
HSV, wir müssen reden – der Fussball-Talk
HSV-Transfer? Sky-Kommentator nennt Champions-League-Clubs für Vuskovic
Mittwoch, 15. April 2026 · 54 min
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Shownotes
HSV gegen Werder – das klingt nicht nur nach großer Tradition und Glanz vorheriger Tage. Sondern auch nach Bundesliga pur und vor allem einem packenden Nordderby. Für viele HSV-Fans, die nicht zu den glücklichen 4000 Ticketinhabern des Gästeblocks zählen, klingt das aber vor allem nach einem Nachmittag vor dem Sky-Bildschirm – und einer Verabredung mit TV-Kommentator Kai Dittmann (59).
Das Abendblatt war im Rahmen des Podcast „HSV – wir müssen reden“ bereits am Dienstag mit Dittmann verabredet und sprach eine gute Halbzeit lang über das Nordderby, den HSV, HSV-Trainer Merlin Polzin, Toptalent Luka Vuskovic und die HSV-Besetzung im Sturm. Dabei outete sich Dittmann als großer Fan von Polzin und von Vuskovic.
Was den jungen Kroaten betrifft, ist sich der TV-Mann sicher, dass Vuskovic im Sommer den nächsten Schritt bei einem Champions-League-Club gehen muss. Dabei hat Dittmann sogar ein paar Vorschläge für die Berater des jungen Verteidigers. Welche das sind? Einfach reinhören in die aktuelle Folge von HSV – wir müssen reden.
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HSV gegen Werder. Das klingt nicht nur nach großer Tradition und Glanz vorheriger Tage, sondern auch nach Bundesliga pur und vor allem einem packenden Nordderby. Für viele HSV-Fans, die nicht zu den glücklichen knapp 4000 Ticketinhabern des Gästeblocks zählen, klingt das aber vor allem auch nach einem Nachmittag vor dem Sky-Bildschirm. Und genau für dieses TV-Highlight haben wir heute auch den richtigen Gast eingeladen.
Zunächst einmal möchte ich aber zwingend auch meinen Kollegen Kai Schiller erstmal begrüßen. Moin Kai. Moin Stefan. Und jetzt freue ich mich aber wirklich ganz besonders, eine Halbzeitlänge in etwa über das Nordderby mit einer Sky-Ikone unter den Kommentatoren zu sprechen. Herzlich willkommen, Kai Dittmann.
Danke und danke auch für die Einladung. Ja, auch von meiner Seite. Moin Kai. Moin Kai. Ja, wir wollen vielleicht erstmal ganz kurz noch ein bisschen was über dich erfahren, bevor wir über das Nordderby und all die sich aufdrängenden Themen sprechen. Wie lange bist du eigentlich schon bei Sky? Man kennt dich ja vor allem aus der Champions League auch, in der Bundesliga.
Dich verbindet ja auch durchaus inzwischen eine längere Karriere dort, oder? Ja. Kommt drauf an, wie bist du 26 Jahre Einordnung? Kurz, mittel, lang? Schon lang, würde ich sagen. Also mir wird ja manchmal unterstellt, ich bin noch gar nicht 26, was natürlich eine Farce ist. Das ist Fishing for Compliments, aber gut, lassen wir das.
Aber vielleicht kannst du einmal ganz kurz nochmal berichten, wie bist du Kommentator geworden? Wie bist du bei Sky geendet, gelandet? Ja, total witzig, also Journalist wollte ich schon immer werden, ich war während meiner Studienzeit in Göttingen bei dem Anzeigenblatt, fand das total super und wollte eigentlich auch nichts anderes machen, habe Sport, Publizistik und Kommunikationswissenschaften und Politik studiert, wäre da auch echt geblieben, weil Publizistik ja eher trocken, also die Theorie des Journalismus ist.
Es gab ein praktisches Seminar, das war Regionale Hörfunk. Und der Mensch, der das gemacht hat, hat gesagt, hey, Sie haben Talent. Ich bringe Sie beim Norddeutschen Rundfunk unter mit einem Praktikum. Das war ganz lustig, weil ich habe mich beworben 1990. Und dann haben die gesagt, ja, total gerne. Wir wollen Sie unbedingt haben. Und 1993, können Sie hier noch woanders vorbeikommen?
Das fand ich schon mal echt irre. Und dann riefen die an und sagten, hey, pass auf, wir haben nächste Woche noch einen Platz frei. Komm doch einfach her. So bin ich beim Norddeutschen Rundfunk gelandet. War dann auch in Hamburg. Ihr seid zu jung, um das wissen zu können. Aber zehn Jahre NDR sind es dann am Ende geworden.
Und das war so ein Stück weit Zufall, weil im Jahr 2000 ja Premiere World, die die ganze Veranstaltung damals überlegt hat, diese berühmte Radiokonferenz mit all den Ikonen, die ich als Kind auch super gerne gehört habe, dann ins Fernsehen zu bringen. Und die haben natürlich händeringend nach Menschen gesucht, die das irgendwie im Radio schon mal gemacht hatten. Ich war einer davon.
Und der Punkt war, meine Frau war gerade mit dem Studium fertig, die Frage, gibt es noch mal einen beruflichen Wechsel oder bleibe ich? Ich habe den NDR geliebt. Ohne Ende liebe ich auch immer noch. Bleibe ich da und sie auch oder verändern wir uns nochmal und dann haben wir uns aber mal dazu entschieden, echt Risiko zu gehen, weil wir müssen nicht reden über die wirtschaftliche Situation damals vom Kirchimperium, das wussten wir, wir gehen nach München und ich versuche es mal beim Fernsehen und sie macht einen vernünftigen Job, so ist die ganze Geschichte.
Du hast gesagt, wir sind zu jung. Also der Einzige, der hier zu jung ist, das wäre nach eigener Aussage Stefan. Aber wir haben noch einen anderen Kollegen von dir, der auch nicht zu jung ist. Und der hatte direkt am Anfang jetzt eine Frage an dich und die würden wir einmal einspielen. Und dann plaudern wir ein bisschen über sein Alter.
Guten Morgen Kai, hier ist Patrick. Ich freue mich auf Samstag am Vorabend meines runden Geburtstages, bei dem keine Fünf davor steht. Jetzt könnt ihr beide knobeln, um welchen Geburtstag es sich handeln könnte. Wir sind schon so viele Jahre zusammen und du bist der Mensch, der auch über den Tellerrand hinaus guckt.
Ich werde das oft gefragt und gebe die Frage daher gerne mal an dich weiter. Was würdest du jungen Menschen raten, wenn sie in unseren wunderbaren Beruf wollen? Viele Grüße und bis Samstag, Patrick. Patrick, Wasserzieher war das und der wird natürlich 40 und nicht 50. Also er sieht so aus, als ob er 40 wird.
Den Rest können wir später auflösen. Genau, aber das passt ganz gut in seine Frage, finde ich, zu dem, was du schon angestoßen hast. Was rätst du jungen Menschen, die vielleicht auch mal Lust haben, irgendwann bei Sky das Nordderby zu kommentieren? Auch da kleine Schleife vorweg. Ich habe zwei Töchter, die demnächst vollständig alleine in ihrem Leben stehen, damit sie so ungefähr das Alter einordnen können.
Und denen rate ich für ihr Leben immer das, was ich auch jungen Kollegen rate, stoße da aber oft auf ganz viel Unverständnis. Also von daher, alle jungen Kollegen, die das jetzt hören, habe Verständnis dafür. Ich bin Patrick verdammt nah auf den Fernsehen. Da handelt es sich echt nur um Monate, was das Alter angeht.
Und ich sage immer, Ruhe bewahren. Glaubt an euch selber. Das Leben, auch das Berufsleben, ist ganz, ganz selten eine Gerade. Es hat ganz viele Kurven, ganz viele Wendungen. Es gibt Rückschläge und Rückschritte. Aber wenn man ein bisschen Geduld hat und sagt, ich fange nicht im Januar an und kommentiere im Februar ein Champions-Sieg-Finale, was ja meistens eh im Mai stattfindet, dann kann das echt was werden.
Also das sind meine beiden Ratschläge und meine Töchter sagen, ja, ja, Papa ist schon gut. Bei mir vor allem ist hängen geblieben, dass das Champions-League-Finale gar nicht im Februar stattfindet. Du bist ja auch am Wochenende gemeinsam mit Patrick im Einsatz. Er als Moderator, du als Kommentator. Ich war tatsächlich sehr überrascht, als ich gehört habe, dass er schon 60 Jahre alt wird. Also ich bin mir sicher, ihr hört diesen Podcast, aber das meine ich ernst.
Also ich hätte gedacht, er ist maximal 58. Aber habt ihr eine kleine Überraschung geplant zu seinem 60? Pass auf, du hast es ja gerade gesagt, er hört diesen Podcast wahrscheinlich und deswegen sollte ich die Antwort oder beziehungsweise diese Frage nicht beantworten und habe sie damit im Grunde genommen beantwortet, okay?
Das ist in Ordnung. Genau, es gibt möglicherweise eine kleine Überraschung. Die Frage ist, ob es auch ein überraschendes Nordderby gibt. Ist es eigentlich dein erstes Nordderby als Kommentator? Ich vermute mal nicht. Nein, ich bin kein Rolf Töpperwien. Für alle Jüngeren, das war eine legendäre Fußballkommentator beim zweiten deutschen Fernsehen, der jeden seiner Einsätze mitgezählt hat und der immer genau sagen konnte, der wievielte es ist.
