
On Air - Der Blasmusik Podcast· Staffel 6· Folge 129
Miha Lončar (Dirigent) - Wie gewinnt man einen Dirigierwettbewerb?
Donnerstag, 23. Oktober 2025 · 1 h 15
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Shownotes
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Miha Lončar studierte Horn an der Musikakademie Ljubljana und an der Hochschule für Musik Mainz. Zusätzlich bildete er sich im Bereich Historische Interpretationspraxis mit dem Hauptfach Naturhorn an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt weiter. Im September 2023 beendete er die berufsbegleitende Ausbildung zum Blasorchesterdirigenten an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen bei Prof. Johann Mösenbichler und schloss diesen mit sehr gutem Erfolg ab. Zudem absolvierte er ein einjähriges Privatstudium „Leadership für Dirigenten" bei seinem musikalischen Mentor Stefan Grefig.
Sowohl als Solist wie auch als Kammermusiker ist er Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe.
Er ist Dozent für Blechbläser und Assistent des Dirigenten beim Uni-Orchester der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Dozent für Horn am Peter-Cornelius-Konservatorium der Stadt Mainz und Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik Mainz im Fach Horn.
Seit Oktober 2023 studiert er Blasorchesterdirigieren an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim in der Klasse von Prof. Hermann Pallhuber.
In diesem Jahr konnte er beim deutschen Musikfest in Ulm den internationalen Dirigentenwettbewerb des BDMV für sich entscheiden.
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Schnitt: Leander Machan
Musik: Dirk Mattes
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Naja, ich glaube generell in Blasmusikwelt sind wir leider Gottes oft zu schnell zufrieden, würde ich sagen. Man beschäftigt sich zu wenig mit Musik und man denkt, wenn ich alles zusammen bekomme anderes Dynamik mache, ist schon alles erreicht. Ich glaube, es steht viel mehr da drin. Also zum Beispiel, was Symphony Orchester Dirigenten machen, is really other liga, würde ich sagen.
Also ich versuche auch bei my music, when I know it's forbidden for Adventskon and for Jays Concert, will the first probe when we in this sightly are the first probe with all the stuff, I'm doing and I will for me so good as being asked, just for fun the Ubergrane Band aufgemacht, you bust them and bist du im symphonischen Bereich.
I have manchmal das gefühlt when I mit Menschen who are specialisiert, wird oft so abfällig über die andere Seite gesprochen. Und es gibt auch andersherum, davon mal abgesehen. Aber warum muss das sein?
Ich glaube, weil tatsächlich wissen nicht da ist.
Herzlich willkommen bei OnArd, dem Blasmusik-Podcast. Mein Name ist Andy Streck und ich treffe mich mit Dirigenten, Komponisten, Musikern und Visionären aus der Welt der Blasmusik. Wir sprechen über Ansichten, neue Ideen, das Leben und natürlich Musik. Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von On Air, dem Blasmusik-Podcast.
Ich freue mich, dass ihr wieder eingeschaltet habt und möchte mich recht herzlich bedanken für die ganzen Rückmeldungen auf die letzte Folge mit Gerhard Füssel. Ja, wir werden noch einen zweiten Teil machen. Wann der kommt, werden wir noch sehen. Aber da kommt auf jeden Fall noch ein zweiter Teil. Eine kleine Werbung in eigener Sache, wenn ihr diesen Podcast unterstützen wollt, dann abonniert ihn, teilt ihn und abonniert doch meinen Newsletter.
Den Link findet ihr in den Shownotes. Mein heutiger Gast hat in Ulm beim Deutschen Musikfest den Dirigentenwettbewerb für sich entscheiden können. Sein Name Mia Luncher war mir nur sehr dunkel ein Begriff, obwohl er mir sogar vor einigen Jahren mal eine E-Mail auf den Podcast geschrieben hat. Umso spannender war es, dass er tatsächlich auch noch einige Wochen später auf einem Konzert von meinem Blechblaser-Ensemble anzutreffen war und dann kamen wir länger ins Gespräch.
Und das habe ich dann erst recht nochmal zum Anlass genommen, ihn für diesen Podcast einzuladen. Und so haben wir uns in Mainz im Konservatorium getroffen, um diese Folge aufzunehmen. Es wird über das Dirigierhandwerk gehen, über die Blasmusik-Entwicklung, vor allen Dingen natürlich auch in Rheinland-Pfalz, seinen Weg von der Volksmusik zur symphonischen Blasmusik und wieso er eigentlich bis vor sechs Jahren noch überhaupt nicht dirigiert hat.
Ich wünsche euch jetzt ganz viel Spaß mit Mihha Lonscher. Mein heutiger Gast studierte Horn an der Musikakademie Ljubljana und an der Hochschule für Musik Mainz. Zusätzlich bildete er sich im Bereich Historische Interpretationspraxis mit dem Hauptfach Naturhorn an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt weiter.
Im September 2023 beendete er die berufsbegleitende Ausbildung zum Blasorchesterdirigenten an der Bundesakademie für Musikalische Jugendbildung in Trossingen bei Professor Johann Mösenbichler und schloss diesen mit sehr gutem Erfolg ab. Zudem absolvierte er ein einjähriges Privatstudium Leadership für Dirigenten bei seinem musikalischen Mentor Stefan Gräfig.
Sowohl als Solist wie auch als Kammermusiker ist er Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe. Er ist Dozent für Blechbläser und Assistent des Dirigenten beim Uniorchester der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, Dozent für Horn am Peter Cornelius-Konservatorium der Stadt Mainz und Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik Mainz im Fach Horn.
Seit Oktober 2023 studiert er Blasorchester, Dirigieren an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellenden Kunst Mannheim in der Klasse von Professor Hermann Pallhuber. In diesem Jahr konnte er beim Deutschen Musikfest in Ulm den internationalen Dirigentenwettbewerb des BDMV für sich entscheiden.
Ich freue mich, dass er hier ist. Herzlich willkommen, Michael Lunja. Einen wunderschönen guten Tag, Andi. Vielen Dank für die Einladung. Sehr gerne. War der Name jetzt richtig? War richtig. War super. Glück. Das ist immer so eine Sache mit Namen.
Wie gesagt, es gibt so viele verschiedene Varianten. Ich sage dir nochmal, das beste bis jetzt war Mialor. Okay. Na, da war ich ja weit weg Gott sei Dank.
Standardfrage: Welches Musikstück hast du dir als letztes bewusst angehört?
Als letztes habe ich mich angehört, gestern Abend, als ich meinen Buchregger aufräumen versuchte, habe ich Bachkantaten gehört. Diese ersten Anspielungen von Anon Co. sind ziemlich spannend, nicht immer das Beste, was es gibt, aber sind total spannend. Aber richtig bewusst war vor zwei Tagen, als ich Partituren studiert habe und da war Requiem for Future War von Hardy Mertens.
Okay. Cool. Weil du das jetzt demnächst.
Genau, das kommt jetzt im 9. November an die Hochschule in Mannheim, weil da gibt es ein Projekt mit Hochschulblasorchester und da wird unsere Klasse als unserer Klasse dirigiert und dieses Stück dirigiere ich da.
Ich habe jetzt in der Vorstellung viel gesagt, vieles auch nicht gesagt, weil über dich findet man noch viel mehr, was du alles gemacht hast. Als was siehst du dich, als Honist oder Dirigent? Immer mehr als Dirigent.
Immer mehr als Dirigent. Ich glaube, es ist mein erster Weg war natürlich als Chronist und ich habe viel Astronist gemacht und es ist auch ziemlich wichtig, vielleicht für einen Dirigent sowas zu machen. Ich würde das auch nie missen. Weil diese Erfahrungen, die du da sammelst, kommen immer ziemlich gut entgegen.
Also wenn du vor dem Orchester stehst, weißt du genau, was du machen darfst, was du nicht machen darfst, was vielleicht noch wichtiger ist. Okay.
Was darf man nicht machen?
Naja, ich glaube, die wichtigste Sache ist, dass du Leute immer mit Leuten immer respektvoll umgehst. Also Leute darfst du nie fertig machen.
Ich habe aber das Gefühl, das wird auch immer weniger. Also diese alte Schule, was man ja noch so kennt von den namhaften Dirigenten, die auch mal so drauf gehen, das gibt es ja nicht mehr so sehr, oder?
Das wird zu Glück immer weniger. Also das freue mich total drauf, weil ich meine, es ist wichtig, dass Stimmung im Orchester gut ist und so machst du nur Stimmung kaputt und bringt niemanden was.
Du bist ja in Mannheim, deswegen war Toni Scholl ja auch mal bei mir. Nein, der hat immer gesagt, man muss auch Vertrauen in sein Orchester haben. Genau. Und Thomas Ratzeck, und das werde ich auch nie vergessen, hat zu mir auch mal gesagt: Niemand macht mit Absicht Fehler.
Also es ist ja. Genau, wenn du dich einmal in den Kopf hast, dann ist alles okay. And with Vertrauen ist auch eine wichtige Sache, aber as younger Dirigent will man erstmal alles kontrollieren. And this is eher dagegen. Weil ich glaube, es kommt deswegen, weil du selbst uns sicher bist, anders under control.
