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Janna liest: FanFiction Hörbücher

Slow burn Snarry #26.2/31 Das Porträt des Severus Snape - Harry Potter FanFiction Hörbuch deutsch

Montag, 26. Oktober 2026 · 32 min

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Shownotes

Harry Potter FanFiction Hörbuch deutsch
Siebzehn Jahre nach dem Ende des Kriegs wird Harry, der inzwischen unter einem Decknamen ein Leben als erfolgreicher Künstler führt, von Minerva für die Anfertigung von Severus Snapes Schulleiterporträt beauftragt. Er rechnet nicht damit, dass Severus ihn das Porträt malen lassen wird – doch überraschenderweise wird er nicht erkannt.

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🪄 Autor*in: Moriar-tea221b
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vorlesen #harrypotter #hörbuch #einschlafen

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Disclaimer: Die Rechte an allen Charakteren, Orten und allem aus den Harry Potter Büchern bekanntem liegen bei J. K. Rowling / Pottermore.

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

So meine Lieben, der zweite Teil dieses sehr interessanten Kapitels folgt heute wie versprochen etwas früher als normal. Der heutige Emoji ist ein Brief oder ein Parlament gibt es wahrscheinlich aber nicht. also von daher einen Brief. postet ihn schnell noch unten in die Kommentare und ansonsten hoffe ich ihr habt ganz viel Spaß und freut euch schon auf den letzten Kapitel dieser unserer tollen Geschichte!

Mittwoch. Severus wusste, dass er nicht kommen würde und trotzdem wartete er. Den Brief den Harry ihm am vergangenen Morgen hatte zukommen lassen, hatte er inzwischen sicherlich zwanzig Mal gelesen – doch geantwortet hatte er nicht! Er würde es auch nicht. Er wusste nicht was erschreiben sollte, denn er wusste nichts, was er dachte.

Sein Kopf war ein einziges Durcheinander aus Edwige, Harry und der unverständlichen Frage wo überhaupt der Unterschied lag oder ob es überhaupt einen gab? Was es bedeuten würde, gäbe es keinen. Wenn es neben Voldemort persönlich einen einzigen Menschen gegeben hatte den Severus in seinem Leben nie wieder hat er sehen wollen – dann wird das Harry Potter!

Er wollte nichts von ihm wissen, er wollte ihn nicht kennenlernen, nichts über ihn erfahren, keine oberflächlichen Gespräche mit ihm führen, keine vergangenen Missverständnisse aus dem Weg räumen… Nein absolut nix! Er hatte nach dem Krieg kein Wort mit dem ehemaligen Schüler, den er so verachtet hatte wechseln wollen und daran hatte sich nie irgendetwas geändert.

Und jetzt saß er hier! Es war eine halbe Stunde seit ihrer üblichen Sitzungszeit vergangen und erwartete immer noch und starte das bunte Porträt an – dass unbehilflich zurückstarte. Er wünschte es wäre einfacher... Er wünschte, er könnte das Bild abhängen und in den Kamin werfen, Harry pottermental zum Teufel jagen und nie wieder einen Gedanken an die letzten Wochen verschwenden.

Er konnte es nicht – weil er Harry liebte! Und weil der bloße Gedanke dass er Harry libde ihn entlähmende Verzweiflung versetzte. Das Schlimmste so glaubtes Hervoros war, dass er es verstand. Dass er verstand wieso Harry es ihm nicht gesagt hatte dass er hätte es in seiner Macht gestanden, diese Illusion genauso aufrecht erhalten hätte.

Er würde es noch heute tun – einfach für immer so weitermachen nicht daran denken was vor zwanzig Jahren gewesen war! Nur Servos und Edwish und die Farben und Zimtschnecken und vielleicht etwas mehr…. Es war perfekt gewesen, so auf seine eigene Art und Weise …. Und konnte Harry verübeln das er das nicht hatte beenden wollen?

Die Wut, die er bei seiner verzweifelten Flucht aus dem Studio des anderen Mannes empfunden hatte war lange fort. Das war es was Wut eben tat! Sie brannte aus wenn man sie nicht fütterte und Severus hatte nichts mehr um sie zu füttern – weil er Harry verstand. Alles was übrig war, war Charme und Selbsthass.

Charme, weil Er Harry liebte und begehrte und weil Harry es wusste. Hass, weil Severus ihn nicht erkannt hat und weil er wusste dass er ihn hätte erkennen müssen. Dass diese ganze verfluchte Situation auch irgendwie sein eigener Fehler war, weil er Harry nicht erkannt hatte. Weil er jedes einzelne Zeichen und jeden Hinweis einfach ignoriert hatte – obwohl es so offensichtlich gewesen war, so deutlich!

