Leben zwischen Arbeit und Rente· Folge 125
55+ und Single ist eine Lebensweise, kein Mangelzustand
Donnerstag, 22. Oktober 2026 · 40 min
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Shownotes
Beziehungen durch Freundschaft und Nachbarschaft - mit Prof. Julia Hahmann
Wir suchen Antworten u.a. auf folgende Fragen:
• wie das Wort „Single“ seit den 80ern am Blick auf Alleinlebende verändert hat
• warum Freundschaften keinen Vergleich mit Familie brauchen
• was „Familialismus“ bedeutet und wie er von der Pflegeversicherung bis zum Grundgesetz wirkt
• wie Nachbarschaft dazu beiträgt, dass Menschen im Alter zu Hause bleiben können
• was Caring Communities leisten könnten und warum die Politik sie kaum umsetzt
Links
Mehr zu Prof. Hahmann und "Singles"
• hs-rm.de/ueber-uns/organisation/personen/perso…
• Bosma, Henkens, van Solinge (2025): The Differential Impact of Retirement on Contact Frequency With Family, Friends, Neighbors, and Coworkers (NIDI): pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC12084831
• Siebter Altenbericht der Bundesregierung (2016): Sorge und Mitverantwortung in der Kommune: bmfsfj.de/blob/112208/336c9740645535b5bab3108c…
• Julia Hahmann: Freundschaftstypen älterer Menschen (Dissertation, Springer VS)
Mehr über Stefan & Constanze hier:
• [Senior Expertise (senior-expertise.com)]
• Constanze LinkedIn (linkedin.com/in/constanze-abratzky-57463531)
• Stefan LinkedIn (linkedin.com/in/stefan-robin%C3%A9-a0b287a6)
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Was mit der Einführung des Begriffs sich zum Positiven verändert hat, ist die Idee dass Singles eben nicht eine Abweichung von Idealzustandpartnerschaft oder Ehe oder sonst irgendwas sind sondern das halt ein ganz normales Leben ist. Dass man dafür nur eben nicht mit einer Partnerin oder einem Partner.
Hallo und willkommen, ich bin Stefan. Und unser Thema diesmal Beziehungen als Single leben und erleben? Es gibt keine offizielle amtliche Statistik die zählt wie viele Menschen über sechzig Singles sind. das Statistische Bundesamt erfasst über den Mikro Sensors nur Größen wie ein Personenhaushalt und Familienstand aber eben nicht in Beziehungsstatus.
Wer allein lebt kann ja liiert sein wer verheiratet ist kann getrennt lieben. Hinweise aus einer anderen Richtung, aus einer sogenannten Bevölkerungs- repräsentativen Studie der Dating Platform App im Jahr zwanzig vierundzwanzig. Danach lieben bei den sechzig bis neunundsechzigjährigen ziemlich genau ein drittel Solo.
das wären sieben bis acht Millionen Menschen in Deutschland. Damit liegt diese Altersgruppe auf Platz zwei im Single Ranking nur getoppt von den achtzehn bis neunzwanzigjährigen. Da wurden vierzig Prozent ermittelt. Mein Gast Professor Julia Hammann schaut als Soziologin auf dieses Thema, sie hat in der Hochschule Rhein-Main in Wiesbaden eine Professur mit dem Schwerpunkt Ausschließung und Teilhabe hat den Begriff der Caring Communities für sich als Forschungsthema angenommen.
Natürlich wollen wir auch unter diesem Aspekt auf Single Sign schauen, hallo und willkommen Frau Hamann! Danke dass Sie sich Zeit nehmen für dieses Gespräch. Hallo und vielen Dank das ich kommen konnte. Ja beginnen wir mal mit einer einfachen Frage was sind denn Ihre wichtigsten Beziehungen im Leben?
Auf jeden Fall sind meine Freundin-Beziehungen sehr weit vorne. Also ich habe täglichen Kontakt mit unterschiedlichen Freundinnen und lebe aber auch in einer Partnerschaft, hat eine nette Katze und auch eine netto erweiterte Familie also einen bunter Strauß an sozialem Beziehung. Das Wort Single kam jetzt nicht vor, dass die Boomer jung waren.
Es gab Singles nur als Kurzform der Langspielplatte und Leute, die man heute Single nennt, waren damals Junggesellen oder ledige allein stehende. Single kam erst in den achtziger Jahren aus dem englischen Sprachraum nach Deutschland seit den neunzigern stets im Druten also voll angekommen. ich nehme an das ist aus ihrer Sicht eine gute Weiterentwicklung der Sprache.
Mit dem Einzug dieses Begriffs entwickelt sich ja im deutschsprachigen Raum auch die Wahrnehmung einer spezifischen Kultur eines spezificen Lebensstils. Das heißt, was ich sagen würde – was mit der Einführung des Begriffes sich zum Positiven verändert hat ist die Idee dass Singles eben nicht eine Abweichung von Idealzustandpartnerschaft oder Ehe oder sonst irgendwas hin sondern das halt ein ganz normales Leben ist, das man da führt nur... eben nicht mit einer Partnerin oder einem Partner.
