FTHpodcast· Folge 136

Wie bereite ich eine Andacht vor? | Dr. Dejan Aždajić | FTHpodcast

Freitag, 5. Juni 2026 · 22 min

MP3

Shownotes

Wie bereite ich eine gute Andacht vor? Was macht eine Andacht geistlich klar, verständlich und ermutigend?

In dieser Folge spricht Artur Reiswich mit Dr. Dejan Azdajic, Dozent für Praktische Theologie an der FTH Gießen, über die Vorbereitung guter Andachten. Es geht um typische Fehler, drei wichtige Grundpfeiler, fünf praktische Schritte und die Frage, wie eine Andacht christuszentriert wird und Menschen wirklich erreicht.

Eine praktische Folge für alle, die Andachten halten, vorbereiten oder darin wachsen möchten.

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Liebe Zuhörer, viele von Ihnen stehen vermutlich mehr oder weniger regelmäßig vor der Aufgabe eine sogenannte Andacht vorzubereiten und zu halten. Und vielen geht es erfahrungsgemäß dabei so dass man sich regelmäßig fragt wie bereite ich eigentlich einen gute andacht vor? Und was ist eigentlich ein guter andacht?

Darüber spreche ich heute mit Dr. Dejan Arztayich. er ist Dozent für praktische Theologie an der FTH Gießen und er zeigt uns heute worauf es bei der Vorbereitung einer Andacht ankommt Und wie eine Andacht nicht nur informiert, sondern auch berührt und ermutigt. Mein Name ist Arthur Reisbig. Sie hören FDA-Podcasts und ich wünsche Ihnen viel Gewinn beim Zuhören!

So jetzt sitzt er mir hier gegenüber in meinem Studio. Ich freue mich sehr auf das Gespräch. Herzlich Willkommen Herzdeitsch. Hallo. Warum ist für sie das Thema Andacht eigentlich so wichtig? Wir kennen wahrscheinlich viele der Zuhörer. Viele von denen müssen Andachten halten Aber kaum jemand hat es wirklich mal gelernt.

oder Ja stimmt Ich glaube, viele Menschen müssen regelmäßig andachten halten. Zum Beispiel in der Schule, Jugendkreis oder Hauskreis manchmal mit irgendeinem Mitarbeiter treffen oder auf einer Freizeit wenn man da ehrenamtlich dabei ist. aber so eine Schule wie man es wirklich macht und lernt das ist eigentlich selten der Fall.

Zwischen welchen beiden Extremen bewegen sich andachten in der Regel ihre Erfahrung nach? In meiner Erfahrung habe ich oft zwei Extreme erfahren dürfen. Ein Extrem ist, dass man eine Andachtszeit so nutzt, das man eine Predigtraus macht. Da wird es so eine lange Sache mit fünf Punkten und alles Mögliche.

Und das geht einfach zu weit und zu viel Inhalt. Das andere Extrem ist ,dass es sehr allgemein ist, vielleicht ein ganz kurzer Form am Puls kommt oder einen Bibelfers irgendwo am Rand aber dadurch wirkt es irgendwie theologisch flach. Man kommt kaum über einen netten Gedanken hinaus. Und eine richtig gute Andacht, denke ich, liegt irgendwo dazwischen.

Sie ist kurz, sie ist verständlich, geistlich, gehaltvoll und lebensnah. Und sie will auch nicht alles sagen. Sie hat einen Punkt den sie sagen will und sie sagt ihn gut und sie bleibt bei der Bibel. Und die will auch dass die Menschen diesen Impuls mitnehmen können in ihren Alltag. Dass es nicht abstrakt bleibt irgendwo in einer Wolke sondern wirklich eine Praxisrelevanz hat.

