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Shownotes
Aufreger der Woche: myswoop.de: Wie Ankaufdienste definitiv NICHT arbeiten sollten (hier ein paar Bewertungen „begeisterter“ Nutzer (trustedshops.de/bewertung/myswooop-de#review-a…))
Interview: Eike Drescher (Entwickler der Podcast-App Queue (apps.apple.com/de/app/queue-simple-podcasts/id…)) ++ Magnets in SQ080 (schleifenquadrat.fm/651) ++ Mehr zum Entstehungsprozess von Queue in Eikes Podcast Some View (tryqueue.app/podcast?feed=https://feeds.buzzsp…)
Neues aus Cupertino: iPhone 16e scheint ein voller Erfolg zu sein (maclife.de/news/iphone-16e-macht-apple-smartph…) [ssc] ++ Quo vadis, Apple Intelligence? (maclife.de/news/apple-intelligence-neue-siri-f…) Wofür nutzen wir Apples KI im Alltag? [ssc] ++ EU verhängt Millionenstrafen gegen Apple und Meta (zeit.de/digital/2025-04/eu-kommission-millione…)
Apps: Prado Traveler (apps.apple.com/de/app/prado-traveler/id6475605…) ++ Preshow (apps.apple.com/app/id6738631881)
Streaming & Gaming: Osterhase hat Verspätung: 1x Super Mario Party Jamboree (nintendo.com/de-de/Spiele/Nintendo-Switch-Spie…) & 1x Mario & Luigi Brothership (nintendo.com/de-de/Spiele/Nintendo-Switch-Spie…) gewinnen (Mail an s.molz@falkemedia.de mit dem Betreff Osterhase, Einsendeschluss 27.4.2025 um Uhr, Gewinner werden per Mail kontaktiert und in der nächsten Episode bekanntgegeben, Rechtsweg ausgeschlossen, Datenweitergabe zum Versand des Gewinns erforderlich) ++ Adolescence bei Netflix (netflix.com/title/81756069) ++ The Electric State bei Netflix (netflix.com/browse?jbv=81601562) (Musik (music.apple.com/de/album/the-electric-state/14…), Illustrierter Roman (fischerverlage.de/buch/simon-staalenhag-the-el…)) ++ iHostage bei Netflix (netflix.com/title/81709663) (News-Artikel (bbc.com/news/world-europe-60486726)) ++ Plattfuß bei WowTV (wowtv.de/watch/home/asset/plattfu-ein-cop-in-n…) (Trailer (youtube.com/watch?v=uA5Nfo5DOKU)) ++ Dope Thief auf Apple TV+ (tv.apple.com/us/show/dope-thief/umc.cmc.2prcvu…)
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Herzlich willkommen zu einer Ausgabe von Schleifenquadrat, Ausgabe 261. Heute mit? Mal wieder dem Stefan Molz. Sven Möller, moin moin. Und mir, Sebastian Schacke, guten Tag. Und noch ein Gast dabei, Eike. Vielleicht magst du schon mal Hallo sagen, Eike. Hi, hi, danke für die Einladung. Warum Eike hier ist, erfahrt ihr großer, großer Teaser in wenigen Minuten.
Aber zuerst, wie immer zum Einstieg in eine fast jede Episode, ein Aufreger der Woche. Und diesmal hat sich Stefan aufregen können. Und tut es vielleicht immer noch. Vermittelt den falschen Eindruck. Immer wenn ich mal dabei bin, gibt es nur einen Aufreger von mir und sonst nichts. Crumpy old man, yelling at clouds.
Nein, nein, tatsächlich mal irgendwie ein Grund, sich aufzuregen. Ich bin ja einer derjenigen, die, wenn sie mal irgendwie was zu veräußern haben, es scheuen, kleinanzeigen.de und Co. In Anspruch zu nehmen, weil jede zweite Frage die nach was letzte Preis ist. Und Spaß daran gefunden habe, diese diversen Ankaufplattformen im Netz zu nutzen.
Und so begab es sich beim Frühjahrsputz, beim Ausräumen der Regale mal festzustellen, dass diese eine Drohne schon sehr lange nicht mehr geflogen ist. Und ich mal dachte, schaue ich mal, wo ich die gut und günstig loswerde. Es gibt ja auch so diverse Vergleichsportale, wo du siehst, welches Ankaufsportal wiederum, Also quasi umgekehrter Preisvergleich, so Ankaufvergleich, heißt glaube ich, helfen wir auf die Sprünge Handyverkauf.net, da kann man einfach den Produktnamen reingeben und kriegt dann angezeigt, was Rebuy zahlt, was AsGoodAsNew zahlt.
Auch was MySwoop zahlt. Und bei MySwoop war ich noch nicht Kunde. Die hatten allerdings für dieses Drohnenpaket den besten Ankaufpreis. Und dann habe ich im Weiteren noch gesehen, die sitzen hier in Bremen quasi auch nur drei Straßen weiter. Da kann schon nichts schief gehen. Bewertungen sahen so mit einem halben Auge auch ganz okay aus.
Ja, und dann nahm das Drama seinen Lauf. Also bis jetzt Stand der Dinge ist immer noch, ja, ja, die haben ein Paket erhalten. Und das steht schon auf der Webseite, ja, es kann auch ein bisschen länger dauern, weil es gibt so wahnsinnig viele Einsendungen momentan. Jetzt beim weiteren Lesen der Bewertungen zeigt sich, das steht da schon seit Jahren.
Und scheint ein Spiel auf Zeit zu sein. Nun sind diese 10 bis 14 Tage, wo sie sagen, das kann halt auch mal länger dauern, auch schon längst rum, also wir nähern uns jetzt einem Monat, wo das Paket drei Straßen weiter liegt und bearbeitet und zwischendrin gab es auch schon mal meinerseits die Nachfrage, ja wie schaut es denn aus, kann man da irgendwann mal mit einer Rückmeldung rechnen?
Da kam lange Zeit erstmal nichts, dann kam dann Formschreiben, auf das ich nochmal geantwortet habe schade, ist relativ wenig Substanz zu meiner eigentlichen Frage drin Und die Support-Telefonnummer wäre auch nicht so professionell im Eindruck. Naja, noch besser. Es ist plus 49123456789. Darauf habe ich freundlicherweise hingewiesen, auch nichts mehr zurückgehört.
Dann nochmal eine Woche später gesagt, jetzt könntet ihr aber mal so langsam in die Puschen kommen. Und jetzt habe ich halt mal vor ein paar Tagen noch hingeschrieben, eben auch, weil ich dann etwas beunruhigter Recherche betrieb im Netz und auf doch sehr viele unzufriedene Kundinnen und Kunden gestoßen bin bei diversen Bewertungsportalen und dachte, wenn andere auf die Idee kommen, Anzeige zu stellen, dann möchte ich mir das auch mal vorbehalten.
Hab das MySwoop auch so mitgeteilt. Man möge doch mal bitte sich in der Sache äußern. Ansonsten. Könnte man sich auch vorstellen, mal eine Anzeige zu stellen, wegen des Verdachts auf Eingehungsbetrugs. Und das ist jetzt Stand der Dinge. Also ich warte mal gespannt, was dann noch kommt oder auch nicht kommt.
Der Schmerz finanziell ist jetzt irgendwie vertretbar, aber super, super lästig, dass sowas passiert, weil genau deswegen Deswegen nimmt man ja so einen Dienstleister in Anspruch im Wissen darum, dass man teils auch etwas weniger Geld bekommt als am freien Markt, dafür aber dieses ganze Hin- und Hergerenne und Generve nicht hat.
Das hat auch bisher wunderbar geklappt. Ich kann da wirklich nur empfehlen, im Umgang, bisher hatte ich Rebuy sehr gut. Da kaufe ich immer viele Bücher. Ja, die sind auch, glaube ich, wenn du kaufst. Also wir haben hier auch schon gekauft. Da kommen auch Sachen dann, die entsprechend dem bewerteten Zustand dem entsprechen.
Also ich glaube, das ist dann sowohl im Ankauf als auch im Verkauf seriös und auch schnell in der Reaktion. Oder man wartet halt vielleicht mal irgendwie drei, vier Tage länger, aber halt eben nicht einen Monat. Erstaunlicherweise auch gut, wir kaufen es. Da hatte ich auch eher mal so durch mischtere Bewertungen gelesen.
Und Bewertungen bei diesen Ankaufdiensten sind immer, glaube ich, so ein zweischneidiges Schwert, weil viele Leute, glaube ich. Den Zustand des Eingesandten sehr euphorisch positiv bewerten. Und was halt für den einen ein kleiner Kratzer ist, ist halt in der Bewertung von diesen Ankäufern halt schon wirtschaftlicher Totalschaden.
Deswegen da im Zweifelsfalle auch für den Angeklagten also für die Ankäufer, die dann halt immer mal sagen ja nee, das nehmen wir zu dem Preis dann eben auch nicht an, aber auch da scheine ich irgendwie, angemessen zu bewerten und hatte da auch bei Wir kaufen es nur, Positives, tatsächlich auch oft genug das Erlebnis, dass ich beim Ankauf über diese Plattform das gleiche oder sogar mehr an Erlös erzielt habe, als über kleinanzeigen.de.
Also eine Frage, wie viel Euro mehr hat denn Maisfub grundsätzlich geboten? Also lohnt sich der Ärger unter Umständen wenigstens oder sind es 3,80 Euro? Ja, ich glaube es war nicht 3,80 Euro, aber lass es mal 10,80 Euro oder sowas gewesen sein. Aber du kennst mich ja, ich bin Geizknochen durch und nöcher und wenn es da die Gelegenheit gibt, ein paar Taler mehr mitzunehmen, dann doch immer gern.
Ähm, ja Clevertronic war ich glaube ich auch nochmal irgendwie mit bei, das hat auch funktioniert also die drei kann ich zumindest aus meiner privaten Erfahrung heraus äh, soweit empfehlen mit der Einschränkung, man ist natürlich immer nur so gut mit dabei, wie man eben auch ehrlich ist bei der Bewertung dessen, was man da verkauft, äh, aber ja, bei Maiswhoop ich halte euch gerne auf dem Laufenden dann spätestens in der nächsten Episode, Und wenn du rübergehst.
Dann lass die Kamera laufen. Kann man das live machen? Genau, so mit Bodycam. Ich habe gerade gesehen, auf Handyverkauf.net geben die auch an, Auszahlungen 19 bis 32 Tage. Damit sind sie sehr, sehr langsam im Gegensatz zu allen anderen. Aber der Laden sieht ja ganz ordentlich aus. Kannst ja mal rüberschlendern.
Ja, das ist in so einem Uni-Gewerbegebiet. Das kenne ich nur von zwei Häuser weiter, stand immer so eine Kuh auf dem Dach und da war, glaube ich, so ein Gentechnik-Unternehmen drin. Wer weiß, vielleicht ist da mal irgendwie ein Leck oder so. Oh Mann. Wobei, ich muss ja gestehen, ich gebe auch immer, wenn ich was verkaufe, diese Plattform, ich klicke auch immer, ja, ja, hier ist Beste an.
Einfach, weil ich den Lehner doch nicht traue und denkst jetzt, für mich ist das hier eher nur Schulnote 3. Vielleicht bewerten die das aber besser und dann machen die ein Schnäppchen, das will ich ja auch nicht und dann lasse ich das lieber von denen runterstufen. Ich glaube, es war Rebuy. Irgendwer hat auch sowas geschrieben mit, wenn die Bewertung ergibt, dass es besser ist als das, was du selbst, klar zählst du da auf die Ehrlichkeit des Ankäufers, aber ja klar, also ich will das gar nicht unterstehen.
Aber ich darauf verlassen will ich mich auch nicht. Ja, aber es gibt schon Sachen, wo man, also ich kenne Menschen, die sagen, hey, das Ding hier ist doch top. Und man selbst nimmt es in die Hand und sagt, ja, im Leben, ich würde das nicht mal geschenkt nehmen. Irgendwo dazwischen liegt vielleicht die Wahrheit. Einige wurden es darauf.
Gut, wir sind gespannt, wie es da weitergeht und kommen derweil erstmal zu erfreulicheren Themen. Dieses erfreuliche Thema hat Eike mitgebracht. Eike, wer bist du und was machst du? Ja, hallo erstmal, danke für die Einladung nochmal. Genau, ich baue aktuell die Podcast-App Q, darüber wollen wir heute sprechen.
Ich mache seit ungefähr zehn Jahren, designe ich Apps und Websites bei allen möglichen kleinen Startups, immer hier in Berlin, wo ich herkomme. Das waren alles mögliche das waren Messaging-Apps das waren Trading-Apps was hatten wir noch ein paar Social-Media-Apps mit so 360-Grad-Bildern am Anfang, und hab immer auch schon mal so kleine eigene Dinge gehabt mit Sachen, die ich gerne mal bauen würde hab mal was Kleines mit einem Freund gebaut über die Jahre.
Und konnte aber nie so wirklich selber coden, ich war also immer so abhängig von quasi irgendeinem Ingenieur, irgendeinem Freund von mir der die Skills hatte, der Lust hat mit mir, dieses Projekt zu bauen. Habe immer mal wieder mich so in Objective-C versucht reinzuarbeiten, war immer viel zu kompliziert, hat nie funktioniert.
Und dann weiterhin einfach designt und dann kamen irgendwann halt SwiftUI, einfachere Frameworks. Dann kam ChatGPT in den letzten Jahren dazu und dann war auch die Zeit mal da beruflich, mich so ein bisschen reinzuarbeiten. Und so kam das eigentlich zustande, dass ich dann, glaube ich, von einem Jahr, ungefähr, glaube ich, war das, vielleicht sogar ein bisschen länger schon, mal versucht habe, was kriegt man eigentlich so hin mit GPT.
Hier ist mal so ein hardcoded RSS-Feed, zeigt mir mal in einem SwiftUI-View das Cover an und den Titel von dem Podcast und mal gucken, wie weit ich komme. Und dann ging es relativ weit, die Capabilities wurden immer besser, Freunde waren bereit, mir ab und zu zu helfen, wenn ich im Gestecken geblieben bin.
Und so kam quasi Q zustande, wo ich jetzt gerade bin. Okay. Bevor wir zu Programmieren mit ChatGPT und so kommen, noch mal einen Schritt zurück, weil du hast es hier zu tun mit drei Menschen, die jetzt seit bummelig zehn, elf Jahren so einen Podcast machen und zwei davon, die auch mit großem Enthusiasmus Podcasts hören, der da nicht dazu gehört, lacht gerade.
Wir haben ja auch schon so einiges an Podcast-Apps durch und ich weiß nicht, wie es dir so geht, aber so die Perfekte war noch nicht dabei oder irgendwas gibt es immer zum Meckern, wenn man lange genug irgendwas nutzt. Würde ich auch sagen, genau. Ich habe, ich glaube, Castro genutzt, solange ich denken kann.
Es war wahrscheinlich am Anfang nochmal was anderes, aber ich glaube, die letzten fünf, sechs, sieben Jahre waren es, glaube ich, Castro. Wegen dem Cue und dem Inbox-System, glaube ich, daran lag es. Und das war der Grund, warum ich das so lange benutzt habe, weil es am ehesten die Art und Weise, wie ich Podcasts höre, wieder gespiegelt hat.
Ja, geht mir auch so. Also ich benutze auch exzessiv Castro und auch wegen des besonderen UIs und der besonderen Anordnung der Podcasts und so weiter, komme ich am besten mit klar. Und hätte ich auch darauf getippt, dass du vielleicht das auch dir angeguckt hast, weil Q ja ein bisschen in die Richtung geht, was ich auch durchaus irgendwie naheliegend finde.
Ich nutze auch nicht alles von Castro, ich finde auch nicht alles gut und in letzter Zeit stockt sie auch häufiger mal, also dass Dinge langsam sind oder dass es nicht mehr richtig da startet, wo ich aufgehört habe und so. Es scheint so ein bisschen überfrachtet zu sein. Genau, ja, aber ich mag das Optische halt auch sehr gerne über Castor.
Die anderen Overcast, die hochgelobten oder Pocketcasts oder so, die sind mir mal ein bisschen clean, ein bisschen zu technisch. Die sieht alles aus wie die Apple Podcast App, die ja super funktioniert, aber die auch irgendwie so, nee, ist nicht so meins. Also ich bin jemand, der, ich kann weder Design noch programmieren, das heißt ich schreibe Mails an Podcast App Entwickler und sage, das ist alles Kacke, könnt ihr das nicht mal anders machen, also eben freundlich meistens und da wird auch relativ häufig darauf reagiert, manchmal ablehnt, aber es wird eigentlich immer reagiert und manchmal werden auch Features nachgebaut.
Ist ja trotzdem, selbst wenn man irgendwie von Design Ahnung hat, von App Design Ahnung hat und sich Programmieren beigebracht hat, ist es ja immer noch ein ganz schöner Weg zu sagen, ich mache jetzt so eine Podcast App, also da muss ja irgendwas sein, was dich persönlich gestört hat oder wo hast du die Lücke gesehen, was alle anderen Apps falsch machen Ja.
Es ist eine gute Frage, weil ich mich manchmal so rückblickend auch frage, was war jetzt eigentlich der entscheidende Punkt Was mache ich hier eigentlich? Genau, quasi so in der Richtung Es hat wie gesagt, ich glaube der Wunsch mal so eigene Projekte umzusetzen, der dann nach Jahren endlich möglich wurde war der ausschlaggebende Punkt.
Durch die Möglichkeiten von GPT und anderen Models und Freunden, die bereit waren mir im schlimmsten Fall zu helfen, war dann auch klar, ich kriege es wahrscheinlich, komme ich relativ weit. Wie weit, immer unklar gewesen während des Prozesses aber es schien, als würde ich jetzt nicht gleich bei dem ersten Scrollview direkt stecken bleiben.
Und während des Projekts, wie gesagt, der erste Versuch war dann mal, zeig mir mal, pass mal so ein RSS-Feed und zeig mal irgendwie den Titel an. Der war dann, da kam quasi dann mein Interesse oder meine, ja, ich höre stundenlang Podcasts jede Woche, wahrscheinlich jeden Tag stundenlang, ehrlich gesagt.
Gerade jetzt, weil ich meine eigene Podcast-App dafür nutzen kann. Dieses Interesse kam mit diesen technischen Möglichkeiten dazu Und auch halt der Überzeugung, dass es da so ein kleines, so einen kleinen Space gibt für einen anderen Take für eine Podcast App, der, wie gesagt, so ein bisschen inspiriert von der Basis her ist von Castro.