Er hätte ihn erkennen müssen. Er hätte ihm erkennen können... ...Er hätte ihn nach seinem Namen fragen können. Er hatte Harry fragen können aber auch Horace oder Minerva, Hagrid die Ministerin sogar Weasley. Er hätte versuchen können herauszufinden, wer Edwisch war. Doch er hatte es nicht getan. Hatte sich nicht die Schülerlisten der möglichen Jahrgänge durchgesehen, hatte sich mit dem ihm bekannten körperlichen Merkmalen verglichen und nicht einmal richtig hingesehnen.

Weil es ihm egal gewesen war! Harry hatte recht. Severus hatte das nicht wissen wollen. Er hatte sich mit ganzem Bewusstsein für diese Illusion entschieden und sich ihr hingegeben. weil ... weil ... erwartet er noch zwei Stunden. Harry kam nicht Und Severus war verwirrt über die Mischung aus Enttäuschung und Erleichterung, die er empfand.

Zwanzigst am Mai, zwei-tausend fünfzehn Woche neun Mittwochabend Jim bleibt heute wieder nicht zum Essen? fragte Minerva neben ihm nichts ahnend als Severus sich an seinen Platz setzte. Nein antwortete er einsilbig. Minervo öffnete den Mund zu einer Frage ansetzend doch Severus kam ihr zuvor. Du hättest es mir sagen müssen sagte er dieselben Worte, die er auch an Harry gerichtet hatte.

Minerva sah ihn verblüfft an. Wie bitte? Severus schnaubte und wandte den Blick ab. Für ihn war das Gespräch beendet. Für Minervah offen kund ich nicht, denn noch am selben Abend marschierte sie unangekündigt in sein Büro. Es reicht! Eine Begrüßung mit der Severus nicht gerade gerechnet hatte – er senkte dem Blick auf die Schale mit Feuerameisen in seiner Hand.

Minerver schloss seine Bürotür hinter sich und verschränkte die Arme vor der Brust. Kann ich dir helfen? fragte er ironisch, woraufhin sie mit einem generften Geräusch etwas Luft ausstieß. Severus Snape, sagte sie als würde Sie mit einem kleinen Kind reden. dieses Theater – Theater! wiederholte Severus mit einem entrüsteten Schnauben, erlegte die schale Feuerarmeisen zur Seite.

Du willst mir etwas von einem Theater erzählen? Minerva schwürzte unzufrieden die Lippen. du erscheinst nicht länger regelmäßig zu den Mahlzeiten. Ich warte seit Tagen auf deine Unterschrift bezüglich der neuen Lehrbücher und Septime hat gesagt, dass du ihre Prüfungen noch nicht abgesegnet hast. Von deiner unerträglichen Stimmung ganz zu schweigen!

Was sollte das vorhin in der ... Minerva? unterbras Severus sie beinahe kraftlos. Geh wieder, lass mich in Ruhe.". Die Verwandlungsprofessoren hob eine Augenbraue. Du bist wütend auf mich, stellte sie fest. Es war keine Überraschung im Blick. Ich kann mir durchaus denken was zwischen dir und Jim passiert ist aber Jim, schnappt the Severus.

Bemühle dich nicht diese verfluchte Fass weiter aufrecht zu erhalten! Ihr habt euch schon lange genug einen Scherz mit mir erlaubt und jetzt sei so nett und verschwinde. Minerva liest die Arme sinken und atmete tief durch. Sever… Severus mich nicht! Du hättest es mir sagen müssen, fuhr sie genervt an – Die Worte wiederholend, die ihr bereits beim Abendessen an sie gerichtet hatte.

Ihr Blick wurde etwas weicher und Severus haste's. Er wollte nicht so angesehen werden, als wäre er ein kleiner Junge der eine Umarmung nötig hatte. Er wollte seine Ruhe nichts weiter. Sie säufzte. Ich verstehe, dass du verärgert bist.". Verärgern! er schnaubte wieder. »Ich unterlagte Auffassung, wir wären Freundin Minerva.

Hättest Du auch nur ein bisschen Anstand...«. »O unterstetig!« warf sie empört zurück. Sie zog die Augenbrauen zusammen und verschränkte wieder die Arme vor der Brust. Versuche nicht, mir irgendetwas von Anstand zu erzählen, Severus. Du hast es verdient das! Ich habe es verdiend', wiederholte Severus fassungslos.

Er spürte wie ihm vor Wut die Hitze aufstieg. Ich habe verdient, angelogen und gedemütigt zu werden? Der einzige Mensch der dich demütigt bist du selbst, gab Minerva Schroff zurück. Wir sind Freunde – unterherscheue ich auch nicht davor zurück dir meine Meinung ins Gesicht zu sagen." Du bist ein sturer, engstirniger Idiot Severus.