Man kann ja diesen Single-Aggregatzustand auch differenzieren, also drei unterschiedliche Zugänge selbst gewählt. beispielsweise, wo könnte das sein? Reingold hat vor zwei Jahren eine Studie gemacht für einen vor allen Dingen Frauenbekleidungskonzern, demnach sind siebenen Fünfzig Prozent der Frauen über fünfzig entscheiden sich ihr alleine zu leben?
Einenundachtzig Prozent der Männer suchen Partner. Was sagt das über unsere Gesellschaft? Also ich glaube, dass sagt über unsere besser gelernt haben, unterschiedlich vorm soziale Beziehung zu führen und die dauerhaft zu führen. Sie tragen häufig die Verantwortung. also wer in ein paar Beziehungen dafür da ist sich um die Familienbeziehungen zu kümmern Geburtstage Zu bedenken und zu gratulieren Freundinnen oder Freundenschaften zu pflegen das sind eben häufig.
Frauen haben da wirklich auf dieser Ebene von Ressourcen einen totalen Vorteil. Während wir ja auch aus Studien wissen, dass Männer häufig ausschließlich ihre Partnerin als emotionalem engen Kontakt haben. Das heißt für Männer ist es sehr viel praktischer wenn ich das jetzt mal so sagen darf, das weiterhin über eine Ehe oder eine Partnerinnenschaft zu organisieren.
und Frauen wissen, ja genau haben einfach eine größere Bandbreite an Beziehungen und damit auch Möglichkeiten in Urlaub zu fahren Zeit zu verbringen Geburtstage zu feiern Weihnachten zu feieren was auch immer sie worauf immer Sie Lust haben das breiter zu verteilen auf unterschiedliche Menschen. Ja es hat ja auch die gesellschaftliche Entwicklung zu doch deutlich mehr Berufstätigkeit damit auch finanzieller Selbstständigkeit oder Eigenständigkeit in größerem Maße geführt, das erleichtert auch Entscheidungen die früher vielleicht nicht nur emotional getroffen wurden sondern ganz pragmatisch.
Also freiwillig wollen viele allein bleiben haben wir gehört oder für mir ermitteln lassen. und dann gibt es ja noch eine andere Variante Unfallwillig ist Single sein, also geschieden oder verwittfert. Wir reden ja über Menschen ab fünfundfünfzig da kommt das zunehmend vor. Führt das zu einer völlig anderen Situation?
Na ich glaube man kann sich schon vorstellen dass es einfach bedrückend ist wenn man gerne wieder in der Partnerschaft leben würde und nicht weiß wie man das anstellt oder niemanden findet. Das kennen ja viele Menschen aus unterschiedlichen Zeitpunkten ihres Lebens dass sie sich was wünschen, was nicht funktioniert.
Also ich würde eher sagen das macht auf emotionaler Ebene das Leben anders. also gleichzeitig glaube ich was die Forschung von allein lebenden und ledigen Person Singles zeigt ist, dass das ja kein statischer Zustand ist der auf dauer notwendigerweise angelegt ist. Dann gibt's mal eine kurze Beziehung oder vielleicht ne Art von Liaison oder Verliebtheit und so weiter.
also es sind ja so wechselnde Phasen. ich glaube das finde ich am interessantesten an der Betrachtung von Single Leben. Das ist, steckt auch in diesem Konzept von freiwillig und unfreiwillig. so ein bisschen zu starr drin finde ich. nur dann ist die Idee da kommen also Frauen die lassen sich scheiden weil sie es können jetzt ja weil sie sich leisten weil sie finanziell unabhängiger sind Und dann schließen die mit sich selbst einen packt und sagen das war's jetzt ich bleibe jetzt singe so ist es ja eigentlich nicht sondern dass es so sehr überspitztes bild.
Auch da zeigen die Daten ja immer, dass das... genau. Das ist dann heute so und kann sich aber auch wieder verändern. Was ich glaube nicht daran verändert, ist die Fokussierung auf andere. Beziehung abseits der heterosexuellen Paarbeziehungen. Also diese heterosextuelle Paar-Beziehung nicht mehr so ernst zu nehmen, nicht mehr als Mittelpunkt und großes Ideal und die gesellschaftliche Notwendigkeit, der ein bisschen den Status abzuerkennen.
Das ist glaube ich das Besondere. Ich habe jetzt noch eine dritte Form des Single Signs im Blick oder will das mal ansprechen? Die Ein-Eltern-Familie, das wird ja auch immer häufiger. Alleinerziehend eben auch in durchaus fortgeschrittenem Alter kann es noch sein... Was heißt denn das mit den Augen einer Soziologin gesehen?
