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Shownotes
In dieser Folge frage ich: Wie hat ein Arbeitskampf, der mit Reality TV eigentlich nichts zu tun hatte, das Genre für immer verändert? Dafür schaue ich mir den WGA-Streik 2007/08 genau an – 100 Tage, 12.000 Streikende, fast 350 Millionen Dollar Lohnausfall – und verfolge, was in der Lücke passierte, die er hinterließ: Keeping Up with the Kardashians startet. The Real Housewives of Atlanta entsteht. Ein ganzes Franchise-Modell nimmt Fahrt auf. Eine Folge über Arbeitskämpfe, Produktionslogik, das goldene Zeitalter des Fernsehens – und darüber, wie aus einem Lückenfüller ein Weltmarkt wurde.
📖 Literatur & weiterführende Quellen
WGA-Streik 2007/08
• Wikipedia: 2007–08 Writers Guild of America strike (en.wikipedia.org/wiki/2007%E2%80%9308_Writers_…)
• WGA: A History of Contract Negotiations and Gains (wga.org/the-guild/about-us/history/a-history-o…)
• The Hollywood Reporter: 100 Days That Changed Hollywood (2017) (hollywoodreporter.com/movies/movie-features/10…)
• History.com: Writers Strike Ends After 100 Days (history.com/this-day-in-history/february-12/wr…)
• Wikipedia: Effect of the 2007–08 WGA Strike on Television (en.wikipedia.org/wiki/Effect_of_the_2007%E2%80…)
Reality-TV-Markt
• dataintelo.com/report/reality-tv-production-ma…
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Hi, ich bin Pia und das ist der Reality TV Check deepdive Folge 4 heute geht es um einen Arbeitskampf, der mit Reality TV ursprünglich eigentlich gar nichts zu tun hatte und trotzdem alles verändert hat. Schön, dass du da bist. Bevor wir eintauchen, spannen wir kurz den Bogen zurück zu Folge 3, weil der Übergang wirklich direkt ist.
In der letzten Folge habe ich mir angeschaut, wie wir eigentlich bei Reality TV gelandet sind. Was da vorkam. Die Völkerschauen, die amerikanischen Zeitshows Can it Camera, die Dokumentarfilmtradition der 1900, 60er und 70er Jahre und dann an American Family die erste Sendung, bei der eine echte Familie einfach in ihrem Alltag gefilmt wurde und die das Fernsehen verändert hat, die technische Entwicklung, die das möglich machte und schließlich Europa als der eigentliche Exporteur des modernen Reality TV Formats.
John de Mol und Endomol Big Brother Survivor Pop Idol falls du die Folge noch nicht gehört hast und es spannend für dich klingt, geh gerne noch mal 2 folgen zurück, bevor du hier weiterhörst. Also zur letzten Deepdive Folge, denn unsere reguläre Folge ist ja dazwischen erschienen. Eine der letzten Feststellungen in Folge 3 war Reality TV ist 2007 keine Notlösung mehr, sondern die Antwort und genau an der Stelle tauchen wir heute ein.
Im Jahr 2007 ist das Fernsehen auf dem Höhepunkt. Und zwar, was Serien angeht. Die Supronos haben gerade ihre letzte Staffel gehabt, Madmin startet, Breaking Bad steht kurz davor, das Fernsehen macht gerade die besten Sachen seit Jahrzehnten und die Menschen, die für diese Inhalte verantwortlich sind, die Wissen das.
Und dann, am 5. November, stehen sie auf der Straße in Hollywood, da stehen also Menschen auf der Straße, sie halten Schilder, sie laufen im Kreis. Es ist nicht heiß, es ist nicht dramatisch, es sieht n bisschen aus wie ein schlecht organisierter Schulausflug, aber diese Menschen sind Drehbuchautorinnen, und sie streiken, genauer gesagt 12000 von ihnen.
Die Writers Guild of America, kurz WGA, hat den Streik ausgerufen, die Verhandlungen mit den großen Studios zusammengefasst. Unter dem etwas sperrigen Namen AMPTP, also der Alliance of Motion Picture and Television Producers, sind gescheitert. Natürlich geht's hier mal wieder ums Geld, genauer gesagt um das Geld, das aus dem Internet kommt, um Tantiemen für Downloads, für Streams, für das, was damals noch New Media hieß und was heute einfach alles bestimmt. Die Studios haben diese Forderungen abgelehnt, also haben die Autorinnen ihre Arbeit niedergelegt und streiken, und hier kommt Reality ins Spiel.
Denn während in Hollywood die Produktion von Serien und Filmen zum Stillstand kommt und die WGA auf der Straße protestiert, stehen ein paar Stockwerke höher Leute vor ihren Fenstern, schauen auf die Streikposten hinunter und sind zufrieden. Denn Sie haben bereits die Lösungen für ihre Probleme. Was dieser Streik bedeutet, hängt deutlich damit zusammen, wann er passiert, der Moment ist entscheidend, denn 2007 ist das Fernsehen auf einem Höhepunkt. Ich spreche nicht vom Reality Höhepunkt, sondern von der Hochzeit der Serien.
