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Hey München· Folge 123

#33 Was würde Olympia für München bedeuten? / Bedienungen gegen rechts

Donnerstag, 1. Oktober 2026 · 21 min

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Shownotes

Die Münchner Bewerbung für die Olympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 hat eine wichtige Etappe genommen: Die bayerische Landeshauptstadt hat sich gegen die Konkurrenz aus Nordrhein-Westfalen durchgesetzt und geht als deutsche Bewerberin ins Rennen. Sollte München tatsächlich den Zuschlag bekommen, dürfte das enorme Effekte auf die Stadt haben –sowohl auf die Infrastruktur (sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-olympische-s…) als auch auf die sowieso schon leeren öffentlichen Kassen. Tim und Heiner ordnen ein, wie sich Olympia auf München auswirken würde. (sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-bewerbung-ol…)

Auf dem Oktoberfest hat sich unter den Kellnerinnen und Kellnern die Bewegung „Bedienungen gegen rechts“ (sueddeutsche.de/muenchen/oktoberfest-2026-wies…)formiert. Das Bündnis will gegen Rassismus und Sexismus aufbegehren und die Wiesn zu einem schöneren Ort für alle machen. Doch die Initiatorinnen werden mit Beschimpfungen überzogen und fürchten Repressalien. In der aktuellen Folge von „Hey München“ gibt es alle Hintergründe zur Initiative.

In unseren weiteren News geht es noch einmal um den Hacker-Angriff auf die LMU, der viel höhere Ausmaße hat, als bisher vermutet: Nahezu alle Studierenden der vergangenen 50 Jahre betroffen (sueddeutsche.de/muenchen/lmu-muenchen-hackeran…)

Bei Jackies Gastro-Tipp gibt es diese Woche guten Kaffee in der Nähe der Wiesn: Noch bis einschließlich Montag, 5. Oktober, findet ihr das Oktoberfest-Pop-up Café Jem&Flo in der St-Paul-Straße 1, neben warmen Kaffee und Iced Coffee kriegt ihr auch diverse heiße und kalte Matcha-Kreationen (ab 4,50 Euro) und kleine Süßigkeiten wie Cookies (3 Euro), Öffnungszeiten: täglich von 8.30 bis 17 Uhr

Die Good News der Woche ist ein tragischer Unfall mit gutem Ende: Beim Abstieg vom Hinteren Sonnwendjoch stürzt die 54-Jährige. Am nächsten Morgen wurde die Frau gerettet. (sueddeutsche.de/muenchen/muenchnerin-tirol-alp…)

Produktion: Jonathan Brandis
Moderation: Tim Brack, Heiner Effern
Redaktion: Anna-Maria Salmen, Antonia Franz, Jaqueline Lang, Lisa Bögl, Linus Freymark
Redaktionsschluss: Dienstag, 22. September 2026, um 14 Uhr

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Am Ende war es ein Krimi, doch jetzt heißt das Zittern ein Ende. München ist Olympia-Bewerber für Deutschland. Was macht das mit der Stadt? Könnte das etwas Großes anstoßen?". Auf dem Oktoberfest gibt es eine neue Aktion. Bedienung gegen rechts heißt die. Wir stellen euch die Hintergründe vor und erzählen euch wie sie ankommt.

Dazu haben wir einen Update zum Hackerangriff auf die LMU. Und so viel voraus. Es ist viel heftiger als bisher bekannt. Hallo und willkommen zu Hei München, dem Podcast der SZ. Zu den wichtigsten Themen zwei stellen wir jede Woche aus München für euch vor Ich bin Heiner Und ich bin Tim. und zu den zwei großen Themen haben wir noch ein Gastro-Tipp für euch und eine gute News für die Gute Laune.

Anfang dieser Woche hatte ich einen ganz besonderen Termin auf dem Oktoberfest. Ministerpräsident Markus Söder der Münchner Oberbürgermeister Dominik Krause sind gemeinsam Achterbahn gefahren. Nicht emotional wie bei der Ausschaltung zum nationalen Kandidaten für die Sommerspiele, sondern ganz real auf dem Oktoberfest.

mit den Fünferlooping haben sie eine Runde gedreht – das hatten Sie vereinbart. wenn Sie den Zuschlag bekommen dass Sie das so feiern wollen sehr münchenerisch aber mit diesem Das erste Entscheid ist es ja nicht getan. Tim, du warst ja früher selbst mal in der Sportreaktion. Darf man sich denn jetzt schon auf olympische Spiele freuen im München oder ist das noch ein bisschen zu früh?

