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Leben ist mehr· Staffel 2026· Folge 307

Unangenehme Wahrheit

Dienstag, 3. November 2026 · 5 min

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Shownotes

Ein Bekannter von mir ist Arzt. Das entscheidende Gespräch zwischen ihm und dem Patienten findet dann statt, wenn alle Werte vom Labor bzw. von den Untersuchungen bekannt sind. Dieses finale Gespräch soll dazu dienen, dass er sich ein vollständiges Bild machen kann. Manchmal ist er allerdings ein wenig irritiert. Denn vor ihm sitzt eine Person, die nur Gutes über sich aussagt, dazu schön gekleidet und frisiert ist. Das passt doch mit den Auswertungen überhaupt nicht zusammen!, denkt er sich. Also bringt er Zeit und Geduld auf, um gemeinsam mit dem Patienten zu erörtern, woher das Problem rührt. Vielleicht doch von einer ungesunden Lebensweise?
Wir Menschen tun uns in der Tat oft schwer, über eigene Defizite ehrlich zu sprechen. Die freundliche Ausstrahlung, eine gute Frisur und die schicke Kleidung dienen dann quasi als Tarnung. Doch am Ende kann uns das im schlimmsten Fall das Leben kosten. Wenn der Arzt eine falsche Anamnese erstellt, sind die Möglichkeiten noch begrenzter als ohnehin schon.
Um ehrliche Einstellung geht es auch in unserem Tagesvers. Jesus vergleicht sich mit einem Arzt. Zu ihm darf jeder kommen. Für alle Anliegen hat er ein offenes Ohr. Doch eine Begegnung mit ihm ist nicht zielführend, wenn der Bittende lediglich seine Vorzüge präsentieren möchte. So wie es lebensnotwendig ist, dem Arzt alle unangenehmen Wahrheiten seines Lebensstils zu sagen, so dürfen wir Jesus unsere sündige Verfehlung benennen. Die Wahrheit über unsere Lüge, Zorn und Bosheit wirft ihn nicht aus der Bahn. Jesus kennt uns ohnehin schon. Und im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Arzt kann er uns nicht nur eine Therapie verschreiben, sondern echte Heilung garantieren: die Vergebung unserer Schuld und die Befreiung hin zu echtem, ewigem Leben.
Stefan Taube

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Dienstag, 3. November. Als Jesus das hörte, sagte er zu ihnen: Die Gesunden brauchen keinen Arzt, wohl aber die Kranken. Ich bin gekommen, um Sünder zu rufen, nicht Menschen, die sich schon für gut genug halten. Markus 2, Vers 17. Unangenehme Wahrheit Ein bekannter von mir ist Arzt. Das entscheidende Gespräch zwischen ihm und dem Patienten findet dann statt, wenn alle Werte vom Labor bzw.

von den Untersuchungen bekannt sind. Dieses finale Gespräch soll dazu dienen, dass er sich ein vollständiges Bild machen kann. Manchmal ist er allerdings ein wenig irritiert. Denn vor ihm sitzt eine Person, die nur Gutes über sich aussagt, da zu schön gekleidet und frisiert ist. Das passt doch mit den Auswertungen überhaupt nicht zusammen, denkt er sich.

Also bringt er Zeit und Geduld auf, um gemeinsam mit dem Patienten zu erörtern, woher das Problem rührt. Vielleicht doch von einer ungesunden Lebensweise? Wir Menschen tun uns in der Tat oft schwer, über eigene Defizite ehrlich zu sprechen. Die freundliche Ausstrahlung, eine gute Frisur und die schicke Kleidung dienen dann quasi als Tarnung.

Doch am Ende kann uns das im schlimmsten Fall das Leben kosten. Wenn der Arzt eine falsche Anamnese erstellt, sind die Möglichkeiten noch begrenzter als ohnehin schon. Um ehrliche Einstellung geht es auch in unserem Tagesversicht sich mit einem Arzt. Zu ihm darf jeder kommen. Für alle Anliegen hat er ein offenes Ohr.

Doch eine Begegnung mit ihm ist nicht zielführend, wenn der Bittende lediglich seine Vorzüge präsentieren möchte. So wie es lebensnotwendig ist, dem Arzt alle unangenehmen Wahrheiten seines Lebensstils zu sagen, so dürfen wir Jesus unsere sündige Verfehlung benennen. Die Wahrheit über unsere Lüge, Zorn und Bosheit wirft ihn nicht aus der Bahn.

Jesus kennt uns ohnehin schon. Und im Gegensatz zu einem gewöhnlichen Arzt kann er uns nicht nur eine Therapie verschreiben, sondern echte Heilung garantieren, die Vergebung unserer Schuld und die Befreiung hin zu echtem, ewigem Leben. Die Frage zum Nachdenken. Worüber wollen Sie mit dem Arzt Jesus sprechen?

Der Tipp fürs Leben. So wie sich ein Arzt über Heilung freut, freut sich der Himmel über einen Menschen, der umkehrt. Die tägliche Bibellese. Markus 2, Verse 1 bis 12. Und nach einigen Tagen ging er wieder nach Kapernaum hinein, und es wurde bekannt, dass er im Hause war. Und es versammelten sich viele, sodass sie keinen Platz mehr hatten, nicht einmal vor der Tür, und er sagte ihnen das Wort.

Und sie kommen zu ihm und bringen einen Gelähmten, von vieren getragen. Und da sie ihn wegen der Volksmenge nicht zu ihm bringen konnten, deckten sie das Dach ab, wo er war, und als sie es aufgebrochen hatten, lassen sie das Bett hinab, auf dem der Gelähmte lag. Und als Jesus ihren Glauben sah, spricht er zu dem Gelähmten Kind, deine Sünden sind vergeben.

Es saßen dort aber einige von den Schriftgelehrten und überlegten in ihren Herzen, Was redet dieser so? Er lästert. Wer kann Sünden vergeben außer einem, Gott? Und sogleich erkannte Jesus in seinem Geist, dass sie so bei sich überlegten, und spricht zu ihnen Was überlegt ihr dies in euren Herzen? Was ist leichter, zu dem Gelähmten zu sagen, Deine Sünden sind vergeben, oder zu sagen Steh auf und nimm dein Bett auf und geh umher.

Damit ihr aber wisst, dass der Sohn des Menschen Vollmacht hat, auf der Erde Sünden zu vergeben, spricht er zu dem Gelähmten. Ich sage dir, steh auf, nimm dein Bett auf und geh in dein Haus. Und er stand auf, nahm sogleich das Bett auf und ging vor allen hinaus, so dass alle außer sich gerieten und Gott verherrlichten und sagten: Niemals haben wir so etwas gesehen.

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