Scripted Drama in einer Qualität, die das Medium komplett neu definiert hat. Es hatte 1999 angefangen mit den Sopranos auf HBO, Serienmörder als Sympathieträger, filmniveau, komplexe Charaktere, die sich über Staffeln hinweg entwickeln, das war neu vor den Sopranos war gutes Fernsehen, ein Widerspruch in sich, ein Konsummedium für zu Hause, nicht für Kunst.
Danach war das Fernsehen der Ort, an dem die besten Geschichten erzählt wurden. Nicht das Kino, sondern das Fernsehen zu Hause, in den Jahren danach folgte eine Serie nach der anderen, die dieses Versprechen Einlöste, The Wire bis heute von vielen als beste Fernsehserie aller Zeiten gehandelt, von BBC 2021 zum besten Serienwerk des 21.
Jahrhunderts gewählt, Six Sweet Under Deadwood Lost, Battlestar Galactica. Dexter Friday nightlights alle im gleichen Jahrzehnt alle Teile einer Welle, die dem Kino wirklich Konkurrenz machte, weil die Geschichten im Fernsehen mehr Raum hatten, komplizierter sein konnten und mehr Zeit bekamen. Und dann im Sommer 2007, startete Madman auf AMC, die erste Originalserie des Senders, eine Serie über Werbemanager in New York, der 1900 60er, die so aussah wie ein Film, so klang wie ein Film und so dachte wie ein Film. Madman gewann den Emmy für die beste Dramaserie als erste Serie, die nicht auf HBO oder einem der großen Broadcast Networks lief.
Das war der Beweis, dass das Goldene Zeitalter überall stattfand und am 20 Januar 2008, also mitten im Streik, startete Breaking Bad auf AMC Walter White, Chemielehrer, Krebsdiagnose, Crystal Meth, eine Serie, die viele heute für die technisch vollkommenste Erzählung in der Geschichte des Fernsehens halten. Die 1.
Staffel wurde wegen des Streiks auf 7 Folgen gekürzt. Statt der geplanten 9. Ob das der Serie letztlich geschadet hat, ist bis heute Diskussionsthema. Der Punkt ist mittendrin in diesem goldenen Zeitalter der Serien streikte die Writers Guild of America nicht irgendwann, sondern genau zu dem Zeitpunkt nicht in einer Zeit, in der Fernsehen Lückenfüller war, sondern in einer Zeit, in der Fernsehen Kultur war. In der Autorinnen ernsthafter, ambitionierter, wertvoller waren als je zuvor.
Und diese Menschen, die standen jetzt auf der Straße und hielten Schilder hoch, weil sie fair bezahlt werden wollten für das, was aus ihren Werken wurde, wenn es digital verbreitet wurde. Das ist der Kontext und Reality TV. Das war einfach da, als alles andere aufhörte, als es aufhören musste, um irgendwie weitergehen zu können.
Mach jetzt kurz einen persönlichen Abstecher, denn ich hab auch hier in Deutschland, wenn vielleicht auch mit etwas Latenz, die Auswirkungen von diesem Streik zu spüren bekommen und ich find es ganz interessant sich das anzugucken, bevor wir die großen Zusammenhänge erforschen, weil ich glaube, dass die abstrakten Zahlen 12000, streikende 100 Tage, $343000000 lohnausfall. Manchmal schwer zu greifen sind aber das Beispiel hier ist konkret, ich hab damals die Serie Nip Tuck geliebt, eine Serie über 2 Chirurgen in Miami und dann in Los Angeles die Menschen äußerlich perfekt machen und dabei innerlich vollkommen auseinanderfallen.
Ryan Murphy war der Schöpfer, heute kennt man den vielleicht eher durch American Horror Story, American Crime Story oder seine Dramaserie über Jeffrey Dahmer oder Edgean Ich war ein großer Fan von nip Tuck am 30. Oktober 2007 startete Staffel 5. Ich habe sie angefangen, ich war drin und dann Pause, Produktionsstopp wegen des Streiks die zweite Hälfte der Staffel lief erst am 6. Januar 2009, also über ein Jahr später. Ich besitze heute noch 2 DVD boxen, die zu dieser einen Staffel gehören, weil sie eben zweigeteilt veröffentlicht wurde.
Das mit den DVD Boxen an sich ist natürlich kein großes Drama, aber es ist halt die Art wie abstrakte Arbeitskämpfe plötzlich ganz konkret werden. 2 Boxen, eine Staffel, einen Streik und. Und das war meine Erfahrung. Lange Wartezeit mitten in einer spannenden Staffel und 2 getrennte DVD Boxen im Regal für die Autorinnen von nip Tuck war es ein Jobausfall für die Kamera Cruise auch für Hunderte von Menschen, die an Produktionen beteiligt waren, die einfach in diesem Kosmos aufgehört haben zu existieren.
