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justETF Podcast – Antworten auf deine Fragen zur Geldanlage mit ETFs· Folge 229

#229 – Strukturelle Outperformance: Ist dieser ETF wirklich überlegen?

Donnerstag, 20. August 2026 · 29 min

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Shownotes

justETF Talk mit Jannik Klasing
Eineinhalb Jahre Scalable-ETF – Zeit für eine Bilanz! Gemeinsam mit Jannik Klasing (Head of Investment Management bei Scalable Capital) blicken wir zurück. Außerdem im Fokus: Was steckt eigentlich hinter dem neuen, 2x gehebelten ACWI-ETF von Scalable und Xtrackers?

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Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Expertengespräch hier auf JustDTF. Und heute sprechen wir gleich zweimal über einen der beliebtesten Indizes unter euch, nämlich über den MSCI-Aqui. Denn da hat Scalable gemeinsam mit Extrakas ja vor eineinhalb Jahren einen ersten MSCI Aqui rausgebracht Mit einer relativ neuen hybriden Replikationsmethode was es vorher so im Aktienmantel noch nicht gab.

Die beiden Anbieter haben jetzt gemeinsam sogar einen zweiten ETF rausgebracht, nämlich einen gehebelten MSCI-Aqui. Und da haben wir uns gedacht... Da laden wir uns doch mal Yannick Glasing von Scalable Capital ein! Er ist Head of Investment Management bei Scalible Capital und verantwortet damit auch die ETF-Plattform bei Scalyble und war damit natürlich auch federführend dabei bei der Entwicklung dieser beiden ETFs.

Darüber wollen wir heute sprechen. Marketingmitteilung Kapitalanlagen bergen Risiken. Wartest du immer noch auf den perfekten Moment, um an der Börse zu starten? Aus Angst vor dem nächsten Crash lassen viele ihr hart verdientes Geld lieber auf dem Sparkonto liegen. Aber ist das wirklich die bessere Wahl?!

Die ETF-Anbieter Vanguard hat es einmal durchgerechnet! Was wäre wenn in den letzten dreißig Jahren ein super schlechtes Timing gehabt und immer exakt am Höhepunkt von einem historischen Börsencrash investiert hättest – also zum Beispiel direkt vor der Dotcom Blase oder der Corona-Krise? Das Ergebnis Selbst als absoluter Pechvogel hättest du mit einem breit gestreuten Welt-ETF dein Geld am Ende etwa vervierfacht und damit das Sparkonto deutlich hinter dir gelassen.

Trotz schlechter Market Timing konnte eine Kombination aus Zeit am Markt und Zinsistenz, das klassische Sparkonto also klar schlagen – wer da diszipliniert investiert bleibt muss keine Angst von dem nächsten Crash haben! Also lass dich nicht länger vom perfekten Moment aufhalten. Vanguard ETFs findest du bei deiner Bank oder deinem Broker.

Mehr Infos zu Vanguard ETF's sowie alle Details zum Pechvogelanleger, findest Du wie immer in den Show-Notes. und damit zurück zur Folge! Wir haben im Grunde drei Bereiche, die ich verantworten darf bei Scalable. Das erste ist unser ältestes Business, das Wealthmanagement Offring unserer digitale Vermögensverwaltung Die ich leite.

Der zweite Bereich ist der neueste und so Private Marketsoffering wo wir Private Equity LTF auf die Scalable-Plattform gebracht haben. Und der dritte Bereich, um den es heute geht sind unsere Scalible ETFs. Genau! Da wollen wir nämlich gleich mal reingehen. Den ersten ETF, den habt ihr ja gemeinsam mit X-Trackers bereits vor rund eineinhalb Jahren auf dem Markt gebracht quasi ein Core Investment aus einem MSCI All Country World Mit einer hybride Replikationsmethode.

das heißt ihr bildet Teile des Marktes synthetisch ab und andere Teile physisch, was mich dann natürlich interessieren würde. Wie kam es eigentlich zu der Idee? Also dass ein Broker jetzt einen ETF rausgebracht hat, weil's an dieser Stelle nicht besonders üblich. und wie lange hat das überhaupt gedauert bis zum Goal Life des Produkts?

