
Hey München· Folge 126
# 35 Unistart in München - wie geht es Studierenden in der teuersten Stadt Deutschlands?
Donnerstag, 15. Oktober 2026 · 19 min
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Shownotes
850 Euro kostet ein WG-Zimmer im Schnitt in München – damit ist die bayerische Landeshauptstadt die teuerste Stadt Deutschlands. Neben den teils absurden Mieten müssen Studierende in München die hohen Lebenshaltungskosten stemmen – ohne einen Nebenjob oder die Unterstützung der Familie ist das kaum zu schaffen.
Aber wenn man nebenbei arbeiten muss und außerdem auf das Geld von Mama und Papa angewiesen ist – wie steht es dann um die vielfach beschworene Bildungsgerechtigkeit? „In München sind wir davon ganz schön weit weg“, findet SZ-Redakteurin Lisa Bögl, die die aktuelle Folge von „Hey München“ zusammen mit Linus Freymark moderiert.
Um zu erfahren, wie das die Studierenden sehen, haben die Hosts von „Hey München“ einen Tag an der Ludwig-Maximilians-Universität verbracht und mit ihnen über das Studium in der teuersten Stadt Deutschlands gesprochen.
Weitere Infos und Tipps rund ums Studium in München findet ihr auf unserer Themenseite (sueddeutsche.de/thema/Studium_in_M%C3%BCnchen).
Wenn ihr euch für Journalismus interessiert, seid ihr bei unseren Werkstattgesprächen für Studierende richtig. Bei den Treffen in lockerer Atmosphäre berichten Redakteurinnen und Redakteure der SZ zunächst kurz von ihrer Arbeit, dann ist Zeit für Gespräch, Diskussion und Fragen. Alle Infos zu den Terminen und zur Anmeldung findet ihr hier (sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-sz-werkstatt…).
In unseren weiteren News geht es um die Suche nach dem vermeintlichen Puma in der Nähe des Münchner Flughafens (sueddeutsche.de/muenchen/puma-sichtung-flughaf…) und um den möglichen Abriss des Mathäser-Kinos (sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-mathaeser-ki…). Außerdem haben wir ein Update zu den Mindestpreisen für Uber (sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-uber-bolt-mi…), über die wir in Folge 22 gesprochen haben.
Passend zum Semesterstart verrät Jackie im aktuellen Gastrotipp ihre Lieblingsbars im
Univiertel:
• Komitee, Gabelsberger
Straße, Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag 18 bis 0 Uhr, Freitag und
Samstag 18 bis 2 Uhr
• Fox Bar, Barer Straße
47, Öffnungszeiten: Montag bis Mittwoch 19 bis 2 Uhr, Donnerstag 19 bis
3.30 Uhr, Freitag und Samstag 19 bis 5 Uhr
• Alter Ofen,
Zieblandstraße 41, Öffnungszeiten: täglich von 18 bis 1 Uhr
Weitere
Bartipps findet ihr hier (sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-bars-maxvors…).
Die Good News der Woche ist eine positive Nachricht aus dem Nachtleben: Mit dem Printhouse eröffnet ein neuer Club in München! (sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-techno-club-…)
Moderation: Lisa Bögl, Linus Freymark
Redaktion: Anna-Maria Salmen, Jaqueline Lang, Tim Brack, Heiner Effern
Redaktionsschluss: Mittwoch, 14. Oktober 2026, um 10 Uhr
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Es ist wieder soweit, das Wintersemester geht wieder los. Mehr als einhundertvierzigtausend Menschen studieren laut dem Landesamt für Statistik in München und wir bei Hellmünchen wollten zum Semesterstaat mal wissen wie geht es euch denn eigentlich so? Und damit herzlich willkommen zur aktuellen Folge!
Ich bin Linus sitze hier mit Lisa und hier bei HellMünchen sprechen wir über die Themen, die die Stadt bewegen. Eigentlich geht es ja hier immer um zwei große Themen. Wir fokussieren uns aber heute jetzt mal nur auf den Unistaat, auch weil wir am Ende zu einigen anderen Themen noch mal Updates haben.
