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Outside is free

#144 Traka 2026 – Glanz und Schatten des europäischen Gravel-Gipfels. Mit Robin Gemperle

Freitag, 8. Mai 2026 · 1 h 14

MP3

Shownotes

Das Traka-Wochenende in Girona zählt zu den wichtigsten Terminen im europäischen Gravel-Kalender. Vier Distanzen, tausende Starter:innen, große Marken, große Namen – auf den ersten Blick ein Spektakel mit Hochglanz-Faktor. Auf den zweiten Blick zeigen sich Risse.

Robin Gemperle, einer der erfolgreichsten Ultra-Radsportler der Gegenwart, spricht in dieser Folge offen über sein schwieriges Rennen beim Traka 560, aber auch über die wachsenden Strukturprobleme im professionalisierten Gravel- und Ultra-Racing.

Wir bilanzieren ein Wochenende, das bei uns gemischte Gefühle hinterlässt. Wir sprechen über die Sieger:innen der verschiedenen Distanzen, über Robins Felgenbruch nach 120 Kilometern, der sein Rennen letztlich entschieden hat, und über die Sicherheitsmängel, die nach dem Event von mehreren prominenten Stimmen scharf kritisiert wurden. Wir reden über Victor Bosonis Sieg – und über die acht Abkürzungen, die im Nachhinein in seinem GPS-Track auftauchten, samt der Rechtfertigung des Siegers. Und wir kommen am immer drängenderen Doping-Thema im Ultracycling nicht vorbei. Am Ende steht die Frage, die über allem schwebt: Eine junge Disziplin professionalisiert sich rasant – aber die Strukturen kommen nicht hinterher. Was muss sich jetzt tun? Zum Abschluss wagt Robin einen Ausblick auf Unbound, wo er auf seine größten Rivalen erneut trifft.
Außerdem in dieser Folge:

• Vor dem Gespräch mit Robin gibt uns Jörg sein letztes Trainings-Update vor seinem ersten Radrennen – Rund um Köln am 17. Mai 2026. Powered by JOIN.

• Ihr hört eine Kolumne unseres Sponsors SKS Germany, der sein Jubiläum mit einer Sonderedition des Rennkompressors feiert.

Viel Spaß beim Hören.

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Partner dieser Folge sind SKS Germany, TUNAP Sports, Blackroll, JOIN, und der ADAC.

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Hat sich willkommen zu Folge. onehundertvierzig von Outside is Free. Ja, das Trackerwochenende in Girona zählt zu den wichtigsten Terminen im Europäischen Gravel-Kalender. Tausende Starterinnen, große Marken, große Namen, viel Party – auf den ersten Blick ein Spektakel mit Hochlandsfaktor aber auf dem zweiten Blick zeigen sich doch ein paar Risse!

Robin Gemperlid, den ihr ja schon aus dem Podcast kennt. Einer der erfolgreichsten Ultrarad-Sportler der Gegenwart spricht in dieser Folge offen über sein schwieriges Rennen beim Traker fünfundundsechzig aber auch über die wachsenden Strukturprobleme im professionellisierten Graveland Ultra Racing. Wir bilancieren gemeinsam ein Wochenende das bei uns gemischte Gefühle hinterlässt.

wir sprechen immer die Siegerinnen der verschiedenen Distanzen über Robins Felgenbruch nach hundertzwanzig Kilometern der seine Rennen letztlich entschieden hat Aber auch über die Sicherheitsmängel, die nach dem Event von mehreren prominenten Stimmen scharf kritisiert wurden. Wir reden bei Viktor Bosonis Sieg über acht Abkürzungen, die im Nachhinein in seinem GPS-Track auftauchten samt der Rechtfertigung des Siegers und wir kommen am immer drängenderen Dopingthema im Ultra Cycling nicht vorbei.

Am Ende steht die Frage, die überall schwäbt Eine junge Disziplin professionalisiert sich rasant Aber die Strukturen kommen irgendwie nicht so ganz hinterher. Was muss ich jetzt tun? Zum Abschluss der Folge wagt Robin einen Ausblick auf Anbount, wo er auf seine größten Rivalen dann erneut treffen wird.

Vor dem Gespräch mit Robin gibt uns Jörg sein letztes Trainings-Update vor seinem ersten Radrennen rund um Köln am sevzehnten Mai. und außerdem hört hier eine Kolumne unseres Sponsors SKS Germany, der seinen Jubiläum mit einer Sonderedition des Rennkompressors feiert! Viel Spaß beim Parking! Hallo Daniel, hier ist der Jörg.

Ich schicke dir noch meinen Update zu meiner Vorbereitung für das Rennen rund um Köln was jetzt heute in zwei Wochen stattfindet. Das heißt ich befinde mich in der Crunchtime der Vorbereitung sehe dem Ganzen aber jetzt ganz zuversichtlich und gelassen entgegen Hab mich ja jetzt etwa ein halbes Jahr vorbereitet.

Jetzt nicht nur speziell auf Rundung Köln, aber es ist schon einer der Arbeitkämpfe in diesem Jahr genau und er hat auch meinen vorangegangenen Nachrichten darüber berichtet dass ich das auch mit der Join App gemacht habe und zwar im Winter hab ich dort eine ganze Menge Rolleneinheiten abgespult auf Basis der Vorschläge die mir die App geliefert hat.

Mittlerweile, muss ich sagen hat sich die Nutzung der Apps ein bisschen reduziert. Das liegt aber daran. weil das Wetter jetzt einfach so schön ist versuche ich meine Radeinheiten folglicherweise gerne draußen zu machen und da fahre ich dann auch gerne mal frei oder mit Freunden und das Bergische Land vor der Haustür und da kann man sehr schöne Runden drehen paar Höhenmeter sammeln Und sag mal, wenn man da so eine zwei Stunden, fünfzig-sechzig Kilometer Runde dreht mit einigen Höhenmetern.

Da wird man automatisch besser. Da muss man gar nicht so einen Programm abspulen und das steht natürlich dann auch der Spaß im Vordergrund und da halte ich mich dann nicht so streng an irgendwelche Vorgaben klar. Ich drück schonmal am Berg den Tacho ab und gucke, dass ich in gewissen Wattfenstern bleibe Aber insgesamt versuche ich da eben auch so ein bisschen die Freude und auch ein bisschen mentale, mental abzuschalten indem ich da einfach schön Fahrrad fahren kann.

Zwischenzeitlich bin ich auch noch recht viel gelaufen. Ich hatte jetzt vor drei Wochen meinen ersten Wettkampf das waren die Duatlon EM in Alsdorf. Das war okay, es war nicht überragend. Aber dort hatte ich auch nach einem Zehnkilometer laufen einen Sechzig Kilometer Radzeitfahren mit Windschattenverbot und das konnte ich dort in einem Vier- und Dreißiger Schnitt fahren mit einem Rennrad kein Zeitfahrrad.

Das ist ok aber nicht überragend aber zeigt mir einfach auch dass sich jetzt für rund um Köln glaube ich keine Sorge haben muss besteht eher darin und das hatte ich ja auch schon in den vorausgegangenen Mitteilungen erzählt, dass ich eher ein bisschen Respekt habe dort im Feld zu fahren weil es auch das erste Mal ist.

Deswegen werde ich das jetzt nicht überall ambitioniert angehen und hoffen, dass sich das ja wie sagt man so schön mit einem guten Kniegas gut absolvieren kann und dann hinterher hoffentlich von dem schönen Wettkampf und Erfolg berichten kann. Alles klar, dann bis bald! Tschüss! Die Folge wird euch auch präsentiert vom ADAC.

Stellt euch vor es ist Samstag Vormittag die Sonne scheint und ihr seid gerade so richtig schön im Flower auf dem Rad unterwegs Und an passiert ein kurzes Zwischen das Hinterrad wird schwammig und plötzlich geht gar nichts mehr in der klassische Plattfuß. Wer jetzt kein Flickzeug dabei hat oder schlichtweg keine Lust auf ölverschmierte Finger am Wegesrand hat, für den hat unser Partner ADAC eine Lösung die viele immer noch ausschließlich mit dem Auto verbinden.

Die Pannenhilfe, die Mitglieder auch bei Radpannen in Anspruch nehmen können. Jürgen Griebing vom ADAC hat uns ja im Interview für Folge onehundertvierzig ein paar Zahlen genannt, die man mal sacken lassen muss. In Stolzen, ninety-fünf Prozent aller Fälle reparieren die Pannenhelferinnen und Pannenhälfer Euer Rad direkt vor Ort, damit die Eure Tour sofort fortsetzbar ist.

Mittlerweile gibt es rund zwanzigtausend Fahrradeinsätze pro Jahr und rund seventy-fünf Prozent der Pannen sind Reifenprobleme gefolgt von Kettendeffekten. Das Geniale am Angebot dieser Service ist in jeder normalen ADAC Mitgliedschaft bereits enthalten. Ihr seid also automatisch geschützt egal ob ihr mit dem Auto oder dem Bike unterwegs seid Und falls ihr mal in Regionen unterwegs seid, die für die gelben Engel schwer erreichbar sind.

