
programmier.bar – der Podcast für App- und Webentwicklung· Staffel 7· Folge 80
Deep Dive 219 – evcc mit Michael Geers
Dienstag, 27. Oktober 2026 · 1 h 17
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Wallbox von Hersteller A, Wechselrichter von Hersteller B, dazu Hausspeicher, Wärmepumpe und ein dynamischer Stromtarif: Wer das alles zusammen steuern will, landet schnell zwischen mehreren Apps und geschlossenen Ökosystemen. Genau hier setzt das Open-Source-Energiemanagement evcc.io an. Darüber sprechen Dennis und Fabi mit Michael Geers, der seit 2020 zum dreiköpfigen Core-Team gehört und sich vor allem um Oberfläche und Web kümmert.
Den Anstoß gab eine Nachricht aus der Community nach unserem CTO-Special mit 1KOMMA5° (programmier.bar/podcast/cto-special-38-cto-spe…). Michael erzählt, wie aus dem kleinen Projekt eine große Community geworden ist und erklärt das Sponsoring-Modell (docs.evcc.io/de/sponsorship): Der Code liegt offen auf GitHub (github.com/evcc-io/evcc), der Großteil steht unter MIT-Lizenz, für viele kommerzielle Wallboxen braucht es aber ein Sponsortoken. Getragen wird evcc so vor allem von den Nutzer:innen selbst.
Technisch steckt dahinter ein Go-Backend mit MQTT, REST und MCP, eine Vue.js-Oberfläche, ein Armbian-Image für den Raspberry Pi und eine Companion-App (docs.evcc.io/de/features/app) mit nativen Widgets. Bei den Geräten wird es bunt: Wallboxen sprechen oft Modbus, Wärmepumpen lassen sich per SG Ready boosten oder dimmen und bei Fahrzeugen bleibt häufig nur die reverse-engineerte App-API. Fast jede Integration entsteht, weil jemand aus der Community genau dieses Gerät zu Hause hat.
Warum ihr an die Daten eures eigenen Autos kommen solltet, zeigt die Geschichte um die Fahrzeug-APIs im VW-Konzern. Während dort Schnittstellen dichtgemacht wurden, ist Škoda nach viel Feedback aus der Community auf das Team zugekommen und bietet jetzt eine offizielle Endkunden-API (docs.evcc.io/de/blog/2026/08/27/skoda-vehicle-…) an.
Bisher regelt evcc deterministisch nach Regeln. Mit dem Optimizer (docs.evcc.io/de/features/optimizer) kommt eine vorausschauende Planung im Viertelstundenraster dazu, die PV-Prognose, Strompreise und Verbrauchsverhalten einbezieht. Wir diskutieren, warum Wärme dabei viel schwerer planbar ist als ein Autoakku und Dennis bringt sein eigenes Setup mit Heartbeat AI und Wärmepumpe in die Runde.
Zum Schluss geht es um den Alltag im Core-Team zwischen GitHub-Issues, seltenen Calls und einem ersten Community-Treffen und darum, wie AI-generierte Pull Requests und ein AI-Bot für Issues die Arbeit am Projekt gerade verändern.
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Hallo und herzlich willkommen zu einem neuen Programmierbar Deep Dive. Wir sprechen heute über EBCC. Ich bin Dennis Becker und zusammen mit mir im Studio der Fabi Fink. Hallo. Und um über dieses Tool, Produkt zu sprechen, haben wir uns keinen anderen eingeladen als denjenigen, der das Ganze entwickelt und betreibt.
Und das ist Michael Gers. Hallo Michael. Hallo, vielen Dank für die Einladung. Schön, dass du da bist. Schön, dass du die Zeit gefunden hast. Direkt, der schaut auch an einen unserer Hörer, der uns ein Feedback geschickt hat und hat gesagt, hey, ihr habt doch eine Folge zu 1,5 Grad aufgenommen oder wollt die aufgenommen, sogar im Announcement.
Was ist denn eigentlich mit EVCC als Ergänzung, Erweiterung oder Alternative dazu? Kriegt ihr nicht hin, den Michael in eurem Podcast mal zu holen. Und interessanterweise hatte ich die Verbindung irgendwie in meinem Kopf nicht so gemacht. Ich bin selbst Kunde, also wir klären gleich direkt, was es ist.
Nutze es selbst, unterstütze es auch selbst und von daher diese Idee sehr, sehr gut. Ja, und finde es schön, Michael, dass du heute die Zeit hast, mit uns darüber zu sprechen. Sehr cool, ja. In deinen eigenen Worten, in eins, zwei Sätzen, was ist das Ganze?
Puh, was ist das Ganze? Also, was ist EVCC? Ich habe das Gefühl, es verändert sich, es erweitert sich über die Zeit ein bisschen. Aber wir sind gestartet mit einer Lösung, um PV-Überschussladen, eigenes Auto, eigene PV-Anlage zu Hause möglich zu machen. Das war so das Startsetup und inzwischen haben wir aber auch Kombinationen zusammenspielen mit dem Hauspeicher, aber auch Wärmepumpensteuerung und inzwischen auch kleine Verbraucher und alles, was noch so im Haus drumherum anfällt und was mit Energie und ein bisschen größeren Energiemengen zu tun hat.
Genau. Also alles, was da, was da eine Rolle spielt, da fühlen wir uns für verantwortlich, beziehungsweise wir wollen da was für bauen.
Jetzt sagst du schon, wir und sprichst nicht von ich, das heißt, da sind mittlerweile einige mehr Leute involviert oder wie ist das Ganze aufgebaut?
Genau, also ich bin in der Tat auch gar nicht der, der das Projekt damals ins Leben gerufen hat. Ich bin jetzt aber schon seit sechs Jahren, glaube ich, mit dabei und das Projekt ist so sechseinhalb oder so alt. Und wir sind im Kernteam drei Leute, die mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Ich komme eher so aus der User-Interface-Web-Ecke.
Wir haben aber auch jemanden, der kommt eher aus der Elektrotechnik-Ecke, was total super ist, wenn man mal irgendwie so ein Datenblatt für eine Wallbox lesen muss und dann auch ein Gefühl dafür hat, was das eigentlich bedeutet, wenn da was drinsteht. Genau. Und genau, dann noch denen, der es damals gegründet hat, Andi, der oder es damals ins Leben gerufen hat und der ist mehr oder weniger auf allen Schichten unterwegs und organisiert dazwischenrum und macht Dinge.
Genau. Aber wir sind da so ein bisschen drei Leute mit unterschiedlichen Fachbereichen, würde ich jetzt mal sagen. Okay.
Vor sechs Jahren hast du gesagt, hast du damit angefangen oder du bist damit eingestiegen? Hättest du erwartet, dass es diese Größe erreicht?
Nee, natürlich nicht. Also ich habe damals, wir hatten irgendwie damals Auto bestellt, es war klar, das kommt irgendwie. Und ich habe nach was gesucht, nach fertigen Lösungen geguckt und nichts, wie das, ihr kennt das ja, wie das so ist, nichts gefunden, was mir irgendwie gefallen hat. Dann habe ich irgendwie auch Open Source-Projekten geguckt und dieses dann damals noch sehr kleine Projekt gefunden, hab dann da auch irgendwie gleich eine Geldschwende hingemacht und dann kam einer, könntest du denn, hättest du nicht Bock, auch mitzumachen?
Und naja, dann bin ich da irgendwie reingerutscht und stecken geblieben. Und genau, Community gab es damals auch schon. Das waren, keine Ahnung, so zwei, drei Handvoll Leute, die da auch regelmäßig Ideen und Sachen diskutiert haben. Genau, inzwischen ist es aber halt ja sehr viel größer und genau mit auch Use Cases von.
Wir haben relativ viele Australier, die aktiv sind, lustigerweise. Also es gibt, es ist spannend, dann zu sehen, wo das Feuer fängt, wo aber auch nicht. Also Amerika kommt immer mal wieder was, aber total selten dafür, dass das Land so groß ist. Aber genau, man kann sich irgendwie Gründe überlegen, warum das vielleicht so ist.
Aber ja, also deutsche, deutschsprachige Community, Benelux und sowas ist ziemlich groß und auch relativ stark im energieoptimieren Business quasi unterwegs und da kriegen wir viel Feedback und auch viel Input.
Vielleicht für uns hier ist es klar, aber für unsere Hörer vielleicht noch nicht. Du hast ja gerade Dennis den Vergleich schon zu 1,5 Grad gemacht, die mit Heartbeat AI ja eine Hardware haben, die so ein bisschen diese Automatisierung übernimmt. Das ist ja ein kostenpflichtiges Tool oder ein kostenpflichtiger Hardware.
Vielleicht kannst du mal kurz erzählen, EVCC, es ist ja Open Source, wenn du und auch wenn du von drei Personen im Kernteam sprichst, was heißt das? Seid ihr wirklich Vollzeit mit EVCC beschäftigt? Ist das ein Open Source und ihr seid nur die Hauptmaintainer? Also gebt uns vielleicht noch ein bisschen Kontext dazu, wo sich EVCC positioniert.
Genau, also ursprünglich war das erstmal ein ganz normales, in Anführungszeichen, ein Open Source Projekt, da macht man irgendwie Dinge und so. Und genau, ich fand es immer sehr, sehr cool, daran zu arbeiten. Für mich war irgendwann klar, ich möchte eigentlich, also ich habe Familie und Kinder und wie auch immer, und dann ist die Abende, die man und die Wochenenden, die man da reinstecken kann, die sind dann schon auch noch begrenzt, bevor es dann andere soziale Probleme gibt quasi.
Und für mich war eigentlich immer klar, eigentlich möchte ich das bei Daylight quasi machen. Und wir haben uns dann relativ früh so ein Sponsoring-Modell überlegt. Also irgendeine Art von Einkommen, mit dem man dann so eine Vision dann auch irgendwie machen und aufbauen kann. Genau, das machen wir jetzt schon seit einiger Zeit.
Das heißt, der Code ist komplett offen. Der allergrößte Teil ist auch unter MIT-Lizenz, aber wir haben Integrationen für Wallboxen, haben wir, also die sind auch offen vom Code, aber die sind unter einer Lizenz, dass du die nicht einfach weitervertreiben kannst. Das ist, genau, das ist die Struktur von dem Open Source Projekt und unser Modell ist, dass wir halt nach Sponsoring fragen.
Das heißt, wir sagen, hier trag was zum Projekt bei, dann kannst du die Software, die Binaries, wie auch immer, einfach so verwenden. Oder also dort mitarbeiten, Doku schreiben, wie auch immer. Oder halt das, was jetzt viele Leute machen, was einfacher ist, einen finanziellen Beitrag machen. Das heißt, wir haben damals mit GitHub Sponsoring angefangen.
Das kannte ich damals noch gar nicht, aber es war da was zumindest für mich relativ neu, wo wir gesagt haben, okay, kleines Betrag, den wir da einstellen können, wenn man denen regelmäßig beiträgt, dann gilt das als gesponsert quasi. Inzwischen haben wir noch mehr Optionen, wo du auch ein E-Mail-Einmalbetrag für Leute, die sagen, nee, Abo und so, ich keinen Bock drauf, ich gebe euch gerne einmal Geld, damit ihr da weitermachen könnt, aber nichts Regelmäßiges bitte.
Und genau, das haben wir inzwischen auch. Inzwischen schon länger auch, genau, so funktioniert das. Das heißt, wir haben einen Finanzierungskanal und mir war auch immer wichtig, dass das primär von der Community kommt. Oder eigentlich war meine Vision, dass es eigentlich ausschließlich von den Nutzern kommt.
Und da sind wir auch mehr oder weniger gelandet. Also wir haben jetzt keine Sponsoren, große Corporate-Sponsoren, wir haben ein paar Logos auf der Webseite, aber das sind eher kleine Beträge, die beisteuern. Der Großteil wird in der Tat von der Community, also von Einzelleuten, die das benutzen und die wollen, dass die Software weiter existiert, getragen.
Und zumindest bei mir ist es jetzt, das weiß ich gar nicht, wie deutlich da schon reden darf und wann das hier ausgestrahlt wird, auch so, dass das jetzt in absehbarer Zeit mein Vollzeitjob quasi wird und mein Angestelltenjob dann in den Nagel gehängt wird, quasi.
Ja, ist doch schön, dass das dann genauso geklappt hat, wie du dir das vorgestellt hast.
In der Tat, freut mich auch. Überrascht mich auch immer wieder ein bisschen und muss dann auch immer Dinge erklären, wenn das Leute erfahren oder wenn ich das Leuten erzähle, aber es ist genau. Also finde ich eigentlich total super, ja.
Cool. Hast du das Gefühl, dass damit irgendwie mehr auch noch so ein Business-Gedanke reinkommt, als er vorher war, oder versuchst du das möglichst irgendwie davon wegzuhalten?
Gute Frage. Also ich habe schon ganz viele Projekte, also auch Open Source-Projekte gesehen, die dann halt so einen Turn genommen haben. Wo ich gedacht habe, ah, das war mal so geil und jetzt ist das irgendwie, keine Ahnung, jetzt sind da, ich will nicht sagen, Produktmenschen reingekommen oder so. Also ich finde auch gute Produkte total super.
Aber eigentlich, also unser Kern und das, worauf wir total viel Wert legen, ist, dass das Open Source-Ding eigentlich das ist, wonach wir die Entscheidung treffen, dass möglichst viel der Sachen offen sind. Wir müssen uns natürlich aber auch zu Sachen verhalten. Am Anfang hat man das mit den Lizenzen nicht so gemacht, wie ich das eben beschrieben habe.
