
Janna liest: FanFiction HörbĂŒcher
Halloween-Special đ» Five Nights at Hogwarts đ Harry Potter FanFiction Hörbuch deutsch
Freitag, 30. Oktober 2026 · 43 min
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Shownotes
Harry Potter FanFiction Hörbuch deutsch
Als ein enthusiastischer Urban Explorer mitten im schottischen Wald auf ein geheimnisvolles, scheinbar verlassenes Schloss stöĂt, glaubt er, den Lost Place seines Lebens gefunden zu haben. Warnschilder, einsturzgefĂ€hrdete Mauern und eine ausgesprochen unheimliche AtmosphĂ€re? Perfekt fĂŒr einen Livestream! Was er nicht weiĂ: hinter der Illusion einer verfallenen Ruine verbirgt sich Hogwarts. Und dort sind ausgerechnet Minerva McGonagall und Severus Snape mehr oder weniger freiwillig zurĂŒckgeblieben, um wĂ€hrend der neu eingefĂŒhrten Herbstferienwoche auf das Schloss aufzupassen.
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đȘ Autor*in: TonicWater
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Disclaimer: Die Rechte an allen Charakteren, Orten und allem aus den Harry Potter BĂŒchern bekanntem liegen bei J. K. Rowling / Pottermore.
Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin
Hey meine Lieben! NatĂŒrlich gibt es dieses Jahr wieder ein Halloween Special und zwar von der lieben Liv aka Tonic Water. Sehr, sehr coole Geschichte. ich freue mich sehr darauf und ich hoffe dass ihr auch ganz viel SpaĂ dabei haben werdet. aufgrund von Zeitmangel etc. ist das leider kein Special was es noch dazu gibt sondern deswegen als regulĂ€rer Upload.
So viel dazu. Happy Halloween ihr alle, ich hoffe Ihr feiert schön falls ihr feiert und wenn nicht habt ihr einfach einen tollen Abend so wie ich, ich feier auch nicht. Und genau jetzt ganz viel SpaĂ mit Five Nights at Hogwarts! Und der heutige Emoji ist natĂŒrlich ein Geist... Der Sommernachmittag der ersten Septemberwoche hatte sich bereits ĂŒber Hogwarts gelegt und im Lehrerzimmer herrschte jene angenehme Ruhe die Severus Snape durchaus zu schĂ€tzen wusste.
Keine kreischenden SchĂŒler, die ihm den letzten Nerv raubten. Keiner herumfliegenden Papierflieger, die in diverse Gesichter explodierten. Keine puppatierenden DrittklĂ€ssler, die sich gegenseitig mit ZaubersprĂŒchen abschossen und anschlieĂend behaupteten es sei ein Unfall gewesen! Nur das gelegentliche Rascheln von Pergament, des Kratzen von Federn und das gedĂ€mpfte Prasseln des Feuers im Kamin war zu vernehmen.
Absolute Ruhe Was normalerweise ein Zeichen war, dass diese jeden Moment unterbrochen werden wĂŒrde. Severus saĂ an seinem gewohnten Platz und korrigierte mit zunehmend der Missbilligung einen StapelaufsĂ€tze ĂŒber die Eigenschaften von SchlafdrĂ€nken. Er strichernen weiteren Satz durch und musste sich zusammenreiĂen diesen lĂ€cherlichen Aufsatz nicht gleich ins Feuer zu werfen.
Unfassbar knurte er missbilligend! Minerva McGonagall, die einige PlĂ€tze weiter ihrer eigenen Arbeiten korrigerte, blickte kurz auf. Was ist unfassbar? Das Mr. Thomas offenbar der Meinung, ist ein Schlafdrang seit deshalb ungefĂ€hrlich, weil man ihn selbst nicht trinken mĂŒsse.". Minerva hob eine Augenbraue.
»Das ist tatsĂ€chlich eine bemerkenswert eigenwillige Schlussfolgerung! Eine sehr höfliche Umschreibung fĂŒr Dummheit, Minervah, schnaubte er und neben ihnen unterdrĂŒckte Professor Flitwick ein Kichern. Severos ignorierte ihn. Es war ein sonst angenehmer Nachmittag, bis sich die TĂŒr des Lehrerzimmers öffnete und Elvis Dumbledore den Raum betrat.
Severus wusste augenblicklich dass etwas nicht stimmte. Der Schulleiter trug dieses heitere LĂ€cheln das er immer dann aufsetzte wenn er im Begriff war seinen Mitmenschen eine Nachricht zu ĂŒberbringen die diese vermutlich weniger erfreulich finden wĂŒrden als er selbst. Meine lieben Kollegen begann Dumbledor gut gelaunt und Severus legte seine Feder beiseite.
Nein, Elbus vergiss es, murte er sofort und Dumbledore hielt inne. Ich hab noch gar nichts gesagt, Severus schmunzelte der Alte doch Severus dunkle Augen verengten sich zu Schlitzen. Es reicht schon vollkommen wenn du mit guter Laune dein BĂŒro verlĂ€sst um uns etwas mitzuteilen, knurte er. Ich fĂŒrchte, sagte Dumbledor und nahm am Kopfende des Tischesplatz das ich tatsĂ€chlich eine wichtige Mitteilung zu machen habe.".
Die Professoren sahen auf und Dumbledore faltete die HĂ€nde vor sich, wĂ€hrend Severus sich bereits seelisch-und moralisch auf seine freiwillige KĂŒndigung einstellte, endlich eine Gelegenheit um zum Arsch der Welt auszuwandern und nie wiederzukommen. Aber es bot ihm sonst eigentlich nie so viele Möglichkeiten â also sollte der Alte doch besser reden!
Das Zaubereiministerium hat heute offiziell bestĂ€tigt dass der Vorschlag des Schulrates genehmigt wurde. Severus Augen verengten sich. Welcher von den zahlreichen DeppenvorschlĂ€gen? Die EinfĂŒhrung einer zusĂ€tzlichen Ferienwoche Ende Oktober, sagte Dumbledore. Ohne den bissigen Seitenhieb zu beachten und eine geradezu beeindruckende Stille breitete sich im ganzen Lehrerzimmer aus.
Cerberos starte Dumbledor an und wartete denn vielleicht hatte er sicher verhört. Vielleicht wurde der Alte ja doch langsam altersschwach und hatte irgendwelche Worte vernuschelt das dabei dieser Satz rausgekommen war. Leider war Dumbledore zwar alt, aber sicher nicht zynil. Schade! Eine Ferienwoche wiederholte er deswegen misstrauisch im Oktober zusÀtzlich.