Das habe ich nie getan, aber ich kann dir versichern, es ist weder im Radio noch im Fernsehen mein erstes Nordderby, sowohl in Hamburg nicht als auch in Bremen nicht. Aber gerade durch deine Vergangenheit beim NDR warst du ja auch schon in der Vergangenheit häufiger mit dem Nordderby konfrontiert. Und es ist ja letztlich auch ein absoluter Bundesliga-Klassiker.
Du hast aber natürlich auch schon ganz andere Highlights in deiner Karriere erlebt. Zum Beispiel Champions League und ich meine auch Champions League-Finale. Gib uns mal so einen Einblick, wie reiht sich denn das Nordderby in deine bisherigen Karriere-Highlights ein? Ja, kann ich dir sagen. Es gibt so Fußballspiele, die quasi selbsterklärend sind.
Und wenn du, wie ich, das war mein erstes Champions-League-Finale damals in Moskau. Chelsea gegen Manchester United, ist das halt ein Wahnsinnsspiel, das war das erste rein englische Finale, das ganze Ding dann eben noch in Moskau, Zeitverschiebung, das hat mir in der Nacht stattgefunden, damit in Mitteleuropa die normale Anschlusszeit gewährleistet werden kann.
All das sind so Dinge, wo du sagst, ja, ganz besonderes Spiel, ja, alle Halbfinals mit deutscher Beteiligung, ohne deutsche Beteiligung, ich kann mich an Real gegen Barca erinnern und sowas. Das sind alles selbsterklärende Spiele, wo du sagst, ist ein großes Spiel. Und dann kommen die mit dazu, die dich oder mich, sagen wir mal, als Fußballfan, gar nicht mal als Journalist, sondern als Fußballfan einfach elektrisieren.
Die mich interessieren, wo ich selbst, wenn ich nicht involviert bin, sage, boah, da muss ich vorher was wissen, da will ich währenddessen was wissen. Und da steht das Nordderby natürlich, gemeinsam mit dem Ruhrderby, gemeinsam mit Bayern gegen Dortmund und ich war jetzt bei Köln gegen Gladbach. Das sind so Dinge, die faszinieren mich einfach.
Und dann kriege ich sogar noch das Überraschungsei. Ich kriege nämlich zwei Sachen gleichzeitig, wenn ich es auspacke, Spannung und Unterhaltung. Also zum einen elektrisiert es mich. Und zum Zweiten ist die Nummer sportlicher so dermaßen von Bedeutung, dass du also sagst, okay, Patrick, du hast am nächsten Tag Geburtstag.
Ich folge dir im August, aber wir beide kriegen da echt ein schönes Geschenk. Stefan hat nach deinen Highlight-Spielen gefragt und obwohl du nicht wie Rolf Köpperwien in der imaginäre Liste führst, vielleicht kannst du dich trotzdem erinnern bei den Nordderbys, die du bislang, wo du im Einsatz warst als Kommentator.
Gibt es da irgendeine besondere Erinnerung? Es gab ja einige besondere Nordderbys, also vielleicht warst du ja bei einem dabei, papierkugelmäßig oder so. Ja, war ich. Also ja, das sind so genau die Dinger. Das Schöne ist, an die erinnert man sich, aber ich habe so im Kopf diese ganze Reihe, dass ich sage, ich weiß gar nicht mehr, wie viele es waren, aber es ist halt von der Stimmung, von der sportlichen Brisanz, all diese Dinge sind mit dabei. Aber ich bin wirklich ganz weit weg davon.
Ich muss mir da mal was überlegen, weil die Frage kommt ganz häufig. Sag mir mal, was war dein schönstes Spiel? Was war dein schönster Kommentar? Ich habe keins, weil ich so viele davon habe, dass ich mich nicht für eins entscheiden mag. Aber einfach mal, um euch auch zu beruhigen und zu befriedigen, ich überlege mir mal irgendwas, dann sage ich so, pass auf, das war am 17.
April da, 18.24 Uhr oder so, dann ist das raus. Ansonsten wirklich, das waren so viele tolle Erinnerungen, die ich da einfach habe mit auch tollen Menschen drumherum. Das ist für mich mehr das Gesamtpaket ist als das Einzelspiel. Also lange Liste an Nordderby-Highlights alleine ist vorhanden. Schauen wir mal, ob am Wochenende dann auch nochmal weitere Momente für die Ewigkeit dazukommen.
Wie bereitest du dich eigentlich auf so ein Spiel vor? Also ich kann mich erinnern, als dein Kollege Hansi Küpper hier immer bei uns im Podcast war, Der hat dann auch berichtet, dass die Sky-Kommentatoren vor allem dann auch ein Vorgespräch mit den Trainern beider Mannschaften häufig führen oder eben auch mal dem Co-Trainer.
Von daher ganz direkt gefragt, bist du schon mit Merlin Polzin und Daniel Thun verabredet? Darf ich das sagen, dass es Dienstag ist? Also das ist noch zu früh? Nein, darfst du. Also okay, wenn die Dinger später gesendet, dann wollen die nicht, dass es auffällt, dass man das drei Tage vorher aufgezeichnet hat, um den Kommentator noch ein bisschen hübsch zu machen im Bild.
Nein, das mache ich natürlich. Und jeder von uns hat seine Kontakte. Wir sind alle lang genug mit dabei. Das ist mal direkt der Trainer, das ist mal ein Co-Trainer. Mal ist es der Pressesprecher, mal ist es irgendwer anders. Das hilft einfach enorm. Und wenn ihr fragt, Jeder bereitet sich von uns ganz unterschiedlich vor.
Bei mir ist das so, ich sammle Informationen, die dann am Ende ungefähr die Höhe vom Mount Everest haben. Das ist so bis Mittwoch. Und ab Donnerstag geht es dann darum, aus diesem Mount Everest die drei, vier Informationen rauszufiltern, die für das Spiel wichtig sein können. Weil ich könnte euch, genau wie meine Kollegen, wir könnten euch statistisch 97 Minuten die Dinger um die Ohren hauen.
Egal, wie das Spiel ausgeht, macht natürlich keinen Sinn. Haben wir schmerzvoll lernen müssen, weil früher dachten wir, das wäre cool. Heute ist das nicht mehr. Und dann kommen halt diese wesentlichen Sachen. Die meisten Trainer gehen so, ich sage mal, Freitagabend, Samstagvormittag. Und je nachdem, wie du mit denen bist, die einen sagen dir, pass auf, also ich fange so an, aber pass mal auf, der von rechts geht dann nach links und in der 70. muss ich wechseln, weil der hat Knie.
Dann bringe ich den rein. Mega interessant, die ganze Nummer. Das ist so ungefähr auch eine Geschichte, die diesen Job nochmal eine Runde spannender macht als diese Dauereintrittskarte, die man hat und auf der Tribüne sitzen darf, wie du hast es gesagt. 4.000 Hamburger dürfen mit, Die anderen gucken Fernsehen, hören Radio oder lassen sich über das Handy informieren. Das ist natürlich echt, das ist mega.
Magst du mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern, was Merlin Polzin betrifft? Den kennen wir hier sehr gut, den schätzen wir sehr. Der hat viel Ahnung von Fußball, den hört man gerne zu, wenn er über Fußball plaudert. Was wir nicht wissen ist, wie offen ist er denn vor so einem Spiel mit dir als Kommentator?
Macht er das genauso, wie du es gerade eben beschrieben hast? Das weiß ich auch nicht. Also du hast so ganz oft auch, dass Menschen einfach sagen, ich möchte gar nicht. Dass so viel in die Öffentlichkeit kommt. Ich kann mal anders, ich träume es mal ein bisschen allgemeiner auf. Vielleicht könnt ihr euch dann die Antwort auf die Frage da rausfiltern bei der ganzen Nummer.
Aber ich bin total begeistert, wie jemand in dem jungen Alter, also die Hälfte von mir so ungefähr, wie der das managt mit dieser Aufmerksamkeit, diesem Brennpunkt. Wir reden über den HSV. Wir reden jetzt nicht bei allem Respekt. Und das wissen die da in Heidenheim auch. Wir reden jetzt nicht über Heidenheim oder Augsburg oder sowas in der Richtung.
Christian Streich hat das vergangenes Wochenende bei uns im Studio auch gesagt, auf Freiburg, was die mediale Aufmerksamkeit angeht. Und wie der das macht und wie authentisch der eben dabei bleibt, Dass der einem nicht nach dem 0-4 in Stuttgart erzählt, dass man im Grunde genommen hätte 5-4 gewinnen müssen und der Klassenerhalt so gut wie sicher ist, sondern Dinge super klar anspricht, super klar analysiert.
Ich weiß nicht, wie der das in der Kabine macht, da darf ich leider nicht mit dabei sein, aber das beeindruckt mich schon und ich könnte mir eben auch vorstellen, dass das Spieler beeindruckt, weil da sind ja ein paar dabei, die sind noch älter als er, dass dann eben trotzdem die ihm das abnehmen, weil der so authentisch ist.
Das ist eine Qualität, die ich überragend gut finde. In der HSV-Doku sieht man zumindest, dass er auf jeden Fall auch in der Lage ist, seine Mannschaft zu emotionalisieren in der Kabine. Also er kann da durchaus für in Erinnerung bleibende Ansprachen sorgen. Allerdings, wie man so hört, weiß er dann eben auch immer hier und da, welche Temperatur und welche Ansprache die Mannschaft jetzt auch braucht.
Das variiert auch in der Doku, waren es schönere Bilder, dann auch mal die emotionalen Ansprachen zu senden und die etwas neutraleren nicht. Wir wollen aber wieder zurückkommen zu dir und haben noch eine weitere Frage vorbereitet und die hören wir jetzt. Übrigens zur Erklärung, den Ton der Nachricht werden wir hinterher nochmal sauber einspielen. Also der wird dann nicht so kumos wie jetzt.
