
Was wir beim PV Selbstbau immer wieder sehen
Dienstag, 3. November 2026 · 22 min
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Der Kauf ohne Planung
Inkrementelle Erweiterung
Falsche Dachplanung
Die Strangplanung
Absturzsicherung
Amortisationsberechnung
Der Elektroanschluss und die Anmeldung
Kleine Dachreparaturen nicht beachtet
Der olle Kleinkram
Nicht als Gesamsystem geplant
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Was wir beim PV Selbstbau immer wieder sehen! YT Download Überarbeitet: Ich habe seit 2014 mit PV zu tun. haben in diesem Jahr mehreren tausend Selbstbauern mit ihrer Planung geholfen und davon habe ich über 300 persönliche Gespräche mit den Selbstbauern geführt über deren Planung, deren Umstände, Wünsche, Ziele und wie sie die Anlage umsetzen können. Ich habe ein bisschen was erlebt, ein bisschen was gesehen in dem Bereich und heute wollen wir mal die zehn größten Fehler durchgehen, die bei der Planung von besonders Selbstbau-PV-Anlagen gemacht werden, damit ihr die dann in Zukunft vermeiden könnt. Der Kauf ohne Planung. Ja, das könnte eigentlich auch die Überschrift für das ganze Segment sein hier, denn ganz viele dieser Fehler gehen eigentlich in diese ähnliche Richtung. Das sagen wir ja auch immer, es ist ganz, ganz wichtig, dass ihr diese ganze Anlage als Gesamtsystem plant. Es macht keinen Sinn, ohne diese Planung irgendwas zu kaufen. Nur weil gerade Black Friday ist und ihr irgendwo die Module besonders günstig seht und da habe ich mir was günstig geschossen und dann haben die Leute teilweise schon mal eine Palette Module in Garten gestellt oder so. Wir rufen dann hier an und sagen, so Lennart, lass mal hier Planung machen, die ist das. Ich hab da schon 32 Module stehen von dem und dem Typen. Leute, macht so was bitte nicht. Egal wie günstig so was ist, das lohnt sich im Endeffekt nicht. Erstens habt ihr immer noch mal doppelte Versandkosten, da geht's schon mal als allererstes los. Und dann gibt es eine Menge Möglichkeiten, wie diese Module nicht zu eurem Haus passen können, nicht zu eurem Wechselrichter passen können, nicht zur Strangplanung passen können, von der Spannung nicht passen, was auch immer. Ihr könnt nicht einfach jedes Modul mit jedem Wechselrichter kombinieren. Deshalb bitte, bitte, bitte kauft nicht irgendwelche Einzelkomponenten, die ihr dann noch nicht so wirklich verplant habt und guckt, dass ihr das Ganze als Gesamtsystem plant. Wir haben zu diesem Thema auch ein Video hier gemacht, da geht es die Erweiterung von Balkonkraftwerken. Das ist eine ähnliche Nische, mit Balkonkraftwerk fangen viele Leute an. Ist ja auch eine coole Möglichkeit, in das Thema reinzukommen und das macht Bock, da kriegt man Lust auf eine große Anlage. Aber... Haltet euch bisschen zurück mit dem Erweitern und Zusammenkaufen von einzelnen Sachen hier so ein bisschen da, so ein bisschen nächstes Jahr, so ein bisschen mehr. Das ist voll der Hickhack. Ihr kriegt dann so eine Frankensteinanlage am Ende und ihr habt auch doppelte Anmeldungen, doppelte Montage und so weiter. Das passt dann alles nicht zusammen und so. Plan das Ganze als System und kauft nicht irgendwelche Einzelkomponenten dann vorher, nur weil sie vermeintlich irgendwie super günstig sein. Zweiter Punkt ist die inkrementelle Erweiterung. Hier spreche ich besonders mal die Balkonkraftwerkbesitzer an. War ich auch, bin ich auch heute noch, sind viele dieser Selbstbauer und ich weiß das, man kommt auf den Geschmack, man kriegt richtig Bock auf PV, man will mehr Leistung haben und will dann erweitern. Kurzum, diese inkrementelle Erweiterung, hier