Was bedeutet das für die Chancen in der Gesellschaft? Auch da gilt sowas Ähnliches wie insgesamt bei der Erforschung von Singles. Auch da sind die, also es ist auch einfach total schwer zu messen. Die wirklich Statistiken zu erheben weil das häufig auf Haushaltsebene gemessen wird und wie sie eben in der Anmoderation richtig gesagt haben heißt die Haushaltszusammensetzung ja nichts über die Frage von einer romantischen Beziehung.
Die kann ja ganz anders organisiert sein für einen Elternfamilien. Da gibt es natürlich ganz klassisch so ein paar Risiken, die mit allein erziehendem Status einhergehen. Die betreffen aber vor allen Dingen Eltern und da auch vor allem wiederum Mütter mit jüngeren Kindern. Das heißt es im höheren Alter wird sich das sehr wahrscheinlich anders darstellen.
Das ist halt das Armutthema dass da so groß drin ist ne? Weil die Kerverantwortung Lohnarbeit und für die Aufrechterhaltung der finanziellen Sicherheit, für so einen Haushalt. Also das merken ja schon Familien mit zwei Eltern teilen Das was nicht funktioniert Und für ein Elternfamilien ist natürlich absolut unmöglich.
und dann was im Alter dann relevant wird ist die Frage der Rente- und Altersarmut auch bei Frauen meistens wieder. Sie haben ja die Professor wie ich angangs gesagt habe Mit dem Schwerpunkt Ausschließungen und Teilhabe Und deswegen ist es sicherlich kein Zufall, dass sie auch auf Singles ein Stück weit fokussieren unter diesen beiden Polen betrachtet.
Was kann man da über diese Gruppe in ihrer Differenziertheit sagen? Ich habe mir ja in meiner Doktorarbeit über Freundschaften geforscht und zu Freundschaftengeforscht. Darin waren auch viele ältere Personen die Singles waren oder die zumindest keine traditionelle, lebenslange Ehe geführt haben. Und die darin stärker angewiesen waren auf andere Beziehungsformen, andere Organisationsformen ihres Lebens.
und da hat sich zum Beispiel gezeigt dass es da Personen gibt das gut organisiert bekommen, wo wir also davon sprechen würden dass die sehr viel Teilhabe erleben auch nicht nur im sozialen Bereich sondern vielleicht auch politisch ja dass sie gehört werden Sie mit Entscheidungen treffen und es gibt aber auch Personen denen das nicht gut gelingt.
Und die in anderen Bereichen des Lebens dann vielleicht weniger stark involviert sind in gesellschaftliche Zusammenhänge Das ist ein bisschen komisch gesagt, aber die eben zum Beispiel nicht besonders gut vernetzt sind in so lokalen Communities und sich eher was zurückziehen. Und eher auch Einsamkeit empfinden und Isolation usw.. sehr unterschiedlich in dieser Gruppe.
Es funktioniert sehr unterschiedliche. und aber ich glaube es liest sich besser über Isolation oder eben von Verbundenheit, Zugehörigkeitsgefühle greifen als über die Konzeption von ausschließlich so einen Teil habe.". auf Freundschaften im Alter oben und ich sag mal vereinfacht gesagt zwei Formen dagegen übergestellt, also welche die unterwegs auf der Strecke bleiben.
Und die die sozusagen tragen was macht denn den Unterschied? Wie kommt es denn zu den lang anhaltenden Freundschaftsbeziehungen? Genau, also ich habe so sechs Typen entwickelt. Sechs Muster entwickelt und darin waren... hab mir darin angeguckt was die Personen wie die Dominant ihre Freundinnen schaften gelebt und gepflegt haben und organisiert haben und wie sich das ins Verhältnis setzen lässt mit anderen Beziehungsformen vor allen Dingen Familienbeziehungen.
PartnerInnen schafften aber auch Bekanntschaften eben so Lose-Beziehungen nennen wir das. Was zum Beispiel ein großer Einflussfaktor ist, für die Frage wie engen Beziehung gelebt werden können, ist ob die Personen an einem Ort leben oder nicht? Weil es für bestimmte Formen der Freundschaftspflege und jetzt muss man sagen ich habe meine Daten im Jahr Gabs natürlich schon das Internet und Smartphones, aber noch nicht in dem Maße wie jetzt.
Das würde sich vielleicht auch anders darstellen. Aber da war eben die Hauptkommunikationsform für Personen, die nicht an einem Ort wohnten – das Telefon oder... oder die haben sich eben zu besuchen gesehen. und natürlich verändert das eine Freundschaft, wenn ich nicht mehr am gleichen Ort lebe. Weil zum Beispiel so etwas wie Ich bin krank kannst du mir Suppe bringen?
