Hot Soul by Emskopf· Staffel 2· Folge 33

(Nahtod Erfahrung & Geburtsbericht) Oceans birth & my rebirth #33

Sonntag, 10. Mai 2026 · 1 h 30

MP3

Shownotes

Hey Hot Souls.
Diese Folge ist der Grund, warum es Hot Soul gibt. Es ist immer noch schwer für mich, darüber zu reden, aber ich glaube, es wird nie wirklich leichter. Und trotzdem fühle ich mich bereit, meine Geschichte zu teilen als mein Spiritual Awakening, Oceans Geburt und unsere Geschichte, die uns für immer geformt hat
Ich bin für immer dankbar für mein Leben und diese Erfahrung, die ich hier machen darf. Ich glaube, dass alles aus einem Grund passiert selbst die Dinge, die uns im ersten Moment am meisten brechen.
Und genau deswegen habe ich, wenn ich in dieses Gefühl zurückgehe, das Bedürfnis, diese Geschichte mit euch zu teilen. Gleichzeitig auch großen Respekt davor aber yolo.

Deswegen schickt gerne Liebe & Energy. Freue mich auf euere Nachrichten. I love you.
Ems 🤍

Bei insta werde ich noch mehr Fragen beantworten

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Und deswegen möchte ich heute mit euch über meine Nature-Erfahrung sprechen. Und jetzt nach drei Jahren auch im gleichen Sinne über Oceans Geburt. Hi! Hot So. Hey Hot Souls und welcome back zu einer neuen Folge Hot Soul. Ich glaube, was heißt hier neue Folge? Das hier ist die Folge, das hier ist der Grund, warum es Hot Soul gibt, das hier ist die Folge, die ich seit Monaten, nein, Jahren, vor mir her schiebe, weil ich einfach nie den richtigen Moment gefunden habe, diese Geschichte zu erzählen, meine Geschichte zu erzählen, weil es ist halt einfach das Schlimmste, was mir hier passiert ist.

Aber gleichzeitig auch das Schönste irgendwie. Also ich weiß nicht, wie ich das so genau beschreiben kann, aber ich bin auch echt nervös, muss ich sagen, weil ihr müsst dazu wissen, ich habe diese Folge schon mal gedreht. Aber es ist so krass gewesen. Also erstmal, ich weiß nicht, wenn ihr länger schon Hot Soul hört, dann wisst ihr das schon.

Aber ich habe diese Folge gedreht. Ich habe nur geweint, also wirklich von Anfang bis Ende, habe sie mir aber dann nochmal angehört und war so, okay, das ist real, das bin ich, das ist die Wahrheit irgendwie. Und ich fand die Folge auch voll gut eigentlich. Nur dann hat das Universum aus irgendeinem Grund in dieser Folge mein Mikro kaputt gemacht.

Das heißt, es wäre nur dieser iPhone-Ton gewesen. Und ich habe einfach das Gefühl, so wenn ich diese Geschichte erzähle, auf die, die ich jetzt wie gesagt schon seit vielen Jahren vor mir her schiebe, weil das einfach so eine Riesensache für mich ist, möchte ich auch, dass man mich hört. Weil ich einfach das Gefühl habe, so, ja, ich weiß nicht.

Ich habe dann irgendwie auch so gedacht, werde ich diese Geschichte nochmal so erzählen können. Gerade wie ich hier sitze, keine Ahnung. Es fühlt sich gerade irgendwie mega overwhelming an, muss ich sagen. Aber einfach, weil, ja, es einfach so ein krasser Schicksalsschlag ist. Und es ist wirklich so, ich habe euch immer gesagt, ich hätte schon mehrere Nahtoderfahrungen in meinem Leben.

Das hier ist die schlimmste und größte Nahtoderfahrung in meinem ganzen Leben. Und ich glaube einfach, ich werde nie bereit sein, so hundertprozentib. Ich habe immer so das Gefühl gehabt, so ich warte auf den Moment, wo ich so richtig bereit bin. Und ich merke aber einfach so in mir, dass ich mich langsam nicht mehr so wirklich wohlfühle im Podcast oder auch bei Social Media.

Also ich habe einfach das Gefühl, so ein Riesenteil von mir fehlt. Und ich weiß, ich bin, dass niemandem schuldigt, das so zu erzählen. Das ist auch eigentlich mega privat. Aber Privatsphäre haben wir eh schon aus dem Fenster geschmissen. Und ich habe einfach das Gefühl, um mich zu verstehen und um auch zu wissen, woher diese Erleuchtung in dem Sinne für mich kam, so woher dieser Riesenschift von dieser Version zu dieser Version kam.

Und einfach ja mein Weg und meine Erfahrung. Und das ist jetzt, glaube ich, so eine Folge, in der ich jetzt vielleicht nicht unbedingt so einen Mehrwert mitbringe, weil dafür ist es einfach sehr traumatisch. Aber ich habe einfach das Gefühl, so, ich möchte in diesem Leben oder besser gesagt, ich habe so drüber nachgedacht und dachte mir so, okay, wenn ich morgen sterbe, dann will ich diese Geschichte erzählt haben.

So, ich möchte, dass das rauskommt. Und ich weiß nicht, ob das für mich, also natürlich ist es für mich irgendwie, weil ich, wie gesagt, das Gefühl habe, so ein Riesenteil meines Selbst, so meines Schicksals und einfach, wer ich bin, fehlt. Und ich müsste schon so viel in meinem Leben einfach geheim halten, um andere zu schützen, um mich zu schützen und so weiter.

Und ich habe einfach das Gefühl, so diese Geschichte ist etwas, was ich nicht mehr geheim halten möchte. Ja, weil es einfach so dringend raus möchte. Und wenn es eine einzige Person da draußen gibt, die vielleicht das gleiche oder ein ähnliches Schicksal hat wie ich, so dann wäre das für mich vielleicht auch irgendwo ein Trost oder ja, ich weiß auch nicht.

Also ich glaube einfach, die Zeit ist so da, wo ich einfach nicht mehr, ja, ich weiß nicht, I just wanna be me. Und ich glaube, es hat auch viel damit zu tun, für mich diese Geschichte öffentlich zu machen, wirklich einfach auch für mich selbst dazu zu stehen, weil das einfach eine Realität ist oder eine Wahrheit ist, die ich lange nicht akzeptieren konnte.

Und jetzt bin ich an dem Punkt, wo ich das Gefühl habe, ich kann es akzeptieren, auch wenn es noch unglaublich weh tut. Ihr merkt es, ich fange jetzt schon an zu meinen, aber das wird auch nie nicht wehtun. Aber das ist auch okay, weil das ist einfach meine Geschichte. Und deswegen möchte ich heute mit euch über meine Nature-Erfahrung sprechen.

Und jetzt nach drei Jahren auch im gleichen Sinne über Oceans Geburt. Und wenn ihr gerade schwanger seid, dann bitte ich euch jetzt, diesen Podcast auszuschalten, weil es ist die Zeit, wo ihr nur mit Liebe umhüllt sein solltet und wo ihr euch nur auch mit positiven Geschichten, Geburtsgeschichten und so weiter umgeben solltet.

Davon bin ich fest überzeugt. Deswegen tut mir einfach den Gefallen, wenn ihr schwanger seid. Hört euch das nicht an. Oder auch eine Triggerwarnung für alle, die auch selber eine traumatische Geburt hatten und ich weiß, davon gibt es sehr, sehr viel mehr, als wir so wissen. Ich kann, ja, ich kann verstehen, wenn ihr euch das jetzt nicht anhören könnt.

Also, ich weiß gar nicht. Wie ihr wisst, war ich schwanger. Also meine Schwangerschaft mit Ocean war die schönste Zeit meines Lebens. Wenn ich daran zurückdenke, dann fühle ich mich so unglaublich dankbar, dass ich diese Schwangerschaft so erleben konnte, wie ich sie erleben konnte. Sie war komplett gesund, komplikationsfrei, alles war wunderschön.

Und ich habe die ersten fünf Monate der Schwangerschaft alleine hier auf Ibiza verbracht. Ich war jeden Tag im Meer schwimmen, daher kam auch Oceans Name, weil ich einfach immer sehr verbunden so mit dem Meer war und jeden Tag da so drin gefloatet habe. Und für mich war Schwangerschaft einfach etwas, was ich mir mein Leben lang gewünscht habe.

Also ich wollte damals schon mit 16 schwanger werden, am liebsten. Ich habe mir das immer extrem gewünscht. Ich hatte einfach das Gefühl, dass das Universum mich schon immer da so extrem, extrem hingezogen hat. Und ich einfach, das war so mein größter Wunsch. Das heißt, als ich dann schwanger wurde, auch wenn die Circumstances nicht, jetzt, es war jetzt nicht geplant, es war auch sehr überraschend.

Es war auch einfach, ja, wenn man so zurückguckt oder wenn ich auch so zurückgucke, so ich kannte den Vater von Ocean drei Monate. Ich habe auch überlegt, ich habe sogar am Anfang die Pille danach genommen. Ich bin trotzdem schwanger geblieben. Deswegen weiß ich auch so, das Universum wollte, dass dieses Kind auf diese Welt kommt.

Und ich habe schon immer an was Höheres geglaubt, aber in meiner Schwangerschaft habe ich die Spiritualität einfach noch viel mehr gelebt. Ich habe unglaublich viel in mir geheilt. Ich habe euch schon mal erzählt, was mein Körper betrifft, was auch Essstörungen und sowas betrifft. So, ich habe Frieden mit sehr vielen Teilen von mir geschlossen in der Schwangerschaft und eben besonders auch mit meinem Körper.

Und ich habe mich in der Schwangerschaft nicht für einen normalen Geburtsvorbereitungskurs entschieden, sondern für Hypno-Birthing. Das habe ich hier auf Ibiza gemacht. Wenn ihr das nicht kennt, das ist einfach, ja, ich würde sagen, eine sehr spirituelle Form der Geburtsvorbereitung. Es geht ganz viel um dieses innere Vertrauen, um die Weiblichkeit, um diese Energie und um dieses instinktuale Wissen, einfach, das wir Frauen haben.

Es geht aber auch gleichzeitig so ein bisschen darum, die westliche Medizin ja so ein bisschen kritischer zu betrachten und vielleicht auch zu sagen, okay, warum liegen Frauen auf dem Rücken, während sie gebären, obwohl das absolut unnatürlich ist, weil wenn du stehst oder wenn du hockst, so allein nur mit der Schwerkraft, ist es viel natürlicher und leichter für das Kind rauszukommen, als wenn du liegst so.

Dann bist du es hat einfach nur irgendein König, ein Mann natürlich, damals, weil er wahrscheinlich irgendeinen Fetisch hatte, da bei Geburten zuzuschauen, das entschieden, dass Frauen so gebären sollen, auf dem Rücken, komplett unnatürlich. Und dann eben auch so, was es eben bei der westlichen Medizin auch extrem gibt, ist so dieses Mithelfen, das heißt Einleiten der Geburt, Interfering sozusagen in diesem Natural-Prozess der Geburt.

Und ich habe da extrem viel drüber gelernt. Ich habe diesen Vorbereitungskurs mit meiner Schwester damals auch zusammen gemacht. Und ich habe einfach zum ersten Mal, muss ich sagen, mich damit auseinandergesetzt, weil meine Mutter hatte auch drei Kaiserschnitte. So für uns in unserer, sage ich jetzt einfach mal so, Bloodline oder in den Generationen vor mir war das eben dann dadurch auch normal einfach Kaiserschnitt zu machen.