Der ADAC hat mittlerweile über dreihundert feste Radservice-Stationen an beliebten Radwegen installiert. Die sind wie eine kleine erste Hilfestation für euer Bike mit Werkzeug und Luftpumpe – und stehen für jeden offen ganz ohne Mitgliedschaft! Schaut also vor der nächsten großen Tour mal beim ADAC Angebot vorbei damit der Fahrspaß nicht beim ersten scharfen Kieselstein Aufhört.

Herzlich Willkommen Robin! Tja, Daniel? Heute ist Donnerstag paar Tage nach Trakavi. Wie fühlst du dich? Eigentlich gut also gibt gar nichts, gar nichts Aserordentliches nicht Spezielles aber eigentlich schon wieder einen kleinen Block hinter mir also drei Tage trainiert. heute habe ich Ruhetag das ging okay hat dann irgendwie gemerkt, dass ich noch ein bisschen mehr Hunger habe als ich mir das sonst gewöhnt bin und muss nachfressen.

Und wirklich fressen nicht essen. Aber denke gut für die Arbeit des Wochenende und jetzt nach vorne schauen! Was für dich als Goumé und kulinarisch interessiert wahrscheinlich nie so toll ist wenn du einfach nachlegen musst? Was sollte uns als Robin-Fans denn mehr interessieren? Dein Rennen oder deine Performance als DJ?

Mein Rennen, also voll ganz klar. Wobei das eine war dieses Mal eigentlich lustiger als das andere. Also dieses DJ-Ding... Erhol' es kurz mal rein! Wie kam's dazu? Hey ich hab Taylor Finney kennengelernt bei Zahara Gravel und Dann haben wir irgendwie etwas übers Auflegen gesprochen und dann meinte er halt, ja er organisierte diese Trucker auf der Party.

Ob ich da Bock hätte mal wieder ein bisschen aufzulegen. und dann habe ich mir wieder ein wenig aufgelegt. Ich mache das gar nicht mehr so oft Und irgendwie war ich auch ein bisschen nervös ob ich das überhaupt noch kann gerade aus dem Grund weil... ...ich im Vorhinein das Gefühl hatte wenn ich jetzt da abkacke bei Trucker komme ich mit einer Scheißlaune zu dieser Party und habe gar kein Bock entsprechend.

Ja, muss ich da ein bisschen... mich auch ein bisschen voll bereiten und zusammenreißen um das noch zu können. Aber war trotzdem gut! Ich hatte auch keine schlechte Laune. Okay, das ist gut. Und du hast tatsächlich Platten mitgebracht die du dann aufgelegt hast? Wie der Klassische DJ vor zwanzig Jahren das auch gemacht hat.

Ja, das Ding ist eben ich kann gar nicht digital auflegen. Ich weiß gar nicht wie so ein CDJ funktioniert ehrlich gesagt weil es mich einfach nie interessiert hat. Ich glaube es zeigt auch ziemlich gut was mich am Auflegen wirklich interessiert nämlich irgendwie in Plattenländern rumhängen und viel Geld lassen und Platten finden finde ich viel spannender als effektiv auflegen eigentlich.

Ja, also hier steht ein Dieter im Mischpult noch rum digitales. Ich habe es einmal getestigt und ich habe vor zwanzig Jahren auch mit Platten aufgelegt und das ist echt der Umgewöhnung! Aber das führt uns jetzt zu weit weg von unserem eigentlichen Thema. Wir wollten Tracker rekapitulieren und wir fangen jetzt erstmal nicht mit deinen Erfahrungen an sondern wir rekapitalieren einmal was auf den anderen Disziplinen passiert.

Das wäre da so gewonnen hat für diejenigen die das nicht verfolgt haben am Wochenende. Lass uns anfangen Und das ist ja eine sehr, sehr schnelle Disziplin bei Tracker. Da hat sich ein ehemaliger Straßenprofi bei den Männern durchgesetzt – Lukas Pöstlberger. Pösti wie er genannt wird früher bei Bora Hansgrohe gefahren und erfährt seit letztem Jahr im Rose Racing Circle.

Kennst du den Pöstie oder? Nicht persönlich tatsächlich, aber sorry jetzt kommen wir wieder darauf zurück. Aber diese Rose Racing Circle hat diese Afterparty zusammen mit Taylor organisiert eigentlich. Das heißt die hatten einen guten Grund da zu feiern. Ja stimmt ja und bei den Frauen hat eine argentinische Cross Country Mountainbikerin gewonnen Sophia Gomez-Wila Fane ich hoffe dass ich das halbwegs richtig ausspreche Die, wenn man sich für den Machenbike interessiert, ziemlich bekannt ist.

Weil die das Cape Epic auch schon gewonnen hat und das Anbau in der Jahr-Zwischen-Jahre hat. Und das Anbauen im Jahr-zweischen-Zweigen-Jahr hat. Ist ja nicht fast mehr Marathon als Cross Country. Also ja, Cross Country Marathon stimmt so wird man es hier nennen. Aber ich lasse jachlang aus Mountain Bikerin eindeutig und jetzt so mit diesem Lifetime Grand Prix hat sich das ein bisschen geöffnet, würde ich sagen.

Genau und die hatte im letzten Jahr glaube ich auch schon gewonnen und ja genau ist uns noch bekannt ziemlich schnell okay das war die die zweihundertte Disziplin die dreihundertsechziger Tracker dreihundertsechzig gilt ja also als Königsdisziplin von Tracker hat glaub ich dieses jahr so am meisten publicity erzeugt Schmittgeschichte geschrieben, weil er als erster Fahrer die zehn Stundenmarke knackte.

Der Mats ist ja Gravel Europa Meister und kommt von der Straße. Wo er beim Einzelzeitfahren bei den Union und auch U-Twenty Weltmeister war? Und dann aber ein Straßenprofi so semi erfolgreich war. Das ist der klassische World Tour Fahrrad jetzt zum Gravel wechselt. Also der klassische, krass erfolgreiche World Tour-Fahrrad, der zum Gravl wechseln da eben an die Erfolge anknüpft, oder?

Nee, denke ich nicht. Das ist schon sicher eher so eine Story eines vielleicht Ausweges. Aber ich denke das hat man ziemlich schlau und ziemlich erfolgreich gemacht und entsprechend... Da gibt es nix, niemanden mir irgendwas vorzuwerfen. Ich denke Das ist eine gute Karriere, die er sich da im letzten Moment noch gesichert hat.

Übrigens, dreihundertsechzig oder zweihunderte? Ich glaube das ist tatsächlich dieses Jahr erst mal so ein bisschen klar geworden, dass nämlich das Dreihundertsechtziger eigentlich das Wichtigere Rennenfaste ist als das Zweihundert... ich habe es für letztes Jahr, war das noch eher umgekehrt und vorletztes Jahr war's noch garantiert umgewehrt.

also ich glaube da gibt's gerade weil so dieser diese Konkurrenzveranstaltung anbauen, die ja ganz klar sich in dieser dreihundertsechziger Distanz bewegt. Habe ich das Gefühl gibt es da so ein bisschen einen Switch was ich spannend finde? Meinst du nicht? jetzt liegt daran letztlich wie die Kategorien besetzt sind ob wir erfolgreich hier sind.

also wie prominente Sarah Feld ist? Ja glaube ich schon und ich habe das Gefühl Die Dreihundertsechziger Distanz ist deswegen so gut besetzt, weil halt ein Monat vor Anbauen und da macht es doch Sinn das Drehundert Sechzige zu fahren um diesen Effort vor Anbau schon mal in einem ähnlichen Ausmaß gehabt zu haben.

Ja. Entsprechend, glaube ich, weil Anbahn so eindeutig klar wichtig wird, ist bei Traka einfach der Fokus auch verstärkt auf dem Drei-Sechziger. inzwischen? Das macht wir nach jeden Fall! Genau, Mats Wurzsch mit Platz eins vor Hugo Dreschow den du beim Sahara Gravel auch schon kennengelernt hast. Der da auch einzelne Schatten gewonnen hat, Franz Josef Gravel Meister und Matthew Beers der auch bekannt ist weil er viermal Cape Epic geworden hat.

Und auch das eine oder andere Grave-Rennen? Sehr spannend, Dreschu kommt auch aus dem Mountainbike Ursprünglich. Der hat oft die Disziplin hieß damals Eliminator Das war eigentlich der Vorläufer vom Short Track Weltcup. Das war so eine Art Sprintdisziplin, jeweils auch am Freitag vor den Rennen. Da war er ziemlich gut und dann hat es irgendwann nicht mehr gereicht und hat er gewechselt.

Und der Mats hat auch gewonnen weil er da diesmal auch von seinem Team sehr stark unterstützt wurde? Hast du das mitbekommen? Das habe ich ein bisschen mitbekommelt. also ich glaube Matt hat da wirklich für ihn gearbeitet, so viel ich weiß. Aber genau verfolgt habe ich das Rennen natürlich nicht, weil ich selbst am Rad fahren war.

