
#143: 3000 Kilometer durch die Wildnis bis nach Feuerland – Tobias Schorcht
Samstag, 2. Mai 2026 · 1 h 23
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Shownotes
In dieser Folge von Outside is Free schlagen wir den Bogen von der absoluten Wildnis Südamerikas bis hin zur smarten Technik an eurem Fahrrad.
Teil 1: 3.000 Kilometer Wildnis – Tobias Schorcht in Patagonien
Sophie hat den Abenteurer und Lehrer Tobias Schorcht getroffen. Wenn Tobias nicht gerade im Klassenzimmer steht, sucht er die Stille abseits touristischer Pfade. Mit seinem Projekt „Paddlegonia“ hat er die chilenischen und argentinischen Anden durchquert – 3.000 Kilometer zu Fuß und mit dem Packraft.
Tobias berichtet in dieser Folge:
• Grenzerfahrungen auf dem Greater Patagonia Trail: Warum echte Faszination erst jenseits der Komfortzone beginnt (und man manchmal eine Machete braucht).
• Zwischen Einsamkeit und Teamwork: Wie er die emotionalen Herausforderungen mit seiner Partnerin Mara und seinem Bruder Tim meisterte – und warum man in der Wüste plötzlich vor einem Eisberg stehen kann.
• Das ehrliche Scheitern: Über schmerzhafte Verletzungen, den harten Abbruch der Route und den steinigen Weg zurück aus dem „Loch“.
• Gänsehaut in den Anden: Die Spurensuche zum legendären Flugzeugabsturz von 1972 und die Begegnung mit Zeitzeugen.
Teil 2: Licht-Check mit Frank Regge fürs Frühjahr
Nach dem Trip in die Wildnis wird es technisch: Wir sprechen mit Frank Regge von unserem Partner Busch + Müller. Frank ist erfahrener Randonneur und Experte, wenn es darum geht, den Durchblick zu behalten – egal zu welcher Jahreszeit.
Die Themen im Technik-Check:
• Frühjahrsputz fürs Licht: So macht ihr eure Beleuchtung fit für die Saison.
• Paragrafen-Dschungel & K-Nummer: Was es mit dem „Adelstitel“ für Fahrradlampen auf sich hat und wie ihr blendfrei unterwegs seid.
• Sicherheitsreserve Sonnenlicht: Warum eine gute Beleuchtung auch am Tag lebenswichtig sein kann.
• Zukunft am Lenker: Einblicke in digitale Kurvenlichter und smarte Blinkersysteme.
• Viel Spaß beim Hören!
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Partner dieser Folge sind Busch und Müller, Blackroll, JOIN, und der ADAC.
Busch und Müller (Webseite (bumm.de/de)) stammt, wie SKS, aus dem Sauerland und steht für erstklassige Fahrradbeleuchtung made in Germany. Diesmal gibt euch Frank Regge Tipps fürs richtige Licht in der neuen Saison.
Blackroll: In dieser Folge stelle ich euch die Compression Boots 2.0 (blackroll.com/de/products/blackroll-compressio…) vor. Wenn ihr euch näher informieren möchtet, schaut nach unter blackroll.com (blackroll.com/de). Mit dem Aktionscode OUTSIDE10 erhaltet ihr einen Preisvorteil von 10 % auf alle nicht reduzierten Produkte im deutschen und schweizer Onlineshop.
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Partner dieser Folge ist der ADAC, der übrigens 1903 als Motorradfahrer-Verein startete. Er ist in den vergangenen Jahre mit Vollgas zum Zweirad zurückgekehrt, und zwar zum Fahrrad. Neben Pannenhilfe, Verbraucherschutztests und kommerziellen Angeboten unterstützt und begleitet der ADAC seit letztem Jahr die großen Radsportevents in Deutschland. Dazu zählt zum Beispiel die ADAC Velotour Eschborn-Frankfurt, die gerade Rekorde gefeiert hat. Mehr zum ADAC entdecken: adac.de/rund-ums-fahrzeug/zweirad
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Der Podcast wird außerdem unterstützt vom Radclub in der BVA BikeMedia. radclub.de
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Herzlich Willkommen zu Folge onehundertdreiundvierzig von Outside is Free. Mein Name ist Daniel Lenz, Donnerlist aus Köln. Für diese Folge hat meine Kollegin Sophie den Abenteurer und Lehrer Tobias Schorcht getroffen der das geordnete Leben im Klassenzimmer regelmäßig gegen die unberührte Wildnis Südamerikas eintauscht.
Bekannt geworden durch sein Projekt Petalgonia, durchquerte er dreitausend Kilometer der chilenischen und argentinischen Anden zu Fuß um mit dem Packraft. Wobei er stets die stille abseilstouristischer Pfadesuchte. Tobias erzählt eindrücklich von der Faszination für Landschaften, die erst jenseits der eigenen Komfortzone beginnen – wie auf dem Greater Patagoniat Trail.
nicht nur geografische Hindernisse sondern auch die emotionalen Herausforderungen zwischen Einsamkeit und geteilten Erlebnissen mit seiner Partnerin oder seinem Bruder Meisterte. Doch das Leben als Grenzgänger brachte Tobias auch an seine physischen Limits, ein schmerzhafter Tourabbruch aufgrund schwerer Verletzungen zwang ihn zurückkehr nach Deutschland und zur ehrlichen Auseinandersetzung.
Im Anschluss in das Gespräch mit Tobias hört ihr ein Interview von mir dann noch mit Frank Gregge, von unserem Partner Busch und Müller. Mit Frank habe ich schon einige Service-Vibinare gemacht meist zum Thema Fahrradbeleuchtung in der dunklen Jahreszeit. Diesmal geht es hauptsächlich darum wie Ihr Euer Licht fürs Frühjahr und den Sommer fit macht!
Der erfahrende Rondonneur erklärt im Gespräch worauf es beim Technikcheck ankommt – von der blendfreien Einstellung bis zum Adelstitel für Fahrradlampen der K-Nummer. Er zeigt, wie man sicher durch den Paragrafen-Dschungeln navigiert und warum eine funktionierende Beleuchtung selbst bei strahlendem Sonnenschein zur unverzichtbaren Sicherheitsreserve gehört.
Darüber hinaus liefert Frank spannende Einblicke in die Digitalisierung am Lenker vom smarten Blinkersystem bis zum digitalen Kurvenlicht. doch jetzt starten wir erst mal mit Sophie und Tobias und dem Thema zu Fuß um in dem Packraft durch Patagonien. Am Freitag stand neben Eschborn Frankfurt, gewohnt vom deutschen Meister Georg Zimmermann auch meinen lieblingsbreiten Sportrennen an.
Die ADAC Wille Tour in Eschborne-Frankfort und die hat in diesem Jahr einfach alles gesprengt. im Vorfeld dürfen wir mit unserem Sponsor ADAC insgesamt dreißig Startupplätze verlosen. das waren dreizig von insgesamt zwölf tausend Fahrern und Fahrern die sich ja nicht startlinie gestellt haben. absoluter Teilnehmerrekord.
Ich finde es besonders stark, dass fast die Hälfte davon zum ersten Mal dabei war. Da sieht man einfach wie der Radsport auch hierzulande inzwischen wieder boomt! Es waren Fahrerinnen und Fahrer aus seventy-fünf Nationen am Start von der entspannten vierzig Kilometer Skyline Tour bis zur richtig anspruchsvollen Taunus Classic über siebenundneinzig Kilometern.
Ja, ich habe die Bilder gesehen. am Feldberg und am Mamoys einer Stich war die Stimmung wie bei der Tour de France. Mit zwölftausend Radsportlerinnen und Radsportern ist die ADAC Velotour dem bislang größten breiten Sport-Event den Cy Classics auf den Fersen, die tollerweise auch vom ADAC gesponsert wird!
Also ein fettes Dankeschön an unseren Partner, den ADAC der dieses Fest des Breitensports möglich macht. Und wenn ich dabei war, markiert euch schon mal den ersten Mai im Kalender. Dann starten wir doch einfach direkt mal rein mit der Frage wie bist du überhaupt auf Südamerika gekommen? Also ja, wie kam da dein Interesse zustande, dass du genau dahin wolltest?
Ich glaube, du warst jetzt für das erste Mal zum ersten Mal da. Wieso gerade dahin? Ja, ich interessiere mich für Landschaften die so unberührt sind. Ich fand Sibirien immer ganz spannend der Nordeuropas hat mich fasziniert und ja da kommt irgendwann schlussendlich auch Südamerika ins Spiel. Aber in Sibilien warst du nicht oder warste doch schon?
Doch! Ich habe ein Jahr lang in Taiwan gelebt um bin dann mit der transsibirischen Eisenbahn zurück. Ich war eine Weile in der Mongolei und war dann auch im Osten Russlands unterwegs. das war auch sehr sehr spannend. Also du warst ja längere Zeit Patagonien. Wie muss man sich das dann landschaftlich genau vorstellen, dass du sagst, du hast ja auch sehr viel Zeit irgendwo da verbracht?
Ja also ich war tatsächlich noch nie da und werde tatsächlich noch nicht außerhalb von Europa fällt mir gerade auf. Wie...also wie muss man es sich deslandschaftlich vorstellen? Das ist ja ganz anders zu dem was hier wahrscheinlich ist. Ja total! Also es ist schon spannend. Es gibt aber Parallelen, also man kann viele Landschaften, Patagoniens auch mit europäischen Landschaftens vergleichen.
Ich bin im Jahr zum ersten Mal dort gelandet. Nach dem Studium habe ich ein Jahr als Lehrer gearbeitet und habe Lehramt studiert. Mit dem Geld, was ich dann nach dem Studiums verdient habe – ich habe sozusagen ganz normal als Vertretungslehrer gearbeitet – bin ich dann noch Südamerika in Santiago de Chile gelandete, von da mit der Busrichtung Süden gefahren.
Ja, ungefähr so acht Stunden südlich von Santiago de Chile mit dem Bus ausgesehen beginnt das was wir als Patagonien bezeichnen. Also es ist ein Gebiet Südlicht des Flusses Bio-Bio in Chile und das erstreckt sich dann bis nach Feuerland also dreitausend Kilometer Luftlinie Richtung Süden und ist ein ganz sauberhaftes Gebiet.
ich war damals acht Monate ne ich war da mal fünf Monate dort unterwegs. Ich habe in ganz vielen Projekten gearbeitet ich war ganz viel wandern hab die ganzen Nationalparks erkundet und habe mir viel Zeit genommen, um deine eigene Frage zu beantworten wie es sieht so aus. Also das ist ganz spannend. die chilenische Seite ist ja sozusagen dass wo der ganze Regen dann hängen bleibt der vom Pazifik angeweht wird also das tief eingeschnittene Fjord erinnert sich ein bisschen an Norwegen und dann gibt es den anden Hauptkam und der verläuft sozusagen auf der Grenze von Chile und Argentinien mehr oder weniger Die chilenische Seite ist die mit viel Wasser, mit Urwäldern und mit kaltem Regenwald.
Da ist wirklich viel los was Vegetation angeht und es gibt dort Eisberge. Es gibt Gletschergebiete. also wirklich abwechslungsreich und spannend. und Richtung Osten. Also nach Argentinien fällt dann die Landschaft hin relativ steil ab und dort erstreckt sich so eine Pampa. Das gibt so Hüfthohe Gras Oder kann auch ein bisschen niedriger sein und diese weiten Pampa-Flächen, wo dann so der Wind rüber streicht.