Ja die Idee stammt so ein bisschen aus dem wealth Management Bereich, wo wir schon seit einigen Jahren auf synthetische als auch physische ETF setzen. Eben aufgrund der verschiedenen Vorteile der beiden ETFs und wie haben uns dann gefragt warum gibt es das eigentlich nicht in einem Produkt zusammen? Wo man die beiden verschiedenen Methodiken kombiniert sowie wir ist auch für unsere Weltportfolios im Valve Management Bereich machen.

Mit der Entscheidung, dass wir hier was auf die Beine stellen wollen haben wir dann uns mit der DWS zusammengetan und dieses Produkt strukturiert. Und das war natürlich auch für die DWS ein neues Produkt eine neue Herausforderung so eine hybride Replikation technisch abzubilden. Deswegen so ein ETF, den launch man nicht innerhalb von paar Wochen.

Das war dann schon ein paar Monate die es in der Sonne gedauert hat bis wir den ETF dann final im Dezember zwanzig vierundzwanzig noch kurz vor Weihnachten live gebracht haben. Wie du gesagt hast, einhalb Jahre jetzt über eineinhalb Jahre schon am Markt. Siebenhundert Millionen Assets an der Management inzwischen eingesammelt?

Wie kann ich das einschätzen? War das von euch quasi so geplant? Kam es besser bei den Usern als erwartet? Wurden die Erwartungen da übertroffen erfüllt? Vielleicht kannst du dazu was sagen. Ja gerne! Also ich glaube unser Fazit fällt wirklich extrem positiv auf aus. wir haben den ETF als ein Produkt auf dem Markt gebracht, als Kerninvestment für Privatanleger und wie du gerade schon gesagt hast nach eineinhalb Jahren über siebenhundert Millionen Euro Vorvolumen eingesammelt zu haben ist glaube ich sehr große Erfolg.

Vielleicht sogar noch die bedeutendere Bestätigung ist das ja bei uns auf der Scalable-Plattform auch zu den Top drei der beliebtesten Sparpläne gehört. also das zeigt wirklich dass die Privat Anleger eben globale Streuung aber auch eine möglichst effiziente Struktur im Hintergrund für ... das richtige für portfolio achten.

jetzt ist aber natürlich da noch einiges weiteres zu beachten bei dem etf denn ihr habt euch ja auch eine strukturelle outperformance quasi auf die fahren geschrieben bzw. habe gesagt dass es so ein bisschen die essenz daraus dass man eben über die hybride replikationen das noch effizienter abbildet als konkurrenzproduktual oder als die normale physische Replikation.

Wie hat denn diese strukturelle Outperformance am Ende jetzt funktioniert? Hat sie überhaupt funktioniert und wenn ja, wie hoch war sie? Ja dazu schere ich gerne mal kurz mein Screen und den Chart. Den kennen vielleicht einige schon von unserer Webseite wo wir den auch regelmäßig updaten und erlaubt uns hier auch ein Fazit zu ziehen nach den ersten eineinhalb Jahren.

Wir haben hier eine strukturelle Outperformance von Null, fünf Prozent also Fünfzig Basispunkten in dem Zeitraum erreichen können gegenüber dem Index. Das ist schon auf jeden Fall sehr signifikant auch besser als wir uns erwartet hatten und zeigt das die struktuelle Outperformance wie wir sie im Produkt konstruiert haben auch in der Praxis sich voll bewahrheiten konnte.

Jetzt sind wir in dem Chart so ein Stück weit am Anfang, wie so einen Buckel im Chart und dann quasi eine relativ gerade Linie nach oben. Wie ist das zu erklären? Also sonst wird man ja erstmal davon ausgehen es müsste eigentlich gleichmäßig nach oben laufen. Also bevor wir hier in das Detail reingehen, ich würde doch einmal kurz auf die Haupttreiber der Outperformance eingehen damit man dann auch verstehen kann warum sehen wir jetzt zwei so unterschiedliche Phasen im ETF.

Woher kommt die Outperformance bei uns? Der Großteil ist sicherlich aus dem US-Basket wo wir eine synthetische Replikation verwenden. Das heißt Wir nutzen einen Swap auf den US-Markt, um hier eine möglichst effiziente Abbildung zu erreichen. Und warum ist sie so effizient? Man kennt wahrscheinlich die meisten ETFs mit globalen, mit US Exposure sind in Irland domiciliert.

das hat den Hintergrund dass man dort gegenüber dem Index nur fünfzehn Prozent Quellensteuerbelastung hat in Irlands Aufgrund eines US Doppelbestellungsabkommens statt der regulären Dreißig Prozent. Und jetzt ist es so, dass die US Index Swaps unter US Steuerrecht von der Sektion Acht Sieben Eins M profitieren und effektiv dann eine Nullprozentige Quellensteuer resultiert.

