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Shownotes
Heimweh im gemeinsamen Urlaub
Heimweh beim Ubernachten bei den Großeltern/ Freund*innen
Heimweh auf Klassenfahrten
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Na, seid ihr auch Heimscheißer? Gut so wie auch noch nie in der Folge gestartet, also anders seid ihr Menschen die Probleme haben woanders Stuhlgang zu haben, also im Urlaub oder wenn ihr bei anderen Leuten zu Hause seid oder so, das sind nämlich erstaunlich viele Menschen, kommt man gar nicht und das ist auch eine Form von Heimweh. Womit wir schon mit einem Thema sind, ne, weil daran merkt man ja finde ich so, der Körper streikt einfach. Ja, also bei verdauen, das kann er eigentlich ne und das kann er ohne dass wir da jetzt so ganz doll aktiv drüber nachdenken müssen und trotzdem macht er das an der Stelle nicht, obwohl wir vielleicht sogar schon Bauchschmerzen haben oder so, ja oder ein Blähbauch oder so so
und wir sind hier erwachsen, wir wissen. Dass wir vielleicht 2 Wochen hier jetzt im Urlaubsort sind und dass wir dann wirklich mal auf Toilette gehen sollten. Aber wir können nicht so, und das ist nämlich genau das Spannende beim Thema Heimweh, weil wissenschaftlich gesehen ist Heimweh quasi erstmal einfach eine völlig normale und auch gesunde Reaktion von unserem Nervensystem, zum Beispiel auf den Verlust von Vertrauten Reizen.
So, und das kommt sogar bei uns Erwachsenen noch vor. Aber also ja, erstmal herzlich willkommen. Herzlich Willkommen zu Kinder sind auch Menschen, ich bin Almut starke Pädagogin und ich habe schon häufiger mal darüber nachgedacht, was dieses Heim von Heimweh eigentlich ist. Also was ist denn zu Hause, was ist Heimat, wo ist auch der Unterschied dazu und so ne ist auch n ganz tolles Gesprächsthema, finde ich unter Freundinnen und ich finde an Heimweh sieht man auch sehr gut. Dass das nicht nur was ist, was an den Menschen liegt. Also ihr kennt ja bestimmt den Satz zu Hause ist da, wo meine liebsten sind oder so in Abwandlung, ihr kennt jetzt das bestimmt, und ich fühle den natürlich auch total. Aber ich jetzt also, als ich als
erwachsene Frau, ich habe manchmal tatsächlich Sehnsucht, zum Beispiel nach der Wohnung meiner Großeltern. Ich weiß wirklich noch ganz genau, wie es da gerochen hat zum Beispiel oder wo die Porzellanfigürchen standen und wie die sich angefühlt haben. Zum Beispiel auch da, wo so Augen aufgemalt waren, da hat sich das ganz anders angefühlt als in den anderen Bereichen und so oder wie deren Bettwäsche geraschelt hat und wie die alten Karl May Bücher gerochen haben und so, und ich hab wirklich manchmal Heimweh nach diesem konkreten Ort. Und natürlich auch nach meiner Oma und meinem Opa. Und so natürlich die da ja auch oft sozusagen in dieser Wohnung eben waren.
Natürlich ne, aber eben auch wirklich nach dem Ort so, und das ist eben tatsächlich total interessant, weil so ist das bei Kindern eben manchmal auch. Wir werden jetzt in dieser Podcast Folge über 3 verschiedenste Bereiche von Heimweh sprechen und im 1. Kapitel geht es nämlich um Heimweh. Im Urlaub zum Beispiel also, wo man gemeinsam woanders ist. Ne.
Also ohne die Trennung eben von den Eltern zum Beispiel, wo die meisten Leute bei Heimweh dran denken. Also ihr freut euch total auf diesen Urlaub. Ja, endlich mal raus, endlich mal woanders was andere sehen, hören, riechen, fühlen und so weiter ne, ihr habt da auch so drauf hingefiebert, ne, endlich auch mal Pause von der Erwerbsarbeit und so und alles ist so perfekt, es gibt vielleicht. Ah, es gibt vielleicht n Buffet oder so. Damit wir uns nicht immer um das Thema Essen kümmern müssen. Es gibt vielleicht n Pool Natur, Tiere was auch immer so und euer Kind guckt euch an und sagt ich will nach Hause, ich vermiss mein Zuhause und das ist so erstaunlich ne, weil die Lieblingsmenschen, die sind ja
da, also ja, manchmal vermissen die auch Freundinnen und so ne so, aber die Eltern sind da die Geschwister, wenn es sie gibt sind auch da und so weiter die Haustiere sind vielleicht auch mit dabei und so, also die Lieblingsmenschen sind ja mit dabei und trotzdem sagt unser Kind ist viel wieder nach Hause und das irritiert Eltern verständlicherweise ne, weil da denkt man sich so ja aber wir sind ja zusammen, also was ist was ist das Problem, aber zu Hause ist ja nicht nur.
Ist ja nicht nur einfach n neutraler Ort, sind nicht einfach nur Wände so, sondern zu Hause ist auch wieso n wieso n Sicherheitsnetz ja wie ich ja gerade schon gesagt hab ne die Gerüche die Routinen, mein Bett das ist übrigens auch was was viele Erwachsene kennen oder dieses Glück wieder im eigenen Bett zu liegen, weil das eigene Bett halt perfekt ist.
