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Im Bett mit Anna-Maria und Anis Ferchichi - Der Bushido Podcast

Karma, Quoten und vegane Lederhosen

Freitag, 22. Mai 2026 · 47 min

MP3

Shownotes

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Anna-Maria und Anis sprechen über Konzerterinnerungen, ihre Zeit auf der OMR in Hamburg und ein absurdes Flughafenerlebnis. Außerdem teilen sie ein paar ehrliche Gedanken zu Frauke Ludowig, DSDS, Pietro Lombardi und Oliver Pocher.
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Kinder! Ruhe bitte! Ich habe euch doch gerade erklärt, dass wir jetzt einfach mal kurz Zeit für uns brauchen. Wir müssen was aufnehmen. Ey, ernsthaft, Leute. Ist das wirklich euer Ernst? Meine Güte, mal, lass mich doch nicht immer schimpfen. Mama hat gerade gesagt, kurz Ruhe bitte. Wir sind doch gleich fertig, okay?

Ganz kurz mal nur Mama und Papa. Bis gleich. Dankeschön. Hau ab jetzt, los! Willkommen bei Im Bett mit Anna-Maria und Anis Faschichi, der Bushido-Podcast. Herzlich willkommen, liebe Zuhörerinnen und liebe Zuhörer. Es ist wieder soweit. Eine neue Folge eures Lieblings-Podcasts ist jetzt am Start. Im Bett mit Anna-Maria und Anis.

Mein Name ist Anis. Hi, ich bin's Anna-Maria. Wartest du jetzt auch wieder zu viel? Nee. Am Anfang hast du gedacht, wird jetzt wieder Mark Schreier, ne? Kannst du am Anfang so ein bisschen? Ich sag da nichts mehr zu, wir können auch jedes Mal darüber reden. Ja, aber jedes Mal sitze ich da vor dir. Ja, ich guck einfach weg.

Okay, alles klar. Du weißt, wenn ich weggucke, dass das neulich auch, da war irgendwas und dann sagst du beim Abendessen, du guckst mich nicht an, irgendwas stört dich doch schon wieder. Ja, ich weiß, das ist bei dir ganz krass so. Ich merke das dann, du machst so ganz viel, du machst die Sachen ja auch in meiner Nähe.

Keine Ahnung, Kinder irgendwas mit den Haaren, irgendwas am Tisch was eingießen, blablabla rumlaufen da dir nochmal Kartoffeln holen und so und es passiert alles, so akkurat, ohne mich dabei anzugucken, und wenn ich dann ja auch noch diesen Fehler mache und währenddessen dann auch dich anspreche dann kommt dann auch meistens so eine Antwort, die ist dann so auf Krampf entspannt weißt du? So, hey, nee, es ist alles okay.

Aber du guckst dann auch trotzdem nicht. Und dann gucke ich dich extra an. Und dann sehe ich, dass du nicht fähig bist, mich anzugucken. Und dann weiß ich, okay, jetzt habe ich ein Problem. Weiser Mann. Wie geht es dir sonst so? Alles gut? Ja, ein bisschen verkatert. Das steckt man nicht mehr so einfach weg.

Morgens fliegen, abends zurückfliegen. Ja, sind wir gestern. Heute ist ja Mittwoch, wie ja allzeit bekannt ist oder sein sollte. Wir haben ja zum Glück, und ich finde das echt cool, unseren Aufnahmerhythmus ein bisschen nach vorne geschoben. Wir nehmen immer jetzt mittwochs auf, auf den Vormittag. Das heißt, gestern, Dienstag, da waren wir unterwegs, oder was?

Wir haben Bad Tanja Mai in Hamburg auf der OMR, auf dieser riesen Digitalmesse. Glaubst du, dass die Messe so mein ganzes Leben lang schon an mir vorbeigezogen ist? Ich habe das noch nie mitbekommen. Wollte ich gerade sagen. Dann sind da so Leute wie Tom Brady und Heidi Klum. Und Boris Becker. Ja, das ist schon eine große Messe anscheinend.

Klar, digital ist die Zukunft. 70.000 Besucher habe ich gelesen. Unglaublich, ja. Nee, aber ich bin halt gar nicht so, ich weiß nicht, wie es bei dir ist, ich bin gar kein Messetyp. Also mich ziehen genauso wie Konzerte nicht, weil ich große Menschenmengen einfach als unangenehm empfinde und als zu viele Eindrücke und...

Ich da einfach, weiß ich nicht, ich nie so sehr jemanden so unbedingt sehen wollte, wie jetzt ein Künstler, der sagt, ich muss mir ein Ticket kaufen, ich möchte den sehen oder die, mir hat das gereicht, du weißt ja, ich kenne viele Songs, aber ich kenne keinen Namen dazu. Ist dir das mal aufgefallen? Naja, wollen wir jetzt, wollen wir über deine Konzerthistorie sprechen?

Was du da so, oder wo du da unbedingt hin wolltest, habe ich mich auch voll gewundert. Ich meinte, hä? So Urban Legends, diese ganzen, wie hießen die denn? One Twelve, Boys to Men. Richtig, und Sisko. Die sind so alt geworden alle, als ich da war. Song Song. Ja, aber es war gut. Da war ich 36, ja weiß ich noch, da haben mich ein paar Typen angesprochen vor dem Konzert und mich doch gefragt, ob mein Mann wisse, dass ich hier sei.

Da habe ich so ganz kurz so geguckt, gehe ich jetzt gerade in Puff, also stehe ich hier vor einem Bordell und habe gleich ein Date mit einem Männerescort und werde gerade erwischt oder gehe ich als Erwachsene, das weiß ich noch. 36-jährige Frau auf ein Konzert von so ja, da waren wir, das ist meine Ausgehzeit gewesen, die Songs.

Und ich fand die Sänger nie toll, aber halt die Songs. Und das ist ja eben das, was ich meine. Da warst du keine 36. Ich war auf dem Konzert. Das ist ja 8 Jahre jetzt. Genau. Ich war 100 oder 34. Nein, ich bin mit Berlin. Nein, nein, nein. Guck mal, 8 Jahre zurück ist 2018. Anis, ich war 36, das weiß ich noch. Ich google das mal, wann die in Berlin waren. Ich weiß, dass es das war, weil ich habe zu dem Typen gesagt, mit 36 Jahren.

Und weißt du, was das Ding war? Die, ähm... Diese Männer, das war immer eine bestimmte Art von Männern, die das gesagt haben, möchte jetzt gar nicht näher drauf eingehen, kann man sich wahrscheinlich denken in Berlin irgendwo. Immer wenn die mich draußen irgendwo gesehen haben, gerade abends, kam dann immer der Spruch, ob mein Mann denn, ey, da dachte ich, bin ich hier in Deutschland, bin ich erwachsen und kann ich abends ausgehen?

Ist ja nicht so, dass ich ja topless auf irgendeinen Tisch getanzt und selbst wenn, wer, wer, das war in Berlin so krass, aber ich muss dir sagen, das ist mir in keiner Stadt Deutschlands passiert, tatsächlich wirklich immer nur in Berlin, das ist schon, wenn ich so zurückdenke, denke ich, boah, wie, dass sie das auch wirklich denken, dass sie dann denken, als erwachsene Frau, dass man fragen müsste, vor allen Dingen ein Konzert, das ist ja was Banales, das ist ja wirklich was, wo Menschen hingehen und nicht Erlaubnis brauchen, das fand ich krass. Wie war das Konzert?

Gut, hat Spaß gemacht und Das ist eine Jugenderinnerung. Hat sich jemand Backstage eingeladen? Ja. Dann habe ich gesagt, nee, sorry, Jungs. Die Zeiten sind vorbei. Ja, na klar. Wir wurden gefragt dann, ob wir... Ist das schlecht. Nee, wir standen auch so am Rand, weil die Dame, mit der ich da war, vom Veranstalteten, wir waren da eingeladen, aber ich glaube, die meinten das so nett. Da habe ich auch gesagt, nee, wir gehen nicht Backstage.

Oh mein Gott. Ja, da habe ich mich ein bisschen totgelacht. Ja gut, mit 18, 19, 20 hätte man wahrscheinlich gedacht, oh ja, cool, aufregend, spannend. Ja, wer ist Backstage gegangen mit 18, 19? Für ein Foto? Wahrscheinlich schon. Aber sorry, die haben keine goldenen Bändchen verteilt. Anis Feschichi alias Bushido. Weiß nicht, wovon du redest.