Wo Guanacos das ist eine lahme Art, dann dadurch spazieren. also auch ne ganz wunderschöne Landschaft, ne sehr offene Landschaft und einen starker Kontrast zur chilenischen Seite. Und du hast ja gerade schon gesagt dass Du eigentlich Lehramt studiert hast und auch eine Zeit lang als Lehrer direkt nach dem Studium gearbeitet hat?
Das ist wahrscheinlich das Ref. Wie kam es dann, dass du gesagt hast okay irgendwie du willst jetzt vielleicht doch noch nicht in diesen sicheren Job vielleicht einsteigen sondern erst mal abenteurer sein. Also das ich jetzt hinterher und wenn man hier hinspringt ist wir jetzt hier zusammen sitzen und darüber sprechen und dass ich dann im Hinterher Vorträge auch über Patagonien gehalten habe das war nie abzusehen.
Ich war auch in meinem Lehrerjob nicht unglücklich. also ich hab an einer sehr coolen Schule gearbeitet hatte da auch ein gutes Angebot hätte da auch bleiben können. Es war nur so, dass ich einfach Lust hatte noch mal ein großes Abenteuer zu erleben. Also im Jahr zwei Tausend siebzehn. die Reise waren fünf Monate.
Danach war ich auch noch im Norden also in Peru und Bolivien anderen Ländern unterwegs. danach bin ich nach Deutschland war eine Weile in Deutschland und da ist dann in mir der Wunsch gereift nochmal komplett Patagonin zu durchwandern. Und das war nicht so dass ich das so die Push Faktoren als ich finde es so feuchtbar als Lehrer Ich muss hier raus Ausschlaggebend waren sondern eher so diese Erinnerungen an, diese wunderschönen Landschaften und die unberührte Natur.
Du hast in Patagonien den großen Unterschied dass die Bevölkerungsdichte nicht so hoch ist wie bei uns. also du kannst auch mal längere Wanderung machen ohne andere Menschen zu treffen und das hat mich schon von klein auf fasziniert und deshalb hatte ich den starken Wunsch nochmal zurückzugehen und dem bin ich gefolgt.
Und dann hast du deine längere Reise gestartet von zwanzig-einundzwanzig bis zwanzigtdreieunzwanziger, wo du dir ja zu Fuß mit Packcraft unterwegs warst. Vielleicht kannst du davon mal ein bisschen mehr erzählen weil du hast auch währenddessen glaube ich erst spanisch gelernt oder? Also es waren relativ Nacht und Nebelaktionen.
Ich habe mich entschlossen komplett durch Patagonien zu laufen und weil das nicht geht wenn man komplett laufen möchte Weil halt so viel Wasser ist was einen dem Weg versperrt. Bin ich relativ schnell darauf gekommen, dass es gut wäre ein Boot mitzunehmen auf Blassbares? Ich bin auch nicht der erste und nicht der einzige der das macht also ist jetzt auch kein Geheimnis.
aber die Form wie ich's gemacht habe ist vielleicht ein bisschen sehr extrem dann wirklich den kompletten Süden zu durchlaufen. genau da bin ich los. Also ich hab erst mal eine lange Vorbereitungszeit gehabt von drei Monaten. in der Zeit habe ich natürlich auch ein bisschen spanisch gelernt Auch ein bisschen Ausrüstung zusammengekauft.
Ich habe mich vor allem mit Karten beschäftigt, wo kann ich lang? Gibt es einen Plan B und C? Weil man muss ja viele Faktoren berücksichtigen. wie ist das Gelände? Kann nicht überhaupt gut wandern Die Flüsse sehen fjorde Paddeln dass natürlich immer Risikofaktoren auf die man sich vorbereiten sollte damit man da unterwegs nicht drauf geht Genau!
Und dann bin ich gestartet. zum Zeitpunkt des Staats war mein spanisch rudimentär Aber es sollte sich dann während der achtmonatigen Wanderschaft verbessern. Aber das stelle ich mir auch so schwierig vor, weil... Ich habe eine Zeit lang im Ausland gelebt in Dänemark und naja gut dänisch ist halt irgendwie einfacher, aber jetzt hat irgendwie näher am Deutschen auch so dran ist.
Anders dann so unterwegs auch eine Sprache zu lernen. oder also du hast ja wahrscheinlich noch von den Leuten die Sprache gelernt, oder wie bist du da vorgegangen? Weil das ist ja quasi auch irgendwo essentiell sich dann irgendwie zu unterhalten mit Lebensmitteln und so weiter. Ich weiß nicht, wie weit man auch mit Englisch und so kommt.
Das ist genau mein großer Vorteil und deshalb kann ich jetzt spanisch und Du hast gestruggelt mit Dänisch weil die Menschen in Chile und Argentinien sprechen halt kein Englische Also die jüngeren Leute schon aber man trifft ja meistens nur die älteren Leute Die Gauchos im Gebirge, und da spricht kein Mensch Engliff.
Also ich musste mein Spanisch anwenden und habe es dadurch auch relativ schnell verbessert. Also das war dann quasi Learning by Doing so ähnlich was für mich auch weil ich hab mit einer Gastfamilie zusammen gewohnt und dann war das so irgendwie Sachen gezeigt. dann lernt man irgendwie relativ schnell auch die Sprache.
Aber wenn man unterwegs ist, dann ist es ja was ganz anderes als wenn man irgendwo lebt. aber du hast immer auch längere Stops irgendwo eingelegt. wie hat sich das so ergeben? Das war tatsächlich auf der Tour. also ich habe am Anfang relativ lange in dem Permakulturprojekt gearbeitet mitgeholfen. das war ganz spannend.
da hab' ich aber kein Spanisch gelernt denn die könnten perfekt Englisch. Das Pärchen, was das nämlich betreibt ist halb finnisch, halb chilenisch und die haben sich in Australien kennengelernt. Also auch eine verrückte Kennlerngeschichte. Genau! Und sie haben sich da so ihr eigener kleinen Ruf aufgebaut im Hinterland... ...und bei denen habe ich ne Weile gelebt.
Ich hab' auch bei anderen Einheimischen gelebt.. ..und natürlich kommt man wenn man aus einer langen Etappe rauskommt oder am Fjord sitzt und es stürmt einfach ne Woche. dann hat man viel Zeit. Da ich alleine war, habe ich die Zeit genutzt mit Menschen zu sprechen Und dann bist du im Jahr und zwanzig wieder zurück nach Deutschland in deine Homebase Jena gegangen.
Wie ging es dann für dich weiter? Du hast ja zum Beispiel auch die Abenteuertage gegründet, was ist das genau? Kannst du uns da mal ein bisschen mehr mitnehmen, was es dann in den Zeitraum passiert? Ja sehr gern! Die Reise war gesagt acht Monate über zwei tausend Kilometer zu Fuß und tausen Kilometer mit dem Boot.
Das war ziemlich abenteuerlich und währenddessen wurde ich sozusagen auch kontaktiert von Leuten, die so große Festivals machen. So Abenteuerfestivals. Die meinten hey hast du nicht lustig mal zu bewerben mit deiner Geschichte? Das klingt cool! Und es war nie mein Plan einen riesigen Vortrag zu machen aber ich habe nur unterwegs natürlich fotografiert und gefilmt.
Ich hab auch Interviews gemacht denn ich wollte die für die Schule später mal. Und dann habe ich aus dieser Geschichte einen Vortrag gemacht, ein Kurzvortrag. Der hat ein paar Preise gewonnen und daraufhin wurde ich auch zu größeren Festivals eingeladen als gibt es so Vortrexfestivals in Deutschland überall.
Genau da bin ich darum getourt und hab damit zu meinem Erstaunen relativ gut Geld verdient und dachte mir Mensch jetzt muss ich ja noch gar nicht zurück an die Schule. Ich habe daneben bei hauptamtlich auch einem Sportverein gearbeitet, habe auch mit Kindern Abenteuer erleben dürfen. Ich habe so Outdoor-Camps organisiert, genau bin da eine ganz andere Schiene gerutscht und irgendwann dachte ich mir, ich kenne so viele Leute mit spannenden Geschichten die könnte ich noch mal einladen in meine Homebase Jena.
was ist schon erwähnt? Und dann machen wir hier auch ein kleines Vortrecksfestival. ja und so ist das alles organisch über die Jahre entstanden. Diese Folge wird euch präsentiert von Blackroll. Wir Radsportlerinnen und Radsports optimieren ja alles das Gewicht vom Karbonrahmen, den Rollwiderstand der Reifen die Aerodynamik unserer Sitzposition aber die wichtigste Stellschraube für die Wattzahl am nächsten Tag vergessen wir oft.
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Nun ist da mal genau mit. Genau. Einmal im Jahr immer Ende Februar in Jena ist eine kleine Kulturkirche. Da passen auch nur hundertzwanzig Leute rein. Das wirklich ne ganz kleine Location aber süß. Genau, ich lade dann immer interessante Menschen ein die eine schöne Geschichte zu erzählen haben. Die erzählt dann live auf der Bühne von ihren Erlebnissen.
das ist immer total schön und wir machen auch Kurzvorträge um die Bühnen auch zu öffnen für Menschen die sowas vielleicht noch nie gemacht haben oder ja jetzt noch nicht genügend Material haben und wirklich auch ein abenfüllendes Programm zu machen. also sind dann Kurzworträge zwanzig bis dreißig Minuten Und die gibt's auch genau.
in jeden Abend sitzt man dann zusammen draußen am Lagerfeuer jemand spielt noch Gitarre. Das ist ganz familiär und fühlt sich einfach total schön an. Und ja, es ist echt so richtig eine Wohlfühlveranstaltung. Und für dich ist dann auch die Idee wieder entstanden weiter zu reisen und wieder auf Abenteuer zu gehen.
Ja, magst du damals erzählen wie ging's denn weiter? Also wir sind jetzt irgendwie noch dreiundzwanzig also im Jahr zwanzig dreinzwanzzig. Wie ging's weiter? Wo kamen dann Ideen auf? Ja, die Idee für dein neues Projekt entstanden. ...'s Jahr zwanzig, dreiundzwanzig? Genau! Ich kam ja sozusagen zurück und jetzt begann die Phase der großen Bühnen.
Also ich hatte da bei diesem Vortragsfestival im Preis gewonnen Und hat hier jetzt Anfragen von überall her ob ich da nicht Vorträge machen will. Das habe ich natürlich sehr gerne gemacht und das war auch eine ganz tolle Zeit. Es dauert doch nach wie vor an. Die Patagoniengeschichte ist noch lange nicht ausgelutscht.
Nächste Winter-Saison, also für siebenundzwanzig habe ich auch schon zweiunddreißig Vortragstermine überall in Deutschland fix und in der Schweiz. Genau! Also es gibt nach wie vor dann großes Interesse an Patagonien. Und über die ganzen Kontakte und über die Veranstalter haben natürlich auch die Leute gefragt Mensch Tobi hast du nicht noch andere Vorträge?
Das hat uns gut gefallen. So die Art und Weise, das ist unterhaltsam authentisch. Und auch informativ möchten da irgendwie gerne noch mehr Geschichten hören. Und so ist... ...die Ideen standen des Geld was ich da verdiene eins zu eins in die neue Reise zu investieren und die Rote fortzusetzen! Und so habe ich quasi im Norden Patagoniens begonnen Da wo ich damals Richtung Süden gegangen bin und mit diesmal Richtung Norden gelaufen um auch noch Der ursprüngliche war planbar die kompletten Anden zum Fuß zu durchqueren.