Geräusche, bekannte Wege, bekannte Lebensmittel, vorhersagbarkeit. Diese ganzen vertrauten, Mikroabläufe und so weiter das ist halt zu Hause alles anders als im Urlaub und andersrum. Und Kinder hängen emotional eben doch stärker an diesen Dingen als wir vielleicht so glauben oder geahnt hätten oder so ne und deswegen unterschätzen wir einfach auch oft, wie anstrengend Urlaub fürs Nervensystem ist. Und natürlich ist Urlaub im besten falle auch schön, aber es ist eben auch einfach.
Quantitativ mehr Reize es ist weniger Struktur, ne, es ist eine ganz andere Schlafsituation. Es ist ganz anderes Essen, ne und ihr wisst ja ne, Essen hat ja auch viel mit Sicherheit zu tun und so es ist mehr soziale Nähe auch manchmal ne es ist weniger Rückzugsmöglichkeit und so weiter und ganz ehrlich wenn ich das so aufzähle, da merkt man auch schon, dass das kann schon auch sehr schnell das Gegenteil von Erholung einfach sein, ne und?
Die Gleichzeitigkeit ist halt auch wieder ein Punkt, ne. Also Kinder können ja gleichzeitig neugierig und traurig sein. Es ist halt irgendwie beides und oft auch sehr schwankend und wenn wir dann nur diesen einen Urlaub im Jahr haben und uns da so drauf gefreut haben, dann ist das für uns als Eltern eben auch oft ultra frustig, weil wir denken, Mann, wir sind doch jetzt hier, jetzt lass es uns doch genießen jetzt hab auch Spaß, verdammt so so und stellt sich raus, das kann man leider gar nicht richtig, ja man kann da gar gar nicht jemanden zu verpflichten jetzt Spaß zu haben, schön wäre es wenn das funktionieren würde und.
Mir ist natürlich auch klar, so richtig verhindern können wir das Thema Heimweh im Urlaub nicht, ne, aber es ist ja schon Gold wert, wenn euch überhaupt klar ist, dass Heimweh eben auch im Urlaub n Thema sein kann. Ja und nicht nur bei Kindern die 2 sind, sondern auch noch im Grundschulalter und so und.
Natürlich. Was könnte helfen, ne? Also zum Beispiel das klassische Übergangsobjekt Come helf ne, also wirklich schon zu Hause besprechen, dass im Urlaub ja erst mal alles total fremd ist und so und was ihr vielleicht mitnehmen könntet, so was könnte was könntest du dir vorstellen, was du hier von zu Hause mitnimmst, was dir vielleicht am Urlaubsort hilft um so n bisschen ne Verbindung zu schaffen, n bisschen zu ankern oder so, dann schaut, dass ihr bestimmte Rituale, die euch gut tun auch mitnehmt, ne bestimmte keine Ahnung das abends oder ins Bett die Rituale oder so ne.
Manchmal kann man auch Gerüche mitnehmen. Ne also und ne wenn ihr wisst von wegen das und das die Zahnpasta oder so mein Kind liebt den Geschmack und den Geruch von der Zahnpasta, dann ist völlig klar bitte nehmt so viel Zahnpasta mit, dass ihr im Urlaubsort nicht eine fremde Zahnpasta kaufen müsst. Das ist oft eine große große Krise, wenn das passiert und auch da packt Safe Food von zu Hause ein ne. Und ja, und das ist auch OK, wenn es dazu führt, dass das Kind jeden Tag ne 5 Minuten terrine Spaghetti bolo isst, wenn es das Kind gerne isst, weil es das kennt und das n Safe Food ist, dann ist es das total wert, ne, also das ist vielleicht auch noch mal so n Aspekt im Urlaub, schafft vielleicht auch so kleine Inseln
von Verlässlichkeit ne und vor allem dürfen wir uns auch Recht sparen immer zu sagen, aber es ist doch viel viel schöner hier so weil ja es ist ja genau das Meer ist schön oder der Pool ist toll oder? Keine Ahnung. Und die Ziegen auf dem Bauernhof sind wirklich süß und trotzdem vermisse ich mein Zuhause ne und das ist halt einfach das Ding, weil wenn wir Heimweh wegdiskutieren, dann fühlen sich unsere Kinder halt dazu zusätzlich auch immer noch falsch, ne weil sie dann denken ja stimmt, das ist doch eigentlich alles ganz toll, warum fühlt sich es nicht so an, dann stimmt ja mit mir irgendwas nicht oder ich bin undankbar oder so und das macht so ein Thema das Thema ja dann noch emotional moralisch viel schwerer als es das eigentlich
sein müsste. Gut, das war das Thema Urlaub. Jetzt gehen wir ins Kapitel Nummer 2 und da geht es um das Übernachten bei den Großeltern zum Beispiel oder bei einem Freund oder einer Freundin. Also nicht gleich wie bei einer Klassenfahrt gleich viele Tage in einer Gruppe, sondern tatsächlich um das einzelne punktuelle Übernachten, zum Beispiel eben bei den Großeltern, das ist für viele so der erste Moment, wo es mal losgeht, sozusagen mit dem Abenteuer und. Ne, da sagt sie schon, wann es losgeht, weil spannend ist ja auch, manche Kinder übernachten schon mit 3 Jahren, 4 Jahren oder so selbstverständlich regelmäßig bei den Großeltern. Ja und andere Kinder können sich das mit 8 Jahren 9 Jahren noch nicht mal im Ansatz vorstellen
und wollen das auch nicht und beides ist normal und in Ordnung und ich weiß, dass das schwierig ist, wenn das eigene Kind gefühlt sozusagen n anderen n anderes Tempo hat als. Alle. Ich hoffe ihr hört die Anführungsstrichen Anführungsstrichen als alle Kinder in eurem Umfeld ne, also ich weiß, dass es schwierig ist, wenn man denkt, ja, aber alle anderen machen das doch schon.
