
HSV, wir müssen reden – der Fussball-Talk
HSV-Aufstieg rückt näher: Selke, Dompé und Pherai im Brennpunkt
Mittwoch, 9. April 2025 · 28 min
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Shownotes
An das Hinspiel bei Eintracht Braunschweig denkt beim HSV niemand gerne zurück. Vor allem nicht Kapitän Sebastian Schonlau, der beim 1:3 im November einen ganz schwachen Tag erwischte. Zuletzt beim 3:0-Sieg in Nürnberg machte Schonlau aber wieder ein gutes Spiel. Bleibt er nun in der Startelf? Wie geht es Dennis Hadzikadunic und Jonas Meffert? Und wer ersetzt den gesperrten Ludovit Reis? Darüber sprechen wir in der neuen Folge von "HSV - wir müssen reden".
Außerdem diskutieren wir mit Tobias Feuerhahn von der Braunschweiger Zeitung über Immanuel Pherai. Warum kommt der Spielmacher in Hamburg nicht in Tritt? "Das fragen wir uns hier auch alle", sagt Feuerhahn, der Pherai ein Jahr lang in Braunschweig begleitet hat. Ob Pherai in Hamburg noch eine Zukunft hat? Hören sie rein in unsere aktuelle Podcast-Ausgabe.
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Music. Der Aufstieg des HSV rückt immer näher. Noch sechs Spiele bis zur Bundesliga? Oder gibt es am Ende doch noch das ganz böse Erwachen? Und wird Eintracht Braunschweig vielleicht wieder zum Stolperstein? Darüber sprechen wir heute in einer neuen Folge von HSV. Wir müssen reden und das mache ich zum einen mit meinem allseits bekannten Kollegen Stefan Walter. Moin Stefan. Moin Henrik.
Und im zweiten Teil sprechen wir dann später mit unserem Kollegen Tobias Feuerhahn von der Braunschweiger Zeitung, der uns dann erzählt, wie aktuell die Lage bei der Eintracht ist, worauf sich der HSV einstellen muss am Freitagabend und wie er vor allem auch Emanuel Frey in Erinnerung hat. Der ist natürlich diese Woche auch ein Thema gegen seinen Ex-Club, spielt hier beim HSV aktuell keine große Rolle.
Und anfangen wollen wir aber erst mal mit der aktuellen Personallage beim HSV. Stefan, du warst beim Training jetzt. Wie sieht es aus? Es gab ja einige Fragezeichen noch, unter anderem bei Jonas Meffert nach seinem Nasenbeinbruch mit der Maske. Dennis Hatzikadunic ist noch nicht ganz klar, kann er am Freitag spielen?
Wie sieht es bei den beiden aus? Fangen wir damit erst mal an. Also Dennis Hatzikadunic hat einen erstaunlich stabilen Eindruck heute im Training gemacht. Er hat sich wieder in jeden Zweikampf gehauen, wie man es von ihm kennt. Gerade mal anderthalb Wochen nach seiner ausgekugelten Schulter ist das eigentlich ein Phänomen, dass das schon wieder möglich ist.
Also er hat überhaupt gar keine Angst, in die Zweikämpfe zu gehen, scheut sich nicht. Ist definitiv wieder eine Option für die Startelf auch. Und er trägt jetzt natürlich auch ein offenes Duell gegen Kapitän Sebastian Schonlaus. Der hat es gut gemacht gegen Nürnberg. Man muss sich aber schon auch die Frage stellen, warum hat man sich vorher klar für Hatsi Kadunic und Elf Hadli entschieden?
Aus sportlichen Gründen fände ich es daher nachvollziehbar, wenn Hatsi Kadunic zurück in die Startelf kehrt. Da können wir uns tatsächlich einmal an das Hinspiel auch erinnern. Da hat Sebastian Schonlauer einen ganz, ganz bösen Abend gehabt gegen Ryan Philippe. Da sprechen wir auch gleich mit Sicherheit noch drüber mit unserem Kollegen aus Braunschweig.
Der ist ihm da mehrfach davongelaufen bei einem Tor, sah Sebastian Schonlauer da ganz alt aus. Da hat er natürlich einfach mit seiner Geschwindigkeit Probleme. Andererseits, Sebastian Schonlauer hat andere Stärken, das hat man jetzt auch wieder in Nürnberg gesehen. Glaubst du, Merlin Polzin neigt vielleicht dann doch nochmal dazu.
Sebastian Schonlau vielleicht jetzt doch zu belohnen nach der guten Leistung oder ist er da relativ konsequent, wie er es auch vorher war und sagt dann Schonlau, tut mir leid, die beiden haben es vorher einfach zu gut gemacht. Also es ist ein offenes Duell, es ist wirklich eine Fifty-Fifty-Entscheidung von Paul Zin bei der Frage, ob HZ Kadunic oder Schonlau von Anfang an spielen sollen.
Ich persönlich lege mich einfach nur fest, ich würde HZ Kadunic wieder aufstellen, weil er es einfach sehr gut gemacht hat vorher, auch genau aus dem Aspekt, den du gerade genannt hast, dass man natürlich auch ein bisschen den Tempo gegen Raijan Philipp stellen muss, gerade nach den Erfahrungen aus dem Hinspiel.
