Hot Soul by Emskopf· Staffel 2· Folge 28
(Trauma auflösen) for my young self #28
Sonntag, 29. März 2026 · 39 min
Kapitelklicken springt direkt hin
Shownotes
Hey Hot Souls,
heute ist Show Day in Stuttgart und ich freue mich so auf euch
In der heutigen Folge geht es darum, wie wir unsere Traumata auflösen, indem wir zurück in sie hineingehen - genau so, wie ich es auch in der neuesten Folge von „Deep und deutlich" gemacht habe.
Manchmal wollen unsere Wunden einfach nur gesehen werden. Genau wie unser inneres Kind.
Was wir früher nicht bekommen haben, können wir uns heute selbst geben.
Tiefe Heilarbeit kann sich manchmal einsam anfühlen. Aber solange wir uns selbst haben, sind wir nie wirklich allein.
Ich freue mich sehr, von euch in den Kommentaren zu hören.
Much love,
Ems
Stuttgart Show tickets (shop.myticket.de/selection/event/seat?perfId=1…)
Deep und deutlich YT (youtu.be/gWCJG7xh86w?is=cGrSdv0Wo4WPxZPq)
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Ich als deine Schwester will dir einfach nur danken, dass du den Mut hast, laut zu sein und zu reden. Und dass du als so irgendwie könnte ich heulen. Und das ist krass, weißt du, weil die ganze Zeit kam das nicht an. Und jetzt kriege ich so Tränen in den Augen. Ich weiß nicht, weil ich das einfach so fühle.
Weil auf einmal fühle ich das. Hey Hot Sous und welcome back to einer brandneuen Folge von Hot So. Leute, wie geht's euch? Wie geht's? Wie steht's? Ich freue mich einfach so sehr, wieder zu Hause zu sein und in diesem Stuhl zu sitzen. Gerade ich weiß nicht. Es ist einfach nie so dasselbe. Und das hier ist so mein Safe-Space.
Wirklich, oh mein Gott, ihr checkt es nicht. Wenn ich hier gerade so sitze, dann denke ich mir so endlich. Also ja, ich bin richtig glücklich, gerade hier zu sitzen. Und es ist so crazy gewesen, alles. Ich habe euch das ja in der letzten Folge erzählt und es war wirklich jetzt heftig. So muss ich sagen, diese ganze Geschichte.
Wenn ihr diese Folge hier seht, dann war ich schon in Stuttgart auf meiner Show. Was ich auch gerade irgendwie nicht glauben kann, aber deswegen habe ich schon mal das Merch an, weil ich einfach so in diese Stimmung kommen möchte. Und ja, also wie gesagt, es war wirklich gerade alles crazy. Ich bin irgendwie so tief nochmal in diese ganzen Themen reingegangen und dann, also ich erzähle euch jetzt, ich steige jetzt so direkt ein, weil ich weiß jetzt gar nicht, ob das dann jetzt schon ausgestrahlt ist oder nicht, aber ist auch egal.
Auf jeden Fall, ich hatte ja jetzt dieses Interview sozusagen oder diese Talkshow und habe da halt dann über diese Themen gesprochen, was ich ja auch in der letzten Folge euch erzählt habe, so einfach so meine alten traumatischen Geschichten irgendwie, ne? Und ich war dann die ganze Zeit da und das war voll krass.
Also erstmal während ich da saß, nämlich, genau, weil bei der letzten Folge war ich ja kurz davor und jetzt habe ich sozusagen hinter mir, ne? Und als ich da war, war es richtig komisch, weil ich saß da und ich hatte das Gefühl, so ich sitze gerade irgendwie wieder in der Schule, das war irgendwie so extrem strange für mich, da zu sein.
Und ich glaube, ich weiß nicht, ob es daran lag, dass es so. Ich weiß nicht, woran es lag, aber wahrscheinlich einfach, weil ich diese Geschichte erzählt habe aus meiner Schulzeit. Und dann sitzt du vor so einem Publikum und dann erzählst sie irgendwie diese Geschichte nochmal. Und ich habe richtig gemerkt, wie so diese innerliche Version von mir selbst sich so gefühlt hat, als würde ich jetzt gerade irgendwie so eine Präsentation vor meiner Schule halten.
Und ich wurde richtig in dieses alte Gefühl so wieder hereinversetzt. Ich bin jetzt die, die hier irgendwas erzählt. Ich weiß nicht, das war so krass komisch irgendwie, weil ich war ja schon mal da und beim Mal davor war es für mich voll so dieses Talkshow-Setting und ich habe die Gäste voll gesehen.
Und ich hatte das Gefühl, ich spreche mit den Gästen oder ich spreche mit dem Publikum. Und in diesem Moment war es so, ich spreche gerade einfach nur mit meinen alten Mitschülern. Das war so krass. Und natürlich denke ich mir jetzt im Nachhinein so, das war ja auch der Grund, warum ich das gemacht habe.
Und ich war mir die ganze Zeit auch vorher so unsicher, warum mache ich das überhaupt? Warum sitze ich hier überhaupt? Warum muss ich diese Geschichte überhaupt erzählen? Ich habe das ja in meinem Podcast schon erzählt, warum, weißt du, so, es hat sich so wirklich ehrlich unnötig für mich angefühlt. Und ich dachte mir einfach so, warum mache ich das gerade?
Und dieses Gefühl ging irgendwie die ganze Zeit nicht weg. Und als ich dann da saß und angefangen habe zu erzählen, habe ich richtig gemerkt, wie ich so dachte, boah, ich overshare gerade komplett. Also habe ich, glaube ich, auch, weil wenn man dann in so einer Situation ist, ich weiß nicht, ist genauso wie wenn ich bei meiner Show sitze auf der Bühne, dann overshare ich auch immer total, weil ich das Gefühl habe, ich muss jetzt irgendwie total viele Sachen erzählen und so weiter.
Aber da war das eben auch so. Und ich saß da und ich habe das so erzählt und innerlich hatte ich die ganze Zeit diese Stimme, dass es gerade so unnötig ist erzählst, dass es gerade so dumm, dass du das erzählst. Also richtig negative Gedanken, okay, also weil ich bin ja jetzt ehrlich mit euch. Und so hat sich das die ganze Zeit da irgendwie angefühlt.
Und dann war das so, dass ich irgendwie auf einmal, so als ich dann angefangen habe zu erzählen, habe ich so mittendrin auch so vor allen Dingen gesagt, so, ich weiß gar nicht, warum ich das gerade erzähle. Also ich habe richtig so das Gefühl bekommen, so, boah, ich muss einfach jetzt aufhören, das zu erzählen oder so.
