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Immer Hertha· Folge 258

Immer Hertha – Pokal-Spezial: Träumen erlaubt

Mittwoch, 29. Oktober 2025 · 28 min

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Shownotes

Mit einem souveränen Auftritt besiegt Hertha BSC die SV Elversberg in der zweiten Pokalrunde 3:0. Der Traum vom Finale im eigenen Stadion lebt weiter, genau wie die erfolgreiche Heimserie mit drei Spielen in acht Tagen im Olympiastadion.

Warum die Berliner gegen den Ligarivalen traumwandlerisch sicher unterwegs waren? Und welcher Profi eine bemerkenswert starke Partie absolvierte? Das besprechen die Morgenpost-Sportredakteure Paul Gorgas und Nelis Heidemann in der neuen Spezial-Folge des „Immer Hertha“-Podcasts.

Außerdem geht es um einen formstarken Innenverteidiger, das emotionale Highlight am Ende des Spiels und Reeses Ansprache in der Ostkurve vor der brisanten Begegnung mit Dresden am kommenden Wochenende.

Viel Spaß beim Reinhören!

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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Moin zusammen, wie schön, dass wir schon wieder hier sind, dass ihr schon wieder bei uns gelandet seid. Hier ist das Pokalspezial von Immerherter am frühen Mittwochmorgen, unmittelbar nach dem 3 zu 0 gegen die SV Elversberg. Und ich blicke in die müden Augen meines Kollegen Paul Gorgers. Moin Paul, na ausgeschlafen?

Gerade so, nein, grüß dich. Wir träumen jedes Jahr vom Pokalfinale, haben wir gehört aus der Ostkurve. Wovon hast du getraut heute? Gutes Stichwort, war eine kurze Nacht. Also im Traumland bin ich aber nicht mehr, sondern hellwach und breit. Stämlich, jawohl, das wollen wir hören. Also es ist eine für Sportjournalisten nachtschlafende Zeit.

Der Kollege Gorgas hat mich gestern Abend gefragt, ob um diese Uhrzeit überhaupt schon Bahnen fahren in der Stadt. Aber ja, wir machen das hier einmal, um euch auf den aktuellsten Stand zu bringen, um den gestrigen Abend etwas nachzubereiten. Und wie gesagt, es ist wahnsinnig früh, deswegen seht es uns nach, falls es heute nicht die allerstrukturierteste Folge wird.

Aber hey, 3 zu 0 gegen die SV Elversberg im Pokal, was wünscht man sich mehr? Das war doch wohl ein blitzsauberer Abend. Ja, völlig rund das ganze Spiel, also souverän stand glaube ich in vielen Headlines, auch bei uns und das trifft es sehr genau und das ist ja überraschend genug, muss man sagen. Ja, alles was bei Hertha glatt lief, lief dann bei unserer Abreise verkehrt, also wir hatten ein großes S-Bahn-Debakel, das war wirklich, ihr kennt es ja auch alle, wenn man mit der S-Bahn vom Olympiastadion nach Hause fährt und dann war S5 nach Lichtenberg, Gleis 5 in einer Minute und wir sprinteten rein und dann saßen wir da drin und es fuhren.

Alle S-Bahnen von allen Gleisen Richtung Stadtmitte und nur unsere nicht. Da stecken wir noch ein bisschen fest, aber wir konnten uns auch noch ein bisschen mit dem Pokal auseinandersetzen. Wir haben Elfmeterschießen geguckt, St. Pauli, Hoffenheim. Das sind so Pokalnächte, die haben noch einfach was. Man hat immer noch was zu sehen.

Ja, auf jeden Fall. Und das macht ja auch, glaube ich, allen Hertha-Fans an sich Spaß. Und da gibt es jetzt eine weitere. Das steht auf jeden Fall fest. Auch das ist ja wirklich bemerkenswert. Es ist jetzt in meiner Amtszeit hier bei der Morgenpost die dritte Saison, die ich mit Hertha begleite. und es war in allen drei Saisons eine blitzsaubere Zweitrundenpartie im DFB-Pokal gegen Gegner, die nicht von schlechten Eltern waren.

Also das war Mainz 05, damals unter Pal Dardai noch, dann Heidenheim mit Christian Fjell und jetzt Elversberg, Top-Team der zweiten Liga. Und alle diese zu Null-Heimsiege, beziehungsweise Heidenheim gab es noch das eine späte Gegentor, aber die zweite Runde, das ist die Hertha-Runde. Ja, jeweils mit Heimspielen auch, auch das eigentlich untypisch, aber das funktioniert einfach und ich glaube, die Akkreditierung für die nächste Saison im Pokal ist ja damit sicher. So nehme ich, das wollen wir hören.

Immerhin einer, der kommt. Es war die Minuskulisse gestern, 32.000 auch, wenn es immer wieder so ist, finde ich ja, selbst bei diesen geringen Zahlen ist es im Stadion immer noch bemerkenswert laut. Aber es kommt natürlich im Fernsehen einfach überhaupt nicht rüber und als wir dann gestern immer mal wieder so auf den Stadionmonitor geschielt haben, das sind einfach wahnsinnig traurige Bilder.

