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Immer Hertha· Folge 302

Immer Hertha – Vorsprung durch Geduld

Montag, 26. Oktober 2026 · 27 min

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Shownotes

Es war eine Geduldsprobe, die ganz am Ende doch noch zu drei Punkten veredelt wurde. Hertha BSC musste gegen Arminia Bielefeld lange anrennen und erntete in der Nachspielzeit durch einen Elfmeter von Josip Brekalo die Früchte eines intensiven Arbeitstages. Das 1:0 war der achte Saisonsieg im neunten Spiel.

Wie Hertha die zähe Aufgabe gegen Bielefeld bewältigte? Und wie sehr die Berliner in der Zweiten Liga mittlerweile über den Dingen schweben? Darüber sprechen die Morgenpost-Sportredakteure Paul Gorgas und Nelis Heidemann in der neuen Folge des „Immer Hertha“-Podcasts.

Außerdem geht es um das immer noch aktive Thema Chancenverwertung, die erstaunliche wie beeindruckende Weiterentwicklung der Defensive, die komplexe Pokalreise zum SSV Jeddeloh II und das bevorstehende Zweitliga-Topspiel beim 1. FC Kaiserslautern.

Viel Spaß beim Reinhören!

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Der achte Saisonsieg im neunten Spiel und tatsächlich nochmal auf eine völlig neue Art und Weise. So ein Erfolg in der Nachspielzeit, der kann ganz viele Dinge freisetzen. Und man ist geneigt zu sagen, wenn du selbst solche Spiele gewinnst, den Rest überlasse ich euch. Hallo und herzlich willkommen zu Immer Hertha nach einem wieder mal bemerkenswerten Zweitliga-Wochenende.

An dessen Ende Hertha BSC jetzt mit mittlerweile sieben Punkten Vorsprung Tabellenführer ist. Ich begrüße den Kollegen Paul Gowers im Studio und frage, Paul, wie lange können wir noch von Spiel zu Spiel denken? Ja, grüß dich auch erstmal. Das ist richtig, ich will jetzt über die Tabelle reden. Also du hast es vollkommen richtig angesprochen, sieben Punkte auf zwei und auf Platz drei, neun Punkte auf den Nicht-Auftiegsplatz vier.

Wir sind jetzt an dem Punkt, finde ich, wo man einfach mal sagen muss, Hertha hat sich da festgesetzt. Hertha ist da ein Stück weit ungefährdet an der Stelle, muss man sagen, denn mit den sieben Punkten Vorsprung gehst du auf jeden Fall als Tabellenführer in die nächste Länderspielpause, zu der noch zwei Spiele zu spielen sind.

Fährst dann als Tabellenführer nach Cottbus zum nächsten Auswärtsspiel nach der Länderspielpause. Das ist weit in die Zukunft geblickt, aber es ist einfach das Punktepolster, was Hertha jetzt ermöglicht, wie gesagt, diese Spitzenreiterleistung und dieses Spitzenreiterleben auch ein bisschen auszuführen.

Ja, und man merkt ja auch wirklich in allen Belangen, dass so dieser Saisonstart wirklich abgehakt ist jetzt. Das ist jetzt vorbei. Wir sind jetzt in einer neuen Phase der Saison, auch inhaltlich, fußballerisch. kommen wir später jetzt im Laufe dieser Folge zu. Aber auch anhand der Tatsache, dass wir Winterherke treiben müssen im Olympiastadion inzwischen und wie das dann immer so ist.

Und wir stellen fest, Hertha ist immer noch da. Also wir haben letzte Woche darüber gesprochen, was möglicherweise das 0 zu 0 in Kiel für einen Wendepunkt für diese Saison sein könnte. Und es war spät, das Tor viel spät, aber Hertha hat wieder gewonnen jetzt, hat sich nicht davon nachhaltig beeindrucken lassen und steht jetzt immer noch da an der Spitze, während Nürnberg als bisher einziger Verfolger, der einigermaßen Schritt halten konnte, das erste Mal verloren hat jetzt am Wochenende.

Und Hertha ist so das einzige immer noch ungeschlagene Team der zweiten Liga. Die nächsten Prüfungen, die dann da warten, die haben es jetzt in sich, aber bis hierhin muss man wirklich sagen, es ist und bleibt einfach beeindruckend. Ja, und vor allem die Konstanz, die sie nachweisen, gar nicht nur im Punkten und im Unbesiegtsein als einziges Team, sondern auch in der Leistung.

Also das war ja Thema in den letzten Spielen, dass Hertha schwächere Halbzeiten zumindest abgeliefert hat im Vergleich zum furiosen Saisonstart, zur Frühphase der Saison. Jetzt hast du mal ein Spiel gegen Bielefeld gehabt, wo du beide Halbzeiten dominiert hast, beide Halbzeiten ein gutes Spiel gemacht hast, völlig verdient gewinnst am Ende, völlig verdient gewinnst am Ende, auch wenn es vielleicht im Ergebnis, glücklich zustande gekommen ist, wie das Tor dann fällt, aber der Sieg ist ja ohne Frage verdient und diese Konstanz, die, finde ich einfach beeindruckend, dass du einfach ein Spiel von vorne bis hinten blitzsauber abgeliefert hast zu Hause.