Und das war natürlich extreme Angst, weißt du, weil das ist einfach ein richtig heftiges Thema. Und es ist schwer, darüber zu sprechen, wenn Menschen vor dir sitzen und besonders wenn Menschen vor dir sitzen, die du jetzt nicht kennst. Weil ich meine, als ich das hier im Podcast erzählt habe, ist das so wie jetzt.
Ich war voll in meinem Safe Space. Ich saß auf meinem Stuhl, gucke hier in mein Garten oder in euch, so, weißt du, und bin ich ja nur auf einem Handy. Also das ist das, was ich jeden Tag mache, in einem Handy sprechen. Und natürlich bei den Shows sehe ich euch dann immer und denke mir, what the fuck?
Es sind so viele Menschen und ihr hört mir alle zu, so allein jetzt gerade so, du sitzt da gerade so, du hörst mir gerade zu, so hä? So ein Wort. Also weißt du, das check ich halt nicht. Aber wenn ich dann da sitze mit einem Publikum, bin ich halt so, ah, da sind ja wirklich Menschen so. Und irgendwie hat man da dann einfach extrem viel, viel mehr Angst irgendwie.
Und das war bei mir jetzt eben auch so. Und ich habe dann irgendwie einfach gesagt, ich weiß nicht, warum ich das erzähle. Und dann Lola kennt ihr ja wahrscheinlich auch alle so. Die hat mich dann halt auch so, also die saß neben mir und mit ihr habe ich irgendwie so gefühlt die ganze Zeit so geredet, weil ich auch irgendwie so saß, dass ich nur sie angeschaut habe.
Und sie meinten so, das ist so wichtig, was du gerade machst. Und das ist so wichtig, weil jeder kennt dieses Gefühl, in der Schule gemobbt zu werden vielleicht. Oder eben ja, das andere Thema so, und es ist so wichtig, dass du redest und so. Und irgendwie hat sie nur durch diesen Satz mir das Gefühl gegeben, okay, mache ich jetzt, weil ich sitze jetzt eh schon hier.
Aber das hat mir richtig geholfen, in dem Moment irgendwie wieder weiterzureden, weil irgendwie war ich so kurz davor, einfach nicht mehr weiterzureden. Das war so richtig extrem. Und dann habe ich das gemacht und während ich dann weitergeredet habe, dann irgendwann war ich halt auch so in meinem Ding drin und ja, habe dann auch einfach alles geteilt und so.
Also, falls es jetzt schon raus ist, schaut es euch gerne an. Falls nicht, dann schaut es euch an, wenn es raus ist. Boah, ich bin auch irgendwie nervös, weil ich weiß gar nicht, was ich, also ich weiß echt nicht mehr, was ich überhaupt gesagt habe, so mäßig, weil irgendwie war das schon einfach eine Extremsituation, okay.
Und dann habe ich mir so weitererzählt und dann ist auch noch was richtig Krasses gewesen, okay. Und zwar war an dem Tag meine beste Freundin auch da und ich habe sie, die wohnt halt auch da und so und deswegen hat das voll gut gepasst. Und ich habe sie halt gefragt, ob sie kommen kann, weil ich einfach so ein bisschen diesen Emotional Support mir gewünscht habe und so.
Und dann hat sie das halt möglich gemacht und ich habe gar nicht weiter drüber nachgedacht irgendwie, ne? Und dann haben sie ihr so einen Platz gegeben, genau vor mir. Also ich habe sie eigentlich, also Lola und sie als einzige Menschen irgendwie gesehen. Und das war richtig heftig für mich, weil sie ist halt ein Mensch oder sie ist eigentlich, glaube ich, der einzige Mensch, der, was heißt der einzige, klar meine Familie auch, aber jetzt so Nicht-Familie, der damals dabei war sozusagen.
Also nicht dabei dabei, aber halt einfach die erste Person war ungefähr, mit der ich gesprochen habe und einfach so sehr, sehr nah dran war. Und wir haben so aus unserer Freundschaft war das irgendwie auch so ein Ding, wo wir danach in unserer Freundschaft sehr auseinandergegangen sind. Und ich war halt einfach sowieso nicht mehr wirklich zurechnungsfähig nach dem, was passiert war und so.
Und habe einfach, also ich bin irgendwie einfach verschwunden. Ich war einfach nur noch so in der Shell von mir selbst und war einfach nicht mehr da, so, das habe ich das Gefühl. Ich habe richtig disassociated. Ich erinnere mich auch kaum an Sachen. Ich musste auch voll oft jetzt in den letzten Tagen habe ich so meine Mutter Sachen gefragt, weil ich mich auf einmal dafür interessiert habe, wie war das eigentlich da und so.
Und ich habe das wirklich, das ist so der größte Beweis halt für diese Trauma oder Traumata, die man verdrängt. Weißt du, unser Kopf will uns beschützen und die ganz, ganz schlimmen Sachen vergessen wir, weil wir uns dadurch schützen. Und so war das eben auch. Und ich habe super viel vergessen. Und als sie dann so da saß und so, und ich habe dann so mit ihr geredet und in der ersten Zeit rede ich so die ganze Zeit und ich rede auch so irgendwie mit ihr und erzähle das.
Und ab irgendeinem Punkt kann ich sie nicht mehr anschauen. Weil irgendwas wurde dann in mir halt rausgeholt, einfach so von unserer Vergangenheit. Und da gab es einfach so Sachen und ich konnte sie gar nicht mehr anschauen. Ich war richtig so, boah, fuck, das kommt gerade voll krass hoch, so Gefühle, die ich vielleicht auch gegenüber ihr einfach hatte, die ich gar nicht mehr gespürt habe, so sehr, sehr lange einfach nicht mal wusste, dass ich sie habe und so.
Und das war dann so extrem für mich irgendwie in dieser Situation. Und dann aber danach haben wir uns halt dann, also haben wir dann noch gechillt und waren es so, die anderen sind alle weitergegangen, aber ich war so gerade einfach komplett in mein tiefstes Trauma reingegangen. So jetzt in Club oder so.
Geht gar nicht. Also what the hell? Früher hätte ich das wahrscheinlich genau so gemacht, aber nee, jetzt bin ich ja ganz anders damit und ich wusste so, okay, mein Körper braucht jetzt erstmal irgendwie Integration oder sowas. Und dann habe ich halt nur mit ihr noch im Hotel irgendwie Essen bestellt und geredet und so.