Ja, man sieht viel graue Sitzschalen dann im Hintergrund, gerade auf der Gegend, das gehört einfach dazu, aber trotzdem Respekt an die 30.000, die da waren, also Dienstag 18.30 Uhr. Und auch die People, die aus dem Saarland rübergekommen sind, auch das war ein kleiner, aber feiner Gästeburg, aber die hatten nicht so viel zu jubeln gestern, wir wollen mal auf die Leistung von Hertha gucken, wie gesagt an 3 zu 0, wir gehen es einfach mal recht chronologisch durch, es war...

Von Beginn an nicht der allereinfachste Auftakt. Also man hatte schon so das Gefühl, Elversberg, die können bolzen. Also das hat man echt gesehen, wie die fußballerisch zu spielen in der Lage sind und dass der Anfang nicht leicht war für Hertha. Ne, Stefan Leitl hatte ja vor dem Spiel auch angekündigt, man müsse auch Phasen überstehen, dass die gleich die ersten zehn Minuten sind, diese Phase.

Das hätten sie vielleicht auch nicht sich so gewünscht. Und ich hatte da auch ein bisschen Sorge in der Zeit, dass da wieder das frühe Gegentor fällt, wie im Liga-Duell mit Elversberg. Also da hat sich Hertha wirklich schwer getan. Ich hatte das Gefühl, Elversberg kommt da mit viel mehr Selbstbewusstsein rein.

Und Hertha hat eigentlich so einen Start wie gegen Düsseldorf erwischt, hatte ich das Gefühl. Wir wissen gar nicht so genau, wie das hier abläuft. Das hat Stefan Leitl auch hinterher eingeräumt auf der Pressekonferenz, dass man sich da gerade am Anfang sehr schwer getan hat, was die Höhe des Anlaufens angeht und die Räume, die Zuordnung haben nicht so ganz gestimmt, aber das hat sich ja mit einem Tor sehr schnell gebessert tatsächlich. Ganz genau.

Härter eiskalt. Die erste Chance, das 1 zu 0 durch Michael Cuisance nach einer Umschaltsituation. Es gab den Ballgewinn von Fabian Rehse und wirklich einen Traumpass von Diego Demme. Der Name Diego Demme wird in dieser Podcast-Folge immer wieder mal fallen. Gleich, also wirklich ein ausgezeichnetes Spiel gemacht der Mann bei seinem ersten Einsatz in der Startelf seit dem ersten Spieltag.

Auch das ist ja bemerkenswert. Und der Pass war wirklich allererste Sahne und dass dann eben Cuisance den so eiskalt, so geradlinig abschließt, das ist ja auch was, was wir die letzten Wochen nicht gesehen haben von Hertha. Ja, absolute Entschlossenheit bei Cuisance im Abschluss. Ich glaube, der ist auch mit der Match geworden hinterher. Wenn ihr es in der Mixzone richtig gesehen habt, hat er die Trophäe des DFBs.

Mit dabei und ja genau, also dieser Qualitätspass von Diego Demme, das ist schon nochmal ein neues Element bei Hertha, dass er den einfach aus der Tiefe so an den Mann bringen kann, perfekt getimt, das war der Schlüssel zu dem Tor und genau, Quisons bleibt eiskalt, ist natürlich dann auch in der Zehnerrolle vorm Tor unterwegs, auch das ist ja ein Stück weit neu, weil er eben jetzt einfach Sechser hinter sich hat, Ball und Spielsichere, kann er eben sich da vorne ein bisschen rumtreiben und gut, mit so einem Abschluss, da hat er Argumente gesammelt, da auch weiter in der Rolle glänzen zu dürfen.

Und das war auch wichtig, weil wir haben ihn am Wochenende ja auch teilweise kritisiert, weil der Auftritt nicht ganz so zielführend war und auch immer wieder das alte Cuisance-Problem ein bisschen zuverspielt. Jetzt war es sehr geradlinig, eiskalter, toller Abschluss und mit so einer Führung im Rücken geht natürlich vieles auch einfacher dann in der Folge.

Wobei nur wenige Minuten später hätte die SV Elversberg einen Handelfmeter bekommen müssen. Also es ist das alte Thema der zweiten Runde, was Hertha auch letztes Jahr gegen Heidenheim schon zugute kam, dass es keinen Videobeweis gibt. Auch diesmal wieder, das war, was war es eigentlich, war es eine Flanke nach der kurzausgeführten Ecke und dann streckte Demme den Arm so aus und du hattest Fotografenkontakt unten zum Spielfeld, der hat es sofort gesehen, wirklich noch bevor die Wiederholung bei uns lief.

Ja, es ist eigentlich ein Wunder, dass es der Schiedsrichter nicht gesehen hat, weil ich habe mir auch zu Hause die Wiederholung nochmal angeguckt. Also das ist ein glasklares Handelsspiel, der Ball geht an den Arm und der Arm geht eben auch aktiv zum Ball. Das ist ja glaube ich das Kriterium in dem Fall, dass das wirklich strafbar auch ist.