Was ist denn jetzt hier wieder los? Bin ich vielleicht doch helikoptermutter helikoptervater oder sowas ne oder auch andersrum warum will mein Kind eigentlich immer bei den Großeltern übernachten? Alle andere Kinder können sich das gar nicht vorstellen. Ist mein Kind etwa nicht gerne bei mir? Also ihr seht jetzt sind wir wirklich auch wieder beim Thema Eltern sind auch Menschen von letzter Woche.
Wir sind da auch sehr schnell da, sofort im Negativen bewerten. Wir sind auf jeden Fall nämlich Schuld, ist ja klar, also beides ist in Ordnung und das ist nämlich auch das interessante, weil unsere Kinder sind logischerweise auch einfach sehr, sehr unterschiedlich und manche haben an sowas halt einfach schneller schon Freude oder früher Freude oder so als andere ne und ja optimalerweise geht dieses geht das Thema vom Tempo des Kindes aus ne also ich ich weiß das Thema Großeltern ist ein eigenes Thema für sich, das mache ich bestimmt noch mal als Podcast folge.
Aber es gibt ja wirklich auch schon Großeltern, die sehr früh, also teilweise wirklich schon im Babyalter, sagen, Sie freuen sich schon drauf, wenn ihr Enkelkind dann endlich mal bei ihnen übernachtet. Ja, und daraus spricht ja eine ganz, ganz große Zuneigung und Liebe und so, ich verstehe das so sehr, und trotzdem gibt es einfach sehr viele Kinder, die können sich das jahrelang nicht vorstellen, ohne ihre Eltern bei den Großeltern zu übernachten. Und das hat dann manchmal was Kränkendes den Großeltern gegenüber.
Und dann wollen wir ja aber auch unser Kind nicht zwingen, wenn es noch nicht bereit ist und dass das nicht möchte, einfach nur weil Oma und Opa sonst traurig sind, das ist ja vielleicht auch nicht Sinn der Sache, und dann stehen wir wieder dazwischen und müssen moderieren. Ne, ich sehe das, das ist, das ist eine anspruchsvolle Nummer und. In manchen Familien ist es aber auch schlichtweg strukturell notwendig, dass die Kinder ab und zu bei zum Beispiel bei den Großeltern übernachten.
Ne, also gerade wieder letzte Woche auch mit einer Freundin gesprochen, die ist einfach alleinerziehend und hat aber einen Job, in dem in der sie Nachtschichten hat. Es ist völlig klar, also das Kind übernachtet deswegen mehrmals die Woche und manchmal auch nur einmal die Woche bei ihrer Oma und. Sie hat das Stück für Stück geübt, ne, also natürlich nicht von 0 auf 100 sozusagen, sondern so n bisschen wie in der Eingewöhnung in der Kita, ehrlich gesagt, mit so kleinen Schritten nach und nach angefangen, im langsamen Tempo, mit viel liebevoller Begleitung und so weiter und das ist nämlich auch so n Ding hier in diesem Kapitel, im Gegensatz zum Thema Heimweh im Urlaub, Wir sind ja nicht dabei, um eben unser Kind zu begleiten bei
diesen Gefühlen, sondern wir müssen darauf vertrauen, dass der Mensch, bei dem unser Kind jetzt gerade zur Übernachtung ist. Das zumindest ähnlich zugewandt und liebevoll macht, so wie wir das wollen würden oder selber machen und dieser Mensch, bei dem euer Kind übernachtet, ne Großeltern oder die Familie der engsten Freundin oder des engsten Freundes oder so, dieser Mensch darf ja natürlich seine ganz eigene Art und Weise haben, ne das Kind zu begleiten und das zu moderieren und so weiter ne und darf es auch wirklich ehrlich auch ganz anders machen als wir selber, aber es wäre ja schon schön. Wenn unser Kind einfach da Wärme und Zuwendung und Zuneigung begleitet bekommen würde, so im
Heimweh mein ich jetzt ne gut, aber wie gesagt es es kann ja auch sein, dass sozusagen euer Kind jetzt schon in der Grundschulzeit ist oder so und immer noch nicht bei Freundinnen übernachten möchte. Wie gesagt, immer noch nicht, ich überspitze ja oder bei den Großeltern und dann ist das ja auch legitim und dann dürft ihr aber auch als Eltern überlegen, ob das vielleicht ein Wachstumsbereich wäre.
Und ihr das vielleicht mal gemeinsam anpacken könnt. Das ist aber auch nichts, was ihr anpacken müsst. Aber es ist mir schon wichtig zu sagen, dass das ja auch eine systemische Sache ist. Und vielleicht wollt ihr auch als paar mal keine Ahnung abends auf ein Konzert gehen und dann noch irgendwo hin oder einfach keine Ahnung, auch mal die Nacht durchmachen oder woanders übernachten ohne Kind oder so und dann kann das total richtig für euer ganzes System sein zu sagen. Wir trauen dir das zu, ja, und wir üben das mal gemeinsam. Und wir packen Werkzeuge und so weiter, dass du das auch schaffst.