Und dann in dem Gespräch haben wir so krass viele Sachen durchgesprochen, die damals waren, wie das war, wie das war und so weiter und so fort. Und ich habe Sachen erfahren, die ich nicht mal wusste, sie auch so, ich bin in dieses Trauma so detailliert reingegangen, ich habe ihr genau erzählt, was passiert ist und so, und hab dann auch gemerkt, ich habe das nie gemacht, ich habe das nie erzählt.
Also natürlich musst du auch nicht und machst du auch nicht, aber das war einfach so krass, Leute, weil nur durch diesen Fakt, dass sie da war und nur durch diesen Fakt, dass ich irgendwie eh schon in diesem Setting die Geschichte so fast gefühlt ihr erzählt habe. Aber sie stand so für sehr viele Menschen und das war so eine krasse Situation einfach.
Und dann danach dieses Gespräch mit ihr zu haben. Und ich saß dann irgendwie da und auch nach diesem Talk kamen super viele zu mir und meinten so, danke, dass du das geteilt hast und du wirst damit so vielen Frauen irgendwie helfen und so weiter. Und ich habe das nicht gefühlt. Ich muss ganz ehrlich sagen, so ich habe das einfach nicht gespürt.
Und das Ding ist halt, für mich ist es so, wenn ich auf der Bühne stehe oder auch selbst wenn ich hier im Podcast mit euch spreche, so ich habe immer das Gefühl, was ich vermittle oder was ich erzähle oder wo es drauf hinausläuft, ist etwas Positives. Also ich habe immer so eine Reason hinter einer Geschichte.
Oder selbst wenn ich keinen Plan habe, was ich an dem Tag erzähle, irgendwie kommt am Ende immer ja was Positives raus, weil ich nicht nur mir, sondern auch euch in dem Moment so helfen will und euch halt irgendwie daran erinnern will oder mich selbst daran erinnern will und so weiter. Und es hat alles immer einen Sinn für mich, weil ich mir denke, okay, ich erzähle jetzt zum Beispiel das und das.
Und zum Beispiel beim letzten Mal, als ich bei der Dings war, war es so, ich erzähle von meinem Autounfall, weil dieser Autounfall hat mein Leben ins Positive verändert. Danach habe ich mich nie wieder selbst verletzt und so. Also es war ja für mich eine, es ist eine inspirierende Geschichte irgendwo, weil ich mir denke, wow, es hat das und das gebraucht, aber so bin ich dann da rausgekommen.
Und das Ende der Geschichte ist positiv. Und so ist ja auch meine Show aufgebaut. Ich möchte ja Menschen helfen. Das ist ja the whole fucking point. Und deswegen fühle ich mich, und in dieser Situation war es so, es gab nicht was Positives irgendwie. Also es gab kein, ja, und das ist deswegen passiert.
Und deswegen ist jetzt alles. Also wisst ihr, was ich meine? Natürlich sehe ich auch bei dieser Geschichte einen Grund für das große Ganze. Und ich verstehe diese Geschichte in dem Sinne von, das hat mein Leben so sehr verändert, dadurch bin ich auf den Weg gegangen, den ich gegangen bin. Und jetzt kann man zurückschauen und sagen, okay, der war negativ absturz, drogenabhängig, Selbstverletzung sterben wollen.
Ja, aber ohne diese kranke, kranke, kranke Dunkelheit hätte ich niemals jetzt sozusagen diese Wandlung gehabt in diese krasse Lichtgefülltheit sozusagen. Also es hat alles einen Sinn für mich, aber in dem Moment, diese Geschichte hatte keinen Sinn für mich und ich habe auch nicht verstanden. Ich habe dann für mich selber auch gedacht, okay, ich mach das für mich, für meine junge Emily, die keine Stimme hatte.
Für die sitze ich hier. Ich hatte nie eine Stimme, niemand hat mir geglaubt, niemand hat mir zugehört und jetzt sitze ich hier und Leute wollen es wissen und Leute haben mich deswegen hierher geholt, damit ich diese Geschichte erzähle. Und das war irgendwie so heilend für mich, dachte ich. Aber während ich dann so da saß, dachte ich, okay, irgendwie fühle ich mich gerade aber einfach nur zurückversetzt in eine traumatische Situation und ich bin, es war so komisch und ich habe einfach das Positive nicht gesehen.
Und dann kamen danach, wie gesagt, super viele Menschen so zu mir, okay, und haben mir gesagt, so, das war so heftig. Und dann kam auch eine zu mir und meinte, so, danke, dass du das geteilt hast, bei mir ist dasselbe passiert. Und ich habe auch immer so und so geglaubt und das und das gedacht danach und so.
Und während sie mir das erzählt hat, war ich so, oh mein Gott, okay, krass, okay, what the hell? So, sie hat das selber erlebt und so weiter. Aber trotzdem habe ich so gedacht, aber was bringt es dir jetzt, dass ich es dir erzähle, wisst ihr, ich verstehe es oder ich habe es einfach nicht greifen können.
So, was bringt es dir? Und dann denke ich mir, okay, wahrscheinlich ist es so, wenn ich mich jetzt zurückversetze in die Zeit und ich hätte jetzt jemanden gehabt irgendwie, den ich mag. So, und ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass ihr mich mögt. Und die erzählt etwas, was man selbst auch erlebt hat, dann fühlt man sich damit nicht allein.
Okay, das ist der Punkt, den ich verstehe. Aber ich glaube, ich habe das nicht so tief, tief, tief gefühlt. Wahrscheinlich auch einfach, weil ich das nicht hatte. So, ich kann das halt nicht relaten. Ich weiß nicht, wie es ist, jemanden zu haben, der dich versteht oder dich nicht alleine fühlen lässt, weil ich gefühlt mein Leben lang immer alleine mit diesen Sachen war, so irgendwie.
Und das weiß ich jetzt natürlich auch, dass ich das nicht war. Aber wisst ihr, wie ich meine? Und auf jeden Fall hat sie das gesagt. Dann habe ich noch eine Nachricht bekommen von einer, die mir gesagt hat, sie musste mitten in der Sendung gehen, weil es sie so sehr getriggert hat, was ich erzählt habe und dass es bei ihr eine Memory unlockt hat, die sie verdrängt hatte und die sie gar nicht mehr wusste oder die sie gar nicht mehr angeschaut hat oder nicht mehr dachte, dass das irgendwie krass ist und so weiter.
Und ich dachte mir so, wow, und dann dachte ich mir aber auch so, ist das jetzt gut? Ist das jetzt gut, dass ich sie getriggert habe und dass rausgekommen ist, okay, ja, alles passiert aus einem Grund und wahrscheinlich sollte sie in dem Moment da sein und das in dem Moment hören und sich daran erinnern.