Das ist leider noch ein bißchen zu früh. also aus meiner Erfahrung und der Sportredaktion kann ich auch sagen da sind noch einige Schritte zu gehen und gewisse Prozesse die auch nicht immer ganz durchsichtig sind wie sowas abläuft. aber jetzt wurde erst einmal entschieden dass München sich bewirbt für die Olympischen Spiele.

Die haben sich gegen Köln, Rhein-Ruhr durchgesetzt. Das war noch ein bisschen spannender als alle Münchner sich erhofft hatten und gedacht hatten. aber sie haben es geschafft und jetzt geht man sozusagen ins Rennen gegen die großen internationalen Vertreter. also das ist noch nichts entschieden. aber der nächste Schritt ist gegangen.

Und was muss jetzt passieren? Jetzt ist erstmal der nationale Zuschlag erfolgt. Aber Söder und Krause haben ja auch betont jetzt gehts erst richtig los. Was sind jetzt gleich die nächsten Schritte die gemacht werden müssen? Man muss sich jetzt natürlich richtig aufstellen. Söder und Krause haben natürlich auch schon gesagt, es geht auch ums Geld.

Nur mal so zum Vergleich. Olympia in Paris hat sechs Komma sechs Milliarden Euro gekostet. also da fließen riesige Summen und Dominic Krause und Markus Söeder die müssen jetzt natürlich schauen wie das Ganze finanziert wird. Und Markus Söhler hat aber sehr zu viel sichtlich gesagt der Freistaat bekommt das auf jeden Fall hin und hat gesagt wenn das am Ende am Geld scheitern sollte dann wäre das peinlich.

Jetzt hat sich München ja für drei verschiedene Jahre beworben. Für drei verschiedene Sommerspiele. Warum eigentlich, Tim? Und wer sind denn jetzt für die härtesten Konkurrenten? Weiß man da schon was? Man weiß schon was! Also erstmal man bewirbt sich oder München hat sich für drei ausgaben, weil man dann einfach die Chancen steigert dass man eine bekommt davon.

Das heißt wenn man in den Jahr- und Jahrzehnten leer ausgeht können wir theoretisch noch einen Zuschlag bekommen. Es wird auch gesagt, dass die Chancen auf das Jahr- und Jahrzehntag nicht ganz so gut stehen. Da sind andere Favoriten zum Beispiel Doha und Amidabad aus Indien. Das ist für München aber vielleicht doch gar nicht so schlecht weil es im Jahr- oder Jahrzehnag schon relativ bald ist wenn man in großen Strukturen denkt was da alles noch geschaffen werden muss.

also es wäre München vielleicht gar nicht ganz ungelegen wenn sie da jetzt nicht sofort den Zuschlag bekommen weil sonst würde das ein ganz schön Stress glaube ich ausatmen. die Stadt fit zu machen für Olympia Ist ja auch gar nicht so schlecht, wenn sich München gleich dreimal bewirbt. Auf den letzten Jahrzehnten weiß man ja, Deutschland ist sowas wie der Olympiasieger im Vergeigen von Bewerbungen.

Wir haben eigentlich nur mit unserem Land Klatschen gekriegt bei den letzten Ausgaben. Warum soll es denn diesmal anders werden? Was macht die Münchner Bewerbung so besonders? Ja etwas angesprochen lief nicht immer ganz gut. also ich glaube das Prägnanteste war zwölf als man mit Leipzig an Start gegangen ist statt Hamburg.

