On Air - Der Blasmusik Podcast· Staffel 7· Folge 151

Peter Seitz (Tenorhorn, Alpenblech) - Was kommt jetzt in deinem Ruhestand?

Donnerstag, 22. Oktober 2026 · 1 h 35

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Shownotes

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Peter Seitz hat u.a. am Leopold-Mozart-Konservatorium in Augsburg, als auch an der Staatlichen Hochschule für Musik in Stuttgart Posaune studiert. Ab 1984 unterrichtete er an der Berufsfachschule für Musik in Krumbach, bei der er ab 2010 bis 2022 als Sellvertretender Schulleiter tätig war. Er zeichnet sich durch seine Stilsicherheit von Klassik bis Jazz, als Musiker, aber auch als Arrangeur aus. Den meisten wird er als Gründungsmitglied von Alpenblech bekannt sein. In wenigen Monaten wird er von dieser Formation in den wohlverdienten Ruhestand gehen.
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Musik: Dirk Mattes
Schnitt: Leander Machan

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Yeah, so the cleaner besetzing. Plus the oriented music änder. Also we spielen ja auch schon weiter Party, we spielen modern in verbinding with improvisation and ich glaube der Trend wird größer werden. Weil alle die Besetzungen die nur traditionelle Blasmusik in einer 7er or 12er Besetzung machen, die müssen echt modern spielen.

Wie hat sich die Musikwelt generell verändert?

Ich glaube, sie ist stressiger geworden. Und der Anspruch wird immer größer. Also man muss, finde ich, einfach mehr abliefern. Ich nenne es mal so. Selbstverständlich. Also, ich werde da schon im Hintergrund noch mitwirken und mache das auch gerne. Wenn ich helfen kann, helfe ich natürlich. Aber ich möchte auch die jungen Leute nicht ausbremsen und sagen, nee, nee, nee, das mache ich, ich habe das immer gemacht.

Das muss ja auch weitergehen.

Wirst du dir die Posaune dann komplett am Nagel hängen? Wir sind onair in 3, 2, 1. Herzlich willkommen bei On Air Dem Blasmusik Podcast. Mein Name ist Sandy Schreck und ich treffe mich mit Dirigenten, Komponisten, Musikern und Visionären aus der Welt der Blasmusik. Wir sprechen über Ansichten, neue Ideen, das Leben und natürlich Musik.

Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von On Air Dem Blasmusik Podcast. Das ist die 151. Folge und damit starten wir in die siebte Staffel. Das heißt, sechs Jahre Podcasts liegen hinter mir. Es ist jetzt in das siebte Jahr hinein. Und wenn mir das jemand vorher gesagt hätte, hätte ich niemals gedacht, dass ich so viele von euch da draußen erreichen kann.

Vielen lieben Dank, dass ihr immer wieder zuhört. Und wenn ihr mich unterstützen möchtet, gibt es verschiedene Varianten. Eine wäre jetzt den Abonnieren-Button zu klicken. Ein ander wäre auf die Patreon-Mich zu unterstützen. Und ansonsten teilt diesen Podcast mit allen Menschen, bei denen ihr meint, das wäre es wert, dass sie das hören.

Den Anfang der siebten Staffel macht Peter Salz, als ich gelesen habe, dass er von Alpenblech gehen möchte und quasi in seinen musikalischen Unruhestand starten möchte, dachte ich, das wäre doch eine Gelegenheit, mit einem Mann seines Formats zu sprechen. Wir beleuchten natürlich seine Anfänge, auch die Anfänge von Alpenblech und was das alles mit sich gebracht hat, wohin die Musikszene sich entwickelt und und und natürlich auch, wie es weitergeht.

Ihr werdet merken, die Audioqualität ist diesmal vielleicht nicht ganz so gut wie in den letzten Folgen. Das liegt ein bisschen daran, dass wir irgendwelche Probleme hatten, die wir während des Aufnehmens gar nicht gemerkt haben. Dann waren die Aufnahme fertig. Ich habe reingehört und habe festgestellt, irgendwas ist hier schief gelaufen.

Dann habe ich mir zu Peter kurz geschrieben, wir haben beide reingehört und haben gesagt, nein, wir werden das so veröffentlichen, weil das Gespräch so gut gelaufen ist und alles wiederholen würde einfach unauthentisch, wegen es wäre aufgesetzt, weil jeder weiß, was kommt. Ihr wisst, ich mache meine Gespräche so authentisch wie möglich.

Die Fragen bekommen die Gäste nicht in vornherein, sodass das wirklich ein ehrliches Gespräch mit ehrlichen Reaktionen ist. Deswegen haben wir uns entschieden, weil wir auf den Zeitpunkt jetzt überhalten wollen. Wir veröffentlichen das. Seht dem Ganzen nach, der Inhalt ist trotzdem super zu hören. Und ich glaube, nach ein paar Minuten hat man sich dran gewöhnt.

Also manchmal macht die Technik einen Strich durch die Rechnung. Ich möchte gar nicht länger reden. Wir gehen direkt in die Folge. Viel Spaß mit Peterseits hier im Blasmusik-Podcast. Mein heutiger Gast hat unter anderem am Leopold-Mozart-Konservatorium in Augsburg, als auch an der Staatlichen Hochschule für Musik in Stuttgart zur Saune studiert.

Ab 1984 unterrichtete er an der Berufsfachschule für Musik in Grumbach, bei der er ab 2010 bis 2022 als stellvertretende Schulleiter tätig war. Er zeichnet sich durch seine Stilsicherheit von Klassik des Jazz als Musiker, aber auch als Arrangeur aus. Den meisten wird er als Gründungsmitglied von Alpenblech bekannt sein.

In wenigen Monaten wird er von dieser Formation in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Ich freue mich, dass er heute hier ist. Herzlich willkommen, Peter Seitz. Hallo, freue mich für die Einladung. Sehr schön, dass du zugesagt hast. Und dann fangen wir gleich mit der ersten Standardfrage an. Welches Musikstück hast du als letztes dir bewusst angehört, bevor wir jetzt dieses Interview machen?

Es gibt da so ein Stück, ein Posaunen-Solo, das ist auf mich zugeschnitten, hat einen Freund von mir komponiert. Ich habe es arrangiert für Alpenblech. Es haben wir auf der letzten CD, die noch nicht veröffentlicht ist, der Titel Der Sonne entgegen. Ist auf mich zugeschneidert. Ich freue mich, wenn ich das spielen kann.

Spiele ich jetzt schon die letzten zwei Monate auf der Bühne. Und es ist eine schöne Ballade am Anfang und dann ein schöner Bossa. Liegt mir gut, weil er die Verbindung traditionell ist, er ist überall daheim, mit Jazz verbunden, also am Posaunen-Solo, Maß geschneidert, sage ich mal.

Sehr schön. Wir kommen, das ist ungewöhnlich für mich, wir kommen zur ersten Zuhörerfrage gleich schon zu Beginn. Und die ist: Hörst du wirklich auf? Und wenn ja, warum?

Das ist eine sehr gute Frage, die ich mir gut überlegt habe im Monat November 2025. Also es ist ja nicht so, dass ich von heute auf morgen einen Cup mache, musikalisch, meine Instrumente an den Nagel hänge und ich mache gar nichts mehr. Nein, das Thema war Alpenblech, eigentlich 21 Jahre Alpenblech ist natürlich, wenn man mal so den Start sieht, ich spreche mal ganz kurz, wie das entstanden ist.

Es ruft mich ein Freund an, ja, sie gründen eine Signerbesetzung, so wie die Innsbrucker Böhmischen, und sie suchen noch einen tenorronischen bzw. auch einen Baritonisten. Darauf habe ich gesagt, ich mache nur mit, wenn ich keine Arbeit damit habe. Ich möchte nur Musik machen. Am Anfang, ja. Eigentlich 24 Stunden nach der ersten Probe habe ich schon, also ich habe begonnen zu arrangieren, weil man hat da auf der Probe Titel aus der Blaskapelle gespielt.

Da fehlten ja dann die Klarinetten und das geht ja nicht. Und so war eigentlich der erste Start schon bei der Formation in verbinding als Arrangier tätig toch. Es ging genau ein Jahr, dann war ich auch Manager. Also so hat die Kapelle begonnen anders gemacht. And irgendwann einmal the last two years gonna be, die is good, it has a wechsel given, but that must wehr.

And with 67 years to that point, the ago is not fine. And then dachte ich, I reduciere this even more. I must eat my tätigkeit reduzieren. I have this management in good hands given. Michael Müller kennt jeder, was auch schon bei dir. And er macht es grandios jetzt, bin stolz eigentlich auf ihn. Also es ist in guten Händen und es geht auch gut weiter.

Wir haben für mich einen tollen Ersatz gefunden. Und so hatte ich die Entscheidung auch treffen können. Also ich bin einfach jetzt erlöst. Ich bin zwar mit einem weinenden Auge dabei noch die letzten, das sind genau noch drei Termine, das muss ich sagen. Aber es tut, glaube ich, ganz gut, jetzt da einmal eine Pause zu machen.

Wann ist der letzte Auftritt?

Der ist im November.

Okay, dann müssen wir so gucken, dass die Folge noch genauso rauskommt, dass man.

Und zwar ist es genau das 7. November in Bräunlingen.

Okay, das schaffen wir das, bis dahin, glaube ich, die Folge draußen ist. Okay, du hast ganz viel angeschnitten, worauf ich sowieso noch kommen will. Management, Arrangieren, Familie. Ich würde aber gerne, weil du ja ganz, ganz viel in deinem Musikerleben ja schon gemacht hast und dein Name ja oft auftaucht in der Szene, auch wenn man mit anderen spricht.

Einfach mal bei dir ganz zurückgehen. Wie kam Musik in dein Leben?

Also, mein Vater hat gesagt, ich muss erst einmal einen richtigen, normalen Beruf lernen. Ich kann nicht gleich irgendwie Musik machen, das geht einfach nicht. Deswegen bin ich ein gelernter Elektroniker. Diese Lehre habe ich observiert und hatte this auch mit Spaß and Freude gemacht. Das ist auch eine gute Verbindung im Studioheim und so.

Und dann Musik machen. Ja, im Dorf gibt es eine Dorfkapelle. Es gibt eine Blaskapelle und es gibt einen Fußball bei Club Fußball. Da war ich, ich sage immer, ich bin ein schlecht Wetter-Fußballer gewesen. Ich durfte nur spielen, wenn es geregnet hat, weil da waren die goodspieler or zu Hause. And then hat man halt im Dorf the Möglichkeit gehabt, mal irgendwo vorzuspielen.

Das waren Tanzmusiker, der had eigentlich fast alles unterrichtet. And ging my brother and I and I wollte eigentlich Trompete lernen. And my bruder wollte eigentlich Tenorra, but it came umgekehrt raus. My brother came with a Trompete and Tenorra. Das war der erste Start. Eineinhalb Jahre Tenorra. Dann hat der Lehrer entdeckt, dass ich einen sehr schnellen Fortschritt gemacht habe, habe auch gut auswendig spielen können, spontan eine zweite Stimme spielen können.

So hat er zu mir gesagt, nee, jetzt brauchen wir noch einen Posaunisten in der Glaskapelle, du lernst jetzt Posaune. War für mich momentan natürlich enttäuschend. Posaunespielen heißen andere Schlüssel, an der Notenschlüssel. Dann noch eineinhalb Jahre Posaune, also insgesamt drei Jahre Unterricht und dann waren wir in der Glaskapelle.

Aber woher kam das, dass du das konntest, zweite Stimmen spielen und so?