Aber dann doch mal noch mal simpler, was ich glaube, was so eine rote Linie ist, die sich durch meine Arbeit durchzieht in den letzten acht, neun, zehn Jahren, dass ich so über die Zeit hinweg eine Überzeugung aufbaue, wie ein bestimmtes Produkt am ehesten funktionieren sollte, meiner Meinung nach. Und dann versuche quasi immer mehr rauszunehmen, immer mehr so ein bisschen umzustrukturieren.
Und wenn ich Glück habe, kommt dann ein interessanter Take, ein interessanter neuer Take für eine bestimmte Produktkategorie bei raus. Und bei Q hat sich, ich wusste am Anfang, als ich angefangen habe, überhaupt nicht, wie Q aussehen soll und was das Besondere und der Selling Point von Q sein soll. Das hat sich dann mit der Zeit eher so etabliert, weil ich Lust hatte, immer weiterzumachen und nie stecken geblieben bin.
Und dann hat es sich halt entwickelt zu einer gewissen Überzeugung, wo ich dachte, das könnte man echt veröffentlichen. Das ist vielleicht ganz interessant. Vielleicht gibt es zwei, drei Leute, die die auch nutzen wollen. Und die gab es zum Glück. Und so kam es quasi dazu bisher. Das wäre meine Frage. Du sagst, ganz glücklich darüber, dass so ein, zwei oder auch ein paar mehr Leute die App benutzen.
Ich würde ja denken, so eine Betrachtung oder die Denke hat man jetzt mal am Anfang, bevor ich mich da reinstürze, wie sieht der Markt aus, was ist da für ein Potenzial, ist das überhaupt eine Geschichte, die wirtschaftlich tragfähig sein kann, dann vielleicht auch da gleich hinten dran geklammert, die Frage nach dem Erlösmodell, ich glaube, du hast ein Abo-Modell in der App mit drin.
Wie man quasi da zur Preisfindung kommt, wie da die Kalkulationen sind. Das finde ich spannend. Auch vom Gedanken her mit, du sagst ja selbst, du bist eigentlich kein Programmierer gewesen und bist jetzt in das Ganze hineingewachsen, auch mit der Möglichkeit an neuen Tools, die es da so gibt. Vielleicht, ich kann mir auch vorstellen, dass man KI-gestützt sich auch in Sachen Businessplan und Marktbetrachtung durchaus ein bisschen helfen lassen kann.
Stefan, also auch irgendeine Idee offensichtlich, die er hat. Naja, ich denke mir, jeden Tag, wenn ich aufstehe, hätte ich mal was Anständiges gelernt. Ich würde gerne, bevor wir dazu kommen, eine Frage noch davor schieben, und zwar für die Menschen, die uns das gerade zuhören und Q noch nicht genutzt haben.
Wie würdest du kompakt zusammenfassen, was dann so der neue, frische Take ist, den Q mitbringt. Warum sollte ich als Podcast-Fan mir Q mal angucken? Ja, ist eine gute Frage, weil ich finde es erstaunlich schwierig. Also inzwischen könnte ich es beschreiben, aber ich finde es erstaunlich, wie lange es gedauert hat, bis ich es selber in ein paar Sätzen zusammenfassen konnte.
Weil es ist so ein fuzzy Konzept, was man im Kopf hat, warum man es selber ganz gut findet. Aber wenn man dann gefragt wird, ist es erstaunlich schwierig, am Anfang das zu beschreiben. Ich würde sagen, die Einfachheit und das visuelle Design sind die zwei Selling Points. Die Einfachheit heißt, die App ist so reduziert auf diesen einen Main-Use-Case, dass du eine Queue hast, wo neue Episoden von deinen Podcast-Abos automatisch reinkommen und du sie abspielen kannst, archivieren kannst, wenn sie dich nicht interessieren oder halt reordern, wenn du sie interessant findest, aber nicht jetzt hören willst.
Und so einfach, dass sie so reduziert ist, dass du viele Funktionen nicht hast, weil sie irgendwie das Konzept kaputt machen würden. Das heißt, du kannst keine Playlists erstellen. Ich gehe davon aus, dass es wahrscheinlich auch nie so der Fall sein wird, weil es einfach nicht so ganz in das Konzept reinpasst.
Du kannst alle möglichen anderen Sachen, die so Apps wie Pocket Casts oder Apple Podcasts und so weiter haben, die so für den Broad Mass Market die Millionen von Usern haben und irgendwie alle Use Cases abdecken wollen, haben, die werde ich wahrscheinlich nie haben, weil die einfach nicht dazu passen.
Das heißt, diese Reduziertheit und die Bereitschaft, den Preis zu zahlen, dass manche Funktionen da einfach nicht reinpassen und manche Nutzer deswegen kein Interesse an der App haben werden, das ist der eine Punkt und ich würde sagen, das visuelle Design ist natürlich immer schwer zu sagen, weil das ist sehr subjektiv, aber, Ich bin der Meinung, also die Apple Podcast App ist okay, Spotify ist in Teilen okay.
Wir haben eben über Overcast gesprochen und solche Apps. Die haben ihre anderen Vorteile. Die haben dann die Audio Engine und Audio Processing, wo die gut drin sind. Castro war immer noch am nächsten dran mit einem akzeptablen UI für mich persönlich. Aber ich bin der Meinung, der Markt, wie groß er auch immer sein mag, der wirklich schön anzusehende Apps wertschätzt, der war, glaube ich, nie so wirklich gesurft in dem Podcast-Bereich, hatte ich den Eindruck.
Und so würde ich es runterbrechen. Also Podcast-Apps sind immer eher so funktiongetrieben, ne? Also die da irgendwie was besonders Tolles können jetzt, die kann Kapitel, Bilder, Transkripte, was auch immer da dann Tolles als erstes aufpoppt. Ja, ich verstehe den Ansatz auch, dass du quasi, du wolltest ja quasi nur deine Skills, ausprobieren, willst gucken, wie weit du kommst und wenn du dann dich in einem Bereich begebst, wenn du sagst, du hörst selber viel Podcast, dann ist das halt was, womit du dich so, also du kennst dich mit dem Content schon mal aus, mit dem Medium und dann verstehe ich das, dass man dann sowas nimmt und daran arbeitet, ich glaube, Stefan, da kam nicht aus der Ecke, er will eine Podcast App machen, um quasi irgendeinen
Markt zu bedienen, sondern eher andersrum, er wollte halt ein Projekt machen und das Das war jetzt zufälligerweise ein Podcast. Finde ich wahnsinnig spannend. Genau, so könnte man es eigentlich wirklich sagen. Ich habe wirklich... Also ist es auch immer schwer zu sagen, weil ich bin da am Anfang so fast schon so stolz drauf gewesen, das ist einfach nur ein Spaßprojekt, ist mir völlig egal, ob das jetzt großartig funktioniert oder finanziell funktioniert, aber dann im zweiten Gedanken, denke ich mir, ist das so schlau, das zu sagen oder hätte man vielleicht eher mal drüber nachdenken sollen.
Ich war mir von Anfang an sicher, dass es vielleicht für ein paar interessant sein kann. Aber ich habe jetzt nie gedacht, das kann ein Riesending werden. Das hat riesig Potenzial. Und deswegen habe ich auch nie so wirklich drüber nachgedacht, was da finanziell für Möglichkeiten sind, die man hier rausholen könnte.
Es ist auch immer noch ein Side-Project für mich. Also ein paar Euro kommen bei rum, aber ich freelancer quasi hauptberuflich aktuell noch. Das wäre aber mein Ziel. Also es ist was, was ich schon anstrebe, zu sagen, dass mich meine eigenen Apps, Q selber oder vielleicht weitere in der Zukunft, mich selber finanziell tragen können und ich dann nicht mehr freelancen muss, in Anführungsstrichen.
Das heißt, es ist schon was, woran ich arbeite, kann man sagen. Jetzt nicht unbedingt ganz schnell und mit Zeitdruck, aber wenn die mich irgendwann mal selbst tragen können, dann wäre das schon eine coole Sache. Aber so wirklich wissenschaftlich rangegangen bin ich an die Sache überhaupt nicht. Ich habe gedacht, ich finde es cool, ich kann mir vorstellen, ein paar Gefails.
Ich packe es mal raus, gucke, was die Reaktion ist, baue immer weiter quasi abends und an Wochenenden weiter an der App, schaue, was so das Feedback ist. Da kamen auch ein paar Sachen dazu, die ich vorher nicht considered hätte, zum Beispiel CarPlay war dann plötzlich gerade mal am mikranischen Markt, kamen dann haufenweise Requests, wo ich vorher dachte, ich benutze kein CarPlay, braucht man nicht, passt schon.
Wie sich herausstellt, geht es überhaupt nicht ohne CarPlay. Braucht man auf jeden Fall ganz dringend. Deswegen kommt das jetzt auch wahrscheinlich bald. Und solche Sachen halt, die dazu kamen. Aber es war wirklich... Mir macht es riesen Spaß und deswegen mache ich es. Und wenn es genug weitere Gründe gibt, das jahrelang vorzusetzen, dann umso besser.
Aber ich würde es wahrscheinlich auch machen, wenn da wenig Reaktion oder Geld bei rumbekommen würde, nehme ich an. Was man eigentlich keinem sagen darf. Eigentlich nicht dazu sagen. Wie lange ist das? Wann hast du die erste Version in den App Store gestellt? Mitte November 24 letzten Jahres. Das ist ja quasi gestern.
Quasi gestern, genau. Wie kompliziert war das? Das Bauen oder der App Store? Der App Store. Der App Store war erstaunlich kompliziert, muss ich sagen. Also vielleicht ist es, man gewöhnt sich an alles. Für Leute, die es schon mehrmals gemacht haben, ist es wahrscheinlich ganz einfach. Aber ich war wirklich erstaunt, wie alle Prozesse mit dem App Store, also auch so Sachen im Hintergrund, so Developer-Sachen, wie du bestimmte Entitlements von Apple beantragen musst, dass die App irgendwelche Special Features hat.
Jetzt bei Carplay zum Beispiel ist das der Fall, da musst du richtig warten, bis die dir, wahrscheinlich reviewt das irgendwie ein Mensch, bis die dir dann sagen, du darfst jetzt Carplay benutzen in deiner App. Aber auch der App-Store-Prozess selber, vor allen Dingen das erste Mal submitted, dauert viel länger, bis da quasi das Review zurückkommt, weil sie es einmal durchgehend testen und die Updates dauern dann immer noch zwischen fünf Stunden und drei Tage, aber am Anfang waren es glaube ich ein, zwei Wochen oder so, bis endlich was zurückkam.
Also ich war erstaunt, wie lange. Also es gibt eine Menge, sagen wir mal, frustrierter Nachrichten an Entwicklerfreunde von mir, ob das bei ihnen auch so war. Hast du gebankt, ja, das verstehe ich. Also es ist schon echt überraschend, wie viel Kontrolle und Langsamkeit in diesem Prozess drinsteckt bei Apple.
Ich wusste es so ungefähr, dass die dann viel Kontrolle haben, aber es so im eigenen Leib zu erleben war schon nochmal erstaunlich, ja. Mhm. Jetzt hast du gerade schon was gesagt zu User-Feedback, CarPlay und so. Ich habe mir Q natürlich auch angeguckt und erstmal ist natürlich eine große Katastrophe.
Am Anfang laufen so diverse Podcast-Cover durch. Wir sind nicht dabei. Das wird sich ja zur nächsten Version sicherlich ändern. Das wird sich direkt nach dieser Episode ändern. Dann aber habe ich Q genutzt und da auch ein paar Tage meinen Podcast mitgehört und habe Q erlebt als so einen recht meinungsstarken Ansatz, so wie Podcast-Apps zu sein haben.
Du weißt halt schon, du wirst schon so ein relativ klarer, cleaner Ansatz. Wie gehst du mit Feature-Wünschen oder auch Kritik um, die so gar nicht zu deiner Vision passen? Haben Leute einfach Pech gehabt, weil das nach wie vor so deine App ist und die erstmal dir Spaß machen soll oder bist du da grundsätzlich offen für Anregung?
Ich bin auf jeden Fall grundsätzlich offen. Es ist interessant, weil ich da auch viel nachdenke und über die Jahre hinweg, dass das jetzt nicht nur Q betrifft, sondern wenn ich ein Projekt mit Anna zusammenarbeite, eigentlich besonders, wenn ich mit Anna zusammenarbeite, wo ja meiner Meinung nach nicht die Einzige im Team ist, da kommen dann solche fast schon philosophischen Debatten manchmal auf, wie man da rangeht und wie man darüber denkt.
Du hast recht, sie ist sehr meinungsstark. Ich glaube, das macht im besten Fall, wenn mein Glück hat, die besten Apps aus, wenn diese Meinung dann mit den meisten Leuten oder mit genug Leuten dann auch Anklang findet. Es gibt, glaube ich, kein System, wo man sagen kann, so gehe ich an alles ran. In dieses Framework kommt jeder Request rein und hat dann ganz klare Zuordnung.
Es ist so ein bisschen Case by Case und hängt auch mit der Diskutierfreudigkeit von Nutzern ab, würde ich behaupten. Ich habe eine relativ klare Vorstellung. In den meisten Fällen bleibe ich auch bei denen. Ich würde sagen, in den meisten Fällen bleibe ich wahrscheinlich bei denen. Ab und zu ändere ich aber auch meine Meinung, wenn jemand ein gutes Argument hat und ich glaube, das könnte doch in das Konzept reinpassen und ich habe es vorher einfach nicht so gesehen.
Oder es ist etwas, was erstaunlich viele Leute wollen und das Konzept immerhin nicht meaningful kaputt macht, wenn man sagen könnte. Carplay ist zum Beispiel ein Beispiel. ich habe kein Auto, ich fahre kein Auto, ich fahre mit den Öffentlichen immer, ich habe Carplay Nieser wirklich als großen Need gesehen und ich benutze halt auch nicht täglich Carplay-Apps dadurch und habe deswegen auch keine Meinung, wie so eine Carplay-App am besten aufgebaut werden sollte, aufgebaut sein sollte und deswegen dachte ich, ja, also ohne Launchen geht auf jeden Fall, mal gucken, was kommt, aber wird schon fein sein ohne und da kamen so viele Requests, dass ich erst dachte, ja gut, mal schauen, vielleicht sind es die ersten zehn und dann wird es ruhiger,
aber es wurde nicht ruhiger und dann war ich halt bereit, mir das irgendwann mal anzugucken und dachte mir, wenn es so viele Leute betrifft und die App jetzt nicht kaputt macht, dann geht das schon. Genau, jetzt steht das Auto vor der Tür und so lief es. Nee, so ist es quasi. Ich habe auch wirklich interessante Diskussionen.
Erstaunlich viele Nutzer der App schreiben mir Feedback über die E-Mail-Adresse, die verlinkt ist in der App, mit was ihnen gefällt und ein paar Bug- Reports quasi oder ein paar Feature-Ideen, die sie haben. Und wenn man quasi die letzten zwei Minuten zuhört bei dem, was ich gesagt habe, ist es eigentlich erstaunlich, wie viel davon sogar nachträglich eingebaut wurde.
Viele Nutzer, die eine starke Meinung haben, die dann auch wirklich so einen langen E-Mail-Verlauf mit 20 Nachrichten hin und her, wo wir wirklich einfach nur über ein ganz, ganz, ganz detailliertes, spezifisches Feature, fast schon so ein Nebenfeature, gar nicht so wichtig, würde man denken, diskutieren und über ihren Use Case und warum ich aber glaube, dass es nicht wirklich passt und was der Sinn dahinter ist.
Und nach wirklich nach langen, sich über Wochen erstreckender Unterhaltung bin ich dann manchmal zu dem Fall gekommen, dass ich plötzlich eine neue Perspektive von ihm bekommen habe und sage, ja stimmt, eigentlich macht das schon Sinn. Und es macht die App ja gar nicht kaputt. Ich kann es ja, es passt ja sogar eigentlich zum originalen Konzept der App und habe dann so kleine Nebenfeatures eingebaut.
Man könnte jetzt noch mal ins Detail gehen, welche das sind. Dauert ein bisschen länger. Aber das ist quasi die Antwort auf die Frage. Also gar kein festes System, sondern ich freue mich über jedes Feedback. Erstaunlich viele Menschen schreiben mir Mails oder auf Social Media mit Ideen. Ich finde es immer erstaunlich, weil ich mache das selbst nicht, selbst mit Apps, die ich liebe. Da schreibe ich kaum mal Feedback an die Leute dahinter.
Deswegen freut es mich immer richtig, wenn andere das machen. Und wenn dann interessante Diskussionen aufkommen, dann kann es sein, dass manchmal zwei Tage später im nächsten Update das kleine Feature sogar schon mit drin ist. Oder dass ich einen langen Text schreibe, warum ich ganz überzeugt bin, dass es keinen Sinn macht und es leider nicht einbauen möchte.
Hast du mit Entwicklerfreunden, Freundinnen darüber mal gesprochen? Also ist das eine Besonderheit, die Podcast-Apps vielleicht auch triggern, dass Leute da besonders engagiert sind? Oder ist das Standard, dass Menschen die Apps im App Store haben, regelmäßig Post bekommen. Das ist eine gute Frage. Ich habe an anderen Apps vorher gearbeitet, nur eine einzigen, wo ich mit einem Freund das zusammen gemacht habe und auch sehr viel Fokus auf die Reviews gelegt habe, die reinkamen.
Die anderen Apps, an denen ich gearbeitet habe, hatten halt zu größeren Firmen gehört, wo ich jetzt spezifisch nicht jedes einzelne Review gelesen habe als Designer. Ich weiß, ich glaube damit, die eine App, die wir gemacht haben, die war so klein, da kam kaum was rein. Es hängt wahrscheinlich von der Kategorie App ab, die reinkommt.
Der Podcast-Markt selbst ist wahrscheinlich sehr meinungsstark, gerade unter so Tech-interessierten Leuten wie uns, die dann irgendwie über Jahre hinweg ihre Lieblings-App vielleicht haben und die neue sieht interessant aus, aber sie haben dann eine ganz starke Meinung zu dem einen Feature, was fehlt, was sie ganz dringend brauchen.
Schwer zu sagen, aber ich würde sagen, es ist sehr abhängig von der Produktkategorie und der Userbase, die hinter dieser Kategorie steckt. Also so Mass-Market-Apps wie TikTok haben vielleicht dann eher sehr generelles Feedback, wenn irgendwas nicht funktioniert oder so. Aber die haben dann nicht starke Meinungen, wie jetzt bestimmte Screens in der App aufgebaut sein sollten, weil das die Userbase wahrscheinlich dann weniger interessiert.
