Schleifenquadrat· Staffel 4· Folge 284

SQ284 Happy Birthday, Apple!

Mittwoch, 1. April 2026 · 2 h 49

MP3

Shownotes

Neues aus Cupertino: 50 Jahre Apple

Hörerfeedback: Ihr könnt uns wieder schreiben oder eine (nicht zu lange) Sprachnachricht schicken an Signal (signal.me/#eu/lFqm04dqqDwqNt19kul9EOe1QyFXMugu…) oder Threema (threema.id/CV98UN4T)

Filme & Serien: Die Apple-Story (ardmediathek.de/serie/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9zZGIv…) in der ARD-Mediathek ++ Drama von 2013: Jobs (tv.apple.com/de/movie/jobs/umc.cmc.ue6ftva26sh…) mit Ashton Kutcher (Amazon Prime (amazon.de/gp/video/detail/B0FKZDGRMQ/ref=atv_d…)) ++ Biografie von 2015: Steve Jobs (tv.apple.com/de/movie/steve-jobs/umc.cmc.20qug…) mit Michael Fassbender ++ Pirates of Silicon Valley (amazon.de/gp/video/detail/amzn1.dv.gti.a6ad7e6…)

Bücher: Apple: Die ersten 50 Jahre von David Pogue (ab sofort bei Amazon auf englisch (amazon.de/Apple-First-Years-David-Pogue/dp/198…) und ab 10. Mai 2026 auf deutsch (amazon.de/Apple-Die-ersten-50-Jahre/dp/3800680…) ++ Jony Ive: Das Apple-Design-Genie (amazon.de/dp/3864702100) (2014) und Tim Cook: Das Genie, das Apples Erfolgsstory fortschreibt (amazon.de/dp/3864706513) (2019) von Leander Kahney ++ ICONIC: (amazon.de/ICONIC-einzigartige-Industrial-Photo…) Eine Hommage an das einzigartige Industrial Design von Apple. A Photographic Tribute to Apple Innovation (2022) von Jonathan Zufi und Kadas Sebastian ++ Steve Jobs: (amazon.de/Steve-Jobs-autorisierte-Biografie-Ap…) Die autorisierte Biografie des Apple-Gründers (2011) von Walter Isaacson ++ Inside Steve’s Brain (amazon.de/-/en/Inside-Steves-Brain-Leander-Kah…) (2008) von Leander Kahney

Podcast-Tipp: Auch interessant! (auch-interessant.de) von und mit Ali Hackalive

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Herzlich willkommen zur neuen Ausgabe von Schleifung Quadrat, Ausgabe 284. Heute mit … Sven Möller, moin, moin! Stefan Molz. … und mir, Sebastian Schack. Guten Tag. Wenn ihr jetzt diese Episode hört, nachdem sie rausgekommen ist unmittelbar und auf den Kalender guckt, euer Kalender ist nicht kaputt. Wir veröffentlichen heute an einem falschen Tag und das hat einen Grund.

Wir feiern Geburtstag und zwar gar nicht unseren eigenen, sondern den von Apple. Apple, wir schreiben heute den 1. April 2026 und da ist es dann auf den Tag 50 Jahre her, dass dieses Unternehmen Apple gegründet wurde. Juhu! Und das ist kein Scherz, trotz des Datums. Also... Ja, mein Antrag hier, dreistimmig Happy Birthday zu singen, wurde abgelehnt.

Du wirst ein Kanon ausmachen. Ihr habt genug Sound Samples, füttert die KI damit und baut das selber. Ja, genau. Wer tun möchte, dass wir irgendwas singen, dann möge das selbst lösen. Dafür ist meine Stimme jetzt hier freigegeben. Dafür darf kein andrückiger Song sein. Happy Birthday ist okay. Aber in der Marilyn Monroe Variante.

Wow. Und als Video. Gott. That escalated quickly. Wer das möchte, ist selbst schuld, aber dann sei es drum. Ja, wir haben uns überlegt, wir machen eine kleine Sonderepisode anlässlich des 50. Geburtstags von Apple. Und wir wollen ein bisschen die Historie Revue passieren lassen und so ein bisschen einfließen lassen, was uns eigentlich so mit den verschiedenen Abschnitten und Themen und Produkten, verbindet und verbunden hat, also vielleicht über das bloße, wir haben drüber geschrieben und Hefte dazu gemacht hinaus, das wäre ein bisschen langweilig vielleicht, aber, es ist ja auch eine Wahrheit, dass das Apple uns allen auch mehr oder weniger bis heute ein Einkommen beschert, dadurch, dass wir über Apple arbeiten.

Davon auch irgendwie nicht vergessen. Nicht ausschließlich, aber größtenteils. Ja. Ja, auch eine ziemlich lange Zeit, wenn man so zurückblickt. Also ich meine, Apple ist nur unwesentlich älter als ich selbst und gut, ich bin nicht als Säugling eingestiegen in das Thema, aber, dennoch lang genug mit dabei. Aber ich glaube, das wird uns allen so gehen.

Also mit wirklich eigenen Erlebnissen etc. Pp. werden wir auch erst in der späteren Geschichte wahrscheinlich mit einsteigen können. Ja, dann müssen wir zum Schluss mal gucken, wer besser gealtert ist, wir oder Apple. Ja, also, wir fangen am besten vorne an, oder? Wie es damals so losging. Die Frage vorweg, irgendwer von uns jemals zur Garage gepilgert?

Nein. Ich war da mal, ja, am Apple, als es noch nicht den Park gab. Aber das ist auch schon lange her. Infinite Loop. Ja, da muss ich eigentlich mal das Foto aussuchen. Aber ist so lange her. Ich weiß nicht, wo ich das habe. Auf irgendeiner Festplatte wahrscheinlich. Ist noch ein Dia. Oh. Ja, die Geschichte von Apple beginnt natürlich nicht am 1. April 76, sondern eigentlich ein ganzes Stückchen früher, als sich vor allem die beiden Steves, Jobs und Wozniak kennengelernt haben.

Und es gab auch schon ein Produkt von den beiden, bevor es Apple gab. Wir sind zurück in Zeiten, als Telefonie noch analog war und Telefonzellen auch noch so ein Ding war und sowas. Und aus einem Scherz heraus, mehr oder weniger, haben die beiden die Blue Box entwickelt. Da waren sie auch, also es zählt sich durch die Apple-Schichte durch, die waren auch da nicht die ersten, die sowas gemacht haben, aber, haben eine sehr praktikable Lösung gebaut, eine Bluebox, ein Gerät, das in verschiedenen Varianten auch in Deutschland recht populär war, das dem Telefonsystem eine bestimmte Tonreihenfolge vorgespielt hat.

Das hat dazu geführt, dass man auch Ferngespräche kostenfrei führen konnte. Ja, als diese Telefonarte noch richtig viel Geld gekostet haben. Ja, eben, genau. Naja, das war das erste echte Produkt, in Anführungszeichen, das die Jobs und Wozniak zusammen gemacht haben. Was mir in dem Artikel, den ich dazu geschrieben habe, der jetzt in der Live erscheint, was ich fast vergessen hätte und wirklich so noch, ehrlicherweise, nachdem ich das abgeschickt habe, euch noch ergänzt habe in diesem Google Drive-Dokument, ist die Passage, dass es ja nicht nur bei der Gründung von Apple dann später nicht nur Steve und Steve gab, sondern auch Ron Wayne, der ja gerne vergessen wird und der vielleicht auch selbst das gerne vergessen hätte, dass er da mal dabei war.

Der dritte Apple-Gründer. Der Mann, der jetzt Milliardär sein könnte. Ja, Multimilliardär, dem gehört 10% des Unternehmens. Das ist ein bisschen was, ja. Das ist ein bisschen was, ja. Bevor wir jetzt in der Geschichte weitergehen, ist immer die Frage, wie weit wir in die Anrichtung noch zurückgehen wollen.

Müssen wir noch irgendwie was Großes über Steve erzählen vorher, wie der eigentlich so drauf war und wie der so geworden ist, was da wurde? Oder bleiben wir bei Apple? Ich würde sagen, wir bleiben bei Apple, sonst sprengen wir jeglichen Rahmen. Du meinst so Hippie-Zeit und ... Genau, die ganze Hippie-Zeit und wo der vor ist und der Atari und all sowas.

Also klar gibt es so ein paar Anekdoten mit der Entwicklung von Breakout, dass eines der bekanntesten Videospiele damals umgesetzt wurde von Jobs und Wozniak für Atari. Das ist auch so unnütztes Wissen, mit dem man auf jeder Party brillieren kann und mitleidige Blöcke erntet. aber trotzdem spannend, sowas zu wissen.

Ja, überhaupt die ganze Zeit. Auch das zieht sich ja so ein bisschen durch die frühen Jahre von Apple, dass schon relativ zügig klar ist, Jobs ist der Typ, der Ideen hat und Jobs, der Vision hat und der Dinge auch verkaufen kann, aber gemacht hat er nicht so wirklich viel. Also dafür, dass Dinge funktioniert haben, da hat Wozniak für gesorgt.

Und der hat ja auch schon früh, das hat die beiden ja auch geeint, aber der ja auch schon früh diesen perfektionistischen Anspruch mit reingebracht hat. Also wir reden jetzt zurück in 76 und Apple bringt den Apple I, das erste Apple-Produkt auf den Markt. Ein Computer in deutschen Anführungszeichen, also wenn man heute in den Laden geht und einen Computer kauft, erwartet man was anderes.

Und da haben wir es ja eine nackte Platine bekommen, wo man irgendwie vorne eine Tastatur an der Seite ein bisschen Strom und hinten einen Fernseher anschließen kann. Und das ist es irgendwie. Aber auch da schon, wenn man sich mal anguckt, was in der Zeit noch so verkauft wurde. Wozniak, jemand, der dafür gesorgt hat, dass selbst dieser Computer hübsch aussah, also jetzt nicht hübsch im Sinne von ästhetisches Wohneinrichtung, Wohnungseinrichtungs Gegenstand, Dings oder so.

Aber das ist halt Symmetrien auf diesen Platinen, nicht einfach irgendwie alles zusammen gelöst, dass es funktioniert, sondern dass es auch einer visuellen Ästhetik entspricht. Spannend fand ich die schnelle Modellwechsel-Folge, dass es dann quasi schon ein Jahr später den Apple II gab und dann auch immer tippisch schön gebildet hat.

Dann aber auch mit einem anständigen Gehäuse drumherum und so, dass sich nicht nur Nerds von dem Gerät angesprochen fühlen. Ja, ja. Und selbst dann ist es doch nerdig genug gewesen. Und auch, was man da nicht vergessen darf, also heute, was man heute so einen Apple-Rechner macht, ich weiß nicht, was ich noch am wenigsten gemacht habe an meinen Macs und was, glaube ich, auch, oder wofür die wenigsten Menschen jetzt originellen Mac kaufen würden, ist so Tabellenkalkulation.

Damals aber der große Durchbruch dafür gesorgt, dass echte Menschen auf einmal auch Interesse an Computern hatten, also vorher ja quasi nur Nerds und das Militär ein bisschen überspitzt gesagt und, mit Visikalk, die erste Tabellenkalkulation die auf dem Apple II lief und die dafür gesorgt hat, dass das Menschen die vorher Seite um Seite Papier vollgeschrieben haben in tagelanger Kleinstarbeit, auf einmal Dinge an seinem Rechner machen konnten in einem Bruchteil der Zeit und damit ja ein völlig neuer, Kreis von Nutzenden erschlossen wurde. Und das ausgerechnet Apple dann auch, deutlich auch mit Tabellenkalkulationen groß geworden ist, ist auch das war in meinem Kopf nicht so richtig verankert, bis ich jetzt nochmal die Historie

nachgeschlagen habe für den besagten Artikel. Ich habe gerade mal zu recherchieren versucht, aber nicht so richtig rausgefunden. Aber diese Apple-1-Platinen werden hoch gehandelt. Also 900.000 US-Dollar ist nicht wenig. Aber auch damals schon nicht ganz günstig. Also wir reden von 1976. Nein, nein, 900.000 für jetzt.

Ja, ja, ja. Versteigert, ja. Aber wenn wir das umrechnen, Von 1976 Dollar auf heutige Dollar. Habe ich jetzt nicht gemacht, ehrlicherweise. Aber damals Verkaufspreis hatten wir gerade schon im kleinen, steiften Quadrat-Team-internen Quiz zum Listenpreis von 666 Dollar und 66 Cent, über die Ladentheke gegangen.

Die nicht vorhandene Ladentheke in den meisten Fällen. Das wird ja in heutigen Dollars, was werden das sein? 10.000? So viel? Ich hätte jetzt gesagt so 3000 vielleicht. Aber... Sven wird uns gleich erleuchten. Ich kann auch nicht mit Geltung gehen. Vielleicht liege ich auch katastrophal daneben, das will ich jetzt irgendwie, aber...

Ja, aber selbst zwischen 10.000 und 900.000 ist ja noch eine... Ja, Level 3 ist wahrscheinlich eher 3. Also ich habe es recherchiert für den Leaser, kommen wir später zu, aber der ist ja zehn Jahre später erschienen und hat 10.000 Dollar gekostet und das entsprechen heute 33.000 Dollar. Faktor vielleicht tatsächlich so drei.

Maschine denkt lange. Lass uns einfach mal. Also da preisen wir heute auch für so ein gutes, gut ausgestattet, das MacBook Pro zahlt, für den Apple 2. Wobei man natürlich auch darüber nachdenken muss, dass es andere Zeiten waren, dass irgendwie Geld allgemein ja einen anderen Wert hatte. Also man konnte damals mehr dafür kaufen, als man heute dafür kauft.

Man hat damals mehr für 666 Dollar bekommen, als man heute für 3.500 Euro bekäme. Da gibt es ja irgendwie keine Ahnung. Da müsste man wahrscheinlich diesen, wie heißt der, diesen McDonald's Index da? Big Mac Index. Ja. Du willst damit sagen, es war noch genügend Geld da, wenn ich deinem Zeitstrahl hier im Artikel folge, auch noch das Disc 2 zu kaufen als erschwingliches Diskettenlaufwerk.

Ja, überhaupt auch. Man vergisst so ein bisschen, ich habe das auch so ein bisschen vergessen. Und ja, 76 ist natürlich nochmal, das ist 10 Jahre, 9 Jahre, bevor ich geboren wurde. Aber trotzdem auch so meine Anfänge in den Computern, also C64-Zeiten und ich hatte auch irgendwo inzwischen nur den Atari.

Was heutzutage alles selbstverständlich ist, was damals alles irgendwie Extras waren und was nicht ging. Und jetzt halt rückblickend, was damit auch Apple teilweise ermöglicht hat. Was Apple schon damals ja auch vorangegangen ist bei vielen Dingen. Bei anderen auch nicht, aber bei vielen auch vorangegangen ist.