Ja, um zu erfahren wie's den Studierenden geht ist das natürlich am besten wenn man mit den Menschen spricht, um die es hier geht. und deshalb waren wir vor kurzem vor der LMU und sind mit ganz vielen Studenten ins Gespräch gekommen, haben da über Themen gesprochen, die mich zum Teil überrascht, wie wir gleich hören werden.
Aber es gibt natürlich so ein paar Dinge, die glaube ich alle umtreiben. Die hier studieren und da zählt natürlich zum einen das Thema Wohnen dazu. also die Mieten in dieser Stadt sind ja wirklich teilweise absurd Und gerade Studierende leiden daher tatsächlich so. und dann muss man noch mal ganz klar dazusagen Das ist ja längst nicht in jeder deutschen Stadt So.
dass is ein Münchenspezifisches Problem. Man merkt den Kontrast sehr. zum einen, wenn man von Bayreuth nach München zieht. Auf einmal mehr ist das doppelte Anmiete zu zahlen für ein halb so großes Zimmer – es ist halt schon krass! Das war Hendrik. Er ist sechsundzwanzig Jahre alt und als wir ihn getroffen haben hat er gerade vom LMU-Brunnen seinen Abschluss gefeiert, wie man's machen muss, weil man an der LMU studiert hat, einmal mit dieser Mappe sich vor Brunnenstellen und Fotomachen.
Er hat die harten Uni-Jahre jetzt durch und arbeitet schon. aber trotzdem fragen wir uns, wie gehts denn eigentlich den aktuellen Studierenden? Ja, und da muss man ganz klar sagen in Sachen Mietpreisen gibt es glaube ich tatsächlich keine Grenze nach oben. Vor kurzem ist der Studentenwohnreport, das Finanzdienstleister MLP rausgekommen.
Die ermitteln immer wie teuer sind WG-Zimmer in Deutschland. nehmen dann so ein zwanzig Quadratmeter Zimmer als Musterbeispiel Und da liegen die Preise in München für einen Zwanzig quadratmeter WG Zimmer im Durchschnitt aktuell bei achthundertfünfzig Euro. Das Echt heftig, zwanzig Quadratmeter WG-Zimmer.
Und ich kann mich noch erinnern letztes Jahr waren es achthundert Euro. das heißt man kann auch sagen steigt auch wirklich Städt dich jedes Jahr weiter an? Ja, total. Also seit Jahren geht da die Kurve nach oben. zum Vergleich nochmal zehn Jahre Rückblick. Ein WG-Zimmer in München zirka fünfhundertfünfzig Euro.
und wenn wir uns jetzt mal den deutschlandweiten Vergleich anschauen. am günstigsten ist das Wohnen in Chemnitz. Da kostet das WG Zimmer zwanzig Quadratmeter zweihundertzwanzig Euro. Boah! Als jemand der auch in Münchern studiert hat... Das ist total, es sind einfach mehr als sechshundert Euro die man in Chemnitz mehr zum Leben hat.
Und auch im bundesweiten Durchschnitt da liegen die Mieten bei ungefähr fünfhundert euro. Es sind halt immer noch dreihundfünfzig Euro mehr die Studierende in anderen Ecken Deutschlands im Durchschnitt mehr haben als hier in München. und dann muss man auch dazu sagen das ist jetzt kein Problem dass einfach nur ein paar wenige betrifft.
Es gibt etwa hundertvierzig tausend Studierenden in Münchner Und man muss ja auch noch dazu sagen, dass es ja längst nicht nur Studierende betrifft sondern einfach eigentlich alle Menschen mit wenig Geld in dieser Stadt. Ja und als wir da vor der Uni waren in den Umfragen ist uns auch aufgefallen und ich habe die letzten Jahre immer wieder zum Uni-Stadt diese Umfragung gemacht mir ist das jedes Jahr aufgefallen, dass sehr viele Münchner Studierenden noch bei ihren Eltern wohnen.
also das haben ganz viele erzählt zb auch Ben. er ist einundzwanzig und studiert im fünften Semester Philosophie. Ich wohne noch zu Hause. Ich würde schon ganz gerne irgendwann ausziehen, aber das ist tatsächlich mit, ich glaube Durchschnittspreis eightundfünfzig Euro inzwischen für eine WG gar nicht so geil deswegen dauert es noch welche.