Dann natürlich Weltklasse gehalten von Tiag Ernst, der den Ball dann auch irgendwie an die Latte lenkt. Das war eine krasse Aktion. Hat sie gerettet, genau. Ja, aber das hätte unter normalen Umständen auf jeden Fall einen Anruf aus dem Videokeller gegeben. Aber du sagst es, zweite Runde, da gibt es den Videoschiedsrichter.

Eben nicht und ich bin auch wirklich hin- und hergerissen, wie wir alle glaube ich jetzt seit ein paar Jahren. Einerseits hat man wirklich das Gefühl, dass es ungerecht ist, dass es in dem Fall keine Elfmeter gibt, weil das wirklich eine Fehlentscheidung ist dann und man ist einfach daran gewöhnt, dass es jetzt da eigentlich einen Hinweis geben müsste und Elfmeter und dann wäre es fair, das ist auf jeden Fall so.

Andererseits muss ich sagen, ich fand es wahnsinnig entspannt im Stadion, gerade nach den gefallenen Toren. Du guckst zum Linienrichter, du guckst zum Schiedsrichter, da zuckt niemand und du weißt, das Tor zählt und es geht weiter. Also das ist nochmal einfach ein sehr entspanntes Stadionerlebnis dann an der Stelle, so ein bisschen wie früher. Deswegen bin ich da weiter zwiegespalten.

Ich glaube nicht, dass man den VAR nochmal wegbekommt und dass es rückgängig gemacht werden kann, weil wie gesagt solche gravierenden Fehlentscheidungen einfach nicht mehr dazu gehören sollten. Aber ja, es war trotzdem ein entspannter Abend, weil man einfach wusste, das Tor ist gefallen und es zählt jetzt.

Und ihr könnt ja gerne mal sagen, ob euch der Videobeweis gefehlt hat an diesem Abend. Aus Herderseite wahrscheinlich nicht so sehr und wie ihr es erlebt habt. Ja, es ist ja in der zweiten Runde immer irgendwie so ein bisschen seltsam, weil du fast nur noch in den großen Bundesliga-Stadien spielst, wo diese Technik eigentlich da ist. Und dann wird darauf verzichtet.

Also es ist wie so nochmal ein Ausflug in die alte entspannte Realität, fast so ein bisschen wie Urlaub irgendwie. Und ja, für Hertha kam es wieder gelegen und es war einmal die Aktion für Tiag Ernst, die Tiag Ernst richtig in die Show bekommen hat, wie Trainer Stefan Leiter wahrscheinlich sagen würde.

Aber ansonsten muss man auch wirklich sagen, Hertha hatte diese erste Halbzeit dann weitestgehend im Griff. Also von Elversberg kam nicht viel, um nicht zu sagen gar nichts. Hertha hat das Ding blitzsauber wegverteidigt, was ja auch durchaus bemerkenswert ist vor dem Hintergrund, dass Toni Leisner auf der Bank saß.

Dass, wir kennen jetzt keine genaueren Details, aber es ist davon auszugehen, dass es um Belastungssteuerungen ging, Linus Gechter wieder in die Innenverteidigung gerückt ist und auch Marthorn Dardai dann natürlich eine hervorgehobene Rolle hatte, weil dieser Routinier- und Abwehrchef neben ihm fehlte und Marthorn, alter Schwede, blitzsauberes Spiel.

Ja, ich würde sagen, sein stärkstes Saisonspiel bis hierhin, das auf jeden Fall. Ich glaube, es kam natürlich Hertha zugute, dass Elversberg sehr den spielerischen Ansatz sucht und das hat Hertha eben wahnsinnig gut verhindert, im Mittelfeld schon. Also es sind ja kaum Chancen eigentlich entstanden für Elversberg, wo die Innenverteidiger hätten großartig eingreifen müssen. Aber auch wenn es so weit war, dann wie du schon sagst, Martin Daday, super Quote, 70% gewonnene Zweikämpfe von 10 Zweikämpfen, müssten sieben sein.

So viel kriege ich noch hin. Blitzsaure Mathematik, ja, das Grünbild von morgen. Sehr gut. Genau das. Und auch seine beiden Luftzweikämpfe hat er gewonnen. Ich glaube, Linus Gechter hatte auch nur zwei Luftzweikämpfe. Das zeigt ja schon so ein bisschen, Elversberg ist jetzt nicht die Mannschaft, die mit den hohen Bällen da agiert.

Da wäre Toni Leis dann vielleicht wichtiger geworden, wenn das so ein Gegner gewesen wäre. Aber weil Elbersberg es eben flach spielerisch versucht, hat das Hertha einfach gut zugemacht im Zentrum. Diego Demmer haben wir schon angesprochen, auch gegen den Ball wahnsinnig gut. Hat mir auch sehr gut gefallen, was er da an Zweikämpfen weggeschafft hat im Mittelfeld.