nochmal ein Modul extra und da vielleicht nochmal ein zweites Balkonkraftwerk, lasst das sein, Freunde, macht das nicht. Ein Speicher macht Sinn, auch fürs Balkonkraftwerk lohnt sich eigentlich in vielen Fällen. Ein Smart Meter Energiezähler auch noch, den Eigenverbrauch zu erhöhen, aber ein zweites Balkonkraftwerk, also ein zweiter Wechselrichter, schwierig. Haltet dann nochmal inne, überlegt euch, ob es nicht sinnvoller ist, eine große Anlage in einem Guss zu planen. Ich kann euch sagen, in den meisten Fällen wird das günstiger, einfacher und ihr habt mehr davon. Wenn ihr das Geld nicht habt, spart noch ein bisschen, finanziert die Anlage, was auch immer. Aber dieses inkrementelle Erweitern, das ist nichts. Die meisten Komponenten könnt ihr dann nicht mehr nutzen, wenn ihr dann doch die große Anlage baut. Und dann habt ihr Sachen doppelt rumfliegen, die kriegt man schlecht gebraucht, verkauft und so, weil die dann schon alt sind und so. Macht das einfach nicht. Plan das aus einem Guss und vermeidet wenn möglich diese inkrementelle Erweiterung. Balkonkraftwerk wie gesagt ist cool, super Einstiegsdroge, macht das ruhig, aber fangt nicht so an mit zwei, drei Balkonkraftwerkswechselrichtern, die dann zusammengeschaltet werden zu einer großen Anlage. Das ist Quatsch, baut einfach direkt eine richtige. Weiterer Fehler, das Dach nicht richtig geplant oder nicht ausreichend vermessen. Wenn ihr mit uns die Planung macht, dann schicken wir euch hier so eine Datenabfrage, die ist insgesamt drei Seiten lang. Da wird eine ganze Menge Zeugs abgefragt, aber das ist alles wichtig, das fragen wir nicht zum Spaß ab. Zu Sachen wie Ziegelüberdeckung ist zum Beispiel wichtig für die richtige Hakenauswahl, damit der Haken dann auch unter den Ziegel richtig rauskommt. Die Dachsparrenmaße, Breite usw. wichtig. Die Dachlattendicke ist auch entscheidend, zu gucken, brauche ich Unterlegplättchen oder nicht. Damit ihr dann bei der Montage auch sauber montieren könnt und nicht irgendwie jeden Tag zum Baumarkt müsst oder noch eine Woche wartet wieder, bis das Zeug dann da ist, weil ihr das am Anfang nicht richtig vermessen habt. Also wirklich detailgetreu und alle Daten erfassen, die wichtig sind. ist natürlich super essentiell für eine saubere Planung. Ist denke ich klar, wird aber oft vergessen. Klassisches Beispiel ist auch die Montage von Modulen zwischen Fenstern. Da fehlen oft Sparren, ... beziehungsweise da sind da nicht genügend Sparren. Denn die Sparren direkt an den Fenstern, ... die könnt ihr meistens nicht nutzen. Das heißt, dann müsst ihr checken, ... habt ihr mindestens zwei Sparren zwischen den Fenstern zum Beispiel. Auch so ein Klassiker, der oft vergessen wird. Und das sind genau diese Punkte, ... wo es dann hilfreich ist, ein bisschen Plan da dran zu gehen ... und vielleicht ein bisschen Anleitung, ein bisschen ... Profiverstand, der das schon mal gemacht hat, dass man dann diese Kleinigkeiten auch dann sieht und dann nicht vergisst und sich dann bei der Montage ärgert hat, dass es dann doch nicht so klappt, wie man sich das vielleicht gedacht hat am Anfang. Die Strangplanung ist natürlich auch so ein Klassiker. Das ist auch bei den meisten, würde ich sagen, einer der Punkte, warum sie sich bei uns melden, dass sie sagen, ja, die Verschaltung der Module mit Schatten und so weiter, da bin ich mir so ein bisschen unsicher. Wie macht man das mit der Strangplanung? Ist natürlich so ein Ding. Klar, das kann man selber planen. Wir haben ja auch Tutorials zu, hier oben zum Beispiel, verlinke ich euch. Wir haben da auch einen Online-Rechner zu, die Strangsspannung