wäre ein Winterpausewechsel dann gewesen. Ja, genau, genau die haben ja die. Boxing Days da gehabt. Und die. Brauchten dringend direkt einen Spieler, die brauchten direkt einen Spieler und. Oh. Meine Frau, meine Damal, die Frau nicht.

Jetzt nach England und so weiter bist du ja dann trotzdem. Na ja, und muss. Man jetzt mal so sagen. Weil wir gerade auch. Du hast ja auch gesagt, Finanzen spielen in deinem Podcast auch ne Rolle finanziell ich das machen das mal sowieso machen müssen. Das Angebot wurde jeden Tag erhöht, ne musst du dir vorstellen von dem Pool, klar weil die.

Zeit habe ich mitgelaufen, mit Uli Hoeneß gesprochen. Uli, sagt Thomas. Musst du machen, Pass auf, wir zahlen jetzt Rest Rest deines Gehaltes auch noch. Du bekommst die Meisterprämie, werden sowieso Meister. Also ich habe das wird immer mehr, also rein finanziell gesehen einzige Nachteil war sie haben erstmals nur für 4 Monate also bis Sommer ich wollte noch ein Jahr länger, das hätte man vielleicht auch noch regeln können, aber irgendwann hat sie bei mir und ich glaube ich habe mich immer die ganze Zeit deswegen gesträubt und uns einfach so lange rausgezögert, bis sie gesagt haben, wir müssen jetzt irgendjemanden holen, weil ich wollte noch mal Deutscher Meister werden.

Ich wollte, ich war eigentlich, das war klar, wir waren damals relativ weit vorne, schon, also der Titel war eigentlich schon relativ sicher, wir hätten schon viel sonst verlieren müssen. Dann gab es ja noch Champions League und DFB Pokal. Hat überall noch dabei. Das war dann 99 das Finale genau genau und dieses Pokalfinale haben wir auch noch verloren, dann gegen Bremen genau Bord meyfeld übrigens gesagt hat, ich wollte dich eigentlich spielen lassen, wenn du nicht diese dumme Aktion da gemacht hättest. Also es waren noch so viele Möglichkeiten, ich wollte ich habe auf das Sportliche geschaut und ich wollte als Kapitän noch mal über möglichst viele Pokale Meisterschale hochhalten und im Nachhinein wärst du lieber

hättest du es so nein. Im Nachhinein wäre das sicherlich noch mal die. Genau. Hätte ich da gut gespielt, hätten ja auch meinen Vertrag verlängert. Wahrscheinlich ja genau da, so wie auch immer und auf der Vita noch mal Liverpool stehen zu haben, nicht so schlecht jetzt hast du das Thunderland ja schon ganz geil gehabt, ja ich. Ach, ich freue mich gerade, dass Thunderland. Wieder genau dabei ist Rani.

Chaka hätte ich auch nicht gedacht als. Aufsteiger ist. Glaube ich. Der beste Aufsteiger. Seit langem, die so gut unterwegs sind. Also weil ich schwärme auch von der Zeit da oben. Ich habe in Newcastle gewohnt, didi. Hamann ist damals von Newcastle zu Liverpool gegangen. Ich bin in sein Haus in Newcastle gezogen. Ihre Geschichten Alan Sheer war mein Nachbar, praktisch, ja, also wir haben da oft im Garten gekickt, noch kann man sich alles gar nicht vorstellen, so kleine Deutschland und so kleine, ja so, die haben so kleine Tore. Aus dem Baumarkt weißt du so.

Kinder, die ganz kleinen Gruppen gegeneinander gekickt haben, immer Latten schießen und so n Schal. Wir haben nur so n Schal. Also das ist ne Geschichte, die ist viel Zeit gehabt, viel Zeit. Einfach gehabt. Die. Nachbarn kamen immer rüber. Kann ich auch mal mitspielen und so. Es war dann echt so. Sehr, sehr angenehm.

Helma und Alan Shirer Lattenschießen im Garten ja, vor allen Dingen wenn. Man weiß, was für einen Druck man bei Bayern München hatte, jedes Spiel zu. Gewinnen und dann in Sunderland war dann ja ja, hast ja auch nicht mehr super. Die Vorspiele hast du gemacht, 5 Spiele anderthalb. Eineinhalb, Nee, noch weniger.