Wurzu? Um den SchĂŒlern eine kleine Verschnaufpause vor der langen Winterzeit zu ermöglichen erklĂ€rte Dumbledor und Severus sah ihn an als hĂ€tte der Mann gerade vorgeschlagen sĂ€mtliche Klassenzimmer mit Trollmis zu tabezieren. Diese kleinen Plagen die sich SchĂŒler schimpfen benötigen keine Verschaufpause.
Rektor sich Severus empört auf. Diese kleinen Taugenichter haben bereits die Sommerferien Weihnachten und Ostern, und nun bekommen sie mitten im Schuljahr auch noch eine zusĂ€tzliche Woche â welcher Spinner hat das durchgewunken? Prof. Sprout lĂ€chelte. Ich finde die Idee eigentlich ganz schön! Und manchmal brauchen Kinder eine Pause.
NatĂŒrlich tust du dasâŠ. Das wĂ€re immerhin eine Chance deine GewĂ€chshĂ€user Winterhaar zu machen ohne diese Nervenzwerge zu unterrichten. Und von was bitte brauchen die eine Pause? Vom Denken, fragte er und deutete auf seine miesen AufsĂ€tze. Wohl kaum.". Flitwick reusperte sich. Ich muss zugeben, Severus, dass ich mich ĂŒber eine zusĂ€tzliche freie Woche auch nicht beschweren wĂŒrde, piepste er und nickte Professor Sprout zu.
Einige der anderen Professoren nickten zustimmend. Severus sah sich langsam im Raum um â VerrĂ€ter! Offenbar war er der einzige, der die Katastrophe erkannte. Minerva legte ihre Feder nun ebenfalls beiseite. Nun, Severus so schlimm wird es wohl nicht sein, meinte sie. Vor Weihnachten noch einmal eine kleine Verschnaufpause zu bekommen klingt fĂŒr mich durchaus angenehm.".
Severus sah sie entsetzt an und Dampelder schmunzelte. »Nun, da wir uns offenbar darauf geeinigt haben dass die Ferienwoche stattfinden wird bleibt nur noch eine Frage« setzte er an und Severus ahnte nichts Gutes. Wer von ihnen wĂŒrde sich denn freiwillig bereit erklĂ€ren wĂ€hrend dieser Woche in Hogwarts zu bleiben um die Aufsicht zu ĂŒbernehmen?
Die Stille kehrte schlagartig zurĂŒck und diesmal war sie deutlich unangenehmer. Plötzlich schienen sĂ€mtliche Professoren ausgesprochen beschĂ€ftigt zu sein. Sprout betrattete intensiv ihre Tasse, Flitwick blĂ€tterte in einem Buch das er bereits seit zehn Minuten nicht mehr gelesen hatte und Professor Vector begann hastig irgendeine Zahlen auf ein Pagament zu schreiben.
Severus verschrĂ€nkte die Arme als er dambelt das Blickfing. Nein! Ich habe dich noch gar nicht gefragt... Das wird meine Antwort nicht verĂ€ndern. Bei dir ist die Antwort grundsĂ€tzlich nein.". Minerva blickte von einem Kollegen zum nĂ€chsten, dann sĂ€ufzte sie ergeben. »Nun gut! Ich kann bleiben«, erbarmte sie sich â einer muss es schlieĂlich tun.
Cerberus sah sich noch einmal im Raum um. NatĂŒrlich meldete sich auch keiner freiwillig Minervas dabei zu unterstĂŒtzen also lief es wohl wieder auf einen hinaus... Fein, knurte er. Ich helfe mir nĂ€rber aber nur unter einer Bedingung, Elvis. Welche wĂ€re das? Severus verschrĂ€nkte die Arme. Wenn ich schon eine Woche meiner wohlverdienten Ruhe opfern muss, dann möchte ich zu Weihnachten in Frieden gelassen werden, knurt er.
Keine zusÀtzlichen Aufgaben, keine zwangsfreiwilligen Weihnachtsveranstaltungen. Keine Dekorationen! Keine Festtagskomitees und vor allem keine Einladung gemeinsam mit dem Collegium Weihnachtslieder zu singen und Kicks zu backen.". Dumbledore hopisch wichtigen die HÀnde. Abgemacht grinste er unsavorous Nectar zufrieden.
Er nahm seine Feder wieder auf und damit war die Angelegenheit erledigt. Eine zusÀtzliche Ferienwoche Unnötig in seinen Augen, aber was sollte schon schief gehen? Minervan nahm ebenfalls wieder ihre Feder zur Hand. Dammel doch hingegen lÀchelt noch immer und aus irgendeinem Grund machte genau das Severus ein wenig Misstrausch.
Der letzte Schultag vor den Herbstferien begann fĂŒr Severus wie jeder andere Zumindest bis er den ersten SchĂŒler mit einem Koffer im Gang sah. Er blieb stehen! Der Junge bliebe ebenfalls stehen als wĂ€re er gerade auf frischer Tat bei einem Vergehen erwischt worden. Severus blickte auf den Koffer, dann auf den Jungen und musterte ihn finster.
Warum tragen sie ihr GepĂ€ck durch den Korridor? fragte er gedehnt und wurde nur ganz irritiert angeblinzelt. Ăhm ... es sind Ferienprofessor, sagte der SchĂŒler kleinlaut. Severus' Gesicht blieb vollkommen ausdruckslos. Ja da war ja noch was! Durch den Unterricht mit diesen lernresistenten Plagegeistern hatte er das komplett verdrĂ€ngt.
Leider fiel ihm auf die Schnelle auch keine Strafe ein, also lieĂ er den SchĂŒler wieder willig passieren und setzte seinen Weg fort. Nach wenigen Metern begegnete ihn ein zweiter SchĂŒler dann ein Dritter, dann fĂŒnf, dann eine Gruppe von Havelpuffs, die sich gegenseitig beinahe die Treppe hinunterdrĂ€ngten weil jeder offenbar als Erster zum Bahnhof wollte.
Severus blieb erneut stehen â was zum Teufel? Severus' Augen verengten sich! Er erreichte schlieĂlich die Eingangshalle, wo das reinste Chaos ĂŒberhand genommen hatte. SchĂŒler standen mit Koffern Spalier, Taschen KĂ€fige und allerlei anderes GebĂ€ck bildeten Reihe um Störperfallen. Jeder drĂ€ngte sich hinaus zu den Kutschen, die die SchĂŒler zum Bahnhof in Hoxmead fahren wĂŒrden.