Das führte dann dazu, dass halt Leute Boxen mit ihr VCC drauf verkaufen oder dann mit ihrem eigenen Logo verkaufen und die dann irgendwie auf Ebay oder was auch immer und der Support bei uns landet und das fühlte sich dann irgendwie weird an. Wir sagen, okay, wir wollen das irgendwie möglichst offen machen und dann bauen andere Leute darauf ein Geschäft auf, das ist irgendwie schräg.
Genau. Und jetzt mit dem Modell, was wir gerade haben, fühle ich mich eigentlich ganz wohl. Also wir sind nicht so, dass wir sagen, ah ja, das ist jetzt hier wirklich, wir haben auch keine Ambition, da jetzt irgendwie eine Hardware rauszubauen, die wir in irgendwelche Regale oder irgendwelche Großhändler oder sowas kriegen.
Da gibt es Leute, die dann aufbauend auf unserem Sponsor-Modell jetzt sowas machen, das ist auch total fein. Da kriegen wir dann irgendwie einen Teil von ab. Genau, weil wir selber, also irgendware Produkt oder das noch mehr zu produktisieren oder Premium-Services oder was auch immer, eigentlich widerstrebt uns das ein bisschen und genau.
Das heißt, wenn jetzt jemand EPCC nutzen möchte, wie wäre denn aktuell so die, also ich hole mir einfach irgendwie ein Raspberry Pi und da spiele ich EPCC drauf oder was ist der typische Weg, wenn ich jetzt sage, okay, irgendwie damit würde ich gerne mein Haus steuern?
Genau, das ist der Klassik. Der Classicweg, also wenn du noch gar nichts hast, dann holst den Raspberry Pi oder irgendwie einen anderen Singleboard-Computer. Wir haben irgendwie auch einen NanoPi, die sind noch ein bisschen günstiger und auch ein bisschen verfügbarer gerade. Und wir brauchen nicht viel Hardware.
Das heißt, genau, also irgendeinen kleinen Singleboard-Computer, da gibt es dann fertige Linux-Images, die kannst du auf eine SD-Karte flashen und dann steckst du ihn da rein, dann hast du irgendwie im Webbrowser, nachdem du irgendwie einmal WLAN-Setup gemacht hast, wirst du irgendwie durchgeleitet und kannst dann deine Wallbox anlegen, deinen Wechselrichter da konfigurieren und die Dinge machen.
Genau. Das ist der Flow an der Stelle.
Cool. Und kannst uns ein bisschen was so zu für unsere Tag-Herzen, was ist denn, was ist denn so das Tag-Stack? Aus was passiert denn EVCC? Also was ist noch, was wird da drauf geflasht?
Ja. Also von der Software selbst, die ist in Go geschrieben und hat also allen möglichen Schnittstellen, wir sprechen irgendwie MQTT und REST und MCP und was man heute so spricht, um irgendwie Daten da rein und rauszukriegen. Und die Nutzeroberfläche ist eine Vue.js-Anwendung, die oben drauf sitzt. Es gibt Companion-Apps, eine iOS-App und eine Android-App, mit der man das auch das Setup machen kann.
Oder wo du auch inzwischen aber auch native Widgets, die man sich dann irgendwie auf den Homescreen packen kann, um dann irgendwie seinen Ladepumpf direkt irgendwie mit einem Klick hin und her schalten zu können. Also zum Ergänzungen, die dann halt so über die Zeit kommen, Leute haben Ideen. Genau, das ist so ein bisschen die das.
Von der Software da vom TechStack, da benutzen wir React Native, plus dann die Widgets müssen dann halt in nativer Sprache der jeweiligen Plattform gebaut werden. Und auf der Unterseite, du sagst ja eben, was wird dann da drauf geflasht? Da haben wir einen Armbien, wo wir halt vorkonfiguriert unsere Software drauf haben.
Also einen Debian, was halt für Singleboard-Computer angepasst ist. Also Armbien-Projekt ziemlich ziemlich cool, kann man sich auf jeden Fall mal angucken, wenn man sowas ähnliches machen will. Die unterstützen unglaublich viele Hardware-Plattformen neben dem Raspberry Pi halt, ne? Genau, und bieten da gute Tools, um einfach wirklich ein Linux-Image zu bauen, ohne da jetzt Super-Experte drin sein zu müssen.
Lass uns vielleicht auch nochmal ganz kurz, weil Fabi und ich sind wahrscheinlich eher ein bisschen näher dran. Wir haben beide eine PV-Anlage, beide ein Elektroauto, beide irgendwie einen Speicher und so weiter, vielleicht nochmal so das Problem oder für die, die all diese Komponenten noch nicht haben, nochmal ganz kurz auf das Problem eingehen, was ihr versucht zu lösen und was da praktisch so technisch der Hintergrund ist oder wie kompliziert es ist, das zu tun.
Ja. Ich kann ja mal von meinem Use Case von früher anfangen. Also ich habe Auto gekriegt und dann habe ich gesagt, gut, kauf ich mir eine Wallbox, dann kaufe ich mir irgendwie eine smarte Wallbox, weil dann ist das mit der PV-Steuerung und so, dann geht das bestimmt alles und dann hast du die Dinger da hängen, dann guckst du das an und siehst, okay, smart bedeutet, dass da irgendwie eine SIM-Karte drin ist, aber das heißt nicht, dass diese Wallbox irgendwas von PV-Strom oder im Wechselrichter oder sowas weiß.
Und dann gibt es irgendwelche Zusatzprodukte, die es zu dem Zeitpunkt nur in Norwegen, was auch mal. Also komische Dinge, das heißt, es gab jetzt irgendwie nichts, wo ich einfach irgendwie Adapter oder Produkte kaufen konnte, die dann gemacht haben, dass meine PV-Anlage direkt mit der Wallbox spricht.
Genau, das heißt, das ist erstmal an der Stelle schwierig. Die meisten PV-Anlagen, Wechselrichterhersteller, haben inzwischen auch eine eigene Wallbox ins Sortiment. Das heißt, ich kann sagen, ich gehe was auch mal zu SMA und kaufe eine SMA-Wechselrichter, eine SMA-Batterie und auch eine SMA Wallbox und dann geht das irgendwie.
Dann kann ich in der SMA-App auch sagen, ja, jetzt machen wir irgendwie Überschussladen. Das ist alles gut, solange du halt in dem System bleibst. Bei Tesla gibt es das auch. Tesla ist, das ist sogar noch ein bisschen weirder. Die haben eben den Tesla Wall Connector, die Tesla Wallbox quasi. Da geht das PV-Überschusssteuern nur, wenn du auch ein Tesla daran angeschlossen hast.
Da kannst du das zum Beispiel nicht machen, wenn ein Fremdfahrzeug daran angeschlossen ist. Das heißt, die Wallbox, eigentlich ist die Wallbox gar nicht steuerbar, sondern die Wallbox gibt einfach nur über Cloud quasi das Steuersignal an das Auto weiter und das geht halt noch beim Tesla.
Weil der Tesla dann sozusagen sagt, wann geladen wird und man nicht geladen wird.
Genau, Tesla ist, also die haben eine echt gute Auto-API und da kann ich auch irgendwie, da kann ich Start-Stop machen über die API und ich kann auch sagen, wie schnell und wie langsam geladen werden soll. Das können, ich glaube, neben Tesla wüsste ich jetzt gerade gar keinen Hersteller, der das, also wirklich auch die Ladeströme quasi von außen steuern, das können die anderen alle nicht.
Also wir sind meistens froh, wenn wir überhaupt irgendwie einen Up-to-Date-Akkustand oder sowas aus diesem Fahrzeug rausquetschen können, quasi. Genau, aber also will sagen, es gibt Lösungen, wenn man sich auf so ein Ökosystem quasi einschießt, die dann funktionieren, wo das dann einfach so mit den Sachen, die sich der Hersteller überlegt hat, geht.
Spätestens, inzwischen habe ich hier noch eine, wir haben unser PV-Lager mal erweitert und da war aber ein anderes Wechselrichtersystem irgendwie günstiger. Spätestens, wenn dann zwei unterschiedliche Hersteller da drin sind, hat man meistens verloren. Dann ist das, dann habe ich irgendwie zwei Apps, also habe ich jetzt gerade auch, ne, von dem einen Wechselrichterhersteller und von dem anderen.
Die Zahlen kann ich mir irgendwie addieren, teilweise muss die auch abziehen, was auch immer. Also das ist halt, wenn ich noch irgendwie Akku rein und raus oder sowas habe, dann fängt es auch an, kompliziert zu werden, was jetzt wirklich mein Netzverbrauch war. Und genau, also das ist dann das, wo EVCC, aber auch andere Energiemanagementsysteme, die man sich dann irgendwie kaufen kann, wo der Bereich anfängt, wo man sagt, okay, eigentlich möchte ich ein Steuerungs- oder ein Visualisierungssystem haben, was erstmal losgelöst ist von konkreten Marken, sondern wo ich irgendwie Wallbox von Hersteller A mit Wechselrichter von Hersteller B zum Beispiel miteinander anschließen kann.
Noch ein bisschen komplizierter wird das dann, wenn ich noch einen dynamischen Stromtarif oder sowas kriege. Das können, also dann verlässt man meistens auch schon die Insel, wenn es nicht der Stromtarif des Anbieters ist. Auch das gibt es halt. Also Wechselrichterhersteller, die dir auch gleich Strom verkaufen wollen.
Oder Autohersteller, VW ist da, glaube ich, gerade drin. Die geben dir gerne eine Wallbox mit dazu und die geben dir auch gerne gleich einen Stromtarif mit dazu, wo du dann auch später noch bidirektionales laden. Also alle bauen da ihre kleinen Inseln quasi, um sich dann, das macht auch aus der Sicht sicher auch Sinn, wenn man so ein Player ist.
Genau, aber sobald du diese Insel verlassen oder miteinander verbinden willst, brauchst du halt was anderes. Und das ist meistens der Weg, wo die Leute dann unter anderem zu uns kommen und sehen, okay, das scheint zu funktionieren, jetzt A und B da miteinander zu verbinden.
Ja, vielleicht nochmal Überschussladen hast du jetzt ja auch schon mehrmals erwähnt. Also es ist grundsätzlich, wenn man eine PV-Anlage hat und das Gefühl, nicht das Gefühl, und man kann sehen, dass man mehr produziert, als das Haus gerade braucht oder der Speicher braucht, den man vielleicht eingebaut hat, dass man diesen Strom dann eben in das Auto lädt, um dort möglichst kostengünstig den Strom einfach zu verbrauchen.
Stimmt, soweit vorne bin ich gleich angefangen. Ja, korrekt.
Man weiß ja nicht. Ja, ja, nein, wir sind ja alle mit PV-Anlage, ich glaube, bevor wir sie da abhängen, lieber nochmal erklären.
Genau. Wie sehr siehst du denn, also ich hatte ja am Anfang eingeleitet mit, das war ein Feedback zu der 1,5-Grad-Folge, die wir irgendwie hatten. Wie sehr siehst du denn da EVCC als Alternative oder wie sehr stellst du dir vor, soll es dort verankert sein und welche Use Cases so alle noch zusätzlich abdecken?
Alternative zu Systemen wie 1,5 Grad meinst du jetzt konkret? Gute Frage. Also was wir, also da wir ja nicht so in der Produktbauwelt sind, haben wir jetzt auch nicht sowas wie so ein Vergleichsschiet, wo wir sehen, was macht so der Wettbewerb und so. Das kriegen wir so ein bisschen, also wie das bei Open Source-Projekten so ist, das kriegt man dann implizit, indirekt dadurch, dass Leute sagen, hier daher kenne ich dieses Feature oder wäre doch cool, wenn ihr das und das könnt.
Das nervt mich an dem anderen System, dass das dann nicht geht. Genau, also was bislang unser Kern ist, ist halt wirklich so mehr oder weniger deterministisches Regel. Das heißt, die Sonne scheint, ich kann irgendwie einmal konfigurieren, was ich dann haben möchte. Also ob zuerst der Hausakku geladen werden soll oder ob zuerst das Auto geladen werden soll oder nach bestimmten Bedingungen erst auch Hausakku halb voll und danach darfst du irgendwie Auto machen oder so oder andersrum, ich will mit dem Auto gleich weg und ich könnte die Energie aus dem Hausspeicher vielleicht noch schnell eben ins Auto rüberschieben, bevor ich wegfahre.
Einfach damit der Speicher wieder frei ist und neue Sonne aufnehmen kann, zum Beispiel. Genau, so Sachen, die haben wir aktuell gebaut. Das ist sehr deterministisch mit, du weißt, was passiert. Was auch, also das ist ja das, wo 1,5 Grad, ich, wie gesagt, ich bin jetzt mit deren Prospekten quasi nicht ganz vertraut, aber ich glaube, das Key-Ding, mit dem sie immer in die Werbung gehen, ist, dass sie halt irgendwie AI und automatisch optimieren und sowas machen.
Es gibt bei uns eine Gruppe von Leuten, die eher so einen mathematischen Background haben, die aus so einer Stromoptimierungssicht und dann wirklich auch ein, zwei Tage nach vorne gucken, Ecke kommen. Das heißt, wir haben jetzt ein Projekt, das nennt sich Optimizer. Aktuell kann man das anstellen, dann sieht man irgendwie, was der Optimizer tun würde.
