
FTHpodcast· Folge 137
US-Midterms 2026: Wie politisch darf der christliche Glaube sein? | Prof. Dr. Joel White | FTHpodcast
Freitag, 30. Oktober 2026 · 22 min
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Shownotes
Am 3. November 2026 stehen in den USA die Midterm-Wahlen an. Doch was wird da eigentlich gewählt, und warum sind diese Wahlen so bedeutend – auch für Donald Trump?
Welche Rolle spielen Christen, insbesondere Evangelikale, in der amerikanischen Politik? Kann ich als Christ einen Politiker wählen, wenn ich zwar seine politischen Ziele gut finde, sein Verhalten aber meinen christlichen Überzeugungen widerspricht? Und wenn Gott die Geschichte lenkt, bestimmt er dann auch, wer Wahlen gewinnt?
Über diese und weitere Fragen sprechen wir in dieser Folge des FTHpodcasts mit Prof. Dr. Joel White, der nicht nur Theologe ist, sondern auch Politikwissenschaft studiert hat. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die aktuelle politische Situation in den USA und fragen, wie Christen politische Entwicklungen aus biblischer Perspektive beurteilen können.
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Liebe Zuhörer, kann ich als Christ ein Politiker wählen wenn nicht zwar seine politischen Ziele gut und biblisch finde sein Verhalten aber mein christlichen Überzeugungen widerspricht. Und wenn Gott die Geschichte lenkt bestimmt er dann eigentlich auch wer demokratische Wahlen gewinnt? Am dritten November stehen in den USA die Mithörmwahlen an.
Was dabei auf dem Spiel steht, welche Rolle Christen in der amerikanischen Politik spielen und was das mit uns hier in Deutschland zu tun hat? Darüber spreche ich heute mit Professor Dr. Joel White – er ist nicht nur Theologe an der FTH in Gießen sondern hat auch in den U.S.A. Politikwissenschaft studiert!
Mein Name ist Arthur Reiswig. Sie hören FDR Podcast und ich wünsche Ihnen viel Gewinn beim Hören dieser Folge. aber bevor es losgeht noch eine kurze Sache. Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, teilen Sie gerne diese Folge auf Ihren sozialen Medien und abonnieren sie unseren Podcast. Vielen Dank!
Ja, also gewählt werden alle Repräsentanten. Also im Kongress gibt es die zwei Häuser das Repräzentantenhaus. Die haben eben Wahlperioden von nur zwei Jahren werden alle zwei Jahre gewählt Und im anderen Haus, im Senat. Das sind Wahlperioden von sechs Jahren und ein Drittel der Senatoren wird immer gewählt bei den Wahlen.
Okay also eine bedeutsame Wahl. was die Mehrheitsverhältnisse angeht? Genau okay das hängt in der Schwebe jetzt. Und wie würden Sie ... Sie stammen ja aus den USA und waren neulich auch noch mal dort. Die politische Stimmung Wenige Tage vor diesen Wahlen beschreiben. Welche Themen beschäftigen die Amerikaner besonders?
Ja, also zuerst ist schon zu sagen ... Die Stimmung war, seit Trump wieder im Amt ist etwas aufgepeitscht oder weird. Manchmal habe ich das Gefühl auch aufgepeitzht von den Manien aber man kann nicht darüber hinwegsehen dass Trump das seine dazu beiträgt immer wieder mit seinen Sprüchen und so weiter.
Das heißt, diese Wahl ist schon in dem Sinn wichtig. Weil es eine Referendum über Trump ist, obwohl er nicht zur Wahl steht. also wenn die Demokraten hier gewinnen wovon ich ausgehe dass sie die Mehrheit auf jeden Fall im Haus bekommen im Repräsentantenhaus und vielleicht sogar im Senat dann wird das etwas Aussagen über Trumps Popularität so entscheidend, oder man sagt immer jeder Wahl ist entscheidender.
Aber dieses Mal hat sehr viel damit zu tun dass es so gesehen wird was ich an der Stimmung wahrnehme. Ich war vor zwei Monaten in den USA und habe gemerkt das hat sich Gott sei Dank auch etwas beruhigt im Vergleich zu von vor einem Jahr. da waren eben diese dramatischen Szenen in Minneapolis und anderen Städten wirklich in allen Medien.