But when you claim that you clung and it's not.
Hat sich. Weil du gesagt hast, dass du mich immer mehr als Dirigent. Das war nämlich meine Frage, ob sich der Blick geändert hat. Also, was du dich mehr als Dirigent seit dem Dirigenten-Wettbewerb jetzt? Oder war das vorher schon so, dass du merkst, okay, ich bin ja nichts.
Nee, war auch schon vorher so. Also in den letzten zwei Jahren zumindest war immer weniger und viel mehr Dirigieren. Also, ich glaube, irgendwann muss man sich auch entscheiden, weil du kannst nicht alles machen und du kannst nicht alles so gut machen, wie du das gerne machen willst. Und das ist eine Sache, vor allem bei uns bei Black Blazer, also wir müssen halt fit bleiben.
Und wenn du richtig keine Zeit hast, das regelmäßig und wirklich gründlich zu üben, dann fühle ich mich halt nicht so mega wohl zu spielen. Das heißt, du dirigierst mittlerweile auch mehr, als dass du spielst? Ja. Also ich freue mich immer wieder zu spielen. Ich habe mir so irgendwann in den Kauf gesagt, irgendwann muss man wirklich einen Cut machen und sagen, so, jetzt reicht.
Aber immer wenn ich dann spiele, merke ich mir, boah, es macht doch Spaß.
Solange der Ansatz. Also ich finde, ich habe immer nur da, wenn du lange nicht gespielt hast und du fängst dann wieder an und denkst dir, oh Gott, warum? Also ich tue mir, ich kenne das auf einer anderen Ebene, weil als Lehrer hast du ja auch nicht mehr so viel Zeit. Und wenn ich überlege, wie viel ich im Studium geübt habe und was ich im Examen auch alles mal gespielt habe, tut das manchmal schon auch weh zu sehen, okay, da werde ich wahrscheinlich nie mehr hinkommen, weil dann hast du vielleicht mal drei Tage, wo du viel üben kannst und dann ist das Kind krank.
Dann ist hier was, dann hast du schon wieder vier Tage nichts gespielt. Dann fängst du, also so geht es mir, ich fange immer wieder irgendwie von unten an.
Ja, genau. Aber dann ist es auch wichtig, dass man sich entscheidet, was man machen kann und was nicht. Also das ist auch, also wirklich ganz mit klarem Klopf, sagen so, das mache ich vielleicht nicht mehr. Also ich habe letztes Jahr noch einmal Weihnachtsoratorium gespielt mit Barock Korn, weil ich das unbedingt wollte.
Aber ich glaube, jetzt ist es auch okay. Also jetzt habe ich das einmal gemacht im Leben. Okay. Und jetzt auch reicht.
Aber war währenddessen cool oder hat es dich stressig angefühlt und du hast jetzt zwischendurch gedacht, ach scheiße, warum habe ich das, also warum?
Barock Korn ist immer das stressigste Spiel. Generell, ja. Nee, also währenddessen war mega cool. Also wenn du gut im Voraus planst und du dich gut vorbereitest, kannst du ja viele Sachen machen. Es ist immer bei Vorbereitung, ne? Also bei allen Sachen bei uns, bei Musikern. Deswegen gut im Vorausplan und sagen so, diese Tage nehme ich mir für Üben und dann geht's.
Aber kannst du wirklich jetzt dann auch irgendwann für dich sagen, okay, dann bin ich kein Hornist mehr?
Ja, also wenn wir Dirigieren gut funktioniert, sicher. 100 Prozent.
Okay.
Weil ich brauche jetzt, wie gesagt, es macht Spaß zu spielen, wenn ich spiele. Aber wenn ich nicht spiele, für mich ist das nicht so richtig.
Ich verstehe schon. Also mir fehlt das tatsächlich so ein bisschen, aber das liegt auch ein bisschen daran, dass ich übe halt gerne. Ja? Ja, schon. Und weil das Zeit für mich ist. So in diesem ganzen Trubel hier dauernd für die Schüler da sein, dann daheim, wenn man auch für die Familie da sein. Und wenn ich übe, dann sind das mal Zeit, wo ich nur für mich bin.
Vielleicht ist es auch einfach nur das.
Ja, das ist doch gut. Ja, aber das ist auch eine Sache, ich musste während des Studiums immer ziemlich viel üben. Und manch hat das immer noch im Kopf, wenn ich nicht jetzt so und so viele Studien übe, dann vertraue ich mir selbst nicht. Genau. Und diese Zeit habe ich leider nicht, ja.
Das kenne ich. Aber da muss man sich, glaube ich, auch ein bisschen frei davon machen. Aber das ist leichter gesagt als getan.
Das stimmt. Aber wenn man älter wird, ist tatsächlich besser, ist besser geworden. Wie alt bist du jetzt? 31, werde ich im Oktober.
Das spricht ja von Alter. Was hat sich seit Ulm jetzt für dich verändert? Oder gar nicht so viel?
Ja doch, es ist kommen. Erster Gastdelegate jetzt im Sommer war ich bei Symphonischen Blasorchester Eifel Aden eingeladen. Das ist ein Orchester, das sich immer am Sommer trifft. Und da sind immer Jugendliche aus Luxemburg, Belgien und Deutschland. Ziemlich coole Sache. Und das war leider in Urlaubszeit.
Ich hatte so geplant, dass ich drei Wochen Urlaub habe und dann genau in der Mitte kam dieser Gastdirigat. Und da habe ich gedacht, jetzt musst du das machen. Mutter hat sich nicht so gefreut, aber weil ich bin sehr selten in Slowenien bin. Aber das hat Spaß gemacht. Und genau in Februar kommt noch ein Gastdirigat from Nordbayerischen Musikbund bei Bezirksorchester Oberfalls heißen die.
Okay. Genau, da mache ich noch eine Phase. Cool. Aber sonst natürlich, also man kommt besser in Kontakt mit Leuten, plötzlich kennen dich alle kennen und du weißt gar nicht what they come and sagen, hey, I'm there and there, and ich so habe ich schon gesehen. Aber ja, it's total spannend.
Before we have the wettbewerb on sich eingehen, the schleife give me a little bit. Also, du hast ja gerade schon gedacht, du commst aus Slovenia. Wie came music in dein Leben?
Good frame. Also, my electors have music. Dafür hat aber my Orgel gespielt in the course. And Sloven is totally catholic. We were eating the Saturday in the course. And I was not even by Orgel and the Orgelban by Nachbarn. Genau, and that were my first contacts with music. And then when I up and Nachbarn Klavier spielen, and then we in Juni, also in the Sommer, we still have gelerned.
Yeah? Yeah, klar.
Ich weiß gar nicht, wie das vor 20 years, als du dann noch younger war, auch weil ich jetzt zurückdenke, wie ich groß geworden bin, ich habe viel Blasmusik gehört, but that war das noch nicht so angesehen wie jetzt. Da war das eher so blasmusiker. Yeah.
I come from a klein, and there was overkind music was totally present. And also Slaughter also had a totally other level. This is really not so what many spells. It is really totally other music. Also, what are the answers that we do? It is when many that a trompet is an original teaser, it's an original teaser.
Yeah, it's crazy. It looks like totally. Yeah, of course. Then wanted to unbeding a spielen with slow and it's and by uns in Slovenien, dass man mehr oder weniger nur staatliche Musikschulen hat und man muss da immer eine Aufnahmeprüfung machen. Das ist ein bisschen nachklatschen, nachsingen. Und da war es, war ich ziemlich gut, hat geklappt.
Und dann haben die gesagt, ich habe aber leider keinen Akkordeon-Lehrer, nur du kannst mit Klavier anfangen, wenn du willst. Dann habe ich gesagt, ja gut, dann fange ich mit Klavier an. Und das war wirklich im Nachhinein wirklich mega gute Entscheidung.
Das heißt, dann erstens zumindest tatsächlich Klavier.
Ja, genau. Und dann habe ich, glaube ich, vier, fünf Jahre Klavier gespielt und dann wollte ich unbedingt einen Musikverein mitmachen, weil alle meine Freunde da waren. Nur ich nicht. Und mit Klavier geht das ziemlich schlecht. Und dann habe ich meinen Musiklehrer gefragt, mein Klavierlehrer, und er meinte, du solltest horn lernen, weil es gibt so wenige Chornisten, das kommt immer gut an.
Und dann habe ich nur Ja gesagt, obwohl ich wirklich nicht wusste, was ein Horn ist. Genau. Und das waren meine Anfänge. So habe ich dann horn gelernt und dann Nachschlag gespielt in Musik.
Nachschlag gespielt, ziemlich lange, ja. Aber es kommt ja dem Akkordeon, was ja ganz viel Begleitung spielt ja dann doch nach.
Ja, takada, takada, die ganze Zeit, ja.
Aber wann wann kam dann so der Schritt vom Nachschlag-Hornist zum Orchesterhornisten?
Naja, also dann habe ich in Slovenien ein Konservatorium besucht. Also in Slovenien heißt das Konservatorium, das ist tatsächlich ein Gymnasium, wo du vormittags ganz normale Fächer hast und nachmittags Musikfächer. Also in Slovenien ist das Schulsystem ein bisschen anders. Wir haben neun Jahre Grundschule und dann vier Jahre Gymnasium.