Um jetzt zu verstehen, was dieser Streik eigentlich genau bedeutet und worum es wirklich ging, müssen wir kurz zurück, denn der Streik ist kein isoliertes Ereignis ich. Er ist das Ergebnis einer Auseinandersetzung, die sich seit Jahren anbahnte. Die Writers Guild of America existiert seit 1933 sie vertritt Drehbuchautorinnen in Film und Fernsehen, und sie ist eine echte Gewerkschaft mit Tarifverträgen, Mindestlöhnen, Krankenversicherungen, Rentenansprüchen, alle 3 Jahre werden diese Verträge neu verhandelt, meistens klappt das irgendwie und es wird sich geeinigt 2007 war das nicht so. Das Problem lag in etwas, das heute selbstverständlich ist, damals aber gerade erst im Stand. Die Art, wie Inhalte konsumiert
wurden, hatte sich verändert, itunes gab es seit 2001, youtube seit 2005, legale Downloads, erste Streaming Angebote, DVD Verkäufe, die durch Online Verkäufe ersetzt wurden, die Studios verdienten an all dem, aber die Autorinnen, die diese Inhalte ursprünglich geschrieben hatten, die gingen leer aus.
Die Residualzahlungen, also die Beteiligungen, die Writers für Wiederausstrahlungen und Weiterverkäufe erhalten, galten für diese neuen Wege schlicht nicht. Die WGA forderte unter anderem 2,5% der Bruttoeinnahmen für Digital vertriebene Inhalte. Das klingt nach wenig, die AMP tp lehnte es trotzdem ab. Übrigens war das alles kein neues Spiel, wir erinnern uns an den letzten Deep Dive.
Dasselbe Muster hat es schon in den 1900 80er Jahren gegeben, als die Studios sagten, Homevideo ist ein neuer, noch ungeklärter Markt. Wir wissen nicht, was er wert ist. Die WGA gab damals nach und bereute es jahrelang, weil die VHS Kassette und dann später die DVD zu einer der größten Einnahmequellen der Studios wurde. 2007 wussten alle Beteiligten, das Internet würde genauso laufen. Die WGA wollte dieses Mal nicht einfach wieder nachgeben. Am 5.
November 2007 begann der Streik, es folgte war 100 Tage langer Stillstand, keine neuen Skripte, keine Writers Rooms, keine Autorinnen am Set, laufende Serien stellten die Produktion ein, die 2. Staffel von Heroes zu dem Zeitpunkt einer der meistdiskutierten neuen Serien im amerikanischen Fernsehen, wurde auf 11 folgen Zusammengestutzt. Statt der geplanten 24.
Die Serie hat sich von diesem Bruch nie erholt. Die 2. Staffel gilt bis heute als der Moment, ab dem sie ihren Faden verlor. Gerade zu dem Zeitpunkt, als ich selbst wirklich sehr viele Serien geschaut habe, war Heroes keine Serie, zu der ich jemals gekommen bin. Breaking Bad war gerade erst gestartet und verlor ebenfalls Folgen aus der 1.
Staffel. Interessanterweise hat das der Serie vielleicht sogar geholfen, die Showrunner hatten einfach mehr Zeit ihre Richtung zu überdenken, aber das ist halt eher die Ausnahme als die Regel, die Golden Globes 2008 fanden als Pressekonferenz statt. Kein roter Teppich, keine reden, keine Kameras, einfach eine Liste mit Gewinnerinnen vorgelesen vor ein paar Journalistinnen in einem Konferenzraum. John Ham gewann für Madman und bekam seinen Preis in einer Atmosphäre, die ungefähr so glamourös war wie ein Elternabend.
Der finanzielle Schaden war enorm, Schätzungen zufolge verloren WGA Autorinnen und Crewmitglieder zusammen rund $343000000 an Lohn. Hunderte von Nebenberuflerinnen Produktionsassistentinnen, Script Supervisor Set Dekorateurinnen verloren ihre Jobs, weil ihre Produktionen eingestellt wurden und die Studios, wie gesagt, die hatten sich vorbereitet und damit kommt der Partner.
Das Bild vervollständigt, denn dieser Streik kam nicht überraschend, nicht wirklich, die Verhandlungen hatten sich seit Monaten abgezeichnet und viele in der Branche wussten, wenn es hart auf hart kommt, gibt es ein Genre, das nicht betroffen sein wird. Ein Genre, das keine WGA Autorinnen beschäftigt. Ein Genre, das günstig ist, das flexibel ist, das funktioniert. Klar, ich spreche von Reality TV. Ich hatte in Folge 3 ja kurz den Streik von 1988 angesprochen, 153 Tage, also noch länger als 2007, aus dem heraus das Format Cops entstanden ist.