Und ich habe das gar nicht, also ich, ich die Generation vor mir und auch ich hatte diese Verbindung gar nicht so sehr zu dieser weiblichen Kraft, dass wir seit Jahrzehnten Kinder auf die Welt bringen, dass jeder Mensch nur existiert, weil eine Frau diesen Menschen auf die Welt gebracht hat. Ihr müsst mal drüber nachdenken, das Einzige, was auf dieser Welt gibt, sind Frauen und ihre Kinder.

Mehr gibt es nicht. Und das war so unglaublich krass für mich, mich damit auseinanderzusetzen. Und es hat mich komplett so im Herzen getroffen. Es ging da auch sehr viel um Breathwork. Ich habe euch schon mal gesagt, so Breathwork ist etwas, was mich bis heute wirklich so unglaublich begleitet, was mich unglaublich hält.

Und diese Verbindung mit dem Atmen und auch eben die Verbindung zum Beispiel mit deinem Gewre und deiner Joni. Das heißt auch unter der Geburt, so hier musst du entspannt sein, damit du dich unten öffnen kannst, damit das Kind rauskommen kann. Ganz oft öffnet man sich nicht, weil man nicht loslassen möchte, weil die Mutter irgendwo im Unterbewusstsein das Kind festhält.

Dann ging es eben auch darum, so dieses Birth-Environment zu machen. Das heißt, wo bist du, wo fühlst du dich gut, was hast du für Tours, ob es Gerüche sind oder Meditation oder eben, wie gesagt, so diese Atemtechniken einfach um dich zu grounden. Und diese übermenschliche Erfahrung einer Geburt, weil das muss man dazu sagen, so eine Geburt ist das krasseste, was ein Mensch jemals erleben kann.

Es gibt nichts krasseres. Es gibt natürlich auch keinen krasseren Schmerz. Es ist, also klar, man sagt irgendwie, Verbrennen ist noch schlimmer, ich wurde noch nie verbrannt, aber ich glaube es auch nicht. Deswegen, das ist das krasseste, was man durchmachen kann. Und jede Frau, die ein Kind auf diese Welt bringt, erlebt eine Wiedergeburt.

Weil du wirst als Mutter geboren, du bist nie wieder derselbe Mensch. Und das, was du allein unter der Geburt durchmachst, egal in welcher Form, also egal, wie dein Kind auf die Welt kommt, ob natürlich oder unnatürlich oder was heißt unnatürlich, aber einfach ob so oder so, ob mit oder ohne, also egal wie, du erlebst so oder so eine Wiedergeburt, weil es gibt nichts krasseres, weil du bringst etwas von einer Seelenebene in die 3D-Welt.

Du bist also ein Portal zwischen den Welten. Und auch da haben wir halt in diesem Kurs gelernt, so, du bist nicht hier, du bist nicht mehr unter der Geburt hier. Du kannst keine rationalen Gedanken denken. Jede Frau, die ein Kind bekommen hat, weiß das. Du bist woanders. Und dieses tiefe, tiefe, ich glaube auch Vertrauen, was ich da gelernt habe, hat mir sehr, sehr viel Angst vor der Geburt genommen.

Ich habe mich dadurch einfach sehr gut darauf vorbereitet gefühlt. Ich habe mich einfach sehr wohl gefühlt und einfach sehr verbunden auch mit dem Universum. Und ich würde das jeder Schwangeren empfehlen, diesen Kurs zu machen, weil ich bin fest davon überzeugt, dass dieser Kurs auch ein Grund ist, warum ich hier heute sitzen kann.

Ganz besonders eben Breathwork und dieses Atmen und dieses mit sich selbst verbinden, egal was um mein herum passiert. Und das bedeutet, ich habe mich dann, nachdem ich diesen Kurs gemacht habe, für eine natürliche Geburt entschieden. Und natürliche Geburt hieß für mich gar keine Medikamente. Ich wollte gar nichts.

Ich wollte komplett natürlich über ohne Nibo, ohne alles, einfach komplett natürlich mein Kind bekommen. Und weil ich wusste, dass er Ocean heißen wird, am liebsten auch im Wasser. Und das war meine Vorstellung einer Geburt. Ich habe dann auch da gelernt, dass Krankenhäuser, dadurch, dass sie sehr steril sind und vielleicht diese Verbindung mit Ärzten und etwas angespannterer Stimmung sozusagen oft dafür sorgen, dass Frauen, die in den Wehen sind, die vielleicht zu Hause anfangen, die dann komplett entspannt sind und Flowy mit den Wehen mitgehen, sobald die im Krankenhaus sind, zieht sich alles zu und keine Ahnung, die sind nochmal einen Schritt zurück in der Geburt, als sie eigentlich schon waren,

als sie sich komplett wohlgefühlt haben, weil das Wichtigste ist einfach, dass es der Mutter gut geht. Das zieht sich ja einfach durchs ganze Leben mit Kind, aber eben auch unter der Geburt ist das halt unglaublich wichtig. Und deswegen, ich war zu der Zeit dann bei der Geburt. Ich habe mich entschieden, trotzdem auf jeden Fall in Deutschland mein Kind zu bekommen, weil ich einfach, das ist trotzdem mein erstes Kind gewesen.

Ich wollte unbedingt dieses hundertprozentige Sicherheitsgefühl haben. Und ich wusste, so wenn, dann möchte ich bei deutschen Ärzten sein. Das ist einfach meine Preference gewesen. Und ja, das war mir einfach extrem wichtig, weil ich wollte das eben nicht auf Ibiza machen. Und man, ja, man sagt auch eben so dieser Instinkt der Mutter und dass die Mutter mehr weiß als jeder Arzt und dass die Mutter tief in sich ja einfach immer spüren kann, so was ist los, ob was los ist und so weiter.

Und da sehe ich mich auch so, wenn ich zurückschaue, schon mein erstes Calling war schon einfach zu wissen, ich will das in Deutschland machen. Und gleichzeitig, als wir da damals gewohnt haben, haben wir bei meiner Mutter zu Hause gewohnt. Das war in Schleswig und unser Haus war zwei Minuten von dem Krankenhaus da entfernt.

Und ich wollte einfach, solange es geht, zu Hause bleiben. Also am liebsten wollte ich mein Kind auch zu Hause bekommen. Aber mir war auch bewusst, so wenn irgendwas schiefläuft, weil das lernt man auch eben im Hypno-Birthing, so egal was passiert, es soll genauso sein. Also dieses Surrendering zu deinem Weg, weil eine Geburt ist das Kamischste, was es gibt auf der Welt.

Unsere Geburt, wann wir geboren sind, ich meine sogar die Uhrzeit, die Sekunde ist wichtig. Alles davon ist karmisch hundertprozentig vorgeschrieben. Der Weg, wie du auf diese Welt kommst, ist vorbestimmt. Und der Weg, wie dein Kind auf diese Welt kommt, ist vorbestimmt. Egal, ob es so ist, wie du es dir vorstellst oder nicht, weil wir sind niemals größer als das Universum.

Und ich habe, wie gesagt, mich entschieden, das eben zu Hause so zu machen, weil ich wollte einfach in dieser Entspannungszone sein. Ich wollte einfach diese Security haben. Und das war eben meine Vorstellung. Und wie gesagt, meine Schwangerschaft war komplett komplikationsfrei und wunderbar. Und um das aber zu Hause zu machen, muss das Kind in den ersten, ich glaube, 14 Tagen oder zwölf Tage, ich weiß es nicht mehr, da kommen.

Also es darf nicht über zwölf Tage überfällig sein oder so, ich weiß nicht mehr genau. Auf jeden Fall ist Ocean nicht gekommen. Und am 11.01. war sein Stichtag. Und er ist die ganze Zeit nicht gekommen und ich wollte natürlich eben auch nicht interferieren. Das heißt, ich wollte nicht einleiten. Ich habe mich immer gegen eine Einleitung entschieden.

Ich habe mich immer gegen alles entschieden, weil eben auch noch alles super war. Aber ich habe gewusst, okay, wenn er nicht in dieser Zeit kommt, dann kann ich das eh nicht so machen, wie ich es mir eigentlich vorgestellt hatte. Und ich hatte irgendwo so ein bisschen vielleicht diesen Druck und dann gingen meine Wehen irgendwann los.

Und instantly waren sie alle zwei Minuten. Und ich war so voll verwirrt, weil auch wie ich es gelernt hatte, war es halt so, man bekommt eine Wehe, dann vergeht eine Stunde oder zwei und dann bekommt man noch eine Wehe. Manchmal dauert es ja Tage, manchmal dauert es eine Woche, also von der ersten Wehe, bis das Kind da ist.

Und ich wusste auch gerade beim ersten Kind, das dauert alles und das wird alles wahrscheinlich voll lange dauern und so weiter. Und ich habe dann eben diese Wehen bekommen und war so voll verwirrt, weil ich sie alle zwei Minuten, ich habe sie halt getimedt und ich habe sie alle zwei Minuten bekommen.

Sie waren sehr extrem. Und ich habe dann die Hebarme kam dann und ich war halt ganz viel auch in der Badewanne und so weiter. Und die Hebarme kam und sie hat halt auch gesagt, und das darf sie auf gar keinen Fall, aber sie hat auch gesagt, so morgen früh ist er da, weil es eben alles so schnell ging und es war so, man hatte das Gefühl, ich bin schon voll drin, es geht schon voll los.

Und ich habe dann diese Nacht, die komplette Nacht hatte ich wehen, alle paar Minuten. Ich war unten, ich bin durchs Haus gelaufen, ich hatte einfach die ganze Zeit wehen. Und dann am nächsten Morgen bin ich dann nochmal zum Arzt gefahren, weil der Arzt ist auch ein Freund von unserer Familie. Also ich war die ganze Zeit so in krasser, ärztlicher Betreuung auch.

Und der hat dann auch nochmal nachgeschaut und gesagt, ja, du hast auf jeden Fall regelmäßig Wehen, aber es ist noch nichts passiert. Und das war dann schon irgendwie ein Tag, war schon vergangen, ein Tag, eine Nacht. Und nichts passiert heißt, ich war noch keinen, ich glaube, einen halben Zentimeter geöffnet oder so.

Und ich war so, hä, ich dachte, er kommt jetzt schon und ist jetzt schon da und ich habe das überhaupt nicht verstanden, aber ich war halt auch schon sehr müde, so muss man sagen, weil natürlich, man, das ist das Anstrengste, was du jemals machen wirst in deinem Leben. Und dann bin ich wieder nach Hause, dann wurden die Abstände so ein bisschen kürzer, also länger wieder und ich konnte so ein bisschen mehr wieder ankommen.

Und das war Mittwoch. Also Mittwoch fingen die Wehen bei mir an. Dann Donnerstag den ganzen Tag und dann Freitag auch den ganzen Tag. Also ich war drei Tage komplett in den Wehen und es hat sich ungefähr gar nichts getan. Und dann bin ich wieder zum Arzt gegangen und dann hat er gesagt, also du hast wirklich, du bist die ganze Zeit in den Wehen, es ist sehr anstrengend, aber dein Fruchtwasser ist noch nicht geplatzt und deswegen gehen deine Wehen sozusagen die ganze Zeit gegen dieses Wasser, aber nicht gegen das Kind.

Das heißt, er rutscht sozusagen nicht runter. Das heißt, eigentlich müssen wir das Fruchtwasser jetzt öffnen. Und ich habe schon so gedacht, boah, weiß ich jetzt nicht, weil für mich war das zwar, es war zwar kein Einleiten, aber es war irgendwo dieses Interfering. Und worum es beim Hypno-Birthing eben ging, ist so dieses, sobald du einmal eingreifst in eine Geburt, ist sie nicht mehr natürlich in dem Sinne.