Aus diesem Grund denke ich, dass eine gute Andacht einige Gedanken klar und verständlich denkt. Und sie schafft einen kurzen Moment in dem Menschen ihr Herzen öffnen können... ...und Gott in seinem Wort begegnen.". Das ist jetzt schon angeklungen aber ich würde das gerne mit Ihnen vertiefen. Sie haben da schon gesagt ne Andacht is' keine Predigt Aber auch nicht nur ein Gedanke der sehr oberflächlich bleibt oder ähnliches.

Wie würden Sie dann ne andacht definieren? Also was macht für Sie eine andacht aus? Genau, Sie haben es richtig ausgedrückt. Also das ist kein mini Gottesdienst, keine Mini-Predigt – sie ist ein kurzer geistiger Moment in dem Gotteswort und das Leben der Zuhörer zusammenkommen. Das Wort Gottes und das Lebens der Menschen kommen zusammen.

Und sogar im Wort Andacht steckt ja dahinter, dass wir an Gott denken, dass Wir eher für sich zu ihm kommen. Es ist eine Zuwendung des Herzens, eine Öffnung des Herzenes zu Gott! Und es geht nicht darum, nur Wissen weiterzugeben oder Menschen irgendwie zu beeindrucken mit Fakten und Daten. Sondern eine Andacht ist wie mehr ein kleiner geistlicher Raum in dem Menschen kurz innehalten können und Gottes Wort direkt und konkret in ihre Lebenssituation hineinhören können.

Sie muss nicht den fünf Minuten alles erklären. Entscheidend ist das Gottes Wort nicht abstrakt bleibt sondern in den Alltag hineinspricht. Aber wie geschieht das konkret? Das ist die Frage! Ganz genau, das ist natürlich die Frage. und wie würden Sie diese Frage ganz praktisch für unsere Zuhörer beantworten?

Ich würde drei Grundpfeiler nennen, die für eine gute Andacht wesentlich sind. Sie muss worzentriert sein – das ist das Wichtigste am Wort Gottes orientiert. Lebensnah unglaublich wichtig. wenn Menschen nicht sehen welche Rolle diese Wahrheit in ihrem Leben spielt, dann wird die Andacht auch wenig bringen und eine Andacht muss immer Christuszentriert sein.

Also Wortzentrierte beginnt nicht mit meiner eigenen Meinung oder meiner Geschichte oder irgendein Lieblingsgedanken sondern immer mit Gottes Wort. Sie ist lebensnah, die Hörer sollen merken das hat etwas mit mir zu tun Mit meinem Montagmorgen, mit meiner Angst, mit Druck und meiner Frage sieht mich Gott überhaupt.

Und Christus im Zentrum. Am Ende darf es keine Moralpredig sein so streng dich mehr an sei mutiger bete mehr, sondern die Andacht soll zum Evangelium führen zu Christus, seiner Nähe, seiner Gnade seinem Trost. Also wie erzeugen wir eine Gottesbegegnung durch eine fünfminütige Andacht? Das wäre das Ziel.

Jetzt haben wir schon viel darüber gehört, was eine gute Andacht auszeichnet. Lassen Sie uns mal die Kehrseite betrachten! Was sind denn aus Ihrer Sicht die häufigsten Fehler, die Leute bei andachten machen? Ja der erste und häufigste Fehler ist immer man will zuviel Also, man packt so viel rein. Man hat einen Bibeltext dann hat man noch eine persönliche Geschichte und drei Anwendungen Dann vielleicht noch ein Theologischen Exkurs Und am Ende noch ein Appell.

Natürlich ist alles gut und richtig aber es bleibt nichts hängen. Menschen können so viele Sachen nicht mitnehmen in fünf Minuten. Deshalb sollte man in einer Andacht nicht viele Themen haben. Sondern es ist besser wenn man klar ist man hat Einen Gedanken. auch in der Vorbereitung stellt man sich die Frage, wenn es nur einen Gedanken gibt aus diesem Bibeltext.