Insofern hat Hertha da einfach einen guten Matchplan gehabt und das ist auch gut aufgegangen. Ich glaube Fabian Rehse hat bei uns in der Mixtzone auch davon gesprochen, dass die Blockverteidigung einfach gut funktioniert hat und das war eben so. Und ja, wie du sagst, Elbersberg kam gar nicht zur Entfaltung.

Also es sind ja gar keine Chancen erst entstanden für die Elbersberger und das war deswegen auch defensiv einfach eine richtig gute Leistung. Und was Reza auch gesagt hat, ist, dass wir eine neue Facette gesehen von Hertha BSC und dieses Stabilstehen, jetzt kein Chancen-Offensiv-Feuerwerk zu kreieren.

Das mutet vor dem Hintergrund des Endergebnisses von 3 zu 0 vielleicht ein bisschen komisch an, aber es war ja de facto so, dass 3 zu 0 viel erst in der Nachspielzeit und sehr viel mehr Chancen, da gab es noch zwei, drei Bälle, aber sehr viel mehr Chancen als die Tore hatte Hertha dann auch nicht Und es waren alle richtig, richtig stolz drauf.

Es waren alle richtig zufrieden damit, dass sie über diesen kämpferischen Ansatz auch so einen Erfolg einfahren können. Und auch das hat Rehse gesagt, das ist in der zweiten Liga noch eine Qualität, die wichtig ist, gerade jetzt in den folgenden Spielen. Da blicken wir gleich noch drauf. Ja, aber ich würde mir wirklich ein Stück weit recht geben, weil wir haben gegen Düsseldorf eine zweite Halbzeit voller vergebener Chancen gesehen, Münster ist natürlich noch im Gedächtnis mit vielen Hochkarätern und ja, jetzt war es einfach pure Effizienz bei Hertha und es stimmt schon, es ist nochmal eine andere Art und eine andere Facette und Hertha kann eben beides offenbar diese Saison und das macht sie, glaube ich, in den vergangenen

Wochen so erfolgreich tatsächlich. Kurz nach der Pause fiel dann nämlich schon das 2 zu 0 durch Sebastian Gröning, der zuvor erst einen wirklich aussichtsreichen Konter verbaselt hatte, wie dann nach Traumpass Diego Demme immer so dieses mit dem ersten Kontakt, das war so echt auffällig, wie scharf Demme im Kopf war, wie schnell er geschaltet hat und wie er immer mit dem ersten Kontakt die Bälle sofort in die Tiefe schickte.

Da war noch mehr dringend für Sebastian Grönning, aber kurz darauf traf er. Das war auch wieder eines dieser Sebastian-Grönning-Tore, die ich möglicherweise auch reingeschossen hätte. Aus ganz kurzer Distanz, aber es war halt eben auch wieder mal eine sehr, sehr gute, sehr gelungene Ecke. Marton ist dann auch der, der mit dem Kopf verlängert, letztendlich den Assist.

Und Grönning drückt ihn über die Linie. Das zweite Standardtor in kürzester Zeit jetzt im Olympiastadion. auch da, Mensch, eine Entwicklung bei Hertha, hey. Ja, muss man wirklich sagen, also das war nie die große Stärke, gerade Eckballvarianten, haben wir auch schon abenteuerliche gesehen, diese Saison kann ich mich erinnern, aber da hat es mal wieder funktioniert, war ja klar einstudiert mit der Verlängerung auf den zweiten Pfosten, gute Ecke von Quizons auf den ersten Pfosten.

Also das hat gepasst und ja gut, da muss halt der Mittelstürmer stehen am zweiten Pfosten und ja, ich finde die beiden Szenen, die du angesprochen hast, fassen eigentlich das Spiel von Sebastian Gröning ganz gut zusammen, also er hat einfach Defizite im Tempo und auch in der Ballfahrt Vorarbeitung teilweise, Entscheidungsfindung war da auch nicht so optimal an der Stelle in der Szene zuvor.

Dann macht er trotzdem sein Tor, lässt sich zurecht feiern und er arbeitet auch einfach viel. Das ist mir auch nochmal aufgefallen, also was er da für Meter geht in der Spitze, ist eine Szene im Gedächtnis, wo er irgendwie einem Ball ja nachjagt, der eigentlich zur Seitenlinie geht bei den Elversbergern und er ist da im Volldampf hinterher.

Also das kann man ihm überhaupt nicht absprechen, dass er sich nicht nahe. Defensiv auch reinhauen würde. Auch, ich fand, das war mit der intelligenteste Take oder der treffendste Take von ihm nach dem Spiel, um diese Entwicklung zusammenzufassen. Er hat gesagt, sowohl gegen Preußen Münster als auch gegen die SV Elversberg hatte Hertha jetzt in dieser Saison schon zwei Spiele und in diesen beiden Spielen habe man gesehen, einfach wie steil die Entwicklungskurve bei Hertha nach oben geht.