Ich wollte an der Stelle gleich einhaken, weil ich möchte bitte nicht über das Verhalten des Bielefelder Verteidigers Maximilian Großer in der Elfmeterszene sprechen in dieser Folge. Kriegen wir das hin? Welches Verhalten genau? Ich möchte nicht darüber reden. Nein, also es war der späte Elfmeter für Hertha, der das 1 zu 0 gegen Arminia Bielefeld unter Dach und Fachbrachte. Brekalo macht das Ding rein.

Nach einer langen Geduldsprobe war es wirklich dann doch noch so diese Belohnung in der Nachspielzeit. Und es war echt eine besondere dramatische Schlussphase, weil es ja kurz vorher schon so schien, als würde sich Hertha belohnen. Durch dieses abgefälschte Tor, Goram-Schuss, Lukas Schuller verändert er nochmal die Richtung.

Aber dann kam der VAR dazwischen und dann denkt man irgendwie so, ach, es soll heute ja doch wieder nicht sein und dann passiert es doch noch. Also es ist halt wirklich solche Siege, wenn du das dann irgendwie doch noch rumgerissen kriegst, das setzt so eine ganze Menge frei mit so einer Mannschaft. Ja, da dachte ich erst, das wäre schon fast zu kitschig, dass Jojo Goram reinkommt, der ja auch jetzt ein paar schwierigere Wochen hinter sich hatte, nicht mehr starten durfte, aber reinkommt und genau dieses bliebende Element ist, was man sich von ihm erhofft, diesen Zug nach vorne hat.

Dann das Tor quasi selbst schießt, Schrägstrich einleitet und ausgerechnet die Luka-Schule, dem auch nicht viel gelungen war, dann zum 1-0 abfälscht. Sollte nicht sein. Herr VH hat sich eingeschaltet, wie du es gesagt hast. Ja, aber dann ist Hertha auch drauf geblieben, muss man ja sagen. Also ich fand schon, dass wir sich dann nicht mit dem 0 zu 0 zufrieden gegeben haben.

Auch wenn es nicht mehr allzu viel Spielzeit war, sondern das ist eben auch über die 90 Minuten, finde ich, konstant geblieben. Dieser Zug nach vorn, dieses ständige Bemühen, diese Intensität, die man einfach weiter gezeigt hat. Und so fällt ja auch das Tor, wenn man sich eben nochmal die Ecke dann zumindest erarbeitet.

Klar, wie es dann zustande kommt, der Elfmeter ist dahingestellt. Aber es bleibt dabei ein völlig verdienter Sieg, also ohne Frage. Und wie gesagt, das ist auch nochmal eine Steigerung, finde ich, gewesen gegenüber der Spiele in Kiel und auch gegen Fürth davor. Ja, Arminia Bielefeld wollte nichts anderes als dieses 0 zu 0.

Das hat man ganz klar gesehen. Und es ist ein bisschen Ausdruck der neuen Form, wie die Gegner in dieser zweiten Liga versuchen, Hertha BSC in dieser Saison zu begegnen. Und jetzt eben nach diesem Saisonstart, wo die Berliner mit ihrer Spielweise irgendwie die ganze Liga so überrascht haben, weil das so keiner auf dem Zettel hatte.

Und jetzt war Bielefeld nach Kiel in der Vorwoche die zweite Mannschaft in Folge, die sich gegen Hertha deutlich tiefer hinten reinstellt, als sie es normalerweise tun. Also ich weiß es ja, auf der Bielefelder Einwohnung wurden jetzt noch nie offensiv die Sterne vom Himmel gespielt. Aber dass sie sich so hinten reinbunkern, das gibt es eigentlich auch selten.

Hatte Trainer Oliver Kirch auch nachher gesagt, das machen wir jetzt nicht immer so. Aber für heute war es die richtige Herangehensweise, die dann auch fast zum Erfolg geführt hätte. also Erfolg im Sinne von einen Punkt auswärts beim Tabellenführer zu holen. Aber es scheint irgendwie so zu sein, dass jetzt immer mehr Trainer auf diese Idee kommen, sich einfach wirklich heftig in den tiefen Block hinten reinzustellen, und dann versuchen Hertha maximal über Umschaltsituationen noch zu knacken und.

Die Mannschaft von Stefan Leitl hat es halt auch geschafft, auch darauf eine Antwort zu finden. Das ist wirklich das Beeindruckende in dieser Form, dass sie die Spiele jetzt anders gewinnen können auch als noch in der Anfangsphase der Saison, als sie davon sprachen, wir wollen lieber 5-4 als 1-0 gewinnen.

Gab ja auch so genau so ein Spiel im Braunschweig, aber dieses Spektakel, das wirkt jetzt irgendwie schon relativ weit weg, allein von der Art und Weise her, weil sie es eben anders wie typische Zweitligaspitzemannschaft so ein Spiel gewinnen können und einfach ziehen können. Das Ding dominant von oben nach unten runterspielen, sich Chance erarbeiten und dann am Ende, wenn du dieses Selbstvertrauen in dich hast, dann lümmelst du am Ende doch irgendwie einen rein. Und das macht echt was aus.

