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Kennst du die größte Gefahr von PV-Anlagen?

Montag, 26. Oktober 2026 · 20 min

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Quellen:
Der originale TÜV Prüfbericht:
energy.gov/sites/default/files/2018/10/f56/PV%…

Kapitelmarken
PV korrekt verkabeln
Die häufigsten Fehlerquellen
Stecker falsch zusammen gesteckt
Falsch gecrimpte Stecker
Unzureichende Isolierung
Fazit

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Kennst du die größte Gefahr von PV Anlagen YT Download überarbeitet: Das größte Risiko bei PV-Anlagen sind Lichtbögen. In der Realität sieht sowas folgendermaßen aus. Und meistens ist daran dieses kleine Bauteil schuld. Und damit das euch nicht passiert und euer Haus nicht abfackelt, gehen wir heute mal die korrekte Verkabelung von PV-Inlagen durch. Das ist nämlich ein ganz ganz wichtiger Sicherheitsfaktor. Das sagt nicht ich, sondern das sagt der TÜV Prüfbericht. In diesem Sinne viel Spaß und los geht's. Der TÜV Rheinland hat einen riesengroßen Bericht rausgebracht zu den Fehlerursachen, bei PV-Anlagen zu Bränden geführt haben. Also wirklich das Schlimmste, passieren kann, das Haus fackelt ab wegen eines Fehlers an der PV-Anlage. Wie wir das vermeiden können, das ist nämlich relativ einfach, denn ich kann es ja schon mal spoilern, in dem Bericht kommt auch raus, dass 39%, also fast die Hälfte dieser Fehler oder dieser Katastrophen passiert sind aufgrund einfachster Installationsfehler. Und die kann man mit einfachen Tipps und dem richtigen Material vermeiden. Ich habe euch das alles mal hier mitgebracht. Gehen wir heute durch, wie man die Anlagen richtig verkabelt und diese Fehler vermeidet. Wir starten aber erstmal mit den Grundlagenbasics, wie wird eine PV-Anlage korrekt verkabelt. Dazu habe ich euch hier eine schöne Grafik bereitgestellt. Die findet ihr auch zum Download unter diesem Video. Und die gehen wir jetzt mal durch. Ihr habt hier die schematische Darstellung von der PV-Anlage. Wir haben den Dachbereich, die Kabelwege und dann im Keller den Wechselrichter und die AC-Komponenten. Und hier gibt es ein paar entscheidende Stellen. die wichtig sind, die gehen wir gleich bei den Fehlern nochmal durch, die ganz entscheidend sind für die Sicherheit dieser Anlage. Wir haben zunächst mal hier zwei Arten von Leitungen. Wir haben die DC-Kabel. Das sind diese Kabel hier, die klassischen PV-Kabel. Die haben einen Stecker an den Enden, bzw. ihr müsst den Stecker dran machen. Diese Kabel mit Steckern findet ihr auch an den Modulen. Die transportieren natürlich den Gleichstrom der Module runter in den Keller zum Wechselrichter. Von den DC-Leitungen habt ihr immer eine Plus- und eine Minus-Leitung. Die können beide schwarz sein, eine schwarz, eine rot, wie auch immer. Das sind diese DC-Leitungen. Dazu gibt es eine Sache zu beachten. Ihr solltet keine Induktionsschleifen auf dem Dach legen. Grundsätzlich bei unserer Planung ist immer ein Strangplan dabei, der euch genau zeigt, welche Module wie verschaltet werden. Aber ihr solltet grundsätzlich darauf achten, diese Induktionsschleifen zu vermeiden. Was ist eine Induktionsschleife? Eine Induktionsschleife bedeutet, ihr habt einen großen Kreis aus Kabeln auf dem Dach gelegt. Der fungiert dann quasi wie eine Riesenantenne und das ist nicht gut. Deshalb solltet ihr immer die einfache Regel befolgen, die Kabel laufen parallel. Also ihr fangt oben links in eurem Modulfeld an, mit dem Pluspol meinetwegen, geht dann in S-Form eure Module entlang, eins ins