Ach, das ist schon, also ich könnte es so, ich muss es so sagen, meine Schwester bekam immer Musikinstrumente, beginnend mit der Blockflöte, dann eine Melodika, dann eine Gitarre. Ich weiß nicht, warum meine Eltern meiner Schwester die Instrumente gekauft haben. Weil sie spielt bis heute kein Instrument.

Und ich habe halt da immer rumgespielt. Mir hat das interessiert. Meine Mutter war sehr traurig. Sie hat immer Akkordeon spielen wollen, aber sie kommt aus dem Sudeten. Deutschland das Geld war nicht vorhanden bei uns in der Familie. Und deswegen habe ich da einfach mit der Blockflöte probiert, dann mit der Melodika und auf der Gitarre probiert.

Und das ging eigentlich recht gut, muss ich sagen. Und das hat mich fasziniert. Und wenn ich die Dorfkappelle gehört habe, habe ich gesagt, das muss ich auch machen. Und das war der Grund, natürlich auch die Freunde. Es waren ja nicht mein Bruder und ich alleine, sondern es waren bestimmt sechs aus unserer Clique, die ein Instrument angelernt haben.

Was für Musik lief bei dir früher im Kinderzimmer? War das Blasmusik?

Also ich sage immer so nicht, ich bin ein Bayern I-Kind. Also es lief bei uns nichts anderes. Und meine Großeltern hörten Angst Mosch and Oberkrainer. Also da gab es die Platten und die habe ich angehört. Das hat mich fasziniert. Und das war so die erste Musik, die ich eigentlich gehört habe. Und die hat mich schon fasziniert.

Gerade die Oberkrainer, das war nämlich dann eine kleine Besetzung. And this wollte ich dann immer mal auch mit meinen Freunden machen. Und da habe ich auch meine ersten Arrangements mit 14 Jahren schon geschrieben. Und da haben wir schon eine Formation gehabt, die nannte sich dann Erheimer Jungmusikanten.

Also so schnell ging es dann.

Wann kam der Jazz dazu, erst im Studium?

Eigentlich erst im Studium. Und der kam auch eigentlich unerwartet auf mich zu. Es gab eine Formation, also ich wohne im Unteralgay, so bekannt ist die Stadt Memmingen. Und da gab es da Jazz ja eher verbreitet, da es eine Lokale gegeben, wo das stattgefunden hat. Und da war eine Formation, die haben Posaunisten gesucht.

Und da hat man mich angerufen, ob ich nicht da mitwirken will. Und dann habe ich gesagt, Jazz, unmöglich, ich habe noch nicht Jazz gemacht. Dann kam der Kontrabassist zu mir, brachte eine Cassette, it's given Cassette Recorder to that, with Chris Barber Aufnahmen, with Tommy Drosy, all to that side so Hot Dogs and all this was in the Dixie Land.

And then I gave it, to improvisieren in Tuttiginia, but the Solis to speak, this was a problem to improvisieren. Harmonic got a problem, or winning awesome, möchte ich mal sagen. But I have the arbeit gemacht, have the Kurse herunter, Ton für Ton heruntergeschrieben. Das Heft habe ich noch zu Hause. Bestimmte Kurse spiele ich noch eins zu eins, wie es die Hot Dogs macht.

Habt man dann so in der Bildung, weil man hat es ja auswendig gelernt.

Aber das ist ja genau die Arbeit, die Jaser ja auch machen. Zoli dran zu transkribieren und das lernen und dann daraus was eigenes machen.

Ja, aber ich habe es eher über das musikalische Verständnis gemacht, aber nicht über das Harmonische. Viele lernen halt ja Skalen, was ich dann später gemacht habe. Verbindungen spielen, Skalen, die ganzen Kirkentonaben, das hat man ja beim Studium dann gemacht, das hat meine Lehrer zwar nicht so wollen, weil er hat mit dem Jazz gar nichts am Hut gehabt.

Aber genau diese Geschichte, die hat mir dann gut getan und ja, so kam ich zum Jazz und so haben sich Formationen gebildet oder die haben erfahren von mir, so spielte ich dann in Big Bands und Weißkorpor. Zwar nie so, dass man davon leben könnte, das war ja die Zeit. Ja, ja, heute ist es eher noch schwieriger, aber wir haben da so eine kleine Duftmarke zu setzen, wir haben mit der Dixika Dixieland-Kapelle im Jahr schon 30 Mal gespielt.

Parallel zu anderen Sachen.

Okay, das ist natürlich schon ein Haufen Zeug. Das gibt es fast ja gar nicht mehr heute. Nee, das gibt es nicht mehr. Was fasziniert dich am Jazz im Vergleich zur Blasmusik?

Man hat viel mehr Freiheiten. Und das Harmonische ist für mich, es geht nicht mit 1 für 5 Stufen und so hin und der. Man hat Freiheiten, man gerade so Swing oder ob das ein Biber oder sowas ist, das fasziniert mich. Und die Posaune ist da halt ein richtiges Soloinstrument. Bei der Blasmusik, wo ich aufgewachsen bin, war für mich enttäuschend, wo ich etwas Begleitung macht habe.

Das Tenoron hat ja eine Melodiestimme oder Gegenstimme. Also das ist fantastisch am Jazz.

Wer war dein Vorbild damals, so an der Posaune?

Also erst einmal von den Aufnahmen der Posaunisten. Ich habe vieles gehört, J.J. Johnson ist für mich auch so ein Idol gewesen. Chicks Wickham war für mich nur vom Namen her ein Idol. Den hatte ich dann einmal kennengelernt, war auf vielen Workshops bei ihm und es ist so ein netter Mensch gewesen. Er hat mit mir so Spielchen gemacht, Vorspielen, nachspielen, vorspielen, nachspielen.

Er hat einen Ton gespielt, ich sollte nachspielen. Ich habe immer viermal braucht, bis jetzt der richtige Ton war. Ich konnte einen Ton spielen und wir hatten sofort gespielt. Das hat mir geärgert, aber da habe ich sehr viel gelernt. Also das sind so Ideen.

Gehen wir nochmal ganz kurz zurück. Wann kam für dich die Entscheidung, zu sagen, okay, Posaune läuft so gut, das will ich studieren?

Jetzt sage ich was, was es klingt komisch. Ich habe immer gesagt, ich brauche irgendwie einen Beruf, wo ich mehr Freizeit habe. Also die Urlaubsage waren zu der Zeit, ich glaube, knapp 30. Und wo ich viel Freude habe, wo ich einfach Spaß have. Und ich fuhr zu einem Konzert nach Ulm zu James Lash, das weiß ich heute noch.

And this Konzert hat mich so inspiriert, then habe ich gesagt, so etwas möchte ich auch mal machen. Ich hatte zu der Zeit mit dem Posaunisten, mir fällt der Name jetzt nicht mehr ein, und James Lash ist in Hamburger, der ist letztes Jahr gestorben, gesprochen, ganz nett.

Posaunist oder der Trompete, weil letztes Jahr ist Poppanese gestorben. Nee, Posanese. Poppanese war ja der Trompeter. Wunderbar auch in Hamburg und das letzte Ja gestorben, deswegen war ich nicht.

Deswegen dachte ich jetzt gerade. Und der sagte zu mir, ich habe die Frage gestellt, so als junger Busch, wie kommt man zu James Lust? Spontan die Antwort: zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Okay, du bist ja jetzt lang dabei. Würdest du das unterstreichen? Ist das so? Schon, oder?

Ich unterstreiche das nur, weil ich hatte in meiner ganzen Musical Laufbahn nur Glück. It had to do, natürlich. And with the person selber, glaube ich. Also ich habe eigentlich all gemacht, ich bin mit allen Schulen ausgekommen. Ich kann keinem sagen, where ich irgendwo in Streit auseinander bin, where I said, Gott sei Dank ist er weg.

It was a wonderful time as a pedagoger or off the buy, egal with whom I spoke. And I bereit this garden. And I had halt of, it is eine finanzielle Sache heutzutage, my father had Musik studieren, but we have nicht das Geld, dich zu unterstützen. Was ich natürlich verstanden habe. And when ich jetzt sage, wie ich dann my studium finanziert habe, da denke ich immer, also das Glück muss ich echt happen.

Jetzt komme ich wieder zu meiner Schwester. My schwester ging viel in Discussion and ging auf so einem Fahrstadien, wo Bands spielten, and there spielt man a Gala-Band that my schwester came and said, such a Posaunist, who studierst doch, she can't eh. Ich übe jeden Tag die gleichen Tonleiter, die gleichen Übungen.

And then habe ich angerufen. Das ist gar nicht weit weg von mir gewesen. And habe ich dann vorgespielt. Ich habe auch Saxophone gespielt, weil das hat mich auch mal interessiert. And habe E-Bass gespielt. This war meine erste Band, da habe ich E-Bass gespielt. Weil da war der Gitarrist und hat Posaun gespielt, also da habe ich E-Bass gespielt und ein bisschen Trompete.

So ist die Anfangszeit gewesen. Und diese Band hat im Jahr 120 Mal gespielt. Und wir haben es gut verdient. Wir sind sehr weit herumgekommen, also Österreich, Schweiz, Deutschland. Es war stressig, studieren diese Band and üben. Also es war nicht einfach für mich. Aber das war einfach ein super Schnitt from the Berufsleben praktisch zum Studium und gleich das Studium auch zu finanzieren.

Das war also ganz gut.

Kurzer Tipp für euren Kalender. Vom 20. bis 22. November ist Bravozeit in der Messe Stuttgart. Und dieses Jahr gibt es ein echtes Highlight. Zum ersten Mal überhaupt findet die Europameisterschaft der Blasorchester in Deutschland statt. Zehn Spitzenorchester aus neuen Nationen live auf der Bravo. Ihr sucht noch ein neues Instrument, dann seid ihr sowieso genau richtig hier.

Rund 150 Aussteller, ihr könnt Marken und Modelle direkt vergleichen, sie in scheigedämpften Räumen anspielen und euch vom Hersteller beraten lassen. Mit den Messepreisen ist vielleicht sogar ein echtes Schnäppchen drin. Dazu gibt es über 30 Konzerte, alle im Eintritt inklusive und mehr als 50 Workshops in der Bravo Akademie.

Mein Tipp, stöbert vorher durchs Programm und bringt euer Instrument ruhig mit. Es gibt eine Instrumentengarderobe. Übrigens kommt ihr mit dem gleichen Ticket auf alle sechs Messen des Stuttgarter Messeherbst. Tickets gibt es ganz einfach online unter messemusstuttgart.de slash Bravo. Den Link findet ihr in den Show Notes.

Wir sehen uns in Stuttgart. Hat sich alles bewahrheitet, wie du dir den Büro vorgestellt hattest. Weil du hast ja deine Einblicke schon gekriegt in dem Moment. Wenn man hundertzwanzig Mal unterwegs ist, sieht man ja auch nicht nur die schönen Sachen.

Also er hat sich bewahrheitet, man hat natürlich beim Stück Man wird erzogen, Probespiele zu machen und in einem Orchester mitzuspielen. Ich bin sehr heimatverbunden. Das soll jetzt keine Ausrede sein, weil ich kein Probespiel bestanden habe. Ich habe auch gar nicht so viele Probespiele gemacht. Ich habe mal ausgeholfen im Orchester.

Es war ein Operbetrieb, sechs Wochen lang. Das war eine schöne Zeit, drei Symphoniekonzerte, viele Proben. Aber ich habe immer gesagt, das ist nicht meine Welt. Das ist echt nicht meine Welt. A, wenn du heute in einem bestimmten Orchester spielst, klingt vielleicht auch wieder arrogant. C oder B, dann muss man in der heutigen Zeit fast nur eine Zusatztätigkeit machen, um zu leben.