An der Stelle habe ich nochmal ne kleine Zahl mitgebracht um uns ganz mal kurz einzuordnen. laut dem Zentrum für Hochschulentwicklung wohnt tatsächlich in Bayern jeder dritte Studierende noch Zuhause. Das ist schon echt eine Hausnummer und ich gehe mal davon aus, dass das jetzt nicht bei jedem daran liegt.
Dass er seine Eltern so lieb hat und gerne noch im eigenen Kinderzimmer wohnt sondern es hat mit Sicherheit auch finanzielle Gründe. Haben wir ja auch gerade von Ben gehört und da kann man auch sagen der war auch nicht der einzige der uns das erzählt hat. also eigentlich alle mit denen wir geredet haben die noch zu Hause gewohnt haben gesagt Ja eigentlich würde ich schon gern ausziehen aber geht halt einfach nicht.
Und es führt dann natürlich auch dazu dass es immer mal wieder ausgenutzt wird, diese angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt. Dann wird zum Beispiel mit Annabel geredet. die hat gestern zusammen mit Hendrik auch ihren Masterabschluss gefeiert und hat uns dazu auch was erzählt. Wie viel man auch einfach verarscht wird weil man darauf angewiesen ist auf die VermieterInnen?
Die machen können was sie wollen oder diese Firmen die irgendwie zu Horrorpreisen die schlimmsten Räumlichkeiten vermieten und sich nicht drum kümmern das muss einfach reguliert werden. Ja ich glaube jeder hier in München irgendwie eine Horrorgeschichte vom Wohnungsmarkt zu erzählen. Aber was man ja auch noch sagen muss, also eigentlich ja unmittelbar mit diesen hohen Mieten hängen ja auch diese extreme hohen Lebenshaltungskosten hier in München zusammen.
Also ich denke mir zum Beispiel immer wenn ich essen gehe... Ich glaube es ist hier schon ein bisschen teurer und das liegt ja mit Sicherheit auch daran dass er das Restaurant auch so hoch mieten zahlen muss und deshalb natürlich höhere Preise nehmen muss. Ja also Studierende geben in Deutschland mehr als die Hälfte ihres Einkommens für die Miete aus.
Denke ich mal noch deutlich mehr sein, wenn man jetzt sagt, achtenundfünfzig Euro. Genau es gibt doch so eine Empfehlung dass man maximal ein Drittel glaube ich sind das Einkommen für die Miete aus Lebensanwälchen. Auch wir Berufstätigen sind da. Ja ja also in München hat man glaube ich kaum ne Chance das einzuhalten!
Und die LMU kalkuliert dabei den Lebenshaltungskosten übrigens mit tausend fünfhundert Euro pro Monat? In den anderen Städten kalkulieren die Unis zum Beispiel mit tausend Euro. Aber wenn man das mal durchrechnet, also... ...tausend fünfhundert Euro im Monat dann minus diese acht hundfünfzig Euro durchschnittlich für Miete.
Sechs Hundert Fünfzig bleiben dir da noch, gell? Genau! Das ist echt auch nicht so viel. Nee und da muss man mal überlegen, dass es ja nicht nur für Lebensmittel sondern z.B. für Studierende über vormundzwanzig geht da noch die Krankenversicherung weg. Stimmt, ja. Weil da fliegt man bei den Eltern raus.
Das waren auch glaube ich immer bei mir so Hundfünftig Euro. dann nochmal Also.. Da wird es schon sehr knapp, da kann man dann nicht mehr sich groß im Supermarkt, die teuren Süßigkeiten können? Nein. Das ist dann tatsächlich nicht mehr drin, obwohl ja auch relativ viele Studierende hier in München einen Nebenjob haben.