Du schmeichelst mir, höhnte Severus – raus aus meinem Büro! Ich habe mich noch nie von dir herumkommandieren lassen und damit fange ich jetzt auch nicht an, schnaubte sie." Und ja du verdienst es? Du hast es verdient von deinem hohen Ross heruntergestoßen zu werden und gezwungen zu werden einen kindischen Vorurteilen vorbeizusehen.

Jim hat …. Jim-Jim-Jim entfuhrs dem Tränkemeister der diesen Namen nicht mehr hören wollte. Und ich bin der verfluchte Osterhase, kann dieses elendige Schauspiel denn nie aufhören? Minerva presste die Lippen zu einem dünnen Strich zusammen und kam einen Schritt auf ihn zu. Er hat dieses Leben gewählt, Severus sagte sie ernst.

Das steht ihm zu so wie es dir zu steht Deins zu wählen. Dieses Leben Eine Lüge ein Witz schnappt the Severus Harry Potter und die Punkte des Witzes bin wie immer Ich. Es reicht, sagte Minervah wieder Du kannst dich in Selbstmitleid solen so viel du willst, aber es ändert nichts daran, dass du ihn Wahrheit weder auf mich noch auf Harry wütend bist.".

Severus wusste das. Er wusste es bereits seit er sich etwas beruhigen konnte – doch das half ihm nicht! Im Gegenteil, er fand, daß es die Situation nur noch unerträglicher machte. Wut war ein guter Schutzschild einer den man vor sich selbst errichten konnte, damit man sich nicht mit seinen wahren Empfindungen auseinandersetzen musste und stattdessen die Schuld anderen zuschieben.

Wut war erträglich, aber Scham? Nein. Er schüttelte den Kopf. Du hättest mir sagen müssen wer ist, sagte er wieder. Ich hätte niemals zugestimmt. Ganz genau unterbrach Minerva ihn schnaubend. Genau darum geht es Severus. Seit dem Ende des Krieges hast du Harry nicht gesehen und du bist so stur So verbissen in deinen Ansichten ihm gegenüber Dass du nicht einmal zugestimmt hättst auch nur mit ihm zu reden geschweige denn das Porträt von ihm anfertigen zu lassen.

Und du bildest dir eine über meine Wünsche hinweg entscheiden zu dürfen, mich so hintergehen zu können und dann erwarten zu dürfen. Ich würde dir das einfach so verzeihen.". Minerva antwortete ihm nicht sofort. Sie sah ihn unzufrieden an – enttäuscht und frustriert! Sie sah in An wie seine Mutter ihn angesehen hatte als er ihr gesagt hatte dass er überlegte das dunkle Mal anzunehmen.

Es war der Blick einer Frau die es besser wusste als er selbst und die enttäuscht über seine Kurzsichtigkeit war. Weißt du, wie Harry reagiert hat als ich ihn gebeten habe dein Porträt zu malen? fragte sie schließlich mit deutlich leiserer Stimme. Severus wandte den Blick ab – er wollte es nicht hören.

«Extatisch!» softste sie. Ich musste ihm versprechen dass sich alles in meiner Macht stehende tun würde dich zu überreden ihm diesen Auftrag zu geben. Das wusste Severus denn Harry hatte es ihm gesagt Vor vielen Wochen in einer ihrer ersten Sitzungen. Severus hatte ihm nicht wirklich geglaubt und verstanden hatte er es ohnehin nicht.

Er wusste, wie stur du sein würdest, sobald er vor dir steht. Dass du ihn nicht erkannt hast war eine Überraschung mit der wir nicht gerechnet haben. doch dann habt ihr euch einen netten Scherz daraus gemacht, knurte Severus. Habt ihr eine Wette abgeschlossen? Wie lange ich brauchen würde? Schuldest du ihm jetzt zehn Galleon?

Habt Ihr hinter meinem Rücken nett über mich gelacht? Jetzt mach dich nicht lächerlich! entgegnete sie ungehalten. Für niemanden ist irgendetwas hier von ein Scherzeres. Du übersiehst das, was hier eigentlich von Bedeutung ist. Du magst Harry! Und du bist so trotzig, so stur, dass du dich lieber mit uns streitest als einzusehen, dass der Mann den du so schätzt einen Mann sein könnte, von dem du das nie erwartet hättest.".

