Leben zwischen Arbeit und Rente· Folge 122
Beziehungen durch Freundschaft mit Kollegen - mit Prof. Ulrike Fasbender
Donnerstag, 1. Oktober 2026 · 40 min
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Shownotes
Über Kollegen-Freundschaft und den Rückzug vor dem Ruhestand
Mit Kollegen verbringen wir zwischen unserem 30. und 55. Lebensjahr so viel Zeit wie mit dem eigenen Partner. Häufig entstehen in dieser Zeit Freundschaften. Und die bewirken eine Menge: Wer Freunde im Job hat, ist u.a. zufriedener, kreativer und kündigt seltener.
Doch kurz vor der Rente passiert etwas Seltsames: viele ziehen sich von den Kollegen-Freunden zurück, suchen ihre Freunde woanders. Die Organisationspsychologin Prof. Ulrike Fasbender nennt das „Late Career Disengagement“. Arbeitgeber könnten und sollten etwas dagegen tun.
Wir sprechen unter anderem darüber,
• wann aus einem Kollegen ein Freund:in wird
• ob Chefs mit Mitarbeitern befreundet sein können
• warum die Kaffeeküche wichtiger ist als das jährliche Team-Event
• was Freundschaften zwischen Jung und Alt bewirken können
• was aus einer Freundschaft wird, wenn einer in Rente geht und der andere bleibt
Alleine dieser Satz macht diese Episode hörenswert:
"Können altersgemischte Freundschaften die Lösung sein für die Probleme unserer Welt? Ja, wir haben das Ziel in diesem Projekt bewusst sehr hoch gesteckt".
Mehr über Prof. Fasbender und die erwähnten Studien:
• wirtschaftspsychologie.uni-hohenheim.de/ulrike…
• Fasbender & Junker (2026): „Are Workplace Friendships Nothing for Older Workers?“, Journal of Organizational Behavior
• Chen et al. (2025): Meta-Analyse zu Freundschaft am Arbeitsplatz, European Journal of Work and Organizational Psychology
• Forschungsprojekt „Können altersgemischte Freundschaften die Lösung sein?“ (VolkswagenStiftung)
Mehr über Stefan & Constanze hier:
• Senior Expertise (senior-expertise.com)]
• Constanze LinkedIn (linkedin.com/in/constanze-abratzky-57463531)
• Stefan LinkedIn (linkedin.com/in/stefan-robin%C3%A9-a0b287a6)
Email: info@senior-expertise.comMehr über Stefan & Constanze hier:
• Senior Expertise (senior-expertise.com)]
• Constanze LinkedIn (linkedin.com/in/constanze-abratzky-57463531)
• Stefan LinkedIn (linkedin.com/in/stefan-robin%C3%A9-a0b287a6)
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Und da ist eben rausgekommen, dass wir also durch die Bank weg positive Ergebnisse finden. Wir finden eine höhere Arbeitszufriedenheit, ein höheres Wohlbefinden weniger schlechte Stimmung negative Gefühle dafür wiederum mehr Selbstwirksamkeit, höhere Kreativität, Innovation und höhere Leistung auch und weniger Kündigungsabsichten.
all das sind Folgen. Damit Hallo und willkommen! Was ihr da gerade gehört habt, sind die großartigen Folgen von Freundschaft am Arbeitsplatz. Kollegen-Freundschaft. Zehn Prozent aller Ehen sollen ihren Ursprung an Arbeitsplatzkontakten haben. Darüber wollen wir jetzt aber nicht sprechen sondern über ganz normale Freundschaften.
Wie kommen sie zustande? Wie werden aus Kollegen Freunde, wie wirken Freundschaft auf die Beteiligten und für deren Arbeitgeber? Was bleibt von Kollegen Freundschaft wenn einer der Beteilligten in Rente geht? und welche Rolle spielt das Alter der Betteiligten? Fragen über Fragen und wenn eine Person in Deutschland Antworten auf diese Fragen hat, dann ist das Prof.
Ulrike Fassbender. Sie ist Inhaberin des Lehrstuhls für Wirtschafts- und Organisationspsychologie an der Universität Hohenheim Und jetzt bei uns im Gespräch. herzlichen Dank dass sie sich die Zeit dafür nehmen. Hallo Herr Robinee Danke für die Einladung zum Gespräch. Sehr, sehr gerne natürlich und ich bin gleich mal neugierig.
Haben Sie Freunde, Freundinnen am Arbeitsplatz? Ja ja das habe ich und dafür bin ich auch sehr dankbar. Die leisten damit einen Beitrag fürs Betriebsklima und die Kollegialität. Mich mindestens genauso viel! In einer Ihrer Studien habe ich gelesen der Durchschnittsdeutsche verbringt neunzigtausend Stunden auf der Arbeit in seinem Leben.
Das sind, ich habe es mal nachgerechnet und umgerechnet mehr als zehn Jahre, twenty four seven schlaflose Arbeit also ein ganzer Batzenleben. kann es denn sein dass in dieser ganzen Zeit es Menschen gibt die keine Arbeitsfreundschaft Kollegen Freundschaft schließen? Ja, die gibt es bestimmt auch. Ganz interessant.
aber ich finde es ja interessant dass sie diesen Zeitaspekt ansprechen weil das einfach noch mal zeigt wie viel Zeit wir mit Menschen, mit Arbeitsplatzkollegen sozusagen verbringen oder Zeit am Arbeitsplatz verbringen. und Sie haben auch dieses Beispiel Partner auch mit angesprochen Und ich bin sozusagen in meinen Recherchen auf eine interessante Erhebung gestoßen, nämlich wie Menschen über die Lebensspanne eigentlich ihre Zeit verbringen und nicht nur wie sondern mit wem.