Und das stimmt ja, sowohl gegen Elversberg als auch gegen Münster war Hertha in den ersten beiden Spielen hoffnungslos unterlegen und um die dann in den jeweils zweiten Spielen zu dominieren. Also das ist echt auf den Punkt gebracht und das ist bei Sebastian Gröning hervorzuheben, dass es nicht nur ein Stürmer ist und Knipser, sondern auch ein echt intelligenter Typ, der was im Kopf hat und sich gut für die Dinge einsetzt.

Wieder gejubelt vor der Ostkurve, hat aber auch gelernt daraus, dass er sich nicht wieder auf das Vorsänger-Podest setzt, um eine gelbe Karte zu kriegen da. Und also guter Auftritt. Und auch ich fand, er war schon spielerisch auch wirklich eingebunden. Das war ja bei Lukas Schula so ein bisschen das Problem gegen Düsseldorf, dass er nicht so richtig Bälle bekam und Gröning war immer wieder da.

Aber klar, du sagst es, die Defizite im Passspiel sind noch da, aber da ist Hertha auf einem guten Weg und das muss man echt sagen. Die Kovnatski-Verletzung war ein echter Schock für Hertha, aber wie sie es jetzt aufgefangen gekriegt haben mit Schula und Gröning, die beide gerade gut in Form sind und auf dem richtigen Weg, das macht schon was her jetzt.

Ja, sie kompensieren es ganz gut und so als Wandspieler funktioniert Gröning eben auch, das haben wir ja auch gesehen und dann hat die Offensive natürlich trotzdem immer noch jede Menge Qualität, also wenn dann links und rechts noch ein Rehse und ein Krattenmacher unterwegs sind, dann ist es natürlich sehr luxuriös im Offensivverbund, also ich glaube da ist Hertha, wie du schon sagst, trotz des Kuhnatzkeh-Aus bis Jahresende gut aufgestellt.

Ja, das war das 2 zu 0 von Sebastian Gröning. Hertha hatte das Spiel in der Folge weiterhin im Griff, hat weiterhin nach vorne gespielt, Elversberg nicht so richtig zur Entfaltung kommen lassen. Das war jetzt auch nicht die ganz große Druckphase von Hertha, aber es war eben das, was alle so hervorgehoben haben im Nachgang.

Eine sehr erwachsene Leistung, eine sehr gereifte Vorstellung und man hatte... Wirklich lange nicht das Gefühl, dass Elversberg noch überhaupt zurückkommen könnte in irgendeiner Form. Es kam erst ganz, ganz spät. Das war so 80. 85. Da entstanden dann ein paar Chancen für Elversberg. Aber letztendlich hat man auch gesehen an der Abschlussqualität, dass es einfach nicht sein sollte für die Saarländer an diesem Tag.

Und interessant auch noch in der zweiten Halbzeit, wir haben zum ersten Mal bei Hertha das Spiel, Eigentlich geplante Stamm-Sechser-Duo, die beiden erfahrenen Recken, Paul Seguin und Diego Demme, zusammengesehen. Seguin kam für Kenneth Eichhorn und das ist schon, wenn man die beiden so zusammengesehen hat, das ist echte Qualität, das ist echte Erfahrung in dieser Kombi, wenn die es beide auf den Platz kriegen. Ja, da stehen ein paar hundert Pflichtspiele kombiniert zusammen auf dem Platz.

Das ist schon sehr viel Erfahrung und auch eine Luxussituation irgendwo. Ich glaube aber, die Konstellation wird es nicht ständig geben, sondern es klingt alles sehr nach Jobsharing, der da betrieben wird in Zukunft, dass eben Demme oder Seguin beginnen, je nach Belastungssteuerung. Und man hat ja gemerkt, es ist kein Qualitätsabfall, egal wer anfängt.

Das ist ja schon ein Bemerkenswert, dass die sich beide so gut eingefügt haben jetzt nach ihren langen Verletzungspausen. Also da scheint Hertha gut gewappnet auf der Sechs. Und wie gesagt, gerade bei Diego Demme hat man gestern gesehen, es gibt dem Spiel eine neue Qualität. Und das kann Hertha nur gut tun an der Stelle.

Ja, genau so hat Stefan Leitl auch gesagt auf der Pressekonferenz. Man muss natürlich bei beiden nach wie vor weiter aufpassen mit den langen Verletzungsgeschichten. Deswegen wird es sich sicherlich ein bisschen abwechseln. was im Umkehrschluss auch heißt, dass Kenneth Eichhorn nach wie vor gesetzt ist.

Und wir hatten gestern in der Einzelkritik so ein bisschen den Moment, irgendwie zu allen Spielern gab es schon einen Satz, nur zu Kenneth Eichhorn noch nicht. Und dann, was war es von Kenneth Eichhorn gestern? Ja, irgendwie eine unauffällige Vorstellung, was ja aber in seinem Alter, das darf man nie vergessen, nach wie vor absolut bemerkenswert ist. Das war das erste DFB-Pokalspiel für den.

