On Air - Der Blasmusik Podcast· Staffel 6

Auf einen Kaffee mit der BRAWO (Messe Stuttgart) - Was muss man dieses Jahr gesehen haben?

Montag, 20. Oktober 2025 · 24 min

MP3

Shownotes

Schreib mir gern dein Feedback! (buzzsprout.com/1023469/fan_mail/new)
Die BRAWO in Stuttgart, vom 21. 23. November, steht mal wieder vor der Tür und das ist ein Grund mit Andreas Gafke, Markenbotschafter der Messe zu sprechen. Außerdem ist auch Stabshauptmann Johannes Langendorf zu Gast, der Tourmanager der Big Band der Bundeswehr, der ein wenig Einblicke gibt, was uns von ihrer Seite aus erwarten wird.
Instagram:
@brawo_messe (instagram.com/brawo_messe)
@big_band_der_bundeswehr (instagram.com/big_band_der_bundeswehr)
@andyschreck_ (instagram.com/andyschreck_)
messe-stuttgart.de/brawo

Um diesen Podcast weiterhin so regelmäßig machen zu können, würde ich mich über eure Unterstützung bei Patreon (patreon.com/andyschreck) freuen.

Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

Einen wunderschönen guten Morgen, guten Mittag oder guten Abend, je nachdem, wann ihr diese Folge hört. Ich hoffe, ihr habt euch auch einen Kaffee bereitgestellt, denn it is weiter mit dem Format auf einen Kaffee mit herein Blasmusik Podcast, bei dem ich mit mysten über ein Thema rede. Heute have zwei Gäste, die etwas über die Bravo, the Music Messe in Stuttgart erzählen wollen.

Was gibt es this year besonders? And we tauchen ein wenig in die Hintergründe der Epic Band, der Bundeswehr ein. Ich will nicht länger reden, tauchen wir gleich in die Folge. Thema. Und meine Standardfrage ist, weil es auf einen Kaffee mitheißt und ich hier zwei nette Herren begrüßen darf heute, nämlich einmal Andreas Gaffke, den Markenbotschafter von der Messe Stuttgart bzw.

der Bravo und dem Stabshauptmann Johannes Langendorf, Tourmanager der Bundeswehr Big Band. Ihr zwei, wie trinkt ihr euren Kaffee?

Nur mit Milch ohne Zucker. Andreas, ich bin im gleichen Team, aber nur ein kleiner Schluck Milch. Ich muss dazu sagen, meine Ehefrau hat viele, nein, ich würde gerade jetzt, aber sie hat ein bisschen gebraucht, bis sie den Kaffee genau in der perfekten Milchkaffe-Mischung zusammenbringen konnte, aber genauso wie du auch.

Na, da sind wir uns schon wieder einig. Wunderbar.

Sehr gut. Ich würde mal mit dir anfangen, Andreas. Es soll ja heute ein bisschen über die Bravo gehen für die, die noch gar nicht so viel drüber gehört haben. Was ist die Bravo? Für wen ist das gedacht? Was erwartet einen da ungefähr?

Ja, also Bravo ist eigentlich keine typische Musikmesse, wo man vom Akkordeon bis zur Geige oder bis zum Klavier alles bekommt, sondern ich nenne es mal ganz bewusst eine Spezialmesse für Blasinstrumente und auch Percussion natürlich. Aline the name Bravo Brass Woodwind said on what it is. We have this concept of Blasmusik auch not in the Vordergront, but with the Instrumented, whereby I say this is fast a bit too kurz gegriffen, denn Blasinstrumente werden ja natürlich auch by the Big Band gespielt.

And deswegen muss ich sagen, es ist also nicht eine Messe, die rein für die Blasmusiker ist, sondern ich würde sagen, es ist eine Messe für alle, die Blasinstrumente und Percussion leben. Und was das Schöne ist, das ist eigentlich eine Mixtur oder die Bravo vereinte Ausstellungen, Konzerte, Workshops und mit einem wahnsinnig abwechslungsreichen Programm.