Und dadurch weißt du nicht mehr, was passieren wird. Also du weißt nie, was passieren wird in einer Geburt. Es ist immer eine Blackbox. Du kannst es nie, nie, nie wissen, egal was du machst. Aber trotzdem hat sich das für mich so ein bisschen, also es hat sich nicht hundertprozentig gut angefühlt. Das weiß ich einfach jetzt so im Nachhinein umso mehr.

Aber gleichzeitig war ich drei Tage in den Wenig vermüde. Ich wollte einfach mein Kind haben. Ich dachte, es wäre schon fünfmal da gewesen und ich konnte auch nicht mehr. Und ich habe dann einfach, also da konnte ich schon nicht mehr, okay. Und ich habe dann einfach gedacht, so, okay, ich mach das jetzt einfach.

Und sobald ich das gemacht habe, war ich so, ah, okay, das sind Wehen. Also ich war schon wirklich, ich muss, ich war wirklich schon am Ende nach diesen drei Tagen Wehen, ohne Betäubung, ohne irgendwas, ohne Medikamente, einfach komplett raw, da diese Wehen gehabt. Aber sobald dieses Wasser geplatzt war, habe ich so gemerkt, wie er so runtergefallen ist.

Und dieser Schmerz war unglaublich. Und ich war, okay, jetzt geht es richtig, richtig los. Und dann fing es an, dass ich halt einfach diese unglaublich starken Wehen hatte. Und ich habe die ganze Zeit geatmet, okay. Ich habe die gar nicht, ich weiß bis heute noch diese Atmung, ich benutze sie auch noch, bis heute ist vier, acht Atmungen, also vier Sekunden rein, acht Sekunden raus, vier rein, acht raus.

Ich habe die ganze Zeit so geatmet und ich hatte von dem Vater von Ocean die Hände in der Hand und wir haben uns einfach nur angeschaut. Ich war wie in so einem Tunnel und Haben zusammen geatmet und er hat mich immer wieder so dazu gebracht, so zu atmen. Und irgendwann hat er dann auch gesagt: So, jetzt atme und atme.

Und irgendwann war der Schmerz so krank, dass ich nur noch angeschrien habe und gesagt habe, sag mir nichts und so, weil ich war einfach so unglaublich im Schmerz. Ich muss sagen, so das hat sich angefühlt wie Sterben. Das war das Sterben für mich. Diese Schmerzen waren so unglaublich stark. Und für mich war das eben auch so ein bisschen, also es war so schwierig für mich, weil dadurch, dass meine Mutter kein Kind bekommen hat, auf diese natürliche Art und Weise, hatte sie halt auch nie wirklich Wehen.

Und sie konnte mich irgendwo auch nicht, also ich weiß nicht, sie war so meine einzige Bezugsperson, so die Kinder bekommen hatte, weil ich irgendwie auch die Erste war in meinem Freundeskreis. Und ich wusste ja nicht so, wie sich wen anfühlen. Und ich wusste nicht, was jetzt normal ist und was nicht.

Und dadurch, dass ich eben schon drei Tage diese Wehen hatte, hatte ich mich irgendwie an diesen Schmerz gewöhnt. Und ich wusste einfach nicht, wie sich wen anfühlen. Und deswegen dachte ich, dass dieser Schmerz halt normal ist. Aber ich weiß halt, dass es nicht war, jetzt im Nachhinein. Aber ich wusste das halt da nicht.

Und ich habe so, ich habe einfach das Gefühl gehabt, so ich sterbe gerade. Also wirklich, ich sterbe gerade. Und ich hab, ich war nicht mehr hier. So, ich war einfach nicht mehr hier. So, ich war nicht hier. Ich war woanders und mein Körper war einfach nur noch so ein, ich kann das nicht beschreiben.

Jede Mutter weiß es wahrscheinlich, aber es ist einfach so ein unglaublicher Schmerz. Und ich habe aber gleichzeitig die ganze Zeit auch so gedacht: so, ich mache das hier nicht nur für mich, sondern auch so für meine Schwestern und für diese Generation von Frauen. So für mich war diese natürliche Geburt irgendwo auch so eine Heilung in unserer Linie, weil wir halt auch sehr viel Schmerz gerade mit unserem Room Space so tragen.

Und deswegen war das für mich einfach so eine Intention, war einfach, meine Intention war einfach so tiefe Heilung. Und irgendwann halt ging es los, dass ich meine Hebamme so gefragt habe, so okay, wie viel Zentimeter, also sie hat mir dann gesagt, wie viel Zentimeter und ich war dann irgendwie erst bei vier Zentimetern oder so und ich war so, oh mein Gott, ich bin jetzt schon fertig, so, ich bin jetzt schon durch eigentlich.

Ich kann jetzt schon nicht mehr, aber ich mache jetzt weiter. Und ich habe eigentlich, und das sage ich so, weil dieser Instinkt, den ich hatte eigentlich, den habe ich nicht wirklich beachtet, weil ich dachte halt, das ist normal. Ich dachte halt, das ist ein normaler Schmerz und so soll sich das anfühlen.

Und ich habe eigentlich schon bei vier Zentimetern gedacht, so ich kann nicht mehr. Aber ich habe es dann einfach so durchgezogen oder einfach so gemacht, weil ich dann auch, ich bin halt auch so, ich habe mir das so in den Kopf gesetzt. Und für mich war das, ich habe meine Vision und meinen Plan, wie mein Kind auf die Welt kommt, so klar gesehen.

So, ich wollte, dass er rauskommt und dass ich nicht mal die Nabisch nur durchschneide, weil ich halt gelernt habe, wie schlecht es eigentlich ist, wenn du die sofort durchschneidest und so, ich wollte ihn sofort auf mich rauflegen. Weil ich wollte ihn einfach sofort auf mir drauf haben und diese Verbindung so haben.

Ich wollte nicht mal, dass die ihn abwaschen. Ich wollte ihn komplett so da haben und wirklich so diese Momente einfach zusammenhaben und die Natürlichkeit so da drin und lange, lange warten, bevor ich irgendwas durchschneide oder bevor ich irgendwie ihn abwasche. Ich wollte ihn sofort anlegen zum Stillen und so.

Ich hatte einfach eine sehr klare Vision von meiner Geburt. Und das ist so ein bisschen dieses Ding, so, wo ich immer so höre auch, oder wo viele Menschen ja so fragen, warum passieren schlechte Sachen guten Menschen oder warum passieren so schlimme Sachen oder warum kann so, du machst einen Plan, aber das Universum lacht.

Du hast eine Vision vielleicht für etwas, aber du bist nie größer als das Universum. Und der Plan, der für dich geschrieben steht oder für euch, ist etwas, worüber du keine Kontrolle hast. Und das habe ich einfach auf so eine harte Art und Weise gelernt, weil ich dachte, auch so, wenn ich mir einfach es genauso vorstelle, wird es ja genauso werden.

Aber das Surrendern in einer Geburt und dieses Surrendern, dieses Loslassen, dieses Thema, was mich mein Leben lang verfolgt hat. Alle, die heute Zorhören, wissen, wie groß dieses Thema Loslassen für mich einfach mein Leben lang war. Und es fiel mir einfach sehr, sehr schwer, von dieser Version auch meiner Geburt im ersten Mort loszulassen.

Deswegen habe ich einfach weitergemacht und dachte so, okay, es wird genau so werden. Und wie gesagt, so, ich war einfach die ganze Zeit da drin und vier Zentimeter sind irgendwie dann gewesen und ich habe einfach immer weitergemacht, obwohl ich eigentlich schon so wusste, es geht nicht und so. Und dann habe ich einfach immer nur geschrien: so, wie viel, wie viel.

Und ich wollte einfach jede zwei Sekunden wissen, wie viele Zentimeter ich habe, weil ich das Gefühl hatte, so, ich kann halt nicht mehr. Und dann werden natürlich auch die ganze Zeit so die Töne gemessen. Also du wirst die ganze Zeit halt kontrolliert, ne? Und es war alles gut. Und ich hatte einfach das Gefühl, so, okay, das ist jetzt einfach so, wie es sein soll.

Und dann irgendwann nach gefühlt Stunden, Jahren, keine Ahnung, man hat halt auch kein Zeitgefühl mehr, so sagt sie dann zu mir, ich bin jetzt bei sieben Zentimetern. Und ich wollte halt bei meinem Geburtsplan war halt, dass bei 8 cm meine Familie kommt, weil ich wollte, dass die da sind, besonders eben einfach meine Schwestern, dass sie einfach eine positive Erfahrung von der Geburt haben.

Gerade weil ich auch mit meiner Einschwester die Geburtsvorbereitung gemacht habe. So war das einfach so mein Mensch, den ich auch da haben wollte, so neben dem Vater. Und ich war einfach, ja, ich wollte, dass die da halt kommen. Die sind dann irgendwie angerufen worden, ich weiß davon nichts. Ich weiß nichts mehr, weil ich war nicht mehr hier und ich habe nicht gemerkt, dass die reingekommen sind.

Ich habe die nicht gesehen, ich habe vielleicht deren Energie irgendwo so gespürt, aber ich habe nichts mehr gesehen. Ich war einfach in einem Tunnel voll Schmerz. Und ich kann sagen, da in diesem Pool, in diesem Haus, bin ich wirklich eigentlich gestorben. Das ist das, was sich am meisten anfühlt wie sterben, weil dieser, wie ich dachte, wie sterben, ist auch so dieser Schmerz, wovor man so Angst hat irgendwie.

Wenn man so denkt, man stirbt, ist es so schlimm. Und das war einfach nur schlimm. So, das war einfach nur schlimm. Und dann irgendwann kommt dieser Moment und ich wusste auch so, kurz bevor das Kind kommt, kann die Mutter nicht mehr. Also dann sagt die Mutter, ich will abbrechen. Keine Ahnung, ich kann nicht mehr.

Es muss jetzt aufhören und so. Und das habe ich so tief in meinem Kopf gehabt, dass ich eben auch dachte, okay, wenn dieser Moment kommt, dann heißt es erst gleich da. Und dieser Moment kam, wie gesagt, eigentlich schon bei 4 cm. Aber dann, weil als meine Familie dann irgendwann da war, also dieses 7, 8 cm da war ich so, jetzt kann ich nicht mehr.

Jetzt kann ich nicht mehr. Und ich habe einfach nur geschrien, so ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr. Und ich weiß, so ich habe einfach innerlich gehört, so ich sterbe gerade, ich kann nicht mehr. Und hat sie nochmal nachgeschaut, dann war ich bei 9 cm. Bei zehn Zentimetern kommt das Kind.

Das heißt, ich hab's eigentlich geschafft, weißt du, ich meine. So, ich habe eigentlich alles geschafft. Und ich hätte nie aufgehört. Egal auch, wenn ich dachte, dieser Schmerz ist nicht normal, dieser Schmerz bringt mich gerade um. So, ich komme nie wieder hier raus, weil das so doll weh tut. So, ich hätte niemals aufgehört.

Weil, wie gesagt, ich so mein Mindset so darauf hatte. Und instinktiv aber die ganze Zeit war ich schon so, es ist alles nicht richtig. Und dann bei neun Zentimetern macht auf einmal Ocean ein Herzton anders. Und ich weiß nicht mehr, ob es zu schnell oder zu langsam, aber irgendwas war mit ihm. Und die hebt gesagt, wir müssen sofort ins Krankenhaus.