Nein nicht stur, dachte Severus. Trotzig ja verzweifelt. die Krankheit zum Tode. »Du weißt nicht wovon du redest, Minerva« sagte er kraftlos sich die geschlossenen Augen reibend. Er fühlte sich grauenvoll. Wir wissen beide ganz genau wofon wir reden. Er widerte sie unbeeindruckt. Das Leben wartet nicht auf Feiglinge Severus, er verzog unwillkürlich das Gesicht.

Es steht dir nichts zu Dir zu sagen dass du dich zusammenreißen sollst Dass eine neue Freundschaft keinen Grund ist einen Groll gegen die ganze Welt zu hegen? Er ließ seine Hand wieder sinken drehte sich mit einer ruckartigen Bewegung um und öffnete die Tür zu seinem Wohnzimmer. Minerva setzte dazu an, etwas von sich zu geben.

Vermutlich einen entrüsteten Aufruf, das er nicht von ihr wegrennen sollte – ob gleiche das natürlich nicht vorhatte! Doch sie hielt verblüfft inne als ihr Blick durch die offene Tür in den Raum dahinter fiel. Auf das Bild, dass neben seinem Kamin hing auf das schönste Gesicht der Welt, Den demütigenden Beweis all seiner Gefühle farbenprächtig und groß.

Er hielt die Tür demonstrativ weiter auf und schnaubte. An seiner Brust herrschte eine Enge, die ihn fast um den Verstand brachte. Freundschaft, spotete er. In Gedanken fügte er hinzu – mein Herz, min Erba! Meine Würde, mein Alles! Welchen Preis soll ich noch bezahlen? Oh Severus, seufzte sie. Sie klang nicht länger enttäuscht und Severus fand das das Mitleid, dass er in ihrer Stimme hören könnte, noch schlimmer war als die Frustration Als er sie das nächste Mal bat zu gehen, nicht länger genervt sondern erschöpft und resignierend.

Da gingen sie nachdem sie ihm noch einmal in einer bemüht beruhigenden und liebevollen Geste eine Hand auf die Schulter gelegt hatte. Unter den bunten Augen von Harry selbst Portrait nahm Severus sich ein abgegriffenes Buch aus seinem Regal und ließ sich auf seinem Sofernieder. Für Zweiflung dachte Severus als er söhren Kirkegaards die Krankheit zum Tode aufschlug.

Christliches Geschwätz, Muggelfilosophie. und doch Es war eines der wenigen Bücher, dass er besaß und das er noch nie etwas hineingeschrieben hatte. Denn die Seitenränder und die schmalen Räume zwischen den Zeilen waren über-undüber mit der schmalen Zartenschrift seiner Mutter bedeckt.". Es war ihr Exemplar gewesen!

Er hatte sie an so manchem trübsseligem Abend darüber Brüten gesehen, während sein Vater den Hass auf seine Familie mit Alkohol befeuert hatte. Minervas Worte hatten eine Erinnerung in ihm geweckt, der trotz – und er suchte mit wiederwilligen Fingern nach der entsprechenden Seite in der vergriffenen Lektüre Die Verzweiflung verzweifelt man selbst sein zu wollen, trotz bei die Überschrift des entsprechenden Absatzes.

Er las ihn sich mit jeder Zeile etwas fürchterlicher fühlend. Ein paar Zahlen waren von seiner Mutter markiert worden vor so vielen Jahren als hätte sie gewusst dass ihr Sohn eines Tages genauso bekümmert über diesen Zeilen sitzen würde wie sie selbst. Man meint indem man sich gegen das ganze Dasein empört einen Beweis gegen dessen Güte zu haben.

Dieser Beweis meint, der verzweifelte selbst zu sein und der will er sein. Darum will er er selbst sein! Er selbst in seiner Qual um mit dieser Qual gegen das ganze Dasein zu protestieren. Während der in Schwäche Verzweiflende nicht glauben kann dass die Ewigkeit einen Trost für ihn hat, will der im Trotz Verzwalfelte von dem Troste der Ewigkeit nichts hören.

Der würde ja sein Untergang sein weil er nun einmal ein Einband sein will gegen das Ganze dasein. Severus glaubt an keinen Gott. Er glaubte an keine außerweltliche Güte, er glaubte am Überhaupt nichts. Außer an die feingeschriebenen Worte seiner Mutter, die dick unterstrichen neben diesen Zahlen standen.

Verlass ihn endlich, Eileen! Sei nicht so schwach!". Seine Mutter hatte seinen Vater dieses verfluchte Monster nie verlassen – sie war einfach gestorben, genau wie er. und Severus war alleine gewesen. Er wusste, dass seine Mutter sich als jene gesehen hätte, die Kirke garter als die in Schwäche verzweifelnde bezeichnet hatte, doch das stimmte Sie war nie schwach gewesen, was geschehen war, war nie ihre Schuld gewesen sondern die seines Vaters.