Und das hat halt international überhaupt nicht überzeugt. Das ist das Wichtige, man muss das IOC, das Internationale Olympische Komitee eben überzeugen von der Stadt dass die der beste Kandidat ist. und München hat natürlich eine große Ausstrahlungskraft in der ganzen Welt. jeder kennt es durch das Oktoberfest aber auch als weltoffener Stadt einfach also da spricht schon mal mehr für München.

bei der Bekanntgabe war ja auch Bundespräsident Frank Walter Steinmeier da. das ist ein wichtiges Zeichen einfach um zu zeigen Das ist auf der höchsten politischen Ebene mit angesiedelt, weil man muss sich gegen internationale Konkurrenz durchsetzen. Da kann es nicht nur um München gehen – das muss auch ein deutsches Projekt sein!

Also da muss sehr viel dahinter stehen. und jetzt speziell auf die Bewerbung von München geschaut. Da fällt ja immer wieder das Stichwort Olympia-II. Da wurden ja sehr viele Strukturen geschaffen, jetzt nicht nur öffentlicher Nahverkehr und so was sondern auch Sportanlagen. also im Olympiapark ... Das Stadion mit dem weltberühmten Dach und da sind einfach sehr viele Anlagen schon da.

Und die sollen soweit es geht, einfach noch mal genutzt werden. also man setzt sehr oft Nachhaltigkeit und was damit einhergeht ist dann auch einfach das kurze Wege sind. Also im Olympia Park sondern sehr sehr viele auch Wettkämpfe stattfinden. alles ist sehr kompakt Die Wege und damit will München halt überzeugen.

Und dann ist da noch der Punkt, was Paris so ein bisschen vorgemacht hat einfach die Kulisse zu nutzen also... Da gab es ja vom Eifelturm Wettkämpfe und München möchte dann zum Beispiel im Englischen Garten vielseitigkeitsreiten machen oder vorm Schloss Nymphenburg die Dressur stattfinden lassen. Aber dann wird schon ganz schön viel in der Stadt passieren, was auch die Sportstätten angeht?

Was bringen denn die Sommerspiele den Menschen, die hier leben? Da wird ja vielleicht auch ein bisschen mehr drin sein und man denkt vielleicht auch an die Infrastruktur. da ist ja auch einiges geplant. Gibt es da schon einen Stand? Die Infrastruktur ist das eine glaube ich. aber was man noch nicht ganz vergessen darf ist die Aufbruchsstimmung.

Man merkt jetzt ja auch so in der Politik und eigentlich sind da Söder und Krause ein ganz gutes Sinnbild für Die zwei, die sie eigentlich nicht so leiden können von politischer Seite her gesehen jetzt also CSU gegen Grüne. Die packen jetzt zusammen an und haben ein Ziel Olympia Und ich finde das tut der Stadt auch irgendwie ein Stück weit gut Wenn man sich hinter sowas vereint kann.

da kann man glaube ich ganz schön was anstoßen Auch wenn er so einen Spirit dann irgendwann entstehen würde. Das tut glaube ich sehr gut. Natürlich erhofft man sich dann auch von der Infrastruktur einfach Verbessung. Also wenn man jetzt tagtäglich in München unterwegs ist, lebt man eigentlich noch von der Infrastruktur die für neunzehn zwanzig geschaffen wurde.

Das sind das U-Bahn und die erste Stammstrecke. Ich habe gerade eben schon die Sportanlagen angesprochen Und da hofft mir jetzt einfach dass man Wenn man den Zuschlag bekäme Einfach mehr Geld und vor allem mehr Druck sag ich mal bekommt also dass alles schneller geht Weil es dauert ja alles sehr sehr lange.

siehe zweite Stamm Strecke zum Beispiel. Da sollten vielleicht auch ein paar neue Wohnungen drin sein, wenn man als olympische Dorf denkt zum Beispiel. Genau ja da sollen auf jeden Fall neue Wohnung geschaffen werden und das ist natürlich auch im Nordosten von München soll es Olimpia-Dorf entstehen und da würden dann natürlich erst Atleten wohnen und später dann Münchnerinnen und Münchners.

also da würden Wohnungen geschaffen wären und dass ist auch ein Teil des Konzepts diese Nachhaltigkeit also nicht nur in alte Strukturen zu setzen sondern auch neue Strukturn die dann geschaffen wird erst danach noch weiter benutzen zu können. Und du hast ja dieses besondere Gefühl angesprochen. Ich in meiner Familie erlebte sie auch, da ist ja Olympia II und Siebzig immer noch Thema.