Also es ist, glaube ich, auch kategorieabhängig. Und vielleicht auch ein bisschen, weil es ja sehr offensichtlich ist, dass du als Einzelperson hinter dieser App steckst. Vielleicht ist da der Weg auch ein kurzer. Da sehen Leute, aha, da kann ich die Person direkt ansprechen. Also gut möglich, ja. Ich finde es interessant, das habe ich bei dem letzten Startup, bei dem ich gearbeitet habe, bei Bento, gemerkt, da waren wir auch ein kleines Team und da waren wir als Team nach außen hin sehr sichtbar.
Weil wir das quasi, wir hatten quasi kaum eine andere Möglichkeit, das zu vermarkten. Wir haben unsere eigenen Social Media Accounts benutzt, um so ein bisschen über das Produkt zu sprechen. Und ich glaube, das kam gut an. Und ich habe auch das Gefühl, ich als Nutzer von anderen Apps, bei denen das Team sehr stark sichtbar ist, nach außen und auf Social Media und auf E-Mails reagiert und so weiter, da baut man irgendwie eine andere Bindung zu auf, habe ich den Eindruck.
Man hat das Gefühl, man kennt die Leute ein bisschen, man versteht ein bisschen, wie die denken und man hat den Eindruck, dass relativ kleine Ideen, vielleicht in dem Fall von Designer zu Designer oder von Entwickler zu Entwickler, mehr Gehör finden, besser verstanden werden, als wenn man quasi so an so einen generellen Support-Chat von so einer großen Firma schreibt, wo du weißt, das kommt bei den wichtigen Leuten wahrscheinlich nicht an.
Also Feature-Ideen, Bug-Requests oder irgendwelche Probleme beim Einloggen, die kommen dann vielleicht an. Aber so interessante Unterhaltung kann man da jetzt kaum führen. Und ich glaube schon, dass das einen Unterschied macht. Und deswegen dachte ich mir nicht, dass ich jetzt andere Optionen gehabt hätte, irgendwie ein großes Marketing-Team hinter mir oder so.
Aber ich wollte das dann auch mit zukünftigen Apps machen und habe das dann mit Bento. Oder mache das mit Q, meine ich. Mit Q jetzt genauso. Zurück zur zur app selbst du hast du sondern so ein lieblingsdetail in der app von dem du davon ausgehst das übersehen die leute ohnehin aber da müsste man mal genauer hingucken weil das ist eigentlich der der wahre schritt.
Das ist eine gute frage jetzt muss ich mir überlegen was übersehen die leute denn weil ich habe natürlich jeden pixel so oft angeguckt es kaum bewerten kann wahrscheinlich ich habe vor kurzem, Ich habe vor kurzem ein kleines Improvement reingepackt, was dir mehr Informationen zu einzelnen Podcasts anzeigt.
Wie viele Episoden rauskamen, wie viele Episoden du gehört hast. Bei manchen sogar, wer die Hosts sind mit so Avatars und Social Media Links, auf welche Sprache der Podcast ist und solche Sachen. Bei der Sprache war ich ganz happy, als ich die Idee hatte, dass ich die Sprache mit so einem Flaggen-Emoji anzeige. Ob das jetzt ein deutscher oder ein englischsprachiger Podcast ist und so weiter.
Und es gibt seit ein paar Jahren kannst du relativ einfach Shader in SwiftUI benutzen, um so simple Distortion-Effekts und solche Sachen auf SwiftUI-Views anzuwenden. Und hatte dann die Idee, weil ich online mal so ein, wie nennt man das, wie so ein wehende Fahne-Effekt gefunden habe, den Code einfach mal reingepastet und auf das Flaggen-Emoji, was ja wehen könnte, gepackt haben.
Und deswegen weht diese Fahne so ganz, ganz subtil, wenn man genau hinguckt. Ich weiß nicht, ob das irgendjemandem aufgefallen ist. Also oft die Leute, die ganz, ganz vocal sind online, die haben es jetzt noch nicht gepostet oder mir geschrieben. Also vielleicht ist es den wenigsten aufgefallen, aber ich war ganz stolz auf dieses kleine Detail.
Manchmal sind es ja auch so diese Details, die man auch gar nicht so offensichtlich wahrnimmt, die aber dann im Gesamteindruck dann die Besonderheit ausmachen. Man kann uns gar nicht genau sagen, warum gefällt mir das jetzt so gut. Dann sieht man die Liebe in dem Detail und dann gefällt es einem insgesamt einfach besser wahrscheinlich.
Also mir war es nicht aufgefallen, aber ich gucke gerade nach und es stimmt tatsächlich die Welt so ein bisschen. War vielleicht genau das richtige Beispiel, was ich jetzt genannt habe. Das ist ganz cool. Ich finde sowas mal wirklich gut. Klar, das ist irgendwie nicht die wehende Fahne. Die ändert jetzt nicht mein Verhalten in der Nutzung dieser App.
Und das macht diese App für mich in der Nutzung nicht besser oder schlechter oder so. Aber ich finde, dass man immer an genau solchen kleinen Details erkennt, wie viel Liebe fürs Detail und Herzblut Menschen in der App stecken oder halt nicht. Vielen Dank. Ja, sehe ich genauso. Ich frage mich manchmal, also es ist schwer einzuschätzen, weil ich selber sowas wertschätze, aber super schwer einzuschätzen, ob das andere jetzt wirklich so wertschätzen, vor allem Leute, die jetzt nicht so super Technik- oder sogar Design-affin sind.
Ich kann mir vorstellen, dass viele solche Sachen bei Leuten, die das jetzt vielleicht nicht artikulieren können, was besonders ist, dass es aber irgendwie im Unterbewusstsein schon hängen bleibt und man so einen Gesamteindruck erschafft. Aber ja, es ist schwer. Also ich, wenn ich sowas bei Apps sehe, dann denke ich mir, okay, ich verstehe so ein bisschen, wie die Designer oder die Macher der App dahinter drauf sind und kann das so ein bisschen nachvollziehen.
Und es macht das Erlebnis der App für mich umso besser, diese kleinen Details. Ich hoffe oder ich will gerne glauben, dass andere das auch sehen. Und gab es technische Herausforderungen, die dich besonders gefordert haben? Also ich bin selbst kein Entwickler, aber ich habe jahrelang Websites gebaut. Teilweise im Nebenwurf und teilweise mal als Student früher schon.
Und ich kann mich gut erinnern, dass es so verschiedene Momente gibt, das muss doch funktionieren und irgendwann kloppt man wirklich den Kopf einfach noch in die Wand, weil das doch gefälligst so funktioniert und nicht funktioniert. Was hat dich viel Schlaf gekostet? Also echt mehrere Sachen. Das ist natürlich schwer zu sagen.
Das kann in meinem Fall jetzt entweder davon abhängen, dass irgendein Framework tatsächlich noch buggy war. Ich benutze zum Beispiel Swift Data. Das ist vielleicht ein Begriff für alle so einigermaßen technische oder Lehme, der irgendwie ein bisschen näher dran ist an iOS-Entwicklung, um Daten zu speichern, dass deine Podcasts, deine Episoden quasi lokal auf deinem Gerät gespeichert sind.
Das ist noch ein relativ neues Framework. Ich glaube, es ist ein oder zwei Jahre alt, ist noch gar nicht alt. Und sowas hat bei Apple ja dann die, die packen das auf den Markt, weil es halt im Ansatz cool ist, aber es ist dann halt oft noch überhaupt nicht reif für die, Für echtes Nutzen, quasi mit echten Nutzen in der echten Welt.
Das war am Ende oder am Anfang so ein bisschen schwierig. Da konnte mir dann ein Entwicklerfreund helfen, der aber, glaube ich, auch ein bisschen seine Schwierigkeiten damit hatte. Also es lag vielleicht tatsächlich auch ein bisschen am Framework. Jetzt aktuell baue ich gerade, wie gesagt, CarPlay, schon ein paar Mal erwähnt.
Pack so quasi die letzten Sachen, die letzten Touches, bevor das dann rausgehen kann. Und es läuft einigermaßen, aber kann dann irgendwie, wenn die App im Hintergrund nicht schon läuft auf dem iPhone, dann doch nicht auf die Daten zugreifen und crasht dann andauernd. Und es ist super schwierig rauszufinden, warum ist jetzt genau crashed.
Und da verbringt man dann halt stundenlang Abende und versucht alles und weiß irgendwie nicht, warum es nicht funktionieren will. Und wenn man dann auch jetzt nicht super technisch ist wie ich, der irgendwie lange studiert hat und jetzt Erfahrung hat, die letzten zehn Jahre sich so durch technische Schwierigkeiten durchzukämpfen, fängt man dann an mit GPT und dann kriegt GPT das auch nicht hin, weil das Framework zu neu ist und er weiß noch nicht viel über dieses Framework.
Oder es gibt online nicht sehr viele Informationen, von denen es lernen konnte. Dann fragt man irgendwie nochmal Claude und versucht alle anderen Models, bis man merkt, keiner von denen weiß es so wirklich, wie es funktioniert. Und dann schweren Herzens fängt man dann selbst an zu googeln und sich durch Stack Overflow irgendwie zu kämpfen und zu gucken, dass irgendjemand anders das Problem vielleicht schon mal vor einem hatte.
Und am Ende hat es bisher dann doch immer geklappt, manchmal halt viel länger gedauert, als es vielleicht bei erfahrenen Entwicklern der Fall gewesen wäre. Aber das ist so das aktuelle Thema. Also CarPlay funktioniert irgendwie, will jetzt aber doch nicht laufen, wenn die iOS-App nicht schon läuft. Und ich bin immer noch dabei rauszufinden, warum es das nicht will.
Da bist du auch nicht alleine als Podcast-App-Entwickler, der mit CarPlay kämpft. Ich nutze bisher Pocket Cast, so, weil das so für mich so das Feature-completeste Ding so war. Und vor allem, als ich mich umorientiert habe nach einer neuen Podcast-App vor, boah, vier Jahren oder so, war das eine App, die zum einen auf all meinen Geräten lief und dann die Funktion hatte, Podcast-Episoden automatisch zu löschen nach Zeit X.
Ich habe diverse Podcasts abonniert, auch viele News-Podcasts und wenn ich den drei Teil nicht gehört habe, kann das auch weg. So, die Tagesschau von heute ist Mittwoch, von Sonntag, das sieht mich nicht mehr. Deswegen bin ich bei Pocket Cast gelandet und seit ich das nutze, vier Jahre, fünf Jahre, irgendwas in dem Dreh, kriegen die CarPlay nicht in den Griff.
Also ich habe das regelmäßig, dass ich ins Auto einsteige und auf dem iPhone sogar, wenn ich darauf gucke, die CarPlay-App in den Vordergrund springt auf dem Lockscreen, aber dass das CarPlay einfach schwarz mit nichts angezeigt wird. Ich habe es regelmäßig, dass ich CarPlay, dass ich Pocket Cast auf CarPlay, auf der CarPlay-Oberfläche startet, die App startet auch, zeigt mir Podcasts an und ich kann drauf tippen, bis ich schwarz werde, nichts spielt jemals ab, bis ich nicht das iPhone wieder anmache und da irgendwo Play drücke.
Von daher, ich glaube, auch mit, Ich unterstelle mal, dass die deutlich mehr Geld und Manpower haben, als du zu bieten hast. Ich hoffe es. Und die kriegen das auch nicht hin. Und das scheint auch irgendwie, ich würde ja denken, dass Apple da mal irgendwie nachsteuern muss. Da scheint ja irgendwas fundamental noch kaputt zu sein.
Wenn es das Problem auch mit Geld und Manpower nicht lösen lässt. Genau, bei so Themen wie CarPlay, da gibt es dann erstaunlich wenig Sachen online, die einem irgendwie helfen. Und deswegen findet man nicht mal Sachen von irgendwie anderen Entwicklern. Oder hat das vielleicht mal bei irgendeinem Podcast der Entwickler gehört, dass sie auch Schwierigkeiten dabei hatten.
Was mir dann als noch, oder ich komme jedenfalls als relativ unerfahren im Coding-Bereich vor, mir wenigstens so ein bisschen die Zuversicht gibt, es liegt nicht an mir, sondern es scheint generell komplex zu sein. Bei CarPlay habe ich das jetzt noch nicht, deswegen gut zu hören, wenn andere Apps das auch hatten.
Ich habe mir jetzt mal alle runtergeladen, auf dem CarPlay-Simulator Mac mal alle geöffnet. Das schien es auf den ersten Blick zu laufen. Deswegen hatte ich jetzt den Eindruck, also es scheint ja irgendwie zu gehen. Aber wenn jemand aus dem Alltag berichten kann, dass sie die gleichen Probleme haben, dann beruhigt mich das schon sehr.
Vielleicht musst du dir schon mal den Herbst vormerken, wenn die nächste Subscribe in Berlin stattfindet, als große Podcasting-Konferenz. Davon habe ich mal gehört, aber nichts im Detail. Letztes Jahr da, und da findest du das halt alles an Leuten, also Menschen, die einfach nur Podcast hören, bis hin zu, ich glaube, das technischste, was diesmal da war, waren Menschen von Podigy, die als Vertriebsplattform agieren und ein Franzose, Namen vergessen, der auch eine Podcast-Player-App hat, die auf Activity-Pub basiert.
Irgendwie, ich meine irgendwas mit irgendeinem Fisch im Namen, mich daran zu erinnern, aber ich recherchiere das gleich nochmal, wie die App genau hieß, aber also da findet man von normalen Hörern bis zu Menschen, die wirklich knietief in der Scheiße stehen und rumwühlen in irgendwelchen Code-Schnipseln, alles.
Ja, guter Punkt, muss ich mir mal merken. Subscribe, hast du gesagt? Subscribe, ja. Was noch so eine Frage ist, du hattest es vorhin schon zwei, dreimal angesprochen, dass du mit ChatGPT und Co. gearbeitet hast. Ich habe das schon mehrfach gehört und hatte bisher einfach ehrlicherweise keine Zeit, mir mein Projekt zu überlegen, womit ich das mal ausprobieren könnte mit sehr rudimentären Programmierkenntnissen.
Aber ist das schon so ein Game-Changer? Wirklich auf dem Weg dahin, dass es irgendwann nicht mehr relevant ist, ob so eine App in C oder in Ruby oder was auch immer geschrieben ist, sondern halt in Deutsch und fertig, dass Deutsch die Programmiersprache ist. Oder von mir ist Englisch, aber wird ja auch egal sein.
Man kann ja noch einen Schritt weiterdenken. Ob es dann möglich ist, einfach noch die Anforderungen in Siri zu diktieren und daraufhin quasi auf Basis von KI-Agents dir die App bereitgestellt wird. Also ich habe den Eindruck, dass es tatsächlich stark in die Richtung geht, ja. Es ist natürlich also wie alles jetzt in wie alle so neuen Richtungen in dem vorher war es Crypto und Blockchain jetzt ist AI, ist natürlich auch viel Hype in der ganzen Sache drin.
Deswegen muss man immer versuchen, das irgendwie so ein bisschen zu filtern, was ist jetzt Hype und was ist tatsächlich neuer, interessanter Nutzen und neues Potenzial. Aber letztendlich kann ich natürlich sagen, wenn ich nur auf mich gucke, dann hat es das komplett verändert. Also ich war vorher, ich hatte ein grobes High-Level- Verständnis, wie Code funktioniert.
Aber mich dann wirklich in die Syntax irgendwie reinzudenken und mir das alles wirklich anzueignen, war dann immer zu komplex. Und dass sich das jetzt geändert hat, lag, wie gesagt, nicht nur an GPT, sondern auch an einfachen Frameworks wie SwiftUI und so weiter, relativ einfache Datenbank-Tools, die man nutzen kann mit simplen UIs und solche Sachen, aber die Tatsache, dass du quasi immer jemanden fragen kannst mit deinem ganz spezifischen Problem, ihm deinen aktuellen, ich sag schon ihm, als wäre es eine Person, deinen echten, deinen eigenen Code quasi reinzupasten und spezifische Fragen zu stellen und da wirklich in den allermeisten Fällen was Brauchbares bei rauskommt, hat schon wirklich komplett verändert, oder hat mir zum ersten Mal möglich,
dass ich solche Apps bauen kann und tatsächlich sogar ein paar Euro damit verdienen kann. Das war vorher einfach nicht wirklich denkbar. Es ist, Es ist vielleicht auch abhängig davon, ob man jetzt selber erfahrener Entwickler ist und besser bewerten kann, wie gut der Output von den Modellen ist. Ich selber freue mich natürlich, wenn es einigermaßen funktioniert und merke dann vielleicht ein halbes Jahr später, dass es so schlecht gebaut war, dass ich es nochmal komplett umbauen muss, weil es halt sobald ein bisschen mehr Daten dazukommen, dann alles irgendwie zusammenbricht.
Dann kann das neue Chat-Chipy-Modell das vielleicht selbst verpassen. Genau, bis dahin ist das nächste Modell noch besser und hat den Fehler des alten Modells quasi selber gefunden. Aber es ist immerhin genug, dass man nie komplett stecken bleibt, was bisher mein Problem war. Also dass man wirklich so ein technisches Problem hat, wo du sagst, ich komme hier nicht weiter. Es wirkt auch nicht so, als ob ich mit ein bisschen Hilfe in naher Zukunft über diese Hürde hinwegkommen würde.
Und es funktioniert erst mal. Und mit der Zeit merke ich dann, dass es vielleicht nicht funktioniert. warum es nicht funktioniert, wie es anders hätte bauen müssen. Und dadurch eignet man sich ja auch selber Wissen an und versteht immer besser, wie etwas gebaut werden sollte. Ich habe tatsächlich ab und zu den Fall, war ich selbst überrascht, als das passiert ist, dass GPT mir eine Antwort auf ein bestimmtes Stück Code gibt und ich dann quasi sage, nee, das ist, glaube ich, nicht der richtige Weg, wie man das bauen sollte.
Was schon so ein Erfolgserlebnis war von wegen, ich habe das Gefühl, ich kann besser einschätzen und vertraue nicht mehr blind, was es mir gibt. Aber ja, die kurze Antwort auf deine Frage ist meiner Meinung nach, selbst wenn man so den ganzen Hype und die riesigen Geldsummen, die alle da in dem Bereich gerade im Umlauf sind, ausblendet, glaube ich, ist da wirklich was dahinter, was immer mehr Leuten erlaubt, eigene Software zu bauen.