Und auch das ist ja ein Ergebnis des Saisonstarts. Also in den ersten Wochen, glaube ich, gab es schon Mannschaften, die auch mal testen wollten und gucken wollten, was können die wirklich viel mitgespielt haben. Dann gab es eben teilweise wilde Ergebnisse auch. Inzwischen gehen die Mannschaften eben jetzt nach dieser Phase der Saison, wie du sagst, in die Spiele und haben da eben den Tabellenführer gegenüber und wissen, was der für eine Offensivfucht hat und sind dann eben sehr, sehr auf Defensive bedacht.

Ich sehe es genauso, dass Hertha sich trotzdem die Chancen erarbeitet. Also es ist ja nicht so, dass Hertha quasi warten musste, bis da diese doch dämliche Aktion dann am Ende... Jetzt hast du es doch gesagt, Mann! Sondern, dass sie wirklich abwartend waren, aber sich regelmäßig Chancen erspielt haben. Es ging schon in der zweiten Minute los mit dieser Flanke, die Gröning knapp verpasst.

Und so gab es ja das ganze Spiel über immer wieder gefährliche Situationen, auch mal wieder durch den ruhenden Ball. Kevin Sesser fällt mir ein, der den Freistoß an die Latte schießt. Also es war, wie gesagt, einfach konstant eine Gefahr, die Hertha da versprüht hat. Aber das inzwischen leidige Thema Chanceverwertung, das haben wir natürlich auch erlebt im Olympiastadion. Also es hätte nicht so knapp sein müssen hinten raus, man hätte durchaus vorher treffen dürfen.

Das bleibt ein Thema, absolut. Aber in dem Fall, wie gesagt, geht es einfach völlig in Ordnung. Und eben auch, weil sich Hertha, glaube ich, mit dieser Geduld auch bewiesen hat und sich auch darauf eingestellt hat, dass die Spiele jetzt eben eher so laufen. Wir jetzt nicht zu viele Vergleiche zur Vorsaison ziehen, aber da hatte man schon das Gefühl, finde ich, dass man irgendwie nervöser geworden ist, wenn es lange 0-0 stand oder man mal in Rückstand geraten ist.

Das ist ja alles irgendwie wie ausgewechselt diese Saison. Das hat auch Paul Seguin bei uns in der Mixzone hinterher gesagt, dass die Mannschaft da einen riesen Schritt gemacht hat. er sich auf dieses Geduldspiel teilweise auch einlässt, nicht nervös wird, die Situation auch klarer zu Ende spielt. Das ist eine absolute Entwicklung, die Hertha da vollzogen hat.

Und er hat das ja auch mit der Schauungsverwertung so aktiv bemängelt. Also das ist jetzt nicht was, was wir beide uns hier ausdenken irgendwie, sondern das ist schon ein Thema in der Mannschaft selbst auch, dass die Dinger nicht rein wollen. Was er aber halt auch gesagt hat, ist, wenn ich sehe, wie die Stürmer arbeiten für uns, dann tut uns das als Mannschaft richtig gut und dann wird es nicht mehr lange dauern, bis der Ball da wieder über die Linie trollert.

Gerade weil du Sebastian Groning vorhin angesprochen hattest, das ja so ein bisschen fast die tragische Figur der ersten Hälfte war. Weil er diese Aktion in der zweiten Minute schon hatte. Und vor allem noch die Chance, die dann, ich glaube, es war so eine Viertelstunde gespielt, wo er den Ball wirklich großartig am Keeper vorbeilupft und alles richtig macht.

Und dann wieder Maximilian Großer, da haben wir ihn wieder, der das Ding noch von der Linie kratzt. Also das hätte wirklich ein Tor verdient gehabt. Und dann würden wir jetzt wieder über ganz andere Themen reden. Also es bleibt so ein bisschen wie verhext, auch wenn man dann noch Lukas Schula, mit dem Handspiel beim vermeintlichen 1 zu 0 mit einbezieht.

Aber gefühlt waren sie diese Woche jetzt wieder etwas näher dran, die beiden Stürmen. Ja, würde ich auch so sehen. Und was Paul Sögin ja auch meint damit, ist, dass die Spielweise, die Hertha eben vollzieht, dass da die Stürme einfach sehr gut reinpassen. Und das liefern sie auch ab. Also es spricht ja niemand, Sebastian Gröning oder Lukas Schuller, so das Arbeiten gegen den Ball ab oder dieses frühe Anlaufen, dieses intensive Anlaufen.

Das machen sie einfach trotzdem und das eröffnet ja auch Chancen. Und dann ist es ja auch so, wie es jetzt einige schon gesagt haben in den letzten Wochen, Dann müssen es ja auch nicht immer nur die Mittelstürmer sein, die treffen, sondern dann ist das ja eine Teamleistung, dass auch andere Spieler in die Position kommen können und treffen können.