Genau. Und dann war ich da und da hat sich dann kristallisiert. Also dann haben wir da ziemlich viel Sinfonieorchester gespielt und so. Auch schwere Sachen, also Betonsinfonien, Schubert-Symphonien. Genau, und dann habe ich gemerkt, das macht wirklich Spaß und dann wollte ich das unbedingt studieren mit dem Horn.
Hast du vorher schon mal was mit klassischer Musik zu tun gehabt? Oder war das ganz viel Slogo-Ausnick und Musikverein?
Außer Neujahrskonzert von Wiener Philharmoniker nicht. Nein, also sehr wenig. Also das kam ein bisschen später, aber dann habe ich irgendwie alles nachgeholt, weil der Lehrer am Konservatorium hat in Philharmonie gespielt. Und wir waren tatsächlich jeden Freitag beim Philharmoniekonzerten. Und dann, wenn man jede Woche da ist und dann einmal ein Konzertprogramm durchliest, dann schafft man sich alles drauf, ja.
Aber als Hornist kann man ja jetzt keine Oberkranke-Musik machen. Das ist natürlich jetzt doof. Das ist doof.
Aber zum Glück, zum Glück haben wir jetzt hier tatsächlich in Mainz eine kleine Oberkrank-Besetzung. Nein. Ja, mit Leuten, da treffen wir so, wenn es gut läuft, einmal im Monat. Ehrlich? Ja. Und spielen just for fun ein bisschen Oberkran-Musik.
Also wenn du mal einen Trompeter brauchst, ich mach das sofort.
Das ist sehr gut. Also wir heißen Radio Oberkran. Okay. Und am Ende wie Fluss? Rein. Also.
Sehr gut.
Ja, deswegen. Und was spielst du denn, Akkordeon? Nee, Gitarre tatsächlich. Also Nachschlag, wenn ich nur das kann.
Du machst ja nichts. Das ist doch super, weil ich suche übrigens einen Nachschlag-Gitarristen. Ich will irgendwann mal so eine Tanzl-Musi noch machen.
Das ist sehr gut. Können wir gerne machen.
Sehr gut. Muss nur bei den Hornisten anscheinend sein.
Ja, genau. Ja, cool. Aber hast du die gegründet? Ja, nicht so richtig. Ich habe einen sehr guten Freund, der spielt da Bariton, eigentlich sehr personist. Also im echten Leben ist er Heruk.
Im echten Leben ist er so.
Und da haben wir schon immer überlegt, ich habe schon immer geträumt, dass diese Musik wirklich Spaß macht und so, aber ich habe nie Besetzung gefunden. Vor allem war immer Problem mit Klarinette. Aber jetzt haben wir Gluc, dass tatsächlich Attisch, das ist Solar Klarinettis vom Stadtstheater hier in Mainz mitspielt und Lust hat.
Deswegen haben wir eine Stabesetzung.
Also wie gesagt, wenn du mal jemanden brauchst, ich bin sofort gut. Sehr gut. Das ist total spannend. Da habe ich nämlich später noch eine Frage dazu. Ein Supporter dieser Folge ist Buffet Grampant Europas größtem Hersteller von Blasinstrumenten mit Sitz in Markneukirchen und Geritz Ried. Buffet Grampant stellt alle Arten von Blasinstrumenten her, vom Schülerinstrument bis zum Profi-Instrument.
Wenn ihr mal wieder auf der Suche nach einem neuen Instrument seid, weil euer Instrument entweder alt ist oder ihr vielleicht einfach mal auch was Neues ausprobieren möchtet, dann lege ich euch wirklich ans Herz, mal bei den verschiedensten Marken von Buffy-Crampon zu stöbern. Den Link dazu findet ihr in den Shownotes.
Und jetzt geht's weiter mit der Folge. Du bist ja dann nach Mainz zum Studieren noch?
Genau. Also ich habe hier in Mainz Erasmus gemacht. Also Austauschprogramm. Eigentlich war nur für ein Jahr geplant. Und dann war es so schön, dann wirst du hier geblieben. Ja? Ja, ist so. Also ich hatte wirklich gute Professor gehabt hier in Mainz und dann bin ich hier geblieben. Ja, es ist auch so eine Sache, mein Professor aus Ljubljana und Professor aus Mainz, die haben damals Studienzeiten zusammen studiert.
Und da kommt dann Connection.
Wie unterscheidet sich das Studium hier zum Studium in Slovenien?
Naja, also ich glaube, es ist vor allem bei uns ist eher the Frage, was für ein Professor du haben willst. Aber richtig, also ich glaube in Slovenien is for all the Hörbildung, also Solfeo sagen wir, and in diesem Bereich Musiktheorie, is viel schwerer as here. Also da unten what you can conservatorium machine and so comes to here that studio ohne that you was learning.
Findst du this good or findst du that is I find that totally wichtig. Also for jeder musicer that man the things that man really with music beschäfted. And that too many. Also that man richly reingeht and studiert and harmonically the good versus, also by us as Dirigenten, is extrem wichtig, finde ich.
Dadurch, das Studium in Ljubljan and so hat mir unglaublich viel gegeben. Bin ich mega froh.
Merkst du da auch einen Unterschied, wenn du zu deinen Dirigierkollegen guckst? Dass du von einer anderen Grundlage auskommst?
Naja, ich glaube generell, in der Blasmusikwelt sind wir leider oft zu schnell zufrieden, würde ich sagen. Man beschäftigt sich zu wenig mit Musik, und man denkt, wenn ich alles zusammen bekomme und noch ein bisschen Dynamik mache, ist schon alles erreicht. Ich glaube, es steckt viel mehr da drin. Also zum Beispiel, was Symphony-Ochester-Dirigenten machen, ist wirklich eine andere Liga, würde ich sagen.
Und da müssen wir hin, glaube ich. Also wirklich detailliert die Sachen studieren und die Sachen verstehen. Und dann das nur ausstrahlen. Man braucht gar nichts zu dozieren. Man braucht nicht vor dem Orchester stehen und sagen, so jetzt weiß ich, was da hier drin steht. Man braucht gar nichts zu sagen.
Aber wenn du das selbst weißt, klingt das Orchester anders, würde ich sagen.
Hast du diesen sehr hohen Anspruch in deinem Musikverein?
Ja, also ja, man sieht also vor allem bei meinem ersten Musikverein, dass man wirklich weit kommen kann, wenn man dran bleibt. Also mein erster Musikverein hier, Musikverein in Gumbingen Gausheim, wir haben 2019 zusammen angefangen und das war wirklich ein ganz normaler Verein. Ich habe einen Kabel gespielt.
Ich habe nie für symphonische Musik gehört. Ich habe nie im Leben so etwas gespielt. Und dann haben wir ganz von Anfang angefangen, langsam neue Stücke zu studieren. Bei jedem Konzert vielleicht eins, zwei symphonische Werke. Und ja, this Jahr waren wir bei Deutscher Orchester Wettbewerb dabei. Also es geht schon ziemlich viel, wenn man viel verlangt.
Und wenn man immer, man muss immer fünf Stufen vor dem Orchester sein, dann kannst du vielleicht vier Stufen runterfahren und dann bist du auf genug guten Level für eine Probe, finde ich.
Wie motiviert man einen Verein, der gar nicht aus der Richtung kommt, zu sagen, okay, wir gehen diesen Weg und auch wenn ich viel verlange, ich traue euch zu, dass das geht, weil ich habe manchmal auch so die Erfahrung gemacht, dass, wie du schon sagst, dass man zu schnell zufrieden ist. Auch als Musikvereinsspieler, ja, that we have seit 20 Jahren.
So müssen wir jetzt nicht gucken.
I think the wichtigste is that probes all space and that the probe atmosphere is. There are not really words and so, but when an orchestra, what man eventually is that many with the problems, that all that concentrated, that's it. And when they say how it ended and how it's better, they won't they unbedingt no more, finde ich.
And then have nine talk orchesters, they are a bit less, there are by 50 ungefähr. And I think that is really the show that many orchestra schenken as dirigent. I wanted when I hear the hour in bed, I didn't schlafen, there is the one so shit, finde ich. And then we have in a Kurhaus gespielt in Wisbaden.
Da war die UW, das war für die so ein grosser Erlebnis, dass es wirklich ein größeres Geschenk, finde ich.
Cool. Gut, das Kurhaus ist natürlich auch von der Kulisse her schon mal irgendwie. Wobei es auch gar nicht so leicht zu spielen, der Saal, oder? So von der Akustik her? Ja, aber wir haben es ziemlich schnell gewonnen.
Also, ich habe eine halbe Stunde Zeit gehabt. Und da ging es schon, ja.
Wann kam das Dirigieren dazu bei dir?
Ja, das ist eine gute Frage. Also 2019. Also ich habe vorher nie was in die Richtung gemacht eigentlich. Okay. Und ich habe in einem Verein hier in Schwabenheim eine Probe gemacht, weil der Dirigent konnte nicht und er hat mich gefragt, ob ich eine Probe machen kann. Ich habe gedacht, ich habe noch nie dirigiert, aber wird schon gehen.