Und ich glaube, das ist jetzt so die erste Welle von Designern wie mir. Ich habe in meinem Social-Media-Feeds voll mit Leuten, also mit Designern, die jetzt quasi zum ersten Mal ihre eigenen Apps bauen und launchen können. Und das ist wahrscheinlich vielleicht so die erste User-Group, die es immer schon wollte, nie ganz konnte und jetzt kann. Und deswegen sind die sofort da.
Und sie schreiben natürlich immer noch Code. Am Ende wird das wahrscheinlich immer weiter abstrahiert werden, dass du nicht mal mehr den Code-Editor öffnen musst, sondern es irgendwelche integrierten Tools gibt, die das Language Model quasi im Hintergrund in Code schreiben lassen und du musst quasi nur die Buttons im UI hin und her schieben und vielleicht irgendwann nicht mal mehr das.
Und das dann vielleicht auch, weiß nicht, jeden nicht technischen Menschen dazu bringt, mal eigene Apps zu schreiben, die aber vielleicht in einem ganz anderen. Kontext dann leben. Das sind dann vielleicht nicht Apps, die man jetzt groß vermarkten muss und mit denen man Geld verdient und die erstmal in App-Store gepackt werden und reviewt werden müssen von Apple, sondern sie brauchen dann, wahrscheinlich langfristig eine andere Umgebung, in der sie leben, die wahrscheinlich sehr viel schnelllebigere Software ist, die mal kurz generiert wird, kurz benutzt wird und dann quasi wieder weggeschmissen wird, weil die Generierung so einfach ist und man sie für so einen kleinen Use-Case generiert, den man auch nur selber vielleicht ganz kurz mal hat und du quasi
nicht diese langen, großen Softwareprojekte hast, die über Jahre aufgebaut werden, deswegen auch irgendwie Geld verdienen müssen, um sich zu rentieren, sondern so mini, mini temporäre Softwareanwendungen für einen selber. Aber hat Apple ja auch selbst forciert. Also es gibt ja, es gab Apple Script, es gab Automator, es gibt die Kurzbefehle-App, die ja auch in eine ähnliche Richtung geht, das Programmieren stark zu vereinfachen.
Stark zu vereinfachen, einerseits vom Zugang und dem Wissen, das man mitbringen muss, aber derzeit halt auch noch in den Fähigkeiten und im Ergebnis. Aber da kann ja tatsächlich ein nächster Schritt auch sein, seitens Apples zu sagen, wir integrieren Apple Intelligence in Xcode oder... Ich habe auch den Eindruck, dass es mit, ich glaube App Intense kam irgendwie vor ein, zwei Jahren mal dazu, oder ist vielleicht auch schon älter, wo du dann quasi bestimmte Actions in deiner App irgendwie an Siri ausgeben kannst, sodass Siri die dann triggern kann.
Ich weiß nicht, wo das gelandet ist und ob irgendjemand das nutzt. Apple Intelligence scheint da generell nicht so wirklich zu funktionieren aktuell. Aber ja, es scheint generell, als hätten die meisten Player in dem Space so ungefähr die gleiche Idee. Aber so wirklich, wo es genau hingeht, hat glaube ich noch keiner rausgefunden.
Ich glaube, das war vielleicht ein bisschen früh dran. Aber Apple hat ja auch vor, das ist ja schon zwischen fünf, sechs, sieben Jahre her, aber App-Clips vorgestellt, was ja schon sehr in die Richtung ging, dass du so Mini-Apps mal eben schon runterlädst, um keine Ahnung, irgendwie Elektroscooter irgendwo zu mieten, wo du halt keinen Bock hast, irgendeine 500-Megabyte-App auf deinem iPhone drum zu schleppen, was du jeden zweiten Karfreitag nur überhaupt nutzt.
Sondern ich brauche jetzt irgendein Ding hier, gib mir irgendwie 30 Megabyte maximal, so ein Download, Login bezahlen, bumms, aus, fertig. Das geht ja auch schon so vom Use-Case her in die Richtung, dass du so Apps hast, die wirklich super, engen Fokus haben auf genau ein Feature jetzt und dann auch wieder weg.
Den Eindruck hatte ich auch, ja. Ich habe auch so ein bisschen den Eindruck gehabt, ich fand, es gibt auch wirklich lustige Unterhaltungen zwischen mir und Freunden, weil ich immer super excited war, was App Clips angeht, aber irgendwie haben dann auch außer Scooter Apps und vielleicht ein, zwei andere haben das irgendwie kaum, irgendwelche Apps implementiert, habe ich den Eindruck. Jedenfalls keiner, die mir so über den Weg gelaufen sind.
Hab ich noch nie genutzt, glaube ich. Ja, ich glaube auch wirklich nur einmal bei irgendeinem Scooter Anbieter, sonst auch wirklich gar nicht. Ich habe den Eindruck, das war auch so ein bisschen eine Antwort auf mobile Websites. Also, dass du quasi per Link eine App öffnen kannst, die du nicht installiert hast und die dann so eine Mini-Version quasi temporär installiert auf deinem Gerät, ähnlich wie eine Website das ja tut und die du dann halt, wenn du möchtest, mit einem weiteren Schritt auch voll installieren kannst. War eine interessante Idee.
Vielleicht ging es auch in eine ähnliche Richtung, diese kleine temporäre Software, aber auch die komischerweise bisher nicht so super verbreitet. Aber diese, AI-Nummer habe ich ja letztes Mal mit Thomas versucht ein bisschen zu diskutieren. Da kamen wir auch daran, was ist dann eigentlich der nächste Schritt?
Also jetzt versucht ja jeder irgendwie seine AI irgendwo unterzubringen jetzt mit Apple Intelligence im Betriebssystem. Aber es müsste ja, Thomas kam dann darauf, dass quasi, Ja, es ein eigenes Betriebssystem geben müsste, das quasi ein eigenes, also dass du wahrscheinlich gar keine Apps mehr brauchst, sondern dass das einfach so, also es ist jetzt sehr weit in die Zukunft gedacht, aber dass alles nur noch so funktioniert und im Hintergrund dann so gebaut wird, wie du es jetzt gerade brauchst.
Sogar nicht mehr die große Vorleistung gehen muss, eine App zu bauen, sondern dass die on demand quasi vom System selbst gerechnet wird, wenn der Use Case eintritt oder so. Das ist eigentlich die große spannende Diskussion, vor allen Dingen von mir auch von der Designperspektive, weil es wirkt so ein bisschen so, als könnte es jedenfalls langfristig irgendwie in diese Richtung gehen, wie auch immer das sich dann genau formiert und wie das dann genau aussieht.
Und was ich dann interessant finde, und auch die ihr hört, ich habe viele Diskussionen mit Freunden über Themen wie solche, viele Diskussionen, die über dieses Thema handeln und wo sich dann die Frage steckt, das sind auch Designer in dem Fall Freunde von mir, wie macht das Sinn oder würde das bedeuten, dass quasi jeder eine Art Designer ist für seinen eigenen Use Case?
Und was ist dann, gibt es irgendwie so einen Grundwert von Design, der dadurch nicht ersetzt werden kann? Denn wenn man sich überlegt, was man hier quasi macht, wenn man Software designt, ist, dass man quasi versucht, eine Software zu designen, die so einfach ist wie möglich zu benutzen für entweder eine ganz spezifische Nischen-Nutzergruppe, wie jetzt Q in dem Fall, oder für andere Zielgruppen.
Und man macht sich da ja quasi Gedanken darüber, wie man Dinge strukturieren kann, sodass jemand ganz einfach versteht, wie man es zu benutzen hat, auf welche Knöpfe man drücken muss, wo man welche Informationen findet. Und quasi auf eine Art und Weise, die der Nutzer selber, auf die er nicht gekommen wäre.
Und da stellt sich die Frage, wenn es jetzt eine Welt geben würde, in der Software quasi automatisch nur für dich generiert wird und jeder quasi ein anderes, fast ein anderes Betriebssystem auf seinem Gerät hätte. Es klingt erst mal wie, das macht Sinn. Und ich glaube, irgendwie in die Richtung wird es auch gehen.
Aber ich frage mich, ob es so eine grundlegende rote Linie gibt, wo man sagt, hier ist einfach ein gewisser Design-Skill nötig, um den Leuten quasi zu zeigen, wie es sein müsste, was sie selber noch gar nicht wissen. Oder ob das am Ende komplett wegfällt und man sagen kann, es ist wirklich eine komplett subjektive Entscheidung und für jeden anders.
Ich habe allerdings oft in den ungefähr zehn Jahren, in denen ich das jetzt mache, gemerkt, dass die Meinung von jemandem, der das beruflich macht, dann oft den Nutzer überzeugt hat, dass das tatsächlich der bessere Weg ist. Und wenn der Nutzer durch seine eigene Meinung jetzt irgendwie in der KI das gesagt hätte, wie es sein soll oder die KI es selber durch das Nutzerverhalten gemerkt hätte und dann so gestaltet hätte, wäre es dann automatisch irgendwann durch genug GPUs angekommen bei dem gleichen Ergebnis oder wäre es das nicht, weil es ja einfach nur das tut, was der Nutzer möchte und man nie quasi weitergedacht hätte und zu einem besseren Ergebnis gekommen wäre.
Was vielleicht ein menschlicher Designer hätte. Also es ist eine sehr, sehr schwierige Diskussion, ist auch so ein bisschen schwer, das in Wort zu fassen aktuell noch, aber das ist quasi fast schon so eine Jahre wieder philosophische, existenzielle Debatte unter Designern, glaube ich. Gibt es da so einen Grundwert oder gibt es den nicht?
Ja, das sehe ich auch. Also es braucht so gewisse Leitplanken, denke ich, auch in Zukunft. Ich glaube, wenn jeder einfach nur machen kann, was er will, das endet wahrscheinlich im Chaos, so, weiß ich nicht. Wenn da jetzt jeder seine eigene digitale Welt gestaltet, also ich messe den Designern, Gestaltern auch ein gewisses, das ist auch deren Job quasi Dinge einfach zu machen, zugänglich zu machen, verständlich zu machen und so.
Ich weiß noch nicht so richtig, wie das ersetzt werden kann. Und wenn man vielleicht sich, ich versuche mir immer, ich glaube, der einfachste Weg ist, sich so Parallelen entweder in der Vergangenheit oder in aktuellen Möglichkeiten zu suchen, um so ein bisschen einschätzen zu können, wie Nutzer sich verhalten.
Und wenn man sich mal überlegt, es gibt Websites, da hast du den kompletten Freedom, du kannst jeden Pixel so gestalten, wie du gerne möchtest. Da gibt es überhaupt keine Grenzen. Und dann gibt es aber Social Media Accounts, wo du ein Profil hast und deine Fotos sind halt in einem 3x3 Grid angeordnet und da kannst du nichts dran ändern.
Und ich würde mal sagen, dass bei Menschen die Social-Media-Apps, die da ein vorgegebenes Layout haben, deutlich beliebter sind, weil in dem Fall ist es natürlich schwer zu vergleichen, ist vielleicht auch in jedem Bereich ein bisschen anders. Aber da ist es dann vielleicht einfach wichtiger, dass du eine einfache Möglichkeit hast, irgendwie deine Inhalte zu teilen und wie genau dein Profil jetzt aussieht, bis auf den, es reicht vielleicht, dass du einen Titel ändern kannst und die Fotos hochladen kannst und vielleicht anders anordnen kannst, so ein bisschen die Reihenfolge ändern.
Aber es scheint jetzt nicht so, dass irgendwie Leute jetzt en masse zu Webseiten rennen, weil sie sich sehr limitiert fühlen von dem Layout von TikTok oder Instagram. Also es scheint, dass es viele Sachen, viele Dinge, die Leute, was Customization angeht, vielleicht gar nicht so sehr juckt, ihnen gar nicht so wichtig ist. Und wenn da was Sinnvolles vorgegeben wird, was einigermaßen funktioniert, dann scheint es zu reichen.
Das würde eigentlich gegen dieses Argument von unendlicher Customization sprechen, dass jeder quasi sein eigenes OS hätte, weil es vielleicht einfach Dinge gibt, die den Leuten einfach nicht so wichtig ist, dass sie selber sich darum kümmern würden. Außer man sagt dann das ist irgendwie eine KI in der Zukunft, die das andauernd an den Nutzerverhalten anpasst, aber das ist dann, das wird dann sehr schwammig und da müsste man dann Case by Case durchgehen, was genau dabei rauskommen könnte, was genau kann es verändern, wie weit kann es gehen und so weiter, da wird es dann schwer einzuschätzen, aber das ist immer so ein bisschen, glaube ich, vielleicht der beste Weg, sich so eine Idee zu machen, wie das in Zukunft sein
könnte, indem man sich irgendwie anguckt, wie verhalten sich denn Nutzer mit den aktuellen Möglichkeiten, die sie haben. War das auch dein Punkt, Stefan? Genau, im Prinzip gerade schon aufgegriffen worden, der das System im Zweifelsfall ja am besten weiß, wie ich als Benutzer mit ihm interagiere und im Zweifelsfall aufgrund der Datenbasis auch am besten weiß, was gut für mich ist.
Und dass dann am Ende des Tages so ein selbstoptimierendes System ist, das aus meiner Interaktion mit ihm lernt. Aber ganz generell hat man natürlich an jeder Stelle die Frage, wie ersetzbar ist man durch KI? Die gleiche Frage dürften sich Entwickler stellen. Ich würde jetzt einfach mal die These in den Raum stellen, vielleicht ist ein Entwickler sogar entbehrlicher als ein Designer.
Da kann man bestimmt auch wieder die Gegenthese zu aufmachen aber ich glaube am Ende des Tages, kann sich da keiner so ganz sicher sein Ne. Das denke ich auch also über kurz oder lang ist sicherlich jeder in einer Art ersetzbar, nur jetzt, das fand ich vorhin noch spannend wo du sagtest, dass jetzt viele Designer auch in deinem Kreis jetzt, da ist ja quasi eine Hürde gefallen Du hattest immer schon eine Idee von irgendwas, du hast was gestaltet, was du jetzt gerne umgesetzt haben wolltest, warst dann aber angewiesen auf andere Personen, die ja erstmal dich verstehen mussten oder deine Vision verstehen mussten und die dann auch noch richtig umsetzen.
Wie war das so bei den Projekten, wie viel Reibungsverlust gab es da? Also jetzt nicht Reibung im Sinne von Konflikten, sondern einfach nur, das habe ich mir ganz anders vorgestellt, Was haben, wie haben die, wie sind die Entwickler da, also wie haben sie dir geholfen? Oder verstehst du Entwickler vielleicht jetzt auch besser?
Das auf jeden Fall. Leitverein. Das auf jeden Fall. Also wenn du wirklich, wenn du nur die Designseite machst und dich vielleicht auch strategisch raushältst aus den technischen Dingen, kannst du natürlich immer viel fordern, weil du musst das ja nicht selber umsetzen und du siehst ja die technischen Limitierungen auch nicht so sehr.
Klar, also es ist jetzt natürlich in dem Fall auch, weil es ein kleines Projekt ist, was jetzt nicht so super wichtig ist, dass es bestimmte Funktionen hat. Aber es gibt hier und da auch Sachen, die ich halt einfach leicht anders gebaut habe, weil sie einfacher umzusetzen waren, wo ich quasi die technischen Limitierungen dann einfach akzeptiert habe oder sie versucht habe, irgendwie drumherum zu arbeiten.
Also in dem Fall, glaube ich, kann ich sie deutlich besser verstehen oder manche Sachen auf bestimmte Art und Weise gebaut habe oder gelassen habe oder bisher gelassen habe, weil ich verstehe, wie viel Arbeit das ist und dann immer abwäge, klingt vielleicht cool, aber lohnt sich jetzt monatelanges Bauen an diesem einen Thema.
Und das hätte ich vielleicht dann vorher nicht gemacht, weil ich dann vielleicht ein tolles Design gemacht hätte und jemand anderes hätte es dann monatelang umsetzen müssen. Also verstehe ich auf jeden Fall, auf jeden Fall viel besser. Zu deiner Frage, Sven. Also ich habe, wie gesagt, an einer App gearbeitet mit einem Freund von mir mal.
Es war auch eine iPhone-App. Es war ganz, als die Widgets auf iOS ganz neu waren, haben wir Magnet-Seeds, die App. Ich glaube, die ist sogar noch im Store. Das war so eine kleine App, mit der du Fotos auf den Homescreen deiner Freunde schicken konntest, die dann automatisch in dem Widget von Magnets erschienen sind.
Die gab es auch mal in der MacLive bestimmt. Das kommt mir bekannt vor. Ich glaube, ich habe auf 9to5Mac, da waren wir ganz happy drüber, da war es mal, aber andere Erwähnungen haben wir nie von gehört. Aber wäre cool. Also würde ich mir auch jetzt noch durchlesen. Ich suche das. Also es ist halt, die Sache ist halt, wenn du sehr meinungsstarke Apps hast, dann ist natürlich Meinungsunterschiede umso häufiger könnte ich vorkommen.
Das war jetzt bei Magnets weniger der Fall, da war relativ klar, wie so eine App funktionieren muss. Die Widgets konnten auch kaum irgendwas, das iOS hat ganz viel selbst entschieden und die Widgets kaum was machen lassen, deswegen waren wir da eh sehr begrenzt in dem, was möglich war damals. Aber je nischiger du gehst, desto mehr, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass selbst die eine andere Person im Team dann hier und da mal andere Meinungen hat, wie sie selber jetzt Podcasts hört, wenn es jetzt zum Beispiel um Q gehen würde.
Das heißt, das kann passieren, also normalerweise ist das jetzt kein großes Problem, aber wenn man natürlich alles frei entscheiden kann und diese komplette kreative Freiheit hat. Man könnte schon fast sagen, wie diesen künstlerischen Ausdruck, wie man selber gerne etwas dargestellt hätte, dann kann nichts das schlagen, logischerweise.
Man verliert auch gewisse Dinge, wenn man alles alleine macht. Man hat den einzigen wirklichen Meinungsaustausch und mal detailliertere Debatten über etwas, findet natürlich nur mit Nutzern statt oder mit Freunden, die interessiert genug sind, diese Debatten mit dir zu führen und auch vielleicht echte Meinungen dazu zu haben.
Wenn du mit mehreren Leuten an einem Projekt arbeitest, dann sind die automatisch genauso involviert wie du und haben starke Meinungen. Und dann kommen solche Debatten schneller mal vor und auch im positiven Sinne. Also es kann, da gibt es dann oft Sachen, die ich ganz cool gefunden hätte, die wir dann aber nicht gebaut haben, weil andere dagegen waren und mich am Ende überzeugt haben oder ich sie von ihnen gegen ihre Ideen überzeugt habe, dass es vielleicht cool ist, aber jetzt nicht wirklich Sinn macht im Gesamtkonzept der App und diese Freiheit, die man hat, wenn man es alleine macht, die setzt einem diese Grenzen halt nicht.