Und das hat sich Gott sei Dank beruhigt, aber natürlich die Menschen sind sehr gespannt auf das Ergebnis. Denn sehr viel hängt hier in der Schwebe ob Trump mit seiner Politik einfach so weitermachen kann oder ob es eine gesunde Opposition gibt und das wäre aus meiner Sicht sehr wünschenswert. Lassen Sie uns als theologischer Podcast noch auf eine weitere Personengruppe sprechen, nämlich Christen.
Insbesondere Evangelikale Christen? Welche Rolle spielen die im amerikanischen Wahlkampf auch jetzt bei dieser Wahl und wie groß ist deren politische Einfluss? Ja das ist natürlich anders aus in Europa. also die evangelikalen Christen, die konservativen Christen auch unter den Katholiken sind schon ein wesentlicher Faktor im Wahlergebnis.
Das sind ein Drittel oder vielleicht mehr vierzig Prozent der Bevölkerung, würde ich sagen. Das macht viel aus und sie haben natürlich deswegen auch Gewicht ihres Stimmen. Und daher ist nicht zu unterschätzen was Sie in dieser Wahl wirklich erreichen können. das war jetzt in den letzten Wahlperioden auch der Fall.
Die Politik hört auf sie, das ist vielleicht das Problem sogar weil diese Block ist schon sehr groß. Und wenn ein Trump kommt und sagt, hey mein Wahlprogramm ist wirklich nahmaßgeschneidert auf eure Bedürfnisse was der Fall war. Egal ob er dahinter steht oder nicht dann ist das ein Problem ja? Das macht die Situation für mich so kritisch weil die Politiker versprechen den evangelicalen Wählern viel Aber ihre Agenda ist nicht immer gleichzusetzen mit einem christlichen Weltbild zum Beispiel.
Wir sprechen gleich auch noch über das Verhältnis darüber, wie wichtig Inhalte und die politischen Vertreter dahinter stecken. Bevor wir das tun würde ich gerne mit Ihnen noch mal auf die evangelikalen Wähler schauen. Welche politischen Themen sind denen besonders wichtig? Also geht es da vor allem um Abtreibung, um Familie, Religionsfreiheit oder spielen da auch andere Themen eine wichtige Rolle?
Ja interessanterweise spielt dieses Mal das Thema Korruption eine große Rolle. Das sieht man in allen Umfragen... damit zu tun, dass Trump und seine Familie sich bereichert haben. Das war bei beiden auch so ... Und das hat niemandem gut gefallen. Man erhoffte sich von Trump was anderes aber man merkt die diese Geschäfte, die neben mehr läuft laufen, das ist etwas Neues, was jetzt aufkommt, was vorher nicht war.
Aber natürlich Abtreibung. in den USA hatten wir bis vor kurzem ein uneingeschränktes Abtreiberungsrecht. Das Höchstgericht hat das gekippt. Und das ist aber jetzt bei allen Bundesländern unterschiedlich und muss auf der Ebene sozusagen politisch ausgetragen werden, dann auch das ganze Thema Gender. Das war unter Obama und Biden etwas, was die Demokraten sehr stark gepusht haben.
Also Gender Mainstreaming, dass überall die Geschlechter gleich behandelt werden sogar im Sport – das man vielleicht gesehen hat in den Medien, dass viele Trans-Frauen jetzt unter dem Mädels sind und ihnen weit überlegen, das macht für eine schlechte Stimmung. Und es war ein Teil des Grundes, warum Trump damals eben die Wahl gewinnen konnte.