Das geht nicht so einfach. Und so ein A-Orchester, was mein Traum war, oder Rundfunkorchester, ja, da musst du halt beim Probespiel die Leistung abliefern. Und wenn es nicht passt, dann passt nicht. Und das hat nicht passt und das war, ich war dann auch glücklich. Ich habe immer gesagt, das hat so sein müssen.

Weil alles, was dich daraus herauskristallisiert hat, ich könnte nie sagen, das war so eine Notlösung. Nein, das habe ich gerne gemacht und die haben mich auch wohl gefühlt bei der Rolle.

Bist du vielleicht sogar froh, dass das nicht geklappt hat?

Die Frage ist gut, ich sage ja. Ich bin echt froh.

Weil ich kenne auch viele, die aufgrund des Jobs nicht mehr so gern spielen.

Ja, das stimmt. Also ich spiele ja mit einigen vielen übertrieben Orchestermusikern auch zusammen. Die gerade in Alter ansprechen, it was immer stressiger, weil die Leistung upgeliefert werden. Und gerade wie man Operbetrieb or so, this program wiederholt sich ja. All four years comes down the same. And ob man glücklich is, ich weiß nicht.

Ich kann es nicht sagen, weil ich this nicht so lange gemacht habe, but I knew many who genauso sprechen. That is so Dienst nach Forschus.

Wie waren rückblickend an der Hochschule selbst deine Studienjahre? Warst du glücklich?

In Stuttgart, ja. In Augsburg war es eigentlich eigenartig. Ich hätte mehr erwartet, sagen wir mal so, weil zu der Zeit am Konservatorium war die Konkurrenz nicht so groß. Und man wird dann auch leichtsinnig und man ist nicht so gefordert. Und das hat mich ein bisschen so gestört. Ich habe dann nach dem Studium gedacht, eigentlich hätte ich weiter sein.

Es war natürlich aber Zeit, ich hatte drei Lehrer, nicht weil ich die Lehrer so geärgert habe, dass dann ein Wechsel wieder vorgenommen wurde. Und drei Lehrer in acht Semestern ist natürlich auch ein Stück, wo man dann sagt, ja, jeder Lehrer will was anderes. Das letzte Jahr, die letzten zwei Semester waren eigentlich für mich die schönsten.

Da war der Hans-Jörg Profanter vom Bayerischen Rundfunk der Lehrer, der hat auch Druck ausüben können und der auch genau gewusst, was er will. Und da kann ich dann nur Danke sagen, wenn man so einen Lehrer dann hat. Und ja, und dann kam ich ja mit diesem Abschluss an, das muss ich einfügen, an die Berufsfachschule nach Grumbach.

Und an der Berufsfachschule in Grumbach, da wird man auch Abschluss bezahlt. Fachakademie ist ein niedriger Abschluss wie eine Hochschule. Also, das kann man vergleichen wie ein Bachelor und wieder Master heutzutage. Und dann in der Einstufung hat mich das unwahrscheinlich geärgert für die gleiche Tätigkeit weniger Geld zu bekommen.

Und dann hat mein damaliger Direktor gesagt: Ja, ich soll halt ein Aufbaustudium machen. Jetzt habe ich natürlich ein Problem gehabt. Ich war schon vier oder fünf Jahre weg vom Studium und in Bayern ging das nicht. In Bayern habe ich im Kultusministerium angerufen als Kreisen, ja, was wollen Sie, da müssen Sie ein komplettes Studium machen.

Also sechs Jahre, also zwölf Semester. This geht unmöglich. Und in Baden-Württemberg gibt es auch nicht diese Diskriminierung vom Alter her. Da muss man vorspielen dürfen oder man kann vorspielen. Dann habe ich mich da beworben. Es war eine schwierige Entscheidung, weil es hatten auch Schüler aus der Berufsfachsschule in Grumbach vorgespielt.

Das spielt der Alte vor. Und die Jungen spielen vor, wenn der Alte dann durchfällt, was ist da los?

Wie alt warst du da?

29. Mit 1929 hatte ich da vorgespielt, habe mich riesig gefreut, dass ich vorspielen durfte beim Professor Armin Rosin. Und das war ja dann das Aufbaustudium. Und ich habe auch dann die Prüfung, den Studienplatz bekommen. Das heißt natürlich, wieder vier Semester Energie üben, and ich spielte ja ziemlich viel nebenbei.

Aber das war so für mich, ja, da habe ich auch gustum, was es geht. Ich glaube, das ist die Einstellung vom Alter dann gewesen. Man weiß ja, was man will. Man geht ja nicht dahin los, dass man vielleicht nochmal ein paar so Ideen oder weiß Gott was bekommt, sondern man weiß ja, dass man den Hochschulabschluss will.

Was ist die wichtigste Sache, die du aus dem Studium mitnimmst? So ein Aha-Moment.

Also in Stuttgart sage ich einfach Pädagogik und die Vielseitigkeit. Also nicht nur Tonleiter, nicht nur Etüden, Literatur zu spielen, Ensemble zu spielen. Also das hat mir dann gefallen. Aber das fand nur in Stuttgart statt. Natürlich auch durch die Menge von Studenten. In Augsburg war mal eine Klasse mit vier, fünf Studenten, in vier Semestern kann nicht stattfinden.

Zu klein.

Gibt es so einen konkreten Aha-Moment, den du noch im Kopf hast, wo du sagst, den habe ich auch für meine Schüler dann mitgenommen?

Ja gut, den Werdegang. Ich sage jetzt einmal so, ich war immer der beste Posaunist im Dorf. Ich kam zum Studium der erste Schultag oder der erste Tag in der Akademie. Und da sagte mein Lehrer zu hoch, zu tief, zu früh, zu spät. Was ist denn das für ein Ton? Ich spiele mir mal Eduard, wieso können Sie das nicht?

Das hatte ich alles nicht gehabt. Weil was hoch und was tief ist, ich habe es nicht gehört. Das ist für mich unwahrscheinlich gewesen, wie ein Mensch zu mir sagen kann, der Ton ist zu hoch. Hat zu mir noch nie jemand gesagt. Und das sind für mich am Anfang ganz enttäuschende Momente gewesen, weil ich dann einmal wusste, jetzt muss ich die anderen anders einordnen.

Und so mache ich das auch mit den Schülern. Man muss sich, die Schüler muss man so nehmen, wie sie sind und was sie für den Stand haben. Ich kann ja nicht den Schüler gleich irgendwo mit Literatur konfrontieren, die er noch gar nicht bewältigen kann.

Gehen wir mal gleich, weil du schon die Schüler ansprichst. Wenn man so durchguckt, gibt es ja schon einige namhafte Musiker in der Szene, stellen wir mal nur in der Blasmusik-Szene, die durch deine Schule gegangen sind. Also, Michael, hast du schon gesagt, Michael Müller and the Youth hat bei dir gelernt, Florian Hatzelmann, die waren ja alle mal bei dir an der Berufsfachschule auch.

Und die nennen dich auch alle als Mentor.

Das freut mich sehr. When ich meine namen immer wieder mal, oder auch lese for all, oder auch bei dir heute, das ist ja wunderbar so. Es sind all die, also they come einfach with defizit, but with them muscles. Was ist möglich? Was kann aus einem? Man muss sie auf das richtige Gleis stellen. Es gibt eine weichen, soll er nach links, nach rechts, soll er nach gerade aus, oder soll er bremsen und sagen, ich gehe wieder zurück zu meinem Beruf.

And the genannten, was du mir jetzt da so oft. Also when you graduate Utah Casey denkt, the Woodmasterin, who had by me in Memming a Tupac geland. They brought a Tupistin. Florian Hasselman, who actually English learned a super tip, super topist.

He had said that him in the house there was nothing. What has you by him gone that other people not seen?

The Florian had a musical geh. He had a schrecklich. He wanted heute where he came. This was so slim. This can manage. And had thoughts gemacht. Also he had all. These are all these young men. Florian had me with 17 school by Alpenblech mitgespielt. Also, I have them in my auto geholt and this machine, as I gemacht.

Das hat einen Grund gehabt.

But what siehst du das anderem nicht andere gesehen?

Ich glaube, da bin ich zu viel Menschen anders. Ich fühle mich manchmal wie, oder habe ich während der Unterrichtszeit immer als Heilpraktiker, als Psychologe, und dann kommt der Pädagoge. Klingt jetzt gut. Man muss den Menschen mal anschauen und ich kann doch nicht gleich, wenn der am Anfang irgendwie vielleicht Defizite hat, wo ich sage, ja, um Gottes Willen, jetzt gebe ich dem mal die schwerste Tüte und das schwerste Konzert und das kann er dann auch nicht nach zwei Wochen dann gleich aufgeben.

Nein, das geht einfach nicht. Ich schaue immer, wo kann ich den hinschicken, diesen jungen Menschen? Und ich weiß, wo der Florian da war, ich möchte den Namen nicht nennen. Es war mein Verschulden, ich habe den da hingeschickt. Ich habe ihn auch noch zu einem zweiten Professor geschickt. Und die haben ihm geraten, doch was anders machen außer Musik.

Und das geht einfach nicht. Und dann habe ich eben diese Beziehung in die Schweiz und der Schweizer Professor sagt, es ist so schade, dass ich jetzt in der Rente bin. Er kriegt keine guten Studenten mehr. Das ist ja für einen selber, sprich das. Ich habe da zwei riesig, also da gibt es einen Christian Sauberlacher, den in der Tonhalle mit 21 Jahren oder 20 Jahren Solotupist wurde.

Also das kommt ja auch nicht von ungefähr. Man hat die, natürlich habe ich das nicht geprägt bis zum Schluss, aber ich habe sie auf das richtige Gleis gestellt.

Aber ich gebe dir vollkommen recht, man muss den Menschen sehen und ich verstehe aber nicht, wenn man doch sieht, there is jemand musicalisch in the lack, weil er musicalisch is and him feel technical, that I then sage, lass es.

Das löste problem ist an den Schulen, das war auch bei uns an der Berufstagschule, the Schule is echt good, but this Fächer Konstellation, also neben the Tuba or near the Posaune, or near the Euphonium, this were the three instruments that you unterrichtet, gibt es noch zig andere Fächer that other Lehrer wichtig.

And the hauptfache is for me the instrument Tuba, Euphonium, Posaune. And the other Fächer, these upliefern. This was by me in Studium. And da scheitern viele Schuler. Ob das die Gehörbildung ist, ob das der Tonsat is, ob das vor allem auch das Klavierspiel ist. When einer Klavierspiel beim Studium anfängt oder bei uns an der Schule in Grumbach, das ist einfach schwer.

Das brauche ich keinem was erzählen und der sagt, das ist kein Problem, der hat dann mit vier Jahren schon Klavier gespielt. Und das ist das, was ich immer sage, mach es erstmal das, was richtig ist. Und das andere heisst immer, Durchkommen ist wichtig. Das Zeugnis ist wichtig für deine Zukunft.

Kannst du dich daran erinnern, was war der größte Fehler, den du als junger Lehrer mal gemacht hast?

Ich habe nach dem Studium zu viel verlangt. Da gibt es auch spontane Anekdote von meinem Schulleiter in Memmingen. Da haben sich die Eltern beklagt, dass ich zu viel verlange von den Schülern. Dann hat der Schulleiter zu mir gesagt, es muss nicht immer ein guter Musiker werden. Es kann auch mal ein Vorstand werden oder irgendwie ein großer Trommelspieler oder was.

