Anmelden
Cover von Katechismus in einem Jahr

Religion & Spiritualität

Katechismus in einem Jahr

von Samuel Glöggl

Website RSS

Folgenzu den neuesten

  1. Gottes Liebe kannst du nicht verdienen – wozu dich anstrengen?

    Katechismus: §§ 1991–1998 Wer sich Gottes Nähe nicht erarbeiten muss, kann den eigenen Einsatz anders verstehen: nicht als Beweis, dass man genug getan hat, sondern als freie Antwort auf seine Liebe. Der Katechismus beschreibt Gnade als ges

  2. Du musst dich nicht erst ändern, damit Gott dir nahekommt

    Katechismus: §§ 1983–1990 Vergebung ist nach dem Katechismus mehr als ein Freispruch: Gott versöhnt den Menschen mit sich und erneuert ihn von innen. Rechtfertigung löst die Bindung an eingeübte falsche Wege und heilt verwundete Freiheit. I

  3. Es ist legal, alle tun es – doch ist es richtig?

    Katechismus: §§ 1975–1982 Was allen selbstverständlich erscheint, kann für einen anderen Menschen Unrecht bedeuten. Seine Würde bleibt schutzwürdig, auch wenn sich Gewohnheiten und Meinungen ändern. Nach kirchlicher Lehre kann die Vernunft

  4. Du hältst Gebote ein – doch was treibt dich an?

    Katechismus: §§ 1967–1974 Liebe betrifft nicht nur das sichtbare Handeln, sondern auch die Absichten, aus denen es wächst. Die Bergpredigt führt so über die Frage hinaus, was äußerlich richtig erscheint. Nach kirchlicher Lehre führt Christu

  5. Du weißt, was gut ist – doch dir fehlt die Kraft

    Katechismus: §§ 1959–1966 Zwischen guter Einsicht und dem eigenen Handeln kann eine schmerzliche Lücke liegen. Der Katechismus beschreibt eine sittliche Orientierung, deren Wahrnehmung durch Eigeninteresse, Gewohnheit und Sünde getrübt werd

  6. Menschenwürde hängt nicht von der Zustimmung der Mehrheit ab

    Katechismus: §§ 1951–1958 Wenn Menschen erniedrigt, betrogen oder ihrer Freiheit beraubt werden, reicht der Verweis auf unterschiedliche Gewohnheiten nicht aus. Der Katechismus beschreibt das natürliche Gesetz als einen sittlichen Maßstab,

  7. Du erkennst das Gute – doch schaffst es nicht allein

    Katechismus: §§ 1943–1950 Zwischen guter Einsicht und dem eigenen Handeln kann eine schmerzliche Lücke liegen. Ein verletzendes Wort ist schnell gesagt, eine notwendige Entscheidung bleibt liegen. Der Katechismus beschreibt die Freiheit des

  8. Dein Vorteil ist eine Gabe – wem dient er?

    Katechismus: §§ 1935–1942 Menschen sind verschieden und bleiben doch aufeinander angewiesen. Nach der Lehre des Katechismus widersprechen unterschiedliche Fähigkeiten und Lebensbedingungen nicht der gleichen Würde aller. Sie können Anlass s

  9. Menschenwürde endet nicht, wo du eine Tat verurteilst

    Katechismus: §§ 1927–1934 Die Würde eines Menschen hängt nach christlichem Verständnis nicht davon ab, ob sein Verhalten gut ist. Sie gründet darin, dass jeder Mensch von Gott geschaffen und zu ihm berufen ist. So kann Unrecht entschieden z

  10. Staatliche Macht soll schützen – und braucht selbst Grenzen

    Katechismus: §§ 1919–1926 Gemeinsames Leben braucht verbindliche Ordnung. Wo sie fehlt, kann sich leicht der Stärkere durchsetzen. Doch auch Macht selbst braucht Grenzen: Ein gutes Ziel rechtfertigt nicht jedes Mittel. Der Katechismus besch