Was ist der Gedanke den die Zuhörer mit nach Hause nehmen können? Und nicht alles was der Text sagt sondern einen klaren Punkt in einem klaren Satz. also zum Beispiel das Thema heute geht um. hier geht's um Angst Gebet Frieden Vertrauen Schule und Gottes Nähe. Das ist wahrscheinlich eine Liste zu lang.

Vielleicht wäre es besser einfach so sagen du musst deine Sorgen nicht allein tragen Du darfst deine Sorgen Gott bringen. Das ist ein Punkt, ein Gedanke und den kann man sich auch merken und mitnehmen in Alltag Und darauf sollte man hinarbeiten. einen Satz zu haben einen guten Gedanken der klar und verständlich ist und nicht viel zuviel das ist einer der häufigsten Fehler.

Viele der Zuhörer fragen sich jetzt sicher ganz praktisch und auch zurecht okay aber wie bereite ich jetzt eine andacht vor? Sie sprechen da manchmal von den fünf Schritten der Vorbereitung. welche fünf Schritte können sie uns hier weitergeben? Ja also Wie gesagt es ist nicht Überkompliziert, aber diese fünf Schritte oder diese fünf Blöcke in einer Andacht sind sehr hilfreich.

Also der erste Schritt ist natürlich der Einstieg. wie fange ich an? Auch wie bei einer guten Predigt wir wollen die Zuhörer abholen also wir werden sagen irgendwas das nahbar ist dass das Interesse weckt. Wie hole ich die Menschen ab? und das? normalerweise funktionieren Fragen richtig gut. also ein Bild Oder vielleicht eine Alltagssituation, die jeder kennt oder eine Beobachtung.

Sogar etwas was in den Medien gerade relevant ist. Ein Beispiel wäre hey kennst du das? Wenn du morgens schon aufwachst und denkst ich schaff das heute nicht! Das ist so ne Frage, die kann jeder mit Ja beantworten. Ich glaube es gibt niemanden der jeden Morgen aufwacht und sagt ey toll heute ist wieder ein super Tag.

Oder man kann auch sagen hey Leute manchmal reicht Ein Blick aufs Handy und man fühlt sich schon wieder verglichen mit anderen, bewertet. Und unter Druck irgendwie. Das können auch die meisten Menschen nachvollziehen. Also der Einstieg muss nicht spektakulär sein er muss echt sein. Echt! Mit echten Leben verbunden und irgendwie eine Brücke zu dem Bibelwort also zwischen dem Leben der Höhler zum Bibelwort.

Das wäre der erste Schritt. Und nach diesem Einstieg kommt dann der zweite Schritt und das wäre das Bibelwort, also der Bibeltext. Und hier würde ich empfehlen dass man den Text kurz hält nicht zu lang, nicht eine ganze Seite sondern eine Bibelstelle. Es ist besser nur ein Vers oder einen kurzen Abschnitt Der wirkliche Mittelpunkt steht Sondern anstatt des ganzen Texts ein ganzes Kapitel lesen.

Also eher weniger, aber exakt. und der Text ist nicht nur so Beilage-Salat sondern er ist das Hauptgericht. erst nicht Dekoration oder irgendein Fromis Motto. es ist das absolute Fundament unter Ausgangspunkt von einer Andacht. Und dann würde ich sagen diesen Text den man wählt in einem dritten Schritt sollte man in einem Satz irgendwie formulieren können.

Also was sagt dieser Text eigentlich? Was ist die Aussage vom Autor dieses Textes in einem zweiten Schritt, was bedeutet dieser Text für mich persönlich und mein Leben. Und was kann er für das Leben der Zuhörer bedeuten? Genau! Das wäre so meine Vorgehensweise. wenn man sich zum Beispiel Philippa IV anschaut vers Sex bis Sieben.

da sagt Paulus er lädt die Gemeinde ein ihr Sorgen im Gebet vor Gott zu bringen. Und er spricht ihnen Gottes Frieden zu.". Das ist so in meinen eigenen Worten die Zusammenfassung von diesem Text, aber wir sind ja noch nicht bei der Anwendung angekommen und das ist auch unglaublich wichtig bei einer Andacht wie bei einer Predigt.