Genau, und dann habe ich da eine Probe gemacht und ein paar Monate später haben sie in Gauss einen Dirigent gesucht. Und dann hat mir die Vorsitzender angesprochen, weil du bis in Bayern Orchester gespielt haben. Okay. Ich habe mich Vorsitzender angeschaut und sie dirigieren, also sie haben eine Probe gemacht.
Wollen sie bei uns vordirigieren? Wir machen jetzt fünf Wochen lang vordirigat, wenn sie Zeit haben, kommen sie gerne vorbei. Und dann war ich so, ja, wieso nicht? Genau, und dann habe ich da vordirigat gemacht und ich weiß noch, vor dem Vorderrigat habe ich mir noch gedacht, ich habe jetzt zwei Stunden dirigiert.
Also, eigentlich bin ich hier total falsch. Genau. Und dann hat das irgendwie geklappt. Und genau, dann hat die erste Probe so viel Spaß gemacht. Dann habe ich gedacht, das ist wirklich eine coole Sache, das zu machen. Und dann habe ich mir gedacht, so jetzt muss ich irgendwie einen Unterricht bekommen.
Und dann damals habe ich noch studiert in Mainz studiert. Und dann habe ich erstmal Stefan Griffi geschrieben, weil er damals Ensemble-Leitung gemacht hat in Mainz. Ob ich in den Kurs kommen kann. Und er hat gesagt, ja, kein Problem, gerne. Genau. Und so haben wir angefangen mit Stefan. Wir sind immer noch total gut befreundet.
Und er hilft mir immer noch in allen Lebensbereichen. Okay. Und dann bist du nach Drossingen.
Genau, also das war der nächste Step, weil ich habe überlegt, eigentlich brauche ich einen Schein, weil ich was machen will. Genau, und dann war das, das habe ich gesehen, dass die das machen und dann habe ich gesagt, so, das waren wir nach Drossingen. Das war auch total coole Sache, voll viele Leute kennengelernt.
Es war eine coole Gruppe. Wir waren auch jetzt der letzte Kurs. Jetzt seitdem ist nichts mehr passiert in Trossingen, leider Gottes. Haben die nicht jetzt wieder angefangen? Ich glaube, jetzt haben die wieder angefangen.
Mit Florian. Florian Leber, ja. Genau, genau. Da habe ich doch gerade noch einen Post gesehen, dass er irgendwie geschrieben hat, noch vor ein paar Jahren auf der anderen Seite und jetzt so, ich glaube, das ist ja auch schön, ja.
Jetzt ging es wieder los, ja. Genau, und das war auch coole Erfahrung. Also, das waren sechs Phasen, glaube ich. Insgesamt zwei Jahre hat das gedauert. Ja, also da war ein Orchester, nur mit Dirigenten quasi. Wir waren ungefähr 30 Leute, die das gemacht haben. Wir haben die ganze Zeit im Orchester gespielt und dann war immer eine vorne.
Genau, und ja, mit Jochen Musenwichler war schon eine coole Erfahrung. Es ist auch eine Legende in unserem Zeit.
Wobei er jetzt auch bald aufhört. Genau, stelle es ausgeschrieben. Wie sieht es aus? Ja, schauen wir mal. Okay, zwei Kenntnis. Und dann hast du dir gedacht, okay, jetzt musst du es nochmal quasi studieren.
Genau, weil dann war das vorbei und man ist halt nie fertig. Ich glaube, das ist die wichtigste Sache bei Dirigieren, dass man nie ankommen darf. Genau, und dann wollte ich das unbedingt noch studieren. Dann habe ich mich ein paar Hochschulen angeschaut and ich habe sofort gemerkt, dass Ball Huber, also besonders von personen her, eine mega liebe Person ist.
And so unfassbar viel Wissen und ist so belesen, dass es wirklich macht wirklich Spaß mit. Dann habe ich sofort gesagt, so ich gehe zu Ball Huber. Genau, so bin ich da gelandet, ja.
Was hast du von jedem Einzelnen mitgenommen, wenn du dir so überlegst, so eine Sache, die du bei jedem für dich mitgenommen hast?
Also bei Steffen habe ich natürlich für mein Leben viel mitgenommen, wie man wie man generell durch Leben gehen soll. Weil er sagt immer, das Leben ist dirigieren. Und wenn man das so sieht, man dirigiert man anders anders anders.
Can you das a bit erklären?
Yeah, also es geht viel um energien bei Stefan. And when duest, dass du selbst energien bewegen kannst, durch dirigieren oder auch in life, glaube ich, geht durch dein Körper, durch. And then we knows that you have a draft has. It is much, very, very much. Also when you claim that defensive is not to stay and all the people to verb, rein energetic, the Klinger is softening.
Yeah, can I do it? And so with guten Energien immer durch die Welt zu gehen, hilft uns in allen Bereichen, glaube ich. Auch im Kollegium, egal wo. Bei Freundschaften. Das ist wichtig. Das heißt, du bist ein positiver Mensch. Ja, selbstverständlich. Das heißt, es gibt auch nie schlechte Proben bei dir.
Kannst du meine Musik fragen? Ich glaube wirklich, es gab in den letzten sechs Jahren keine schlechten Proben. Also wir sind immer gut drauf.
Okay. Was machst du mit einer Probe, wo es einfach nicht laufen will? Nimmst du so einfach an.
Ja, man muss die Sachen einfach akzeptieren. Also da bin ich schon ein bisschen stoiker. Weil diverse Sachen kannst du halt nicht ändern. Also es ist halt so, dass man auch verstehen, die Leute arbeiten den ganzen Tag. Und man merkt, dass vor allem da, wenn du eine Probe am Samstag machst, wie die anders drauf sind.
Genau. Ja, wir waren bei Stefan. Genau. Jetzt gehen wir zum Müssenwichler. Was hast du da mitgenommen für dich? Also, Müssenbichler arbeitet viel mit Musik und viel. Also, this Österreichische, was er hat, ich glaube, das habe ich mitgenommen. Bei ihm is irgendwas edel, was er dirigiert. It is schön, also der macht schöne Bewegungen.
And vor allem, weil ich noch ein Walzer gemacht von Strauss and da habe ich am Master mitgenommen. Also wie man richtig ein Wiener Valzer dirigiert oder probiert. Das darfst du mir nachher mal erklären.
Weil wir gerade auch Strauß machen.
Und bei Paul Huber vor allem. Aber der ist ja auch Österreicher. Er ist auch Österreicher. Gut, das ist ein anderer Schlag, natürlich.
Bei Paul Huber vor allem viel über Probenmethodik und Probenarbeit. Da hatte ich noch ein bisschen Defizit gehabt oder viel Defizit gehabt, weil ich ziemlich schnell immer proben wollte. Es war alles auf track bei mir. And Leute came dann irgendwann nicht mehr mit. Und da haben wir viel gearbeitet. Ich glaube, mit Balhuba durch Balhuba ist jetzt auch meine Probe-Arbeit viel besser geworden.
Was machst du jetzt anders? Ich bin viel ruhiger. Also ich give Leute ein bisschen mehr Zeit zu nachdenken. Es ist wirklich klar, du brauchst wirklich nicht so viele Informationen geben. Es reichen zwei Sachen, die wirklich helfen, aber du musst da keine großen Geschichten erzählen. Vor allem bei ersten Proben nicht.
Wenn du ersten Kontakt mit Orchestern hast, ich glaube, wenn man mal im Profi-Orchester gespielt hat, weiß man, dass dann schalten sich alle Musiker aus.
Das stimmt, wobei im Profi-Orchester trotzdem ein bisschen anders ticken als Musikvereine zum Beispiel. Manchmal finden die das ja auch ganz gut, wenn du mal so ein bisschen was erzählst. Und wenn es nur für einen Ansatz ist. War das dein Wunsch, am Wettbewerb teilzunehmen oder kam das aus der Studenten?
Das war mein Wunsch. Also ich habe das gesehen und es gab keine Frage. Also ich habe mir gedacht, das machen wir jetzt.
Es gibt ja nicht so viele Wettbewerbe bei uns. Das stimmt. Wie bereitet man sich vor für so etwas?
Also ich habe mich wirklich ziemlich zu vorbereiten. Also, es ist wirklich. Man musste last year, glaube ich, December, that was quasi the erste Runde. And I had a good luck geh, dass wir three from unserer classe letztes yeah in her Gastdirigent Landeshügger Blasor Gestern Hessen dirigiert. And that had to guide Aufnahmen.
And it was a Tonmeister day, war aufgenommen. Das war schon gut.
Was macht man jetzt als guter Dirigent, wenn ich das nicht habe? Also wenn ich jetzt nur an Vereinsorchester habe, that just not is, where it seems, but durigierst gut.
But let's say I think I know what man machine as a dirigent. I think it's easy to what music there is, many. It is halting, it's held other ways when good, good quality, it's the erster effect. Immer hoffe ich.
Ich weiß nicht, ob man sich dann nur frei machen kann, aber ja.