Das erste echte Reality TV Format im modernen Sinne, gedacht als Lückenfüller. Weil sonst nichts produziert werden konnte. 2007 war die Lage eine andere Reality TV war nicht mehr der Lückenfüller, sondern ein eigenständiges und wichtiges Genre. Als die Studios nach dem Streikbeginn anfingen, ihre Programmplanung neu zu denken, war die Antwort schnell gefunden, die Branchenreporterin Nicky Fink schrieb in den ersten Streiktagen, dass die Bestellungen für Reality Formate bereits in die Agenturen flossen, während draußen noch die Streikposten aufgestellt wurden. Was folgte, war ein echter Boom über 100 Scripted Shows, also Sendungen ohne Drehbuch, wurden in diesem Zeitraum entweder neu gestartet oder bekamen deutlich
mehr Sendeplätze Biggest Loser auf NBC wurde von einer Stunde auf 2 Stunden pro Folge ausgedehnt, einfach um Primetime zu füllen, CBS strahlte zum einzigen Mal überhaupt eine Winterstaffel von Big Brother aus Project Runway auf, Bravo hatte seine stärkste Staffel seit Jahren. Volkschef Peter Chernin sagte Kurz nach Streikbeginn, der Streik komme seinem Netzwerk gelegen, weil American Idol bei reduzierter Konkurrenz besonders gut dastehen würde.
Und genau das passierte. Survivor hatte seit 2000 eine treue Fangemeinde, American Idol dominierte seit 2002 die Einschaltquoten, Big Brother lief in dutzenden Ländern gleichzeitig, das Genre war also bereit und die Sender hatten jahrelang daraufhin gearbeitet, genau für diesen Moment. Ich will jetzt bei ein paar Sendungen bleiben, die in dieser Zeit entstanden oder durchstarteten, weil sie exemplarisch zeigen, was dieser Streik wirklich ausgelöst hat.
Am 14 Oktober 2007 3 Wochen vor streikbeginn, startete der Sender EE Ausrufezeichen die 1. Folge von Keeping with the Kardashians aus. Produziert von Ryan Secret, der zu dem Zeitpunkt auch American Idol moderierte, also genau jene Show, von der der Fox Chef Shanan gesagt hatte, sie werde vom Streit profitieren. Secret war also in diesem Moment auf beiden Seiten der Geschichte als Macher und als Moderator die Familie Kim Kardashian, die damals vor allem als ehemalige Assistentin von Paris Hilton bekannt war, die.
Ihre Schwestern Kourtney und Khloe, ihre Mutter Chris Jenner, ihre Halbschwestern Kendall und Kylie Jenner, die damals 10 beziehungsweise 9 Jahre alt waren und zunächst Nebenrollen hatten, sowie Catelyn Jenner, die damals noch unter ihrem Geburtsnamen Bruce in der Öffentlichkeit stand. Catelyn war in den frühen Staffeln vor allem als grummeliger Kontrast zu Chris Jenner präsent, der stoische ex Olympiasieger, der etwas verloren wirkte inmitten all des Trubels dieser Familie. Das dahinter mehr steckte, hatte Caitlyn erst 2015 öffentlich gemacht, als sie ihre Transition bekannt gab. Rückblickend erklären manche Momente der Serie einiges, aber die Produktion hat es nie zum Thema gemacht, was je nach Perspektive entweder respektvoll
war oder einfach geschäftsmäßig ignorant Keeping With the Kardashians war nicht als Reaktion auf den Streik geplant worden, sie war schon vorher in Produktion, aber sie profitierte enorm davon, während die Scripted Konkurrenz Wegbrach, bekam Keeping freies Feld die. Mehr Aufmerksamkeit, mehr Werbefläche, eine weniger überfüllte Landschaft.
Was dann passierte, kennen wir alle, aber wir bleiben mal kurz bei den Zahlen, denn es lohnt sich dahin zu gucken und sie zeigen perfekt, wie aus einer Reality Familie ein Milliardenimperium entstehen kann. Kim Kardashian ist heute Milliardärin, ihr Vermögen wird aktuell auf rund 1,9 Milliarden Dollar geschätzt, hauptsächlich durch ihre Shapewaremarke Skims. Kylie Jenner, die jüngste Halbschwester, die 2007 als Kind in der 1.
Staffel zu sehen war, wurde mit 21 Jahren als jüngste Self made Milliardärin der Welt von Forbes gelistet. Ihr Vermögen liegt heute bei rund $670000000 die gesamte Familie zusammen schätzungsweise fast 3 Milliarden Dollar. Courtney, Khloe, Kendall, alle jeweils im achtstelligen Bereich. Sogar Bruder Rob Kardashian, der im Laufe der Jahre immer weniger zu sehen war, hat ein geschätztes Vermögen von $10000000 Chris Jenner.