Genau! Aber ich denke sehr spannend da zu sehen wie diese Dynamiken jetzt sichtbar werden. Ja total zumindest in der Disziplin also bei den Frauen aus deutscher Sicht total toll dass Rosa Klöser gewonnen hat die deutsche Gröbelmeisterin die Europameisterin Die zwanzig-vierundzwanzig anbauend auch gewonnen hatte.

und ja hab ich im Livestream auch verfolkt. Das ist ein extrem souveräner Sieg von der Rosa. Vor der Axel Dupeau-Prévot, der französischen Gravelmeisterin und Gerike Schröers. Genau! So das war die Königsdisziplin. kennst du? Die Rosa hast du dir kennen gelernt? Nee ich habe die noch nie getroffen. Also es ist ja so eigentlich lustig.

Ich merke dass in diesen Events immer wieder ich kenne gar nicht so viele Leute aus dieser Gravel Welt weil diese Schnittstellen sind schon recht selten. Ja, rock'n', on-band. Das stimmt ja. Diese Folge wird euch auch präsentiert von Blackroll. draußen sein ist Freiheit pur egal ob auf dem Gravelbike den Trails oder beim Laufen.

aber Hand aufs Herz wer von uns vernachlässigt nicht das Thema Mobility? wir ballern die Kilometer aber die Regeneration bleibt oft auf der Strecke und genau da kommt unser Partner Blackroll ins Spiel. Blackroll bietet einen zertifizierten Online-Präventionskurs an. Faszientraining für mehr Beweglichkeit!

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das gilt zwar nicht für die Kurse aber ansonsten wie gesagt auf alle nicht reduzierten Produkte in deutschen und schweizer online shop einlösbar. Okay, dann kommen wir doch tatsächlich mal zu deinem rennen. verlaufen bisschen hast du ja schon angeteasert. erstmal noch einmal zu seinem persönlichen ziel.

wir wissen jetzt halt einigen folgen dass du eigentlich nur antritts um zu gewinnen sei. das ist klassisches vorbereitungsrenner die ist es eher egal. Aber auch in dem Fall bist du vor dem Rennen ja auch interviewt worden und du hast da schon ziemlich klar gemacht. Du willst da gewinnen, alles andere ist nicht so interessant.

Und ich finde es nach wie vor als Kontrastprogramm zu diesen klassischen Interviews mit Straßenrad-Profis so erheitern, die ja immer um den heißen Brei rumreden. Ja mal gucken was selbst wenn du die Kapitänin befragst. Mal gucken was so geht wie die Beine sind und bei dir so klar. nicht bin ich gekommen um zu gewinnen sondern mich enttäuscht.

Aber Geld da muss ich auch ehrlich sein das habe ich einen Zwischenauf gemerkt dass es da Leute gibt die das cool finden. Sprechen kann ich mir das gut ein bisschen einfach auf die Fahne schreiben und der Spiel weiterspielen. Was mich da jetzt aber gerade, also gerade in dem Kontext Trock hat ist ein bisschen vergessen gegangen habe ich auch nie betont was ja schon ist ob ich gewinne oder nicht gewinnt.

was sich schon haben ist so ein gutes Erlebnis dass wie etwas tolles am Ultra Cycling diesen langen Distanz also ich werde garantiert Einfach so quasi Worst Case habe ich immer ein paar tolle Stunden auf dem Rad und das spielt schon auch eine Rolle. Nur meistens werde ich ja zu meinen sportlichen Zielen befragt, die sind dann schon ganz klar Renngewinnen.

Das ist schon so. Und wenn du Renn gewinnen willst ... Informierst du dich hervor immer, wer mit dir so an der Startlinie stehen wird? Und da war eben Viktor Fosoni sicherlich einer, mit dem du dich da so ein bisschen auseinandergesetzt hast oder zumindest dir war halt klar dass das eine deiner größten Rivalen sein würde.

Ja das ist sicher so! Also ich glaube da Victor dir ja so oder so, ich denke Da macht wir uns momentan auch ein bisschen wahrscheinlich den Platz. streitig wäre. jetzt also Der Ultrasyclist der Stunde is. Das denke ich ist sowieso deswegen eine spannende Persönlichkeit. Und dann gab es aber auch sehr schnell noch ein paar andere Figuren, tatsächlich habe ich mit diesem Max-Augut eigentlich schon auch gerechnet dass der schnell sein würde.

einfach ich meine kann man sich auch die Körperpastur ein bisschen anschauen das darf man ja im Radsport auf so Äußerlichkeiten fokussieren ist da ja eigentlich kein Problem. und ja dann kommt man klar zum Schluss dass er sicher gut über die Berge kommt So wie Victor auch. Was mich ein bisschen überrascht hat, ist zum Beispiel das Rob Britain.

Genau, dass der eigentlich nicht wirklich ... Ich hatte das Gefühl, er war vor gar nicht wirklich einen Rennen. Der hat irgendwie vom Start schon fast aufgehört und das fand ich ein bisschen weird, weil die sicher mehr erwartet. nur auch dort wieder wenn man sich seine Warpostur anschaut kann man sehen dass der wahrscheinlich noch schlechter über die Berge kommt als ich.

Und ja, so hat sich dann schon ein bisschen die Leute auf dem Radar raus. Die drei Figuren eigentlich. Genau! Lass uns ganz kurz noch mal zumindest auf Max und Victor eingehen. Max Aargout, ehemaliger französischer Straßenprofi der immerhin in den Jens Pyrenees gewonnen hat also kein Unbekannter in deiner Szene Ja, und Victor hat ja eine ganz interessante Geschichte.

Es ist vierundzwanzig Jahre alt. Kommen wir gleich nochmal drauf das es Alter in seinem Fall auch tatsächlich vielleicht eine Rolle spielt. der kommt von der Straße tatsächlich vom Straßenrand. Sport hat da aber nie so die richtig krassen Leistung verbracht. und dass würde ich jetzt sage referiere ich einfach nur von dem was ich für sich angelesen habe.

Da hieß es, dass er quasi anhaltende körperliche Schwierigkeiten hatte. Und da wird immer wieder erwähnt, dass der einen sehr niedrigen Testosteronspiegel hat, genetisches Problem wohl und das hätte ihn daran gehindert, körperlich voranzukommen. Weil er sich aber gegen so eine Hormonbehandlung entschieden hat, hat er sich von dem Straßenwettbewerb verabschiedet.

offizielle Geschichte, die man über ihn so kennt. Also weil er sich für eine Hormonbehandlung entschieden hat? Hat er sich verabschiedet? oder meinst du? Ähm nie gegen! Also der hätte dann nur Leistung gebracht wenn er diese Hormonenbehandlungen fortgesetzt hätte oder überhaupt einer gemacht hätte und das aus irgendwelchen Gründen hatte dass eben nicht machen wollen.

und deshalb hat er sich von diesem Straßenransport verabsiedelt weil er offenbar an dieser Hormonebehandling Zweifel Gehegt hat, whatever. So habe ich das verstanden. Hast du eine andere Geschichte gehört? Also meine Geschichte ist so dass es wird sketchy oder vielleicht im Vorhinein, dass das spielt gar keine Rolle für seine Leistung bei Trucker.

aber meine Geschichte isso dass er quasi als Nachausfahrer war da diesen zu geringen Testosteronwett hatte ihm Ärzte empfangen, eine Tessosterontherapie zu machen. Er das machen wollte und dann auch machte und mit klassischem Radsport aufhören musste weil er keine Bewilligung dafür kriegte. Ah verstehe okay ja gut, das klingt plausibler noch.

Okay also sprich weil er musste damit aufhühren weil er sonst positiv gewesen wäre. Verstehe. Genau. Das war meine... Ja, meine Version. Das klingt auf jeden Fall plausibel. und erwechselte dann eben auch zur Ultradistanz. hat Trakka-Fivehundertsechzig letztes Jahr schon gewonnen, hat das Transcontinental Race letztes ja geworden und dieses Jahr ist Atlas Mountain Race.

also hat schon eine Bilanz hingelegt die sich auch neben deiner Bilanz sehen lassen kann. Der kann schon was. Also vor allem der Unterschied ist, dass er mit Trag hat wirklich ein gutes Resultat in so einem kurzen Rennen etwas das mir halt fehlt. Er hat dafür Tour Divide und Silk Road nicht gewonnen.

Aber wenn er es um Eiter macht dann wird er das irgendwann auch noch erledigen. da habe ich eigentlich keine Illusionen. Ist er da denn angedritten? Weißt du das? Nee, so noch nicht. aber wir werden für dieses Jahr Tour Divider fahren. Da wird er sicher auch zu den Favoriten gehören, sicherspannend in da zu sehen.

Okay also von vornherein mal klar dass du dich irgendwie mit Victor auseinandersetzen musst. nochmal einen Schritt zurück. wie weiter eine Vorbereitung auf Dracal? ist es gut gelaufen? Ja das eigentlich sehr gut gelauten. ich denke genau so mein Trainingsprozess nach Sahara Gravel kann man eigentlich supergut voran.

was ich war mega happy Führte mich hervorragend, hatte wirklich Top-Werte. Das verbesserte sich einfach konstant sehr positiv und entsprechend ging ich da mit großem Setvertrain eigentlich in das Rennen rein. Ich denke was da vielleicht schon ein bisschen gefehlt hatte war so diese eine Andersetzung mit Konkurrenz spezifisch auf die Strecke bezogen.