Ich bin jetzt gerade hart am Testen, heute Nacht noch ein Testlauf gehabt, der nicht so funktioniert, wie ich mir vorgestellt habe, wo wir das Ding jetzt auch wirklich dem steuerbare Sachen in die Hand geben. Das heißt, was wir tun, ist alles, was wir an Zukunftsdinge wissen, Sonnenvorhersage, Verhalten aus der Vergangenheit, füttern wir in diesen Optimizer quasi rein.
Der macht einen Plan, der Plan wird auch regelmäßig aktualisiert und abhängig von diesem Plan und nicht nur davon, wie jetzt die aktuelle Situation ist, scheint, kommt jetzt gerade die Sonne, kommt jetzt gerade die Sonne nicht, sondern so einen langfristigeren Plan, der wird dann als Basis für die Regelung genommen.
Genau. Da kommen dann auch immer gleich die Fragen, macht ihr das denn mit AI oder nicht? Aktuell ist das einfach ein, da ich in der Entwicklung gar nicht so tief drin bin, also in Python Libraries, wo numerisches Holving passiert, wo probiert die preisoptimierteste Lösung quasi für die so einem Viertelstundenraster für die nächste Zeit zu bauen.
Wobei die Schnittstelle, die wir da haben, da spricht auch nichts dagegen, da einfach später andere Algorithmen oder andere Modelle quasi dazwischen zu hängen, die dann vielleicht nicht auf so ein Modell aufbauen, aber genau, gerade sind wir dabei, den ersten Use Case mit dem numerischen Modell an den Start zu kriegen.
Wenn ich drauf blicke, weil wir hatten jetzt ja, wir springen vielleicht ein bisschen zwischen dem Produkt und der Technik, aber wenn ich irgendwie auf die Technik blicke, hattest du ja vorhin gemeint, okay, so dass das Tech-Stack ist grundsätzlich, dass ihr in Go geschrieben habt und so, und dann hast du darüber gesprochen, so was ihr alles sprecht, ihr sprecht MQTT und ihr sprecht Reste und ihr sprecht aber auch MCP, obwohl mich interessieren würde, wann in welchem Fall ihr MCP sprechen müsst.
Aber wenn ich jetzt mal auf eure Homepage gucke und du hast ja gemeint, die Typen, die ihr anbindet, sind Wallbox und Fahrzeuge, Wechselrichter und Wärmepumpen. Und wenn ich mal, in dem Fall habe ich mal eine AI-List geschickt und gesagt, okay, guckt doch mal, wie viele verschiedene Marken haben sie denn auf der Homepage?
Da sind bei Wallbox und Wechselrichter irgendwas nördlich von 100, Fahrzeuge und Wärmepumpen sind wir irgendwie bei Fahrzeuge 60, Wärmepumpen 40. So ist was ist das Typischste, was ihr, vielleicht auch pro Kategorie irgendwie, wie die Interaktion ist so, und ich frage mich, wenn ich so viele Wallboxen, Wechselrichter und Wärmepumpen und Fahrzeuge, erste Frage ist, hast du 57 Autos vor deinem Haus stehen?
Oder wie testet ihr die überhaupt? Wie bindet ihr das alles an? Ist es wirklich, dass ihr es immer mit physischen Geräten testet? Macht ihr es immer nur, wenn jemand aus der Community kommt und sagt, ich habe hier ein neues Gerät? Also wie kann ich mir das vorstellen, dass ihr die ganzen Anbindungen für diese verschiedenen Anbieter macht und die irgendwie aktuell haltet, irgendwie dagegen testet?
Ich stelle mir das nicht ganz so simpel vor.
Ich fange mal rückwärts an. Du hattest ja eben angefangen mit, wie sprecht ihr mit denen und dann dieses, wie verifiziert ihr das? Ich probiere mal mit dem letzten zu starten. In der Tat ist das so, dass alles, was da gelistet ist an Marke und auch an Gerät, also wenn es jetzt irgendwie, keine Ahnung, die gibt es mit ein und zwei und drei Anschlüssen, dann kann es auch sein, dass wir mal sagen, wir haben einen Nutzer, der das mit einem getestet und das Datenblatt sagt, zweiter Dritter ist dann nur noch die Zahl, die ihr damit angeben könnt, dann ist das, also nicht alle Modellvarianten sind vielleicht Ende zu Ende getestet worden.
Aber es ist in der Tat so, dass alles, was an Implementierung da ist, ist entstanden, weil es einen Nutzer gab, der gesagt hat, ich habe das Ding hier hängen, könnt ihr das einbauen. Also wir gehen nicht los und sagen, ah, hier guck mal, was ist denn ein newest Wallboxen oder sowas und gucken dann füttern Datenblätter irgendwo rein oder lesen die selber.
Ähm, Und bauen dann da Implementierung raus. Das heißt, da steckt in der Regel echt immer eine Person hinter. Und abhängig, jetzt kommen wir vielleicht auf die Protokolle, wenn wir mal bei den Wallboxen bleiben. Also der Klassiker ist, die sprechen Modbus, also ein sehr maschinennahes Protokoll quasi.
Da muss ich irgendwelche Register kennen, muss auch teilweise irgendwelche Abläufe und Tänze kennen, im Sinne von, ja, das machen und dann kurz warten und dann warten, bis dann das passiert ist und dann noch irgendwie weiter. Also es ist dann teilweise mehr als einfach nur sagen, jetzt los geht's. Genau, das heißt, Modbus ist so ein Classic-Ding.
Dann gibt es ein paar Wallboxen, GoI und so, die können HTTP oder die können doch teilweise MQTT sprechen, wenn man die E-Mail mit einem Server verbindet. Das ist, genau, bei Modbus gibt es dann auch nochmal die, aber wieder zurück, gibt es nochmal die Spielart mit, das passiert irgendwie seriell, einfach über so ein 2-3-Kabel quasi, oder es funktioniert über Internet oder über Ethernet.
Genau, und da gibt es ein paar Wallboxen, zum Glück nicht zu viele, die wir halt nur über Online-Schittstelle erreichen können. Ich selbst besitze so eine Wallbox, weil ich gedacht habe, wie sollte Smart sein, das war eine doofe Entscheidung, aber egal.
Ich glaube, meine auch eine Easy hier. Ja, easy, genau.
Da gibt es auch einen größeren Expertenkreis um diese Easy Wallbox und diese Easy-Integration, also mehrere Nutzer, die wir dann, wenn wir Probleme haben, also ich ein Problem habe oder jemand anders, was auch mal, dann weiß man schon, wie man ansprechen muss und sagt, hier ist das bei dir auch so und wie läuft denn das so?
Und so ist das aber bei allen möglichen Gerätekategorien, wo wir wissen, wenn da jetzt irgendwie jemand kommt und sagt, ah, mit dieser Wärmepumpe gibt es ein Problem, dann wissen wir schon so ein, zwei Nutzer. Inzwischen haben wir das auch ein bisschen automatisiert, dass wir auch sehen, wer hat contributed zu diesem Template und zu dieser Integration, dass wir die gleich anpingen und sagen, hier kannst du da was zu sagen, bevor ich jetzt gucke, das zu Reverse zu engineeren mit der Person, die sich gerade gemeldet hat.
Und das funktioniert ganz gut, aber ist in der Tat auch ein großer Teil der Arbeit. Also dass wirklich dieses Connecten von Leuten und gucken, dass man da Feedback kriegt und so, das zu organisieren, ja.
Und das heißt, das jetzt warst du, jetzt warst du bei Wallboxen und bei Wechselrichtern, ist Fahrzeugen Werbepumpen gefühlt ähnliche Landschaft so? Oder wie sind da nochmal bei Fahrzeuge ist wahrscheinlich kein Modpost, würde ich jetzt mal tippen.
Nee, bei Fahrzeugen haben wir immer, naja, fast, fast immer haben wir eine Online-Schnittstelle, die ist bei einer kleinen Handvoll Fahrzeugherstellern, gibt es offizielle Schnittstellen. Bei einigen ist es halt wirklich die reverse-engineierte Schnittstelle, die die Android-App meistens irgendwie verwendet, wo es dann auch Open-Source-Projekte gibt.
Das ist dann meistens auch das, was man in Home Assistant, wenn man die anbinden will, wo man ähnliche Wege quasi geht. Da sind wir auch teilweise mit Leuten dann in Kontakt. Also wenn der Mensch, der jetzt bei die VW-Integration für Home Assistant baut, der ist auch bei uns immer unterwegs und andersrum, wo man dann guckt, was macht man denn da eigentlich gerade.
Genau, da gibt es Hersteller, die sich da auch gegen wehren und sagen, das ist eine, wir wollen das nicht, mach das mal bitte nicht und dann irgendwie absichtlich ihre API umbauen. Auch das passiert, das ist dann auf unserer Seite mal nervig. Also Fahrzeugschnittstellen ist so ein bisschen deutlich mehr Schwankung drin als bei Wallboxen.
Die kriegen meistens keine Firma-Updates, sondern hängen dann da so, wie die ausgeliefert wurden, wenn die nicht gerade Internet connected sind, wie die Easy oder so. Da ist es stabiler.
Das heißt aber, es werden auch bei Fahrzeugen, wie stelle ich mir davor, da gibt es dann auch keinen so, ihr seid da irgendwie als Anbieter registriert und könnt euch einen API-Token holen. Das ist eher so, da muss man bei euch im Portal einfach seine Endkunden-Passwort und E-Mail eingeben. Oder wie kann ich mir, wie macht die Authentifizierung gegen sowas?
Ja, so ein bisschen.
Also klingt hacky. Genau, uns ist das dezentrale halt super wichtig und wir wollen eigentlich keine zentrale Stelle spielen. Und wir standen schon mehrfach vor dem Punkt, wo wir gesagt haben, keine Ahnung, deutscher Automobilhersteller kommt auf uns zu und sagt, hier, ihr könnt ja eine offizielle Schnittstelle kriegen, ihr müsst diesen NDA unterschreiben und dann müsst ihr irgendwie diesen Vertrag pro API-Aufruf oder sowas unterschreiben.
Und das hat den Vorteil, dass es dann convenient ist für den Nutzer, weil der kann dann einfach irgendwie klicken und dann geht das irgendwie, aber eigentlich wollen wir das nicht. Eigentlich wollen wir nicht irgendwie API-Use dazwischen verkaufen, sondern zumindest ich bin eigentlich der Überzeugung, dass wenn ich das Auto kaufe und sogar noch ein Online-Abo für dieses Auto bezahle im Monat, dass ich auch das Recht haben sollte, an dieses Fahrzeug und an seine Daten ranzukommen.
Genau, bei einigen geht es, ne? Bei Tesla muss ich mir einen Developer-Account anlegen und dann irgendwie die Daten vom Developer-Account dann bei uns eintragen und dann komme ich da irgendwie dran. VW hat, ich hatte das eben so ohne Namen gesagt, aber ich kann das ja auch nennen. Also der VW-Konzern hat die APIs vor ein paar Monaten Anfang des Jahres, gab es irgendwie Heißerartikel so und so, haben die ihre APIs dicht gemacht und explizit geschützt gegen so Third-Party-Zugriffe.
Da gab es großen Aufschrei und auch großes Feedback von vielen Leuten aus unserer Community, aber auch aus anderen Communities, die diese Schnittstellen verwenden und genau, auch finden wir da sollten sie irgendwie was drauf haben. Was eine ganz coole Story ist, ist, dass vor einem Monat oder eineinhalb Monaten ist Coda auf uns zu gekommen.
Auch da scheint es EVCC-Nutzer lustigerweise zu geben in dieser Firma. Die gesagt haben, hier, wir kriegen da ganz viel Feedback und eigentlich finden wir das auch doof. Eigentlich möchten wir eine offizielle Schnittstelle für Endnutzer ohne B2B quasi geben. Wie solltet ihr denn aussehen? Was braucht ihr denn?
Was können wir denn da machen? Das heißt, es sind wirklich mit uns in Dialog getreten, bevor sie jetzt einfach irgendwas rausgehauen haben. Und da haben wir jetzt, kann man bei uns im Blog auch sehen, irgendwie vor zwei, drei Wochen einen Blogartikel zugeschrieben. Da kann ich jetzt einfach in der App sagen, ich hätte gerne eine API Key, also in der normalen Endanwender-App und den kannst du kopieren, den kannst du bei uns reinkopieren, dann kannst du irgendwie mit deinem Fahrzeug sprechen.
Das ist total geil, ne? So klingt das so machen. Genau, genau, richtig. Und ja, wir probieren ein bisschen zu pushen, unsere Power ist da natürlich eingeschränkt in dem Markt, weil die alle auch Geld verdienen wollen mit B2B-Sachen, aber ja, also was glaube ich wirklich hilft, das Nutzer-Feedback. Das haben wir zumindest bei Skoda gemerkt, weil die ist nicht auf uns zugekommen, weil die uns irgendwie toll finden, sondern wirklich, weil Kunden gesagt haben, könnt ihr, also was geht da?
Das ging doch vorher, könnt ihr nicht machen, dass das wieder geht.
Das heißt, VB geht jetzt auch weiterhin nicht oder was heißt die VB-Situation?
Ja, it's complicated. Ja, bei VB geht es aktuell nicht.
Okay.