Wie gesagt, ich würde es insgesamt als eine positive Sache begreifen, weil man ja genauso die Freiheit hat, dieses Feature auch jederzeit wieder rauszunehmen, wenn man es gerne hätte. Aber es gibt diesen Filter nicht, außer man hat sehr engaged User oder halt Freunde, die quasi diese Diskussion, die man sonst nur mit Kollegen hätte, ersetzen.
Das vielleicht so zu dem Thema Reibung oder Diskussion, was bestimmte Funktionen angeht. Aber insgesamt würde ich sehr positiv diese Freiheit einschätzen. Und man findet die notwendige Diskussion dann meiner Meinung nach mit anderen Leuten genug. Ich habe noch eine Art, halb Fragen zum Programmieren mit KI-Modellen.
Und zwar, ich mache seit 16, 17 Jahren irgendwas mit Journalismus. Und das ist irgendwie im Wesentlichen Text, was ich so gemacht habe. Text und dieser Podcast. Das heißt, wenn ich jetzt anfangen wollen würde, mit irgendeiner KI-Unterstützung eine App zu entwickeln, würde ich mit Text anfangen. Ich würde, klar, da fehlt noch ein bisschen Entwicklungszeit in KI-Modellen auch, aber ich würde wahrscheinlich einen wunderschönen Essay runterschreiben, wie ich mir diese App vorstelle, was das für Funktionen haben soll, was dies und das ist.
Und das würde auch, ich habe rumgespielt bisher, das würde wahrscheinlich auch relativ weit bringen. Ich könnte mir vorstellen, wenn man jetzt aus der Design-Ecke kommt und auch eine konkrete Vorstellung hat, wie die App hinterher aussehen soll. Arbeitest du da, kann man da mit Mock-Ups arbeiten? Tust du das?
Kann ich ein Screenshot von einem Mock-Up reinladen? Guck mal hier, von mir aus ChatGPT, das ist dieses Programmfenster. So soll das aussehen. Folgende hier grün, da rot, da blau markierten Flächen sollen folgende Aktionen auslösen und los geht's. Das ist eine interessante Frage, weil man könnte denken, ich glaube, die aktuellen Modelle könnten das wahrscheinlich einigermaßen aus einem Bild.
Gerade jetzt gab es ja vor ein, zwei Tagen oder Wochen kam ja ein neues Image-Modell, glaube ich, von OpenAI heraus, wo ich den Eindruck habe, das könnte tatsächlich wahrscheinlich solche Sachen relativ gut nachstellen. Ich habe es aber selber noch gar nicht probiert. Ich arbeite tatsächlich ganz anders. Also einmal sind meine Anfragen an GPT sehr, sehr spezifisch.
Einmal sind sie nur quasi Logik-related, kann man sagen. Also nur Funktionen schreiben, Daten miteinander verbinden. Das ist das, wofür ich es nutze. SwiftUI Views, also den Design- und Layout-Teil, den mache ich quasi komplett allein im Code. Das war mir auch wichtig genug und es war einfach genug, es zu verstehen, dass ich da nicht immer fragen muss.
Das wäre auch, glaube ich, das schlechtere Interface, einem Chatbot irgendwie versuchen zu erklären, was du im Kopf hast für eine Form, für eine Shape, für Farben, für ein Layout und der das dann einigermaßen reproduziert, sondern das mache ich selber wirklich im Code und wenn ich dann Funktionen machen muss, irgendwie Datenmodelle und solche Sachen, wo ich jetzt nicht die exakte Syntax im Kopf habe, wie man das schreibt, sondern ihn nur sagen kann, hier in dieser Variable muss dieser Datenpunkt und der muss dann in diesem Text angezeigt werden.
Je nachdem, wie komplex es wird, da kommt dann quasi GPT ins Spiel. Lustigerweise habe ich gemerkt, obwohl ich mein Leben lang mit Mockups gearbeitet habe, in Tools wie Sketch oder Figma, quasi meine Hauptarbeit getan habe und Mockups erstellt habe, arbeite ich bei Q wirklich überhaupt nicht mit diesen Tools und erstelle überhaupt keine Mockups, sondern es passiert quasi direkt im Code-Editor.
Also ich habe quasi ein Design im Kopf oder es formt sich so ganz grob im Kopf, Und die Frameworks sind dann einfach genug, um es relativ schnell im Code mal nachzubilden, wie das aussehen könnte. Und es hat ja auch zusätzlich den Vorteil, dass du, wenn du jetzt schon eine funktionierende App hast, wie Q in dem Fall, dass du existierende Daten hast, die du verbinden kannst mit dem UI. also du nicht Platzhalter verwenden musst und solche Sachen, wo du dann Dinge vergisst.
Weiß nicht, wie lang dieser Text manchmal sein könnte und dass das Layout entsprechend funktionieren muss für längere Versionen des Textes. Und es auch einfach viel interessanter ist, weil dieses Design, was du im Kopf hast, wird sofort zum Leben erweckt, quasi kann man sagen. Weil sofort wird es mit echten Daten gefüllt und du siehst, wie es sich anfühlt.
Du merkst, wie gesagt, wo vielleicht noch Dinge sind, die du übersehen hast. Und ich skippe quasi komplett. Ich überspringe komplett die Design-Tools und nutze sie eigentlich nur noch für Grafik-Assets, also Apps, Screenshots und wenn ich mal Icons zeichne, die ins UI reinkommen. Aber SwiftUI hat das Design-Tool, die traditionellen Design-Tools für mich quasi komplett ersetzt und nur so gedowngradet, kann man sagen, zu simplen Grafik-Tools für Social-Media-Assets und solche Sachen.
Das heißt, deswegen habe ich es noch nie ausprobiert, weil ich bisher nicht den Need hatte, GPT quasi ein Bild in ein Code-Layout umwandeln zu lassen, weil ich den Teil, wo ich dann quasi wirklich die volle Kontrolle haben will, selber schreiben kann. Sven hat hier gerade schon Instant Follow-Up in den Sendungsplan geschrieben.
Ich habe recherchiert. Es war nicht MacLive, es war, wir haben darüber in Schleifenquadrat schon mal gesprochen. Am 9. Oktober 2020. Ja, kommt hin, zeitlich. Da sieht man mal, wie gut dieses Dokument ist, in dem wir offensichtlich seit Tag 1 aufzeichnen. Da müssen wir jetzt nochmal zurückgehen und gucken, wie positiv das Review ausgefallen ist.
Das war bestimmt super. Ich habe es mal verlinkt, könnt ihr ja nochmal anhören. Aber das ist auch schon lange her. Sehr gut. Gibt es noch irgendwas, was Menschen da draußen über Q wissen müssten, was wir vergessen zu fragen haben, was du schon immer mal erzählen wolltest und dich noch nie jemand gefragt hat.
Ja, das ist eine sehr gute Frage. Also eine interessante Entdeckung, kann man es fast nennen, die ich gemacht habe, ist, ich habe Q mit der Idee gelauncht, dass es was für eine kleine Nische ist, wie schon gesagt, die das vielleicht interessieren könnte und es quasi so in dem Tech-Design-Bereich vielleicht ein bisschen Anklang findet und habe dann gemerkt, im kleinen Rahmen bei zum Beispiel meiner Freundin, die das benutzt hat und ein paar Freunden oder Familienmitgliedern, die jetzt nicht so technisch sind, dass sie es tatsächlich auch täglich nutzen, obwohl sie vorher irgendwie bei zum Beispiel Spotify jetzt ihre Podcasts gehört haben, also bei quasi den großen Anbietern für jeden, den jetzt irgendwie bestimmte
Audio-Engines oder Layouts in Podcast-Apps nicht riesig interessiert. Und die es tatsächlich, und zwar nicht nur aus Nettigkeit, mir gegenüber, wirklich täglich nutzen. Ich kann das sicher sagen, weil andere Apps, die ich mal zum Spaß gebaut habe, die haben sie dann mal kurz genutzt aus Nettigkeit und dann nicht mehr, sie die tatsächlich täglich nutzen und es komplett Spotify für ihren Podcast-Konsum ersetzt hat.
Und damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Ich habe den Eindruck, also ich kann, wie gesagt, das ist jetzt keine große Datenmenge, die ich hier nennen kann. Es sind doch relativ wenig Nutzer. weil ich mache jetzt kein bezahltes Marketing, dass es irgendwie eine größere Gruppe bisher erreichen konnte.
Aber diese paar Leute, die es mal probiert haben, die halt nicht in diese von mir erwartete Nutzergruppe reinfallen, scheinen es wirklich tagtäglich zu benutzen. Und ich habe den Eindruck, dass es an der Einfachheit liegt. Wie so oft bei Apps, die dann Anklang finden, ist, dass es diese eine grundlegende, simple Idee gibt.
Genug Anklang findet, dass Leute verstehen oder den Wert hinter einer App für sie sehen und sie mehr als nur einmal kurz ausprobieren. Und ich glaube, diese Einfachheit der Cue ist erstaunlich interessant gewesen für sie. Wenn man sich, ich habe selber Spotify nie genutzt ich habe es mir jetzt mal zum Vergleich dann mal angeguckt, die haben natürlich das Problem Musik und Podcast musst du irgendwie in eine App vereinen die passen oft nicht zusammen du hast dann vielleicht andere Arten und Weisen wie du Musik hörst die dann gar nicht dazu passen wie du vielleicht Nachrichten Podcasts oder deine liebsten anderen Podcasts irgendwie hörst, konsumierst, einmal sind dadurch Podcasts sehr versteckt, ich glaube Musik ist so der Default
Tab du musst dann erstmal auf Podcasts klicken da siehst du die dann. Die haben natürlich dann auch andere Business-Modelle dahinter, dass sie irgendwie versuchen müssen, dass du so lange wie möglich Dinge hörst und die haben jetzt so Feeds und solche so TikTok-artige UIs fast die einem so Snippets zeigen das heißt, die haben dann auch andere Incentives wie sie ihre App designen, die ich gar nicht habe, und es scheint, als wäre Spotify dadurch, also Spotify jetzt als Beispiel als großes Mass-Market-Beispiel, Apple Podcast ist glaube ich ähnlich.
Sind dadurch so komplex geworden, dass es vielleicht noch ging, solange die Nutzer keine Alternative hatten, die ihnen gezeigt hat, wie komplex das Bestehende ist. Und jetzt dieser direkte Vergleich dann doch scheinbar von einer simplen Podcast-App, die wirklich auch keine Musik hat, absichtlich auch nicht, und halt mit der Idee, ganz, ganz einfach zu sein, daherkommt, diesen Kontrast aufgemacht hat, Achso, so einfach könnte es ja auch sein.
Also das Cue, ja wirklich einfach nur, du machst die App auf, es fetcht automatisch neue mögliche Episoden deiner Podcasts. Die werden direkt angezeigt und du musst quasi wirklich nur die App öffnen und auf Play drücken und dann hörst du den morgendlichen Nachrichten-Podcast oder was auch immer gerade rauskam.
Und bei Spotify musst du halt irgendwie viermal dich durch Submenüs klicken, bis du dann bei dem Podcast angekommen bist, weil, was auch immer, für Gründe, Businessmodell und andere Sachen und deswegen habe ich dann plötzlich gedacht, ist es vielleicht sogar doch eine größere Nutzergruppe, die Interesse an solchen Apps haben könnte, einfach dadurch, wie die Konkurrenz aktuell ist und wie sie gewachsen ist und ob, wenn ich dann irgendwie mal vielleicht doch ein bisschen was in Werbung schalte oder auf Social Media ein bisschen, mehr Trommel, dass es vielleicht sogar gar nicht nur die Nische ist, die ich am Anfang im Kopf hatte.
Ja, wie du eben schon gesagt hast, Spotify hat einen ganz anderen Ansatz. Also die haben ja auch ein ganz anderes Bezahlmodell sozusagen. Die sind ja darauf angewiesen, dass die App möglichst lange genutzt wird und ob die Nutzer jetzt Frust damit haben oder nicht, ist denen wahrscheinlich egal. Genau, da ist das natürlich eine gute Alternative und, ich glaube auch, dass für viele ist Podcast auch immer, also auch nicht in unserer Hörerschaft glaube ich, aber wenn ich mich bei anderen Menschen umhöre, ist Podcast auch immer so wie Hörbücher immer mit Audible vergleichgesetzt ist, Podcast inzwischen leider auch mit Spotify vergleichgesetzt und die wissen halt gar nicht, wie gut das sein kann, wenn man einen richtig guten Player benutzt.
Wir haben auch oft genug in vergangenen Episoden gesagt, bitte nutzt nicht Spotify, um irgendwie Podcasts zu hören. Das macht einfach keinen Spaß. Vor allem, weil ja auch über Jahre diverse Funktionen fehlt. Also irgendwie Kapitelmarken und all sowas. Das konnte Spotify ja alles lange nicht. Und es ist natürlich auch immer das Problem, wenn man Podcasts dann irgendwo dran flanscht.
Also ein Musikplayer, der jetzt auch Podcast kann Und Apple hat das Problem ja auch vorher gehabt. So als iTunes ist ja irgendwann auch mal so ein eigenes Betriebssystem quasi geworden. Und dann gab es irgendwie Podcast als erster drin und Radiosender. Und dann gab es Filme und Serien und alles war Hörbücher, E-Books.
Und alles war irgendwie Musik für diese App, ja. Weil das irgendwie in dieses Raster reinpassen musste, auch in dieses Datenschema reinpassen musste. Und am Ende waren iTunes alles irgendwie scheiße zu benutzen, was keine Musik war. Und das hat Apple ja auch, das hat Apple ja Jahre gekostet, das wieder auseinanderzudröseln.
Und auf einmal gibt es dann jetzt mit der TV-App eine App, die vielleicht komfortabel benutzbar ist für Filme und Serien, auch um die zu kaufen im Store. Die Podcast-App ausgekoppelt und auf einmal passt die nicht zu dem, wie ich Podcast nutze und konsumiere, aber die ist für sich genommen halt total gut benutzbar.
Und Menschen, die ja da keine gesteigerten Ansprüche haben an die technischen Details der Podcast-Nutzung, kommen da super mit klar. Und das ist halt bei Spotify ganz klar, das ist halt einfach so dran geflanscht an was Bestehendes. Und ich würde mal behaupten, das kann nie im Ansatz so gut werden, wie Apps, die jetzt so ganz spezifisch darauf abzielen, dir Podcasts auszuspielen.
Es verhindert quasi diesen meinungsstarken Ansatz, weil es in ein bestehendes System reinpassen muss, völlig egal, wie man am besten dieses Medium konsumieren möchte, ja. Sven, Stefan, haben wir noch was vergessen? Ich glaube nicht. Also Cube passt gut zu dem, wie ich auch Podcasts konsumiere. Ich höre auch relativ viele Podcasts. Da können wir gleich noch mal ein bisschen uns vielleicht austauschen, was so deine Picks sind.
Relativ viele Podcasts. Und durch Castro bin ich diese Wiedergabeliste ja schon so gewohnt. Also, dass immer die Neuesten sich dazu gesellen sozusagen und ich dann nur aussortiere oder für später speichere oder so. Und das gefällt mir wirklich gut und Q ist noch eine Nummer schlanker, was mir noch besser gefällt.
Aktuell nutze ich die ganz gerne. Ich weiß es nicht, aber das hängt natürlich auch davon ab, wie man einen Podcast hört. Wenn man nur ab und zu mal einen Podcast hört, ist dieser Ansatz der Warteschlange glaube ich nicht so geeignet. Da scrollt man ja sich tot. wenn man viel abonniert hat. Ich hätte noch eines. Ja, bitte.
Eine Frage hätte ich noch. Und zwar sagst du, du bist ja im Austausch mit deinen Freunden, Bekannten, Verwandten zu alles und jedem. Meine Frage an dich wäre, du bist den Weg gegangen, quasi vom Designer mit auch zum Entwickler zu werden. Kennst du auch Entwickler, die quasi sich die Design-Expertise versuchen, über KI mit reinzuholen und so quasi einen Counterpart haben in der Entwicklung und jetzt eigenständig von der Idee bis zur fertigen App alles aus einer Hand machen.
Ich kenne niemanden, also nicht wegen KI oder durch die Nutzung von KI. Ich glaube, schwer einzuschätzen. Ich habe den Eindruck, KI kann dir viel besser bei der technischen Umsetzung helfen, weil Code halt, es gibt halt relativ schnell eine Antwort, wie du jetzt so ein Scrollview und ein Layout baust und eine Funktion.
Da gibt es natürlich auch mehrere Herangehensweisen, aber da gibt es schnell eine richtige Antwort, die funktioniert. Und bei Design ist es, glaube ich, komplexer. Es ist manchmal subjektiv. Es ist voll von deiner Zielgruppe abhängig und ganz vielen anderen Faktoren. Deswegen weiß ich nicht, es kann dir bestimmt irgendwie helfen, wenn du es jetzt vielleicht vorher noch nicht gemacht hast, den richtigen Ansatz zu finden.
Aber ich kenne niemanden, der wegen KI, jedenfalls niemanden in meinem direkten Kreis, jetzt von weniger designaffin irgendwie näher dem entgegengekommen ist, dem Bereich. Ich kenne aber Entwickler, die eher erst aus dem Engineering-Bereich kamen und dann immer mehr auch einen echt starken Sinn für so Visuelles und für Layouts und für Informationshierarchie und so weiter entwickelt haben.
Mojib zum Beispiel, mit dem habe ich bei Bento zusammengearbeitet, ein Freund von mir, der hat das Tool quasi komplett gebaut, kommt aus der Engineering-Ecke, hat das studiert, hat das jahrelang gemacht und er hat quasi über diese ganze Zeit der Entwicklung des Produkts so ein Gespür dafür aufgebaut, habe ich den Eindruck, dass er dann kleine so Projekte, die er später gebaut hat, dann, dass die auch wirklich aussehen wie, wow, das sieht aus, als würdest du das seit zehn Jahren machen und da hast du richtig gut drauf.
Aber wie gesagt, das kam glaube ich nicht durch KI, das kam dann irgendwie durchs gemeinsame Arbeiten an solchen Produkten, habe ich den Eindruck. Also wahrscheinlich nicht durch andere Gründe. Gut, dann würde ich sagen erstmal vielen, vielen Dank bis hierher, Eike, für Einblicke ins Werden von Q, also wie es dazu kommen konnte.
