Geschichte 10 Minuten· Staffel 1· Folge 63

Alan Smithee: Hollywoods geheimes Pseudonym für gescheiterte Filme (#63)

Montag, 10. Februar 2025 · 6 min

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Shownotes

Er hat bei über 150 Filmen Regie geführt und existiert trotzdem nicht. Alan Smithee ist ein Pseudonym, das die Directors Guild of America ab 1969 einsetzte, wenn ein Regisseur seinen Namen von einem Film zurückziehen wollte. Entstanden ist der Tarnname beim Western Death of a Gunfighter, als sich Regisseur Robert Totten und Hauptdarsteller Richard Widmark zerstritten und Don Siegel übernahm, aber keiner der beiden allein genannt werden wollte. Wer das Pseudonym nutzte, musste strenge Regeln einhalten und durfte den Film weder öffentlich kritisieren noch die Beantragung publik machen. Auch bekannte Namen wie David Lynch und Dennis Hopper griffen darauf zurück, bevor die Komödie An Alan Smithee Film: Burn Hollywood Burn den Trick 1998 endgültig enttarnte. Seit dem Jahr 2000 empfiehlt die Directors Guild das Pseudonym nicht mehr.

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