Mal kurz, einfache Mathematik. Wir haben circa zweiundsechzig Prozent US Exposure im All Country World Index. bei einer US Dividenden Rendite von ungefähr eins Komma Zwei Prozent und der eingesparten Fünfzehn Prozent Quellen Steuern versus Irland und dreißig Prozent Versus Index landen wir bei einer jährlichen Outperformance von elf Basispunkten versus Irland.

Und zweiundzwanzig Basspunkte gegenüber dem Index, also schon eine sehr signifikante Outperformance und der größte Teil auch. dazu haben wir für die Schwellenländer auch eine synthetische Replikation bevorzugt, einfach aufgrund der strukturellen Nachteile im emi-schwellen Länderbereich wo wir lokale Transaktionsverwahr und Quellensteuerkosten haben.

Man kann sich das vorstellen. wenn man in beispielsweise Indonesien ein Konto aufmachen möchte ist es deutlich komplexer als jetzt im europäischen Raum. und top kommen dann eben noch in verschiedenen Ländern auch Kapitalertragssteuern die in Fonds dann bezahlen muss. und hier hat man eben einige Faktoren, die dann zu Lasten der Performance gehen.

Und die können wir über eine synthetische Replikation vermeiden. Der dritte Basket dann an den physischen Bereich zum Beispiel in Europa wo es jetzt keinen eindeutigten Vorteil für synthetisch oder oder physische Repliktion gibt. Hier setzen wir im europäischen Bereich auf physische Replikation um zusätzliche Rendite-Treiber wie Erträgeauswertpapierleihe auch für den Vorderen generieren zu können.

Und jetzt zurückblickend auf den Chart, die zwei Phasen. Für uns war es wichtig dass wir am Anfang einen Vorhingstellen der Abminute eins an die strukturelle Outperformance generiert und gleichzeitig aber auch Hochliquide ist. Deswegen haben wir uns entschieden Industriestandard zu Beginn des ETFs auf einen Fund-of-Fund Setup zu setzen, wo wir in den ETF wiederum weitere ETFs plus physische Einzelaktien reingepackt haben.

Das hatte eben den Vorteil dass wir für die Regionen wo wir es effizient erachtet haben sofort auf die synthetischen Replikationen setzten konnten und sicherstellen konnten das der ETF eben auch sofort liquide handelbar ist. zu sehr kompetitiven Spreads am Markt. Und diese Fund-of-Fund Struktur führt eben dazu, dass wir eine leicht höheren Trackingerror haben.

Das heißt man sieht es in einem Chart ganz gut das am Anfang die Outperform ist etwas volatiler ist. Das ist der Grund hier für dieses Pattern in Phase eins. Wenn wir einen Blick dann auf die zweite Phase werfen nach Erreichen der kritischen Masse werden wir wirklich hundert Millionen unter dreißig Tagen einsammeln können also ein super starkes Wachstum gleich zu beginnen Und mit eben der gewissen Vorgröße die notwendig ist, dass man dann auf native Total Return Swaps umstellen kann.

Also kein Fund of Fund Setup mehr sondern wirklich die Total Return swaps direkt mit den Kontrahenten eingeht. Die sind dann in ihrer Replikation deutlich geradliniger, deutlich kontinuierlicher. und das zeigt sich dann auch hier in dem Performance-Tat, wo seitdem die Outperformance sich eben systematisch über die Zeit immer weiter aufgebaut hat bei minimalem Tracking Error.

Wichtig ist auch zu verstehen... Und deswegen bei dem Chart wir haben hier die Performance von dem Index, also die X-Achse quasi normalisiert. Weil es sich eben um das systematische Outperformance handelt, die im Grunde unabhängig ist von der Performance des Marktes. Also wir haben gerade beim OS Anteil mal drauf geschaut da es die Didenten rendietet so ein bisschen die Outperformance dann vorgibt.

aber es ist im Grundes unabhäglich davon ob der Markt jetzt fünf Prozent plus macht, fünf Prozent minus. Outperformance hier ist wirklich systematisch aufgrund der Struktur im Produkt eingebaut. Genau, deswegen auch strukturell an der Stelle struktorelle Outperformance, die ihr hier nennt. Bevor es gleich weitergeht mit dem Video noch kurz dieser kleine Hinweis.