Moin Kai, hier ist Martin Harnik. Ich freue mich sehr auf unseren gemeinsamen Einsatz im Nordderby. Jetzt interessiert mich natürlich als dein Experte, wie es so ist, mit solchen zu arbeiten. Ist es für dich eher eine Erleichterung oder sogar schwerer, dich vorzubereiten oder auch während des Spiels auch noch auf den Experten reagieren zu müssen?
Und hast du sowohl positive als auch vielleicht sehr negative Erfahrungen mit einem Experten gemacht. Bin gespannt und wir sehen uns am Samstag. Liebe Grüße. Jetzt wollen wir vor allen Dingen negative Erfahrungen mit dem Experten Mathe Harnik hören. Ja, ich applaudiere gleich aus dem Nähkästchen. Ich kenne ihn nur als Fußballer.
Der war einmal bei uns Experte und ich habe den Kollegen angerufen, der mit ihm zusammengearbeitet hat. Und bevor ich die frage, lieber Martin, damit du das gleich mal weißt, zu Ende gestellt habe, hat er schon gesagt, vergiss es, der ist super. Und ich finde, damit ist alles gesagt. Wir hatten schon gehofft, dass du noch ein, zwei Geschichten aus dem Nähkästchen hier noch erzählst.
Aber damit natürlich dann auch... Es ging jetzt erstmal nur Martin Harnig. Und jetzt kommen die Geschichten mit den anderen Experten. Jetzt kommen die Geschichten mit den anderen Experten. Nein, ich finde, du musst schon tatsächlich als Kommentator, du gehst da rein und denkst, du überträgst ein Fußballspiel.
Und dann, da ist ja Martin auf dem richtigen Weg, wirst du auch schon so ein Stück weit zum Sozialpädagogen. Weil das für die unterschiedlichsten Leute neben dir sitzen. Ich sag mal nur Jens Lehmann, Stefan Elfenberg, Lothar Matthäus, Owo hatte ich mit da. Das muss man ganz kurz überlegen. Das war ja unfassbar. Und alle haben so ihre Eigenheiten.
Und da musst du echt gucken, wie kriege ich das geregelt, dass ich dem nicht irgendwas nehme in Qualität, aber dass ich irgendwo auch noch auftauche, so zumindest mal als Stippvisite das Fußballspiel zu übertragen. Und natürlich, dass du draußen die Leute nicht überfrachtest bei der ganzen Nummer. Und wie gesagt, die Nummer ist einfach echt großartig, weil Sozialpädagogik, das Studium habe ich mir echt gequiffen und am Ende hat sich herausgestellt, war ein großer Fehler, hätte ich es gut gebrauchen können.
Jetzt weiß ich nicht ganz genau, ob ich das richtig in Erinnerung habe, aber ich stelle die Frage trotzdem, also Experten sind ja noch gar nicht so lange bei jedem Spiel dabei, das sind ein paar Jahre jetzt. War es nicht so, dass früher neben dir auch oft Michael Oenning saß und dann dir so ein bisschen den Zuflüsterer, Zurufer gemacht hat und ein bisschen da Fachwissen mit reingebracht hat, ohne dass da auch mit dem Ton dabei war?
Das ist sogar immer noch so. Das ist nicht mehr Michael Örning, das ist Horst Wurlaß, ehemaliger Gladbacher und St. Paulianer. Das ist ja auch mal ganz wichtig. Der einzige, wie ich gelernt habe, der einzige St. Pauli-Trainer, der mit St. Pauli aus Thälzeln-München gewonnen hat. Haben wir echt mal festgestellt. Unglaublich.
Der sitzt jetzt an meiner Seite, weil Michael dann beruflich als Trainer wieder tätig sein würde. Nein, das gibt es natürlich auch. Und da hast du so, Michael Örning war überragend, weil der musste gar nicht viel sagen. Bei dem hast du schon immer am Augenbrauen hochziehenden Augenrollen erkannt, ob du als Kommentator auf dem richtigen Weg bist oder nicht.
Also die nonverbale Kommunikation war mit dem überragend. Und das funktioniert dann so, dass wer auch immer neben dir sitzt, der schreibt dann auf den Zettel einen Stichpunkt, du pass auf, der verschiebt jetzt irgendwie das nach rechts oder nach links oder was auch immer. Oder wie funktioniert die Kommunikation während eines Spiels, wo du ja die ganze Zeit reden musst?
Der quatscht einfach mit mir. Der hat auch ein Headset auf, wie das bei uns heißt, so Kopfhörer mit Mikrofon, dann drückt er auf eine Tasse und dann quatscht er mit dir. Und zur gleichen Zeit quatscht der Leiter der Sendung aus München mit dir und dein Ablaufredakteur auf dem Übergang und du musst nur im Fußballspiel kommentieren.
Ich glaubte immer, das wäre alles so einfach. Also das hat schon ein bisschen was von Pilot im Cockpit, so mit Multitasking und so. Vielleicht so einen kleinen Lorbeerkranz, das könnte man mal einblenden für mich gerade. Und die Kollegen auch, logisch. Die Redner, der hört dir im besten Fall, der hört dir zu, dann Kollege, Kommentatorassistent heißt das und sagt dann eben, ja, finde ich auch, was du da sagst.
Oder eben, ich weiß, bei 70% Angriff über die rechte Seite würde ich dann an deiner Stelle mir kurz überlegen, ob du sagst, dass die Links besser sind als rechts. So, so geht das in der Richtung. Oder wenn wir ganz offen sind, der sagt dann manchmal, was erzählst du heute eigentlich für einen Schwachsinn?
Dann fängst du an zu überlegen und denkst so, wenn der recht hat, muss ich was anders machen. Mal schauen, ob wir über unsere Zoom-Leitung den Lohbeerkranz dann jetzt mal eben schnell als Effekt hinzufügen können. Aber tatsächlich ist das ja der entscheidende Punkt. Also du darfst ja auch nicht die ganze Zeit vollgesabbelt werden, damit du nicht den Fokus auf das Wesentliche verlierst.
Also wie funktioniert das, dass du eben nicht überladen wirst mit Informationen? Habt ihr da eine Absprache oder wissen die Leute, die auf dich einreden, dass sie sich wirklich nur im Notfall, sag ich mal, oder wirklich nur, wenn es wirklich unbedingt notwendig ist, mit dir kommunizieren? Weil du hast ja dann auch noch häufig den Experten neben dir sitzen.
Also du kannst ja nicht fünf Gespräche gleichzeitig führen. Ja, also um die Frage, wie das funktioniert, zu beantworten, mit einem Wort gar nicht oder zwei Wörter. Nein, da gibt es natürlich schon eine hohe Disziplin, ist ja vollkommen klar. Ja, aber, und das Geheimnis kann ich auch sagen, ich falle jetzt all meinen Kollegen, die vorher schon da waren und Kolleginnen in den Rücken, wenn du Fernsehen oder auch Radiokomite, aber gerade beim Fernsehen, wo du halt mehrere Quellen hast, die zeitgleich mit dir reden.
Bei dir im Kopf sind einfach zwei Synapsen falsch gelötet, du könntest den Job ja sonst gar nicht machen. Und das ist bei uns allen so, dass du zum einen keine Scheu davor hast, vor Menschen zu reden und zum Zweiten kein Problem damit hast, wenn du mehrfach Informationen bekommst, ob die dann immer alle geschliffen, scharf auf den Sender kommen, sei mal jetzt dahingestellt.
Aber du lässt es dir auf jeden Fall nicht anmerken, dass du es gerade erzählt hast, das kommt halt schon öfter mal vor. Dass dir der Toningenieur vom Ü-Wagen sagt, du, du müsstest da mal eben und dein Leiter der Sendung sagt, pass auf, du musst aber schnell in die Halbzeit abgeben, weil wir so viel mit den Gästen besprechen müssen.
Und dein Assistent in dem Augenblick zu dir sagt, ey, pass auf, wer über die rechte Seite und der Experte auch noch eine Meinung hatte, das musst du schon irgendwie voreinander kriegen. Aber nochmal, deswegen landen am Ende auch nur solche Leute, ich habe es angesprochen, wie Patrick und Hansi und Yannick, der schon bei euch war und ich, deswegen landen auch nur solche Leute, da und die anderen machen den richtigen Beruf.
Meinungen haben ja vor allem auch ganz viel die Fußballfans, vor allem sehr emotionale Meinungen. Jetzt bei so einem normalen Spiel, wie ist das? Kommt danach, man verspricht sich ja auch mal, das ist ja auch normal oder irrt sich auch mal, kommen danach nette oder auch weniger nette Nachrichten, die dich irgendwie erreichen?
Guckst du da gar nicht rein, wo sie sich erreichen könnten oder wie gehst du mit den Kommentaren von TV-Zuschauern und Fußballfans nach dem Spiel um? Ja, ich erzähle mir die Geschichte. Ich weiß gar nicht, ob ich sie wirklich erzählen sollte, aber ich mache es mal. Und natürlich hat mein Sender gesagt, hör zu, du wirst jetzt auch nicht jünger, wie wär's denn mal mit Social Media?
Und da habe ich gesagt, boah, was heißt denn das eigentlich? Und die so, ja, die wollen doch mit dir einen Kontakt zeigen. Und ich habe dann nachgefragt und nachgefragt und nachgefragt und dann haben die mir ganz offen gesagt, pass auf, das ist im Grunde genommen Mülleimer, weil die wollen nicht alle beschimpfen, die brauchen nur eine Adresse.