Genau also die Streck ist ja wirklich jetzt so beim fünftsechzigern dass es zu Beginn ziemlich hügelig ist und dann näher flächern wird. Hügeliges und lustig auch! Bergig, ja genau. Es sind einfach voller Berge... Und ich denke da hätte ich schon mir weniger Illusion machen sollen dass sich da irgendwie mit den schnellsten Bergfahren also mit Victor Max über die Pyreneen kommen und hätte viel eher quasi eine Taktik erarbeiten sollen.

hey wie komme ich individuell schnell über die berge um dann nach den Bergen im zweiten flacheren Teil ein Loch wieder zufahren zu können, weil ich glaube das wäre effektiv meine Stärke gewesen. Genau also es kam direkt einen steiler Anstieg über zwei tausend Höhenmeter hoch und ohnehin die erste Hälfte des Rennens fünftausend sechshundert Höhenmetern danach relativ flach und am Ende glaube ich nochmal einen Anstiege.

Also fünftaussend sechsechsind Höhenmeter das ist ja schon dann auf der Hälfe der Distanz das ist auch schon wie beim Öztaler so richtig krass. Und weil du gerade gesagt hast diese Dir durften mal zu wenig Gedanken gemacht für die Taktik. Wie bist du stattdessen dann ins Rennen reingegangen? Also, du hast versucht bei den beiden an einem Hinterrad zu bleiben oder...

Ganz einfach gesagt ja genau voll. also ich habe dann schon gemerkt doch ganz klappen wird das nicht und habe entsprechend aber auch gerade in den Abfahrten versucht ein bisschen wie sagt man dem Damage Control auszuüben also den Schaden quasi zu limitieren und haben entsprechend auch in den abfahrten einfach ziemlich viel Risiko genommen.

was dass man halt, wenn man da mit einem bewussten Plan reingegangen wäre eigentlich gut hätte limitieren können. Hat sich denn vom Start her direkt so eine Favoritenkonstellation dann auch ergeben? Dass ihr dann zu dritt zu viert wart? oder wie war das am Anfang? Am start war es so also zu Beginn. bei diesen Rennen ist ja auch ein Anbahn ausgenommen aber eigentlich bei diesem Rennen is ja Drafting Also Windschatten fahren ist nicht erlaubt.

trotzdem am start ist es halt wirklich da wird es eigentlich toleriert und das ist dann halt ziemlich lange mal zu Beginn der große Gruppe, die sich auch gar nicht irgendwie wirklich trennen kann. Da brauchst du ja schonmal einen Anstieg oder mal ein Antritt von irgendjemandem. Entsprechend war eine ... ich sag was, was waren das?

Vierzig Leute, die irgendwie gemeinsam mal Richtung Berge fuhren. Dann hat Max beim ersten wirklich steilen Kicker mal Gas gegeben und fuhr davon. Das war so, wie soll ich sagen, unnachgiebig dass das da ziemlich schnell klar wurde. Okay, das kann man auch jetzt mal ziehen lassen. Da hatte ich danach eher noch das Gefühl, okay, das wird auch nicht so reichen bis über alle Berge und ein bisschen ziel.

Und dann als es wirklich in den ersten richtigen Anstieg also über diese zweitausend Meter hoch dann ging, da gab Victor mal vorsichtiger Gas, also schraubt einfach die Pace hoch. Da fuhr ich dann über den ersten Anstieg noch mit, hatte dann oben wahrscheinlich irgendwie eine Minute oder so, konnte ihn noch sehen.

Wir fanden sogar so dass wir da eigentlich Max fast schon wieder einholten und ja dann bergab verlor ich dann aber eigentlich wieder Zeit wegen einem Defekt den ich mir zuvor schon eingefangen hat. Nach etwa unter zwanzig Kilometern hatte ich mir eigentlich die Felge zerschossen nach diesem Angriff von Max, wo ich eben mit der Defil-Risiko bergab fuhr.

Und entsprechend muss ich eigentlich ab da schon immer wieder ein bisschen nachpumpen und bergauf macht das wenig und dann bergerunter hatte ich da schon nicht so kompromisslos. Sobald du dieses Problem hast gerade auf Asphalt Und ja, muss ich da nachher irgendwann eben einfach stoppen und immer wieder davon.

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Mehr Infos in den Show notes. Also du bist irgendwie über den Stein gefahren und dann hat sich die Felge ein Risse da so deformiert. Ja, voll... also nee, das war wirklich... Die hatten komplett durchgebrochen eigentlich dann. Also ich bin einfach... Also Fahrfelder voll steinlich gesehen reingeknallt.

Du hast ja schon mal Glück gehabt mit einem Felgenschaden. Vielmehr waren der am ... ... vierneunzig Speichen gebrochen glaube ich bei einem rein. Ich weiß gar nicht mehr, aber war das... War das Silk Road? Bei Silkroad hat es mir so einen Stacheldraht in die Felge gezogen und die hat mir eine Speichen zerschmitten.

Damals hat es geklappt, dass du trotzdem dann auch ganz gut weiter gekommen bist? Und jetzt als das nach hundertzwanzig Kilometern passiert ist, war dir wahrscheinlich schon klar, dass das jetzt mit Sieg nichts mehr ist? Ne, schon noch nicht! Ich hatte da schon das Gefühl... Okay, die Felge hält eigentlich einigermaßen.

Dann hat es natürlich eben durch diesen Riss immer ein bisschen Luft und dann hatte ich schon das Gefühl mit der Dichtmilch irgendwann dicht sich das wieder so ab dass sich nicht mehr nachpumpten muss und dann ist wieder gut oder so. Ich dachte jetzt habe ich vielleicht mal fünfzehn Kilometer Problem aber es wurde dann halt verständlicherweise eher immer schlechter und siehst dann auch so weil du halt immer mit ein bisschen zu wenig Luft rum fährst.

Ich dachte die Tendenz, dass du noch mal einen Fahrfehler machst und nochmal den Reifen durchschlägst und plagen musst ist halt relativ groß. Und das ist dann auch so passiert. Wann war dann klar für dich, dass es eigentlich jetzt keinen Sinn mehr macht da richtig Gas zu geben? Also wirklich klar wurde ich noch etwa dreihundert Kilometer und dann dreißig Kilometer später hätte war einfach der Reifen so, dass ich einen Schlauch hätte einziehen müssen und in dem Moment war dann auch meine Pumpe leer.

Also ich fuhr mit einer batteriebetriebenen Pumppe. was mir jetzt sagen kann ist irgendwie bisschen blöd ist aber auch so. das eben auch wieder mit meinen Ansprüchen muss man sagen. wenn ich schaffe die Pumpee zu leeren dann werde ich meiner Ansprüche wahrscheinlich ähnlich gerecht werden und entsprechend macht es schon Sinn mit so einer Pumper zu fahren.

Ja, ich meine selbst mit einem schlauch gebrochenen Pferge wäre ja auch unklager gewesen, ob wir überhaupt den Schlauch jetzt noch einziehen können. Genau also ich hätte einen Schlag dabei gehabt und die Chance dass man halt mit dem Schlauche irgendeinen Platten hat ist sowieso auch riesig und war dann schon klar das es nix wird.

Wann bist du denn ausgestiegen? Nach den dreißig Kilometern eigentlich. Ganz kurz noch mal zurückspringen zu der Phase, als du an den Anstiegen versucht hast bei den beiden dranzuleiben. Du guckst dann schon auf deinen Powermeter und hast dir einen gewissen Wert zurechtgelegt und weißt denn, den Wert sollte ich jetzt nicht über eine längere Zeit überschreiten?

Bei den kürzesten Rennen eher weniger. Das passiert da schon mit. Bei wirklich langen, mitteligen Ultras ja auch ganz klar. Da gibt es das schon... Aber ne, so'n zwanzig-zweiundzwanzig Stundenrennen ist schon auch punktuell Vollgas. Das macht auch nichts. das kann man schon akzeptieren und ich denke es ja.

du weißt eigentlich nicht so genau ob die Person jetzt gerade vor dir fährt, ob sie genauso am Anschlag essen einfach was ausprobiert. Das ist ja gut möglich. Die Felgenbrüche da warst Du ja nicht der Einzige dem das passiert ist. oder Uber-Uhrich-Badolmüsel ist das passiert, den Diakasen ist es passiert.

Und ja, die wersen anderen wahrscheinlich auch noch. Kann ich mir gut vorstellen? Das sind mal einfach die drei Namen, die man hat so ein bisschen kennt. Ja und Max und Victor haben sich dann irgendwie einen Kopf an Kopf rennen geliefert. da gab es dann oft einen Wechsel auch an der Spitze. Ich glaube Max hatte am Ende dann einen krassen Defekt oder auch einen Bruch eben an seinem Lenker oder sowas.