Und ich fand tatsächlich den Ansatz auch ganz spannend, mal mit jemandem darüber zu sprechen, wie quasi KI-gestützte App-Entwicklung funktionieren kann und wie das heute schon so aussieht. Vielen, vielen Dank für deine Zeit. Ja, danke, danke euch. Und wie gesagt, wie vorhin schon im Vorgespräch gesagt, wenn du Lust hast, kannst du gerne noch dabei bleiben und hier weiter mitdiskutieren.
Gerne, gerne. Und wenn nicht, winkst du einfach irgendwann und gehst. Mach ich, mach ich. Damit kommen wir klar. Du kannst es einfach so wie ich machen. Dann geht hier so langsam das Licht aus und irgendwann fällt einfach die Tür ins Schloss und ich bin weg. Wir schließen dann ab, ist okay. Kommen wir zu den News. Ich habe eine Sache mitgebracht, Die ist, glaube ich, eher wieder aus der Kategorie Chronistinnenpflicht und zwar das iPhone 16e.
Manche von euch erinnern sich noch daran vielleicht. Scheint ein voller Erfolg zu sein, denn so wie ich jetzt gelesen habe, gelingt Apple damit das erstmals Historisches und hat jetzt für das abgelaufene Quartal eine Spitzenposition im Smartphone-Markt errungen. Also weltweit die meisten Smartphones verkauft vor Samsung.
Könnte für die Theorie sprechen, die wir hier auch schon mal geäußert haben und nicht nur wir, dass dieses iPhone 16e, das E vielleicht auch für Enterprise steht und einfach diverse Firmen das jetzt gekauft haben, weil es irgendwie deutlich günstiger ist als die Top-Modelle. Bevor Strafzoll draufkommt, nochmal ein Flieger irgendwo hingeschickt.
Ja, also offensichtlich hatte Apple da einen ganz guten Riecher. Eike, was nutzt du für ein iPhone? Ich habe das Pro und zwar das 14 Pro. Ich habe früher wirklich alle zwei Jahre geupdatet. Dann hatte ich, glaube ich, das Zehner für vier Jahre, weil ich bei den neuen Modellen irgendwie nichts gesehen habe, was mich jetzt so sehr interessiert hat, was mich jetzt so krass irgendwie interessiert hat zu upgraden, dann hatte ich das 13er dann wieder, das 13 Pro, und habe dann nur direkt im nächsten Jahr aufs 14 Pro geupdatet, weil die Dynamic Island mich als Designer, genau da getroffen hat, wo es mich treffen muss.
Und seitdem aber auch wieder nicht, weil irgendwie die anderen iPhones danach ja schon wieder genau die gleichen waren, hatte ich den Eindruck. Und es auch kein Update gab, was mir jetzt als Entwickler irgendwie super interessant ist, dass ich diese Funktion unbedingt supporten will in meiner App und deswegen das Gerät auch brauche.
Also aus dem Grund eigentlich. Genau, 14 Pro. Das heißt auch, dass du bei unserem nächsten Thema direkt außen vor bist. Da geht es um Apple Intelligence, was ja auf dem 14 Pro dann genau noch nicht funktioniert. Obwohl da ja irgendwie fast alle außen vor sind, habe ich den Eindruck. Wie Europäer eh bis vor kurzem generell.
Ja, genau das ist auch ein bisschen meine Frage, ehrlicherweise. Das gibt es ja irgendwie am Horizont, dass Apple diverse KI-Features vielleicht doch schon dieses Jahr nachreicht, nämlich im Herbst dann mit dem Release von iOS 19, von dem sie jetzt bisher gesagt hatten, wird dieses Jahr doch nicht mehr fertig.
Und eigentlich habe ich dazu eine Frage mitgebracht, nämlich welche Apple Intelligence Features ihr eigentlich nutzt, wo es über das Ausprobieren hinausgegangen ist. Das zieht also schon ziemlich genau auf das, was Aike gerade sagte. Ja, manchmal sagt er schweigen mehr als viele Worte. Nee, tatsächlich viel am Anfang ausprobiert.
Aktuell noch mal so ab und zu aus Spaß an der Freude und Jan Moji, aber das jetzt groß als Apple Intelligence zu betiteln, weiß ich auch nicht. Die Text-Tools, die habe ich auch schon genutzt, so zum Umformulieren. Das funktioniert auch gut, aber mir gefällt oder ich habe meine Arbeitsweise so, dass ich mit ChatGPT da einfach besser und schneller zum Ergebnis komme und, ja, da ich jetzt nicht den Bedarf gesehen habe, mich da irgendwie anders reinzufuchsen.
Das mag sich auch noch mal irgendwie ändern, aber, Mein Alltag hat es nicht revolutioniert. Nee, nee, aber das sieht man ja überall. Also die große Veränderung gab es da nicht. Ich glaube, ich habe auch alles ausprobiert. Und ich glaube, das ist nochmal ein bisschen was anderes, wenn man so Apple, also wenn man seinen MacBook Air hat und nur Apple-Produkte nutzt.
Und jetzt schreibst du in Pages und Mail machst du mit Mail und dies, das, wenn du das alles so wenn du komplett im, Ökosystem Apple steckst, wir brechen ja hier und da aus, nutzen nochmal Google, nutzen Chat-GPT, nutzen dies und das ich glaube, wenn du nur da drin steckst, dann, kommst du da häufiger mal an die Punkte, wo du das auch nutzen kannst, die Bildgenerierung und so und Genmoji, da bin ich einfach zu ungeduldig für, das dauert mir alles viel zu lange derzeit noch da rödelt er ja teilweise wirklich ich sekundenlang erstmal an einem Vorschlag.
Wer hat so viel Zeit? Sekundenlang. Ja, das dauert mir, also ich bin anderes gewohnt. Das dauert mir zu lange, deswegen probiere ich da auch wenig aus. Und auch wenn ich jetzt eine Nachricht schreibe, dann schreibe ich eine Nachricht und dann fehlt mir dieses eine Emoji. Bis ich dann gewartet habe, dass das Genmoji generiert ist, da habe ich, nee, das dauert nicht.
Da kommt lieber ein GIF. Ja, genau. GIF geht schneller in dem Fall. Auch so von der Benutzung jetzt auf dem Mac zum Beispiel, stört mich das auch, wenn die Tools, ich weiß nicht, was das schreibt jetzt, oder auch Genmoji oder so, wenn die aktiv sind, darfst du ja auch nichts anderes machen. Wenn du ein anderes Fenster in den Vordergrund hebst, dann fängt er wieder bei Null an.
So kann ich nicht arbeiten. Ich habe zwei ganz konkrete Anwendungsszenarien und einen Feature-Wunsch quasi dabei. Und zwar, ich war jetzt ja gerade im Urlaub mit so einer Gruppe von Menschen und habe hinterher Fotos eingesammelt von unterschiedlicher Qualität. Also nicht nur technisch unterschiedliche Qualität, sondern auch was so wie fotografiert wurde.
Und tatsächlich ist es eher ein kleineres AI-Feature in Apple Intelligence, aber ich bin ganz überzeugt davon, mit dem Retusche-Werk, solchen Fotos, so mach mir das hier mal weg. Achso, ja. So, das funktioniert erstaunlich gut. Das habe ich in den letzten Tagen jetzt echt oft genutzt. Das würde ich gar nicht mal in diesem Apple-Intelligence-Bereich zählen, weil es ja eh, also klar, es gehört irgendwie dazu, aber das sehe ich da nicht drin, weil das für mich fehlte das schon immer in Fotos und jetzt ist es auf einmal da.
Also das war einfach so ein Grundfeature, das hätte es schon längst geben müssen können, oder? Und die andere Sache ist die Zusammenfassung von Texten und zwar nicht aktiv im Sinne von hier fass mir das zusammen, sondern ich arbeite an irgendwas und dir kommt eine neue Mail rein oder eine neue iMessage oder so und dass ich da dann so eine kleine Vorschau sehe und ja, das passt nicht immer 100 Prozent.
Also gerade, ich habe vorhin von einer gemeinsamen Bekannten eine längere Nachricht bekommen, die, keine Ahnung, wahrscheinlich ist die Sprachnachricht vier, fünf Minuten lang oder irgendwie sowas und es sind zwei Zeilen, steht was dazu drin, das kann das nicht genau treffen. Aber es ist so zumindest das Thema schon mal und man sieht so, aha, ja, guck mal später drum, ist wohl kein Notfall.
Und bei Mails genauso, aha, das ist irgendwie Werbung und so, das finde ich ganz praktisch. Das ist aber eher so eine passive Nutzung, weil ich da nicht aktiv sage, hier, mach irgendwas. Das ist was, wo das System mir mit KI zu helfen versucht und in vielen Fällen gelingt diese Hilfestellung. Ja, jetzt wo du es sagst, das habe ich auch alles noch an vom Ausprobieren und das ist manchmal sehr lustig, was der so zusammenfasst oder was er als wichtig erachtet, dass er mir das jetzt als Zusammenfassung gibt.
Das ist manchmal erheiternd. Ja. Und der Feature-Request, den ich habe, das geht in dieselbe Richtung von Feature-Requests, wie IG schon erhalten hat, ist CarPlay. Weil tatsächlich ist, wenn ich hier in ein iMessage irgendwie Nachrichten tippe oder so eine Nachricht bekommen habe und auf Antworten möchte, sind die Antwortvorschläge, die Apple Intelligence da mit reinkippt, manchmal wirklich ziemlich gut.
So und auch irgendwie mal zwei, drei Sätze lang und komplexer strukturiert als irgendwie ja, okay oder irgendwie sowas. So oder so ähnlich würde ich auch antworten. Aber bevor ich dann meine Hände von der Tastatur wegbewegt habe, zur Maus hin, da irgendwas angeklickt habe, habe ich das dreimal selbst geschrieben.
Wo ich das gut gebrauchen kann, ist im Auto. So, dass mir da dann, also aus Gründen, die mir auch nicht klar sind, kann Apple, kann das iPhone via CarPlay ja auch längere Nachrichten, die reinkommen, nicht komplett vorlesen, das bricht in einer halben Minute ab. Wahrscheinlich crash CarPlay bei Apple genauso wie bei Apple.
Wahrscheinlich. Ist einfach kaputt. Und Sprachnachrichten ja auch, du kriegst eine Sprachnachricht und die kann in Carplane nicht komplett abgespielt werden, dann gibt man doch verdammt nochmal eine Zusammenfassung von dem, die dann, also fass mir doch so oft maximal dann vielleicht 60 Sekunden zusammen, was da gerade reingekommen ist und da einen Antwortvorstag, das fände ich mal gut, dass ich nicht irgendwie auf der Autobahn mir überlegen muss, ah, was hat Stefan da noch vor drei Minuten noch erzählt, was am Anfang, woran muss ich, was muss ich antworten?
So da könntest man irgendwie einen intelligenten Vorschlag machen und mir den auf dem Display anzeigen und auch mir das vorlesen, ob ich ihn hingucken muss und da eine vorfabrizierte Antwort, da wäre ich mal dankbar für, Apple. Ja, ist alles noch nicht fertig. Ich finde es sehr interessant, dieses ganze Apple Intelligence-Thema ist ja eigentlich eine Gruppe von Features, die eigentlich überhaupt nichts miteinander zu tun hat.
Also wir haben da Benachrichtigungszusammenfassungen, wir haben Bildretuschierung und Antwortvorschläge und quasi alles Mögliche von allen Bereichen des Betriebssystems. Und es wirkt wie eine ganz komische User-Facing-Branding-Entscheidung, das alles unter so ein Umbrella zu packen, der irgendwie zusammengehört, weil AI dahinter steckt.
Das wirkt wie so eine Sache hier. Also Apple brandet ja auch nicht Sachen, alle Features im OS, die aufs Internet zugreifen. So ein uninteressantes technisches Detail im Hintergrund. Ja, so ein Feigenblatt, oder? Es wirkt wie so eine Entscheidung für die Aktionäre. irgendwie, dass wir jetzt auch ganz viel AI haben und alle müssen hören, dass wir AI haben.
Was ja aber eigentlich auch nicht typisch für Apple ist, habe ich den Eindruck. In der Vergangenheit jedenfalls war es das nicht. AI funktioniert ja auch schon vor Apple Intelligence. Sie haben es halt wie so Machine. Learning oder andere Sachen. In ihren Chips haben sie auch solche Sachen schon seit Jahren.
Aber es wirkt wie so ein ganz komisches, also kannst du ja von mir aus irgendwie Aktionären sagen, das sind alle unsere AI Features. Aber für Nutzer, mich interessiert auch das Apple Intelligence. Das war ja auch, glaube ich, ganz viel an so Werbepostern. und Billboards und so weiter, aber das sagt mir als Nutzer überhaupt nicht, was das jetzt ist und Bildretuschierung und Emoji Generation und Zusammenfassung von Benachrichtigungen haben für mich ja gar nichts mehr nahe zu tun.
Ich glaube auch, das war so eine reine Entscheidung zum einen Marketing, wir haben jetzt auch KI und nennen das jetzt auch so, beziehungsweise AI und was du schon sagst, dass irgendwie die, Aktieninhaber nicht nervös werden. Ja, jetzt sind sie halt anderweitig nervös. Ja. Ein halbes Jahr länger aussitzen müssen. Na gut, ein Jahr länger.
Das war ja nicht absehbar, wie diese Wahl ausgeht. Gut. Ja, jedenfalls das zur KI im Apple AI im Alltag. Ich war sozusagen noch nicht so richtig angekommen. Bin gespannt, was die da auf der WWDC präsentieren. Ist ja auch schon wieder bald. Keine zwei Monate mehr. Es scheint ja immerhin interne Änderungen zu geben, die vielleicht was bewirken.
Oder auch nicht, weil Apple jetzt das Geld ausgeht, weil die EU jetzt eine Millionenstrafe gegen Apple verhängt hat. Und ja, heute Tau frisch, es geht um viel, viel Geld für normale Menschen, nämlich 500 Millionen Euro. Ich habe jetzt die Zahl natürlich vergessen, ich hatte es mir vorhin irgendwo aufgeschrieben, dass der Jahresumsatz von Apple in 2024 war.
Ich glaube irgendwie so was Richtung 380 Milliarden oder so. Das sind dann 500 Millionen, ja, ist immer noch viel Geld und niemand bei Apple wird glücklich sein, diesen Check ausstellen zu müssen. Können die überweisen überhaupt aus den USA? Wie kaputt ist das Bankensystem noch? Niemand wird darüber glücklich sein, diese 500 Millionen abtreten zu müssen, aber wehtun wird es auch Apple nicht so wirklich.
Worum geht es? Es geht um Wettbewerbsverzerrung und zwar Da wird Apple vorgeworfen, mit seinem App Store weiterhin gegen den Digital Markets Act zu verstoßen und zwar dergestalt, dass EntwicklerInnen, die Apps im App Store haben, nicht darauf hinweisen dürfen, wo diese App sonst noch verfügbar ist und vielleicht auch zu günstigeren Preisen verfügbar ist.
Ich dachte mir, okay weiß ich nicht, ist auch nicht so ein riesengroßes Ding weil auf iOS, es gibt ja auch nicht so wahnsinnig viele Alternativen, so ja, es gibt inzwischen alternative App-Stores, aber wer nutzt die, und dann ist mir eingefallen dass auf Mac vielleicht noch viel relevanter ist weil da gibt es ja wirklich diverse Apps, die im App-Store sind und auch noch auf den Websites der EntwicklerInnen selbst verfügbar sind und meistens auch zu nochmal anderen Konditionen zu haben sind, Ja, jedenfalls Apple unterbindet Hinweise darauf und muss jetzt 500 Millionen Euro dafür zahlen.
Aber hat auch angekündigt, natürlich Einspruch einzulegen. Man sieht Dinge anders. Man wolle nicht Technologie verschenken und sehe sich natürlich zu Unrecht abgestraft. Also wahrscheinlich können die 500 Millionen noch irgendwo liegen bleiben und Zinsen bringen. Ja, ja. Kann aber noch mehr werden. Also die EU hat ja gesagt, wir können auch noch nachlegen, wenn Apple nicht innerhalb von 60 Tagen da jetzt gegen vorgeht.
Und gleichwohl, ich bin kein Rechtsexperte, Apple ist aber auch deutlich hinterm Maximum zurückgeblieben. Wenn ich das richtig nämlich verstanden habe im Digital Markets Act, hätte Apple eine Strafe in Höhe von bis zu 10% des Jahresumsatzes aussprechen können. Ich habe derweil nachgeschlagen, kann mit Zahlen um mich schmeißen.
Danke. Es waren 391 Milliarden Umsatz 2024. War hier nah dran. 500 Millionen sind 0,13 Prozent. Wenn ich mein Unternehmen aussuchen müsste, von dem ich auch gerne mal 0,1 Prozent hätte, dann wäre es sicherlich Apple. Vielleicht Nvidia dieser Tage noch. Im gleichen Atemzug wurde auch Meta abgestraft. Die haben, glaube ich, 200 Millionen Euro Strafe aufgepumpt bekommen.
Und da war es für mich nachvollziehbarer, warum. Nämlich das Geschäftsmodell zu sagen, entweder du lässt uns deine Daten nutzen oder du bezahlst. Das fand ich dann doch eher schon deutlicher die Pistole auf die Brust. Ja, wobei ich da das Gebaren von diversen Medienhäusern auch in Deutschland ja noch unanständiger finde, dass ich schon irgendwo Abonnent bin bei der Zeit.
Also ich habe dieses Zeitabo, keine Ahnung, ich weiß nicht, das kostet mich 20 Euro, 25 Euro, was auch immer das kostet im Monat. Und dann muss ich trotzdem nochmal irgendwie irgendeinen Betrag X, habe ich vergessen, Euro 90, 2 Euro, irgendwas im Monat einwerfen für Zeit pur, damit meine Daten nicht noch weiter verwurstet werden.
Na ja, da gucken wir, da würde auch noch was kommen, bestimmt. Es wäre doch gar nicht schlecht, dass die EU sich erstmal jetzt mit den Großen abgibt, die mit möglichst vielen Anwälten dagegen werfen können. Es wird auch kein Zufall sein, dass das US-amerikanische Unternehmen. Nein, das auch nicht, nein. Aber ich kann mir auch vorstellen, dass wir das durchdiskutiert haben und dass irgendwann mal alles rechtskräftig ist und bezahlt werden muss.
Dann wird es auch keinen mehr geben, der dagegen anstinkt. also was Apple und Meta mit Anwaltshorden nicht wegdiskutiert bekommen, da wird jetzt auch irgendwie... Der kleine Sol-App-Entwickler sich nicht überlegen, oh, da klage ich mal gegen. Ich werde es dann kaum schaffen, wenn sie es nicht schaffen.