Ja, jedenfalls waren wir in Hamburg. Bei Tanja May. Bei der Bild-Zeitung für alle Leute, die Tanja May nicht kennen. Und was ich gar nicht wusste, sie hat ja so einen Podcast, der heißt ja My Way. Das wusstest du nicht? Weil sie heißt ja Tanja May und dann finde ich das Wortspiel eigentlich ganz witzig.

Ich habe gestern kurz überlegt, ob ich das Wortspiel witzig finde oder ob das so plump ist, aber ich bin noch zu keinem Entschluss gekommen. Aber ich wusste nicht, dass das Gespräch sozusagen... Ich auch nicht. Genau, das ist ja dann Teil ihres Podcasts geworden. Aber fair enough, weil wir haben ja Tanja schon mal gefragt, ob sie bei uns vorbeikommen möchte.

Und da hat sie dazu gesagt, also würde ich mal vorschlagen, dass wir das demnächst auch mal starten. Ja, wir haben gesagt, es gibt Frauke Ludowig und Tanja May, das sind die Personen, wenn wir privat sprechen über unsere Familien, über unsere Probleme, über unser Leben, dann nur mit den beiden. Und weil sich auch A, so ein Vertrauensverhältnis aufgebaut hat und B, die Chemie einfach stimmt. Und das muss ja auch.

Und die sind ja auch geführt so ein bisschen, Also Tanja auf Seiten der Bild-Zeitung und Frauke auf Seiten von RTL und dann gibt es auch den Markus auf Seiten von RTL. Das sind ja so, wie nennt man das so, wenn irgendwie sowas ansteht oder irgendwie was geplant wird oder sowas gefragt werden soll, dann rufen entweder Tanja May, Frauke Ludewig oder Markus Mölten dann irgendwie bei uns an, weil wir haben anscheinend auch irgendwie den besten Draht zu denen.

Also das sind drei Personen, die ich wirklich total gerne habe. Sind ja natürlich auch noch andere Personen, die wir echt gut auch leiden können, aber das sind so die drei Standard Menschen, die uns dann so anrufen. Gestern noch am Flughafen hat da Markus angerufen. Und wir müssen auch sagen, also hätte Tanja da nicht irgendwie ihren Auftritt oder ihre Bühne gehabt, dann wären wir ja da auch nicht hingeflogen.

Nee, das ist ja so, eine Hand wäscht die andere. Das ist ein Geben und Nehmen. Völlig okay. Das ist eine schöne Basis, die man miteinander hat. Und so hofft man beim nächsten Skandal in der B-Zeit natürlich ganz unter die Räder zu kommen. Aber ich weiß, das spielt natürlich keine Rolle. Hey Tanja, wir waren doch letztens in Hamburg. Ja genau, erinnerst du dich?

Wie, ich habe schon wieder meinen Führerschein... Hallo, gut, Führerschein war ja auch gar nicht so ein großer Skandal. Für dich wäre das, glaube ich, sehr unangenehm, wenn ich meinen Führerschein verliehen würde. Kannst du dich daran erinnern? Entschuldigung, ich erinnere mich daran, aber jetzt mal so rekapitulieren, jetzt ein paar Jahre später. Glaubst du, ich wäre immer noch so ein unangenehmer Beifahrer?

Nee, jetzt nicht mehr. Also man muss dazu sagen, Anis und ich hatten uns wirklich, ich wurde ja relativ schnell schwanger. Ich glaube, wir haben uns im Januar kennengelernt, im November war ich dann schwanger. Warte, warte, warte, warte. Wann haben wir uns kennengelernt? Ende Januar. Wann? 31. In der Nacht vom...

31. auf den 1. So, dankeschön. So, ja, ganz explizit. Auf jeden Fall. Entschuldigung, dass ich unterbreche. Wir kommen schon wieder auf unsere Jahrestags-, Hochzeits-, Tagsdaten. Hast du dir mal aufgefallen, dass wir jetzt praktisch in jeder Sendung irgendwie durch Zufall auf so Daten kommen? Nee. Ich rede einfach jetzt mal weiter, wenn es okay ist.

Du hast relativ schnell deinen Führerschein verloren. Du hast nämlich zwölf Punkte an einem Tag bekommen. Da sagen wir jetzt auch nicht, wie das geht. Ja, aber das war... Ich weiß, das war krass. Aber lassen wir das mal. Das waren noch andere Zeiten. War das meine Schuld, ganz ehrlich? Nee, ich glaube, es war schon auch so ein bisschen... Das war schon provoziert auch von der Polizei, ne? Also, ich möchte jetzt nicht so...

Aber du warst doch dabei. Ja, natürlich. Die haben dann einfach gesagt, du bist so schnell gefahren, ohne ein Messgerät zu haben. Naja, und auf der Berliner Stadtautobahn. Und wir mussten noch aussteigen aus dem Auto beide. Also, das habe ich auch noch nicht erlebt gehabt vorher. Also es war, kann man mal sagen, fragwürdig. Du hattest damals auch ein fragwürdiges Umfeld, hast dich fragwürdig benommen.

Deshalb spielte so das eine zum anderen. Ich weiß noch, ich war ein bisschen so schockiert und ich dachte, okay, unangenehm. Und so eine Begegnung hatte ich mit der Polizei auch einmal, als ich falsch geparkt habe. Haben sie mich im Schnee mit Kleinkindern im Auto auf der Schlossstraße aussteigen lassen, als sie gesehen haben, wer Fahrzeughalter ist, du.

Das heißt, dass ich deine Frau bin, da weiß ich noch, habe ich geheult hinterher zu Hause und habe gesagt, dass ich mich diskriminiert fühle und gerne meinen Mädchennamen wieder annehmen möchte. Das war am Anfang echt krass. Das war ja auch von dir provoziert. Ich finde, die sind auf der anderen Seite verpflichtet, sich normal zu benehmen, was sie nicht getan haben.

Sie haben das Maximum ausgereizt an Macht, was sie haben, finde ich. Und habe ich auch gespürt. Da dachte ich mir so, krass, ich bin eine Frau, ich habe kleine Kinder im Auto. Was denkt ihr, was ich mache? Also musste ich im Schnee da stehen, während meine Kinder im Auto gemeint haben. Und dann dachte ich mir so, und hat der Polizist noch zu mir gesagt, ich habe gesagt, da wurde ich dann auch patzig, und hat irgendwann gesagt, ich hoffe, ihr Mann behandelt sie besser.

Also so richtig frech und Übergriffe. Oder, ey, dann weiß ich noch, habe ich den Anwalt angehört. Also das waren schon immer wirklich sehr unangenehme Begegnungen. Ich als Frau einfach nur, weil ich deine Frau war. Gut, das war die erste Zeit. Du hast deinen Führerschein dann völlig entzogen bekommen.

Aber teilweise wahrscheinlich auch zu rechten. Nein, nein, nein. Bei diesem Anhalten nicht was dazu geführt hat. Ja, und ich habe ja von Neukölln auf der Stadtautobahn, von Neukölln bis Steglitz, habe ich ja diese 10, 11, 12 Punkte bekommen. Also wurde irgendwie dreimal angehalten. Jedes Mal angeblich zu schnell.

Obwohl in dem Britzer Tunnel ja auch noch Blitzer waren. Also das war schon eine miese Nummer. Ist es okay? So alles gut, ist jetzt auch vorbei. Und ich möchte auch dazu sagen, dass... Nee, und du würdest dich ja heute auch nicht mehr so benehmen. Nein, und wir haben auch heute nicht mehr so eine... Nein, Gott sei Dank nicht.

Also ich rede vor 15 Jahren, also über null. Also gar kein... Möchte man auch nicht. Aber das war so dieses erste Jahr, Ich war schwanger und du hast deinen Führerschein entzogen bekommen. Das heißt, du hast noch nicht mal den irgendwie gesperrt, sondern komplett weg. Und dann weiß ich noch, deine Mutter hat parallel der Krebs zurückgekommen und hatte ihre Arzttermine. Sie hatte auch keinen Führerschein.