Das wäre dann Schritt vier und fünf. man sagt die Kernbotschaft aus was sollen die Hörer heute hören? Und man macht es persönlich und lebensnah, indem man zum Beispiel sagt hey Leute ihr dürft mit allem was euch heute betrückt zu Gott kommen. Sein Wort ermutigt uns dazu. oder man kann sogar ein bisschen tiefer gehen und sagen Christus begegnet dir nicht erst wenn du stark bist sondern auch mit deiner Sorge, deiner Müdigkeit und deiner Angst genauso wie du bist.

Das sind so solche Sätze die wirklich hängen bleiben und dann in dem allerletzten Schritt hilft dem Hörer, diese Brücke zu bauen zwischen Text und Alltag. Wie berührt dieser Gedanke den wir jetzt hier besprochen haben? Den wir im Text gelesen haben die alltägliche Realität der Zuhörer? Und das könnte zum Beispiel in einer Schulklasse so aussehen indem ein Lehrer sagt hey vielleicht steht heute eine Klassenarbeit an Vielleicht hast du Angst Und dieser Text, den wir heute gelesen haben sagt nicht hey alles ist egal.

Aber er sagt du musst deiner Angst nicht alleine tragen. Du kannst deine Angst auch zu Jesus bringen und es ist kein Druck. am Ende machen wir keinen Druck, kein Gesetz, kein Du sollst du muss sondern einfach ein kurzes Gebet einen Segensatz oder sogar im Moment der Stille reicht. zum Beispiel kann man sagen Jesus!

Du siehst was uns heute beschäftigt. Hilf uns unsere Sorgen nicht allein zu tragen, sondern sie dir anzuvertrauen. Amen! Und dann hält man kurz still und man geht in den Tag. Das ist schlicht einfach aber kann sehr stark geistig sein. Sie haben jetzt immer schon ein paar Beispiele eingestreut Aber können Sie das vielleicht noch einmal bündeln?

An einer Beispiel-Andacht für uns als Zuhörer demonstrieren Ja gerne also dem Text den ich vorher erwähnt habe zum Beispiel Philippa IV Vers sechs bis sieben, sorgt euch um nichts. Sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kund werden.". Und der Friede Gottes, der höher ist als alle vernunft wird euer Herzen und Sinne bewahren im Christus Jesus.

Das könnte man folgendermaßen machen Also wir wollen natürlich den Text nicht. Wir wollen die Leute nicht überfordern. Wir wollen den Text auch nicht zu flach halten sondern einen Gedanken aus diesem Wort Gottes rausnehmen und dann lebensnah und christenzentriert weitergeben. Und ich würde das vielleicht so machen, Ich fange an!

Ich begrüße die Leute und ich sage Hallo ihr sitzt heute ist Mathearbeit und viele von euch haben natürlich Stress es richtig schwer und so und ihr habt gelernt studiert. Aber trotzdem habt ihr vielleicht das Gefühl, was passiert wenn ich es nicht schaffe? Was ist, wenn ich eine schlechte Note bekomme?

Was is', wenn meine Eltern enttäuscht sind in mir?". Und so weiter... Also viele, viele so Selbstzweifel. und dann sind die Schüler dabei! Die hören jetzt zu weil es irgendetwas mit ihrem echten Leben zu tun hat und nicht irgendwo in der Wolke sitzt. Dann würde ich einfach ganz normal und klar den Text vorlesen.

Und sogar vielleicht kann man den Text zweimal lesen oder aus zwei verschiedenen Übersetzungen, dann erklärt man den text und sagt Paulus verspricht uns hier nicht dass wir keine Sorgen haben werden und er sagt auch nicht das Christ nie nervös sein dürfen sondern dass wir unsere Sorgen zu Gott bringen können, dass wir nichts nicht alles alleine tragen müssen.