Und Johannes ist ja heute dabei, der wird sicherlich was über die Big Band der Bundeswehr sagen, die heute zum ersten Mal dabei ist. Also ich finde es ganz toll. Jeder, der mich kennt, der weiß, dass ich ein absoluten, nicht nur ein absoluter Fan der Big Band der Bundeswehr bin, sondern auch viele Jahre mit Musikern der Big Band zusammengearbeitet habe.

Aber nicht nur das, sondern wir haben weiter tolle Orchester, das Landespolizeiorchester, das Heeresmusikchor Ulm. Und auch Einzelkünstler wie zum Beispiel Marvin Frey wird dabei sein. Und wo ich mich auch persönlich wahnsinnig drüber freue, ist auch Pepelinhardt dieses Jahr dabei sein. Er wird einen Vortrag halten über sein Leben.

Und Pepelinhardt is in der Musikwelt ja auch, also nicht nur bei den Big Band Leuten, sondern auch bei Blasorchestern, unheimlich nach wie vor populär, allein durch seine Bandleader-Tätigkeit mit Udo Jürgens. Und was ich Ihnen festgestellt habe, nochmal zur Big Band zu sagen, Big Band der Bundeswehr, das ist ja auch immer ein Highlight für alle Blasmusiker.

Also wenn man sieht, was die Big Band in den letzten, ich weiß jetzt gar nicht, das Gründungsjahr, wie das war. 71, ja. Ich war ja beim Jubiläum im Prinz-Regenten Theater sogar dabei, aber ich weiß nicht mehr genau, wann es war. Also was da, die Blasmusiker, die schwärmen alle davon und das ist einfach der Wahnsinn, was da ist.

Was dies ja noch vielleicht neu ist, wir haben ja wirklich so viele Holzblasinstrumentenhersteller auch dabei. Also nicht nur Klarinette, Oboe, Fagott, sondern wir sind ganz stolz bei der Bravo, dass wir diesjahr sagen können, wir haben eigentlich die größte Ansammlung von Saxophonherstellern Europas dabei.

Also das ist auch wirklich eine wahnsinnig tolle Sache, die also nicht nur die Blas-Musiker, sondern auch die Big Band-Spieler sicherlich interessiert. Also da sind wirklich top-Namen dabei, wie Selma, Yamaha, Kilvet, Buffet, Moriad, Jupiter. Also da findet man eigentlich alles, was there. Und upgerunded was this program with a Blasorchester Wettbewerb.

Bravissimo heißt it. There are four nameshaft. There will be Sonntag stattfinden. And this year is from Deutsche Musikrat das Jahr der Stimme. And there wird auch das Programm abgerundet mit dem Jubiläum 20 Jahre Sing Mit. Das sind rund 400 Kinderchöre in der Halle gemeinsam, die da gemeinsam singen.

Also es gibt ein vielfältiges Erlebnis wirklich für alle Altersgruppen. And this program, ich kann natürlich jetzt nicht jeden Punkt hier vorstellen, das würde den Raum stellen, aber das Konzertprogramm der Bravo und die Bravo Akademie mit Workshops and Masterclasses ist momentan schon komplett auf der Webseite Bravo.

Das ist mir viel vorweggenommen. Das ist überhaupt nicht schlimm. Ihr hattet ja letztes Jahr auch schon einen Wettbewerb dabei, gell? Die Europameisterschaft Böhme Schmier. Ist das so angedacht, dass es an der Messe auch immer sowas, quasi einen Wettbewerb geben soll, um noch mehr Austausch zu fördern und nicht nur hinzugehen, okay, da sind Instrumente, sondern tatsächlich auch aktiv zu werden?

Ja, also das kann man ganz klar sagen. Wir haben da auch schon Ideen und Gespräche für nächstes Jahr geführt, aber die kann ich jetzt, die Ideen kann ich jetzt noch nicht vorstellen. Aber es ist, ich glaube, dass die Bravo eine unheimlich gute Plattform ist, also die Musiker alle zusammenzuführen. Und das ist die Kommunikation auch bei den böhmisch-mährischen Wettbewerb.