nächste, sind ja alle in Reihe geschaltet, und wenn ihr dann am letzten Modul ankommt, dann geht ihr nicht einfach straight übers Dach und dann wieder runter, sondern ihr geht dem alten Kabel hinterher quasi. Also ihr geht den Weg parallel zurück, so wie ihr auch hingekommen seid mit den Kabeln, dann habt ihr eben keine großen Induktionsschleifen auf dem Dach und seid da auf der sicheren Seite. Die zweite Art Leitung ist das Erdkabel, der Potentialausgleich. Das ist dieses Kabel hier. Das ist in der Regel grün-gelb. Und da muss man aber auch drauf achten, das braucht bestimmt einen Querschnitt, 6 Quadratmillimeter in der Regel. Also nehmt hier nicht irgendein Kabel, sondern guckt, dass ihr das Richtige erwischt. Das muss natürlich auch UV-beständig sein, damit das 40 Jahre auf dem Dach auch hält hier. Und diese Potenzialausgleich oder der Funktionserder auch genannt, der ist ganz ganz wichtig für die Sicherheit der Anlage. Der sorgt dafür, dass die Unterkonstruktion geerdet ist. Es kann nämlich mal sein, dass die Module zum Beispiel einen Fehler haben und Strom von den Modulen auf die Unterkonstruktion gelangt. Da passiert so erstmal wahrscheinlich nicht viel, denn das kann ja nirgendwo hinfließen von der Unterkonstruktion. Aber wenn ihr dann an die Unterkonstruktion fasst zum Beispiel, dann kriegt ihr einen gewischt. Unter Umständen kann das sehr gefährlich sein, weil das ja hohe Ströme sind oder hohe Spannungen vor allem. Aber selbst wenn das jetzt nicht mal die Riesenspannung ist, kann das gefährlich sein, denn auf dem Dach erschreckt ihr euch vielleicht, wenn ihr da dran fasst, verliert das Gleichgewicht und kommt dann ins Straucheln und fallt runter. Das würde schon reichen, selbst wenn der Stromschlag an sich euch jetzt nicht direkt umhaut oder so. Einfach nur dieses Erschrecken, Wegzucken und dann vom Dach fliegen ist gefährlich. Und das vermeidet diese Erdung, denn die führt eine Spannung, die eventuell dann auf der Unterkonstruktion anliegt, direkt dann ab über die Erdung in den Boden. Und was auch ganz wichtig ist, das ist entscheidend für die Isolationsmessung von dem Wechselrichter. Moderne Wechselrichter haben nämlich genau für diesen Fall eine Erkennung quasi, die realisieren, wenn Strom von der Anlage abfließt. Das ist so bisschen wie so ein Fi-Schalter quasi. Und das funktioniert aber natürlich nur, wenn die Unterkonstruktion auch geerdet ist. Deshalb ist das also ganz wichtig, damit euer Wechselrichter auch erkennt, hier ist irgendwas faul an den Modulen. Ich schalte mal ab, ich gebe eine Warnung raus. Hier ist was nicht korrekt. Dafür ist die auch wichtig. Also diese Erdung solltet ihr auf keinen Fall vernachlässigen. So, wie funktioniert jetzt diese Erdung? In zwei Teilen. Ihr habt zunächst mal die Verbindung der Schienen untereinander. Dafür nutzen wir hier ein Alulochband. Das ist nicht irgendein Billo-Lochband, sondern das ist reines Alu mit einem definierten Leiterquerschnitt, auch von diesen 6 Quadratmillimetern. Nehmt also nicht irgendwas aus dem Baumarkt. Hier das schöne Alu-Lochband. Das ist dafür wunderbar. Einfach mit Blechschrauben direkt in die Schienen. Ist günstig, ist schnell gemacht. Super Lösung. Und dann müsst ihr an einer Stelle auf dem Dach, irgendwo, die Schienen sind ja alle miteinander verbunden, dann müsst ihr überwechseln auf dieses Kabel. Denn mit dem Lochband durch den Schornstein und so weiter bis in den Keller, das ist Fummelei und nicht praktisch dafür. Da nimmt man dann dieses Erdungskabel wieder. Das ist aber Kupfer. Das