zu checken. könnt ihr auch hier mal ausprobieren. Und natürlich kann man das selber planen, aber da gibt es natürlich so ein paar Kniffe, auf die man achten sollte. Wann verschalte ich parallel? Wann nehme ich lieber verschiedene MPP-Tracker und so weiter? Und das hat vor allem einen großen Einfluss auf den Ertrag der Anlage, auf die Wirtschaftlichkeit damit natürlich auch. Denn wenn ihr jetzt parallel schaltet, gleich lange Stränge kann man das gut machen. Auch Ost und West kann man gut parallel schalten. Klassiker zum Beispiel Flachdachanlagen, die immer in diesem Pyramidenmuster, eine Reihe Ost, eine Reihe West und so weiter, kann man super mit Parallelschaltung arbeiten. Muss man aber wiederum auch checken, kann der Wechselrichter denn überhaupt genug Stromstärke verarbeiten für eine Parallelschaltung? Ihr seht also, da ist wieder dieser Punkt, ihr müsst das als Gesamtsystem planen. Die Strangplanung hängt von dem Wechselrichter ab und die Modulauswahl hängt wiederum vom Wechselrichter und der Strangplanung aus. Und das muss man dann alles iterativ aneinander immer wieder angleichen. Das kann man nicht so nach und nach irgendwie zusammenstöpseln, denn da kann man wirklich auch bei einer falschen Verschaltung, wenn ihr jetzt zum Beispiel zwei ungleich lange Stränge verschaltet, könnt ihr da 10, 15, 20 Prozent Verluste haben oder so. Das macht sich dann schon bemerkbar. Gerade wenn man das nicht rafft am Anfang und dann 20 Jahre lang 20 Prozent Verluste hat, ist dann halt doof. Und wir kommen dann oft zu Anlagen, wo wir eine Wartung machen, wo dann rauskommt, die war einfach komplett bescheuert, verschaltet und hat jetzt seit 15 Jahren nicht vernünftig produziert oder so Sachen. ist dann halt schade, wenn man das am Anfang richtig bedenkt. Also Strangplanung nicht vernachlässigen ist sehr entscheidend für den Ertrag eurer Anlage. Und die Absturzsicherung, die wird viel, viel, viel zu oft vernachlässigt. Freunde, bitte, denkt daran. Anlage ist nett und so weiter, aber die ist nicht euer Leben wert. Wenn ihr auf der Garage seid, meinetwegen, da kann man zu Not runterfallen, da stirbt man wahrscheinlich nicht direkt, verkraftet man, ich mein, vorschriftsmäßig ist es nicht. Also ihr seid im Privatbereich, da könnt ihr prinzipiell machen, was ihr wollt. Aber trotzdem, gerade wenn ihr da Freunde einladet oder so, ... stellt mal vor, die segeln da runter, ... nur weil sie euch helfen wollten mit der PV-Anlage. Das lohnt sich nicht. Also spart nicht bei der Absturzsicherung. Ihr könnt mit Seilen arbeiten, ... da braucht man aber bisschen Know-how ... und muss sich damit auskennen, braucht so eine Menge. Material ist nicht so günstig, wie es auf den ersten Blick wirkt. Oder ihr könnt natürlich mit Gerüsten arbeiten. Gerüste haben den Vorteil, ... ihr könnt auch mal Material ablegen, ... ihr könnt die Module da lagern und hochbringen und so weiter. könnt ihr euch bei eBay-Kleinanzeigen mieten ... oder aber auch professionell bauen lassen. Jetzt mal so für eine Daumenordnung. So ein Gerüst, wenn ihr jetzt sagt, ... ihr habt ein normales Einfamilienhaus ... und ihr rüstet zwei Seiten und einen Ortgang ein, ... ... dann kriegt ihr das zwischen 1500, wenn es günstig ist, ... bis die 2000 Euro bei einem lokalen Gerüstbauer eigentlich gestellt für zwei Wochen zum Beispiel. Klar, die ist nicht ganz billig, ... aber Freunde, Abschuttsicherung, ... das ist lebensgefährlich tatsächlich, muss man ja mal sagen. Das kann man gut machen, das kriegt man gut hin. Es ist auch noch niemand von uns vom Dach gesegelt jemals. Aber das Risiko ist halt da. Es ist