Genau. Und dann irgendwann im März wurden 15 Leute ausgewählt, die dann zur zweiten Runde zugelassen wurden. Und dann ging es erstmal richtig los. Da hatte ich ziemlich gehabt. Also, die erste Runde war mit einer kleinen Besetzung von Bundeswehr: Old Wine in New Bottles, ein Musikstück. Und da haben wir zu zweit aus unserer Klasse noch Finian Nagel echt, dass Professor Bachuber sagte, the first run muss really good, then we're weird.
And we had really viel Wert darauf, that this camp-musikstück from the Dirigent Hair was very good funktion. And then ging's door. Also rein technisch wirklich zu schlagen, mache ich fast nichts mehr. Weil ich glaube, wenn du Partitur wirklich frisst, dann kommen Hände mit. Also, wie gesagt, du musst nur diese ganzen Praktiken waren nur wichtig, dass wir geschaut haben, ob Übergänge so funktionieren, wie wir gedacht haben.
Ja. Aber richtig, nicht so richtig. Also da war am Ende eine Überlegung und wir letzten Teil, was Presto ist, in zwei oder in eins machen. Aber letztendlich, wenn du da Profi-Musiker hast, sollte alles funktionieren. Ja, genau. Da habe ich damals in eins gemacht. Dann habe ich sofort Finie angerufen und gesagt, es geht in eins.
Also wie bei Skiren, weißt du? Wenn die unterstehen und sagen so, piste so und so. Genau. Und das war dann quasi die erste Runde vor Ort. Und dann hatte ich aber vorhin mit Stefan Greffig dirigiert, und er hat aber gesagt, vorbereitet letzte Stück, weil wenn du im Finale kommst, alle denken: When ich im Finale komme, wird es schon irgendwie funktionieren.
Aber das war dann genau das Richtige, weil ich das letzte Stück im Finale auch mega gut drauf hatte. Und das hat mir dann wirklich geholfen. Weil da im Finale wirklich nur 10 Minuten Zeit mit Ulm und dann war das Konzert.
Was unterscheidet dich jetzt zum Rest, die teilgenommen haben? Also was hast du in dem Moment besser gemacht? Ist es die Ausstrahlung? Ist es wirklich die Technik? Hast du die Partitouren länger vorbereitet?
Also, das ist jetzt schwierig über mich selbst zu reden, aber es ist so, also ich hatte Glück gehabt, dass da in Finale ist, my orchester was, weil mit Nightal Orchester haben wir am Freitag, haben wir ein Konzertwettbewerb mitgemacht. Und dann war es mega cool, das Orchester in Raum had and mich unterstützt.
Genau. And was die waren, dass tatsächlich Ausstrahlung anders war und dass ich im Vergleich zu anderen mehr Musik gemacht habe.
Ich glaube sowieso, dass es viel Ausstrahlung ist. Das ist ja so dieses klassische Beispiel Studium. Wenn ich da zurückdenke, okay, Chorleitung, wir standen da, was hatten wir am Schluss? Matthäus Person mussten wir dirigieren. Und dann hieß es: Ja, geh mal weg, ich zeig dir das mal. Dann hast du schon gemerkt, dass klar ist das natürlich der Dozent oder der Professor, der dann da steht.
Jeder steht schon mal an, dass der da steht und nimmt halt auch schon ganz andere Dinge ab, ohne dass er viel machen muss. Also es hat ja schon was mit Ausstrahlung zu tun. Und weil ich mich nicht richtig täuschte, ich müsste das Buch nochmal lesen. Das gegenüber Carlos Kleiber.
Mein Lieblingsdirigent. Das kann ich gut verstehen. Weißt du, dass er in Slowenien begraben ist?
Nee, das weiß ich nicht. Ja. Cool. Auch auf dem Buch wurden Untersuchungen gemacht und auch mit Musikern gesprochen, wie viel wirklich auf die Hände geguckt wurde. Und dann ging es eigentlich eher darum, okay, er hat seine Aura da außenrum, wir was haben will. Und natürlich gut gebrobt. Und zu dem Punkt komme ich nämlich dann tatsächlich immer öfter, dass es gar nicht rein die Schlagtechnik.
Nee, gar nicht. Also wirklich. Also wenn du Kleiber siehst, also der hat einfach Musik dirigiert. Also der hat ja keinen Schlag geschlagen da. Gut, das war natürlich auch noch Orchester, das gespielt hat.
Ja, da muss man natürlich auch so ein bisschen, ein bisschen, ein bisschen substrahieren, ja.
Ja, ein Musikverein wäre das ein bisschen schwieriger, ja. Aber gut, dass du Karoskleiber sagst. Das war so lustig, weil bevor er gestorben ist, hat er in Slowenien gewohnt. Und dann hat er tatsächlich, keine Ahnung, ein Jahr vor seinem Tod oder so, war in einem kleinen Dorf und hat eine Probe mit einem Musikverein gemacht.
Ehrlich? Ja, ja. Gib noch Fotos.
Cool.
Ja, das ist mega cool.
Und du weißt mal, wie es war?
Nee, ich kenne niemanden, der da dabei war.
Schade, weil das würde mich natürlich mal interessieren. Das ist ja das, was mich zum Beispiel letztes Jahr mal interessiert. Hätte live dabei zu sein, als Rattle die ganzen Musikvereine da besucht hat, die dann auch bei ihm gespielt haben. Weil das natürlich schon eine andere Nummer ist, einen Musikverein zu dirigieren oder eine Brassband, wobei das, glaube ich, noch eher gewohnt ist, als dann halt ein BR oder ein Berliner Symphoniker, die ja sowieso erstmal per se alles spielen, was da spielt.
So, und dann geht es ja wirklich nur noch um Musik machen und nicht mehr nur, okay, ich muss hier wirklich mal einen Takt helfen, weil sonst ist es. Genau.
Aber man muss das auch sehen, wenn solche Leute kommen, sind halt Orchester mega gut vorbereiten, glaube ich. Das solltest du sein. Es wird schwierig. Ich war im März hat ja Tillemann in Salzburg wieder gegeben. Ja, warst du da?
Ich war da. Ich treffe heute Abend Georg Pranger. Ah, echt? Der ist hier in der Ecke, der ist in Bad Homburg. Ah, echt? Ja, der ist die Woche da.
Ah, schön. Mega. Genau. Und das war auch, also wie die gespielt haben, das war echt krass, finde ich. Also das war wirklich, aber dann habe ich auch gedacht, also wenn da Tillemann steht, da kommst du zuerst der Probe top vorbereiten. Es ist nicht anders.
Wusstest du, dass Georg nicht wusste, dass er Solo spielen muss? Na, echt? Er wusste das nicht. Ja, der stand vorne, ja. Gibt es einen Podcast, da erzählt er das, dass er nicht so genau wusste, was da passiert, also was auf den Zug kommt. Dann hieße plötzlich ein ganzes Stück, was er spielen muss. Also, soviel zum Thema Vorteil.
Ja, aber das war ein cooles Konzert, ja. Ich habe da auch nicht ganz verstanden. Also, die ganze Blasmusik-Szene war so, ja, jetzt kommt Tilemann und dirigiert nur Bruckner und Strauß. Aber ich war dann da und hab mir gedacht, boah, wenn das wirklich so funktioniert, wie da funktioniert, hat es eigentlich im Prinzip egal, was man spielt.
Oder? Ich weiß nicht, also muss man da unbedingt dann mal slanker machen. Ich meine, er dirigiert auch jetzt, wenn er in Berlin dirigiert, nicht jetzt mega oft, zum Beispiel Tchaikowski.
Ja, ja, ja.
Es ist halt sein Repertoire.
Ja, ich kann beide Seiten verstehen. Also klar wäre es natürlich für die Szene ganz cool gewesen, wenn so jemand auch mal was anderes dirigiert, aber ja, wie du schon sagst, er hat sein Repertoire, warum soll er sich da jetzt plötzlich aus dem Fenster lehnen und irgendwie. Weil er ist nach wie vor ja auch einer der großen Dirigenten, die genug anderes Zeug zu tun haben.
Der wird sich jetzt, also, weil wie oft wird er in Maslanka dirigieren müssen? Nie mehr dann. Naja, man muss das schon auch realistisch sehen, glaube ich, was so Zeitaufwand irgendwie. Weil wenn er das machen will, dann will er das ja richtig machen. Und das kostet ja, wie du selber weißt, Zeit. Your music can never be more or less than you are as a human being.
Das hat Quincy Jones mal gesagt. Und wenn es euch auch so geht, dass das sehr mit euch resoniert und ihr euch weiterentwickeln wollt, damit eure Musik auch besser wird, dann empfehle ich euch meinen Newsletter. Der kommt einmal im Monat und beinhaltet Büchertipps, Hörtipps, News aus den Szenen, Videotipps, Gedanken zur Musik sein, so dass ihr euch einfach weiterentwickeln könnt.
Den Link findet ihr in den Shownotes. Und jetzt geht es weiter mit der Folge.
Bist du jemand, der auswendig dirigiert? Nee. Also ich verstehe nicht ganz, was das bringt. Viele machen das um nur um Effekt zu haben. Also das war auch, was Tielemann einmal gesagt hat. Tilemann hat auch unglaublich viel auswendig dirigiert. Und dann hat er gesagt, was bringt denn, wenn ich jetzt in Graben eine Oper auswendig dirigiere?