ist jetzt hier Silber, weil das verzint ist, aber im Kern ist das Kupfer. Das sollte natürlich nicht die Aluschiene direkt berühren, weil es dazu Kontaktkorrosionen kommen kann. Dafür hat man dann hier diese Erdungsklemme, die Niroklemme. Das kleine Ding hier. Das ist eine Klemme aus Edelstahl. Niro, Niros da. Die hat hier zwei Einlässe. Einmal für den großen Blitzschutzdraht und einmal hier für den 6 Quadratmillimeter normalen Erdungskabel. Das könnt ihr dann hier einführen und habt dadurch dann keinen Kontakt vom Alu der Schiene zum Kupfer von dem Kabel. Diese Nieroklemme, also auch ganz entscheidend, schraubt hier das Kabel nicht einfach an die Schiene oder macht das mit einem Kabelschuh oder so, das ist pfusch. Nehmt ihr eine vernünftige Nieroklemme, dann ist das auch ordentlich gemacht. Und dann geht ihr mit dem Erdungskabel von der Schiene bis runter hier in den Keller. Aber da kommt noch was dazwischen. Und dafür gibt es jetzt zwei Möglichkeiten. Wir haben hier die Option den GAK, das ist der Generatoranschlusskasten, beziehungsweise der DC Überspannungsschutz von der PV-Anlage. Da gehen eure DC-Kabel rein und das Ganze so dicht wie möglich hinter den Modulen. Das heißt im typischen Fall eigentlich im Spitzboden. Wenn ihr normales Einfallmedienhaus habt mit Steildach, dann geht ihr vom Dach durch das Dach in den Spitzboden, da direkt den GAK aufhängen, geht damit den DC-Kabel rein und von da dann runter in den Keller. Dann habt ihr noch zusätzlich eure Erdungskabel. Die kommen in der Regel einmal von der Ostseite, einmal von der Westseite, weil ihr in der Regel mehr als eine Dachfläche habt. Und das könnt ihr dann auch bündeln. Das heißt, ihr habt im Dachboden hier direkt so dicht hinter den Modulen wie möglich den GHK, den Generatoranschlusskasten. Diesen Bereich seht ihr hier mal vergrößert. Da kommt ihr also vom Dach mit euren DC-Kabeln, plus und minus, und mit dem Erdungskabel von der Unterkonstruktion. Die DC-Kabel gehen in den Generatoranschlusskasten. Da einmal durch, hier ist der Überspannungsschutz drin und dann von dem Generatoranschlusskasten weiter in den Keller zum Wechselrichter. Vorteil von so Generatoranschlusskasten ist, zum einen, schützt euch vor Überspannung, den Wechselrichter vor allem und natürlich ist das ein praktischer Punkt, wo man die Leitung noch mal trennen kann, zur Wartung zum Beispiel, weil das hier mit Steckern gemacht ist. Da könnt ihr also die Stecker rausziehen, Standardmessgeräte auch anschließen und so weiter, wenn die Spannung weg ist natürlich. Macht ihr keinen Scheiß. und könnt dann hier bei einer Wartung nochmal gut die Leitungen öffnen, da messen zu können. Zum Beispiel ist es ganz praktisch. Und dann habt ihr aber eine Menge Erdungskabel. Ihr habt ja die eine Dachfläche, vielleicht die andere Dachfläche, die auch noch geerdet ist. Und der Generatoranschlusskasten hat natürlich auch eine Erdungsleitung. Der muss ja mit dieser Überspannung auch irgendwo hin. Und diese ganzen Erdungsleitungen, die könnt ihr sammeln auf einer Potentialausgleichsschiene im Dachboden. Und dann könnt ihr von dieser Schiene mit nur einem Erdungskabel runter in den Keller, damit ihr da nicht vier oder fünf Erdungskabel dann... parallel in den Keller legen müsst. Und so kommt ihr dann hier in den Keller zum Wechselrichter. Wenn ihr jetzt keinen Spitzboden habt, dann gibt es natürlich auch noch die Möglichkeit den GHK erst im Keller zu montieren. Da würdet ihr dann vom Dach mit der Erdung runter und den DC-Kabeln komplett durchs Haus runter