Das heißt, ich bin mit ihr immer zu den Arztterminen gefahren und mit dir zu deinen Terminen. Was einerseits gut war für mich, weil so habe ich mich ganz schnell aus... Also ich wusste dann über Berlin Bescheid. Ich war in jeglichen Ecken, wo ich wahrscheinlich nie hingekommen wäre. Du warst allerdings sehr ungeduldig, weil du wolltest, dass ich dann, jetzt zum Thema auch Führerscheinentzug, ich denke, es war schon okay, vielleicht in dem Moment nicht gerechtfertigt, aber du bist einfach gefahren wie ein Idiot.

Und das lasse ich jetzt auch mal hier stehen. Und Punkt. Und wie fahre ich heute? Gut, sehr gut und sehr korrekt. Nicht zu langweilig und zu korrekt? Manchmal schon. Manchmal fährt er 25 in der 30er-Zone. Aber das ist ja ganz oft so, Menschen, die vorher ganz unkorrekt waren und viel Schandluder betrieben haben, werden schwenken dann, das ist wie so ein Pendel, was auf Minus ist, nicht so auf Null fährt, sondern so ganz stark im Plus. Und Anis ist jetzt so korrekt geworden.

Also in der 30er Zone fahre ich dann schon auch mal 35. Aber Anis fährt dann 25. Und was ist jetzt schlimmer? 25, weil zu langsam fahren provoziert zum Überholen. Das hast du ja in Dubai. Sind wir zu zweit nach Abu Dhabi gefahren, haben beide ein Strafticket bekommen. Ich eins wegen zu schnell fahren und Anis eins wegen zu langsam fahren. Welches war teurer?

Tatsächlich meins. Unglaublich. Zu langsam fahren, weil da stand, dass das, genau, mehr Unfälle provoziert, langsames Fahren, weil Leute eben unnötig überholen. Und dann standen wir zum Beispiel an der Ampel in Berlin und Anis wollte immer, dass ich auf die ganz rechte Spur gehe. Alle, wenn die Ampel grün wird, überhol. Ja, so richtig kam ich Katsch.

Wenn ich das dann nicht gemacht habe und es dir zu langsam ging, dann ist er ausgestiegen und gelaufen. Also das, was du von mir am Montag verlangt hast, Ich sage, was sage ich, ich verweigere die Aussage. Ja, die Aussage, ich enthalte mich. Nein, aber ich packe ja auch nicht immer da, wo du mir sagst.

Du bist ja dann auch, du willst mich schon ein bisschen anstiften, habe ich so ein bisschen das Gefühl. Oh Mann, Annis, mal ein Parkverbot, okay, wenn man mal schnell reinspringt. Nicht mehr in diesem Leben. Ja, eben, bei Annis gibt es das alles nicht mehr, wer fährt da zehn Runden. Und deshalb meine ich, es ist ja auch schön.

Du hast dir deine Finger sehr verbrannt mit deinen Sachen, die du gemacht hast und du hast gesehen, was für eine Riesenkonsequenz es gibt, wenn man sich eben so benimmt. Man kann da gar nicht gewinnen, was ja auch okay ist. Und jetzt bist du halt ein Überkorrekter. So, lassen wir das so. Auf jeden Fall. Warme in Hamburg. Genau.

Wir waren immer in Hamburg. Ich weiß auch nicht, wie viel da jetzt wieder. Wir sind ja früh losgeflogen und dann ist uns aufgefallen, nachdem wir eine Stunde bei Tanja auf diesem Podium da waren, dass wir auch irgendwie erst um viertel nach acht oder so zurückgeflogen wären nach München. Dann habe ich ja bei der Lufthansa angerufen, wir sind ja Business geflogen und dachte mir so oft ganz entspannt, so wir buchen einfach um, ja Pustukuchen.

Schon krass alles geworden, so Dienstleistungsmäßig. Ich weiß noch, als ich früher, vor 20 Jahren, Lufthansa-Ticket hatte und ich hatte einen Job in München oder so, dann bin ich einfach an den Schalter gelaufen und die Frau hat gesagt, hey, hier sind noch zwei Plätze frei, es gibt noch eine Maschine, möchten Sie einsteigen?

Dann ist man da einfach eingestiegen, man hat nichts gezahlt, man musste nichts ausfüllen, das war alles so freundlich, so einfach. Und jetzt ist, ach, dann weiß ich noch, als du bei der Telefon-Hotline angerufen hast und hast gesagt, okay, dann buchen wir jetzt eben neue. Ja, das kostet jetzt 30 Euro. Mehr?

Nee, 30 Euro kostet es pro Person, wenn man am Telefon bucht. Ja, also auf den Preis draufgeschlagen. Und dann habe ich irgendwann gesagt, na gut, okay, dann sagen Sie mir mal den Preis der Tickets. Weil wir ja dann von 20.15 Uhr auf 17.15 Uhr sofort verlegen wollten. Da sagt sie zu mir, ah, nö, das sind ja nur noch drei Stunden bis dahin.

Nö, das machen wir auch nicht mehr am Telefon und so. Also hätte sie auch so gar kein Ticket gecheckt. Es sind auch keine Deutschsprachigen mit sehr starkem Akzent. Das ist jetzt auch nicht schlimm. Aber die verstehen einen auch nicht so richtig. Das ist schon schlimm. Ich wollte sagen, dass ein Akzent an sich nichts Schlimmes ist.

Weil es gibt Menschen, unsere Drillinge sprechen, die werden, glaube ich, immer mit Akzent sprechen. Mirch. Ich finde, das ist überhaupt nicht schlimm. Aber wenn man nicht verstanden wird und du hast einen Job, der das wirklich... Ich meine, ich kann ja auch mal eine ältere Dame anrufen, die kein Englisch spricht oder kein... Und dann hast du da jemanden an der Lufthansa-Hotline...

Und es ist irgendein Subunternehmen und die verstehen dich nicht richtig. Das sorgt für sehr viel Irritation, finde ich, und Unnötige. Und dann war man so eine halbe Stunde am Telefon, hat nichts erreicht und dann denkt man sich so, wow. Ich habe ein bisschen in den vier Jahren vergessen, wie das hier ist, diese Sache. Das ist schon, huch, muss man, egal, auflegen, online buchen, fertig, hat ja alles geklappt.

Aber dann sprechen wir mal ein bisschen über die DSDS-Quoten. Ich habe ja gehört, da gab es ja so einen Typen im Internet, der da so richtig drüber hergezogen hat. Was war denn da los und war auch so unnötig, oder? Ja, also ich sage mal so, da sind zwei Typen, die ja praktisch auch irgendwie so einen Podcast zusammen haben.

Unangenehm. Hast du gedacht? Sorry. Also ich kenne Olli, wir reden über Oliver Pocher und Pietro Lombardi. Ich kenne Oliver, seitdem ich 19 Jahre alt bin. Als ich schwanger mit Montri war, hat er auf meiner Couch übernachtet, mehrfach. Also wir kennen uns echt lange. Ich würde nicht sagen, dass wir eine tiefe Freundschaft haben. Wir kennen uns einfach lange. Und man hat sich immer mal wieder gesehen.

Dann war er auch in Dubai bei uns, haben wir uns mal getroffen. Also er war in Dubai, haben wir uns getroffen. Auf Tour bei uns war er da. Genau, also immer mal wieder so. Aber ich würde jetzt nicht sagen, das ist eine Freundschaft oder eine tiefe Verbindung. Trotzdem, wenn man sich sieht, hatte man es irgendwie immer nett und angenehm und auch witzig.

Entschuldigung, ist er nicht auf Tour irgendwie, wir hatten doch einen Off-Day irgendwie in Köln gehabt oder so. Ist er nicht mit den Kindern, auch unseren Kindern irgendwo in so einen Indoor-Spielplatz gegangen? Genau, es war ganz süß. Ja, also eigentlich doch völlig in Ordnung. Wir hatten Promotag. Bei RTL, stimmt. Und da hat er gesagt, komm, ich mache was mit den Kindern. Fand ich auch total süß. Er hat auch kleine Kinder.

Nee, eben, von dem Verhältnis hier so alles super. Dann aber die Konstellation mit Pietro zusammen. Also zwei Männer, die jetzt auch zusammen wohnen, im Podcast machen, die beide, finde ich, von Frauen nicht so viel halten. So kommt mir das immer rüber und das finde ich so schade, weil ich meine, ich wurde schon betrogen in meinem Leben, ich wurde schon wirklich schlecht behandelt in meinem Leben oder aber auch gut von Männern, aber deshalb hasse ich ja nicht alle Männer.