Aber wir glauben, dass du da aus deiner Komfortzone rauskommen kannst. Ab in die Wachstumszone sozusagen, also anders formuliert, so würde ich das jetzt zum Kind nicht sagen, aber ich glaub, ich glaube, ihr wisst was ich meine. Gut, aber jetzt mal angenommen, mein Kind möchte eben gerne bei einem Freund oder einer Freundin übernachten oder bei den Großeltern und dann hör ich Eltern oft sagen, also eigentlich wollte ja mein Kind unbedingt dort schlafen und dann ist es gekippt, gefühlt plötzlich ne, also tagsüber war alles super, das Kind war Vorfreudig aufgeregt, hat zu Hause alles gepackt und so Spiele überlegt man wenn dann haben wir das Kind hingebracht und das Kind hat Easy Tschüss gesagt, fröhlich und so die
Eltern. Bei denen mein Kind dann geschlafen hat, hat Fotos geschickt mit so Untertiteln. Hier ist alles super oder gute Stimmung hier oder so und dann kommt der Abend und dann das Zähneputzen, vielleicht das Licht ausmachen und so und plötzlich Tränen, Panik ich will nach Hause, schneller Atem und so weiter und keine Ahnung, die Großeltern oder die Eltern bei denen dann dieses Kind übernachtet, denken sich aber. Eben eben wolltest du doch noch.
Es war doch noch alles gut, ach so, ja genau, stimmt, aber Kinder sind ja keine linearen Wesen, nur weil n Kind sich um 16:00 Uhr Total mutig mutig gefühlt hat, heißt das nicht, dass das Nervensystem um 21:00 Uhr noch genauso fühlt, und das ist ja auch ne Sache, die ihr glaub ich von euch auch gut kennt. Also ich kenn das von mir, der Abend verändert Gefühle, ne also abends sind wir erschöpfter, unser Gehirn und unser Nervensystem auch logischerweise wir sind im Bett, wir sind eigentlich hundemüde.
Aber unser Kopf fängt an zu rattern und die Sorgen gehen los und fühlen sich plötzlich irgendwie ganz riesig und viel zu groß an und so und tagsüber ist das nicht so, weil Kinder und auch wir da einfach stärker im Außen sind, ne, also da passiert ja einfach immer was so die Kinder spielen, lachen, sind beschäftigt, es gibt genügend Dopamin, Ablenkung, Bewegung, Kontakt mit anderen und so weiter und abends verändert sich das dann halt ne es wird ruhiger und die Reize nehmen ab und Gefühle werden auch stärker spürbar.
Und die Bindungssehnsucht wird dann auch aktiviert. Ne und dann ne geht die Aktivierung dieses Bindungssystems los und der Stress steigt und die Sorgen steigen und dann fehlt aber die vertraute Co Regulation, weil ja die Person die das sonst macht nicht da ist, sondern dann sind da Opa und Opa oder die Eltern meiner Freundin oder meines Freundes ne. Weil es kann ja sein, keine Ahnung, euer Kind schläft ansonsten zu Hause bei euch im Arm ein oder mit einem ganz bestimmten Licht oder mit einem bestimmten Geruch oder mit einer bestimmten Reihenfolge am Abend mit vertrauten Stimmen und so weiter aber bei Oma und Opa oder beim Schulfreund oder so ist das Halt einfach komplett anders und ich glaube einfach, wir unterschätzen ganz oft, wie
körperlich auch Sicherheit ist. Ne also Sicherheit ist ja nicht nur n Gedanke oder so, sondern es. Sicherheit ist wirklich auch das im Körper verankerte Gefühl. Mein Körper kennt diesen Ort so und Kinder bewegen sich ja ganz grundsätzlich zwischen diesen 2 großen Grundbedürfnissen. Autonomie und Bindung, ne, also ich will die Welt entdecken und so los geht ahoi ich komme und gleichzeitig ich will mich auch sicher fühlen, ne und an meiner Basis sein und manchmal passiert das halt einfach gleichzeitig, also.
Das Kind kann ja wirklich unbedingt bei der Freundin schlafen wollen und sich wahnsinnig freuen und mutig sein und trotzdem abends Hardcore Heimweh bekommen. Das widerspricht sich gar nicht und gerade Kinder zwischen so 4 bis 10 Jahren und so sind halt oft einfach auch in dieser in dieser echt anspruchsvollen Spannung groß sein zu wollen und Sicherheit aber doch auch noch ganz stark brauchen ne und natürlich ist es auch total abhängig von der Charaktermelodie des jeweiligen Kindes und so.
Und es gibt ja, wie gesagt, auch Kinder, die schlafen schon mit 3 Jahren überall easy, Peasy und andere, die haben damit mit 1011 noch ganz große Schwierigkeiten oder haben das, also mögen das auch n leben lang nicht ne also ich hab auch Freundinnen, die haben auch gesagt die fanden alle Fahrten in der Schule schlimm, die wollten nie woanders übernachten und die sind auch jetzt nicht gerne weg von zu Hause also das ist auch einfach sehr sehr unterschiedlich und und kann auch unterschiedlich bleiben und das sagt vor allem aber auch.
Nicht gar nicht so viel über Reife aus, wie wir so denken, ne, sondern eigentlich sagt das viel mehr, was darüber auf über unsere Sensibilität, über unser Nervensystem, über unsere Charaktermelodie eben ne neurodivergenz Sicherheitsbedürfnis natürlich auch und logischerweise auch unsere bisherigen Erfahrungen. Ne, also das ist jetzt wie immer ne, ich sag es euch noch mal, das ist jetzt hier kein Erziehungserfolg oder erziehungsmisserfolg oder so ne, sondern einfach ganz viel Individualität.