Genau, Skoda war, also Skoda ist ja mit in dieser ganzen Gruppe drin und die haben irgendwie alle am gleichen Tag ihre API's ausgeschaltet. Ich glaube, außer Cupra, jetzt will jetzt nichts Falsches erzählen, aber ich glaube, die haben es irgendwie angelassen. Skoda hat es auch ausgemacht und die haben dann ihre Legacy-API dann aber dann doch aufgrund von Feedback dann doch wieder angeknipst ein paar Tage später und haben jetzt aber inzwischen ihre Nachfolgeschnittstelle, die halt wirklich dafür gebaut ist.
Aber ich muss dir mal mehr verstehen, das heißt, ihr habt ja vorher auch schon nur die reverse-engineierte API benutzt, die dann ihre App benutzt hat. Das heißt, was ist dann mit der App so? Ist es jetzt eine API, an die ihr so einfach nicht mehr rankommt oder wie kann ich nicht machen?
Ich glaube, sie haben dann, ich bin da in der Tiefe nicht drin, aber du hast auf Android und Co. kannst du dann ja auch so Integrity-Sachen mal, das ist Banking-Apps benutzen, um dann bestimmte Dinge zu sperren oder da nicht reingucken zu lassen oder dann noch eine Verifizierung auf der Geräteebene mitzuhaben.
Und da haben sie, glaube ich, Dinge aktiviert und gemacht, die man nicht so einfach von außen imitieren kann. Da gibt es, ich glaube, auch bei der VW-Integration für Home Assistant gibt es, glaube ich, Umwege und Dinge, wo wir gesagt haben, weiß ich nicht, ob wir die jetzt schon mitgehen. Das haben wir, glaube ich, erstmal nicht gemacht.
Aber ja, das ist halt Katze und Maus. Also klar, wenn die Daten irgendwo herkommen, dann können wir die vielleicht auch irgendwo herholen.
Ja, also bei meinem U9 war es ähnlich. Das hat lange Zeit irgendwie funktioniert. Ich glaube, ich weiß gar nicht, was das war, Anfang des Jahres oder sowas, haben die, glaube ich, auch irgendwas umgestellt. Und man musste mal sich so ein Token auch irgendwie generieren und dann gibt es so ein lustiges Skript, was irgendwo auf so einem GitHub-Account liegt.
Und wenn du das irgendwie ausführst, dann Glück hast, dann öffnet sich die richtige Browser-Seite und dann wird da irgendwo in der Konsole irgendein Key ausgelesen, der dafür sorgt, dass das ganze Ding wieder mit deinem Auto sprechen kann.
Aber irgendwie ist er ja auf jeden Fall sehr, ich meine, sehr interessante Produktstrategie von VB. Ich kann doch im Endeffekt von diesem Fahrzeughash ja nicht das Ziel sein, also kann es schon irgendwie, weißt du, eine komische Vorstellung, dass du einfach jegliche Komponenten von denen in deinem Haus hast und nur dann geht es.
Also ich das Ja, also es gibt ja auch, also ich kann über Third-Party-Services, auch teilweise welche, wo ich mich privat anmelden kann. Also es gibt so Fahrzeugaggregatoren quasi, da kann ich mir einen Account machen, da bezahle ich den monatlich was auch immer, Betrag ex, 5 Euro oder irgendwie sowas.
Und dann haben die haben die genau diese B2B-Deals. Das heißt, ich kann dann da mich dann connecten mit VW, das heißt, meine VW-Daten gehen an diesen Third-Party-Händler-Portal, Fahrzeugding, die macht ja noch ein Fahrtenbuch und die haben noch mehr Funktionen, als dass sie nur API-Sachen durchreichen.
Aber diese Wege gibt es natürlich auch. Und also Tronity ist irgendwie so ein Name, ne? Und die integrieren wir auch. Das heißt, wenn du sagst, ich will das über diesen Weg machen, dann kannst du dann auch einfach die Datenquelle bei EVCC reinhängen und wie dann, wo dann die Daten originär herkommen, ist dann erstmal auf unserer Seite egal.
Okay, also das war jetzt gerade mein Denkwür, na klar, sie wollen einfach an einem B2B-Part dann irgendwie mit.
Das ist meine, also wir haben mit ganz vielen Einzelpersonen gesprochen und da hat man auch mal das Gefühl, okay, die verstehen das teilweise, sie nutzen das auch selber und sie nervt es auch, aber ja, wie auch mal. Ich glaube, es sind letztendlich sind es vier Entscheidungen.
Und kannst du noch kurz über die Use Cases erzählen, was man eigentlich, also was macht man denn eigentlich mit dieser Autoschnittsche? Du hast jetzt gemeint, klar, bei einem Tesla, dem kann ich irgendwie sagen, jetzt fang mal an zu laden, laden mal mit so und so viel, aber das ist ja typischerweise bei allen anderen Fahrzeugen dann die Wallbox, die ihr da steuert und diese Information mitgibt.
Was holt ihr euch dann oder was macht ihr mit den Fahrzeuginformationen? Batterieladestand hast du ja schon mal gemeint, so, aber gibt es noch andere Use Cases oder ist das?
Also das ist eigentlich die kritische Information, weil wenn wir den Fahrzeugstand kennen, können wir halt schlauere Dinge machen. Dann kann man sowas bauen wie, das Fahrzeug ist jetzt mit 5% an die Wallbox angeschlossen worden. Normalerweise steht das irgendwie auf, mach nur, wenn PV-Überschuss da ist, aber vielleicht, also zumindest bei mir habe ich so konfiguriert, dass ich gesagt habe, okay, das Geld optimieren und PV-optimieren, ist mir erstmal egal, wenn das Auto so leer ist.
Also auch Akku, Langlebigkeit, man soll die auch nicht so lange so leer rumstehen lassen, wie auch immer. Und aber auch Mindestreichweite, wenn dann irgendwas ist, irgendjemand ruft an, dann würde ich trotzdem irgendwie in der Lage sein, so, keine Ahnung, 50 Kilometer mit dem Auto fahren zu können, ohne drüber nachzudenken.
Das heißt, solche Funktionen können wir einbauen. Das heißt, wir stecken an im Moment des Ansteckens, checken wir das Auto, wie voll bist du gerade? Okay, du bist keine Ahnung, kleiner als 20 Prozent. Dann machen wir dich erstmal so schnell wie es geht, voll auf 20 Prozent. Und danach fangen wir an mit PV-Überschussladen und ein bisschen reduzieren.
Das heißt, das ist ein Anwendungsfall. Und anderer Anwendungsfall sind halt so regelmäßige oder so planerische Sachen. Also mit, keine Ahnung, ich mache morgen irgendwie einen Auswürfel morgen nach Hamburg, dann stelle ich ein EVCC ein, okay, morgen 8 Uhr, guck mal, dass das Auto irgendwie vollmaß, 100% oder irgendwie sowas.
Dann kann dann der unser Planungsalgorithmus halt überlegen, gut, was kommt heute über Tag noch rein? Wir haben eine PV-Vorhersage, müssen wir nachts, wenn ich einen dynamischen Stromtarif habe, kann man sich da noch günstige Slots raussuchen oder selbst wenn ich keinen dynamischen Stromtarif habe, können wir uns die CO2-neutralsten oder CO2-ärmsten Slots quasi raussuchen und sagen, okay, dann will ich zumindest zu grünen Stunden laden und muss jetzt nicht abends, wenn alle irgendwie aus dem Netz ziehen und dann noch irgendwie Gaskraftwerke anlaufen, noch mein Auto mit da reinhängen.
Genau, solche Optimierungen gehen halt, wenn wir das Delta wissen. Wenn wir wissen, wo willst du eigentlich hin, wie viel Energie brauchst du eigentlich. Der Standardmove ist ja sonst, du steckst es an, das Auto lädt einfach die ganze Zeit auf voller Geschwindigkeit und ist dann jemand voll, weil es nicht mehr mag oder weil es dann voll ist und fertig.
Das heißt, da sehen wir es von außen dann ja nicht. Genau, die Alternative, wenn du keine Fahrzeugstelle hast, dann können wir das mit der Energiemenge auch manuell machen. Das heißt, du kannst es anschließen und dann sage ich nicht, morgens früh sollst das Auto auf 100% laden, sondern zu morgen früh mach mal 50 Kilowattstunden obendrauf.
Das heißt, ich muss aber wissen, wie voll ist das, wie voll ist. Also ich muss dann diesen Dreisatz quasi im Kopf vollziehen und wenn der Computer das machen kann, ist das immer schöner. Muss man weniger drüber nachdenken. Ja, auf jeden Fall.
Ja, cool. Das heißt, dann haben wir jetzt mal eigentlich mal in alle Kategorien mal reingeblickt, Fahrzeuge, Wechselrichter Wallboxen, wo wir jetzt noch nicht reingeschaut haben, ein paar Wärmepumpen. Heißt es, die machen einfach am wenigsten Probleme oder warum hast du uns noch nichts über Wärmepumpen erzählt?
Oder ist das so, kommen jetzt erst die schlimmen Geschichten? Nee, gar nicht.
Also wer wobei, es kommt ein bisschen drauf an. Also Wärmepumpen, da gibt es ein bisschen zwei Kategorien. Also was fast alle Wärmepumpen haben, ist etwas, das nennt sich SG Ready. Das heißt, also das ist ein sehr einfaches Protokoll, in Anführungszeichen. Man hat da hinten so ein paar elektrische Kontakte und wenn man die in bestimmter Art überbrückt oder einen Schalter zwischen den beiden schließt, dann kann man die in so einen Modus versetzen.
Das sind spannend für uns sind eigentlich zwei Modi, einmal so einen Boost-Modus, wo man der Wärmepumpe sagen kann, übrigens, falls du gerade was zu tun hättest, jetzt wäre ein geiler Zeitpunkt, wir haben Überschuss da, Strom ist total billig, was auch immer. Jetzt könntest du voll Gas geben und keine Ahnung, das war im Wasser für morgens zum Duschen schon mal irgendwie voll machen.
Und der andersrum Weg ist ein, das kommen wir eher so in den Regulierungsbereich, dass du bei neuen Anlagen auch eine DIMM-Fähigkeit brauchst. Das heißt, der Netzbetreiber kann dir sagen, übrigens ist gerade schwierig hier, machen wir alle regelbaren Verbraucher auf Sparflamme quasi. Das heißt, da können wir an die Wärmepumpe auch ein DIMM-Signal schicken, also da dann den DIMM-Modus aktivieren und dann fährt die so weit runter, wie man das vorher einmal eingestellt hat.
Geht bei Wallboxen auch, da steuern wir das dann halt direkt. Aber das SG-Ready-Ding ist der einfachste Fall. Das geht fast immer, weil ich brauche dann eigentlich nur so ein, keine Ahnung, irgendeine Art von steuerbares Relais, ne, das ist auf ein Shelly oder irgendwas anderes, wo ich mit einer Schnittstelle, mit einer API oder sowas sagen kann, hier, du, mach mal auf, mach mal zu.
Was dann halt heißt, mach mal DIM oder mach mal Boost.
Das heißt, da hänge aber ich wirklich an die Wärmepumpen.
Oder der Elektriker, die machen da nichts anderes, genau. Genau, genau. Also ja, das muss man da gucken, ne? Also das kann man dem Elektriker dann durchaus einbauen lassen, das kennen die aber. Das ist der Standardfall, wie man so ein S-G Ready-Ding dann da benutzt. Allerdings, was wir auf der Wechsel, Quatsch, auf der Wärmepumpenanlage gerade sehen, ist, dass es da jetzt auch Firmen gibt, die dieses Walled Garden-Ökosystem-Game spielen wollen, die halt sagen, ja, unsere Wärmepumpe, ich nenne jetzt hier keinen Hashler, auch weil ich dir nicht sicher weiß, aber könnt ihr euch nachgucken, sieht man an den Integrationen immer, was man dann da eingeben muss.
Du hast hier einen Online-Account und über den Online-Account kannst du dann auch sehen, was die Wärmepumpe gerade tut und darüber kannst du auch dieser Wärmepumpe die Signale geben und lokale Schnittstelle hat das Ding zum Beispiel gar nicht. Oder zumindest nicht in einer nennenswerten Art. Das heißt, da haben wir Wärmepumpen drin, wo wir dann halt so ein O-Off-Tanz halt mit der Cloud des Wärmepumpenbetreibers machen müssen.
Und das ist, also das ist aus Endnutzersicht nett, weil ich habe dann eben eine App und ich kann dann sehen, was macht meine Wärmepumpe da eigentlich. Aber das als den primären Kanal für auch für lokale Steuerbarkeit zu haben, ist eher was, wo wir ein bisschen von genervt sind, was wir natürlich gerne anders hätten.
Genau, weil also bei Wärmepumpen habe ich das Gefühl, die sind jetzt relativ neu, dass das passiert, aber da habe ich das Gefühl, die spielen den, also die sind deutlich Cloud-affiner wie die normalen Wechselrichter oder Speichersysteme, wo eigentlich eine lokale Schnittstelle eigentlich das Bärminimum quasi ist.
Auch da hatten wir jetzt ein paar Player, ich glaube, Anka mit ihren ersten größeren Hausprodukten, also für Speicher und Wechselrichter, haben sie auch gesagt, nee, wir machen das nur mit Cloud. Und da gab es, glaube ich, so viel Feedback, dass sie inzwischen auch eine lokale Schnittstelle, ich weiß gar nicht, ob es ein Modbost ist, aber mit denen können wir jetzt auch sprechen, ohne dass es da ein Cloud-Chauen braucht, einfach weil Nutzerfeedback oder Marktfeedback war, dass man das haben wollte, was sehr schön ist.