Erinnerungen sind da als man damals ein Ticket vergessen hatte und das nachbringen musste. Ulrike Mayfahrt kennt man noch... Das ist so richtiges Gutes Flair gewesen, damals ja trotz des dramatischen Anschlags! Und jetzt habe ich auch das Gefühl es macht schon etwas mit der Stimmung in der Stadt. Nimmst du das auch so wahr?

Ja absolut, ich muss auch sagen für mich persönlich sogar. Also ich war am Anfang auch so ein bisschen skeptisch und war so, ja Olympia. Ich bin halt auch ein bisschen geprägt durch meine Erfahrungen im Sportrestaurant, dass es schon auch einen undurchsichtiger Vorgang manchmal ist was da beim IOC so abgeht... Ja dann muss man einiges schlucken wenn wir das haben will.

Genau! Da geht's auch nicht immer um die beste Bewerbung sondern auch um Politik. deswegen war ich so ein bißchen skeptisch ob das etwas Gutes ist. aber mittlerweile hat mich das Olympia-Fieber schon so bischen infiziert. also ich muss sagen ich glaube das ist einfach ein gutes Zeichen um diese Stadt nochmal vorwärts zu bringen und Aufbruchsstimmung zu erzeugen.

Ja, wir haben neulich in der Redaktionskonferenz ja auch darüber gesprochen, da hat ein sehr kritischer Kollege gesagt irgendwie hatte jetzt das Gefühl dass wieder was vorbeizugehen könnte in der Stadt, dass man sich auf etwas freuen kann, was in der Zukunft liegt. keine schlechte Nachricht, sondern wirklich mal was Schönes.

und dass man einfach dieses Gefühl hat... bei Haushaltsloch und schlechte Wahlergebnisse für die Demokraten im Osten, dass hier einfach wieder was vorwärts geht. Dass sie etwas bewegt, das die Zukunft auch positiv ist. Das ist sowas, was bei uns da in der Reaktion besprochen worden ist – und das wird hoffentlich auf die ganze Stadt so abstrahlen!

Aber gibt es nicht auch Kritik? Die olympischen Spiele haben schon immer zu Widerspruch gereizt und ja oft genug die Menschen verärgert. Da gibt's natürlich auch politischem Widerstand. Im Rathaus ist zwar die breite Mehrheit dafür aber Jetzt zum Beispiel die Linke oder die ÖDP, die kritisieren das schon.

Es geht auch vor allem darum, Olympia ist halt auch gigantisch mittlerweile geworden und das IOC drückt einem dann auch gewisse Regeln auf und das kann man durchaus kritisch sehen also auch wie nachhaltig so was denn sein kann. aber man muss halt auch sagen es gab ja auch eine Abstimmung darüber ob man sich überhaupt bewerben soll und der war ja eindeutig dieser entscheid.

also da haben jetzt sixty-sechzig Prozent der Bürgerinnen und Bürger dafür gestimmt, dass man sich bewerben soll. Also es gibt zumindest auch in der Bevölkerung eine breite Zustimmung. Da würde uns natürlich interessieren wie seht ihr Sommerspiele im München? Findet ihr das cool? Sollen wir's lieber bleiben lassen?

Schreibt uns einfach einen Kommentar auf Insta und hinterlasst dort eure Meinung! Markus Söder und Dominik Krause haben sich auf der Wiesn schon wieder rumgetrieben – die war aber auch schon davor politisch. da ging's nicht um Olympia. Und zwar haben sich hundertsechzig Bedienungen von verschiedenen Zelten zusammengetan und ein Zeichen gegen Rassismus, Sexismus und Diskriminierung gesetzt.

Sie nennen sich Bedienungen gegen Rechts. Heiner du hast dir das mal genauer angeschaut. was denkt denn hinter der Aktion? Und warum wird die gerade jetzt gemacht? Ja zwei Bedingungen haben sich das ausgedacht haben gedacht wir werden jetzt politisch aktiv. Man muss sagen, dass Bedienungen ihren Aussagen zufolgen.