Wahrscheinlich nicht, nee. Gut. Wir haben noch zwei weitere Apps dabei, die wir vorstellen können und wollen. Eine davon habe ich mitgebracht. Ich war ja im Urlaub so ein bisschen. Ich war in diesem Dänemark, was ja hier von Kiel aus immer recht nahe liegt. Und kurz vorher schickte mir ein Freund von mir ein Rollenspiel, das ich doch mal ausprobieren sollte.
Und ich hab's ausprobiert. Es heißt Prado Traveler. Und es ist so eine Mischung aus Rollenspiel und laufgefälligst mehr. Denn die Währung darin ist Schritte. Es ist so ein Karten Rollenspiel. Man kann auf Abenteuer gehen und dann gegen, fiese Monster kämpfen und so weiter. Und um dies tun zu können, muss man erstmal vorher ordentlich gelaufen sein.
Und im Urlaub habe ich festgestellt, hat das ganz gut funktioniert. Da saß ich dann abends immer noch und konnte meine verlaufenden Schritte irgendwie aufbrauchen und noch ein Abenteuer und hier noch was entdecken und so. Ich habe jetzt aber festgestellt, im Alltag hier zu Hause nutze ich das nicht mehr so toll. War wohl eher so ein Urlaubsflirt.
Ist aber ganz lustig, wenn man da Lust drauf hat. Und es okay für einen ist dass diese App die Schritte nutzt, dann ist das ganz spaßig, man kann sich auch mit mehreren zusammentun, ich bin hier in einer Party mit drei anderen und das ist auch mal, ist der eigene Charakter auch mal irgendwie auf anderer Expedition unterwegs und dann kann man gerade nichts tun und muss warten beziehungsweise kann dann, währenddessen auch die Party heilen oder irgendwelche anderen.
Items noch kaufen oder verkaufen oder so, was so zu so einem Rollenspiel gehört. Ja, also wenn ihr mal mehr laufen wollt und irgendwie euch der Ansporn fehlt, könnt ihr das ja gerne mal ausprobieren. Was ist denn da das Geschäftsfond? Ich sehe nur Preis gratis und keine In-App-Käufe. Ist das Werbung oder?
Gar nichts. Aktuell noch gar nichts. Weil ich meine, du sagtest gerade, wenn man damit okay ist, dass man die Schritte hergibt. Also hat man wahrscheinlich Standortfreigabe. Nee, Schritte. Du gibst die Freigabe auf die Schritte in der Health-App quasi frei. Nicht Standortfreigabe. Okay. Er ist auch nur ein, ist wahrscheinlich ähnlich wie Eike, ein Einzelkämpfer, der das mal ausprobiert.
Ich meine auch, dass ich schon mal von der App gehört habe. Vielleicht war es aber auch nur sehr ähnliche, die so quasi Schritte sammeln, gamified. Ja, da gibt es ja viele von. Ich habe ein totales Derailment, aber weil du gerade bei Urlaubsaffäre warst. Ich habe etwas Lustiges aus Frankreich gelernt, über, frage mich nicht, wie ich da hingekommen bin.
Ich habe ursprünglich angefangen zu recherchieren, woher eigentlich 0815 in Deutschland kommt, so als Ausdrucksweise für so irgendwas, was völlig banal und standardmäßig ist. Und bin über verschiedenste andere Sachen in Frankreich gelandet, die auch verschiedene Sachen mit Zahlen machen. Und in Frankreich kannst du, wenn du über eine Affäre sprichst, von Saint-Gazette sprechen, fünf bis sieben.
Weil das die Zeit ist, in der man eine Affäre haben kann und es fällt nicht auf. So fünf früher weg von der Arbeit, sieben später nach Hause gekommen, fällt nicht auf, dass du zu schnell mal woanders warst. Fand ich clever. Ich musste länger arbeiten. Ja, genau. Fünf bis. Ja. Meine App-Empfehlung hat nichts damit zu tun.
Schade. Ja. Es gab mal über Jahre, ich möchte sagen Jahrzehnte von Apple so eine Trailer-App. Also Film-Trailer-App. Die es nicht mehr gibt. Und das ist eine Riesenlücke in meinem Leben geworden. Dieses YouTube hilft mir einfach nicht weiter. Es gibt da so viel und so viel Scheiß und ach, das ist auch alles irgendwie. Und dann klickt man sich durch vom einen bis zum nächsten und es ist wie ein alter Film, wenn man einen Trailer von guckt.
Ich habe das Pre-Show gefunden. Pre-Show ist eine App, die einfach auflistet, Trailer zu aktuellen Filmen und sie hat, da schließt sich ein bisschen so ein Kreis vielleicht auch zu Q, hat einen Play-Button. Du drückst den Play-Button und laufst einfach Trailer bis zum Erbrechen. Am Stück weg, einer nach dem nächsten, in keiner besonderen Reihenfolge.
Das ist ein Unterschied zum Q. Aber es ist nicht, dass es alphabetisch irgendwie wäre, sondern es ist einfach ein Trailer nach dem nächsten. Und das kann ja ein so viel schönerer Abend sein, als mit Netflix oder irgendwie sowas, sich einfach Trailer anzugucken am laufenden Band. Jetzt trägt es mich davon, weil ich zufälligerweise darauf gestoßen bin, dass ja tatsächlich ein dritter Teil von Tron angekündigt wurde, mit Soundtrack von Nine Inch Nails und Julian Anderson mit im Cast.
Ach was. Ja, ich warte sehnsüchtigst auf den, ich glaube, um Oktober startet der. Okay. Ist die Musik wirklich von Nine Inch Nails oder von Trent Reznor? Nee, Nine Inch Nails. Verrückt, weil Trent macht ja ganz viel mit Atticus Ross. Und da ist es nicht immer nur gut. Aber Nine Inch Nails wäre natürlich, das andere war Daft Punk damals.
Genau. Der war gut. Also der Soundtrack. Aber machst du den nicht, also ich bin ja kein Trailer-Fan. Ab und zu mache ich dann aber meistens Horrorfilm-Trailer-Zusammenschnitte. So wenn ich mal wieder gucken will, was kommt jetzt als nächstes in Horrorfilm. Aber macht man sich nicht viel kaputt, oder kannst du auch skippen?
Wäre ja wichtig. Ich glaube schon, dass das Menschen wie du sie damit viel kaputt machen. aber wie du in diesen Diskussionen, die wir über Filme geführt haben, ja weißt, ich vergesse das ja alles. Aber wenn ich heute einen Trailer gucke und mich wahnsinnig über irgendwie eine Szene erschreckt, die dann stattfindet und drei Tage später im Kino sitzt, das ist erschreckt, alles vergessen.
Mein Gedächtnis ist da, das ist nicht ausgeprägt. Ich habe gerade ausprobiert, es gibt leider kein Skip-Button, das ist natürlich schade. In der Trailer-Show quasi nicht, du kannst natürlich so durchscrollen die lange Liste und einfach individuell Trailer angucken dann. Und halt welche auslassen. Aber wenn du Start the Show klickst, dann ist das einfach am fließbaren Trailer weg.
Sind die wenigstens sortiert nach neue Filme, die bald rauskommen? Oder sind das auch mittendrin so eine aus den 80ern? Nee, nee. Ich würde behaupten, das sind alles aktuelle Filme beziehungsweise Filme, die erst noch rauskommen. Also ich sehe hier Sinners, der läuft glaube ich gerade. Aber sonst sind hier diverse Filme, die hier, ich war gerade am Wochenende im Kino und zwei davon, die ich sehe, The Amateur und Und Sinners, meine ich, da gesehen zu haben. Die anderen...
Alle noch nicht. Das ist vielleicht eine ganz interessante App. Also ich habe sie jetzt noch nicht benutzt, aber in der Theorie klingt es ja wie eine Art TikTok, aber nur für Filme, um Filme zu entdecken. Und ich habe irgendwie, ich merke es immer wieder mit einem Freund, dass wir irgendwie alle paar Wochen uns fragen, was gibt es eigentlich für neue Filme?
Was könnte man mal wieder gucken gehen? Und dann muss man halt immer irgendwie googeln oder auf irgendwelchen komischen, dann lande ich glaube ich immer bei UCI oder so und gucke, was jetzt kommt. Und die Website ist nie die beste. Und so eine App klingt eigentlich ganz interessant. Wenn die dann wirklich nach, was jetzt als nächstes rauskommt oder vor kurzem rausgekommen ist, sortiert, wäre das ja vielleicht eine ganz gute Möglichkeit, das zu entdecken.
Vor allem, weil du halt immer auch mit einem Trailer direkt mal drin bist im Film und nicht erst bei Thumbnails entscheiden musst, was du jetzt anklickst und dem eine Chance gibst und so weiter. Ja, sie zeigt schon, was sie anzeigt aus einer Liste von Trailern. Keine Ahnung, wie viele das hier gerade sind.
Die sind einfach alphabetisch sortiert, aber alle aktuell. und wenn du Start the Show oben klickst, dann laufen auch andere Trailer. Und zwar werden die auch Trailer jetzt nicht in dieser Liste drin sind. Das ist also, glaube ich, noch nicht ganz fertig vielleicht. Oder es ist aber auch einfach auf ein Use Case abgestimmt, wo Vorauswahl nicht vorgesehen ist, sondern hey, hier gibt es irgendwie eine endlos lange Liste mit Trailern. Viel Spaß.
Es ist auch Deutschland als Standort quasi hinterlegt und relevant, weil ich meine, es gibt ja immer noch den Fall, dass Filme in den USA früher starten. Unter anderem Namen oder was auch immer. Nee, du kannst noch Genres filtern und das ist es dann aber auch. Und auch nur Kino. Also nicht auch Streaming-Plattformen.
Würde ich denken, ja. Also ich habe jetzt hier nichts gesehen, was jetzt irgendwie Netflix-exklusiv wäre bisher. Und hast du mal was Europäisches gesehen? Das wäre ja die Frage, wenn das jetzt mal amerikanische Sachen sind. Weiß ich nicht. Irgendwas mit zu viele Fragen. Ich würde sagen, kann sein. Ich nutze Letterboxd so, rudimentär ab und zu zum Tracken meiner Filme, aber manchmal, wenn ich mal Lust habe zu gucken, was da als nächstes so kommt, dann nutze ich quasi den Ausblick und gucke mir dann an, was besonders populär ist und so.
Da sieht man dann aber allerdings meistens nur Thumbnails. Aber da habe ich dann auch schon den einen oder anderen Film entdeckt. Aber stimmt, so eine Filmentdeckungs App, Website fällt mir jetzt auch nicht ein. Bei Musik gibt es ja hier Musikhaber, die das ganz gut machen, weil Apple Music das ja irgendwie nicht hinkriegt.
Da gibt es ja eine eigene App, Aber zu Filmen fällt mir da nichts ein. Weißt du, wo sie die Trailer herkriegen? Sind das YouTube-Videos, die sie irgendwie selber curaten? Oder gibt es da eine Datenbank, wo man sich die rausholen kann als App? Keine Ahnung. Keine Ahnung. Dann ist vielleicht der halbe Entwickler aus mir raus, der sich für die Hintergrundsachen interessiert.
Ich würde denken, wenn ich sowas machen würde, würde ich YouTube nehmen, weil die eh alle auf YouTube landen. Genau, ja. Aber es ist nicht ersichtlich, dass sie von YouTube kommen. Nee. Nee. Gut, mit so vielen Fragen habe ich nicht gerechnet. Sorry. Kommen wir zu Streaming und Gaming. Und Stefan hat was zu verlosen.
Bevor du loslegst, Stefan, ist das die richtige Mailadresse, die da in den Noten drin steht? Ich frage sie jetzt mal. Genau, ich ändere die nochmal ab. Gut. Na, andererseits ist eine Weiterleitung drauf. Da würde ich mich drauf verlassen, dass das... Auf der anderen habe ich so wenig Spam, deswegen bin ich gerade am überlegen.
Ich lasse die mal so stehen. Genau, es gibt was zu gewinnen. Und zwar begab es sich zu einer Zeit, wo auch eine Episode dieses Podcasts aufgenommen wurde, wo ich eigentlich auch dabei hätte sein sollen und hätte was verlosen können. Ich aber der in Dänemark auch weilte. Wir haben uns Sven und ich quasi die Klinke in die Hand gedrückt.
Und deswegen hat der Nintendo-Osterhase in diesem Fall bei euch, die ihr zuhört, ein bisschen Verspätung. Wir verlosen jeweils ein Exemplar von Super Mario Party Jamboree und von Mario und Luigi Brothership, was ein Rollenspielausflug von Mario und Co. ist. Ich glaube, der erste Teil der Serie, die auch schon ein bisschen länger läuft, die nicht auf einem reinen Handheld-System erscheint, sondern mit der Switch auch auf einem System, das man zu Hause an den Fernseher anschließen kann.
Genau, da gibt es jeweils ein Exemplar zu gewinnen und Teilnahme. Ich habe mir jetzt keine fancy Regeln ausgedacht. Wer eins gewinnen will, der schreibe einfach eine Mail an die Mailadresse, die ich mir noch überlege, die in den. Sendungsnotizen steht und betreff, was habe ich gesagt? Osterhase. Osterhase, kann man doch machen, ne?
Bestimmt. Und dann bis Sonntag 23.59 Uhr und dann gebe ich halt am Montagmorgen quasi als Start in die Woche die Glücksfee. Da bekommt ihr auch unmittelbar Rückmeldung und das Einzige, mit dem ihr okay sein müsst, ist, dass, eure Daten dann weitergegeben werden an Nintendo, beziehungsweise deren Agentur, die den Versand auch übernimmt.
Ihr müsst aber nicht gleich eure Adresse und Bankverbindungen und alles schicken. Ich gebe euch Bescheid, wenn ihr gewonnen habt und dann könnt ihr mir bitte, retourantworten mit der Adresse, wo ihr den Gewinn gerne hinhättet. Genau, das soweit. Ihr bekommt dann Schnellpost und wir geben auch nochmal hier im Podcast die Gewinner bekannt. Dann habt ihr was zu spielen.
Es ist Sonntag, der 27. April. Also falls ihr es jetzt in 15 Jahren hier hört, ist es zu spät. Das stimmt. Der 27. April 2025. Sehr gut, ja. Ich kann dazu sagen, dass ich gerade am Wochenende über Ostern sogar ein paar Tage bei meinem Bruder war in Trier. Oh, Trier! Ach, auch in Trier. Nice. Und wir tatsächlich uns getroffen haben, um Mario Party Jamboree zu spielen.
Wir haben fünf Partys a 20 Runden gespielt. Das dauert ein bisschen. Das ganze Wochenende nur mal. Ja, und er macht Bock, oder? Er macht unglaublich Bock. Also das Gewinnspiel lohnt sich ja immer richtig. Eigentlich wollten Sebastian und ich auch mal sogar hier mit Livestream und sowas eine Runde spielen.
Aber aus irgendwelchen Gründen haben wir das aus den Augen verloren. Vielleicht holen wir das ja auch noch mal nach. Dann fragen wir dich auch noch mal nach als Profi. Gerne, ich habe elf Sterne in der letzten Party gesammelt. Das war, glaube ich, mein absoluter Rekord. Okay, ich finde, das Charmante an dem Spiel ist ja, dass man auch, wenn man jetzt nicht so die Skills hat, durchaus auch gewinnen kann, weil am Ende bei der Punktvergabe alles noch mal durcheinandergewürfelt wird.
Aber in dem neuen Serienteil gibt es ja auch so einen Pro-Modus, der das so ein bisschen zugunsten derjenigen entzerrt, die dann halt doch sich ins Zeug legen und bei den Minispielen ordentlich punkten. Genau, dann müssen wir so eine Profi-Runde machen. Gerne. Der Gwinder bekommt ein MacLive-Abo. Oh Mann. Gut, dann haben wir noch ein paar Serien, die wir hier sprechen können, so eine gute Handvoll und eine habt ihr, Stefan und Sven, mir vorausgegeben.
Welche denn? Die erste, die hier dran steht. Ach so, nee. Ist Stefan das? Genau, eigentlich wollte ich mit dir über Adolescence sprechen. Aber hast du die nicht gesehen? Nee. Oh Gott, dann müssen wir das noch weiterschieben. Dann musst du das erst gucken. Hast du das gesehen, Stefan? Ja. Auf Empfehlung meiner Tochter.
Sehr gut. Und wie ist deine Meinung dazu? Boah, ja, starker Tobak, oder? Ihr könnt euch erzählen, vergesst es eh, bis ich das in zwei Wochen gucke. Da musst du nicht zwei Wochen warten. Also alle Lessons hatten bestimmt alle schon mitgekriegt, sind wir jetzt auch ein bisschen spät durch ein paar Verschiebungen und Urlaub und so.
Aber es ist halt eine Miniserie, das sind vier Folgen. Ich glaube, sind das immer so eine Stunde oder so? Ja, 40 Minuten. Also das kannst du an einem Abend durchgucken. Solltest du aber vielleicht nicht machen, weil der, wie Stefan schon sagte, die Thematik ein bisschen geht an die Nieren, ist nichts um gute Laune zu kriegen, die Prämisse in der ersten Folge ist und darum geht es, dass ein Junge quasi, ich glaube 13 ist er oder so, in England wird aus seinem Elternhaus gerissen, weil er des Mordes angeklagt wird und dann, geht es in den folgenden drei Folgen um den Fall.
Das Besondere ist aber, also A, die Thematik ist ein bisschen besonders, über die müssen wir jetzt nicht weiterreden. Das andere Besondere ist, dass die einzelnen Folgen One-Take sind und das finde ich macht die Serie zu etwas, einem besonderen Schauerlebnis. Weil sie so ein bisschen auch den aktuellen Sehgewohnheiten entgegen wirkt, weil durch den One-Take hier und da Längen sind, in denen man allein gelassen wird mit dem, was man gerade gesehen hat.
Und das verstärkt das alles noch, habe ich das Gefühl. Also mir ging es so, dass ich dadurch da gibt es dann so Fahrten, die müssen einfach sein, weil der Ortswechsel stattfinden muss. Und dann bist du da und guckst dir das an und naja, musst halt ein bisschen drüber nachdenken und wirst nicht direkt von der nächsten Szene abgelenkt.