Also es war auch von 0 auf 100. Es war nicht, wir gucken erstmal, weil in der Vorbereitung war das auch so, ja, wenn irgendwas ist, schauen wir erstmal. Nee, es war sofort. Und ab dem Moment, wo sie das gesagt hat, war so eine Erleichterung in mir. Und das ist ja krass, weil ich meine, eigentlich habe ich gerade die Info bekommen, jetzt irgendwas stimmt mit meinem Kind nicht, aber ich habe instinktiv nicht eine Sekunde gedacht, jetzt gerade ist was mit ihm falsch.

Ich habe einfach nur eine Erleichterung gespürt und gewusst, so sofort Kaiserschnitt. Sofort. Und ab diesem Moment habe ich geschrien und einfach nur gesagt, Kaiserschnitt, Kaiserschnitt, Kaiserschnitt. Und das Krasseste daran ist, dass ich zwei Tage vorher, bevor meine Wehen angefangen haben, im Bett zu Oceans Vater gesagt habe, irgendwie habe ich so ein Bauchgefühl, dass er per Kaiserschnitt auf die Welt kommt.

Und dann hat er so gesagt, nein, du hast dir das so. Und ich war so, nein, nein. Und ich habe das wirklich wieder komplett, komplett weggeschubst, weil ich war so, was soll das jetzt? Das sind einfach diese Ängste vor der Geburt und so, aber ich habe das gesagt. Und das war dann in diesem Moment, wo die gesagt hat, mit ihm stimmt was nicht, so, also dieser Herzton ist falsch, war das so sofort, sofort Kaiserschnitt.

Und die waren dann auch so, ja, aber in meinem Geburtsplan war halt auch so, auch wenn ich das sage und so, ich will es auf natürlich, egal was ich sage, ich will es natürlich machen, so das hatte ich mir halt vorgenommen. Und plötzlich bin ich von natürlich zu Kaiserschnitt, nicht zu, wir machen jetzt im Krankenhaus weiter, vielleicht mit einer PDA oder so, obwohl es eh schon zu spät war für eine PDA bei 9 cm, aber ich war einfach so, ich war einfach so sicher, dass sofort ich aufgeschnitten werden muss.

Und dann bin ich mit 9 cm, ich weiß wirklich nicht, bis heute nicht, wie das geht. Das zeigt mir einfach nur, dass Frauen einfach absolut übermenschlich sind, so aus diesem Pool in den Krankenwagen gelaufen. Wir haben sofort einen Krankenwagen gerufen, damit wir noch schneller da sind. Und wie gesagt, es hat zwei Minuten gedauert und dann waren wir da.

Sobald ich im Krankenwagen war, war mit ihm wieder alles gut. Seine Herzsachen waren alle wieder normal. Ich weiß jetzt heute, dass dieser Herzton und somit einfach Ocean hat in diesem Moment mein Leben gerettet. Weil, wenn mit ihm nichts falsch gewesen wäre, hätte ich niemals diese Geburt ins Krankenhaus verlegt.

Ich wäre niemals gegangen, weil ich war ja schon bei neun Zentimetern. Das heißt, ich war ja schon fertig. Dann kommen wir da an. Ich habe dann auch im Krankenwagen, also ich muss euch, ich erinnere mich daran nicht. Ich weiß nicht, wie ich da hingegangen bin. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich im Krankenwagen nur geschrien habe, so gebt mir irgendwas, um diesen Schmerz aufzuhören, weil ich sterbe gerade und ihr müsst es aufhalten.

Ich habe nur geschrien, nur geschrien in diesen Kreis da rein. Und dann haben die irgendwie gesagt, so ja, jetzt wir können jetzt erst nochmal schauen. Ich suche gar nichts. Kaiserschnitt, Kaiserschnitt, Kaiserschnitt. Dann habe ich zu Kevin gesagt, weil wir hatten vorher auch so diesen Plan gemacht, so wenn ich was sage vor den Ärzten und die mir nicht zuhören oder so, du musst dafür sorgen, dass ich bekomme, was ich will, weil manchmal machen sie ja dann so ihren Weg.

Und gerade weil ich das ja mit denen nicht geplant hatte, das war nicht meine Hebamme und so weiter und so fort. Deswegen, ich war so, sag denen sofort einen Kaiserschnitt. Und dann ist er halt extra auch so dahin und hat gesagt, so, sie will das alles nicht, sie will sofort einen Kaiserschnitt und so.

Und trotzdem waren alle aber noch so auch die Hebamme, war so, bist du sicher, bist du sicher, weil du wolltest es doch unbedingt so, shut up, so lass mich und mach das. Und dann haben sie gesagt, okay, genau, dann haben sie nämlich gesagt, bei mir ist irgendeine Entzündung. Was natürlich, wenn du eine Entzündung hast, so die kann jederzeit kommen, davor, danach kann schon vorher da gewesen, währenddessen passiert sein.

Das weiß man halt nicht, wann die kommt und so. Oder wie die kommt. Aber natürlich, wenn etwas entzündet ist, ist es nicht ganz richtig. Und der Schmerz dadurch ist natürlich ein anderer, als wenn jetzt es nicht entzündet ist. Das heißt, ich habe auch so verstanden, also ich habe in dem Moment eh noch nichts verstanden, aber jetzt im Nachhinein weiß ich auch deswegen, war dieser Schmerz so schlimm.

Aber auf jeden Fall haben sie das gesagt und dann haben sie halt gesagt, aber es ist jetzt kein Notfall. Deswegen, wenn sie jetzt einen Kaiserschnitt wollen, können wir einen machen, aber es ist kein Notkaiserschnitt. Das heißt, ich bin wach. Und ich war so super, noch besser und so. Aber trotzdem war es natürlich dringlich, weil ich war schon bei 9 cm.

Ich meine, das Kind, also es ist schon natürlich klar, dass es jetzt schneller gehen muss und so weiter. Und ich werde dann da reingebracht und haben die mir erstmal so einen Wehnstopper gegeben. Weil ich nur geschrien habe, ich habe nur geschrieben, der Schmerz muss sofort aufhören, weil ich kann nicht mehr und so.

Dann haben sie mir einen Wehnstopper gegeben und in dem Moment war für mich alles gut. Ab diesem Moment, wo dieser Schmerz nicht mehr da war, war ich einfach nur alles gut. Jetzt habe ich es geschafft, jetzt ist alles gut. Das war das größte High meines Lebens. Das war das Krasseste, was ich hier erlebt habe, als dieser Schmerz nicht mehr da war.

Und dann, ich hatte dann trotzdem noch Ven, weil ich bin unter 9 cm, so natürlich kannst du die Ven nicht mehr ganz aufhalten. Aber das war kein Vergleich, das war nicht mal eine Sekunde ein Vergleich, deswegen war einfach nur so, ab jetzt ist alles gut. Ab jetzt ist alles gut. Und dann musste ich mich hinsetzen, dann habe ich die PDA bekommen, weil ich, oder diese Riesenspritze da, die irgendwie so groß ist in meinen Rücken rein.

Und ich habe die ganze Zeit nur geatmet. Die ganze Zeit 4-8. Weil dann, als der Schmerz nicht mehr so schlimm war, konnte ich wieder atmen. Und ich habe einfach nur die ganze Zeit geatmet und ich weiß noch, dass diese Ärztin meinte: so, das war crazy, wie ich diese PDA genommen habe. Aber für mich war das so, das war ein Mückenstich.

Das war ein Mückenstich, weil pff, also dieser, also, nee, nee. Und dann, bevor wir in OP reingehen, kriegt man irgendwie halt dieses Sticker hier so rauf, so für EKG oder ich weiß nicht, für was oder für Herztöne und so weiter. Und ich frage die noch so, weil ich wusste, dass man das kriegt und ich wollte ihn ja, zumindest auch wenn jetzt alles anders läuft, als ich es mir vorgestellt habe, weil ich wollte eine Unmedicated Birth, plötzlich liege ich hier, habe gerade zehn Spritzen bekommen, wen stopper, also es ist eh schon alles komplett anders.

Und ich habe dem aber auch surrendert, weil ich auch wusste, egal wie eben die Geburt läuft, sie soll so sein. Und ich werde niemals, also ich bin nicht größer als das, was passiert. Deswegen natürlich so habe ich das einfach akzeptiert und embraced und war einfach so, okay, es ist alles so wie es ist und so, aber bitte könnt ihr diese Teile auf meinen Rücken machen, statt hier vorne hin, weil ich will ihn sofort auf meine Brust legen.

Und dann haben die so gesagt, so, nee, das geht nicht, weil das ist hier jetzt nicht der Vibe, so das ist jetzt schon trotzdem noch eher der Notsituation, ne? Also, um es so nett irgendwie zu sagen. Und ich meine, ich kann euch nur sagen, was ich noch weiß, aber ich weiß natürlich auch nicht mehr alles, weil ich eben, wie gesagt, nicht mehr auf dieser Welt war.

Und dann gehen wir da so rein und ich denke mir schon, das fand ich irgendwie fast schlimm, so, weil irgendwie war das für mich so, heißt das jetzt? Heißt das jetzt so, dass ich ihn nicht sofort auf mich rauf bekomme. Also das fand ich irgendwie, das war mein größtes Problem irgendwie. Und dann gehen wir so in OP und dazu muss ich sagen, ich hatte die ganze Zeit, außer diese kurze Sekunde im Krankenwagen, wo er vorne sitzen musste, die ganze Zeit die Hand von dem Vater von meinem Kind in der Hand.

Also ich habe mich die ganze Zeit nicht alleine gefühlt. Ich hatte die ganze Zeit diese Hand. Und auch dann beim Kaiserschnitt, dann hast du ja diesen Vorhang, du siehst ja gar nicht, was passiert und so. Und dann lag ich da so und war irgendwie so, okay, dann ist das jetzt wie bei meiner Mutter. Und irgendwie habe ich dann voll auch, ich habe voll den Frieden einfach nur verspürt.

Ich habe weitergeatmet. Ich war, ich war so fein, weil ich wusste, auch so, jetzt ist alles gut und jetzt holen wir den einfach bei Kaiserschnitt raus und dann ist es jetzt anders gelaufen, aber ich habe es versucht und ich war bei neun Zentimetern und eigentlich habe ich es geschafft und eigentlich ist alles okay und so.

Und dann, ähm, und dann sagen die halt so, ah und ich sehe natürlich auch nichts und so. Ich denke halt so irgendwie so, dauert es jetzt gerade so länger irgendwie, wenn eigentlich. Wie schwer kann es sein, jetzt den Bauch aufzuschneiden und irgendwie das Kind rauszuholen und so? Und dann irgendwann sagen die so, ja, und was ist jetzt und so?

Dann sagen die halt einfach so. Sagen die halt einfach so, ja. Das könnte schon raus.

Das könnte schon raus. Jeder schreit. Also jeder weiß so. Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass dein Kind nicht schreit. Ich habe nichts gehört. Ich habe nicht mehr mitbekommen, so wie mein Kind rausgeholt wird. Das war einfach in dem Moment so schlimm. Und das ist eben auch so, dieses vom Kaiserschnitt so.

Es passiert halt so plötzlich. So, du hast nicht diese Erfahrung, sodass es da durchkommt und du, dein Kopf kann das gar nicht verarbeiten. So, du hast halt zehn Monate dieses Kind in dir. Und dieser Prozess, wie es rauskommt, dann irgendwie nicht mehr mitzubekommen. Das war so weird. Und das Schlimmste war einfach so, dass ich nichts gehört habe und ich bin innerlich auf einmal in so eine Panik ausgebrochen, weil ich wusste so, dass das einfach, ich wusste einfach, dass es ein richtig schlechtes Zeichen ist und ich kam gar nicht klar.