Und Severus? Trotz! Darum will er er selbst sein – eher selbst in seiner Qual und mit dieser Qual gegen das ganze Dasein zu protestieren. Minerva hatte recht. Er war ein engstürmiger Idiot geworden, er wollte das nicht sein, wollte nicht trotzig sein, wollte... Er schloss die Augen und sagte ein wenig in sich zusammen seine zitternden Hände in seinen ungewaschenen Haaren vergrabent Oh Mama, flüsterte er in die Stille seines Wohnzimmers.

Es war perfekt! Ich war niemals so glücklich – es ist nicht fair.". Er erinnerte sich wie er als kleiner Junge mit tränennassen Bangen vor seiner Mutter gestanden hatte nachdem eine Gruppe von Nachbarsjungen sich um ihn gescharrt und ihn verprügelt hat. Das war passiert lange bevor er nach Hogwarts gekommen war, bevor er Lilly kennengelernt hatte und seine Magie Jung & Schwach hatte nicht ausgereicht, um ihn vor den Schlägen und Tritten zu beschützen.

Er hatte geweint und sich beklagt. Er konnte nichts dafür, dass er anders war. Er könnte nichts dafür das er so hässlich war, dass sein Vater ein Trunkenbold war, daß seine Kleidung zu groß und voller Löcher war. Es war so unfair gewesen! Und seine Mutter hatte die Lippen geschürzt und die Nase gerümpft – und Severus mit einer unsanften Bewegung die Tränen von den Wangen gewischt.

Dann hat sie ihm sehr ernst in die Augen gesehen und mit kühler sachlicher Stimme gesagt «Das Leben ist nicht fair, Severus». Vergiss das nicht und sei kein Feigling! Sei niemals ein Feiglin, hörst du? Es war eine Lektion die er erst hatte lernen müssen. Und für dir ihr immer irgendwie dankbar gewesen war.".

Er fragte sich wann er sie vergessen hatte. Severus ist alles in Ordnung. Das war es natürlich nicht, und er wusste, dass sie es wusste. Er schlief kaum – und seit diesem verstörenden Traum scheute er sein Bett noch mehr als zuvor.". Ich würde gerne mit Elvis reden", sagte Severus ruhig, und Minerva verschleierte ihre Verwunderung nicht.

In den letzten siebzehn Jahren war es kein einziges Mal vorgekommen, das er nur aus diesem Grund das ehemalige Schulleiter-Beru aufsuchte. Er wechselte hin und wieder ein paar Worte mit dem Porträt seines verstorbenen Freundes, wann immer er sich in Minervas Büro aufhielt. Doch er wusste, dass es nicht wirklich Albus war – und daher suchte er ihn nicht auf.

Ah, Severus! kam es prompt aus einem der Rahmen hinter ihrem Schreibtisch. Severus sah zu Albus, der tonlos gähnte und ihn dann anlächelte. Hallo mein Junge! Natürlich, sagte Minerva schlicht…. Sie rollte die Pergamentrolle, die sie gerade gelesen hatte zusammen und erhob sich von ihrem Platz das Büro ohne weitere Fragen oder Einwände verlassend.

Severus zog seinen Zauberstab und machte eine schnelle Bewegung, woraufhin die übrigen neugierig blickenden Porträts einfach einschliefen. Er schluckte. Elvis! Wie geht es dir in deinem Rahmen? Elvis schmunzelte. Nun, vorzüglich ... vorzüglich ein unendlicher Vorrat an Zitronen-Bombons. Das sagte er jedes Mal, wenn Severus ihn sah und jedes Mal schmerzte ihm der Gedanke.

Seit er Jims Harry's Portrait von Elbis gesehen hatte, fand er es nicht mehr annähernd so bedrückend dieses anzusehen. Es war gut, zweifelsohne doch nicht annähern zu entwaffnend realistisch wie jenes das Harry gemalt hatte. Ich hoffe auf deine Rat, sagt du Severus leise. Elvis lächelte noch immer. Natürlich tust Du dass mein Junge was belöstet Dich sagte Severus.

Sein ehemaliger Mentor säufzte, oh Severus! Ich hatte gehofft nach meinem Tod könnten wir die Harry-Muster-Schule verwiesen werden. Diskussion endlich sein lassen. Severus schwieg, das war der Grund wieso er nicht gerne mit Elbus Portrait sprach. Es gab immer diesen einen Moment in dem er vergabs dass ich die Zeit außerhalb des Portraits weiter trete.