Aber es ist genauso nachvollziehbar nach der Leistung jetzt gegen Nürnberg. Wäre es auch keine Überraschung, wenn Sebastian Schoeneur in der Startelf bleibt. Man hat ja auch noch Daniel Erfattli als schnellen Innenverteidiger. Da könnte man natürlich argumentieren, der kümmert sich dann vielleicht eher um Philipp, sofern er denn überhaupt spielt.
Zuletzt hat ja Polter gegen Paderborn gespielt bei Braunschweig. Ich denke mal jetzt so auswärts, wäre Philipp wahrscheinlich dann wieder die eher logischere Wahl. Also El Fadli. Wäre da natürlich auch eine Möglichkeit. Du hast ihn diese Woche auch gesprochen. Ja, macht einen ganz stabilen Eindruck aktuell.
Hat dir, glaube ich, auch erzählt, woran es liegt, dass der HSV jetzt auch dreimal in Folge zu Null gespielt hat. Vielleicht kannst du da ein paar Details noch aus dem Gespräch uns berichten. Also er geht auf jeden Fall davon aus, dass er bis Saisonende in der Innenverteidigung bleibt. Hat sich auch sehr angefreundet mit der Position.
Ist ja immer mal wieder in der Diskussion gewesen, gerade durch Jonas Mefferts Nasenbeinbruch, ob er vielleicht auch wieder eine Position nach vorne rückt. Gerade jetzt, wo hat sie Karunic sich wieder fit meldet. Aber das ist kein Thema. El Fatli bleibt gesetzt in der Innenverteidigung. Hat wirklich sehr klare Worte gewählt, warum sie defensiv deutlich stabiler sind als noch in der Hinrunde.
Und es liegt vor allem daran, dass sie die Abstände zwischen den hoch anlaufenden Stürmern und den Abwehrspielern kürzer halten. Es geht dabei vor allem um Zonen, in denen das Pressing beginnt. Und der Stürmer gibt das Signal als vorderster Spieler und danach müssen alle anderen nachrücken. Und das haben sie in der Hinderrunde nicht gut gemacht, da waren die Abstände zu groß und sobald die Stürmer überspielt wurden, hatten die Gegner dann oftmals ein leichtes Spiel.
Das ist jetzt anders. Das Stichwort ist intelligente Raumverteidigung und weg von der Manndeckung. Also da haben wir möglicherweise auch nicht richtig aufgepasst, weil das hätten wir auch schon entschlüsseln können. Aber das ist die neue Herangehensweise. Ich wollte jetzt natürlich auch nicht schlaumeiern in meinen Analysen, aber klar, das zeigt natürlich dann aber auch wieder diese.
Arbeit von Merlin Polzin und seinem Trainerteam, allen voran Louis Kvawé, die sich da sehr, sehr viele Gedanken machen, ganz detailverliebt da auch Dinge ausarbeiten. Ich glaube, wenn du das jetzt so wiedergibst, ist das wahrscheinlich für viele dann auch nachvollziehbar, warum es dann jetzt auch plötzlich so läuft.
Der Fußball ist natürlich ein anderer, aber er ist auch eigentlich offensiver. Deswegen wundert man sich, dass der HSV jetzt deutlich stabiler steht im Vergleich zu dem Fußball unter Steffen Baumgart, der ja eigentlich ungewöhnlich für Baumgart, aber deutlich defensiver war. Kannst du das vielleicht dann auch noch mit Elfadlis Worten erklären?
Also was uns allen ja bei Baumgart immer aufgefallen ist, man ist teilweise gut in die Spiele gestartet, ist dann auch in Führung gegangen und hat sich aber aus unerklärlichen Gründen hinten reingestellt und hat komplett aufgehört mit dem Fußball, mit dem man vorher den Gegner dominiert hat. Das ist jetzt definitiv nicht mehr der Fall. Der HSV dominiert auch über 90 Minuten, das war vorher nie so.
Es gab immer mehrere Schwächephasen im Laufe eines Spiels und immer wieder Momente, in denen die Fans auch die Luft anhalten müssen und der HSV war nie über die vollen 90 Minuten stabil. Das ist jetzt anders. Natürlich gewinnt man deshalb nicht jedes Spiel, aber man erhöht natürlich die Wahrscheinlichkeit auf Siege und das liest sich dann auch am Punkteschnitt.
Ein Grund, warum man auch wenig Gegentore zuletzt bekommen hat, war Ludovic Reis. Insbesondere in seinen Balleroberungen oder auch im Gegenpressing hat er dafür gesorgt, dass es gar nicht erst dazu kam, dass dann der Gegner auch Torchancen hatte. Auch in Nürnberg will er ganz, ganz viele Gegenangriffe verhindert mit seinen schnellen Balleroberungen.
Auch in den Heimspielen zuletzt bärenstark. Also Ludovic Reis wirklich einer der Hauptgründe, warum es aktuell so gut läuft. Der ist jetzt gelb gesperrt. Von daher ist natürlich jetzt die Frage, wer ihn ersetzen wird. Da kommen viele Namen in Frage. Für Rai natürlich einer, aber der wird es mit Sicherheit nicht.