Oder Mir geht's schlecht! Ich muss mal in den Arm genommen werden, dann möglich ist, wenn man im gleichen Ort Lebt. Und was sich dann eben zeigt ist dass Personen Quarberufstätigkeit meistens häufiger umziehen mussten, dass es da auch sich wieder geteilt hat. Da gab's eine Gruppe die ist damit gut zurecht gekommen weil sie sehr aktiv und sehr nach ja so extrovertiert es geschafft haben immer wieder Anlasse zu schaffen neue Kontakte einzugehen und es gab Personen, die das nicht gut geschafft haben oder die jetzt...die das nicht priorisiert haben.
Ich will das gar nicht bewerten sondern dann eher gesagt haben naja ich habe ja drei Freundinnen, die wohnen zwar nicht in der gleichen Stadt wie ich aber auf die kann ich mich verlassen. und dann hab' ich noch so ein lockeres Bekanntschaftsnetzwerk. Und dann ist aber immer die Frage Wie trägt das denn zum Beispiel in Krisenzeiten?
Das ist so ein großer Unterscheidungspunkt würde ich sagen. In Ihren neueren wissenschaftlichen Arbeiten habe ich den Eindruck, sehen Sie Freundschaften quasi auf einer Höhe mit Familie? Habe ich das richtig verstanden? Ich würde Freundschaftengönnen. Das ist vielleicht eher mein Programm dahinter wenn ich jetzt so normativ darüber sprechen darf dass sie frei sind von solchen Vergleichen.
also was Freundschafte als Forscherinnen so wahnsinnig interessant machen ist, dass sie so heterogen sind. Dass die so unterschiedlich gelebt werden können. Das macht einen verrückt als Forscherin, dass man die kaum definieren kann. Man kann die quasi nicht quantitativ in Fragebögen abfragen und dann muss die Leute immer fragen was denkst du denn?
Also wie viele ... sprich mal über deine FreundInnen. Und dann kann ich was darüber rausfinden. ein großer Vorteil. Ich fange mal andersherum an, als Forscherin ist das ein Nachteil. Als Mensch ist es als Person, es sind totaler Vorteile. Überraschende Wahlverwandtschaften? Genau! Aber Wahlverwandschaft ist dann auch schon wieder was, was so stark auf dieses Verwandtschaftsthema geht und ich finde dass Tolle an Freundinnen ist eigentlich, dass sie auch außerhalb dieser Vergleiche von Partnerinnenschaft Familie funktionieren.
Gleichzeitig verstehe ich natürlich, warum Menschen das machen. also wenn sie über Freundin sprechen? Das ist irgendwie wie eine Schwester für mich oder... Ich brauche keinen Partner, ich habe ja meinen besten Freund oder sowas. aber genau! Ich würde Sie jetzt nicht mehr so stark einordnen und vergleichen, kontrastieren mit anderen Beziehungsformen sondern finde immer interessant zu gucken was geht denn wenn ich einfach nur das Konzept Freundschaft mir anschaue.
Was geht denn? Ja, einiges geht da. Das ist wirklich wirklich beeindruckend. Ich habe viele Forschungen auch in zum Beispiel Senioren, Residenzen und Pflegeheimen gemacht und so. Und da erzählen mir die Leute, ich hab überhaupt hier gar keine Freundinnen gefunden. und dann erzählen sie mir von ihren täglichen Kontakten mit wem sie so rumhängen und was sie machen und worüber sie reden und dann denke ich sehr lustig.
also Ich würde jetzt denken, das ist deine Freundin. Also für mich als Forscherin ist dann eher interessant warum haben die denn so eine subjektive Definition von Freundschaft, die so streng ist dass diese Person keine Freundin sein kann? Wann wird in der Titel verliehen? gibt es da sozusagen... Einheitliche Kriterien.
Wenn das gegeben ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch dass Menschen selbst wenn sie die Latte hochlegen den ein oder die andere Freund und Freund nicht gibt es wirklich nicht weil die das irgendwann ja schade aber irgendwann werde ich das mal machen dass sich Leute zweier Beziehung Frage und solange Untersuche bis ich Personen finde, wo die eine Person sagt das ist meine Freundin und die andere Person.
Sagt es nicht dass ja das besondere an Freundschaften, dass man das muss nicht nicht. wie in der Beziehung sind wir jetzt zusammen? Das gibt's bei Freunden nicht und deswegen gibt auch keine klaren Regeln. Und was ich zum Beispiel in meinen Interviews immer total spannend fand auch jetzt zu dem was Ich gerade gesagt habe war Personen so Sachen gesagt haben wir nicht.
Freundschaften schließt man nur als Kinder und Jugendliche. Und dann ist das vorbei. So, ne? Das hat eher was mit so milieuspezifischen Prägungen und Vorstellungen vom wie funktioniert Leben zu tun, als mit Wir telefonieren einmal die Woche Haken hinter setzen und ich habe meine engsten Geheimnisse erzählt.
Aber das sind sozusagen selbstgewählte Altersbilder, also ab einem bestimmten Alter hat man schließt man keine neuen Freundschaften. Das ist natürlich schon ziemlich kurios! Ich wollte jetzt tatsächlich da anknüpfen aber von einer anderen Perspektive her. Also man könnte mal meinen dass nach dem Arbeitsleben gemeinhin Rente genannt was die meisten dann doch haben wenn sie nicht frei beruflich unterwegs sind oder in anderen komplexen Geschichten dass dann mehr Zeit ist unter anderem für Freunde.