Wenn ihr noch auf der Suche seid nach den passenden ETF-Depot, dann schaut doch bei uns im Online Broker Vergleich mal nach. Da gibt's beispielsweise die Möglichkeit auch dem passenden Broker für euch in Kombination mit einem Girokonto oder einem Gemeinschaftskonto auszuwählen. wenn ihr dazu mehr fahren wollt und alle Testergebnisse euch anschauen wollt Dann schaut doch hier mal nach oder unten in der Videobeschreibung.

Und jetzt zurück zum Video. Jetzt werden natürlich die Frage einmal oder die ich mir stelle. So das Setup gibt es so noch nicht am Markt, oder gab's auch so einen noch nicht an Markt? da seid ihr die ersten mit dieser hybriden Replikation im Aktienbereich zumindest? Gabs irgendwelche Momente Themen die vielleicht dann während des Betriebs des ETFs irgendwie aufkam bei euch Die ihr vielleicht vorher nicht so gesehen habt oder war das alles so absehbar weil ihr gesagt habt okay wir gehen eher auf Replikationsmethoden die ist ja an der Stelle schon gab.

Also da gab es dann wenig Überraschung, das würde mich noch interessieren an dieser Stelle. Ich glaube an sich die beiden Replikationsmethoden für sich alleinstehend sind Industriestandard und werden seit Jahren Jahrzehnten eingesetzt. Das heißt sie sind jetzt wenig überraschend. was natürlich schon besonders ist in unserem ETF Methodik zu kombinieren, also operativ und von den Systemen her das dann so hinzustellen dass das eben auch miteinander in einem Produkt funktioniert ist sicherlich eine Herausforderung gewesen die es hier geilzumeistern.

Und was ich auch super spannend finde ist im Produkt selbst bei den verschiedenen Replikationsmethoden gerade im synthetischen Bereich denkt man ja okay man hat einen Swap ein auf dem Index und das war's ganz so Trivial ist es gar nicht, sondern wir haben natürlich dieses Wort Enhancements im Produkt mit drin und die sind nicht ganz star und stabil im Lauf der Zeit.

Sondern sie sind auch ein Beeinflusst von Funding Rates am Markt vom allgemeinen Markt geschehen Und von der Laufzeit, die man eingeht bei so einem Swap. Das heißt auch hier gilt es dann für uns eben als Portfolio Construction Advisor, der DWS entsprechend unsere Vorgaben mitzugeben wie wir das Produkt dann möglichst effizient mit welchen Swaps auch abbilden wollen.

Swab Enhancement hast du jetzt gesagt? Das musst du glaube ich nochmal erklären und dass ist relativ weit im Expertenbereich. Ich glaube, das müssen wir für der Community noch mal erklären. Genau, Swapp enhancement ist quasi das was wir vorhin einmal besprochen haben für den US-Markt. Das ist quasi dass was der ETF einem noch zusätzlich gegenüber der Index Rendite an zusätzlicher Performance mit liefern kann.

Dann bleibt die letzte Frage eigentlich zu diesem Chart. nur noch natürlich die Frage zu den Kosten. sind die Kosten jetzt hier schon mit inkludiert, weil wir haben ja quasi einen V-Wave gehabt. So rund für das erste Jahr, ich glaube vor kurzem jetzt im Sommer ist das ausgelaufen. Das heißt es gab keine TER und die ist ab sofort bei dann fünfzehn Basispunkten.

Genau wie? Wie wirkt sich das noch hier aus auf diesen Chart? Genau werden am Anfang ein V-Vaver für eineinhalb Jahre Jetzt sind wir mit der regulären TR am Markt. Fünfzehnt Basispunkte zählen damit auch nach wie vor zu den günstigsten ETFs auf dem MCI or Country World Index. Und wenn wir einfach mal einen Blick werfen, auf die letzten zwölf Monate dort haben wir eine Outperformance von sechsunddreißig Basispunkten erzielt.

Ziehen wir jetzt hier von die fünfzehn Basispunkte TR ab bleiben, einundzwanzig Basispunkt der reine Netto-Outperformance für den ETF. und wenn man das mal gegenüberstellen, einunzwanzige Basispumpte Outperformance, fünftienbasispunkte TR könnte man sagen Anleger ist wirtschaftlich so gestellt, als hätte der ETF dauerhaft überhaupt keine TR.