Tatsächlich ist das sehr interessant denn in den mittleren Jahren also ungefähr so zwischen dreißig fünfundfünfzig verbringen wir mit unseren Arbeitskollegen tatsächlich ungefähr genauso viel Zeit wie mit unserem Partner Und das finde ich schon tatsächlich sehr erstaunlich und es zeigt einfach echt nochmal, wie wichtig Arbeitskollegen erstmal sind.
Ob wir nun Freundschaft mit ihnen schließen oder nicht? Ja, Freundschaft oder Nicht! Woran merke ich denn, dass der Mensch, der eben noch Kollege war jetzt Freund ist? Das ist natürlich eine sehr gute Frage und die Grenzen sind da über... gehen ineinander über, vielleicht noch mal einen Schritt zunächst zurück und nochmal überlegen was ist eigentlich eine Freundschaft?
Und wie definieren wir das Ganze? also es wird als eine informelle und freiwillige Beziehung bezeichnet. Also es ist nicht etwas was man haben muss sondern es ist ein Kann! Was Freundschaften auch kennzeichnet ist natürlich dass man sich mag, dass man gemeinsame Interessen hat, dass Man sich vertraut, dass es so eine gewisse Reziposität, also eine gegenseitige Unterstützung gibt Und auch ganz wichtig, dass man sich eben als Ganzes sieht.
Also man sieht nicht nur den Personen in seiner Arbeitsrolle und bewertet quasi die Arbeitsaufgaben sondern man sieht eben auch noch die anderen Rollen, die eine Person hat Mutter Vater Schwester Die Hobbys einer Person all das gehört mit dazu also wirklich diese Person als Ganzestehen. Ich habe jetzt verstanden, wie sich das auswirkt wenn Aus-Kollegen Freunde geworden sind.
Aber gibt es ja so eine Art Stufen der Annäherung also Höflichkeit, Freundlichkeit oder sonst was? Das ist also ein ganz entscheidender Punkt und natürlich braucht es erst mal Voraussetzung, damit so eine Freundschaft entstehen kann. Dazu zählt das die Möglichkeiten haben uns zu sehen etc., pp dass wir eben auch irgendwie Ähnlichkeiten haben also gemeinsame Interessen vielleicht gemeinsame Werte All das sind so erstmal grundsätzliche Voraussetzungen, dafür dass Freundschaften entstehen können und dann ein ganz entscheidender Faktor wie dieser Wandel auch von Kollegen zu Freundschaftengeschied ist die Art, wie wir kommunizieren.
Und während Ja, mit Arbeitskollegen erstmal primär über arbeitsbezogene Themen sprechen und vielleicht das eine mal oder andere Mal auch Smalltalken ist es so dass sich über die Zeit ne Freundschaft entwickelt in dem eben auch die Kommunikation breiter wird. Man wird persönlich ja man erzählt nicht vielleicht nur was man irgendwie am Wochenende gemacht hat oder im Abend zuvor sondern man thematisiert wirklich vielleicht auch private Dinge, Themen die einen bewegen.
Mögliche Probleme, die man hat. und in dem Moment wo sozusagen auch dieser Filter den wir im Allgemeinen haben mit wem wir was teilen sich auflöst und wird das Gefühl haben Wir können ganz offen und frei Mit unseren Kollegen sprechen In dem moment fängt es an wirklich auch eine Freundschaft zu werden.
Und ja je breiter Je offener Auch Die Gesprächsthemen werden dass du stärker ist es eben ein Indikator dafür, dass das wirklich schon auch eine Freundschaft ist. Freundschaft braucht ja zwei und idealerweise spüren beide, dass sie sozusagen jetzt auf diesem neuen Level sind. Da bin ich gar nicht so sicher, ob den Leuten das immer so klar ist tatsächlich.
Weil da spielen ja noch viele andere Facetten mit rein. Also dadurch dass man immer diese Doppelrolle hat, die Frage wie stelle ich jemand vor? Sag ich jetzt hey! Das ist mein Freund oder hey! Ist mein Kollege und da ist sich manchmal sicherlich der eine oder andere auch unsicher denn Freundschaft ist natürlich etwas... ...das hat ja nicht nur mit mir selbst zu tun sondern auch wie nimmt mich der Andere wahr?
Und vielleicht aus Vorsicht, wie der andere das sieht würde ich vielleicht auch jemandem als Kollegen oder Kolleginnen vorstellen und nicht sagen hey das ist mein Freund. Einfach weil man nicht genau weiß wie auch der Andere das sieht. Deswegen glaube ich es ist einem nicht immer bewusst wo genau an welcher Stelle man dort steht.
Jetzt gehen wir mal davon aus, es haben sich jetzt zwei gefunden als Freundinnen oder Freunde und damit ein neues Beziehungslevel erreicht. Jenseits des Kollegenstatus dann verändert das Einiges auch Dritten gegenüber also den anderen mit aber dann im Unternehmen Und Es hat insgesamt Risiken und Nebenwirkungen.