Und gerade wenn ich da auch wieder denken muss an neurodivergente Kinder, ne, die ja eh alles intensiver erleben, auch Übergänge und so und fremde Schlafsituationen sind dann ja einfach auch echt krass. Ne durch die neuen Geräusche und andere Regeln, andere Abläufe, anderes Abendessen und so andere Temperatur dann auch diese andere soziale Dynamik und so also ich find das total verständlich, dass das Nervensysteme eben deutlich sensibler auf diese Veränderung reagieren, ne und? Eben gerade wenn sie neurodivergent sind und ein und dasselbe Kind kann ja auch total gerne dort sein und trotzdem sensorisch total erschöpft sein, so das das kann nebeneinander stehen ne und manche Kinder haben auch gar nicht Angst vor dem Übernachten, sondern eher so
vor diesem Verlust von Vertrautheit und auch der Sorge kein Backup zu haben, ne das. Und ja, ich hör jetzt auch schon den Satz am kriechen ne, aber wenn ich mein Kind jetzt ab abhole, dann lernt es doch ja genau, ja was lernt es dann ne also dass ihm geholfen wird oder ihr ne, dass die Gefühle wichtig sind und ernst genommen werden, dass es, dass es sich auf seine engsten Bindungspersonen immer verlassen kann und so, das klingt ja nach einer sehr guten Lernerfahrung.
Eigentlich würd ich sagen ne so und gleichzeitig, da hab ich auch in der Folge übers verwöhnt schon drüber gesprochen, er möcht auch hier noch mal sagen. Wenn mein Kind anruft, abends und sagt, ich habe einen weg, ich will nach Hause, dann ist es völlig legitim zu sagen, alles klar, mein Schatz, dann komme ich bis gleich, aber es ist auch genauso legitim, kurz zu überlegen und mit meinem Kind einzuchecken und ein Gefühl zu kriegen für die Situation oder zu sagen, du pass auf, ich rufe in 15 Minuten noch mal an oder sowas, weil.
Sozusagen. Es ist ja schon so, dass ihr euch Fragen dürft, ist mein Kind gerade in einer Herausforderung? Ja, die ja wichtig sind und die auch Wachstum und Selbstwirksamkeit schafft und so, oder ist mein Kind in einer Überforderung und da könnt nur ihr die Antwort drauf finden oder auch die Person, die jetzt bei eurem Kind gerade ist.
Ne und ganz ehrlich, das ist wirklich nicht leicht zu unterscheiden, das weiß ich, aber wir müssen da fein beobachten und hinhören und auch natürlich den Menschen vertrauen, bei denen unser Kind ist, ne? Aber mir ist das schon wichtig, das noch mal anzusprechen. Nicht jedes Heimweh bei jedem Kind bedeutet automatisch sofort abholen und genauso heißt es aber auch nicht naja er oder sie muss da jetzt halt durch, also es ist wirklich nicht schwarz weiß bei dem Thema und das wäre vielleicht auch noch mal was sozusagen vor der Übernachtung, dass ihr da auch mit eurem Kind drüber sprecht, vielleicht macht ihr auch so eine Art Codewort aus oder so, also wenn euer Kind dann anruft, dann darf es das
Codewort sagen. Ohne da so Charme zu haben gegenüber der Großeltern oder der Eltern, der Freunde oder so ne, also dass es vielleicht auch so Abstufungen gibt, ne, dass es vielleicht n Wort gibt für ja, ich hab ganz doll Heimweh, aber ich probier es mal noch n bisschen, aber es wär cool, wir würden in einer halben Stunde noch mal telefonieren und es gibt vielleicht dann auch n Codewort für so und jetzt bitte keine Fragen mehr stellen, hol mich sofort ab ne, also ab einem gewissen Alter der Kinder könnte man sowas zum Beispiel auch machen und. Das ist übrigens auch total interessant, dass Kinder, die Wissen, im Notfall werde ich abgeholt, oft sogar entspannter oder mutiger sind.
Ne, das kennt ihr vielleicht auch auch aus dem Babyalter. Ne Sicherheit ermöglicht oft erst explorationsverhalten ne, also wenn ich mich sicher fühle, dann kann ich mich auch raustrauen sozusagen ne, also das bindungstheorie Leute ganz einfach biologisch logisch, haha so und genau was kann was kann man schon proaktiv machen, bisschen wie n Kapitel 1 ne also. Übergangsobjekte von zu Hause nutzen und mitnehmen, ne Kuscheltiere NT Shirt von Mama oder Papa oder so n vertrautes Kissen, eigener Schlafanzug der auch vertraut riecht und so und auch da genau wie beim Thema Urlaub nicht beschämen ne also ich ich glaub das muss ich euch nicht sagen weil ihr da glaub ich eh sehr achtsam seid und so
ne aber beschämung reguliert ja das Nervensystem nicht sondern genau das Gegenteil logischerweise ne und wenn wir unser Kind dann wirklich abholen müssen. Dann ist es mir noch mal wichtig, dass ein Abgebrochenes übernachten eben nicht bedeutet, mein Kind ist Unselbständig oder ich wusste, das wird nie klappen oder da haben wir was falsch gemacht oder so ne, weil ganz ehrlich, vielleicht war ja auch schlichtweg der Tag zu lang, mein Kind müde oder irgendwie ist es gerade dabei krank zu werden und das sehen wir dann erst rückwirkend oder vielleicht war kurzer vor ein Streit der alles gekippt hat oder wäre vielleicht einfach heute die Schwelle zu hoch, mehr nicht okay.