Das fand ich sehr intensiv. Und allgemein, wie sie das gemacht haben und es gibt da auch eine wunderschöne Aufnahme noch mit Drohne und so. Also das war schon aufwendig, glaube ich, das alles zu drehen. Allein wegen der technischen Umsetzung lohnt sich das, da mal reinzugucken. Da habe ich gar nicht so drauf geachtet. Was mir nur aufgefallen ist, wie sehr die letzte Folge so ein bisschen aus dem Schema fiel.
Also ich hätte gedacht, die erzählt an anderer Stelle vielleicht weiter. War dann aber überrascht. Ja, also so eine der Serien, wo man gar nicht so viel reden kann, ohne irgendwie den Spaß daran zu, Spaß in Anführungszeichen daran zu verderben. Also würde ich auf jeden Fall empfehlen zu gucken und ja, ich meine, wie Sven schon sagt, es hat ja schon genug die Runde gemacht, dass da irgendwie diese ganze Andrew Tate-Misogonie-Thematik eine Rolle spielt.
Und das einfach auch dadurch in einer breiteren Öffentlichkeit diskutiert zu sehen. Das ist schon richtig und, Okay. Muss ich mir also mal Ruhe und Zeit für nehmen. Ja, heute Abend. Heute Abend muss ich zum Sport und Sachen packen. Ich muss morgen um sieben Uhr irgendwas nach Berlin fahren. Ach ey. Ganz Eike begrüßen.
Besucher sagen, genau. Nimmst du die Switch mit? Wenn du Mario Party kommst, dann lasse ich dich rein. Nächste die haben wir beide geguckt, Sven. The Electric State bei Netflix. Auch das müssen wir nachholen. Das hätten wir eigentlich schon vor drei Folgen machen wollen. Aber da waren wir gar nicht zusammen. Deswegen machen wir das jetzt.
Ich muss da einmal drüber reden. Es ist auf jeden Fall von meiner Seite eine absolute Nicht-Empfehlung. Sehr gut, dass ich es nicht geguckt habe. Ich hatte das nämlich auch noch irgendwie im Ohr, dass du gesagt hast, Enttäuschung. Naja, die Enttäuschung rührt daher, dass ich halt großer Fan des Künstlers bin, der hinter dieser ganzen Welt steckt, also dieser Simon Stollenhawk, der macht ja so, ich finde sie hübsch, diese Grafiken, diese Bilder, die immer so ein bisschen, 80er Jahre Flair mit ein bisschen Technologie und schwedische Landschaft kombinieren.
Bei The Electric State ist er nun in den USA unterwegs und es gibt auch zu diesen ganzen Gemälden gibt es auch einen illustrierten Roman. Den habe ich auch gelesen. Der ist natürlich, lebt von den Bildern, ist ein bisschen Geschichte drunter und so weiter. Und der Film von den Russo-Brüdern ist das glaube ich.
Der nimmt grob irgendwie so die Welt und macht dann was komplett anderes. Also alles, was wichtig ist an dem Buch und so, ignoriert er und macht komplett das andere. Wie hast du das erfunden? Leider sehr ähnlich. Ich fand die ganzen Filme recht belanglos, so von dem, was da passiert ist, von vorne bis hinten.
Fand auch schauspielerische Leistungen jetzt nicht überwältigend, obwohl ich eigentlich Chris Pratt spielt nicht immer in Filmen mit, die ich jetzt irgendwie gut finde. Aber immer wenn ich den mal sehe, halte ich den schon, das ist ein guter Schauspieler. Hier irgendwie... Passiert mir nichts damit. Und an seiner Seite spielt Millie Bobby Brown, die ich, wie glaube ich so viele andere auch in Stranger Things, sehr zu schätzen, gelernt haben.
Und danach hat die einfach auch viel Quatsch gemacht. So an Filmen. Also diverse Netflix-Filme ja gemacht. Irgendwie Ilona, Ilona? Nicht Ilona, aber so ähnlich. Holmes. Ilona. Ja, wo sie die Schwester von Sherlock Holmes ist und jetzt auch irgendwelche Direktivarbeit leistet und so. Einfach viel Filme habe ich jetzt gesehen und habe nicht wehgetan, aber es hat mich auch im Leben nicht weitergebracht und wird mich nicht lange begleiten, die Erinnerungen in diesen Filmen.
Also mich sowieso nicht, aber niemanden lange begleitet die Erinnerung an diesen Film. Und das ist hier leider genauso. Also das bleibt eher so ein bisschen so die, wie du schon sagtest, die Enttäuschung über den Film. Das bleibt glaube ich am meisten hängen. Es hätte so viel mehr sein können, zumal es ja auch schon von Amazon vor Jahren so eine Verfilmung gibt, die hieß Tales from the Loop. Genau.
Und die fand ich ja ganz gut gemacht. Die fand ich sehr nah an dem dran, wie auch so die Atmosphäre in den Büchern ist und wie der Erzählrhythmus in den Büchern ist. Ja, jetzt haben wir hier so einen Action-Popcorn-Knallbum-Film irgendwie, weiß ich nicht. Da fehlt auch so komplett, also in dem Roman beziehungsweise in den Bildern gibt es eine ganz offensichtlich eine Technologie-Kritik und Menschen hängen an ihren VR-Brillen.
Sind süchtig danach und so. Und das spielt hier überhaupt gar keine Rolle. Hier gibt es Roboter. Ja, die sehen alle zum Teil ganz knuffig aus und die wurden dann mal selbstständig. Dann haben die Menschen irgendwie Avatare gebaut, um die mit Robotern zu bekämpfen und seitdem leben die da irgendwie in diesem, Reservoir.
Reservat. Genau. und das hat irgendwie fand ich die Essenz der ganzen Geschichte überhaupt nicht erfasst, das war sehr schade, hat es zuletzt glaube ich so ähnlich Borderlands auch passiert, also dieser Spielreihe wo der Film ja auch ab 12 und dann irgendwie Klamauk, irgendwie völlig vorbei am Thema.
Habt ihr irgendwas, wo wir gerade bei Spielverfilmungen sind, habt ihr irgendwas von diesem Minecraft Film mitbekommen? Ich spiele das nicht, muss ich den Film trotzdem gucken. Der scheint ja gerade sehr durch die Stärke zu gehen. Ich habe nur mitbekommen. Dass Kino-Betreiber in den Wahnsinn getrieben werden, weil die Kedos Popcorn auf die Leinwand schmeißen. Weil irgendein TikTok...
Das gab es früher auch alles schon. Ich bin froh, dass Leute da so einen Eindruck bezahlt haben. Nö, nicht, dass ich, es hat mir vorbeigegangen. Jenseits, das darf man ja auch nicht sagen, jenseits, dass McDonalds-Menüs mit, Minecraft-Spielzeug drin. Guck an. Also es scheint eine größere Nummer zu sein.
Ja, offensichtlich. Aber ja, wahrscheinlich haben wir das Spielverstehen gespielt. haben. Ich glaube nicht. Ich glaube, du kannst den Film auch einfach gucken, ohne das Spiel gespielt zu haben. Vielleicht verstehst du hier und da ein paar Witze besser, aber ich glaube, das ist auch eher so. Muss man nicht im Kino gucken.
Ich habe noch einen Netflix-Film geguckt, der mich gar nicht interessiert hat und habe ihn dann geguckt wegen des Namens und der Story. Und so habe ich iHostage geguckt. Das ist also quasi, der muss in diesem Podcast besprochen werden. Deswegen habe ich eigentlich geguckt. Achso, es war Arbeit sozusagen.
Ja, genau. Ist ein Krimi, sprichstisch Thriller, der in Amsterdam spielt und auf einer wahren Begebenheit beruht, nämlich einem Geiselnehmer im Amsterdam Apple Store. Und ist auch da gedreht worden. Ich war da drin vor ein paar Jahren, weil ich in Amsterdam mal Urlaub gemacht habe und die haben diesen Film, also entweder haben sie es irgendwo sehr detailgetreu nachgebaut oder sie haben wirklich von Apple eine Genehmigung bekommen.
Das kann ich mir ja nicht vorstellen. So ein Thriller, wo Menschen sterben, im Apple Store zu drehen. Zumindest die Außenansichten sind sehr real. Ob das dann drin ist, keine Ahnung. Aber es sieht sehr so aus, wie ich es in Änderungen hatte. Naja, ist ein Geiseldrama zu einem echten Fall. Ist, soweit ich das damals in den News verfolgt habe, und ich habe nochmal einen Newsartikel hier in den Show Notes mit verlinkt, scheint das schon sehr nah an Realität nacherzählt zu werden, ist jetzt aber, und ja, klar, es ist natürlich, wahnsinnig dramatisch, jemand fühlt sich nicht verstanden, nicht gesehen von der Gesellschaft und nimmt Geiseln, weil er irgendwie Geld erpressen will, um wegzukommen und ja, ja, aber es ist einfach, es ist ein langweiliger Film.
Also wenn man jemals in seinem Leben irgendeinen Film mit Geiselname gesehen, dann denkst du, ja, okay, cool, der Verhandler, oh, der erste Verhandler scheitert, oder in dem Fall eine Verhandlerin, sie müssen den neuen Verhandler holen und am Ende stirbt er dann und. Er war ja dann auch abzusehen, wenn es auf dem realen Fall nicht mehr da ist.
Wenn man ein paar schöne Ansichten von dem Apple Store von außen bei Nacht sehen möchte, dann ist dieser Film eine Empfehlung, falls man nicht in Amsterdam kommt. Der filmerische Wert ist glaube ich, nicht so wahnsinnig. Wir haben lange nicht aufgenommen. Wir haben sehr viel geguckt offensichtlich. Wir waren im Urlaub.
Ich habe noch einen und den habe ich seitdem wegen des Namens geguckt. Und zwar saß ich vorm Fernseher und guckte durch Wow TV durch, was man also gucken könnte, nachdem ich da die neue Folge The Last of Us gesehen hatte. Und Stoll, der wird auf das Plattfuß hieß. Das ist, das erinnert mich an was. Und tatsächlich erinnert mich das was.
Und zwar an alte Bud Spencer Filme. Plattfuß am Nil, Plattfuß in Hast du nicht gesehen und so weiter und so fort. Und tatsächlich basiert das auch sehr lose da drauf. Es geht um ein, Das ist eine Krimi-Reihe, sind vier Filme, ich glaube schon eineinhalb Stunden tatsächlich auch, die zusammengehören. Und am Ende ist es einfach ein Krimi. Und die einzige Parallele, die es zu den Buds-Wenzer-Filmen gibt, sind neben dem Namen, dass auch da der Hauptdarsteller, der Polizist, dem es vorwiegend geht, großer, dicker, vollbärtiger Typ ist.
Sonst hat das wenig von dem, was die Bud Spencer Filme hatten, habe ich jetzt auch nicht so erwartet, ist aber ganz nett erzählt ist unterhaltsam, versuchen hier und da ein paar Gags einzubauen, die dann deutlich zeitgemäßer sind, als sie zu Bud Spencers Zeiten waren, und wenn man irgendwie einen guten Krimi gucken möchte, oder einen unterhaltsamen Krimi gucken möchte ich habe jetzt die ersten beiden Filme davon gesehen dann ist das gute Unterhaltung man darf sich halt nur nicht davon täuschen lassen vom Namen und jetzt irgendwie Bud Spencer Humor oder sowas erwarten, das findet nicht statt.
Ist also eine ganz normale Synchro und nicht irgendwie besonders. Ja, genau. Ich glaube, das kann man auch nicht wiederholen, was damals in den Synchro-Studios gemacht haben. Das dürften man auch nicht mehr, glaube ich. Gar nicht jetzt irgendwie wegen, woker Gesellschaft oder so, sondern ich glaube einfach, weil die Drogen und die Mengen Alkohol nicht mehr erlaubt sind am Arbeitsplatz, die sie damals werden konsumiert haben müssen.
Ja, Drogen, ich habe gesehen, du baust mir eine Brücke. Genau, ich habe auch ein bisschen geguckt und zwar Dope Thief auf Apple TV Plus. Auch beim Gucken, was man denn mal so gucken könnte, bei Hängen geblieben und habe gedacht, ja, okay, Drogen, Thriller, Gewalt, könnte interessant sein. Und dann war die Geschichte aber ganz anders, als ich sie mir vorgestellt habe.
Er hat auf dem Titelbild nur gesehen, DEA, Drogenpolizei-Agenten unterwegs. Zeigt sich dann schon gleich in der ersten Folge, dass das keine DEA-Agenten sind, sondern Hochstapler, die sich einfach als Polizei ausgeben und selbst sagen, sie wären ja quasi wie Robin Hood. Klauen bei den Drogengangstern und geben es dann den Armen, nämlich sich selbst.
Und ja, irgendwann kommen sie halt doch mal irgendwie an die Falschen. Und dann ist nichts mehr, wie es mal war. Und dann werden die beiden zwei Schulfreunde irgendwie ein dynamisches Duo aus einem farbigen und einem weißen mit Wurzeln in Brasilien, glaube ich. Auch irgendwie ein schräges Duo. Die werden dann halt eben zu den Gejagten und irgendwelche Biker-Gangs sind hinter denen her und Familie und alles bedroht.
Und es hat, es ist einerseits Krimi, andererseits irgendwie so ein bisschen Dramedy. Also auch ein bisschen lustig. Und ich bin auf jeden Fall froh, dass wir erst jetzt eingestiegen sind. Nämlich mit. Der Zeit, in der die Serie jetzt auch zu Ende geht, diesen Freitag, also, wenn diese Episode erscheint, ist die Staffel auch komplett.
Und da es auf einem Roman basiert, würde ich einfach mal davon ausgehen, dass das eine Miniserie ist. Ich glaube, Wikipedia sagt Staffel 1. Ich hoffe mal, dass es bei einer Staffel 1 bleibt, weil ich glaube, die Geschichte ließe sich auch gut in einer Staffel erzählen. Ähm, Genau, da bin ich gespannt.
Ich finde das eigentlich immer ganz angenehm, so eine Miniserie mit einem klar definierten Anfang und Ende. Und ich habe das Gefühl, manchmal werden Geschichten je nach Erfolg der Serie weitergeschrieben und die ursprüngliche Vision dahinter kommt dann gar nicht mehr zum Tragen. Aber wenn es eine Romanvorlage gibt, gibt es ja eigentlich nur die eine Geschichte und das eine Ende.
Deswegen, ich habe das Buch nicht gelesen, aber wie gesagt, das baut sich jetzt alles so auf. Ich bin jetzt bei Folge 6, dass es sich auch zu einem Ende hin anbieten würde. Hat auf jeden Fall bis jetzt schöne Fernsehabende gebracht. Und ich versuche gerade irgendeinen Vergleich zu finden, schwierig. Ich finde, es ist einfach gagig dadurch, dass es halt schon auch ernst ist und ein düsteres Thema, aber trotzdem einen gewissen Witz hat. Das ist charmant.
Ja, dann kommt das noch auf meine Liste. Bevor wir zum Ende kommen, hast du, Eike, zufällig spontan noch irgendwie einen Tipp für Menschen, die den Podcast fertig gehört haben und jetzt irgendwas sehen müssen? Wahrscheinlich nur die Klassiker aktuell. Ich merke gerade, ich komme wahrscheinlich ein paar Episoden zu spät, um Severance Staffel 2 zu sprechen.
Haben wir hier noch gar nicht gemacht, weil sich, glaube ich, noch keiner so richtig herangetraut hat. Achso. Ich bin auch erst bei Folge 3. Ich brauche da mentale Unterstützung, wenn ich das gucke. Wenn das noch nicht hier so eingeschlagen ist, dann kann man das ja als Empfehlung aussprechen. Sehr gerne. Kannst du irgendwie zwei Sätze mehr dazu sagen, ohne uns alles kaputt zu machen?
Ja, kennt ihr Staffel 1 oder muss ich schon ganz vorhanden? Schon 1 habe ich gesehen oder haben wir gesehen? Naja, Staffel 1 hört ja quasi da, da muss ich jetzt aber spoilern. Ist Staffel 1 Spoiler? Da ist es total okay. Da ist es okay, ja. Staffel 1 hört ja da auf, wo Mark Scout, der Hauptcharakter, quasi rausfindet, dass seine Frau, von der er dachte, dass sie gestorben ist, innerhalb von Lumen noch am Leben ist.
Und genau da, Fängt quasi Staffel 2 auch wieder an und erzählt die Geschichte von da weiter und hat, finde ich, sehr interessante Ideen, wie Lumen selber mit diesem Vorfall umgeht. Lumen, die Firma, die alles kontrollieren will und nichts im Zufall überlässt. Und ich finde auch gerade zum Ende der Staffel gehen sie mit diesem Thema Inni, Audi und dann die Vermischung von dem Inni des einen Charakters und dem Audi des anderen Und quasi diese endlosen Kombinationen von ähnlichen Charakteren, die aber fast die gleichen sind und wie sie miteinander interagieren.
Und dann auch Beziehungen zwischen ihnen und ihren Partnern oder zukünftigen Partnern oder ehemaligen Partnern. Super kreative Sachen, die daraus entstehen. Und ich finde generell, dass es eine Show ist, die so eine ganz simple Kernidee hat, nämlich diese Aufteilung von Arbeit selbst und Freizeit selbst und sehr interessante Sachen macht mit dieser Prämisse.
Und wo das hingehen könnte und was das für zwischenmenschliche Geschichten erzählen kann. Und gerade zum Ende hin wird es, glaube ich, richtig interessant und endet fast genauso, nicht inhaltlich genauso, aber vom gleichen Gefühl her, wie Staffel 1 geendet ist und macht einem, würde ich jedenfalls behaupten, genauso viel Lust auf die, dritte Staffel, die, glaube ich, auch schon bestätigt ist.
Also eine sehr große Empfehlung, wenn einem Staffel 1 gefallen hat, glaube ich, wird einem Staffel 2 auch sehr gut gefallen. Ich würde vielleicht sagen, ganz kleinen Tick, weniger gut, aber immer noch auf sehr, sehr hohem Niveau. Dann gucke ich mir jetzt auf meinen Zugfahrten an. Ich fahre ja morgen dann vier Stunden nach Berlin hin und Freitag vier Stunden zurück.
Das schafft man schon mal ein paar Folgen. Da schaffst du wahrscheinlich den Großteil, ja. Genau. Sehr gut. Dann soll es das für heute, für diese Folge gewesen sein. Vielen Dank da draußen fürs Zuhören. Vielen Dank, Eike, dass du dabei warst und auch bis zum Ende mit durchgehalten hast. Ja, danke für die Einladung. Hat Spaß gemacht.
Und wir anderen hören uns dann in 14 Tagen wieder. Bis dann. Auf Wiederhören. Bis denn dann. Danke fürs Dabeisein und Zuhören.