Das darf ich schon Mal vorwegnehmen als Ergebnis ihrer Forschung. Aber eigentlich naheliegend ist ja dass es eine ganze Menge Vorteile hat, sich erst mal gut anfühlt für die Beteiligten und das ist auch denke ich mal dass die Vorteile überwiegen ein Ergebnis ihrer diesbezüglichen Forschungsarbeit. Ja da gibt es eine ganze Menge und da beziehe ich mich jetzt nicht nur darauf was ich jetzt selber in meiner eigenen Forschung gefunden habe sondern natürlich schaue ich auch wie ist der Forschungsstand?
Was wissen wir darüber hinaus? Ganz aktuell gibt es eine Meta-Analyse, die dazu rausgekommen ist. Also eine Studie, die die Ergebnisse von ganz vielen einzelnen Studien zusammenfasst und solche Meteranalysen haben also immer noch mal einen viel größeren Aussage wert. Und da ist eben rausgekommen, dass wir durch die Bank weg positive Ergebnisse finden.
Wir finden eine höhere Arbeitszufriedenheit, ein höheres Wohlbefinden, weniger schlechte Stimmung, negative Gefühle dafür wiederum mehr Selbstwirksamkeit, höhere Kreativität, Innovation, höre Leistung. auch weniger Kündigungsabsichten, Alters sind Folgen. Also man kann ganz klar sagen das tut uns gut mit unseren Freunden zusammen oder Freunde am Arbeitsplatz zu haben Und das ist nicht nur gut für das eigene Gesundheit und die eigene Zufriedenheit, sondern es ist sogar auch gut für die Organisation.
Denn es führt zu höherer Leistung oder gibt zumindest positive Zusammenhänge mit höherer Leistungen und auch mit Kreativität und Innovation. Wahnsinn! Das ist ja hoch beeindruckend... was sie da als Lob der Freundschaft herausgefunden haben, wie gut es Einzelnen und jetzt auch schon angedeutet dem Unternehmen tut.
Wenn aus Kollegen Freunde wären ich für mich jetzt fast schon ein bisschen wie ein Spielverderber trau mich kaum. aber ich weiß Es gibt auch Nachteile. Sie haben sehr erforscht welche denn Auf jeden Fall, man muss sagen dass erst mal die Nachteile von Freundschaft deutlich weniger untersucht sind. Also sozusagen wir gehen schon an dieses Forschungsthema sage ich mal ran mit eher positiven Erwartungen.
sicherlich auch zurecht. und genau also es gibt wenige Erkenntnisse. Wir wissen aber durchaus das Freundschaften eben auch zu Interrollenkonflikten führen kann denn Es ist so die Freundschaftsrolle und die Rolle als Kollege. unterschiedliche Erwartungen und Normen auch mit sich bringt. Also es ist zum Beispiel in einer Freundschaft normal, dass man den anderen mag – auch mehr mag als andere – und das man auch eine gewisse Zuneigung und Bevorzugung an dem Tag legt.
Das ist ganz klar und einfach ein Teil der Freundschaft im Arbeitskontext. In der Kollegenrolle ist es aber so, dass es schon darum geht alle irgendwo gleich zu behandeln damit es eben fair ist. Und an diesem Beispiel zeigt sich schon, wie sozusagen die Erwartungen an die jeweils andere Rolle sozusagen unterschiedlich sind und das kann dann eben auch im täglichen Nebenzug empfundenen Konflikten fühlen.
Weil man eben nicht genau weiß in welcher Rolle bewege ich mich jetzt? Wie verhalte ich mich als richtig? Jetzt vermute ich mal, es wird noch komplizierter. Wenn nicht nur die Rollenklärung sind wir noch Kollegen oder sind wir schon Freunde? Eine Rolle spielt? und noch was Drittes dazu kommt nämlich der Freund oder vielleicht Freund ist Chef oder Chefin.
Ich könnte mir vorstellen das macht die ganze Sache komplizierte. Ich spitz es mal zu können Chefs einfach so Kollegenfreunde sein? Das ist eine ja sicherlich der schwierigsten Fragen, weil gerade natürlich in der Chefrolle ist es nochmal umso wichtiger diese also andere Personen ein Gefühl von Gleichbehandlung und auch Gerechtigkeit zu geben und Nachvollziehbarkeit zu geben.
Und wenn man das Gefühl hat okay der Chef der bevorteiligt hier einige einzelne Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen dann ist es natürlich ein Problem auch aus Sicht von den anderen Personen, die eben nicht beteiligt sind in der Freundschaft. Ich würde aber trotzdem sagen das kann schon sein und kann funktionieren wenn man eben schafft auch sich dieser unterschiedlichen Rollen bewusst zu machen um zu wissen wann agiere ich wie?
Und es ist also dann natürlich für den Chef oder die Chefin wichtig, auch zu signalisieren. Ja, es gibt diese Freundschaft aber im Arbeitskontext muss eben dann diese Bevorzugung auch hinten angestellt werden. Jetzt haben wir erst über Kollegen untereinander gesprochen und dann Ja, Freundschaft zwischen Chef und in Anführungszeichen Normalbetarbeiter.