Die sogenannte Mumager, also Managerin und Mutter in einer Person, soll 10% der Einnahmen ihrer Kinder bekommen, kleine Side Note, das Wort hat es übrigens auch bis nach Deutschland geschafft, die Reality Kandidatin Samira Yavos betreibt ein Label namens Mum Manager. Wahrscheinlich aus rechtlichen Gründen leicht abgewandelt.
Bei ihr steht es für Mütter, die Karriere und Familie unter einen Hut bringen, was den ursprünglichen Witzen n bisschen zerlegt. Bei Chris Joenner geht es ja gerade darum, dass die Kinder die Arbeit machen, das Macht ihren eigenen Anteil von rund $170000000 sehr leicht erklärbar. Zurück zu Keepinger Put the Kardashians 20 Staffeln Dutzende Ableger eine eigene Hulu Show.
Das sind die direkten Nachfolger einer Sendung, die im Oktober 2007 so richtig durchstartete, weil ein amerikanischer Kabelsender einen Sendeplatz füllen musste. Ebenfalls 2008 gestartet auf dem Sender Bravo die 1. Staffel von The Real Housewives of Atlanta Bravo hatte bereits andere Housewives Ableger, aber Atlanta war der erste mit einer mehrheitlich schwarzen Besetzung und er wurde zum meistgesehenen im gesamten Franchise. Das ist kulturell bedeutsam, auch wenn es keine einfache Geschichte ist.
Die Show hat schwarzen Frauen im amerikanischen Fernsehen Sichtbarkeit gegeben, die es so vorher nicht gab. Gleichzeitig hat sie eine Debatte ausgelöst, die bis heute anhält, darüber, welche Art von Sichtbarkeit das ist, wem sie nützt und was sie über das Genre selbst aussagt. Ohne den Streik, ohne diese plötzliche Sendeplatznot wäre das grüne Licht für dieses Format in genau diesem Moment vielleicht nicht gekommen. Es gibt einen Satz von Lowal Peterson, dem damaligen Geschäftsführer der WGA East, der die ganze Situation sehr gut beschreibt, er sagte in einem Interview, Reality TV wurde nicht durch den Schriftstellerinnenstreik erschaffen, er sagt, ich würde sagen, dass mehr Menschen es sahen, weil es nichts anderes
gab. Reality TV war schon da. Aber der Streik hat ihm Zuschauerinnen zugeführt, die sonst vielleicht nie eingeschaltet hätten. Und als die Scripted Programme im Frühjahr 2008 zurückkamen, blieben viele dieser Zuschauerinnen trotzdem, weil sie etwas gefunden hatten, das sie vorher nicht kannten oder nicht wirklich beachtet hatten. Der Streik hat Reality TV nicht erfunden, aber er hat es gegen Willen aller Beteiligten, der Autorinnen genauso wie der Studios endgültig salonfähig gemacht. Ich will jetzt kurz den Blick nach Deutschland richten, weil ich denke, dass dieser Kontext oft fehlt, wenn man über Reality TV spricht.
Denn klar, der WGA Streik war ein amerikanisches Ereignis, aber die Dynamiken, die er verstärkte, wirkten sich auch hier aus. Deutschland hatte seinen eigenen Reality TV Boom und der verlief parallel aber nicht identisch, Big Brother war, wir erinnern uns an Folge 3, ein niederländisches Format von John de Mol und Endemol, das 2000 nach Deutschland kam. Es startete auf RTL 2 und wurde sofort zum Skandal, zum Gesprächsthema, zum meistgesehenen Programm für eine bestimmte Altersgruppe.
Aber trotzdem war die Zuschauerinnenschaft sehr durchmischt, was das Alter anging. Der damalige Rheinland pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck wollte es verbieten, jemand zog Vergleiche zu Experimenten mit Rappen, das Format war ein Riesenerfolg, was wenige Wissen, ursprünglich sollte Big Brother auf prosieben laufen. Der damalige Programmdirektor Boris Brandt hatte das Format als Erster weltweit eingekauft.