Nix. Gar nichts. Niemand sieht das. Und ich weiß auch nicht, also ich habe einmal ein Konzert, also nur ein halbes Konzert tatsächlich, auswendig dirigiert. Es war cool, aber ich weiß nicht. Also würde ich das nicht machen.
Ich hab das, also wenn ich traditionelle Blasmusik mache, mache ich das auch auswendig, aber das liegt daran, dass die Abläufe sind ja immer gleich. Muss man ja mal ganz realistisch sehen. Und das Bestern kann man sich merken. Ich habe Symphonische Musik einmal auch ein halbes Konzert auswendig dirigiert.
Aber hab mich hinterher auch gefragt, okay, was ist der Mehrwert? Also habe ich keinen gesehen. Außer dass es, dass du dann plötzlich, wenn dann dein Kopf doch wieder anfängt, werde ich dann unsicher. Ja, genau. Und dann ist ja Quatsch. So kannst du ja mitblättern, weißt du, wo du bist.
Und ich glaube, man muss sich auch klar machen, dass auch in diesem Bereich Symphonieorchester und Blasorchester anders sind. Weil du bei einem Symphonieorchester schon von Konzertmeister bekommen, was er oder sie mit Bogen machen kann. Und erste Klarinett, das nicht alles mit Klarinetten zeigen kann.
Und wie viel wir als Blasorchester-Dirigenten eher fixiert sind, um Einsätze zu geben, and andere Dirigenten in anderen Bereichen gar nicht so viel. Genau, das ist es ja auch.
Da geht es ja wirklich nur noch um Musik. Der muss nicht gucken, dass die dritte Trompete auch noch irgendwie dabei ist.
Also, mein Lehrer für Symphonik, Sebastian Thiers, sagt immer, also der war ziemlich lange Kapellmeister in Frankfurt. Und dann machen wir so auch Opern Sachen und so. Und er sagt auch immer: Auch im Orchester sagen die Leute, wir können ja alleine zählen. Ja. Ist so. Deswegen auch aus diesem Bereich, und wenn man aber hier Anspruch hat, so viele Ansätze zu geben in unserem Bereich in Blasmusik, ich glaube, hilft Basitor schon unglaublich viel.
Ja, vor allen Dingen, wenn du merkst, okay, jetzt ist einer doch draußen, den du vielleicht die ganze Zeit nie auf dem Schirm hattest, weil er so, dann wüsste ich jetzt auch nicht, ob ich aus, wenn ich sofort den nächsten Begriff, also parat im Kopf. Also deswegen, ich finde, das macht mehr Stress, als das hilft irgendwie.
Aber jeder, wie er will. Weil wir ja gesagt haben, es kommen viele auf die Ausstrahlung an. Schwierig sitzt der hinter dir? Die waren auf der Bühne tatsächlich. Ah. Die waren auf der Bühne. Okay, gut, dann macht das natürlich Sinn, weil von hinten ist natürlich schwierig zu sehen, ja.
Alle Runden waren die auf der Bühne. Okay.
Also du hast vorhin schon mal so ein bisschen gesagt, dein Brummstil hat sich so ein bisschen geändert, du lässt ein bisschen mehr Zeit. Wie hat sich jetzt konkret, wenn wir mal in deinem Musikverein bleiben, weil die ja dann doch ein bisschen was anderes brauchen als ein Auswahlorchester, glaube ich.
Wie hat sich dein Regierstil da verändert?
Also, der Regierstil ist eher gleich geblieben, rein schlagtechnisch. Weil this bin ich und das will ich immer. Also ich will jetzt hier nicht ändern. Nature where you denkst, also here, up so or so. But that's like a cool thing by Paul Huber, weil he will not end. He says, 'I comes to me as a personality.' And we read that not unglaublich about Schlagbild or so.
We function, as you say, and that is wichtig. And what unglaublich without Authenticität. Was dann irgendwann weg ist, wenn du total Schlagbild veränderst und sagst, so ich mache es oder so, weil mein Lehrer oder so sagt. Deswegen hat sich da nicht sehr viel verändert.
Wie bereitest du Partitouren vor?
Also hörst du dir viel an, sitzt du am Klavier, hörst du es innerlich? Also tatsächlich nur am Anfang höre ich mir das einmal, zweimal durch und dann geht es los und da dauert das bei mir wirklich, leider Gott, es ist ziemlich lange. Also die erste Sache, was ich mache, ich schreibe tatsächlich unter jeder Accord, was das für einen According to the City.
This mache ich einmal durch, tatsächlich mit Klavier. Du guckst einfach nachher and sagst, we are there. And when I fertiged, then mache ich mir erstmal Eintragungen. Ich benutze zwei Farben: Rot und Blau. Rot für Ansätze, für Taktwechsel, blau für Dynamik. Meine Partituren sind leider Gottes ziemlich bunt.
Es ist ziemlich viel reingeschrieben.
Was heißt leider Gottes? Also das ist ja wie auswendig oder nicht. Ihr guckt ja keiner in die Noten und sagt, oh, dann ist es jetzt nicht mehr so gut. Sondern letztendlich zählst du ja, was rauskommt. Ob du dir da jetzt Bildchen reinmalst oder schwarz-weiße, egal.
Aber ich denke mir immer, man muss Partitur so gut, also auch mit Farben, so gut vorbereiten, dass when morgen irgendetwas kommt, kann ich Partitur nehmen und sagen, ich kann jetzt einmal durchdirigieren, ohne that irgendwas. Genau. And when I'm fertiging, then I tell you with Klavier. Um that for the orchestra, tatsu, too.
Then I went from the orchestra and say, I have already lived. It's always good, it's totally clear what here. And when I'm fertiging, then I'm just gonna partitour and singe ziemlich, also so viele Stimmen where it geht. And mache das tatsächlich nicht mit Aufnahmen, weil with Aufnahme bist du dann doch ziemlich passiv.
Du liest die Partitur and sagst, yeah, it's always dirty key, wie es hier der Rhythmus ist. Kann ich das überhaupt nachsingen? Genau, und deswegen mache ich das wirklich ganz aktiv. Machst du das mit jedem Stück? Nein, natürlich nicht. Also wenn ich jetzt, keine Ahnung, wo du irgendwie live irgendwann vorbereiten musste, habe ich jetzt das nicht gemacht.
Aber nur mit großen Stücken, die jetzt, ja.
Ja.
Und für Sachen, die du das unbedingt brauchst, ja. Nee, also mit anderen Stücken kannst du gar keine Zeit mehr.
Wie viel Zeit, weil du sagst, das dauert lang. Wie lange vorher fängst du an damit?
Naja, also es ist schon zum Beispiel 9th November, als ich gesagt habe, am Anfang dirigiere ich das und jetzt habe ich vor zwei Wochen or so ein bisschen angefangen.
Okay, aber das geht ja noch. Ja, aber das ist ja jetzt ein Schluck zum Beispiel.
But I sure in for me, also with forbereiting and with so, that's not stress become. Deswegen bin ich ja immer im Voraus.
Hast du Tipps und Tricks für junge Dirigenten andinnen? Die kann man vermeiden, wenn man sagt.
Man can this thousand more sagen, jeder lehrer sagt das, aber at the end is so by one junge dirigent. I glaube jeder. But what ich wirklich an Herz lege, is wirklich eine gute Vorbereitung. Und when es geht, zumindest diverse Stimmen. Also, keine Ahnung, and when nur eine oder zwei oder ganzen Trompetensatz mit Klavier zu spielen.
Weil man dann total anders vorbereitet ist. Also wirklich. Und Schlagtechnik muss jeder für sich selbst schwinden.
Okay. Du hast am Anfang gesagt, du siehst dich immer mehr als Dirigent. Ist dein Ziel, jetzt wo du auch weißt, okay, Dirigentenwettbewerb gewonnen, also es macht auch Sinn, das zu verfolgen. Profi-Ochester irgendwann zwar? Ja. Ja? Also ist das mit München gar nicht so unrealistisch?
Ich weiß nicht, wie realistisch das ist, aber das wäre schon ein spannendes Orchester, ja.
Weil so viel haben wir ja auch nicht, das darf man ja auch nicht vergessen. So viel Profi-Blasorchester haben wir nicht. Das stimmt.
Aber im Endeffekt sind es schon ungefähr 30 hier in Deutschland.
Ja, aber wie viele Stellen werden frei? Das ist ja das nächste.
Gut, du bist erst 31, du hast noch Zeit. Genau. Aber ja, also das ist natürlich, also ich will das nicht bis zum Rente machen, aber ich glaube, irgendwann im Leben würde ich das gerne machen, fünf oder vielleicht zehn Jahre. Willst du das später mal unterrichten? Ja. Ich habe tatsächlich auch Glück, dass ich jetzt ab Oktober auch hier mit Dirigieren anfange zu unterrichten am Konservatorium.
Ach, cool. Weil genau, der Lehrer, der bis jetzt das gemacht hat, ist weg. Und unsere Studiumabteilung ist so gebaut, dass tatsächlich jeder, der hier studiert, muss ein Semester oder zwei Semester Dirigieren machen. Genau. Und das mache ich jetzt ab nächstem Semester. Das freue mich total drauf.