Und bei den beiden habe ich das Gefühl, weil die so krass enttäuscht verletzt worden sind von ihren Ex-Partnern, dass da so eine Gehässigkeit Frauen gegenüber entsteht. Verbittert auch von. Ja, genau. Die sehr, sehr unattraktiv macht. Für mich als Frau denke ich mir immer, wow, was für eine Frau muss da jetzt kommen, die denkt, hey, du bist ein cooler Typ, weil du bist ja selber auch eine Frau.

Und da war dann auch so eine Aussage, ich hätte jetzt mal recherchieren müssen, ich kann es nur grob sagen, das glaube ich, Pietros Ex-Frau, also zu Pietro möchte ich mal persönlich sagen, von dem halte ich nämlich wirklich gar nichts persönlich, wirklich nichts, weil er... Wie er sich seinen Ex-Frauen gegenüber verhält, finde ich einfach unterste Schublade.

Dieses öffentliche Wettern und diese Emotionen, die man nicht unter Kontrolle hat. Ich meine, du stehst in der Öffentlichkeit, du musst deine Gefühle unter Kontrolle haben. Das geht nicht, dass du bei Instagram loswerterst. Ja, weil du bist ein Ehepaar oder du hast ein Kind. Ey, wo ich mir einfach denke. Und dann stelle ich mir mal vor, wie er in einer Beziehung sein muss.

Wenn du dich dort schon nicht unter Kontrolle hast, wie ist es denn, wenn das Face-to-Face ist und du da wirklich mal vielleicht was sagst, was nicht so cool ist, Also kann ich mir vorstellen, dass es ein Typ ist, der schon sehr explodiert. Und das ja auch immer sofort wieder bereut. Das ist auch so ambivalent, wo man sich denkt so, hä?

Und dann diese Aussagen. Und dann ist Oliver jetzt jemand, der das natürlich füttert. Und dann entsteht da was, was man dann hinterher so liest in den Schlagzeugen und denkt sich so, oh nee, ey. Und weißt du, wie mit dem, die Ex kauft die Haushälfte ab. Ich meine, das ist doch erst mal, kauft sie ihm die ab, die schenkt er ja nicht.

Das heißt, sie hat das Geld verdient und sie kauft ihm es ab, fair. Und die werden sich ja darüber unterhalten haben, sind auf einen Schluss gekommen. Und dann passiert das. Pietros Haus. Genau. Die haben das zusammen gebaut. Einer zieht nicht mit eins, wie nach einer Scheidung. Einer zahlt den anderen aus. Wunderbar.

Dann wirft Oliver den Satz rein. Ja quasi, er eh mit deinem Geld. Da denke ich mir so, wow. Das ist schon alte weiße Männer so mäßig. Das ist krass. Also ich mag ja diesen Ausdruck nicht, aber doch, das ist genau das. Aber da setzt er sich ja extrem über die Frau hinweg. So nach dem Motto, er ist so der Mann. Du hast alles wegen mir.

Und diese Aussage, nur weil eine Frau einen berühmten Mann hat, heißt das nicht, dass sie automatisch erfolgreich wird. Denn die Leute müssen dich mögen und sie müssen mögen, was du bist. Und sie mögen dich nicht, weil du die Frau von Michael Jordan bist oder wem auch immer du bist, du bist gemocht dann wegen dir.

Sie werden aufmerksam durch denjenigen, natürlich. Aber ich glaube, wie bei Oliver Pocher, der einen wahnsinnigen Aufwind hatte durch die Paarung mit Amira. Das war ja eine Paarung zusammen, die auf einmal wahnsinnig erfolgreich wurde. Was wahrscheinlich vorher mit ihm alleine nicht so war. Ich weiß nicht, wie das manchmal passiert. Manche Paare funktionieren da einfach gut.

Und wenn das dann auseinandergeht zu sagen, du hast das ja nur wegen mir, denke ich mir so, halt, stopp, stimmt ja gar nicht. Ihr zusammen habt irgendwas ergeben, was sich so gut verkauft. Und ihr habt euch ja beide verkauft. Also wieso darf denn die andere denn dann nicht auch? Wenn sie nicht mehr mit dir zusammen ist, darf sie quasi, gab es da nicht mal jemanden, der den Instagram-Account sperren wollte? Da gab es mal eine Reality-Mädchen.

Das war Valentina. Stars, der Sommerhaus der Stars. Diese komische Valentina mit ihrem Freund. Die waren im Sommerhaus der Stars und da hatte er hinterher gesagt, wenn die sich mal trennen, müsse er sein Instagram. Das ist quasi aber genau die gleiche Denkweise. Sie ist halt nur so beschränkt, dass sie das auch öffentlich dann noch so sagt.

Oliver verpackt es ein bisschen anders und Petro auch, aber im Grunde sagen sie genau das gleiche und so ist auch der Neid. Und bei Pietro war das dann so, ja sie kann mir die Haushälfte ja nur abkaufen, weil sie ja quasi durch mich so viel Geld verdient, wo ich mir denke, boah wie viel Einbildung kann ein Mensch im Bild da haben.

Also guck mal, A ist das schon sehr sehr anmaßend. Also da musst du schon charaktermäßig schon auch so unterwegs sein, dass du so eine Gefühle oder so eine Meinung überhaupt erst entwickelst. Da muss man schon echt auch ein bestimmter Typ sein. Ich finde es halt nur total krass. Dass das ja auch für die beiden oder wenn ich die beiden mir dann auch in dem Podcast angucke, sieht man halt, dass das halt so sehr aus dieser Enttäuschung heraus rührt. Ja, die füttern sich gegenseitig.

Für mich ist es so gefährlich, weil du brauchst eigentlich jemanden in so einer Phase, der genau das Gegenteil mit dir macht. Der das so ein bisschen, genau, nicht noch hochkocht, weil du möchtest ja irgendwann auch weiterkommen wieder im Leben über diese Enttäuschung hinweg um, ja, du wurdest betrogen, wow, oder vielleicht auch nicht betrogen, verletzt oder weiß man ja alles nicht. Passiert halt.

Passiert, aber du musst ja irgendwann drüber hinwegkommen, wenn man in seiner verbitterten Schleife bleibt und das immer wieder genährt wird, wie bei den beiden jetzt, denke ich mir, boah, das kann doch gar nicht. Und dann jetzt auch mit DSDS hat er auch so einen Senf für sich gegeben. Das ist genau das, was er mit seiner Freundin macht, mit dieser Laura oder auch Sarah oder was auch immer.

Macht er jetzt mit dir, weil du ja, er denkt ja immer noch, du bist übel daran, dass er seinen Sitz bei DSDS verloren hat, aber es ging aus seinem Megastreit mit seiner Ex-Freundin hinaus. Das waren glaube ich die Konsequenzen jetzt kriegst du diesen Job er denkt sich wahrscheinlich wenn du nicht wärst, hätte er den noch was auch wieder so fatal ist man sucht die Schulter immer bei anderen und das macht dann wieder was mit seinem.

Minderwertigkeitsgefühl und deshalb muss er bei jeder Kleinigkeit losschießen, wie als ich gesagt habe, wir geben uns ein bisschen Zeit und sind räumlich getrennt ich habe nicht gesagt, wir sind getrennt wir sortieren uns neu das erste was man macht ist Karma, schreibt dann öffentlich auf seinem Account Karma. Also er hat dir das gewünscht.

Weißt du, wo ich mir denke, wow, was bist du für ein Mann. Als ich damals gelesen habe, Oliver und Amira trennen sich oder meinetwegen, wer auch immer, welche Pärchen. Weißt du, was mein erster Gedanke immer ist? Schade. Nein, traurig, da sind Kinder. Ich denke immer, es ist eine Familie oder Sido und Charlotte, mir egal wer.

Mein erster Gedanke ist, scheiße, das ist eine Familie mit Kindern. Da gibt es die, egal wie gut du das machst, du bist Patchwork. Diese Familie gibt es nicht mehr. Leute, die sagen, wir sind weiterhin eine Familie, stimmt nicht. Du bist keine Familie mehr, Punkt. Du versuchst dann das Beste und das kann auch gut klappen.

Trotzdem ist das, das war da, war nicht mehr da. Ich verliere manchmal den Faden. Das ist mir gestern schon passiert. Man meint, es wird schlimmer, wenn man älter wird. Naja, ich sag mal so. So einiges wird schlimmer, wenn man älter wird. Aber da reden wir jetzt nicht drüber. Ja, erzähl. Ja, ich hab's doch vergessen. Achso, soll ich was sagen?