Also schon zeigt auch noch mal ein bisschen die wie signifikant die Outperformance eben auch im Produkt ist und sich in der Performance nieder schlägt. Und das mag man vielleicht für uns als ETF-Experten. Einundzwanzig Barspunkte sind im ETF Bereich eine ganze Menge. für jemanden, der jetzt vielleicht nicht so Tief drin steckt, kann man das auch mal ganz gut hoch rechnen.

Also wenn wir über zehn Jahre sprechen bei einem Zehntausend Euro Investment. Man hat natürlich auf dieser Outperformance die einundzwanzig Barspunkte immer den Zinseszinseffekt der dann im Laufe der Jahren noch mitwirkt. Das heißt in Summe nach zehn Jahren bei Zehnteusend Euro einmal Investment wären wir dann bei mehreren hundert Euro knapp vierhundert Euro mehr Rendite als beim ETF der keine Outperformance aufzuweisen hat.

Ja, deswegen also TR ist immer nur ein Teil der Rechnung. bei solchen Sachen spielen natürlich beispielsweise strukturelle Vorteile im Aufbau des ETFs dann durchaus auch eine Rolle. und wie du gesagt hast klein Vieh macht auch Mist über die Jahre Zinses. Zins Effekt gilt hier Ganz genau so. Dann würde ich sagen, kommen wir jetzt zu einem zweiten MSCI-Aquee ETF.

Denn auch hier habt ihr euch mit Xtrackers zusammengetan und habt euch gedacht Das können wir auch besser als das was am Markt bisher so besteht. Beziehungsweise da gab es bisher überhaupt nichts am Markt. Global geleveragede ETFs wirklich global geleverdete ETFs Gab's bisher überhaupt nicht mehr. ein MSCI World Produkt am Markt aber keins inklusive Schwellenänder.

und da habt ihr diese Lücke jetzt tatsächlich auch geschlossen mit der DWS. Da gibt es jetzt ein neues Produkt von euch zu forty-fünfzig Basispunkten, vielleicht kannst du uns hier einmal kurz erklären was ihr euch hierbei gedacht habt wer so die Zielgruppe hier ist und wie er es überhaupt schafft, forty-five Basispunkte auf so einem Produkt draufzuschreiben im Vergleich relativ günstig ist.

Also während unser bisheriger scalable ETF natürlich das perfekte Fundament für jeden Vermögensaufbau bietet, wissen wir auch erfahrene aktive Anleger möchten gerne den Markt auch noch etwas gezielter, noch dynamischer spielen können und an der Stelle setzen wir an mit unserem zweifach geleverageden WeltETF.

Das ist der erste und einzige ETF in Europa, der wirklich den MSCI All Country World abdeckt. Also das nicht nur... die Development Markets, auch die Emerging Markets und da kommt auch ein großer Teil der Komplexität her. Also wenn wir uns mal die Closing Zeiten anschauen von den asiatischen Märkten vor den US-Märkten in europäischen Märkten wird klar dass sie nie alle zur selben Zeit öffnen und schließen und dadurch dann eben dieses zweifach gehebelte Exposure abzubilden und auch täglich wieder auf den Faktor zwei zurückzusetzen Das ist gar nicht so einfach abzubilden und ich glaube, das ist sicherlich auch einer der Gründe warum es so ein Produkt bisher noch nicht gab.

Einfach die Herausforderung hier in der Abbildung im Index zu meistern und das haben wir zusammen mit der DWS hinbekommen sind da sehr stolz drauf den ETF jetzt finale auch live zu bringen. Und gleichzeitig war's für uns aber auch anliegen dass wir das zu einer möglichst effizienten kostengünstigen Option für jeden Anleger machen, sprich hier mit Nullkommar vier fünf Prozent TR.

Der mit Abstand günstigste global gehebelte ETF im User Signet. Neben der globalen Diversifikation verbirgt sich aber das ein oder andere auch unter der Oberfläche was weniger Ja, offensichtlich ist bei dem Produkt Stichwort Verschuldung. Denn wir haben vor einigen Monaten ja Arnasche von der Mundi hier mal zu Gast gehabt schon im Interview und haben über den MSCI World Leveraged gesprochen von der Mundi damals Und da auch das Thema Verschulungen im ETF angesprochen.