Empirisch gibt es da aber keine großen Hinweise, wie können Sie sich das erklären oder uns? Also in den qualitativen Studien die ich kenne gibt es immer Hinweise für. Andererseits wenn man sich jetzt zurzeit Verwendungsstudien anschaut, Über die Bandbreite des Alters sprechen, dass da ganz viele Aufgaben sind.
Dass Menschen wahnsinnig viel stark eingebunden sind in... Ehrenamtliches Engagement, vielleicht noch Minijobs, Pflegesituationen. Kinderbetreuungssituationen, Freizeitgestaltung usw. Also es ist ja vermessen zu denken dass Menschen die nicht mehr erwerbstätig sind weil sie ein gewisses Alter überschritten haben das sie dann sagen soll jetzt saß ich auch alles fallen und setze mich in Sessel und lass mich besuchen.
Und gleichzeitig in den Interviews, die ich geführt habe zum Thema Freundschaften. Da ist das ein total wichtiger Punkt, dass die Leute sagen. Das sind Freunde. Die haben wir kennengelernt. Da waren unsere Kinder klein und da haben wir Zeit miteinander verbracht. Dann haben die Kinder andere Kinder kennengelernen.
Das hat sich so was verloren aber jetzt treffen wir uns wieder regelmäßig. Oder, ja dann hatte ich einen Job der war so anspruchsvoll und hatte keine Zeit zu richtig. Aber jetzt freue ich mich dass wir uns wieder häufiger sehen. Keine Hankins vom NIDI dem niederländischen Institut für demografische Studien hat eine ziemlich frische Studie wie sich die Kontakte im Renten oder nach Renteneintritt verändern.
Da waren die größten Profiteure in Anfangszeichen also die Gewinner wo die Kontaktdichte stieg. Nachbarschaft Dann Ex-Kollegen bleiben zunächst erhalten, verblassen aber mit der Zeit. Und zwar Männer sind einfach so eifrig mit Ex-kollegen, aber dann haben die Ex- Kollegen kein Interesse mehr mit den jetzt Rentnern zu reden und dann hört es irgendwie auf?
Das ist aber eine sehr gefärbte Interpretation. soweit ich weiß sagen die Daten da nichts zu sondern sie sagen nur Die Netzwerke verändert sich und man kann halt sagen ja vielleicht liegt an dem Ex-Kollegin, vielleicht liegt es aber auch an den Rentnerinnen. Die sagen gar keine Lust mehr über die Arbeit zu reden.
Das kann natürlich auch sein! Nach etwa zwei bis drei Jahren nimmt sie jedenfalls signifikant ab. und dann hat er auch noch mal herausgefunden Frauen bauen nach der Rente ihre Kontakte noch stärker aus. also die ohnehin schon kontaktstark sinkt Tendenziell während des gesamten, also auch während Berufsleben und anderer Lebensphasen liegen im Rentnerstatus noch mal zu.
Was bedeutet das denn bei? wenn Sie jetzt auf unsere Singelkonzepte schauen? Sind die Singles in anfangs der modernen Singles besser eingebunden als das noch vor zwanzig, dreißig Jahren waren? Ich glaube was sich verändert hat ist Selbstverständlichkeit und die Art und Weise, wie Gesellschaft auf Singles guckt.
Und die Art-und-weise, wie Singles dann wissend um gesellschaftliche Perspektiven auf sich selbst gucken. Also es gibt eine größere Selbstverständlichkeit und Normalität und nicht hinterfragen dieses Lebensentwurfes sag ich jetzt mal breiter. Und dazu gehören auch Freundschaftszentrete Lebensentwürfe.
Auch die haben sich stark normalisiert. Das heißt, die Gesellschaft hat sich in der Hinsicht einfach verändert. Gleichzeitig ist es immer noch – das leben wir immer noch an einer sehr stark parzentrierten Gesellschaft, die stark familienzentriert ist. Das ist in unseren Wohlfahrtstaat eingeschrieben und in unser Grundgesetz eingeschrien, dass die Familie einen besonderen Wert hat.
Und damit sind immer Anerkennungskämpfe, die da geführt werden. Also wenn ich noch mal zu Alleinerziehenden zurückkommen kann... Ich mache Forschungen zur Alleinerziehenden und die werden dauernd damit konfrontiert dass sie eine Abweichung der Normalität darstellen weil Sie ne Einelternfamilie sind. das ist nicht böse gemeint denn nicht im Sinne von Diskriminierung notwendigerweise manchmal auch das aber das es einfach ein ständiges Erinnern daran also normal wäre aber schon, wenn ihr zwei werdet.