So, und dann habe ich einfach, irgendwann habe ich so ein Geräusch gehört und habe so zu Kevin gesagt, so war er das?

Und so. Und dann meinte er so, ja, ja, das war er. Im Nachhinein weiß ich, dass er gelogen hat. Also er hat es mit Absicht gesagt, um mich zu beruhigen. Das war nicht Ocean. Aber sobald er das gesagt hat, konnte ich halt irgendwie wieder klarkommen, weil ich bin halt durchgedreht vorher. Und dann war ich so, okay, okay, okay, mein Kind lebt, mein Kind atmet.

Es ist alles gut, es ist alles gut. Und dann vergeht halt irgendwie voll viel Zeit auch so. Und die Ärzte sind halt immer noch so, aber im Bauch so am Mache und irgendwie vergeht so viel Zeit. Und ich habe immer noch nicht Ocean gesehen und ich wollte ihn ja hier haben. So, ich wollte ihn hier haben.

Und irgendwann kommt dann so eine Schwester raus und hält halt so Ocean in der Hand und der war so komplett eingepackt, so in ganz vielen Sachen und Decken und so einer Mütze. Also man hat wirklich nur sich. Irgendwie seine Augen, so sein kleines Gesicht gesehen und es war so ganz fremd, weil es war nicht mal natürlich, so ich habe ihn nicht mal nackt gesehen, so ich habe ihn einfach so schon angezogen.

Wir hatten mein Kind schon angezogen. Ich wollte ihn ja nicht mehr abwischen und so, ich wollte.

Ich wollte es so anders. Es war so schwer für mich. Und ich habe ihn dann so gesehen und die haben ihn so, geil, und ich wollte ihn so hier rauf und die meinten, das geht nicht, weil er hatte Anfangsschwierigkeiten, weil er nicht seine Temperatur halten konnte oder irgendwie so. Und ich habe halt gesagt, so ja, weil er hier hin muss.

Weil er hier drauf liegen muss. Und das braucht er halt. So, ich kriege jetzt schon wieder ein Fieber, wenn ich darüber nachdenke. Aber mein Körper, ich wusste einfach so instinktiv, dass er hier hin soll, aber das ging halt nicht. Und dann habe ich einfach nur diese kleinen Augen gesehen. Und es sind ja dieselben Augen, die er jetzt noch hat.

So klar, die Farbe ändert sich, aber diese Seele, diese Augen.

Das sind das Einzige, das ist für immer in meinem Kopf so eingebrannt. Und dann hat die ihn mir hier so hingehalten. Und ich habe einfach gesagt, so geht es gleich. Und ich dachte das Seele gleich. Okay. Ich war weil. Ich bin zu meinem Kind.

Und dann halte ich aber noch die ganze Zeit diese Hand. Weil er doch die ganze Zeit irgendwie bei mir geblieben ist und es einfach alles irgendwie gedauert hat. Ich wusste ja auch nicht. Keine Ahnung. Aber im Endeffekt dachte ich auch so, es ist egal. Also ich habe in dem Moment einfach nur gedacht, alles ist gut.

Auch wenn jetzt gerade alles anders ist, als ich es dachte, mein Kind ist gesund, mein Kind lebt. Anfangsschwierigkeiten klangen für mich auch so, ja, okay, ist halt der Anfang, sobald ich wusste, sobald er hier liegt, ist alles gut. Macht euch keine Sorgen und so. Ich komme ja gleich und alles ist gut.

Und dann sagen, also ich habe mich ja auch, weil ich mich ja auch einfach so gut gefühlt habe, weil dieser Schmerz war weg. Das heißt, für mich, ich war im Paradies. Ich war einfach im Paradies. Mein Kind ist da, ich habe keinen Schmerz. Es gab für mich nichts Besseres. Und dann sagen die Ärzte irgendwann so zu Kevin, dass er jetzt raus muss.

Weil ich Komplikationen habe. Und ich war so, hä? Ich? So, das habe ich zwar für mich voll random. Ich war so, ich, mir geht's voll gut, Leute. Glaub mir, also mir geht's richtig gut. Alles ist super und so. Und ich sage noch so zu ihm, ich habe noch so zu ihm gesagt, ich habe mich so angeguckt und meinte, es ist alles gut, mir geht es gut und so.

Und dann musste er raus und die haben halt zu ihm gesagt, also, da wird es ein größeres Problem irgendwie. Und die haben mir dann eben noch nicht so wirklich Infos irgendwie gegeben in dem Moment. Und ich lag dann da so und ich habe so krank gezittert, weil das ist ganz normal, so nach der Geburt. Das ist halt, also eh war das alles so traumatisch, ne?

Aber dann auch eben nach dieser Geburt dieses Trauma auch für den Körper, dass dein Kind plötzlich nicht mehr in dem Bauch ist. Und auch dieses so, ich habe diesen Prozess ja gemacht und dann plötzlich wird es einfach aufgeschnitten, obwohl das Kind eben auch schon so weit unten ist. Also ein Kaiserschnitt bei neun Zentimetern ist halt auch nicht ganz normal so.

Und es war einfach alles total krank, so. Aber für mich, ich hatte dieses Zittern und ich dachte dann irgendwie, das Zittern sind die Komplikationen. Und ich kam zu dieses Zittern von meinem Autounfall, wo ich fast gestorben bin. Wo dann danach dein Körper einfach, das ist halt wieder diesen Stress abbaut von diesem krassen Trauma.

Und ich habe einfach nur so mega gezittert und ich dachte so, fuck, vielleicht können die deswegen nicht richtig nähen und vielleicht sind das die Komplikationen. Und dann habe ich einfach nur wieder die ganze Zeit geatmet. Ich habe nur geatmet. Ich bin in einem kompletten Tunnel. Ich hatte keine Hand mehr.

Ich war komplett alleine. Ich habe nur noch geatmet und ich habe nur noch das versucht zu kontrollieren, was ich noch irgendwie kontrollieren konnte. Und dann haben die so einen Riesenlaubbläser, also es sah aus wie so ein Riesenlaubgebläse, so neben mich getan, wo so heiße Luft die ganze Zeit rauskam um mich, so weiß ich nicht, weil ich halt so gezittert habe und so.

Und dann irgendwann, ich habe ja auch kein Zeitgefühl, aber ich bin einfach ja immer noch wach. Weil die haben mich halt nicht zum Schlaf gebracht. Das heißt, ich bin wach, mein Kind ist schon raus, es ist jetzt keine Geburt mehr. Ich bin jetzt gerade wach in einem OP bei Komplikationen. So, weil gerade ist ja was los.

Und ich wusste ja nicht mal richtig, was. Und am Anfang waren in diesem Raum zwei Ärztinnen. Und irgendwann merke ich halt so, dass die Stimmung in diesem OP richtig ernst wird. Und ich spreche keinen Arzt, so keine Ahnung, was die sagen, aber ich weiß, hier ist gerade echt ein Problem. Und ich liege da wach.

Ich weiß nicht, ob ihr diesen Meme kennt, aber so this year felt like being alive during surgery oder awake during surgery. So, das war ich. Ich war einfach wach. Und ich sehe nicht, was passiert, aber ich höre diese Piepgeräte, ich höre, wie Ärzte miteinander rumschreien, wie es irgendein Problem gibt.

Und plötzlich sehe ich einfach nur so, wie hier noch eine Nadel reingemacht wird, hier noch eine Nadel reingemacht wird, da noch und da noch. Und mit mir redet keiner mehr, weil ich bin dann von Mensch irgendwie ja zu, die waren ja plötzlich im OP, die waren ja ja dann plötzlich ging es darum, okay, irgendwann haben sie es halt verstanden, so, es geht hier gerade darum, mein Leben zu retten.

Und da können sie nicht mehr mit dir schnacken, so, da können sie nicht mehr mit dir reden, vielleicht, sondern die konzentrieren sich halt auf das Problem. Aber ich lag da wach und denke mir so, warum redet keiner mit mir? Warum guckt mich keiner an und warum hält niemand meine Hand fest?

Und ich habe die ganze Zeit in meinem Kopf nur diesen Satz gehabt, weil der letzte Satz, den der Vater von Ocean so zu mir gesagt hat, war so, gleich kommst du und dann kuscheln wir uns alle drei ein.

Und es war so in meinem Kopf, so, dass ich einfach die ganze Zeit nur so dachte, okay, egal was jetzt gerade passiert, ich komme hier eh raus und gleich kuschel ich mit meinem Kind. So gleich habe ich mein Kind. So gleich habe ich mein Kind. Und daran habe ich einfach die ganze Zeit gedacht, aber ich habe halt einfach gemerkt, so gerade ist sie ein wirklich großes Problem.

Und es geht hier gerade richtig darum, dass ich hier vielleicht nicht mehr rauskomme. Und ich dachte dann auch so, warum bringt die mich nicht zum Schlaf? Aber ich habe dann auch gecheckt, so, also ich, wie gesagt, ich spreche keinen Arzt, aber die haben dann gesagt, so, die können mich nicht, ich weiß nicht, wie sie es genannt haben, aber wir können das und das nicht, weil ich zu schwach war.

Also ich konnte nicht mehr in Narkose gehen in dem Moment, weil meine ganzen Werte so schlecht waren, dass wenn sie mich jetzt in Narkose legen, ich vielleicht nicht überlebe. Das heißt, ich musste wach bleiben. Das heißt, ich liege da und höre alles. Und plötzlich sind in diesem Raum auch nicht mehr nur zwei Ärzte, sondern erst vier, dann sechs, dann zehn.

Und es sind einfach nur überall diese Köpfe so um mich herum und alle sind da so abreden am Rumschreien auch und so.

Und wie gesagt, ich kriege die ganze Zeit nur Spritzen, Infusionen. Ich sehe nur, wie dieses eine Ding runtergeht. Ich sehe so Blut, Bluttransfusion, ich verliere zu viel Blut. Ich habe drei Infusionen, drei Blutdinger bekommen. Irgendwann checke ich so, okay, ich verblute gerade. Ach so, das ist das Problem.

Okay, krass. Und so. Ich kann euch nicht mal mehr sagen, wie ich das so gecheckt habe. Man checkt es ja, man ist ja da. Und dann denke ich sogar noch kurz so, denke ich so, eigentlich musste ich Loki lachen gerade, weil ich wollte eine Geburt ohne ein einzig Parazitamol. Und jetzt liege ich gerade hier, bekomme jede zwei Sekunden durch meine ganzen Adern irgendwelche Medikamente gespritzt.

Ich habe ja, ich habe, ich war, ich habe ja jedes Medikament bekommen, was es irgendwie gibt, oder? Und Zeit existiert natürlich nicht, aber ich weiß einfach, ich bin seit Stunden da. Im Nachhinein weiß ich auch, wie viele Stunden ich war. Sechs Stunden wach im OP. Sechs Stunden war ich einfach wach im OP.

Dann irgendwann bin ich halt nicht mehr ganz hier. Irgendwann passiert so ein Schiff von diesem Atmen kontrollieren. Ich wollte noch so mithelfen. Ich wollte denen irgendwie helfen. Ich habe ja nichts gespürt. Ich wusste ja auch nicht genau, was jetzt los ist, aber ich habe immer versucht, meinen Gedanken die ganze Zeit gute Energie dahin zu schicken und mitzuhelfen, weil ich irgendwas, ich habe mich so hilflos, ich wollte irgendwas mache.