Ja, mein Hertha. Boot ist ja dann noch mal auch. Mein letztes Spiel. Ich habe ein Leads, habe ich gesamtes. Spiel gemacht und dann mein letzter Einsatz war eine Halbzeit, also hast du 2 Family Spiel Stadium of Light ja Stadium of. Light also. Sensationell also. Der Name allein schon. Ich weiß auch, als ich hingekommen bin und auf der Bank saß, bin ich immer mal aufgestanden von der Bank und das ganze Stadion ist aufgestanden und ich dachte, es ist immer so am Platz passiert, guckst du. Da war aber nichts und dann habe ich gemerkt, die die waren happy, weil ich von Bayern München zu Sunderland gewechselt bin, also sie waren stolz darauf, es war mir so peinlich, ich habe mich sofort wieder

hingesetzt, ich habe gedacht, nee, ich stehe nicht mehr auf und mein letztes Spiel oder der letzte 1 ist eine Halbzeit gegen wen? In England ja gegen Thierry Henri, gegen Arsenal. Ja, den hab ich den dreimal, da sind wir wieder beim Gegenspieler, dreimal weggegritscht ne, also mit Ball, da hat das ganze stahlgeil er hat 00 gespielt, er hat kein Tor gemacht, alles war gut ja Wahnsinn. Ja schön haben Sie damals.

Europa? Nee, noch nicht, wurde dann amtierender Weltmeister, Wahnsinn oder ein fassbarer Spieler fassbar? Supertyp. Auch noch und? Unfassbarer Spieler also. Das war war echt cool, das war war gerade die Hochzeit so und deswegen Liverpool vielleicht. Weil du, das war ja die auch. Ja, das wär das. War eigentlich die Eingangsfrage. Ne ja, Liverpool war jetzt auch.

Schon 2 dreimal im. Stadion ist ganz. Einzigartige. Ich weiß ab, das war ja dieses Jahr da wirklich war ich früh. Ich war früher als Thomas Helmer an der Enfield. Road, Das ist ja Wahnsinn. Ja, auf jeden Fall super. Dann machen wir die. Anderen 4 Fragen ticken. Schneller Nein, aber das war für die Geschichte, die Geschichte war es absolut wert, mit Ellen, Jills und Liverpool vor diesem Spiel, dieser Moderation.

Spontan hattest du wirklich so den meisten Druck, war das so, der Switch vielleicht in die in die Moderation erste Doppelpass Folge, also wo hast du in deiner Lebenssituation, in deiner Karriere den größten Druck verspürt, wo warst du auch wenn du es nie bist? Am Nervösesten gibt es da was, war es dieses DFB Pokalfinale gegen Bremen?

Ja, aber das ist, wenn du. Ich sag mal, wenn du als Fußballer oder als Sportler nervös bist, ist es ist ne andere Nervosität, zum Beispiel was das Fernsehen angeht und so weiter also das ist viel, viel schwieriger, also Fernsehen oder in Moderation schwieriges für viel, viel schwieriger, weil beim Fußball erstmal hast du Mitspieler, die dir helfen können, zur Not die das auffangen können.

Nein, und dann dann hast das wirst du auch los körperlich so ne, das wirst du beim Moderieren nicht, deswegen ist das viel, aber was dann was dann die erste Moderation doppelt passt. Das war nicht nur die Erste, es waren mehrere mehrere. Wobei ich dann festgestellt habe, im Laufe. Der Zeit. Ich kann live am.

Besten, wenn ich mich dann konzentriere, ne, wenn wenn du sie mir sagst, du kannst es. Du kannst ja Aussage auch mach mal Aussage kannst du auch 2 dreimal machen ja geht mir genauso so n One Taker geht mir gar nicht heute. Heute durch die. Erfahrung, aber früher hat ja es nie. Da hab ich von weil du auch wirklich die Möglichkeit hast, es halt perfekt machen.

Zu wollen? Dann lass lass uns noch, lass uns noch genau, dann bist du selbst auch nicht zufrieden. Fängst noch mal an, genau. Das ist bei ihm live, ist live, dann ist es live, ist immer das Beste. Live ist immer das. Beste, wenn Ottmar Hitzfeld. Also du kannst den Satz bitte vervollständigen, wenn Ottmar Hitzfeld Thomas Helmer im Champions League Finale 99 eingewechselt hätte und nicht Thorsten Fink, dann hätte Ottmar Hitzfeld einen Titel mehr. Das ist eigentlich unerheblich, das wollte ich hören. Ich bin.

Stolz. Stolz darauf. Das. Oje, ich glaube nicht das, sondern ich glaube, ich bin stolz auf meine Kinder. Von meiner Familie ja. Mit der Antwort beende ich die Folge. Vielen Dank fürs Zuhören, fürs Zuschauen, wo auch immer ihr es wieder gesehen und gehört habt. Vielen dank Thomas, einmal mehr sehr gerne großen Spaß gemacht und freue mich auf die kommende Woche Woche, wenn ihr wieder mit dabei seid. Schöne Woche euch gute Zeit, Tschüss ciao.

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