Was misslang. Für dich stand ja dann fest, dass du zwanzig-fünfundzwanzig ist. es glaube ich gestartet. Dass du dann einmal durch die Anden möchtest mit allen möglichen Fortbewegungsmitteln. Wie ist das gestartet? Weil ich glaub' das war ein etwas häufiger Start eher! Ja da ging alles schief und auch insgesamt bei der Tour ging eigentlich alles schif.
Ich bin dort angekommen mein Gepäck ist nicht angekommen Das hingen irgendwo fest. Es kamen erst ein paar Tage später, dann wurde der Flug verschoben. wir hatten Zwischenlandung mit ja in Madrid hing da nochmal vierundzwanzig Stunden fest. Dann kam er an. ich hatte eine Bronchitis und wenn ich über Wenn ich wir sage Dann meine ich mich und Meine Freundin.
Ja wir zwei müssen jetzt lachen denn die Katze schnuppert gerade am Mikrofon. Hallo Neko es geht gerade Und Patagonien. Das Lustige ist, ich hatte auch gerade schon Katzenbesuch. Mein Katerchen ist unter dem Stuhl so lang und war so, darf ich hochsprünglicher mit der Hand runtergehalten? Genau! Jetzt ist meine Katze wieder weg.
Also ich bin gemeinsam mit meiner Freundin nach Südamerika gestartet. Der Start habe ich ja gerade schon erzählt, die ist komplett schief. Und der Plan, der gemeinsame Plan war es also die anderen zu durchqueren von Süd nach Nord. Wir wollten das so machen, wie ich es vorher auch schon gemacht hat. Also zu Fuß bis Santiago gehen und wir hatten auch Boot mit ein aufplatzbares Packkraft.
Genau nachdem der holprige Stadt Passé war ging es dann los. Wir sind sozusagen Richtung die ersten Stück gepaddelt, dann sind wir wieder gewandert, dann ist immer gepaddelt. also wir haben uns zur schrittweise Richtung Norden gekämpft. Es war aber schon sehr anstrengend. vielleicht dazu sagen, das ist der nördliche Teil vom Greater Pythagonia Trail.
Das ist ein Weg den man zum Großteil nur mit GPS-Gerät findet, der auch viel Querfeld eingeht, der durch Wälder geht wo keine Wege mehr richtig existieren, wo man eine Machete mitnehmen sollte um sich einen Weg zu schlagen. natürlich umso weiter man Richtung Norden kommt um so offener wird die Landschaft und dann gibt es viele Viehwege dem man folgen kann.
Man geht über vier Privatgrundstücke wo man den Menschen dem man begegnet auch genau erklären muss was man da eigentlich tut. Also das ist kein Spaziergang. Genau und für meine Freundin war es mitunter auch sehr herausfordernd, weil die wandert schon gerne aber so extrem wandern ist jetzt nicht ihr Fall.
Ja verständlich! Wie war dann das zusammen zu starten? Das ist ja dann auch schon mal ein Unterschied zur vorherigen Reise oder? Ja also mir war am Anfang klar entweder wir sind danach getrennt oder unsere Beziehung hat sich stabilisiert weil das ist eine extrem Situation, in die du da geworfen wirst.
Du bist körperlich absolut über deiner Grenze. sowohl ich als auch meine Freundin Ich habe natürlich dadurch dass wir jetzt zu zweit unterwegs sind viel mehr Gepäck. Dadurch ist es für mich viel anstrengender Als wenn ich nur allein unterwegs bin Weil ich muss natürlich prozentual zu meinem Können Mehr Gewicht einfach auf die Schulter nehmen.
Meine Freundinnen heißt Mara. Die hat zwei Ängste Kälte und Hunger bedeutet, sie muss mehr Klamotten mitnehmen. Ich bin da sehr minimalistisch unterwegs aber sie hat halt ein bisschen mehr Kramotten. damit und dadurch dass Sie Angst dazu verhungern müssen wir auch ein bisschen zu viel Essen mitschleppen.
wo ich sehr spartanisch unterwegs bin und auch gerne mal ein bisschen Zu wenig mit Absicht mitnehme um mich selbst zu pushen bei der Etappe ein bisschen schneller zu laufen Ja kann man machen Aber es ist ja teilweise auch recht schwierig dann an Essen zu kommen, oder? Also das ist sehr unbesiedelt. Ich kann da glaube ich deine Freude schon gleich gut verstehen!
Ja aber das Gute ist und das ist auch toll. sie vertraut mir dann auch. Ich packt dann das Gut ein und wir hatten kein einziges Mal. Hatten wir zu wenig zu essen und mussten hungern. also mir vorher ist das immer mal passiert... ...aber das ist ja dann mein Pech. Aber mit Mara hat das gut funktioniert.
Sie hat mich vertraut und hat sich darauf eingelassen, hat es dann auch nicht mehr zwischengefunkt. Ich war für das Essen zuständig ich habe das Essen geparkt sie hat mir da vertraute. ich war auch wie die Navigation zuständig Und gemeinsam haben wir das geschafft durch Kompromisse. Kompromiss bedeutet Mehrpausentage kürzere Tagesetappen und einfach ein bisschen entspannter machen und da haben wir gemeinsam dann gut das Tempo gefunden und sie hat mir auch einfach die Augen geöffnet für Sachen, die ich sonst gar nicht so wahrgenommen hätte.
Mara kennt sich extrem gut mit Tieren und Pflanzen aus, hat ein ganz großes Interesse für Architektur, für kleine Dörfer und weil du es angesprochen hast mit den Dörfern also man kommt relativ häufig durch Dörver durch. Also die Etappen sind so zwischen drei bis zehn Tage. Solange muss man Essen mitnehmen, aber ganz im Süden von Patagonien habe ich Schlimmeres erlebt.
Da muss sich auch mal für vierzehn Tage Essen mit nehmen. Diese Folge wird euch präsentiert von JOIN. JOIN ist die Nummer eins unter den KI-Training-Apps für Radfahrerinnen und Radfahrern. Das besondere von JOINT ist das adaptive Training, das wirklichen Mitdenkt und sich an dein Leben anpasst – an deinen Job, dein Familienleben oder deine anderen Hobbys!
Join ist aber extrem flexibel. Wenn das Training wegen Krankheit oder Stress ausfällt, plant join automatisch um keinen Stress also. Die Workouts starten schon bei dreißig Minuten denn hier gilt auch Qualität schlägt Quantität. Egal ob Anfängerin oder Anfänger der Struktur im Training sucht, oder Fortgeschrittener, der aus dem Plateau heraus will.
Das System lernt aus deinen Daten und wird im Laufe der Zeit immer präziser. Im Zuge unserer Kooperation mit Join könnt ihr dreißig Tage lang Join gratis nutzen ohne Zahlungsdaten angeben zu müssen – das Ganze endet dann also automatisch. falls sie es so wünscht! Nutz dafür den exklusiven Link join.cc.
mit wieviel Kilometern plant ihr dann, wenn ihr unterwegs seid? Also für so viele Tage auch. Das ist unglaublich unterschiedlich! Wenn ich hier wandern bin, plane ich mit dreißig Kilometeren. Aber dort hast du Etappen, wo wir uns durch die Büsche geschlagen haben... Und wo es keinen Weg gab und unwegsames Gelände oder Schneefelder zu queren waren.
Es gab Etappen, wo wir nur durch Treibsand gelaufen sind. also da bist du froh wenn Du zehn Kilometer schaffst. Ja wie war dann auch für sie die Erfahrung ja doch in so liebsamem Gelände unterwegs zu sein? Sie war schon oft sehr am Anschlag aber das ist eine Kämpferin. ich habe ne tolle Freundin. Die hat sich durchgebissen.
Wir haben das gemeinsam geschafft. Mein eigener Fokus hat sich auch in dieser Zeit stark verschoben. Also vorher und die Patagonien-Nummer war immer ein, ich gehe allein durch die Wildnis und erlebe Abenteuer und begegne natürlich Menschen. Das ist spannend aber in sich möchte ich raus und so mein Ding machen!
Und jetzt... hat sich der Fokus eher nach außen gerichtet, auch durch das gemeinsame. Und ich habe viel mehr angefangen mich mit Dingen auseinanderzusetzen die uns begegnen. wir haben uns Zeit genommen bei Einheimischen länger zu sein Interviews zu machen auch wirklich mal nachzuhaken um Dinge auch tiefgründig zu verstehen.
Wir haben die Anden verlassen und sind rausgefahren um uns Museen anzugucken Um einfach ein tieferes Verständnis für das Land und die Leute zu bekommen. Das hat sich dann immer weiter intensiviert. Also ich habe dann tatsächlich auch wirklich auch Experteninterviews durchgeführt mit Leuten der Universität über zum Beispiel Konflikte, die mit den Ureinwohnern in verschiedenen Bereichen immer wieder passieren.
Der Fokus hat sich komplett verschoben und das ist auch gut so, es ist eine neue Erfahrung. Ist so ne Weiterentwicklung irgendwo auch von der allein Reise vielleicht am Anfang zu jetzt vielleicht auf der Zweit unterwegs sein oder? Ja, und es macht mir wirklich sagen das gibt dem Ganzen auch so einen tieferen Sinn.
Natürlich kann ich tolle Fotos machen und eine schöne Abenteuer Geschichte auf der Bühne erzählen aber wenn ich jemandem habe der wirklich authentisch davon berichten kann hat das natürlich die ganz andere Tiefe und Qualität. Und das finde ich persönlich viel spannender als meine eigene Abenteurer Geschichte.
Ich finde auf so Reisen hat man immer hoch- und tiefpunkte auch. Was war vielleicht so ein Tiefpunkt, den ihr hatte? Gab es da irgendein wo du sagst das ist mir noch im Kopf geblieben oder bei der Etappe alles schief gegangen ist? Du hattest auch mal das GPS Gerät verlegt oder so und bist dann ein bisschen in Panik geraten und sowas.
Magst du da vielleicht mal näher einsteigen? Ja, das war auch bei der Patagonien-Nummer tatsächlich. Ist mir das mal passiert? Das ist mir danach nie wieder passiert! Ich mache Fehler natürlich auch immer wieder aber manche nur einmal so was zum Beispiel ja ich muss tatsächlich sagen wir hatten einige Tiefpunkte Aber die waren jetzt nicht... die sind jetzt nicht so präsent im Nachhinein.
Wir haben das gut hinbekommen und natürlich also wir hatten einige Tiefpunkte. Man verliert beim Forten irgendwie einen Schuh oder so aber irgendwie geht es immer weiter. Also ich möchte jetzt auch nicht so reiserisch irgendwelche kleinen Stories da bieten. Es war eher so, es gab einen richtig krassen Tiefpunkt und finde ich viel spannender.
Ich war die ersten drei Monate planmäßig mit meiner Freundin Mara unterwegs. Danach war ich ein Monat mit meinem Bruder Tim unterwegs. Okay also Mara wollte gar nicht die ganze Zeit mit... Nein das ist auch Teil des Kompromisses und Mara hat danach auch lange Urlaub gemacht um wieder ... zu Kräften zukommen.
Oh krass, okay! Ja genau und mein Plan war aber schon die kompletten Anden zuturchqueren oder zumindest so weit zu laufen wie mich die Füße tragen... Und ich habe das auch bis Santiago de Chile geschafft. den letzten Monat hab' ich dann bis Santiago mit meinem Bruder Tim zurückgelegt. Das war da nochmal ein Knapper für ein Monat und da haben wir auch eine ganz krasse Geschichte gemeinsam erleben dürfen.
könntest du mich gern später fragen falls das passt? Aber zum Tiefpunkt der kam danach. Als ich in Santiago war, wusste ich es geht für mich nicht mehr weiter. Ich hatte schon während der Tour die ganze Zeit Hüft- und Handgelängenschmerzen und musste da die Tour wirklich komplett abbrechen Und da bin ich ganz... Nicht ganz tief gefallen aber schon aufgeschlagen.