Das ist jetzt unterschwellig da, weil Trump hat das schon zurückgedrängt aber diese Themen bleiben wichtig. oder für die Evangelikalen Wähler. Ich möchte gerne mit Ihnen über eine Frage sprechen, die nicht nur die Christen in den USA beschäftigt sondern sicherlich auch hier in Deutschland. Nämlich das wahrscheinlich viele Christen vor dem Dilemma stehen dass sie zwar bestimmte politische Ziele eines Kandidaten unterstützen aber vielleicht mit dessen persönlichen Verhalten oder Charakter Schwierigkeiten haben.
wie sollten Christen mit dieser Spannung umgehen? Oder mal anders gefragt oder formuliert Wie gewichtet ein christpolitischer Ziele persönliche Integrität des Politikers und biblische Werte, wenn er seine Wahlentscheidung trifft. Genau also das ist eine sehr wichtige Frage. wir haben schon ein bisschen beleuchtet dass Trump eben jetzt als letzter Präsident aber bei weitem nicht aus einziger oder aus Kandidat den konservativen Wählern einen Programm anbietet was ihnen gefällt und aber nicht unbedingt dahinter steckt.
Und ich denke, die Frage muss jeder Chris sich stellen. Natürlich ist Politik – wir können nicht erwarten von den Politikern in einem sekularen System dass sie alle gläubige Menschen sind Aber es geht mir schon um sehr stark, um ihre Integrität und um ihren Charakter. Also ich betone das vielleicht stärker als andere Das ist für mich etwas was schon entscheidend ist.
Ich will wissen dass er sein Mensch von Charakter ist der dieses Amt bekleidet. Und das geht soweit dass sich wenn von den beiden Großparteien keiner ist, wo ich sage er hat Charakter. Ich kann dahinter stehen. dann wähle ich eine der ganz kleinen Parteien, wo er dieses Gefühl hat weil wir so weit weg davon bekommen gekommen sind dass wir Charakter in den Vordergrund stellen auch wenn die politischen Ziele des Kandidaten weniger mit dem bielbischen Werten übereinstimmen.
also würden sie das hochgewichten? Nein das würde ich nicht sagen. aber ich wähle sagen mir so auch keinen Kandidat Halbwegs gute Ziele hat und ein schlechtes Charakter an der Tag legt. Da bin ich sehr, ich komme immer wieder in Gespräche mit anderen und die finden das irgendwie unstrategisch oder wie auch immer.
aber das ist zu einer Überzeugung gewordenen letzten Jahren weil wenigstens bei uns in den USA diese Typen mit Charakter fehlen. Und ich denke wenn viele wähle dann plötzlich dass verlangen würde es im Laufe der Zeit anders werden. Und würde Sie sagen, dass man im Pragmatismus gewissermaßen gefangen ist?
Dass Christen sagt okay. Der ist jetzt vielleicht von seiner Persönlichkeit nicht der Integeste aber er unterstützt und verfolgt politische Ziele die wir als Christen ethisch vertreten. können dann wählen wie ihn trotz dessen? Ja natürlich das ist für viele eben ideales genau das ihrer Haltung also ein starker Pragmatismus nach dem Motto bekommen, was wir wollen und glauben, dass das Gottesmarsch eben eher entspricht.
Daher schauen wir weg vom Menschen. Und das Krieg kriege ich immer wieder gespiegelt oft negativ, dass ich eher den Charakter betonen möchte. Natürlich steht Gott über all dem und er wirkt auch in der Politik durch schlechte Menschen, das ist klar. Aber ich muss nicht dahinterstehen mit meiner Wahlstimme.".
Das führt mich direkt zur nächsten Frage. Ich würde mit Ihnen gerne noch etwas Grundsätzlicher über das Verhältnis von christlichem Glauben und Politik sprechen. wenn wir als Christen glauben dass Gott die Geschichte lenkt und wie Sie eben schon gesagt haben über den Ding steht Regierende wie die Bibel sagt ein- und auch absetzt Wie sollen wir dann demokratische Wahlen überhaupt verstehen?
Also können wir beispielsweise behaupten, dass ein bestimmter Wahlausgang Gotteswillen oder immer Gottes Willen entspricht. Ja das ist immer ein bisschen schwierig mit Gottes Willem auf dieser Ebene. Auf der einen Seite regiert er die Welt und nichts geschieht ohne dass er es zulässt und er gebraucht alles nach seinem Willen.
Ich denke immer zum Beispiel an den Zweiten Weltkrieg und an das ganz Schlimme, was hier in Europa passiert ist. Und ein Ergebnis von dem war dass viele Menschen gesehen haben, Europa braucht geistliche Erneuerung. also viele Soldaten aus den USA kamen zurück mit dieser Überzeugung und manche sind zurückgekommen aus Missionare.