Ja. Okay. Genau. Es nährt seinen Boden. Sorry. Kein Problem. Genauso ist es mit DSDS. Das heißt, er ist dann seinem Impuls so überlegen, er liest es von uns. Und sein erster Gedanke ist nicht, oh Mann, da sind acht Kinder und 15 Jahre, sondern du, weißt du, du, wo ich mir denke, boah krass, das zeigt doch, wie du als Mensch bist, weißt du, A, wieder nicht unter Kontrolle und B, diese Gehässigkeit, das macht mir, das erschreckt mich richtig, es erschreckt mich, wenn Menschen so sind und jetzt, mit DS, DS, er lässt ja nicht locker, das ist ja wie mit seiner Ex, dass da immer wieder so stumpf gemacht werden muss und die haben ja sich im Podcast über die angeblich schlechten Quoten, ich glaube, ihr hättet bessere

Quoten, als in den letzten Jahren bei der Staffel? Ja, guck mal, das ist ja auch ein großes Problem bei den beiden, wie du es auch gerade schon teilweise auch erwähnt hast. Die reden ja in ihren Gesprächen, haben sie ja eine permanent, ich sag mal, negative Attitüde. Also egal, über was sie reden, es ist ja immer schlecht. Und sie, die beiden, entweder Oliver Pocher oder Pietro Lombardi, wissen es immer besser als die Person, über die sie gerade sprechen.

Das war halt in dieser ganzen Frauentrennungsgeschichte, Trennungsgeschichte sind die beiden sozusagen immer over the top und die wissen, wo das Problem liegt, immer bei den anderen. Dann reden sie über, keine Ahnung, über Stefan Raab, ja, so, dann wissen die beiden es immer besser als Stefan Raab, weißt du?

Dann reden sie über die SDS jetzt beispielsweise. Beide wissen es besser und ich meine, guck mal, der Punkt ist doch folgendes, ich meine, der ist nicht mehr in der Jury. Meinst du, die glauben das wirklich? Meinst du, dass diese Arroganz so stark ist? Ja, genau, richtig. Und ich finde das halt total krass. Ich meine, es gibt wahrscheinlich auch Sachen, die ich besser weiß als jemand anderes, aber es gibt auch Sachen, die weiß ich nicht besser.

So und das ist auch völlig in Ordnung. Punkt. Aus, Ende. Aber die fühlen sich halt immer so überlegen, aber halt auf so eine chronische Art und Weise, wo ich mir denke... Das ist Narzissmus, glaube ich. Ganz starker Narzissmus. Das hat nichts mehr mit einem Talent zu tun oder ich interessiere mich für Geschichte und kenne da irgendwelche Daten, sondern egal was es ist, Marketing, Fernsehproduktion, Jury-Tätigkeiten, Eheleben, Erziehung, die wissen immer alles besser als andere.

Meinst du die Leute, die sich das anhören, weil ich denke mir auch manchmal, man zahlt ja dafür, Podimo bezahlt man ja auch noch, wo das veröffentlicht wird, das heißt... Die Leute, die sich das anhören, das denke ich mir immer, wenn du dir nur Leute anschaust, es gibt ja viele Leute im Internet, die hetzen, es gibt es ja in jeder Spalte, egal was es ist und dann denke ich mir immer so, die Leute, die sich das angucken.

Das muss ja so ein ähnlicher Schlag sein, weil ich kriege immer ein komisches Gefühl, wenn ich sehe, dass Menschen so abwertend, also so extrem abwertend und nicht reflektiert und nicht irgendwie, sondern so, da kriege ich so, ich möchte das gar nicht, weil das macht ja auch was mit mir in dem Moment.

Und da frage ich mich immer, dass es ja wirklich auch Menschen gibt, die sich das permanent anhören, dieses immer wettern, immer zynisch, permanent negativ. Ja, das auf jeden Fall. Und ich glaube aber, dass wenn das überhaupt Leute hören, ich kenne deren Zahlen nicht oder so, dann machen die das natürlich auch so ein bisschen aus Sensationsgeilheit. Weil die ja natürlich immer nur Namen droppen.

Bei denen geht es entweder über die Ex oder über Stefan Raab oder über Bushido oder über den oder über den. Also es ist ja immer, die reden ja nie irgendwie so über ihre Weltanschauung. Oder über ihre Defizite oder so. Oder über ihre, weißt du so, jeder hat ja auch Sachen, die wirklich nicht gut sind, an denen man arbeiten sollte. Dann mal überlegt, wann es die dritte Ehe ist.

Ich meine, ich bin auch so, ich war 29 Jahre alt, als wir uns kennengelernt haben. Und ich wusste, ich muss erst mal was ändern in meinem Leben. Weil sonst trennen wir uns in drei, vier Jahren wieder. Also wenn man das zweimal durch hat, ist auch egal, ob man verheiratet war oder in einer Beziehung. Und immer wieder sagt, ich zum Beispiel meine Ex-Männer kann gar nichts Schlechtes sagen. Nichts.

Nichts. Ich habe noch nie was Schlechtes über die gesagt. Ich werde nie was Schlechtes sagen, weil es gibt auch nichts Schlechtes. Es hat nicht gepasst, aus diversen Gründen. Aber ich habe noch nie gedacht, die waren schuld. Ich weiß ganz genau, wie ich drauf war in der Zeit. Ich weiß genau, was ich hätte besser machen können, jetzt Jahre später, weil man erwachsen ist. Und dann denke ich mir so, dann hast du da so zwei Typen.

Und bei denen ist so alles cool und diese schlimmen, schrecklichen Karriere, geilen, geldgeilen Frauen, die ja das alles nur machen, weil sie berühmt werden wollen. Oh mein Gott, ey, Jungs. Das ist ein gutes Thema, was du gerade angesprochen hast, dass du ja auch, selbst wenn du jetzt, ich sag mal, Ehen oder Beziehungen hattest, die jetzt vorbei sind, dann redest du halt auch nicht schlecht darüber, weil es halt nichts Schlechtes gibt.

Wenn wir nochmal kurz auf dieses DSDS-Thema zurückkommen wollen. Ich meine, Pietro war ja sehr, sehr oft dabei. Ich weiß gar nicht, wie oft, aber viele Jahre wahrscheinlich. Einige Male in der Jury mit Dieter Bohlen zusammen. Er hat das Format ja auch mal gewonnen. Ich weiß nicht in welchem Jahr, aber er ist ja DSDS-Sieger auch geworden.

Und DSDS hat ihn erst dazu gemacht. Also verstehst du, Bro? Mit seiner Musik hat er ja gar nicht viel gerissen. Er ist jemand, wenn er redet darüber, dass er seine Frau oder Ex-Frau zu etwas gemacht hat. Brodi, ohne DSDS gäbe es dich gar nicht. Verstehst du? Ja, musikalisch hat er ja nie wirklich... Und jetzt ist er wirklich so arrogant und dann redet er schlecht über DSDS.

Man kann ja halten... Das ist wie mit der Ex. Ich hab dich nicht mehr und jetzt bist du scheiße. Genau, und dann jetzt bist du scheiße, weil der Punkt ist ja der, ich meine, ich bin ja jetzt selber dabei gewesen. Ich habe jetzt eine Staffel da gemacht, es hat mir sehr viel Spaß gemacht so und es gibt ja so viel mehr als nur das, was man im Fernsehen sieht.

Da gibt es so viele Menschen, die da arbeiten. In allen möglichen Bereichen und die sind wirklich alle nett. Die sind alle nett und ich habe mich echt gefreut. Und er hat die ja auch kennengelernt. Und jetzt so schlecht über Menschen zu reden, die ja wirklich auch viele Jahre lang... Wieso redet er schlecht über die Menschen?

Nein, also wenn er dann über DSDS schlecht redet, dann redet er ja sozusagen indirekt ja auch gleich über die Leute schlecht, die das ja machen. Die Produzenten, die Leute, die die Bühne aufbauen. Die sind aber in seinen Augen jetzt alle schlecht, weil sie wollen ihn nicht mehr. Richtig, und das ist ja eben genau dieser Charakterpunkt.