Aber klar war, aha, das muss also ein Computer können. Ja, und auch wirklich die Breite gedacht hat, insofern, als das über die Jahre ja auch wirklich viel an Peripherie direkt von Apple kam. Teilweise zwar irgendwie zugekauft und umgelabelt, aber es gab ja auch mal Zeiten, da gab es eine Apple-Digitalkamera Oder Apple Scanner, Apple Drucker.

Gut, Apple-Tastaturen gibt es auch heute noch, genauso wie Mäuse. Aber dass es da eben auch noch die breitere, breite Peripherie gab. Ich glaube, das ist auch so ein Fakt aus 50 Jahren. Apple, den nicht jeder kennt. Weiß. Und heute fast in einem Gerät drin. Also Kamera ist gelöst, ist im iPhone irgendwie drin und zwar besser als viele Kameras, die man so, also klar, wenn es Profikameras denkt, so gerade Stefan, du bist da ja unterwegs, klar, da kriegst du auch doch deutlich Besseres, aber wenn man jetzt so an Kompaktkameras denkt, da gibt es nicht so wahnsinnig viele Kompaktkameras, die man so im Mediamarkt kaufen kann, die deutlich bessere Fotos machen würden als so ein iPhone Pro.

Zumindest als ein aktuelles Modell. Und ich weiß auch ehrlicherweise nicht mehr. Also ja, ich habe so einen Dokumentenscanner zu Hause stehen. Für ich muss man hier eben so einen Stapel an Dokumenten hier weggescannt haben. Aber ich habe hier eine Rechnung, die ich digitalisieren muss. Das habe ich jetzt, keine Ahnung, die letzten sechs, sieben Jahre bestimmt eigentlich immer das iPhone genommen. Also der Scanner ist da auch drin inzwischen.

Aber doch kein Drucker, Skandal. Aber das papierlose Büro braucht ja keinen Drucker mehr. Schon seit zehn Jahren, oder wie lange? Und doch würde ich bezahlen für einen Apple-Drucker. Also ich habe so einen HP-Drucker zu Hause und eigentlich, ich drucke halt auch wenig, das stimmt schon, aber eigentlich jedes Mal, wenn ich drucken muss, muss ich irgendwas neu machen.

Man muss einen neuen Treiber installieren, muss das Ding dreimal neu starten, muss irgendeine neue Patrone neu reinflanschen und dann ist doch wieder Papierstau. Drucker sind wie Kaffee-Vollautomaten. Ja, da habe ich jetzt als Nicht-Kaffee-Drinker gar keine Ahnung von. Aber irgendwas ist da immer. Milch nachfüllen, System reinigen, Bohnen nachfüllen, was auch immer.

Du hattest übrigens recht mit dem Faktor 3. Also Maschine hat nachgedacht, Faktor 3 kommt ungefähr hin, damals 666 Dollar wären heute ungerecht ungefähr 2000 Dollar. Guck mal, das reicht schon nicht mehr für ein sehr gutes MacBook Pro. Das ist eher das sehr gute MacBook Air. Naja, aber jetzt hast du ja auch ein Gehäuse drumherum.

Ja, da ist ja genau noch ein Bildschirm dran und sowas. Ja, naja. So ein Apple I, der ging einfach an den Fernseher ran. Ist das eine Frage? Ja, ja. Der ging an den Fernseher, ja. Ich kann mich auch noch erinnern, also mein erster richtiger Computer, richtiger Computer, in Anführungszeichen, war ein C64.

Der ging halt auch an den Fernseher ran. Und das hat mir Spaß gemacht. Ja, ja. Es ist halt nicht Retina-Display. Aber ein bisschen entfernt davon. Wir springen mal, also mein Vorschlag wäre, wir springen ein bisschen durch die frühen Jahre ein bisschen zügiger durch, weil wir natürlich in späteren Jahren auch mehr zu erzählen haben.

Was aber nicht unerwähnt bleiben soll, in den 80er Jahren, gerade schon angeschnitten, der Lisa, den, für den Job... Der Lisa macht man hier auch schon mal... Ja. Ja. Ich habe auch vergessen, wofür stand, das muss ich gleich mal rausfinden. Aber... Ja, kriege ich gerade im Kopf nicht zusammen, suche ich gleich raus.

Ein Steve Jobs Projekt innerhalb von Apple, was halt diesen sündhaft teuren Computer zutage gefördert hat, der dafür aber multitasking konnte, der so ein Fenstermanagement hatte und dann eine Maus hatte, die er bei Xerox Park geklaut, also nicht geklaut, aber bei Xerox gesehen hat, aha, die arbeiten hier an so neuen User Interfaces und daraufhin hatte dann der Lisa eine Maus bekommen.

Das ist ja auch so eine Sache, die sich bei Jobs und Apple wie so ein roter Faden durchzieht. Irgendwo was sehen und sagen, ey, das ist eigentlich eine supergeile Idee, aber da fehlt noch irgendwie das gewisse Etwas und dann mit der Idee perfektioniert wieder zurückkommen und dann einen kompletten Markt aufrollen.

Und gut, bei der Lisa mag das nicht so geklappt haben, aber an anderer Stelle ja durchaus. Ja. Dann, du hast vor uns recht gerade schon gestolpert über der Lisa. Das sind ja doch auch erst abgestritten und dann ja doch in verschiedenen Interviews bestätigt, vor allem von anderen Apple-Mitarbeitenden.

Und ich glaube auch in der Jobs-Biografie von Walter Isaacs, sonst steht das sogar mit drin, dass der Name nicht von ungefähr kommt, sondern als Hommage an die uneheliche Tochter Lisa Brennan-Jobs. Die er ja auch über Jahre, wenn nicht gar Jahrzehnte verleugnet hat. Was ich persönlich nochmal anders brisant und im Negativen berührend finde, als dass Steve Jobs selbst ja auch eine ähnliche Historie hat.

Als Kind von einem syrischen Einwanderer und einer amerikanischen Ärztin, Medizinerin, auf jeden Fall auch nicht aus der Lower Class stammenden Frau, aber da ja auch verleugnet wurde, weil es so eine Ehe hätte nicht geben können damals. Und das also aus religiösen Gründen so eine Ehe nicht hätte geben können und dann ja bei Adoptiveltern aufgewachsen ist.

Und das finde ich schon beachtlich. Ich war eigentlich nicht dabei und habe das auch letztlich miterlebt, hat keiner von uns. Von daher würde ich da gar keinen Vorwurf draus formulieren wollen. Aber ich finde es schon beachtlich, dass eine Person, die das selbst so erlebt hat, dann auch ein Kind zeugt und das verleugnet.

Finde ich schon, naja. Ja. Lisa steht für Local Integrated Software Architecture. Dankeschön, ja. Ja, viel zu teuer. Wie gesagt, 10.000 Dollar, weil viel reingesteckt wurde, viel Arbeit reingesteckt wurde. Gerade schon erzählt, ungefähr 33.000 US-Dollar in heutigen Dollars. Ich könnte mir nicht so viele davon leisten, sagen wir so. Nicht ohne mein Auto verkaufen zu müssen.

Und so hat sich der Lisa auch nicht wahnsinnig gut verkauft. Und Jobs wurde abgezogen von diesem Team, also innerhalb von Apple entschieden. Vielleicht musst du da auch irgendwie weg. Und hat dann das Macintosh-Projekt übernommen. Und das könnte tatsächlich ein Mac sein, der erste Mac sein, an dem Menschen von uns schon mal gesessen haben, also sowohl vom zeitlichen her, als auch vielleicht tatsächlich.

In meiner Familie gab es damals keinen, und ich saß auch zu der Zeit vor keinem Macintosh, ziemlich sicher, aber im Endeffekt habe ich überhaupt mal einen hinten gehabt und dran gesessen. Ja, auf jeden Fall war ja die Bauform, so als All-in-One, einfach dieses Würfelige, das Ikonische, das ja dann auch über zwei Jahrzehnte, also es gab ja die Würfel-Macs bis in die 90er-Jahre, rein.

Das war auch tatsächlich so der, mein Erstkontakt, so war das siebte Klasse oder sowas. Computerlabor, damals alles mehr oder weniger neue Macs. Das waren dann irgendwelche Classic-2-Geschichten oder so. Aber das waren auch noch Würfel-Macs, da kann ich mich dran erinnern. Aber damals ja auch schon völlig unterpowert, so der erste Macintosh zumindest.

Das ist ja auch Teil der Wahrheit. Also ja, auch da legendärer Auftritt, Jobs auf der Bühne, dieses Ding fährt da hoch und auf dem Display findet dieser Hello-Schriftzug statt, den wir auch später nochmal wieder sehen werden an verschiedenen Stellen. Aber ich habe mehrere Zitate gelesen, die den ersten Macintosh als hübschen Briefbeschwerer bezeichnet haben.

Und da musste Apple dann ziemlich zügig klar, also der erste Macintosh 128k und der dann ja abgelöst wurde relativ zügig ein Jahr später von dem Macintosh 512k und das ist dann auch der Mac, mit dem man war, der Macintosh, mit dem man auch arbeiten konnte. Unter anderem auch, weil, und das finde ich eigentlich gut, der erste Macintosh keinen Lüfter hatte.

So, weil das Jobs irgendwie sehr bei mindestens mal zwei Drittel dieses Teams, das Geräte, die Lärm machen, erst mal irgendwie doof sind. Hat nicht bei jedem Mac geklappt ich kann mich an das war glaube ich ein Power Mac G4 MDD Mirror Drive Doors das war das Gerät das klang wie so ein startendes Flugzeug wenn man Pech hatte mit entsprechender Last drauf aber ansonsten würde ich auch unterschreiben wollen, dass man bei Apple zumindest, stets bemüht war Wirklichs leise Geräte zu Lorcian.

Ja, das ist also, ne, heute ja auch noch, also mein, wir springen kurz einmal sehr weit nach vorne, das MacBook Air M1, was ich mein Eigen nennen durfte für einige Zeit, was für ein fantastisches Gerät, weil es einfach gar kein Geräusch gemacht hat. Also auch kein Geräusch machen konnte, weil da auch kein Lüfter drin war. Aber ja.

Warum Macintosh? Also ich wollte mal eine Frage zwischenwerfen, um auch mal was zu sagen. Das ist eine Quizfrage jetzt, ne? Ich streue dir jetzt ein. Macintosh ist abgeleitet von dieser Apfelmarke, ne? Das ist korrekt. Ist das eine Sorte oder ist das eine Marke? Ne, Apfelsorte ist es. Die sich aber schottisch schrieb, ne?

Macintosh, ja. Und warum war das? Das ist hier blanke Mutmaßung meinerseits. Jobs war ja auch zumindest in der Zeit seines Lebens Frutiana oder wie man das nennen mag. Frutaria. Frutaria, genau. Das klingt irgendwie wie irgendwas aus Star Trek. Hatte da vielleicht eine Vorliebe für Äpfel? Keine Ahnung, vielleicht weißt du, Sebastian, da...

Naja, die Ableitung ist ja vom Namen von Apple her gar nicht mehr so weit, dass man auch ein Computer nach irgendwas benennt, was aus diesem Namensspace kommt. Apple damals aber auch gewählt zum einen aus, Liebe und wie sagt man Liebe ist zu groß, aber für dieses Fallobst und damals ja auch mit dem Anspruch einen Firmennamen zu wählen, der möglichst weit vorne im Telefonbuch steht.

Okay, ganz praktisch gedacht, nichts hier von wegen die verbotene Frucht oder sowas. Nee, und dann ja aber auch mit diesem völlig, das können wir vielleicht noch mal als Bild mit in die Shownotes hängen, das ist das erste Apple-Logo, was ja nicht das Regenbogen- angebessene Apfel-Logo war, sondern dieses völlig, überkomplexe Ding von dem Apfelbaum, wo Newton drunter sitzt und.

Über ihm einen Apfel hängt. Genau, ja. Was ich auch ganz witzig finde, also bei Telefonbuch, also zum einen, auch das für die jüngeren HörerInnen unter uns, Telefonbuch war mal relevant, so in dieser Zeit, dass es kein Internet gab und ich will einen Computer kaufen, dann gucke ich ins Telefonbuch. Also entweder ich kennenladen oder ich muss in so ein Telefonbuch gucken und da vorne steht es unter anderem also vor Atari zu stehen, mag ein Vorteil sein.

Ich stelle mir gerade eine Welt vor, in der Apple sich aus genau diesem Grund dazu entschieden hätte, Apple am Anfang mit zwei A zu schreiben. Und da will ich hin, weil für die Börsen-Junkies unter uns. Da bin ich nicht genug Börsen-Junkie für. Ich weiß nicht, wie diese Kurzkennzeichen für Aktien heißen.

Aber da hat Apple ja AAPL. Raffiniert. Ja, das stimmt. Ja, ja. Kurze Frage noch, was steht noch auf dem Logo? Auf diesem allerersten Logo? Boah, da muss ich passen. Das weiß ich im Kopf nicht. Da steht, Mind Forever Voyaging Through Strange Seas of Thought Alone. Das ist ein Poem von William Wordsworth.

Was ist das? Ja. Über Newton. Hätte ich vielleicht auch mal nachdenken nicht draufgekommen. Nee, also das weiß man auch nicht unbedingt. Aber zum Detail. Mich würde es nicht wundern, Und wenn da ursprünglich auf den Seiten die Newton da in der Hand hält, wenn da auch noch was stehen würde. Wie lange Zeit ist es, glaube ich, inzwischen ist es nicht mehr der Fall bei der Notizen-App auf dem...

Ja, und bei der Mail-App auch, ne? Genau, da war auch, ich weiß gar nicht, welche Mail das war. Text-Edit war das doch auch, dass da for the crazy ones oder so was, was dann anderes... War das die Notizen-App? Vielleicht wechseln ich es auch gerade, aber ja. Das ist alles passé irgendwie leider, aber...

Gibt es nicht noch ein paar Easter Eggs in den einzelnen Apps? Also Karten war ja auch immer, da war auch irgendwie, also klar, da war Infinity Loop zu sehen. Genau, und zwischen Apple Park? Da steht auch immer noch Apple Park California drauf, auf der Mail-App. Stimmt. 95014. Das sind alles Quizfragen, ne?

Ja. Da war die Hitze 90210. Viele Postleuten kenne ich aus dem USA. Serie nie gesehen, aber oft genug gehört, den Namen, das ist ein Zip-Code, den ich kann. Reicht, um eine Adresse zur Hand zu haben, um sich ein US-amerikanisches Apple-Konto aufzumachen, um frühzeitig bei iTunes Store und Co. mit dabei sein zu können?