Insofern, glaube ich, ist das ein Thema, wie gesagt, die Chancenverwertung, aber es wirkt nicht unlösbar an der Stelle gerade. Genau, einfach weil es immer weiter geht, weil Hertha eben nicht verzweifelt, weil sie den Kopf behalten. Stefan Leiter hat nachher gesagt, das haben wir echt einen Schritt nach vorne gemacht, wie in der Entwicklung, also einfach der Plan durchgezogen wird weiterhin.

Obwohl Dinge dann auch mal nicht funktionieren eben bei den Abschlüssen und, das ist wirklich schwer beeindruckend. Und Géon Adeboumi hat auch noch eine Top-Chance vor der Halbzeit, den der Bielefelder Hüter wirklich stark hält, muss man auch sagen, dass es jetzt auch zum zweiten Mal in Folge war, wo der gegnerische Torwart gegen Hertha echt einen Glanztag erwischt hatte.

Und dann aber beim Elfmeter war er auch dran mit einer Hand. Aber das Ding trollert irgendwie rein. Und das hat Breckerlo nachher schön gesagt, fast so ein bisschen auf so einer Metaebene, meintest du am Samstag, dass der Elfmeter symptomatisch dafür war, wie sie es sich verdient hatten. Er war jetzt nicht unbedingt überragend geschossen, hatte Brekalow selbst gesagt.

Aber irgendwie rutscht der Ball dann doch durch, obwohl der Hüter dran war, weil Hertha es sich wirklich einfach verdient hat, weil sie dran gegeben sind, immer weiter angespielt haben. Ja und drei Euro ins Phrasenschwein, wurde ja auch in der Kommentarspalte letzte Woche schon erkannt, aber das Glück musste dir erarbeiten und das hat Hertha wirklich getan.

Ja, und auch persönlich an der Stelle dann Josep Breckerloh, der jetzt mit fünf Toren und fünf Vorlagen Topscorer der Liga wieder einmal ist. Es bleibt dabei, dass der in einer überragenden Verfassung ist, auch in so einem Spiel, wo er quasi nur mithelfen kann, Chancen entstehen zu lassen, selbst jetzt nicht die großen Aktionen vorm Tor hat, aber dann eben, als Kapitän in der Nachspielzeit sich da an den Punkt stellt und das Ding reinmacht, auch wenn es vielleicht jetzt nicht der beste Elfmeter war, aber er war eben drin und das ist auch einfach diese Hochform, wie gesagt, die Josep Breckerloh jetzt durch die Saison trägt bis hierher.

Also absolute Schlüsselspieler, muss man glaube ich sagen. Dafür, dass wir sehr viel über das Team sprechen und wie die Mannschaft als Star funktioniert im Kollektiv und gemeinsam der Star ist sozusagen, finde ich, muss man trotzdem sagen, dass da ein herausragender Einzelspieler unterwegs ist. Dass das aber nicht so richtig heraussticht oder auf den ersten Blick so ins Auge fällt, liegt halt auch am Wesen von Josep Rekalow, dass der sich eben wenig in den Vordergrund stellt, dass er dem Wehr auch in der Mixed Zone zum Beispiel, wo er eher verhalten vor einem steht, sehr ruhig, sehr besonnen ist, also nicht der ist glaube ich auch der Große auf den Putz haut und das scheint dieser Mannschaft aber einfach wahnsinnig

gut zu tun, weil du einen individuell so starken Spieler in den eigenen Reihen hast, der dann Spiele sei es vom Punkt aus entscheiden kann. Nach außen aber sozusagen hinter das Gesamte zurücktritt und das scheint eine Mischung zu sein, die Härte absolut gut tut aktuell. Ja, das war ein guter Punkt mit der Mixer und das war echt beeindruckend, wie er da am Samstag stand und immer so auf den Boden schaute und irgendwie fast verlegen wirkte da jetzt so sprechen.

Zu müssen. Dann kam Leon Jensen zwischendurch noch vorbei, der Ex-Hertaner, der dann ihm so auf den Runden geklopft hat, Jantin gehalten hat, einfach auch gesagt hat, ey, verdienter Sieg. Was soll ich sagen? Das sind ja diese kleinen, schönen Szenen in der Mixzone, die immer dann auch wirklich ein ganz gutes Gespür dafür geben, wie das Spiel tatsächlich gelaufen ist.

Aber ja, Brekalo finde ich auch wirklich so spannend, gerade vor der Hinsicht, dass er als Kapitän kein Lautsprecher auch nach außen wirklich ist. Also er stellt sich eigentlich immer in der Mixzone und er redet immer, aber es ist jetzt nicht so, dass er groß irgendwie was raushauen und analysiert die Dinge einfach ganz nüchtern.

Auf seine Art und Weise und ja, das scheint der Mannschaft einfach gut zu tun. Also dass es jetzt nicht so diesen einen Lautsprecher nach außen gibt, sondern dass alle einfach so eher so ein bisschen im Kollektiv bei sich sind. Und man muss auch sagen, auch intern wird das so gehandhabt, beziehungsweise gibt es da so eine Art Jobsharing, um das Kapitänsamt es mal so auszudrücken.