Und jetzt kommt ja der nächste Punkt, dann setzt er sich doch tatsächlich da hin und traut sich, über Einschaltquoten zu reden, die ja angeblich so schlecht sind. Ja, die man aber ja belegen kann. Man kann sie ja quasi aneinanderhalten. Das ist so ein bisschen, es gibt noch so einen Kandidaten im Internet, der immer so wilde Sachen erzählt, die wir beide machen. Ja, mit Zahlen und Theorien.

Ja, wo man sich denkt so, ey, hallo, wenn sich nur einer mal die Mühe macht, man kann die ja ganz einfach mal gegeneinander legen. Dann weißt du ja schon Bescheid. Und ich glaube, letztes Jahr wurde noch nicht mal announced, ob es überhaupt eine weitere Staffel gibt, weil die Quoten so schlecht waren, dass sie, glaube ich, sich gar nicht so sicher waren, oder?

Also ich weiß es nicht, weil letztes Jahr war ich, wie gesagt, nicht dabei. Aber ich habe das auch so aufgenommen wie du. Also das hat lange gedauert, bis man wirklich gesagt hat, es gibt eine neue Staffel. Und dann, bis man dann auch eine Jury hatte. Jetzt saß ich am Samstag mit unseren Kindern in der Show und dann hat Laura Vontora plötzlich angekündigt, so hey, ihr könnt euch bewerben für die nächste Staffel.

Also ich sage mal so, am Ende des Tages war der Sender zufrieden. Und wenn wir natürlich jetzt zahlen, guck mal, ich will gar nicht über Zahlen reden. Das ist ja auch was, du musst dir mal vorstellen, und das war so ein Charakter wie jetzt Pietro. Du warst dabei, vielleicht, wenn du fünfmal da sitzt, wird es dann auch nicht mehr so spannend.

Kann ja auch sein, man weiß ja nicht, woran es liegt. Jetzt ist da was Neues, was Interessantes. Ich glaube, bei dir ist es auch wirklich so, ich habe mir das ja vorher auch lange überlegt, ich war mir sicher, dass ihr gute Quoten haben werdet, weil du polarisierst. Und ich glaube, Leute so gespannt waren, bist du so ein Dieter, der so die eher so ein bisschen so mal maßregelt und so, so wie man dich von früher kennt, große Klappe.

Frech, oder bringst du wirklich, bringst du dem so einen Mehrwert? Und das meine ich auf fachlicher Ebene. Und ich glaube, die Leute dachten halt, so klischeehaft, du bist so ein Rüppel-Typ. Rüppel-Azt. Und haben reingeschaltet und haben gesehen, oh nee, das ist ja gar nicht so. Sondern der hat ja was auf dem Kasten, der macht sich Gedanken.

Und ich glaube, dann waren die einfach begeistert und sind dabei geblieben. Und das war halt so hopp oder top, auch von der Produktion, mit den neuen Kandidaten, die Jurymitgliedern. Und dann siehst du, bist du so ein Pietro und siehst, oh nee, das läuft. Und dann wirst du wieder rasend. Und dann muss es wieder schlecht gemacht werden.

Und dann muss gewettert werden, ob es ein Menowin ist oder ein Bier. Das ist ja der Punkt, aber du kannst doch etwas nicht schlecht machen, wenn etwas besser ist als das, was du gemacht hast. Ja, aber er kann es nicht wahrhaben. Das ist ja wie mit der Partnerin, die sich trennt. Ja, aber genau deswegen sage ich ja, du kannst ein Gefühl haben.

Du kannst subjektiv sagen, ich bin besser als du, meine Haare sehen besser aus als deine. Das kann man nicht belegen, weil das ist Geschmackssache und so. Aber wenn er jetzt wirklich sagt oder wenn die beiden Eierköppe da über die Quote lästern, Dann sage ich mir, Bro, ich will gar nicht über Zahn reden, weil es ist egal und du weißt selber, wie es ist.

Fernsehen ist heute nicht mehr das, was es damals war. Nein, es ist ein Wandel. Es ist ein harter Job, es ist ein Wandel. Das Internet ist da, alle Sachen brechen ein, nehmen ab und so. Ist auch völlig in Ordnung. Aber wenn wir jetzt mal deine letzte Staffel. Mit der Staffel jetzt aktuell vergleichen, dann ist die Staffel erfolgreicher als deine Staffel, Bro. Und du saßt in der Jury. Das sind ja Tatsachen.

Aber das darf man ja gar nicht so persönlich nehmen. Das meine ich ja vielleicht, wenn du da fünf, sechs oder acht Mal sitzt. Ich weiß nicht, wie oft er da war. Ich würde es sowieso nie persönlich nehmen. Das wollte ich gerade sagen, aber das ist der Unterschied, dass man Dinge aussitzen muss, dass man einfach sagt so, hey, es ist schade.

Weißt du, man kann ja auch innerlich ein bisschen enttäuscht sein. Jeder ist bei, bin ich auch. Wenn Job so gut warnt, dann ist es in zwei Jahren so, dann denke ich mir auch, oh schade. Aber danke für die Zusammenarbeit. und so weitermachen. Aber das würde mich nie dazu verleiten, öffentlich über eine Firma schlecht zu reden. Ja, das ist... Oder über eine Marke.

Und Leute, die so sind, ich sage ja, das zieht sich ja über Freundschaften, über Beziehungen, über Arbeitsverhältnisse. Das ist ja chronisch. Genau, chronisch andere Schuld für geben und nie bei sich selber, boah, das ist mir so unnötig. Und jetzt kam ja dann der nächste Schritt. Ich meine, dann lästern sie halt da über ein Format, in dem halt auch Pietro lange Zeit war, finde ich auch respektlos, sage ich dir so, wie es ist.

Wenn die über ihre Frauen so reden, willst du mich verarschen? Wir reden, die reden über die Frauen, die ihre Kinder im Bauch hatten, gestillt haben, die großzügig Liebe. Die haben da gar keinen Blick für sowas. Ey, warte mal und reden, ich will dir gar nicht sagen, was da, ich meine, das hat ja die ganze Welt mitbekommen.

Ey, dann kannst du dir ja wohl mal vorstellen, wie so die Gedankenspirale bei so jemandem aussieht. Oder beziehungsweise die unkontrollierbaren bösen Gefühle. Ist ja auch so. Und dann kommen sie von einem Thema ins nächste und jetzt, weil halt Menowin dabei ist und so und es ja eigentlich eine Regel gab, dass Leute, die in der Top Ten mal dabei waren, dürfen nicht mehr antreten.

Und jetzt dürfen auch Regeln nicht mehr geändert werden. Ja, so. Jetzt hat RTL bzw. DSDS hat das jetzt aufgelockert. Menowin, ja, er war im Finale irgendwie vor 14 Jahren, 16 Jahren oder so und er ist jetzt wieder dabei und... Etwas, was für Pietro halt unverständlich ist. Und da ist so wieder der nächste Punkt. Brudi, du hast das Format doch gewonnen. Du bist ein Gewinner.

Hast du so wenig Gönnerhaftigkeit in dir, selbst wenn die Regeln jetzt geändert wurden. So kann man jetzt auch Meinungen nicht mehr ändern. Also, weißt du, das ist so. Nee, weil er nicht dabei ist. Wäre er in der Jury gewesen, meinst du, der hätte sich aufbillt? Dann würde er es jetzt, glaube ich, auch verteidigen. Jetzt sitzt er so draußen wie so ein eingeschnapptes Kind und zeigt so mit dem Finger auf die Leute.

Eigentlich, ganz ehrlich, eigentlich tut er mir leid. Ich glaube, das ist einfach jemand, der nicht richtig erwachsen wurde. Ketrus, eine arme Wurst. Das sind wie so die kleinen Kinder, die sich nicht ausdrucken können, die dann einfach anfangen rumzuschreien. Anstatt, dass so ein Elternteil sich mal Mühe gibt, sich hinsetzt, den das erklärt, dann musst du das mal aushalten.

So schreit das Wild um sich rum. Und so ist er, da kommen Gefühle in ihm auf. Und so ist es leider bei seinem Podcast-Partner ähnlich, der aber weitaus intelligenter ist und sich dann anders ausdrückt, was das natürlich viel gefährlicher macht. Also Oliver Pocher ist ja wahnsinnig rhetorisch unterwegs, ist fix im Kopf.

Wenn der dich auf dem Kieke hat, dann bist du echt am Arsch. Also es ist, sorry, Piep, weißt du, da kann Pietro ja gar nicht mithalten und das ist auch so ein Ding. Du hast da jetzt einen Podcast-Partner, der dir ja von der Intelligenz allein, ich will ihn auch nicht abwerten, aber Oliver Pocher ist überdurchschnittlich intelligent.