Telefonnummer 555 Schuh? Ja. Ja, ja. Lass mal zurückspringen nach 1984. Wir sind mit Macintosh noch nicht fertig, weil da hat auch was angefangen, was sich dann auch über die nächsten Jahre und Jahrzehnte durchgezogen hat. Nämlich dieser fantastische Werbespot zu dem Macintosh 1984 von hier Filmregister.

Ridley Scott. Der Alien-Man. Ja, danke. Wer möchte den Werbespot kurz nacherzählen? Das Spannendste ist ja schon mal, dass der Werbespot so eigentlich gar nichts mit dem Produkt zu tun hat. Nacherzählt ist er insofern schnell. Man sieht eine Menge vor einem großen Bildschirm sitzen, auf dem offensichtlich so ein Big Brother zum Publikum spricht.

Und dann eine junge Frau, Athletin, schreitet durch die Reihen und schmeißt einen Hammer gegen Bildschirm, so zumindest meine Erinnerung. Und dann wird, glaube ich, abgeblendet, zungemäß wird irgendwie sowas, warum Macintosh, warum 1984 nicht wie 1984 sein wird. Das Buch, der Roman, muss man ja vielleicht dazu sagen, vielleicht gibt es Menschen, die das nicht kennen. Das wäre Schade.

Jetzt auf Pause drücken und das Lesen. So lange ist das Buch nicht. Am 24. Januar wird Apple den Macintosh vorstellen und sie werden sehen, ob 1984 nicht wie 1984 sein wird. Schau mal, auch im Gedächtnis gar nicht so schlecht, oder? Ja, ja. Für lange Zeit ein einziges Mal nur im Fernsehen zu sehen, wären es Super Bowls.

Also auch da irgendwie teuerste Sendezeit, die man sich da irgendwie auch teuer erkaufen musste, auch innerhalb von Apple Jobs da sehr verkämpfen musste. Zusammen mit der Werbeagentur, deren Name ich vergessen habe, Chai Day oder so. Der war Apple auch lange verdingselt. Und es ist auch bis heute, ich habe das in einem Artikel geschrieben und das danach nochmal verifiziert, sicherheitshalber, dass das bis heute in verschiedensten Vorlesungen, wenn es um Marketing, um Werbung geht, ich finde das immer noch statt.

Apple sowieso, aufgrund von vielen Sachen, kommen wir nachher noch zu mehreren Präsentationen, aber auch das Ding bis heute einer der einflussreichsten Werbespots aller Zeiten. Also vielleicht gar nicht mal so auf die Menschen, auf die Konsumentinnen, aber auf wie man eigentlich Werbung treiben kann. Das schon.

Die bewerben halt kein Produkt, sondern einfach ein Gefühl und ein Image. Und das ist schon eindrucksvoll. Und das haben sie, und das habe ich auch noch viel mehr verfolgt, noch live verfolgt, also in Echtzeit quasi mitbekommen und ihr auch. Diese Serie, die Apple dann aufgelegt hat, zu Get a Mac. Justin Long als irgendwie so, Surfer-dudiger Hipster-Typ da irgendwie in legersten Klamotten rumsteht und den Mac verkörpert hat und an seiner Seite John Hodgman, der auch eher immer so einen Sparkassen-Vilialleiter Outfit und Image da vertreten hat, der den Windows-PC vertreten hat.

Und es war das Gleiche. Ja, die beiden waren so ein Mac, ein PC, aber du hast eigentlich die Produkte auch nicht gesehen, sondern die Vermenschlichung der jeweiligen Produkte. Ja, aber beim 1984-Werbespot war ja auch klar, wer Big Brother ist. Der ganze Dunstkreis aus grauer IT wie IBM und Apple, die junge Athletin sozusagen, die gegen das System und gegen die Verdammung sind.

Was ich immer noch bei dieser Get-a-Mac-Sache so interessant und spannend fand, und ich glaube auch deswegen hat die so gut funktioniert, dass eigentlich so der, also ja, Justin Long und der Mac, das war schon irgendwie der Coole und da hat am Ende auch alles geklappt und das war alles einfacher und netter und super und so, aber so die sympathische Figur war eigentlich der Windows-PC John Hodgeman.

Immer auch ein bisschen mitleidenswert, aber eigentlich so der sympathischere von beiden. Und ich glaube, das habe ich damals gar nicht so gesehen nur gar nicht mehr erkannt, aber ich habe jetzt noch mal für den Artikel halt so, weiß ich nicht, gefühlte fünf Stunden lang diese Werbespots geguckt, weil es auch echt viele davon gibt, auch viele gut sind.

Ich glaube, das ist auch so der, was den Charme von den Spots ausgemacht hat, dass der andere eigentlich sympathischere ist. Oder habt ihr das anders empfunden? Weiß ich gar nicht. Ich versuche mich gerade daran zu erinnern, ob das auch in Deutschland ein großes Ding war. Ich glaube in Deutschland so in Fankreisen.

Ich kann mich noch auf jeden Fall daran erinnern, dass teils auch in der Berichterstattung auf maclife.de quasi jeder neue Spot gefeiert wurde. Aber jetzt auch nicht aus einem, ach heute Abend im Vorabendprogramm der ARD lief wieder dies, das, jenes. Sondern eher so ein Blick über den großen Teich und es gibt einen neuen Mac-versus-PC-Sport.

Ja. Und die wurden nochmal aufgelegt, also nicht, also es wurde, ich glaube Justin hat nochmal auch dasselbe für Intel gemacht. Verstanden, ja. Ja. Ich habe gerade nochmal nachgelegt, für One Osampic haben die das nochmal wieder aufleben lassen, das war dieses Jahr sogar. Ach, für Osampic. Ja. Das gucke ich mir nach der Aufzeichnung nochmal an. Ich habe mich interessiert, wie das geht.

Okay. Naja, aber es zeigt ja auch, was Apple damit so vorgelegt hat, dass das als Konzept bis heute dann offensichtlich trägt. Und die Art davon ausgegangen wird, dass sich genug Menschen daran erinnern, sonst würde man es ja nicht nochmal machen jetzt. Aber ja, es gibt immer noch Werbung von Apple und immer noch Werbung, die erstaunlich wenig mit dem Produkt zu tun hat, an sich.

Ja. Wobei Apple ja generell auch im Marketing nie, man kann eigentlich schon auch sagen, einen Fehler gemacht hat, den die Windows-Kistenschieber gemacht haben, nämlich den, dass man mit Leistungswerten und Fachchinesisch nach draußen gegangen ist. Weil wen interessieren irgendwelche Details in Tabellen, mit denen letztlich nur der harte Kern was anfangen kann, sondern wirklich über Emotionen geht und Leistung Leistung sein lässt.

Auch so Geschichten wie, dass es jetzt quasi zur Holiday Season auch immer noch mal geht. So ein emotionaleres Video gibt. Wo es dann am Ende vielleicht noch ganz dezent heißt, ja, übrigens wurde auf dem iPhone gedreht. Also jetzt aus der aktuellen Weihnachtssaison nicht, aber viele aus den Jahren davor, da haben sie schon alles reingepackt, was sie mit Pixar zusammen gelernt haben, glaube ich, und wo die richtigen Knöpfe druckt, das drückt, dass dann doch noch mal die Menschen Tränen am Auge hängen haben.

Das war schon gut gemacht. Das ist auch vielleicht noch ein gleicher Exkurs, wenn du hier sagst, Pixar, weil auch das, glaube ich, so ... Wollen wir da in der Historie einmal kurz gleich bleiben, weil das eigentlich zustande gekommen ist, oder willst du den Abzweig hier nehmen? Ich glaube, wir sind zeitlich ja schon fast da, oder?

Wir sind fast da, genau. Aber es ist da ein großes Moment, was dazwischen fehlt. Dann schließt die Lücke kurz. Genau. Ich jetzt, naja, gut. Wir sind 84, 85 und wir sind dabei, dass Apple erkennt oder Steve Jobs auch erkennt. Es braucht eigentlich jemanden anderes, der diesen Laden hier führt, der ihn hier auch wirtschaftlich führt.

Wir brauchen einen extern oder von extern reingeholten CEO, für Apple und die Suche findet ein Ende bei John Scully, der zu dem Zeitpunkt noch bei Pepsi war, und aus dem Abwerbegespräch stammt das legendäre Zitat, sicherlich auch ist das paraphrasiert und auch in der Biografie von Walter Isaacson, vielleicht nicht Wort für Wort das, was tatsächlich gesagt oder was so kolportiert wurde, ist der Satz von Steve Jobs.

Wollen Sie für den Rest Ihres Lebens Zuckerwasser verkaufen oder mit mir die Welt verändern? Ums. Oder kannst du eigentlich nicht mal bei Pepsi bleiben, nachdem du den Satz gehört hast? Ganz andere Exkurse. Fiel das sicher auch in eine ähnliche Zeit als Pepsi in den USA dieses Gewinnspiel hatten, wo man den Harrier Jump Jet gewinnen konnte?

Irgendwie so ein Kampfflugzeug? Da weißt du mehr als ich. Also ich weiß, dass du es so warst. Ich weiß, irgendwer hat sich immer eingeklagt, weil er das grundsätzlich gewonnen hat, aber nie bekommen hat. Aber die Details sind mir nicht geläufig. Du meinst, Scully musste eh gehen. Wer weiß. Aber ich glaube, das war später. War das ja in den 90er-Jahren.

Naja. John Scully hatte aber nicht viel besser, also das ist auch sehr verkürzt jetzt, aber unter John Scully kam es dann dazu, dass sich das Apple-Management-Board dafür entschieden hat, dass Steve Jobs hier ohnehin der Falsche ist. Und Steve Jobs ja eine Entscheidung gelassen hat, aber ihn de facto für die Tür gesetzt hat. Und, Jobs dann nach einer kurzen oder vielleicht angemessen langen Phase von Frustration dann aber neue Motivation gefunden hat und zwei Dinge getan hat.

Zum einen hat er Next gegründet, N-E-X-T, was Computer für die Wissenschaft gebaut hat, kann man glaube ich so zusammenfassend sagen. Aber trotzdem auch ich finde so in jenen Schritt auch den nächsten Schritt gegangen ist in Bezug auf was bei Apple hätte passieren können. Also sowohl in Sachen Design als auch in Fortgestaltung von Software.

Ja, genau. Also die Hardware wohl kommerziell nicht besonders erfolgreich, aber mit Next Step ein Betriebssystem geschaffen, was seiner Zeit deutlich voraus war und das dann ja auch ein paar Jahre später Apple dann interessiert hat. Aber jetzt kommst du mit Pixar. Jetzt komme ich mit Pixar ich weiß nur, dass da auch mal so eine Pixar-Episode im Leben von Jobs war und da entsprechend wahrscheinlich über, Next die Verbindung zustande kam über die Rendering-Software die da benutzt wurde.

Ja und also auch nicht irgendwie Pixar, sondern Jobs hat Lucasfilm, deren Grafikabteilung abgekauft. So kann es gehen, ja Ja. Kein schlechter Deal, wie sie so. Wahrscheinlich für alle Beteiligten, aber ja. Es war auch lange Zeit ja so, dass Disney und Apple einen relativ guten Draht zueinander hatten, was wahrscheinlich irgendwie auch aus Zeiten rühren dürfte als Fixer eben entsprechend mit Disney.

Zusammengearbeitet hat noch, ja. Ja. Da ist dann auch irgendwie Toy Story entstanden oder sowas. Und das war ja, das erinnere ich auch noch. Das ist ja auch aus meiner Kindheit, Jugend, wahrscheinlich ist es schon eher Jugend, aber egal, was für ein Game Changer das war. Dieser vollständig 3D-animierte Film.

Ich hatte das bis da noch nicht gesehen. Das ging, glaube ich, vielen so. Da hat Pixar schon einiges losgetreten. Pixar bis heute ist ja, ich weiß nicht, die Storys interessieren mich zunehmend weniger, ehrlicherweise, aber das ist auch ein Ich-Problem. Aber bis heute steht Pixar ja für Qualität, also zumindest mal technische Qualität von Filmen.

Ja, das ist auch ein bisschen nach, aber ja. Aber angefangen auf jeden Fall mit diesen berühmten Kurzfilmen, die waren ja legendär damals, die auch einfach, waren die einfach nur vorgeschnitten vor irgendwelchen anderen Videos oder so, ich weiß das gar nicht mehr. Internet gab es damals noch nicht. Es gab einmal Kurzfilme vor den Filmen und dann gab es auch gerne nochmal diese animierten Logos, in denen der Lampe irgendwas passierte, wenn ich mich recht entsinne.

Ja klar, also ja. Ich muss mal wieder so einen Pixar-Film gucken. Geht ja auch bald wieder los. Im Sommer kommt, glaube ich, der fünfte Teil von Toy Story. Ist das so? Guck mal, 1984 haben die schon mal was gemacht. Die kleine Lampe ist von 86. Luxo? Luxo hieß die, ne? Ja, gibt's auch als Lego-Set. Natürlich gibt's das Lego-Set.

Aber die waren schon alle ganz gut. Ohne Jobs geht es bei Apple aber irgendwie bergab und innerhalb von kurzer Zeit verschleißt Apple gleich drei CEOs mit, Scully, Spindler und Amelio und schafft dafür immer mehr Produkte. Stefan, du hast vorhin schon erwähnt, die Kamera, die Quick-Take entsteht in der Zeit diverseste Apple-Macintosh-Modelle und da habe ich so gar kein Wissen zu und habe das mitgebracht in der Hoffnung, dass du da vielleicht mehr zu weißt.

Die Konsole. Mindestens du, Stefan, vielleicht aber auch du, Sven, ich weiß nicht, bei Stefan habe ich größtes Vertrauen da rein, die Spielekonsole Pippen, weil das ja bis heute so ein Thema ist, Apple und Gaming, was bis heute nicht so wirklich fliegt. Ja, das war auch eine Geschichte, die nicht direkt via Apple lief, sondern Bandai, heute Bandai Namco hatte eine Konsole namens Pippen lausiert, die aber auf Macintosh Hardware aufbaute.

Und der kein Erfolg zuteil wurde. Ich glaube, die ist so wenig erfolgreich gewesen, dass nicht mal Samadana ein größeres Interesse dran haben. Und dann, was aber auch aus der Zeit stammt, und den kenne ich auch nur, ich habe irgendwann mal vor, ich weiß nicht, 10 Jahren, 10, 15, 15 Jahren, hatte ich zum ersten Mal einen in der Hand, aber da natürlich auch völlig wertlos, weil das natürlich zur Zeit völlig überholte Technik war.

Aber hattet ihr damals, oder zumindest in der Nähe von damals, wir reden von 93, Anfang der 90er, Mitte der 90er, mal mit so einem Newton-Message-Pad was zu tun? Nein, ich bin Spätzünder, was Computertechnik anbietet. Ja, aber ich weiß, dass es eine Zeit gab, in der diese, es gibt doch bestimmt Gattungsbegriff dafür, Handheld-Notizblöcke ein großes Ding waren und es gab, mir liegt es auf der Zunge, aber es gab so diverse Systeme, unter anderem natürlich irgendwie auch von Microsoft angetrieben, aber es gab noch irgendwas, ein anderer großer Name.