Man hat ja gesehen, wer da alles da ist. Und das finde ich eigentlich ganz, ganz toll. Und das ist nicht nur bei den Musikern, die zusammengeführt werden, sondern ich kann jetzt auch mal aus Erfahrung, wo ich früher noch tätig war als Aussteller, wo ich die Bravo kennengelernt habe. Also das ist auch so ein wahnsinniger Austausch unter den Ausstellern.

Und die lieben die Bravo mittlerweile auch sehr, weil sie einfach auch untereinander kommunizieren können. Denn wie die Frankfurter Messe weggefallen ist, da gab es eigentlich kaum noch so eine richtige Ausstellerplattform. Und ich war selber am Anfang ein bisschen skeptisch mit der Bravo, auch mit dem Konzept, mit der Einbindung in den Stuttgarter Messeherbst.

Aber da habe ich wirklich auch dazugelernt, dass das eine einmalige Sache ist. Dass auch, ich sag mal, wenn Familienmitglieder, die sich jetzt nur für Musik interessieren, das können sie die Ehefrau mitbringen und die Kinder und die gehen dann auf die anderen Messen. Also da findet jeder was, da kann sich jeder den ganzen Tag auffallen.

Und von daher finde ich das ganze Konzept einfach großartig.

Johannes, du bist ja Tour-Manager der Big Band der Bundeswehr. Ich weiß, dass ich auch jüngere Hörer habe, die vielleicht nur den Begriff Big Band der Bundeswehr jetzt kennen. Was sind denn genau die Aufgaben von euch?

Ja, unser Aufgabenprofil bedeutet Show und Unterhaltung, also nicht protokollarischer Ehrendienst wie beispielsweise der Stabsmusik am roten Teppich oder wie Musikkurs, die Gelöbnisse oder Kommandoübergaben umrahmen. Manchmal sage ich in so Pressegesprächen auch, wir machen alles außer Marschmusik. Obwohl wir natürlich Militärmusiker sind, aber wir sind ja dann die Militärmusikernachfolger sozusagen von Glenn Miller.

Und da ist also genau das eben nicht erforderlich, sondern wir machen Show und Unterhaltung und eben alles, was an aktuellen Klassikern der großen Rock-'n'Pop-Geschichte da momentan so spielbar ist, das spielen wir. Oder wir machen es spielbar.

Ist ja das einzige Orchester der Bundeswehr, die auf Show und Unterhaltung auswählt. Ja, ganz genau.

Also so wie alle anderen Orchester sind so aufgebaut wie ein Blasorchester, wenn man vom Ausbildungsmusik jetzt mal absieht, ist ein bisschen ein Sonderfall, aber weil das ja ein Ausbildungsorchester ist, aber ansonsten, wir sind die einzige Big Band. Fangen wir so an.

Wie besonders ist es jetzt für euch, auf so einer Messe aufzutreten, wo klar ist, okay, da wird ein Vielfachpublikum da sein. Das wird wahrscheinlich eine andere Atmosphäre sein als so ein normales Konzert.

Super ist das. Ich freue mich, dass wir wieder mal bei einer Messe dabei sind. Wir haben früher viele, viele Jahre in Frankfurt gespielt. Das war immer ein sehr guter Auftritt, weil wir erstens das Gefühl hatten, dass da Menschen gekommen sind, die gesagt haben, Mensch, die Big Band spielt, wir haben meistens sehr früh gespielt, weil wir das größte Orchester waren.

Wir haben meistens sehr früh gespielt, um acht oder um neun, da waren die Messe aufmacht oder zehn. Und es kamen trotzdem Leute, die uns hören wollten. Und genau das war eben der Fall. Man hörte da sofort, es ist Fachpublikum vor Ort, das haben erstmal eine Reaktion vom Publikum sofort bemerkt. Und das wird sehr wahrscheinlich vermute ich mal in Stuttgart noch stärker wahrnehmbar sein.

Also ich glaube, da kann man sicherlich davon ausgehen. Also ich kann mich sogar erinnern, dass es Johannes nicht mal nur die Konzerte draußen gegeben hat in Frankfurt, sondern die Messegesellschaft, das weiß ich noch, vor vielen Jahren, war ja so begeistert, dass es sogar die Big Band engagiert hatte für den Ausstellerabend.