Und Pietro ist wahrscheinlich, na das würde ich jetzt, das hast du jetzt gesagt, ich möchte mich so nicht äußern, aber einfach nicht auf diesem Level und auch rhetorisch nicht und auch nicht so wortgewandt. Und dann hast du da jemanden, den du so ausspielen kannst. Ich habe das Gefühl, Pietro ist ja wie so ein kleines Instrument jetzt.

Den zündest du so ein bisschen an und bam, weißt du? Und deshalb sehe ich das so gefährlich, dass da eben keiner ist, der sagt so, hey, halt, stopp. Olli, sehe ich nicht so. Nee, ist nicht. Und die beiden über Frauen reden zu lassen, ich finde, das sollte verboten werden. Ja, das ist schon wirklich heftig.

Ich wollte gerade sagen, jetzt lassen wir mal die SDS und Menowin mal zur Seite, aber das ist schon echt nicht cool, was sie da machen. Ich finde es richtig, richtig schlimm. Es gibt ja viele Leute, die das machen im Internet, die sich nur ins Gespräch bringen, weil sie ganz abwerten, über andere reden und das permanent.

Und das ist was, wo ich denke, boah, was bist du für ein Mensch. Egal, ob du ein Mädchen bist, ein Junge oder ein, weißt du, das ist so, ich finde das so mies, ey. Und dass sie dann abends auch einfach schlafen gehen können und sich nicht irgendwie, weißt du, also, weiß ich, ich weiß nicht. Ich finde es schwierig, sehr schwierig, aber reicht jetzt auch mit den beiden.

Ich wollte gerade sagen, das ist ja eigentlich auch nicht unsere Art. Wir sprechen ja eher über Dinge, die uns so bewegen. Ja, aber es ist halt so auffallend gewesen. Ja, aber das war jetzt auch mal nötig. Und dann gerade, weil du jetzt bei DSDS bist, dann diese, und weißt du was, als er damals diesen Karma-Spruch gemacht hat über uns, habe ich ihm ja öffentlich geantwortet auf Instagram, was ich eigentlich nicht mache, aber ich dachte mir so, ey Junge, jetzt pass mal auf.

Und da habe ich ihm ja noch gesagt, du kannst es mir besser beweisen mit deiner zweiten Frau, von der du es bei ihr anders machst als bei deiner ersten, mit dem öffentlich schlecht reden. Hey, und wie lange hat es gedauert? Nicht so lange, ne? Er hat bewiesen, dass er ist, wie er ist. Und das ist was, wo ich auch ein bisschen lachen musste. Als es dann kam, dachte ich so, und da sind wir wieder.

Auch bei der zweiten wird die Ehefrau abgewertet. Und dann wird so hinterher so, ja, aber sie ist ja eine tolle Mutter. So wie lässt dann den ganzen Tag über jemanden, hey, aber eigentlich ist sie ganz nett. Ja, kann gut kochen. Ja, ist fürchterlich. Egal. Egal, Jungs, dann ihr macht weiter wahrscheinlich eh, was ihr da macht und so, alles gut. Ach, da wird auch eine Antwort kommen.

Das werden so zwei doch nicht auf sich sitzen lassen. Ja, aber die wissen ja beide, ist ja alles gut. Sollen sie machen. Was machen wir heute noch? Haben viel zu tun heute noch, ne? Ja, Frauke kommt gleich. Frauke kommt gleich. Die fährt mit dir mit. Im Truck mit Manni. Manni, du und Frauke. Oh Gott.

Witzig. Geil. Freust du dich ein bisschen? Ich freue mich sehr. Oder bist du nervös? Nein, überhaupt nicht. Ich freue mich einfach nur, weil das sind ja wie Tanja auch gestern oder Frauke heute. Das sind ja irgendwie halt auch einfach so Kumpels von uns. Da freut man sich ja auch. Das ist ja jetzt nicht nur Job.

Deswegen finde ich cool. Ich freue mich aufs Wochenende. Du weißt, dass Alia heute Morgen gesagt hat. ich habe gesagt, Alia Frauke kommt heute, sagt sie, die mit der veganen Lederhose. Das ist extrem im Kopf geblieben bei denen. Die war 21 bei uns in der Wildernusstraße in Berlin im Garten, da war ich schwanger mit den Drillingen.

Übrigens erinnerst du dich, dass das Drama losging, zwei, drei Tage nach dem Interview? Ja. Und damals trug sie eine, ich glaube, Herr Rosa oder Herr Lila vegane Lederhose. Und Alia ist da nicht drüber hinweggekommen. Heute noch. Fünf Jahre später. Das ist echt krass. Aber gut, Alia ist eh so ein kleiner Blitzmerker.

Und ich freue mich aber auf die nächsten Tage ich meine, gut, morgen ist ein bisschen easy, ja auch nicht so wirklich am Wochenende fliegen wir beide zum Finale, aber ich freue mich so sehr, ich freue mich so, dass du mitkommst und weißt du, was ich auch sehr freut? Ja, hast du schon gesagt letztes Mal. Markus Mölken Ah, easy.

Der freut sich auch Ja, aber es ist bei den Leuten, bei easy, bei Markus. Mit allen trinke ich ein Glas am Bucker. Ich wollte gerade sagen, das ist so eine Mischung aus Freude und Angst. Mann, Anis. Du warst nicht da, du hast ihre Blicke nicht gesehen. Ich habe in ihren Augen geguckt. In ihre Augen geguckt. Also Markus ist mir immer so durchs Netz gerutscht in den letzten Jahren. Ja, rate mal rum. Das war schon mal anders.

Ja, ich wollte mal sagen. Damals bei Dezara saß doch auch mal meine Schwester in einem Musikformat. Und damals bin ich aus Madrid. Das war zwischen Madrid und Berlin. War ich dann mit auf ihren Shows und da gab es auch mal witzige Aftershows. Ah, da hast du ihn zu schnappen bekommen, ne? Ja. Mal gucken, wie es jetzt am Samstag läuft.

Sonntag sind wir kurz auch bei deinen Schwestern. Ja, Valentina Freue ich mich auch echt drauf. Mal wieder alle zusammen. Das ist so selten nur noch. Und dann sind wir aber einen Monat später schon wieder alle zusammen. Nämlich im Urlaub. Da freue ich mich auch echt drauf. Zwar nur drei Tage, aber ich finde, das reicht auch immer.

In so einer Family-Konstellation. Das ist immer... Kurz, aber heftig. Nee, es kann richtig, richtig schön sein. Oder ganz mies werden. Aber es ist halt Familie. Und deshalb ist es immer... Du sollst gehen, wenn es am schönsten ist. Und so ist das. Deshalb immer kurz, es ist richtig schön. Und man denkt so, oh, ich würde noch freuen. Nein, geh lieber.

Ich hatte gestern Abend noch kurz zum Ende eine lustige Unterhaltung, weil ich stand draußen vor unserer Haustür, habe mit unserem Personenschützer gesprochen. Und dann sagt er so, ja, ihr seid ja jetzt im Mai auch so wieder ein bisschen unterwegs und so, bevor es dann im Juni auch wieder richtig losgeht.

Und ich gucke ihn so an, ich sage so, hä, Mai ist doch jetzt vorbei. Wir waren jetzt in Hamburg und jetzt noch bei DSDS im Finale. Dann war es das. Wir fliegen nach Amerika. Ja, wir haben einen beruflichen Termin in Miami. Auch nett, wie es sich so anhört. Wir fliegen nach Miami, aber wir haben so kurz Zeit, wir sind so wenig da.

Ich muss sagen, ich habe gar nicht so große Lust nach Amerika zu fliegen gerade. Das ist jetzt nicht so ein cooler Zeitpunkt, aber es muss sein. Und ich möchte eigentlich auch nicht von zu Hause weg sein, sage ich dir ganz ehrlich. Das ist wirklich mein größter Punkt und Anna-Marie, ob du das glaubst oder nicht, ich saß gestern mit dir am Flughafen in Hamburg und habe so geguckt und habe so überlegt, okay, dann fliegen wir dahin, dann dahin, dann dahin und habe dann echt so über den Miami-Trip und auch, wir haben ja noch ein paar andere Trips und so, dann habe ich so echt nachgedacht.