Da steckt hinter dem The Greater Year Mission, bei der ich bin und auch hinter der Freien Theologischen Hochschule in ihrer Entwicklung. Also Gott kann wirklich Dinge die nicht in seinem Willen sind gebrauchen für seine Zwecke erstellt. über all dem aber Als demokratische Wähler müssen wir, erstens haben wir das Privileg zu wählen und wir müssen immer wieder daran denken dass in der Bibel das gar nicht der Fall war.
Also man kann nicht auch ein zu eins so Politik aus dem neuen Testament übernehmen oder politische Theorie denn das war ein ganz anderes System. Niemand dachte ich kann die Regierung beeinflussen. im Rom Gab's nicht. Von daher haben wir dieses Privileg und müssen wirklich auch sehr verantwortlich damit umgehen, das heißt für mich nicht so sehr auf die großen strategischen Fragen denken oder eine strategische Wahl zu machen.
Ich wähle eine Partei, die ich gar nicht mag weil es als Gegengewicht dann agieren kann. dass höre ich oft. Nein, ich will möglichst einen Kandidaten oder einer Partei hinter der stehen können. Ich hätte dann noch eine Nachfrage. Ich bin auf eine Studie gestoßen die im September zwanzig fünfundzwanzig veröffentlicht wurde – eine Pew-Studie.
Die ergeben hat das dreiensechzig Prozent der befragten weißen evangelikalen Protestanten in den USA Trumps Wahl sieht schon als Teil von Gottes Plan betrachtet haben, aber daraus nicht notwendigerweise gefolgert haben. Dass Gott auch seiner Politik zustimmt? Wie würden Sie diese Unterscheidung theologisch einordnen?
Erstens freut mich das. ja. also Das kommt hier ein bisschen zu Wage rüber in den Medien. Also man hört nur von begeisterten Trump Anhängern und meiner Erfahrung nach sind die Ewing-ledekalen Die gibt's die Spalte. Aber es gibt viele, die genauso denken. okay? Wir sind zufrieden mit vielem was er tut jetzt nicht mehr so.
aber wir können nicht hinter diesem Mann stehen. also und ich denke das ist ganz eine ganz realistische Sicht der Dinge. Wie immer man muss dann selbst die Lehre daraus ziehen wähle ich ihn trotzdem Oder wähle ich ihn nicht. Und für mich war bei Trump eine Grenze, wo ich ganz banal ist er gescheitert an meinem Vaterregel.
So nenne ich das! Ich wähle keine Kandidaten... der mich nicht vertrauen würde, mit meinen Tüchtern alleine zu sein. Und das ist bei Trump auf keinen Fall der Fall. und dann habe ich gesagt nein so einen Menschen wähle ich nicht. Lassen Sie uns noch in die Bibel schauen? Ja! Ist es nicht auch so wenn wir in die Bible schauen dass wir ein ähnliches Muster finden, dass da zum Teil Menschen regieren... Ihre Entscheidungen treffen, die sicher nicht mit Gottes Willen übereinstimmen.
Gleichzeitig aber doch Gottes Werkzeug sind. also ich denke dann Herr Rodesden-Großen mit dem Kindermord zu Betlehemmen der voll verantwortlich gemacht wird und dann aber es doch in Matthias Evangelium zu Beginn heißt dass sich dadurch etwas erfüllt hat, was die Propheten schon vorausgesagt hatten oder Nebuchadne.
Natürlich! Wie würden Sie das einordnen? Ja genau und das sieht man, man spricht auch vom Kyros Prinzip. ja also Gott hat Kyros gebraucht. es wird aus Gesaubtes sogar genannt der Gottes Willen ausführt in dem er dann das Instrument dafür ist, dass das Volk wieder nach Israel gehen kann. So viele Dinge gibt es und wiederum heißt das aber nicht, dass wir von vornherein dann böse Menschen irgendwie für unsere Zwecke gebrauchen in der Hoffnung oder weil wir meinen wissen zu können, dass Gott ihn für seine Zwecke gebrauchen kann.