  11. Du kannst nicht die Welt retten – aber Verantwortung tragen

    Katechismus: §§ 1911–1918 Wenn Not Ländergrenzen überschreitet, kann der eigene Beitrag klein erscheinen. Der Katechismus erinnert an die gleiche Würde aller Menschen und verbindet sie mit der Sorge um das Gemeinwohl. Dafür braucht es Zusam

  12. Die Mehrheit entscheidet – doch sie darf niemanden entrechten

    Katechismus: §§ 1903–1910 Eine Gemeinschaft dient dem Wohl aller, wenn sie die Würde jedes Menschen achtet und niemanden für den Erfolg anderer übergeht. Das Gemeinwohl umfasst persönliche Freiheit ebenso wie die Voraussetzungen für ein men

  13. Du misstraust Amtsträgern – musst du ihre Autorität achten?

    Katechismus: §§ 1895–1902 Gemeinsames Leben braucht Verantwortung, die Rechte schützt und Konflikte ordnet. Nach dem Katechismus dient Autorität dem Gemeinwohl und achtet dabei die Freiheit und Würde jedes Menschen. Das Amt und der Mensch,

  14. Deine Umkehr reicht nicht, wenn ungerechte Strukturen bleiben

    Katechismus: §§ 1887–1894 Wo Menschen vor allem nach ihrem Nutzen beurteilt werden, gerät ihre Würde hinter dem Ergebnis aus dem Blick. Ungerechtigkeit kann sich auch in Gewohnheiten, Regeln und Einrichtungen festsetzen. Der Katechismus häl

  15. Wenn deine Hilfe anderen die Verantwortung aus der Hand nimmt

    Katechismus: §§ 1879–1886 Gemeinschaft ermöglicht Entwicklung: Wir empfangen Fürsorge, Wissen und Orientierung und tragen selbst zum gemeinsamen Wohl bei. Gesellschaftliche Ordnung soll dabei der menschlichen Person dienen und ihre Verantwo

  16. Wann eine falsche Entscheidung die Liebe zu Gott zerstört

    Katechismus: §§ 1871–1878 Entscheidungen berühren mehr als einzelne Regeln. Nach der Lehre der Kirche prägen sie die Beziehung zu Gott und den Umgang mit anderen. Der Katechismus unterscheidet schwere und lässliche Sünde. Für eine schwere S

  17. Du nennst die Sünde klein – bis sie zur Gewohnheit wird

    Katechismus: §§ 1863–1870 Was wir wiederholt tun, kann uns prägen. Der Katechismus lehrt, dass lässliche Sünden die Gemeinschaft mit Gott nicht zerreißen. Dennoch schwächen sie die Liebe und hemmen das Wachstum im Guten. Aus wiederholten En

  18. Todsünde oder nicht? Tat und Schuld sind nicht dasselbe

    Katechismus: §§ 1855–1862 Die Schwere einer Tat und die persönliche Schuld eines Menschen sind nicht einfach gleichzusetzen. Nach der Lehre des Katechismus kommen bei einer Todsünde schweres Unrecht, klares Wissen und ausreichend freie Zust

  19. Du stellst dich deiner Schuld, ohne an dir zu verzweifeln

    Katechismus: §§ 1847–1854 Gottes Erbarmen macht Schuld sichtbar, ohne den Menschen auf sein Versagen festzulegen. Es lädt ein, das Verkehrte wahrzunehmen, zu bekennen und Vergebung anzunehmen. Sünde verletzt nach christlichem Verständnis di

  20. Dein Vertrauen wird schwach – Gottes Zuwendung bleibt

    Katechismus: §§ 1839–1846 Auch wenn Gewissheit fehlt und die Liebe müde wird, müssen Zweifel und Sorgen nicht das letzte Wort haben. Der christliche Glaube sieht Glaube, Hoffnung und Liebe als Gaben Gottes, die den Menschen mit ihm verbinde