Sie auf der Wiesnach einiges anhören können das N-Wort Frauenverachtende Sprüche Hitlergruse gezeigt also der Alkohol scheint schon einiges zu enthämmen. da erleben die schon einig ist Das hatten sie schon auf dem Schirm. und da haben sich gedacht jetzt gerade nach den Wahlen im Osten mit der so starken AfD und dem befürchteten Rechtsdruck hin zum Rechtsextremismus Da wollten sie einfach einen Zeichen setzen und sagen von unten von der Basis wir wollen hinnehmen.

Wir wollen dagegen aktiv sein und haben dann in einer WhatsApp-Gruppe einfach mal die Lage ausgelotet, haben dort gleich sehr viel Zustimmung unter den Bedienungen bekommen. Und haben dann die Aktion gegründet einen Instagram Account und da hat auch ein Reel gedreht, ein Video hinterlassen bei dem sie sich äußern.

Da wird auch ganz klar auf den rechtsextremistischen Anschlag auf dem Oktoberfest bezuggenommen, im Jahr neun zwölf Todesopfer Und dazu der Attentäter, also dreizehn Tote. Er war eindeutig rechtsextremistisch und auch der schlimmste Anschlag von dieser Seite, den es in Deutschland gegeben hat. Da erinnert die Stadt sowieso jeden zweiten Wiesensamstag daran mit der Jugend der DGB, die das sehr stark gefördert hat.

Die haben gedacht, auch das darf man nicht vergessen und wollten sich da einfach mal positionieren in diesen Zeiten. Ja, das passt ja gut auf die Wiesen weil da eben einfach dieser Bezug auch da ist auf eine friedliche Wiesen. Das gehört ja auch dazu, wenn man im Zelt jetzt solche Ausdrücke und so was hört das hat ja nichts mit Frieden zu tun sondern da wird ja teilweise dann gehetzt auch.

Ja die beiden Bedienungen die das angestoßen haben betonen ja auch die Wiesn läuft nur weil sie ein Miteinander gibt von ganz vielen Menschen aus unterschiedlichen Ländern die hier zusammenarbeiten. damit ist es große Volksfest einfach eine Volkwirt und Sie haben einfach gesagt Tradition und Toleranz, das passt zusammen.

Und das passt auch auf die Wiesen. Allerdings muss man sagen nicht alle sehen das so.". Die Aktion kommt nicht bei allen gut an? Ja, es ist ein bisschen gemischt. das Bild muss man echt sagen. Also wenn ihr erstmal die Kommentare auf Insta anschaut da gibt's viel viel Zuspruch. aber auch einige sind recht der Hetze.

Leute die sagen sie wissen schon wem Sie nun kein Trinkgeld geben werden und die selbst ja die Bedienungen als ihre Kolleginnen die das unterstützen als Faschisten bezeichnen. Aber wie gesagt auch sehr viel Zuspruch. aber auch auf der Wiesn selbst war nicht alles nur Eitel Sonnenschein. Zum ersten Mal ein Lob von Oberbürgermeister Dominik Krause, der fand super die Aktion.

Fand die Positionsklasse. aber man muss auch sagen... ...die beiden Bedienungen kann ich hier gar nicht mit vollen Namen nennen weil sie sich nicht getraut haben den öffentlich zu nennen. Weil es nämlich auch auf der Wiesn schon die Vorgaben von so mancher Wert gibt, dass sich Angestellte nicht öffentlich äußern dürfen und auch nicht öffentlich politisch äußeren sollen.

Deshalb haben sie ihr Name nicht bekannt gegeben. Wir hatten auch ein Gruppenfoto in der Online-Ausgabe, in den gedruckten Ausgaben. Da waren wir mehr Leute drauf, die sich dann rückversichern wollten – kann ich da drauf sein bei ihrem Arbeitgeber? Und Sie hatten dann so viel Furcht vor Konsequenzen!

dass sie ihr Bild verpixelt haben. Da müssen wir die Gesichter unkenntlich machen und es scheint auch so, die manche Anspielungen an die Andeutung gegeben zu haben das man um den Job führt muss wenn man sich zu weit vorwagt hier politisch. Das war die eine Seite. Dann gab es aber natürlich das grundsätzliche Statement der Wiesenwerte, dass man auch zu den gleichen Werten steht.