Severus beobachtete das Schauspiel mit zunehmendem UnverstĂ€ndnis. Sie benehmen sich als hĂ€tte Albus die Pest ausgerufen. Tönte eine resignierte Stimme Und Minerva erschien neben ihm. Sie betrachtete die Szene mit einem kaum merklichen LĂ€cheln. Ein SchĂŒler nach dem anderen verschwand, Die Eingangshalle leerte sich mit bemerkenswerter Geschwindigkeit.
Das ist doch absurd, mutte Severus! Ich glaubte unterschĂ€tzt die VorzĂŒge einer Woche ohne Unterricht, schmunzte Minerva. In diesem Moment betrat Dumbledor die Eingangshalle. Er wirkte ungewöhnlich gut gelaunt und trug einen dunkelvioletten Reisemantel der mit silbernen Sternen bestickt war, Severus musterte ihn misstrauisch.
Nun meine Lieben, wie ich so eben festgestellt habe sind sĂ€mtliche SchĂŒler und Beinah alle Lehrer ausgeflogen. VerkĂŒndete der Schulleiter amĂŒsiert und Severus Blick wurde schĂ€rfer. Was heiĂt hier beinah? Nun du und Minerva seid noch ihr! meinte Dumbledore ĂŒberflĂŒssigerweise und die beiden schnaubten grimmig.
Das ist uns bewusst. Die Frage ist worĂŒber genau wir dann auf Sicht fĂŒhren sollen fragte Minervar da irritiert Und Dumbledor legte den Kopf schief Ăber das Schloss. natĂŒrlich Severus starte ihn an. Ăber das Schloss, ein leeres Schloss Dein leeres SchloĂ fragte Severus schlecht gelaunt. Wenn dem so ist kannst du doch selbst darauf aufpassen.
Bedauerlicherweise wollte ich mich gerade von euch verabschieden. Ich wurde zu einem Hexensabbat auf den Blocksberg eingeladen und es wĂ€re unhöflich von mir einfach abzusagen Meinte Dumbledore gut gelaund und Minerva blinzelte. Ein Hexenserbatt Eine sehr alte Tradition, erklĂ€rte Dumbledore. AuĂerdem soll es dort ausgezeichneten Kuchen geben â Severos sah von Dumbledor zu Minerva und wieder zurĂŒck.
Du verlĂ€sst uns also um auf einem Berg mit irgendwelchen Hexen zu feiern? So könnte man das ausdrĂŒcken! Severos' Gesicht nahm einen Ausdruck an der selbst fĂŒr ihn bemerkenswert dĂŒster war. Ich hĂ€tte niemals zugestimmt wenn ich gewusst hĂ€tte dass die Aufsicht aus der Beaufsichtigung von Steinen-und WandtĂ€ppichen besteht.".
Die Wand-Heppiche sind nichts unterschĂ€tzen, sagte Dumbledore. gespielt ernst. Sie ist positiv â du hast das Schloss fĂŒr dich allein, Severus! Naja fast.". Minerva unterdrĂŒckte ein Schnauben. Severus schloss kurz die Augen und wusste nicht ob er sauer oder zufrieden sein sollte. Dumbledor trat bereits in Richtung Ausgang.
Ich wĂŒnsche euch beiden eine angenehme und erholsame Ferienwoche. Dambildoer lĂ€chelte, hobt die Hand zum Abschied und verschwand durch die Tore. Severos und Minervah sah an ihm nach Und eine Weile sorgte keiner von beiden etwas. Na ja, hĂ€tte uns schlimmer treffen können, meinte Minerva Schulterzugend.
Sprich wĂŒrde ich selbst! HĂ€tte ich das eher gewusst wĂ€re ich ebenfalls abgehauen, knurze Severus und stapfte davon... ...und jetzt entschuldige mich, dass Schloss kann auch gut auf sich selbst aufpassen.". Leute, ich sag's euch dieser Wald ist komplett crazy!!! Die Kamera wackelt erheftig wĂ€hrend der junge Mann sich durch dichtes Unterholz kĂ€mpfte.
Esther schlugen gegen seine Jacke, feuchte BlĂ€tter, klebten an seinen Schuhen und irgendwo in der Dunkelheit. hinter ihm knackte ein Zweig. Er drehte die Kamera seines Smartphones kurz zu sich. Bruder, ich seh gar nichts in nem Kackwald! Das ist niemals erlaubt. Geh weiter dicker, das is scheiĂe gruselig!".
Ja, ich weiĂ aber genau deshalb sind wir hier", grinste er und drehte die Kamera wieder nach vorne. Der Wald war tatsĂ€chlich ungewöhnlich dicht â nicht einfach nur ein bisschen unheimlich eher unheimlig auf eine Weise, die selbst ihm langsam auffiel und seinem Chat noch mehr. Die BĂ€ume standen teilweise so dicht beieinander dass kaum Licht durch das BlĂ€tterdach drang.
Nebel hing zwischen den StĂ€mmen, obwohl es noch nicht besonders spĂ€t war. Hin und wieder glaubte er zwischen den BĂ€umenbewegungen zu erkennen â aber vermutlich waren das nur Tiere der Wind oder seine Fantasie. Gut! Er musste zugeben diese riesige Spinne die ihr versehentlich zertreten hatte, war fast so groĂ gewesen wie sein Turnschuh.
Uah! Der hasste Spinn. Er kannte in ganz Britannien keine Spinnenart, die so unnormal riesig wurde, musste irgendein ausgesetztes oder entlaufenes Tarantelfieg gewesen sein. FĂŒr alle, die neu dabei sind, begann er und grinste wieder in die Kamera. Wir machen heute die Halloween-Challenge! FĂŒnf NĂ€chte bis Halloween â allein!".
Die Kommentare explodierten und er lachte. Ja ja ich weiĂ⊠ihr seid alle der Meinung das sich einen Schaden habe, lachte er. Aber angeblich gibt es hier irgendwo eine alte Schlossruine. Die soll seit Jahrhunderten verlassen sein. Kein Strom keine Heizung keine Bewohner und erst recht keine Zivilisation.
einfach nur eine riesige Ruine mitten im Wald. Die perfekte Kulisse fĂŒr unseren GruselspaĂ! Am Ende bin ich der Erste, der das Teil auf Kamera bringt. Also let's go!". Vor ihm lichtete sich der Wald endlich. Der Nebel wurde dĂŒnner und zwischen den BĂ€umen zeichnete sich etwas ab ZunĂ€chst nur eine dunkle Silhouette.