potenziell lebensgefährlich. Autofahren tut ihr ja auch mit Sicherheitsgurt und Airbag und so weiter. Das ist auch lebensgefährlich. Man macht es trotzdem. Wie soll es auch anders gehen? Aber man guckt halt nach Sicherheitsgurt und gibt sein Bestes, das Risiko zu minimieren. So solltet jetzt auch auf dem Dach halten. Das heißt jetzt nicht, geht nie aufs Dach. Das ist super gefährlich. Das will ich damit nicht sagen. Man kriegt das gut hin, man kann das machen. Aber guckt halt nach der Sicherheit, dass ihr euch nicht ärgert, falls doch mal was schiefgehen sollte. Die Amortisationsberechnung ist auch oft so ein Ding, was nicht korrekt gemacht wird einfach. Da rechnen Leute mit ihrem heutigen Energieverbrauch. Und da kommen dann Werte raus, die sind extrem konservativ. Denn wenn ihr mal realistisch seid, werdet ihr wahrscheinlich in den nächsten 25, 30 Jahren, die diese Anlage ja lebt und Strom produziert und für die sie ausgelegt wird, werdet ihr höchstwahrscheinlich auf elektrisches Heizen umsteigen. Sei es eine Wärmepumpe, sei es eine Klimaanlage oder vielleicht sogar eine ganz neue Technologie, aber sie wird auf Strom passieren. Und auch das E-Auto wird kommen, auch für euch früher oder später. Ihr könnt sagen, ich liebe meinen Verbrenner, sein, aber denkt mal ... Jahre weiter. Ja, was glaubt ihr denn, wie viele Verbrenner hier noch rumfahren? Also seid doch mal realistisch. Den Verbrauch von Wärmepumpe und so weiter oder die Kinder ... werden größer, fangen dann an Computer zu zocken und so. Energieverbrauch wird tendenziell steigen in der ... Zukunft, weil eben alles Strom wird. Und das muss man natürlich in so einer Amortisationsrechnung mit einberechnen, sonst ist es einfach nicht fair gerechnet. Im Selbstbau kommt ihr sowieso mit Amortisationszeiten von 6, 7, 8 Jahren vielleicht mal hin, da ist das eigentlich nicht mehr der Rede wert. Aber auch wenn ihr eine Anlage bei einem Solateur kauft, dann rechnet mal realistisch mit einer Amortisationszeit, wo eben zusätzliche Energieverbrauche vom E-Auto, von der Wärmepumpe und so weiter zumindest mal in 10 Jahren mit eingerechnet sind. Da wird sich euer Stromverbrauch nämlich sicherlich mal verdoppeln oder so. Auch mit sparsamen Geräten und so weiter, weil einfach alles zu Strom wird. Und bedenkt das, wenn ihr die Amortisationsrechnung macht, einfach da fair und korrekt zu rechnen. Denn dann lohnt sich das Ganze noch mal viel mehr und dann habt ihr noch viel mehr Bock auf das Ganze. Der Elektroanschluss und die Anmeldung der Anlage sollten natürlich im Idealfall im Vorfeld geklärt werden. Wir haben auch wirklich jeden Tag Anfragen, hey Leute, cooler Kanal und so weiter. Danke für eure Hilfe, dies das. Ich hab eine Anlage gebaut und so weiter, aber der Elektriker ist mir abgesprungen. Oder ich dachte, ich finde schon jemanden, aber der will jetzt doch nicht anmelden oder so. Könnt ihr das für mich machen? Ja, das ist halt schwierig. Also es ist das eine, eine Anlage anzumelden, die man nicht selber gebaut hat als Elektriker. Das machen wir ja regelmäßig, ganz häufig. Wir vermitteln euch Leute, wir machen das selber. Wir haben da Partner für, die dann nur die Anmeldung machen und so weiter. Alles kein Problem. Aber wenn man natürlich wirklich dann so eine Anlage hat mit Komponenten, die wir selber vielleicht auch gar nicht kennen und auch selber nicht geplant haben oder so. Boah, da wird es dann halt wirklich schwierig. Also da setzt du ja dann quasi wirklich nur noch deine Unterschrift runter. Und da ist es schwierig da jemanden zu finden, wenn der so gar nichts mit der Anlage zu tun hatte. Und