Und dann habe ich gesagt, okay, dann machen wir das so. Ich weiß ja, was auf mich zukommt. Ich muss aber ganz ehrlich sagen, ich persönlich Ich habe dann nach zwei Jahren gemerkt, weißt du was, ohne dass ich so ein ganz besonders schlechtes Gewissen nach sich pennen konnte. Ich habe dann schon bei den, du wirst ja beschimpft für die klarsten Aktionen, da springt einer.
Ich hatte ja den Fall wirklich bei einem Spiel, offene Sohle in Halshöhe dem Gegner an den Körper, fliegt mit Ruhe vom Platz. Ich sage klare rote Karte und werde hinterher dann als Sympathisant für die anderen beschimpft, der keine Ahnung hat und Regelkunde. Das ist so das Normale, was da so reinkommt.
Und dann habe ich bei der nächsten Szene wieder gedacht, was schreiben die denn jetzt? Und das war der Moment, wo ich gesagt habe, ich steige da aus. Wenn ich anfange, mir während des Spiels zu überlegen, was hinterher Social-Media-mäßig los ist, kann ich nicht mehr frei kommentieren. Das hat, auch das erzähle ich euch so offen, wie es ist, bei mir ein halbes Jahr gedauert, bis ich komplett davon befreit war.
Jetzt bin ich davon befreit. Ich weiß natürlich, egal, was ich mal bitte Guten Tag sah, schreien die schon, ja, die HSV-Fans sagen, das ist der Werder-Fan. Und die Werder-Fans sagen, das kommt immer, die finden HSV so toll. Die tollsten Geschichten. Ihr habt Hansi Küpper angesprochen, der mal von Uli Hoeneß, ehemaliger Bayern-Manager, als Schalker beschimpft worden ist, wo wir alle herzhaft gelacht haben, denn Hansi ist Ur-Dortmunder.
Ja, nur damit ihr mal wisst, Du kannst nicht wissen, für wen das Herz schlägt. Aber es ist halt einfach zu sagen, keine Ahnung, ist eh für die anderen bei der ganzen Geschichte. Nur, ich möchte das nicht an mich heranlassen. Ich weiß, dass es da ist. Ich würde mich, und das tue ich in den Redaktionskonferenzen logischerweise auch, genau wie alle anderen Kollegen immer stellen, wenn man Fehler gemacht hat, wenn man Dinge falsch eingeschätzt hat, wenn man vielleicht mit einer Formulierung, einer Umdrehung raus ist.
Mir ist, ich bringe meine Töchter wieder mit ins Spiel, mit diesen Dingern ist einfach zu viel Reaktion auf seine Kleinigkeit. Einmal, vielleicht eine Sekunde zu lange an der Ampel gestanden und schon kann er nicht Auto fahren oder so. Das ist mir zu viel. Ich akzeptiere, dass das der Zeitgeist ist und so momentan.
Aber auch, dass dann die jüngeren Kollegen, die mal Journalist oder Fernsehkommentator wollen, Geduld haben. Sowas muss man ja tragen können bei der ganzen Geschichte. Auf Strecke wird abgerechnet und da bleibe ich dann halt dabei. Aber merkst du einen Unterschied in der Summe der Kommentare, die dich dann auch erreichen, über welchen Weg auch immer? ob du entweder ein Spiel eines großen Traditionsvereins wie den HSV kommentierst oder eben Heidenheim oder Augsburg, ohne jetzt despektierlich klingen zu wollen. Natürlich ist es so.
Das merkst du immer. Und daran merkt man auch, HSV gegen Werder, um zum Wochenende zu kommen, das ist natürlich auch ein Quotenbringer bei euch, also bei Sky. Ich weiß nicht, hast du eine Ahnung davon, mit was für einer Einschaltquote rechnet ihr da am Wochenende? Nee, also du gehst nicht. Jetzt ist das schon besser, aber ich habe bei Premiere World angefangen, wo wir Einzelspiele hatten, wo es echt schwer war, wirklich rauszufinden, wie viele da zugeguckt haben.
Du gehst nicht als Fernsehkommentator zum Pay-TV, wenn du auf Einschaltquote Wert legst. Dann siehst du zu, dass du irgendwie ins Free-TV kommst bei der ganzen Nummer. Natürlich haben wir Highlight-Spiele, müssen wir auch nicht drüber reden. Da geht es ganz viel darum, welche Vereine nehmen da Teil in der ganzen Geschichte.
Aber noch einmal, wenn du diesen Beruf so machen willst wie ich, guckst du nie auf die Quote, wirklich nicht. Und trotzdem ist ja festzuhalten, dass der HSV für Sky eben ein wichtiger Bringer ist. Also das ist zum Beispiel auch der Grund, warum HSV-Vorstand Erik Huber sich bei der DFL dafür einsetzt, dass die TV-Geldverteilung bzw.
Der Schlüssel eben anders aufgestellt wird. sprich auch die Abonnentenzahlen von Sky mit berücksichtigt werden sollen in der Ausschüttung, weil eben das Interesse am HSV groß ist. Ich würde jetzt mal, ohne aktuelle Zahlen vorliegen zu haben, aber mal die mutige These äußern, in den Einzelspielen werden nur Bayern und Dortmund häufiger angesehen als der HSV.
Also HSV vielleicht unter den Top 3 bei Sky, Top 5 ja auf jeden Fall, aber ich würde sogar sagen Top 3. Hast du da ungefähr eine Einordnung, ohne jetzt die konkrete Nordderby-Zahl schon präsentieren zu können, aber hast du da eine Einordnung? Nein, nochmal, ich kümmere mich da wirklich nicht drum. Du wirst bei uns im Haus, es gibt Stellen, die das wissen, ob die das sagen sollen, wollen, dürfen, kann ich dir nicht sagen.
Ich kümmere mich da wirklich nicht drum. Ich freue mich, wenn wir ein Kopfspiel 18.30 haben und da unfassbar viele Leute gucken, weil das natürlich dann Highlight-Spiele sind, Standalone-Spiele sind, coole Einschaltzeit, oftmals coole Partien. Freue ich mich total, wenn wir da ganz unglaublich viele Zuschauer haben.
Aber ich selber, ich kümmere mich weder darum, wie viel erwartet wird, dass das Gucken noch, wie viel es dann am Ende waren. Kannst du mir einfach wirklich glauben, Und, das kommt auch noch mit dazu, ich gehe bei Heidenheim-Wolfsburg genauso vorbereitet und motiviert in die Partie wie bei Werder HSV jetzt an diesem Wochenende.
Der Unterschied ist einfach, dass es dieses automatische Elektrisieren, das natürlich beim Nordderby anders ist. Aber die Vorbereitung, ob ihr mir das glaubt oder nicht, ist definitiv dieselbe. Dann gleiten wir doch jetzt mal so langsam ins Sportliche rüber und die ganz klassische Journalistenfrage an dich, was erwartest du von diesem Spiel?
Also was kommt auf uns zu da am Wochenende? Es ist ja tatsächlich sportlich, geht es um einiges, hast du schon gesagt. Was für ein Spiel erwartest du? Ja, ich bin auch super gespannt, weil ich jetzt Werder auch schon ein paar Mal hatte und so Daniel Thun mir dann eben gesagt hat, wo er drauf los will.
Das große Problem bei beiden ist eben, da erzähle ich euch nichts Neues logischerweise, sie haben beide keinen wirklich konstanten Bundesliga-tauglichen Stürmer. Und wie löst du dann eine Situation, gerade als Wiederaufsteiger wie der HSV, oder Aufsteiger muss man ja sagen, so rum, wie löst du das? Und beide haben noch nicht so wirklich die Herangehensweise gefunden, wie das geht. Dann kommen die personellen Geschichten mit dazu.
Dann kommt beim HSV dieses Stuttgart-Spiel mit dazu. Du kannst ja in Stuttgart verlieren. Und wenn ihr euch das anschaut, auch da seid ihr weiter als ich. Du hast ja im Grunde in den letzten Wochen und Monaten nur gegen Champions-League-Kandidaten verloren. Und ansonsten nicht. Aber diese Art und Weise hat mich so ein bisschen unruhig gemacht am vergangenen Sonntag in Stuttgart. Und deswegen bin ich gespannt.
Da geht es ganz viel um Selbstbewusstsein, um Selbstvertrauen. Da geht es ganz viel ums Nervenkostüm. Ich hätte gesagt, der HSV geht da mutig ran, weil Werder schon Schwierigkeiten hat, das Spiel zu machen. Die sitzen wahrscheinlich wieder auf Tempo und Umschaltmomente. Aber das breitere Kreuz und die spielerischen Qualitäten hat für mich der HSV.
Dieses Stuttgart-Ding, da weiß ich noch nicht so ganz genau, wie ich damit umgehen soll. Vielleicht könnt ihr mir da helfen. Steckt das in den Klamotten? Bei denen können die das abschütteln, dadurch, dass sie die jetzt von mir aus auch auf Buschkowitsch und Nuheim und noch ein paar andere wiederkriegen.
Reicht das oder reicht das? Stuttgart ist so eine Eisenstange vor das Knie gewesen. Also tatsächlich war der HSV-Umgang mit dem sehr, sehr deutlichen 0 zu viel, das noch höher hätte ausfallen können, sehr entspannt und auch glaubhaft entspannt, weil alle wissen, dass man als Aufsteiger ohne vier Stammspieler und auch Leistungsträger mit Vuskowitsch, Sami Lokonga, Kapaldo und Moham eben nicht in der Lage ist mitzuhalten, auswärts bei einem Bundesliga-Top-Team, das am Ende wahrscheinlich in die Champions League einziehen wird oder zumindest mal die Ambitionen verfolgt.