Dafür gibt es einfach andere Spieler, die sich da jetzt eher in den Vordergrund gespielt haben. Zum Beispiel Lukas Poreba in Nürnberg, ein starkes Spiel gemacht als Meffert-Vertreter. Da wäre jetzt die Frage, bleibt Poreba auf der Sechs, wenn man Meffert jetzt noch ein bisschen Zeit gibt? Oder rückt Poreba dann auf die Position von Rai? Was glaubst du.
Wird Meffert dann, wenn er mit Maske spielen kann, auch wieder auf dem Platz stehen? Oder glaubst du, er sagt jetzt, das hat mit Poreba gut geklappt? Deswegen ersetzen wir dann Reis vielleicht mit Marco Richter. Also Paul Zin hat die Entscheidung tatsächlich noch nicht getroffen. Das hat er so auch gesagt. Von daher können wir jetzt erst mal nur eine Prognose abgeben.
Dadurch, dass Jonas Meffert am Dienstag allerdings nur individuell trainiert hat und ihm jetzt noch maximal zwei volle Einheiten mit der Mannschaft bleiben bis zum Spiel am Freitagabend dann gegen Braunschweig, würde ich sagen, aufgrund des guten Spiels von Lukas Poreba in Nürnberg bleibt der Pole in der Startelf.
Es gibt überhaupt gar keine Not. Jonas Meffert jetzt schon wieder zu bringen nach seinem Nasenbeinbruch. Er hat noch nicht sich an die Maske im Trainingsbetrieb gewöhnen können. Dafür kommt das Spiel am Freitag aus meiner Sicht einfach noch zu früh. Man kann ihn auf die Bank setzen, man kann ihn vielleicht sogar noch ein weiteres Mal nicht für den Kader nominieren und dann wirklich erst das Schalke-Spiel ins Visier nehmen.
Poreba hat es gut gemacht, verdient es sich auf der Sechs zu bleiben. Davon gehe ich wirklich fest aus. Und dann ist die Frage, wer den gelbbesperrten Ludwig Reis auf der Acht ersetzt. Da würde ich jetzt mal Marco Richter in den Hut werfen. Und dann bleibt wahrscheinlich nur noch die Frage, wer dann vorne spielt.
Davy Selke in der letzten Woche in Nürnberg ausgefallen, kurzfristig mit Rückenproblemen. Gleichzeitig wird um Selke natürlich immer noch viel spekuliert. Was wird jetzt mit seinem Vertrag? Der HSV war nicht sehr glücklich über seine Aussagen nach dem letzten Spiel gegen Elversberg, wo er dann doch mal seinen Unmut auch kundgetan hat über die aktuellen Vertragsverhandlungen, dass das so lange dauert.
Er wünscht sich da endlich Klarheit, hat das auch sehr stark ja schon ausgedrückt. Was glaubst du? Glaubst du, dass es da vielleicht intern auch ein Gespräch gab, dass man ihm gesagt hat, das wollen wir nicht, wir müssen uns jetzt alle zusammen auf dieses eine Ziel konzentrieren? Und glaubst du, dass es irgendwie noch Auswirkungen hat auf die Frage, ob Davey Seke jetzt in der Startelf steht?
Also erstmal gehe ich davon aus, dass er von Beginn an stürmen wird jetzt gegen Braunschweig. Er hat heute planmäßig 60 Minuten trainiert. Das war vorher so abgesprochen, ist dann wirklich exakt nach 60 Minuten, als der Zeiger wieder oben stand, vom Platz gegangen. Und soll nach Plan morgen wieder voll, also am Mittwoch wieder voll mittrainieren.
Wenn das der Fall ist, dann spricht nichts gegen einen Einsatz von Beginn an am Freitag. Das ist auch notwendig, weil Robert Glatze noch nicht bereit ist für 90 Minuten. Die Startelf käme für ihn noch zu früh. Er soll jetzt erst mal etwas mehr als 30 Minuten zum Einsatz kommen gegen Braunschweig und dann gegen Schalke ist er zumindest wieder ein Kandidat für die Startelf.
Was den Vertrag von Davy Selke betrifft und auch seine Aussagen, gibt es wie immer bei jeder Geschichte zwei Perspektiven. Ich kann die Haltung des HSV nachvollziehen, dass es für einen Verein natürlich nicht sehr glücklich ist, wenn der Spieler sich hinstellt und öffentlich den Verein ja letztlich auch kritisiert und auch das Vorgehen kritisiert, dass es noch keine Vertragsverlängerung gibt und dass der Poker sich wie ein Kaugummi hinzieht.
Auf der anderen Seite muss man auch kritisch hinterfragen, warum zieht sich der Poker hin wie ein Kaugummi? Warum gibt es da noch keine Einigung? Man hätte das Thema viel früher angehen können. Das Gleiche ist es bei Jean-Luc Dompey der Fall. Und es ist auch ein Stück weit ein glückliches Gefüge, dass die beiden Spieler charakterstark aktuell vorangehen und wirklich auch per Form ihre Leistung bringen auf dem Platz.