Das ist irgendwie die Kernbotschaft dieses Textes. Du darfst mit dem, was dich heute betrügt zu Gott kommen! Du darfest zu ihm kommen – der Text lädt dich ein. Aber was bedeutet das im Alltag? Dann mache ich den Alltagsbezug und sage, das heißt nicht dass die Mathearbeit unwichtig ist. es heißt auch nicht, dass plötzlich alles leicht wird aber es heißt deine Note ist nicht dein Wert Deine Angst ist nie stärker als Gottes Nähe Und du bist mit dem, was dich beschäftigt nicht allein.

Gott ist bei dir.". Dann mache ich den Abschluss und sage vielleicht ein kurzes Gebet. Jesus, Du siehst! Wir machen uns Sorgen, hilf uns, schenkt uns Frieden und auch mitten in dem wo wir nichts kontrollieren können sei bei uns. Wir geben Dir unsere Angst. Amen. Das war's. Man braucht eigentlich nicht viel.

Erfurchtsvollen Haltung vor Gott und überlässt den Rest ihm und seinem Heiligen Geist. Und natürlich ist das keine perfekte Andacht, die habe ich einfach so aus dem Steggreif irgendwie zusammengebastelt aber sie hat wenigstens eine klare Richtung. Sie bleibt am Text, sie schweift nicht irgendwo ab und sie spricht in einen Alltag der Menschen ohne Druck und versucht sie irgendwie ins Vertrauen Gottes zu bringen und nicht in diesen Leistungsdruck, sondern auf Gott vertrauen.

Vielen Dank! Eine Gefahr die man immer wieder auch bei Andachten beobachtet oder an der man steht wenn man eine Andacht vorbereitet oder hält ist die Gefahr dass die Andacht weniger Christus zentriert und mehr moralisch ist. wie kann man sich vor dieser Gefahr schützen? Wie wird eine andacht gerade Christus centriert Und Nicht Einfach Moralisch?

Das ist so wichtig. das ist wirklich einer der entscheidendsten Punkte Weil wenn eine Andacht endet mit, hey strengt euch mehr an. Betet mehr! Seid mutiger! Habt weniger Angst oder werdet bessere Menschen? Ich glaube das verfehlt das Ziel weil es sehr schnell Druck erzeugen kann und Menschen kommen aus einer Andacht heraus und denken ich muss mich aber mehr anstrengen.

Wäre ich dann Gott gefallen, aber das ist glaube ich theologisch nicht richtig. Eine Christuszentrierte andacht fragt anders. Sie fragt was zeigt mir dieser Text über Gott? Wer ist dieser Gott? Was zeigt er mir über Christus und welche Einladung des Evangeliums liegt hier? Also ein Beispiel aus Johannes VIII, Vers XII wäre zum Beispiel Ihr müsst alle mehr Licht sein, das könnte man so sagen.

Ich bin das Licht der Welt. jetzt müsst ihr mehr Licht in dieser Welt sein aber ich würde nicht sagen ihr müsst mehr Lichts sein sondern Jesus ist das Lichter Welt und bevor du irgendwas leisten musst darfst Du ihm folgen. er führt dich er sieht Dich Und er lässt dich nicht im Dunkeln. Also der Fokus ist nicht auf mich und auf meine Leistung, der Fokuss ist immer auf Jesus und was Er getan hat für uns und das wirklich alles ein Geschenk ist.".

Das ist die Kraft! Die Kraft kommt nicht aus irgendeinen moralischen Druck oder Gesetzigkeit sondern aus der Begegnung mit Christus. Eine Andacht muss Räume schaffen wo wir Christus begegnen können. Es ist nicht in Appellamente sondern immer eine Einladung näher zu Jesus zu kommen. Jetzt werden viele unserer Zuhörer, die andachten vorbereiten und halten sie sehr wahrscheinlich für junge Menschen vorbereiten?