Und der spielt, als hätte der schon 50 DFB-Pokalspiele gemacht und lässt da den Ball laufen, macht sein Ding, macht seinen Job. Und das ist echt nach wie vor, wir erleben es jetzt jede Woche inzwischen, was er abzieht. Aber das darf man auch nicht vernachlässigen, was für eine Leistung. Also ich denke, unauffällig ist da eine Auszeichnung, ein positiver Aspekt, den man gut hervorgeben kann.

Und damit natürlich jetzt auch jüngster, je eingesetzter Spieler im Pokal bei Hertha BSC. Nächster Rekord. Es folgte in der Nachspielzeit noch schließlich die große emotionale Szene fürs Herz. Das 3 zu 0 per V-Elfmeter durch John Dago Torstenson, den der Isländer selbst rausgeholt hatte. Er ist kurz zuvor eingewechselt worden. Da dachte ich schon so, na, jetzt will Leite das nochmal wissen.

Will er vielleicht doch nochmal ein positives Momentum kreieren? Und tatsächlich, auch das klappt noch an diesem Tag. Es ist ja der Wahnsinn. Torsteinsson selbst holt den Elfmeter raus. Es gab eine rote Karte für den Elversberger Kapitän Pinkert. Und Rehse nimmt sich erst den Ball. Und ich habe schon gedacht, wieso gibt der nicht ab? Wieso gibt der nicht ab?

Und er gibt tatsächlich noch ab. Und wie Fabian Rehse nachher erzählte, war das wohl auch geplant. So, dass Rehse erst dem Torhüter vorgaukeln würde, dass er schießen würde, um dann im letzten Moment an Torsteinsson abzugeben. Und das kann tatsächlich so sein, weil das haben wir ja schon öfter gesehen in letzter Zeit. Ja, ich glaube auch, dass es so abgelaufen ist, das hat er mit Haris Tabakovic öfter mal gemacht, auch vice versa, dass dann Tabakovic Reze noch kurzfristig den Ball überlassen hat, da haben sie das so ein bisschen etabliert, die Verwirrung, dass der Torhüter nicht weiß, wer letzten Endes schießt, aber es war natürlich genau die richtige Geste in der Situation, in der John Torstein-Sonn auch jetzt war in den letzten

Wochen, gerade nach dem Fehlschuss, der ja gar kein echter Schuss war, muss man sagen, gegen Düsseldorf, durfte sich jetzt endlich mal in die Torschützenliste bei Hertha eintragen, hat er jetzt lang genug drauf gewartet in den anderthalb Jahren. Die ja da ist und deswegen, das war emotional ein toller Moment für alle Beteiligten, hat auch so ein bisschen natürlich den Teamgeist herausgestellt, der glaube ich wirklich vorhanden ist, also das hört man jedenfalls auch nicht anders.

Da ist glaube ich wirklich keine Grüppchenbildung in der Kabine oder irgendjemand, der großartig quer schießt, sondern das ist schon irgendwo eine Einheit, diese Mannschaft, das zeigt sich ja auch in solchen Momenten, man ist natürlich auch... Gut, gut machbar ist bei einem 2-0 in der Nachspielzeit, auch klar, aber trotzdem, das strahlt natürlich auch etwas aus und hilft dem Team, das ist vielleicht auch so eine neue Qualität von Fabian Rehse als Kapitän, dass er da jetzt in der Lage ist, solche Gesten auch einfach mal zu verteilen und er hat sich natürlich auch die Prophezeiung selbst erfüllt.

Er hat nämlich bei uns in der Mixzone nach dem Düsseldorf-Spiel fast im Weggehen gesagt, als er auf die Tors in so einer Szene gegen Düsseldorf angesprochen wurde. Ja, kein Problem, am Dienstag gegen Elbersberg, da trifft er und das ist so eingetreten. Das war bockstark, jetzt kann der Mann auch noch wahr sagen, was geht da eigentlich nicht, aber man muss ja Reze auch wirklich nochmal herausheben, es war diese eine Aktion in der Nachspielzeit, aber er war ja auch im Grunde bei beiden Toren vorher schon beteiligt, er hat mit seiner etwas verrutschten Flanke, die dann zum gefährlichen Torschuss wurde, hat er die Ecke rausgeholt, die zum 2 zu 0 führte und beim 1 zu 0 war es eben der Ballgewinn, also es war jetzt das Spiel,

wo Reze als Kapitän nicht auf dem Statsheet auftauch mit dem Scorerpunkt, aber wo er an allen drei Toren ganz entscheidend beteiligt war Und auch das ist eben die Qualität eines Topspielers, eines Stars und eines Kapitäns. Und das ist herauszuheben, weil er halt auch einfach diese Einstellung, diese kämpferische Einstellung echt vorgelebt hat.