Voll! Also er ist irgendwie in einer Absperrung geknallt und hat sich da wirklich das Headset zerschossen eigentlich. Und fuhr dann quasi mit dem Lenker in der Hand ins Ziel, genau. Victor hatte wohl auch Probleme. Er hatte ... dem ist irgendwie ein Flaschenhalter. Den hat er glaube ich verloren. Es ist glaube ich eine Schraube da rausgegangen... Ich hab den kompletten Flaschanhalter verloren mit Flasche, ne?

Ja also es war so Er hatte die Schraube mal gelöst beim Flaschenhalter, die konnte dann wieder anziehen. Das hat eigentlich auch funktioniert. und was nachher passiert ist er hat einfach eine Flasche verloren. Ich habe die Flashe sogar als ich dann nach dem Durchfuhr am Boden liegen gesehen. Und der hat einfach von seinen zwei Flaschern eine halt verloren.

aber den Flaschanhalter selbst, den hat er eigentlich glaube ich noch dran. Aber das passiert halt schon noch relativ schnell wenn man so gravel-rennmäßig fährt dass die Flaschen verlieren. Also er hatte dann so einen richtigen Wassermangel. und jetzt, ich meine das ist klar, dass es ansupportet also offizielles ist ansupported sprechen wir gleich nochmal drüber.

aber ihn würde doch jetzt nichts dran hindern wenn er an der Strecke irgendwie in Brunnen sähe oder irgendwie ein Friedhof sich da die flasche aufzufüllen oder? Nein überhaupt nicht, das kannst du machen. sie ist allerdings schon so, dass jetzt an diesem Rennen Es ist nicht ganz üblich, dass man halt wirklich an Wasserpoints vorbei.

Es gibt fast keine Orte, wo man aufhören kann. Nur wenn man eine Blase hat zwei Flaschen bei diesen Temperaturen die da herrschen also nicht wahnsinnig warm dann kommt man eigentlich relativ weit auch wenn man noch eine Flasche verliert. Okay das jetzt mal ganz nicht betrachtet. der Rennverlauf Victor hat eben sehr souverän dass das Rennen gewonnen und wie groß war denn dann schon unterwegs dein Ärger?

Also, wie viele Kilometer brauchst du um das dann quasi schon so ein bisschen abzuhaken. Hey ganz ehrlich ich glaube... Ich kann das recht entspannt handeln. also ich glaube was zum Beispiel auch ein Vorteil ist davon wenn man ganz klar seine Ziele und Wünsche formuliert ist kann man auch ganz klar und ehrlich sagen falls schon schlecht gemacht hat.

Und das lag dann sehr bald auf der Hand und entsprechend war es für mich glaube ich, und ist für mich bis heute eigentlich total in Ordnung habe halt mein Material schlecht gemanagt. Das mache ich nächstes Mal besser und dann sieht's wieder anders aus und kommt auch noch dazu dass da jetzt zwar schon ein bisschen länger um das zu analysieren aber nur weil ich jetzt da schlechter über die Pyramen komme muss sich mir nicht anbauen die großen grundlegenden Gedanken machen.

Also denke, da sieht es dann je nachdem wieder anders aus.". Ja, ja coole Haltung! Ich meine du bist ja generell auch der ruhigere Typ und man kennt ja oft diese Kombination aus großem Ehrgeiz und dann aber eben auch großer Emotionalität wenn irgendwas nicht klappt oder auch großer Selbstkritik und deshalb finde ich das total gut Letztlich ja auch zielführender, wenn du das dann einfach nicht abharkst.

Das war nur eine Fehler. Das kann ich beim nächsten Mal besser machen und dann sieht es besser aus. Kannst du vielleicht auch weil du einfach schon so viel gewonnen hast? Ja und ich glaube schon auch, weil ich mir schon bewusst bin dass jetzt gerade letztes Jahr natürlich super lief. also ich hatte ja... Also letztes jahr war es einfach zufälligerweise so, dass sich vor dem Rennen immer sagte Ich will das gewinnen und dann gewann ich es halt.

Und davon hat man aber nicht vergessen, dass das nicht der normale Lauf der Dinge ist. Zum Beispiel, ich kam nach Hause am Sonntag und da hat ein Freund von mir Leon meinte so... Ja, ich dachte du gewinnst ja sowieso wieder! So, ich war ein bisschen überrascht. Und so gesehen kann man ja auch Eigentlich fast sagen, ja ist das einfach mal gut.

Ab und zu halt diese Ziele nicht zu erreichen weil in dem Moment wo meine Aussage ich will gewinnen eigentlich nur noch eine Profizeilung ist es auch dann wieder ziemlich witzlos oder? Ja! Und vielleicht freust du dich bei deinem nächsten Sieg einfach nochmal. umso mehr weil es eben nicht selbstverständlich ist dass du überall wo du Antritts gewinnst ne Mega voll genau und ich glaube Das muss ich mir auch jetzt für anbauen, so im Kopf behalten.

Also ich werde dort genau gleich sagen euch will das Rennen gewinnen weil es halt der Realitäten spricht. aber sehr gut möglich dass sich euch dort nochmal eins auf die Schnauze kriegt. und dann gibt's ja noch Transcontinental Wo du wieder auf Victor triffst. oder hast du dich mit gesagt? Nein, also bei Anbau treffe ich auf ihn Und soweit ich weiß, auch auf Max und auch auf Rob.

Ich weiß nicht, ob wir ihn sonst noch lachlern vielleicht? Und dieses Jahr wird Wiktor dann aber nicht am Start sein, der fährt tut ihr weit genau. Ja spannend! Und dann siehst du die bei Anmau und dann ja eben wieder und dann wird's da sagen die neue Ausscheidung dann geben. Ganz kurz als Ergänzung bei den Frauen hat lange Zeit Mare Moldenhauer geführt, die wir auch schon im Podcast hatten.

Das war ihr erstes Rennen nach einer langen Verletzungspause. Die ist ja am Knie, weil das operiert worden und die lag lange Zeit auf vorne im Rennen. Ist dann in der Nacht dabei oder am Ende der Nacht gestürzt und gewonnen hat Maddy Nutt am Ende, Trakkerdrahanersechzig auch mal gefahren ist, hat auch eine ganz interessante Geschichte eigentlich oder war früher eine Finanzanalystin also kommt aus einer ganz anderen Warnsche.

Ist dann irgendwie zum Rad gewechselt. War beim Sahara-Grabble dieses Jahr zweite und ja das war jetzt ihre erste richtig längere Distanz. Sie hat gesagt es war ihr erstes Ultraränder insofern. Hat sie da! Ganz, weiß ich ganz erfolgreich unterwegs gewesen. Und letztes Jahr hat Svenja Witz gewonnen auch die Deutsche, auch ihrem Podcast schon mal gewesen, die in diesem Jahr aber nicht antreten konnte weil ihr Lehrerjob, Lehrerinnen-Job in dem Fall sie nicht gehen gelassen hat so und genau.

Und dritte war Jana Kesenheimer, die man auch kennt aus der Szene Ja! So wo war das dann mit deinem Rennen? Und das war also von außen gesehen ja auch alles ganz, ganz shiny aus dieses trucker wieder unheimlich viele event ich glaube. Das event oder tracker insgesamt hat wieder für viel publicity gesorgt kannst du viel besser beurteilen.

aber ganz viele brands waren offenbar da haben die kommunitiven anstaltungen gemacht und dann tröpfelte auf einmal eine welle an kritik so durch die social mediana und gab es fing an mit nino shorter früher Kollege auch von dir, Mountainbike-Kollege den wir auch hier im Podcast schon mal hatten. Der Beitrag hat zweihundertfünfter geworden ist und der schrieb dann sehr offen ich glaube tatsächlich schon eigentlich als Erster auf Social Media.

but in all honesty this race needs to address rider safety too many sketchy moments so und das ist natürlich interessant wenn The Goat of All Times sozusagen im Mountainbikes eine Kritik formuliert, der eben gerade erst zum Globelsport gewechselt ist. Das sitzt dann schon denke ich mal. und dann ging es weiter mit Enges Yang, der fünfter Jahr geworden ist auf der langen Distanz, der auch ne sehr ausführliche Kritik dann geäußert hat Auf Instagram hat mehrere Punkte angesprochen.

Zum einen seit die Startzeit häufiger verändert worden, weiß nicht ob bei euch aber zumindest in anderen Disziplinen. Dann hätten die Tracker nicht richtig funktioniert. Das konntest du auch sehen dass der Startwatching deshalb nicht funktioniert hat so... Und dann hat er ganz, ganz klar eine Kritik auch formuliert an den Organisatoren.

Die entsprechenden Regeln die es eigentlich gibt nicht durchgesetzt hätten und hat dann tatsächlich auch in Richtung Victor konkrete Vorwürfe geäußert dass der Mehrfach also die Redes von sechs mal die Strecke abgekürzt hat. Hat das auch mit seiner Straberkarte dann sozusagen nachweisen können? Ja, dann einige Fahrer hätten unterwegs Resupply bekommen.

Obwohl das ja eigentlich ansupportet ist und auch das Thema Drafting also Windschatten fahren, sei auch nicht so richtig beherzigt worden alles sozusagen Verstöße gegen die Regeln, die aber vom Veranstalter nicht geahnt worden sind. Wann hast du von dieser Kritik erfahren? Also ich glaube wichtig ist sozusagen Ich habe für mich entschieden, dass ich wieder zwei Persönlichkeiten habe.