Dann wurden TĂŒrme sichtbar. Zum ersten Mal seit Beginn des Streams schien ihm tatsĂ€chlich die Sprache zu fehlen. Langsam hob er die Kamera. Okay Lachte er keuchend und zoomte heran. Wow, okay Leute schaut euch diese abgefuckt geile Location an. Auf dem Bildschirm erschien ein riesiges altes Schloss oder zumindest das was davon ĂŒbriggeblieben war.
die Mauern wirkten schwarz und verwirrt hat. einige TĂŒrme waren teilweise eingestĂŒrzt. Evoi bedeckte groĂe Teile der Fassade und Nebelkoch ĂŒber den Boden des GelĂ€ndes. Es sah aus wie der perfekte Schauplatz fĂŒr einen Horrorfilm Und der Chat raste komplett aus. Brooo Das ist es! Geht da rein voll das Geisterschloss.
Wtf, auf keinen Fall! Er grinste. Ey los Leute, lasst uns das aus der NĂ€he abchecken.". Er ging weiter. Je nĂ€her er kam, desto deutlicher erkannte er das Eingangstor, doch vorstand mehrere Schilder. Betreten verboten, laĂ er vor. Klassiker Achtung Einsturzgefahr Lebensgefahr Betreten auf eigene Gefahr Elternhaften wĂ€re Kinder bla-bla-bla Der ĂŒbliche Kram Drehumdigger!
Alter, rein da. Ich wĂŒrd sofort nach Hause fahren. Bro du bist fucking sterben, LOL. Ich bin nicht durch die ganze Pampa gelatscht um jetzt zu kneifen. wir gehen da rein.". Er schuldete seinen Rucksack und damit trat er durch das Tor was er nicht wusste. Die vermeintlich baufĂ€llige Ruine war in Wirklichkeit ein vollstĂ€ndig intaktes Schloss Und wĂ€hrend seine Kamera die verwitterten Mauern zeigte saĂen keine zehn Minuten entfernt zwei Hogwarts-Professoren im Lehrerzimmer.
Minerva las gerade ein Buch, wĂ€hrend Severus einen Tee trank und feststellte, dass er diese Totenstille ohne SchĂŒlerkollegen und Dumbledore durchaus zu genieĂen begann. Severus sagte Minervah da jedoch und erhob nur wieder will ich den Blick. Was ist jetzt? Ich beginne gerade deine Anwesenheit zu tolerieren!
Der Schutzzauber hat sich gerade geregt oder nur die alten Knochen? schnappte er frech und fing sich an einen eisigen Blick Das is nicht lustig knurte Minervaa und stand auf. Und jetzt bewegt er den Hintern, wir sind nicht mehr allein hier. Zur selben Zeit schwenkte der Urban Explorer so einer Kamera durch eine der verlassen wirkenden Hallen.
Ăberall hingestrĂŒbt von den WĂ€nden und lose Deckenbalken sah ein aus wie ein unvollstĂ€ndiges Gerippe â doch war alles noch so wie es scheinbar vor Jahrhunderten verlassen wurde! Kein Graffiti verunstaltete die WĂ€nde und nirgendwo hatte jemand seinen MĂŒll hinterlassen. Solche unberĂŒhrten Lost Places waren absolut selten und er hat den Checkpot gezogenâŠ.
Also, grinst er breit wÀhrend der seine Kamera umher schwenkte. Das ist der abgefuckte Lost Place den ich jemals gefunden habe! Guckt euch die ganzen Crazy Stuffer an der hier rumsteht. Frag mich echt was das mal gewesen war und wann es dicht gemacht wurde? Hinter ihm knarte irgendetwas und der Explorer drehte sich um.
Stille folgte darauf. dann hob er die Kamera in sein Gesicht und seinen Grinsen wurde breiter. Ich hoffe dass Mikroar das aufgenommen. das war echt spooky Und das ist noch hell. Im Chat erschienen innerhalb weniger Sekunden hunderte neue Nachrichten. Raus da! Hinter dir, Bro! Ich schwöre, da ist jemand!".
Der Explorer las die Kommentare und lachte â ihr seid solche Schisser, grimmste er und schwenkte die KameraâŠ. Da isst nichts nur ne alte RĂŒstung. Buh! Ein Muckel? Das ist doch einfach nicht zu fassen... Wie kommt dieser Idiot hier ĂŒberhaupt rein, herrschte Severus, wĂ€hrend sie mir nervos beben den Zauberstab folgten der sie zu dem Eindringling fĂŒhren wĂŒrde.
Der Muckelschutz zeigt Hogwarts eben als Ruine. Woher soll man denn bitte wissen, dass jemand zu dumm ist und sich freiwillig in Lebensgefahr begibt? Da das offenbar irgendein Trend zu sein scheint und er es ĂŒberhaupt bis hier her geschafft hat ohne draufzugehen, regt er sich Minerva auf! Der Schutzmechanismus wird verhindern, dass er uns sehen kann â die Abschirmung wirkt nur in eine Richtung.
fĂŒr ihn bleibt aus Schloss einer Ruine. Wir hingegen können ihn ganz normal wahrnehmen. Severus Mine wurde noch finsterer Und was ist aus dem guten alten Vergessenszauber geworden? Der verstöĂt mittlerweile gegen das Muggelschutzgesetz, da Studien ergeben haben, dass der Vergessenzzaubert zu bleibender Vergesslichkeit fĂŒhren kann.
Ach, wenn's weiter nichts isst, schnauzt the Severus! Und wer ist fĂŒr diesen Mist verantwortlich? Sicher dieser Granger. seit die Politik macht werden doch nur bescheuerte Reformen und BeschlĂŒsse durchgewunken â und jetzt haben wir den Salat.". Gemeinsam gingen sie durch den Korridor. Je nĂ€her sie dem WestflĂŒgel kamen, desto deutlicher hörten sie eine jugendliche Stimme.
In Wirklichkeit war der Raum vorkommen intakt. Der Explorer schwenkte die Kamera ĂŒber eine prĂ€chtige SĂ€ule. Das ist wirklich der krasseste Losplay, den ich je gesehen habe! Wenn das nicht viral geht an fressigenden Besen.". Cerberus blickte auf dieselbe SĂ€le, deren polierter Stein im Fackellicht glĂ€nzte.
Er sieht das Schloss tatsĂ€chlich als Ruine und du bist sicher dass er uns nichts sehen kann? »Der Schutzmechanismus hĂ€lt die Illusion aufrecht« sagte Minerva. Er kann uns nicht sehen, aber wir können ihn beobachten und ĂŒberlegen wie wir ihn schnell wieder loswerden. Der Explorer blieb vor einer Wand stehen und richtete seine Kamera auf ein altes GemĂ€lde.