Und was hat das denn für Konsequenz? Das ist die Frage, finde ich, die einen da beschäftigt. Dazu passt vielleicht ganz gut. Ich habe gesehen einer ihrer neuesten Veröffentlichungen direkt im Titel Zitat Altersbilder zwischen Familialismus und Autonomie. konzentrieren. Aber mit Istmus ist in der Regel eine übertriebene Form von irgendwas gemeint, was wird denn aus ihrer Sicht bei Familie übertrieben?
Familialismus beschreibt eine Art der Ideologie. ich glaube das kann man immer sagen wenn man Ismen meint und Ideologie muss jetzt auch nicht. es ist nichts Dramatisches per se der Ideologiebegriffen da muss man jetzt nicht immer direkt an. Das ist einfach eine Form der gesellschaftlichen Prägung, was wir normal finden.
Und das ist im Familialismus. Oder wenn wir uns den Familialismus anschauen, dann bedeutet das zu sagen es gibt ein bestimmtes Normalitätsverständnis wie zum Beispiel unsere persönlichen Kreise aufgebaut sind dass die sehr stark an Familie orientiert sind. Das also Familialismus bedeutet Familie hat einen besonderen Stellenwert ist besonders wichtig und das wird eben in... Ich meine, das ist in vielen Bereichen auch so.
Das wird eben dann interessant und manchmal auch diskriminierend oder störend oder anstrengend wenn Personen diesem Familialismus nicht folgen. Und zum Beispiel den schon genannten Freundschaft zentreten Lebensstil haben wo sie also ihr Leben vor allen Dingen um Freundinnen aufbauen was nicht heißt dass da nicht auch Geschwister aber nicht die klassische traditionelle heterosexuelle kleinen Familie.
Das ist quasi Peak-Familialismus, zwei Eltern Mann und Frau mit einer bestimmten Geschlechter spezifischen Arbeitsteilung, zwei Kinder im besten Falle alle sind gesund alles sind weiß es gibt keine Probleme. so das ist die Figur der normalen Familie. Und dann das ist jetzt aber nicht nur auf der individuellen Ebene interessant, sondern ja auch in der – ich habe das eben schon angesprochen – auf der Ebene von Diskursen.
Also wie wird über Familie gesprochen? Was wird als…. warum sagen wir ein Elternfamilie, Regenbogenfamile? weil wir was Bestimmtes herausarbeiten wollen? Weil Familie, wenn ich nur Familie sage, das ein bestimmtes Bild hervorruft. Und ich will ja aber klar machen, nee um diese Familie geht's nicht. sonst geht es um die einen Elternfamilie also nur einen Elternteil und eben nicht zwei Elterenteile oder um die Großfamile weil da sollen ganz viele Menschen ja die viel Kinder-Familien oder sonst irgendwas.
Und dann gibt´s das auch noch auf der Ebene von Gesetzen. Also wenn wir an die Art und Weise wie die Pflegeversicherung zum Beispiel aufgebaut ist als Teilkasko-Versicherung, dann bedeutet sie immer das bestimmte Person zusätzlich unterstützen müssen und dann eben teilfinanziert werden oder über eine Pflegegrad auch Unterstützungsleisten zum professionell eingefordert werden können.
Und traditionell ist es in Deutschland die Tochter oder die Schwiegertochter, also familiäre Mitglieder und Frauen. Das heißt auch darin zeigt sich die Art und Weise wie zum Beispiel die Pflegeversicherung aufgebaut ist, wie sie funktioniert, zeigt der deutsche Staat baut darauf auf dass Familienmitglieder einspringen.
Auch das ist eine Form von Familialismus. Jetzt kommen wir ja vom Thema Beziehungen aus Sicht von Singles. Und wenn man das jetzt nochmal rückbinden, was Sie gerade beschrieben haben, Familialismus ist, wenn man so will dann die eingebaute Benachteiligung für Singles, weil diese diesen Bild ja nicht entsprechen.
und wenn ein Staat, wenn ein Gemeinwesen diesen Bild anhängt, hat es eben steuerliche Steuern... auswirkungen und wird sehr, sehr konkret. Ich glaube das ist da sehr deutlich geworden wie sie das jetzt durch die Beschreibung des klassischen Modells nochmal geschildert haben. Jetzt hat man vorhin schon gesagt also Freunde können in gewisser Weise mit der Familie alle hergebrachten Familie konkurrieren oder als Ersatz dafür ein bisschen eintreten.
dann haben Sie aber auch Nachbarn als besondere Kontaktgruppe geforscht für ältere Alleinstehende. Welche Rolle können die denn spielen? Also, die können sehr viel weil viele... also wenn wir jetzt mal überlegen wie unser Alleralltag strukturiert ist was da so passiert ja dann gibt es eben bestimmte Sphären in denen Kontakt brauchen, Unterstützung.