Doch nach einer Fusion des Senders wollte der neue Vorstandschef Ludwig Bauer nichts damit zu tun haben, mit den berühmten Worten Reality ist kein Fernsehen, das will keine Sau sehen. Das Format landete dann bei RTL 2. Wirklich unglaublich, wie daneben man liegen kann. Heute läuft Big Brother als Promi Big Brother auf Sat. 1, also ausgerechnet bei einem Schwesternsender von prosieben. Der damals das Format hatte und weggeworfen hat, bis 2007 2008 hatte Big Brother in Deutschland bereits 7 beziehungsweise 8 Staffeln gehabt, mit schwankenden Quoten, einer Pause, 2002, einem Neustart 2003, der Boom der frühen Zweitausender hatte sich normalisiert, was parallel dazu lief und viel stabiler
erfolgreich war. Dsds, also Deutschland sucht den Superstar. Der deutsche Ableger von Pop Idol gestartet 2002 auf RTL mit Dieter Bohlen als zentraler Figur mit einer Mischung aus Hoffnung, Demütigung und Massenunterhaltung, die RTL perfektioniert hatte. Und dann war da das Dschungelcamp Ich bin ein Star, holt mich hier raus ab 2004 auf RTL auch ein britisches Original I Miss Celebrity Get Me out of Here adaptiert für den deutschen Markt Ekelfaktor Promi Beobachtung live ausgestrahlt aus dem australischen Dschungel. Der Punkt ist also, Deutschland hatte seinen eigenen Reality Boom, der nicht vom WGA Streik abhängig war. Die deutschen Sender produzierten eigene Inhalte, kauften europäische Formate und
RTL positionierte sich in dieser Zeit so eindeutig als Reality TV Sender, dass sich das bis heute kaum verändert hat, was aber trotzdem passierte. Der amerikanische Boom ab 2007 2008 lieferte weitere Vorlagen. Weitere Formate weitere Beweise, dass dieses Genre nicht nur günstig ist, sondern auch stabil Publikum anzieht und das Floß auch in deutsche Programmentscheidungen ein. Aber bevor ich zu den Zahlen komme, da ist noch etwas, das mir an diesem ganzen Zusammenhang wichtig ist. Reality TV hat immer von einer bestimmten Logik profitiert, es ist günstig, es braucht keine Drehbücher. Es braucht keine Schauspielerinnen mit Agenturen und Mindestgagen, es braucht keine Writers Rooms mit 6 bis 12 Personen, die wochenlang an
einer Staffel sitzen. Was es stattdessen braucht, Kameras, Produktionsteams und Menschen, die bereit sind, ihr Leben vor Kameras zu leben oder zumindest so zu tun als ob und diese Logik günstig kein WGA flexibel, hat eine Kehrseite, die selten diskutiert wird. Die Menschen, die Reality TV machen, sind nicht geschützt, die.
Die Camera Crews, die Produzentinnen, die Story produzentinnen, also die Menschen, die im Hintergrund arbeiten und dafür sorgen, dass diese Sendungen überhaupt entstehen, sind in den USA traditionell nicht gewerkschaftlich organisiert. Sie fallen also nicht unter W gl Schutz, Sie haben keine Mindeststundenzahlen, keine garantierte Krankenversicherung, keine Residualzahlungen in Deutschland sieht das strukturell ähnlich aus.
Hier wird in der Regel mit Projektverträgen gearbeitet. Einen Job, ein Format, kein weiteres garantiert. Wer heute bei einem Format arbeitet, hat keinen Anspruch und keine Garantie auf den nächsten Auftrag, keine Kontinuität, keine Absicherung und dann sind da natürlich auch die Teilnehmerinnen selbst. Sie werden nicht bezahlt wie Schauspielerinnen, sie werden nach einem Casting ausgewählt, unterschreiben ebenfalls projektweise Verträge, die sie kaum verstehen, und geben in vielen Fällen die Kontrolle über ihre Darstellung vollständig ab. Was in der Show passiert, wie sie geschnitten werden, welche Szenen ausgewählt werden, welches Bild von ihnen entsteht, liegt Krasst vollständig in den
Händen der Produktion. Das Reality TV den WGA Streik überstand, war kein Zufall, es war das Ergebnis einer Struktur, die von Anfang an so gebaut war und das wiederum wirft eine Frage auf, mit der wir uns in späteren Folgen noch ausführlicher beschäftigen werden, wie schützenswert sind die Menschen im Reality TV und Wer schützt sie?
Der WGA Streik endete am 12. Februar. 2008 100 Tage nach seinem Beginn stimmten die Autorinnen einem neuen Vertrag zu. Sie bekamen Zugeständnisse bei den Digital Tantiemen, nicht alles was sie wollten, aber genug um als Verhandlungserfolg zu gelten, was sie auch bekam. Die Grundlage dafür, dass Netflix und Amazon, als sie Jahre später eigene Serien zu produzieren begannen, verpflichtet waren, gilt Autorinnen und Autoren zu beschäftigen, das ist heute selbstverständlich.
Damals war es eine hart erkämpfte Regelung. Was blieb, war Reality TV als vollwertige, respektierte oder zumindest nicht mehr ignorierbare Säule des amerikanischen Fernsehens. Und das war nicht nur eine quantitative Veränderung, es war auch eine qualitative vor 2007 galt Reality TV in der Branche noch immer als Nische, als das, was man sendet, wenn man nichts Besseres hat und wurde, das muss man so sagen, oft abwertend als Unterschichten Entertainment bezeichnet und. Oder halt einfach als Trash.