Kompakt gab es auch irgendein Ding, aber... Ja, mir fällt es auch gerade nicht ein, aber es war auf jeden Fall ein PDA, Schau mal, Personal Digital Assistant. Steht sogar hier in diesem Artikel, dieser Kategorienbegriff. Ich habe mein Artikel nicht auswendig gelernt, es tut mir leid. Ich weiß, dass ich auch mal irgendwann so ein PDA hatte, allein weil es irgendwie, toll war, Tech-Schnickschnack zu haben.

Es war aber kein Newton, aber natürlich war der Newton sowas, wo man damals sagte, das ist mal so der heilige Kral und cool, was da so geht. Aber in dem Alter, in dem ich da damals war, hatte ich andere Dinge im Kopf, als mein Erspartes in so Newton zu investieren. Und da hatte wahrscheinlich als Schüler zu der Zeit auch keinen, hätte keinen gröberen Nutzen davon gehabt.

Außer Schale Blicke von Mitschülern. Hat ja auch nicht so richtig gut funktioniert. Also es wäre auch ein bisschen rausgeschmütztes Geld gewesen. Also sowohl technisch als auch von der Software her. Und es gab diese Handschrifterkennung, die mal mehr, mal weniger gut funktioniert hat. Meistens wohl aber weniger gut.

Ja. Ja, all das führte dazu, dass das Apple dann so Mitte, Ende der 90er kurz vorm Bankrott stand. Gab es da nicht diese Geschichte mit der Böse, Bill Gates, war zugeschaltet in so einer Keynote-Veranstaltung. Das war wahrscheinlich auch so eine Big Brother-Situation. so ein übergroßer Bildschirm, spreche ich von oben herab und sage, ja, übrigens, ich habe auch Geld für euch und dieses Office ist halt auch ein wichtiges Ding.

Ja, darf man auch nicht vergessen, da schießt ihr auch ein Stück weit in den Kreis natürlich, weil Office auf Mac oder auf Apple-Computern schon immer so ein Ding war und es ja auch Office für Mac schon gab, bevor es das für Windows-Rechner gab. Und auch bis heute, ich habe das schon mehrfach erzählt in diesem Podcast, ich muss das ja beruflich an so einem Windows-Rechner arbeiten und kann ab und zu aber auch so ein paar Sachen kann ich mit meinem privaten Mac machen, und ich, also sofort, es dauert keine halbe Sekunde und ich bin sofort wieder dankbar dafür, an einem Mac zu sein, selbst wenn ich in Office arbeiten muss, also wie viel besser Microsoft Office auf so einem Mac ist als auf so einer

Windows-Kiste, ist schon beachtlich, und zwar auch in allem, Alles daran funktioniert besser als auf diesem Windows-Rechner. Das ist ja auch ein relativ aktuelles Modell. Das ist ein Jahr alt. Wir dürfen Windows 11 drauf. Das ist vielleicht Teil des Problems. aber, naja. Aber bevor das passiert, kommen Jobs erstmal zurück, weil Apple erkennt, sie brauchen hier irgendwie Hilfe.

Sie brauchen ein neues Betriebssystem und wollen eigentlich, kaufen sie Next. Und sie kaufen Next nicht für die Hardware, sondern sie kaufen Next für das Betriebssystem und machen einen für wahrscheinlich aus ihrer Sicht damalige Verhältnisse einen schlechten Deal. sie bekommen das Betriebssystem und kriegen diesen ollen Steve auch wieder zurück.

Der dann Interim-CEO-I, CEO... Da kann ich mich auch dran erinnern. Das kleingestellte I. Das war die Ära des kleingestellten Is. Genau. Und dann relativ kurz, Steve Jobs geht mit dem Stahlharten Besen durch und kündigt diverse Produkte ab, aber auch eins an, nämlich den iMac G3. Der ja dann das nächste wirklich ikonische Apple nicht nur gerettet hat wirtschaftlich, sondern auch bis heute so ein wirklich ikonisches Produkt ist.

Wir hatten bei Falki Meda schon einen Pink rum. Ja, ja. Ich kann mich daran erinnern, was das für ein Ding war, dass der iMac, ich weiß nicht, in welcher Taktung, aber immer wieder in neuen Farbvarianten, erschienen ist und das immer spannend war zu sehen, was kommt denn da jetzt. Da gab es auch dann Sondermodelle wie, ich glaube es hieß Flower Power, mit Blümchen drauf und so.

Da war Apple eine Zeit lang echt farbig und mutigfarbig, also nicht nur hier so ein bisschen Pastell hier und dort, sondern richtig knallig. Und da schließt sich ein weiterer Kreis, finde ich, nämlich, also das, was sie vorgestellt haben, ist ja der iMac G3 in diesem Bondi Blue, das ist auch ein Begriff, den es vorher, glaube ich, nicht gab, aber in so einem halbtransparenten Plastikgehäuse, dass man in den Computer reingucken konnte.

Und der Kreis, der sich da für mich schließt, ist der zurück zum Apple I und zum Apple II, dass Apple sich schon immer bemüht hat, mit vielleicht Ausnahme von diesen ganzen Scully, Spindler, Amelio Jahren, dass die ganzen Gräte auch von innen gut aussahen und das nicht verstecken musste, sondern den ganzen Computer bauen, wo du reingucken kannst. Und das ist nicht peinlich.

Und was auch dann ein Ding ist, als wiederkehrendes Motiv in 50 Jahren Apple-Geschichte ist das Abschneiden alter Zöpfe. Beim iMac war ja der Skandal, dass es kein Diskettenlaufwerk mehr gab. Und ich kann mich auch erinnern, dass es in bestimmten Bereichen auch wirklich Pain-NDS war, ohne floppy auskommen zu müssen, weil damals einige Kopierschutzsysteme über so Autorisationsdisketten funktionierten, wo du quasi die Lizenz von der Diskette auf die Festplatte aufspielen musstest und gegebenenfalls auch wieder zurückübertragen, hattest, wenn du das System neu aufsetzt oder die Software verkaufen möchtest oder was auch immer.

Und dann musstest du dir halt so ein externes Laufwerk mit USB, kaufen. Ja, lustig, weil die G3s waren die ersten, wo ich Apple kennengelernt habe, meine ich. Das ist in dunkler Vergangenheit. 2001 muss es auch gewesen sein, das passt ja da in die letzte Generation. Da stand in der Werbeagentur, wo ich quasi gelernt habe, rum.

Aber es gab dann irgendwann auch Updates. Irgendwann hatten wir auch Tower. Aber damit habe ich, glaube ich, angefangen. Und ich kenne diesen Struggle mit den externen Laufwerken auch noch. Es ist auch die Zeit, wo ich glaube ich da reingekommen bin in das Thema, im Tonstudio angefangen zu jobben und da standen noch tatsächlich auch ältere Power-PC-Kisten rum, aber ich habe quasi dann gerade den Wechsel mitgemacht auf die ersten G3-Systeme Und mein erster eigener, selbstgekaufter Mac war auch so ein G3 Desktop.

Also in Mausgrau. Mausgrau. Das war auch ein verdammt schlechter Deal, weil ich habe da im Tonstudio gearbeitet und habe mir quasi das Geld verdient, um mir den Rechner zu kaufen, um dort dann damit weiterarbeiten zu können. Aber ja, die kenne ich auch noch. Genau, diese G3 Power. Ja, auch in diesem Bondi Blue und Das ist.

Schon die nächste Generation, die Tower. Die anderen waren wirklich so Desktops für, du stellst die auf den Schreibtisch und obendrauf noch den Bildschirm. Mhm. Naja, die kann ich nicht. Das müsste auch so, das war noch in den Ende 90er. Ich glaube, die anderen waren schon Anfang 2000 da. Die gab es dann auch tatsächlich in so blau und später auch in grau und die so ein bisschen aussahen wie Sofakissen aus Plastik.

Mhm. Die folgten aber von dem G4 iMac und das war ja diese Design-Folge-Katastrophe. Das war doch der Cube, oder? Der Cube war ja ein Sondermodell. Den gab es ja so nebenher. Also da gab es ja trotzdem auch die Tower. Aber das war auch ein G4, oder? Das war ein G4. Ja. Deswegen ist das nicht verwechselt.

Was auch da aufkam zu der Zeit, ist Johnny Ive. Der also schon bei Apple war, bevor Jobs zurückkam, aber wo sich ja offensichtlich auch so zwei gefunden haben, die dann für die nächsten naja, bis zu Jobs tot und in Johnny Ives Fall noch darüber hinaus Apple maßgeblich geprägt haben. Was verbindet ihr so mit Johnny Ive?

Die schönen Präsentationsvideos mit seiner sonoren Stimme komische Worte spricht. Ja, halt Designer, auch? Naja, also er war schon speziell. Aber das vermisse ich auch sehr. Also Milliarde ist ja hinten auch so ein bisschen abgedreht dann und macht jetzt irgendwie so Sachen mit Open AI und so, kann man auch irgendwie alles schwierig finden, weiß ich nicht.

Macht nebenbei auch andere coole Sachen in seiner Firma, wie heißt die noch? Love from. Aber ich vermisse das schon. Das war schon cool. Einmal als meine Highlights von so Apple-Produkteinführungen, wenn Johnny Ive auch noch was an die Kamera sagen durfte. Auf jeden Fall. Ich glaube, der hat auch intern so einen Wettbewerb laufen, welche Worte er noch unterbringen kann.

Was Johnny Ive aber auch mitbringt zu der Zeit, hier erste iMac und sowas, ist, dann das iBook als Laptop-Variante dazu. Die als, ich habe das im Artikel großsprünglich als erstes Gerät, bin mir gar nicht so super sicher, aber ich glaube schon als mindestens eines der ersten Geräte WLAN mit an Bord hatte.

Und zwar so, dass man es auch nutzen konnte und nicht so mit irgendeiner lustigen, Extension Card, PCMCIA oder irgendwie sowas, sondern integriertes WLAN und geht einfach. Zu einer Zeit, Ende der 90er, wo ja die meisten Menschen noch nicht mehr wussten, was sie da machen sollen. Also Internet irgendwie noch nicht so richtig am Start für die allermeisten Menschen.

Lokale Netzwerke im Privathaushalten, weiß ich nicht wofür, das Kopieren über CD oder Diskette ging ja schneller als über, Koaxialkabelnetzwerk und so. Jetzt also VLAN da mit drin. Auch die Dinger total farbig. Wir reden von den Klobrillen-Eyboks. Ja, genau. Und wir reden davon, es müsste schon das Eibok gewesen sein.

Dieser Auftritt von Phil Schiller, wo er dann noch von so einer Empore von der Bühne springen musste in so ein Luftkissen, um zu zeigen, dass das wirklich kabellos ist. Das habe ich nicht vor Augen, aber das würde ich gerne sehen. Ja, man findet das. in diesem YouTube drin. Während des Sprungs noch weiter sein Mac benutzen konnte und musste.

Weil geht alles kabellos. Aber es sieht heute aus wie Spielzeug, muss man ja mal sagen. Ist echt lustig. Was auch noch passierte, was vielleicht das, der wesentliche Punkt war, den Apple hat so richtig in die die Moderne starten lassen, war dieser iPod. Oh ja. Der war auch Anfang der 2000er Jahre? 2001.

Ja. Von Tony Fidel hat das Ding damals irgendwie maßgeblich entwickelt und vorangetrieben, der hinterher zu Google Nest gegangen ist. Ja, ne? Ich war in so einem anderen Podcast zu Gast und hab das da auch schon erzählt. 2001 gab es erst irgendwie 9-11 und mein Vater und ich hatten da zu dem Zeitpunkt schon Urlaub gebucht in New York, also nicht für den September, aber für, Ende Oktober, Anfang November und haben dann nach kurzem hin und her, nach längerem her entschieden, wir machen das trotzdem, wahrscheinlich gibt es aktuell keinen sichereren Ort auf der Welt als New York, nachdem die Anschläge da irgendwie durch waren, aber, Also ich habe den iPod-Lounge da nicht so wahrgenommen. Ja, ich habe diese Präsentation

damals wahrgenommen mit hier irgendwie 1000 Songs in your Pocket und sowas. Und überhaupt, ich hatte einen Discman zu der Zeit halt. Keinen Mini-Disclayer? Nee, ich hatte einen Discman. Und Steve Jobs hat dann diesen iPod aus der Hosentasche gezogen, wo mein Discman nicht reinpasste. Er hatte da 1000 Songs drauf, das erinnere ich schon noch. Aber ich hatte halt keinen iPod. Also es gab ja auch noch nicht in Deutschland.

Das hat ja gedauert bis 2002, dass die auch in Deutschland verfügbar waren. Aber ich war halt in diesem New York dann Ende Oktober, Anfang November und ich erinnere mich an zwei Dinge. Zum einen liefen da enorm viele Menschen mit diesen weißen Kopfhörern schon rum. Das war ein genialer Schachzug. Bombastisch gut. Du hast irgendwie 500 Meter gegen den Wind erkannt, ob da jemand kommt mit dem iPod in der Hosentasche oder nicht.

Was ja auch zum Problem wurde. Ich kann mich auch an News-Meldungen erinnern, dass quasi Kriminalitätsopfer leicht zu identifizieren waren aufgrund der weißen Ohrstecker. Aber was ich auch mitbekommen habe, und das hat mir nochmal, ohne den iPod besessen zu haben, schon ein anderes Fenster zur Musik aufgemacht.

Was ich in New York da mitbekommen habe, ist, dass an In-U-Bahnen nebeneinander sitzend oder an Ampeln zufällig wartend Menschen sich halt gegenseitig auch daran erkannt haben an den weißen Kopfhörern. Ah, du hast auch so einen iPod. Wahrscheinlich bist du ein okayer Mensch und haben so iPods aus der Hosentasche rausgekriegt, gezogen, den eigenen Kopfhörer abgestöpselt und den iPod anderen Personen so hingehalten und hat man quasi überkreuzt die Kopfhörer in iPods gesteckt und hat einfach mal, solange halt gerade rot war oder solange man halt irgendwie gemeinsam in der U-Bahn saß, mal in die Musik von anderen Menschen reingehört und das habe ich innerhalb von, ich war zwei Wochen da, also übertreiben, aber dutzendfach gesehen, dass das stattfindet in dieser Stadt.

Und das fand ich beeindruckend, dass das auch nochmal, also dieses vollkommen technische Gerät, was ja eigentlich darauf ausgelegt ist mit seinen Kopfhörern, dass ich für mich Musik höre und zwar überall und jederzeit, aber so einen sozialen Musikeffekt hatte. Das fand ich, damals fand ich es merkwürdig und ein bisschen cool und rückblickend finde ich es auch fast schon ein bisschen rührend, ehrlicherweise.