Und vielleicht wäre es anders nicht gekommen. Deswegen, ja, es hatte wahrscheinlich einen Grund, aber ihr merkt, so, ich war irgendwo, war einfach noch diese Resistance dazu und immer noch, weil es ist jetzt noch nicht mal rausgekommen. Ich weiß ja jetzt, also wisst ihr, was ich meine, so es ist gerade immer noch irgendwie so, ne?
Und dann saß ich aber abends mit meiner Freundin in diesem Hotelzimmer und spreche durch diese ganzen Sachen durch, gehe nochmal so komplett in dieses Trauma, erfahre noch mehr Details, die mich einfach irgendwie noch saurer machen. Und plötzlich merke ich so in mir, okay, jetzt kommt gerade nochmal ganz extrem so ein Gefühl von Ungerechtigkeit raus.
Weil ich weiß noch, an diesem Abend wurde auch zu mir gesagt, so, wie krass, dass da nichts passiert ist und so weiter. Und bist du nicht total sauer? Und ich war so, nee, ich habe das alles akzeptiert und so weiter. Und dann, während ich aber dann mit ihr da so saß und gesprochen habe, plötzlich habe ich so gemerkt, so fuck, ich werde gerade so wütend und denke mir, wie kann es sein?
Wie kann es sein, dass ihr mir nicht geglaubt wurde, seid ihr bescheuert oder so? Also wirklich, ich wurde auf einmal so wütend. Und dann habe ich auch gedacht, okay, das soll gerade auch hochkommen, dann musste ich jetzt nochmal diese Wut fühlen, weil vielleicht habe ich die auch einfach noch nicht genug gespürt und so weiter.
Und dann kam das so hoch und in diesem Gespräch mit ihr, irgendwann sage ich so zu ihr, ich so, ah, das ist der Punkt. Deswegen habe ich diese Sendung gemacht, damit ich jetzt mit dir hier heute sitze und das hier durchsprech, weil auf einmal hat sich das so groß und so wichtig angefühlt, dass ich da nochmal selbst reinspüre, aber auch nochmal rede.
Und mit ihr natürlich ist es was anderes als jetzt im Fernsehen, wo ich keine Namen nennen darf und all diese ganzen Sachen so. Aber mit ihr, weißt du, deswegen so, es war sehr, sehr krass und ich habe danach gedacht, okay, dann war das der Reason. So, das war der Grund, warum ich das gemacht habe. Und dann habe ich mich so damit eigentlich so voll okay gefühlt, aber ich habe halt gemerkt, so, okay, ich habe gerade einfach wieder so eine Pandora-Box von Trauma irgendwie aufgemacht.
Und natürlich sind jetzt diese ganzen Emotionen gerade schweben hier irgendwie so an der Oberfläche. Und ich bin dann auch zurückgeflogen und habe am Flughafen irgendwie die ganze Zeit geheult und so, weil ich einfach gemerkt habe: so, okay, da kommt jetzt einfach so richtig viel, da kommen einfach sehr viele Gefühle hoch, so von einfach Gefühle.
So, ich weiß nicht mal, was es war, aber es waren einfach Gefühle so. Und ich habe einfach gemerkt, kennt ihr das, so ihr sitzt irgendwo und das Schlimmste ist doch, wenn man draußen irgendwo ist und man spürt richtig so diesen Klos im Hals oder dieses Gefühl hinter den Augen und du weißt so, oder so eine Blockade, ich weiß nicht, man spürst es so richtig und du denkst so, boah, ich muss einfach heulen, ich muss jetzt heulen.
Und du kannst dann nicht heulen irgendwie, weil, also klar, kannst du, aber ist halt weird, wenn du gerade hier deine Bordkarte gibst und auf einmal fängst du mir ganz heulen. Also das wird so verzögert, aber du spürst die ganze Zeit so, oh mein Gott, ich muss so heulen. Und dann bin ich irgendwo so in dieser Ecke gegangen.
Und dann habe ich einfach nur, ja, es so zugelassen. Und das war dann auch wichtig. Ich habe dann da so mitten am Flughafen so eine, habe ich mich hingelegt draußen und habe so eine Meditation dann irgendwie gemacht, weil ich musste mich irgendwie mich wieder so mit mir verbinden und einfach so diese Gefühle, die jetzt danach so hochgekommen sind, einfach zulassen irgendwie.
Und das habe ich dann eben auch gemacht und das war dann auch besser so. Und dann bin ich hier angekommen und war mir das alles eh ein bisschen zu viel, weil das ist halt auch das Ding, wenn du dann so intensive Sachen machst und dann ein Flugzeug, noch ein Flugzeug, noch ein Ding. Und dann kommst du nach Hause und bist zur Mutter und jemand verlangt was von dir und will jetzt natürlich dich komplett haben, aber du bist selber noch nicht ganz wieder da, weil du hast gerade, weiß ich nicht, das war einfach irgendwie für mich dann alles so viel.
Und ich war einfach nur so, boah, ich kann, es ist einfach gerade sehr, sehr toll. Dann ging es aber so, ich habe es dann am nächsten Tag und so habe ich mich dann einfach dafür entschieden, so alle Sachen zu machen, die mich jetzt irgendwie wieder aufladen. Und hab dann so Therapie gemacht, Lymphdrainage, Massage.
Also ich habe wirklich den ganzen Tag, von morgens bis abends, habe ich versucht, jede Lücke zu füllen mit irgendetwas, was mir einfach was gibt und auch so diese Ruhe irgendwie gibt und dieses mit mir sein und auch das einfach erstmal kurz alles sacken zu lassen, weil du erzählst sowas, dann bist du hier, dann bist du da, dann öffnest du dich und dann bist du so offen, auch am Flughafen habe ich immer das Gefühl, so ich muss irgendwie Hoodies anziehen oder mich, ich würde am liebsten so Tücher um mich rumwickeln, weil ich habe das Gefühl, man ist so offen irgendwie und dann sind da so viele Menschen.
Das gibt mir richtig, also ich merke das irgendwie, so richtig so, boah, diese ganzen Energien, das ist mir alles gerade zu viel. Und deswegen so, ich habe das irgendwie gebraucht, einfach wieder zu mir zu kommen und diese Sachen zu machen. Und dann hatte ich halt in Therapie und ihr wisst ja, ich mache ja dieses EMDR.