gerade wenn dann irgendwelche Komponenten verbaut werden, die wir jetzt nicht mal kennen oder so, ist das natürlich auch für uns ein unverhältnismäßiger Aufwand, uns da erstmal einzuarbeiten für diese eine Anmeldung dann oder so. Deshalb empfiehlt es sich extrem, diese Anmeldung und auch den Anschluss der Anlage im Vorfeld zu klären. Ihr wisst ja, wir vermitteln euch auch den Elektriker, wenn ihr keinen eigenen habt. Unsere Empfehlung ist aber tatsächlich trotzdem, sucht euch einen lokalen Elektriker. Da verdienen wir dann auch nichts dran. Das ist aber in Ordnung. Unser Kerngeschäft ist die Beratung und so weiter. Sucht euch da gerne einen eigenen Elektriker. Wer auch lokal ist, das hat natürlich immer Vorteile. Wenn nochmal was sein sollte, kann er schnell da vorbeikommen. Und ihr habt auch den direkten Kontakt zu dem. Der kann sich das vor Ort mal angucken, den Zählerschrank bewerten. Alles so Vorteile und wahrscheinlich kommt ihr damit auch einen Tacken günstiger weg, ehrlich gesagt. Wie gesagt, wir haben immer unseren Elektriker als Notenagel natürlich, ist kein Problem. Aber schaut am besten vorher nach einem lokalen Elektriker und gebt auch nicht nach dem ersten auf. Macht einfach Google Maps auf, schreibt Elektriker, euren Ort und dann ruft er mal fünf, sechs Stück an. Dann werdet ihr schon jemand finden. Ihr dürft natürlich nicht nach dem ersten direkt aufgeben und sagen, ich finde aber niemanden. Ihr müsst schon mal 45 anrufen vielleicht, aber dann funktioniert das. Hab ich schon oft genug erlebt. Da findet ihr jemanden, keine Sorge. Klärt das am besten vorher, inklusive der Anmeldung und so weiter. Damit ihr da auf der sicheren Seite seid und nicht dann am Ende die Anlage auf dem Dach habt und dann kriegt ihr es aber nicht angemeldet oder so, weil ihr dann keinen mehr findet, der das im Nachhinein noch macht. Kümmert euch da vorher drum, dann seid ihr da auf der sicheren Seite. Kleine Dachreparaturen außen vor gelassen ist auch ein Fehler, der häufiger passiert, dass Leute aufs Dach gehen, die PV-Anlage drauf bauen und dann aber irgendwie, weil sie nicht keine Zeit haben, kein Geld, was auch immer, irgendwie kleine Dachreparaturen nicht direkt zu machen und sagen, ja das passt schon. Bedenkt, da ist dann Anlage auf dem Dach. Beim Flachsach ist es noch einfacher, abzubauen. Beim Steildach ist es schon mehr Aufwand, da braucht ihr wieder das Gerüst und so weiter. Deshalb, wenn ihr da seht, da sind Dachziegel kaputt, dann tauscht ihr natürlich logischerweise aus. Ist denke ich klar. Und zur Not verzögert die Baustelle einen Tag. Dachziegel kriegt ihr meistens in jedem Ort, in eurem Baumarkt sogar oder im Baustoffhandel. Und tauscht die vernünftig aus, denn sonst habt ihr die PV-Anlage da drauf und dann kommt ihr nicht mehr dran. Und wenn ihr einmal auf dem Dach seid, ist es super schnell gemacht. Jetzt ist natürlich Dachziegelwechseln noch das Allereinfachte. Ich würde jetzt mal hier unter Dachreparaturen auch so Sachen reinnehmen, wie zum Beispiel ein Abbau von einem Schornstein. Braucht ihr denn euren Schornstein überhaupt noch? Wenn ihr das Haus saniert habt, auf Wärmepumpe umgestellt habt zum Beispiel und jetzt nicht so einen Komfort-Sicht-Kamin habt, einfach nur, der nicht zum Heizen genutzt wird, sondern nur für Schönheit, dann habt ihr ja überhaupt keinen Bedarf mehr für einen Kamin. Das heißt, ihr könntet den scheiß Schornstein, der sowieso ja eigentlich ziemlich hässlich ist, wenn man mal ehrlich ist, man hat sich halt dran gewöhnt, aber eigentlich ist es ein ziemlicher Störfaktor und auch eine große Schwachstelle in