Es ist so ein komisches Gefühl, weil ich war ja einfach nur ausgeliefert. Ich kann mich nicht bewegen. Aber ich bin wach und ich höre dieses Piepen, die ganze Zeit, diesen Alarmzustand. Und dann wird da noch jemand angerufen und dann kommt da noch jemand dazu. Und es waren so viele Menschen in diesem Raum.

Und im Nachhinein weiß ich, dass jeder einzelne Chefarzt von jeder Station in diesem OP waren, von dem ganzen Krankenhaus. Weil das so eine extreme Situation war, was da mit mir passiert ist. Und dann irgendwann sagt sie die eine Ärztin, die ich noch so irgendwie so im Kopf hatte, am Anfang kam sie dann zu mir und hat mit mir das eins, das war das einzige Mal, das mit mir geredet wurde.

Und hat sie mir so gesagt, Frau Höfer, ihre Gebärmutter zieht sich nicht zusammen und sie verlieren sehr viel Blut und wir müssen jetzt einen Ballon in ihren Bauch tun und das werden sie spüren oder irgendwie so. Und dann haben die so einen Ballon da reingemacht und so gepumpt. Und mein ganzer Körper ging so halt, also hat sich bewegt und ich lieg da einfach nur so, diese Sachen passieren und es war so geisteskrank, Leute.

Wisst ihr, wie fucking viel Therapie ich dafür brauche? Oh mein Gott, ey. Und dann liege ich da so und irgendwann bin ich halt nicht mehr da so. Und da passiert dann plötzlich ein Shift von Ich bin alleine und ich sterbe, glaube ich, gerade, zu alles ist gut. Und plötzlich denke ich an nichts mehr. Ich denke nicht mehr daran, wo ich gleich hin muss.

Ich denke nicht daran, dass ich eine Familie habe. Ich denke nicht mehr daran, dass ich ein Kind habe. Ich denke an nichts. Nichts existiert mehr. Und ich bin plötzlich in einem anderen Realm. Ich bin nicht mehr hier. Und ich werde das niemals beschreiben können. Jemand, der eine Natoderfahrung hatte, kann das vielleicht nachempfinden.

Ich glaube, sonst kann man das nicht nachempfinden, aber auf einmal redet so eine Stimme mit mir und es war für mich so wie mein Opa. Aber es war nicht so ein Mensch oder so wie wir es jetzt, kein Mensch, sondern es war so etwas viel Größeres. Es war so eine Energie, so ein Raum, aber kein Raum. Es war einfach.

Ich war im Nichts, ich war im Also. Ich war einfach im Universum, ich war nicht mehr in meinem Körper, ich war nicht mehr Emily, ich war nicht mehr ich, ich war, ich war. Und das ist dieser Zustand, über den ich so oft erzähle, auch im Podcast, und wo ich immer wieder sage: Wenn du stirbst, ist alles gut.

Weil all diese traumatischen Sachen sind passiert, aber in dem Moment, wo es dann wirklich zu diesem Punkt kam, wo ich gestorben bin, war alles gut. Und wo ich war, war alles gut. Und ich wusste, alles um mich herum war nur Liebe. Ich habe nur Liebe empfunden. Und ich wusste auch so innerlich, so egal was passiert, ist gerade alles Liebe.

So, es ist alles okay. Und ich habe mich dann zu dieser Energie surrendered. Ich habe nicht mehr festgehalten an meinem Körper und daran, dass ich jetzt da helfen muss und was da jetzt das Problem ist und so, sondern ich bin in die Energie gegangen und ich war so, I surrendered, so wirklich, ich kann euch das nicht beschreiben.

Ich habe mich einfach ergeben. Ich habe losgelassen und ich wusste so, egal, egal was passiert, es ist alles gut. Und wahrscheinlich werde ich nicht mehr aufwachen. Da. Aber ich bin hier. Und hier, wo ich bin, ist alles gut. Und wenn ich hier bleibe, ist alles gut. Versteht ihr? Es war sogar besser als die Welt.

Es war sogar noch besser als jetzt die Welt für mich. Es ist so toll hier. Es ist so ruhig. Es ist so. Es ist einfach so ein tiefes, tiefes Wissen von so unconditional love. So die tiefste Form von Liebe, die ich hier erfahren habe. In der menschlichen Erfahrung kommt es so oceanar, aber es war noch größer als das, weil es war keine menschliche, zwischenmenschliche Liebe.

Das war noch größer. Das war so, du liegst wie in so einem Wattenbausch von so etwas ganz Großem und dieses ganz Große hält dich und alles ist gut. Du kannst so komplett... Es war das tiefste Vertrauen, was ich jeder meinem Leben verspürt habe. Die tiefste Sicherheit, die ich jedem meinem Leben verspürt habe.

Es war einfach nur pure bliss. Und in diesem Zustand ging es mir so gut und ich habe plötzlich die Stimmen von meinen Opas gehört. Ich habe plötzlich, wie gesagt, so eine große Stimme, aber ich habe die sogar gespürt, deren Energie, dann haben die Sätze gesagt, wo ich weiß, dass die das waren, weil so in dieser Formulierung ein hat gesagt, du schaffst das, mein Dirn.

Und ich wusste so, ich schaffe das, aber nicht, ich schaffe das, ich gehe jetzt wieder runter in meinen Körper und komme da wieder raus, sondern egal, was jetzt passiert, ich schaffe das. Ich habe alles schon in mir. Ich bin es schon. Das ist nur eine Erfahrung. It's not that deep. Es war wirklich so, das passiert eigentlich gerade nicht mal wirklich.

Mein Körper überlebt das gerade nicht. Ich bin gerade, ich bin, aber das passiert eigentlich gerade nicht wirklich. Weil eigentlich gibt es nur das hier, diese große, große Energie vom Nichts. Aber gleichzeitig ist da alles. Ich weiß, ich kling komplett crazy, aber es ist einfach so, kann ich euch halt einfach nur sagen.

Und ich war da und ich wollte da auch eigentlich so bleiben. So, weil das war so krass. Ich habe dann auch immer, ich habe sogar noch gedacht, so, irgendwie in diesem, weil dann wäre ich immer da oder war ich immer da. Also ich bin so zwischen diesen Sachen gewesen. Und dann war ich kurz wieder so in diesem Moment, dann war ich so, nee, hier will ich nicht sein, weil hier ist voll Alarm, die haben alle voll Panik, was geht bei denen?

Ich will wieder, ich will wieder dahin. Und dann konnte ich irgendwie so da so hingehen. Und dann war ich da so, dann war ich so, es ist alles gut und es ist alles genauso, wie es sein soll. Und ich wusste einfach so, egal was ist, es ist alles gut. Und es war so ein Gefühl, wo ich bis heute jedes Mal versuche, wieder hinzugehen, wenn irgendwas Schlimmes in meinem Leben passiert, wenn irgendwas mich verletzt, wenn irgendwas in dieser 3D-Erfahrung passiert, wo ich mir denke, das ist jetzt wirklich mein Leben, ist es nicht mal.

Weil ich weiß, dass das andere existiert. Das heißt, das ist, wo meine Spiritualität geboren worden ist. Das ist das, wo ich verstanden habe, dass wir keine Menschen sind, sondern dass wir Seelen sind, die einfach nur eine menschliche Erfahrung machen. Und das ist das, woher meine tiefe Spiritualität kommt.

Das ist das, woher mein Glaube kommt. Das ist mein Awakening gewesen, das ist mein Verständnis von allem gewesen. Das war der Moment, wo mein Leben hätte vorbei sein können. Obviously ist es nicht, also wir wissen, wie die Geschichte ausgeht. Aber das war der Moment. Und das ist der Moment, den ich versuche und den ich für den Rest meines Lebens versuchen werde, anderen Menschen zu beschreiben, ohne dass sie da hingehen müssen.

Weil das ist einfach dieses tiefste, tiefste Wissen, dass alles nichts ist. Und dass alles, was wir als Menschen als schlimm, traumatisch, furchtbar, das sind alles nur Erfahrungen. Das sind alles nur Erfahrungen, das ist nicht du. Das bist nicht du. Das ist nicht dein Leben. Das war's nicht. Das war es noch lange nicht.

Was dahinter ist, ist so viel größer als alles, was du hier jemals erleben kannst, gut oder schlecht. Das heißt auch so, diese Liebe, ich habe da nicht gesessen und wie man es aus Film kennt, so über mein ganzes Leben nachgedacht oder an Menschen gedacht, die ich liebe, an meine Familie, die ich so sehr liebe.

Ich weiß ja, dass ich sie liebe, aber in dem Moment gab es die gar nicht. Das war so, ist egal, ich sehe die eh wieder. Ich habe ja mit meinen toten Opas gechillt. Das war auch so ein Wissen von, egal was auch hier passiert, du wirst eh die alle wiedersehen. Du wirst eh wieder mit diesen Seelen sein, du wirst diese Stimme sein.

Das war so krass, Leute. Check nicht, wie krass das war. Das war so krass. Und das war für mich der most impactful moment in my life. Und irgendwo auch der Moment, in dem ich mich irgendwo auch entscheiden musste, weil ich glaube, ich hätte da bleiben können. Irgendwo wollte ich sogar da bleiben. Weil es war nicht wie bei meinem Outdoor-Unfall, wo ich die Naturerfahrung hatte und davor Angst hatte.

Da war ich ja noch nicht richtig tot. Hier war ich wirklich tot auf Papier. So ist es passiert. Da war ich so, ich wusste, ich sterbe gleich, ich falle in Ohrmacht, ich bin in so einem Zwischendegan. Aber nicht. Hier war ich halt auch, so, müsst ihr euch ja vorstellen, sechs Stunden wach im OP. Das heißt, ich hatte Zeit da oben.

Ich war so, ich bin hier, ich bin da. Das war ein ganz anderes Bewusstsein. Ich hatte nicht diesen Unfall, der so in fünf Sekunden vorbei ist, wo so schnell das geht und wo ich einfach nur gedacht habe, ich will leben, ich will leben, ich will leben, weil ich so viel näher im Leben war als in der anderen Welt.

Hier bei der Geburt war ich viel länger, woanders als in der eigentlichen 3D-Welt. Das heißt, da war ich nicht, ich will leben, ich will leben, da gab es das nicht. Da gab es nur, ich ergebe mich. Da gab es für mich nur das tiefste Loslassen meines Lebens. Und ja, das ist halt das Thema meines Lebens gewesen mit dem Loslassen.

Und da war es auch so, einfach dieses Ergeben. Und dann merke ich halt so, okay, ich werde jetzt richtig müde und jetzt kann ich so diesen Schritt so gehen oder halt auch nicht. Ich war immer so zwischen diesen, ich bin so gefloatet irgendwie. Man sagt, oder Menschen, die NATO-Terfahren halt sagen, ja, sie haben ihren Körper gesehen und waren so aus dem Körper raus, so war das so ein bisschen.

Ich habe mir gedacht, hier bin ich in dem Stress, hier bin ich da. Ich bin so irgendwie so rumgefloatet. Und dann merke ich aber so, okay, ich glaube, das ist jetzt ja auch echt ein bisschen too much für mich alles. Und ich merke einfach so, ich werde jetzt gerade richtig müde von diesem Körper, von diesem Leben und so.