Wenn wir jetzt den Fokus noch eins weiten und auf die Organisation das Unternehmen schauen nach allem was wir bisher besprochen haben habe ich den Eindruck Arbeitgeber müssten ein großes Interesse daran haben Freundschaften zu fördern, können die auch so eine Art Freundschaftsförderndes Betriebsklima kreieren?
Gibt es sowas und wenn ja wie geht's? Ja also erst mal ich denke das ist wichtig sozusagen nochmal zu betonen dass Freundschaften in gewisser Weise etwas Organisches sind. Das heißt sie entstehen und wachsen und verändern sich von selbst. Deswegen bin ich auch der Meinung, dass jetzt nicht zu viele Personen sich hier einmischen sollten.
Ob eben eine Freundschaft entsteht oder nicht? Man kann es also nicht erzwingen! Nichtsdestotrotz kann ich natürlich als Arbeitgeber schon schauen, dass die Bedingungen stimmen. Denn ich hatte am Anfang gesagt das Interaktionsmöglichkeiten da sein müssen Und das ist also ein Punkt, dass ich überhaupt die Möglichkeit habe, dass Leute sich sehen.
Dass sie sich begegnen. Dass Sie auch möglicherweise Zeit haben um Interaktion zu haben. Also einfach ausgedrückt, um miteinander zu sprechen! Das heißt, die berühmte Kaffeeküche oder die Raucherecke von denen es ja auch noch welche geben soll sind aus Unternehmens Sicht gewissermaßen Investitionen ins Betriebsklima.
Oder ich sag mal Chancenorte um ein ordentliches Betriebsklima zu befördern. Genau, ganz genau. Denn es ist halt so wenn man nur ganz sozusagen Meetings nur nach Agenda fährt wo's wirklich nur um inhaltliche Themen geht dann geht halt zwischenmenschlich viel verloren. und also auch bewusst Räume einzubauen wo sich Menschen auch austauschen können ist wahnsinnig wichtig dafür das Freundschaften entstehen aber natürlich auch dass das soziale miteinander in der Organisation gut funktioniert.
Und was gibt es denn über Kaffekücher und Raucherecke hinaus für Möglichkeiten von Seiten des Arbeitgebers? Das Großraumbüro ist vielleicht auch eine Chance, so zu sehen. Ja man kann sich sicherlich viele Beispiele vorstellen also dass man das überhaupt erlaubt oder es die Möglichkeiten gibt bei anderen Kollegen oder Kolleginnen im Büro vorbeizuschauen.
ich weiß nicht ob's jetzt das Großraumbüro sein muss Da ist es ja vielleicht erstmal auch ein Thema andere Mitarbeiter nicht zu stören, wenn man sich unterhält. Man braucht ja im Grunde genommen auch Räume und Zeit um sozusagen sich zu begegnen ohne dass man jetzt alle anderen Kollegen von der Arbeit abhält.
also das ist sicherlich nichts hier führen. wir haben aber in einer anderen Studie wo's auch um das Thema sozusagen remote work geht also ob ich von Zuhause aus arbeite oder eben nicht uns auch angesucht angeschaut, welche Rolle eigentlich solche. wir haben das Virtual Meeting Routines genannt und das heißt dass man in so Meetings auch Online Meetings eben bewusst auch Zeit einbaut um so einen bisschen sage ich mal Small Talk zuzulassen.
Um Interaktionen zuzulesen und das heisst ja ist man noch nicht, dass daraus auch direkt eine Freundschaft entstehen muss aber es setzt erste Akzente, dass man sich sozusagen besser ja kennenlernt und auch über die Aufgabe hinaus Gespräch miteinander führt. Ja finde ich ganz spannend das jetzt auch so Mikromassnahmen vorstellen, die auch finanziell nicht so ins Gewicht fallen wie etwa die berühmten Team-Events, die gerade wenn es Geld knapp ist dann vielleicht doch nicht mehr so regelmäßig stattfinden?
Auf jeden Fall! Und möchte ich gerne noch mal Stellung zu nehmen, weil aus Organisationssicht ist manchmal die Idee da. Hey wir machen einmal im Jahr ein Team-Event und dann ist doch alles toll im Team. aber tatsächlich ist es ja viel mehr das tägliche was regelmäßig stattfindet, was einen Unterschied macht.
denn wenn das ganze Jahr über die Stimmung schlecht ist im Team kann man nicht erwarten dass jetzt nach einem Team Event plötzlich alles gut ist und sich alle miteinander verstehen. also es ist viel sinnvoller zu gucken. Was kann ich sozusagen an den täglichen, an den regelmäßigen Arbeitsbedingungen ändern?
und wo kann ich da etwas tun als jetzt zu sagen Ich mache einmal im Jahr so ein Team-Event. Ja okay, einmal im Jahre alle zusammen einen Schlucht überklären ist eine Sache aber es gibt ja noch andere Möglichkeiten um Menschen zusammenzubringen. dadurch gegebenenfalls Freundschaften zu befördern ist unter anderem Generationenmanagement, also das bewusste Zusammenbringen verschiedener Altersgruppen im Unternehmen.