Wie spricht man besonders junge Menschen geistlich an ohne Sie vielleicht auch zu überfordern? Naja also erstens braucht man ne ganz normale Sprache ehrlich respektvoll authentisch nicht so viele Floskeln. junge menschen merken von hundert Kilometern, ob jemand echt ist. Ob ein Lächeln aufgesetzt ist oder ob jemand nur fromm klingt.

Deshalb einfach normale Sprache Alltagssprache Eine Sprache die Menschen verstehen können die nicht lange schon Christen sind Und auch acht geben dass man nicht manipuliert weil oft sind die Leute die eine andacht halten auch in irgendeiner autoritätsposition. Also wir wollen keine künstliche betroffenheit irgendwie Erzeugen keine emotionaler Druck, keine Manipulation.

Wie zum Beispiel hey wenn du jetzt nicht reagierst dann wird das und dass passieren sondern eine Andacht ist einladend. sie darf zwar ernst sein Und auch herausfordern aber sie darf die menschen nicht überrollen. gerade in schule ist es so wichtig weil Die meisten sind nicht am gleichen geistlichen punkt.

ja die entwicklung von verschiedenen Schülern ist einfach anders. Manche glauben, manche zweifeln. Manche sind genervt und manche hören vielleicht zum ersten Mal das Evangelium. Deshalb sollte die Einstellung von den Menschen der die Anhalt hält immer eine Erhaltung der Demut sein. Ich gebe Gottes Wort treu weiter aber ich kann Herzen der Menschen nicht verändern.

Das kann nur Gott. Und auch den Druck raus, dass ein andach nicht alles entscheiden soll. Sie schafft nur einen einzigen ehrlichen Moment in dem Menschen eine Begegnung mit Gott haben sein Wort hören können. aber die Frucht liegt nicht bei uns. Die liegt immer bei Gott weil wir tragen nicht die Last Herzen zu verändern.

das tut Gott. Lassen Sie uns zum Schluss nach folgendes Szenario besprechen angenommen, einer unserer Zuhörer muss morgen eine Andacht halten. Was wäre Ihr wichtigster Rat für diese Person? Okay! Also erstens Gottes Segen ist ne tolle Aufgabe und ich würde einfach sagen liest den Text, den ihr dem Gott euch aufs Herz gelegt hat oder findet einen Text.

stellt die Frage was sagt dieser Bibeltext genau? also was die Aussage Und wer sind die Leute, mit denen ich sprechen werde? Wer ist mein Publikum? Also red' ich vor Schülern. Red' ich für Erwachsenen. Red', ich im ... Mit älteren Menschen also. Wer sind die Zuhörer? und was is der eine Gedanke denn diese Menschen, mit den ich kommuniziere heute mitnehmen sollen?

Den würde ich aufschreiben aus dem Text heraus. meine Zuhöder sollen nach Hause mitnehmen Doppelpunkt-und dann einen Satz auf schreiben Und wenn dieser eine Gedanke klar ist, wird alles so viel einfacher. Dann kann ich einen passenden Einstieg finden, den Text kurz erklären, den Alltag der Menschenbürgern und einfach schlicht abschließen.

Ich würde noch dem Zuhör ermutigen. habe keine Angst vor Einfachheit! Eine Andacht muss nicht lang sein sie muss nicht brillant sein und sie muss nichts alles lösen. Sie darf schlicht ehrlich und geistig klar sein. Und vielleicht der letzte Satz zum Schluss. Wir, unsere Rolle ist einfach alles treu vorzubereiten aber wir tragen nicht die Last Herzen zu verändern.

Das können wir nicht. das kann nur Gottes Wort und eine Andacht. Die Rolle einer andacht ist einfach ein Moment zu öffnen wo Gottes Wort gehört werden kann und dann heben wir die Hände uns sagen Gott du tust den Rest. es liegt in deiner Hand.

0:00 / 0:00