Wir hatten das ja schon in Folge 2. Beides sind Begriffe, die mehr über die Herablassung derer Aussagen, die sie benutzen, als über das Genre selbst und die, das muss man auch sagen, bis heute geläufig sind, vor allem im Trash TV. Nach 2007 war diese Sichtweise jedenfalls nicht mehr so wirklich haltbar, auch wenn sie nie wirklich verschwunden ist. Die Einschaltquoten lagen vor, die Werbeeinnahmen lagen vor. Die Franchises Housewives, Kardashians, American Idol, die liefen stabil und profitabel, während ganze Scripted Serien aufgrund eines einzigen Streiks kollabiert waren. Reality TV hatte den Test bestanden, nicht weil es gut war, nicht weil es kunstvoll war, sondern weil es da war, als alles andere wegging.
Der Streik hat Reality TV nicht geliebt, die Studios haben Reality TV nicht geliebt, die KRITIKERINNEN haben Reality TV nicht geliebt und das Publikum. Das hat einfach eingeschaltet und es wurde damit irgendwie konditioniert, es zu lieben und das reichte. Ich möchte diese Folge jetzt nicht mit dem Streik selbst beenden, ich möchte mit dem Enden, was aus ihm gewachsen ist.
Oder genauer gesagt mit dem, was aus einem Genre gewachsen ist. Das 2007 die Lücke gefüllt hat und seitdem nie wieder verschwunden ist. Reality TV wurde in den frühen 2000 ern tot geredet, dann noch mal und dann noch mal. Die Medienwissenschaftlerin Annette Hill hat das in ihrer Forschung als Formatfatig beschrieben.
Die Erschöpfung des Publikums mit einem Genre, die immer wieder prophezeit wurde und nie wirklich eintrat und heute im Jahr 2026, scheint sie vielleicht größer als je zuvor. Kommen wir jetzt noch zu den Zahlen der globale Reality TV Produktionsmarkt hatte 2024 ein Volumen von knapp 40 Milliarden Dollar. Bis 2033 soll er auf fast 72 Milliarden wachsen. Allein in den USA hat das Genre im Jahr 2022 rund 13 Milliarden Dollar Einnahmen für die Netzwerke generiert. Reality TV macht heute über 35% des amerikanischen Prime Time Programms aus und 2 Drittel der meistgesehenen Sendungen bei den 12 bis 34 jährigen sind Reality Formate. Für Deutschland sind vergleichbare Gesamtzahlen schwerer zu greifen.
Die Daten werden nicht so gebündelt erhoben wie in den USA, aber was man sieht, RTL, der größte Privatsender des Landes, sendet Reality Formate als einen seiner tragenden Programmpfeiler das Dschungelcamp, DSDS, Let's Dance, das sind keine Randsendungen, das ist Primetime, wenn man sich anschaut, was aus dem Genre geworden ist, dann umfasst es eigentlich mehrere Genres gleichzeitig, es gibt Survival Competition.
Survivor, das noch immer läuft, jetzt in über 50 Staffeln und das außerdem versucht ab diesem Monat wieder in Deutschland Fuß zu fassen. Datingshows vom Bachelor über Love Island bis zu Lovis Blind auf Netflix, das in einer einzigen Staffel über 30000000 Zuschauer innen hatte. Talentcasting American Idol hat 10 Nummer 1 Artists produziert The Voice läuft in so vielen Ländern, dass ich jetzt gar nicht alle aufzählen könnte Doku Soaps.
Keeping with the Kardashians die Real Housewives, die Ochsenknechts, Die Geissens, Promiformate, Kochshows, Renovierungsshows, Makeover, Shows, Modeshows Business Shows wie Shark Tank, das tatsächlich auf einem japanischen Originalformat basiert und über 100 Unternehmen zu mehr als $100000000 Umsatz verholfen hat und und und und und das Genre hat sich in alle Richtungen aufgefächert.
Was Reality v in dieser Zeit vor allem entwickelt hat, ist das Franchise Modell. Ein Format wird nicht mehr als Sendung gedacht, sondern als Lizenz, als exportierbares Produkt. Big Brother läuft heute in über 60 Ländern und Regionen, insgesamt sind über 500 Staffeln des Formats produziert worden 500 The Voice in Dutzenden Love Island ursprünglich als britisches Format, inzwischen in mehr als 15 Länderversionen und in Deutschland, wo es seit 2017 auf RTL 2 läuft, hat es sich. Trotz schwächelnder Momente ebenfalls fest etabliert der Bachelor läuft heute in über einem Dutzend Ländern, hat unzählige Spin Offs hervorgebracht und das US Format alleine generierte 2017 über $80000000 nur in Werbeeinnahmen aus einer Show, die 2002 niemand
ernst nahm. Großbritannien produziert dabei schätzungsweise 30% der weltweit meistverkauften Reality Formate. Das Vereinigte Königreich ist gewissermaßen die Werkstatt der Internationalen Reality Show Industrie. Und dann kam Netflix, Amazon, Disney plus, Hulu, der Streaming Boom ab etwa 2013 hat das Genre noch einmal neu definiert, weil plötzlich eine Plattform nicht mehr von Werbeeinnahmen abhängig war, nicht mehr von Primetimequoten, sondern von einem einzigen Ziel, Zuschauerinnen auf der Plattform zu halten und Reality TV ist dafür ideal.