Und ich habe die Kinder da jetzt schon vermisst. Also ich vermisse die jetzt schon, obwohl wir noch gar nicht weg sind. Und das ist eine Sache, wenn du dich daran händerst, ich habe das nie gehabt. Nein, weißt du, das ist, weil du dich jetzt aktiv einbindest. Guck mal, das ist ja das, was du gestern auf der Bühne gesagt hast.

Mutter sein, das entsteht schon im Bauch. Du hast dieses Gefühl, du spürst es ja in deiner Blutbahn. Ich habe dann wie so ein warmes Rauschen in meinem Blut, wenn ich schwanger bin. Man spürt es, man ist so sehr gedanklich da. als Mann stehst du außen, du siehst, deine ganze Frau verändert sich, oft auch nicht zum Positiven und ich rede nicht von Wasser in den Beinen oder so.

Ich werde nie vergessen, da war ich 19, wie ich mich so unten wasche und ich werde jetzt immer, wenn ich, weißt du das, wenn ich zum Fleischer gehe und einen Pfund Hack in der Hand habe. Ein was, was? Einen Pfund Hack, so Hackfleisch in dieser Tüte, dieses das hatte ich damals, dass ich mich gewaschen habe und dachte so, Alter, das ist doch, wird das wieder? Ey, das nächste Mal.

Nicht, dass ich da in so einen Fund Hack reinknabber. Das nächste Mal wird es ja nicht mehr geben. Aber das ist eben so. Aber das nächste Mal, wenn ich da in dieser Nähe bin, dann nicht, dass ich dann... Man, Fund Hack, weil das alles so groß ist, so durchblutet. Ich weiß, aber das nächste Mal, wenn ich da in der Gegend unterwegs bin, dass ich dann mir so vorstelle, da jetzt in so einen Fund Hack reinzuschlabbern.

Ja, und das ist einfach was. Da ist man ja nicht drauf vorbereitet, aber das meine ich auch gar nicht. Ich meine eher mit dieser Gefühlsebene. Und ein Vater, du kommst mit einem Kind nach Hause, klar, der kann schon Verantwortung für die Frau dann, aber das ist ja ganz was anderes. Und das heißt, du lernst, die Liebe entsteht durch das Kümmern und das Einbringen.

Du hast dich dem aktiv entzogen. Natürlich konnte das gar nicht so stark sein, weil umso mehr du, also wenn wir jetzt Nannys haben, die die jeden Abend hinlegen würden, Dann vermisse ich das abends, die nicht hinzulegen. Wenn was zu deinem festen Teil deines Alltags wird, dann ist es einfach immer da und dann möchte man das so sehr. Und so ist es mit den Kindern.

Und ich glaube, weil du eben jetzt so sehr aktiv bei jedem Schritt am Tag hinbringen, abholen, obwohl das hast du eigentlich schon immer gemacht. So abholen von der Kita und so und hinlegen abends, das hast du schon eigentlich immer gemacht. Weil ich bin eher so der Morgentyp. Ich muss sagen, dass um einen langen Tag habe ich abends nicht so die Geduld.

Und da ergänzen wir uns ganz gut, dann übernimmst du das. Weil ich merke dann abends, wenn die dann nochmal was trinken wollen und der nochmal kackern muss und nochmal... I need a pipi. Und man will ja die abends echt nicht genervt ins Bett legen. Nein, das sollte man nicht machen. Also machst du das.

Ich verabschiede mich, merkst du das immer? Wir bringen die zusammen und dann geht das da so los. Dann sage ich ein Tschüss und dann denke ich mir nicht, es reicht jetzt und du machst das so voll. dafür bin ich morgens die erste halbe Stunde. Wir haben ja dann auch noch so unsere Abendrituale, die erzähle ich jetzt hier nicht.

Ihr vier. Ja, aber du willst dann auch gestern so, ja, reicht jetzt, geht mal. Und ich sage, nee, nee, nee, wir müssen hier noch ein paar Sachen erledigen. Wollen sie dann auch, ne? Das ist auch so. Aber was für ein Ritual wieder. Nee, ich erzähle es nicht, aber es ist so typisch Vater mit Töchtern oder kleinen Kindern.

Das würde eine Mutter jetzt vielleicht nicht machen. Ich wollte gerade sagen, das wäre kein Mama-Ritual, das ist eher so ein Papa-Ritual. Meinst du, die werden irgendwann mal mit ihren Therapeuten darüber reden? Nein. Über dieses Ritual? Nein, das Nichtstraumatisieren ist das süß. Ey, weißt du das Foto, was meine Mutter gefunden hat auf dem iPad von?

Ey, wir können auch so eine witzige Säure, aber nee, das machen wir nicht. Das machen wir nächstes Mal. Und weißt du, woran ich jetzt gerade denken musste? Aber das erzählen wir auch nächste Woche. An den Typen mit der weißen Hose am Flughafen. Ey, krass. Als du gerade das iPad erwähnt hast, ist mir der Typ eingefallen.

Krass, wa? Das war nicht schön. Wollen wir das ganz kurz erzählen? Ganz kurz, nur in so zwei Sätzen? Ja, ja. Wir sind in Hamburg, am Gate, kommt so ein Typ. Das sind ja alles so Businessleute in den Inlandsflügen. Da fliegen ja keine Touristen. Du fliegst ja nicht irgendwie, also glaube ich selten. Das heißt, alles Männer in Anzügen.

Aber der hatte so eine weiße Leinhose. Und der saß dann in Hamburg am Gate und der hat mich so lange angeguckt, dass ich irgendwann so meine Hand hochgemacht habe. Und ich meinte so, was ist los? Weil der hat mich so angestarrt. Egal, der hat sich umgedreht. Wir sind nach München geflogen, wir steigen aus, wir laufen so.

Und wir mussten mit einem Shuttle ins andere Terminal fahren und wir beide stehen, die ganzen Leute kommen, der Typ läuft an uns vorbei, du redest mit mir, ich gucke dem so hinterher, auf einmal, was sehe ich? Er hat sich einfach in die Hosen gekackt. Es ist so krass, nee, es war ein Schurzfleck. Das war so eklig. Das war ungefähr so groß wie ein 5-Mark-Stück.

Wässrig, und er hat das einfach auf seiner rechten Probebacken und dann laufen ja auch alle da so lang und dann dachte ich mir so, oh Mann, ey. Er hat sich einfach in die Hosen gekackt. Nee, geschurzt. Wenn der sich auszieht heute Abend, dann denkt er sich, ach du Scheiße. Da haben wir beide drüber geredet. Du denkst, ach du Scheiße.

Ich denke mir so, das ist dem voll egal. Das kann einem nicht egal sein. Der war so ein Typ, dem ist es glaube ich egal, ob der sich in die Hosen geschurzt hat. Meinst du? Ich kann mir das nicht vorstellen. Ja gut, wir können das Thema mal beenden. Das in die Hose schurzen. Ja, dann let's go zu Frauke. Alles klar. Leute, schön, dass ihr dabei wart.

Ja und eigentlich möchten wir gar nicht andere Leute so thematisieren. Nein, das ist eine Ausnahme gewesen. Aber ich finde, das muss auch mal gesagt werden, weil ich meine, hallo, die nehmen sich ja auch raus über Gott und die Welt da und es sind einfach Tatsachen. Das ist nichts, was man sich ausdenkt irgendwie und dann so permanent diese Sticheln hier wegen der SDS einfach so wack. Unnötig.

Aber trotzdem, schön, dass ihr da wart. Nächste Woche heißt es wieder im Bett mit Anna-Maria und Anis. Und denkt dran, den Podcast bekommt ihr immer zwei Wochen exklusiv bei RTL Plus und danach dann überall, wo es Podcasts gibt. Anis rattert gerade seinen Text runter und zwinkert mir dabei zu. Du bist ein Profi, so hast du es bestimmt früher auf der Bühne auch gemacht.

So deine Rap-Songs und hast du so die heißen kleinen Mädels gespottet, die schon ein goldenes Armband getragen haben. Und dann so, wir sehen uns später. Genauso war das gerade. Ja, wie war es damals bei 112 und Boyz II Men? Da waren wir schon verheiratet. Da waren wir schon verheiratet. Ich bin nicht Backstage gegangen.

Ich google jetzt mal, wann das Konzert war. Lösen wir nächste Woche auf. Also Leute, bis dahin, alles Gute, bleibt gesund. Tschüss.

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