Und wenn du jetzt den Use Case, also du hattest jetzt SG Ready erklärt, so wenn, äh, wenn man irgendwie ein Shelly oder irgendwas anderes dranhängt, einfach nur zwei Relais, um in diese zwei Zustände zu versetzen. Wenn es jetzt aber den Cloud-Zugang gibt, inwiefern steuert ihr die Bärenpumpe dann noch smarter?
Also was gibt es für Use Cases, wie man das noch weiter optimieren kann?
Genau. Also da gibt es teilweise Punkte, wo wir auch wirklich Leistungsvorgaben oder Leistungsempfehlungen halt rausgeben können. Nicht nur ein, mach mal jetzt mehr, mach mal jetzt weniger, sondern wir können ja sagen, jetzt wären übrigens fünf Kilowatt an Leistungen, wären jetzt gerade verfügbar. Die darfst du jetzt nehmen und dann geht die auch nicht in 8-Kilowatt-Modus, wo sie dann doch wieder aus dem Netz nachziehen würde, was wir in einem anderen Fall nicht wirklich steuern können.
Da können wir nur sagen, mach oder mach nicht. Und wir können natürlich für uns in der Konfiguration noch angeben, was mach oder mach nicht ungefähr bedeutet bei dem Gerät, sodass wir so ein bisschen wissen, wann macht das Sinn, wann macht es keinen Sinn, das schon zu tun. Aber genau, bei den Geräten, die, das muss nicht zehn der Cloud-Steuerung sein, wir haben auch welche die lokalischen Stellen haben, wo wir das machen können.
Da können wir halt einen Leistungswert hingeben und dann sagen, das ist das, was jetzt gerade verfügbar wäre und nimm das mal bitte. Oder wenn Strom günstig ist, sagen wir halt hier, reiz mal aus, was du machen kannst zum Beispiel, weil wir jetzt gerade gar kein Überschusslimit haben, sondern einfach eine gute Zeit wäre, jetzt so viel wie möglich zu benutzen.
Das heißt aber, wenn ihr jetzt eine Wärmepumpe sagt, mach mal 5 Kilowatt, das heißt dann, alles andere entscheidet dann aber die Wärmepumpe. Also beispielsweise, es kann ja sein, es ist schon schon warm in meinem Haus und ich will es nicht noch wärmer haben. Das heißt ja nicht, nur weil jetzt Energie da ist, dass mein Haus jetzt drei Grad wärmer werden soll, ich eigentlich haben will.
Genau, richtig. Also bei Wärmepumpen, in der Regel haben die einen Puffer, also fast immer haben die einen Puffer und der wird aufgeheizt, das steuert jetzt nicht das Raumthermostat oder sowas. Und bei den Wärmepumpen ist es auch fast, ne, ist es auch schließlich so, dass wir da eine Leistungsempfehlung geben.
Also entweder binär über diesen Boost oder halt über, das wäre jetzt verfügbar und das, was die Wärmepumpe dann eigentlich macht, ist dann ihre Aufgabe. Also wir fahren das Ding jetzt nicht irgendwie aktiv hoch und sagen, mach mal alle deine Heizstäbe an oder benutze mal irgendwas, obwohl das gerade vielleicht gar nicht gebraucht ist oder in dem normalen Jahreszeitenprofil Außentemperatur total unangebracht wäre.
Genau. Und die andere Variante davon, wo wir Wärmeerzeugungen sind, ich habe mir jetzt, wir haben hier so eine Pellezeizung, wir haben so einen großen Wasserspeicher und ich habe jetzt vor zwei, drei Jahren dann einen Heizstab einbauen lassen. Einfach um im Sommer, jetzt gerade ist diese Pellezeizung halt aus und die ist also auch marschallig wahrscheinlicherweise im Oktober wieder an.
Und jetzt gerade ist da so ein Heizstab drin und der macht halt, wenn PV-Überschuss da ist, macht der einfach aus elektrischer Energie einfach Wärme und heizt diesen Wasserspeicher auf. Und den besteuern wir dann sehr direkt. Das heißt, da sagen wir wirklich, also da hat man in der Regel eine Rückkopplung über so einen Temperaturfühler, dass man so bestimmte Grenzen einhält, die sollten da wirklich halt auch ein Gerät sein.
Wenn viele Funktionen in EVCC ist, dass das nicht dazu führt, dass das Wasser auf einmal anfängt zu kochen, obwohl es das nicht sollte. Das ist immer so Baseline, dass das Gerät das können muss. Genau, aber das jetzt hier ist es gerade so, wenn das Auto nicht da ist und irgendwie Schauspeicher voll sind, dann springt halt der Heilstab an, so als letzter Verwerter, bevor wir einspeisen, weil es dann immer noch ein bisschen günstiger ist, dann einfach Wärme daraus zu machen, als es dann für 7 Cent oder sowas rauszugeben.
Und da ist es aber so, dass wir direkt die Leistung an dem Heilstab einstellen und der dann auch diese Leistung quasi mitmacht, solange er in seinem Temperaturbereich ist.
Hast du noch Fragen zu diesem Punkt der Tieren, sonst mache ich in meinem Kopf schon eine andere Kategorie auf an nächsten Fragen.
Ja, also ich meine, ist ja keine jetzt persönliche Produktberatung gerade, aber das Ding ist immer. Also ich habe so Fragen habe ich auch noch auf, wenn du willst. Nein, das Ding ist, also wie gesagt, ich habe ja zu Hause alles Mögliche an diesen Komponenten, mittlerweile auch eine Wärmepumpe, PV-Anlage, Elektroauto, Wallbox, soweit vorhanden.
Dynamischer Stromtarif auch. Bisher Tibber ab jetzt eben 1,5 Grad direkt, weil meine Wärmeverpumpe von 1,5 Grad ist. Und ich jetzt erstmal gucken wollte, was die denn machen, in dem Sinne auch Heartbeat jetzt. Das wird aber erst am 1. Oktober aktiviert, von daher bin ich mal gespannt, wie smart oder welche Optimierungen da rausgeholt werden können.
Und irgendwie in meinem Kopf, vielleicht habe ich auch noch nicht lange genug drüber nachgedacht, bin ich mir auch noch nicht so richtig sicher, wo ich denn jetzt am Ende welche Steuerung haben will. Denn als wir das Haus gekauft haben und umgebaut haben vor fünf Jahren oder sowas, habe ich zusätzlich, kennt Fabi auch noch die Geschichten von Controm, so eine Heizungssteuerung, eine smarte Heizungssteuerung, die praktisch jeden einzelnen Heizkreis mit Sensoren überwacht bei der Fußballsheizung und sonst jeden Heizkörper einen Funkthermostat hat, wo, genau, also in beide Richtungen praktisch Temperaturen zurückkommen und Temperaturen gesetzt werden, die denn da sein sollen.
Und irgendwie frage ich mich jetzt in diesem ganzen Setup, diese Information fehlt ja eigentlich noch in beiden Systemen, sowohl 1,5 Grad weiß das im Moment noch nicht, als auch EVCC weiß das nicht so richtig, was denn eigentlich der tatsächliche Bedarf ist. Und deswegen bin ich mir noch so unsicher, wo jetzt am Ende, also wenn es wirklich nur um den Überschuss geht, dann verstehe ich das noch so.
Dann ist es okay, jetzt ist Sonne, dann machen wir halt jetzt ein bisschen das Wasser warm, aber wenn wir jetzt auch noch mit dynamischen Stromtarifen irgendwie gucken wollen, im typischen Verlauf wird morgen um 8 Uhr viel Warmwasser verbraucht. Zwischen 2 und 3 Uhr ist es günstiger, das warm zu machen als zwischen sieben und acht Uhr.
Warmaß deshalb auch noch relativ einfach. Aber dann auch noch zusätzlich die Heizung mit, wie warm ist es denn gerade eigentlich im Haus und wie viel Heizleistung brauche ich und wie ist da die Kombination. Jetzt war jetzt gar keine konkrete Frage. Ich habe gerade eigentlich nur. Ich habe nur das Problem gemacht, gehofft, Michael hat eine Antwort.
Wir haben genau das, was du gerade sagst. Da gibt es aktuell nicht nur Diskussionen, sondern in der Tat auch schon PRD-Reizetten. Der läuft schon seit ein paar Monaten, aber da wird fleißig dran gearbeitet, wo wir genau, also bei, wenn wir, ich habe ein bisschen optimizerndes Modell gesprochen, wo wir gesagt haben, okay, ich weiß, das Auto soll, was auch mal, am Wochenende will ich irgendwo hin und bis zum Wochenende soll es 100% haben.
Was ist jetzt der smarteste Move, das Auto auf 100% zu kriegen von einem leeren Zustand? Und wie kaufe ich möglichst wenig Strom ein und was auch immer. Also das ist total einfach, weil das ist irgendwie vorhersagbar. Das Auto verliert irgendwie eigentlich keine Energie, das ist irgendwie geht immer nur in die eine Richtung, wenn du da was reinmachst, dann wird das irgendwie voller.
Beim Hauspeicher ist auch total vorhersehbar, was passiert. Und das ist bei Wärme halt nicht so. Da packst du was rein und dusch dir immer, dann ist das wieder weniger als vorher. Und dann musst du wieder mehr reinpacken. Und dann ist es auf einmal super kalt morgen und dann ist es auch wieder weniger als vorher und dann musst du noch mehr reinpacken.
Und da gibt es Ideen, jetzt auch unterschiedliche Modelle, die man dann auswählen kann, abhängig davon, ob ich einen Heizstab oder eine Wärmepumpe oder einen anderen Wärmeerzeuger da habe, die genau das modellieren, wo wir jetzt tracken inzwischen auch Außentemperatur, also man kann das einen Außentemperatur-Tarif in Anführungszeichen hinzufügen, das heißt ihnen Wetterdienst anbinden und so.
Sagen, okay, im Viertelstundentakt quasi haben wir jetzt auch eine Vorhersage für Temperaturkurven. Das heißt, wir wissen, wir haben so eine Annahme, das ist aktuell noch konstant, was so die Innenhaustemperatur ist. Wir kennen die Historie und sehen, was haben wir eigentlich bei ähnlichen Temperaturen, Außentemperaturen eigentlich so eine Heizleistung gebraucht.
Und genau, wir können nach vorne gucken und wissen, wird das morgen super kalt oder wird das morgen warm. Und abhängig davon, ob man jetzt Warmwasser macht, weil wirklich Räume beheizt, haben wir dann da ein anderes Modell dahinter, was dann vorausbesagt, was das in Kilowattstunden bedeutet und wie viel wir dann vorsehen sollten, um das dann zu haben.
Und Vorsehen im Sinne von, okay, dann lass uns den Speicher heute lieber nachts günstig aus dem Netz laden, als dass wir morgen Strom nachkaufen müssen, wenn es teuer ist oder irgendwie sowas. Also in die Art Optimierung geht es. Das ist aktuell noch nichts gemergetes und nichts Festes, aber da gibt es genau.
Okay, und das basiert dann auf historischen Verbrauchsdaten oder kommen Temperaturdaten aus dem Haus auch in das System?
Also die soll Innentemperatur ist in dem, also ich habe jetzt den letzten Stand vom PR nicht im Kopf, aber ich glaube, da haben wir eine fixe 20 Grad oder sowas angenommen, um dann die Differenz innen und außen zu modellieren. Und da sind auch jetzt keine Hausmodelle und Dämmungen oder irgendwie sowas drin.
Und auch nicht auf Raumebene, ne? Nicht, wo ich jetzt sehe, wie du sagst, du hast eine smarte Heizungssteuerung und wenn die jetzt sagt, das Untergeschoss soll irgendwie 3 Grad wärmer werden, das ist darin jetzt erstmal nicht abgebildet.
Danke. Ja, spannend. Fabi.
Dann. Was mich ein bisschen interessieren würde jetzt weg von, vielleicht ein bisschen weg vom Produkt hin zu wie ihr das Ganze denn so entwickelt. Wir haben ja schon das häufige Mal auch Leute da gehabt, die mit Open Source Arbeit ihren Alltag bestreiten und daraus ihren Vollzeitjob gemacht haben. Aber mich würde mal interessieren, so, wie sieht dein Alltag aus, in diesem Dreier-Team, an diesem Open Source-Projekt zu arbeiten?
Also wie, kannst du uns mal anführen, wie sieht eine typische Woche für dich aus, wenn du an so einem Produkt arbeitest? Gibt es so eine typische Woche oder wie organisiert ihr euch, was, was, wie läuft euer Alltag ab?
Ja, also ich, also ich habe ja, ich habe relativ früh gesagt, eigentlich möchte ich das in Daylight quasi machen. Also ich bin auch samstags und teilweise auch Sonntagsnamittags, wenn sich das ergibt oder sowas, dann da dran und macht da Dinge. Ich probiere aber in der Tat möglichst viel halt in die Woche, in die normalen Zeiten für mich quasi zu verlegen.