Also ich musste dann die Südamerika verlassen. Ich habe ja in Deutschland die Wohnung untervermietet. Ich hing dann in Deutschland sozusagen fest. Meine Oma hat mich aufgenommen und ich musste mich dann aus dem Loch wieder rauskämpfen, weil ich hatte natürlich den Wunsch dieses Jahr dort zu verbringen.
Und hatte die Hoffnung tolle Geschichten aufzunehmen. aber ich hatte so schlimme Schmerzen, ich konnte kaum laufen... ...und für einen Menschen der es liebt, Sport zu treiben, dazu zählst auch du, gibt's einfach nichts Schlimmeres! Ich hing dann wirklich in Deutschland eine ganze Weile fest, ich habe ganz viel Physiotherapie, Osteopathie und alles Mögliche bekommen um die Hüfte Probleme einigermaßen in den Griff zu bekommen.
Das Handgelenk musste operiert werden, da hat sich einen Überbein gebildet der ganz ganz schmerzhaft war. also ich ging sechs Monate in Deutschland fest und ja war eigentlich nur eine ärztliche Behandlung bevor es irgendwann weitergehen konnte und das war mein krasser Tiefpunkt. Das ist glaube ich auch echt das schwierigste bei so einer Ja, so eine Challenge die man sich vielleicht auch setzt dann zu sagen okay hier ist der Punkt wo ich jetzt aussteige.
Das hat sich wahrscheinlich bei dir ja dann auch über Wochen gezogen oder dass du vielleicht mit dem Gedanken gespielt hast aufzuhören? Ja und Mara und auch mein Bruder Tim haben auch immer wieder gesagt Tobi du kannst das nicht mehr machen wenn wir abends dann ankamen am Lagerplatz und ich musste mich erst mal eine halbe Stunde lang dehnen und konnte gar nicht richtig laufen vor Schmerzen.
Ich habe mir natürlich Immer eingeredet, nie das wird schon wieder. Man hat ja auch immer Höhen und Tiefen und an manchen Tagen geht es dann wieder besser und man redet sich dann ein dass wieder alles gut ist. aber mit dem Handgelenk war's auch so. ich konnte nicht mal mehr den Wanderstocks richtig umklammern.
Dann hatte er sich über Monate aufgebaut. Das ist jetzt nichts wo man mal drei ruhige Tage macht und dann ist es wieder weg. da war schon klar das ist irgendwas Ernsteres. Aber mir hast du das richtig erkannt, sich das dann einzugestehen und zu sagen nein. Mein Körper sendet klare Signale und ich muss jetzt darauf hören es geht nicht um mich ist ganz schwer.
Wie war's denn davor auch? Also wie war die Tour mit deinem Bruder dann auch? Wie war vielleicht der Kontrast erst mit Mara unterwegs zu sein und damit deinem bruder... wie waren da so die Unterschiede von der Dynamik her? Ich kann mich da ganz gut darauf einlassen, ich mag das ja auch mit anderen unterwegs zu sein.
Ich kenne mein Bruder ja schon. logischerweise seit wir Kinder sind, ist mein kleiner Bruder vier Jahre jünger. als Kinder waren wir auch öfter so in Konflikt miteinander hatten so Konkurrenzverhalten und weil mir daran gelegen war dass wir danach auch befreundet sind hat jeder sein Ereignis zählt. aber ich kann schon vorweg nehmen Wir haben in dem Monat der gemeinsamen Wanderung sein Zelt ein einziges Mal aufgebaut.
Heißt unnötiger Ballast dann eigentlich wird genau? Ja, total! Also es hat super funktioniert. wir hatten auch richtig richtig krasse Etappen. das schwierigste war die Situation dass wir mal kein Wasser mehr hatten für einen sehr langen Zeitraum und mein Bruder der das nicht kannte und aus dem deutschen Sommer kam noch weiß war und dann dadurch die Wüste läuft.
Das war für ihn ja Furchtbar. Aber wie ist es dazu gekommen, dass ihr dann auf einmal kein Wasser mehr hattet? Es war ein Fehler von mir. also ich habe einen Fluss von dem Ich Annahme das er wasser hatte hatte keinen wassen. normalerweise ist es so wenn man auf den GPS Geräte im blaue durchgezogene linie hat Dann ist der fluss ganzjährig mit Wasser und darauf hab ich mich verlassen.
aber wir kamen dort an. Also es gibt ja flüsse die sind gestrichelt und da weiß sie schon oh gerade so Ende des summers. Das ist gefährlich. aber dieser plus Fluss war blau durchgezogen und ich habe mich zu hundert Prozent darauf verlassen, dass dann auch Wasser drin ist. Und da war kein Wasser mehr.
es war komplett tot und das war dann richtig kritisch weil wir sind gerade so mit der letzter Kraft dahin um das Wasser aufzufüllen und mussten von da noch mal fünfhundert Meter über Sand aufsteigen in der prallen Sonne bei dreißig Grad kein Windhauch keinen Schatten nichts und das ging bei mir extrem an die Substanz.
aber mein Bruder habe ich mir dann echt Sorgen gemacht. Und wie habt ihr dann Wasser gefunden? Wie ging es dann weiter? Ich wusste, also wir waren an diesem ausgetrockneten Bachbett und wir hatten die Wahl eine Stunde lang zurücklaufen oder anderthalb Stunden weiter laufen. Eine Stunde zurück laufend ist natürlich kürzer bis das Wasser kommt aber dann läuft auch wieder eine Stunde zurück um dann nochmal anderthALb Stunden aufzusteigen.
Da quält man sich lieber ganz ungar und muss da nicht noch mal zurück. Wir kamen dann in einem See an Vordem ich auf den Satellitenbildern, ich kann ja da auch unterwegs Satellite Bilder mehr anschauen. Hundert Prozent wusste das es Wasser gibt. Dadurch hatten wir jetzt auch die Gewissheit und dann sind wir diesen fünfhundert Meter aufgestiegen haben denen sie erreicht mit letzter Kraft, haben das Wasser gefiltert noch eine Chlor-Tablette reingeworfen und dann waren wir tot.
aber die Welt war wieder in Ordnung. Ja, das ist echt Wahnsinn wie viel der Körper dann auch in so einer Situation vielleicht auch noch leisten kann. Weil man denkt irgendwie davor, man quält sich schon irgendwie dahin zu diesem Fluss und dann musst du dir ja nochmal weiter. Genau! Und das ist der Unterschied zwischen meinem Bruder und mir.
also mir ging es genauso scheiße als mein Bruder aber weil ich in der gleichen Situation schon ein paar mal war kenne ich meine Grenzen und hatte in dem Augenblick keine Angst Weil du hast ja immer Angst vor dem, was du nicht kennst. Und wenn du es noch nie in so einer Situation warst ist das am Anfang ganz und gar fruchtbar.
Wenn du es aber nochmal hast weißt du? Ah ich hatte das schon mal. Ich kann auch mindestens einen halben Tag laufen Auch wenn mein Mund schon so trocken ist dass die Zunge irgendwie am Gaumen klebt. Wir hatten ja jetzt schon quasi über Tiefpunkte gesprochen. Was waren denn so Highlights? Bei der Patagonienreise, da hattet ihr ja oder hattest du ja vor allem auch von den tierischen Begegnungen berichtet.
wie war das diesmal was, was waren also für Highlights? welche tierische Begegningen hat es du oder hättet ihr auch? Ah, Highlights gab's ohne Ende und das ist genau der Grund weshalb es mir auch so schwer fiel dann abzubrechen Weil das ja eine zauberhafte Welt ist. Natürlich muss man sich das hart erarbeiten, diese Momente aber da können wir eigentlich genau gleich in dieser Geschichte bleiben mit Tim und dem Wasser Denn der nächste Tag ist eigentlich sprichwürdig dafür.
Wir sind dann... wir haben an diesem See dann unweit des Sees gezeltet Und am nächsten Tag von dem nächsten Tag wussten wir schon dass es kein Wasser gibt. Also haben wir wirklich vier Liter pro Person mitgenommen. Wir befinden uns nicht weit südlich von Santiago de Chile, also das ist Halbwüste. Und dort oben unweit eines Riesenvulkans gibt es überhaupt kein Wasser!
Also wir mussten an dem Tag ca. um den Tag zu laufen. Der Untergrund ist sandig und wir quälen uns vorwärts. Wir haben genügend Wasser aber es gibt keinen Schatten. Es ist unglaublich anstrengend und durch den Tag nach vorne sind wir gespecht. Wir quälen uns vorwärts, wissen wir müssen immer noch acht Kilometer laufen.
Es ist bereits Nachmittag die Sonne geht bald unter und wie sollen wir diese acht Kilometern jetzt auch noch schaffen? durch diesen sandigen Wüstenboden wo die Füße bei jedem Schritt versinken? Und mit einmal wie aus einem Märchen taucht vor uns ein Eisberg auf! Ein Eisberg in der Wüste. Wir sind auf drei Tausend Metern fast... Vor uns ist ein viertausend Meter hoher Vulkan und an der Flanke des Vulkans haben sich Gletscher gebildet.
Und diese Gletsche sind mit diesem losen Sand- und Binstein überdeckt, sodass wir am Anfang gar nicht glauben können dass da wirklich Eis unter dem Sand ist. aber es so. In der Nachmittagssonne ist ein kleiner Abschluss von dem Eis was für uns bedeutet das wir nicht weiter laufen müssen. Wir können das Wasser auffangen, wir können daswasser filtern und müssen nicht weiterlaufen.
Wir können hier direkt neben diesem Eisberg mitten in der Wüste zelten Und das war für uns ein gigantischer Moment. Wir haben dann ja echt einen kleinen Freudentanz gemacht, weil wir nicht wussten wie wir es noch schaffen sollen soweit zu laufen. Haben dann direkt da gezeltet und wir haben uns auch am nächsten Tag entschlossen den Vulkan zu besteigen.
Unser Zelt neben dem Eisberg stehen zu lassen das als Basislager zu nutzen. Dann haben wir uns hochgequält. Das ist der Deskampensado. Ich glaube ich habe es einigermaßen richtig ausgesprochen. Grande ist viertausend Meter hoch Ein Riesenvulkan. Wir haben uns da hochgequält und am Graterrand zu stehen, über die weite Landschaft zu schauen.
Im Grater selbst sind Mannshoher so Eissapfen, sogenanntes Büse-Eis unglaublich eindrucksvoll! Und das ist ja auch das was eine Tour dann besonders macht. Du stehst dann zwischen diesem riesen hohen Eis Zapfen und genießt die Landschaft und hast diesen Moment und kannst es eigentlich gar nicht glauben... ...was das für ne skurrile und wunderschöne Landschaft ist und dafür mache ich das auch.
Das war ein Höhepunkt. von so Menschen, die du auf unterwegs getroffen hast. Hast du da jemanden wo du sagst boah krass! Die Personen die fand ich so inspirierend weil ich glaube bei der Patagonientour waren ja auch immer mal wieder Leute dabei die sehr inspirieren für dich auch waren? Ja das ist eine gute... also gab es ganz viele Menschen.