Also dieses Pokalfight-Ding und er ist in die Zweikämpfe gegangen, er hat die Linie rauf und runter gepflügt. Das war wirklich, wirklich ein richtig, richtig guter Auftritt. Und ja, mit dem 3 zu 0 von John Dago Torstensson war direkt Schluss dann, große Feierlichkeiten natürlich. Auch nochmal hinterher nach der Ehrenrunde stand die ganze Mannschaft dann schon versammelt vor der Ostkurve und dann haben sie Torstensson nochmal vorgeschickt und die Kurve hat nochmal extra gefeiert, das war jetzt wirklich das, was noch gefehlt hatte gefühlt und jetzt hat es wirklich geklappt, also man denkt sich so 2 zu 0 Siege, Innerhalb von, was waren es, vier Tagen hintereinander im Heimspiel ist es Huger-Johundrago-Torstein,

Sonnen trifft, im Pokal weitergekommen, also was soll Hertha jetzt noch aufhalten? Ja, es läuft wirklich gut, muss man sagen. Das ist natürlich auch der perfekte Einstieg gewesen in die Woche mit dem späten Sieg gegen Düsseldorf. Das jetzt zu bestätigen, umso wichtiger, das zeigt ja vielleicht auch, wenn man hoffnungsvoll draufblickt, so eine langfristige Entwicklung, dass da einfach wirklich etwas gefestigt ist und dass vielleicht auch dieser Auftritt in Bochum nur ein Ausrutscher war und diese Wankelmütigkeit jetzt so ein bisschen abgelegt wird, dass man eben einfach auch zwei passable Spiele am Stück zeigen kann, halt gleich die Chance nachzulegen.

Also das ist einfach hilfreich in so einer Saison, wo du ja weiterhin nach oben willst. Du willst ja große Ziele erreichen und wir warten alle auf die Serie. Jetzt sind zwei Pflichtspiel-Siege zumindest in Folge wieder da. Man kann auch so ein bisschen wie Stefan Leitl und Fabian Rehse argumentieren, es sind fünf Siege aus sieben Spielen. Das klingt schon auch nicht verkehrt.

Umso bitterer natürlich die beiden Niederlagen zwischendurch. Aber ja, es zeigt einfach, es geht schon in die richtige Richtung. Ich glaube, da kann man sich jetzt ein bisschen drauf festlegen. Und vor allem waren es auch drei Heimsiege jetzt hintereinander. Also die große Versöhnung mit dem eigenen Publikum, wenn man so will, das ist echt bemerkenswert.

Bevor wir zum jetzigen Wochenende und zurück in die zweite Bundesliga kommen, die Achtelfinalauslösung schon am Sonntag, jetzt den zweiten Elften im Pokal, wie gesagt, wir nehmen das jetzt am Mittwochmorgen auf, das heißt, es sind erst die Hälfte der Achtelfinals gespielt, aber hast du schon so einen Wunschgegner im Blick irgendwie? Was wäre doch...

HSV habe ich natürlich gestern gleich. Das wäre ja natürlich, ja, Achtelfinale Hertha-HSV, da war doch was, ne? Ja, bin so ein bisschen hinterhergerissen, aber ich fände es, glaube ich, schon ganz gut, wenn sich Hertha mal wieder mit einem Bundesligisten messen dürfte. Einfach auch, um nachweisen zu können, dass man da mit reingehört vielleicht.

Und klar, das sind natürlich auch besondere Abende. Und ich würde es aber trotzdem allen Hertha-Fans auch gönnen, wenn es mal wieder ein Heimspiel im Olympiastadion gäbe, auch in der nächsten Runde. Genau, HSV war, glaube ich, das letzte, was da stattgefunden hat. Wobei es gab natürlich noch das Lauternspiel.

Ja, man merkt auch schon, wie du das aus deinem Gedächtnis gestrichen hast. Das habe ich verdrängt. Nee, aber klar, das wäre natürlich auch eine gute Geschichte, wenn man dann nochmal das Olympische Abend richtig voll machen könnte und nicht am Dienstagabend 30.000 gegen Elversberg nur begrüßen dürfte.

Ja, St. Pauli vielleicht auch so ein Verein. Kurze Anreise dann aus Hamburg, das wäre doch was. Schauen wir mal, das wird auf jeden Fall ja dann noch im Dezember auf uns warten. Jetzt aber die Rückkehr in die zweite Fußball-Bundesliga am Wochenende mit dem lang und heiß erwarteten Heimspiel gegen Dynamo Dresden.

Das wird eine andere Stimmung. Das Stadion ist ausverkauft. Also Dresden da ohne Ende natürlich wie üblich mit dabei. Und wir haben gestern Abend dann noch erlebt, dass Fabian Rehse das Mikrofon bekommen hat vor der Ostkurve und eine krasse Ansage losgelassen hat, um es mal so zu formulieren. Also der hat die Leute noch richtig, richtig angezündet.

Er wollte uns nach dem Spiel nicht direkt verraten, was er gesagt hat, aber was man so hört aus der Kurve, war es eine Ansage Richtung Dresden und dass Berlin blau-weiß ist. Also es wird natürlich ein heftiger Tag mit dieser ganzen Gemengelage drumherum. Es ist ja so, dass auch historisch das erste Mal Union am gleichen Tag ein Heimspiel hat in der Bundesliga.