Was hört er denn dieses mal angestellt? Säuftste Elbus unwissend. Elbus ist seit achtzehn Jahren kein Schüler mehr. – Oh, natürlich! lachte Elbus wie Albern von mir. Sicher. Jetzt wo du es sagst, ich habe ihn vor ein paar Wochen erst gesehen, als er mit Minerva gesprochen hat. Er trägt jetzt einen Bart nicht.

Er lächelte seinen eigenen weißen Bart streichend. Solltest du vielleicht auch mal versuchen, Severus? Der Tränkemeister atmet da angestrengt aus. Ich will dich nur eine Sache fragen, sagte er widerstrebend. Wie würdest du ihm beschreiben?". Elbus zwar irritiert an."Wie bitte?". Cerberus knirschte mit den Zähnen.

ihn beschreiben, Elbus was für ein Mensch ist er deiner Meinung nach? Elbus lächelte. Oh ich verstehe! Aber Cerberussich habe das letzte Mal mit Harry gesprochen als er irrelevant unterbrach Cerberossin ungeduldig Den jugendlichen Harry-Potter beschreibe in mir. Elbus brummte nachthänklich. Ein genialer Junge sagte er schließlich.

ein unvergleichliches magisches Potenzial, mit der richtigen Ausbildung und dem richtigen Antrieb. ohne Zweifel der mächtigste Zauberer der Welt. Doch glücklicherweise hatte er derartige Ambitionen nie. Severus schluckte. Ein mächtiger Zauberger? Ja, damit konnte er leben! Weiter bat er. Er ist überaus impulsiv, fuhr er bis fort – und das nicht immer auf eine gute Art.

Er verliebt leicht die Kontrolle, lässt sich zu sehr von seinen Gefühlen leiten und vergisst auf sich achtzugeben.". Impulsiv? Ja, zweifelsohne. Dabei meint er es immer gut. Harry ist ein herzensguter Mensch – eine sanfte Seele! Er liebt seine Freunde und verzeiht seinen Feinden wenn sie ehrliche Reue zeigen.

Seine Loyalität und sein Vertrauen in seine Lieben ist sobald einmal gewachsen und gestärkt unerschütterlich. Severus schwieg. Elvis störte sich nicht daran und sprach einfach weiter. viel Schmerz, viel Unzufriedenheit. Es fällt ihm schwer Verluste zu ertragen und Veränderungen zu akzeptieren.". Er tut immer was von ihm verlangt wird selbst wenn es ihn vernichtet und wenn er leidet dann leitet er stumm.

Severus schlockte. Auf mich hat er immer eingebildet und arrogant gewirkt, gestand der. Et vish war nie arrogant gewesen weil nie herum stolziert wie ein Pfau hatte nie selbst gefällig gegrinst wie James Potter es zu tun gepflegt hatte. Er war durchaus frech doch nicht auf eine unhöfliche Art und Weise.

Elvis war nicht überrascht aus. Ich weiß, mein Junge, dass sie ich nicht so stolz – sicher ja! Nicht arrogant.". Und James Potter? Der tote Mann hob eine Augenbraue. James nun erwandt es sinierend den Blick ab und sagte schließlich, Harry ist seinem Vater sehr ähnlich in seine Mut seiner Loyalität, seiner Impulsivität.

doch ich gebe zu James konnte bisweilen eine gewisse Selbstgefälligkeit ausstrahlen die ihn arrogance übergehen konnte. Als Einzelkind vergöttert und verehrt von seinen Freunden, seine Tendenz zu Bescheidenheit hat Harry sicher nicht von ihm. Severus verspürte einen irrationalen Triumph bei dieser Bestätigung.

James Potter war arrogant gewesen – und Harry? Hat er Severus immer nur versucht die Blaupause seines Vaters aus ihm zu machen? War selbst der siebzehnjährige Harry viel reifer und anständiger gewesen als er es ihm zugetraut hatte? Wann war Edwish aus ihm geworden? oder war er es immer irgendwie gewesen?

Und viel wichtiger, würde irgendetwas davon überhaupt einen Unterschied machen? Severus, softster Elbis. Welche Rolle spielt all das heute noch? Harry ist schon lange erwachsen geworden! Wieso bist du hier?! Severus wusste es wirklich nicht – er vermisst Harry. Die Ergebnisse waren kak. Nach dem Krieg war der Name Harry Potter für viele Wochen in jeder Ausgabe erwähnt und stets in mindestens einer Schlagzeile verwendet worden, in der Abendausgabe des zweiten Mai-Ninzenhundertsundneunzig hieß es – Harry Potter triumphiert über Voldemort!