Besser gesagt, wann habe ich das das letzte Mal gemacht, gefühlt vor Monaten, okay? Weil eines Tages, und ich glaube, es hat so ein bisschen, das haben wir jetzt so ein bisschen rausgefunden, vielleicht auch damit zu tun gehabt, dass ich aufgehört habe zu kiffen. Und ich dann, glaube ich, so irgendwo mehr Angst hatte vor diesem EMDR, weil ich dann so dachte, boah, richtig krass, krass in diese Gefühle.
Also wisst ihr, wie ich meine, so kompletter reinzugehen und gar keine so Soothing, irgendwie, ja, weiß ich nicht, zu haben. War dann irgendwie doch auch irgendwie scary. Und ich habe das dann die ganze Zeit so weggeschoben. Und es gibt halt ein Thema, wo ich schon mal angefangen habe reinzugehen. Und sie hat halt zu mir gesagt, weißt du, wir haben das geöffnet und solange du das nicht processed, also nicht nochmal reingehst, um es sozusagen zu verenden, schwebt das die ganze Zeit so an der Oberfläche und dann alles, was passiert in deinem Alltag und so, triggert irgendwie dann auch eben diese Situation.
Deswegen wäre es eigentlich halt wichtig, da nochmal reinzugehen. Aber ich verstehe auch, wenn du das nicht willst und so. Und jetzt die letzten wirklich zehn Male war es halt so, nee, geht jetzt nicht, jetzt hatte ich das, jetzt hatte ich das, dann hatte ich OP, dann hatte ich das, ich habe keine Zeit, ich kann nicht und so.
Und habe jede Session saß ich dann einfach nur da, sie mit ihrem Gerät, so ready to go und ich nur so, ja, und dann hat der Nachbar das und das gesagt, so fang an, über irgendwelche Sachen zu reden. Versuch die ganze Zeit so unterbewusst einfach abzulenken und nicht in dieses Thema reinzugehen. Und sie war dann auch so, kann das sein, dass du irgendwie einfach da jetzt nicht mehr rein willst und so, weil ich merke das voll und ich war so, ja, I guess.
Und weiß ich nicht, habe einfach richtig gemerkt, so ich, ich habe keinen Bock auf dieses EMDR. Und ich glaube, das liegt eben auch daran, dass ich weiß, dass es sehr krass funktioniert, natürlich auch, weil ich habe euch davon ja schon berichtet und ich hatte da ja auch diese eine Erfahrung, die ja so extrem war.
Ich weiß nicht, ob ihr euch daran erinnert, aber das war ja wirklich, also da habe ich ja gesagt, das ist gerade wie mein Autonfall, das war wie so eine Nahtoderfahrung, weil ich in so ein Gefühl reingegangen bin und mein ganzer Körper, ich war nicht mehr da. Also das war ja so insane. Ja, ich hoffe, ihr erinnert euch, ich muss sonst, ich weiß nicht mehr, welche Folge das war, aber da habe ich so einen Plüsch-Pelzmantel an und bin irgendwo.
Also falls ihr die sucht, dann seht ihr es vielleicht an dem Bild. So ein blau-pinken Pelzmantel. Nee, ich weiß, wie die Folge heißt, The Art of Dying. Ja, diese Folge, Leute, hört euch die sonst nochmal an, weil da erzähle ich eben darüber und da hatte ich eben diese Situation und eigentlich, glaube ich, so fast seitdem, ich glaube, vielleicht bin ich dann halt noch einmal so reingegangen, aber irgendwas war dann so und ich sehe es halt natürlich, das ist wahrscheinlich eben einfach diese Angst und auch irgendwo so dieses keine Lust, in diese Gefühle zu gehen und so.
Und dann habe ich ihr das halt auch gesagt und meinte, so, ich glaube einfach, ich habe keinen Bock und so. Und sie meinte, ja, macht ja auch mega Sinn, weil ich frage dich ja gerade, irgendwo hinzugehen, was super scary ist und wo du natürlich nicht hingehen willst, weil es sehr, sehr traumatisch ist.
So, wer würde da sozusagen freiwillig hingehen? Ist ja eigentlich eine krasse Sache, so zu sagen, geh mal jetzt in die. tiefstes Trauma und ich glaube, das ist auch das, wo vor viele Menschen bei ihm, die also generell Angst haben. Und dann, wenn du es halt auch ein paar Mal gemacht hast und gesehen hast, wie es halt abläuft, dann merkst du, glaube ich, eben auch so, wow, okay, es ist natürlich intens.
Und was ich immer auch so extrem hatte, war so eine unglaubliche Müdigkeit danach. Ich war richtig meistens so. Ich konnte nicht mehr meine Augen aufmachen und war einfach nur so, dann hat sie noch geredet und ich war einfach nur so, Lady, just leave the house because I need to sleep. So ich war richtig so, ich musste schlafen danach immer, weil mein System einfach Shutdown gemacht hat, nachdem man in diese tiefen Traumas reingegangen ist.
Und gleichzeitig muss ich aber auch sagen, hat es schon so unglaublich viel für mich verändert. Und es gibt so viele Punkte, die ich mit ihrem DR jetzt schon behandelt habe, wo ich sagen kann, ich bin, glaube ich, geheilt. Wirklich. Also ganz, ganz krass. Deswegen, ich liebe es, aber ich habe halt diese Distanz dazu und ich will dann nicht.
Und ich weiß, es ist gut für mich, aber ich will nicht. Das ist so wie dieses, ich weiß, ich muss an die frische Luft spazieren gehen, aber ich will nicht. So, das ist mir, weiß ich nicht. Manchmal will man sich halt selbst nicht helfen. Und das war jetzt die ganze Zeit so. Und dann hat sie halt gesagt, ja, ich hatte heute auch noch eine Client, die auch nicht wollte und so, und vielleicht willst du ja mal EMDR darüber machen, warum du kein EMDR machen willst.
Und ich war so, oh, das klingt wie so ein Hack irgendwie. Und so selbstverarschen, das mache ich natürlich gerne. Und dann meinte sie so, ja, weil vielleicht sollten wir einfach mal reingehen in dieses Gefühl, dass du EMDR machst und gucken, warum du es nicht machen willst und was da ist und so weiter.
Und ich war so, okay. Und dadurch fängst du dann sozusagen wieder an. Also machst dann sozusagen EMDR, aber nicht so intensiv, jetzt nicht eine Stunde lang oder so, sondern dann halt vielleicht nur ein paar Minuten. Und gehst halt mehr so in dieses Gefühl, warum du es eigentlich nicht machen willst und so.