jedem Dach, fragt man Dachdecker, der wird euch immer sagen, Schornstein, Fenster, Anschlussstellen, das sind immer die Stellen, wo es undicht wird. Überlegt doch mal, ob ihr auch einen Schornstein nicht einfach abbauen könnt. Ihr müsst den ja auch nicht durchs ganze Haus abbauen, ihr könnt ja nur den Teil außen am Dach abbauen und die Stelle dann mit Ziegel wieder zulegen und ab dem Spitzboden mal wegen der Schornstein im Haus, der bleibt natürlich stehen, ist klar, Den könnt ihr dann auch für Kabel benutzen. Aber auf dem Dach das Ding, das wirft Schatten, das ist ein riesen Risiko fürs Dach, da wird es schnell mal undicht, das sind Anschlussstellen ohne Ende. Überlegt doch mal, ob ihr den nicht einfach abbauen könnt. Das Gleiche natürlich für Sattschüsseln und so Sachen. Braucht ihr wirklich noch eine Sattschüssel oder guckt ihr seit drei Jahren übers Internetfernsehen? Dann kann die blöde Sattschüssel auch einfach weg. Hat wieder eine Schwachstelle weniger am Dach. Ihr habt nicht den Schattenwurf von dem Ding und so weiter. Also überlegt mal solche Sachen. Ihr seid einmal auf dem Dach. Nutzt die Gelegenheit, nutzt das Gerüst und so weiter. Nutzt vielleicht den Dachdecker, der gerade da ist. Macht so Sachen direkt mit. Ist einfacher, als wenn ihr das später nochmal macht und dann die Anlage rumlaufen müsst. Alles die Anlage rumtragen und so weiter, wenn ihr überhaupt drankommt. macht das einfach direkt mit, dann habt ihr's erlebt. Der Kleinkram, ja der wird ständig vergessen. Das höre ich ganz oft, auch wenn wir dann unsere ... Planung raushauen oder so. Und dann kommt irgendwie, ja ich habe aber hier ... Komplettpaket beim Onlineshop.tv hier für ... 3000 Euro gesehen oder was. Da denke ich, ja das ist schön, aber Komplettpaket ist halt einfach eine Lüge, ne. Da sind Module drin und Kabel und Wechselrichter, wenn es hochkommt. Da ist in der Regel keine Unterkonstruktion dabei und da ist vor allem dieser ganze Kleinkram nicht dabei. Und der Kleinkram ist wichtig. Der Kleinkram ist zum Beispiel für die Erdung wichtig. Überhaupt Erdungsmaterial zum Verbinden der Schienen, vernünftiges Alu-Lochband, Erdungskabel, das muss UV-beständig sein, das muss den richtigen Leiterquerschnitt haben und so weiter. Dann auch eine Nieroklemme, dass ihr nicht das Kupferkabel von einem Erdungskabel direkt auf die Aluschienen habt. Da habt ihr Kontaktkorrosion über die Jahre, gerade wenn das feucht wird und da ein Potenzial anliegt unter Umständen sogar. Habt ihr dann mega die Kontaktkorrosion, dann erdet das nicht mehr vernünftig, da ist eure Sicherheitsleitung futsch. All dieser Kleinkram, der ist wichtig. Da braucht ihr eine Edelstahlklemme, damit eben nicht das Kupfer direkt das Alu berührt, sondern diese Edelstahl-Niro-Klemme dazwischen ist. Das ist alles dieser Kleinkram, der oft vergessen wird, aber super, super wichtig ist. Und der ist besonders für die Sicherheit wichtig. Auch so was wie ein GHK, Generatoranschlusskasten, beziehungsweise der DC überspannungsschutz. Ist das gleiche, ne? Nur anderer Begriff. Das ist ein wichtiges Bauteil für die Sicherheit von eurem Wechselrichter, aber auch für eure Sicherheit. Vergesst sowas nicht, plant das mit ein, informiert euch bei YouTube, wir haben da Videos zu. ... schauen einfach den Channel durch. Und bei uns in der Planung werdet ihr auch sehen, ... wir haben in jedem Angebot immer die GHKs mit drin, ... die Erdungsklemmen mit drin, ... UV-beständige Kabelbinder, ... die sind ja auch 30, 40 Jahre auf dem Dach. Da könnt ihr nicht irgendwelche Billo-Dinger ... aus dem Baumarkt nehmen, ... ... sondern das müssen