bis in den Keller und dann hier neben dem Wechselrichter den Generatoranschlusskasten aufhängen. Ansonsten ist es aber gleich, ihr würdet die Erdungen sammeln auf einer Schiene. Da könnt ihr dann direkt noch die Erdung vom Wechselrichter mit anschließen und die Erdung vom Speicher. Dann braucht ihr nur mit einem Kabel zu der großen Hauserdung zu gehen. Und dann DC-Kabel gehen vom GHK weiter zum Wechselrichter. Diese Option gibt es also beides, sowohl im Dachgeschoss als auch im Keller aufzuhängen, damit ihr dann einfach die Module geschützt habt vor der Überspannung, den Wechselrichter, und diese ganzen Erdungen sammeln auf dieser Potentialausgleichsschiene, damit ihr eben nicht fünf, sechs Erdungskabel, alle in den Keller ziehen muss. Wo sind denn jetzt die Schwachstellen in diesem System? Dazu schauen wir uns mal die Statistik dieser katastrophalen Brände an und schauen da, was denn die häufigsten Fehlerursachen waren. Ich habe die mal für euch rausgeschrieben. Ich habe die Sachen jetzt nicht übernommen, die heutzutage nicht mehr so verbaut werden. Der Bericht hat auch teilweise sehr alte Anlagen mit drin. Diese Techniken gibt es bei uns heutzutage modern gar nicht mehr. Deshalb habe ich nur die Sachen rausgepickt, die für uns noch aktuell sind. Und kurzer Fun Fact noch zu diesem Thema Meister und ich bin Meisterbetrieb und so weiter, man kann das alles nicht selber machen. Ich zitiere wörtlich aus diesem TÜV-Bericht. Fand ich ganz witzig, mal als Ansage, nicht alles wo Meister drauf steht, ist auch immer gut. Man kann sowas gut selber machen und ein motivierter Selberbauer ist mir persönlich immer lieber als ein unmotivierter, zeitlich gestresster Unternehmer, der da irgendwo Meisterbrief an der Wand hängen hat. aber dann keinen Bock auf eure Anlage hat und weiter muss. Der erste Fehler ist super wichtig und auch super einfach. Die DC-Stecker sind nicht richtig eingesteckt. Ja, das ist tatsächlich ein Grund, der hier offiziell in diesem Bericht angeführt wird und den ich auch schon oft in der Praxis erlebt habe, wenn man zu Wartungen kommt oder so. Die Stecker hier, wenn man die verbindet, die müssen klicken. Die haben hier so kleine Nasen dran. Damit klipst man die ein und die müssen hörbar klicken. So, wenn die nicht klicken, sind die nicht richtig verbunden. Und dann muss man hier mal eine Zug... Ja, toll. Ja, das ist jetzt halt nur Demo. Ich hab den nicht zusammengeschraubt. Der wäre ja normalerweise zusammengeschraubt. Also, ihr habt den zusammengeschraubt und dann macht ihr hier natürlich Zugprüfung, dass ihr den Stecker nicht auseinanderbekommt, sonst ist der nicht richtig eingerastet. Das alleine ist tatsächlich einer der Hauptfehlerpunkte, dass die Stecker nicht vernünftig eingeklippt werden. Deshalb arbeitet ihr sorgfältig, hört, klickt ihr wirklich, macht die Zugprüfung. dass eure Stecker vernünftig zu sind. Ein ganz, ganz wichtiger Punkt zu diesen Steckern ist, es gibt verschiedene Stecker. Nicht alle Module, nicht alle Wechselrichter und so weiter haben die gleichen Stecker. Der MC4-Stecker von Stoibli ist der Industriestandard überhaupt. Aber auch den gibt es in verschiedenen Generationen. Den originalen MC4, den Evo 2, den Evo Ready, den wir immer benutzen. Diese MC4-Stecker von Stoibli, die sind ganz offiziell und getestet. Miteinander kompatibel, auch die alten mit den neuen ist kein Problem. Aber ganz ganz viele Module besonders benutzen keine originalen MC4 Stecker. Das solltet ihr im Vorfeld prüfen, denn es gibt keine kompatiblen Stecker. Da