Einerseits bin ich primär Athlet und gehe davon aus, wenn ich einen Rennen fahre oder trainiere, wenn irgendjemand mit mir am Start steht das es mit rechten Dingen zu einher geht. Ich habe meine Standarts, meine Verhaltensweisen, die sind wahrscheinlich auch nicht komplett fehlerfrei vermute ich jetzt mal.

Ich suche einfach quasi mit meiner... oder ich gehe davon aus, dass meine Sichtweise die ich auf den Sport habe von meiner Konkurrenz geteilt wird. Das erlaubt mir quasi einen atletischen Fokus zu behalten. Ich denke das ist wichtig und genau das mal der Teil entsprechend komme ich auch nach Hause setze mich aufs Rad trainiere weiter scheitere sich an beim Gewinn fertig.

Und dann gibt es aber schon eine Person in mir, die ja einfach auch nicht komplett naiv ist und halt schon weiß dass Sport wahrscheinlich nicht ganz fair abläuft. Und einfach auch Sachen sieht, die ganz klar nicht in Ordnung sind. und man kann gewisse Sachen auch erklären wie weshalb sie zustande kommen und weshalb vielleicht Person A eine andere Definition von Self-Supported Racing hat als ich.

Das kann sein, weil man später oder früher in diese Szene gerutscht ist, das kann sein. Weil man einfach regeln die ja sowieso immer in unteren Disziplin sehr offen formuliert werden wenn man die anders auslegt. und trotzdem finde ich habe ich da schon so ein Interesse daran dass es in irgendeiner Form dieses Und ich rede es vor allem mit Bezug auf Ultra Racing.

Das ist Ultra Racing irgendwie der Sportart bleibt, die man professionell betreiben kann. Ich sag gar nicht dass dir einfach zwingend komplett fair ist weil das glaube ich eine Illusion das wird man nicht hinbringen. aber das finde ich ist schon ne Ambition und ich glaub das hat sich eben jetzt bei Trucker gezeigt, dass man da besonders in diesen Langistanzen einfach sich momentan eher davon entfernt, als dass das besser wird.

Dass es natürlich auch Probleme gab in den... oder ich glaube, das zeigte sich so stark weil ich schon finde, dass die Organisat oder dass die Art und Weise wie Trakka organisiert wird, dass da schon in allen disziplinieren ganz zentrale Punkte vergessen gehen. Weißt du was ist Sicherheit? Also da find' ich auch wenn Nino sagt hey ich bin da das Zweihundert gefahren und etwas vom Gefährlichsten, was ich je gemacht habe.

Dann könnte man schon mal da irgendwie, keine Ahnung, darauf eingehen und ins Statement verfassen. Irgendwas. Und ja dann ist halt so dass dieses Dinges schleifen lassen beim Adventure einfach noch viel viel verstärkt stattgefunden hat weil man da einfach quasi sagte Ja es ist halt ein bisschen ein Abenteuer und wir schauen jetzt einmal das ihr da möglichst möglichst ohne Probleme diese fünfhundzechzig Kilometer fährt und es gibt da irgendwie, das wurde wirklich... also ich bin übertreiben nicht mal.

Es wird wirklich so im Briefing gesagt, es gibt irgendwie einen Bikepacking-Spirit auf den könnt ihr euch ein bisschen beziehen und schaut dass er da quasi in dem Sinne agiert. Das hat aber gar niemand weiß was Bikepackingspirit ist. Ja, wurde gegen ein bisschen vergessen. Was hat Nino denn konkret gemeint?

Ging es dann darum, dass die Strecke nicht abgesperrt ist. Dass da überall auch Verkehr rumfahren kann oder was hat er übermeint? Ja, das ging glaube ich schon primär darum. Soweit ich so wie er es mir mal noch gesagt habe, zum Beispiel ging's auch generell um so Strecken-Design also, dass man sagen kann, es gibt halt Momente auf einer Zweihundertkilometerrunde, die vielleicht von Kilometern achtzig bis... Hundertsechzig akzeptabel sind, wo ja auch nicht die großen Entscheide fallen.

Das verstehen wir alle aber das vielleicht nach zehn Kilometer starten eine offene Hauptstraße gerade nicht optimal ist. Eine Kreuzung die nicht perfekt abgeriegelt ist. Nicht optimal ist dass das verstehen wird und dann aber auch Dass es vielleicht einfach ein bisschen doof ist irgendwie mit einem siebziger Ausfallstrasse runter zu ballern Die halt zehn Meter breit ist um danach in den Single Trail einzubiegen, der rechts noch irgendwie einen Straßengraben hat.

Solche Situationen gab es relativ viel wo man einfach sagen kann das könnte man besser entwerfen und das findet immer auch beim Adventure ein bisschen statt. oft fuhre man da zum Beispiel mitten durch die engsten Gassen und Dörfer und da einfach zu sagen ja schaut dann ein bisschen dass sie nicht allzu schnell währt.

Das ist halt gefährlich für die Leute, die dort wohnen. Das wird nicht genau vor... Müsst man halt ums Dorf rumfahren beispielsweise? Ja! Ich meine es wird natürlich nicht gelingen, zweihundert oder fünfhundertsechzig Kilometer irgendwie abzusperren und entsprechend zu präparieren. Man kann natürlich Warnungen aussprechen wie stark das dann auch ankommt.

bei den Fahrern und Fahrern weißt du auch nicht ne ob sich das Roadbook tatsächlich dann entsprechend angucken. so Ehe Profis vielleicht dann schon noch eher, aber in den Amateurbereich wahrscheinlich auch nicht. Man kann das nachvollziehen, dass es so schwierig ist. Aber ich sehe da tatsächlich ein anderes Problem.

Zumindest diese Gravel-Szene kommt ja von der Historie her, die sich quasi abgesetzt hat von diesem Straßenradsport. Der Gravelsport sollte ohne Regeln sein, wir sind die coolen Jungs und Mädels, die irgendwie Offroad fahren. Und wir wollen keine UCI-Regeln, wir wollen eben anders unterwegs sein. Wir wollen keine Organisation haben, die die Sockenlänge misst.

Jetzt hat sich der Gravel Sport so professionalisiert dass die Strukturen natürlich nicht hinterher kommen. Eigentlich braucht es jetzt tatsächlich von der Struktur her, von der Organisation her irgendwie so ein einheitliches Reglement, was auch kontrolliert wird. Das gibt's halt nicht und dann entstehen halt solche Geschichten.

aber das ist eher so ein Cache der Kulturen finde ich und das ist ja auch nicht so einfach aufzulösen. Ja das schon so, also falls sehe ich mega... Aber ich find schon dass Ja, ein Veranstalter. Der hat halt irgendeine Verantwortung. und wenn diese Fragen quasi im Großen und Ganzen momentan nicht gelöst sind dann ist es doch so dass jetzt beispielsweise Trag kann halt an diesem Wochenende fünftausend Leute auf eine Runde schickt und Dann kann man noch lange sagen ja es gibt halt momentan nichts das irgendwie Regeln klar definiert Es ist einfach sehr gefährlich.

Also Sicherheit sollte ohnehin die oberste Maßgabe sein, also gar keine Frage. Und ich meine wenn das noch niemals passiert ist, dass im Vorfeld gesagt wurde hier an den und den Streckenabschnitten könnte es gefährlich werden. aus denen und den Gründen dann gab's da offenbar definitiv Versäumnisse. So, ne?

Das müssen sich... Ich mein du hast den Vergleich! Du hast ja auch andere events kennengelernt. Wahrscheinlich gibt es da auch andere Events. Als ich mal im Bahn baue, ist das sicherlich ganz anders weil einfach die Streckenführung eine ganz andere ist. Du fährst halt gar nicht diese spanischen Dörfer wo du irgendwie durch enge Straßen fährs.

Also genau, ich finde eh auch noch wichtig. Ich glaube die Probleme beim drei Sechziger, zweihundert oder hunderte sind anderer als beim fünfsechzigen oder nicht genau die gleichen wie beim fünfzechsziger. aber ich find zum Beispiel eben Streckenführungen ist beim Fünfzechzig einfach so, dass man es so designen müsste.

Dass das vielleicht für die Leute, die dort wohnen weniger gefährlich ist und beim Zweihundert geht's wirklich darum, dass es für die Fahrer brandgefährlich ist. Und dann Kommunikationsthemen, die sind glaube ich ziemlich durchgehend, ziemlich schwach gemacht worden von... Und in Zukunft natürlich auch anders als im Straßenradsport.

Ihr habt ja keinen Funk dabei, ihr seid unterwegs jetzt nicht alle erreichbar ne? Das ist ja wie bei den Weltmeisterschaften, Straßenweltmeisterchaften auf wo dann eben nicht mit Funk gefahren wird und wenn es dann welche Gefahrensituation gibt. Natürlich auch schwierig die Fahrerinnen und Fahrer zu erreichen.

aber das lässt sich sicherlich nicht ändern. Genau und gerade also dort zum Beispiel auch wieder beim Adventure ist ja schon so ein Tracker ist in dem Ultron auch ein bisschen eine Sicherheitsmaßnahme. Da hat man immer den SOS-Button und kann es noch lange mit den Sos-Buttons drücken, wenn der Tracker gar nicht angemeldet ist.