Es erzeugt Gespräche. Es erzeugt Cliffhanger, die man gleich weiterklicken will. Es erzeugt soziale Medienmomente, die ohne Zutun des Senders viral gehen. Love is Blind auf Netflix ist das Paradebeispiel dafür ein Format, das im linearen Fernsehen kaum funktioniert hätte, weil es zu sehr auf dem gemeinsamen Erleben beruht.
Auf Netflix wurde es zu einem globalen Kulturmoment to or to hunder the Circles Quit Game, das, wenn man genau hinschaut, als Reality Version adaptiert wurde, so musste es überall. In Deutschland haben sich die Koordinaten in den letzten Jahren ebenfalls verschoben. Rtl bleibt der Reality TV Sender schlechthin mit DSDS, Dschungelcamp, dem Bachelorette, Franchise, Temptation Island prominent getrennt, die Liste ist Lang, Sat. 1 hat Big Brother wiederbelebt, jetzt mit prominenter Besetzung als Promi BB prosieben testet immer wieder neue Formate aus und der deutsche Streaming Markt holt auf. Was Deutschland aber auch hat, und das ist etwas, das ich in späteren Folgen noch viel detaillierter besprechen möchte, ist eine spezifische
Eskalationslogik, die sich von amerikanischen Formaten unterscheidet. Das Dschungelcamp ist nicht dasselbe wie eine Celebrity in Großbritannien, obwohl es das gleiche Format ist. Die deutschen Castingshows haben eine eigene Geschichte der Demütigung entwickelt, die mit Simon Kaul angefangen hat, aber hierzulande mit Dieter Bohlen eine eigene Dynamik gefunden hat.
Die US Version auf Fox seit 2019 basierend auf dem britischen Original von 2001 von Temptation Island, hat tatsächlich einen anderen Grundton als die Deutsche. Paare trennen sich freiwillig, verbringen Zeit mit Singles und die Frage ist tatsächlich, ob die Beziehung das Richtige ist. Es gibt Momente, echte Auseinandersetzung mit der eigenen Situation, das Format traut sich langweilig zu werden, wenn jemand einfach nicht verführt werden will und es geht um die Möglichkeit echte Bindungen aufzubauen und Gefühle. Die deutsche Version bei RTL Plus spielt es anders aus. Die Casting Logik zielt erkennbar auf Eskalation, die Produktion rahmt sexuelle Spannung als den eigentlichen Inhalt und Versuchung wird
wörtlich genommen als Angebot, das man annehmen oder ablehnen soll, nicht als Frage, die man mit sich trägt. Was ich mit diesem Abschluss eigentlich sagen will, was 2007 wie eine Krise aussah, ein Streik, ein Vakuum, ein Genre, das einsprang, weil nichts anderes übrig blieb, hat eine Industrie hervorgebracht, die heute mehrere 100 Milliarden Dollar schwer ist. Wenn man alle Werbeeinnahmen, Franchise, Lizenzen, Streaming, Deals, Merchandise, Verkäufe und die Medienwerte der Persönlichkeiten Dazurechnet, die aus diesen Formaten hervorgegangen sind, aus dem Lückenfüller wurde ein Fundament, aus dem Fundament wurde ein Weltmarkt. Und irgendwo an diesem Punkt zwischen 100 Tage Streit und 13 Milliarden Dollar Einnahmen
zwischen Cops 1989 und Lovis blind 2020 hat Reality TV aufgehört, ein Phänomen zu sein. Es ist einfach Fernsehen, was ich in dieser Folge bewusst ausgespart habe, ist die Person, die mittendrin steckt, wir haben über Streiks gesprochen, über Sender, über Franchises, über Milliarden, aber wir haben noch nicht gefragt, wie kommt eigentlich jemand in diese Sendung rein. Was passiert zwischen dem Moment, in dem man sich bewirbt, und dem Moment, in dem man auf dem Bildschirm erscheint und was bleibt danach?
Genau damit fangen wir in Folge 5 an, ich schaue mir an, wie Reality Karrieren entstehen, von der Bewerbung über das Casting bis zum Leben danach, vielen Dank fürs Zuhören, wenn dir diese Folge etwas gegeben hat, freue ich mich sehr über eine Bewertung bei Spotify. 5 Sterne helfen wirklich dabei, dass mehr Menschen diesen Podcast finden. Und wenn du Fragen hast, Anmerkungen oder deine eigenen Erfahrungen mit Reality TV teilen willst, kannst du das direkt in den Spotify Kommentaren hinterlassen. Ich freue mich ansonsten auch über eine Nachricht bei Instagram.
Da findest du uns unter Reality TV Check am Donnerstag hörst du mich dann wieder mit Laura zusammen im Gespräch, wir sprechen über Promis unter Palmen Folge 5. Ich freue mich sehr drauf bis zum nächsten Mal.