Für den Ausstellerabendabend, ja, ja. Was ein Wahnsinn. Und da habe ich damals, wie ich noch in der Musikindustrie selbst gearbeitet habe, da haben mich meine ganzen Kollegen aus dem Ausland angesprochen, die waren alle hin und weg, die haben gesagt, sowas haben sie aber überhaupt noch nie erlebt. Vielleicht kann man jemanden über den Ausstellerabend nochmal reden.

Ja, der ist hier. Nein, nein, also aber das, was ich eigentlich jetzt sehr schön finde, ist, erstens, wir können, ich habe gerade nämlich eben kurz vor diesem, vor dieser Aufnahme hier eine Technikbesprechung mit Stuttgart noch gehabt. Wir haben ja diesen Saal und es ist bestuhlt. Das heißt, man kann da wirklich das Konzert auch ganz in Ruhe erleben.

Und es ist direkt im Anschluss an die Messe. Also die Leute können zum Abschluss dieses Tages praktisch dieses Konzert erleben und wir wollen dann einfach auch zeigen, dass wir da an der richtigen Stelle gelandet sind.

Du hast, Andreas, du hast es ja vorhin schon gesagt, es heißt ja eigentlich, also es schwingt ja Blasmusik mit, aber Blasmusik ist ja auch mehr als das, was einem üblich in den Kopf kommt. Das ist ja auch so das Ziel meines Podcasts irgendwie. Zwar steht ja auch Blasmusik, aber es geht ja eigentlich auch um Jazzpop, Klassik und traditionelle Blasmusik, sinfonische Blasmusik.

Also eigentlich geht es ja um Blasermusik. Wie wichtig findest du das, Johannes, dass ihr auch so wirklich an der Basis auch sichtbar seid? Also da werden ja auch Nachwuchsmusiker und Musikerinnen kommen, auch für euch vielleicht mal das erste Mal sehen und dann vielleicht auch feststellen, ach, Jazzrockpop gibt es ja auch noch.

Also ich finde das sehr wichtig, weil das natürlich auch letztendlich unser Nachwuchs sein wird, auch später mal, wenn es darum geht, junge Musiker wieder zu gewinnen für unsere Klangkörper. Das ist ja doch mit fast tausend Musikern, der Veteranmusikdienst ein großer Arbeitgeber in diesem Bereich. Und man kriegt auch wahnsinnig viel zurück, wie ich es empfinde.

Deswegen haben wir diesen Jugend-Ochesterwettbewerb Baby Music ja da auch in Badingen schon seit vielen, vielen Jahren. Man kriegt viel zurück von den Jugendlichen, wenn man sich engagiert in deren Bereich und in deren musikalischen Lebenswelt eintaucht. Ich mag das sehr. Und Simon Eckert, unser jetzt neuer Lied-Trompeter, ist ja nun einer, der ganz, ganz jung zur Big Band dazugekommen ist und hat mir neulich erzählt, wir hatten es damals kennengelernt bei einem Wettbewerb, den die organisiert hatten.

Und das zeigt, dass sowas ja auch ganz konkrete Früchte trägt und irgendwie macht das Spaß, finde ich.

Das zeigt vor allen Dingen, wie wichtig es ist, dass solche Klangkörper und es sichtbar sind und vor allen Dingen auch noch live spielen und nicht mehr alles nur irgendwie über Spotify und so. Es war alles greifbar, aber wenn man sowas live erlebt, macht das nochmal mehr, glaube ich, mit einem jungen Menschen.

Aber auch, dass das beeindruckend ist, wenn man merkt, dass so ein Orchester dann die Qualität von Spotify zum Live-Auftritt, also von der musikalischen Qualität, dass da praktisch keine Abstriche sind. Und trotzdem ist das live ein viel intensiveres Erlebnis, weil man eben die Menschen sieht, weil man die Spielfreude nicht nur hören, sondern eben auch sehen kann.

Und das ist, glaube ich, also das Live-Erlebnis ist ja bei nichts zu vergleichen. Und deswegen ist das für uns ein sehr wichtiger Teil der Arbeit. Deswegen gehen wir auch zum Beispiel auch in Schulen und spielen da mit Schüler-Bigbands gemeinsam. Und ich glaube, hier sind wir, glaube ich, auch ganz dicht an der Basis in Stuttgart.

