
power & pace | Triathlon-Training· Folge 290
Negativspirale im Wettkampf: Warum positives Denken nicht reicht – und was wirklich hilft
Donnerstag, 6. August 2026 · 42 min
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Shownotes
Vier Schritte, mit denen du deinen Fokus zurückholst
„Ich kann nicht mehr.“ Negative Gedanken gehören für viele zum Wettkampf – zur gefährlichen Spirale werden sie oft erst durch den Widerstand gegen sie. Sportpsychologin Viktoria Vida erklärt, warum positives Denken allein selten hilft und wie du Gedanken wahrnimmst, akzeptierst, auf Abstand hältst und deinen Fokus zurück ins Handeln lenkst.
Die Kapitelübersicht:
– Wenn der Kopf im Wettkampf negativ wird
– Negativer Gedanke oder Negativspirale?
– Was eine mentale Spirale auslösen kann
– Warum positives Denken häufig nicht funktioniert
– Vier Schritte zurück ins Handeln
– Schritt 1: Den Gedanken erkennen
– Schritt 2: Akzeptieren statt bekämpfen
– Schritt 3: Abstand zum Gedanken schaffen
– Schritt 4: Die Aufmerksamkeit neu ausrichten
– Mentale Stärke beginnt vor dem Wettkampf
– Wo Selbstzweifel ihren Ursprung haben können
– Negative Gedanken als Teil des Rennens einplanen
– Warum reine Ergebnisziele zusätzlichen Druck erzeugen
– Prozessziele als mentale Orientierung
– Wie früh du die Technik üben solltest
– Die Playlist-Übung für dein mentales Training
– Aufmerksamkeit steuern statt Gedanken kontrollieren
– Wann dein Körpergefühl als Anker helfen kann
– Die vier Schritte kompakt zusammengefasst
– Tieferliegende Themen außerhalb des Rennens bearbeiten
Das sind die vier Schritte gegen die Negativspirale, von denen Viktoria in der Podcastfolge spricht:
Die vier Schritte gegen die Negativspirale
1. Identifizieren
Benenne, was gerade passiert: „Da ist der Gedanke, dass ich nicht mehr kann.“
2. Akzeptieren
Lass den Gedanken da sein, ohne mit ihm zu diskutieren. Akzeptieren bedeutet nicht, ihm zuzustimmen. Du entscheidest lediglich, keine zusätzliche Energie in den Widerstand zu stecken.
3. Abstand schaffen
Formuliere bewusst: „Ich denke gerade, dass ich nicht mehr kann“ oder „Mein Kopf erzählt mir, dass das heute keinen Sinn hat.“ So wird aus einer scheinbaren Tatsache wieder ein Gedanke.
4. Refokussieren
Lenke deine Aufmerksamkeit auf eine konkrete Handlung: Atmung, Trittfrequenz, Schrittfrequenz, Verpflegung, Technik, Anstrengungsgefühl oder den nächsten Streckenabschnitt. Der Gedanke darf bleiben – aber du sitzt wieder am Steuer.
Wenn du mit Viktoria in Kontakt treten oder mit ihr zusammenarbeiten möchtest, gehe auf ihre Website athleticjoy.de oder schreibe ihr eine E-Mail an info@athleticjoy.de
Dein Podcast-Host auf Instagram:
Team-Managerin @julebartsch.tri (instagram.com/julebartsch.tri)
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