Paul Seguin ist Vizekapitän, aber de facto ist der intern, glaube ich, der, der eher mal dann den Mund auch aufmacht. Also es ist ja sowieso intern wie extern bekannt, dass er sich nicht zurückhält verbal, wenn ihm was nicht passt. Also der ist ja dann sehr meinungsstark und so verhält sich es eben auch in der Kommunikation im Team, dass dann Paul Seguin durchaus vielleicht mal auftritt in der Kabine als Lautsprecher oder auch als Korrektiv.

So versteht er auch seine Rolle, auch wenn er jetzt nicht die Binde auf dem Platz trägt, wenn Brekalo spielt. Und auch das nochmal Thema Mixta. Aber natürlich interessant, dass dann Paul Seguin bei uns stand und sich dann doch ganz neugierig erkundet hat, was denn die Konkurrenz so gemacht hat an der Spitze.

Also hat dann schnell mal nachgefragt, was die anderen Ergebnisse so um Hertha herum waren, was er auch belegt. Und das ist ja logisch auch, dass man natürlich jetzt nicht abdreht und die Tabellenführung die ganze Zeit vor Augen hat, aber dass man natürlich langsam schon so ein bisschen sich sortiert hat und auch guckt, was die anderen Teams da oben so treiben.

Das ist ja nur menschlich und das ist ja auch schön so, das wollen ja auch alle hören. irgendwie so. Nichtsdestotrotz, es wird natürlich wirklich schwieriger und schwieriger mit jedem weiteren Sieg jetzt immer dieses von Spiel zu Spiel denken. Jetzt könnte es nochmal ganz gut gelingen, weil die nächsten Zweitliga-Aufgaben halt mit Kaiserslautern und Wolfsburg jetzt wirklich, echte Hammeraufgaben werden, die isoliert zu betrachten sind.

Gerade das Spiel gegen Wolfsburg dann, aber da kommen wir zu, wenn es soweit ist. Paul Seguin vorher noch ist der gute Übergang, um nicht nur über das Thema Geduld in der Offensive zu sprechen, sondern auch Defensive vor allem. Weil das muss man auch wirklich mal herausheben, wie sehr Hertha Arminia Bielefeld im Griff hatte. Also die hatten die komplett in der Tasche. Es gab eine einzige Torchance nach dem Standard, ein Kopfball von Maximilian Großer, natürlich, klar.

Aber es gab überhaupt keine Umschaltsituationen. Und, das war auch laut Leitl dann der Grund, warum sie das Spiel natürlich gewonnen haben, weil das ist ja auch eine echte Herausforderung, wenn du so viel den Ball hast, der Gegner so tief steht, dass du dann in der Defensive trotzdem immer angeknipst bleibst, hellwach bist im Gegenpressing und das hat Hertha echt richtig stark gemacht.

Das ist wirklich herauszunehmen und zu loben. Ja, ich glaube, das war ein absoluter Full-Circle-Moment für Stefan Leitl, weil er auf der PK davor schon gesagt hat, wie wichtig vor allem diese Umschaltsituationen sein werden und wer diese Bälle gewinnt, die dann kurz im Mittelfeld vielleicht frei sind, so war es jedenfalls gemeint, wer das schafft, quasi da wach zu bleiben und dann, den Gegenstoß möglicherweise zu verhindern oder den Ball einfach schnell zurückzuerobern, der wird dann am Ende sich durchsetzen und dass er das dann auf der PK hinterher nochmal so darlegen konnte und ja auch völlig zu Recht, weil seine Mannschaft das genauso umgesetzt hat, das war sicher sehr erfüllend für ihn.

Als Trainer, es gab eben genau diese Kontersituation, die in so einem Spiel dann besonders gefährlich sind, wenn du die ganze Zeit drückst und immer weiter vorschiebst und am Ende wirst du einmal ausgekontert. Das gab es eben gar nicht, diese Gefahr und insofern fühlte er sich da völlig, richtigerweise bestätigt an der Stelle und hat es dann so als Schlüssel zum Sieg auch erklärt und es ist, glaube ich, viel dran an der Stelle.

Und das ist die zweite weiße Weste in Folge, also das zweite Mal in Folge zu Null. Auch da sah es zum Saisongestalt nicht unbedingt nach aus. Okay, es gab das 1-0 in Bochum, aber dann halt eben diese Spektakel-Spiele eher. Und es ist auch da ein Beleg, dass Hertha sich einfach verändert hat, wie die Gegner sich auch verändert haben.

Also dieses Spektakel, man muss es nicht so spielen, sie können es auch anders gewinnen, die Dinger. Und das heißt, es gibt jetzt alle möglichen Formen von Herausforderungen und Hertha scheint wirklich immer die passende Antwort zu haben. Und ja, das lässt wirklich hoffen auf das, was da noch so kommt in den nächsten Wochen, dass irgendwie nicht unbedingt ein Ende in Sicht ist.