Da bin ich sehr gespannt, was du so berichtest. Du warst jetzt in Ulm. Ja. Du hast so ein bisschen mitbekommen. Du hast jetzt auch durch Stefan, Johann und jetzt auch durch Mannheim irgendwie ganz viel gesehen. Wo siehst du die Blasmusik-Szene im Moment, wenn du so drauf guckst?
Boah, es ist wirklich ein bisschen schwierig. Ich glaube, wir müssen ich weiß nicht, ob wir immer alles in ein Topf werfen sollten. Auch so die Sache mit Ulm müssen wirklich so viele Sachen da passieren, in alle Stilrichtungen. Oder sagen wir, wir trennen jetzt das ein bisschen. Weil ich weiß nicht, also es gibt so viele Richtungen und wir können nicht alle beherrschen so gut.
Und ich glaube, man muss sich da ein bisschen mehr spezialisieren, auch in der Blasmusikwelt. Auch als Verein? Auch als Verein, ja. Also zum Beispiel mit Naya Tal Orchester haben wir uns letztes Jahr entschieden, wir spielen kein Photoshop mehr, wir spielen keine Käbe mehr, kein Winterfest mehr, wir machen jetzt nur noch Konzerte mit symphonische Blasmusik.
Und ich glaube, so in the Richtung muss Blasmusik gehen.
Ich bin da bei dir. Die Frage, die ich mir dann immer stelle, ist: Was passiert dann kulturell? Also, wer macht es dann? Also, wenn die Vereine sagen, we spielen keine Winterfest mehr anders, dann.
Yeah, we can say with other Vereiners have the Winterfest gespielt. Also ich glaube, gerade noch have so viele Vereine, I think we can alles abdecken. Jetzt ist nur die Frage, was passiert in 15 Jahren. It is so that it's so blöd, wie it's klingt, but it will many Vereine geben. Yeah, with sicher. And I glaube aber that bleiben, mehr Musiker haben anders besser werden.
And I glaube, yeah, they music specialisieren. Wie blickst du auf die Blasmusik speziell in Rheinland-Pfalz? Da muss tatsächlich ein bisschen mehr passieren, glaube ich. Weil es ist. Also zum Beispiel da in Eiffel and so passiert total viel, and man sitzt bei Landesjugend Blase here in Rheinland-Pfalz, it are unglaublich viele in Eiffel, but not so viele here aus Mainz and austen auch so viel.
It's a bit schade. Es muss viel mehr passieren, but I glaube man had a tight here in Rheinland-Pfalz not. Man spielt music for eventually, and there's nothing so next step. It was here kein Kreisorchester so rich. Also, what you say in Eiffel, Trier, Bitburg machen, they machen that it's mega good. But here gar nichts.
And da sind wir noch ein bisschen hinterher. Da muss was passieren. And the next step wäre then Landesblasorchester, was auch machbar wäre, was es auch hier nicht gibt.
Du hast vorhin so schön gesagt, du spielst jetzt Just for Fun eine Ubergriner Band aufgemacht, du bist damit groß geworden und bist aber jetzt im symphonischen Bereich. Ich habe manchmal das Gefühl, wenn ich mit Menschen, die sich auf diese symphonische Musik spezialisiert haben, wird oft so abfällig über die andere Seite gesprochen.
Und es gibt es auch andersherum, davon mal abgesehen. Aber warum muss das sein?
Ich glaube, weil tatsächlich Wissen nicht da ist. Wenn man sich einmal mit der Musik beschäftigt, ich glaube, es würde man nicht sagen, das ist Quatsch. Also ich glaube, man muss sich erstmal damit beschäftigen. Es ist genauso wie mit Kindern. Also, wenn wir erstes Mal Mozart gehört haben, war auch so, ja, ist okay.
Aber dann hast du öfter gehört, war gut. Aber wenn du jetzt so ein Kind sagst, so jetzt hören wir mal Schlosterkovich, sag ich auch, was ist das jetzt? Und jetzt gehen wir rein und hören wir Siebte von Schlosterkovich und sagen, ja, geil. Ich glaube, es muss man mit Musik beschäftigen.
Das heißt, das ist eigentlich Unwissenheit. Ich würde das sagen, ja. Weil ich so abfällig über okay, böhmische Musik, bla, aber jetzt überspitzt formuliert: Maler macht ja nichts anderes. Der Maler macht nichts anderes. Nur in einem symphonischen Riesengewand. Und halt ein bisschen vielleicht intellektueller verpackt, aber im Endeffekt sind das auch seine Wurzeln.
Das ist genauso, was Simon Rattle gesagt hat, als er unterwegs war. Yeah. Hat er gesagt, genau das suche ich immer bei Maler.
Und da wird es aber akzeptiert. Da wird das auf so ein Podest gehoben und sagen, super. Und dann spielt jemand eine Polke und sagt, das brauchen wir nicht. Das ist so dilettantische Musik.
Aber auch von uns und von Musikverein, glaube ich, wird das auch nie so richtig einstudiert, weißt du?
Das stimmt. Also, ich komme ja aus Bayern. Das, was ich bis jetzt hier gehört habe, ist schon schwierig. Nee, das ist auch das ist, meine Güte, das ist gar nicht böse gemeint. Dafür gibt es andere Sachen, die besser sind als bei uns. Aber wenn es um so traditionelle Blasmusik ging, habe ich das hier tatsächlich, ich habe noch nicht viel hergehört, aber noch nicht so überzeugend gehört.
Und das ist ja auch gar nicht böse gemeint. Es gibt ja auch andere Sachen, die dafür besser klappen als bei uns. So und weiß aber nicht, woran das liegt. Ich kann ja auch sagen, in meinem Musikverein wird das auch nicht gerne gemacht. Also wir sind auch ernst im Funschussblasorchester und das ist auch völlig fein.
Deswegen mache ich es nicht mehr. Weil ich schon gemerkt habe, okay, das will hier keiner machen. Dann brauche ich es auch nicht aufzwängen. Und dann ist das ja auch wieder fein.
Ja. Ja, ist auch immer die Frage, was für eine Besetzung du hast. Ich habe Naya Talorchester zum Beispiel, als wir das noch gespielt haben, habe ich da. Zum Beispiel ein Fagot sitzen und ein Old. Ja, gut, klar, da ist ja auch nicht so viel. Natürlich Fagottistin immer, boah, es ist wieder Polka. Ja, und wenn man ganz normale Besetzung hat, ohne Fagot, ohne spezielle Instrumenten, dann kann man da besser spielen.
Ja, auf jeden Fall. Vor allem, es ist ja auch solche Sachen auch immer schwierig, mit so großem Orchester zu spielen. Das stimmt, aber es wird zu schwer.
Das stimmt, aber ich find, das vermisse ich manchmal an so an großen Orchestern, dieses Musikantische geht dann halt manchmal nicht. Und was du dir trotzdem auch in einem symphonischen Werk gebrauchen kannst. Es ist ja nicht so, dass das eine dann weg ist. Naja. Gucken wir mal, was so die Zeit noch bringt.
Ich stelle mir auch manchmal die Frage, wenn ich das so alles mitbekomme, und ich auf der einen Seite finde ich es total super, dass jetzt ganz viele Menschen Blasorchesterleitung studieren. Das gab es ja vor 10, 15 Jahren, in dem Maß noch nicht. Die Frage, die ich mir dann immer nur stelle, ist, haben wir so viele Dirigenten für zu wenig Orchester?
Weil ja jeder, der dann fertig ist, natürlich auch mit einem guten Blasorchester oder sehr gutem Blasorchester arbeiten möchte, also sich da jetzt so lange hinzustellen, dann Maslanka-Symphonien zu üben und was weiß ich. Und dann am Schluss bleibt nur noch auch das nicht abfällig gemeint, aber bleibt übrig, ein Mittelstufenorchester und irgendwie 80er Kultur zu dirigieren.
Das ist ja dann irgendwie so, kann ja auch schön sein.
Naja, also erstmal, ich glaube, es ist 90% Leute, die das studieren wollen, jetzt nicht in professionelles Bereich. Ist das so? Ich würde das sagen, ja. Okay. Also, die wollen nicht zur Polizei und zum Bundeswehr. Und aber auch ganz ehrlich, auch bei Polizei oder bei Bundeswehr kannst du jetzt nicht erwarten, dass du Maslanka bist.
Gut, es gibt ja auch kleine Orchester, die das gar nicht besetzungstechnisch hinkriegen.
In Bayern klappt das ganz gut. Baden-Württemberg, Polizei ist auch mega, die machen auch wirklich guten Job. Aber dann ist es langsam. Genau, also das heißt, es geht nur mit sehr guten Amateurorchester, Auswahlorchester oder ja Landesblasorchester. Und ja, zu viele Dirigenten. Ich glaube, es ist eine gute Möglichkeit, sich weiterzubilden.
Dieses Studium ist es so, und es ist: man braucht gute Dirigenten, wie gesagt, also du kannst. Ganz einfach ein wirklich gutes Ziehen, wenn die Person, die vorne steht, wirklich Ahnung hat. Und wenn die Person sich damit wirklich beschäftigt. Deswegen finde ich für Blasorchester, Blasmusikultur extrem wichtig, dass Leute das studieren und dass die weiterkommen.