Also im Nachhinein kann man das dann sehen, weil wir wissen das Gott, die das Universum lenkt nach seinen Plänen aber irgendwie im VorhineIN. damit zu rechnen dass ich das verstehe und durchblicke Das ist gewagt würde ich sagen Lassen Sie uns auch nach Deutschland schauen. In Deutschland sind jetzt viele Christen erfahrungsgemäß zurückhaltender, wenn es darum geht, ihren Glauben mit einer politischen Partei öffentlich zu verbinden?
Was können amerikanische und deutsche Christen in dieser Hinsicht voneinander lernen? Amerikanische Christen können auf jeden Fall lernen gerade in unserer Zeit eben das Programm einer Partei nicht irgendwie als eins zu eins übertragbar auf ein christliches Programm. Also immer wieder merkt man, da gibt es eigentlich auf beiden Seiten Dinge wo ein Christ sagen kann das bejahe ich auf der Zeit in der Republikaner die eben die Haltung zur Abtreibung ja also Anti-Abtreibungen Und auf den Demokraten, aber auf der demokratischen Seite würde ich sagen da ist sehr viel was man sieht an Anliegen für die Armen und Schwachen in der Gesellschaft.
Aber es wäre falsch zu sagen die eine hat ein christliches Programm das andere nicht. Also das könnten wir lernen von den Deutschen. Was die Deutschen von den Amerikanern lernen können und vielleicht klingt das zunächst mal paradox ist, sich stärker zu engagieren in der Politik. Also die Amerikaner wissen immer was los ist bei den Wahlen und ich muss sagen manchmal rede ich mit Deutschen und ihre Haltung ist ja der Staat kümmert sich drum.
Muss mich nicht so stark involvieren. Das sorgt für Aufregungen in den USA dass es immer wird so ausgetragen in den Medien voll von Straßendemonstrationen und so weiter. Das bindet man hier nur mit linken Radikalen oder so, aber es zeigt auch oder zeugt von einer Leidenschaft die davon kommt dass sie wirklich merken okay das hat mir in meinem Leben zu tun.
ich will das mitbestimmen lernen, denn wiederum habe ich oft das Gefühl dass sie ein bisschen ja einfach sich zurücklehnen denkt der Staat wird es irgendwie wohl recht machen. Lassen Sie uns zum Abschluss noch über ein spannendes Verhältnis nachdenken. was würden Sie sagen? wie können wir als Christen politische Entwicklungen beurteilen und uns politisch engagieren wie Sie gesagt haben ohne aber dass unsere politischen Überzeugungen Am Ende wichtiger werden als unsere gemeinsame Identität in Jesus.
Oh, das ist eine sehr gute Frage und ich denke wir müssen uns immer wieder daran erinnern dass tatsächlich unsere Loyalität zu Jesus dem König alle Könige gehört und nicht irgendeinen einem Politiker oder einer Politikerin oder einer Partei. Das heißt In der gemeinsamen Anbetung, in der Gemeinde kommen wir hoffentlich mit Menschen zusammen die nicht gleich denken wie wir in allen politischen Fragen.
Das ist natürlich das Komfortabelste aber dass wir immer wieder daran erinnert werden hey, der liebt Jesus genauso! Aber sieht das anders? Sobald ich das wahrnehme, dann muss sich eben meine Loyalitäten neu sortieren. Die Vorstellung, die manchmal höre davon dass wir wollen nichts mit AFD-Learn zu tun haben in meiner Gemeinde ist ein bisschen eher in die linke Richtung unterwegs nicht ganz aber eher.
Dann denke ich, nein das kann nicht sein. Wir schließen diese Menschen aus aufgrund ihrer politischen Überzeugung denn wir gehören zusammen und du kannst deine Familie auch nicht auswählen. Wer jetzt noch tiefer in dieses Thema einsteigen möchte für den habe ich zum Schluss einen wichtigen Hinweis. Am Sonntag um achtzehn Uhr erscheint auf dem YouTube-Kanal der FTH Gießen eine neue Folge von Echt und ehrlich, dem FTH Talk.
Wo meine Kollegin Kim Deal unter anderem mit Joel White zum Thema christlicher Nationalismus in Amerika spricht. Reinschauen lohnt sich!