Das ist sowieso Blasmusik-Gegend Nummer 1 in Deutschland, würde ich sagen, zumindest mit unter den Top 5. Und von daher sind, glaube ich, sind wir da wirklich bestens aufgestellt.

Ihr habt ja nicht nur einen neuen Literum, Peter, ihr habt ja auch einen neuen Chef.

Genau. Sehr gut informiert, Andi. Ganz frisch im Abend, der Tobias Therat, der Oberstleutner Tobias Therat, kommt vom Heeresmusikor Kassel. Und ja, freut sich natürlich auch auf den Auftritt, ohne jetzt, glaube ich, im Detail zu wissen, was ihn da alles so erwartete. Ich weiß nicht, ob er vorher schon auf der Bravo war, aber er hat jetzt seine ersten Tage hinter sich und das war schon alles sehr vielversprechend und erfolgreich.

Und ich freue mich auf diese Zeit, die wir gemeinsam jetzt hier entdecken können mit ihm.

Das heißt, für alle da draußen, die den neuen Chef der Bundeswehr Big Band hören möchten, ist hier schon mal die erste Möglichkeit, das zu tun.

Also die vor allem ihn sehen möchten. Er wird ja moderieren, er wird nicht singen. Ich glaube, das ist für uns alle gut, dass wir das unseren gewohnten Längern überlassen. Ja, es gibt einfach nur so Spielblüten aus der Presse. Der letzte Band Leader, der hat auch ein Mikrofon in der Hand und der Journalist war offensichtlich nicht lang genug im Raum, um festzustellen, der ist nicht der Sänger, sondern der Moderator und der Bandleader.

Also deswegen sage ich das nochmal an dieser Stelle. Er ist der Bandy, der leitet natürlich den Klangkörper. Und wer den wahrnehmen möchte an dem Abend, ist da eine sicherlich gute Gelegenheit dazu. Und jeder Mensch hat natürlich seine eigene Persönlichkeit, bringt seine eigene Persönlichkeit mit. Und das ist jetzt einfach ein Unterschied zum letzten Bandliner Team Oliver Schadek, weil sie einfach von ihrer Persönlichkeit auch sehr unterschiedlich sind, die beiden.

Kannst du vielleicht ein bisschen verraten, was uns erwarten wird, wenn wir da hingehen?

Ja, wir wissen natürlich, lieber Andreas und liebe andere, wir wissen natürlich, was wir für ein Publikum haben werden. Wir wollen ein kommerzielles Programm machen, ein Programm, wo jeder sagt, Mensch, kenne ich, habe ich schon mal irgendwo gehört, und wollen natürlich auch trotzdem rausstellen, dass wir das, was wir da machen, sehr gut können und dass das einfach, dass wir dann auch in unserem Bereich Jazz, popularer Musik, einfach noch Experten sind.

Und deswegen werden wir die Band in den Vordergrund stellen. Wir haben unseren Sänger dabei, den Marco Matthias, der wird sicherlich auch ein paar aktuelle und Pop-Songs und Rocksongs oder große Klassiker mitbringen. Aber wir wollen natürlich die Band in den Vordergrund stellen, dass wirklich jeder auch, der selber ein Instrument spielt, nachvollziehen kann, Mensch waren.

Das ist richtig das, was wir hier hören und das ist toll, heute Abend dabei zu sein.

Ich muss jetzt ganz doof fragen, spielst du eigentlich auch oder bist du nur Tourmanager?

Also ich weiß gar nicht, was ich auch diese Frage antworten soll, weil dieses nur Tourmanager, das ist. Nein, du musst nicht. Ja, also ich es ausmanager habe. Nein, nein, nein.

Nein, als ich es ausgesprochen habe, habe ich schon gemerkt, okay, das wird entsprechen.