Von daher können das alle realistisch einschätzen. Es wird personell und dann aber auch von der Einstellung her eine ganz andere Mannschaft in Bremen werden, weil gerade auch Capaldo als Energieträger dann auch zuletzt fehlte und jetzt wieder wichtig wird mit seiner Rückkehr. Ist der schon wieder fit für 90 Minuten oder 75?
Die Tendenz geht auf jeden Fall dahin, dass er sich jetzt ein bisschen eingespielt hat in den letzten 20 Minuten und das müsste jetzt eigentlich reichen. Klar, der war sechs Wochen raus vom Training her nach einer Bauchmuskelzerrung, aber es war eben keine Sprunggelenksverletzung, bei der man sich gar nicht mehr bewegen kann, sondern es war am Ende die Bauchmuskulatur. Also der ist schon fit, der ist in der Lage zu spielen.
Ich würde aber ganz kurz nochmal einen Punkt zurückspulen zu deiner Aussage. Beide Mannschaften verfügen über keinen bundesligatauglichen Stürmer. Da wird natürlich unser Hörer jetzt sofort aufschreien und sagen, Moment mal, wir haben doch hier den Bobby Glatzel in Hamburg. Und das ist natürlich ein Thema, über das wir sehr, sehr gerne mit dir auch einmal sprechen möchten.
Weil ich weiß zum Beispiel, dass dein Kollege Patrick Wasserzehr auch die Theorie verfolgt, naja, mit etwas mehr Einsatzzeit, der wäre schon in der Lage, in der Bundesliga auch zu scoren. Es ist ein Dauerthema, vor allem in Hamburg. Es ist ein Thema, das Polizien nervt, falls er diesen Podcast hört, herzliche Grüße.
Aber wir kommen nicht drum herum, es zu thematisieren, weil er nun mal einfach über den höchsten Torinstinkt verfügt, die meiste Torgefahr ausstrahlt, aber defensiv am wenigsten fleißig ist. Und Werder nun mal auch flach hinten heraus spielt, sprich die Pressingtaktik der Stürmer wieder wahrscheinlich zum Einsatz kommt.
Das ist nicht die Stärke von Bobby Glatzel, dafür kann er dir aber den Siegtreffer im Nordderby bringen. Wie siehst du es? Wie würdest du aufstellen und wie siehst du die ganze Glatzel-Thematik? Ja, ganz genau so. Also wenn ich jetzt Trainer wäre, ich bin Aufsteiger und ich habe auch mal geguckt, wenn du ganz ehrlich bist, du hast ja im Grunde dann mit Voskovic, mit Fabio Vieira und mit Lokonga, du hast sie ja danach erst dazubekommen, weil man dann schnell gemerkt hat, wenn wir mit der Truppe da so reingehen, ohne die Eckpfeiler, das wird echt schwierig.
Und dann weißt du aber, ich kann mir nicht leisten, ich sage mal, mit zehn zu verteidigen. Ich brauche halt einfach elf. Weil ich habe nicht die Qualität, egal wo, dass du das machen kannst. Und deswegen hätte ich auch gesagt, Bobby, ey, bist ein super Typ. Und der Größte und mein Vizekapitän und was auch immer. Aber der hat es in 20 Minuten.
Und der hätte rumgemuckst und im Abendblatt ein Interview gegeben, was dann den Trainer K. Dittmann irgendwie so ein bisschen, ihr versteht schon. Aber ich kann ihn total verstehen. Ja, aber ich meine, ich gucke mir den Spielertyp an und ich mag den als Persönlichkeit gerne. Ich glaube auch, dass es für gegnerische Verteidiger jetzt nicht so nett ist, gegen den zu spielen.
Aber wenn du eben weißt, da hat man einen unsauerbaren Kontakt vorne, verliert den Ball, dann sind alle anderen aufgefordert zu verteidigen, weil er nicht mitmacht. Kannst du dir einfach nicht erlauben? Und die Romantik, mit Patrick habe ich auf Dienstreisen auch immer wirklich die Diskussion, wir könnten uns ja hinsetzen und sagen, ich stelle den immer auf. Ich muss ja nicht verantworten.
So, und wenn der nicht spielt und es nicht funktioniert, jetzt sagen wir mal, wir haben es vorher gewusst. Wenn es nicht funktioniert, kann man immer sagen, naja, die müssen anders anspielen. Also du kannst ja nur gewinnen. Dass der da vorne natürlich eine Riesenbelebung ist, ist keine Frage. Ich bleibe nur dabei, heute, bei vielen Mannschaften sind einfach so viel mehr Qualitäten gefordert als die eher klassische Mittelstürmer-Qualität eines Bobby Glatze.
Deswegen für die letzten 20 Minuten mega. Sagen ich mega schon zum dritten Mal, könnt ihr rausschneiden nachher. Dann ist das schon wichtig und von Bedeutung. Aber wenn du eben bei 0-0 in der 0. Minute bei Anstoß anfängst, bin ich dann eher bei Merlin Polzin. Allerdings auch ohne Glatzlatt der HSV ja noch reihenweise andere Megastörber, die leider nur nicht treffen.
Das ist mein Begriff, ey. Na gut, dann habe ich ihn mir jetzt geklaut. Auf jeden Fall ist die Frage so ein bisschen, also Königsdörfer, ich glaube, da sind wir uns ja alle einig, der wird spielen. Da sind da aber immer noch Philippe, Otheele, Downs, der nicht so den glücklichen Einstand beim HSV bislang hatte.
Was vermutest du denn? Oder was würde der Trainer Kai Dittmann machen? Wer wird spielen am Wochenende? Ich würde die schnellsten aufstehen. Also da sind wir wirklich, wenn du, also mit Downs habe ich auch gedacht, hm, also zum einen, klar, muss man wahrscheinlich als Verein machen, der wurde mir ein bisschen mehr als Hoffnungsträger angedroht und angeboten, als ich den so wahrgenommen hätte.
Dann kommt bei dem mit dazu, der ist der bessere Zweikämpfer und Anläufer davor und hat aber natürlich null Tore im Vergleich zu Glatz. Also wenn du die beide irgendwie, was du wieder aus den beiden einmachen könntest, wow, dann das wären 13 Saisontore, würde ich mal sagen, vielleicht sogar 14. Also so ein Yusuf Pausen und Fit-Nachstab.
Ja, aber auch da. Das ist ja die nächste Geschichte. Ja, das wäre ein Bundesliga-tauglicher Stürmer, wenn der einen anderen Körper hätte. Also machen wir jetzt aus den Dreien, die wir haben, dann machen wir einen. Da haben wir schon einen 17-Tor-Stürmer da vorne. So, dann bist du bei 17 Toren, ganz genau. Und dann nimmst du noch die Geschwindigkeit von Königsdörfern mit, dann sind wir schon fast bei 20.
Da musst du ja halt Kellen sich warm anziehen. Also das ist das große Problem. Und dann ist für mich so ein bisschen die Frage, Werder ohne Friedl, ganz wichtig, der Faktor auch gerade im Aufbauspiel, Da würde ich mir schon zumindest als Trainer überlegen, was brauche ich denn da eigentlich? Stelle ich dem so eine Wuchtbrumme entgegen oder so einen Wuseligen, der versucht, dieses Aufbauspiel da bei Werder zu unterbinden und dann lande ich am Ende, ich weiß gar nicht genau, ob man Josef Pauze nicht irgendwie wieder hinkriegt nach der Historie aus dem Hinschwie, wo er den Siegtreffer erzählt hat, dass er dann zumindest mal als Maskottchen mit dabei ist.
Aber dann bin ich tatsächlich schon wieder bei Rajon Philipp und bei Rheinland-Königstörfer. Ja, sehr spannende These auf jeden Fall, der man erstmal folgen kann. Sturm ist auf jeden Fall noch offen, wie Merlin Polzina aufstellt. Ganz anders ist es in der Abwehr, da kehrt natürlich Luka Wuskowitsch zurück ins Zentrum. Toru Nariga dann sehr wahrscheinlich linker Part der Dreierkette.
Kapaldo rechter Part, würde ich jetzt mal prognostizieren, Omari dadurch raus. Um Luka Wuskowitsch ist ja in Hamburg wirklich ein riesen Hype entstanden, der auch weit über die Tore Hamburgs hinausgeht. Vielleicht kannst du mal alle ein bisschen einordnen oder auch den Hype weiterhin bestätigen. Wie wird denn die Personalie Wuskowitsch außerhalb Hamburgs wahrgenommen?
Ich meine, er ist zweifellos einer der besten Bundesliga-Verteidiger jetzt schon mit 19 Jahren, gewinnt die meisten Kopfballduelle. Er ist unglaublich abgezockt am Ball, hat eine wahnsinnige Ruhe. Besondere Geschichte durch seinen Bruder Mario Wuskowitsch auch. Aber was traust du ihm zu? Ist er wirklich dieser Ausnahmeverteidiger auch in Zukunft?
Ich will erst mal wissen, wer hat den erfunden? Also der kriegt ja posthum noch in Orden. Das ist ja unglaublich. Ich finde das Wahnsinn. Die ganze Geschichte mit dem Bruder, hat der ja erzählt, wird nochmal rund. Aber ich habe mir den angeguckt und dachte so, okay, das tut mir echt leid für den HSV.
Aber da würde ich doch als Tottenham sagen, weißt du was, der muss nächstes Jahr international spielen. Jetzt mal ganz im Ernst, der ist so gut. Natürlich kann der sich noch verbessern, sieht man ja auch, ist in dem Alter auch völlig normal. Aber den musst du doch international spielen lassen. das nächste Jahr.