Also mit Mara haben wir Zeit bei einer Mapuche Frau verbracht. Mapuche is ein indigenes Volk in Chile in ihrer Geschichte auch einiges durchmachen mussten, die sich gegen die Inkas erwehren mussten. Gegen die Spanier später von dem chilenischen Staat sozusagen unterdrückt wurden und heutzutage auch massiven rassistische Beleidigungen ausgesetzt sind und systematisch Diskriminierung.
Und diese Frau schafft es irgendwie als alleinerziehende Mutter zwei Kinder durchzubringen arbeitet ehrenamtlich für ihre Gemeinschaft. Ja, ist eine ganz tolle Frau und Person die sich auch Zeit für uns genommen hat an ihrem Leben teilzuhaben. Und ich glaube bei der Patagonien-Reise war es doch so dass du mal mit dem Gedanken gespielt hattest ein Buch zu schreiben über den ganzen Abenteuer.
Was ist daraus geworden? aus der Idee? Ich würde sogar einen Buch schreiben aber der Schuster muss erst einmal bei seinen Leisten bleiben. Deshalb mache ich erstmal einen neuen Vortrag mit dem ich weiß, dass sich sicher Geld verdienen kann. Und der Vortrag wird dieses Ende diesen Jahres fertig und wenn ich dann noch Zeit und Energie habe stürze ich mich in das Buchprojekt.
Und wie geht's abenteuerlich weiter? Weil naja du hattest jetzt die Gesundheitsprobleme aber wie ist da dein Plan vielleicht auch? Wird die Reise nochmal angegangen oder steht was ganz anderes aufm Programm? oder was machst du um die Abenteuerlust wieder zu erwecken? Die Reise ist schon weitergegangen.
Also nachdem ich sechs Monate in Deutschland war und eigentlich nur mit mir und meiner Gesundheit gerungen habe, kam das Schicksal zu Hilfe. Ich war auf einem Geburtstag, auf einer Geburtstagsfeier und hab da mit dem Vater eines guten Freundes geredet. Ich wusste dass der Biologe ist und dass er in der Atakama-Wüste Chile arbeitet aber ich wusste nicht dass der bald wieder aufbrechen würde.
Den habe ich gefragt, ob er sich nicht vorstellen könnte jemanden mitzunehmen der die Arbeit von ihnen dokumentiert. und Er hat ja gesagt Und damit hat sich für mich eine neue Tür geöffnet. Ich durfte als Ja Als Journalist quasi mitkommen und Die arbeit von ihnen Dokumentieren. wir sind mit dem jeep durch die komplette wüste atta durch die atakammerwüste gefahren.
Es war unglaublich interessant. ich hab viele neue tierarten kennenlernen dürfen. sie haben auch neue Arten überhaupt erst beschrieben, von dem man vorher gar nicht wusste dass die existieren und Von daraus bin ich mit dem Fahrrad weitergefahren. Erst durch die Atacama-Wüste Durch Bolivien gemeinsam mit einem Freund.
Wir haben den höchsten Berg des Landes bestiegen Und wir sind genau dann bis nach La Paz gefahren wo der Regierungssitz Boliviens ist. Dann waren wir gemeinsam im Regenwald und haben bei einer deutschen Aussteigerfamilie gelebt. Dieses Jahr geht es wieder in den Regenwald allerdings nach Peru. Das Abenteuer Ist im vollen Gange, könnte man sagen.
Aber wirklich? Zusammen mit der Verbindung mit deinen Vorträgen die du hältst... Also du bringest quasi immer die Messe doch an die Leute was aktuell los ist. oder was muss man sich unter den Vortragen auch vorstellen die du da hältst? Also Vortrag klingt natürlich immer ein bisschen abgedroschen und langweilig.
Ach nee finde ich gar nicht! Es kommt drauf an aber es hat immer so einen Beigeschmack von Hörsaal und Monolog, finde ich. Aber ich gebe mir wirklich Mühe und das ist auch, dass was mir die Leute zurückspiegeln. Dass es wirklich kurzweilig unspannend ist. Ich habe dort animierte Karten. Ich mache Interviews.
Ich nehme die Leute wirklich live mit rein ins Abenteuer. Ich fahre dann mit den Leuten die Stromschnellen runter zeige wo man auf keinen Verlang paddeln sollte weil's gefährlich ist und warum. Und genau versuch da wirklich auch bestes Infotainment zu machen. hinterher, dass man sagt hey das war wirklich unterhaltsam.
Das war lustig aber ich habe auch was gelernt. Also du versuchst eher so einen Austausch mit den Leuten zu schaffen oder? Natürlich! Das ist ja das Schöne bei Leihveranstaltungen. die Leute können natürlich auch Zwischenfragen stellen. es gibt immer eine Möglichkeit auch nach der Pause Fragen zu stellen und ich komme dadurch auch mit den leutenden Austauschen kann dann auch Die Fragen beantworten, die die Menschen auch auf den Herzen haben.
Ich möchte auch mal nach Chile, ich möchte eine längere Wanderung machen. was soll ich denn da mitnehmen? Genau das ist ja die Stärke von solchen Veranstaltungen dass man das dann vor Ort klären kann. und jetzt deine Regenwaldtour, die du geplant hast. kannst du darüber schon noch ein bisschen mehr erzählen?
Ja das ist es noch ganz ganz frisch tatsächlich eine Minute vor unserem Podcast Gespräch. deshalb war ich auch ein kleines bisschen zu spät. Verzeihung. Was ich nicht mal gemerkt habe, weil ich selber technische Probleme hatte. Sehr gut! Hatte ich noch ein Gespräch mit Wilderness International? Die schützen riesengroße Flächen an Regenwald und das ist das für mich super interessante Projekt denn ich möchte gerne diese Wilderness international Zone wo auch die Guides arbeiten, die den Regenwalt schützen gern besuchen aber auf meine Weise Also vorher zweiundzwanzig Kilometer mit einem Packraft wirklich durch unberührten Regenwald fahren, dann an diesem Wilderness-Station anlegen und mit den Geiz noch mal richtig reingehen in den Regenwald.
Und schauen was sie da eigentlich tun! Das ist genau das was ich spannend finde dieses Abenteuer in Verbindung mit gutem was auch irgendwie Mehrwert für alle bringt. denn wenn die da den Regennwald schützen können das denke ich alle nur Guthäusern. Und was würdest du sagen, ist immer so? deine Hauptmotivation vielleicht auch immer wieder in solche Abenteuer reinzugehen?
Ist es die Natur und auch irgendwo deine Komfortzone weiter zu verschieben. Ja aber ich bin kein Hautdäger, also ich liebe diese Momente in Stille, ein schöner intakter Natur. wenn ich dann abends vor meinem Zelt sitze und einfach nichts tue und einfach nur Ja, es fühlt sich an als ob ich mir so diese verrückten oder diese abgelegenen Orte in der Weise aneignet.
Dass ich für einen kurzen Zeitraum Teil des Ganzen bin. Klingt sehr kitschig! Aber wenn du auch schon mal Touren gemacht hast und hast an einem wunderschönen Ort gezeltet... ...und dann einfach vom Zelt besessen und nichts gemacht,... ...dann wirst du dich dein Leben lang an genau diesen Moment zurück erinnern.
Und das ist was mich so motiviert denn das muss jetzt nicht die Riesenabenteuer-Touren Patagonien sein dass ich neben dem Eisberg zelte. Es kann auch eine Tour sein in Deutschland, wo ich einfach eine Nacht im Wald verbringe. Dann kann ich eine Wanderung machen und immer wieder wenn ich an diesem Ort vorbeikomme dann habe ich sofort wieder den Link die Erinnerungen.
aber hier hab' ich schon mal ne schöne Nacht verbracht und das war eine ganz tolle Zeit. Und dass ist das eigentlich. es sieht mich einfach raus und ich möchte gerne unterwegs sein. Und hast du so Orte, wo du sagst in Zukunft die möchtest du unbedingt auch noch erleben und ja da irgendwie hin und wandern?
Und ja quasi einfach erkunden. Was sind das für Orte? Das schiebe ich komplett weg! Ich möchte nicht in diesen Drang reinkommen, dass ich anfange irgendwelche To-do-Listen zu machen und sagen da musst du unbedingt hin. Und das musst du gesehen haben? Nee! Das möchte ich nicht. Ich möchte im Hier und Jetzt sein.
Das hier und jetzt ist hier draußen vor der Tür bei mir ein jener zauberhafter Natur. Ich bin auf jeden Fall am Wochenende wieder draußen irgendwo unterwegs. darauf freue ich mich. nächstes Jahr habe ich das große Privileg durch Peru durch den Regenwald zu paddeln und dort zu sein und alles was darüber hinausgeht da... ...das schiebe ich weg.
Die ganze Welt ist sauberhaft, man kann überall hingehen. Aber man muss auch nicht... Also ich möchte keine No-Pressure, keine To-Do Liste. Ja stimmt! Ich glaube vor einigen Jahren war das irgendwie so einen So innen auch irgendwie so diese Nicht to do Liste. aber wie heißt es denn so Bucket List irgendwie zu haben?
So diese Orte die man irgendwie haben will oder in die man gereist sein möchte oder so? Also wenn mir viele Leute erzählen, du musst unbedingt da und dahin. Dann weiß ich das ist definitiv ein Ort des wo ich nicht hingehe. Ich glaube das war auf deiner Patagonianreise doch auch. Da war irgendwie so'n Touristen-Spot und du bist dann der Abseits der Wege und bis dahin glaub ich den Puma begegnet auch.
oder irgendwie war da doch so ne Geschichte? Richtig! Das ist eine Geschichte aus dem Patagonienvortrag. Da bin ich in den berühmtesten Nationalpark Patagoniens im Torres del Peine hineingewandert dass ich eigentlich nur gleich wieder raus wollte und bin deshalb auf einem Weg gelaufen, der wirklich abseits der touristischen Fade ist.
Und bin in Puma begegnet! Und das ist selbst im Torres del Peine ein Sechser am Lotto. also es ist unglaublich selten, dass man in Pumas Gesicht bekommt und die kleine Anekdote Zeit eigentlich so wie wertvoll es ist zu seiner inneren Stimme zu hören und nicht da lang zu laufen wo alle lang laufen weil alle sagen du musst da langlaufen weil das sind die ganzen Highlights usw.. Die habe ich allerdings liegen lassen.
Stattdessen kam das größte Highlight, was man überhaupt haben kann direkt an mir vorbeigelaufen. Und beim Vortrag sage ich, bringe ich dann immer ein Zitat von Rüdiger Nehberg? Ich weiß nicht ob du den kennst? Ich auch natürlich. ne, weiß ich jetzt nicht! Guck mal nach ganz ganz toller Mann, Rüdiga Nehberg hat mal gesagt wer mit der Herde geht, kann nur den Erschen folgen.
Aber das ist eigentlich ein ganz gutes Schlusswort. aber eigentlich würde ich gerne noch die Geschichte hören, die du vorher angeteasert hast mit deinem Bruder. oder war das schon mit dem Wasser und dem Gletscher. Die können wir gerne als kurzen Abschluss noch bringen. Als Schmankhals zum Schluss! Genau, ich hattest du davon gehört dass neunzehnundsebzig eine Rugby-Mannschaft im Flugzeug in die Anden gestürzt ist?
Das war vor meiner Zeit... Ja, die Geschichte wurde mehrfach verfilmt z.B. Schneegesellschaft und es wurde jetzt auch auf Netflix. also ich gucke kein Fernsehen aber das wurde mehrfach verfilmt. Die Geschichte ist ganz berühmt denn Die Mannschaft ist sozusagen mit dem Flugzeug auf viertausend Metern abgestürzt, die hingen dort fest.