Und ich fand das so eine krass gute Idee. Und ich habe das dann mit ihr gemacht und das war heftig. Also das war richtig, richtig, richtig, richtig krass einfach. Und ich war dann so da drin und ich habe dann auch das erste Mal wieder gemacht. Ich habe auch am Anfang gemerkt, meine Augen wollten gar nicht diese Bewegung mitmachen.
Ich wollte einfach meine Augen zumachen und so. Aber ich habe es dann trotzdem gemacht und dann sagt sie immer so, und what's coming up for you? Und so. Und dann sagst du halt, was hochkommt und so. Und plötzlich habe ich voll eben auch so, also einmal diese Angst, aber eben auch so einfach gecheckt.
Ich brauche keine Angst davor haben, weil ich kann mir selbst vertrauen. Und das war so dieser größte Punkt, der dann da so bei rausgekommen ist, so Positives. Und ich habe dadurch irgendwie dieses Pflaster abgerissen und habe jetzt nicht mehr so die Angst davor, und nächstes Mal werde ich dann auch einfach wieder es machen.
Und deswegen dann nächster Punkt, der einzige Weg. Und ich rede in der letzten, in den letzten Folgen, glaube ich, echt extrem viel um Angst. Aber I guess das ist einfach gerade, glaube ich, ein kollektives Thema, weil einfach so viel Grausames auf der Welt passiert. Und ob du jetzt selbst Angst hast vor Sachen in deinem Leben oder ob du einfach die Schwingung von Angst spürst, weil so viele Menschen auf dieser Welt gerade Angst haben und natürlich wir alle verbunden sind.
Und deswegen wir eben diese kollektive Energie von Angst spüren, ist das einfach momentan ein großes Thema. Deswegen wichtig, dass man da die ganze Zeit reingeht. Aber andererseits denke ich mir manchmal auch so, okay, reicht jetzt mal mit der Angst, ne? Haben wir ja auch schon gesagt. Aber sie verändert sich eben auch und ich glaube, ich werde mir einfach jeden Tag bewusster darüber.
Und in diesem Ding war das halt auch wieder so, habe ich euch ja auch in der letzten oder vorletzten Folge gesagt, so das Gegenteil von Angst ist Liebe. Und wenn du dich immer wieder für diese Liebe entscheidest, dann kann diese Angst halt gar nicht so existieren in dem Sinne oder eben anders irgendwie.
Und was ich halt auch einfach gecheckt habe, ist so, du musst durch die Angst durchgehen. So der einzige Weg, weg von Angst oder weniger Angst zu haben, ist durchzugehen. Das ist wie warum ich immer wieder ein Flugzeug steige, obwohl ich Flugangst habe oder hatte oder whatever. Aber auch so diese Angst, so Sachen zu verlieren und so hat sich auch für mich extrem verändert, muss ich sagen, weil ihr habt ja so live mitbekommen, wie diese Phase angefangen hat, meine Resistance dagegen, dann so dieses Versuchen vom Embracen.
Und jetzt bin ich mittlerweile wirklich an so einen Punkt angekommen, wo sich trotzdem noch die ganze Zeit Sachen voll verändern. Zum Beispiel so meine Nanny hat jetzt gesagt, vielleicht kann sie nicht mehr meine Nanny sein. Emily vor zwei Monaten wäre halt durchgedreht und hätte gesagt, oh mein Gott, was soll ich machen?
Wie soll ich leben? Und jetzt denke ich mir so, okay, dann nicht. Dann bin ich jemand anderes oder halt auch nicht. Also auf einmal kommt so dieses Gefühl hoch von so, ja, ist halt dann so, weil ich mich jetzt so irgendwie gerade, also weil ich finde, dass sich gerade eh so viel verändert, dass es so unnötig ist, sich darüber aufzuregen, dass sich was verändert oder so.
Also irgendwie habe ich so eine neue Einstellung dazu und bin einfach so, okay, und ja, dann ist es halt so. Und ich habe auch so zu ihr gesagt, ja, okay, ist halt dann so. Also ja, irgendwie ist es mir so ein bisschen egaler geworden seit gestern. Keine Ahnung. Nee, wirklich, also ich weiß auch nicht.
Ich denke ja, was so, keine Ahnung. Und dieses Jahr haben wir auch gesagt, wir trauen uns Sachen zu sagen, ein bisschen auf die Story mit dem Taxifahrer und so. Und wir trauen uns einfach jetzt so mehr Sachen zu sagen und so. Und jetzt, ich habe diese Baustelle vor der Tür seit Monaten, Monaten. Mein Nervensystem ist wirklich, also es ist belastet dadurch und ich wusste nicht, dass das wirklich so ist, aber es ist so, dieser Lärm so konstant, ist ganz, ganz krass für mich irgendwie.
Und heute ist Samstag und ich bin jetzt seit zwei Tagen wieder hier und heute war so ein Tag, so ich will einfach im Bett liegen und einfach im Bett länger liegen bleiben. So, okay, selbst wenn Oschon aufwacht, ja, mein Gott, schauen, Film, ist mir egal. Ich will einfach, ich brauche das gerade, okay, und dann mache ich das auch.
Und ich versuche so wieder einzuschlafen, nachdem er eh schon so wacht. Natürlich, er steht ja früh auf und so, und ich versuche so wieder einzuschlafen. Auf einmal geht so ein, ich weiß nicht mal, wie das heißt, Alter, Bodenpresh, Hammer, lautestes fucking Ding, was ich je in meinem Leben gehört habe, die holen hier die Erde aus dem Boden oder die Steine oder weiß ich nicht, what the hell.
Aber wirklich, ich dachte mir so, das ist jetzt nicht euer Ernst. Und es war schon neun. Also theoretisch, so der Tag hat für die Menschheit angefangen, aber für mich war ich so heute so einen Tag, ich will nicht um neun aufwachen. Oder selbst wenn ich jetzt wach bin, will ich einfach noch im Bett liegen und kurz chillen und einfach mich, oh, weißt du, so, es versteht man doch, oder?
Und ich habe einfach so, Digga, ich habe angefangen zu schreiben, ich so, ich war so sauer. Und dann dachte ich mir so, okay, chill jetzt mal, du bist jetzt nicht so eine Eilmann, die jetzt hier so einen Alarm macht wegen der Baustelle. Und hab dann einfach so geschrieben, so, wie lange geht das heute?
Weil ich dann auch an Podcasts gedacht habe und mir gedacht habe, so, ich kann ja unmöglich diesen Podcast filmen, wenn ich jetzt da so ein Drehding habe und so, ne? Und dann sagt er so, ich hab denen schon gesagt, die sollen sofort aufhören. Und es war dann auch so innerhalb von fünf Minuten leise und ich war so, ja, alles gut, wäre halt nur cool, so am Wochenende das nicht morgens zu machen, sondern dann einfach Nachmittag, so ein morgens heiß für mich halt so bis 14 Uhr, so einfach das nicht zu machen.