Anders geht es ja eigentlich gar nicht und was wir auch vor der LMU herausgefunden haben das natürlich ganz viele Unterstützung von den Eltern kriegen. also ich muss auch sagen für meine Eltern mir damals nicht etwas zum Studium dazugegeben hätten dann wäre das glaube ich nicht gegangen dass ich eine andere Stadt hätte ziehen können.
aber gerade hier in münchen ist es glaube ich ja tatsächlich essentiell, um hier überhaupt eine Universität besuchen zu können. Was mir noch bei den Nebenjobs jetzt in München speziell eingefallen ist, wir haben ja mit der LMU und der TU zwei Excellence-Unis. das bedeutet die Ansprüche an der Uni sind relativ hoch und wenn man jetzt mit dem Nebenjob – das sind ja auch oft gerne mal fünfzehn zwanzig Stunden zusätzlich zum Vollzeitstudium dann da eben auch nochmal eingespannt.
Also muss ich sagen, fällt es mir schwer zu glauben dass man dann noch genügend Zeit hat sich für Klausuren vorzubereiten. Das ist mit Sicherheit auch ein Problem vor dem viele stehen. Es kommt auch glaube ich voll aufs Fach an. Es gibt auf jeden Fall Fächer wenn man da mit Studierenden mal redet wo das überhaupt nicht möglich ist nebenbei zu arbeiten.
Ich habe zum Beispiel so Zylogie studiert Da konnte man schon nebenbei arbeiten aber ich weiß schon auch noch also mein Stress Level war trotzdem auch während der Uni... Bannterre Zeit als Vollzeit zu arbeiten, aber wenn man halt nie bei zwanzig schon arbeiten muss ist das halt wirklich alles andere als entspannt.
Aber das liegt vielleicht auch echt an der LMU weil zum Beispiel ich habe Politikwissenschaft in Frankfurt und Regensburg studiert und muss jetzt sagen es war okay vom Stresslevel her, aber was Leute aus München erzählt haben also da ist mir ganz anders geworden, da hätte ich mit Sicherheit auch keine Zeit gehabt nebenbei noch zu arbeiten.
Also da war der Anspruch einfach viel höher. Ja und das führt dann natürlich dazu dass die Chancengleichheit nicht gegeben ist. Erstens, man kann nicht jeder nebenbei arbeiten je nach Studienfach und es kann natürlich auch nicht jeder von den Eltern unterstützt werden. Karin Prien ist die Bundesbildungsministerin und die hat gesagt Bildungserfolg darf nicht von der sozialen Herkunft abhängen.
Hat sie recht? Da hat sie recht! Und das ist ihr Ziel... Sie sagt jetzt auch nicht dass das in Deutschland nicht so wäre. aber man kann schon sagen in München sind wir davon wirklich ganz weit weg, dass sich die soziale Herkünft nicht auf die Bildung auswirkt weil Studieren Deutschland kostenlos und Bildung, ja kann man auch schon froh sein.
Aber Bildung sollte für alle zugänglich sein. in München kann man sagen ich weiß nicht ob hier jeder studieren kann. also ohne die Unterstützung der Eltern ist es glaube ich wirklich sehr schwierig. wir haben da auch die Studierenden gefragt wie sie es einschätzen würden ob ihr Studium jetzt ohne die unterstützung ihrer Eltern möglich wäre?
Und da haben alle die wir gefragt haben verneint zum Beispiel Maggie die ist neunzehn und gerade fürs Studium nach München gezogen. Ich glaube, wenn ich von meinen Eltern keine Unterstützung bekommen würde, hätte ich auch nicht München gewählt. Weil es einfach sehr teuer ist und... ...ich kann auch Leute dies gern gemacht hätten aber jetzt halt in einer anderen Stadt sammelt deswegen.
Ja also auch ich muss sagen, ich kann mir das jetzt nur schwer vorstellen nach all dem was die Studenten uns erzählt haben und all den Zahlen, die wir jetzt durchgerechnet haben dass es hier ohne Unterstützung der Eltern geht. Jetzt haben aber ja trotzdem auch in diesem Wintersemester allein an der LMU mehr als zehntausend Studierende neu angefangen.