Gegen Rassismus gegen Rechtsextremismus, gegen Sexismus gegen Queerfeindlichkeit – das schon! Aber es gibt keine oder kaum eine offene Unterstützung der Werte für diese Aktion bisher. Das finde ich jetzt ehrlicherweise ein bisschen merkwürdig. also einmal zu sagen hey wir finden das alles super aber dann bei so einer Aktion nicht einfach mit zu unterstützen.

Das wäre das Einfachste, wenn man eh für dieselben Werte steht und dann wiederum fast zu Thron oder in Raum zu stellen, dass es da Konsequenzen geben könnte, dass man seinen Job verliert. also das passt irgendwie nicht so richtig zusammen? Ja wir haben in unserem Beitrag den die Kollegin Czecki lang geschrieben hat auch einen Wiesenwirt eines großen Zeltes gefragt, Lorenz Stiftl der Sprecherin hat auch betont, Leute, die bei ihnen arbeiten sich ähnlich neutral verhalten sollten wörtlich wie Polizisten.

Das hat uns ehrlich gesagt ein bisschen verstört diese redaktion. ich hoffe mal dass sich Polizist gegen Rassismus, Rechtsextremismus, Sexismus oder queerfeindliche Angriffe auch positionieren. Wollt grad sagen dafür sind sie ja auch da. und dieses Neutralitätsgebot bei einer so selbstverständlichen Sache Die kamen so mittelgut an bei vielen Leuten, mit denen ich jetzt drüber gesprochen habe und da ist man schon auch auf Verwunderung gestoßen.

So hundertprozentig genau können wir das nicht sagen. aber wenn man so sich unter der Hand umhört hört man die Werte hat einfach Angst in den selten zu viel Politik reinzulassen, weil natürlich das immer auch Punkt ist. zum Streit der Reizt einfach. Der hat gegensätzliche Positionen in Verbindung mit Alkohol, dass man da einfach Unfrieden in die Zelte kriegt.

Zum einen natürlich ein supertes Sicherheitsgedanke. vielleicht steckt ja auch die Gedanke dahinter, wenn man sich nicht zu sehr politisch verhält und alles in großer Einigkeit und großen Eiltäter ist, dass dann auch nicht gestört wird beim Geld verdienen. In Folge thirty-two haben wir vergangene Woche schon über den Hackerangriff auf die LMU gesprochen.

Da waren ja auch schon beide hier im Team zusammen und wir haben damals schon gesagt so, es geht wahrscheinlich um fünfzigtausend aber die Zahl könnte noch höher sein und jetzt ist rausgekommen sie ist sehr sehr sehr viel höher. Ja wir haben ja schon geahnt. man konnte es damals aber nicht genau sagen weil die LMUs selbst es noch nicht wusste.

Jetzt weiß man es sind möglicherweise bis zu sechshundert tausend Menschen betroffen deren Daten abgezogen wurde, von dem immer noch ominösen Hacker. Man weiß nach wie vor öffentlich nichts über ihn was ihm antreibt welche Motive er hat das ist weiter unbekannt. aber man weiß jetzt er hat Daten die sehr weit zurückreichen.

genau die LMU hat nämlich bekannt gegeben dass es ein Zeitraum von bis zu fünfzig Jahren ist und aktuelle und auch ehemalige Studierende betrifft. also Du hast ja auch in der LMU studiert, oder? Ich bin jetzt auch drin im Pool. Gratulation! Ja ich habe gedacht meine Daten sind noch handschriftlicher fast nein so lange ist doch nicht her.

aber ich bin tatsächlich auch betroffen und sehr viele Leute mehr als bisher gedacht. und das sind zwar unterschiedliche Daten die möglicherweise abgerufen wurden aber man weiß auch dazu noch nichts genau wie groß die Ausmaße da sind. Genau nur so als Orientierung erst ab dem Jahr zwei tausend fünf sind auch Bankdaten mit da verknüpft gewesen.

also Wenn man es im Jahr zwei Tausend Fünfzig eingeschrieben hat, dann kann es sein dass die Bankdaten von einem auch abgeflossen sind. Davor waren es eher die Stammdaten und die Semesterhistorie. Wir haben letztes Mal ja auch schon darüber gesprochen Tim was man tun kann wenn man betroffen ist wie man sich schützen kann.

hört einfach mal in die letzte Folge rein. da haben wir ausführlich dazu Informationen euch schon mitgegeben. Und eine gute Nachricht noch für alle aktuellen Studierenden. Die LMU hat versprochen, dass die Systeme jetzt wieder nach und nach hochgefahren werden und man sollte sich dann jetzt oder in den Kommentaren auch wieder einschreiben können.