Das wird man hast vor aller Voraussetzung noch schwierig. Deswegen tut mir das echt leid. Aber was ist das für ein Gewinn? Ich finde, bei uns nur Zungenschneißen. Seit dieser Saison gibt es für alle Fernsehstationen die sogenannten Bus-Ankunfts-Interviews. Das sind Spielerinterviews vor dem Spiel. War ein Megatabu vorher. Wir hatten den, ich hatte den sogar persönlich in Hoffenheim.
Was für ein klarer Geist auch. Da habe ich gedacht, bist du denn des Wahnsinns? Wie kann man in dem Alter, in der ersten wirklich ernsthaften Station, weil Stammspieler, Weil Abwehrschiff, weil Skorpion-Kick-Inhaber und Fünftore, glaube ich. Ihr müsst gleich nochmal nachgucken als Abwehrspieler. Das geht ja alles gar nicht. Also auch bei uns wird der jeden Montag in der Konferenz gefeiert, wenn man sagt, sind wir froh, dass die Bundesliga so einen Spieler hat. Der HSV kann auch froh sein, aber das ist zu gut für den HSV.
Der ist zu gut für den HSV. Allerdings international wird er wahrscheinlich mit Tottenham auch nicht spielen. Die sind ja gerade arg im Alltag. Die können die ja weiterverleihen. Das ist jetzt die Frage. Spanien, Italien, sonst irgendwo. Genau, was ist die Frage? Wo geht es hin mit Voskovic? Also ist er jetzt schon reif im Sommer, um den ganz großen Schritt zu machen, zu einem absoluten Top-Verein?
Keine Ahnung, Real Madrid, Bayern, Liverpool, du kennst sie alle. Oder tut er gut daran, vielleicht dann nochmal so einen Zwischenschritt einzulegen? Da müssen wir zwei teilen. Das eine ist natürlich Tottenham, die haben ja relativ hohe Gehaltskosten, was ihre dauernden Trainerwechsel angeht. Die brauchen vielleicht ein paar Einnahmen auf dem Transfermarkt, dann würde ich ihn verkaufen.
Dann sind wir bei Real Madrid und Arsenal oder City, wie auch immer. Wenn ich so der Karriereplaner von Voskowitz wäre, würde ich sagen, lass uns eine Mittelklasse-Champions-League, also Champions League würde ich Ihnen total gönnen, auch absolut zutrauen, aber eben dann eher zweite Schublade, um nicht so voll im Fokus zu stehen, um nicht, keine Ahnung, anderthalb Fehler zu machen und dann im Grunde genommen raus zu sein, weil du komplett durch bist in der Stadt.
Ich lehne mich aus dem Fenster, Europa League ist für mich, für denen eine Klasse so niedrig, also irgendeine so eine coole Champions League-Mannschaft. Kategorie Borussia Dortmund klingt so ein bisschen durch. Pass auf, das waren ja jetzt so meine beiden Geschichten. Ich würde als Leipzig mal drauf gucken, ich würde da als Stuttgart mal drauf gucken und ich würde als Dortmund mal drauf gucken bei der ganzen.
Der wird sauteuer, weil Tottenham ja mittlerweile auch weiß, was los ist. Wir haben den alle gesehen, wir wissen, echt top, aber noch deutlich mit Verbesserungspotenzial. Hier und da lässt man Zweikampf fliegen, hier und da mal die falsche Entscheidung. Also all das, was bei einem normalen 19-Jährigen komplett durchgewunken wird, aber beim Abwehrchef des HSV natürlich schon ein bisschen unter der Lupe liegt.
Aber genau bei dem Punkt bin ich. Also ich würde mal punktlos zählen, Wuskowitsch ist jetzt schon zu teuer für Dortmund und Stuttgart. Bei Leipzig kann ich nicht beurteilen, wiefern Red Bull da noch ein bisschen Kohle reinschieben kann. Aber klar ist ja auch, Tottenham wird ihn nicht nochmal verleihen.
Das hat ja aus deren Sicht keinen Sinn. Die werden entweder eine Mannschaft um ihn herum aufbauen nächste Saison, ihn selbst spielen lassen oder eben verkaufen für ganz viel Geld. Tendenz geht da Richtung 70 Millionen plus X. Und dann kommt vielleicht wieder der HSV ins Spiel mit etwas romantischen Augen betrachtet natürlich, um ihn dann möglicherweise nochmal zu leihen.
Dann legen wir einfach das Gehalt zusammen und machen 70 Millionen plus X. Genau, reicht ja dann schon 10 Prozent von dir und ich muss ein bisschen Wert drauflegen und dann haben wir es schon. Aber es bleibt natürlich eine Personalie, die uns auch im Sommer sehr intensiv beschäftigen wird. Genauso wahrscheinlich wie auch Fabio Vera.
Ganz andere Lage. Der HSV wird die Kaufoption von 20 Millionen Euro nicht ziehen, aber befindet sich bereits im Austausch mit Arsenal, um die Ablöse zu drücken. Und die Tendenz geht auch dahin, dass Arsenal da Gesprächsbereitschaft signalisiert. Jetzt hängt es wahrscheinlich davon ab, kommt noch ein anderer Verein und bietet eben mehr Geld. dann hat der HSV keine Chance.
Wenn das nicht der Fall ist, dann kriegt man ihn möglicherweise. Das nötige Kleingeld scheint vorhanden zu sein. Wenn du jetzt einmal Klaus Kosta und Erik Huwer in einer Person bist und dich entscheiden musst und es hinterher auch vom Aufsichtsrat heißt, pass mal auf, wir haben nur Geld für einen von beiden, Wuskowitsch oder Viehra, wen würdest du holen? Wer ist wichtiger für den HSV? Wuskowitsch.
Habe ich mir gedacht, dass du das antwortest. Warum? Also zum einen hat er noch eine längere Karriere vor sich. Zum zweiten ist der Qualitätsgewinn mit Buschkowitsch in der Abwehr für mich größer als mit Vieira Mittelfeld. Der ist schon echt super. Ich habe so zwei Dinge, wo ich ein bisschen drauf rumkaue. Ich glaube, der hat selber andere Vorstellungen.
Er ist eher so ein stolzer, ich bin bin Arsenal. Während Buschkowitsch für mich ist, ja, okay, Tottenham, aber ich kann mir auch was anderes vorstellen. und Vera will für mich schon Arsenal-Spieler sein, plus ist ja okay, also eine Einstellung, die ich absolut schätzen kann. Und dann kommt man mit dazu, ich behaupte mal, ohne dass ich mich da in der Kabine mit umziehen und geschweige denn duschen darf.
Dass der Vujkovic für die Mannschaftshygiene einfach viel, viel besser ist als Fabio Vera, der schon ja auch ein Individualist ist. Ich könnte mir schon vorstellen, dass der hier und da auch mal aneckt bei der ganzen Nummer. Aber wie gesagt, ich bleibe bei Luca Wuschkuhl. Wenn ich mich entscheiden müsste und dürfte und es bezahlen könnte, würde ich den nehmen.
Das ist schon auf jeden Fall eine spannende Beobachtung. Also in der Hinrunde hätte ich auch gedacht, Fabio Vera, ich glaube das wird ein einjähriges Intermezzo oder gibt es gar keine Diskussion, ob der bleibt, weil ich auch immer das Gefühl hatte, der identifiziert sich gar nicht unbedingt mit der Raute auch.
Ich finde aber, seit der Rückrunde ist ein anderes Bild von ihm zu sehen. Man hört auch, dass er deutlich mehr interagiert mit seinem Teamkollegen, sich eben auch mehr mit dem HSV beschäftigt und eben auch weiß, was er am HSV hat. Und auch gerade alle zwei Wochen dieses Volksparkstadion auch zu schätzen weiß.
Und wahrscheinlich auch die Arbeit von Merlin Polzin, der eben auch viel auf ihn setzt. Das war zu Saisonbeginn auch bedingt durch seine roten Karten auch nicht immer der Fall. Aber da sind wir auch direkt beim Trainer. Du hast ihn vorhin schon angesprochen, ihn sogar unterstützt, seine Stürmertheorie verteidigt.
Wie bewertest du allgemein das erste Bundesliga-Jahr von Merlin Polzin? Wahnsinnig romantische Geschichte natürlich aus der Kurve zum Cheftrainer, schafft als einziger den Aufstieg, nachdem es vorher wirklich alle Trainerprofile versucht hatten hier in Hamburg. Selbst Trainergrößen wie Dieter Hecking sind an der Aufgabe gescheitert.
Merlin Polzin schafft es, nachdem er mitten in der Saison übernimmt von Steffen Baumgart. Führt den HSV jetzt souverän eigentlich ins Tabellenmittelfeld der Bundesliga. Hat natürlich auch mit Spielern wie Uskowitsch eigentlich so eine Art Cheatcode im Abschiedskampf zur Verfügung. Aber wie siehst du ihn so?
Kann er mal auch wirklich ein großer Bundesligatrainer werden? Ja, dann müssen wir teilen. Also ja, ich finde, er hat das Potenzial. Da kommt so ein bisschen mit dazu. Ich glaube, man darf, sollte da vielleicht auch gar nicht drüber reden. Der sieht ja noch schon sehr jung aus. Das war nicht jetzt ganz positiv.