Was für mich so ein bisschen, also oder anders, was bei so einem Open-Source-Projekt so ein bisschen asynchron ist. Also die meisten Leute sind dann doch irgendwie nach Feierabend dann unterwegs und machen da Dinge oder am Wochenende hat man da Samstag Zeit, um Dinge auszuprobieren. Das heißt, ich bin so ein bisschen vielleicht der Outlier bei uns, also die anderen beiden Core-Team-Leute haben, also die können sich in den Randzeiten mehr organisieren.
Das ist aber ganz gut, es ergänzt sich da ganz gut. Das heißt, das ist, also es gibt dann so unterschiedlichen Zeiten, mal unterschiedliche Leute, die zuerst auf die Issues reagieren, zum Beispiel. Und da Dinge machen. Aber genau, also ein Großteil der Arbeit ist in der Tat, also Issues, die reinkommen, sich angucken.
Inzwischen haben wir auch AI-Bot, der nicht nur sagt, ist gutes Issue, ist schlechtes Issue, sondern wirklich auch teilweise PS erzeugt und Dinge macht. Also das ist mega Hilfe. Aber die Menge an Input, die kommt, wird auch größer dementsprechend. Das heißt, das ist so auf allen Seiten levelt sich so der Durchfluss hoch.
Da muss man ein bisschen gucken, wie wir damit umgehen. Genau, aber auch PS angucken. Leute, die jetzt schon irgendwas relativ weit gebaut haben, das mit der Temperatur zum Beispiel, also sich dann da mal wirklich einen Vormittag nehmen, das passiert bei mir dann relativ häufig, wo ich dann probiere, mir so einen Block zu nehmen und zu sagen, okay, den, den und den.
Da möchte ich mich heute drum kümmern, möglichst mal nicht in die E-Shows reingucken, sondern mir ein Testset abbauen, das Szenario nachbauen, was der Nutzer da beschreibt und zu gucken, macht das Sinn, habe ich noch eine andere Idee, und dann da Feedback zu geben oder zu ergänzen. Und dann auch, also wir haben relativ viele Sachen, die so einen PR-Status von so 80 Prozent geht irgendwie sind und die dann auch wirklich bis zum Ende mit Doku schreiben und was bedeutet das eigentlich und haben wir Konflikt und so.
Also das so bis zum Ende durchzudeklinieren, dass man, dass wir die auch wirklich in Release reinpacken und dass Leute die dann auch finden und benutzen können. Das ist ein Großteil der Arbeit. Und dann habe ich immer nochmal eine lange Liste von Dingen, die wir eigentlich mal machen sollten, quasi. So mit, keine Ahnung, bessere Charts bauen und also ganz viele Sachen oder irgendwie die unsere Ladepunktübersicht nochmal überarbeiten, keine Verbraucher denen irgendwie mehr Space zu geben, auch für Leute, die jetzt gar keine Wallbox haben, das einfach so als Energie-Dashboard quasi zur Verfügung zu stellen, weil ganz viel von dem, was man dafür braucht, haben wir eigentlich.
Nur, dass wir einen sehr starken Fokus auf Elektroauto, Überschussladen und Wärme haben und jetzt so einfach nur Funksteckdosen, die ich zu Hause habe. Da könnte das auch, also da ist es jetzt auch schon ein geiles Tool für, aber ist nicht First Car Citizen quasi, beziehungsweise man merkt es ein bisschen, dass das so der Nachgedanke ist.
Und darauf zu optimieren, das sind ja so Punkte, wo ich dann auch probiere, mir dafür explizit Zeit zu schaffen und zu sagen, okay, heute lässt du das mal, guckst du mal, dass du da irgend ein Stückchen weiterkommst, aber ja, es ist also sehr selbstbestimmt, aber auch ein bisschen sehr fremdbestimmt, weil halt viel über die GitHub-Signale quasi, ne?
Also Issue SPRs, die reinkommen, ja, auch reinkommt.
Und ihr zu dritt, wie organisiert ihr euch so? Ist es so, seid ihr wirklich, seid ihr komplett dezentral so, trefft ihr euch regelmäßig?
Ja, wir haben, wir hatten, das war ganz nett, wir haben Anfang des Jahres ein Nutzertreffen gehabt, User im Mai, glaube ich, ein User-Treffen am Ruderverein in Osnabrück, die EVCC-Nutzer sind und gesagt haben, hier, falls ihr mal irgendwann Räumlichkeiten braucht, ne, wir hätten da was und dann haben wir gesagt, ja, können wir uns vorstellen, dann kam sie gleich mit Terminverschlägen um die Ecke und dann ist das sehr schnell sehr konkret geworden, was aber sehr cool war.
Das heißt, da sind dann irgend aus Deutschland und umliegenden Ländern irgendwie 50, 60 Leute zusammengekommen und haben darüber gesprochen, da haben wir drei, deswegen erzähle ich das uns dann auch zum ersten Mal in Person quasi im gleichen Raum gesehen. Genau, und sonst, also genau, Hauptkommunikation ist halt asynchron über die über Issues, über GitHub.
Dann haben wir dann noch irgendwie unsere Slack-Kanäle und wir probieren einmal die Woche, meistens schaffen wir es alle zwei Wochen, uns dann auch wirklich ein, zwei Stunden Zeit zu nehmen, um dann die Dinge, die man nicht so gut asynchron machen kann, wo es dann wirklich, also wo man weiß, okay, wir haben da unterschiedliche Meinungen zu, wir müssen sich jetzt auf was einigen, dass es dann in-person in einem Telefonat oder was auch immer irgendwie ist einfach effektiver, das so zu machen.
Das heißt, den Kanal haben wir dann auch noch.
Na krass, wirklich nur alle eins bis zwei Wochen das jeder so ein paar.
Genau, wir haben kein Stand-up oder irgendwie sowas. Also das ist auch, also da kommt dieses Zeitding wieder ein bisschen mit rein mit. Und dann, wenn die einen können, können die anderen nicht und so.
Fabi, hast du noch was?
Also ich finde das Thema, was wir noch gar nicht aufgemacht hatten, du hast es jetzt nur zwei, dreimal genannt, aber es wird mich zumindest noch für die komplette Hardwarelandschaft von eurem von eurem EVCC noch fehlen. Du hast eins, zweimal genannt, dass es smarte Steckdosen und sowas jetzt irgendwie auch mit drin sind.
Also ist es, das ist, ist das die einzige Gerätekategorie, die wir jetzt noch nicht angesprochen haben, oder gibt es, wenn du jetzt auf smarte Steckdosen eingehst, gerne auch danach noch drauf ein bisschen. Aha, so eine Shelly-State, die Jamse. Die, die gerade noch nicht per Video zuschauen, hat er mich hier gerade eine Shelly smarte Steckdose.
Genau, ein Plug-M.
Genau, also smarte Steckdosen, genau, haben wir auch im Programm, haben auch schon relativ früh kam der Bedarf. Also auch teilweise, weil, wenn man das Auto jetzt nicht mit Volllast lädt, ist das auch so die hemmsärmlichste Elektriker, sagt dann so ein bisschen, ja, kann man machen, aber sollte man nicht machen, Lösung, um dann doch PV-Überschuss zu laden, ohne dass man eine Wallbox hat.
Da muss man immer aufpassen, dass denn die Steckkontakte und was auch immer. Wärmeproduktion. Aber genau, also ursprünglich so Schaltsteckdosen, um dann halt Dinge laden zu können. Also man kann ja auch, keine Ahnung, seine Werkzeugakus mit PV-Überschuss laden. Da ist nicht so viel Hup, also da passt nicht so viel rein, aber vom Prinzip geht das auch.
Also wenn ich irgendwie ein Ding habe, was ich dann abhängig von der Sonne schalten will, kann ich das halt auch machen. Ich habe, keine Ahnung, meine Kaffeemaschine braucht zum Beispiel auch ziemlich viel Strom. Ich habe da auch eine Schaltsteckdose hinter, ich benutze sie, aber also am Anfang habe ich gedacht, ja, vielleicht ist das geil, das mit PV-Überschuss zu machen, aber ist Käse.
Also Kaffeemaschinen muss dann laufen, wenn du Kaffee haben willst und nicht dann in die Sonne scheint und morgens was auch immer abhängig von der Jahreszeit ist die dann noch nicht da. Aber ich habe die da als Messsteckdosen hinter. Ich habe in da beim Kühlschrank eine und das heißt, also auch etwas, was wir ganz am Anfang nicht hatten, weil wir gesagt haben, unser Fokus ist eigentlich erstmal nur Regeln und Steuern.
Was wir jetzt seit einigen Releases machen, ist, dass wir halt auch Daten, historische Daten erfassen. Das heißt, wir haben gesagt, okay, wir wollen jetzt kein Grafana sein. Also den Ausleitungskanal, Influx-DB und so hatten wir schon ganz am Start. Also dass man sagen kann, hier alles das, was bei euch durchläuft, ich hätte ja gerne Persistenz vorne, ich hätte gerne ein Grafana-Dashboard.
Da gibt es auch Community-Dashboards, die man sich irgendwie angucken kann. Das geht alles, aber sich einen Grafana einrichten ist jetzt auch was, was, also das können kriegen wir hin oder haben wir auch irgendwie Bock drauf, ne? Aber jetzt so ein normaler Endnutzer oder ich richte jetzt bei meinen Eltern ein oder sowas, die werden sich da keinen Grafana oder irgendwas aufsetzen.
Aber vielleicht interessiert sie das trotzdem, was die Kaffeemaschine gebraucht hat. Genau, das machen wir jetzt seit einigen Releases, dass wir halt auch an allen Verbrauchern, an allen Wallboxen quasi oder auch bei Produktionssachen, Speicher, Einspeisungen, halt die Werte einfach mitschreiben und dann auch eine Basis für eine historische Auswertung haben.
Das heißt, auf dem Pi, den ihr habt, da läuft eine Influx-DB drauf, da schreibt die Werte ein.
Genau, das machen wir eben nicht. Genau. Also das war der Weg, wo man das immer schon selber bauen konnte und das auch mal unsere Empfehlung war. Wir haben eine SQLite-Datenbank mit dabei und wir haben gesagt, wir machen nicht High Volume Data irgendwas. Und ob du jetzt, keine Ahnung, von vorgestern Nacht nochmal gucken kannst, was zwischen 14.34 Uhr und 14 Uhr, oder das passt nicht von der Uhrzeit, was zwischen 0.30 Uhr und 0.31 Uhr passiert ist, das ist nicht unser Anspruch, sondern wir haben gesagt, wenn wir im Viertelstundentakt Energiewerte speichern, das ist so ein bisschen der Kern, dann können wir das auch sehr low-Tech machen.
Da können wir einfach in die SQLite-Datenbank einfach die Einträge reinschreiben und dann haben wir da, keine Ahnung, da kannst du einige Jahre an normale Haushaltsdaten quasi rein persistieren, bevor du irgendeinen Bedarf für so eine hochperformantere, aggregierende Daten-Backend-Geschichte hast und wir sind dann in einem technisch sehr einfachen Bereich unterwegs.
Genau, das machen wir inzwischen. Das heißt, wir haben noch nicht viele Dashboards und noch nicht viele Auswertungen. Also man kann sich die Zeit leisten quasi auf Tages-, Monats- und Jahressicht heute schon angucken, jetzt für meine Kaffeemaschine oder irgendwas, was ich an die Steckdose angeschlossen habe, für meine PV-Anlage oder für meine beiden PV-Anlagen kann ich dann irgendwie gucken, wo kam mehr, wo kam weniger an bestimmten Tagen.
Genau. Und da haben wir uns erstmal auf das Daten erfassen und Basisvisualisieren konzentriert. Aber es ist sicher ein Bereich, den wir, also nee, das ist ein Bereich, der auf meiner Liste steht, den wir ausbauen müssten und wollen, daraus dann auch wirklich schöne Charts zu bauen. Dass man wirklich sagen kann, hier von meinen Haushaltsverbrauchern war diesen Monat die Waschmaschine davor, dem Kühlschrank oder nicht, oder wie auch immer, solche Sachen daraus dann auch wirklich zu visualisieren.
Ja, cool. Und vielleicht, weil du es vorhin nochmal angesprochen hast, wieder eine neue Kategorie aufgemacht mit wie AI-enabled seid ihr denn eigentlich unterwegs? Ihr habt einen AI-Agent, der zumindest mal die Issues bewertet, theoretisch auch ein Pull Request mitarbeitet, aber wie viel Code bei EVCC wird von AI geschrieben und wie viel von Hand?
Ja, von Hand, mein Gott. Gute Frage. Die Zahl geht auf jeden Fall hart gegen Null, würde ich sagen. Also das ist etwas, was ich jetzt über das letzte Jahr, letzte halbe Jahr vor allem, seit Anfang des Jahres hat man das Gefühl, okay, ich kann das doch per Hand schreiben, aber das, was der Bot macht, also selten, dass die Qualität schlechter ist wie das, was ich selber in der Lage wäre zu produzieren.
Genau, also vor einem Jahr oder so war das so, dass wir also vermehrt Pull-Requests gekriegt haben, wo wir das Gefühl hatten, okay, da hat jetzt jemand, keine Ahnung, so Sloppy-Style-PR gemacht und da haben wir relativ genervt davon, also auch weil die Qualität relativ so mehr war und in der Contributing MD gibt es auch irgendwie Regeln mit, was so Anforderungen sind, die man irgendwie mitbringen muss, um jetzt bei uns so ein PR zu machen oder wann wir Dinge vielleicht auch kommentarlos oder mit so einem, guck dir das mal bitte an, Kommentar zumachen.