Diese Garantie hat man als Verein nicht, wenn man Verträge auslaufen lässt und sie nicht verlängert. Da gibt es auch genug Beispiele aus der Vergangenheit. beim HSV, auch so Orel Mangala zum Beispiel überragende Hinrunde gespielt. In der Rückrunde hat er sich erinnert, für welchen Verein er in der kommenden Saison wieder spielt und hat es dann etwas ruhiger angehen lassen, wollte sich dann auch nicht verletzen, hinten raus.
Da gibt es ganz viele Beispiele dieser Art und der HSV hat wirklich Glück, dass das bei Dompey und Selke nicht der Fall ist. Man hätte es anders lösen können, vielleicht sogar müssen und rechtzeitig für Klarheit sorgen können, um dann eben auch dieses Thema im Saisonendsport vom Tisch zu schaffen. Jetzt ist es nun mal so, wie es ist und Das Thema ist noch aktuell, die Spieler performen trotzdem.
Bleibe dabei, dass ich davon ausgehe, dass beide am Ende beim HSV verlängern werden, aber man darf schon auch kritisieren, dass es noch nicht dazu gekommen ist und deswegen, ohne jetzt der Anwalt von Davy Selke zu sein, aber gerade aus der Emotionalität direkt nach dem Spiel kann ich es durchaus verstehen, warum er sich so geäußert hat, wie er es getan hat.
Ich würde dir, was ich sonst nie tue, aber doch etwas widersprechen, weil es gab natürlich schon auch andere Beispiele, wo dann der HSV den Vertrag auch frühzeitig verlängert hat, unter anderem letztes Jahr bei Bakariata und danach kam dann nicht mehr so viel. Also eigentlich ist eher mein Eindruck, dass auslaufende Verträge bei manchen Spielern eher noch zu einer Leistungssteigerung führen. Aaron Hunt war zum Beispiel auch so ein Beispiel.
Immer wenn es darum ging, verlängert er jetzt nochmal, kommt er vielleicht auch auf die Spiele, war er auch erstaunlich fit, hat gute Leistungen gebracht. Und ja, dann gibt es wieder auch immer viele Beispiele, wo dann der Vertrag verlängert wurde. Auch Bobby Wood, wir erinnern uns alle noch. Plötzlich machen die Spieler es sich dann wieder doch etwas bequem, Wenn Davy Selke jetzt frühzeitig einen Drei-Jahres-Vertrag unterschreibt.
Vielleicht geht dann unterbewusst so ein bisschen, wie sagt man, der Fuß vom Gaspedal. Also ich kann da auch Stefan Kunz absolut gut verstehen. Es ist jetzt auch nicht so, dass das Thema erst jetzt kurzfristig aufgeploppt ist, sondern die verhandeln ja jetzt auch schon seit einigen Monaten im Hintergrund.
Also ich glaube, im Januar ging es dann so richtig los. Das finde ich in Ordnung ein halbes Jahr vor Vertragsende und ich finde es auch gut, dass Stefan Kunz da relativ hart bleibt und versucht dann auch die finanzielle Situation des HSV so zu berücksichtigen, dass man da eben halt nicht den lukrativen Vertrag jetzt schon Davieselke vorlegt und nur aus Dankbarkeit und aufgrund seiner guten Leistung da jetzt.
Zu einer Einigung kommt und ich denke, Davy Selke hat diesen Vertrag vor allem ja unterschrieben, er wusste, er braucht dann auch die bestimmte Anzahl an Spielen und von daher soll er die jetzt erstmal erreichen und dann ist er sowieso unter Vertrag, von daher finde ich, kann man da ruhig ein bisschen abwarten, aber ich verstehe natürlich auch deine Sichtweise.
Und schon haben wir beide Seiten hier hervorragend beleuchtet in unserem Podcast und jeder Hörer kann jetzt entscheiden, ob er entweder mir recht gibt oder nicht richtig zugehört hat und dir recht gibt. Also alle Seiten abgedeckt. Genau, wenn ihr diesen Podcast über YouTube hört, Kommentiert doch auch gerne eure Meinung, wie ihr in diesem Fall vorgehen würdet.
Bei Jean-Luc Dompey bin ich zum Beispiel wiederum anderer Meinung. Ich denke, da sollte man jetzt relativ schnell dann auch den Vertrag verlängern. Bei ihm ist eigentlich klar, er wird dem HSV auch in der Bundesliga helfen und in der zweiten Liga sowieso, auch wenn er sich selbst da in der nächsten Saison nicht mehr sieht.
Aber aktuell sieht ja alles danach aus, dass der HSV es dann auch wirklich schafft. Und dann, glaube ich, wird Jean-Luc Dompey auch dem HSV weiterhin guttun. Genau, ich würde sagen, dann leiten wir über in unserem zweiten Teil und sprechen über das Spiel am Freitag gegen Eintracht Braunschweig mit einem Eintracht-Experten.