Das heißt, Berliner Polizei ist natürlich maximal gefordert auch. Wir wünschen viel Erfolg, alles Gute für die Einsatzkräfte an dem Tag. Das wird natürlich eine Gemengelage rein sportlich betrachtet, müsste man ja sagen. Dynamo Dresden ist jetzt eigentlich ein Gegner nach 2 zu 0 Siegen zu Hause. Auch den müsste man eigentlich besiegen oder deutlich besiegen.

Aber durch diese ganze Stimmungslage ist das natürlich nicht so einfach. Ich glaube, das war so ein bisschen die Idee des Reze-Appells, weil natürlich die Dresdner, die auch herkommen, wollten ja bis zu 30.000 Fans hier anrücken. Die Unken natürlich so ein bisschen, dass sie das zu ihrem Heimspiel machen, dass sie das Stadion eben schwarz-gelb färben und dann dieser Heimvorteil für Hertha nicht mehr gegeben sei. Da wollte Reze jetzt, glaube ich, gegenhalten.

Und ja, es wird eine brenzlige Stimmung. Ich glaube, davon muss man ausgehen. Es wird auch kein Zufall sein, dass die DFL das Spiel auf 13 Uhr angesetzt hat. Tageslicht, richtig. Das gehört schon auch so weit. Aber ja, sportlich gesehen muss da der nächste Heimsieg her. Man müsste eigentlich sagen, es wäre ein dankbarer Gegner für Hertha, weil Dresden einfach in keiner guten Verfassung ist.

Die spielen auch einfach defensiv nicht zuverlässig genug. Und das ist ja eigentlich das, was Hertha genau in die Karten spielt, weil Hertha eben mit ihrer Offensive ja gut zurechtkommt. Dresden hat aber auch selbst schon 15 Tore erzielt. Also die sind offensiv gar nicht verkehrt unterwegs, haben halt 20 kassiert.

Das ist so ein bisschen das Spiegelbild von Hertha. Hertha, glaube ich, nur zwölf Tore in der Liga, eben aber auch deutlich weniger Gegentore, zehn. Da treffen sozusagen so zwei gegenläufige Entwicklungen aufeinander. Und deswegen müsste es eigentlich drin sein für Hertha, da die Serie fortzusetzen. Und wird, glaube ich, viel über Regulation der Emotionen und so weiter ankommen, weil das könnte den Unterschied machen.

Aber rein sportlich muss das eigentlich ein weiterer Heimsieg für Hertha sein. Ja, es wird wieder darauf ankommen, erwachsen zu spielen, wie es Fabian Riese gestern gesagt hat und das Ganze drum und dran weiterentwickeln. Auszublenden oder entsprechend für sich zu nutzen, halt je nachdem, wie man es sagen will, aber vor allem sind wir natürlich jetzt auch in der Situation, dass tatsächlich diese perfekte englische Woche rund gemacht werden kann mit drei Heimsiegen, wer hätte das noch vor fünf Tagen, hätten wir das auch nicht gedacht, das ist ja Wahnsinn.

Ich habe es gerade schon angesprochen, mit Blick auf den weiteren Saisonverlauf vielleicht elementar, wenn man wirklich drei Siege ineinander schaffen sollte, ich will es jetzt auch nicht zu sehr beschreien, was das aber noch freisetzen kann mit Blick auf den weiteren Verlauf, wo man eben eine Aufholjagd vor sich hat, Und gerade in der Liga kann das wirklich viel ins Rollen bringen.

Deswegen haben wir auch davon gesprochen, dass es stimmungsprägend sein kann diese Woche. Und ja, nach zwei Dritteln der Woche muss man sagen, optimale Ausbeute, auch emotional, stimmungsmäßig ist man auf der Höhe, weil es eben jetzt auch zwei Siege waren, die nicht aus heiterem Himmel gefallen sind.

Man hat in beiden Spielen das Gefühl gehabt, gut Düsseldorf mit Absprichen, aber dass das verdiente Erfolge waren und dass Hertha sich da auch einfach belohnt hat für gute Leistungen. Und gegen gute Gegner auch. Also Düsseldorf und Elversberg, das ist jetzt ja kein Fallobst. Das sind absolut gute Teams der zweiten Liga.

Und jetzt erwartet uns eben noch dieses emotionale Ausnahmespiel am Samstag. Auch da werden wir wieder für euch dabei sein, das komplette Paket drumherum liefern. Wir können auch schon mal besonders natürlich den Live-Ticker empfehlen, der wie gewohnt drei Stunden vorher online gehen wird, sprich um 10 Uhr und dann auch alle Infos um die Abläufe im Stadionumfeld, um die Anreise liefern wird.

Schaut da also auf jeden Fall gerne vorbei und ansonsten hören wir uns dann nach dem Spiel wieder bei Immerherte an dieser Stelle. Vielen Dank fürs Dabeisein. Kommt gut durch den Rest der Woche und bis dahin. Tschüss.

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