Damals war ja auch eine Zeit, in der es ist ja nicht so, dass Apple den MP3-Player erfunden hätte. Gab es auch schon längere Zeit vorher, aber es war so eine maximal trockene Produktkategorie, der einfach so das gewisse Etwas und die Coolness fehlte. Vielleicht auch, weil das dann zunehmend in diesem Dunstkreis von Napster und, Raubkopien etc. stattfand, was ja dann auch und da kann man ich weiß es nicht, wahrscheinlich mutmaßen, dass die Strategie so ein iPod zu haben, durchaus auch zusammen entstanden ist mit der Strategie auch mal so ein iTunes Store zu haben und auch mal Musik zu verkaufen, und sich so neue Märkte zu erschließen, das ist ja auch so ein Ding, dass Apple, noch immer weiter verfolgt, nämlich nicht nur irgendwie mit mit Hardware und Software,

sondern auch mit Services gutes Geld zu machen und das Ganze als als als Ökosystem Apple als Ökosystem zu begreifen und nicht wir machen das eine und das andere, sondern irgendwie gehört alles zusammen. Aber geil, wo du gerade hier 3-Player erwähnst. Ich habe mal gegoogelt und ja, ich hatte sowas auch. Das hatte ich total vergessen.

Dass es das gab und dass ich sowas auch mal hatte. Aber es war scheiße. Ein River-Ding oder was hattest du vor allem? Ich habe keine Ahnung. Die sahen ja irgendwie alle gleich aus. Also auch alle wie so Technik aus den 2000ern, aus dem Ende der 90er. Alle mit denselben komischen Tasten und selbes LCD und alles nicht cool.

Das war glaube ich auch, als der iPod rauskam, so die Zeit, in der das dann so ein Massenprodukt war, dass du das halt beim Aldi für, keine Ahnung, 30 Euro oder sowas mitnehmen können. Also es war schon irgendwie auch dann ein eigentlich billiger Massentechnikartikel, geworden und Apple hat das sehr, sehr clever gemacht, da irgendwie einen Mehrwert dran zu hängen und dann auch mit entsprechender Marge gutes Geld mitverdienen zu können.

Und das ganze drumherum, also wir sagten ja auch gerade schon, munsig verkauft mit dem iTunes Store, was ja dann auch nicht allzu weiter ferne, nachgelagert passierte, aber auch, Marketing, diese Schatten Mensch, Kampagne. War das so ein Mini? Ich glaube, das war auch schon zum ersten iPod. Ja? Ich glaube, ja.

Ist ja auf jeden Fall was, was hängen geblieben ist. Ja, auf jeden Fall. Was nicht hängen geblieben ist und also damals, ich weiß nicht, also ja, vielleicht damals eine kluge Entscheidung aus damaliger Sicht, rückblickend Rohrkepairer, erster iPod mit Firewire-Buchse. Also nix USB oder so, sondern dieser Firewire-Anschluss oben drin. Firewire 400.

Also ja, sicherlich technisch auch das überlegene Ding, auch was Übertragungsraten und so anbelangte, dann ist aber irgendwie nichts geworden. USB hat sich ja doch durchgesetzt. Damals, als jeder Anschluss auch noch einen neuen Stecker hatte und man nicht einfach raten musste, was dieses USB-C-Ding jetzt macht oder kann oder was auch immer.

Was 2001 auch noch passiert ist, ist, der erste Apple-Store hat die Türen geöffnet. Und auch eine Sache, die damals völlig absurd war, also so ein Computerladen, also ja klar, es gab hier irgendwie so Mediamarkt, es gab Phobos und sowas, die halt alles verkauft haben, was ein Stecker hat. Aber dass irgendein Computerhersteller, also nicht mal die großen IBM, Dell und was es da noch alles so gab, hatten ja eigene Läden.

Apple hat so einen Laden aufgemacht. Das kriege ich nicht mehr ganz nah. Aber haben die nicht damals auch eine Tour durch Deutschland gemacht und sich Gravis-Läden angeguckt? So als Vorlage? Da war auf jeden Fall irgendwas. Hat da nicht unser ehemaliger Kollege Herr Mucke was zu erzählt? Vielleicht müssen wir da mal anrufen. und der war ja lange bei Gravis.

Ja. Und auch natürlich völlig unwahrscheinlich, dass so Apple Stores Gravis überlebt haben, ist auch ein völlig irrer Gedanke, finde ich. Ja gut, den Gedanken wiederum finde ich nicht so irre, aber ist natürlich auch eine super Strategie, Dinge selbst zu verkaufen und dann einfach mal auch zwischen Händler auszuschalten und das Ganze aber nicht nur zur Geldmaschine verkommen zu lassen, sondern das Ganze dann auch wieder auf das Marketing und die Markenwahrnehmung einzahlen zu lassen.

Und ich habe das schon auch irgendwie so noch im Kopf, so ein Apple Store, wenn du mal irgendwo in einem Ort bist, was vielleicht vor 10 Jahren, 15 Jahren noch relevanter war als heute und du kein WLAN hattest und Internet brauchst, dann bist du halt irgendwie zum nächstbesten Apple Store und hast dich da irgendwie eingeklinkt.

Ja, die Präsentation ist ja immer noch außergewöhnlich. Also nicht für einen Computer gedacht, aber klar, weil so wie du den Computer in der Umgebung da wahrnimmst, das hebt natürlich deine persönliche Sicht, was das wert ist. Ja, aber auch so ein bisschen dein eigenes Standing. Also es ist ja auch immer so ein bisschen ein Traum, der da mitverkauft wird.

Ja, aber das ganze Einkaufserlebnis, da läuft jede Menge Personal, läuft da rum und dann kommen Menschen und fragen dich irgendwas und du musst nicht eine halbe Stunde lang jemanden suchen, der dir eine Frage beantworten kann, sondern Menschen kommen oft nicht zu und können dann auch meistens wirklich, weiterhelfen und inzwischen keine, oder seit längerem haben wir schon keine Kassen mehr, sondern kannst dann direkt bei den Typen da bezahlen, was sich immer noch irgendwie merkwürdig anfühlt. Oder es sind ja auch Self-Check-Out.

Kannst einfach rauslaufen, genau. Irgendwas von der Stange da runter nimmst und das in der Apple-Store-App scannst und kaufst und einfach gehst und ich habe es inzwischen ein paar Mal gemacht, wenn ich so Kabel, Adapter irgendwie brauchte oder verloren hatte oder sowas und es fühlt sich immer noch, auch beim vierten und fünften Mal immer noch wie Diebstahl an so ein bisschen, obwohl ich gerade einen Schweinebetrag in so einer App bezahlt habe, für irgendwie einen halben Meter Kabel mit dem Stecker hinten dran. Ja.

Und aber auch, also selbst die langweiligsten Apple Stores sehen ja fantastisch aus im Vergleich zu dem, was drumherum ist. Ich habe das hier so vor Augen, ich sitze jetzt gerade in Hamburg, haben wir zwei Apple-Stores, klar, den einen, den alle kennen und der auch in Videos und Fotos immer auftaucht, hier am, Jungfernstieg, dieses große Glasding, aber es gibt auch im Norden Hamburg so das Allsat-Einkaufszentrum, wo halt mitten in so einer Shopping-Mall so ein Ding reingestellt ist und das sieht halt, also da haben sie halt wenig Möglichkeiten, eigentlich was zu machen und trotzdem, es ist halt, räumig, es ist großzügig, es ist hell, es ist freundlich, es ist Platz um die ganzen Geräte rum, es ist nicht so voll geramscht wie die ganzen anderen Läden, die rumherum sind,

das macht Spaß da zu sein. Da steckt viel Psychologie drin. Ja. Das komplette Gegenteil von Aldi. Ja. In der Präsentation. Ja, oder das Mediamarkt. Das ist ja auch so ein komisches Ding. Du bist in so einem Mediamarkt und so ein Mediamarkt ist halt, wie so ein Mediamarkt ist. Und mittendrin hast du immer diese Oase, diese zwei Tüchter, wo so bei Apple drauf sind.

Wo es hell ist, wo es freundlich ist, wo es ruhiger ist, wo Platz. Wo bei den Ausstellungsgeräten nicht die Tasten fehlen. Ja. Das sehe ich immer gerne mal. Ich habe auch gerade mal die Tage wieder geguckt, was man dann wohl für so ein Geld, was man für so ein MacBook Neo bekommt, ausgibt, an Windows-PC-Laptop bekommt und festgestellt, ja, selbst die günstigeren Geräte sind nicht günstig genug, als dass man nicht auf die Idee kommen könnte, wenn man ein Ersatzteil braucht, im nächstgelegenen Mediamarkt da irgendwelche Sachen raus zu brökeln oder einzustecken.

Das würde einem im Apple Store nicht passieren. Aber wahrscheinlich käme man da auch gar nicht dazu, auch nur irgendwie eine Taste rauszuprökeln, bevor man nicht irgendwie erschossen würde. Aber... Und dann, was Apple Store noch so einzigartig macht, ist Kundenbetreuung. Also sowohl die Genius Bar, dass es überhaupt mal einen vernünftigen Support-Schalter gibt, dass du nicht irgendwie durch drei brennende Reifen springen musst und dann wird so ein Gerät irgendwann eingeschickt und dann kannst du es zwei Wochen später wieder abholen.

Sondern für viele... Workshops, genau. Und dass es ja auch in Gruppen, aber auch diese One-to-One-Sessions es inzwischen gibt, die du einfach so buchen kannst. Ich kann mich daran erinnern, war das nicht Kollege von Al-Würden, der irgendwie so ein Zeichen-Workshop mit einem Baumhaus oder sowas war das, oder?

Ja, auf iPad, ja. Ja, ja, liebe Grüße. Vielleicht hat er das Bild ja noch. Ja. Irgendwo in der iCloud drin, ja. Ja, du hast das so schön in deinem Artikel die Kathedralen des Konsums genannt. Und ich finde, dass... Also Apple wird ja auch lange irgendwie als Religion verschrien, sag ich mal. Und ich finde, diese Apple-Stores sind die Spitze dessen, weil das ja so, es wird ja so präsentiert und einige haben ja wirklich so ein bisschen kirchlichen Charakter durch die Größe, durch die Opulenz und durch die, Gestaltung im Allgemeinen.

Es ist schon ein bisschen strange manchmal. Ich war sehr beeindruckt von dem Store an der Fifth Avenue in New York, wo du so eine Treppe runter gehst und denkst, was kann ich da schon erwarten? Und das da unten einfach, Hauptmodern, superhell. Da stehen Grünpflanzen. Das feiern sogar echte Grünpflanzen zu sein.

Da war ich baff. Oder auch an so historischen Locations. Wie in der Central Station in New York, wo du denkst, okay, da ist einfach irgendwie so ein Apple-Store reingepflanscht worden, aber wirkt trotzdem nicht wie ein Fremdkörper, sondern passt da einfach rein. Überhaupt wäre mal irgendwie... hübsche Apple-Stores sehen will, der muss mal irgendwie so einen Tag in New York rumlaufen.

Da findet er gleich mindestens drei. Da am, Ground Zero ist doch so eine, ja, kein Einkaufszentrum, aber dieses Gebäude, das aussieht wie so ein Gerippe. Ja. So ein Wahlgerippe. Da ist auch ein Store drin, auch eher ein kleiner Store, auch eher so vom Kaliber, Einkaufszentrum, als total Einkaufszentrum, aber selbst der, wow.

Ich habe den neuen an der Fifth Avenue, da war ich noch nicht, da war noch nicht umgebaut, als ich das letzte Mal in New York war. Grand Central habe ich gesehen, aber ich war 2018 in Chicago und da haben die auch so ein freistehendes Ding, was ein Dach hat, was so ein bisschen aussieht wie so ein MacBook Air Deckel, und auch so ein Vollglas Ding, was da direkt am Fluss steht und das gleiche, was du gesagt hast.

Ja, du hast zwar keine Wendetreppe, du gehst oben rein und kannst so Treppen runtergehen. Das ist eher so, die Treppen sind aber auch gleichzeitig so Sitzgelegenheiten für wenn sie da halt irgendwelche größeren Veranstaltungen drin haben. Auch da drin stehen echte Bäume und Pflanzen und das ist einfach ein netter Ort.

Also dafür, dass jetzt irgendwie am Ende ein vernebter Computerladen ist, ist das ein echt netter Ort. Da kann KM Elektronik oder Phobos oder Escom oder wie sie alle seinerzeit hießen nicht mithalten. Nee, aber auch bis heute. Also es gibt nicht so viele Läden, die das tatsächlich geschafft haben, was zu kopieren.

Wenn man hier in Hamburg lang geht, hier gibt es dann doch mal zwei, drei, die ein ähnliches Konzept verfolgen. Also hier gerade in ganz teuren Straßen am Jungfernstieg entlang. Wo dann auch diverse Autohändler inzwischen so Showrooms haben, die so ein bisschen das Prinzip verfolgen von wir machen das ja mal nicht so voll, sondern wir sorgen dafür, dass man auch nochmal da irgendwo stehen kann, sich was angucken kann.

Ja, du brauchst halt Produkte mit einer gewissen Marge, sonst lohnt sich das halt nicht, da nur 20 von reinzustellen. Genau, ja. Oder hast du andere, die auch irgendwie so auf edel machen wollen, wie kein Eindruck, Nespresso hat hier so einen Laden, wo du auch denkst, das sieht aus wie jeder Chibo-Idusho-Laden von früher auch.

Es gibt so Produkte, die wollen künstlich Exklusivität, so wie Nespresso oder denk mal an Mackenum. What the fuck, ihr seid ein fucking Stieleis. Ja, aber Eiskonfekt inzwischen. Ja, ich denke da nur auch an diese Werbung. Ja, ja, ja. Aber ja, das äppelt schon auch nochmal, Maßstäbe. gesetzt. Ich würde gerne noch mal, bevor wir das so zerstückelt machen, noch mal kurz zurückkommen zu Johnny Ive, der ja Apple auch, übers Design hinaus geprägt hat. Also klar, wir waren alle bei den verschiedenen Sitzungen nicht dabei, aber es ist, glaube ich, trotzdem Konsens, dass Johnny Ive schon die Figur, also eine der Figuren von Apple waren, die sehr diesen, Schlankheitswahn für Produkte vorangetrieben hat, was man sicherlich an der

einen Seite gut finden kann, so für die Ästhetik, auf der anderen Seite auch, ja, aber hier ein halber Zentimeter mehr und ich habe halt zwei Tage Akku in so einem Gerät, wäre auch nicht schlecht. Und gleichzeitig aber auch der Gewinn da damit drin steckte aus meiner Sicht, nicht nur aus meiner Sicht, aber auch aus meiner Sicht, wenn es diesen Druck nicht innerhalb von Apple gegeben hätte, diese Geräte immer kompakter und schlanker zu machen, dann wäre da der Fortschritt auch ausgebremst worden, weil natürlich alles dadurch kleiner und effizienter werden musste, alle Chips.