Das heißt, München muss ja schon irgendwie was haben, was die Leute hier anlockt oder zum halten bewegt. Und da haben wir uns jetzt auch nochmal in der Uni umgehört und die Leute gefragt warum habt ihr euch eigentlich für München entschieden trotz all der Probleme die es hier gibt? Da haben uns Ben und Maggie auch noch mal zwei sehr schöne Sachen erzählt.
Ich bin gestern mit dem Paar durch den Englischen Garten gefahren zu einem Geschwister-Schollinstitut und das war so ein wow Moment weil's so schön ist und so viel Grün Und ich glaube, das ist auch besonders an München. Es war hundertprozentig die richtige Entscheidung in München zu bleiben – ich liebe München wirklich sehr!
Ich sollte sich einiges ändern meiner Meinung nach in Münchern, also ich glaube dass wir momentan in der Zeit sind wo viel im Sozialhaushalt gekürzt wird und ich merke, dass Generationen, die nach mir kommen einfach weniger Chancen haben als ich es habe. Ich merke dass sich Leute Miete nicht leisten können, ich weiß, dass es Freunden von mir.
mit verschiedenen Dingen schlecht geht, dass viel einfach Geld ist. Dass viel eine politische Lage ist und ich glaube das wir ja die Hoffnung brauchen, dass die Politik was für uns tut als Jugend? Ja also Ben übt ihr schon auch Kritik aber trotzdem sagt er ja auch Ich liebe München sehr... Es ist so ne liebevolle Kritik finde ich.
Also ich mag dich aber du musst noch ein bisschen besser werden. Genau genau sowas dass man nur sagt weil man den anderen mag. Und falls ihr jetzt dieses Jahr auch nach München gezogen seid und erst dies seid, euch ein bisschen lost fühlt – ich glaube jeder fühlt sich am Anfang vom Studium ein bisschen Lost.
Haben wir auch noch mal bisschen rumgefragt bei den älteren Semestern vor der Uni? Nach so'n paar Tipps die sie gerne früher gewusst hätten! Dass man meistens nicht selber schüttet sondern dass die LMU-Verwaltung wirklich wirklich Krise ist. zwei Mails helfen manchmal mehr als sich drei Tage Stress machen wegen irgendwas was man verpasst hat an Fristen.
Im Kulturbereich vor allem gibt es echt viele gute Angebote für Studies in München. Also da gibt's sehr viel, was man kostengünstig oder halt wirklich kostenlos mitnehmen kann. auch im Museumsbereich kann ich nur weiter empfehlen. Man muss sich gar nicht so Stress machen sofort alles mitzunehmen und sofort irgendwie eine Riesengruppe kennenzulernen weil die Gruppe, mit denen man wirklich so lange befreundet sein wird, wird man nicht an den Aktivitäten finden, die man eigentlich gar nicht gerne macht sondern eher an den Sachen, die einem wichtig sind.
wir haben uns weniger bei den großen Partys kennengelernt, sondern eben eher bei coolen gemeinsamen Projekten. Und das sind dann auch die langfristigeren Freundschaften. Ja, das sind auf jeden Fall alles Dinge, die ich damals auch gerne gewusst hätte und vor allem das mit dem sich nicht all zu stressen lassen kann ich absolut unterschreiben.
Ich war am Anfang auch total nervös aber ehrlich gesagt nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird. Auch die Uni ist vielerorts wirklich machbar! Und falls ihr euch trotz dieser hilfreichen Tipps vielleicht doch noch ein bisschen lost fühlt, haben wir euch einen Link in die Schornots gepackt wo ihr ganz viele SC Texte zum Thema Studium in München findet.
Das vierte, wie man zwischen Fakten und Fake unterscheidet. Details zu den Terminen schreiben wir euch in die Show-Nauts und auch, wie ihr euch da anmelden könnt.". So ich habe ja jetzt schon angekündigt dass wir heute noch einige Updates zu anderen Themen haben aber erst mal haben wir ein neues Thema weil letzte Woche leider schon nachdem wir dem Podcast aufgenommen hat ein Tier diese Stadt bewegt nämlich der Puma große Aufregung.