Meistens sind das verschiedene Formen von sozialer Unterstützung. Also emotionaler Art Gespräche, Zärtlichkeiten, Sorgen teilen und dann gibt es sehr viele praktische Hilfen die wir am Alltag brauchen Und finanzielle und so weiter, es gibt noch mehrere andere Formen. So jetzt ist ja mal die Frage was braucht eine räumliche Nähe?
Was braucht keine räumlichen Nähe? und da ist mit zunehmendem Alter bestimmte Wahrscheinlichkeiten gibt das sich zum Beispiel der Bewegungsradius verändert. Ist häufig eine höhere Notwendigkeit vorhanden dass lokale Kontakte da sind. Und das können Nachbarschaften sein, NachbarInnen sein die total viel übernehmen können in so einem Beziehungsnetzwerk was dann wiederum dazu führen kann, wenn man jetzt aus der Altersforschung drauf schaut dass Menschen in ihrem gewohnten Umfeld lange bleiben können.
Insofern ist das eben als altersforscherin ein interessantes Themenfeld die Nachbarendenschaft weil wir häufig darüber sprechen, dass es so einen Care-Mix gibt und das kann man für jedes Lebensalter durch Declinieren, was der Kehr Sorge Mix ist. Also wer gehört alles zu unserem Sorgennetzwerk? Und wenn ich habe Interviews in Wiesbaden geführt mit Mitarbeiterinnen aus der alten Hilfe also aus der sozialen Arbeit mit älteren Personen und da werden die Nachbarin total regelmäßig benannt weil sie den Briefkasten lernen bei den Kastenrasse hoch bringen weil die, wenn es heiß ist mal klopfen und fragen ob alles in Ordnung ist.
Das das ist halt ein totaler Vorteil von diesen Beziehungen. Das muss ja dann auch nicht total eng und die beste Freundschaft oder sonst irgendwas sein oder die große Liebesbeziehung oder die gleiche Vergleichbarkeit mit Enkelkindern oder sonst irgendetwas? Also da ist ja, wenn man so will eine Alltags- Beobachtung.
hat man eine gute Nachbarschaft oder pflegt mehr Nachbarschaffskontakte und es kommt so ein Status der Bedürftigkeit, das ist natürlich ein Riesenvorteil. Sehen Sie versuchen ja auch einen politischen Raum rein zu wirken? Sehen sie dass das gesehen wird wahrgenommen wird von Politik. Ja, das wird total wahrgenommen von Politik.
Es gibt einen Bericht zur Lage der älteren Generation in der Bundesregierung. Der befasst sich vor zehn Jahren und schließlich mit dem Concept Carrying Communities. Das ist ja so ein bisschen die alte Form... letztlich in Anlehnung an so dörfliche Gemeinschaften aufleben zu lassen, dass Menschen sich wieder um mehr umeinander kümmern.
Dass es ein solidarisches Miteinander gibt das Menschen aus mit unterschiedlichen Sorge Notwendigkeiten also das kann alter sein Das können alleinerziehend sein oder Familien oder Alleinlebende oder sonst was die sich gegenseitig unterstützen und wiederum subsidiär unterstützt werden durch Versicherungswesen, soziale Arbeit, medizinische Dienste usw.
Das heißt das ist politisch schon längst angekommen und es gibt auch zahlreiche Pilotprojekte. und das Problem ist aber dass das natürlich auf diversen Ebenen ein wirklich massives politisches Umsteuern bräuchte. Also die Frage der Finanzierung und Personen, wo alle... Also wo es eine Notwendigkeit gibt, dass alle Vollzeitarbeiten jetzt mit den neuesten politischen Forderungen der jetzigen Bundesregierung das auch Menschen noch mehr und länger arbeiten sollten.
Wie sollen die Menschen dann auch noch ehrenamtlich freiwillig liebevoll Sorgebeziehung in ihrer Nachbarschaft führen? Das ist einfach unter den herrschenden Verhältnissen kaum möglich. Wir kommen langsam in die Schlussphase. Mit dem Schlussphase hast du vielleicht immer einen Blick voraus in die Zukunft.
Sie haben noch eine Menge der Zukunft auch im Berufsleben vor sich, was ist Ihre Fantasie? Wie Gesellschaft ich sage jetzt mal in der nächsten Generation, in den nächsten Jahrzehnten umgebaut werden sollte um in den erkennbaren Bedürfnissen der alternden Gesellschaft gerecht zu werden. Also ich würde die alternde Gesellschaft als einen Aspekt sehen von zahlreichen vulnerablen Gruppen, die mehr in den Blick genommen werden müssen und würde deswegen sagen dass der wichtig meines Erachtens die wichtigste Perspektive ist die einzunehmen, es zu sagen wir kommen ohne Sorge und eine Fokussierung auf Sorge.