Und dass du auf einmal so eine Apple Watch bauen kannst, die auch in der ersten Generation schon eine Menge konnte, in relativ kleinen Gehäuse und der spätestens in der dritten Generation ein wirklich gutes Produkt war, Hätte es, glaube ich, nicht gegeben, wenn sie nicht vorher schon auf Kramp versucht hätten, das MacBook immer kompakter und dünner zu machen und noch weniger Abwärme und all solche Geschichten. Apple TV auch.

Apple TV ist natürlich ein Gerät, was völlig ohne Not so klein ist, wie es ist. Und das auch völlig ohne Not da ist. Ja, das würde ich nicht sagen. Ich bin da schon ein Fan von. Aber gerade im Vergleich mit dem, was mein LG-Fernseher und Software mitbringt, da bin ich schon jeden Tag dankbar, dafür den Apple TV anmachen zu können.

Aber wenn das Gerät dreimal so groß wäre, wäre es völlig egal. Ich habe eine Playstation daneben stehen, die ist umgekehrt, die ist ein 5, die ist kein anderes, zehnfache Volumen von so einem Apple TV. Ja, das stimmt. Es ist völlig egal, wie groß das Ding ist. Aber nein, es wird klein und kompakt gebaut und das ist ja, und auch ohne Netzteil inzwischen, also ohne extra Netzteil, krass daneben hängen. Auch solche Dinge.

Der erste Mac Mini, den ich noch, den ich hatte, der hatte halt ein fast genauso großes Netzteil, backsteinförmig, auf dem Fußboden zu liegen. Hatte der? Hatte der? Ja, ja. Also vielleicht, also in meiner Erinnerung ist das so abgespeichert, aber Stefan hat auch genickt, was inzwischen ja auch nicht mehr so ist.

Da gab es ja auch Fortschritt und das ist auch eine Sache, die sicherlich IVE vorangetrieben hat. Naja was Eiffel irgendwann auch noch mitbekommen hat ist Software Design und das ist glaube ich der erste echte Streitpunkt wo sich die Geister scheiden in dem Urteil über Johnny Eiffel unter Johnny Eiffel ist dann iOS 7 entstanden und ja heutzutage ist das Geschrei groß über iOS 26 mit hier sag schnell Liquid Glass aber damals so der Sprung von iOS 6 auf iOS 7 Ja, das war auch nicht völlig geräuschlos.

Da haben die SkyMorphism gestrichen, oder? Ja, genau. Und Buttons auch quasi verboten. Alles nur noch so einfarbige Flächen mit Texten drauf und dann musst du raten, ob es ein Button ist oder nicht. Und auch da wiederholt sich Geschichte. So ähnlich wie damals, auch in den ersten Versionen, die danach kamen, mächtig zurückgerudert bis hin zu iOS 8, wo es dann irgendwann gut war.

Ich erinnere mich noch an das Nachrichten- Icon, glaube ich, aus den ersten Betas, das sich quasi angeschrien hat in knalligstem Grün. Wow, was ist denn jetzt los? Ja, es war, ja. Aber klar, Skymorphism, das finde ich ja gar nicht so schlimm, dass das damals gekippt wurde. Jetzt greifen wir ein bisschen vor, ne? Egal.

Aber das kommt ja mit Liquid Glass ein bisschen wieder. Naja, ist mir ja ein Dorn im Auge. Was Johnny Ive noch gemacht hat, und das ist dann ja auch vielleicht so sein, physisch, sein größtes Erbe bei Apple, hat dann noch zusammen mit Steve Jobs, aber auch mit dem Architekten Norman Foster gearbeitet an Apple Park, also dem jetzigen Apple-Hauptpartner, diesem...

Das Ufo. Spaceship-Ufo-Donut-Ding, was da in Kalifornien rumliegt. Ja. das ist auch dann verbunden mit dem letzten öffentlichen Auftritt von Steve Jobs der findet man auch noch, der davor, was ist das City Council das heißt, das wäre jetzt auf Deutsch wahrscheinlich Ratsversammlung oder irgendwie sowas, geschenkt, nochmal die Baupläne so ein Bauvorheben, Bauvorhaben für Apple Park nochmal rechtfertigt und so ein paar Fragen beantwortet und den nochmal, relativ klar sagt, ja wir können das auch halt woanders bauen, dann kriegt ihr halt keine Steuern dafür.

Das war ein guter Auftritt. Job ist nochmal kämpferisch. Ich finde ja die Lage so ein bisschen interessant. Also klar, ich war noch nicht da, aber wenn du dir so Ariel Fotos anguckst, das ist ja relativ zentral. Also man könnte ja auch meinen, die nehmen irgendwie eine riesen Wiese oder was auch immer und bauen das irgendwo in einem einsamen Wald.

Also es liegt ja relativ zentral, auch irgendwie drumherum sind irgendwie Gebäude und sieht auch irgendwie nach Gewerbe aus und so. Sind das nicht, ich will es nicht durcheinander werfen, aber sind das nicht auch die Flächen, auf denen vorher HP war? Weiß ich nicht. Also sicherlich nicht allein entscheiden, aber ich meine, das ist Teil des Gags quasi, warum sie das Ding an den gebaut haben, dass Apple da nochmal Flächen aufkaufen konnte von so einem anderen.

Also ein bisschen auf den Gräbern tanzen. Der es nicht geschafft hat, ja. Also gibt es ja auch immer noch, aber naja, Spaß machen die Gräte nicht. HP. Ja. Wir machen ein bisschen weiter in der Historie. wir haben jetzt 2001, 2002 hinter uns gelassen und dann ist so der nächste größere Schritt, den es glaube ich zu besprechen gilt.

Warte, weil du gerade parkst. Wann war die Öffnung? Das ist doch viel später, ne? Oh, das war 2012? Noch später? Habe ich jetzt ausgefragt. Ne? Da hast du ausgefragt. Ich meine, Jobs ist, nee, das muss noch später gewesen sein. 2013 bis 2017. Ja, guck, Jobs ist ja elf gestorben, also hat der Elf das auch nochmal vorgetanzt, dann können sie vor 2012 nicht angefangen haben mit den Baggern, naja.

Ähm, ich, ja, ich war bei 2005, das nächste Ding, äh, was von historischer Relevanz, ähm, als Apple verkündet hat, ja, das sind Power-PC-Chips, das war jetzt auch eine nette Episode irgendwie, ähm, wir machen das nicht mehr, wir machen jetzt Intel. Oh ja, da kann ich mich auch dran erinnern, Menschen, die gedacht haben, jetzt aber, jetzt friert die Hölle zu.

Ja, und damals ja mit derselben Argumentation, keine Ahnung, ich glaube, das machen wir an einem Auffaschen, mit derselben Argumentation, mit der jetzt vor ein paar Jahren Intel auch die Tür gezeigt haben, dass damals die PowerPC-Chips nicht mithalten konnten, was so vor allem Effizienz, also Performance per Watt anbelangte.

Genau, IBM, Motorola war das Thema dann. Und Intel hat da den Schneid abgekauft und dann, um nicht ganz 20 Jahre durchzuhalten, Und in das selbe Problem reinzulaufen, dass Apple auf einmal in der Lage war, auf ARM-Chip-Basis dann Chips zu designen und fertigen zu lassen, die deutlich, deutlich effizienter waren und damit auch einfach neue Geräte oder neue Gerätearten möglich gemacht haben, die mit den M-Chips.

Ähm, aber ja. Und was da mir in Erinnerung geblieben ist, ist dieser Intel-Chef von damals, der Name ich vergessen habe. Paul Ottelini. Dankeschön, der da in so einem Rheinraumanzug dann auch über die Bühne getapert ist mit so einem Silizium-Wafer in der Hand und den überreicht hat. Und ja, das war, glaube ich, gar nicht so albern und abwegig, wie ich das in Erinnerung habe, aber so, wenn ich jetzt nochmal Fotos und so meine Güte, was war das denn für eine Show?

Ja, ich habe auch nur das Foto in ganz kleinem, wenn ich dachte, was sucht der Imker da auf der Bühne? Das ist ja harmlos im Gegensatz zu anderen Videos, die heute auf WWDCs erleben dürfen. Das stimmt wohl. Wo CGI um sich geworfen wird. Aber auch damals, also ja, zum einen dieser Umstieg nicht ohne auf eine andere Chip-Architektur und dann ja aber damals auch bekannt gekommen und verkündet, dass, sie haben es damals ein Doppelleben genannt hat, dass das Mac OS X damals über Jahre schon ein Doppelleben geführt hat und seit Jahren, die da schon parallel das auf Intel angepasst haben und getestet haben und jetzt hat der Schritt, wo der Wechsel vollzogen wird und damit ja auch einherging Rosetta, weil vollkommen klar war, zum Start von den Intel Macs,

wird nicht jede Software auch schon so weit sein, dass sie auf Intel Macs lauffähig sein wird. Und Rosetta dazwischen als so eine Art, Emulationsschicht, die dann die Übersetzungsdienste steigen von Rosetta. Deswegen auch dieses Sprachlern-Ding, was Rosetta Stone heißt, kommt alles nicht von ungefähr.

Was wir übrigens ganz elegant unterschlagen haben und wahrscheinlich rührt das daher, dass ihr wahrscheinlich mit macOS 10 mit dem Mac angefangen habt, ist der Wechsel von macOS 9 auf macOS 10 und da quasi das Früchtetragen der Übernahme von Next, weil macOS 10 ja eben auf Next Step basierte. Das war auch so eine Sache, die Anfang der 2000er aktuell war.

Und auch eine wirklich große Zäsur war insofern halt vieles an Software erstmal nicht funktionierte und das, was dann nachgelegt wurde unter macOS 10 noch nicht den Umfang hatte, wie man ihn von macOS 9 noch gewohnt war. Und das war vielleicht sogar so rein Software-seitig ein größeres Ding als dann später der Übergang von PowerPC auf Intel-Chips.

Also ich habe angefangen habe ich noch mit macOS 9. Das weiß ich. Mir kommt das alles sehr bekannt vor. Quark Express damals auf den alten Geschichten. Wie dann der Wechsel war, weiß ich gar nicht mehr, wann das. Es gab immer so eine Public Beta und es lief so ein bisschen parallel. Ich kann mich noch daran erinnern, dass man die kaufen konnte.

Also die gab es auch nicht umsonst, sondern keine Ahnung. Da hat man irgendwie so ein Pub-Heftchen geschickt bekommen mit ein, zwei CDs, DVDs drin und konnte sich da die Vorab-Version installieren. Und ich weiß noch, dass ich in meinem Umfeld belächelt wurde mit, ah, was tust du diesem Schrott denn an?

Ja, clicky-bunty, ne? Genau, damals war Aqua, genau. Da war genau das, was quasi mit den iMacs und iBooks passierte in Hardware, passierte halt auch in Software, dass auf einmal alles bunt war. Ich weiß nicht, ich hab mal viel geübt und ich hab unter anderem versucht in Illustrator diese Knubbels da, die rot-gelb-grünen Bubbles so mit diesem Glaseffekt nachzubauen.

Das war alles schwieriger als unter Mac OS 9. Das war grafisch alles ein bisschen einfacher. Aber wo du gerade sagst, für die Betas bezahlen, das war ja allgemein so ein Ding. Also das ist ja auch ein Vergessenheit gerade. MacOS hat auch mal Geld gekostet. Also jedes Release hat Geld gekostet. Und ja auch mindestens zu Anfang dreistellig.

Ja. Ich glaube, irgendwann war das nur noch 99 Euro oder war es Dollar oder sowas. Und dann irgendwann auch, ich glaube, mit ab 10.8 Laien, glaube ich, das erste, was ein kostenfreies Update war. Aber hat halt bis dahin auch gekostet jedes Jahr wieder, eineinhalb, zwei Jahre. Mhm. Wollen wir nach 2007 springen oder habt ihr noch was zu der Phase?

Ne, ich schwelge gerade in alten Screenshots. Das war schon alles verrückt. Ich bin gerade noch überlegen, ob Apple auf dem Weg bis dahin noch irgendwelche Zöpfe jenseits vom Diskettenlaufwerk abgeschnitten hat. Optische Laufwerke kommen noch irgendwann demnächst. Die fehlten dann nämlich auch. Ja, und ich überlege gerade, wann sie Firewire wieder rausgenommen haben.

Also Apple hat das noch relativ lange durchgehalten, so klar, zum einen wegen des eigenen ersten iPods, der dann ja aber auch relativ zügig diesen 30-Pin- Connector bekam, der dann auf der anderen Seite USB hatte. Aber Apple hat ja auch noch lange Zeit den Leuten erzählt, dass Firewire die Zukunft ist und hätte es ja auch sein können, rein vom Technischen her.

Und Menschen hatten ja diese Firewire-Festplatten und das gab da doch auch irgendwann nochmal so ein Thema, als Apple dann keine Firewire-Schnittstelle mehr eingebaut hatte. Wohin wird das nicht sagen? Wird ja relativ, wird ja beerbt quasi von Thunderbolt, und auch das ist ja eine Geschichte ich glaube sowohl Firewire als auch Thunderbolt war ja eine, Kooperation mit Intel Ich glaube auch.

Ja Thunderbolt auf jeden Fall Lightpeak oder wie hieß das bei Intel Mhm. 2008, lese ich hier, hat das erste MacBook Air den nicht mehr gehabt. Firewall. Das ist ein, nachdem, wo wir jetzt gerade sind. Wir sind angekommen Anfang 2007, am 9. Januar 2007, wo Apple tatsächlich nochmal ein Stück weit die Welt verändert hat, denn es findet die Macworld in San Francisco statt und wir haben schon eine ganz interessante Kino da, Kinopräsentation von Steve Jobs.

Gesehen. Und dann kündigt er zum Schluss der Präsentation an, dass sie noch drei weitere Geräte zuvor zu stellen hätten. Ein Widescreen-Ipod mit Touch-Controls, ein Breakthrough-Internet-Communicator und ein revolutionäres Telefon. Und das ist auch eine Präsentation, die in die Geschichte eingegangen ist.

Auf so drei einzelne Icons. Und auf der Kino-Präsentation sind jetzt zusammen Würfel geworden, dass es immer schneller gedreht hat. Bis Jobs dann erzählt hat, gefragt hat, ob die Leute das jetzt kapieren würden, dass es nicht drei Geräte, sondern ein Gerät sind. Und wir nennen es iPhone. Und auch da wieder dieses ja, ja, Smartphones gab's ja eigentlich auch schon.