Okay also Sicherheit können wir einen Haken dran machen? Es ist schwierig aber muss einfach besser gemacht werden. Je nach Strecke oder je nach Veranstalter wird sie ja schon besser gemacht. Regelkontrolle Auch ein Defizit, vielleicht kann man das noch ergänzen. Victor hat sich auch dazu geäußert zu seinen Merien-Abkürzungsversuchen oder de facto Abkürzung.

Er hatte aus meiner Sicht ein bisschen Lame reagiert und hat gesagt er sei ja noch so jung und noch so unerfahren. Und beim nächsten Mal kann er es besser machen. Vielleicht hätte er einen Kommunikationsberater gebraucht? Das fand ich jetzt nicht so überzeugend! Vielleicht ist es tatsächlich so andererseits, wenn er wirklich an sechs Stellen abgekürzt hat.

Da muss auch in einem vierundzwanzigjährigen Klar sein, dass das eigentlich nicht regelkonform ist oder? Also ich kenne die Gedankengänge, die stattfinden, wenn man unter maximaler Belastungs- und Rennen fährt und diesen Zug vielleicht mal links abzubiegen, weil man eigentlich noch eine Straße weiter gerade ausmüsste.

Den verspüre ich konstant, den habe ich immer. Den hab' ich in jedem Rennen! Aber ich mach's halt nicht! Also es ist keine Ausrede... Man fährt die Strecke so wie sie geplant ist wenn es eine fixer Route ist und es stimmt einfach nicht dass man aus Versehen ab Kürzungen fährt. Man fahrt auch aus Versehensverlängerung und wieder als Athlet, so wie jetzt Ich entscheide nicht darüber, aber als Typ der dann am Mittwoch nach dem Rennen halt zufällig diese GPX-Files anschaut muss ich sagen das finde ich ziemlich scheiße ehrlich gesagt.

Und inzwischen ist es auch nicht so dass wir uns einfach inzwischen ins Acht abkürzen und nicht mehr. sechs sind auch nachher vor nicht viele Meter insgesamt, aber es sind acht Mal. Achtmal ist man diesem Zug nach links wie ich das vorüberschrieben hatte erlegen und das finde ich ... Ja! Das kann nicht... Wie gesagt als Athlet irgendwie ausblenden, aber macht noch halt was mit mir, wie ich dann als Privatperson auf solche Leute schaue.

Das muss ich ganz ehrlich sagen, da habe ich ja kein Problem damit, das so deutlich zu benennen. Und dann kommt aber trotzdem, was ich dann schon nachschieben möchte ist Krass, finde ich halt im Victorision-Krasser-Athlete. Also der schlägt ... Der kann uns ja alles schlagen! Da sollte sich einfach fair verhalten und dann gewinnt er vielleicht ein Rennen weniger, aber der gewinnte auch so Rennen voll easy.

Ich meine, in dem Fall Viktor und Max die haben am Ende sechsechseinhalb Minuten da so getrennt. Wenn du die ganzen Abkürzungen dann mal zusammenzählst, dann wäre es vielleicht auch noch ein bisschen knapper geworden. You never know! Aber du hast vollkommen recht. Victor oder jemand wie Victor ist nicht darauf angewiesen das so zu machen Und auch nicht darauf angewiesen, nachher so eine Lame Entschuldigung dazu platzieren.

So ich war jung und unerfahren. Nee bist du nicht ne? Also du wirst seit vielen Jahren irgendwie professioneller Radsportler und ja aber er wird jetzt natürlich unter genauer Beobachtung stehen und allein deshalb wird es glaube ich bei ihm jetzt wahrscheinlich nicht mehr vorkommen würde ich einfach vermuten.

Genau also ich denke das ist dann das positive an dem Ganzen. Ja, und neben den genannten Würfen oder generell Versäumnissen ist Systema Doping auch wieder aufgekommen. Das wurde zwar nicht personalisiert der Vorwurf aber es war dann schon von früheren Profis die Rede die dann eben zur Ultradistancer zum Rebel Racing gewechselt sind und da eben ihre Stoise oder ihr Gepäck dann sozusagen mitbringen.

Und ja, aber vielleicht kannst du ganz kurz mal sagen. Gibt es denn irgendwie einen Doping-Reglement? Gibt's Kontrollen bei euch? Nee! Also es ist tatsächlich so dass das eigentlich wenn man sich das mal genau überlegen würde, müsste man eigentlich sagen Du kannst... Wenn du Ultran fährst, kannst du eigentlich reinlassen was du willst Sprich, du kannst da quasi nicht wirklich den Doping vergehen begehen.

Da gibt es noch eine Ausnahme, das ist quasi die Schweiz. Weil in der Schweiz ist soweit ich weiß sind Topic Vergehen auch noch zivilrechtlich geregelt. Das heißt... Ich als Schweizer dürfte sowieso nicht. Genau! Jetzt spielt aber gar keine Rolle ob man jetzt das Konkret darf im Ultrasetling oder nicht?

Das Problem dass ich sehe ist also oder noch mal spielt momentan keine Rolle. auf irgendeine Art und Weise Regeln etablieren müsste, um das quasi zu verbieten. Fakt ist Stand jetzt ist nicht verboten, sprich man könnte. Entsprechend das Problem dass ich momentan sehe ist eigentlich ganz simpel jemand der die ultimative Regel gebrochen hat auf die wir uns alle verständigen wenn wir Leistungssport machen nämlich das für Saubersport betreiben Der wird auch regeln die einfacher zu brechen sind wahrscheinlich ziemlich problemlos brechen.

Das glaube ich einfach, jetzt kann man noch sagen ja es kann sein dass man irgendwie geläutert wird und man hat hier dann vielleicht gesperrt und hat dann Zeit zu reflektieren nur Doppel die Doppeln halt wieder nach ihrer Sperre Und jemand der dann seinen Doping vergehen einfach auch unter den Tisch kehrt Ich glaub da ist eher weniger so eine... Hat so ein Prozess oder ne Auseinandersetzung damit Statt gefahren als wenn man jetzt sagen würde, hey ich habe das gemacht.

Das war der größte Fehler meines Lebens. Jetzt gehe ich zum Beispiel genau deswegen ins Ultra Cycling weil ich dort irgendwie einen Skill trainieren kann den ich zuvor nicht hatte nämlich Integer zu sein. und auch wieder als Fan des Sports stört mich das irgendwie und das Fan des sports weiß ich nicht genau wie ich damit umgehen soll.

also Adelaide weiß es! Ich blende es aus. aber Ja, wenn ich das so analysiere, dann nervt mich das megafest. Und Max Agout war vier Jahre gesperrt wegen Epo... Es verunsichert mich wirklich! Ich habe nicht die Antworten darauf, aber ich hab es auch mal geschrieben auf Social Media. Ich mach da niemandem jetzt schon einen Vorwurf, aber ... ich weiß nicht was sich davon halten soll.

Ja, es ist echt ein Dilemma. Wie gesagt das ist diese Radsportdisziplin die sich bewusst vom Straßenradsport irgendwie abgesetzt hat mit einer ganz anderen Philosophie. und da ziehen jetzt... Da ist jetzt diese Professionalisierung eingekehrt dann kann man auf einmal auch Geld verdienen und die ganzen negativen Auswirkungen aus dem Straßenratssport werden sind jetzt quasi rübergeschwappt in eure Disziplinen Und es gibt keine Antworten, also mega.

Allein beim Thema Doping, das kannst du ja nur lösen wenn du irgendwie Kontrollen einfierst. und wer soll er kontrollieren? Ich glaube schon die Spitze in euer als die Spitzen, die damit Geld verdient. Die ist nach wie vor relativ spitz bei euch im Bereich so und alles was dahinter kommt da wird es auch schwer.

Da gibt's vielleicht noch ein bisschen Material Sponsoring aber eben nicht. nun. und deshalb um halt bei euch zu reussieren auch finanziell musst du wirklich nach ganz oben kommen. Und vielleicht ist da die Verführung Umso größer dann da zu illegalen Maßnahmen zu greifen, um dann wirklich ganz nach oben zu kommen.

Oder zumindest dort zu bleiben? So vielleicht. Ja schade es hat jetzt so ein bisschen negativen Touch die dieses Gespräch bekommen. aber ich glaube das ist total wichtig das einfach mal anzusprechen. Es ist eben nicht alles nur nice und coole people und so. in dem Bereich. Lass uns abschliessen nochmal ganz kurz über das Thema Teamstrukturen sprechen, also weil das ja ein relativ neues Phänomen ist.

Also jetzt bei Tracker war auch dieses Team Specialized am Start zum Beispiel die jetzt ziemlich viel abgeräumt haben. Glaubest du denn schon dass sich diese Teamstruktur und jetzt schon auswirken? Hast du das bei dir in irgendeiner Form gemerkt, dass das da andere vielleicht einen Vorteil haben gegen den Solisten sozusagen.