Ich weiß aber ganz genau, was du meinst und ich würde sie wahrscheinlich ganz genauso formulieren. Nein, ich habe natürlich mal Trompete studiert. Ich habe sieben Jahre lang auch in einem Musikchorps der Bundeswehr gespielt in Französisch, also Würzburg, in der Nähe von Würzburg. Aber erstens bin ich klassisch ausgebildeter Orchestertrompeter.

Könnte also das, was unsere Jungs da können, gar nicht liefern. Das ist einfach eine ganz andere Ausbildung. Wir kaufen die Jazz- und Popularmusiker nicht umsonst von draußen ein und casten ihn in speziellen Castings. Und deswegen bin ich nur Tourmanager und nicht mehr als Musiker tätig. Aber es tut tatsächlich gut, zu wissen, wie Musiker denken, weil ich natürlich selber jahrelang als Musiker die Bühne erlebt habe und weiß, was ist mir wichtig und was würde ich gerne jetzt haben?

Was sollte sich der Tourmanager hier heute kümmern? Oder was ist in der Vorbereitung für mich wichtig? Und deswegen ist das, glaube ich, eine gute Kombination, das Musikgeschäft von beiden Seiten zu kennen und jetzt mich ausschließlich auf das Tourmanagement zu konzentrieren.

Gibt es einen Lieblingssong von der Big Band, wo du dich jedes Mal freust, wenn sie das machen?

Nein, also wir wechseln die Programme ja ständig durch und wir passen die Programme sehr genau an. Wir wollen jetzt hier einen Stück, ganz bewusst haben wir uns dafür entschieden, ein neues Programm zusammenzustellen. Das ist auch jetzt in der Findungsphase erst. Klar, der neue Bandleader muss sich jetzt orgieren, sucht seine Programmkommission zusammen und sagt, was können wir hier machen und was ist hier möglich und was wollen wir zeigen?

Und es gibt keinen Lieblingssong. Ich kann nur sagen, zum Beispiel bei den Open Airs, wenn wir merken, wir haben das Publikum auf unserer Seite, weil die jetzt alle da stehen und tanzen und mitsingen, dann ist das so ein Lieblingsmoment für mich, wo man merkt, man hat die einfach auf seiner Seite, egal was man jetzt hier noch macht, der Abend gehört uns und dem Publikum.

Und das sind Momente, wo ich einfach sehr glücklich bin, weil irgendwie man das Gefühl hat, die Zahnräder haben ineinander gegriffen und auch richtig gut ineinander gegriffen. Und alle sind am Ende des Abends glücklich und so sollte es eigentlich auch sein.

Okay. Andreas, ich würde gerne eine Sache noch ein bisschen hervorheben. Also größte Saxophone-Ausstellung hatten wir schon, Konzertwettbewerb hatten wir schon und du hast so nebenbei so ein bisschen Bravo Academy angesprochen, es gibt ja auch Dirigenten-Coaching, wenn ich das nicht so schön habe. Dirigenten-Coaching, ja.

Isabel Rufweber ist da.

Also da findest du, wie gesagt, auf der Webseite findest du zu jedem Workshop, was wir machen, Informationen. Für manche Workshops macht es auch Sinn, wenn man sich vielleicht vorher kurz anmeldet. Ich glaube, bei dem Dirigenten-Coaching ist immer ein Zeitraum von einer halben Stunde, um da Fragen zu stellen.

Das habe ich jetzt auch nicht alles ganz im Kopf. Aber da macht es auf alle Fälle Sinn, bei einem Ausstellungsbesuch, sich vorher anzugucken, wo findet was statt. Weil sonst, glaube ich, schafft man das gar nicht, wenn man morgens, ich sage, um neun hinkommt und sagt, ja, was könnte ich denn jetzt mir angucken?

Ich glaube, das macht wirklich Sinn, sich vorher da gut zu informieren. Denn für den Trompede wird der Saxophone-Workshop, das wird jetzt nicht so das Interessanteste sein. Ja, wer weiß. Aber jetzt beispielsweise das Gespräch mit Pey Berlin hat, das ist wieder für alle so eine ganz große Nummer, finde ich.

Und glaube ich, das macht auf alle Fälle Sinn, sich da vorher zu informieren. Es sind die Hersteller bieten ja auch noch einzelne Workshops und solche Dinge an, was alles in dem Programm dann aufgezeigt wird.