Und Sorgen nicht weiter. Wir scheitern einfach! Die Idee dass wir das weiterhin ausblenden, der lange in Deutschland funktioniert hat wird deswegen nicht mehr funktionieren weil Wir, die nicht... Die war auch früher nicht ausgeblendet. Die war aber unsichtbar weil Frauen das gemacht haben zu Hause privat unbezahlt und so weiter.
diese Frauen sind jetzt alle im Arbeitsmarkt wie sie eben ja auch gesagt haben integriert. die stehen nicht mehr zur Verfügung Und die sollen ja auch immer weiter immer mehr arbeiten Auch Alleinerziehende Sollen mehr arbeiten usw.. Das heißt wir krachen hier volle mit vollem Tempo auf einer sich vergrößernde Gruppe an Menschen, die Unterstützung dürfen.
Nämlich die ältere Bevölkerung mit einem gleichzeitig immer kleiner werdenden Pool an unbezahlten Kräften, die das übernehmen. und wenn ich in politischen Veranstaltungen sitze Äh, diese Träger sagen ja aber das sind ja alles lustige Ideen die sie da haben. Aber was können wir nicht bezahlen? Dann denk ich so Ja, aber was habt ihr denn vor?
Soll man die Leute auf der Straße verrecken lassen oder in der Hitze... ...oder vereinsamen lassen? sollen sich die Leute sich ähm ich sage es jetzt mal ganz hart zu suicidieren weil sie das Pflegeheim nicht mehr zahlen können oder isoliert sind? Das heißt... ...zu sagen Wir machen soweiter wie bisher Fokus auf also Wirtschaftswachstum, militärische Bedrohung.
Ich will das gar nicht sagen dass wir das nicht machen sollen aber wir können es uns einfach nicht erlauben nicht über Sorge und Sorgen systematisch nachzudenken. Das heißt das wäre meine große Forderung mein großer Wunsch auch wenn ich das nicht sehe was passieren wird. Also der demografische Wandel hatte ein bisschen Anlauf Und man hatte eine weile Zeit, darüber nachzudenken.
Wenn man sich anguckt wie die Entscheidungszeiträume sind ist ein bisschen bedenklich. Also da kann man sogar besorgt sein! die Idee der Sorgeethik. Und da wird immer so hervorgehoben, wir sind zu jedem Zeitpunkt unseres Lebens in jeder Situation auf Sorge angewiesen entweder dass wir sie erhalten von anderen oder dass wir selber für uns Sorge tragen und das ist ja total banal und gleichzeitig kommt es nicht an politisch.
also Das haben wir jetzt allgemein gesagt für die gesamte Gesellschaft. Wir kommen von dem Single-Leben. Das wird nicht leichter durch das Gesamtszenario, dass wir da beschrieben haben. Da stimmt. Knappe Zusammenfassung! Aber wir hören nicht auf ohne Zeitfragen, die jeder Gast hergestellt hat. Was haben Sie denn in letzter Zeit zum ersten Mal gemacht?
Ich bin zum ersten mal im Karnevalsverein beigetreten. Ich wohne in Köln und auch darüber kann man Freundschaften schließen, Gemeinschaft erleben usw. Wir müssen jetzt noch vierzig Jahre bleiben und dann ist es für die Arbeit. Ja vor allen Dingen muss der Altersdurchmisch sein das kann nicht sein. Aber immerhin hatten Sie schon was zu lachen dort.
oder ist das doch eine ernste Veranstaltung? Das ist ein feministischer antifaschistischer Karnevalsverein. da wird viel gelacht. Das ist keine klassische, glaube ich, Karnevals-Bild. Was man so im Kopf hat, wenn man ein Karneval zeigt? Wunderbar! Sogar der Kölner Karnevol wird sich lange mittelfristig ändern haben wir auch schon erlebt.
ne die Stungssitzungen. Genau. Ist jetzt auch schon wieder olle, olle Kamelle war aber mal ganz dolle bevor sie olle wurde. Gut seinerzeit sagen sagt man immer wieder mal und gut die letzte letzte Frage ist ob Sie denn kurz sich auch mal mit etwas aufgehört haben, bewusst irgendwas zum letzten Mal gemacht haben.
Also ich habe jetzt ... Zum letzten Mal für drei Monate, das ist jetzt nicht so richtig zum allerletzten mal. Aber bin ich mit der Deutschen Bahn gefahren? Weil ich jetzt nicht mehr pendeln muss weil ich jetzt vor lesungsfreier Zeit habe und mein Lebensqualität ist ungefähr um hundert Prozentpunkte gestiegen.
Das ist auch eine sociologische Aussage über Mobilität. Ja absolut! Okay wir haben einen weiten Boden geschlagen von Wiesbaden nach Gölln von Singles Sein über die gesamte Gesellschaft. aber was heißt das, wie die Dinge sich gerade verhindern für Singles und die älter werdende Gesellschaft. Ich danke für viele Einsichten und Ansichten in Ihre Forschung und wünsche Ihnen viel Erfolg und Durchsetzungskraft.
durch Trinkungskraft mit Ihrem Sorgeansatz hätten wir alle etwas davon. Dankeschön! Das nehme ich gerne mit.