gibt es eine Menge Testberichte zu, wo wirklich dann mit thermografischen Kameras das untersucht wurde, wie sich die Stecker verhalten und so weiter, wo dann die eine Seite wärmer wird als die andere, weil das nicht richtig leitet und so weiter. Es gibt keine kompatiblen Stecker. Ihr dürft immer nur Stecker der gleichen Art ineinander stecken. So was macht ihr denn jetzt, wenn euer Modul zum Beispiel keinen MC4 Stecker hat? Das ist kein riesen Problem, es gibt da paar Möglichkeiten. Entweder ihr bestellt euch für das Kabel, was dann ins Haus gehen soll, den passenden Modulstecker von dem Hersteller oder von eurem Großhändler oder bei uns und verwendet den. Da ist allerdings der Nachteil, die brauchen in der Regel dann eine Crimp-Zange. Die hat nicht jeder, die kostet wieder Geld. Da kann man auch viele Fehler machen bei diesen Crimpen. Kommen wir auch gleich noch zu. Aber das ist Möglichkeit. Ein bisschen einfacher ist es, ihr verwendet diese MC4 EVO Ready, Werkzeugfreien Stecker, die wir auch immer verwenden und euch mitschicken und schneidet einfach beim ersten und letzten Modul den Stecker ab vom Modul. Klingt jetzt blöd, aber das könnt ihr problemlos machen. Einfach abschneiden, ist genau das gleiche Kabel, was ihr dann sowieso verwendet und macht da hier so einen EVO Ready Stecker drauf. Ist überhaupt kein Problem, funktioniert gut. Klar macht die Garantie von diesem einen Modul kaputt, logisch, aber ist die einfachste Lösung, auf eine Artige Stecker zu kommen. Und wie gesagt, die Modulgarantie bringt euch nicht viel. Der einheitliche Stecker, der lohnt sich. Der zweite Punkt behandelt, wie ihr euch denken könnt, natürlich auch die Stecker. Und zwar, dass die Stecker schlecht oder gar nicht gecrimpt sind. Crimpen ist dieser Prozess, wo man das Innenteil des Steckers, das ist so ein kleines Metallding, auf die Kupferdrähte von dem Kabel aufcrimpt. Das bedeutet quetschen mit der Zange. Da gibt es verschiedene Quetschmuster, einige sind offiziell zugelassen und getestet und andere, wenn man einfach mit so einer Spitzzange oder so das macht, die halten einfach nicht vernünftig, die leiten nicht richtig, da hat man nicht den richtigen Leiterquerschnitt, dann wird der Stecker zu warm und und und. Das ist gefährlich sowas, das ist kein Kleinkram. Deshalb nutzen wir die EVO Ready Werkzeug frei. Die könnt ihr ohne Crimzange anfertigen, ihr isoliert das Kabel ab, steckt es rein, schraubt die zu und dann sind die fertig. Da kann man nicht viel falsch machen, da braucht man kein Spezialwerkzeug. Das ist eine gute Sache und da habt ihr diesen ganzen Fehler mit dem schlecht crimpen schon mal vermieden. Aber auch hier gilt wieder, wenn ihr das Kabel eingeführt habt, zugeschraubt habt, macht mal die Zugprobe. Ob das Kabel einfach direkt wieder rausflutscht, dann ist irgendwas nicht richtig. Da habt ihr zu kurz abisoliert oder, Also auch hier vernünftig zuschrauben, Zugprobe machen. Und was wir euch auch immer mitschicken, ist hier dieses offizielle Montagewerkzeug von Stoipli. Das ist ein Schlüssel, den könnt ihr hier ansetzen und der stellt sicher, dass ihr mit dem korrekten Drehmoment das Ganze dann auch anzieht. Damit ihr hier bisschen Griff habt und das nicht nur mit der Hand machen müsst. Also, vernünftige Stecker mit dem richtigen Werkzeug anziehen. Da braucht ihr kein Spezialwerkzeug, das kriegt ihr von uns alles mit dazu. Und dann habt ihr diese ersten beiden Punkte, Stecker nicht gesteckt und Stecker nicht gekrimmt, schon mal eigentlich mehr oder weniger ausgemerzt. Ihr