Zweiundsebzig Tage lang im Eis. Sechzehn Leute haben nämlich den Absturz überlebt und konnten nur so lange im Eis bleiben in zerstörter Rumpf der Maschine indem sie die gefallenen Kameraden gegessen haben. Und nachdem der Frühlings langsam einzug hielt sind dann zwei der Überlebenden, die noch am stärksten waren.
Fernando und Roberto haben sich aufgemacht, um in Stahl zu laufen und Hilfe zu holen. Denn keiner kannte ihren Standort und sie hatten über Radio, die haben das Flugzeugradio zum Laufen gebracht gehört dass die Suche nach ihnen ergebnislos eingestellt wurde. ja so sind die zwei zehn Tage lang ins Tal gewankt.
am zehnten Tag sind sie an einen großen Fluss gekommen über den Sie nicht konnten. sie waren zu schwach Haben wir den Arm gerudert. Auf der anderen Seite war ein Arriero, also eine Art Gaucho Ein Viehirte mit seinen zwei Söhnen bei der Arbeit. Der hat die entdeckt Hat ihn einen Zettel mit einem Stift über den Fluss geworfen und darauf haben sie geschrieben wie es um Sie bestellt ist Dass mehrere Personen oben noch sind dass sie kein Essen haben und dass sie bitte Hilfe brauchen.
Und das hat die größte Rettungsaktion eingeleitet Die Schiele ja bis dato gesehen hat. Und die Geschichte ist auch in der ganzen Region total bekannt. Ich habe mit meinem Bruder die Geschichte nachgezeichnet, indem wir versucht haben bis zum Flugzeugfrag vorzustoßen und es ist uns auch gelungen mit dem Sohn, der damals bei der Begegnung dabei war ein Interview zu führen, der die beiden dann beschreibt und wie es danach weiter ging und wie die Beziehung heute zu den Überlebenden ist.
Das ist natürlich eine ganz intensive und tolle Geschichte und zwar ein Riesenprivileg. dass wird das gemeinsam machen durften! Total. Und wo kann man dann die Interviews auch hören, die ihr gemacht habt? Im Vortrag selbstverständlich, weil ich mich gerade intensiv arbeitete. der nächste... Also es wird ein Vortrage über die kompletten Anden in dem ich die Leute mitnehme von Patagonien bis nach Peru oder Kolumbien mal gucken wie weit's geht und da werde ich dann die besten und spannendsten Geschichten in einen hundert Minuten minütigen Vortragen packen.
Da bin ich grade voll und ganz dabei! Ja, cool. Dann kann man sich auf jeden Fall auf den Vortrag freuen oder auf den Erlebnisaustausch, wenn es ja eher mit Austausch auch ist oder als Diskussion. Vielen Dank für das Gespräch! Ich fand's super spannend. Ja vielen dank dass ich zu Gast sein durfte. Das ist wirklich auch... Du bist eine sehr sympathische Interviewpartnerin.
Ich hab mich sehr wohl gefühlt. Und du ein super sympathischer Interviewgast? Und jetzt geht es weiter mit dem Gespräch mit Frank Rege von Busch und Müller zum Thema Beleuchtung im Frühjahr- und Sommer. Herzlich Willkommen, Frank! Ja hallo herzlich willkommen Daniel. Ich würde dich bitten die ich mal ganz kurz vorzustellen was machst du bei Busch & Müller?
Also ich nenne mich oder schimpfe mich wie man so schön sagt technisch auslähnt oder technischer Auslähnst das aber ein bisschen weiter begriff. dass ist Also ich mach Schulungen, ich mach Rundgänge bei uns. Betriebsbesichtigung bin auf Messen veranstalten, geht wegen Art unterwegs und versuche unsere Themen irgendwie zu kommunizieren die wir so haben beim Buschelnmüller.
Man kann quasi sagen du bist sowas wie der Außenminister von Buschelmüllern. Da bin ich zum Glück nicht alleine, dann haben wir mehr. also das ist soweit würde ich nicht greifen. aber Ja, also alles was eine Außenwirkung hat sei es zum Handel zur Industrie aber auch zum Teil und das ist so der größte Teil meiner Aufgabe.
Wir widmen uns heute in unserem Gespräch den Thema worauf man in der neuen Saison denn hinsichtlich Beleuchtung achten muss. Das Thema haben wir früher ja auch schon in Webinaren behandelt. allerdings ging's da immer um die dunkle Jahreszeit was man im Herbst beachten muss. deshalb haben wir heute mal Neun Fokus.
Vielleicht steigen wir mal ganz allgemein ein, worauf sollte man denn bei der Fahrradbeleuchtung zum Saisonstart besonders achten? Naja also erst einmal einfach checken dass die ganzen Teile die man am Rad hat was wir so unter Licht verstehen ja erstmal funktionieren grundsätzlich. Du sagtest eben mehr zu dunklen Sensor.
ich meine auch Wir können jetzt in der dunkel an der hellen Jahreszeit wie man so viel sagt wäre genauso in die Dunkelheit kommen oder in den Tunnel, eine schlechte Lichtsituation und das Gesetz sagt ja auch übrigens dass wir dann noch die passende Beleuchtung dabei haben müssen. Wenn es jetzt nur ums aktive geht, ums passive sowieso also sprich rückstrahlar Reflektoren usw.
Das übliche Spiel. Ich würde einfach gucken wenn du halt eine Dynamo-Beleuchtungen hast denn die Kabel alle leuchtet vorne ist hinten das Rücklicht angeschlossen. Geht das alles, geht standlicht vielleicht was man vielleicht mit eingebaut hat. und bei der Petalegbeleuchtung ja da kann man wenn man ein System startet in der Regel ja schon sehen ob die Lampe vorne an ist und hinten auch dass es einfach stimmt als euch ist und Einstellungen so weiter sprechen wir glaube ich auch noch gleich drüber.
also ich würde erstmal checken dass die Technik erst mal da ist. Der Mensch, der mit seinem Rennart unterwegs ist, sollte halt zusehen dass er es irgendwie dabei hat wenn's in die Dunkelheit geht. Gibt ja auch einige Menschen, die jetzt die langen Ausfahrten nutzen... ...Brewets und so weiter Langstrecke auch mal an die Nacht fahren usw.
Ja klar muss das dabei haben. Und dann würde ich auch schon mal gucken, dass die Akkus noch gut funktionieren bei der Steckbeleuchtung also bei der Akkubeleuchtung Dass sie ihre Reichweite noch haben also Kapazität halten Das die Laden Ja und wie es halt so kommt, besser nicht kurz vor knapp sondern vielleicht ein bisschen vorher nochmal checken ob das alles passt.
Kurte Exkurs du hast durchaus auch Erfahrungen mit längeren Strecken? Die letzte Zeit leider weniger. aber ich will auch noch mal ein bisschen fahren. Das Stadtradeln steht vor der Tür. Das ist für mich tatsächlich eine kleine Tränensequenz für mich damit ich wieder aufs Rad komme und auch Kilometer mache und vielleicht mal die müden Knochen mal wieder mehr bewege.
Ja, in der Vergangenheit schon mal ein bisschen mehr gemacht. Auch wirklich Ultra-Proreways, also Langstrecke London, Energy of London Paris Pressed Paris und solche Geschichten. was man so als Rondonöser machen kann auch in Deutschland mit den üblichen Strecken ist eine Leidenschaft im wahrsten Sinne Betonung auf Leiden vor allem wenn man nicht so trainiert ist.
aber es macht Spaß! Man kriegt die Birne frei, man kann schöne Landschaften entdecken wie immer beim Fahrrad fahren. Und es hilft einem auch bei der Seele so ein bisschen, wenn man lange Zeit mit sich selber am Kämpfen ist auf der Strecke. Ja das kommt mir sehr bekannt vor aus vielen Gesprächen hier im Podcast.
Kennen wir zurück. zur Beleuchtung? Wie kennt man denn möglichst schnell ob die eigene Beleuchten noch sicher und gesetzeskonform sind? In Deutschland relativ einfach, wenn du dir die Beleutungsteile anguckst also eine Lampe vorne oder dann rücklicht hinten aber auch die passiven Einrichtungen, also auch die Rückstrahler, die Katzenaugen wie auch immer.
Die haben irgendwo oder müssen irgendwo eine sogenannte Karnnummer und eine Wellenlinie haben, also so ein Wellensymbol und eine Karnummer. Und dann steht auch eine Zahl dabei. Wenn das auf der Leuchteinheit drauf ist oder auf dem Lamp, auf dem Rücklicht oder auf den Rückstrahler, dann sollten wir davon ausgehen dass du mit diesem Teil dein Fahrrad ausstatten kannst Und damit auch auf die deutsche Straße darfst.
Also kein Nummer, Wellenlinie und eine durch also eine Nummer die noch dabei steht. Wir gehen mal davon aus dass alle Busch und Müller Lampen sowas dann auf haben ne? Ja also wir im Hauro machen nichts anderes als Hersteller in Deutschland für den deutschen Markt aber auch für andere Märkte. Aber denn jetzt in dem Kontext natürlich für den Deutschen Markt solltest du Auf jeden Fall so was machen sonst haste nur Probleme.
Wir machen es nicht anders. Wir machen alles nur, so wie die Reden ist verlangen tatsächlich. Okay. Du warst eben schon kurz vom Frontscheinwerfer gesprochen? Wie wichtig ist denn gerade beim Frontscheinwerfer die richtige Einstellung? Hinsichtlich Sicherheit! Das ist halt im Jahr zwei Tausend Siebzehnte sich relativ einfach formuliert laut Ersetzgeber in Deutschland.
Da hat sich kleinere Form ergeben. Zwei Tausende siebzehn Im Juli. Seitdem heißt es mehr oder weniger, du musst die Frontleuchte blendfrei einstellen. Das ist jetzt ein sehr dehnbarer Begriff aber das sagt schon alles aus. also du darfst halt einfach keinen Blenden und das heißt dann schon mal per se bei einer zugelassenen Beleuchtung wenn du negativen Winkel einstellst bei der Lampe als heißt wenn sie nicht exakt neunzig Grad gerade nach Hause davon leuchtet sondern leicht nach unten geneigt ist.
mit dem negatimen Winkel sollte man das schon gewährleisten können. Das ist die einfache Regel. Die alte Regel mit dem hellsten Punkt auf zehn Metern, die man früher angewandt hat gilt so nicht mehr in der Formulierung. einfach formuliert wie schon gesagt blendfreie Einstellung. das hört sich jetzt sehr einfach an.
In der Praxis findet man leider immer wieder auch Dinge die nicht ordentlich eingestellt sind. Ist es im Laufe der Jahre mit uns sogar schwieriger geworden, diese Einstellung vorzunehmen weil immer mehr Scheinwerfer und ich denke auch an euer Sortiment sowas wie Fernlicht haben? Nee. An sich nicht! Weil wenn du eine Fernlichtoption hast dann ist das ja ein ganz bewusstes Einschalten des Fernlichts Die Grundeinstellung des Scheinwärfers die beeinflusst das ja nicht.
erstmal also du stellst deinen Wenn man so sagen kann, dass abblendlich das normal licht stellst du ja blendfrei ein sowie gerade im beschrieben. und das fernlicht wenn Du schaltest. Schaltest du es ja oberhalb der blende. grenzen dazu? Und dann blendest du auf jeden fall den gegen verkehr. oder denn Ja dem begegnungsverkehr vielmehr und Das macht einen vernicht per se.
dann also wenn's seine funktion erfüllt Ja also das ist, da muss man sagen nein bei richtiger Grundeinstellung des Scheinwerfers sollte das kein Problem sein. Okay aber bei Fernlicht fällt eben eine falsche Einstellung umso häufiger dann eben auf ne? Wenn... Nee kann man so nicht sagen! Also wenn du das Fernlicht geschaltet hast fällt einem die falscher Einstellung des Grundscheinwerfer oder das Abletdichtes nicht auf.