Deswegen müssen wir jetzt auch nochmal kurz über den Puma reden, weil mir gegenüber sitzt ein Experte. der Linus war im Erdinger Moos auf Puma-Jagd. Es waren tolle Tage! Also angefangen hat das alles am Donnerstag als die Aufregungen so richtig hochgekocht ist da wurde die Nachricht noch mal viel größer es ja Mittwoch schon war Ein Puma soll durch das Notzingermoos im Landkreis Erding streifen.
einen Jäger hat das Tier mit seinem Nachtsichtgerät gefilmt und man war sich halt nicht so sicher. Ist es eine, ist es vielleicht nur irgendwie eine heimische Wildkatze wie es immer hieß? Ich muss sagen auf dem Video das sah finde ich jetzt nicht wie ne Katze aus. Also es war schon auf jeden Fall ein relativ großes Viech.
Ja und es hatte schon so'n große... wie sagt man da? Tatzen? Franken ja! Und einen riesenlangen Schwanz. also das fand ich jetzt auch hatte mit einer Katze irgendwie wenig zu tun. Es sah schon wie ein Puma aus. Genau. Auf jeden Fall ist die Polizei zum Großeinsatz ausgerückt mit Polizeihubschraubern, vielen Beamten, die mit Maschinenpistolen dadurch den Wald gestreift sind um halt dieses Tier ausfindig zu machen.
Problem dabei im Puma ist relativ scheue und eheernachtaktiv. das heißt tagsüber waren da die Chancen gering. aber da wurde dann am Donnerstag auch eine Pressekonferenz im Erdinger Landratsamt einberufen zu der ich dann eben spontan hingefahren bin Und das war halt auch einfach irgendwie, ich mag solche Termine.
Weißt du wenn dann so tausend Fernsehteams da sind und alle total aufgeregt? Und es war jetzt bei dem Puma auch so besser ist hat jetzt für niemanden irgendwie eine unmittelbare Gefahr bestanden. So zwar spannend ist es ein Puma findet man dieses Tier? was passiert denn mit dem Tier? Das ist ja auch immer so ein bisschen die Frage.
Jetzt mit mehr als einer Woche Abstand muss man leider konstatieren Ich glaube Die Aufregung War Ein Bisschen umsonst. Man Hat Ja von dem Tier Nichts gefunden. also ich meine Sohn Puma der Muss ja mal was essen, der muss ja immer was trinken. Der muss ja mal aufs Klo.". Davon hat jede Spur gefehlt und deswegen bin ich jetzt schon auch langsam der festen Überzeugung dass es eben kein Puma war und das würde mich sehr wundern wenn die Suche noch tagelang weitergeht.
also wir sitzen hier am Mittwochvormittag um zehn Uhr viertzig und ist jetzt nicht die Nachricht gekommen dass die Sucher eingestellt wird. aber ich rechne fester mit. Ansonsten haben wir noch ein Update zu unserer allerersten Hey München-Folge. Linus, weißt du noch worum es da ging? Matheza und Pandas glaube ich, ne?
Genau! Es gibt ein Update zum Mathezer. Wie der Teebe... Stimmt! Einfach ein Erfolgsrezept. Ja aber Mathezza leider finde ich eine traurige Nachricht weil wir haben in der ersten Folge schon darüber geredet das das größte Kinomünchens ist Mathezsa vielleicht abgerissen werden könnte und jetzt ist klar, dass die Stadt den Bau vor Bescheid zum Abriss bewilligt hat.
Der gilt dann für den Neubau eines Quartiers der sollen dann Büros Wohnungen Einzelhandel und Kultur rein. Und es löst nicht nur Unmut unter Kino-Fans wie mir persönlich aus sondern auch im Stadtrat weil die wollten eigentlich nämlich vor der Bewilligung nochmal eingebunden werden wurden sie aber nicht.
und was halt gegen den Abriss spricht ist jetzt Das ist ein Verlust für die Kinolandschaft wäre, sondern auch dass das Mathezer erst im Jahr zwei Tausend Drei eröffnet hat und damit wirklich noch recht neu ist. Ich weiß noch wie man in der ersten Folge, die haben auch wir beide gemacht gesagt, dass es Matheizer Jünger ist als wir.