Aber irgendwie wollte keiner so wirklich haben. Ja. Und quasi wie bei Xerox Park was gesehen und gedacht, ah ja, das ist eigentlich eine gute Idee, die muss man halt nur irgendwie richtig machen. Hat selbst beim ersten Versuch auch nicht so ganz geschafft, aber dann ja über Software deutlich nachgebessert.

Ja, aber trotzdem ja auch deutlich mehr verkauft vom ersten iPhone, als es eigentlich mal angepeilt war oder deutlich schneller die Millionen zumindest erreicht. Und damals ja auch, also in der Präsentation ja schon Multitouch gezeigt mit der Randbemerkung für die Aktieninhaber von Apple and boy have we patented it.

Also ja, und ich fand das damals auf Schlag so geil. Ich hatte da ein, ich weiß gar nicht, wer der Hardware-Hersteller war. Ich glaube, das war auch Kompakt noch oder sowas. Ich hatte von Vodafone ein VDA, also ein PDA, aber von Vodafone. Wahrscheinlich deswegen das V. Müsste mal recherchieren, aber wahrscheinlich deswegen das V mit drin.

Der man so einen Stift bedienen konnte und da war so ein Windows CE drauf und alles war ganz schlimm. Und es war wirklich alles ganz, ganz schlimm. Und ich fand dieses iPhone von vornherein so geil, dass ich habe damals einen neuen Mobilfunkvertrag abgeschlossen bei der Telekom, weil das gab es ja nur bei der Telekom in Deutschland.

Und habe sogar freiwillig ein halbes Jahr lang noch meinen Vodafone-Vertrag nebenbei weiterbezahlt. Wollte schon das iPhone haben. Ja, für 500 Euro. Was ja auch absurd war. Also zusätzlich zum Vertrag. Was ja auch völlig absurd war, weil zu der Zeit haben Telefone und Mobilteile einfach kein Geld gekostet. Das haben einfach dazubekommen zu einem Handyvertrag.

Ein Euro kosten die doch heute auch noch, oder? Genau. Ja, aber genau da schon irgendwie so ein Punkt, wo Apple die Mobilfunkwelt nachhaltig verändert hat, nämlich die, dass quasi von da an die Zeit der gratis mitgegebenen Telefone eigentlich vorbei war. Ja. Aber auch so vieles, auch damit hat Jobs ja recht, der hat ja auch auf dieser Präsentation ja noch gesagt, dass sinngemäß, dass man, sehr von Glück reden kann, wenn man bei einer, der Entwicklung einer Technologie dabei ist, die die Welt irgendwie nachhaltig verändert und dass er mit Apple jetzt irgendwie zum dritten Mal schon, dieses Glück hat.

So zum einen mit der Maus, der Mausbedingung am Computer, mit dem iPod und dann jetzt eben mit dem iPhone. Das stimmt ja auch. Also ja, klar, alles ein bisschen überhöht, alles amerikanisch, alles Marketing-Sprech, alles Jobs-Sprech. Aber das stimmt ja tatsächlich. Wir haben ja gerade schon gesagt, wie sehr Apples erstes Computer tatsächlich Einfluss darauf hatten, wie Computer wahrgenommen wurden.

Wir haben gerade darüber gesprochen, wie viel der iPod verändert hat, was Musik bedeutet. Podcast haben wir ganz vergessen. Also ja, wahrscheinlich hat das Podcast auch ohne den iPod gegeben, vielleicht einen anderen Namen dann, aber auch, dass das Apple dann mit dem iTunes Music Store auf einmal eine Datenbank, eine kostenfreie Datenbank angeboten hat, wo jeder Depp irgendwie seinen Podcast eintragen kann.

Und auf einmal ist vollkommen klar, dass die ganze Welt auf dieses eine Verzeichnis bis heute zugreift, um alle Podcasts der Welt da drin vereint zu haben. Also nicht nur Musik revolutioniert, sondern auch Podcasts quasi mit aus der Taufe gehoben und dann jetzt eben das iPhone. Man kann es natürlich auch die Frage stellen, klar, einerseits zum Positiven verändert, andererseits was für einen Impact hatte das iPhone, mit Blick auf, wie sich Demokratien entwickelt haben, mit Blick darauf, was es halt eben für Social Media bedeutet, Manipulierbarkeit der Massen, etc. pp.

Also es ist natürlich, jede Technik hat so ihre Tücken. Ja, wobei auch da, das finde ich, weitestgehend halt nicht dem iPhone anzulasten ist, was Menschen damit machen. So, und ich glaube, dass das auch, also Steve Jobs wollte den App Store ja damals nicht haben, da musste ja gegen Jobs durchgesetzt werden, aber wenn es erstmal so einen App Store gibt, eine Möglichkeit gibt, da Apps drauf zu installieren, ist die Frage, ob in den USA oder auch in der EU das überhaupt erlaubt wäre, dass Apple sagt, ach so, Instagram, was wollt ihr machen? Nee, ihr kommt hier nicht drauf.

Also ich glaube, selbst wenn Apple das wollte, hätten sie das nicht unterbinden können. Ich würde, also, ich tue mich schwer damit, dem iPhone anzulasten, was Menschen darauf machen. aber klar, ohne das iPhone wäre die Situation nicht so das stimmt schon, oder vielleicht, also wahrscheinlich erst sehr viel später so geworden, weil es hat ja auch, erstaunlich wenig Zeit gekostet, bis andere Hersteller vergleichbare Geräte draußen hatten also na klar, haben auch viele beim iPhone abgeguckt und auch nicht ohne Grund, sondern auf einmal alle Telefone gleich aus, alle mobil, alle Smartphones, Selbst.

Microsoft hat's probiert. Komm, ich kann mich Aber die Technologie war halt da. Und die Frage ist, wenn Apple das nicht gemacht hätte, vielleicht hätte es dann drei, vier, fünf Jahre länger gedauert, bis das so populär geworden wäre, wie es dank des iPhones geworden ist. Aber ich glaube nicht, dass die Welt heute eine signifikant andere wäre, wenn es halt irgendwie Microsoft gewesen wäre, die das erste echte, gute Smartphone rausgebracht hätten oder Nokia.

Das waren die mit den Gummistiefeln, oder? Das waren die mit den Gummistiefeln, ja. Ja, aber das sind auch so Firmen, die dann den Anschluss völlig verpasst haben. Nokia, weiß ich nicht. Ohne Heming. Ich weiß nicht, ob die gerade noch aktuelle, machen die noch aktuelle Smartphones? Oder machen die nur noch wieder so Dinge, so Dumpphones oder so?

Ja, kommen die nicht gerade wieder? Ich weiß es gerade wirklich nicht. Gehören die nicht einfach irgendwelchen Chinesen? Kann auch sein. Aber machen die gerade Android-Telefone oder so? Ich weiß es nicht. Blackberry, quasi weg vom Fenster. Microsoft mit Windows Phone fand ich ja ehrlicherweise vielversprechend, weil die ein anderes Designkonzept hatten und das nicht bei Apple abgeschaut haben.

Die hatten dieses Kachelding da irgendwie am Start, was ich eigentlich auch ganz cool fand. Aber die haben uns halt ein bisschen Apps nicht hinbekommen. Aber ja. Das iPhone. Bis heute so ein Ding. Ja, auch wahrscheinlich der finale Punkt, an dem Apple einfach nicht mehr vom Geld trocken abzuhalten. Ja.

War also ein Erfolgsquartal. Ja, da ja irgendwie das nächste. Ja. Und ja auch mit ganz, ganz wenigen Ausnahmen bis heute durchgängig. Okay, ein Jahr weiter? Ja, was war ein Jahr weiter? 2008 war da ein Jahr weiter. Der nächste große Steve Jobs Bühnen-Coup, nämlich die Präsentation vom ersten MacBook Air.

Lange darüber erzählt hat, effiziente Geräte, dünne Geräte, kompakte Geräte für unterwegs und so. Und dann, legendärer Moment, dieses MacBook Air aus so einem Briefumschlag rausholt, verbunden mit der Ansage, dass die dickste Stelle des MacBook Airs immer noch dünner ist als die dünnste Stelle der Konkurrenzprodukte.

War aber natürlich auch ein geniales Design. Durch dieses greiförmige konnte man natürlich ganz super, schummeln und ein dünneres Gerät zeigen, als es ja dann irgendwie letztlich auch war. Was aber auch weniger störte, als man glauben mag. Das haben sie ja nochmal wiederholt beim iMac. Stimmt, ja. Auch von hinten zu den Seiten, zu den Rändern dünner wurde, ja.

Ansonsten MacBook Air, ähnliches Problem wie der Macintosh, also geiles Produkt, was irgendwie auch die Welt und das Design der Computer schon revolutioniert hat, aber gar keine Power drin. Also ein schwacher Prozessor drin, wenig RAM, 80 Gigabyte Festplatte im ersten Modell, zumindest in der Standardausführung und man musste das schon irgendwie sehr sehr wollen, aber, hat Apple ja durchgehalten und jetzt bist du bis vor kurzem so das Standard-MacBook, also willst ein Mac kaufen und hast keine besonders großen Ansprüche jetzt an, ich muss hier ständig Videos oder Audio oder sowas rendern, ja, nimm halt ein MacBook Air, das ist das MacBook für dich, das mag jetzt vielleicht das MacBook Neo dann vielleicht sein für manchen oder für manche,

aber Apple hat das durchgehalten und hat das MacBook Air von einem sehr teuren Gilt im Line-Up zu dem Zeit war ja sehr günstigsten Macbook im Line-Up gemacht und von dem Luxusgerät das Einstiegsmodell werden lassen. Schon ein gutes Ding. Und halt eine fantastische Präsentation. Wo ich hier gerade nochmal so in den Artikel reinschiele, es gab ja auch hier eine Liste der Fails, das unterschiedlich 2008, MobileMe, mit der Anmerkung, dass 2008 ja dessen Nachfolger iCloud vorgestellt wurde.

Und Apple da so ein Problem hatte mit der Glaubwürdigkeit, wie ernst es dann gemeint sei mit den eigenen Online-Diensten. irgendwie hatte. Hast du noch irgendwas-at-me.com-Adresse? Ich habe bestimmt noch eine, ja. Aber ich benutze sie nicht mehr. Ich auch nicht. Ich habe die aber auch nicht mehr. Ich habe da irgendwann Zugangsdaten verloren und mich nicht mehr so gekümmert. Wahrscheinlich gibt es die einfach nicht mehr.

Aber das finde ich auch ein cool Domain. Also, at-me.com. Jetzt at-i.com finde ich langweilig. Würde ich gar nicht benutzen wollen, die mir da irgendwie mitgeliefert wird. Aber, ja. Ah ja, das war 2008. Und dann haben wir 2010 wahrscheinlich eine Liste der Fails sind. Da sind wir beim iPhone 4 angekommen.

Was ja erstmal, wenn man es so sieht, keine Geschichte von einem Fail ist. Und das iPhone 4 war schon ein verdammt cooles iPhone. Vom Design her total gut. Das war dieses Glas-Sandwich. Also hinten platt, vorne platt, auf beiden Seiten Glas. Der Metallrahmen in der Mitte. Das letzte iPhone, was du dir vorgestellt hast?

Davor war das 3GS, oder? Davor war das 3GS, ja. Die 3G und 3GS waren ja mit so einem Plastikrücken. Ja. Da kann ich mich auch daran erinnern, die waren immer gut zerkratzt. Aber lagen gut in der Hand. Die lagen gut in der Hand, ja. Aber die sahen halt auch nicht so wertig aus. Das Vierer hatte schon gleich so eine Aura mit, wow, das macht was her.

Aber Antenna-Gate. You are holding it wrong. Auch so ein Design-Ding, wahrscheinlich auch auf Johnny Ive zurückgehend, die Antennen nach außen zu verlagern, aber so zu positionieren, dass wenn man das Telefon ganz normal hält, wie man das halt hält, wenn man damit telefonieren wollen würde, ohne Headset.

So? Nicht vor das Gesicht, sondern wie Menschen das machen, die wissen, wie ein Telefon funktioniert. Jetzt so sich das an Wange und Ohr haltend, man da die Antenne überbrückt hat und damit der Empfang Gen Null schlitterte. War das iPhone 4 nicht auch das iPhone, der berühmte Bar-Vorfall? Ja, du hast vollkommen recht. Wo irgendjemand das Telefon gefunden hat und das an Gizmodo verkauft hat.

Genau, da gibt es Gizmodo noch. Wahrscheinlich nicht mehr unter dem ursprünglichen Inhaber. Aber Gizmodo, damals ein relativ bekanntes, großes Tech-Portal, hatte quasi das Gerät bekommen und quasi schon vor dessen Vorstellung vorgestellt. Was Apple ein Dorn im Fleische war mit der Konsequenz, dass Gizmodo glaube ich auch bis auf alle Ewigkeiten verdammt und von Einladungen ausgeschlossen wurde.

Ja, aber denen ist Antennagate auch nicht aufgefallen. Wahrscheinlich funktioniert das Gerät auch gar nicht ohne irgendwie PIN, Passwort, sonst was. Also quasi rein aufs Design geleakt. Aber ja, es war ein bisschen ungeschickt, den Leuten zu sagen, ihr seid doch alle doof. Ja, in der Mail war das, glaube ich, so was. Auf jeden Fall war ein Aufschreck groß genug, dass Steve seinen Urlaub unterbrechen musste und zurückkam.

Und da gibt es auch, findet man auch in YouTube drin, diese legendäre Pressekonferenz, wo sie da auf so Barhockern saßen. Sie sind auf jeden Fall Jobs. Tim Cook saß, da saß Phil Schiller da. Wahrscheinlich. Wahrscheinlich auch Phil Schiller. Oder diese Konferenz so abgehalten haben, sagen, hey, guck mal hier, wir haben hier dieses Antennenzimmer hier irgendwie aufgebaut, wo wir Empfang gemessen haben und es ist gar nicht schlimmer als bei anderen und wir berechnen das nur, wissenschaftlich genauer und fairer und bei anderen ist das genauso, aber die zeigen das halt nicht so an.

Und dann haben sie den Algorithmus geändert für die Anzeige von diesen Balken, damit das nicht mehr auf Null runterfällt und, gleichzeitig dann aber auch gesagt, ja, wenn ihr das irgendwie scheiße findet, hier dieses iPhone, dann könnt ihr jetzt irgendwie hier klicken und kriegt so ein gratis Bumper, diese Plastikumrandung für den Rahmen, die das iPhone schützt, aber auch davor schützt, dass man, unabsichtlich das Antennen überbrückt und da war Steve nicht gut drauf.