Also wir hatten letzte Woche ja auch zu Recht kritisch angesprochen, was in Kiel alles schiefgelaufen ist. Und natürlich, wenn der Elfmeter nicht reingeht, hätten wir jetzt das zweite 0 zu 0 hier in Folge. Aber sie machen dann halt doch wieder das Tor noch. Und so sendet es natürlich auch ein Signal, hey, es kann gut gehen, wenn ihr euch gegen uns hinten reinstellt an die Gegner.

Aber es muss auch nicht gut gehen, weil wir einfach so lange weiter drücken, dass dann am Ende doch die Wahrscheinlichkeit relativ hoch ist, dass irgendwie noch einer reinfällt. Und das ist eine Menge Wert. Und umgekehrt wächst du eben auch mit deiner Defensive. Also du hast gesagt, zweimal zu null, acht Gegentore bisher ist der zweitbeste Wert der Liga.

Dafür, dass wir viel über die neue Offensivwucht und Stärke von Hertha reden, Es ist defensiv einfach wahnsinnig gut, muss man sagen. Lautern ist noch besser. Die haben nur vier Gegentore kassiert, wie auch immer das geht, ehrlich gesagt. Das ist schon beeindruckend. Aber Hertha ist eben auch einfach in der Abwehr wirklich stabil, gerade wenn man nochmal einen Schritt zurück geht.

Dieses mannschaftliche Verteidigen, das hilft dir sehr und dass du im Mittelfeld auch so eine Stabilität hast, das ist unbestritten. Aber nochmal eine Reihe zurückzugehen quasi auf die Innenverteidigung. Linus Gechter ist glaube ich so das Idealbild des Innenverteidigers, was dieses Spiel auch angeht. Also der ist ja wahnsinnig formstark, macht keine Fehler, gewinnt seine zwei Kämpfe.

Er ist in der Luft wahnsinnig stark auch diese Saison. Das ist schon sehr beeindruckend zu sehen, was der nochmal für einen Entwicklungsschritt gemacht hat. Und auch wenn man auf die Zahlen guckt, ist er der Profi mit der elftmeisten Gesamtkilometerleistung quasi in der Liga und das als Innenverteidiger.

Also ist er nicht der Sechser, der rauf und runter rennt, sondern als Innenverteidiger ist er so unfassbar laufstark, weil er einfach sehr viel rausrückt. Es ist ja dieses Spiel, dieses Mann gegen Mann verteidigen, teilweise am gegnerischen Strafraum zu finden als Innenverteidiger. Also der deckt auch einfach viel ab auf dem Spielfeld, aber ist eben dann vor allem in den Zweikämpfen da und auch im Stellungsspiel. Das ist schon beeindruckend zu sehen, Niklas Kolbe, mit dem er einfach auch jetzt durchspielen kann.

Es gibt halt keine Wechsel in der Innenverteidigung, weil die beide fit sind, weil sie beide durchspielen. Das hilft ja auch enorm in dieser defensiven Stabilität. Der macht es auch super, auch dieses Spiel eben eins gegen eins über den gesamten Platz. Immer an deinem Mann sein, immer das Duell gewinnen müssen.

Das kommt beiden extrem zugute und das ist, glaube ich, auch ein Faktor für diese sehr, sehr gute Abwehr dieser Saison. Und Kolbe auch wirklich stabilisiert gegen Bielefeld jetzt. Er hatte ja in den letzten Wochen auch immer mal wieder so einen Fehlpass drin oder auch individuelle Böcke, wie zum Beispiel in Braunschweig, als er ein Gegentor direkt verschuldet hat.

Da hat er gegen Bielefeld sich gar nichts geleistet jetzt an diesem Wochenende und das ist auch richtig stark. Also das war auch ja so eine allgemeine Tendenz, die es in den ersten Spielen immer wieder gab, dass es schon vereinzelt echte individuelle Böcke gab. Auch Gersbeck hatte dann mal so einen Fehlpass drin und so.

Und auch das hat Hertha geschafft abzustellen. Also diese Mannschaft, da muss es intern wirklich so sehr stimmen, die ruht in sich selbst, dass jetzt auch diese Fehler abgestellt sind und so kommt dann eben sowas zustande. Ja, also es ist einfach eine Gesamtleistung, die da wirklich sich vollzieht und immer, wie du sagst, wenn man das Gefühl hat, es geht so eine kleine Baustelle auf oder so eine kleine Schwachstelle, dann kann das die Mannschaft irgendwie auffangen und kompensieren dafür, dass das immer noch eigentlich.

Ein nicht wackeliges Gebilde ist, aber es ist eben jetzt alles nicht doppelt und dreifach abgesichert, was Position und Breite des Kaders angeht. Und das ist auch zum Beispiel ein Thema, diese Woche finde ich jetzt Richtung Pokalspiel und Rotation, dass jetzt junge Spieler, die noch nicht viel Erfahrung haben, dass die jetzt einfach gerade wieder wichtig werden, weil sie einfach durch die Rotation vielleicht in die Mannschaft gespült werden.