As a Vereinsmensch, gerade in der Amateurbasis, wenn man in so einer städtischen Musiksschule arbeitet, da habe ich gemeint, die müssen alle mal Musik studieren. Das waren die ersten zwei Jahre für mich einfach schwierig, weil man verlangt was, was man vielleicht von sich selber verlangt, aber das kann man da nicht verlangen.

Man muss immer wissen, wo ist der Zenit, wo ist die Grenze. Er soll ja mit Freude in die nächste Stunde kommen.

Aber das ist ja das Schwere, man kommt so aus so einem Studium, aus so einem Vollgasbetrieb, man übt den ganzen Tag, es wohl nur mit Leuten, die ja so denken, nach geradeaus. Ja, ja, richtig, genau. Und man macht das ja und geht automatisch davon aus, dass alle, die zu einem kommen, ja, das Gleiche genauso machen wollen.

Das ist der Traum.

Das ist der Traum. Also mein Unterricht lief oft nur mit Gesprächen. Was nutzt es mir, wenn zu mir ein Schwiller kommt und er muss es ja nicht sagen. Er spielt mir die Ethyde vor andery, there has got this get done. Then I said, Ich überhaupt, das muss ich mir nicht an. Spill mir das bitte nicht vor when it's not geht.

I said, Nein, he's not dazu come. Dann haben wir über andere Sachen geredet. Man kann auch mal ein Thema anschneiden that vielleicht gar nicht with music to do. This is all wichtig, um das Vertrauen, um irgendwo. Man spielt ja auch eine Vaterrolle, when man irgendwo so im Unterrichtsraum steht. And this habe ich mit allen Schulen gemacht und die haben das genossen, also die haben es nicht ausgenutzt.

Da muss man immer ehrlich sein. Ich habe schon mal gesagt, ich kann dir den kleinen Finger geben, aber bitte nimm nicht die ganze Hand. Also das ist wichtig, sowas. Und ich glaube, das war wichtig in meiner ganzen Zeit als Lehrer.

Gibt es auch einen Schüler, der jetzt vielleicht nicht so den großen Namen in der Szene hat, an den du gerne zurückdenkst oder öfters zurückdenkst?

Es gibt einen Schäder, ja, ich habe einen Schüler, der sehr intelligent ist, der theoretisch Tonsatz, Harmonielehre, also allgemein Gehörbildung, Klavier, komponiert und alles, absolutes Gehör. Ja, er hat bei mir Euphonium gespielt, hat er vielleicht ein bisschen zu wenig gemacht, aber wollte dann Tontechnik machen, hat er auch angefangen.

Also er hat alles begonnen bei uns in der Schule, das hat er alles durchgezogen. Und der hat jetzt alles mit der Musik niedergelegt, baut jetzt Lehmhäuser und baut dir oder ist jetzt eine, wie nennt ihr das, Sandstrahlfirma, eine mobile Sandstrahlfirma hat er jetzt. Ich habe mich vor kurzem angerufen, habe mir eingeladen, so Hochzeit, ich finde es toll, wenn Schüler, Ex-Schüler sich melden nach Jahren und kommt zur Einladung oder sowas.

Und da muss ich sagen, das habe ich fantastisch gefunden. Wie jemand, der eigentlich schon das Talent hätte oder gehabt hat, aber doch sagt, nee, ich mache was anderes. Und der fällt mir so ein, so spontan.

Aber er hat dich angerufen, das heißt, du musst ja auch sehr prägen gewesen.

Ich bin mit ihm sehr gut ausgekommen. Ich habe das immer verstanden, was er gemacht hat. Plus zum sagen, jetzt, ich habe am Freitag in so einem Konzert mit Alpenbrecht gespielt. Da hat der Michi zu mir, also Michael Müller zu mir, gesagt, heute gibt es noch Überraschung für dich. Da hatte ich, was kommt doch da wieder auf mich zu.

Und da kam dann ein Tisch voller ehemaliger Schüler, also es waren acht Stück. Das freut ihn natürlich. Also wenn die dann alle kommen und bleiben bis zum Schluss, also Andi Josu war auch zum Beispiel. Und man trinkt dann das Bier noch und erzählt von früher. Also es war richtig schön.

Wie hat sich dein Blick auf junge Talente über die Jahrzehnte verändert?

Ja gut, verändert hat sich der Wechsel von der städtischen Musikschule. Da hat man ja eigentlich Anfänger anders that spielen, that Jugendkapelle, then in the Orchest or in the Plus Kapelle. And the wechel on the Schule for Music is a school, this is a full sight school. They need a zeugness. Da geht es auch nicht nur um die Hauptfachnote von mir, sondern auch um die Noten an den anderen besagten Instrumenten.

Oder was ich gesagt habe, Theorie zum Beispiel auch.

Ich nehme mal noch eine Hörerfrage mit rein. Was ist denn ein Tipp für einen angehenden freiberuflichen Berufsmusiker?

Ja gut, erst einmal muss er das Umfeld anschauen, wo kann er tätig sein. Also freiberuflich kann man ja in der Klassik sein. Freiberuflich kann man in der Unterhaltungsmusik sein. Also was jetzt die Siebener Gruppen schießen ja aus dem Bindel. Es gibt ja so viele Siebener Gruppen.

Wie findest du das?

Ich kann jetzt ja nicht negativ reden, ich bin ja dabei gewesen.

Ja, aber die Entwicklung, wir können ja über die Entwicklung sprechen.

Die Entwicklung ist fast zu stark, sage ich ein bisschen. Weil, also wir haben das Glück, sagen wir uns etabliert, wir sind da bei den, ich sage jetzt einmal, bei den oberen, das hat nichts mit dem Niveau zu tun. Ich finde das gigantisch und toll, wie die jungen nachkommenden Gruppen spielen. Also vom Niveau her total gut.

Aber wir haben uns halt so etabliert und sind da in der Szene sehr bekannt. Und deswegen tun wir uns natürlich leichter. Ich finde es zu viel. Ich finde, man kann es nicht blockieren, aber ich glaube, dass sich das in den nächsten Jahren selber selbst lösen, indem einfach die Geschäfte nicht mehr da sind, die Bühnen.

Das wird einfach zu viel. Darum wird man ja heute schon mit den ganzen Festivals irgendwie engagiert, das sind Festivals, wo man dann bloß eineinhalb Stunden spielt, zwei Stunden, drei, aber den ganzen Abend zu spielen mit einer 7er Besetzung, das wird eher weniger. Und weniger an Zeit spielen heißt natürlich auch, weniger Engage bekommen.

Und wenn jemand heute sagt, ja, er will als freischaubende Musiker tätig sein, das geht heute nicht mehr mit ein, zwei Bands. Da muss man schon, ich sage mal, drei, vier Formationen haben. Anders geht es nicht. Man muss parallel Musiker Musiklehrer sein oder vielleicht sogar noch eine Musikkavale leiden.

Würdest du das jungen Menschen heute überhaupt noch raten?

Eher nicht. Also das habe ich zu meiner Zeit schon gesagt, aber wenn jemand Abitur hat, dann soll er doch ein Studium absolvieren, nicht unbedingt mit Musik, außer er hat das Talent und soll parallel Musik machen mit Freude. Das finde ich einfach sinnvoller.

Wie diszipliniert warst du beim Üben und so?

Ich war diszipliniert. Das lässt natürlich, jetzt kommt wieder das Alter, ich bin der Voraus, wie gesagt, der Akku ist leer und irgendwann ist die Energie nicht mehr da. Du übst, ich muss üben, ansonsten, wir haben ein schweres Programm, ansonsten schaffe ich das nicht. Also ich bin immer noch diszipliniert, aber bei mir gab es früher keinen Urlaub mit Kindern und immer wenn wir in Gardasee oder weiß Gott, wo hingefahren sind, die Posaune war immer an Bord.

Wie schwer war das für deine Familie? Die kennen das nicht anders.

Meine Frau hat mich so kennengelernt, die hat mich bei der Musik kennengelernt. My Sohn hat mich vor zwei Jahren den 30. Geburtstag gehabt. Ich war ja nicht mal bei der Geburt dabei, kann ich hier so sagen. Er hat mich bei der Fire vorgestellt, darf ich euch meinen Vater vorstellen. Aber nicht böse, sondern einfach so aus Spaß, weil ich war echt so viel weg.

Ich habe Jahre gehabt da, also 120 Mal da und dann kommt ja noch was dazu. Ich war 160 Mal unterwegs und so, das ist einfach der Wahnsinn gewesen. Da kann man Froße, dass wir gesund waren und dass man das überstanden hat.

Würdest du das heute nochmal so machen?

Ich würde es machen. Also bei mir hat sich das ja mit der vollen Anstellung an der Schule in Grumbach nur als positiv herausgestellt. Aber diese Schule gibt es nur in jedem Regierungsbezirk einmal. Also das ist, ich nenne es jetzt einmal so, ein sexuelles Lotto als Musiklehrer.

Aber rückblickend, fandst du es nicht schade, nicht bei der Geburt dabei zu sein?

Bei der ersten Geburt war ich dabei. Und ich habe jetzt eine Ausrede, das ist sehr gut. Ja, es gab zu der Zeit keine Handys. And ich war three days by the Fernseh-Aufstilung, ich kann den Tag notwendig, and so in RuPholding, lustige music. And I spray with my friend, what machine? And the kind of frontier than I wanted.

And it was then so. In the heuffing bleibt man two weekends or so. I find so much. But it was the time, and man kann, when you handicap hätte, then viellecks, come to a fancy aufzeichnung, it is not live, hätten andere hinfahren können. Aber das ist schlecht zu sagen im Nachhinein.

Wie hat sich die Musikwelt generell verändert?

Ich glaube, sie ist stressiger geworden. Und der Anspruch wird immer größer. Also man muss, finde ich, einfach mehr abliefern. Ich nenne es mal so. Ich habe immer so im Hinterkopf immer so die Blasmusik-Polizei. Das nenne ich immer so, wenn man spielt anderes. Man hat ja einen Anspruch an sich selber and man macht es ja nicht mit Absicht.

And ich denke, ich würde sowas nie reinstellen, aber this is halt im Netz and mangert sich. In the cooler geworden. But this is this, was me a bit so ärgert so dass man darf sich nichts mehr leisten, was passiert. Und man wird so verglichen. Musik ist Musik, die Musik ist doch so ein breiter Begriff, man muss Freude machen, das miteinander musizieren, das ist doch so schön.

Ein Supporter dieser Folge ist Buffet Grampant Europas größtem Hersteller von Blasinstrumenten. Mit Sitz in Mark Neukirchen und Geretz Fried. Buffet Grampant stellt alle Arten von Blasinstrumenten her, vom Schülerinstrument für Fünfprofi-Instrument. Wenn ihr mal wieder auf der Suche nach einem neuen Instrument seid, weil euer Instrument entweder alt ist oder ihr vielleicht einfach mal auf was Neues ausprobieren möchtet, dann lege ich euch wirklich als erstes mal bei den verschiedensten Marken von Profi-Kramprofi zu stürmen.

Den Link dazu findet ihr in den Shownotes. Und jetzt geht es weiter mit der Folge. Aber gab es einen Moment jetzt dann in den letzten Jahren, wo das natürlich mit Handys aufnehmen, Social Media vergleichen, mehr gewonnen ist, wo du auch mal den Spaß verloren hast, weil das so ist?

Nee, den habe ich nie verloren. Das muss ich ganz ehrlich sagen. Mir hat es so viel Spaß gehabt. Ich war immer dabei. Also ob jetzt im Management, auf der Bühne, andere Informationen, wenn ich was gemacht habe, das habe ich dann immer bewusst mit Spaß gemacht und korrekt gemacht. Und so ist das auch bei mir beim Arrangieren daheim und beim Komponieren, ich habe einen kleinen Verlag gegründet und das macht einfach Spaß.