Und zwar ist das Tobias Feuerhahn von der Braunschweiger Zeitung. Moin Tobias. Moin, nach Hamburg. Schön, dass ich dabei sein darf. Ja, sehr gerne. Vielen Dank, dass du dabei bist. Ihr habt ja den HSV-Fans gerade eine schöne Freude gemacht mit dem Heimsieg gegen Paderborn. Also gerade für mich war eigentlich Paderborn noch so der schärfste Konkurrent, um den Aufstieg jetzt auch hinter Köln.
Von daher, Lukas Quasniok hat ja hinterher auch in der PK eindrucksvoll gesagt, die Saison ist noch nicht vorbei und sie werden bis zum letzten Spieltag alles geben. Wie hast du dieses Spiel erlebt? Das war ja für euch wahrscheinlich auch ein sehr stimmungsvoller Abend. Wechselhaft. Also man muss ganz ehrlich sagen, das hätte auch 2-5 ausgehen können.
Also, hochemotionaler Sieg daher auch wichtig für die Eintracht, mal ein Spiel zu drehen. Das ist diese Saison noch gar nicht gelungen. Aber nachdem Paderborn 2-1 in Führung gegangen ist, haben die auch zweimal die Möglichkeit gehabt, schon das Licht auszuknipsen. Da hält einmal Torwart Torben Hoffmann super, einmal Kratz-Oben Krause noch ein Ball mit dem Kopf von der Linie.
Und dann kriegt es halt irgendwie doch noch gedreht. Rian Philipp endlich mal wieder ein Tor gemacht. Und dementsprechend, das kann, also es ist auf jeden Fall ein sehr wichtiger Sieg, aber durch diesen emotionalen Faktor kann das echt einen Push geben. Rian Philipp hat das 2 zu 2 geschossen und dann den Siegtreffer aufgelegt.
Im Hinspiel, jeder HSV-Fan hat ihn natürlich seitdem im Hinterkopf noch, hat er ein überragendes Spiel gemacht. Er ist eigentlich allen davon gelaufen. Der HSV damals allerdings auch mit einer recht langsamen Abwehr angetreten. Damals war mit Luka Perron, der inzwischen ja gar nicht mehr in Hamburg spielt.
Aber Philipp war wirklich der alles überragende Akteur. Ein Spieler von Bundesliga-Format habe ich nach dem Spiel für mich so eingeordnet und auch mit deinem Kollegen darüber gesprochen, der Ähnliches meinte. Wenn man sich dann aber seine Leistungsdaten mal anschaut seitdem, dann weiß ich nicht, ob er vielleicht einfach auf das HSV-Spiel dann nicht mehr so performen konnte, weil er den Höhepunkt seiner Karriere erlebt hatte mit dem Doppelpack.
Aber er hat direkt im Spiel danach gegen Kaiserslautern nochmal einen Doppelpack erzielt, dann monatelang gar nicht getroffen und jetzt erst wieder als Einwechselspieler in Paderborn wieder mal für spielentscheidende Momente gesorgt. Was ist mit ihm passiert seit seinem überragenden Spiel gegen den HSV?
Ja, man muss bei Philipp sagen, also das du jetzt danach sagtest, der hat bundesliga-Format, da warst du ja nicht alleine mit. Also da waren, den haben ja mehrere Bundesligisten auf dem Zettel, da gab es auch schon so eine Verbindung zu Mainz im Winter und so und ja, er hat danach lange nicht getroffen, das liegt aber auch nicht nur an ihm.
Also man muss dazu sagen, dass er einfach eine enorme Verletzungsmisere hatte, Gerade im Sturm, es lag sehr, sehr viel Last allein auf seinen Schultern, gerade bis zur Winterpause. Jetzt wurde da nochmal ein bisschen nachgeschärft und irgendwann ist dann natürlich auch das Selbstvertrauen ein bisschen geringer.
Man sieht bei ihm aber immer noch, also auch in der Phase, in der er nicht getroffen hat, dass der einfach Sachen kann, die in dem Eintracht-Kader kein anderer kann. Was Ballbehandlung angeht, was Übersicht angeht, auch was den Abschluss angeht, selbst wenn es lange nicht für ein Tor gereicht hat. Also das ist schon ein Ausnahmespieler.
Jetzt kam er zweimal von der Bank, was eben auch nicht schlecht ist. Das ist ein Luxus, den hatte Trainer Scherning in der Hinrunde nicht. Luxus in Anführungszeichen. Ich meine, die sind immer noch mitten im Abstiegskampf. Aber du kannst so einen jetzt mittlerweile auch mal von der Bank bringen und damit einen Push von der Bank bringen, den du einfach in der Hinrunde nicht hattest.
Und ich glaube, wenn du so einen als Joker hast, da gibt es deutlich schlechtere Varianten. Und er macht das Tor dann auch gut. Ich meine, er kann sich auch fallen lassen und kriegt da wahrscheinlich einen Strafstoß gegen Paderborn. Will den aber unbedingt machen nach der Torenvorwart von Richmond Hatchi.