Pausbergchen, ein bisschen spitzbübisch bei der ganzen Nummer. Da muss man immer so ein bisschen gucken, wie kommen sie in der Öffentlichkeit an und wie. Die Bayern haben Jürgen Klopp abgelehnt, weil er unrasiert war. Wie nehmen das Vereine so wahr bei der ganzen Geschichte? Und jetzt kommt die Bewertung von der Saison mit einer Einschätzung von mir noch mit dazu.
Für mich tatsächlich, nicht vom Stuhl fallen die beiden, jetzt, glatte Eins, weil wenn du von da kommst, wo der herkommt, aus dem U-Bereich, aus dem Nachwuchsbereich bei der ganzen Geschichte, die große Bühne, das hatten wir vorhin schon mal, beim HSV betritt es mit der Erwartung, die nicht geringer ist als also so mal, Nach dem Aufstieg im Übergangsjahr ist es okay, aber wir sind ja auch Europapokalsieger. Jetzt machen wir hin.
Mit Rivalität, St. Pauli noch in der Liga. Wie der das alles managt. Und ich gehöre zu den Leuten, die vor der Saison immer so drauf gucken und denken so, was haben die für einen Kader, was können die da so machen. Nichts anderes als das, was im Moment passiert, hätte ich jetzt auch für den HSV erwartet.
Genau wie viel wäre der? Für mich eine Saison, wo du Punkte sammeln musst, um nicht abzusteigen. Du konntest nicht ahnen, dass wir zwei Mannschaften mit Heidenheim und Wolfsburg so dermaßen den Gefallen tun, dass sie sagen, was spielt immer am Relegationsplatz, den Rest übernehmen wir, aber würde ich immer annehmen.
Also all die ganzen Geschichten, eine Mannschaft quasi während der laufenden Saison nochmal neu zu erfinden, für einen Trainer, der die erste Profistation und dann auch noch die erste nach dem Aufstieg in der Bundesliga hat, das finde ich, macht der sensationell gut. Ein tolles Maß an, ich muss der Öffentlichkeit schon ein bisschen was geben, aber ich spiele hier kein Theater, finde ich auch überragend gut.
Ich glaube, dass der fachlich enorm gut ist. Du könntest alle Enkel für uns dreien damit komplett an die Wand quatschen. Macht er nicht. Hat ein tolles Übersetzungsprogramm im Kopf, dass der aus seinem Trainer-Nerd ins Deutsche und wieder zurück. Das finde ich alles wirklich richtig gut. Und eben dieses Ruhebehalten mit dauernd.
Ich sage immer, der erste Absteiger ist der, der den Nerven verliert von denen, die jetzt nicht Heidenheim und Wolfsburg heißen. Und da mache ich mir beim HSV wirklich gar keine Sorgen. Jetzt kommt die andere Geschichte ganz kurz noch dazu. es geht natürlich auch so ein bisschen um den Wumms nach draußen, ja, für größere Vereine.
Alle haben gesehen, wenn du einen irgendeinen Netten holst, der ganz toll Analysen macht, Das hilft nichts, weil sie in München, weil sie in Dortmund jemanden brauchen, der nach vorne geht, der alle mitreißt, der die Stimmung vorgibt, der den Slogan vorgibt. All die ganzen Geschichten, vielleicht ist er dann noch ein Stück weit zu jung, vielleicht ist das gar nicht, ich weiß es nicht.
Vom Potenzial her und vom Auftreten, vom Intellekt her würde ich sagen, ohne jede Frage ist er dafür geeignet. Zu der schönen Geschichte rund um Merlin Polzin gehört ihr auch, du hast es schon angesprochen, er kommt aus dem U-Bereich und im U-Bereich als U-17-Trainer war er der Co-Trainer von Daniel Thun, auf den er jetzt am Wochenende trifft.
Die beiden sind Freunde, Daniel Thun hat ihn mitgenommen zum HSV damals. Als sie aus Osnabrück zum HSV gewechselt sind und jetzt ist Daniel Thun beim Nordrivalen bei Werder Bremen noch gar nicht so lange. Wie würdest du das da bewerten? Hat er da für den Aufbruch, den Werder unbedingt braucht, hat er da gesorgt?
Seine Saison ist schwierig, weil so lange ist er noch nicht da, aber wie siehst du Daniel Thun bei Werder Bremen? Bei Werder habe ich mich gewundert, weil sie hatten einen eloquenten, freundlichen, netten, ruhigen Trainer mit Horst Steffen und haben danach einen eloquenten, freundlichen, netten, ruhigen Trainer geholt, der Daniel Juna ist.
Und da habe ich mir gedacht, puh, also außer dass der eine im Bart hat und der andere nicht. Was ändert sich da so in der Kabine? Bist du als Verein nicht aufgefordert, der Mannschaft neue Reize zu setzen? Sie Eintracht Frankfurt, Albert Regera, wo du sagst, um Gottes Willen, wenn nur die Hälfte von dem stimmt, was da so erzählt wird, da würde ich aber echt, da gehe ich aber ungern zum Training jeden Tag.
Und da hast du im Grunde genommen dasselbe. Das hat mich schon gewundert. Ich kenne jetzt immer bei den Vereinen die finanziellen Nöte nicht, ob du dir irgendwie was anderes nicht leisten kannst, ob du so schnell genug da keinen hattest. Aber du siehst eben, er hat einen ein bisschen anderen Ansatz als Horst Schreppen gewählt.
Wir reden jetzt über diese Tempogeschichte und versucht, das Ganze etwas defensiver zu verlagern, die weiten Wege dann eben mit Topspeed auszugleichen. Aber für eine Mannschaft stelle ich mir das wirklich schwierig vor. Die will, die auch keinen Mittelstürmer hat, die Thematik haben wir auch schon hinlänglich gehabt, oder zwei, weil Viktor Bonifest vom Gewicht sind, ja zwei mittlerweile, aber...
Das ist dann schon schwierig, wenn du eben diesen Impuls nicht bekommst. Aber noch steht er über dem Strich und damit hat er erstmal alle Argumente auf seiner Seite, wobei beide natürlich auch schon ein Restprogramm haben, was enorm schwierig wird. Und vielleicht hat er das Thema Ruhe bewahren angesprochen.
Vielleicht ist am Ende das dann auch bei Daniel Thun, der Gewinner, nicht komplett die Nerven zu verlieren, nicht alles mitzumachen, dass die Leute sagen, oh, es ist jetzt zu spät und da wird das Spiel nicht gewissermaßen abgestiegen. Mag sein. Nichtsdestotrotz, das, was ich eingangs gesagt habe, es hat mich gewundert, dass sie einen ähnlichen Typen mit einem anderen Namen als Trainer verpflichtet haben.
Also neun Punkte in neun Spielen unter Daniel Thun, so gesehen im Soll, die Pflichtsiege mit Union und Heidenheim erstmal eingefahren. Also er hat die Mannschaft auf jeden Fall stabilisiert nach dem unglücklichen Verlauf unter Horst Steffen, würde ich es mal nennen. Wir wollen mal so langsam jetzt aber auf die Zielgeraden unseres Podcasts einbiegen und mit dir aber ein Thema zum Abschluss noch besprechen, für das du dich ja hervorragend eignest, weil du so viele Kontakte hast, wie du anfangs ja schon geschildert hast, durch deine Vorgespräche auch als Kommentator. Der HSV sucht ja gerade einen Sportvorstand.
Sebastian Kehl ist definitiv einer der Kandidaten, der aussichtsreise Chancen hat. Die Bild-Zeitung hat jetzt Stefan Reuter auch noch ins Spiel gebracht. Du kennst viele Sportmanager aus der Branche. Wen siehst du denn als nächsten HSV-Vorstand an der Seite von Erik Huber? Denn das Zusammenspiel muss ja auf jeden Fall klappen.
Du hast ja schon den Punkt gesagt. Ja, also ich sehe da tatsächlich ein paar, aber es geht letztendlich wirklich nur darum, dass dieses Zusammenspiel funktioniert. Und ich würde mir mal wünschen, wir haben jetzt gerade den Fall Nils Oleburg, der aus Elversberg. Also für alle Leser des Hamburger Abendplatz und Hörer dieses Podcasts, das ist ein ambitionierter Zweitligist im Saarland, man nimmt das ja dann jetzt zu Recht als Bundesliga-Stadt nicht mehr wahr, der da jahrelang schon gearbeitet hat und außer uns in der Zweitliga-Berichterstattung kann sich nicht kaum einer.
Der ist in Dortmund jetzt mittlerweile, als Sebastian Kinn nach vorne. Ich finde, von diesen Typen gibt es einfach eine Menge, die diesen alten Weg nicht mehr mitgeht. Ich habe da hier mit meinem Berater alles super, dann holen wir mal drei Leute und Erfahrungen machen die schon. Sondern die schlau darüber nachdenken, was kann ich eigentlich machen.
Du hast einen Trainer mit Merlin Porzin, mit dem du das machen könntest oder machen kannst. Aber du sagst, ey, pass auf, Merlin, lass uns mal zusammensetzen, ich habe hier folgende Idee, wir machen mal die Geschichte. Deswegen hochspannende Personalie, hochspannende Posten, leider muss ich das so deutlich sagen, sau attraktiv.
Aber als klar war, dass der HSV einen neuen Position sucht, habe ich schon die ganzen Wohnmobile auf dem Parkplatz gesehen von den momentanen arbeitslosen Managern, weil die gesagt haben, weißt du was, das wäre nach Bayern München der zweite Verein, wo ich unbedingt arbeiten will. Das macht die Sache so ein bisschen schwieriger. Aber da hat der HSV, wenn er will, eine riesengroße Chance zu sagen, okay, pass auf, wir können, wir haben die Finanzen bei Wuschkovic und Fabio Verea und sowas, haben wir alles angesprochen, können wir nicht mithalten.