Und ich kann mich jetzt so, ich kann jetzt die Augen zumachen, so irgendwie. Und ich war ja die ganze Zeit vorher wach und so. Und ich weiß halt nicht mehr so, ob ich das gesagt habe oder gedacht habe. Aber ich habe auch das Gefühl, mir wurde geantwortet. Deswegen habe ich das Gefühl, ich habe geredet, aber ich weiß gar nicht, ob ich da überhaupt noch reden konnte.

Aber ich habe. Irgendwie diesen Anästhesisten, wo ich den Kopf ja am nächsten hatte, weil der mich ja die ganze Zeit versucht oder beobachtet hat, ob der mich jetzt endlich mal zum Schlafen bringen kann, irgendwie so angeguckt und war so, jetzt werde ich gerade müde irgendwie. Und irgendwie habe ich dann so, entweder er hat das gesagt oder irgendwie war das die Stimme oder so, aber es war einfach so dieses, das ist okay und so, ne?

Und weil ich eben in diesem Zustand war und das so war, dieses So Loslassen auch und dieses so raus und rein, war plötzlich alles, was in diesem OP so dringend war und ein Problem war, war plötzlich so ganz leicht für mich. Und ich weiß noch, das ist so krass, weil ich weiß, einfach noch, kurz bevor ich eingeschlafen bin, habe ich sowas ausgesprochen in meinem Kopf.

Und dann bin ich eingeschlafen. Und dann bin ich wieder aufgewacht. Bin dann auf dieser Intensivstation. Ich wusste natürlich nicht, wo ich bin. Als ich wach geworden bin, habe ich einfach nur ein helles Licht gesehen und ich dachte mir, okay, ich bin tot, jetzt ist das hier, das kenne ich ja schon, habe ich ja schon von gehört und so.

Also ich dachte halt, ich bin safe tot. Aber dann habe ich irgendwie halt so gecheckt, dass ich meine Augen bewegen kann, dann weiß ich so, dieses Licht kommt mehr von links. Soll ich da jetzt hinlaufen, was ist hier los und so? Und dann habe ich irgendwann gecheckt, dass das ein Fenster ist. Und dann habe ich, weiß ich noch, wie ich so wirklich so in meinem Kopf dachte, aber es ist doch Januar, wo kommt das Licht her?

Wir sind in Deutschland so ungefähr. Und dann hat einfach an dem Tag zum ersten Mal seit, keine Ahnung, Wochen, natürlich im grausten, dunkelsten Januar, komplett die Sonne gescheint. So richtig ironisch Univers. Und ich wusste natürlich, warum die Sonne scheint, weil ich wusste, dass ich da jetzt einfach gerade dem Tod entkommen bin.

Und nicht mal im Negativen, sondern einfach so, ich bin hier und ich habe mich entschieden, hier zu sein, sozusagen. Oder es wurde für mich entschieden. Ich bin nicht mal so, dass ich jetzt sage, ich habe das entschieden, weil ich weiß, dass es was viel, viel, viel, viel Größeres gibt als wir. Das heißt, der Plan war, ich soll nochmal zurückkommen.

Ich hätte ja auch gehen können. Jetzt mittlerweile schon dreimal. Aber da, als ich dann so wach geworden bin, da war mein erster, allererster Gedanke das Wissen, was in dem OP passiert ist und warum ich gerade wach geworden bin. Und das war der gleiche Gedanke, den ich hatte vorm Einschlafen, hatte ich dann beim Aufwachen.

Und das ist halt so für mich auch voll krass, weil ich wusste das einfach. Ich wusste das. Und dann irgendwann nehmen die so die Schläuche aus meinem Mund, weil ich hatte halt noch diese ganzen Beatmungsgeräte und so. Und sagen mir so, ja, das zum Glück leben sie. So wirklich, der hat gesagt, Gott sei Dank, der war so mega emotional.

Ich kannte den ja gar nicht, aber die kannten alle mich, weil alle, wie gesagt, in diesem OP waren und hat dann gesagt, so ja, was da gestern passiert ist, so ist es noch nie passiert. Und das ist ein unglaublicher, knapper Punkt gewinnt. Also eigentlich, dass sie überhaupt hier gerade sind, ist unfassbar, unvorstellbar.

Und die Ärzte kommen gleich, um mit ihnen zu sprechen und so, so richtig so, ja, wie man das, glaube ich, so kennt, so in Filmen, wo die so sagen, so der Polizist kommt und sagt jetzt, der ist gestorben oder so. Also so richtig dramatisch einfach. Und dann kamen diese zwei Ärztinnen rein, also diese Haupärztinnen komplett mit Tränen in den Augen, also komplett neben sich so gefühlt, ne?

Und haben auch gesagt, so, dass sie einfach gar nicht beschreiben können, was da an diesem OP passiert ist. Dass das eben noch nie passiert ist, auch bei denen, dass sowas auch eigentlich in dieser heutigen Zeit so nicht passiert. Und dass es denen unglaublich leid tut. Weil sie wissen, dass mein Leben komplett verändern wird und so.

Dass sie diese Entscheidung nicht selber treffen konnten, dass deswegen alle Chefärzte da waren, auch welche am Telefon, weil niemand diese Entscheidung treffen wollte, weil sie so groß war, aber dass der einzige Weg, wie sie mein Leben retten konnten und ich war schon tot, war, meine Gewerbemutter zu entfernen.

Ich gucke dir nur so an und ich sage einfach nur so.

So angefühlt hat mir das, was mir so am heiligsten ist, muss ich ganz ehrlich sagen, weil wie gesagt, auch so, meine Schwangerschaft, all diese ganzen Sachen, so ich werde da irgendwann vielleicht mehr drauf eingehen, aber es war einfach unglaublich heilig und ich habe auch durch diese Schwangerschaft mit meiner Quermutter so einen ganz tiefen Frieden geschlossen, weil ich weiß, dass ich ja auch durch viele Traumata und auch Generationstrauma so mit diesem Woomspace einfach sehr viel Schmerz getragen habe.

Und ich habe sie so krass irgendwie dann geliebt.

Und ich dachte halt echt so, wir haben jetzt noch ein langes Leben so natürlich. Ich habe mir auch immer Geschwister für Oschon vorgestellt und generell einfach noch mehr Kinder vorgestellt und ich weiß, dass das auf natürlichem Wege natürlich nicht mehr passieren kann.

Und all dieses Wissen, was mit dieser Entscheidung zusammenhängt, so lebensverändernd natürlich für eine Frau.

Und sie wollt auch gesagt, so eine gesunde Frau, so 26 Jahre alt, gesund, kommunikationsfreie Schwangerschaft. Und dann endet es in so einer extremen Situation, dass sie diesen Schritt gehen müssen, weil ich sonst nicht hier wäre.

Und ich erzähle das gerade unter Tränen. Aber in dem Moment war es einfach nur, ich weiß. Es ist alles gut natürlich, weil Hauptsache ich lebe. So, wenn das mein, wenn das meine Opferung war. Wenn ich das loslassen musste. Und alles für das steht, so für mein Leben, würde ich das ja jeden Tag wieder machen.

Dafür, dass ich heute hier stehen kann und auch schon eine Mutter hat, ich eine Mutter sein darf, ich noch atmen darf, noch ein Teil von diesem crazy trip sein darf. Das ist jedes Opfer wert, natürlich. Und im ersten Moment war da auch nicht mal Trauer oder so, natürlich, weil das ist einfach nur, ich bin einfach nur, ich lebe, ich lebe gerade.

So, egal was die dafür machen. Das schneit mein Bein ab. Schneid, weißt du, so, natürlich denkst du so, aber es ist ja noch größer als dein Bein. Was heißt größer? Ich will gar nicht jetzt irgendwas vergleichen, aber es ist ja einfach nicht nur ein Organ, es ist ja das Organ, was Leben kreiert. Und sie haben halt meine Eierstöcke und so habe ich noch.

Das heißt, ich habe trotzdem noch PMS-Alter. Gott sei Dank, wirklich Gott sei Dank. Ich bin wirklich so dankbar dafür, weil ich habe trotzdem einen Zyklus, ich habe meine Eier, also die Eierstöcke, die pronunciieren Eier, ich habe meinen Eisprung, ich habe all diese Sachen nur halt einfach nicht mehr dieses Zuhause.

Also Ocean hat sich auch als Seele diesen Lebensweg ausgesucht, mich als Mutter ausgesucht, diese Geburt ausgesucht und wirklich gesagt, so Ocean gibt es nur einmal und da kann ich jetzt auch niemanden mehr bauen irgendwie. Natürlich gibt es da auch Möglichkeiten und das sind ja alles Sachen wie, klar, ich kann meine Eier nehmen und ich kann Surgacy machen oder ich kann adoptieren und so.

Ich weiß das alles und ich natürlich habe ich schon lange, lange so meinen Frieden damit so gefunden. Oder soweit man das kann, so, ne? Ich meine, das ist halt einfach ein Schicksal, es ist so. Aber wie ihr seht, so ist es trotzdem nicht etwas, was ich, glaube ich, jemals erzählen kann, ohne damit Emotionen zu fühlen, so ohne damit irgendwie emotional.

Ja, emotional zu sein, weil das einfach so extrem ist. Und gleichzeitig habe ich mich auch lange am Anfang so gefühlt, als wäre mir halt, wie gesagt, etwas weggenommen worden, aber habe mich dann auch zurückerinnert, so daran, dass ich kurz bevor ich eingeschlafen bin, gesagt habe, und das war jetzt der Satz, den ich eins zu eins in meinem Kopf gesagt habe, nehmt sie einfach raus.

Weil das war richtig so dieses Gefühl von what are we doing right now? Why the drama? Wenn ich gerade sterbe, wenn ich gerade einmal Blut verliere, wenn ihr seit sechs Stunden, nehmt sie doch einfach raus, weißt du? Das war so einfach in dem Moment und natürlich verstehe ich, warum die diese Entscheidung nicht treffen wollten.

Die haben halt alles versucht, aber klar, lieber eine lebendige Mutter als eine Tote mit Gebärmutter. Das heißt, ich weiß, dass das genauso sein sollte. Und ich weiß auch, dass das mein fucking Lebensweg ist. Und dass ich mir als Seele gedacht habe: Oh mein fucking God, like, let's do something really fucking crazy.

I don't know, man. Wirklich, I don't know, was ich mir da gedacht habe. Aber wenn der eine Punkt, und das war auch das, so was ich bei meinen Shows muss ich sagen muss, warum ich bei diesem Intro, ich weiß nicht, wer ihr euch erinnert, so eure Sterbe um zu leben und mit diesem Herzschlag und oh Gott, ob ich da jedes Mal so heulen musste, ist einfach weil ich wusste, eigentlich wäre ich nicht hier.

Es gab diese Möglichkeit sehr, sehr, sehr realistisch. So knapp, wisst ihr, wie ich meine, dass ich nicht hier bin. Und deswegen bin ich seitdem jeden Tag dankbar, dafür hier zu sein. Deswegen bin ich die Mutter, die ich bin. Ich weiß auch ohne diese Geburt, ich werde niemals diese Geduld. Deswegen nehmt euch nie ein Beispiel, wie ich Mutter bin.

Wirklich, weil ich wäre selber nicht so, wenn ich nicht wüsste, dass ich fast nicht hier gewesen wäre. So die Geduld, die ich habe, diese Liebe auch, ist natürlich einfach unbeschreiblich. So natürlich jede Mutter weiß das, aber auch dieses Wissen, so dass das mein einziges Kind ist, so dass ich selber ausgetragen habe.