Stimmt! Und jetzt wird's schon wieder abgerissen? Ja. Und ein Baustart sei laut den Investoren nicht vor den zwanzig dreißiger Jahren geplant. also so lange bleibt jetzt erstmal alles noch wie es ist. Aber mit diesem bewilligten Bauvorbescheid kann die Investorenfirma, die heißt Zurich Immobilien jetzt eben auch den richtigen Bauantrag stellen und wenn sich der im selben Rahmen wie dieser Vorbescheide bewegt muss die Stadt dem auch zustimmen.
Das heißt man kann sagen wahrscheinlich wird es tatsächlich abgerissen.". Und dann hat mir im Sommer hier ja noch über die Mindestpreise für Uber-und Bolt gesprochen. Die wurden vor allem eingeführt um den Taxifahren an fairen Wettbewerb zu gewährleisten. Für uns Nutzer hat das ja bedeutet, dass U-Bahnbeutel ein bisschen teurer geworden sind.
Deswegen haben die Unternehmen natürlich auch dagegen geklagt und sie haben jetzt tatsächlich Recht bekommen! Das bedeutet... Die Preise orientieren sich nicht mehr an den Taxipreisen sondern sind wieder günstiger. Der Rechtsstreit wird aber wahrscheinlich weitergehen. wir halten euch auf jeden Fall hier auf dem Laufenden.
Und passend zum großen Thema Unistart von dieser Folge hat unsere Gastroreporterin Jackie dieses Mal ein paar Tipps von Bars im Unifviertel für euch. Hey Menschen, ihr startet gerade in euer erstes Semester und wisst nicht wo ihr abends hingehen sollt oder braucht einfach generell gute Tipps zum weggehen im Univvierteln?
Kein Problem I got you! Schaut zum Beispiel auf jeden Fall mal im Kometier vorbei. In der kleinen Bar in der Gabelsberger Straße kriegt ihr nicht nur richtig gute Drinks und kleine Snacks, am Wochenende werden hier auch die Tische zur Seite geräumt und der Dance-Roller öffnet Auch in der Foxbar, in der Barerstraße müsst ihr mal vorbeischauen.
Dort kriegt ihr ebenso wie übrigens in der dazugehörigen Rabbitbar an der Occam-Straße als StudentInnen gerade Bier für nur drei Euro, Apropos Spritz für fünf Euro und Longdrinks für unschlagbare acht Euro Fünfzig. Ihr wollt man nicht eskalieren sondern lieber gemütlich ein Bier trinken? Dann würde ich euch immer den alten Ofen in der Zieblandsstraße empfehlen!
Das Lokal ist eine echte Institution im Viertel und einfach saugemütig Die eisene Regel bei Hey München. auf den Gastro-Tipp folgt die Good News. Und da haben wir in dieser Woche tatsächlich eine positive Nachricht aus dem Nachtleben, es gibt tatsächlich einen neuen Club beziehungsweise eine Veranstaltungslocation.
Print House heißt das Ganze, das ist im Mosach am OECD draußen und das ist in einer ehemaligen Zeitungsdruckerei, d.h., es hat noch so ein bisschen diesen Industrial Charme Und da können jetzt eben viele Konzerte und Partys etc. stattfinden, ich muss persönlich sagen das klingt tatsächlich echt vielversprechend ist zwar ein bisschen weit draußen aber ich werde auf jeden Fall mal vorbeischauen.
Das war es leider schon wieder mit dieser Folge folgt uns doch gerne mal auf Apple Podcasts Spotify oder wo auch immer ihre Podcasts hört damit ihr keine Folge mehr verpasst empfiehlt uns auch gerne weiter. Da freuen wir uns sehr. Laste Bewertung da, uns interessiert immer wie ihr die neue Folge fandet.
Tja tschau und allen Studis einen guten Semesterstart! Tschüss bis nächste Woche! Produziert hat diese Folge Jonathan Brandies Redaktion Anna-Maria Salmen, Jacqueline Lang Tim Brack Heiner-Effern Und wir Lisa Bögel und Linus Freimark. Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch der vierzehnte Oktober, zwanzig um zehn Uhr.