Und ja, wir hoffen, dass jetzt der Knoten geplatzt ist und auch wieder er wieder anfängt zu knipsen gegen eine Hinwunde. Alle HSV-Fans gehen natürlich von einem Heimsieg aus gegen Eintracht Braunschweig, Tabellen 16. Wenn man jetzt aber an das Hinspiel zurückdenkt, da war Braunschweig ja wirklich richtig stark auch.
Also sie haben wirklich echt einen guten, temporeichen, starken Fußball gespielt. Ich glaube, das hätte sogar noch deutlich höher ausgehen können an dem Tag, erinnere ich mich. Ich habe das Spiel am Fernseher gesehen. Stefan, du warst glaube ich im Stadion. Ja, bestätigt das. Man fragt sich, wie stark ist denn Braunschweig eigentlich jetzt?
Was ist so das wahre Gesicht? Jetzt auch Paderborn geschlagen, trotzdem mit 27 Punkten, immer noch im Abstiegskampf auf dem Relegationsplatz aktuell. Was würdest du sagen, was ist von Braunschweig aktuell jetzt noch zu erwarten? Wie stark sind die wirklich? Das ist ja gerade das Problem in dieser Saison. Du hast halt immer wieder diese Highlights, wie gegen Hamburg.
Da sagte, ich habe Daniel Scherning danach gefragt, wie er dieses Spiel ranken würde, so in der Top 5 von Spielen, die er bis jetzt als Eintracht-Trainer erlebt hat. Da hat er gesagt, naja, vom Spielerischen her, nicht von der Emotionalität, sondern vom Spielerischen her, war das wahrscheinlich das Beste, was er im Braunschweig je gecoacht hat.
Leider kommen danach immer wieder so ganz krasse Leistungsabfälle. Ich meine, die haben jetzt schon mehrfach in der Saison fünf Tore kassiert und es ist nicht so genau zu erklären, woran es liegt. Also es ist ein bisschen schlecht festzumachen, ein bisschen schwierig festzumachen. Manchmal hat man das Gefühl, der Glaube fehlt da ein Stück weit, die brechen dann manchmal komplett ein.
Ich erinnere mich an das Spiel in Fürth, wo Greuther Fürth einfach das Eitrads-Spiel vorhatten, sie zwei Spiele gewonnen, einfach entschlüsselt hat und dann ging gar nichts mehr. Das heißt, das wahre Gesicht suchen wir auch noch, um ehrlich zu sein. Es ist ein bisschen schwierig festzumachen in dieser Saison.
Es ist eben zu hoffen, dass gerade dieser Paderborn-Sieg jetzt nochmal einen Auftrieb gibt, weil das eben auch eine Partie war, mit der zumindest im Braunschweig die meisten jetzt nicht unbedingt mit Punkten gerechnet haben. Auf der anderen Seite muss man sagen, sie tun sich häufig gegen Mannschaften, die mitspielen, leichter.
Ich erinnere in Hamburg an das Hinspiel, die stehen dann ein bisschen höher, bei Paderborn war das jetzt auch so und da bieten sich eben auch mal so Lücken für schnelle Spieler wie Rayon Philipp, um dann umzuschalten und dadurch gefährlich zu werden. Jetzt Spiele wie gegen Münster, Regensburg Zuhause Ulm, das war als würde man auf ein Stück Leder kauen.
Das hat einfach keinen Spaß gemacht. Die zermürben und dann fällt Eintracht spielerisch nichts ein. Ähm, Daher hoffen wir mal, dass das jetzt im Saison-Endspurt nochmal den positiven Push gibt hier in Braunschweig und wir dann doch irgendwie drinbleiben können. Als du eben über Ryan Philipp gesprochen hast, hatte ich kurz gedacht, du könntest auch gerade über Emanuel Farai sprechen.
So diese Begriffe wie Ausnahmespieler, trotzdem auch immer so ein bisschen Probleme in so einer Saison verletzt. Ja, schöpft er nicht sein ganzes Potenzial aus? Immanuel Farai ist natürlich jetzt in dieser Woche auch wieder ein gefragter Spieler. Alle fragen sich, was ist eigentlich mit dem los? Den gibt es ja auch noch, hat ja zuletzt gar keine Rolle mehr gespielt, hatte dann lange Zeit eine muskuläre Verletzung, dann war er mal wieder krank.
Auch das dürfte dir wahrscheinlich noch gut in Erinnerung sein aus der Saison 22, 23 war das, glaube ich, als der Braunschweig eigentlich fast im Alleingang dann in der Klasse gehalten hat. Und was hast du noch so in Erinnerung, hatte er auch damals schon ähnliche Probleme immer? Weil das fragt man sich hier immer, was ist eigentlich mit dem los?
Lebt er nicht professionell genug? Hat er einfach Pech, was immer so seine Verletzung angeht? Wie war das bei euch? Solche Problemchen hatte er auch, aber das war jetzt nicht so sehr ausgeprägt. Ich weiß es jetzt gar nicht mehr so genau, aber so muskuläre Probleme hatte er, glaube ich, hier auch mal.
Aber du sagst es gerade, der war natürlich in dem Team hier, war der einfach was Besonderes. Also er und Anthony Uccia damals, die haben den Klassenerhalt ja im Grunde im Alleingang besorgt, zumindest was so die Offensive angeht und wir haben uns auch immer gefragt, was ihr in Hamburg da mit dem macht.