Ich merke es, also ich habe lustigerweise auch gerade am Wochenend wieder ein bisschen darüber gesprochen und habe einfach die Frage gestellt was wäre quasi etwas was du dir wünschen würdest in deiner Situation? Da gibt's einfach etwas das sich mega schätzen würde. als Ultrafahrer und das wär eigentlich ganz simpel!

Unkreis von einer Stunde Auto-Fahrt einen Mechaniker haben, der mir alles quasi ready macht. Dem ich meine Bikes bringen kann sagen hey den Lenker das Setup dieser Reifen dieses Wheelset so und so und zu Und machen wir perfekten Service für jeden Rennen Alles machen wir mit meinen Trainingsbike ready.

Das wäre als Ultrafahrer das was mir wirklich wirklich helfen würde. Ich brauch vor Ort eigentlich keinen zusätzlichen Support habe. Also ich hab es mir dann wirklich da so überlegt, ich glaub das würde Dinge fast verkomplizieren auch aus dem Grund weil ich dann schon gerne relativ spontan oder kurz vor den Rennen nach noch entscheide wann komme ich genau?

Ist ein Tag früher ist ein Tag später bleibe ich noch ein bisschen und da quasi ein Team zu haben dass dann sagt hey wir sind ab dann dort dein Zimmers ab dann gebucht kommst du Genau in diesem Ort, genau diesen Kontext mit diesen Leuten. Weiß nicht, ob das vielleicht sogar auch eine Einschränkung wäre?

Das ist einfach meine Ultra aus meiner Sicht der Dinge aus der Ultrawelt eben... Also interessant! Weil du letztes Jahr noch meintest ich glaube nach anbauen, dass du eigentlich schon gerne jemand hätte, der dir so ne Reise dann organisiert und so, weil du wirst alles im Moment selbst machen können. Ja voll!

Ich kann mich daran erinnern, was da auch noch mit rein gespielt hat, was ich schon cool finde ist eben dann jemanden zum Beispiel auch dabei zu haben der einfach ein Freund ist oder meine Freundin oder mein Bruder oder weiß ich nicht etwas. Das habe ich gemerkt dass ich das wahrscheinlich fast mehr schätzen würde als dieses durchgetaktete Geplante und ja in dem Sinne Assistenzen oder eine Assistentin so haben die mir meine Flüge bucht gehabt, es wäre vielleicht Nett, aber wahrscheinlich gar nicht unbedingt im Rahmen einer Teamstruktur.

Und ansonsten Teamstrukturen bei deiner Disziplin, wo Drafting dann nicht erlaubt ist ja auch nicht groß von Vorteilen? Ne, voll! Also sollte nicht von Vorteil sein. Wobei eben bei Anbauern das dann wiedererlaubt nur... Ich kann mir dort sehr gut vorstellen dass sobald eigentlich dieses normalen Anbau, das Zweihunderte einfach so überbesetzt ist.

Dass da auch vermehrt ganze Teams vielleicht einmal auf den Excel wechseln. und wenn ein Team wechselt aufs Excel also wenn dann plötzlich drei oder vier Leute vielleicht am Start stehen die gemeinsam mal die ersten dreieinhalb Kilometer aufsolieren, dann ist das Rennen gar nicht mehr so lange plötzlich.

Es ist einfach so ne Überlegung Mal Ja, ich kann das schon nachvollziehen. So gerade wenn man dann eine Woche oder zwei Wochen alleine ist und... Das habe ich in dem Podcast auch schon so oft gehört. Wenn Leute jetzt mit irgendwas erfolgreich waren und die konnten sich da nicht gemeinsam im Ziel dann freuen, mit Ängsten vertrauten, dass die vorher ja noch nur so halb so groß ist.

Ganz kurz zum Thema Mechaniker! Wie machst du das im Moment? Wenn du da keinen vor Ort hast, also jetzt keine vom Team oder sowas? Machst du vieles selbst oder...? Also so die Trainings... oder ich mach oft so Basics selbst. Oder mal quasi alles wechseln, anschließen und ein fahrbares Rad machen. Und dann gebe ich es beispielsweise bei Scott das ja... Was ist das zwei Stunden mit meinem Auto von mir?

Manchmal ist es geeignet dort was abzugeben und machen zu lassen. Dann gibt's noch Janik von Scott's Ram den ich ab und zu auch nutzen kann. Dann habe ich einen befreundeten Mechaniker hier in der Nähe von Aarau Roman, der mir mein Zeug hervorragend macht. Und ja so klappt das hier schon voll. Aber sie sehen wir ein bisschen.

okay wie mache ich es jetzt? Das ist nicht einfach... Da hast du fünf Räder und ich drop sie dir und du machst sie mir bitte ready! Ich meine du kannst natürlich auch natürlich runterziehen oder so ne oder whatever und dann einfach eine weltre Infrastruktur hast aber sprich natürlich auch einiges dafür dazu ein Arra zu bleiben, wo du sitzt.

Ja also ich mein eben es gibt auch in Arra gute Fahrradleiten und Mechaniker das nicht in dem Sinne des Problems aber ich glaube am Ende ich brauch so viel Support materialtechnisch dass sich das einfach auch jedes mal samäßig viel Kohlekostet. Verständlich verständlich okay Robin dann geht's jetzt weiter für dich Ende Mai.

Das ist der Saisonhöhepunkt oder kann man das nicht sagen? Ist es einer von deren Saison-Höhepunkten? Es ist schon, würde ich sagen rein so sportlich vom physischen Fokus her schon wahrscheinlich sehr sonnenhöhe Punkt. Aber ich merke schon im Herzen ist schon Transcontinental. dann der Höheppunkt eigentlich Was auch schon jetzt eine gute Erkenntnis ist dieses Jahres.

Interessant! Ja, ich freue mich darauf. wenn wir uns wieder unter Halten nachanbauen Anfang Juni dann und drückt dir die Daumen dass du da deinem Ziel dazu gewinnen dann auch ganz nahe kommst oder sogar das komplett einlösen kannst. dank dir. Es wäre nice danke dir. Und jetzt hört ihr abschließend die Kulumne von SKS Germany zum Firmjubiläum und zum Sonder-Rennkompressor.

Viel Spaß! Wir von SKs feiern dieses Jahr Geburtstag, und Ihr dürft gerne mitfeiern – doch als Hersteller von Schutzblechen und Luftpumpen. womit feiert man da Geburtstage? Mit der Kultpumpe, mit dem Vater aller Standpumpnen, ihr kennt oder die meisten von euch kennen ihn den Rennkompressor. Wir sagen immer so schön, kauf man sich den Rennenkompresor einmal vererbt man ihn danach und da scheint wirklich was dran zu sein.

wir kriegen mehrere Meldungen davon von sehr alten Renn-Kompressoren. selbst die ersten die sechzig Jahre alt sind sind immer noch im Markt und werden immer noch gut und gerne benutzt. Und vom Rennenkompressor gibt es zum Sechzigjährigen Jubiläum eine Sonderedition Eine Edition, die die Werte des Rennen Kompressors einfach auf den Punkt bringt mit ihrer Einfachheit besticht, die mit ihrer Robustzeit besticht einen industriellen Charakter hat und dir in jeder Lebenslage zur Seite steht.

Und daher bringen wir eine limitierte Edition raus, die genau dieses Rohre hervorbringt! Wir haben ein klares Rohr, welches ein Laserschriftzug draufhat. Wir haben eine Messingplakette, die die Eleganz heraushebt. Jede Pumpe ist durchnummeriert... Natürlich für eine Geburtsachs-Edition, eine numerierte Plakette und eine limitierte Edition mit den ursprünglichen Werten.

Sechzehnbar Maximaldruck super geeignet für Rennräder aber auch für alles andere nutzbare rundum robuste Pumpe. Besonders cool ist dass wir zum Jubiläum die ursprünliche Technik mit der ganz modernen Technik vereinen. Neben der sechzig Jahre Edition des Rentkompressors habt ihr drei verschiedene Pumpenköpfe mit dabei wo ihr euch euren Favoriten aussuchen könnt.

An der Pumpe montiert ist ein ganz klassischer Messing-Stecknippel, so wie es Ihnen früher immer gab für das französische Ventil. Mit bei der PUMPE liegt allerdings auch unser aktueller MV Easy-Kopf für alle Ventiladen. Ob Französisch, ob Dunlop oder Autoventil, ihr könnt damit einfach alles pumpen und habt einen Pumpenkopf für jedes eurer Fahrräder!

Und ganz neu mit dabei ist auch unser Clicktec Kopf für das neue Schwalbe-Clickvalve. Also haben wir hier wirklich Über alle Generationen hinweg, von alt bis modern. Alles dabei womit ihr euch definitiv den richtigen Pumpenkopf aussuchen könnt und für alles gewappnet seid Also guckt gerne bei uns auf der Website sks-germany.com vorbei und bestellt euch euer persönliches Sammlerstück Euer Teil der sechzigjährigen Pumpengeschichte vor.

Der Rennkompressor wird ab dem fünften Mai ausgeliefert Und wie Anfangs schon gesagt ist streng limitiert also seit schnell.

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