In viel aller Hinsicht ein bedeutender Tag für die Zauberer Welt. und soweit. Severus wusste das erste Mal dass der Wahlname des dunklen Lords öffentlich abgedruckt worden war. Es hatte laute Proteste dagegen gegeben, aber dann hatte es sich doch im Sand verlaufen. Inzwischen gab es mehr Menschen die den Namen aussprachen als jene, die es nicht taten.

Harry Potter lehnt Merlins Orden erster Klasse ab. – war die Schlagzeile vom siebten Mai-Mai-Ninzentundneunzig die Severus Aufmerksamkeit erweckte. Er hatte sich nie Gedanken darüber gemacht ob Harry irgendeinen Orden verliehen worden war. zu dieser Zeit war er noch bewusstlos in St. Mungos gewesen. Harry Potter zum Ehrenzeugen der Nachkriegsverhandlungen ernannt.

Harry Potter, Der Retter der Zauberer Welt! Harry Potter verlangt Freispruch von Severus Snape – Er darf nicht nach Azkaban. Harry-Potter sagt gegen Dolores Ambridge aus. Harry Potter spricht sich für Freispruch von Narcissa und Draco Malfoy aus. Harry Potter lehnt Stellenangebot der Aurorenzentrale ab.

Unter der letzten Überschrift war ein Foto abgedruckt, das sich von Genen die unter den vorherigen abgedrückt worden waren deutlich unterschied. Offensichtlich war es im Ministerium geschossen worden und Harry, der einen schweren braunen Herbstmantel trug, versuchte sich mit einer Hand vom Blitzlichte Reporter abzuschauen.

Hinter seiner Hand konnte Severus dieselbe Sonnenbrille erkennen, die er auch als Edwish zu tragen gepflegt hatte. Seine Haare waren länger geworden und hingen ihm in einem ungewaschenen, unordentlichen Nest bis zum unrasierten Kinn. Er gab einen überraschend schlechten Anblick ab – und doch sah er auf diesem Foto dem Mann den Severus in den letzten Wochen kennengelernt hatte, ähnlicher als dem Jungen der er zwei Monate zuvor noch gewesen war.

Der Verfasser des Artikels kommentierte das ungepflegte Äußere des Kriegshelgen und den starken Geruch von Scorch, der ihn offenkundig umgeben hat mit beinahe abfälligen Bemerkungen. Severus erinnerte sich nicht diesen Artikel oder dieses Foto je gesehen zu haben, doch das verwunderte ihn nicht. Es hatte lange gedauert bis er nach dem Krieg wieder eine Ausgabe des Tagespropheten in die Hand genommen hat und dann brachen die Schlagzeilen über Harry Potter vollständig ab.

Die erste Erwähnung seines Namens, die Severus schließlich finden konnte war vom Morgen des dritten Mai-Ninzenhundertneunundneunzig über die Ministeriums Gedenkfeier zum Jahrestag der letzten Schlacht. Der Sitzplatz des geladenen Ehrengastes Harry Potter, der sich im vergangenen Herbst abrupt aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat, blieb entgegen aller Hoffnungen leer.

Severus suchte nicht weiter weil er wusste was er finden würde – nichts! Er war nicht sicher was er erwartet hatte zu finden, was er zu finden sich erhofft hatte. Er fragte sich ob es einfacher gewesen wäre hätte er Artikel von Harry gefunden wie er über seine Errungenschaften prallte mit Bildern wie er herum stolzierte und sich in Blitzlicht gewitter sonnte.

Es gibt absolut nichts, was ich Potter zu sagen hätte. Hatte er ihm vor wenigen Wochen ins Gesicht gesagt." Er erinnerte sich sehr gut an diesen Tag und das Gespräch, dass Rückblickend so lächerlich war. Und ich bin sicher, dass dieses Gefühl nicht einseitig ist – und dass Potter und ich niemals ein gutes Verhältnis haben werden!

Und Harry hatte den Blick gesenkt und gesagt …. Halten sie das für unmöglich? Ist es so viel Zeit vergangen?! Menschen ändern sich…. Sie haben sich geändert. Wieso sollte er sich nicht ändern können?". Vielleicht irren sie sich in ihm. Keiner von uns ist perfekt. Severus war nicht dumm, er verstand das durchaus!

Er verstand wieso Harry es ihm nicht gesagt hatte? Er verstanden die hoffnungsvollen zurückhaltenden Worte... ...Er verstand dass Harry recht gehabt hatte. Denn ja natürlich hat er sich verändert. Natürlich hat es Severus sich in ihn geirrt. Natürlich war es nicht unmöglich, dass ihr ein gutes Verhältnis haben könnten und doch, es half nicht.