Das macht ihr auch ein Stück weit anders. Warum? Wie macht ihr es überhaupt? Genau! MSCI CountryWorld haben der View Vorhin schon angesprochen, circa sechzig Prozent US-Exposure. Also US Dollar Exposure. und wenn wir jetzt gehebelt in den ETF investieren wollen dann stellt sich für uns natürlich auch die Frage in welcher Währung machen wir das?

Weil was wir jetzt erwarten würden bei einem zweifachen Hebel ist dass wir da nicht Sechzig prozent US-Dollar Exposure, Währungsexposure haben sondern hundertzwanzig Prozent US Dollar exposure. Und jetzt ist es aber so, wenn ich mich in US-Dollar verschulden würde kann man das quasi wie als ein minus hundert Prozent US Dollar Exposure rechnen.

Also es wirkt wie ein US Dollar Hatch Wenn ich mich im US Dollar verschulde. und dann die Rechnung relativ einfach. Hundertzwanzig Prozent US dollar Exposure Minus hundert prozent aufgrund des Kredits bleiben nur noch zwanzig prozent netto US Dollar exposure. Das heißt, wir haben hier eigentlich einen unbeabsichtigen Währungshatch drin.

Wir haben weniger US Dollar Exposure als beim normalen MCI World Index und für uns aus einer Euro-Perspektive war dann relativ klar, das ist nicht was wir eigentlich wollen, was wir erwarten würden. Wir erwarten dass doppelte US Dollar exposure bei einem zweifach gebliebenen ETF und deswegen haben wir uns dafür entschieden, dass wir uns in Euro verschulden diesen ungewollten Hedge aus dem Weg zu gehen.

Und on top kommt noch, dass wir im Euro-Raum also bei so einem leveraged ETF die Kreditaufnahme findet in der Regel zur Interbanken setzen statt. das heißt wir haben Easter plus ein Swap Spread hier in der Kredit Aufnahme. jetzt ist es so, dass Easter im Vergleich zum amerikanischen Pandora Software In der Regel in den letzten Jahren immer etwas niedriger Stand.

Also wir haben ja auch aktuell geringere Zinskosten, wenn wir uns im Euro verschulden als wenn wir das in US-Dollar machen würden. Wichtig ist natürlich hierbei zu beachten dass sich die Zinshetze ändern und eben auf der Zeit und deswegen dieser Vorteil jetzt nicht für immer in Stein gemeißelt ist. im Interbanken-Geschäft.

das noch zur Vollständigkeit. Okay, d.h., man hat da tatsächlich auch zum einen den US Dollar Exposure drin gehabt als natürlich die Kosten für die Verschuldung an der Stelle. je niedriger die Zinsen im jeweiligen Währungsraum des so tendenziell positiver ist es an dieser Stelle. Jetzt bleibt abschließend noch die Frage wir verlinken natürlich auch das ETF Profil und auch weitere Artikel genau zu diesem Thema in den Show-Nodes und in der Beschreibung.

Da könnt ihr euch die Thematik genau anschauen, alles auch noch mal runtergeschrieben. aber jetzt ist natürlich nochmal die Frage abschließend für wen eignet sich das Produkt überhaupt? Und eine Frage, die ja auch gerne in verschiedenen Internetfogen sehr gerne debattiert wird wo liegt denn da der Sweetspot im Hebel?

also wo liegt jetzt der perfekte Hebel? Ist es so ein zwei Nullerhebel oder macht man das besser, indem man beispielsweise beide ETFs eigenständig quasi mischt. Ja hochspannende Frage! Vielleicht kurz einleiten für wen eignet sich der ETF? Wir sehen konkret drei Einsatzmöglichkeiten – die erste natürlich für aktive Anlieger mit einer klaren Marktmeinung, die globale Aufwärtszrenns gezielt hebeln wollen um einfach nochmal überproportional dann von so ner Aufwärtbewegungen profitieren zu können, also taktisches Trading.

Dann der zweite Einsatzbereich ist natürlich auch der Sparplan. hier so kann man durch Cost Averaging Effekte wie bei Sohebel-Effekten wie den Volatility Drag in Inseitwärtsphasen abmildern und über den Lauf der Zeit sich mit dem Spar plan ein gelavagedes Exposure aufbauen. Der dritte Einsatzbereich is dann der individuelle leverage.