Aber das hat sich jetzt in den letzten Monaten, Wochen total, äh, Monaten, total geändert. Also dass die Qualität, die wir da kriegen, echt total hoch ist. Ich glaube, wir selbst im Core-Team, also natürlich, also Großteil des Codes haben wir selber geschrieben, auch mit Hand und den können wir auch selber lesen.
Genau, aber das, was jetzt neu dazu kommt, das ändert sich. Das ist einfach viel Ausgabe von Cloud-Code quasi ist. Das wird wahrscheinlich bei euch und bei anderen Projekten ähnlich sein, dass man das noch aus historischen Gründen quasi per Hand machen könnte, aber da muss man schon total Bock drauf haben, wenn man seine Zeit da rein investieren will, ja.
Genau, das mit den PR-Bots, also was wir schon lange, schon seit zwei oder drei Jahren hatten, ist das für so ein, was hatten wir denn? Wir hatten so eine Open Source Tier von Sorcery AI, nannte sich das. Das ist so ein oder nennt sich, das ist immer noch da. Der macht so eine Ersteinschätzung von PRs.
Das heißt, jemand stellt PR und dann läuft so ein Sorcery-Bot los und der guckt sich den PR an und gibt dann da irgendwie so eine Einschätzung zu mit, ah, das kannst du mal irgendwie machen und das ist aber irgendwie nicht in Line mit dem, was der sonst in der Codebase ist. Das war total, war mir eher skeptisch, war total super, wollten wir dann auch nicht wieder abgeben.
Und genau, das, was ich eben erzählt habe, ist, dass er jetzt bei Issues, der läuft wirklich einen Plot-Code dann auch los und guckt sich, also vergleicht, liest Log-Files, guckt sich Screenshots an und guckt, ob das plausibel ist, ob es ein Anwenderfehler ist, ob es mit der Doku matcht oder nicht und gibt wirklich Informationen, die dann auch super hilfreich sind, wo wir dann als Maintainer teilweise nur sagen mit, ja, das, was da oben geschrieben ist, so ist das, ne?
Das ist ein Bug, da müssen wir uns darum kümmern. Beziehungsweise, wenn sich der Bot an der Stelle sicher ist, dann, also man sieht dann, dass das Reasoning in Anführungszeichen steht dann teilweise mit drin, so im Sinne von, ich bin mir ziemlich sicher, ich mache schon mal ein PR, auch ohne die Maintainer gefragt zu haben.
Und bei vielen Sachen ist es ein Ja, vielleicht eher eine Design-Dection. Ich warte mal auf Feedback von dem Maintainer, bevor ich jetzt ein PR stelle zum Beispiel. Aber hat die Lösung schon im Kopf in Anführungszeichen. Und das ist schon krass, wie das auch die Arbeit natürlich mit den Issues und so verändert.
Ja, cool. Dennis, ich bin soweit durch.
Was ist bei dir? Wie sieht es aus? Ja, ich glaube, konkrete Fragen habe ich auch nicht mehr. Ich wollte nochmal drauf eingehen, weil ihr es auf der Webseite stehen habt und weil ich es auch so empfinde. Da steht der Satz, wir lieben gute Benutzeroberflächen. Und dass da einfach, glaube ich, viel Wert drauf gelegt wurde, dass es ein sehr simples und sehr hübsches Interface ist, was einfach zu verstehen ist, einfach so von der UX Spaß macht zu benutzen.
Und von daher, ich, ja, ich nutze die App sehr gerne. Ich muss dazu sagen, aber das ist immer das Ding in meinem, alles, was mit meiner Home-Automatisierung so zu tun hat. Zu oft funktioniert es nicht, das liegt dann aber nicht an EVCC, sondern irgendwie, ach, meine Wallbox ist so ein Ding, die es nur im WLAN, weil ich dann noch kein Kabel verlegt habe.
Jedes Mal, wenn da irgendwie ein Reset ist oder sowas, verbindet die sich nicht neu, dann ist die wieder nicht da. Also da gibt es einfach so Kleinigkeiten, die das noch nicht perfekt machen bei mir, aber eher, dass die Gegebenheiten außen rum sind.
Sorry, ich hab nämlich vorhin gedacht, du hast doch am Anfang gesagt, du nutzt EVCC, aber jetzt nimmst du auch Hardbeat AI. Was ist denn? Bist du einfach dein Tech-Herz, dass du verschiedene Sachen ausprobieren willst oder was?
Naja, Hardbeat AI, ganz ehrlich, muss ich sagen, ich weiß noch gar nicht, was es am Ende ist. Der Marketing-Sprech ist ja so, wir optimieren jetzt alles. Ich habe jetzt die App von denen schon länger von 1,5 Grad und ich kann ja jetzt auch mal, ne, ich sehe da jetzt irgendwie, was die PV-Anlage gerade macht, ich sehe, was die Wärmepumpe gerade verbraucht, wie die Batterie gespeichert ist und scheint so sehr die Sonne?
Ja. Und dass ich gerade 5,5 kW einspeise. Und dann gibt es so ein Heartbeat-Tab, aber ich sehe noch nicht, was dann wirklich optimiert wird. Und ich, vielleicht kommt das jetzt, weil ich das, wie gesagt, also am 1. Oktober wird nochmal irgendwas aktiviert, aber es ist für mich noch so ein bisschen Zwischenmarketing und ich weiß nicht genau, was passiert.
Von daher, genau, da sind die ganzen Sachen auch irgendwie angeschlossen. Und ich warte jetzt mal ab und gucke. Also meine Hoffnung wäre so, da steht drin, hey, das war jetzt super smart, ich habe heute Nacht das Haus schon mal aufgewärmt, weil morgen wird es wieder kalt so und das ist gut. Und es hat irgendwie einen Mehrwert und es hört sich gut an.
Das heißt, wir müssen eigentlich nochmal eine Recap-Folge machen. Jetzt wissen wir, was Hardbeat RI ist, jetzt kennen wir EVCC und du bist unsere Testbienchen für beide Dinge und kannst uns nochmal sagen, was der Unterschied ist.
Fände ich gut, fände ich interessant, welche Game dafür.
Sehr gut, alles klar. Dann machen wir vielleicht immer nochmal so ein sieben Minuten Check-in mit Michael und Dennis.
Ja, sehr gerne. Sehr gerne.
Ansonsten, Michael, wir hören eigentlich immer meistens bei unserem Deepdurch damit auf zu fragen, gibt es denn irgendwas, was wir aus deiner Sicht nicht gefragt haben, über was du aber gerne gesprochen hättest bei EVCC? Irgendwas, wo du denkst, Mann, der Fabiende Dennis. Warum haben sie die Frage denn nicht gestellt?
Ja, gute Frage. Also wir haben wir die offensichtlichen Funktionsbereiche, glaube ich, alle abgegrast, wenn ich mir jetzt gerade im Kopf die Doku vorstelle, auf was wir da gegliedert und wie wir das aufgebaut haben.
Nee, ich glaube passt. Was für mich neu war, ich wusste nicht, dass es eine native App gibt.
Hast du es gerade gelernt oder hast du es jetzt vor.
Ja, ja, nee, also du hast es ja eben erzählt. Ja, ja, ja. Das war das Interesse. Bei mir läuft es innerhalb von Home Assistant tatsächlich, grundsätzlich. Aber ja, da.
Genau, das mit der App kam, kann ich ganz kurz einen Background zu geben. Es gab vor, ich weiß nicht, wie ihr das mitgekriegt habt, vor ein, vor zwei, drei Jahren oder sowas, hat Apple jemand angekündigt, sie machen ihr Ad-to-Homescreen-Feature, machen sie in Europa tot, weil sie irgendwie EU-Auflagen machen sollten und das wollten sie nicht.
Und dann haben sie gesagt, dann machen wir lieber die Funktion weg, als dass wir jetzt anderen Browsern das auch ermöglichen, da irgendwie so ein Homescreen-Progressive Web-App-Ding zu machen. Und das war bei uns der Punkt, weil ganz viele Leute einfach EVCC auf Homescreen installieren, das war unser empfohlenes Ding.
Und genau, ganz viele Leute benutzen das so und das war bei uns dann so ein, okay, wenn das wegfällt, dann ist das irgendwie kacke, ne? Dann muss ich es im Browser aufmachen, da habe ich unten immer die Browserzeile, weil ich irgendwie Platz. Und das war bei uns der Punkt, wo wir gesagt haben, komm, lass uns mal überlegen, was eine App bedeutet.
Fokus war immer noch, dass wir möglichst viel des User-Interfaces nicht doppelt bauen. Das heißt, de facto ist das, wenn das erstmal eingerichtet ist, ein Fullscreen-Browser, wo ich zwischen unterschiedlichen Instanzen hin und her wechseln kann. Wir haben inzwischen auch so einen Remote-Access-Server für Leute, die sich jetzt irgendwie kein VPN oder sowas anmelden oder einrichten können.
Kannst du bei uns jetzt, wenn du Sponsor bist, weil wir da ein bisschen Cloud-Infrastruktur betreiben, kannst du einen Haken setzen, kriegst eine Subdomain und kannst dir den Nutzernamen ein Passwort anlegen, die lokal dann irgendwie gehalten und gecheckt werden und kannst sie dann einfach in der App abscannen und dann hast du da irgendwie die Verbindung aufgebaut.
Genau. Plus, was jetzt Neues, ich weiß nicht, ob du iOS oder Android hast, das mit den Widgets kommt bei Android jetzt im nächsten Release, bei iOS gibt es das schon seit ein, zwei Releases, aber das sind dann natürlich wirklich die Mehrwerte, die du dann hast. Push-Nachricht steht auf der Liste, haben wir aktuell auch noch nicht, aber könnte auch nochmal spannend sein.
Gerade mit irgendwie Optimizer hat jetzt irgendwas umentschieden oder sowas, könnte man wäre ein Anlass, wo man sagen könnte, hier informieren wir Nutzer mal drüber über die Probleme. Deine WallWalks ist wieder offline. Zum Beispiel, der Ladeplan hat nicht so funktioniert, was auch noch zu spät angesteckt wurde, was auch immer.
Irgendwelche Dinge, die man vielleicht mitkriegen möchte, ja. Okay. Sehr gut.
Ja, cool. Vielen Dank. Dann haben wir natürlich, wie in jedem Deep Dive, auch heute noch unsere Picks of the Day. Das war Fabius Einsatz für die Musik. Fabi. So, Michael hat im Vorgespräch der Folge erzählt, dass er extra nochmal auf unserer Webseite war und sich durch die Historie gescallt hat, um nicht einen zu nehmen, der schon mal da war.
Das mache ich gerade auch parallel nochmal.
Du kannst aber übrigens die Suche dazu benutzen.
Du kannst einfach in der Suche oben eingeben. Du findest auch Picks of the Day, ne? Also wenn du es öffnen kannst. Gerade öffnet ich programmiert aber gar nicht. Aber ich mache das parallel. Fabi, fang du doch mal an, während ich das noch versuche.
Ja, ich habe ein Pick of the Day mitgebracht, ein Tool, was ich noch gar nicht so lange im Einsatz hatte, aber ich habe es eigentlich aus einem Use Case heraus gerne nochmal ausbildet. Also vielleicht, wir hatten uns gerade ja in der Folge uns auch darüber unterhalten, so AI-Agents und dass man eigentlich gar keinen Code mehr selbst schreibt.
Ich glaube, das ist für niemanden hier neu. Aber mein bisheriges Go-To-GUI-Tool, um mich durch meine verschiedenen Projekte zu navigieren und die verschiedenen Agent-Harnesses zu benutzen, ist eigentlich Conductor. Und es ist aber so, dass wir, was mir aktuell an Conductor noch so ein bisschen fehlt, ist der Move hinzu, ich würde gerne mit meinem Handy auch teilweise einfach, wenn ich Remote bin, an den verschiedenen Features irgendwie weiterarbeiten.
Klar, ich kann irgendwie die Codex-App nutzen, ich kann auch Cloud Code nutzen, die irgendwelche Remote-Funktionen haben, aber irgendwie ist meine Realität dann doch meistens so, dass ich viel am Mac bin und irgendwie Conductor so von der UI her eigentlich sehr viel ansprechender finde und irgendwie um meine verschiedenen parallelen Workstreams zu organisieren.
Und ein Tool, das ähnlich verspricht, wie Conductor Open Source ist und dazu auch eine Mobile-App anbietet, mit der ich das dann sozusagen seamlessly weitermachen kann, ist Paseo. Paseo.sh. Im Grunde brauche ich gar nicht viel dazu sagen, außer dass es Conductor. Plus iPhone-App ist, was bei Conductor ja bisher mit der iOS-App bisher nur im, also bald verfügbar genannt wird und auch in dem 30 Dollar pro Monat Plan nur mit drin ist.
Bei Paseo ist das Ganze direkt mit drin. Ich probiere es gerade so ein bisschen aus. Ich finde es erstmal ganz cool und würde es euch vielleicht mal ins Herzding auch auszuprobieren, wenn es ein Use Case ist, der euch interessiert und dass ihr das Ganze nicht über Claude oder Codex bitte mal die Chat-GPT-App machen wollt.
Dennis, hast du gecheckt? Ich habe irgendwie das Gefühl, dass man. Also hast du dich gerade gekratzt, weil du dachtest, so, ist das jetzt ein guter Pick vom Fabi oder weil du weil du immer noch bei deinem Pick bist und gar nicht zugehört hast, was ich gerade erzählt habe? Doch, es hätte auch sein Kratzen sein können, so, oh ja, war das jetzt gut, was der Fabi erzählt hat?