Ab ins letzte Kapitel, ins Kapitel 3. Und jetzt geht es natürlich um das Thema Klassenfahrten oder auch kitafahrten ne. Also es gibt Kindergärten, die auch schon so kleine Fahrten machen, andere würden das nie machen, auch da sind Kitas sehr sehr unterschiedlich, genauso wie dass es auch Schulen gibt, die gerne schon ne Klassenfahrt gleich in der allerersten Klasse machen, damit die Klasse so n Team werden kann und andere Schulen sagen auf gar keinen Fall in der ersten Klasse, da sind die noch viel zu jung.
Also ihr seht auch, da ist es gar nicht so richtig eindeutig. Gut, also ich hab ja eben in Kapitel 2 schon damit angefangen, dass es total normal ist, wenn Kinder eben noch nicht so gern bei anderen Menschen übernachten wollen, ne und wenn man das als Familie möglich machen kann, wäre es auch gut, dem Kind das Tempo zu überlassen, aber bei Klassenfahrten ist das ja nun n bisschen komplizierter, ne, weil die Kinder dieser Klasse sollen ja auf diese Klassenfahrt fahren, alle so und natürlich können wir unserem Kind sagen, du musst nicht, ich schreib dich krank und so weiter ne, aber wir unterschätzen auch oft, dass die Kinder, selbst wenn sie vorher schon sagen. Na, ich trau mich das eigentlich
nicht und ich will wirklich nicht und soeben doch auch schon diesen Zwang, ne sowohl über die Schule als auch den Gruppenzwang und so weiter fühlen und ja auch tatsächlich oft auch gleichzeitig, da haben wir wieder ne Ambibliothek, also die Gleichzeitigkeit der widersprechenden Sachen, die wollen auch gleichzeitig oft teilhaben, also einfach dabei sein wollen irgendwie beides so, es ist so n bisschen wie n emotionales Dilemma quasi. Und da muss man ja auch noch mal sagen, ne Kinder, die nicht mitkommen auf Klassenfahrten, die werden dann auf Parallelklassen aufgeteilt für diese Tage. Ne, was für viele Kinder logischerweise auch überhaupt nicht geil ist.
Ne andere Lehrkräfte, andere Kinder, fremde Klasse und so weiter das fühlt sich jetzt auch nicht gut an und ja, man kann dein Kind natürlich krank zu Hause lassen, aber die allermeisten Schulen brauchen ja. Dann also 5 Tage das Kind ohne ärztlichen Attest zu Hause lassen funktioniert ja nicht, ne man braucht dann ja was und dann also ist schon echt ein bisschen schwierig, da ist also deutlich mehr Druck dahinter, einfach schon vom System an sich ne so und gleichermaßen ist es für uns Eltern ja aber auch total schwierig, wie weil ich ja schon sagte, bei der Übernachtung der Großeltern ne, bei denen wir ja hoffen, dass sie eben unser Kind sehr liebevoll zugewandt begleiten, genau wie ist das
wohl bei Klassenfahrten. Ne, also wie wahrscheinlich ist es, dass ein einzelnes Kind da liebevoll von der Lehrkraft begleitet wird? So, das können die ja oft überhaupt nicht leisten für 30 Kinder oder so ne oder sie kriegen es gar nicht mit, weil zum Beispiel auch das Kind sich da gar nicht mitteilen möchte den Lehrkräften gegenüber, weil die Bindung und Beziehungsebene gar nicht so tragfähig ist.
Logischerweise ne so und um es auch wenigstens hier am Rande einmal ganz kurz anzusprechen, das ist übrigens auch oft n Problem bei Kassenfahrten, wo Kinder ihre Handys nicht mitnehmen dürfen. Ne, also das find ich noch mal ganz wichtig das auch noch mal gut zu sagen. Ich weiß es ist n eigenes Thema für sich und so das mit den Handys und so ne aber es ist echt schwierig weil wenn Lehrkräfte sagen niemand darf n Handy mitnehmen ich als Lehrerin oder ich als Lehrer hab ja n Handy da und das Kind kann sich ja über das Handy melden wenn was ist.
So, und ich Check schon, warum das sinnvoll und praktisch klingt und so, aber ich weiß schlichtweg, dass es echt viele Kinder gibt, die sich das gar nicht trauen, die trauen sich gar nicht, der Lehrkraft zu sagen, dass die gerade bitte mit ihren Eltern sprechen wollen, dass es gerade schwierig ist oder so ne, Oh, das ist schon abends natürlich ne, der Abend verändert Gefühle und die Lehrkraft hat schon gute Nacht gesagt, die Hürde ist also riesig, alleine aus dem Zimmer durch den dunklen Flur bei der Lehrkraft anklopfen, die vielleicht sogar schon schläft. Um zu bitten, da noch mal anrufen zu dürfen zu Hause ne also und dann sagen viele Kinder eben lieber gar nichts und schlucken das tagelang runter
oder haben eben plötzlich ganz krasse Bauchschmerzen, anstatt schon davor einfach kurz darum zu bitten, mal kurz mit den Eltern zu telefonieren. Ne und das ist schon auch n Punkt, wenn Kinder keine Handys dabei haben, dass Kinder abgeholt werden müssen, die vielleicht hätten bleiben können, wenn sie einfach kurz selbstbestimmt mit ihren Eltern hätten telefonieren dürfen ne, das ist so.