Jetzt frage ich mal mit Blick auf unser spezifisches Thema Freundschaften in Betrieb welche Rolle spielt das Alter der Beteiligten? Also das Thema Alter kann man aus zweierlei Richtung sich anschauen. Einmal kann man überlegen, was ist mit der Person selbst? Was passiert wenn sie jünger oder älter ist, welchen Stellenwert haben Freundschaften?
und das zweite Thema ist, was passiert, wenn ich eine junge und ne alte Person zusammenbringe, eine Freundschaft entsteht... Was passiert dann? Naja führen Sie es mal aus. die selbstgestellte Frage also was passiert Wenn gezielt unterschiedliche Generationen Altersgruppen oder auch anders gesagt Leute, die erst relativ neu Quaralter im Unternehmen sind und iltergediente zusammengebracht werden.
Was hat das für Effekte mit Blick auf Freundschaft? Das ist ja ein sehr realistisches Szenario denn wir haben im Arbeitskontext eben junge und ältere Personen, die miteinander zusammen... arbeiten und genau, wenn sich da eben Freundschaften auch bilden kann das eine ganze Menge Vorteile haben. Wir haben dazu jetzt ein großes Forschungsprojekt.
wo wir uns das über mehrere Jahre wirklich systematisch anschauen wollen und wo wir erwarten und zum Teil auch schon Ergebnisse haben ist dass Menschen sich gegenüber der anderen Altersgruppe viel aufgeschlossener verhalten und auch gezielter unterstützen. Denn es ist so, dass nicht nur alter Stereotyper aufgebrochen werden.
Sondern das zeigt sich dann auch wirklich im Verhalten, dass man sich zum Beispiel mehr unterstützt... Wenn jemand gerade einfach viel auf den Tisch hat, dass man unterstützt mit Aufgaben. Dass man vielleicht auch wenn es emotional Baustellen oder Themen gibt durch zum Beispiel schwierige Kunden Anfragen oder sehr belastende Kundenanfragen das man da zuhört und einsteht.
Das sind Beispiele Und das sehen wir, dass da also eine Freundschaft auch zwischen älteren und jüngeren Mitarbeitenden durchaus ein Impact haben kann. Das ist die Beziehung zwischen ja Jüngeren und Älterinnen Gruppen nicht nur zwischen den beiden involvierten Menschen sondern auch insgesamt zwischen den Jungen und den Alten wirklich auch fördern können.
Ja, das von Ihnen gerade erwähnte Forschungsprojekt hat einen interessanten Titel wie ich finde. Können altersgemischte Freundschaften die Lösungen sein? Fragezeichen habe ich mir hinter hinten dran geschrieben. Wofür frage ich Sie jetzt? ja für die Probleme unserer Welt, also tatsächlich haben wir Ja es ist kein kein geringeres Ziel aber tatsächlich haben wir bewusst Das Ziel in diesem Projekt sehr hoch gesteckt, denn wir wollen gesellschaftliche Phänomene uns anschauen und nicht nur auch nicht nur bei der Arbeit bleiben.
Und nicht nur beim Thema Alter bleiben sondern auch überlegen was passiert darüber hinaus? Wenn wir uns anschauern was in der Welt passiert erleben wie eben zunehmend Polarisierung zum Teil auch Ausgrenzung und Ablehnung. Ja, ein Thema was da immer wieder auftaucht ist das es eben um die Andersartigkeit von Menschen geht und dass wir vielleicht nicht die gleiche Hautfarbe haben oder nicht den gleichen kulturellen Hintergrund weil man irgendwie andere Menschen hat.
Die sind anders wie man selbst Und das kann eben zu Konflikten führen, die sich nicht nur bei der Arbeit zeigen sondern auch darüber hinaus in der Gesellschaft. Und genau das wollten wir uns in diesem Projekt einfach mal genauer anschauen und überlegen. können dann all das diverse Freundschaften hier ein möglicher Lösungsweg sein?
Wir untersuchen das auf drei Ebenen und die erste Ebene habe ich im Grunde genommen schon gesagt da geht es erstmal darum wirklich die Beziehung zwischen älteren und jüngeren Menschen zu verbessern. sondern dass es auch auf ein zweites und drittes Level geht. Nämlich, dass diese positiven Erlebnisse und das Aufbrechen von Stereotypen sich auch auf andere ähnliche Gruppen bezieht zum Beispiel Menschen mit Behinderung oder Menschen mit Migrationshintergrund Und dass ich also über die positive Erfahrung mit einer anderen Person eine Person, die sich wirklich unterscheidet von mir über das Alter eben auch ja bewusst öffne anderen ähnlichen Gruppen gegenüber, indem ich zum Beispiel mich aktiv für ihre rechte Einsätze bei der Arbeit unterstütze oder eben auch in der Gesellschaft.
Und um das vielleicht noch weiterzuführen im nächsten dritten Schritt gehen wir davon aus okay jetzt denken wir doch mal komplett Darüber hinaus, dass es also nicht mehr um alt oder jung geht. Um man oder frau Behinderung oder keine Behinderungen Sondern jetzt wir den mensch wieder als mensch sehen und das wir eben viel flexibler in unserem denken werden und ja Nicht nur in gruppen einteilen sondern bewusst darüber hinaus gehen Und in dem moment auch unser denken flexi bler wird und wir lösungen oder wie eine Lage sind Lösungen zu generieren die wirklich der menschheit dienlich sind, ohne eben diese Gruppendifferenzen auszumachen.
Also ganz ehrlich ich habe das im ersten Moment für Ironie gehalten eine Frage der Menschheit zu lösen anzugehen mit diesem Projekt. aber jetzt bin ich zwischendurch verunsichert und jetzt bin Ich ziemlich sicher sie meinen das ernst. also wir sind dabei das herauszufinden. es gibt Wir haben erste Ergebnisse, die das zeigen.