Du siehst du bist ja einfach nur geblendet in dem Moment Und kannst das gar nicht erkennen. Also der Nutzer selber, wenn er natürlich darauf achtet fällt es einem auf aber der entgegenkommende kann das nicht unterscheiden. natürlich. also der weiß jetzt nicht ist das jetzt ein Fernlichtscheinwerfer? Ist die einfach nur zu hoch eingestellt der Scheinwerfer oder ist es eine illegale Beleuchtung?
also dann aussprich ne Taschenlampe dann blendest du ja in der Regel immer. Und welche Art dieser drei Typen, die entgegenkommt. Also zu hoch eingestellt auf Scheinwerfer fernlicht oder illegaler Scheinwärfer? Das kannst du in dem Moment ja gar nicht richtig zuordnen und erkennen. Du bist einfach nur geblendet.
Alle drei Blenden auf unterschiedliche Art. Was wäre zum Beispiel ein legaler ScheINWERFER? Einer der die beschriebene K-Nummer und die Wellendienisse nicht hat. noch mal die berühmte Taschenlampe, die ich gerade zitiert habe. Also Kreisrundes Lichtbild wie wir sagen wenn du ein kreisrunde Lichtbild vorne einen Lenker dir klemmst musst oder wirst du in der Regel immer den Gegenverkehr blenden?
So eine Lampe so ein Licht aufgrund seiner Verteilungsart des Lichts blendet in der Regel immer und Wir haben jetzt schon ein paar Fehler besprochen die beim Thema Beleuchtung Laufen können, ist zum Beispiel der Frontscheinwerfer einfach falsch eingestellt. Es gibt weitere typische Fehler auf die man achten muss?
Ja, die vorhin angeschriebene... Ach, angeschrieben sag ich schon! Was mach' ich denn von dem Zeug? Also die angesprochene Geschichte mit Akku hält mein Akku bei der Akkubeleuchtung noch ausreichend lange für die Fahrt, die ich geplant habe oder hat er generell noch lange. Das ist ein typischer Fehler was mir bei der akkubeleuchtung auch dabei einfällt immer wieder leider gesehen.
Halter, die ihren Namen nicht wert sind. Also Dinge, die während der Fahrt sich von alleine runter bewegen wie von Vibrationen rutschen. Da habe ich auch selber schlechte Erfahrungen gesammelt im Laufe der Jahre mit Gummibandhalterung. Die machen manchmal so im stehenden Zustand einen ganz guten Eindruck.
Aber sobald dann wirklich Bewegung ins Rad kommt und Vibration reinkommen, habe ich die meisten Gummiband-Heiterungen bis jetzt immer gesehen. Dass sie runtergerutscht sind, dass sie den Winkel verstellt haben... Also das sie nicht halten auf Deutsch gesagt. Das ist auch ein Fehler wenn man so will dem man macht oder machen kann.
Klar falsche Positionierung, das gerade vorhin angesprochene Rhythmen falschereinstellen ist natürlich auch ein Fäler. logischerweise Wenn ich den Mond anstrahle schon bei einer Einstellung und mich wundere, dass das gleichzeitig mehr Licht auf der Straße vor mir fehlt dann ist was nicht in Ordnung. Das ist auch so ein Kaninalsfehler hat aber auch mit dem gerade eben angesprochenen Punkt ja der richtigen Einstellung jetzt ganz viel mit zu tun.
Was hältst du von Helmlampen? Grundsätzlich eine gute Ergänzung. wenn ich durchaus einen Freund von auch gerade auf der Langstrecke Da hast du gerne eine Helmnappe nochmal extra dabei, auch als Backup so. Wenn man mal Not am Mane ist oder wenn du mal irgendeine Panne hast dann setzt sie dir natürlich auch gerne einen am Fahrrad, wenn du stehst also in der Dunkelheit.
In Ergänzung zu einer vorhandenen Lampe am Fahrrat finde ich das sehr gut. Jetzt die Helmleuchte unterliegt jetzt nicht unbedingt einer Zulassung. als solcher Ist in der Regel kein zugelassenes Licht. Sollte man aber dann richtig nutzen, will heißen wenn du mit einer eingeschalteten Hemmleuchte im Straßenverkehr unterwegs bist dann halt es bitte nicht den Gegenverkehr weil das ist noch nicht genauso eine gefährliche Geschichte.
und Ländung. Das beachten viele nicht stelle ich fest. also man muss sich da wirklich daran erziehen dass man dann im Begegnungsverkehr die den Helm auch so ausrichtet und die Lampe dass man nicht auf die andere oder durch die verkehrsten Teilnehmer einschleuchtet. Ihr selbst habt keine Leuchte im Angebot?
Wir haben ein Modell, die XM Speed als Helmlampe nutzbar ist aber von Hause aus. der zugelassene Lampe hat eine Blendgrenze also hat eine Dunkelgrenze. diese anhält logischerweise und die kann man aufgrund der Haltergeschichte mit GoPro ähnlichen Geschichten am Helm befestigen Ist aber in erster Linie, ist das eine renznormale Frontleuchte mit Zulassung und so weiter.
Kann man aber alternativ durchaus nutzen? Mit einer entsprechenden Halterung für den Helmlampen? Genau! Und es dann auch wirklich eine gute Ergänzung. Ich meine du fragtest gerade eben was ich generell auch von Helmlampen halte im Gelände zum Beispiel durchaus auch eine sehr sinnvolle Ergänsung wenn man z.B.
keine Kurvenlichttechnik hat Will heißen, da wo du mit dem Helm hin leuchtest schon mal in die Kurve rein. Da wenn du irgendwo rein fährst im Wald In deiner Strecke und dann schaust du dahin wo du hin willst Und da ist das Licht auch von der Helmlampe. Also sie kann auch gerade in solchen Fällen auch beim Greville natürlich genauso Eine durchaus gute Ergänzung sein zur vorhandenen festen Beleuchtung am Fahrrad.
Du hast grad das Kurven nicht angesprochen. es wäre meine nächste Frage gewesen nämlich die nach den Trends und Innovationen der letzten Jahre, finde ich immer besonders spannend auch gerade das was ihr so vorgestellt habt. Das Kurvenlicht dafür muss man da eben tatsächlich dann nicht mehr die Helmlampe haben mit der man sozusagen diesen Effekt erzielen kann.
Ihr habt inzwischen einen Kurvenlicht, was hier sozusagen fest am Fahrrad verbauen könnt? Wie sieht es aus? Ja, da gibt's zwei Möglichkeiten bei uns. Das ist einmal Deleval, das ist ein kleines Modul, was zwischen Lampe- und Fahrrad... wie ein Zweiterhalter gebaut wird. Das ist eine mechanische elektrische Einrichtung, so ein kleines Steuerungsmodul.
Das bemerkt durch die Sensorik halt die entsprechende Lage also nur mal eindeckt in die Kurve und steuert das dann mechanisch aus mit einem Stellmotor. Also du machst aus deiner Lampe vorzugsweise die von uns machst du praktisch ne Lampe mit Kurvenlichtfunktionen hoch ist. es gibt schon bisschen länger dieses Leval oder diesen Leval.
und was wir seit tatsächlich erst wenigen Wochen jetzt endlich am Start haben nach langer Vorbereitungszeit, da hat es leider noch ein paar Schleifen gegeben die wir drehen mussten an Produkt. Das ist der Brick XL das ist unsere ja gerade unsere stärkste Leuchte mit allen Funktionen. Das sind High-End Scheinwerfer mit relativ viel Leistung Und integriert der Kurvenlichtfunktion mit Fernlicht, mit App-Steuerung.
Du kannst das Licht programmieren – mit Bluetooth-Steuern ebenso möglich, also kombinierbar über den Bluecon und mit einer ganz tollen homogenen Ausweuchtung und sehr viel Leistung auch. Der hat halt dieses integrierte Kurvenlicht digital. Also da ist jetzt nichts mechanisches mehr drin sondern das ist komplett elektronisch digital.
Das musst du mal erklären, inwiefern ist das digital? Also der Sensori merkt genauso wie auch bei dem erst genannten Leval ob ich mich halt in entsprechenden Lage beim einspurigen Fahrzeugbau also in Kurvenlage verhalte. Ich lenke ein in die Kurve und er merkt halt diesen entsprechenden Winkel und korrigiert den und steuert ihn aus, korrigirt den.
D.h., man tut dir vorstellst, du hält dunkel Grenzen, also den geraden den horizontal geraden Lichtkegel vor dir, also bei einer zugelassenen Beleuchtung und der bleibt ihr erhalten. Also der kippt wenn man in die Kurve einfährt, kippte er nicht ab. Wenn du dir vorstellst du fährst in die kurve rein mit einem normalen Scheinwerfer dann kippe der ja ab, der Lichtkeg, seitlich wenn du links fährest, kipte da, seitliche links da unten und umgekehrt nach rechts Und das ist bei dieser Technik nicht der Fall.
Der Lichtkegl bleibt von der Heldunkelgrenze vorne praktisch erhalten Blendet dadurch nicht den Gegenverkehr und leuchtet aber gleichzeitig auch in die Kurve rein. Also diese zweite Ebene passiert auch, das heißt er leuchtete schräg in die kurve rein und kippte mich ab Und ist praktisch im genügendem... Das was die Helmleuchte macht am Kopf Die gerade eben kurz zuvor erzählt, dass macht die Lampe von alleine Aber verbaut an der Lenkstange oder Ja, am Fahrrad halt fest verbaut.
Das ist ein richtig... Ein richtiges Stück Hightech ne? Das wird auch mit der... Ich seh' guck's mir gerade parallel an das wird mit einer App konfiguriertes Ding, ne? Kannst du ja! Hightec, ja im Moment gibt es im Markt nichts Vergleichbares. also von niemand anderem gibt's da was vergleichbares wo wir da ziehen könnten.
Da sind wir tatsächlich momentan Outstanding mit dem Ding. und Man mag, wenn man da sich nur nicht sofort über Gedanken gemacht hat. Man mag der erst mal drüber schmunzeln, so wie ich am Fahrrad noch Kurvenlicht oder einen Quatsch. Aber ich kann dir versichert sagen, wenn du das einmal mal gefahren bist vermisst du das beim nächsten Mal schon direkt weil es ist eine tolle Funktion.
die macht das Fahren in der Dunkelheit nochmal eine Spur sicherer deutlich sicherer und ist also eine ganz tolle Geschichte. Einschränkung, es kommt eine kleine Einschrankung. Die Kurvenlichttechnik ist momentan, sei's jetzt von Leval oder auch mit dem Brick XL im Moment nur möglich bei Elektrofahrzeugen also bei Paddlex und E-Bikes.
Diese Technik haben wir so noch nicht in der Serie für Muskelfahrräder, also für normal die Dynamo Fahrräder oder für reine Sportfahrrädern, Spannungsversorgung haben, die keinen Bordnetz haben oder wie auch immer. Das ist leider noch eine kleine Einschränkung. Okay aber es grundsätzlich möglich dass das irgendwie Akkubetrieben auch mal entwickelt wird?