Hier eben die Möglichkeit für den Anleger durch Kombination von unserem Scalable-Welt ETF mit dem Leverage ETF einen individuellen Hebel zu erzeugen. Ein Beispiel, den Scalible-Weld ETF, ein Leveraged ETF ergibt dann eine Hebel von Fünf. Wichtig ist hierbei jedoch zu beachten, dass man das dauerhaft monitoren und gegebenenfalls auch rebalancen sollte um eben diese eins-quart fünffache Hebelwirkung auf dem Portfolio dann auch konstant zu halten.

Und jetzt die große Frage zum perfekten Hebel wenn wir hier auf den Chart schauen. dort haben wir mal die verschiedenen Hebel im Backtest mitgebracht und sehen hier ganz klar den Spitzenhalter. Wenn wir nur auf die Rendite Maximum achten, dann sehen wir das der zweifach Gehebelte auch klar. vorne liegt aber... Das hier auch aufgezeigt auf dem Chart und man erkennt das sogar mit bloßem Auge.

Die Volatilität, also die Schwankung des ETFs ist natürlich auch deutlich höher als bei den anderen Hebeln, die wir hier mal mitgebracht haben. Das heißt man muss für sich sagen wenn ich nur auf Rendite achten möchte dass mein einziger Parameter ist, den ich maximiere dann ist man beim zehn Jahreszeitraum hier mit dem zweifach Gehebelt am besten aufgehoben.

Jedoch wenn man auch die Schwankung, also die Volatilität mit rein rechnet sehen wir dass der fünffach Gehebelte den Risikoadjustierten Suite-Spot darstellt unter dem Zunahme von Volatilität und Rendite. Da das optimale Verhältnis sich anschaut dann ist der Fünffache gehebelter besser als der zweifachgehebeltet, der eben so eine deutlich höhere Volatilität aufweist.

Wie ich finde auch noch ganz spannend wenn wir mal in den institutionellen Bereich blicken. auf den schwedischen Staatsfonds beispielsweise AP-Seven kann man auch mal recherchieren. Der nutzt ne' einstkommar zwei fünffach gehebelte Leverage in seinem Portfolio auf den Equities und zeigt eben Wenn man hier etwas längerfristigen Anlagehorizont hat, natürlich der Leverage theoretisch sinnvoll ist und man aber gleichzeitig das auch nochmal mit deutlich weniger Schwankung ins Portfolio bekommt indem man hier eben nur so eine eher kleine Beimischung.

im Portfolio dann vornimmt? Ja, an der Stelle einfach nur moderat zuhebeln. Aber interessant dass es auch im institutionellen Bereich mit Altersvorsorge Gelder in der Schweden an der stelle auch gemacht wird. man kann jetzt quasi mit diesen beiden Produkten auch ganz für sich selber individuell steuern.

wir haben jetzt auch gehört wo vermutlich der sweet spot die letzten Jahre zumindest gelegen hat. Wir haben aber auch dazu Content. natürlich gibt's nirgends an der Börse irgendwie ein Freelunch und auch im Leveraged Bereich ist es kein Selbstläufer, kein Freelunge und kein No-Brainer. Sondern hier gibt's sicherlich und gab in der Vergangenheit auch Phasen wo Leverage ETFs underperformed haben beispielsweise wenn Kurse seitwärts laufen oder wenn es sehr, sehr volatil ist an den Märkten dann kann sowas auch mal gegen einen laufen.

das sollte man definitiv ja mit beachten und berücksichtigen. Aber wer sich quasi den Risiken bewusst ist, der kann dann für sich risikobasiert eine Einschätzung treffen. Damit würde ich sagen Janek haben wir die Welt ETFs zweimal umrundet, die Scalable-Welt ETFs zwei mal umrunde. Ich bedanke mich sehr für deine Zeit und bin gespannt was ihr da draußen sagt.

baut ihr euch ein Hebel ins Portfolio? Ist das überhaupt interessant für euch Bleiben bei euch vielleicht noch offen nach unserem Gespräch, stellt sie gerne unten in die Kommentare oder schreibt uns einfach über Social Media. Wir beantworten die Fragen gerne. oder leiten Sie auch gerne nochmal an Janik weiter oder laden ihn uns nochmal ein für ein Follow-up je nachdem wie viele Interesse da besteht.

Bis dahin wünsche ich euch eine gute Zeit und bis zum nächsten Mal!

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