â Leute! Schaut euch das an! Das ist komplett abgefahren!". Serverus Augen verengten sich. Und warum so helle funktioniert dieses teuflische Technikzeug ĂŒberhaupt? Minerva sah ihn verwundert an. Technik-Zeug? Dieses MuckelgerĂ€t? Ach, sagte sie grimmig. Der Störmechanismus von ElektrizitĂ€t wurde doch schon vor Jahren abgeschafft â Severus drehte sich zu ihr!
Was? Der Schullerad wollte damals im Muggelkunde unterricht die neuen GerĂ€tschaften demonstrieren und Muggle sind erstaunlich schnell dabei neue Dinge zu entwickeln, die das Leben erleichtern. Einige Professoren hielten es fĂŒr sinnvoll, die FunktionalitĂ€t auch praktisch zu demonstriere. Na, ganz groĂes Kino.
Also prĂ€sentiert er Hogwarts jetzt als Ruine der ganzen verdammten Welt oder was? knurte er und fuhr sich genervt ĂŒber das Gesicht. Aktivierer den Schutz wieder vollstĂ€ndig. Silveroos! Wir haben ohne Elbis keine Berechtigung die Schutzzauber zu verĂ€ndern", sagte sie grimmig, als wĂŒrde sie mit einem bockigen Kleinkind reden.
Ich kann nicht einfach die Zauber verstĂ€rken â Das Schloss nimmt einschneidende VerĂ€nderungen nur vom Schulleiter an. Silverooos starte sie an Klasse! Und Elbe sitzt jetzt irgendwo auf dem Brocken, den Blocksberg-Severus. Uns macht ein Kaffee-KrĂ€nzchen mit einem MĂ€delsklub, schnaubt der Severus und zuckte mit den Schultern.
Tja... Was Elbes nicht weiĂ, macht ihn nicht heiĂ. Lass uns deinen Typen einfach umlegen.". Bist du nun vollkommen irre? Wir bringen niemanden um!". Das wĂ€re aber eine Ă€uĂerst effiziente Lösung. ...und komm schon", schnaupte er und deutete auf den Typen, der mit seiner Kamera redete. Der hat doch ohnehin nicht mehr alle Boat Rockle am Baum, wenn er mit diesem flimmer Tafelschwamm redet.
Den wird höchstens seine Psychiatrie vermissen.". Es wĂ€re trotzdem mort", sagte Minerva Trocken. Er ist nur ein Muckel mit einer Kamera und nicht laut Voldemort! Ein Muckel mit einer Kamera der offenbar entschlossen ist bis zu Halloween in Hogwarts zu bleiben. Und trotzdem wirst du ihn nicht umbringen â Nur weil es in Asgabahn keine Dementoren mehr gibt.
heiĂt das nicht dass das ein netter Urlaubsort geworden? Severus presste die Lippen zusammen. Dann mĂŒssen wir ihn eben anders loswerden.". Das ist keine beruhigende Antwort, wenn sie von dir kommt! Ăh ja... Kein Blut, kein Tod, kein gar nichts elender SpaĂbremse. Der Explorer hatte inzwischen beschlossen dass er tatsĂ€chlich bleiben wĂŒrde um die NĂ€chte mit seiner albernen Halloween Challenge zuzubringen.
Die erste Nacht begann mit der Bibliothek. Severus hat sich zunĂ€chst fĂŒr eine klassische Methode entschieden Ein Buch fiel rein zufĂ€llig aus dem Regal, dann ein zweites und bald darauf drei gleichzeitig. Der Explorer hatte jedes Mal erschrocken herumgeblickt wĂ€hrend er die Tage verpennte und die NĂ€chte damit verbrachte alles auf links drehen zu wollen â eine schaurige Horrorbibliothek aus den vergangenen Jahrhunderten war natĂŒrlich gefundenes Fressen fĂŒr diese bescheuerten Muggel.
«Habt ihr das gesehen?» wissbarte er und hatte die Kamera auf die dunklen Spinnenbeben ĂŒber selten Regale gerichtet. Das ist nicht normal! Severus hatte zufrieden gelĂ€chelt und erwartete eigentlich, dass er endlich verschwinden wĂŒrde. Ein vernĂŒnftiger Mensch wurde jetzt... Das ist der beste Lost Place den ich jemals gefunden habe!
Ich werde das Waren ratten.". Severus lĂ€cheln verschwand. Minerva sah ihn von der Seite an. Herr runtergefallene BĂŒcher, Severus. Wen willst du hier erschrecken? Einen dreijĂ€hrigen? Es isst ein alter Horror-Classiker. also schweig still â ich kann doch nichts dafĂŒr, daĂ dieser Typ anscheinend nicht in seinem Leben hĂ€ngt.
Der Explorer stellte darauf in seiner Kamera mitten in der Bibliothek auf und verbrachte fast zwei Stunden damit, darauf zu warten, dass wieder ein Buch herunterfiel. Severus hĂ€tte beinahe seinen Zauberstab zerbrochen! Die zweite Nacht wurde persönlicher â Severus lieĂ TĂŒren von selbst zuschlagen, liest den Wind magisch durch die Korridore heulen und Nebel erscheinen, der den Boden warband bedeckte.
Die GerĂ€usche lieĂen sogar ihm die Nackenhaare zur Berge stehenâŠ. Doch leider hatte er nicht mit der grenzdebilen Wahrnehmung eines absolut lebensmĂŒden Muggles gerechnet. Leute, ich glaube das GebĂ€ude reagiert auf mich! Minerva die wenige Meter entfernt stand, sah Severus mit diesem deutlichen Blick an, der ihm beinahe Mitleidig sagte dass er dabei war auf ganzer Strecke zu versagen.
Doch das flieĂ er nicht auf sich sitzen â er wĂŒrde sich doch nicht von einem Muckel besiegen lassen. Also lieĂ Severus einen Schatten durch den Korridor huschen und der Explorer erstarrte. Habt ihr das gesehen? FlĂŒsterte er in seine Kamera und grinst auch noch. Das muss ich nochmal aufnehmen! Die dritte Nacht wurde unangenehm.
Servos entschied sich fĂŒr GerĂ€usche, Schritte in der Ferne flĂŒstern und klopfen Und fĂŒr ein leises Kratzen hinterwenden. Einmal lieĂ er sogar eine Stimme aus einem leeren Klassenzimmer erklingen. Der Explorer stand mitten im Korridor Hallo? Fragte er wĂ€hrend er sich natĂŒrlich dabei selbst filmte Doch er erhielt keine Antwort.
Okay Leute da ist definitiv jemand oder etwas. Minerva sah Severus skeptisch an. Jetzt geht er jeden Moment, sagte Severus, wĂ€hrend sie ihn dabei beobachtete wie er die TĂŒr zu dem scheinbar leeren Raum öffnete und hineintrat. Niemand da, meinte er, und trete sich langsam zur Kamera. Das ist perfekt! Minervah blitzelte.