Die zum Beispiel diese Flexibilität im Denken zeigen. aber wir sind eben auch noch dabei. also deswegen kann ich nicht sagen dass das was wir vermuten schon jetzt sozusagen Evidenz ist. Aber wir haben gute Gründe das anzunehmen und von daher sage ich ja es können eine sehr vielversprechende Lösung sein Wow!
Also Ich möchte auch an dieses Projekt glauben Aber vorher noch ein bisschen mehr verstehen, wie es angelegt ist. Ich weiß das sind internationale Partner dabei. vielleicht können Sie ein bisschen beschreiben bis in mir Es ist ein Großprojekt was wir sind ungefähr dreizehn, vierzehn Personen die daran forschen über insgesamt fünf Länder.
Wir koordinieren das Projekt an der Uni Hohenheim arbeiten zusammen mit der Universität in Groningen und in den Niederlanden, mit der und Birkbeck College University of London in Großbritannien, also fünf Länder. Ungefähr drei zehn vierzehn Personen sind wir dabei und wir haben Forschungsgelder von der Volksragengestiftung bekommen um dieses Thema zu untersuchen.
Genau das ist sozusagen die Einordnung des Projekts insgesamt vier Jahre und wir sind jetzt noch nicht ganz innerhalb Zeit angekommen. Und bei Forschungsprojekten wie bei Fußballspielen entscheidend ist das Ergebnis nach der zweiten Halbzeit. Ja, aber jetzt zurück. nochmal im Ernst Das Reverse Mentoring was ja schon weit verbreitet praktiziert wird.
Das ist eine ganz kleine Form die in dieses große Bild rein passt. habe ich das richtig verstanden? Ich denke schon. tatsächlich ist es so, dass aus solchen Mentoring Beziehungen auch Freundschaften entstehen können. Wenn jetzt aus einer solchen Kollegen-Freundschaft aus Reverse Mentoring oder anderen Konstellation heraus entstanden eine oder eine der Beteiligten in Rente geht und der andere im Unternehmen verbleibt was macht das mit der Freundschaft?
Das haben Sie kürzlich einem eigenen Forschungsprojekt untersucht. Was sind da die Ergebnisse, was haben sie daraus gefunden? Und zwar haben wir uns einfach mal genauer angeschaut. hey wie ist dann das mit dem Alter und der Freundschaft? werden Freundschaften jetzt wichtiger oder weniger wichtig? mit dem alter und es gibt aus der Alternsforschung gute Gründe anzunehmen dass Freundschaft ein wichtiger werden denn soziehemotionale Motive Also emotional bedeutsame Erlebnisse, positive Emotionen werden wichtiger.
Und interessanterweise ist es aber so, dass eine Meta-Analyse, also wie gesagt eine Studie die viele Einzelbefunde zusammenfaßt einen Nullbefund gefunden hat. Also in dieser ja groß angelegten Studie hat man also rausgefunden Alter und Freundschaft hängen eigentlich gar nicht miteinander zusammen. Das hat uns tatsächlich ins Gerübeln gebracht weil wir gesagt haben hey wie kann das eigentlich sein?
Dann aus der Altersforschung wissen wir ja, dass soziehemotionale bedeutsame Erlebnisse und Ziele wichtiger werden Freundschaften wichtiger werden. Und darum haben wir uns das also nochmal genauer angeschaut und überlegt, okay wenn wir mal annehmen dass beides stimmt der Gesamtzusammenhang ist null. Wir haben aber auch eine Zunahme dieser sozial emotional bedeutsam Ziele.
dann muss es ja auf der anderen Seite noch irgendwas geben fast wieder ausgleicht. Und das haben wir uns also dann genauer angeschaut und wir haben das Late Queer Disengagement genannt, nämlich dass man sich also mit zunehmendem Alter auch rauszieht aus diesen sozialen Gefüge der Arbeit. Wir haben uns quasi Menschen angeschauen die fünfzig bis siebenundsechzig sind ja?
Also die stehen noch im Berufsleben, die sind noch nicht im Urstand aber erleben sie halt ihre berufliche Lebenszeit als eingeschränkter. Sie wissen, meine Zeit hier hat ein Ende. ich habe zu den weniger Möglichkeiten und daraus ergibt sich eben auch dieses Rückziehen, also dieses Rückzugsverhalten. Dass sich also eher sagt lasst uns mal jemand anderem machen dass man vielleicht auch nicht mehr auf jede Party geht oder jede Möglichkeit zu Interaktion wahrnimmt, sich also rauszieht.
und interessanterweise haben wir tatsächlich gefunden das beide diese Pfade gleichzeitig passieren denn wir haben auf einer Seite dieses Rückzugsverhalten, sich wirklich vorzubereiten schon auf den Ruhestand. Auf die neue Rolle zu wissen dann habe ich ja nicht mehr meine Kollegen jeden Tag um mich aber das man trotzdem auch gleichzeitig immer noch diese emotionale Bedeutsamkeit sucht und das ist auch das was wir sozusagen als Paradox bezeichnen genau weil es sich unterscheidet Und ich denke, das ist interessant an dieser Stelle noch einen interessanten Faktor gefunden der so ein bisschen entscheidet wann welcher Pfad dann stärker ausgeprägt ist.