UV-beständige Kabelbinder sein. Also Sachen, eine Kabeldurchführung, dass die Kabel nicht scheuern an scharfen Kanten ... oder wenn sie in die Ziegel geführt werden ... ... oder auch Durchführungsmanschetten ... für die Unterspannbahn. Wenn ihr mit den Kabeln durch das Dach geht, ... was isoliert ist, Dann habt ihr dann natürlich Löcher in der Unterspannbahn und auch in eurer Dampfsperre. Da gibt es saubere Manschetten für natürlich, die dann luftdicht dieses Kabel durchführen, die sind bei uns immer dabei. Aber so was müsst ihr bedenken, schneidet da nicht einfach mit einem Cutter ein Loch rein und macht dann irgendwie Duck Tape drum oder so. Das ist nicht wasserdicht, sondern gammelt euch die Isolation irgendwann weg, wenn da der Wasserdampf nämlich reinkommt. Dieser Kleinkram ist wichtig. Der wirkt nicht sexy, der wirkt doch erstmal relativ teuer dann in Summe, aber auf lange Sicht, glaubt mir, das lohnt sich. vernachlässigt den nicht, spart da nicht an der falschen Ecke. Diese kleinen Sachen sind super, super wichtig, ... damit ihr lange Spaß mit der Anlage habt. Und Fehler 8, 9, 10, 12, Bonus, ich weiß es gar nicht mehr. Ich fasse sie mal ein bisschen zusammen, weil sie eigentlich relativ ähnlich sind. Ich habe auch meinen Bruder gefragt, ... der hatte nämlich genau die gleichen Dinge ... und wir haben noch gesagt, eigentlich kann man die alle zusammenfassen als nicht als Gesamtsystem geplant. Denn wir haben beide noch die drei Punkte aufgeschrieben, ... Notstrom nicht eingeplant, Speicher nicht eingeplant ... und die Schnittstellen bzw. ... Energiemanagementsystem nicht eingeplant. Das ist wieder dieses Thema. Plan doch die ganze Anlage an einem Stück sauber durch, inklusive eurer zukünftigen Flexibilität und so weiter, damit ihr das aus einem Guss habt. So was wie Notstrom ist überhaupt kein Problem mit einer PV, aber das kann nicht jeder Wechselrichter und das kann der auch nicht einfach so. Erstens muss man natürlich Wechselrichter und auch Speicher so auswählen, dass das mit Notstrom funktioniert. Und zweitens braucht man dazusatzmaterial unter Umständen. Also eine Umschalteinrichtung, so einen händischen Umschalter oder sowas. damit dieser Notstrom funktioniert. Das ist nicht einfach so automatisch gegeben. Und dann gibt es auch Unterschiede zwischen Notstrom light, full backup fürs ganze Haus, das ganze manuell oder automatisch oder beides. Das geht alles mit voller Leistung, mit limitierter Leistung und und und. Hat eine extrem große Schwankungen im Preis auch. Und das müsst ihr natürlich vorher mit einbedenken, sowas nachzurüsten. Ihr könnt Glück haben mit eurem Wechselrichter, dass er das kann. Aber das ist nicht gesagt. Also ihr solltet sowas euch vorher überlegen. Wollt ihr das haben oder wollt ihr das eventuell in Zukunft haben? und dann entsprechend einplanen. Genauso mit dem Speicher. Heutzutage hat ja eigentlich jeder mehr oder weniger direkt immer einen Speicher dabei. Den kann man dann erweitern, sofern er denn auch lieferbar ist. Aber es gibt auch noch Anlagen, die einen reinen Strangwechselrichter verplanen. Da könnt ihr keinen Speicher anschließen, auch nicht in Zukunft. Deshalb auch da solltet ihr bedenken, will ich einen Speicher haben in Zukunft, will ich vielleicht jetzt schon einen Speicher haben, will ich den erweitern können oder nicht? Will ich vielleicht auch einen zweiten unabhängigen Speicheranschluss haben? Das gibt es auch. Dass ihr dann auch unabhängig von einem Speichermodell seid. Denn wenn es euer eines Modell dann nicht mehr gibt auf dem Markt, weil es schon einen Nachfolger gibt, dann kann man