Perfekt? Er hat gesagt es sei perfekt, regte sie sich auf und Severus knirschte mit den ZĂ€hnen. Ich habe es gehört, knurrte er. Der Explorer stellte seine Kamera auf. Und Severus murmelte einen Zauber. Eine Stimme flĂŒsterte aus der Dunkelheit, geeeh! Der Explorer riss die Augen auf. Jetzt musste es funktionieren â doch natĂŒrlich weit gefehlt.
Habt ihr das gehört? rief er aufgeregt und furchtete mit seiner Kamera herum. Leute, das war eine Stimme! Das ist unglaublich. wir haben einen Geist auf Kamera. Severus starte ihn an. Ich habe G-gesagt, beschwernte er sich. Wie kann er sich da noch freuen? Der Explorer verbrachte den Rest, danach damit die Stimme wieder einzufangen.
Und egal was Severus die Stimmen gruseliges oder drohendes Argen lieĂ, stachelte ihn nur noch mehr an! Die vierte Nacht sollte deshalb alles bisherig ĂŒbertreffen. GemĂ€lde wechselten ihren Ort, Irrlichter huschten durch die Korridore. eine TĂŒr erschien plötzlich dort wo zuvor keine gewesen war â im Korridor hörte man Schritte obwohl niemand zu sehen war.
Einmal lieĂ Severus sogar eine RitterrĂŒstung langsam den Kopf drehen. Das ist das Geilste, was ich jemals gesehen habe!". Cerberus schloss die Augen. NatĂŒrlich war das kein Wink mit dem Zaunfall um endlich die Beine in die Hand zu nehmen und um sein erbĂ€rmliches Leben zu retten sondern um seinen Zuschauer noch mehr zu zeigen, was fĂŒr eine abgefuckte geile Location er hier gefunden hatte!
Der Muckel verbrachte die gesamte Viertelacht damit das Schloss zu untersuchen. Er hatte mittlerweile Kameras in der Bibliothek In einem Klassenzimmer in der Eingangshalle und sogar im Korridor aufgestellt. Er fĂŒhrte quasi digitales Buch ĂŒber die ungewöhnlichen Ereignisse. Und jedes Mal, wenn Severus glaubte, nun mĂŒsse der Punkt erreicht sein, an dem ein vernĂŒnftiger Mensch das Weite suchte, sagte der Explorer â Das mĂŒssen wir unbedingt noch einmal machen!
Am Ende der vierten Nacht saĂen Minerva und Severus in einem verlassenen Klassenzimmer und der Explorer schlief nur zwei RĂ€ume entfernt. Severus auserzerte er seit Wochen nicht geschlafen, Minervah war ebenfalls mĂŒde. Vier NĂ€chte, sagt sie grimmig, und er ist immer noch hier. Ich kann zĂ€hlen, Minerva, schnaubte Severus.
Er hat heute Nacht drei Stunden damit verbrachte eine sich selbst bewegende RĂŒstung zu filmen. In der fĂŒnften Nacht fahren wir die schweren GeschĂŒtze auf! Wir mĂŒssen ihn vertreiben bevor die SchĂŒler zurĂŒckkommen und Elvis.". Minervah musste ihn. Was genau verstehst du unter schwere GeschĂŒtzen? einem Experten in Sachen Spuk, ĂŒberwand sich Severus diese Worte auszusprechen.
Du meinst doch nicht ernsthaft? Uuuh doch! Und wenn dieser Mugga die fĂŒnfte Nacht ĂŒbersteht kĂŒndig ich.". Die fĂŒnfe Nacht hatte fĂŒr den Explorer ĂŒberraschend ruhig begonnen. Nach den Ereignissen der vergangenen vier NĂ€chte hatte er inzwischen mehrere Kameras aufgestellt, sĂ€mtliche Akkusguladen und seinen Schlafplatz in einen alten Zimmer eingerichtet.
Er hatte sogar einen kleinen Campingkocher dabei, auf dem er sich noch eine Dosensuppe zubereitet hat. «Leute ich sag's euch», mummelt er in die Kamera wÀhrend der sich in seinen Schlafstack kuschelte. Dieser Lost Place ist einfach unglaublich! Ich habe inzwischen so viel Material dass ich wahrscheinlich Monate brauche um das alles zu schneiden.
Er gĂ€hnte. Oh jetzt wird erst mal gepennt. Die letzte Nacht muss ich schlafen und morgen ausgeschlafen durch diesen Gruselbald zurĂŒckzulaufen. Ich lass' die Kamera fĂŒr euch Creeps weiter laufen. GĂ€hnen stellte er sein Smartphone neben sich und lieĂ die Kamera weiterlaufen, wĂ€hrend es sich in seinen Schlafsack mummelte.
Denn die NÀchte waren wirklich eisig kalt. Minuten vergingen und das Schloss lag still in der Nacht bis ich etwas bewegte ZunÀchst kaum merklich dann jedoch deutlich zu sehen. Der Schlaf sagt des Explorers zuckte. Er mummelte verschlafen etwas UnverstÀndliches und drehte sich auf die andere Seite. Wieder bewegte sich der Schlafssack diesmal deutlich stÀrker.
Ein paar Sekunden spĂ€ter schwebten seine FĂŒĂe plötzlich mehrere Zentimeter ĂŒber dem Boden und der Chat rastete komplett, aber unbemerkt aus. Der Explorer merkte es nicht einmal â dann wurde er noch höher gezogen! Sein ganzer Körper rutschte langsam im Schlafsack nach unten und noch bevor er richtig wach war, wurde er plötzlich KopfĂŒber nach oben gerissen⊠Was zum?
âŠder Explorer baumelte mit dem Kopf nach unten mitten im Raum. Sein Schlafsack ging an seinen Beinen, wĂ€hrend sein Oberkörper hilflos herausragte. Er strampelte. â Was ist denn jetzt los? â keuchte er panisch und eine unsichtbare Kraft schĂŒttelte ihn mehrmals heftig durch. â Aufhören! Sein Schlabsack wurde ebenfalls krĂ€ftig durchgeschĂŒttelt und er bekam endlich seine Beine frei.
Die unsichtbaren Kraft lieĂ ihn los. Hart landete er unsanft auf dem Boden, kroch rĂŒckwĂ€rts und starte auf seinen schwebenden Schlafsack. â Fuck fuck! jappste er Denn die ganze Zeit ĂŒber hatte er den ganzen Treiben keine wirkliche Beachtung geschenkt, gab es dafĂŒr sicher rationale ErklĂ€rungen. Aber das war eindeutig ein Angriff!