Immer noch. Das macht auch nach Alpenblech noch Spaß.

Wenn du so an die alten Zeiten zurückdenkst, was vermisst du daran?

Ja, vielleicht der Zeitdruck, wo man immer hat, heute wird alles in Minuten schon getaktet. Wir treffen uns um 16.15 Uhr, der zweite steigt zu um 17.25 Uhr. Das haben wir früher nicht gemacht. Die Zeit ist natürlich eng geworden auf der Autobahn. Bei uns hat sie mir gezeigt, 100 km, eine Stunde. And this hat da immer geklappt.

Und dann hat man halt mal gewartet, wenn jemand zu spät kam. Natürlich, wenn man mit dem Bus mitgefahren ist, dann heisst es natürlich eher zufrieden sein, als ich zu spät. Aber das ist heute schwieriger. Das ist das, was mir ein bisschen so verhält. Wir haben bei Alpenblech eine unwahrscheinliche Geselligkeit, die sagt, da haben sich sieben getroffen, wir sind zu siebten dem Bus, dann ich könnte jedem raten, da mal mitzufahren.

Das ist eine offizielle Einladung, dass Hörer euch anzutreiben, damit sie im Bus fahren.

Es geht leider nicht, weil wir haben acht Sitzer und dort keiner mehr Platz. Nee, aber das findet man so selten, dass sich sieben Musiker plus Techniker so gut verstehen. Und das sage ich, das gibt es, ich habe schon viele Informationen auskäufen, aber da ist es oft gar nicht vorhanden. Da sage ich, ja, was ist denn da los?

Da macht doch Musik keine Freude. Und ich finde, das ist wichtig, dass man nicht nur auf der Bühne, sondern auch hinter der Bühne und bei der Hinfahrt und Rückfahrt, dass man da miteinander redet und einen Spaß hat. Nur so läuft es.

Was hat sich bei Albenblech so schnell dazu gebracht, von ich will eigentlich nur Musik machen, zu ich mache Arrangement and Management?

Ja, weil ich einen Anspruch habe. Ich hätte under diesen Voraussetzungen, das wären mir, ich sag's mal so, zu schlecht gewesen. There are pause when the music failed. And I wanted arrangements that in the Kapelle Schneider are. And this machine that we had. That's in a case and when you have a trompeteer that house spin can, that man also.

When I have a virtuoso tenor, that many, or what they should do. And this is the tone.

Okay, that's the arrangement. Why management?

Yeah, good. I had my technical 14 years, this year 120 Terminator. I wanted many people. I was a man who not a job. I was not in the park, or so. I had become a uh, I must and I sure was draus. And Klaus Schwessler, who has begun, with his professor and tägtic and ton of the children, is so beschäftigt.

He must have the lehrtätigkeit, die fahrt from the Schweiz zu uns heraus in Allgäu, is einfach nicht mehr dazu gekommen, this out to bewältigen. And my colleagues have so angry, it has keiner freiwillig gemeld. There was kein einziger da. Die haben ja auch zum Teil Unterricht und weiß Gott, was gemacht hat.

Aber du ja auch. Es ist ja jetzt nicht so, dass du langweilig war.

Ja, warum wird man stellvertretender Schulleiter? Man wird ausgesucht. Und wenn dann einer übrig bleibt und das ist man selber, dann fragt man sich, warum bin ich. Also es ist ein Rabent, es sind so Rollen, die kann nicht jeder machen. Und man kann es ja auch nicht aufzwingen, sage ich. Und ich habe es jetzt auch nicht so gesehen, dass man mir als die so irgendwo reindrückt hätte.

Ich habe das einfach gerne gemacht, um dass das besser wird. Man hat ja einen Anspruch. Es geht einfach, man will andere Bühnen finden, größere Bühnen finden, wo natürlich dann auch bessere Gagen irgendwo fließen. Und man wird bekannter, man muss ja schauen, dass man weiterkommt.

Was wären so Management-Orga-Tipps für junge Bands aus deiner Sicht?

Also ich glaube, heute kommt man fast gar nicht mehr vorbei, irgendwie ein Management zu nehmen. Also zu meiner Zeit, ich meine, ich habe gerade die Fernsehsachen, die habe ich im Georg Red gemacht, ein Studienkolleg von mir hat Münden studiert, die ich in Augsburg. Wir kannten uns einfach, das gibt es ja heute nicht mehr so, die jungen Bands, die kennen sich vielleicht vom Studium her, aber die können ja bedingt durch, bin ich einmal, wenn sie im Jahr zehnmal spielen oder zwölfmal, wen kennt man da?

Wen lernt man da kennen? Und wenn dann lernt man das auch los über so, man muss sich fast bewerben. Man bewirbt sich und wenn man da keinen Namen hat, dann wird man da auch nicht irgendwie engagiert.

Aber es ist ein Kreislauf, ich kann ja nur bekannter werden, wenn ich mehr spiele und ich werde nur genommen, wenn ich mir.

Ja, aber deswegen muss man jemanden nehmen, der vielleicht so eine Band empfiehlt. Es gibt einige, die wollen natürlich auch was dafür. Diese 10 oder 20 Prozent, aber das muss man in Kauf nehmen und dann ist man vielleicht irgendwo mal im Festival drin, wo man schon lange rein möchte.

Auch eine Zuhörerfrage, aber die hätte ich wahrscheinlich sowieso gestellt. Glaubst du, dass es für junge Bands heute viel schwerer ist, nach oben, in Anführungszeichen, was auch immer das ist, zu kommen?

Ja, spontan ja. Wenn man bloß bedenkt, zu meiner Zeit gab es in jedem Ort ein Tanzlokal, es gab Faschingsfälle, es gab ja Veranstaltungen, es gab die Musikvereine, haben zu meiner Zeit Veranstaltungen gemacht mit traditioneller Blasmusik. Also ob kleiner, also nicht die 7. Besetzung gab es noch nicht so, aber es gab einfach die traditionellen Blaskabellen, also 18 Musch-Besetzungen mit 18 Leuten oder so.

Und das wird ja auch immer weniger. Bei uns im Dorf ist es ja auch so. Das sind zwei Abende nur mit richtigen Rock-Pop-Bands, mit Partys-Bands, und dann zwei Tage mit Blasmusik. Und so ist es verstehbar. Die Bühnen gibt es nicht mehr.

Wo glaubst du, ändert das mal? Oder wo geht der Trend hin?

Also das dauert jetzt schon noch, sage ich einmal. Aber ich glaube, dass das immer enger wird, man spricht ja heutzutage schon, mein Sohn ist Vorstand einer Blaskapelle und die reden dann schon, so einen Abend mit einem DJ zu machen.

Oh yeah.

Jetzt genau. Also das ist nur eine Vision. Weil das machen bestimmte Kapellen sowas schon. Wir hatten mit Altenbrech auch schon gespielt, da haben wir gespielt und nach uns kam dann ein DJ. Das ist für mich unerklärlich. Das ist ein Stimmungsbruch.

Aber wenn Musikvereine das schon selber denken, dann sagen die sich doch selber den Ast ab. Ja, es geht ja nur um Profit. Das ist mir schon klar, aber trotzdem langfristig gedacht, man will ja auch irgendwo mal spielen. Ich richte ein Fest aus als Musikverein, man will ja auch irgendwo.

Ja, aber wenn ich so die Kapellen anschaue, zum Teil mit 50, 60 Musikern, was das kostet für einen Verein, so eine Kapelle zu engagieren, ein Getränk und ein Essen. Und dann noch einen Stundenlohn. Also ich finde es so schade. Weil so ein Kartenfest im Dorf oder weiß Gott oder kehrt einfach so eine Blaskapelle hin.

Das ist so toll und das ist Tradition. Aber die Tradition wird immer schwieriger zu halten, weil es spielen bei uns ja auch schon zum Teil dann nicht mehr die Blaskapelle im Ganzen, sondern dann in Abordnung. Also vielleicht eine Abordnung mit acht oder zehn Musikern. Ist so.

Und wenn du dir jetzt so die innere Szene anguckst, wo geht das mal noch hin?

Die innere Szene, ich verstehe jetzt nicht ganz, muss man vielleicht nochmal auf die.

Naja, du hast vorhin ja gesagt, es gibt immer mehr 7er Besetzungen, die Großbesetzungen sind ja jetzt auch ziemlich ausgestorben. Da gibt es ja nicht mehr so viele. Gerade wenn man so auf den Wurzel guckt, wie viele Großbesetzungen gibt es da noch? Das kann man fast an einer Hand abzählen. Wo geht da der Trend hin?

Was glaubst du?

Ja, also die kleinen Besetzungen, die bleiben. Plus die Orientierung der Musikrichtung wird sich ändern. Also wir spielen ja auch schon, wir machen Party, wir spielen modern in Verbindung mit Improvisation und ich glaube der Trend wird größer werden. Weil alle die Besetzungen, die nur traditionelle Blasmusik in einer 7er oder 12er Besetzung machen, die müssen echt modern spielen auch.

Ich sehe das an meiner Arrangement-Arbeit. Es kommen Leute auf mich zu, Madlist zu schreiben mit modernem Hintergrund. Also es kommt nicht vor ungefähr. Die müssen was tun. Ob es gut ist oder nicht, aber ich glaube, man muss es tun, um im Geschäft zu bleiben.

Glaubst du, irgendwann kommen die Großbesetzungen wieder?

Ach, das ist auch so. Da haben wir schon so viel diskutiert. Da war ich aber schon mal, wenn man da selbst mit Alex Hurtz oder mit solchen Besetzungen ja, also ich glaube nicht. Ich glaube, es können sich nur die guten Überwasser halten, jetzt wie ein Alex oder sind vielleicht. Man sieht es ja selbst, ob ich jetzt ein Klostermann ansprechen, sehr gute Form, Brommann.

But when this management and all this powered, ich glaube, dann hat man keine Chance mehr.

Gehen wir nochmal zu deiner Arrangierarbeit. Ich habe in irgendeinem Interview gelesen, dass jedes Arrangement by dir in den Schreibtisch gehen.

Jedes ist schon sehr schön. Nee, das ist nicht. Hab ich aber gelesen. Also Altenblech, ich sag jetzt mal, ich untertreibe 80%. 20%, es gibt andere, die sehr gut schreiben, die für uns auch Tätigkeit ausüben für CDs und so. Aber 80% geht über meinen Schreibtisch oder ging über meinen Schreibtisch.

Wer macht das jetzt, wenn du nicht mehr das machst?

Unter Tupis ist jetzt schon ein bisschen dabei, der hat ja auch schon ein paar Arrangements geschrieben, macht es schon sehr gut. Der Christian Schick. Wir telefonieren auch dann. Also mir wurde auch schon die Frage gestellt, ob man mich anrufen darf. Dann sage ich selbstverständlich. Also ich werde da schon im Hintergrund noch mitwirken und mache das auch gerne.

Wenn ich helfen kann, helfe ich natürlich. Aber ich möchte auch die jungen Leute nicht ausbremsen und sagen, nee, nee, nee, das mache ich, ich habe das immer gemacht. Das muss ja auch weitergehen. Deswegen, der Christian macht es und er wird das machen und wir werden das im Kollektiv machen und es geht weiter.

Was muss ein Alpenblecharrangement haben, damit man sofort hört, das ist Alpenblech? Also ich finde man merkt das relativ schnell. Was würdest du sagen, macht es aus, dass man es sofort erkennt, das seid ihr?

