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Shownotes
Warum eigentlich nicht »begehren«? Es ist jedenfalls interessant, zu sehen, was die anderen haben. Ihre Autos, Kleidung, Beziehungen, Häuser, Urlaube usw. geben uns Gesprächsstoff und inspirieren uns. Das erlebte ich auch, als ich auf einer Immobilienplattform etwas suchte. Ich hatte keinen Filter für den Preis aktiviert, und so erschienen auch sehr teure Luxus-Immobilien. Beim näheren Durchsehen – aus reiner Neugier natürlich – entwickelte ich eine gewisse Faszination und stellte mir so manche Fragen: »Wer kann sich denn so etwas leisten? Was arbeiten die Leute, die das kaufen? Kann das mit rechten Dingen zugehen? Sind solche Unterschiede denn gesellschaftlich fair?« Noch bevor ich wieder zu dem zurückging, was ich eigentlich hatte suchen wollen, war schon so etwas wie Neid in mir entstanden. Denn genau davon spricht der Tagesvers: Haben wollen, statt es dem anderen einfach gönnen. Oder zumindest wünschen, dass der andere es nicht hat. Das ist verlockend. Doch ich musste feststellen, dass diese Gedanken mich nicht glücklich, sondern eher unzufrieden machten.
Ähnliches hat auch der Verhaltensökonom Andrew Oswald herausgefunden. In seiner Forschung beschäftigt er sich seit über dreißig Jahren mit der Frage, was glücklich oder unglücklich macht. Seinen Ergebnissen zufolge trägt z. B. zum Glücklichsein bei, dass man einen Partner hat, sich gesund ernährt – und Neid vermeidet. Seine Schlussfolgerung: Neid ist schädlich! Vergleiche dich nicht zu sehr mit anderen!
Die Glücksforschung kommt also zu einem Ergebnis, das für Gottes Wort und die darin enthaltenen Anweisungen schon lange maßgeblich ist. Wir dürfen lernen: Neid führt zu einer falschen Ausrichtung im Leben, während wir in der Hinwendung zu Gott und im Dienst an unserem Nächsten wahres Glück finden.
Andreas Wanzenried
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Samstag, 10. Oktober. Internationaler Tag der seelischen Gesundheit. Du sollst nicht begehren deines nächsten Haus. Du sollst nicht begehren, deines nächsten Frau, Knecht, Magd, Esel noch alles, was dein Nächster hat. 2. Mose 20, Vers 17. Durch Neid zum Glück? Warum eigentlich nicht begehren? Es ist jedenfalls interessant zu sehen, was die anderen haben.
Ihre Autos, Kleidung, Beziehungen, Häuser, Urlaube und so weiter geben uns Gesprächsstoff und inspirieren uns. Das erlebte ich auch, als ich auf einer Immobilienplattform etwas suchte. Ich hatte keinen Filter für den Preis aktiviert und so erschienen auch sehr teure Luxusimmobilien. Beim näheren Durchsehen, aus reiner Neugie natürlich, entwickelte ich eine gewisse Faszination und stellte mir so manche Fragen.
Wer kann sich denn so etwas leisten? Was arbeiten die Leute, die das kaufen? Kann das mit rechten Dingen zugehen? Sind solche Unterschiede denn gesellschaftlich fair? Noch bevor ich wieder zu dem zurückging, was ich eigentlich hatte suchen wollen, war schon so etwas wie Neid in mir entstanden. Denn genau davon spricht der Tagesvers: Haben wollen, statt es dem anderen einfach gönnen.
Oder zumindest wünschen, dass der andere es nicht hat. Das ist verlockend. Doch ich musste feststellen, dass diese Gedanken mich nicht glücklich, sondern eher unzufrieden machten. Ähnlich hat es auch der Verhaltensökonom Andrew Oswald herausgefunden. In seiner Forschung beschäftigt er sich seit über 30 Jahren mit der Frage, was glücklich oder unglücklich macht.
Seinen Ergebnissen zufolge trägt zum Beispiel zum Glücklichsein bei, dass man einen Partner hat, der sich gesund ernährt, und Neid vermeidet. Seine Schlussfolgerung Neid ist schädlich. Vergleiche dich nicht zu sehr mit anderen. Die Glücksforschung kommt also zu einem Ergebnis, das für Gottes Wort und die darin enthaltenen Anweisungen schon lange maßgeblich ist.
Wir dürfen lernen. Neid führt zu einer falschen Ausrichtung im Leben, während wir in der Hinwendung zu Gott und im Dienst an unserem Nächsten wahres Glück finden. Die Frage zum Nachdenken. Haben Sie solche Gedanken und Gefühle bei sich selbst auch schon beobachtet? Der Tipp fürs Leben. Gott meint es gut mit uns.
Die tägliche Bibellese. Römer 7, Verse 7 bis 25. Was sollen wir nun sagen? Ist das Gesetz Sünde? Auf keinen Fall, aber die Sünde hätte ich nicht erkannt als nur durchs Gesetz. Denn auch von der Begierde hätte ich nichts gewusst, wenn ich das Gesetz gesagt hätte, du sollst nicht begehren. Die Sünde aber ergriff durch das Gebot die Gelegenheit und bewirkte jede Begierde in mir, denn ohne Gesetz ist die Sünde tot.
Ich aber lebte einst ohne Gesetz, als aber das Gebot kam, lebte die Sünde auf, ich aber starb. Und das Gebot, das zum Leben gegeben, gerade das erwies ich mir zum Tod. Denn die Sünde ergriff durch das Gebot die Gelegenheit, täuschte mich und tötete mich durch dasselbe. So ist also das Gesetz heilig und das Gebot heilig und gerecht und gut.
Ist nun das Gute mir zum Tod geworden? Auf keinen Fall, sondern die Sünde, damit sie als Sünde erschien, indem sie durch das Gute mir den Tod bewirkte, damit die Sünde überaus sündig wurde durch das Gebot. Denn wir wissen, dass das Gesetz geistlich ist, ich aber bin fleischlich unter die Sünde verkauft.
Denn was ich vollbringe, erkenne ich nicht, denn nicht, was ich will, das tue ich, sondern was ich hasse, das übe ich aus. Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so stimme ich dem Gesetz bei, dass es gut ist. Nun aber vollbringe nicht mehr ich es, sondern die in mir wohnende Sünde. Denn ich weiß, dass in mir, das ist in meinem Fleisch, nichts Gutes wohnt, denn das Wollen ist bei mir vorhanden, aber das Vollbringen des Guten nicht.
Denn das Gute, das ich will, übe ich nicht aus, sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich. Wenn ich aber das, was ich nicht will, ausübe, so vollbringe nicht mehr ich es, sondern die in mir wohnende Sünde. Ich finde also das Gesetz, das bei mir, der ich das Gute tun will, nur das Böse vorhanden ist.
Denn ich habe nach dem inneren Menschen wohlgefallen am Gesetz Gottes, aber ich sehe ein anderes Gesetz in meinen Gliedern, das dem Gesetz meines Sinnes widerstreitet und mich in Gefangenschaft bringt unter das Gesetz der Sünde, das in meinen Gliedern ist. Ich elender Mensch. Wer wird mich retten von diesem Leibe des Todes?
Ich danke Gott durch Jesus Christus, unseren Herrn. Also diene ich nun selbst mit dem Sinn, dem Gesetz Gottes, mit dem Fleisch aber dem Gesetz der Sünde.