Hatten jetzt auch welche wieder gegen Bielefeld dabei, die gespielt haben und Spielzeit bekommen haben. Das heißt, der Kader ist, wie gesagt, nicht doppelt und dreifach besetzt auf jeder Position. Aber das, was anfällt bisher, kann die Mannschaft einfach bewältigen und kompensieren. Und das ist beeindruckend zu sehen, bleibt dabei. Selim Telib kam das erste Mal im Olympiastadion für die Hertha-Profis zum Einsatz am Wochenende.

Sehr erfrischender Gesprächsplan, ein Mix. Hat echt Spaß gemacht. Ich kann euch nur empfehlen, wer es noch nicht gelesen hat, unser Stimmstück. Das hat sich echt gelohnt. Aber er ist ja auch einer, wo Leite schon in den Tagen, Wochen zuvor herausgehoben hat, dass er echt nah dran ist an der Mannschaft.

Guram hatte wieder den guten Akzent mit dem Tor und wir werden mal sehen, wie jetzt im Pokalspiel in Jedelow oder beziehungsweise in Oldenburg, wer da so zum Zuge kommt, Max Groth hat ja aus seinem Kader-Debüt gefeiert, auch eine wahnsinnig interessante Personalie. Wobei er ja gerade auf den Außenverteidiger-Positionen schon.

Das ist ja fast das Breiteste, dass du wirklich drei Leute aufs Stammspielerniveau hast. Julian Eitschberger war jetzt das erste Mal draußen. Seefug hat es auch gut gemacht. Also ist jetzt vielleicht nicht so fußballerisch im Vortrieb nach vorne wie Eitschberger unterwegs. Aber dieser Kampf, der hilft natürlich gegen so einen Gegner wie Bielefeld auch enorm.

Ja, ich glaube, das war auch so ein bisschen das Kalkül. Es zündet einfach die Mannschaft insgesamt an, wenn du jemanden wie Seefug dabei hast. Eitschberger wird jetzt aber auch wieder spielen, auch weil er einfach die Konstanz diese Saison mitbringt, das immer gut macht. Wenn er spielt, offensiv wie defensiv, einfach perfekt in diese Spielweise passt.

Es ist, wie gesagt, an der Stelle wirklich ein Luxusproblem für Leitl, auch wenn es erst nicht als Problem verortet. Und das ist es ja auch nicht, sondern er hat da wirklich gute Auswahl. Das hilft ja auf jeden Fall. Und umgekehrt, finde ich, ist es jetzt auch kein riesiges Risiko, mit ein paar neuen Gesichtern in Oldenburg bei Jell-Lot 2 anzutreten, weil es ist am Ende wirklich nur der Regionalligist.

Also klar, es ist Pokal, wir wissen alle, schwierig genug, aber die sind erstens nicht besonders gut drauf und Hertha tritt da mit entsprechend breiter Brust an. Also das sollte keine unlösbare Aufgabe sein. Das Thema steht am Mittwoch auf dem Programm, die zweite Pokalrunde. Das Beste ist, es wird einen schönen Morgenpost-to-Road-Trip dahin geben.

Wir beide werden uns ins Auto geben und den langen Weg bis nach Oldenburg antreten. Sie spielen in Oldenburg, nicht in Jeddelo 2, was ich persönlich ein bisschen schade finde. Eigentlich hätte ich gerne mal für diese Provinz-Experience erlebt. Vielleicht nochmal für alle, weil man diesen Gag ja irgendwie jedes Jahr zur ersten Pokalrunde hat. Also das ist nicht die zweite Mannschaft vom SSV Jädelow, sondern es ist einfach nur so, dass die Ortschaft Jädelow 2 heißt und es gibt auch ein Jädelow 1 und da kommt das also her.

Sie spielen in Oldenburg, haben Heidenheim zerlegt in der ersten Runde, das muss man sagen. In der Regionalliga läuft es jetzt gerade nicht so gut. Aber ja, wir werden mal den Weg dahin uns aufmachen und mal schauen, was da so abgeht. Mal gucken, ob wir vorher da sind, ob wir tatsächlich noch in die Ortschaft reinfahren können, Jädelow 2. Würde mich ja freuen.

Das ist jemand, der irgendwie so ein bisschen aus dem Norden auch aus der Richtung kommt. Und also wenn ihr euch für niedersächsische Provinzlandschaften interessiert, dann ist der morgen fast Live-Ticker am Mittwoch auf jeden Fall das Richtige für euch. Aber mit welchen Gefühlen fährst du nach Niedersachsen am Mittwoch? Das wird doch was.

Ja, ich finde es schön, wenn du als Bielefeld über die Provinz sprichst. Nein, war natürlich Quatsch. Ja, ich bin auch gespannt. Also wie gesagt, das darf man auf keinen Fall unterschätzen. Das ist ja völlig klar. Allein wegen dieses Heidenheim-Spiels. Da haben sie ja gezeigt, wie sie gegen ein großes Team nicht nur mithalten können, sondern das auch besiegen können.

Ich glaube nur, die Chance ist einfach so groß, dass du jetzt nicht drüber nachdenken musst, was wäre werden, sondern du musst, glaube ich, einfach in dieses Spiel gehen, wie in die letzten Zweitligaspiele und mit dieser Zuversicht und diesem Selbstbewusstsein auftreten, um das zu gewinnen. Weil, du hast es angesprochen, es läuft in der Liga nicht besonders gut.