Das verlinke ich alles in den Shownotes, also die höhere relativ schnell. Und ich glaube auch, das Heeresmusik Coolm ist ja auch nicht.

Heeres Musik Core Ulm, ja, machen auch wieder Workshops. Es kam immer super gut an. Und es gibt ja dann ein Abschlusskonzert normalerweise, wo dann das Heeresmusik Core Ulm mit den Workshop-Teilnehmern zusammen musiziert. Ich glaube, dass das dieses Jahr auch wieder so ist. Also das weiß ich jetzt nicht ganz, aber ich gehe mal davon aus, dass das wieder so ist, weil das findet am Samstag statt.

Die Militärmusik ist ja insgesamt da ganz dick vertreten. Wir sind ja auch mit dem Stand da, Andreas. Also wir kaufen keine Saxophone, aber wir freuen uns mit den Saxophonisten oder den Klarenettisten, der zu uns an den Stand kommt. Also Militärmusik ist da ja wirklich dick und fett vertreten. Es ist so ein bisschen wie ein Kameradentreffen auch für uns da natürlich, wenn sich Dick die Musik.

Aber ihr habt ja selbst oftmals noch ein Blazer-Quintett dabei gehabt. Also das Programm ist so vielfältig. Also muss ganz echt sagen. Und dann ergeben sich ja manchmal auf den Ständen, das kennt ihr auch von vielen anderen Messen, manchmal so Kleingruppen noch, selbst Musikerbesucher, die dann sagen, jetzt nehme ich die Trompede in der Hand, der nächste Tenorhand, der übernächste die Klarinette und dann wird dann auch noch musiziert.

Das macht schon irgendwo Spaß, wobei man muss dann schon auch, bin ich ganz ehrlich, manchmal ein bisschen aufpassen, dass man die Lautstärke in der Halle nicht überstrapaziert, weil es gibt ja auch, ich sage mal, viele Ernsthafte, die gute Gespräche führen wollen, sich über die Instrumente beraten wollen.

Und das macht es halt einfach aus. Und sagen wir mal so, wo hat man denn jetzt noch die Möglichkeit, seitdem es Frankfurt und so weiter diese Messen nicht mehr gibt, dass man sich direkt vom Aussteller, vom Hersteller so intensiv beraten lassen kann, wo die Produktmanager oder die Marketingleiter alle dabei sind.

Von daher ist es also wirklich Beratung, Unterhaltung, Konzert, also ist einfach wahnsinnig, was da an diesen drei Tagen geboten wird.

Dann nehme ich das doch als Schlusswort, weil besser wird es nicht mehr. Also, das ist optimal zusammengefasst, was jeden in Stuttgart erwartet. Vielen lieben Dank an dich, Andreas, vielen lieben Dank an dich, Johannes, dass ihr euch Zeit genommen habt, ganz kurz so ein bisschen Einblick in die Messe, auch in die Big Band der Bundeswehr zu gehen.

Herzlichen Dank für die Einladung. Danke, freue mich auf ein Treffen mit allen.

Das war auf einen Kaffee mit. Und wenn ihr auch einmal zu Gast sein wollt, dann schreibt mir doch gerne unter blasmusikpodcast at gemex.de oder gerne auch auf Instagram. Wenn ihr mir helfen wollt, diesen Podcast weiterzuführen, dann würde ich mich natürlich sehr freuen, wenn ihr Ihnen empfehlen würdet, abonnieren würdet oder sogar auf Patreon kommt, wo ihr mich finanziell ein wenig unterstützen könnt.

Dafür bekommt ihr unter anderem die Folgen früher und komplett werbefrei. Also wenn ihr ein Cappuccino im Monat übrig habt für mich und mein kleines Team, dann gerne auf Patreon kommt. Den Link findet ihr in den Shownotes. Ansonsten freue ich mich natürlich, wenn ihr auch bei den anderen Folgen dabei seid.

Ich wünsche euch eine gute Woche und freue mich aufs nächste Mal. Macht's gut. Euer Andi.

0:00 / 0:00