Als wenn ich das mal kurz angesprochen hab. So und und bei Klassenfahrten zeigt sich das finde ich ganz besonders deutlich, was wir eben schon besprochen haben, einfach wie unterschiedlich nervensysteme funktionieren, ne? Weil gesellschaftlich erzählen wir ja Klassenfahrten schon so n bisschen wieso? Boah, das ist einfach n riesiges Abenteuer und diese Gemeinschaft und die Unabhängigkeit, es ist die beste Zeit und so ne und ja, für manche Kinder ist das so und das ist ja auch ganz toll, ne bestenfalls dann ist ja alles gut gelaufen so aber für andere Kinder ist Klassenfahrt einfach ne massive Dauerbeleistung ne weil also ich erinnere mich noch gut an meine Klassenfahrten früher und ich mochte, also ich
mochte die sehr gerne, die meisten zumindest. Aber was die so alle gemeinsam hatten, ganz egal wie toll ich sie fand oder nicht, es war wenig Schlaf, es war viel Lautstärke, es war wenig Rückzug, es war natürlich permanenter sozialer Kontakt und so es neueste Regeln, unbekannte Umgebung, Gruppendruck, Reizüberflutung, Kontrollverlust. Also ganz ehrlich, die meisten Erwachsenen werden nach 3 Tagen einfach komplett durch so und trotzdem erwarten wir von unseren Kindern, dass die das problemlos wegstecken. Ist eigentlich total seltsam.
Und auch noch mal so diese andere Ebene. Ne, also auf Klassenfahrten werden ja auch Kinder ständig beobachtet, sind durchgängig im Kontakt mit anderen und dadurch auch ständig im Vergleich ne, sie sind ständig mit diesen Gruppendynamiken beschäftigt, das ist ja auch als Hauptthemen bei Klassenfahrten logischerweise und parallel dazu fehlt halt echte Erholung logischerweise bei wann wie ne also? Und, und das ist glaub ich, dann finde ich eben auch n Punkt beim Thema Heimweh, das Heimweh eben oft einfach da entsteht, wo das Nervensystem keine Kraft mehr hat, Gefühle wegzudrücken oder ernsthaft zu regulieren.
Ne, und das finde ich total spannend, weil Studien zur Belastung von Kindern, die zeigen eben das Heimweh auf Klassenfahrten und anderen Fahrten, ne wie Vereinsfahrten und soeben oft psychosomatisch auftreten. So also Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Übelkeit, you Name It ne und da haben wir dann ja entweder das Dilemma so das Kind will vor den Gleichaltrigen ja cool sein und will ja auch Teilhabe und will das so toll finden wie die anderen auch und schüttet aber währenddessen intern krass Stresshormone aus und. Wenn dann wenn, dann das einzige, was wir Eltern in Vorbereitung auf die Klassenfahrt gesagt haben, war, das wird die beste Zeit, ja dann entsteht beim Kind ja auch noch ne komplette kognitive
Dissonanz, weil es fühlt sich ja nicht toll an, aber soll ja die beste Zeit sein, wie kriegt man das wieder zusammen? Ne und es ist schon so, dass Kinder, ich hab ja auch schon Klassenfahrten begleitet und so und ich erlebe schon auch bei Kindern ne in der 2.3. Klasse und so dieses. Ich darf jetzt nicht weinen, die anderen schaffen es ja auch.
Ich bin Baby, ne, alle finden mich peinlich und so weiter also das unterschätzen wir erwachsen glaube ich auch oft ne, dass da diese Scham ist und die Scham macht das Nervensystem ja noch instabiler, obwohl das ja eh schon angestrengend ist. Ne und dann haben dann ist Heimweh oft gar nicht dann mehr das alleinige Problem, sondern auch noch die Einsamkeit mit diesem Heimweh, ne. Und da, liebe Leute, da können wir nämlich wirklich mal was machen, weil wir eben nicht nur sagen, Klassenfahrt ist ja das Beste, das wird voll, das Abenteuer, du wirst so coole Sachen erleben, damit eben ein Kind dann nicht spontan denkt, Ah, OK, dann stimmt ja mit mir was nicht, wenn es sich nicht so anfühlt, sondern dass wir unser
Kind wirklich ehrlich schon in den Tagen davor oder Wochen davor schon vorbereiten und sagen, ey, es kann gut sein, dass du zwischendurch wieder abends Heimweh bekommst. Das haben ganz viele Menschen, übrigens auch Erwachsene. Ne, also solche Gespräche sind so wichtig, um um zu normalisieren und gleichzeitig haben wir wieder ne Gratwanderung. Ne sollten wir Heimweh aber natürlich auch nicht dramatisieren ne also oh weißt du, ich hab auf meinen Klassenfahrten wirklich jeden Abend in den Schlaf geweint und so das ist jetzt wahrscheinlich nicht so Sinn der Sache ne also das Ziel ist eher so, dass wir das Heimweh emotional einordnen und nicht aufblasen, aber auch nicht klein machen, so das. Ja, das ist n bisschen schwierig
in der konkreten Situation selbst. Aber ich traue euch das zu und und und. Heimweh ist jetzt auch nicht der Punkt, an dem alles kippt, sondern Heimweh ist erstmal einfach n Gefühl und ich finde so kann man da eben mit den Kindern auch drüber sprechen, ne und dann können wir ja auch schon. Gemeinsamen Strategien vorher überlegen wenn dieses Gefühl aufkommt, ja, also wen kann mein Kind ansprechen, was beruhigt dich denn normalerweise, was könnten wir von zu Hause mitnehmen, hilft es, gibt es Musik oder Hörspiele, die helfen, gibt es n Foto vielleicht n kleinen Brief n vertrauten Geruch ne da sind wir wieder getragenes Oberteil von Mama oder Papa und so weil unser Nervensystem liebt Halt
Vorbereitung wisst ihr ja. Und am besten holt ihr auch noch gute Freunde oder Freundinnen aus der Klasse ins Boot. Und dann überlegt ihr das nämlich gemeinsam. Wie können wir uns gegenseitig unterstützen? Wenn einer von uns Heimweh bekommt, so, das ist total schön, da sind wir beim Thema Selbstwirksamkeit.