Die haben jetzt den Trainer gewechselt. Buak Bar ist da jetzt neuer Trainer, war mal im Hertha-Nachwuchs tatsächlich auch unterwegs. wird sein erstes Heimspiel. Also es findet sich, glaube ich, alles gerade noch. Insofern kannst du bei einem Regionalligisten in der zweiten Runde sowieso nur verlieren als Profiteam, als Zweitligist.

Aber ich finde, es spricht eigentlich überhaupt nichts dafür, dass Hertha da fehlern lassen wird. Wie gesagt, selbst diesen Faktor Geduldsspiel können sie ja inzwischen gut einbringen, gut umsetzen. Einzige Gefahr, würde ich sagen, ist vielleicht wirklich, dass man dann schon mit dem Gedanken zu sehr am Wochenende ist und allem, was da noch kommt.

Weil da wird es in der Liga dann erst richtig heiß wieder. Ja, Paul Segwin hat ja zum Pokalspiel auch noch angekündigt, es wird ein schwerer Gegner auf schwerem Geläuf. Also das hat er vorab schon antizipiert. Dass da jetzt Ende Oktober in Niedersachsen unter der Woche, dass da jetzt vielleicht kein grüner Teppich ausgerült ist.

Aber das gehört ja zum Pokal dazu. Das ist ja dieser Charakter dieser schönen Spiele irgendwie underdog. Also wir werden am Mittwoch live aus Niedersachsen berichten. Dann seid ihr auch dabei. Aber vor allem dann natürlich auch am Wochenende auf dem Betzenberg. Du hast es schon angesprochen. Das wird ein echtes Highlight dieser zweiten Saison. Kaiserslautern so ein bisschen die Mannschaft der Stunde, auch vom Gefühl her, jetzt Nürnberg gerade geschlagen.

Und vor allem halt eben diese Defensive. Also erst vier Gegentore ist verrückt. Sieben von neun Spielen zu null gespielt. Steht Julian Kral im Tor, der mal für Viktoria Berlin hier gespielt hat. War nur ein Jahr, aber immerhin. Und ja, das wird also auch defensiv fest, glaube ich. Ja, ich habe das Spiel in Nürnberg jetzt gesehen, zumindest ausschnittsweise.

Da alleine zahlreiche Kral-Paraden, die man da bewundern durfte, muss man ja fast sagen. Also das wird sicher herausfordernd. Ich glaube, die Formkurve ist gut auf beiden Seiten. Die nehmen sich da auch nicht viel. Aber wir können uns ja fast sicher sein, dass Luca Schuler den erstes Zweitligator in dieser Saison dann auf den Betze schießen wird.

Das ist schon eine lustige Bilanz, finde ich. Die drei Zweitligaspieler seit dem Abstieg 2023, hat er alle gewonnen auswärts in Kaiserslautern und Luca Schuler die letzten beiden Spieler jeweils getroffen. Also da schreibt sich die Geschichte ja schon wieder fast von selbst an der Stelle. Aber nee, es wird wirklich eine große Herausforderung.

Wie gesagt, man darf gedanklich noch nicht zu sehr da sein, wenn man jetzt in Niederloh oder bei Niederloh 2 antritt. Gleichzeitig ist das aber so ein bisschen natürlich das Highlight der Woche da auf dem Betzenberg. Das ist irgendwie das Topspiel. In der Situation jetzt und das wird wirklich herausfordernd, aber vielleicht kommt da der Gegner Hertha immer wieder ein bisschen mehr entgegen.

Ja, schauen wir mal, was es das gibt. Spätestens dann halt beim Heimspiel in Wolfsburg danach und dann ist Länderspielpause. Die könnten wir, glaube ich, alle brauchen nach dem Spiel, das schon mal vorweg. Aber wie gesagt, darüber reden wir, wenn es soweit ist. Weil wir am Mittwoch in Niedersachsen vor Ort sind, wird es am Donnerstag keine Pokalsonderfolge geben. Das heißt, wir sehen und hören uns regulär am nächsten Montag wieder, aber für heute soll es das gewesen sein. Vielen Dank fürs Zuhören und Dabeisein.

Lasst uns gerne einen Daumen nach oben auf diesem Video da, hypt das Video hoch natürlich und schreibt uns in die Kommentare, wie ihr diesen Sieg gegen Bielefeld erlebt habt, vielleicht auch, wie ihr mit der Tabellenführung umgeht. Guckt ihr auf die Tabelle? Seid ihr schon am Träumen? Oder sagt ihr, hey, ruhig bleiben, Leute, ganz ruhig, eins nach dem anderen.

Wie geht es euch gerade in der aktuellen Lage? Das ist ja doch einiges los. Also denn, wir wünschen euch eine schöne Woche, kommt gut durch, schönes Pokalspiel am Mittwoch, viel Spaß in Kaiserslautern am Wochenende und dann hören wir uns nächste Woche an dieser Stelle wieder. Vielen Dank, bis dahin, tschüss.

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