Wir brauchen jetzt kreative, schlaue Ideen, die aber nicht so unter dem Motto Try and Error, gut, wenn es nicht geht, suche ich mir einen neuen Verein und ihr könnt alleine absteigen. Da bin ich tatsächlich mal sehr gespannt, wie sie sich entscheiden. Und wir haben jetzt ja genau, du hast mit Reuter, den ganz Erfahrenen, der mit allen Wassern gewaschen ist, ist auch aufgrund seiner Zeit in München.
Du hast einen Kehl, der in Dortmund nicht so richtig durfte, wie er wollte, der schon richtig Bock hat, aber eben auch ein paar eher unerfahren, aber mit so ganz neuen Ideen. Und ich bin tatsächlich sehr gespannt, wer das bei euch sowohl in der Berichterstattung als auch in den Podcasts verfolgt, für welche Variante sich der HSV am Ende entscheidet. Wen würdet ihr den gerne haben?
Bevor wir die Frage beantworten, es gibt ja noch eine dritte Variante, nämlich es gibt ja einen beim HSV tatsächlich, der kreative Ideen hat auf dem Transfermarkt und der heißt Klaus Koster, der ist im Moment Sportdirektor. Da sind sich eigentlich alle einig, dass der bislang einen ziemlich guten Job, vor allem in dieser Saison, gemacht hat als Sportdirektor.
Die Frage ist ein bisschen, ist der auch dafür präsentiert als Sportvorstand, was ja schon eine andere Zustandsbild, eine andere Aufgabenbeschreibung ist. Könnte der in diese Rolle reinwachsen oder ist er einfach nur ein sehr guter Sportdirektor und eben kein Vorstand? Wie siehst du es? Er müsste ihm ja mal helfen. Ich kenne dessen Standing im Verein nicht. Also ich nehme ihn in Interviews wahr.
Man schüttelt sich immer die Hand, wenn man sich im Stadion trifft und wechselt mal so zwei, drei Worte. Und dann nehme ich seine Transferpolitik wahr bei der ganzen Geschichte. Und da, das geht so ein bisschen in die Richtung Bog auch, da denke ich mir, ah, guck mal einer an, der hat echt ein paar coole Ideen, aber ich kenne diesen Standing im Verein nicht.
Und wenn du, das ist ja immer das ganz große Problem, mit Stallgeruch ist dann halt echt immer schwierig, wenn du quasi vorher Sportdirektor warst und dann Sportvorscher warst. Da müsst ihr mir helfen. Ist das denkbar beim HSV oder stoßen wir nicht an die Probleme im eigenen Stall? Bis heute nichts wäre, das musst du schon woanders machen. Da würde ich die Frage ganz gerne beantworten.
Also Klaus Koster genießt intern ein sehr hohes Standing und sehr viel Vertrauen. Es gibt viele Fürsprecher, die ihn auch auf Vorstandsebene sehen. Eric Hubert zum Beispiel setzt sich sehr stark dafür ein, mit ihm künftig im Vorstand zusammenzuarbeiten. Er hat ihn auch auf der Mitgliederversammlung auf die Bühne geholt, als Koster dann über den Sport referieren sollte. Das gab es noch nie in der Geschichte des HSV seit der Ausgliederung.
Es hat sonst immer der Sportvorstand gemacht. Klar, den Sportvorstand gibt es jetzt nicht, aber dann hat in der Vergangenheit auch eher mal der Vorstandsvorsitzende referiert, wenn es keinen Sportvorstand gab, aber ein Sportdirektor war noch nie auf der Bühne. Das alleine hat gezeigt, wie da auch so machtpolitisch im Hintergrund dann eben auch daran gearbeitet wird, an der Beförderung Klaus Kostas aufzuwärts.
Auch andere Personen auf der Geschäftsstelle ziehen da mit und versuchen eben Kosta jetzt auch in ein Licht zu rücken, indem er dann auch für eine Beförderung in Frage kommt. Ich sage aber, dass er auf seiner aktuellen Position sehr, sehr, sehr gut aufgehoben ist. Er macht hervorragende Arbeit im Zusammenspiel mit Chef-Scout Sebastian Dürscher, auch mit den anderen Scouts.
Und ich finde, der HSV braucht eine externe Lösung auf Vorstandsebene. Jemand von außen, der dann aber auch wirklich sehr, sehr gut mit Klaus Kosta und Erik Huber zusammenarbeiten kann und nicht direkt alles auf links drehen will. Darauf wird es aus meiner Sicht ankommt. Ich habe mal die Fragen und ihr beantwortet. Braucht der HSV.
Also ich frage es einfach, nicht ein Gesicht, mit dem man nach vorne gehen kann. Also eine prominente Persönlichkeit, die den HSV repräsentiert. Das hat jetzt nichts, die Arbeit von Klaus Kossa haben wir gerade echt gelobt. Ich frage mich halt, ist er das Gesicht? Ich frage es nicht mich, sondern ich frage euch, brauchen die einen Reuter, brauchen die einen Kehl, brauchen die das, was Kunst war?
Brauchen die sowas? Also ich würde das voll in Stefans Meinung, da würde ich einstimmen und sagen, Gesicht hin, Gesicht her. Sie brauchen vor allen Dingen jemanden, der den Verein, den Gesamtkosmos HSV repräsentieren kann. Janis braucht der HSV. Du hast es schon gesagt, HSV ist nicht Heidenheim, HSV ist nicht Augsburg.
Und hoffentlich kommen jetzt nicht tausend Briefe aus Heidenheim und Augsburg, dass sie alle böse sind auf uns. Aber Klaus Koster macht einen wirklich, und das haben wir jetzt alle schon gesagt, sehr starken Job als Sportdirektor. Heißt aber nicht, dass der nächste Step automatisch der des Sportvorstands sein muss.
Und ich bin auch sehr gespannt, wen sie am Ende auswählen. Das muss kein 1996 Europameister oder 1990 Weltmeister sein, sondern das kann auch ein Mensch sein, der vielleicht ein bisschen kreativ ist und aber das Ganze eben nicht nur als Sportvorstand versteht. Und Sebastian Kiel, das könnte eine Lösung sein.
Wir haben schon gesagt, der Aufsichtsrat beschäftigt sich mit den Namen. Die werden noch den einen oder anderen Kandidaten haben, möglicherweise auch den einen oder anderen Kandidaten, über den wir noch gar nicht gesprochen haben. Ich bin da auch extrem gespannt darauf, wer es am Ende sein wird. Aber es sollte schon jemand sein, der tatsächlich diesen Kosmos HSV ein bisschen repräsentieren kann.
Und wenn ich dazu noch ergänzend was sagen darf, ich würde mich, als wenn ich der Entscheidungsträger im Aufsichtsrat wäre, allein deshalb für Sebastian Kiel einsetzen, weil der aus meiner Sicht wirklich motiviert hier in Hamburg antreten würde. Brechte frisches Blut rein, könnte aus meiner Sicht sehr gut mit Klaus Koster und Sebastian Dürschel zusammenarbeiten, würde sich aber eben auch auf den Sport konzentrieren.
Hätte Gewicht in der Kabine, auch das ist ein Profil, das der Aufsichtsrat sucht, wirklich Präsenz in der Kabine, die Mannschaft auch mal mitziehen und auch aus der eigenen Erfahrung als Profi berichten zu können, um für Ruhe zu sorgen. Und gleichzeitig würde er aber Erik Huwer gestalten und machen lassen, was die Gesamtstrategie des Vereins betrifft. Und da gibt es beim HSV einfach so viele Themen, abseits des Sports. Merchandising wird immer wichtiger.
Ticketing, Stadionausbau, neues Stadion, Catering. Wie kann man den VIP-Bereich noch besser aufstellen? In Klammern, um natürlich auch wieder mehr Geld einzunehmen. Das sind alles Bereiche. Ich glaube, da würde sich ein Sebastian Kehl dann auch raushalten, Hoover machen lassen. Und deswegen würde das aus meiner Sicht in der Konstellation funktionieren oder zumindest mal mit einem Profil eines Sebastian Kehl gut funktionieren.
Und jetzt hast du die Fragen gestellt und wir drehen wieder um. Und wollte von dir wissen, was dein Wunsch-Szenario ist. Du warst schon Trainer beim HSV, kurze Zeit hier im Podcast, jetzt darfst du noch Aufsichtsrat sein. Du meinst dann als Sportdirektor? Ja, Sportvorstand. Also eine Suche nach einem Sportvorstand und dann möglicherweise auch Sportdirektor.
Ja, also ich würde mir mal Klaus Koster und Sebastian Kehl einladen und dann sie beide nehmen. Müsst du dann halt nur mal gucken, in welcher Konstellation. Schönes Gartenrunde wäre das auf jeden Fall. Ja, geschickt rausgewunden, würde ich mal sagen an dieser Stelle, das sei dir gegönnt nach 54 Minuten also ein bisschen Nachspielzeit gab es in unserer anvisierten Halbzeitlänge, aber wirklich viel Inhalt auch, deswegen vielen, vielen Dank Kai Dittmann, dass das geklappt hat und ja vielen Dank.
Wir freuen uns auf das Wir freuen uns auf das Nordderby auch diejenigen, die auf der Couch bleiben, haben glaube ich großen Spaßfaktor da am Sonnabend garantiert und alle anderen, die auch anderen Spielen interessiert sind, hört auch nächste Woche wieder rein, weil dann sprechen wir natürlich auch wieder über den HSV.
Bei uns sagt man heißes Tschüss. Das heißt bei uns auf Wiederhören. So ist es.