Paseo hört sich fantastisch an. Ja, toll, danke. Diese Affirmation habe ich gebraucht. Hat mir ein bisschen gefehlt, nachdem ich es gerade erzählt habe. Und werde ich mir sofort zerlieren. Klasse.
Also brauchst du noch kurz, ist der Michael erst dran oder weißt du es nicht?
Ich konnte es nicht verifizieren, parallel, weil mein Schauspieler. Also Fahrradfahren hast du schon mal empfohlen, falls es das ist. Ich wollte schlafen nehmen heute. Nein, passend zur Folge einen dynamischen Stromtarif. Nicht unbedingt, weil es jetzt irgendwie wirtschaftlich auf jeden Fall sinnvoll ist.
Aber da wollte ich nach Tippa nachgucken, weil ich ja mal Tibber benutzt. Hast du die Suche benutzt? Ich habe es nur einmal eingegeben. 19.04.2014. Ich habe die Suche nicht genutzt, weil mein Internet, ich hatte gerade kein Internet auf meinem Handy. Egal, es ist jetzt 19.04.24, das heißt, es ist schon ein paar Jährchen her.
Ich weiß nicht, ob du das empfohlen hast. Egal, machen wir einfach nochmal. Und es muss ja nicht Tippa sein. Es gibt auch, was sind die großen anderen? Das weiß Michael wahrscheinlich nicht. Oktopus und ja gut, 1,5 Grad tatsächlich er ist auch.
Avatar, ich weiß nicht, ob die nur in Österreich unterwegs sind oder ob die auch Deutschland was machen inzwischen.
Aber was ich daran eigentlich spannend finde, und deswegen so die Empfehlung, weil man sich ein bisschen mehr damit auseinandersetzt. Was ich halt halt nicht hatte. Also zum einen hast du einfach, das fand ich bei Tibber immer ganz cool, die haben so eine wöchentliche Vorhersage, wo die so sagen, hey, in der Kalenderwoche wird wahrscheinlich das und das so grundsätzlich passieren, der Wind wird irgendwie Ende der Woche schwächer, deswegen statt in Deutschland üblichen 25 Gigawatt laufen da nur sieben drüber.
Und gleichzeitig ist aber die PV-Anlage oder die Sonnenenergie hoch. Also einfach so Einblicke in warum kostet Strom, wann, wie viel. Lässt einfach so ein bisschen aktiver darüber nachdenken. Und allein den Effekt fand ich schon ganz schön bei mir. Und Fabi, bevor du wiederfragst, 30 Cent. Ich weiß nicht, was die Frage zu der Antwort 30 Cent ist.
Ich dachte so dynamisch, wie kannst du denn eine Zahl sagen? Ja, weil du immer ungefähr gesagt hast, ja, was heißt das denn am Ende? Was zahlst du denn jetzt dafür? Sag dir mal einen konkreten Wert. Ungefähr bei mir um die 30 Cent.
Okay.
Damit hast du das.
Das war kein Verkaufsargument für mich.
Jetzt überlege ich gerade, ob ich noch zwei Spontan-Ticks mache, aber ich mache erstmal einen. Vielleicht kann ich die anderen beiden danach einfach nochmal drucken. Wie ich das, dieses, was du gerade beschrieben hast, das Gefühl quasi kriege. Ja, genau. Also genau, das, was ich mir rausgesucht habe, ist etwas, was ich, also auch Self-Hosting, habe ich mir vor einem halben Jahr oder so darauf aufmerksam gemacht worden.
Ich weiß gar nicht mehr genau, über welchen Podcast das war, aber ein Projekt, das sich BirdNet Go nennt. Das ist so ein bisschen Local Machine Learning oder Influence, wie auch immer. Das heißt, man hat irgendwie ein Raspberry oder ein ähnliches Singleboard-Computer-Ding, man steckt da ein Mikrofon dran, man packt da die Software drauf und dann ist das in so einem 24-7-Listening-Modus und dann läuft da ein AI-Modell oder ich habe ja zwei unterschiedliche Modelle da drauf, eins von Google und eins von Cornell University, sie das kanonische Modell quasi bauen, die Vogelerkennung machen.
Das heißt, ich kann sehen, wie viele Blaumeisen in den letzten 15 Minuten hier ein Geräusch abgegeben haben. Und dieses BirdNet Go ist ein total cooles Projekt, wo jemand halt so ein Dashboard, so eine Tabelle, wo ich dann irgendwie sehen kann, so diese Vögel waren heute da, da kann ich so auf Stundenraster quasi sehen, okay, morgens ist die Amsel und abends ist die Amsel.
Und also Leute, die mit Vögel auskennen, wissen, ja, das ist halt so bei diesen Amseln, die sind morgens und abends, aber in der Mitte nicht. Und also Dinge, die ich mir jetzt so ein bisschen reverse aus Daten erschließe, wo ich das Gefühl habe, okay, Leute, die sich mit Vögeln beschäftigen, die wissen das, für die ist das nichts Neues.
Und unter welchen Bedingungen abends Grillen unterwegs sind und unter welchen Bedingungen nicht. Und das ist für mich ganz nett, weil ich habe jetzt wirklich so ein Datenpool, so eine Datenbasis. Ich habe auch vorher immer so ein Display im Wohnbereich. Immer wenn ein neuer Vogel auftaucht, dann steht da der Name des neuen Vogels groß oben drauf und dann weiß man jetzt, was auch immer, dass es irgendeine bestimmte Eulenart heute Nacht irgendwie zweimal gehört wurde oder sowas und kann sich das dann angucken.
Das ist, genau, es ist optisch ganz schön aufgemacht. Das nimmt erstmal Audio auf, man kann sich auch Audio-Schnipsel anhören, man kann da auch, ich habe das relativ runter konfiguriert, dass der jetzt nicht irgendwie die Gartenkonversation der letzten drei Jahre irgendwie auf dem Raspberry drauf habe, sondern das wirklich nur zum Erkennen und Daten persistieren im Sinne von, welchen Vogel das du gesehen da benutze.
Aber genau, also wenn man Bock auf sowas gegarten hat und Vögel hat, sollte es.
Außer die im Kopf. Kannst du mittlerweile an dem Gewitscher auch Vögel erkennen? Weil ich hatte mich mal, letztens war ich auf einem Junggesinnabschnitt, zum selben Tag gab es das Bird Race vom Nabu, wo man einen Tag lang darauf achten muss, sozusagen, oder wie wer hört mehr verschiedene Vögel an einem Tag?
Und gut, sag mal so, man könnte aber sagen, man hat 20 gehört, weil es hat natürlich niemand nachgeprüft so, aber dann bin ich mit, weil ich auch mit Jungs unterwegs bin, die Ahnung hatten, wie sich Vögel anhören. Ich hätte keinen einzigen erkannten. Specht würde ich vielleicht anhand des Tungs erkennen, aber auf jeden Fall nicht anhand des Geräusches.
Ich glaube, ich könnte keinen einzigen Vogel erkennen. Bist du da dann besser geworden?
Das wäre in deinem Camp. Ja, ja, nee, nee. Also dieses, der Computer macht das für mich und ich kann mir das angucken, ich kann daraus meine eigenen, was auch immer, Schlüsse daraus ableiten. Ich näher mich von der Seite. Vielleicht, wenn ich das laie genug laufen lasse, vielleicht kann ich dann jemand erkennen, okay, das ist jetzt wirklich die Amsel, weil die Wahrscheinlichkeit, ich weiß, dass die Wahrscheinlichkeit hoch ist, weil ich sehe das ja in den Daten, aber so weit bin ich noch nicht.
Das heißt, du hörst dir nicht die einzelnen Soundschnipsel dann an und denkst du.
Doch, ab und an schon. Ab und dann guckt man mal, keine Ahnung, also wenn jetzt irgendwie eine seltene Eule aufgetaucht ist, dann will man schon hören, wie macht die denn eigentlich? Und genau, was ich heute, ich habe das eben schon im Vorgespräch gesagt, hier nebenan wird gerade ein größere Bauarbeiten, da ist so ein Bagger, der auf dem Nachbargrundstück unterwegs ist.
Ich habe mir eben nochmal die Loks von diesem Birddead angeguckt. Also die UI zeigt nur Vögel an. Im Lok stehen auch Dinge drin wie Motorengeräusch oder Elektrogerät. Das heißt, er erkennt scheinbar auch noch, also diese Modelle erkennen noch mehr Dinge als nur Vögel, aber die Auswertung ist erstmal auf einer Vogelebene.
Das ist aber lustig.
Aber die ist also einfach, das hat schon eine Qualität, wo man einfach sagen kann, so jeder Vogel, der da war, wird eigentlich erkannt, oder? Wahrscheinlich.
Du kannst, genau, man kann da Thresholds ansetzen und sagen, okay, also du kannst auch Regionen eingeben, das heißt, keine Ahnung, jetzt der australische Kiwi oder so, selbst wenn du glaubst, den gerade erkannt zu haben, Wahrscheinlichkeit ist wirklich gering, dass du denen, also man kann das noch ein bisschen eingrenzen, dass da wenig False Positives passieren und man kann auch mit den Erkennungsraten, Thresholds nochmal ein bisschen experimentieren.
Also Default Set ist, glaube ich, schon ganz gut. Ich habe da am Anfang ein bisschen hoch und runter gedreht. Das heißt, man kann sowas sagen wie, du musst mindestens einmal so 95% confident sein, dass das wirklich dieser Vogel ist. Und dann sind wir bei den weiteren Erkennungen, die dann in den nächsten zehn Minuten folgen, nicht mehr so streng damit oder so, ne?
Um da nicht, genau, um die Daten da so ein bisschen sauber zu halten. Aber genau. Also ich habe ja jetzt, also ich habe da nicht viel dran konfiguriert. Ich habe am Anfang gespielt an den Parametern, geguckt, was kann der kleine Prozessor von dem Singleboard-Computer ab, also wie tolle parallel lässt man das da laufen.
Aber genau, das ist, äh, bin ich ganz zufrieden mit. Habe ich einmal eingerichtet und jetzt, also auch die Family macht das immer mal wieder auf und guckt so, was war denn heute oder im Monat zurück oder so.
Ja, ist auf jeden Fall was für meine Eltern. Das ist ein gutes Weihnachtsgeschenk. Sehr gut. Die anderen Dienen darfst du auch noch loswerden.
Achso, ja, genau. Du hattest, du hattest gesagt, oder ihr hättet drüber gesprochen, hier, man hat so Energiepreis und Strompreis im Blick. Ich hab, es gibt eine iOS-App, ich weiß nicht, ob die nur für iOS ist, ich benutze die auf iOS, die heißt Strompreis. Da kannst du, also guckst du dir einfach den, die macht die, also ich benutze sie nur beim Widget.
Da hast du ein iOS-Widget, das packst du die irgendwie auf dem Homescreen und siehst du so in Viertelstunden-Takt, wie der Strompreis an der Börse halt heute und morgen ist, also soweit wie das halt bekannt ist. Ich kann auch später nochmal einen Link raussuchen. Das habe ich einfach immer da. Also ich habe aktuell gar keinen dynamischen Strompreis.
Ich habe so einen Octopus-Energy-Preis, wo ich Hoch- und Tiefphasen habe, konstante. Aber mich interessiert das trotzdem. Also ich würde trotzdem wissen, ist jetzt gerade irgendwie Alarm oder ist gerade super günstig oder so. Und das habe ich einfach so ambient da drauf und dann guckt man da so rein und hat dann die Infos, was kostet das gerade?
Und das andere ist Greenshare. Das ist eine, ich weiß gar nicht genau, was da die Datenbasis ist. Die geben dir so eine große Kachel. Kann ich das hier in die Kamera halten? Ja, ich halte das mal hier in die Kamera. Ups. Genau, da ist einfach eine große Kachel, die ist irgendwie grün oder rot oder was auch immer.
Und da steht eine Prozentzahl drauf und dann sehe ich, wie viel Prozent Erneuerbare quasi aktuell unterwegs sind in. Ich bin mir gar nicht ganz sicher, ob das auf Deutschland gemittelt ist oder ob ich da eine Passballzahl eingegeben habe. Egal, aber also auch das macht, dass man so ein bisschen Gefühl dafür kriegt.
Genau, und das hier unten seht ihr das, ne? Das ist das Mädelstrompreisen. Und das da oben ist, die sind die Widgets von EVCC. Die Podcast-Hörer ärgert sich jetzt gerade, es tut mir leid.
Genau. Cool. Screenshare. Mach ich auch mal, schau ich mal an. Dafür habe ich nämlich noch keinen Gefühl.
Gestern Abend zum Beispiel ist ja strummer wieder völlig durchgedreht. Da waren es, glaube ich, 110 Cent oder so in den Abendstunden.
Ein Hoch auf die dynamischen Stromtarife.
Ja. Großer Fan der Fabi. Michael, vielen, vielen Dank. Fand ich sehr cool. Also ein bisschen anderen Einblick, großes Open Source Projekt, das ihr da am Laufen habt. Mega cool, dass du dich jetzt so auch mehr und mehr Vollzeit darum kümmern kannst. Und ja, schön, dass du die Zeit gefunden hast. Alles Gute euch.
Ciao.