Wie toll ist das, wenn man da nicht alleine sein muss, ne und es schafft übrigens auch gleich die Basis dafür, dass euer Kind sich traut vor Ort ist, zumindest den Freunden zu erzählen, weil ihr habt ja dann da proaktiv schon drüber gesprochen, ne, dann dann ist die Hürde da nicht so groß. Und bestenfalls findet auch ein Gespräch im Klassenrat, also in der Klasse darüber statt. Ne von der Lehrkraft aus jetzt also das nimmt ja auch so ein Tabu und bringt die Kinder wieder in die Gemeinschaft, sich gegenseitig zu halten und zu unterstützen und das Heimweh eben normal ist und einfach sein darf, ne und genau das ist sozusagen was, was so von den Lehrkräften noch ausgehen kann. Und dann habe ich, hatte ich vor
einiger Zeit auch auf Instagram ein paar Tipps von euch eingesammelt. Was hilft eurer Erfahrung nach bei euren Kindern beim Thema Heimweh und da erinnere ich mich noch ein paar Sachen, die ich jetzt noch mal versuche, so ein bisschen zu rekapitulieren, also vielen Kindern hilft es, wenn ihr die Zusage macht, dass ihr im Zweifel abholt, ne, aber wie gesagt, schätzt da euer Kind gut ein, das hilft nämlich auch nicht jedem Kind ne, also da muss man auch wieder individuell gucken. Dann die Zimmerkonstellation bewusst planen, also nicht nur mit wem macht der Tag besonders viel Spaß, sondern auch, wer gibt dir abends zum einschlafen Sicherheit, ne, schaut euch vorher Bilder der Unterkunft an
und besprecht gemeinsam Strategien, was wir eben schon hatten und für die akute Heimwehsituation wenn es dann wirklich auch kommt, spricht darüber, trau dich jemandem an ne der Lehrkraft, einer Freundin, einem Freund und so weiter manche Kinder haben auch Heimweh, Tabletten von zu Hause mitgenommen, das fand ich auch süß fand ich auch ne niedliche Idee, das funktioniert halt auch oft und.
Oder so was wie n witzebuch für abends ne, weil was hilft gegen Angst lachen ne und ja, manchen Kindern hilft das Telefonieren mit uns Eltern, aber anderen würde es gar nicht helfen oh ich weiß ne immer diese Individualität ey jetzt macht es irgendwie auch kompliziert so, wir dürfen da nicht dogmatisch sein ne also es ist nicht du musst da jetzt durch aber auch nicht OK wir holen dich sofort ab also ja es ist oft irgendwie das dazwischen ne also deswegen noch mal wie ich es eben gesagt hab ist es ne. Ne schwere aber ne bewältigbare Herausforderung oder ist es ne Überforderung und das ist halt echt individuell und ne wenn das Kind das am Telefon und weint so was heißt das müssen wir sofort aufbrechen, kann ich vielleicht
mit der Lehrkraft noch mal sprechen und wir überlegen zusammen und so und da kann ich euch auch keine Lösung für geben ne also manche Kinder profitieren total davon zu merken ich hab das geschafft ne also obwohl es nicht leicht war Mama und Papa haben es mir wirklich im besten Sinne einfach zugetraut ne. Und andere Kinder erleben.
Aber dieses bleiben müssen als krassen Kontrollverlust und so. Also ja, da sind Sie halt sehr unterschiedlich. Ja, so wie wir auch hm Kinder sind auch Menschen, oder was also ihr wisst ja ne, also bindungsorientierung bedeutet ja nicht jedes unangenehme Gefühl sofort wegmachen zu wollen und zu müssen und das bedeutet aber auch nicht Kinder mit Überforderung alleine zu lassen und nur auf die Schulter zu klopfen und zu sagen, so du schaffst das schon, sondern irgendwas individuelles im dazwischen.
Das ist doch ganz easy Nummer, oder? Ah ja, ja, Leute, ich habe überzogen, das darf nicht wahr sein, Oh fast 5 Minuten, Ach herrje, wer hätte gedacht, was mir das beim Thema Heimweh passiert, ich habe es nicht gedacht, also deswegen dann jetzt schnelles Ende Leute, wenn ihr noch fragen habt für die Nachgehört Folge am Sonntag meldet euch gern über Instagram kommentiert unter die Spotify folgen was auch immer könnt mir auch e Mails schicken beratung@kindermenschen.de. Genau.
Und wo ihr schon hier, wenn ihr schon bei Spotify seid oder Apple Podcast oder so ne, ich würde mich total freuen, wenn ihr mir da eine Sterne bewertung da lassen würdet oder auf folgen klickt oder so, das ist immer wichtig damit das überhaupt ausgespielt wird, aber wenn ihr Podcast hört, dann kennt ihr das. Wir sagen immer alle das gleiche ha wir wir podcasterinnen, dass ich mich da mal dazurechnen könnte lustig so jetzt 5 Minuten zu lang es tut mir sehr leid nächste Woche wird es wieder kürzer bestenfalls ha wir hören uns aber erst mal am Sonntag.