Er ist so ein Smart-Form vom Stativ, schnappte sich seine Taschenlampe und stĂŒrmte aus dem Klassenzimmer. So eine Kamera wackelte heftig wĂ€hrend der Fluchtangriff. Okay Leute, rief herpanisch. wir brechen die Challenge ab... Der Chat ĂŒberschlug sich. Hör auf zu filmen und renn digger! Alter Lauf!!! Ich sagte doch, du wirst fucking sterben in dieser Höllenruine.
Lol! Einfach Geister im Geisterschloss.". Er erreichte mit brennender Lunge die Eingangshalle â das zerfallene Tor lag genau vor ihm. Nur noch wenige Meter und er wĂ€re endlich hier rausâŠ. Dann krachte plötzlich hinter ihm etwas zu Boden. Er saĂ sich um âŠ. Eine RĂŒstung lag auf dem Boden. Wo kommt die denn jetzt bitte her?
War die etwa vom Himmel gefallen?! Der Explorer schrie. Irgendetwas hatte direkt in sein Ohr geschrien und ein kleines MĂ€nnchen mit gelocken Hut kreiste, kreischend und gackand um seinen Kopf. Ah! schrie der Explorer panisch und furchtelte mit seinen Armen. Raus mit dir, raus mit dir! Hogwarts hat dich satt!
Peef sie macht dich platt, platt Platt! Der Explorer furchtlte mit den Armen. Was so alle bist du? Peefs gerinste breit Dein schlimmster Albtraum, graunte der Poltergeist und hob das Ritterschwert der RĂŒstung und schlug nach ihm aus. Der Explorer duckte sich und rannte schreiend um sein Leben. Piefs flog ihm hinterher.
Pass auf! Pass auf!! Kopf ab! Kopf ab!!! Der Explorer stimmte durch das Tor und stĂŒrzte fast die Treppen hinunter. Er rannte so lange bis er vollkommen auĂer Atem am Rand des Waldes angelangt war. Seine Lunge brannte, sein Herz hemmerte. Doch der irre Geist war nicht mehr hinter ihm her. Langsam stieĂ er die Luft aus und hob seine Kamera.
Sein Gesicht war noch immer blass. Und obwohl er versuchte möglichst gelassen zu wirken konnte, man ihm deutlich ansehen, dass die letzten Minuten ihm zugesetzt hatten. Okay Leute! Atmete er tief durch... Ich glaube wir sind uns inzwischen alle einig das ich da garantiert nicht mehr reingehe. ScheiĂe mein ganzes Equipment naja besser als tot.
Der Chat raste und der Explorer nickte. Ich werde jetzt zurĂŒck nach Fort William gehen, hoffentlich reichen die Batterien von der Taschenlampe, meinte er, und drehte die Kamera kurz in Richtung Waldweg â ich hab keine Ahnung wie weit das ist aber irgendwann muss ja er irgendwie wieder Zivilisation kommen!
Er sei noch einmal ĂŒber die SchulterâŠ. Die Ruine lag dunkel zwischen den BĂ€umen... Von hier drauĂen wirkte es wieder vollkommen ruhig fast friedlich Und ganz ehrlich grinst er. Ich hake diesen Ort als den besten Lost Place, ab den ich jemals gefunden habe. Der Chat rastet dermaĂen schnell, dass er kaum noch mitlesen konnte.
Bester Lost Place? Du wurdest gerade von einem fucking Geist mit Schwert gejagt! Bruder du bist fast niedergemetzelt. jetzt verpiss dich von dort... der Explorer lĂ€chelte erschöpft. Ja ja, erhob beschwichtigen die HĂ€nde Aber mal ehrlich, die Aufnahmen werden der Wahnsinn. Trotzdem muss sich mein Handy jetzt ausschalten fĂŒr den Fall das ich den Akku oder die Lampe brauche.
Ich melde mich, sobald ich wieder in der Zivilisation bin. Er hob die Hand zum Abschied. Also gut Leute das war's fĂŒr heute! Er drĂŒckte auf den Knopf und der Livestream endete. Der Bildschirm wurde schwarz. FĂŒr einen Moment blieb er einfach stehen. dann lieĂ er die Schultern sinken. Das war ja einfach nur mega krank, solch zterr Mist.
meine ganzen Sachen liegen auch dort drin. Naja was solls? Er sĂ€ufzte tief, steckte die Kamera in seinen Rucksack, den er noch gerade so greifen konnte. Schulterte ihn und machte sich auf den Weg. Der schmale Waldweg fĂŒhrte zwischen den dunklen BĂ€umen hindurch. Seine Schritte knirschen auf dem feuchten Boden.
Das Schlauss verschwand langsam hinter den BÀumen. Der Explorer bemerkte nicht dass ich zwischen den StÀmmen etwas bewegte. Hinter ihm glitten acht rote Augen durch die Dunkelheit. Er bemerkete weder das leise Knacken eines erstes noch das Rascheln im Unterholz Und wÀhrend der Waldweg vor ihm langsam dunkler wurde, schienen sie nÀher zu kommen.
Der Explorer ahnte davon nichts â er war viel zu erleichter darĂŒber, diese Ruine endlich hinter sich gelassen zu haben. Endlich ist dieser Irre weg, knurte Severus und beseitigte das Chaos was Peeves hinterlassen hatte! Aber ehrlich? Warum dĂŒrfte Peeve es ihn fast mit dem Schwert skalpieren, wĂ€hrend mir Mordlust unterstellt wird?!
Weil Piefs nicht in Askerbahn landen kann, meinte Minerva. Trocken und ein schrilles Guckern ertönte ĂŒber ihnen. Weg weg weg! kicherte Pief's und schwebte KopfĂŒber von der Decke. Ich hab ihn rausgejagt. Piefsschwebde direkt vor Severus' Gesicht. Na los! Guck hatte er und Severus Augen verengten sich.
Was knurrte er? Sag danke ich habe Hogwarts einen groĂen Gefallen getan, sĂ€uselte er Und Professor Dombelder wĂ€re sicher nicht begeistert, wĂŒrde das jemand erfahren. Hmmmm? Er hat nicht ganz unrecht, meinte Minerva schmunzelt. Immerhin hast du Peefs um Hilfe gebeten und er hat sie ausnahmsweise auch mal gegeben.
Severals starte sie an und Peef grinnste triumphierend. Na schön wenn's sein mussâŠ. Danke, Peebs! knurrte ErzĂ€hne knĂŒrschend und Pheefs rissbegeistert die Arme hoch. juchzte er und raste Kreischen durch die Eingangshalle. Cerrus Snape hat mir gedankt! Peeves, heute ist ein historischer Tag. Minerva konnte sich nun nicht mehr beherrschen und lachte los.