Und dann meinte er so, keine Ahnung, da habe ich auch Loki das Gefühl bekommen, dass das alles so ein bisschen illegal ist, was die da machen, weil er meinte, so ist kein Problem, ist aus, die Maschine ist weg, die kommt nie wieder. Es hat so voll übertrieben und ich war so, okay, es ist doch noch besser, wenn die Maschine weg ist und nie wiederkommt, weil ich will das nie wieder hören.
Aber ja, er meinte dann auch so, ja, passiert nie mehr und die werden jetzt samstags das nicht mehr machen. Ich habe ihnen das schon gesagt, danke für deine Geduld, tut mir so leid, und ich war so, okay, Bro. So weißt du, weil ich habe erst in dem Moment sogar, ich habe überlegt, ob ich überhaupt schreiben soll, weil ich mir so dachte, ich will nicht so sein.
So, das war mein Gedanke. Ich so, wer bin ich? Bin ich so eine Person, die jetzt so eine Nachbarin ist, die so sagt, kann ich ein bisschen leiser sein? Bin ich das? Will ich das sein? Eigentlich halt nicht. Und deswegen habe ich es fast nicht abgeschickt. Aber dann dachte ich mir so, ich hatte gerade diese letzten 48 Stunden, die einfach wirklich meinen Kopf gefickt haben, okay?
Und ich verdiene es, einfach kurz Ruhe zu haben, Ruhe, so einfach kurz Ruhe. Und nicht dieses laute Geräusch, so macht's nachmittags, weil dann juckt mich nicht, ist mir egal, dann gehe ich halt weg oder ich bin hier, aber ist was anderes. Und ich habe mich einfach getraut, wisst ihr, ich habe mich einfach getraut zu sagen, ich habe ja nicht mal gesagt, macht's aus, ich habe einfach nur gesagt, so wie lange geht das.
Aber wisst ihr, ich habe mich einfach getraut, was zu sagen und das ist so ein banales, mini-püschi, kleines Ding. Aber für mich ist das groß, weil ich halt sonst immer denke, wie so ein People please, so ja, mein Gott, ich bin total genervt, aber ich sag mal nichts, weil das ist, wisst ihr, wie ich meine?
Das ist eigentlich voll dumm, ne? Weil es war ja jetzt voll easy und er hat dann einfach gesagt, ja, tut mir so leid, machen wir nicht mehr und so weiter. Und ich dachte mir so, okay, ja, gut. Also sagt was. Also das ist euer Zeichen, was zu sagen. Also wenn euch was stört, sagt es halt einfach. Also wir haben ja eh so voll drüber geredet, so weißt du, wie nach dem Restaurant, wo du dann so sagst, so ja, hat geschmeckt, obwohl du es mega eklig fandest.
Sagt halt einfach was. So, das reicht jetzt und ich habe das gemerkt und ich teste das selbst aus in so kleinen Momenten und es ist super, weil dann konnte ich einfach noch länger liegen bleiben und chillen und der Tag hat viel besser angefangen. Wisst ihr, wie ich meine? Ich bin nicht mit schlechter Laune aufgewacht, sondern ich bin entspannt und ruhig aufgewacht.
Und das hätte meinen ganzen Tag wahrscheinlich anders gemacht, wenn ich mit schlechter Laune aufgewacht wäre. Wisst ihr, also es war sehr, sehr toll. Und das finde ich halt eben auch sehr wichtig. Deswegen sagt was so. Und dann habe ich jetzt voll vergessen, Digga, das wollte ich eigentlich die ganze Zeit erzählen, von dieser Reiki-Geschichte, weil ich ja euch gesagt habe, so ich habe das die ganze Zeit nicht gespürt, dass ich jetzt was krasses gemacht habe irgendwie.
Oder was heißt was krasses, aber dass es jetzt so wichtig war. Und dann war das Einzige für mich, so dieser Moment mit meiner Freundin danach. Aber dann hatte ich halt Reiki, habe ihr das so erzählt, Reiki, Reiki, ich werde sie jedes Mal anders sagen. Also es ist halt einfach so. Und dann lag ich da so und erstmal, nee, es war auch so iconic, weil ich habe wieder, ich habe ihr gar nicht geschrieben und so, aber sie schreibt mir natürlich genau an dem Tag, sie weiß nicht, wann ich wiederkomme und so, sie weiß das nicht.
Sie hat auch kein Instagram oder so. Und sie schreibt mir einfach so genau an dem Tag, sie so, hey, ich war gerade beim Nordpol, ne, was hat sie gerade, hey, ich war gerade in Finnland bei den Northern Lights, ich habe einmal meine Christos mit Northern Lights Energie aufgeladen, soll ich heute vorbeikommen, Reiki machen.
Und ich war so, fuck me up, komm her mit den Nordlichtern, Christus, ne? Und ich dachte mir so, eigentlich diese Nachricht ist so iconic. Wenn man das so liest, denkt man, so Junge, das ist schon echt witzig. Aber auf jeden Fall, ja, dann ist sie vorbeigekommen mit ihren Christos von den Nordlichtern.
Und ich habe ihr das dann auch alles so erzählt und habe auch gesagt, es ist einfach alles so viel und ich muss irgendwie gerade erstmal wieder so runterkommen und sie so, ja, das ist so krass, weil ich wollte zu dir kommen mit diesen Christus, weil das war komplette Ruhe, da war kein Mensch. Der nächste Einkaufsladen war so 50 Kilometer entfernt und war einfach nur da mit diesen Nordlichtern, in the middle of nowhere.
Und ich habe meine Christos da aufgeladen und ich habe Steine von da mitgebracht und so. Und die sind voller dieser ruhigen Energie und komplett einfach nur in dieser Ruhe und so weiter und so fort. Und dieses Bedürfnis hatte ich irgendwie dir das zu geben und das war einfach das, was ich in dem Moment so gespürt habe, wo ich ja euch gesagt habe, bei der letzten Session wollte ich reden, reden, reden und diesmal war ich einfach so, bitte erde mich und bring mich zurück in diese Welt.
Und ja, als ich dann da lag und sie diese Steine so auf mich raufgelegt hat und dann angefangen hatte und so, ich war einfach nur so, wow, das ist genau das, was ich gebraucht habe. Und dann hat sie noch am Ende irgendwie das bei mir selbst aktiviert und meinte so, jetzt leg mal deine Hand auf dein Herz.