Ich glaube nach wie vor, ich meine klar, wenn der verletzt ist und ich weiß auch nicht, ob diese Länderspielreisen ihm dann so gut tun, dann muss er auch immer einmal um die halbe Welt fliegen und dann wieder zurück. Aber wenn der fit ist, dann wäre der, glaube ich, bei vielen Zweitligaklubs gesetzt.
Ihr habt in Hamburg natürlich auch das Glück, dass ihr da einen dermaßen breit aufgestellten Kader habt, dass man sich das leisten kann. Und vielleicht kommen solche Problemchen dann auch eher zustande. Also ich weiß jetzt nicht, er kommt ja kaum zum Zuge. Also man kann sich ja eigentlich kein richtiges Bild davon machen, wie er aktuell in Form ist und was er dem Team geben kann, weil die Mannschaft einfach so stark besetzt ist, dass es halt auch ohne so einen Spieler klappt.
Also hier würden den alle mit Kusshand zurücknehmen, das kann ich euch versichern. Also nach wie vor. Ferrei verfolgt natürlich für die Zukunft andere Ziele, als wieder nach Braunschweig zurückzukehren. Das ist so, ja. Ich erinnere mich allerdings, dass er in Braunschweig auch sehr lange mal zwischendurch ausgefallen ist.
Hatte damals auch fast das Spiel beim HSV verpasst, als er nur eingewechselt wurde. Das war dann sein Comeback nach einer schon auch monatelangen oder beziehungsweise zweimonatelangen Verletzungspause. Eine Prellung war, glaube ich, damals das offizielle Wording. Was in Hamburg auffällig ist, ist, dass er wirklich permanent so kleinere Geschichten hat. hauptsächlich einen grimpalen Effekt zum Beispiel.
Da fragt man sich natürlich schon, wie kann das passieren? Er hat jetzt zum Beispiel auch kein Kita-Kind, von dem er sich anstecken kann. Was ist der Grund? Ist es möglicherweise doch auch seine Ernährung und der professionelle Lebensstil? Man will ihm da jetzt nichts unterstellen. Aber gab es solche Gespräche vielleicht auch schon mal in Braunschweig, dass man ihn mal zur Seite genommen hat und gesagt hat, Manu, du musst auch, wenn du richtig auf Top-Niveau performen willst, mal eine ganze Saison durchziehen und auch eine ganze Trainingswoche im Einsatz sein?
Also ich habe nicht in meiner Anwesenheit. Ich weiß nur, dass ein, jemand aus dem Eintracht-Umfeld, den möchte ich jetzt keinen Namen nennen, mal gesagt hat, dem Perai, seine Freundin, da ist sein Handy. Das war das Einzige in dieser Hinsicht. Aber ja, so grippale Infekte und sowas, das hatte er hier auch.
Ich erinnere mich, er hatte das vor dem St. Pauli-Spiel, glaube ich. Da kam er dann gegen St. Pauli auch von der Bank und hat das Spiel dann im Alleingang gedreht. Von 0-1 auf 2-1. Insofern, da kann ich jetzt ehrlich gesagt nichts zu sagen. Also da ist mir nichts in Erinnerung geblieben, was das angeht.
Wir können ja mal reinhören, was Merlin Polzin aktuell über Manuel Ferreira gesagt hat. Nach dem Auftakttraining in dieser Woche wurde natürlich dann auch mal wieder auf Manuel Ferreira angesprochen und hat grundsätzlich gesagt, dass er wirklich eigentlich ein Trainer ist, der ihn richtig gut findet.
Das war ja unter Steffen Baumgart noch anders. Der wusste jetzt nicht so richtig viel mit ihm anzufangen. Hören wir mal rein, was Merlin Polzin gesagt hat. Und jetzt habe ich ihm heute auch gesagt, dass er eine gute Trinkenswoche braucht, dass er halt auf diese Runde abgerufen kann, auf die er dann auch schon wieder war, jetzt mit der Länderspielreise.
Und dann hat er Elemente in seinem Spiel, die uns auf jeden Fall helfen. Also der Tiefgang, auch dieses Kreative, mal Dinge zu machen, die man vielleicht nicht erwartet. Wir sind auf jeden Fall große Fans von ihm, Luico nicht. Aber es muss natürlich auch was kommen. Und das muss natürlich bei der Krenigsleistung vergehen. Und dann kann er es hoffentlich dann auch bald im Stadion zeigen.
Und da wäre es eine gute Geschichte jetzt gegen Braunsteig. Aber es geht nicht um Geschichten, sondern um Punkte. Also relativ klare Worte, es geht jetzt nicht um Geschichten, sondern um Punkte. Also macht ihm da schon durchaus ein bisschen Druck. Sagt, wir finden ihn eigentlich richtig gut, aber da muss dann auch mal was kommen.