Ich hĂ€tte ihn lieber einfach umbringen sollen. Peevs Stimme halte bereits aus einem anderen Korridor zurĂŒck Aber dann wĂ€re es nicht so lustig gewesen... Cerrus schloss die Augen Die fĂŒnfte Nacht war vorbei Und der Mogel war weg Und Hogwarts, vor allem eher, hatten endlich wieder seine Ruhe. Zumindest bis Peeves beschloss den nĂ€chsten Streich zu veranstalten oder ganz Hogwarts wissen zu lassen was los gewesen war.
Die nĂ€chsten Tage verliefen erstaunlich ruhig â zumindest fĂŒr alle die nicht wussten was tatsĂ€chlich geschehen war. Minerva und Severus hatten ĂŒber die Ereignisse der vergangenen NĂ€chte kein Wort verloren. Nicht gegenĂŒber Hagrid, nicht gegenĂŒber ihren anderen Kollegen die nach Hogwarts zurĂŒckkehrten und ganz besonders nicht gegenĂŒber Dumbledore.
Als dieser schlieĂlich nach Halloween wieder im Schloss erschien, war er bester Laune. Ha! Es tut doch gut endlich wieder zu Hause zu sein, strahlte er als er das Lehrerzimmer betrat. Minerva lĂ€chelte höflich. Severus aus daneben und sah so auĂerzeitig gerade eine Ă€uĂerst persönliche Feder mit der Existenz selbst beendet â Dumbledore musterte beide.
Ich hoffe ihr hattet eine angenehme Ferienwoche? fragte er vergnĂŒgt. Minerver zögerte kaum merklich Durch aus, meinte sie Waage und Severus sagte einfach gar nichts. Dumbledore lĂ€chelte zufrieden. Das freut mich! Es war schlieĂlich wichtig, dass auch ihr beide einmal etwas Ruhe bekommt.". â Das war tatsĂ€chlich erholsam, meint Minerva Und Severus schielte sie von der Seite her an.
Minervah erwiderte den Blick bis sich. doch keiner sagte etwas, Dumbledor strahlte. Dann hat sich die zusĂ€tzliche Ferienwoche ja gelohnt. War super, mummelte Severus. Sicher nicht so spannend wie auf der Zugspitze. Dem Blocksberg, Severus! Aber durchaus ereignislos ... Ja ja. Er war sich ziemlich sicher dass er diesen Satz irgendwann bereuen wĂŒrde doch nun war es vorbei.
Der Muckelwar verschwunden. Peeves hatte seine Heldentat in ungefĂ€hr dreihundert verschiedenen Variationen verkĂŒndet. Die RĂŒstungen standen wieder still und Hogwarts verendlich wieder Hogwarts. Severus hatte deshalb beschlossen sich nun tatsĂ€chlich zu entspannen. Die TĂŒr flog auf, und die riesige Gestalt des WildhĂŒters zwĂ€ngte sich durch die TĂŒr.
â Professor Dumbledore Sir! keuchte Hagrid ganz aufgeregt Und Severus schloss die Augen, erdeh' du schöne Entspannung. Dumbledor und Minne aber blickten auf. â Hagrid? Warum denn so aufgereght? fragte der Schulleiter freundlich Und der Halbriese trat ein. â Mir ist da was aufgefallen. Also im Wald sir!
sagte Hagrid besorgt Und Severos legte das Buch langsam zur Seite. Das klingt selten erfreulich. Hagrid schien den Kommentar zu ĂŒberhören. Wir sollten vielleicht die Schutzzauber um Hogwarts noch ein bisschen erweitern, meinte er unsicher und Minerva runzelte die Stirn. Warum? Hagrid kratzte sich am Bart.
Na ja! Wegen der Spinnen, meint er verlegen. Offenbar ist da vor ein paar Tagen ein Muggle im Wald unterwegs gewesen. Severus und Minerver sahen einander alarmiert an Und offenbart, der sich ziemlich weit in den Wald verehrt, meinter Hagrid herumdrucksend. Die Kolonie hat ihn wohl erwischt. Tja, war nicht mehr viel von ihm ĂŒbrig!
Severos blickte erneut zu Minerva. Ach nein wie tragisch meinte Severos theatralisch und Minervas kickte ihm unter dem Tisch ins Schienbein. Darum meine ich wir sollten die Schutzzauber vielleicht wirklich erweitern... ...die Viecher halten sich sonst irgendwann nicht mehr an die Grenzen. NatĂŒrlich Hagrid sagte Dumbledore und erhob sich sofort.
zeug mir die Stelle. Ich sehe es mir an. In diesem Fall hĂ€tten wir ihn wohl doch gleich umbringen sollen murmelte Severus leise. Nun, das hĂ€tte ich zu gern gesehen.". »Was?« fragte Dumbledore ĂŒberrascht und Severus reusperlte sich. Ich meine, hach was fĂŒr ein schrĂ€gliches Versehen! Dumbledor musterte die beiden aufmerksam und hob seine Augenbraue.
â Severus Minerva, ihr wisst nicht zufĂ€llig etwas darĂŒber oder? Es war doch alles ruhigâŠ. Ăh, was ich bitte dich, wĂ€re hier der Notstand ausgebrochen hĂ€tten wir dich schon vom Fichtelberg Blocksberg Severus gerufen, aber es ist nichts passiert um deine Weiber fast Nacht zu unterbrechen. Es war ein Hexensappert Severus und warum nur glaube ich dir gerade nicht?
Meinte Dumbledore Misstrausch. Hey! Wir haben niemanden umgebracht oder siehst du hier eine Leiche? fragte Severus im Pört. GĂŒmmerer du dich lieber darum dass diese armen gebeutelten Muggeln nicht weiterhin zu Spinnenfutter verarbeitet werden? Na los dein SchloĂ deinen Problem Dumbledore. warf ihm natĂŒrlich diesen einen Blick zu, bei dem er sofort wusste, dass dieses Thema noch nicht beendet war.
Als der Schulleiter endlich weg war, sĂ€ufzten Severus und Minerva auf. Wir hĂ€tten uns die MĂŒhe wohl sparen können wenn er eh von Spinnen gefressen wurde.". Das konnte ja aber nun auch wirklich keine Ahnen meinte Minervamatt. Sollten wir es Erbis nicht doch besser erzĂ€hlen? SpĂ€ter vielleicht. Sonst glaubt er noch die Ferienwoche sei ein voller Erfolg gewesen â und das wĂ€re das schlimmste von allem!