Also spezifisch sage ich mal der Trompetensatz. Der Trompetensatz ist sehr, sehr, sehr gut, was heißt sehr, sehr, sehr, er ist einfach maßgeschneidert auf die Jungs. Wir haben sehr gute Trompeterdreihe, die nicht nur in der Tiefe, sondern auch in der Höhe gut sind. Also die kann man unwahrscheinlich gut einsetzen.

Es ist dann natürlich leichter zu schreiben, weil wenn man nur einem die erste Trompete hinstellen kann oder setzen kann, und dann wäre es blatt nach zwei Stunden, dann kann man keine drei Stunden spielen. Und wir haben die Möglichkeit, es aufzuteilen. Und das macht uns aus. Also wir spielen drei, dreieinhalb Stunden.

Wir spielen unser Programm konstant durch. Da heißt es nicht, jetzt machen sie Pause, jetzt fahren Sie runter, jetzt haben sie keinen Saft mehr, das gibt es nicht. Und so ist es auch bei uns Hörnern. Wir wechseln uns ab natürlich auch. Bei der Posaune mache ich zwar dann immer die erste, aber der Michi war ja früher kein Posaunist, dem habe ich immer gesagt, du musst Posaune spielen.

Du musst es machen, and they have this inzwischen so good that he said, put up. And so wechseln wir up. We can always reinship. And so is Christian Schick on the Tuba who entered. He had it not. They went from Florian Hattelmann to us. And all have Florian Attelman in order, who is virtuos. This can we not eins zu eins ersetzen, this gets not.

And then we're in Klaus Schweitzler, who yet 16. Jetzt sind wir wieder so weit, wo ich da immer sage, du hast nicht recht und daheim übe ich es und sage, der hat wieder recht. Es sind halt so Schlagworker aus dem Orchester und der macht da Leiter bei uns die Proben. Man spielt die Spielfreude and es wird nicht langweilig.

Das Stück geht an anderes, das zieht durch. Die Leute sind wach, wenn sie uns hören. Das meine ich Alpenblech.

Du hast gerade angesprochen, Christian is jetzt neu reingekommen. Wie schwer war es für dich or for euch a Nachfolger for dich zu finden?

Zu der Zeit war ich ja noch Bandleader, Manager sozusagen auch. Für mich war es ganz schwer, weil wir mit sehr vielen Aushilfen zu tun gehabt. Und Aushilfe kann meistens nur einen Job machen, anders am nächsten Job brauchen wir wieder eine neue Aushilfe. You have eine Datenbank von Tubisten, and we ruft immer von oben nach unten, it's ganz klar, das macht man so, aber es ist nicht immer so, dass man den Wunsch-Kandidaten gleich kriegt, wenn man anruft, weil der spielt ja meistens in einer anderen Band.

And it was am Anfang schwierig. Also jemanden to finden. By me is it, I think we need to, when we asked, a klasse tiefer bewegen and them praktisch herziehen. And when er Talent hat, so wie der Christian, der Christian hat genau das erfüllt, was wir uns gewünscht haben. Er hat Zeit gehabt. Er kam aus dem Studium und er hat es nicht leicht gehabt am Anfang, weil man verlangt ja was.

Aber er ist jetzt voll dabei. Wir sagen immer, er hat das Probe ja bestanden.

Sehr gut. Wie schwer war es für dich jetzt ein Nachfolger zu finden für deine Position?

Eigentlich gar nicht so schwer. Ich habe mir ja immer schon im Physier gehabt, weil ich mit ihm schon öfters zusammen gespielt habe, weil Michael gefällt bei den Egerländern oder DKIB. Muss ja immer jemand mitspielen. Und ja, ich kannte schon länger jemanden, den ich schätze as Musiker, as Mensch. Ich könnte sogar sagen, er war ein bisschen Vorbild, also auf jeden Fall um den Norman, auf jeden Fall von mir.

And ich habe mich nicht so getraut, irgendwo gleich zu sagen, nimmst du den, weil man will sich ja dann, wenn man ausscheidet, nicht einmischen und will sagen, ich habe da schon jemand. Das macht man nicht. Aber die Kollegen haben das genauso gespürt wie ich und der Esche ist jetzt. Und ich glaube, die wird da bekannt sein.

Ja, ihr habt das ja schon öffentlich, glaube ich, gemacht, gell? Michael Mühe.

Ja, ja, deswegen muss ich sagen, Michael Meyer, einfach Hut ab, ich bin so stolz auf ihn.

Aber ist das der Grund, warum er jetzt seine Formationen nicht mehr macht? Oder war das sowieso schon für ihn, okay, die Blasmusik, Freunde?

Nein, nein, nein. Das sage ich einfach mal so. Also der Anruf, ich kann das jetzt nur so sagen, wie es weitergeht. Also, ich habe mit ihm telefoniert, natürlich. Er hat das natürlich gehört, hat sich riesig gefreut, dass sein Name im Spiel war. Und er hat natürlich schon gesagt, er muss sich Gedanken machen, weil wenn er bei Alpenblech einsteigt, muss er natürlich was aufhören.

Er ist ja beruflich tätig. Und dann ist es natürlich die Entscheidung, gerade die Blasmusikfreunde. Aber die haben ja, ja, da sind wir jetzt wieder bei den großen Besetzungen. Das sind alles die Probleme, die er hatte. Deswegen fällt es einem, glaube ich, leichter so eine Formation aufzulösen. Also, das muss ich so sagen.

What was the gross of Alpenblech, who you had?

The great crise. Yeah, good. Okay, Corona was weird. And then it should be the crise where in closer time three music. This was the want. We spent regional. In clear earth, also in Alga, if it was alright, West Algae, Over Algae. This was all right. This game. dass man halt weiter wegfahren musste. Und das ist natürlich für jemanden, der berufstätig ist.

Wir hatten einen Landwirt dabei, wir hatten einen Metzgereibesitzer dabei, die müssen ja aufstehen. Die haben Stress. Wenn wir dann in der Früh um drei oder weiß Gott was heimkommen, das war ein Problem für uns. Diese Diskussionen dann, weil wir wollen weiterkommen, die anderen sagen, sie können nicht mehr.

Jetzt muss man da sagen, entweder wir spielen nicht mehr und nicht weiter weg, oder wir müssen sagen, das klingt jetzt hart, dann müssen wir einen anderen Weg finden und der heißt einfach, wir müssen andere Musiker suchen. Und das war für mich, ja, man war befreundet, es war schon eine schöne Zeit und zwar kommt zwar Trennung auf einen zu.

Das war vielleicht nicht ganz schön.

Versteht man das nicht in dem Moment eigentlich?

Wenn man mal einen kurzen Schritt zurückgeht und sagt, okay, ich verstehe die Bernd will weitergehen, aber ich weiß nicht, ja, aber du weißt ja selber, da kommen dann Diskussionen auf, die sind vielleicht, ja, da hat das Zwischenmenschliche vielleicht gefehlt oder die Art und Weise, wie man es dann ausdiskutiert hat.

Aber im Nachhinein, wir können uns in die Augen schauen, wenn wir uns sehen, ist es okay. Ich glaube, das hat jetzt im Nachhinein jeder verstanden, wenn man mal nur die Entwicklung anschaut, was bei Alpenblech passiert ist, sagt jeder, das war richtig, was die gemacht haben.

Wenn Alpenblech sich heute gründen würde und ihr von vorne anfangen müsstet, was würdest du anders machen?

Ja gut, ich würde schon mal mit allen Musikern sprechen, was auf sie zukommt. Das ist ganz wichtig. Und dass die Musiker vielleicht versuchen, auch wenn man nicht davon leben kann, irgendwie Prioritäten setzen. Das heißt, dass man Alpenblech vielleicht schon an die vordere Front stellt, um nicht schon am Anfang mit Aushilfen, also mit so vielen Aushilfen zu arbeiten.

Früher hat man gesagt, wir spielen nur in der Festbesetzung. And heute kommt man gar nicht dran vorbei. Es darf nur nicht ausarten. Wenn man heutzutage auf der Bühne steht und man hat drei Aushilfen dabei, hatten wir auch schon mal. Kam ein Krankheitsfall dazwischen, mit zwei haben wir gesagt, das geht gerade noch, aber dann waren es drei.

Das ist so, das ist einfach nicht gut.

Ja, vor allem wenn es zwei Trompeter sind, ist es halt ganz schwierig.

Ja, so ungefähr waren es zwei Trompeter und das waren sogar vier. Das war der Tupis-Staunung. Der hat eine Autopanne gehabt, genau. Das war nicht gut. Und solche Termine vergisst man nicht. Das vergisst man nicht und sowas darf nicht mehr passieren. Man muss natürlich vorsichtig sein. Es kann immer was passieren.

Auf den Straßen, Krankheit, also das muss man einfach so sehen. Das würde ich als erstes machen. Leute, die zu einem passen, die sich voll damit identifizieren und die das in den Vordergrund stellen. Not irgendwie das als Mucke sehen. Wenn das nur eine Mucke ist, ist es eigentlich schon nichts.

Wie schaffe ich es aber über so einen langen Zeitraum, vor allen Dingen wenn es neu anfängt, dass sich Menschen mit so einem Projekt identifizieren? Weil das ist ja die große Sache. Am Anfang ist jeder dabei, weil es eine tolle Idee ist. Dann stellt man fest, okay, das geht vielleicht entweder nicht so schnell oder es ist doch mehr Arbeit, so ins gemachte Nest setzt sich ja eh jeder gehen.

Aber gerade am Anfang, dass man sich damit identifiziert und sagt, wir machen was.

Ja gut, ich meine, bei uns ist es natürlich so derjenige, der das Projekt ins Leben ruft, der sollte eigentlich zustehen und sollte nicht nach einem Jahr sagen, so jetzt hat er keine Lust mehr. Und da muss ich Klaus Schwessler einen Dank aussprechen, der hat es bis heute durchgezogen. Und 21 Jahre bei dem Stress, wo er hat, musischen Stress, er hat auch Familie, muss ich sagen, gut ab vor ihm.

Dann natürlich meine Person, wenn ich was mache, dann zieh ich es durch. Ich habe es deswegen auch durchgezogen und habe immer gesagt, nee, ich ziehe das durch. Es kommt bestimmt die Zeit, die jetzt gekommen ist, die kommt halt irgendwann einmal. Und so waren noch zwei Kandidaten dabei, die aus dem Allgäu sind, die Musiklehrer sind, in Bregenz zum Beispiel und in der Region.

Da kann man dann sagen, ich glaube, die bleiben dabei, weil die haben ja auch keinen Bock nicht, parallel zur Schule, noch weiß Gott, wohin zu fahren und vielleicht in anderen und drei oder vier Bands zu spielen, sondern ich glaube, denen reicht dann eine Band, wo ein bisschen Stress ist, ab und zu mal weiterzufahren.

Und nur so ist es jetzt eigentlich gut klaffen.

Du spielst ja auch noch, gehe ich davon aus, im Ensemble Classic.

Genau, 40 Jahre. Wir haben das 40-Jährige heute.

Also ich habe mir heute Mittag nur das Bild angesehen und dachte mir, okay, du bist da mit Abstand der Älteste.

Oder? Ach, die muss ich überlegen. Es kommt je nachdem an, wer aushilft. Ja, aber ich bin's. Du hast recht. Vom Aussehen her oder vom Alter? Vom Bild her vom Beginn.

Nur weil ich weiß, wie alt du bist. Niemals vom Aussehen, der hätte ich dann suchen müssen.

unknown Danke.