Jetzt kommen wir zu unserem Gastrotipp! Da hat unsere Gastroreporterin Jackie diesmal ein Doppelwiesen-Wumms... Hey München, ihr habt immer noch Bock auf die Wiesen? Könnt aber kein Bier und vielleicht auch keinen Alkohol mehr sehen?! dann habe ich da was für euch. Beim Fischbeter Wiesenstadel kriegt ihr dieses Jahr für zwölf Euro neunzig ganz neu den Sankt Spritz, einen alkoholfreien Rosetonik der richtig lecker schmeckt fruchtig herb und vor allem nicht zu süß.

Außerdem kriegt Ihr in Bodus Kaffee Zelt heuer ein Matcha-Spritz ohne Alkohol kostet der elf Euro fünfzig. Und das Beste? Alle die wie ich keine Matcha Ultras sind werden den Drink ebenfalls mögen. Schmeckt nämlich eher fruchtlich erfrischend als nach grün Tee! Und falls ihr euch vor der Wiesen noch mit einem Kaffee stärken wollt, dann habe ich auch noch was für euch.

Noch bis einschließlich Montag findet ihr in der St. Paulstraße I das Oktoberfest. Pop-Up Café Gem und Floh. Der Flat White ist mit fünf Euro zwar kein Schnapper schmeckt aber dafür wirklich um einiges besser als was ihr ein paar Meter weiter auf der Wiese am Kaffe bekommt außer im Cafeteries vielleicht.

Die schenken heuer nämlich ebenfalls sehr guten Already-Café aus. Wie immer haben wir am Ende unserer Folge eine gute Nachricht von euch, etwas für die Gute Laune und die kommt diesmal aus den Bergen. Stimmt's Tim? Jawoll! Und zwar geht es um einen Wandererin. Die hatte im Endeffekt Glück im Unglück... ...die ist in Österreich nach einem Sturz eine Nacht lang in einem neun Meter tiefen Erdloch gewesen.

Das war vermutlich nicht nur schmerzhaft jetzt wieder reingefallen sondern auch ziemlich kalt in dieser Nacht schon. Wie ist das denn gegangen? wie wurde sie denn gerettet? Ja da ist es ganz schön kalt geworden. schon Knapp über null Grad hat es da gehabt und die fünfzig Jahre, die waren nur mit leichter Wanderbekleidung bekleidet.

Also ganz schön kalt gewesen aber sie hat schwer verletzt überstanden. Die Rettungskräfte vermuten dass sie kurzzeitig auch mal bewusstlos war weil er erst gegen Mitternacht einen Hilferuf abgesetzt und gefunden wurde. Sie dann erst am samstag morgens gegen halb acht. Da haben zwei Wanderinnen aus deutschland gehört Und daraufhin die Rettungskräfte alarmiert und die haben sich dann mithilfe einem Seil aus dem Loch raus geholt.

also man kann sagen bei dieser gut news Glück im Unglück, im wahrsten Sinne des Wortes. Wir hoffen dass es der Wandererin wieder bald gut geht und denkt auch daran wenn ihr unterwegs seid bei dem Traumwetter immer aufpassen. die Gefahren in den Bergen sind nicht zu unterschätzen. das kann auch mal schnell was schief gehen.

Das war's auch schon wieder mit dieser Folge von Hey München. wir freuen uns dass ihr uns zugehört habt. schaltet doch gerne wieder nächste Woche rein Und wenn euch das gefällt was wir hier machen dann abonniert uns gerne auf Apple Podcasts Spotify oder eurer Lieblingspodcast App und aktiviert da gerne auch die Glocke, damit ihr immer wisst, wenn wir was Neues veröffentlicht haben.

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