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Shownotes
Jedes Jahr im August verwandelt sich der Stadtplatz von Furth i. W. (Bayerischer Wald) in eine große Bühne. Denn dann findet hier der »Drachenstich« statt, das älteste Volksschauspiel in Deutschland. Erstmals wurde es 1590 erwähnt. An der Inszenierung dieser Legende ist der halbe Ort beteiligt. Der Inhalt lässt sich so zusammenfassen: In einer Zeit, die von Not und Elend bestimmt ist, steigt zu allem Überfluss auch noch ein Drache aus den Wäldern empor. Unter einer Bedingung will er die Bürger Furths verschonen: wenn ein sündloser Mensch sich ihm freiwillig opfert. Hierzu ist eine Jungfrau bereit. Doch in letzter Minute tritt der tot geglaubte Ritter Udo unverhofft auf den Plan und tötet den Drachen.
Diese doch recht düstere Legende drückt die Sehnsucht des Menschen nach einem Befreier aus, der das Böse – oder besser: den Bösen – besiegt. In diesem erfundenen Erzählrahmen lassen sich Anklänge an die beste Botschaft der Welt erahnen, doch leider ziemlich verzerrt.
Tatsächlich gibt es einen furchtbaren Drachen, den Teufel. Er ließ sich nur durch einen Helden besiegen: Jesus Christus. Dieser hat sündlos auf dieser Welt gelebt und als ein völlig unschuldiges Opfer am Kreuz sein Blut vergossen. Doch das war keineswegs eine Niederlage! In Wahrheit war genau das der Sieg, der dem Teufel das Genick brach – im Bild der Drachenstich-Legende gesprochen: Jesus vereinte die unschuldige Opferfigur und den tapferen Ritter zugleich in sich. Sein Opfertod war der wahre Triumph, der dem Drachen den Kopf zermalmte. Er bekräftigte Gottes Anspruch auf uns und ermöglichte es uns, im Glauben und Vertrauen zu ihm zu kommen. Die Bibel macht deutlich, dass er alle, die das für sich annehmen, kraft dieser Tat für immer vor Satan gerettet hat.
Martin Reitz
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Samstag, 1. August Er wird Dir den Kopf zermalmen.
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Mose 3, Vers 15. Der Drachenstich Jedes Jahr im August verwandelt sich der Stadtplatz von Furt im Wald, im Bayerischen Wald, in eine große Bühne. Denn dann findet hier der Drachenstich statt, das älteste Volksschauspiel in Deutschland. Erstmals wurde es 1590 erwähnt. An der Inszenierung dieser Legende ist der halbe Ort beteiligt.
Der Inhalt lässt sich so zusammenfassen: In einer Zeit, die von Not und Elend bestimmt ist, steigt zu allem Überfluss auch noch ein Drache aus den Wäldern empor. Unter einer Bedingung will er die Bürgerfurz verschonen, wenn ein sündloser Mensch sich ihm freiwillig opfert. Hierzu ist eine Jungfrau bereit.
Doch in letzter Minute tritt der totgeglaubte Ritter Udo unverhofft auf den Plan und tötet den Drachen. Diese doch recht düstere Legende drückt die Sehnsucht des Menschen nach einem Befreier aus, der das Böse oder besser den Bösen besiegt. In diesem erfundenen Erzählrahmen lassen sich Anklänge an die beste Botschaft der Welt erahnen, doch leider ziemlich verzerrt.
Tatsächlich gibt es einen furchtbaren Drachen, den Teufel. Er ließ sich nur durch einen Helden besiegen, Jesus Christus. Dieser hat sündlos auf dieser Welt gelebt und als ein völlig unschuldiges Opfer am Kreuz sein Blut vergossen. Doch das war keineswegs eine Niederlage. In Wahrheit war genau das der Sieg, der dem Teufel das Genick brach, im Bild der Drachenstichlegende gesprochen.
Jesus vereinte die unschuldige Opferfigur und den tapferen Ritter zugleich in sich. Sein Opfertod war der wahre Triumph, der dem Drachen den Kopf zermalmte. Er bekräftigte Gottes Anspruch auf uns und ermöglichte es uns, im Glauben und Vertrauen zu ihm zu kommen. Die Bibel macht deutlich, dass er alle, die das für sich annehmen, Kraft dieser Tat für immer vor Satan gerettet hat.
Die Frage zum Nachdenken. Was fasziniert Sie mehr? Die Drachenstichlegende oder das, was vor 2000 Jahren tatsächlich passiert ist? Der Tipp fürs Leben. Eine Legende kann interessant und anziehend sein, aber echte Rettung für Zeit und Ewigkeit kann nur der Sohn Gottes geben. Die tägliche Bibellese. Kolosser 2, Verse 9 bis 15.
Denn in ihm wohnt die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig, und ihr seid in ihm zur Fülle gebracht. Er ist das Haupt jeder Gewalt und jeder Macht. In ihm seid ihr auch beschnitten worden mit einer Beschneidung, die nicht mit Händen geschehen ist, sondern im Ausziehen des fleichlichen Leibes, in der Beschneidung des Christus.
Mit ihm begraben in der Taufe, mit ihm auch mit auferweckt durch den Glauben an die wirksame Kraft Gottes, der ihn aus den Toten auferweckt hat. Und euch, die ihr tot ward in den Vergehungen und in dem Unbeschnittensein Eures Fleisches, hat er mit lebendig gemacht mit ihm, indem er uns alle Vergehungen vergeben hat.
Er hat den Schuldschein gegen uns gelöscht, den Entsatzungen Bestehenden, der gegen uns war, und ihn aus unserer Mitte fortgeschafft, indem er ihn ans Kreuz nagelte. Er hat die Gewalten und die Mächte völlig entwaffnet und sie öffentlich zur Schau gestellt. In ihm hat er den Triumph über sie gehalten.