Das ist auch sehr nett gesagt. Machst du das noch weiter? Das mache ich momentan noch weiter. Wie viele Auftritte spielt ihr da? Ja gut, wir haben ja schon in der Vergangenheit auch so circa 40, 50 gehabt. Und jetzt sind es so im Jahr zwischen 30 und 40. Es ist krass und vor allem, wir sind ja schon eigentlich ziemlich weit unterwegs.

Ich war vor kurzem auch in Albanien, bin jetzt wieder in Italien, dann in Prag. Es sind also schon Auftritte, die auch mit Anfahrtsstress oder Reisestress zu tun haben. Aber es macht Spaß. Wir haben Erfolg und spielen jetzt im Dezember wieder die Alpenbländische Weihnacht. Das ist eine Tournee, die wir schon jahrelang spielen mit den Regensburger Domspatzen und mit Christian Wolff, der vom Vorstraus Feikanau vielleicht noch bekannt ist.

Und da sind eben, meine Sähne kennen ihn nicht mehr.

Ich bin damit noch groß geworden, meine Mama hat das sehr gern geguckt.

Ah gut, ja, eben. Also und das mache ich jetzt einmal noch. Ich muss immer so, ich hatte irgendwann einmal gesagt, und ich halte ja eigentlich fast alle Versprechen ein, wenn einmal der Siebner bei mir vorne dran steht, dann werde ich nicht mehr auf der Bühne stehen.

Oh, dann müssen wir das ja jetzt lesen, das dauert ja noch neun Jahre.

Danke, danke.

Das ist ja nochmal ein ganz anderes Programm, ganz andere Spielerei als Blasmusik.

Ja, wobei wir eigentlich nicht so typisch klassisch machen. Wir spielen den ersten Teil, also ist es ein klassisches Programm. Und im zweiten Teil ist es eigentlich der unterhaltende Jazz, kann man eigentlich sagen. Also ich Görschling dabei, ich Westline Story und solche Sachen. Also es macht Spaß, Arraschmar schreibe out, grüßen heißt es ich wieder.

Macht mir auch Spaß, solche Sachen zu schreiben.

Aber das managst du nicht auch noch?

Nein, das manage ich nicht. Das ist in professionellen Händen, muss ich echt sagen, von einer Firma, die das echt sehr gut macht. Also da ist alles ausgelotet, nicht das jetzt sagt, bei Altenbrech ist das nicht. Kann auch nicht sein, weil in der Klassik, das ist natürlich an das Budget vor. Das muss man sehen, könnte es.

Und das mache ich noch, wie gesagt, und das macht Spaß, weil das Programm so unterschiedlich ist. Wir haben ein Pool von, wir brauchen sechs Bläser, also drei Trompeten, drei Personen. Wir haben aber trotzdem auf jeder Seite ein Pool von je fünf. Also können wir auch mal aussetzen, beziehungsweise mal, ich kann ja mal eine zweite Personen spielen oder sowas.

Das macht sehr viel Spaß. Schlagweilig ist auch noch dabei.

Eine kleine Werbung in eigener Sache. Wenn euch der Podcast gefällt und wenn ihr der Meinung seid, dass diese Arbeit, die ich da reinstecke, gut ist. Und wenn ihr wollt, dass der Podcast weiterhin so regelmäßig erscheint, dann lade ich euch recht herzlich ein, mich auf Patreon zu unterstützen. Im Hintergrund arbeiten nämlich noch zwei weitere Menschen für mich, um diesen Podcast am Laufen zu halten, damit ihr regelmäßig was zum Hören bekommt.

Und da würde ich mich natürlich sehr freuen, wenn ich ein wenig die Kosten decken kann. Und dann kommt ihr ins Spiel und der Seite gibt es Patreon. Da könnt ihr mich monatlich mit ganz kleinem Geld unterstützen. Ich würde mich sehr freuen und als Dankeschön bekommt ihr die meisten Folgen schon vorab und natürlich auch ohne Färbung.

Den Link findet ihr natürlich wie immer in den Shownotes. Und jetzt geht es weiter mit der Folge.

Wie viel übst du noch pro Tag? Ich sollte ja immer noch ein Vorbild sein für die Jugend. Wer kann, der kann, das weißt du. Ja, ja, ja, ja. Nee, also ich übe jeden Tag minimum eine Stunde. Das muss ich machen, also diese Einblasübungen, selbst wenn ich am Abend spiele, wird das circa auch immer eine Stunde.

Da hat man natürlich ein anderes Schema. Und ansonsten, ich sage, mehr als zwei Stunden mache ich nicht mehr. Ich habe ein Buch von Albert Mangelsdorf gelesen. Er hat gesagt, zwei Stunden muss man üben, um den Stand zu halten. Und ich glaube, da ist was dran. Also man spürt ja ein bisschen Verschleiß im Alter.

Also gerade Zungentechnik wird langsamer, Atmung ist komplizierter, da muss man ein bisschen was machen. Alles andere macht man mit, ich mache viel mit Routine, sag ich mal so. Aber man üben muss ich. Ich komme nicht dran vorbei. Ich übe jetzt, ich freue mich auf this and next week. Also this übe ich keinen Ton, weil wir haben Urlaub alten Blech.

And next week starte ich dann wieder, weil wir spielen am 30. August.

Wie fängst du nach einer Woche nicht zu spielen an?

A Viertelstunde, ein bisschen Töne aushalten, and then am nächsten Tag vielleicht eine halbe Stunde und dann bin ich ja schon fast bei der Stunde wieder. Also ich mache ein Spiel, das Schema ist bei mir nicht so, dass ich gleich zu Bluten anfange, nehme ich. Also das ist, man stretcht wie der Sportl sich aufwärmen zu machen bei der Softwarepersonne genauso.

Was ist deine wichtigste Übung?

Ich bin jemand, der ein Schema hat, das ist fast immer konstant. Also das sind von Thomson diese Trompetenübungen mit Mundstück und mit Instrumenten am wechselte Maß. Das ist ein Mundstück. Bassingbook, genau. Und dann gibt es von Davis Fosanest auch ein tolles Schema, das dauert 20 Minuten, das spiele ich auch tagtäglich.

Und das geht auch mit Tonleiter dann, die gehen dann halt über zwei Oktaven bis zum meinen höchsten Ton und solange der hohe Ton da noch kommt, das ist das F oben, das zweigestrichene, wenn das dann noch kommt, dann bin ich glücklich und wenn es mal nicht mehr kommt, dann mache ich mir Gedanken.

Okay, da haben wir aber noch ein paar Jahre Zeit, bis das passiert. Momentan kommt es. Angenommen, ihr fahrt jetzt mit Alpenblech, keine Ahnung, ganz weit weg. Ihr steht im Stau, alles ist scheiße. Du kommst gerade an und ihr habt noch 10 Minuten Zeit. Mit was würdest du dich einspielen?

Gar nicht.

Einfach so drauf.

Kaltstart nennt man das bei uns. Es kommt sehr oft vor. Vor allem wenn er Band vor uns spielt und man kommt zu spät, wir müssen aufbauen, dann spielt man ein paar Töne auf der Posaunio oder auf dem Tenorhandel. Wir haben ja vielleicht einen ganz kurzen Soundcheck mit einem Stück oder so. Das geht nicht mehr.

Früher ist mir das leichter gefallen, weil ich natürlich auch mehr gespielt habe. Aber das merke ich dann, ich merke so, dass ich drei, vier Stücke brauche, bis ich da bin, wo ich vielleicht hin sollte. Es geht nicht. Es geht einfach nicht. Es kommt immer mal vor, man ist froh, wenn es nicht zu oft vorkommt.

Eine Frage, die oft kam, wie willst du deinen Ruhestand dann jetzt nun verbringen? Was machst du denn mit der ganzen freien Zeit?

Also erstens bin ich seit Dienststand Opa geworden.

Oh, herzlichen Glückwunsch.

Danke. Freut mich sehr, habe Aufgabe.

Das erste Enkelchen?

Das erste Enkelchen. Sind wir sehr glücklich, meine Frau und ich. Also es ist sehr nett. Und ja, mein Gott, ein Ruhestand. Ich habe ja einen Verlag gegründet, schon vor längere Zeit bin ich da jetzt aktiver mit Homepage und ich bitte das auch an, Arraschmas zu schreiben, Auftragskompositionen. Also ich habe meinen Schrift voll übertrieben, aber ich habe jetzt über den August einiges Arbeit aufzuholen, so machen.

Macht mir sehr viel Spaß. Vor allem ich kann das selber gestalten. Ich schreibe mal zwei Stunden, ich trinke einen Kaffee, ich lege mich vielleicht mal hin und dann schreibe ich weiter. Und ansonsten hoffe ich, dass ich ein bisschen mehr Sport wieder machen kann. Ich genieße das natürlich schon zu Hause, also ich sage es ganz öffentlich, ich habe einen eigenen Pool, da springe ich in der Früh rein und springe am Abend rein.

Okay. Was passiert, wenn du dann bei dem Ensemble Classic auch irgendwann aussteckst? Wirst du die Posaune dann komplett an den Nagel hängen? Also weil zum Beispiel Hans Gantz ist in den Ruhestand gegangen und hat die ersten paar Jahre gar nichts gespielt.

Also ich habe es genauso vor. Wenn ich jetzt da links schau, da hängen schon zwei Posaunen an der Wand. Eine steht, ein Tenoran steht. Also das sagt man zwar so leicht, aber ich möchte, when ich musiziere, auf ein gewissen Niveau musizieren. And ich glaube this is gut für den ganzen Körper, dass man sich da nicht irgendwie belastet anders and then fragt, wieso habe ich das wieder gemacht?

And so weit möchte ich es nicht kommen lassen. Ich kann auch gut zuhören, ich kann da Musik genießen, aber man muss immer vorsichtig sein. Zmal ruft jemand an oder zum Mal kommt doch irgendwo die Inspiration von einem selber, es wäre doch schön, vielleicht, da vielleicht doch ein bisschen zu spielen.

Also ich habe jetzt nichts gesagt.

Was wird dir am meisten fehlen? Weißt du, also du hast schon mal darüber nachgedacht, was dir, wenn du jetzt dann im November fertig bist, wird dir am meisten fehlt?

Also ich habe jetzt so viele schöne Gigs erlebt, wo Leute zu mir herkommen und sagen, du kannst doch nicht aufhören. Alpenblech ist Peterseits, das ist so ein schöner Satz, egal ob ein Kidsbild oder wo wir gespielt haben. Und das fehlt einem schon ein bisschen so, der Kontakt. Also ich habe, wie ich heute schon mal gesagt habe, sehr viele Kontakte geknippt von früher.

Die Leute können mich von Joe William her und können mich von Alpenblech, von Ensemble Klassik, von allen Formationen, ob ich bei German Hofmann wohe noch mitspielt habe. Und das sind ja Zeiten bei Karl Meug in der Tournee. Ich war ja mit vielen unterwegs. Da gibt es ja noch viele Freunde, Musikkollegen aus der Zeit.

Das fährt mir.

Was ist die schönste Anekdote, an die du denkst, wenn du jetzt an so Zeiten denkst, der hat man doch immer irgendwas so parat, was du mit uns teilen möchtest.

Ja gut, ich könnte ein Erlebnis, das größte und erlebnis war, wir hatten an einem Job mal zwei Gigs, an einem Tag mal zwei Gigs. Einer war in Fullendorf, das weiß ich noch, bei dem Musikfestival und am Abend im Schwarzwald. Ich war Bandleader, ich habe abgerechnet im Fullendorf und die anderen haben den Bus eingeladen.

Ich ging im Schwarzwald dann auf die Bühne und sagte, Jungs, wo ist mein Tenoran? Die haben vergessen, mein Tenoran einzupacken.

Wie sauer ist man da?