Er vermisste Harry immer noch. Am Freitag war der erste Tag, an dem Severus sich dazu aufraffte weiter seinem Tagesgeschäft nachzugehen. Angesichts des emotionalen Durcheinanders der vergangenen Tage hatte er da zu keinen Kopf gehabt – doch nun als er sich durch die üblichen Papiere arbeitete, fand er das es eine wundervolle Ablenkung war.

Bis seine Finger die Pergamenterolle griffen, die er vor einer Woche in seiner Ablage gelegt und danach nicht mehr darin gedacht hatte, erhielt inne. Ein unangenehmes drückendes Gefühl breitete sich in seiner Brust aus und für einen Moment saß er einfach nur da, unsicher und überfordert, bevor er das Dokument schließlich aufrollte und seine eigene Schrift betrachtete.

Nun dachte er mit einer unerwarteten resignierenden Klarheit – es hatte nur ein Name gefehlt und den kannte er jetzt! Er nahm seine Feder, tungte sie für eine Sekunde in das Tintenglas und trug die fehlenden Angaben ein. Bevor er es sich anders überlegen konnte, setzte er seine Unterschrift unter das Dokument und legte die Feder beiseite.

Er zog die Schublade auf um den Siegelstempel der Schule herauszuholen und stockte in der Bewegung als seine Augen auf das Blatt Papier fielen, was ganz oben lag. Er nahm es mit zusammengezogenen Augenbrauen entgegen und blickte auf eine schnelle Zeichnung von sich selbst. Harry hatte sie angefertigt, dass Severus in der vorherigen Woche den Wolfsband gebraut hatte.

Es war ein wundervoller Tag gewesen. Harry hatte im Schneidersitz auf seinem Schreibtisch gesessen und gezeichnet, und Severus hatte gebraut und ihm den Unterschied zwischen notwendigen und hinreichenden Bedingungen erklärt. Und dann hat er Harry ihn beim Brauen geholfen – und es war gut gewesen! Gut und entspannt und glücklich und perfekt!".

Er hatte nicht mitbekommen, dass Harry eine seiner Zeichnungen in Severus-Schublade versteckt hatte. Eine Zeichnung auf der Severus mit einem amüsierten Lächeln vom Castle aufblickte und Harry betrachtete so wie er ihn immer betrachtet Interessiert, neugierig, begehrend, glücklich. Harry hatte etwas neben die Zeichnung geschrieben – nur wenige Worte in seiner wie immer kragligen Schrift und dennoch brachten sie Severus beinahe um den Verstand.

Falls du je vergisst, wie schön du bist! Bereits vor drei Wochen hat es Severus mit endgültiger Sicherheit verstanden, dass er absolut alles an Jim Edwy schliebte. Nun verstand er, wenn er alles an Jimmy liebte, er auch einen ziemlich großen Teil von Harry liebde…. Es war ein unerträglicher Gedanke und doch einer gegen den er nichts ausrichten konnte.

Zwei Stunden später hörte Harry, der missmutig auf seinem Sofa saß und ohne wirklich zu lesen auf das Buch in seinem Schoß starte, dass metallisch schiebende Geräusch das sein Briefeinwurf machte wenn jemand etwas hineinschub. Er zögerte einen Moment und stand dann auf – zu seinem Wohnzimmerfenster laufend.

Kurz darauf erstarrte er, als er sah wie Severus aus der Seitengasse hinaus auf die Hauptstraße trat und ohne zurückzublicken Zurück Richtung Hogwarts lief. Wieso... Erst nach mehreren Sekunden realisierte Harry das Severus etwas bei ihm eingeworfen haben musste und er stolperte gerade zu die Treppe hinunter?

In seinem Studio angekommen sah er die Rolle sofort und er hielt den Atem an. eine lähmende Aufregung verspürend Hatte Severus ihn doch noch auf seinen Brief geantwortet War er vielleicht doch bereit, mit ihm zu reden. Doch wieso hatte er den Brief nicht per Eule geschickt? Wieso war er den ganzen Weg nach Hox mitgelaufen nur um dann nicht einmal zu klopfen?

Hatte er eigentlich klopfern wollen, als sich dann doch anders überlegt? Harry wusste, dass er durch bloßes Nachdenken nicht weiterkam und nach einem weiteren Moment der Stare kam endlich Bewegung in ihn! Er lief zur Tür und mit vorsichtigen Fingern hob die Perkamentrolle auf. Er zog den dünnen Faden ab, der sie verschlossen hielt und rollte sie mit klopfendem Herzen auf.

Was Severus vorgeschrieben? Er starte auf das weiße Pergament, dass über und über mit goldener Tinte in Severus enger feingliedriger Schrift beschrieben war. Ganz oben stand ein großes schillerndes Wort. Dienstvertrag.

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