seht auch hier mal eine Grafik aus dem Bericht, die blende ich euch mal ein. Da könnt ihr nämlich sehen ganz unten, Kreuzverbau unterschiedlicher Steckverbinder. Das ist genau der Punkt, ich meinte. Es gibt keine kompatiblen Stecker. Da seht ihr, das ist mit Abstand. Mit Abstand die größte Fehlerquelle, hier die nicht gleichen Stecker zu verwenden. Und das nächste, was hier falsch geschrieben ist, Steckverbinder falsch angeschlossen. Das ist dieser zweite Punkt, mit dem ich richtig zusammengesteckt. Das sind so einfache Sachen, die man so einfach vermeiden kann, aber es ist die Hauptfehlerursache, die tatsächlich bis zu brennen führen kann. Achtet auf sowas. Und der dritte Punkt, den ich mir rausgeschrieben hatte, ist die unzureichende Isolierung der Leitungen mit Klemmung der Leiterisolierung. Dazu ist auch zu sagen, ihr dürft natürlich nicht irgendwelche Kabel nehmen. Das sollt ja relativ klar sein. Ihr braucht hier vernünftige PV-Kabel. Und da könnt ihr auch drauf gucken. Da steht dann drauf, ich zeig euch das mal gerade hier, da steht drauf H1Z2Z2-K. Das ist wichtig, das ist die technische Beschreibung dieser Kabel. Und das und kein anderes Kabel gehört auf euer Dach. Ihr seht hier außerdem auch den Querschnitt. Das ist ein 1x6 Quadratmillimeter Kabel hier. Sowas braucht ihr. H1Z2Z2-K. Und nichts anderes. Die Kabel können das vernünftig leiden und die sind auch UV-beständig. Damit funktioniert das und mit keinem anderen Kabel. Die sind doppelt isoliert und so weiter. Die kann man sogar direkt ins Erdreich verlegen. Damit seid ihr auf der sicheren Seite. Die könnt ihr auch draußen in der Sonne liegen lassen. Die können auch nass werden. Das ist dann kein Thema. Achtet natürlich darauf, dass die Steckverbindungen nicht nass werden und die Kabel nicht scheuern an scharfen Kanten. Aber mit den richtigen Kabeln seid ihr da schon mal auf der guten Seite. Ähnliches gilt hier für das Alu-Lochband. Hatte ich ja schon angesprochen, für die Erdung der Schienen untereinander. Nehmt nicht irgendein Lochband, die sind in der Regel nur zum Befestigen von Sachen gedacht oder so, die sind nicht als elektronischer Leiter gedacht. Das hier schon, das ist reines Aluband, verwendet das vernünftige, nicht irgendein Scheiß. Und beachtet natürlich saubere Praxis beim Verlegen der Kabel. Macht es zum Beispiel nicht, wie hier, dass ihr die Kabel in die Schiene legt, wo sie dann von der Modulklemme eingequetscht werden und dann natürlich nutzt euch die beste Isolierung nichts, wenn die Schraube direkt auf das Kabel bohrt, habt ihr natürlich da einen ISO-Fehler. Weil natürlich dann die Energie auf die Unterkonstruktion landet und über die Erdung, die ihr ja hoffentlich installiert habt, dann auch abgeführt wird und der Wechselrichter euch dann den Fehler schmeißt, hier ist ein ISO-Fehler. Klar, achtet da drauf, dass die Kabel nicht geklemmt werden, nicht gequetscht werden, nicht an scharfen Kanten vorbeilaufen und achtet auch auf so Sachen wie zum Beispiel eine Abtropfschlaufe, bevor ihr ins Haus geht. Hat weniger elektrischen Wert, aber ist wichtig, damit das Wasser nicht ins Haus kommt. Baut eine Zugentlastung ein, das ist ganz wichtig. Also mindestens mal befestigt das Kabel mit Kabelbindern an der Dachlatte. Bevor ihr das eine längere Zeit hängen lasst oder so. Guckt, dass ihr möglichst Zugentlastung einbaut, womöglich. Damit kommen wir zur Zusammenfassung, wie ihr diese größten Fehler vermeidet, die für die allermeisten Fehler und sogar Brände bei PV-Anlagen verantwortlich sind. Also