Leben ist mehr· Staffel 2026· Folge 284

Bomben entschärfen

Sonntag, 11. Oktober 2026 · 5 min

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Shownotes

Es ist mal wieder so weit: Bei uns in Köln ist eine weitere Weltkriegsbombe gefunden worden und muss entschärft werden. Das gehört hier gewissermaßen zum Alltag. Aber die Aktion heute, am 11. Oktober 2024, ist die bislang größte seit Beendigung des Zweiten Weltkrieges. Bei Bauarbeiten auf dem Gelände einer großen Klinik ist eine Zehn-Zentner-Bombe aufgetaucht. Deshalb muss neben mehreren Tausend Anwohnern die gesamte Klinik evakuiert werden – ein unglaublicher Aufwand. 1300 Helfer sind an der Aktion beteiligt, die Kosten belaufen sich auf mehrere Millionen Euro.
Auf Köln gingen während des Zweiten Weltkrieges ungefähr 1,5 Millionen Bomben nieder, von denen nach Schätzungen 20 Prozent nicht detonierten. Selbst wenn es hier nie wieder einen Krieg geben sollte, haben wir noch über Jahrzehnte damit zu tun, mit den Altlasten des letzten fertigzuwerden. Doch leider werden in dieser Welt ständig neue Bomben abgeworfen, die auch irgendwann entschärft werden müssen, sofern sie nicht detoniert sind. Das sind wirklich traurige Aussichten …
Auch in unserem persönlichen Leben legen wir durch unseren Egoismus, durch im Ärger unbedacht gesprochene Worte Tretminen aus, die irgendwann hochgehen und mit deren Folgeschäden wir und vielleicht noch unsere Kinder leben müssen. Mit uns Menschen scheint also grundsätzlich etwas nicht zu stimmen: Immer wieder fügen wir einander Leid zu und verursachen Probleme, die über Generationen andauern. Eine Lösung ist nicht in Sicht. Jedenfalls nicht für uns, aber für Gott: In seinem Sohn Jesus Christus bietet er uns die Versöhnung an. Wir haben, solange wir auf dieser Erde leben, die Möglichkeit, das anzunehmen und all unsere Altlasten loszuwerden. Gott möchte sie auslöschen, sodass wir vollkommen frei und gereinigt sind.
Elisabeth Weise

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Sonntag, 11. Oktober. Wer seine Verbrechen zudeckt, wird keinen Erfolg haben. Wer sie aber bekennt und lässt, wird Erbarmen finden. Sprüche 28, Vers 13. Bomben entschärfen. Es ist mal wieder soweit. Bei uns in Köln ist eine weitere Weltkriegsbombe gefunden worden und muss entschärft werden. Das gehört hier gewissermaßen zum Alltag.

Aber die Aktion heute, am 11. Oktober 2024, ist bislang die größte seit Beendigung des Zweiten Weltkrieges. Bei Bauarbeiten auf dem Gelände einer großen Klinik ist eine Zehnzentnerbombe aufgetaucht. Deshalb muss neben mehreren tausend Anwohnern die gesamte Klinik evakuiert werden. Ein unglaublicher Aufwand.

1300 Helfer sind an der Aktion beteiligt, die Kosten belaufen sich auf mehrere Millionen Euro. Auf Köln gingen während des Zweiten Weltkrieges ungefähr 1,5 Millionen Bomben nieder, von denen nach Schätzungen 20 Prozent nicht detonierten. Selbst wenn es hier nie wieder einen Krieg geben sollte, haben wir noch über Jahrzehnte damit zu tun, mit den Altlasten des Letzten fertig zu werden.

Doch leider werden in dieser Welt ständig neue Bomben abgeworfen, die auch irgendwann entschärft werden müssen, sofern sie nicht detoniert sind. Das sind wirklich traurige Aussichten. Auch in unserem persönlichen Leben legen wir durch unseren Egoismus durch im Ärger unbedacht gesprochene Worte Tretminen aus, die irgendwann hochgehen und mit deren Folgeschäden wir und vielleicht noch unsere Kinder leben müssen.

Mit uns Menschen scheint also grundsätzlich etwas nicht zu stimmen. Immer wieder fügen wir einander Leid zu und verursachen Probleme, die über Generationen andauern. Eine Lösung ist nicht in Sicht. Jedenfalls nicht für uns, aber für Gott. In seinem Sohn Jesus Christus bietet er uns die Versöhnung an.

Wir haben, solange wir auf dieser Erde leben, die Möglichkeit, das anzunehmen und all unsere Altlasten loszuwerden. Gott möchte sie auslöschen, sodass wir vollkommen frei und gereinigt sind. Die Frage zum Nachdenken. Warum schaffen wir Menschen, es weder im Großen noch im Kleinen, dauerhaft im Frieden zu leben?

Der Tipp fürs Leben. Es ist befreiend, bei Gott seine Altlasten loszuwerden. Die tägliche Bibellese. Epheser 4, Verse 17 bis 32. Dies nun sage und bezeuge ich im Herrn, dass ihr nicht mehr wandeln sollt, wie auch die Nationen wandeln, in Nichtigkeit ihres Sinnes. Sie sind verfinstert am Verstand, entfremdet dem Leben Gottes wegen der Unwissenheit, die in ihnen ist, wegen der Verstockung ihres Herzens.

Sie, die abgestumpft sind, haben sich selbst der Ausschweifung hingegeben, zum Ausüben jeder Unreinheit mit Gier. Ihr aber habt den Christus nicht so kennengelernt. Ihr habt ihn doch gehört und seid in ihm gelehrt worden, wie es Wahrheit in Jesus ist, dass ihr, was den früheren Lebenswandel angeht, den alten Menschen abgelegt habt, der sich durch die betrügerischen Begierden zugrunde richtet, dagegen erneuert werdet in dem Geist eurer Gesinnung und den neuen Menschen angezogen habt, der nach Gott geschaffen ist, in wahrhaftiger Gerechtigkeit und Heiligkeit.

Deshalb legt die Lüge ab und redet Wahrheit ein jeder mit seinem Nächsten, denn wir sind untereinander Glieder, zürnet und sündigt dabei nicht. Die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn und gebt dem Teufel keinen Raum. Wer stiehlt, stehle nicht mehr, sondern mühe sich vielmehr und wirke mit seinen Händen das Gute, damit er dem Bedürftigen etwas mitzugeben hat.

Kein faules Wort komme aus eurem Mund, sondern nur eins, das gut ist, zur notwendigen Erbauung, damit es den hörenden Gnade gibt. Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid, auf den Tag der Erlösung hin. Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan samt aller Bosheit.

Seid aber zueinander gütig, mitleidig und vergebt einander, so wie auch Gott in Christus euch vergeben hat.

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