Und zwar ist es welche Bedeutung Freundschaften beide Arbeit spielen im Vergleich mit Freundenschaften außerhalb der Arbeit und je nachdem wo wir eine größere Präferenz haben sind auch die einzelnen Pfade sozusagen stärker ausgeprägten. Also es ist so, dass wenn ich mich schon auch von meinen Freundschaften hier eine größere Präferenz für Freundschaftenauserhalb der Arbeit habe.
Dann ist dieses Rückzugsverhalten bei der Arbeit noch stärker ausgeprägt und das erklärt in gewisser Weise auch dieses Paradox denn die socioemotionalen Bedürfnisse werden sozusagen gar nicht weggedacht sondern sie werden einfach außerhalb der arbeit gesucht und erfüllt. Das ist ja eine sehr spannende Entdeckung, die Sie da gemacht haben.
Wenn Sie denn das Renteneintrittsdatum im Hinterkopf haben, von dort aus rückwärts rechnen und sagen oder für sich denken lohnt es sich noch dass ich mich hier engagiere. Heißt ja im Umkehrschluss Arbeitgeber vor Gesetze wären gut beraten wenn sie frühzeitig daran denken Leute anzusprechen, dass es auch Optionen nach dem regulären Renteneinsatz Datum gibt hat die Politik gerade geschaffen ist aber in den Köpfen und Herzen und der Umsetzung noch ganz wenig angekommen.
Das ist aus meiner Sicht ein natürlich super wichtiges Ding, was Sie da angesprochen haben. Es geht ja um den Übergang in den Ruhestand und wie das abläuft und was mit unserer Identität passiert. Und was wir auch darzeigen können, dass es ganz abhängig davon auch ist, wie zentral die Arbeit für die betroffene Person ist also wie viel meiner Identität kommt sozusagen aus der Rolle, also aus der Arbeitsrolle.
Und wie geht dann auch dieser Übergang in den Ruhestand? Ist das wirklich abrupt von einem Tag noch Vollzeit gearbeitet bis auf null ich arbeite gar nicht mehr und habe auch gar keinen Bezug mehr oder ist es viel gradueller dass ich also vielleicht schon reduziere, dass sich mir vielleicht andere ähnliche Tätigkeiten auch suche.
Das müssen ja nicht immer bezahlter Arbeit sein das kann auch ehrenamtlicher Arbeit sein oder andere Formen die sozusagen auch mit dieser Identität weiterhin einhergehen und davon ist es sehr stark abhängig und ich denke das auch da wobei da muss ich ganz klar sagen habe keine Forschung zu. das wäre eher was wo ich sage dann möchte ich zukünftig zu forschen um das besser zu verstehen und zwar welche Rolle da auch Freundschaften spielen, wirklich diesen Übergang.
Was passiert dann nämlich wenn ich sozusagen genau in den Ruhestand gehe? Und ich habe aber diese Arbeitsplatzfreundschaft und die ist mir immer noch wichtig! Aber jetzt kann es natürlich realistisch sein dass sich schon die Gesprächsthemen ändern denn vorher war ja schon die Arbeit und vielleicht auch die Herausforderung bei der Arbeit ein wichtiges Gesprächsthema was auch gut und wichtig war zu besprechen das sich nun ändert.
Ja, das ist ja für die Person im Ruhestand möglicherweise weniger von Bedeutung. Möglicherweise aber auch nicht, ne? Das hängt dann wie gesagt auch von der Identität etc. ab. Was passiert denn? Finden sich da neue Themen, neue andere gemeinsame Interessen? oder was passiert da und natürlich auch aus Sicht der Personen, die im Unternehmen verbleibt.
Na? Was macht das mit der? Die wird vielleicht auch die Personen vermissen, die in dem Ruhbestand sind. Und wie funktioniert das? Also ich glaube, dass ist noch mal ein wichtiger Punkt was sich aber schon jetzt sagen kann. Ist das Freundschaften gerade bei so Umbrüchen und wichtigen Lebensereignissen eine wirklich wichtige Rolle spielen?
Umbräuche haben wir grade in der ganze Menge KI um mal das zentrale Wort zu nennen, dass gerade die Welt auf jeden Fall die Arbeitswelt auch umflügt. Habe ich die richtig verstanden? Freundschaften werden in dieser Phase, also in der aktuellen Weltlage fast tatsächlich wichtiger. Ja da kann ich im Grunde genommen nochmal das wiederholen was ich eben gesagt habe dass nämlich gerade dann Freundschaftens besonders wichtig sind wenn es nicht nur Lebensum... Umstellung und Umbrüche gibt, aber natürlich auch wenn es Krisenzeiten gibt.
Wenn einfach der Bedarf nach emotionaler Unterstützung und den Umgang mit schwierigen Zeiten nochmal da ist dann spielen Freundschaften ja besonders eine Rolle weil sie eben genau diese Rolle erfüllen nämlich mit emotional herausfordernden Situation umzugehen mit Schwierigkeiten und da auch Unterstützung zu bieten.
Und deswegen sind natürlich auch da Freundschaften überhaupt nicht wegzudenken, sondern im Gegenteil sind noch mal besonders wichtig. Das wissen Sie schon? Was mich interessiert gegen Ende einer Episode eines Gesprächs ist immer was sie noch nicht wissen also jetzt nicht sie persönlich, sondern als Forscherin in Themenfeld über das wir gerade sprechen, also Kollegen und Freundschaft.