nehmt euch grundsätzlich Zeit, diese Kleinteile vernünftig zu planen und vernünftig zu verbauen. Das ist wichtig. Diese Stecker und Kabel sind die größte Fehlerquelle und vor allem die gefährlichste Fehlerquelle. Denn da entstehen diese Lichtbögen auf der PV-Anlage, damit ihr da sicher seid. NUMMERO UNO verwendet vernünftige Stecker, die zueinander passen. Ihr dürft keine Stecker mischen, das ist gefährlich, das ist ein Problem, das solltet ihr nicht unterschätzen. Stecker werden nicht gemischt, nehmt einheitliche Stecker. Zweitens, seid aufmerksam bei dieser Steckermontage. Macht das nicht mal eben so nebenbei oder hektisch oder im Regen oder so, sondern nehmt euch da die vernünftige Zeit, diese Stecker vernünftig zu montieren. Wenn die Schiene ein bisschen schief ist, ist das nur ein optisches Problem, aber diese Stecker sind wirklich wichtig. Nehmt euch da die Zeit, macht das in Ruhe, nicht gestresst, kontrolliert das, macht die Zugprüfung und so weiter. Guckt natürlich, dass ihr keine Spannung auf den Kabeln habt, ganz wichtig. Nehmt euch da die Zeit, das ordentlich zu machen. Und drittens natürlich verwendet, vernünftiges Material. Die Kabel H1Z2Z2-K ist das offizielle DC-Kabel für PV-Anlagen und auch bei der Erdung, bei dem Erdungskabel und auch fürs Alu-Lochband und die Nieroklemme verwendet da vernünftige Sachen nicht irgendein Scheiß. Die genauen Anleitungen und genau wie ihr das macht, findet ihr alles in unserem Montagepaket. Das haben wir euch unten drunter verlinkt. Da habt ihr alle Anleitungen mit Praxistipps, unseren Erfahrungen aus über 1000 Selbstbauanlagen. Das findet ihr da alles, von dem ersten Schritt von der Planung des Werkzeugs bis zur Montage der Module und der Verschaltung von dem ganzen findet ihr das alles nochmal mit Videos und Anleitungen, Text, Checklisten und so weiter. Alles im Montagepaket, schaut gerne mal rein, guckt euch das an, dann habt ihr das alles sicher und könnt die Anlage sauber, effizient und ordentlich montieren. Ich würde aber gerne nochmal ein positives Fazit dalassen, damit ich jetzt hier keine falsche Panik verbreite. Ja, Stecker und Kabel sind die Hauptfehlerquellen und haben schon mal zu Bränden geführt. Aber insgesamt ist das immer noch extrem, extrem selten. Nur 0,006 % aller PV-Anlagen haben überhaupt jemals zu einem Brand geführt. Das ist eine von über 16.667 Anlagen. Das ist verdammt, verdammt selten. Diese hohe Sicherheit liegt natürlich auch an technischen Weiterentwicklungen, wie zum Beispiel diesen werkzeuglosen Stecker, den man als Selbstbauer super montieren kann ohne Spezialwerkzeug. Oder auch die Fehlerlichtbogenschutzeinrichtung, AFCI, Arc Fall Circuit Interrupter. ist eine Funktion, manche Wechselrichter haben, womit dann solche Lichtbogen erkannt werden und dann der Wechselrichter entsprechend abschaltet. Alles so technische Weiterentwicklungen, die die Anlagen noch mal sicherer machen. Ein PV-Brand ist also 50 mal unwahrscheinlicher als ein Autounfall und 800 mal seltener als ein verlorenes Portemonnaie. Ihr braucht euch da also keine großen Sorgen machen, das Brandrisiko von PV-Anlagen ist verschwindend gering. Und besonders, wenn ihr darauf achtet, die Stecker sauber zu montieren und vernünftige Kabel zu verwenden, seid ihr auf der sicheren Seite. Checkt das Montagepaket ab, da wisst ihr wie es läuft und macht da keinen Scheiß auf dem Dach, damit eure Anlage auch sicher und lange funktioniert. Wir sehen uns auf dem Dach, macht's gut, ciao.

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