Ja, da ist man momentan so sauer, dass man, ich hätte am liebsten alle erwirbt. Also das kann man sich gerne vorstellen.

Wen hast du als erstes angeschrien? Das wollen wir jetzt wissen.

Das ist der Busfahrer, der ja eigentlich ein bisschen so verantwortlich ist, der Busfahrer, der ja auch so ein bisschen der Lademeister bei uns war. Der am Schluss auf die Bühne and schaut, was hat da niemand gemacht von den Jungs? But in this moment musst du ja erst einmal denken, selbst voll, du brauchst einen Tenorhan.

Dann haben wir eine Aussage gemacht, ob irgendjemand a tenoran had. It had jemand a tenoran. And then the Tenoran wahrscheinlich so klein, the mustig passt nicht. And you stay with them and you play and thank you, in Gottes Will, I wusste that my Tenoran irgendwann in two years an Orton. This had Music aus Pullendorf zu uns daher gefahren gesagt nach dem ersten Mal Fania Solo gespielt haben, ich mit diesem Kübel, wie du sagst, dann haben die gesagt, was ich denn habe, das klingt doch viel besser als mein eigenes.

Dann hat man es eigentlich gewusst. Nee, es ging, aber das sind Momente, die ich meinem Atboden verschwenden.

Aber ist das dann nicht so ein Moment, wo man denkt, sagt mal, was ist los mit euch? Ich arrangiere, ich organisiere, ich spiele hier, warum macht ihr nichts?

Sonst denkt man, wie du sagst, ich habe mich immer als Kindergärtner bezeichnet. Ich bin Kindergärtner, ich bin der Vater, egal was, aber letztendlich kann ja selber ein bisschen, ich bin selber schuld, ich habe sie verzogen. Ich habe immer before irgendwas in die Hosen gedreht. Früher hat bei uns in der Band jemand Plakate verschicken müssen.

They E-Mails, die müssen schauen, dass die Bilder verschickt werden. Das ging immer in die Hosen. Da hat der Veranstalter immer wieder angerufen, zu gross, zu klein, die sind nicht angekommen, warum so groß und nicht die DIN A4 und so. Ich habe dann immer gesagt, du, ich mach das selber, dann weiß ich, dass es gemacht ist.

Und das ist mein Verwöhnt. Ich bin mir, Richard Michi macht das heute auch und wir kriegen einen Tourplan, da steht drin, wann sie wo sein. Ich nehme das ein Beispiel vom Wochenende. Ich mache dann die Zeit aus, Dreiergruppe Farmer, Fahrgemeinschaft, dann mache ich die Zeit aus, 15.15 Uhr bei mir in Erkheim.

15.15 Uhr, zwei Musiker müssen zu mir kommen. Es sollte auch noch mein Auto beladen werden, habe ich natürlich schon selber gemacht, weil ich habe genau gewusst, da kommt irgendwann eine WhatsApp-Nachricht Nummer 1, komme später. Nummer 2, komme später. Die wohnen gar nicht so weit weg. Ich frage mich warum.

Aber ich plane die Zeiten dann schon so, weil ich weiß, er hat es später kommen. Aber man ärgert sich trotzdem.

Was würdest du deinem Nachfolger jetzt bei Alpenblech mit auf den Weg geben? Also was würdest du Michael sagen?

Er soll den gleichen Spaß und die gleiche Freude haben wie ich. Und er soll es genießen. Der Michael kann es genießen, weil er hat nicht die gleiche Last wie ich. Er ist als Musiker da und er hat es schon so oft miterlebt und der ist mit Herz dabei. Und das soll er schauen, dass er das möglichst lange oder solange er dabei ist und ich hoffe sehr lange, dass er das praktisch beide hält.

Ich habe da noch so eine Hörerfrage. Vielleicht kannst du die zuordnen, von wem die essen. Weil du bist ja viel rumgekommen, viel gereist. Wo kann man in der Schweiz am besten essen? Bei Klaus Schwassler, wenn er privat kocht. Ich weiß gar nicht, ob er das war. Ich müsste mal nachgucken, wer das geschrieben hat.

Ah, falsch. Ich weiß, wer es war. Also sag mal. Ich weiß, Albert Pötsch. Also Nachnamen weiß ich nicht, aber er spielt bei Klangvoll 7. Genau, das ist schon. Genau, weil der Kanal hatte mir geantwortet und ich sehe das dann Albert Posaunes spielt, also wird das wahrscheinlich. Genau, also kam von ihm die Frage.

Nicht nur Essen, auch in guten Weindricht.

Wie willst du in Erinnerung bleiben in der Blasmusik-Szene? Macht man sich darüber Gedanken.

Ich denke immer ein bisschen an Twitter. Ich habe mir in Osiachen einen Workshop gegeben letztes Jahr. And da haben wir im Auto gefahren und haben geredet über seinen Ugang. Dann habe ich gesagt, yeah, it was October, I wussibly November. And then we listen anekdoten or Geschichten that are so parallel from Studium angefangen of men who had self, er is not präsent.

Soll jetzt nicht negative sein, it can jeder machen wie er möchte. Ich sag immer, sie sollen mich so in erinnerung wie the Bien. Es gibt alight when I the leisting not so bring Ich fühle mich momentan nicht mehr auf dem Level, wie er mal war. Spürt vielleicht das Publikum nicht. Aber ich selber spüre es, dass ich, um das abzurufen, viel mehr Energie brauche.

Und ich glaube, das macht jeder, der meinen Namen kennt, den vergisst man ja nicht von heute. Auf morgen, es gibt Tonträger, man hört mal vielleicht was im Rundfunk. Man hat vielleicht einmal ein Notenblatt vor sich. Also da gibt es viele Notenblätter, da steht dann unten Arrangement Peter Seitz. Und der bin ich.

Wird zu den letzten Fragen jetzt kommen. Was würdest du gerne mal machen, hast dich aber bisher nicht getraut?

Vielleicht eine eigene CD mit meinen Stücken machen. Das habe ich einfach einmal, eine CD in dem Fall nicht mehr. In dem Fall nimmt man ja heute einfach mal streamt aber so Titel, einfach da mehrere Titel zu machen, was ich versäumt habe. Das wollte ich schon immer mal machen. Ich habe jetzt ein paar Titel eingestellt mit Alpenblech.

Das ist ein Wunsch von mir, dass ich da ein bisschen aktiver wäre, was Verlagsarbeit mit Aufnahmen anbelangt.

Welche Aufnahme sollte ich mir unbedingt angehört haben? Natürlich Alpenblech, ist klar.

It kommt immer darauf an, in which man geht.

Du hast so viel erlebt. Was hättest du gerne mal erzählt, but I had kind of.

Yeah, good. Jetzt ist es ja ein riesen Überblick, what man gemacht had. But when man all these lücken noch schließe, what all so dazwischen passiert is, das ist unendlich. As Bassist, sogar als Gitarrist, als Saxophonist, wir haben einen riesen Saxophist dabei gehabt, der nennt sich Thomas Zoller, ich weiß nicht, ob der Dir was sagt.

Er hat bei Harald Rischenbaum in den ganzen Big Bands gespielt. Es ist Wahnsinn, ich schätze in Baridon Saxophist, hat auch Lehrtätigkeit, ich glaube in Dresden oder Leipzig, als Jazz-Lehrer. Mit dem habe ich in Raffen gespielt. Er hat auch Saxophone gespielt und dann kamen immer diese Rock'n'Rolls und dann sagt er zu mir, Peter, ich kann nicht vier Takte über eine gleiche Harmonie improvisieren, bitte mach du das.

Also war ich bei den Rock'n'Rolls, in der Zeit hat man viel gespielt, habe ich mit Saxophoniert. Das war mir Zeit, wo er sagt, das gibt's doch nicht.

Kann man nicht über vier Takte improvisieren oder will man das nicht, weil man Jazer ist?

Das will man nicht. Die Jazzer, die reharmonisieren ja eigentlich jedes Stück. Also da sind in einem Tag vier Harmonien drin. Das ist wunderbar, wenn man die Literatur auch das passende Stück hat. Aber es gibt einfach Literatur, das sind die Rock'n'Rolls und so oder die Blues oder so. Da gibt es ein Schema, ein harmonisches Schema.

Und da muss halt einfach die Skalen für dieses Schema draufhauen.

Spannend, was es nicht alles gibt, gell? Jesser, die das nicht machen wollen. Okay. Abschließend, was sind deine privaten Wünsche und die Wünsche für die Blasmusik-Szene?

Also die Privaten sind auf jeden Fall, dass ich gesund und noch lange geniesen kann, was auf mich jetzt zukommt. And that is for me unwahrscheining. This helps me and I think daran seems so wicked. Was passieren when it weitergeht. Also stehen bleiben ist ein Rückschritt. Man muss sich Gedanken machen.

Literatur, Verkauf, das Drehbuch auf der Bühne. Da muss was passieren. Anders geht es nicht.

Okay. Das nehme ich mal als Schlusswort, das finde ich sehr schön. Peter, vielen lieben Dank, dass du so einen großen Einblick gewährt hast, deine Gedanken geteilt hast. Ich wünsche dir jetzt schon alles Gute für deinen Ruhestand, für dein Opa sein. Danke. Was Neues für mich hast. Ja, dass du die frischen Eltern unterstützt.

Ich kenne das. Mein Kleiner ist grad eins gewonnen. Wir sind immer sehr dankbar, wenn Oma und Opa da ein bisschen mithelfen. Denke ich, ja. Und vielleicht zieht man sich ja doch nochmal auf einer Bühne irgendwie. Ja, würde mich freuen. Ich sage jetzt nochmal Danke für die Einladung. Hat Spaß gemacht, mit dir zu sprechen.

Sehr gerne. Dankeschön. Das war die Folge mit Peter Seitz. Vielen Dank, dass ihr bis hierhin gehört habt. Und wenn ihr aufgepasst habt, fehlen natürlich noch zwei Dinge. Ich frage ja normalerweise immer nach einem Buch und nach Aufnahmen und nach Filmen. Und in dem Fall habe ich das auch getan, aber Peter wollte das auf jeden Fall nochmal nachreichen.

Und das tue ich jetzt hier. Und seine Buchempfehlung ist eine, die kam auch schon öfters im Podcast, nämlich Zend die Kunst des Bogenschießens. Und als CD ist es eine von Jigs Wickham zusammen mit Jean Berdonini. Ich hoffe, ich spreche den Namen richtig aus. Und die CD heißt ganz einfach Jigs und Jean.

Das ist eine CD mit Posaune und Gitarre. Wenn euch die Folge gefallen hat, schreibt mir gerne, was euch daran gefallen hat, denn ich lese das immer wieder gerne, was ihr persönlich aus diesen Folgen mitnehmt. Oder auch gerne, wo ihr das Gefühl hattet, da hätte ich noch mehr nachfragen müssen. Auch das freut mich immer wieder zu lesen, denn es hilft mir natürlich auch, in meinem Tun besser zu werden und auch zu wissen, was euch da draußen interessiert.

Wenn ihr weiterhören wollt, empfehle ich euch die Folge mit Michael Müller, die ist zwar schon ein, zwei Jähchen alt, aber hat auch nochmal einen ganz wichtigen Einblick in diese ganze Thematik Kleinbesetzung, Tenorhornspielen, wie ging das bei ihm los? Ich bedanke mich bei meinen Supportern, der Bravo-Messe in Stuttgart und Buffet Grampor bei Leander Machern für den Schnitt, bei Direc Matthas für die Musik.

Ich freue mich, wenn ihr beim nächsten Mal wieder reinhört. Macht gut, euer Andi.

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