Ich glaube, ähnlich hat es Steffen Baumgart auch schon mal ausgedrückt. Nur da kam dann auch gar nichts mehr, weil, glaube ich, auch Ferrei gemerkt hat, nur eine richtige Chance bekommt er jetzt unter Baumgart nicht. Das ist unter Polzin eigentlich anders. Jetzt auch gerade in der Rückrunde zum Auftakt gegen Köln. War ja in der Startelf und hat sich dann direkt eine schwere Muskelverletzung zugezogen.
Also Stefan, du hast jetzt auch schon ein paar Mal mit ihm beschäftigt. So richtig kommt er einfach nicht in Tritt. Glaubst du, er kommt nochmal beim HSV in Tritt oder ist da vielleicht eine Trennung im Sommer dann auch vielleicht der logische, bessere Schritt für ihn? Also ich werde nicht so richtig schlau aus ihm. Er bringt eigentlich wahnsinnig viel mit.
Ich bin totaler Fan von dieser Art von Spielertyp. Jetzt mal losgelöst von Ferrai, aber jemand, der wirklich permanent ins Dribbling geht und für Tiefgang in der Offensive sorgt und einfach auch für die Aha-Momente im Stadion und Torgefahr entwickelt. Das sind eigentlich genau die Spieler, die man im Stadion sehen will, beziehungsweise für die man auch ins Stadion geht.
Und ich hätte ihm persönlich wirklich gewünscht, dass er sich beim HSV durchsetzt. Ich denke allerdings, dass gerade jetzt mit dem Hinblick auf den wahrscheinlichen Bundesliga-Aufstieg ist für ihn dann nicht gerade leichter. Die Konkurrenzsituation wird sich eher nochmal verschärfen und dann kann möglicherweise auch mal eine Laie nochmal für einen Neustart beim HSV sorgen mit seiner Rückkehr dann.
Dann schauen wir doch mal auf Freitagabend. Manuel Fahrei wird mit Sicherheit im Kader sein. Vielleicht überrascht ja sogar Merlin Polzin mit Fahrei dann als Vertreter für Ludovic Reis. Das wäre eine große Überraschung. Ich glaube, aktuell bieten sich da noch andere Spiele an. Tobi, vielleicht kannst du nochmal sagen, wie sieht es personell aus in Braunschweig?
Seid ihr in Top-Besetzung oder wer fällt da möglicherweise noch aus? Abgesehen von den Langzeitverletzten gehe ich aktuell davon aus, dass der Kader so stark besetzt sein wird, wie er es sein kann. Also es war zuletzt waren die Nationalspieler wie immer, wenn sie zurückkehren, bringen sie irgendwelche Wehwehchen mit.
Robert Ivanov hatte Probleme mit der Schulter. Legi Schabo hatte Probleme mit den Adduktoren. Gegen Paderborn war dann auch noch Joe Gomez ausgefallen mit Muskelverletzungen. Das war wohl aber alles nicht so tragisch. Also es ist gut möglich, dass die auch wieder einsatzfähig sein werden. Und da die Frage aller Fragen zum Abschluss. Kann die Eintracht noch einmal über sich hinaus wachsen gegen den HSV? Man hat ja eigentlich nichts zu verlieren.
Perfekte Situation eigentlich für die Auswärtsmannschaft. Ich erinnere mich an vergangene Saison. Da war es ganz knapp in Hamburg. Da wäre es fast noch 2-2 ausgegangen. Ich glaube, wenn Fabio Kaufmann da Pötten angehabt hätte, die eine Nummer kleiner gewesen wären, dann wäre er nicht im Abseits gewesen.
Allerdings ist Eintracht ja in Hamburg auch schon ein paar Mal ganz, ganz bitter unter die Räder gekommen. Also Überraschung wäre schön. Ich glaube, die Punkte für den Klassenerhalt, die müssen wir vermutlich aber woanders holen. Aber wir nehmen das natürlich gerne mit. Ich habe vorhin auch noch mal geschaut, der Hamburger SV ist in den vergangenen Jahren auch öfter mal so gegen die Kellerkinder gestolpert.
Das kam in jeder Saison vor. Letzte Saison, glaube ich, zwei Niederlagen gegen Osnabrück. Korrekt. Also warum nicht noch einmal, dann aber für Braunschweig bitte nicht mit demselben Saison eine WV aus Nahrung. Schauen wir dann mal, was am Freitagabend dabei herauskommt. Ganz Hamburg oder zumindest mal HSV Hamburg ist ja der Überzeugung, dass es in diesem Jahr dann endlich klappt und dafür braucht natürlich der HSV jetzt aber auch am Freitag den Pflichtsieg gegen Braunschweig.
Tobias, du bist wahrscheinlich dann auch dabei, wir sind dabei und dann gucken wir uns das Spiel an und sprechen nächste Woche natürlich auch über das Spiel gegen Braunschweig, aber dann auch über das Spiel darauf auf Schalke. Stefan, dann bist du wieder an Ostern im Einsatz. Ich bin wie immer der Osterhase, bis er abbleibt.
So soll es sein. Was anderes wäre mir zu dir jetzt auch nicht eingefallen, aber ich würde sagen, darüber sprechen wir dann nächste Woche. In diesem Sinne, in Hamburg sagt man Tschüss und bei uns heißt das auf Wiederhören. Music.