Und sie so, du kannst jetzt selbst Reike geben, weil ich das jetzt für dich gerade aktiviert habe. Dann legst du meine Hand auf mein Herz. Junge, gar keinen Spaß. Auf einmal geht durch meine Hände so ein Gefühl von so, Alter, das war crazy. Okay, da kam was raus und ich war mir auch nur so, wow, wow, wow, wow, Placebo oder nicht, das ist gerade mega krass.
Und es kam so was krasses raus und dann sage ich jetzt so am Ende so, ey, das war so unnormal irgendwie. Und sie meinte so, ja, ich wollte dir dieses Geschenk geben, weil du so ein großes Geschenk gegeben hast. Und ich war so, was meinst du und so? Und dann meinte sie so, ja, weil das, was du gemacht hast, dass du für alle Frauen und ich sehe dich als Schwester, so Sisters, weißt du, und das ist ja so im Spirituellen, so Frauenuntersicht und so, wir sind eigentlich alle so Sisters und eigentlich sind wir alle so, ja, gehören alle zusammen und sind so verbunden und sowas, ne?
Und sie so, ja, und ich wollte dir das Geschenk geben, dass du dir selbst dieses Reiki machen kannst, weil du einfach so ein Riesengeschenk gegeben hast und ich will mich bei dir bedanken dafür, dass du deine Geschichte erzählt hast und nicht nur für mich, sondern für all die Frauen, die vor dir standen und für dich als junges Mädchen und so weiter und so fort.
Und sie fängt so an zu reden und ich spüre an meinem gesamten Körpergänzerhaut, aber so richtig gestört. Und sie guckt mir einfach die ganze Zeit in die Augen und sagt einfach so, danke, dass du das gemacht hast. Danke, dass du diese Geschichte geteilt hast. Und Leute, die spricht kein Deutsch, die weiß nichts, die weiß nicht, wer ich bin, die weiß nicht, ich habe ja halt erzählt, was ich gemacht habe, aber so, die, die ist auch älter und so, die ist nicht in diesem Game oder irgendwas.
Das heißt, das ist eigentlich die letzte Person, die damit was zu tun hat, weil es niemand, der das gesehen hat, niemand, der das erlebt hat. Und die haben das ja auch alle gesagt, aber es kam nicht an. So, ich habe das nicht und was heißt, es kam nicht an, ich habe es angenommen, aber kennt ihr das so?
Ich habe es nicht gespürt. Und als sie mich so angeschaut hat, und wahrscheinlich war ich auch irgendwie so energetisch dann geöffnet nach dieser Session oder wahrlich wahrscheinlich wieder so zu mir gekommen bin, konnte ich das besser annehmen oder ich weiß es nicht. Aber mein ganzer Körper hatte Gänsehaut und ihr wisst ja, Gänsehaut bedeutet als einen Beweis dafür, dass ihr entweder diese Information schon mal gehört habt oder dass ihr wisst, dass sie wahr ist.
Und auf einem Seelenlevel, weil das ist halt der Beweis dafür. Und ich saß dann und sobald ich Gänsehaut bekommen habe, war ich nur so, oh mein Gott, jetzt spüre ich das, jetzt verstehe ich das, jetzt höre ich dieses Danke oder jetzt verstehe ich auch dieses so, warum ich stolz auf mich sein kann, dass ich das gerade gesagt habe, dass ich meine Geschichte erzählt habe.
Und in einer Tiefe von so, das hatte einen Grund. Das hatte einen Grund und sie bedankt sich bei mir, obwohl sie nichts damit zu tun hat. Und sie weint fast, weißt du, sie sagt einfach so, danke im Namen aller Frauen und ich als deine Schwester will dir einfach nur danken, dass du den Mut hast, laut zu sein und zu reden und das zu erzählen, so irgendwie, könnte ich heulen.
Und das ist krass, weißt du, weil die ganze Zeit kam das nicht an und jetzt kriege ich so Tränen in den Augen. Ich weiß nicht, weil ich das einfach so fühle. Weil auf einmal fühle ich das. Und vorher habe ich das jetzt die ganze Zeit davor nicht gefühlt, währenddessen nicht gefühlt, danach nicht richtig gefühlt.
Und in diesem Moment habe ich das gefühlt. Und ja, irgendwie war das voll schön. Und dann war ich irgendwie auch richtig stolz auf mich danach und dachte mir so, okay, ich habe das für uns gemacht, so für uns Frauen. Einfach. Und ja, das war dann irgendwie richtig schön. Naja. Ja, Leute, bevor wir jetzt hier komplett anfangen zu rollen, ich glaube, ich passe das jetzt so.
Aber ja, ich bin einfach gespannt. Also sagt mir auf jeden Fall, wie ihr es findet oder wie ihr es fandet, schreibt es mir in die Kommentare oder schreibt mir eine Nachricht. Wir sehen uns nächste Woche um 11.11 Uhr hier bei Hot Soul. Natürlich macht jetzt keinen Sinn, das zu sagen, ich sehe euch in Stuttgart, weil er ist jetzt dann schon vorbei, aber ich habe euch in Stuttgart gesehen, hat mich gefreut.
Ja, aber ich liebe euch, meine Sisters. Und wir reden. Und wir sind nicht mehr leise. Und auch gerade, was wir ja alles sehen, was in der Presse schon wieder ist und was da mit absoluten Psychopathen, Ehemännern abgeht, die meiner Meinung nach, ich will es nicht aussprechen, weil ich bin nicht Gott und habe nicht das Recht, das zu sagen, aber zumindest eingesperrt und die wieder rausgelassen werden sollten.
Besonders mit dem Aspekt, dass dieser Mann eine Tochter hat. Das ist so widerlich. Also ich kann, ja, wir können das alle, glaube ich, nicht greifen und nicht in Worte fassen, aber umso wichtiger ist es, glaube ich, dass wir laut sind. Und ich wollte wirklich auch so sagen, so mit dieser Unschuldsvermutung, dieses Wort, was ich dann die ganze Zeit höre, so Unschuldsvermutung, denke ich mir so, ich wünsche euch allen, die dieses Wort in dem Mund nehmen, eine Tochter.
Und dann denke ich so nach und denke mir, der Typ had a tochter. Das heißt, selbst das bringt nichts. Also eigentlich bringt gar nichts mehr. I just hope you get all the karma you deserve. So that is the what man wünschen can. And yeah, man can niemand controllieren außer man selbst. And the what we can is we've got to do.
Also I love you. Bis next week. And stay hard.