Was interessiert sich als nächstes Forschungsthema? Ja für mich ist tatsächlich gerade dieser Identitätsprozess im Ruhestand, den ich super spannend finde und den ich besser verstehen möchte. Also wie gesagt was passiert wenn ich wirklich in den Ruhesten gehe? Was passiert mit der Person, mit der ich befreundet war?
Schaffen wir es dass diese Freundschaft weiterhin aufrecht erhalten wird oder... wie? was passiert dann. Und das würde ich sehr gerne auch von beiden Seiten herausfinden, also sozusagen nicht nur die Person, die in den Ruhestand gegangen ist sondern auch die Person die im Unternehmen verblieben ist. Das ist also was und auch welche Rolle Freundschaften in diesem Identitätsprozess spielen.
Denn ohnehin ist der Übergang in den Ruhestanden eine unheimlich große Umstellungsphase, bei der eben wir unsere Identität neu erfinden müssen oder zumindestens neu überdenken müssen. Und die Frage ist, welche Rolle Freunde dabei spielen? Ist eine sehr interessante Frage für mich. Obwohl es Sie persönlich noch eine ganze Weile nicht betrifft – das so viel darf ich sagen!
Ja, damit es wohl noch ein bisschen dauert. Vielleicht ist das auch der Grund warum ich mich mit diesem Thema so intensiv auseinandersetze dass sich sozusagen bis ich selber vielleicht mal in den Ruhestand gehe alle Fragen dazu erforscht habe Also bis alle Fragen zum Rentenübergang erforscht sind, das wird dauern.
Das kann man sich unschwer vorstellen dass sie also noch eine ganze Ecke vom Eurostand entfernt sind. Was ich jetzt aber sofort erforschen möchte ist unsere Standardfrage was haben Sie letztens zum ersten Mal gemacht? Ja, da muss ich direkt an meinen Urlaub denken. An der englischen Südküste wo ich Fossilien gesucht und gefunden habe und zwar ein Fossiel was vermutlich hundertfünfzig Millionen Jahre alt ist.
Und tatsächlich haben mich das total beeindruckt einfach die Vorstellung davon dass etwas so schon ist und das es existiert. Und dass es eben einfach auch gleichzeitig nochmal zeigt, wie kurz diese Lebensspanne ist die wir eigentlich haben und wie wichtig, wie wir auch unsere Zeit verbringen. Das hat mich also sehr beeindruckt und ja ich habe vorher noch nie so ein altes Fuss hier in den Händen gehalten.
Ich bin jetzt auch schwer beeindruckend denke aber gerade drüber nach Wie haben Sie das denn erkannt? Also ich wüsste gar nicht, wie alt so ein Teil ist. Mit KI tatsächlich! Also natürlich wusste ich schon vorher so ungefähr, wonach ich suche weil ich da auch in einem Museum war zu Facilien suche und schon also auch schon Facilian quasi im Museum gesehen habe aber sie selber in Echtern zu sehen und zu finden Und genau, und die Bestimmung erfolgte dann über KI.
Da ist die Technik ja mittlerweile schon ziemlich weit fortgeschritten. So jetzt bin ich mal gespannt ob die Technic auch eine Rolle spielt bei dem was sie vielleicht zum letzten Mal gemacht haben in letzter Zeit also sich verändert durch Aufführen. mit etwas gab es denn so was auch? Ich habe... Ich glaube, was man zum letzten Mal getan hat das weiß man ja so häufig erst nach hinein und deswegen ist es für mich auch immer noch mal wichtig dass man begegnungen mit Menschen wirklich sich bewusst macht und sich auch bewusst Zeit dafür nimmt weil man eben vielleicht nicht weiß wann und wie diese Begegnung das letzte mal stattgefunden hat.
Ja eine fast philosophische Antwort. ich hoffe jedenfalls wir sind uns nicht zum letzten mal begegnet. Die Fragen an denen Sie arbeiten, an denen sie forschen interessieren nicht nur mich sondern eine ganze ganze Menge Leute. das weiß ich aus den Hörer Anfragen die wir hier bekommen. Also ganz ganz herzlichen Dank dass Sie sich Zeit genommen haben für dieses Gespräch und ja weiterhin viel Freude und Erfolg bei Ihrer weiteren Arbeit.
Ja, vielen Dank Herr Robinier für das angenehme Gespräch und gerne wieder in der Zukunft. Vielleicht kann ich dann auch schon ein bisschen mehr noch aus dem Projekt berichten was sie wirklich auch gefunden haben? Das wäre toll! Das Projekt mit dem Sie einmal kurz die Welt ändern wollen wir erinnern uns an den Projekt Titel können altersgemischte Freundschaften die Lösung sein für einige Probleme in dieser Welt.
Wir werden nachfragen, spätestens in zwei Jahren wenn das Projekt abgeschlossen ist! Für jetzt ganz ganz herzlichen Dank Ihnen und euch allen die zugehört haben. Wenn es gefallen hat dann abonnieren kritisieren kommentieren Und ansonsten wir hören uns wieder in einer Woche mit Fortsetzung der Staffelbeziehung.
Danke Tschüss machts gut bis dahin.