den zwar technisch ergänzen, aber das nutzt euch in dem Fall nichts, weil ihr die Sachen einfach nirgendwo mehr bekommt, weil kein Online-Shop die mehr hat. Dann steht ihr auch da. Und dann gibt es Wechselrichter, die eben einen zweiten, komplett unabhängigen Speicheranschluss haben. Da könnt ihr dann auch euren alten Speicher stehen lassen und dann einen komplett neuen Speicher, das Nachfolge-Modell meinetwegen. an diesen zweiten Eingang anklemmen. Damit seid ihr natürlich maximal flexibel. Muss man aber einplanen, so was. Und wie gesagt, auch Schnittstellen ist auch ein Riesenthema. EMS, also Energiemanagementsystem, ist mehr und mehr in aller Munde und alle wollen es haben mit möglichst viel KI natürlich. KI braucht ihr dafür nicht, in den allerwenigsten Fällen. Aber was ihr natürlich braucht, sind so Schnittstellen. Also wollt ihr zum Beispiel jetzt oder auch in Zukunft ein Home-Managementsystem, also ein Smart-Home-System anbinden. Sei es ein Home Assistant zum Beispiel oder eins der kommerziellen Solar Manager oder so. Oder was ganz anderes. Dann müsst ihr das ein bisschen einplanen. Könnt ihr den Wechselrichter lokal auslesen oder geht das alles nur über die Cloud? Dann ist es halt immer 10, 15 Minuten zeitverzögert. Für viele Anwendungen ist das schon wieder uninteressant, sondern ihr müsst das halt lokal auslesen können. Habt ihr eine Wärmepumpe oder und jetzt kommt es wieder. Seid ihr 100 % sicher, dass ihr in den nächsten 20 Jahren keine Wärmepumpe einbauen werdet und auch keine ... Klimaanlagen zum Beispiel, dann braucht ihr sowas wie einen SG-Kontakt zum Beispiel nicht. Aber seid ihr da wirklich sicher, dass ihr in den nächsten 20 Jahren weder ihr noch vielleicht der Nachbesitzer des Hauses oder so sowas anschließen wollt? Ich glaube es nicht, deshalb überlegt euch da. Wollt ihr euch die Flexibilität vielleicht offen halten mit so einem SG-Kontakt, offenen Schnittstelle, die auch herstellerübergreifend funktioniert oder sogar lokal auslesen mit SunSpec-Protokoll über Modbus und so weiter? Geht alles, geht aber nicht mit jedem Wechselrichter und nicht in jeder Kombination und so weiter. Auch so was wie Heizstab, Wallbox und so weiter. Selbst wenn ihr das jetzt noch nicht braucht, seid ihr euch 100 % sicher, dass ihr das auch die nächsten 10 Jahre niemals installieren wollt, dann ist cool. Ansonsten haltet euch lieber flexibel das Ganze offen. Deshalb wieder mein Appell noch mal zum Abschluss, plant das Ganze als Gesamtsystem. Es macht keinen Sinn hier und da so bisschen was rauszupicken, weil es gerade im Angebot ist oder gerade irgendwie cool klingt. Setzt euch in Ruhe hin, plant das sauber durch in einem Rutsch, dass ihr ein sauberes holistisches System habt. Und wenn ihr da irgendwie Fragen habt oder so, meldet euch bei uns. Ihr kriegt bei uns die kostenlose Vorplanung unten über den Konfigurator verlinkt. Da könnt ihr eure Anlage schon mal konfigurieren, eure Dachflächen eintragen, seht schon mal, was ihr an der Trage erwarten könnt. Und da könnt ihr auch mit uns die Planung buchen. Wir planen für euch die ganze Anlage, begleiten euch durch die ganze Montage. Ihr könnt jederzeit anrufen, wir sind immer direkt für euch erreichbar. Und dann helfen wir euch bei der Planung und machen für euch eine richtig schicke Anlage im holistischen Gesamtsystem fertig, damit ihr dann auch ein ganzes System habt, das euch auch lange, viele Jahre... sicher und vor allem auch flexibel ... und zukunftsfähig begleitet. In dem Sinne, wir sehen uns auf dem Dach. Klickt gerne mal den kostenlosen Vorplanung durch ... ... und dann macht's gut. Ciao.