Es ist einfach so tief, so tief und so viel größer als alles, was mir passieren könnte. Deswegen war auch danach alles, was mir passiert ist. Und natürlich war das, versteht ihr vielleicht auch, warum der Schmerz auch da bei dieser Trennung so groß war, weil wir so fast zusammen erlebt hatten. Und für mich war das ja das Größte, was mir in meinem Leben jemals passiert.

Also nicht nur die Geburt an sich, ein Kind zu gewähren, sondern eben auch dabei fast zu sterben. Es waren einfach so viele Sachen. Aber deswegen, egal was danach kam, nichts ist schlimmer als das. Nichts wird je größer sein als das. Nichts wird meine Dankbarkeit fürs Leben erschüttern können. Ich habe das überlebt und ich stehe heute hier und ich kann atmen.

Und das Universum ist noch nicht fertig mit mir. Und ich habe einen Grund, warum ich hier bin. Und wenn das dieser fucking Podcast ist und Oceans Mutter zu sein, habe ich mehr als alles, was ich mir hätte wünschen können. Und was auch noch krass war, weil ich habe euch ja das gesagt, das fällt mir gerade noch ein, mit der Hand, wo ich dann die Hand nicht mehr gehalten habe.

Und meine Mutter oder meine Familie sind ja auch sozusagen da gewesen und dann plötzlich sind wir ins Krankenhaus und dann haben sie nichts mehr gehört. Und ich war sechs Stunden im OP und niemand wusste, ob ich lebe oder tot bin. Also klar haben sie gedacht, ich lebe, weil sonst hätten sie vielleicht Bescheid gesagt, dass ich tot bin, aber niemand wusste, was passiert.

Niemand wusste, was passiert. Und diese Stunden kann ich mir ja auch nicht vorstellen, wenn das jemandem passiert, den man liebt. Das ist ja unvorstellbar irgendwie. Also ich selber habe es ja gar nicht so mitbekommen, wie jetzt die, die dann da eben sind und denken, wo ist sie, was passiert und was sind das für Komplikationen?

Und man wusste, es ist ernst, aber gleichzeitig wusste man nichts und so. Und dann weiß ich noch, dass ich dann, als ich dann meine Mutter, die war die erste, mit der ich sozusagen gesprochen habe, nachdem ich dann aufgewacht bin in der Intensivstation und so, und dann haben die mir sie halt so am Telefon, ich habe einfach gesagt, es ist alles gut, es ist alles gut.

Und sie hat so gesagt: So, nein, das ist gar nichts gut und so. Ich meine, sie ist meine Mutter, so stell mir vor, mit deinem Kind ist sowas, das kann man sich gar nicht vorstellen. Und als sie dann kam, war sie auch diejenige, die sofort gesagt hat, so sie muss jetzt das Kind sehen, weil die haben mir halt in diesem der Intensivstation nur so ein Bild gezeigt, so ausgedruckt irgendwie von ihm.

Und ich war auch so, was dieser Alien ist. Es war so befremdlich. Ich halte ihn ja noch nicht mal auf dem Arm. Und ich konnte zwei Tage nicht zu ihm. Das ist der größte Schmerz, den ich bis heute mir trage. Es ist vielmehr dieser als alles andere, dass dieser Moment von der Geburt uns nicht nur weggenommen worden ist, sondern auch diese Verbindung da am Anfang.

Und die haben auch alle gesagt, das wird safe nicht klappt mit dem Stillen und so, hat natürlich perfekt geklappt, weil diese Liebe, Leute, oh mein Gott, diese Liebe für ihn. Das ist so krass gewesen. Und ich weiß auch noch, dass meine Mutter ihnen so, die so gezwungen hat, dass er zu mir kommt und die wollten das halt nicht machen und so.

Und dann haben die ihn das erste Mal so auf mich raufgelegt. Und er hatte ja immer in so einer kleinen Box, weil die halt gesagt haben, er hat Anfangsschwierigkeiten und so. Und ich habe ja schon von Anfang an gewusst, er muss einfach nur hier rauf und dann lag der hier und dann habe ich sofort Fieber bekommen.

Mein ganzer Körper ist auf 40, 41 Grad aus Instinkt, weil es ihn wärmen wollte, weil das ist der Mutterinstinkt. Das sind wir mit Tas. Und dann wurde er auch ein bisschen wärmer, so, ne? Und dann durfte ich ihn kurz sehen und diese Erinnerung hat mich, glaube ich, auch so schneller heilen lassen, sodass ich dann irgendwie am nächsten Abend durfte ich dann von der Intensivstation runter.

Da musste ich natürlich noch zwei Wochen im Krankenhaus bleiben mit ihm. Aber das war einfach die schönste Zeit meines Lebens, weil ich einfach jeden Tag nur mein Kind hatte und ihn nur so angeschaut habe, die ganze Zeit. Und meine Mutter hat halt dann damals so zu mir gesagt, so als ich da lag, als sie nicht wusste, was mit mir ist, hat sie die ganze Nacht meine Hand gehalten.

Und ich habe ja die ganze Nacht gesagt, so kann bitte jemanden meine Hand halten. Und ich finde das irgendwie so krass, weil das sind einfach Mütter. So, wir spüren das über so viele Ebenen, unser Kind.

Und egal wie alt wir sind, selbst wenn die unsere Kinder selber Kinder kriegen und so. Und das war irgendwie so krass, dass ich eben nicht alleine war in dem Moment, auch wenn ich mich alleine gefühlt habe. So, ja, ab dem Moment, wo ich dann auch mit ihm wieder sein durfte. So, ja, ja, ich habe ihn nie wieder losgelassen bis heute nicht.

Doch, natürlich, ich lasse ihn auch los, aber es ist, ja, ich meine, ich kann, ja, ich werde dann mit euch mehr darüber sprechen können, aber deswegen sind es natürlich, hat man dann andere Sachen, weil diese Angst und so, es ist ja schon einfach generell als Muttersohn dann mit Themen. Also, ja, es war einfach sehr krass und auch eben dieses Trauma, was wir jetzt beide davon getragen haben.

Aber ich rede auch mit ihm darüber. Und das krasseste ist auch so, ich habe da mit Ossin so jetzt auch vor ein paar Monaten oder so drüber geredet, weil mir völlig wichtig war, ihm das auch alles schon Anfang an so gut es geht, irgendwie zu erklären und eben auch zu sagen, ich konnte nicht bei dir sein, damit er gar nicht erst so diesen, er hat eh sein Trauma, kann man nichts machen, so, aber ihm ist halt so zu erklären, so ich wollte bei dir sein oder ich war trotzdem mit dir verbunden und so, ne?

Und dann habe ich es so erzählt und dann bin ich halt auch so ein bisschen emotional geworden, habe so ein bisschen geweint und so. Ich bin dann, und dann meinte er so, Mama, warum weinst du? Nomin, weil ich traurig bin, dass ich nicht bei dir sein konnte und so. Und dann guckt er mich einfach nur so an und sagt so, aber jetzt bin ich doch da.

Und ich war einfach nur so, ja, Mann, da sind Kinder, die checken halt noch mehr. Das ist dann wieder raus aus diesem Schmerzkörper, wieder in dieses Bewusstsein, in dieses große, ganze, einfach so hier und jetzt ist alles, was du hast, in diesem Moment ist alles, was du hast. Und wir dann einfach so vor mir sitzen und sagt, so: Ja, ich bin doch jetzt da, was ist denn?

Was ist denn los? War meinst du denn? Und das ist halt irgendwie so schön und generell, dieses Kind ist einfach mein Leben. Und ich bin so froh, dass ich lebe, um seine Mutter zu sein. Und wenn ich es schaffe, so durch diese Spiritualität, die ich an diesem Abend, natürlich hat sich das jahrelang aufgebaut, aber das war der Moment, versteht ihr?

Das war meine Wiedergeburt, das war der Moment, da really said, No rain, no flowers. Mir wurde so viel weggenommen, ich musste so viel loslassen, ich musste sterben, um zu leben, um zu appreciaten, was ich habe, um heute hier zu stehen und dieser Mensch zu sein, diese Empathie in mir zu tragen, diesen Ego-Tod gestorben zu haben.

Alles, was da passiert ist, kann sich im ersten Moment anfühlen wie eine Bestrafung. Aber gleichzeitig war das meine Freiheit. Und im gleichen Moment war das meine Erleuchtung. Und The Wound is where the light enters. Und ich wurde sehr, sehr, sehr verwundet. Da ist das Licht reingekommen. Und auch diese OP danach, die ihr ja jetzt alle wisst, so, wo ich immer gesagt habe: es hat noch einen tieferen Grund, es hatte natürlich auch was damit zu tun, weil sie in dieser Notsituation dann so viel kaputt machen mussten, was ja klar ist, um mich zu retten.

Aber das war für mich deswegen auch einfach so ein großer Teil davon, mir selbst wieder was zurückzugeben und mir selbst wieder so diese Mitte zu geben und mir selbst was wiederzugeben, was mir vielleicht weggenommen worden ist. Und ja, Leute, ich kann gar nicht. Ich könnte noch drei Stunden weiter darüber sprechen und ich denke jetzt auch so, wenn diese Folge raus ist, so werde ich natürlich auch so mehr darüber sprechen können.

Das ist halt auch meine Hoffnung, einfach, dass ich jetzt freier auch einfach sein kann, so darin, was mich wirklich beschäftigt, was mich wirklich dann auch runterzieht manchmal, aber auch gleichzeitig, was mir den Purpose gibt, zu leben und dankbar zu sein, jeden einzelnen Tag dankbar zu sein. Und einfach zu verstehen, dass wenn du Pläne machst, lachst das Universum.

Und selbst wenn man jetzt sagen kann, alles an dieser Geschichte ist so und so und hätte vielleicht so und so sein sollen, aber ich weiß halt, dass das der Plan war. Das war das, was unsere Seelen sich ausgesucht haben. Und das ist meine Geschichte. Das ist Oceans Geburt. Das ist meine Wiedergeburt. Deswegen sind wir, glaube ich, auch so.

Deswegen wollte ich auch danach ihn mit der Welt teilen. Ich war so. So, ich lebe auch nur zum ersten Mal oder besser gesagt zum dritten Mal. Aber ich habe natürlich dann auch daraus gelernt, das ist einfach. Ja, das ist einfach. Einfach die Geschichte so von wie das Schlimmste auch der Schönste sein kann, weil obwohl mir so viel weggenommen wurde, wurde mir auch schon geschenkt.

Und ein gesundes Kind ist alles, was ich in diesem Leben brauche, mein Leben. Und alles andere ist selbst das ist sogar, weißt du, so nicht mal egal, aber so da, wo ich war, würden die sagen, ist egal. Es ist einfach nicht ganz so real alles. Aber gleichzeitig sind wir aus dem Grund hier. Und ich bin anscheinend hier aus einem Grund.

Und tue genauso. Und wenn ich es einfach schaffe, das irgendwie zu vermitteln, ohne dass jetzt vielleicht jeder sterben muss, um das erst dann zu checken, sozusagen, dann habe ich, glaube ich, eine ziemlich gute Message, die ich einfach aus der Welt in diese Welt bringen kann. Und ja. Geschicht, und da gibt es natürlich noch sehr viel weiteres zuzusagen, aber ich glaube, das reicht jetzt erstmal.

Vielleicht muss ich hier auch zwei Teile draus machen oder so, weil das ist sehr lange der längste Podcast, den ich je gemacht habe. Aber danke, dass ihr zugehört habt. That's my biggest Ding und der Grund, warum ich auch diese Fragen nie beantworten konnte zur Geburt. Und dann sehen wir uns bald wieder hier bei Hot Soul.

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