  21. Du tust das Richtige – doch wird dein Herz verwandelt?

    Katechismus: §§ 1831–1838 Das Gute zu tun braucht Entscheidung, Übung und Ausdauer. Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigung können dabei helfen, eine verlässliche innere Haltung zu entwickeln. Christliche Reife lässt sich nach dem

  22. Kannst du lieben, wenn dein Gefühl nicht mehr mitkommt?

    Katechismus: §§ 1823–1830 Liebe muss nicht an der Grenze der Sympathie enden. Nach christlichem Verständnis beginnt sie bei Christus, der sich dem Menschen zuerst zuwendet. Aus diesem Geschenk kann eine Haltung wachsen, die auch Fremde und

  23. Nichts wird besser – doch Gottes Treue lässt dich weitergehen

    Katechismus: §§ 1815–1822 Wenn eine Lösung ausbleibt, kann Hoffnung mehr sein als die Erwartung, dass sich alles bald zum Guten wendet. Christliche Hoffnung vertraut auf Gottes Zusage und erwartet das Leben bei ihm, auch wenn der eigene Gla

  24. Du kennst das Gute – doch deine Kraft reicht nicht

    Katechismus: §§ 1807–1814 Gute Einsicht allein schenkt noch nicht die Festigkeit, ihr in schwierigen Momenten zu folgen. Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigung helfen, anderen gerecht zu begegnen, trotz Angst standzuhalten und Wünsche zu or

  25. Dein Gefühl drängt – doch Klugheit prüft den guten Weg

    Katechismus: §§ 1799–1806 Bei schwierigen Entscheidungen wirken Gefühle, Pflichten und Beziehungen zugleich auf uns ein. Ein festes Gewissensurteil verpflichtet, doch das Gewissen kann sich irren und braucht Orientierung durch Gottes Wort,

  26. Unwissenheit entschuldigt – außer du weichst der Wahrheit aus

    Katechismus: §§ 1791–1798 Nicht jedes fehlende Wissen ist selbst verschuldet. Wenn das Richtige nicht zu erkennen war, kann die persönliche Schuld an einer falschen Tat gemindert oder ausgeschlossen sein. Die Tat selbst wird dadurch nicht g

  27. Dein Gewissensurteil steht fest – und kann trotzdem irren

    Katechismus: §§ 1783–1790 Verantwortlich zu entscheiden bedeutet nicht, unfehlbar zu sein. Auch ein aufrichtiges Gewissensurteil kann durch Ängste, Gewohnheiten oder die eigene Erziehung geprägt sein. Der Katechismus versteht Gewissensbildu

  28. Dein Gewissen kann irren – darfst du ihm trotzdem folgen?

    Katechismus: §§ 1775–1782 Ein Gewissensurteil kann aufrichtig sein und dennoch irren. Der Katechismus versteht das Gewissen nicht als bloßes Gefühl, sondern als Urteil der Vernunft über eine konkrete Handlung. Dem ehrlich geprüften Urteil z

  29. Du fühlst dich Gott fern – doch dein Gefühl entscheidet nicht

    Katechismus: §§ 1767–1774 Schwere Gefühle müssen kein Zeichen geistlichen Versagens sein. Freude und Traurigkeit erhalten ihren Wert nicht allein durch das, was sie in uns auslösen. Bedeutsam wird, welche Richtung sie in unserem Wollen und

  30. Ein starkes Gefühl drängt dich – entscheidest du trotzdem frei?

    Katechismus: §§ 1759–1766 Ein Gefühl kann stark sein, ohne schon eine Entscheidung zu sein. Freude, Angst oder Zorn zeigen, wie uns etwas erscheint; sie müssen weder beschämt noch zum sicheren Maßstab für das Gute werden. Vernunft, Gewissen

Ältere Folgen

Anmelden oder registrieren

Jetzt

0:00 / 0:00