Also es ist natürlich dann eine Frage, was für ein Orchester du bekommst und es ist auch eine finanzielle Frage, ob sich das überhaupt lohnt und du erwartest dann, dass du viel mehr verdienst, aber eigentlich geht das gar nicht.
Die Frage stelle ich mir nämlich, weil ich das manchmal so in so Diskussionen schon gehört habe. Und dann denke ich mir, ja, das ist schön für euch. Und ich hatte auch schon mal überlegt, ob ich das mache. Und vielleicht mache ich das irgendwann, aber das würde ich dann tatsächlich nur aus persönlicher Weiterbildung machen.
Weil ich genauso auf der anderen Seite weiß, es gibt ja gar nicht so viele Vereine, erstens, die das Niveau haben und zweitens, die sich dann auch deutlich mehr leisten können. Es ist ja eine finanzielle Sache zu sagen, okay, ich habe da jetzt jemanden, der sein Masterstudium macht und im Endeffekt davon leben möchte, das ist natürlich, kommt ja dann auch noch dazu, das sind ja ganz andere Honorarvorstellungen, die dann aufgerufen werden.
Ja, ist so. Und wenn du dir nur denkst, wie viel Zeit du für einen Verein eigentlich brauchst, muss ich fragen, es ist halt Konzerte vorbereiten, Zusatzproben machen, einstudieren. Konzertprogramme sind auch so ein Thema, wo du, also zumindest ich, immer Zeit brauche dafür. Und wenn du die ganzen Stunden zusammenrechnest, ist das eher Ehrenamt als was anderes.
Definitiv, ja. Genau. Aber ja, letztendlich, ich habe ja immer vielleicht andere Vorstellungen zu Geld als andere. Ich denke mir immer, wenn man die Sachen macht, die man gerne macht, kommt Geld von alleine.
Das wäre gut. Nein, aber ja, also weil die Frage stelle ich mir mittlerweile, es studieren zu viele und wenn du sagst, okay, 90% wollen das sowieso und machen das für sich, dann bin ich voll fein damit. Aber wenn ich sehe, okay, wie viel das machen und wenn ich mir dann überlege, wie viele jetzt dann dastehen und so einen Anspruch haben und dann sagen, ja, aber es gibt gar nichts, dann stelle ich mir halt die Frage, haben wir zu wenig Orchester?
Aber wenn das so ist, dann bin ich völlig fein, weil klar, je besser der Dirigent für die Vereine, desto besser werden die Vereine natürlich auch. Also irgendwo muss man natürlich anfangen. Was sind deine Zukunftspläne, über die du sprechen darfst?
Naja, also wie gesagt, also erstmal ein professionelles Orchester irgendwann und dann hoffentlich, keine Ahnung, in zehn Jahren oder so in die Lehre zu gehen. Okay.
Ist es realistisch, dass die Hochschule Mainz irgendwann Blasorchesterleitung? Das ist nicht realistisch, ist unmöglich. Aber es wäre ja mal ein Anfang, dann könnte ja der Blasmusikverband Rheinland-Pfalz hier ein bisschen einwecken. Ja, ich glaube, es ist zur Zeit, ist das unmöglich.
Ich glaube, es ändert sich, es wird sich nichts ändern. Es gab schon Versuche, aber hat nicht funktioniert.
Wir kommen zur Schnellfragerunde. Zum Schluss. Du darfst trotzdem überlegen. Was lernst du gerade, was du noch nicht kannst? Das darf jetzt alles sein.
Nein zu sagen. Okay. Zu delegieren. Das ist wichtig. Also nicht wollen, alles alleine zu machen, weil man dann denkt, dass dann alles richtig wird, einfach Leute zu vertrauen und sagen, so das muss ich nicht machen.
Was würdest du gerne mal machen, hast du dich bisher aber nicht getraut? Das weiß ich tatsächlich nicht. Gibt's nichts? Also es muss ja gar nichts musikalisches sein.
Ja, ich überlege, ich überlege gar nicht musikalisch. Aber Podcasts zu machen ist ein guter Einfang. Also ich bin wirklich nicht so extrovertierte Person. Merkt man gar nicht. Ja, also wenn wir hier zu zweit sind, ja alles gut. Aber sonst bin ich schon gerne für mich selbst alleine.
Okay. Welches Buch bzw. welchen Film sollte man mal gelesen oder geschaut haben?
Es ist ganz klar, Epiktet, Handbuch Clear de Moral. Okay. Okay. Das ist genau, was wir vorher hatten. Also der war Stoiker. Ja, ich bin. Und genau, wenn du die einmal klarmachst, dass ich da sind die Sachen, die ich beeinflussen kann, und da sind die Sachen, die ich nicht beeinflussen kann, dann ist ja alles klar.
Dann regst du die nie auf, eigentlich. Also ich lese oder habe schon einige Bücher von Ryan Holiday gelesen, der ja quasi die Stoiker zitiert und so ein bisschen jetzt mal wieder so im Vorschein wohnt. Ich reg mich trotzdem noch auf.
Du bist mal eine Übung. Und welchen Film? Also ich bin ein Risenkitchkopf-Fan. Okay. Und Lars von Trier.
Oh, Lars von Trier ist doch. Ich habe nie was gesehen, aber das ist doch auch so eher so ein Skandalregisseur.
Skandalregisseur, aber schau das mal. Nicht mit Kindern alleine.
Das dachte ich mir schon. Welchen Hitchcock-Film würdest du nehmen? Birds würde ich nehmen. Welche Aufnahme sollte man sich mal angehört haben? Oh, das ist die schwerste Frage.
Also, ich kann dir jetzt gerade nichts sagen. Also, ich würde sagen, Sachen einfach von BR, also Bayerischen Rundfunk, weil ich finde da also das beste Blech, was hier in Deutschland gibt. Können wir mal so stehen lassen.
Ja, was findest du? Ich habe das tatsächlich so gar nicht verglichen. Ich finde beide einfach gut. Aber ich weiß, dass einige von BR zuhören, deswegen wollte ich das jetzt einfach mal so stehen. Nee, finde ich super. Abschließend, deine privaten Wünsche und die Wünsche für die Blasmusik-Szene.
Für Blasmusik-Szene, ich würde mich wirklich wünschen, dass wieder oder mehr einfach Jugendliche wieder zu Blasmusik finden, zu Musikvereinen finden. Es wird immer schwieriger durch Ganztagsschulen. Und jetzt 2026 kommen hier noch Grundschulen. Grundschulen, die Ganztag werden.
Ja, und dieses Problem haben wir jetzt. Daheim. Ah ja.
Genau. Und ich würde mich wirklich wünschen, dass viele Jugendliche kommen, weil im Prinzip ist da wirklich, also wenn viele Jugendliche da sind, ist es halt, also es ist schon eine coole Gemeinschaft. Immer Blasmusikverein. Und für unsere Zukunft wäre das extrem wichtig. Glaubst du, das fehlt unsere Gesellschaft gerade?
Wenn wir jetzt mal gesellschaftspolitisch kurz werden? Ja. Ich glaube, das ist gerade ein ganz schlechter Trend, den wir jetzt machen. Ja. Wenn wir das nicht irgendwie versuchen abzufangen.
Und generell, dass wir alle ein bisschen offener werden, auch Dirigenten und so, dass man viel miteinander redet und so. Nicht alle für sich selbst sind und seine Ziele, ihre Ziele verfolgen. Das ist zum Beispiel unsere Classic echt. Also we are totally often, we spread all this. We had this with Jens gemacht, Jens had gone.
And it was mega lieu, but one day for the next week we had we telephone and we said, We want this so and so and so, what makes you that and so we totally that someone from us had. But I think while auch Paul Huber so is really respectful and for us all day, immer. Wann machst du Abschluss? Mein Bachelor-Abschluss mache ich am 24.
Januar 26, in Ludwigshafen mit Ausbildungsmusikorbe.
Also guck mal, wenn das vorbei.
Und private Wünsche waren noch gerne. Ja. Ich hoffe wirklich, dass ich das, was ich gerade mache, weitermachen darf. Weil das macht unglaublich viel Spaß. Und es so ist, also wirklich, es wäre Gesundheit wirklich wichtig. Also für uns alle. Wenn man gesund ist, kann man wirklich alles erreichen. Das stimmt.
Vielen Dank. Danke dir, Andi.
Es war schön. Das war die Folge mit Miha Luncha. Ich bedanke mich, dass ihr bis hierhin gehört habt und möchte euch gleich eine Podcast-Empfehlung geben. Wenn euch noch mehr Dirigentenhandwerk interessiert, dann kann ich euch gleich zwei Folgen empfehlen, nämlich einmal mit Paul Schakou und dann noch mit Franco Hähdle.
Wie fandet ihr die Folge? Was zieht ihr daraus? Lasst es mich gerne wissen. Schreibt mir gerne, lasst uns gerne über einige Sachen diskutieren. Ich möchte mich noch bedanken bei Leander Machern für den Schnitt, bei Dirk Mattes für die Musik. Ich freue mich, wenn ihr beim nächsten Mal wieder dabei seid.
Macht's gut, euer Andi.