Ja Grundsätzlich schon. nur man kann das auch und grundsächlich geht das jetzt schon. Aber wir haben nicht die passende Basis im Moment mit passenden Akkus die das können. Man darf nicht vergessen die zuletzt beschriebene Brick XL. Das ist eine Lampe, die kann bis zu sechzig Watt elektrisch und in der Spitzenleistung.
Und das sind dann einen Lumen, ein Lichtmenge, acht oder neinhalb Tausend Lumen. Da brauchst du auch entsprechende Akkutechnik damit man da auch ein bisschen Spaß mit hat, wenn man das hilft. Also das darf man nicht vergessen! Man muss sich auch Gedanken darüber machen, welche Akkotechnik könnte man dafür nutzbar machen?
Dass es auch für andere... Räder geeignet ist und das haben wir auf der Agenda, aber es momentan noch gibt's da nichts weiter zu sagen. Wie lange habt ihr an dieser Lampe entwickelt? An der Brick XL. Das möchte ich nicht lügen. Vier Jahre? Mhm, stimmt. also das war wie ich schon mal angedeutet habe, da haben wir noch ein paar Schleifen jetzt gehabt.
Wir wollten die Lampe schon einige Zeit länger auf dem Markt haben aber dann anhalten noch ein Paar Dinge, die noch nicht in Ordnung waren und jetzt seit ein paar Wochen sind sie ausgeliefert seit diesem Frühjahr und jetzt sind wir endlich am Start mit dem Ding. Welche sonstigen Innovationen so der letzten Jahre könnte man sich mal anschauen?
Bremslichttechnik hat das Fahrradfahren deutlich sicherer gemacht. Das haben wir auch bei uns im Hause mit Brex. So heißt die Technik bei uns. Und ich meine, Bremslichttechnik fürs Fahrrad haben wir schon auch recht lange im Sortiment schon seit Jahrzehnte und zwölf damals noch für Dynamo-Technik gemacht und gebaut aber nicht so effektiv, nicht so wirkungsvoll wie heutige echte Bremslichttechnik, die aufgrund des Namens schon einiges mehr an Leistung können muss von der Definition her verschiedene Produkte sehr effiziente Bremslichter gemacht.
Egal für welche Anbauposition, das gibt es bei uns dann. ganz aktuell ist der Blinker unfassbar nachgefragt. also wir haben vor zwei Jahren angefangen Blinker fürs Fahrrad zu entwickeln und haben jetzt mit dem TurnTek T-II Seit diesem Frühjahr noch eine weitere Version am Start, die in den Lenker-Enden befestigt wird und geht gerade so, wenn man das sagen darf, von der Nachfrage durch die Decke.
Also da haben wir eine sehr gute Trefferquote. Jetzt ist ein Satz nur, dass im Blinker ist per se ja jetzt nichts, es hier keine neue Erfindung. Jeder von uns weiß was im Blinker ist und auch am Fahrzeug kennt man einen Blinker, am Motorrad oder am Auto, wo auch immer. Das ist keine Neue Erfindungen.
aber seit auch der Legalisierung des Blinkers fürs Fahrrad haben wir halt sehr gute Produkte irgendwie gemacht, die scheinbar da auch auf fruchtbaren Boden treffen. Okay und dieses Blinker-System gibt es eben für E-Bikes aber eben der T II ist akkubetrieben mit einer integrierten Eigenakkuversorgung also auch im Lenker drin wird über USB-C geladen und ermöglicht halt dadurch praktisch in jedes Fahrrad verbaut zu werden.
Gibt nur zwei Einbauvoraussetzungen, das ist ein Innenmaß von siebzehn Komma fünft Millimeter also du brauchst ein freies Innenmaße im Lenker vom siebzen Komma fünf mindestens Und der Lenker darf nicht mehr als zwanzig Grad Kopfungswinkel haben. Das hat was mit der Licht Wahrnehmung und auf Zulassung zu tun.
auf Deutsch gesagt er wirkt von der Wirkrichtung Und das sind die beiden Einschränkungen. Aber ansonsten kann man den Turn-Tact, also den T II. tatsächlich darf und kann man ihn an jedes Fahrrad bauen was diese Einbauvoraussetzungen erfüllt. Also ist vollkommen legal und zugelassen. will heißen Beide Blinkersysteme auf der neue, der T IV, der ältere wie auch der aktuelle T II.
der Neue erfüllen die Regularien daran und ersetzen wenn man sie so einsetzt Tatsächlich dann auch das Handzeichen. Also es ist auch eine knallhart juristische Geschichte, die auch in der STV-Probe... Ach, das ist ja spannend! eher interessant. Ja und also in der StVO wird das auch gerade entsprechend formuliert sogar nicht nur in der stv zu do, sondern auf den stvo, d.h., der Blinkerwirt da entsprechend auch manifestiert.
für die Fahrradfahrer und wissen viele noch gar nicht hatte jetzt die Tage auch kleine Anekdote. ehemalig Festival in Dortmund. Da ist eine Nutzerin vorbeigekommen, die schon den älteren Blinker von uns hat. Den T-IV an ihrem Paddleck und sie wäre vor ein paar Tagen angehalten worden von der Polizei um in der Nähe von Dortmund und sie möge doch bitte das Spielzeug abbauen und kassierte dann auch gleich.
ne Anzeige wie verlief natürlich im Sande. Sie hatte sogar Material mitgeführt dass das schriftlich dokumentiert, dass der Blinker erlaubt ist von uns und dass der blinker generell erlaubт ist die Änderung des Gesetzes sich vor einiger Zeit ergeben hätte. Das war dem Herren der Ordnungsmacht in dem Moment egal, das sind so nette Geschichten, die da noch passieren können.
also es ist vielen doch gar nicht so geläufig dass also bekannt, dass tatsächlich der besagte Blinker fürs Fahrrad Wender denn einen Prüfzeichen hat wo ihr bemerkt wenn er zulasten also ist dann natürlich nur wie jede andere lichttechnische Einrichtungen auch muss eine Zulassung haben. Das beim Linkern die anders.
Also wenn du so ein Hast, dann ersetzt er bei Gebrauch offiziell auch das Handzeichen. Das Handzeichenspannend ja. Das hat zu mir gesagt dieser T-Zwei, den steckt man sozusagen in die Lenkerenden rein und was man bei den Motorrädern Ochsen Augen nennt. Ja ganz lustig. Sagt man vielleicht noch kurz wie bedient man diesen Blinker denn?
Also relativ intuitiv, haben uns was Neues überlegt. Der hat links und rechts an der jeweiligen Lichteinheiten so eine Art Ringtaster die man von oben zwölf Uhr also exakt von oben nach unten drücken muss und zwar mit der Handkante. Du gehst praktisch, du lässt die Hände am Lenker und gehst nur ein bisschen nach außen zum minimalen Stückchen nach außendestift händern Lenker ohne auch einer Bremse ganz wichtig dass wir die Sicherheit weiter haben und drückst so leicht mit der handkante nach außen auf diesen Ringtaster und aktivierst den dadurch.
Also das ist im Gebrauch während der Fahrt ganz, ganz schnell gelernt und auch sehr bediensicher. Es also funktioniert sehr gut. Okay, spannend! Frank, obviel ist eine Frage? Man lässt sich natürlich nicht gerne in die Karten schauen woran man entwickelt. aber vielleicht kannst du es ein bisschen allgemeiner formulieren wenn wir jetzt mal in die Zukunft schauen die nächsten fünf bis zehn Jahre wohin geht denn dann die Reise?
beim Thema Beleuchtung, du hast eben schon gesagt ihr habt jetzt diese digitale Produkte die teilweise mit der App gesteuert werden. Geht es immer stärker in diese Richtung dass eigentlich selbst die Beleuchten dann inzwischen mal digitaler wird und immer weniger mechanisch dann funktioniert? Ich glaube das lässt sich hier aufhalten.
Die Digitalisierung an der Stelle auch und die Möglichkeiten, also der technischen Eigenschaften der Lampen, die man manchmal durch Apps entsprechend beeinflussen kann. Ich denke es ist aber sehr wichtig dass diese Möglichkeiten der Veränderung oder der Beeinflussungen über Also erstmal legal ist sowieso, dass man da nichts Illegales mitmachen kann.
Punkt eins, Punkt zwei das es trotzdem einfach bedienbar bleibt also auch so eine App muss wirklich für jeden Nutzer auf dem Fahrrad verständlich sein und man darf jetzt wirklich da keinen vergessen muss, jeden damit abholen können. ich bin tatsächlich sehr froh, dass wir deine App geschaffen haben. von der Oberfläche die sind zwischen ja bei Rasmus Lügen inzwischen bei drei Produkten nutzbar diese App und auch die Möglichkeiten der Steuerung.
Und sie ist sehr, tatsächlich sehr einfach gehalten im Sinne von der Bedienung. Die Möglichkeiten sind cool aber die Bedienungen sind einfach. Das ist glaube ich ein wichtiger Punkt. Ansonsten war es an Trendsgefühl Zukunft ja mal schauen was das noch... die Technik da noch weiter uns hervorbringt. Also Ideen haben wir noch genug, die gehen jetzt zum Glück nicht aus auch im hundert ersten Jahr seit es uns gibt.
Wir sind dankenswetterweise da immer am Ball und versuchen auch durchaus mit Triebfeder oder eine Triebefeder zu sein – mit Innovationen. Ich kann dir leider nicht so im Eisen zu neuen Dingen alles erzählen. aber ja Digitalisierung Das sind sicherheiten punkt und gute bedienbarkeit genauso generell mehr Sicherheit.
aus dem thema licht kommt Aber nicht nur wir machen auch spiegel also ein normaler spiegeln anfangszeichen ist auch in großer garant für mehr sicherheit am fahrrad oder Am fahrrat. das sind wir auch sehr aktiv. Und mal gucken was uns sonst so einfällt in der entwicklungsabteil also ich glaube da wird.
Wir werden weiterhin unseren beitrag leisten. Zum Thema Licht sei noch gesagt an der Stelle, nur viel Licht zu machen alleine ist zu wenig. Also wenn du eine Lampe hast die sehr leistungsstark ist also wenn du ganz viele Lungen zur Verfügung hast heißt das noch lange nicht dass du auch ne gute Lampe hasst genau so wie auch Die Luxe wenn sie hoch sind.
die Zahl in Beleuchtung stärke auch kein Garant dafür ist es nur gute Lamper hat. Das muss man immer nochmal im Kontext setzen. Das alleine ist für die Zukunft nicht der Einzige, Herr Rand. Also viel Licht zu machen ist einfach aber das Licht so zu verteilen dass es für den Fahrradfahrer Sinn ergibt und das Fahrradfahren sicherer macht für ihn.
Das ist bedeutend schwerer. Ja, was neben der innovativen Technologie auffällt bei euch finde ich ist auch das ihr immer mehr Wert auf Design legt. Ich finde wenn man sich gerade die Produkte der letzten Jahre von euch anschaut dann sieht man dass da so viele Ideen reingeflossen sind, dass man eben nicht nur ein leistungsstarkes Licht macht, das vielleicht durch die App dann noch intuitiv bedient wird sondern was wirklich dann auch noch richtig gut aussieht.
und Du kennst ja die Papenheimer gerade, die meist auf den sportlichen Rädern unterwegs sind. Den ist Design extrem wichtig und deshalb werden sie sich sicherlich immer auch anschauen was von Büschel Müller auf den Markt kommt. Frank, tausend Dank für das Gespräch. alles Gute! Ganz lieben Dank Daniel und auch für euch alles gute.
bleibt gesund auf dem Fahrrad.