Ja, verständlicherweise. Verständlicherweise, ja. Da möchte man auch nicht die Person gewesen sein, die da irgendeine Verantwortung trug. Und den Anruf auch macht. Hallo, Steve, ich weiß, du hast keinen Urlaub, aber, wäre schon gut, wenn du kurz herkommen könntest. Ja, ja, ich weiß, wo die Tür ist, aber, da passiert ja auch viel Gutes danach, das iPhone 4S war ein ganz anderes Gerät und Apple hat viele gute Geräte gebaut, aber wir haben ja in dieser Liste, so die Fails haben sich auch so ein bisschen verdichtet, so die größeren zumindest.

Das nächste ist dann nur zwei Jahre später, 2012, da hat Apple entschieden, richtig gut wäre, wenn wir so eine eigene Karten-Navigations-App hätten und hat Apple Maps an den Start gebracht, noch mit und unter Scott Forster. Und wenn man nach Apple Maps 1 oder Apple Maps 2012 so mal googelt oder mit der Suchmaschine des geringsten Misstrauens sucht, dann findet man jede Menge ganz, ganz tolle Screenshots, wie unbenutzbar das eigentlich war, weil...

Ja, das Problem war die 3D-Darstellung, die quasi versucht hat, aus zweidimensionalem Kartenmaterial eine dreidimensionale Ansicht zu generieren und da kolossal danebengriff, sehr oft kolossal danebengriff und das einfach aussah, als wäre die Gegend, keine Ahnung, zerbombt oder sonst was worden. Ähm...

Genau, das war auch einer der größeren Missgeschicke in der Geschichte Apples, aber wahrscheinlich auch einfach der Tatsache geschuldet, dass das Unternehmen ja auch immer größer und größer wurde und auch weitere Geschäftsfelder beackerte und dann natürlich auch die Chance steigt, dass du auch mal hier oder dort einen Fehltritt hast.

Aber auch der Anfang vom Ende von Scott Forstall bei Apple, der dann da in diesem Streit irgendwann gehen musste. Also zum einen, weil es da ohnehin wohl hinter den verschossenen Türen die ein oder andere Streitigkeiten gab über verschiedene Richtungen, die Apple einschlagen möge, unter anderem auch zwischen Forstall und Johnny Ive.

Aber wohl eben auch, weil, Forstall sich geweigert hat, sich vor allem öffentlich für Apple Maps zu entschuldigen. Das hat dem Guck dann irgendwann nachgeholt, nachdem Forster weg war. Und danach ist es ja auch echt gute Software geworden. Also auch nicht sofort. Das hat dann noch ein bisschen gedauert, bis das wirklich gut wurde. Aber, ich weiß, dass ich nicht der Einzige bin, der heute in den allermeisten Fällen, Apple-Karten bevorzugt. Vor allem für Navigation.

So Points of Interest und sowas, da ist Google einfach nach wie vor unanholbar weit vorne. Ja, wegen der ganzen Daten auch. Aber wie alles bei Apple ist es halt alles schön integriert, funktioniert super, wenn du da irgendwas im Kalender einträgst und Siri vielleicht auch nochmal einen lichten Moment hat und dir Bescheid sagst, dass du jetzt losfahren sollst und so.

Das ist schon alles ganz gut und sieht auch ganz hübsch aus inzwischen. Oh ja. Jetzt sind wir aber schon bei 2012. Wir sind auch bei den Fails, ne? Ja. Was haben wir vergessen? Bei den Fails. Nee, nee, also bei den Fails nicht, sondern wie du sagst, wir sind schon bei 2012. Was haben wir übersprungen?

Den Tod von Steve Jobs. Ach, den möchtest du ja, den, ja. Das möchte ich nicht als Fail. Naja, das ist wohl wahr, ja. Auch ja hochdramatisch, das, ja, quasi, also abgegeben an Tim Cook, mal wieder, Tim Cook hat Jobs schon häufiger vertreten, also irgendwie, wie heißt das im Englischen, leave of absence oder irgendwie sowas.

Naja, wenn Jobs halt irgendwie sich operieren lassen musste, krankgeschrieben war, was auch immer, hat Tim Cook jetzt schon mal zwischenzeitlich das CEO-Amt übernommen. Jobs hat es irgendwann ganz abgegeben dann an Tim Cook und hat dann ja quasi noch, naja, klingt so dramatisch, oder ist es ja auch, also auf dem zu Hause auf dem Sterbebett noch die Präsentation vom iPhone 4S mitbekommen und ist dann was?

Zwei Tage danach, ein Tag danach, also unmittelbar danach, dann verstorben an den Folgen von Bauchspeicheldrösenkrebs. Hat der nicht auch irgendwie alternative Heilmethoden bevorzugt oder so? Ja, auf jeden Fall viel zu lange, dass man es schon irgendwie über Ernährung hinbekommen würde. Im Herzen Hippie, schade.

Ja, und das ist echt also, da bin ich auch bis heute ein bisschen, ich bin auch ein bisschen sauer bis heute. Also auch beleidigt ein Stück weit. Wie kann ein Mensch, der so intelligent ist und so viel gerissen hat im Leben und dann, und auch alles Geld der Welt zur Verfügung gehabt hätte, also man weiß das ja bei Krebs nie, ob man das Geld dann irgendwie rettet, aber der auf jeden Fall, wenn er da früher mal die Zeichen der Zeit erkannt hätte, sicher ganz andere Chancen noch gehabt hätte, als viele andere Menschen auf der Welt, die mit dieser Krankheit haben.

Zumal in den USA. Ja, ich weiß noch, wie ich nachts um fünf oder so von meiner Frau geweckt wurde, die mich aus dem Bett scheuchte mit Worten so gemäß wie, er ist tot. Und für mich war das damals natürlich auch irgendwie mit Arbeit verbunden, böse gesagt, weil der Nachruf lag halt auch schon quasi im Backend von der Website.

Und muss dann irgendwie online gestellt werden. Den hatte seinerzeit noch der langjährige Chefredakteur David Andel geschrieben. Und wir hatten eine Grafik. Ich glaube, das war der Apple-Apfel, bei dem das Blatt runterfiel. Und ich kann mich auch noch erinnern an Leserzuschriften, die das als extrem pietlos empfanden und sie beschwerten. Das war nicht, das passte irgendwie, er hatte auch eine gewisse Pietät.

Was ich aber schlimm fand, war diese Jagd in den letzten Tagen nach Fotos, wo auch an mich seinerzeit herangetragen wurde, so nachdem, bleib da mal dran und ich da auch gesagt habe, irgendwo ist ja auch eine Grenze. Also wenn dann irgendwelche Glatschblätter in den Staaten, wie TMZ oder sowas, meinen da Todkranke auch auf Seite 1 quasi abgelichtet haben zu müssen, dann ist das deren Ding aber.

Ich glaube auch, das war ziemlich genau ein Jahr, bevor ich zu MacLive gekommen bin, ein halbes, dreiviertel Jahr bevor ich zu MacLive gekommen bin, damals aber schon MacLive-Leser gewesen und zumindest in meiner Erinnerung hat die MacLive damals auch kein Bild verwendet. Also ich weiß, nachdem ich bei MacLive war und auch mal Bildordner und Archive gesehen habe, wir hatten ja Fotos von, ich weiß gar nicht, wer das war, irgendein freier Autor, meine ich, der privat in den USA war, hat noch ein Foto gemacht von dem damals schon, wirklich stark gezeichneten Steve Jobs, weil er durch Zufall den irgendwo gesehen hatte.

Aber meines Wissens habt ihr das damals auch nicht verwendet. Er war verrückt, wie das dann so gehen kann. Ja. Und was du sagtest, also ich kann es auch nicht verstehen, wie ein Mensch, der offensichtlich so gescheit war, an genau so einer wichtigen Stelle für sich selbst Entscheidungen getroffen hat, die ganz offensichtlich nicht die wissensgetriebenen, wissenschaftlich begründbaren Vielleicht.

Hat er sich für zu schlau gehalten. Ja, das ist auch gefährlich. Toll Stefan, wie kommen wir da jetzt wieder raus? Das ist eine gute Frage. Gab es 2011 sonst noch was? Ja. Hast du was im Kopf, wo ich nicht drauf komme? Nee. Okay, dann müssen wir doch zurück zu den Fails, fürchte ich. Wir könnten auch diese Trauerfeier sonst noch eingehen, höchstens.

Das war ja auch nochmal, wenn wir schon bei Jobs tot sind, wo sie ja keine Trauerfeier im Eingriff ausgemacht haben, sondern so eine Celebration of the life of Steve Jobs mit irgendwie dieser Regenbogenbühne. Das war schon die Regenbogenbühne, ne? Wo auf jeden Fall noch Coldplay aufgetreten sind, wo es riesige Konzertveranstaltungen gab auf dem Apple Campus wo von den Gebäuden überall diese riesengroßen Porträtfotos noch von Jobs drunter hingen und live gestreamt und sowas, das fand da noch statt in all dem, Was wir vergessen haben nicht 2011 oder 2010 können wir noch einflechten das iPad.

Das gab es ja auch noch. Das gab es auch noch. Und auch da, also nicht halb so legendär wie iPhone-Präsentation oder MacBook Air-Präsentation, aber fand ich auch denkwürdig, dass mit einfachsten Mitteln, dass das Job sich da mit diesem iPad 1 da auf der Bühne in so eine Ledersessel geflätzt hat, um nochmal in einem Bild klarzumachen, wofür ist dieses Gerät eigentlich gedacht?

Was ist der Platz von diesem Gerät? Fand ich schon auch gut. Ein Apple-Gerät für jede Lebenslager. Ja. Vielleicht rettet uns das über die nächsten Jahre bis 2014 zur Vorstellung der ersten Apple Watch? Na ja, ich kann noch zwischendurch, kann ich noch zwei Sachen anbieten. Wir sind aus diesen Fails nicht ganz raus, fürchte ich.

Wir haben nämlich 2013, nee, eine Sache noch, 2013, haben wir noch den Mac Pro, den ich ja vorher schon sehr gefeiert habe. Der Vater eines Schulfreundes hatte einen, einen der ersten Mac Pros. Und da war das mit das Geniale ja dran, das andere als bei ganzen Macs davor, wo man ja eigentlich schon damals nicht wirklich viel ändern und modifizieren konnte.

Der Mac Pro, den man aufgeschraubt hat, also ohne Werkzeug, mit Händen konnte man ihn aufschrauben und konnte dann ja das eine Seitenteil so rausklappen und das Mainboard war auf diesem Seitenteil drauf, man konnte auf alles sofort zugreifen. Man musste es nicht mal schrauben, ne, war glaube ich einfach so ein Drehgriff eben.

Man musste so eine Arretierung überlösen, dann... Genau. Und dann kannst du das rausklappen und auf alles zugreifen und einfach da mehr RAM reinstecken. Und du hattest auch relativ komfortablen Zugriff auf die Laufwerke da drin. Ja, und dann aber 2013, der Mac Pro, Mac Pro ohnehin schon immer ein schwieriges Thema gewesen, dahingehend ist Aktualisierung nicht in der Tagesordnung standen.

Und 2013 hat Apple dann den Mac in diesem Tonnendesign vorgestellt. Ja, die Mülltonne. Ja. Die haben alle irgendwie so schöne Namen. Der Power Mac G5 war doch die originale Käsereibe. Ja, es gab diese Lampe noch dazwischen, den Mac da unten, die in dieser kleinen Kugel war. Der iMac G4 war das. Genau, Dankeschön.

Und hier aber das Legendäre, dass da noch Phil Schiller mit auf der Bühne stand mit dem legendären Spruch Can't innovate anymore my ass. Das war ja auch ein geiles Gerät. Und ich habe in meinem Artikel damals, habe ich darüber geschrieben, ich habe irgendeinen Darth-Vader-Vergleich gemacht und ich möchte mir einbilden, das aufgrund meines Artikels geschehen ist.

Und ich lasse mir da auch nichts anderes erzählen. Hat Apple ja irgendwann Poster gedruckt und auch ein paar Poster verschickt. Und in der Reaktion hatten wir auch eine. Eins davon habe ich bei mir zu Hause noch hängen, wo der Mac ohne den Deckel quasi, den Deckel abgezogen und man dann so Richtung Kamera kippt, da war ja so eine dreieckige Form da drin und hat auch so ein Lüftungsgitter oben drin.

Und das sieht ein bisschen aus wie die Atemmaske von Darth Vader. Und das gab es als Poster von Apple. Und das hatten wir in der Reaktion hängen bei mir zu Hause. Und ich lasse mir das nicht nehmen, weiterhin daran zu glauben, dass die werden meinen Artikel gelesen und gesagt haben, scheiße, ja, Darth Vader. Und haben daraufhin dieses Poster produziert.

Wenn der Lüfter dann auch so klingt, wie Darth Vader atmet, dann wird ein Schuh draus. Aber Lüftung ist auch das Problem, das ist Mac Pro gewesen, weswegen der ja in dieser Form gestorben ist, weil es zu heiß geworden ist und es irgendwann nicht mehr möglich war, das weiter abzugraden mit neueren Grafikeinheiten oder so.

Dann gab es ja auch diese denkwürdige Geschichte, dass sie diverse Journalistinnen aus den USA eingeladen haben zu einer Roundtable-Geschichte und es da erklärt haben und sagen, ja, hey, alles scheiße. Und Mac Pro, das wird nichts mehr. Aber schaut, hier ist der iMac Pro. Stimmt, ja. Der ja heute komplett fehlt. Der gab es ja mehrere Jahre lang und total geiles Gerät, weil viel Power in diesem Gehäuse und großes Display mit drin.

Und jetzt ist der iMac ja wieder so ein reiner Einsteiger in den Computer geworden. Ja, dafür kannst du jetzt ein Mac Studio kaufen. Ja. Wie lange gab es den Mac Pro, also diese Tonne? Weiß man nicht, ne? Ne, müsste man jetzt mal im Mac Tracker Der große. Das neue Design kam dann ja erst 2019. Ja, da war eine lange, lange Pause zwischen.

Das ist aber auch ein geniales Design, finde ich. Ich fand den alten Mac Pro schon, also dieses Aluminium-Klotz, dieses wahnsinnig schwere Gerät, fand ich schon wahnsinnig hübsch. Aber der 2019er ist noch ein bisschen... Also sie haben den echt so lange verkauft. Also auch im Mac-Tracker steht drin, also im Dezember 2013 vorgestellt und da war der ab 2014, Januar war der erst wirklich zu haben, Januar, Februar, irgendwie sowas und im MacTucker steht Discontinued December 2019, und ja, die haben den ja auch noch Zeit lang einfach weiterverkauft as is, ähm Intellixion Chips drin und ja, Jetzt kannst du mit Apple Watch kommen. Dem ersten echten Cook-Produkt.

Genau, seinen Einstand hat er gefeiert mit der Watch. Als neuer Apple-Chef. War aber auch so ein Ding, was ja vorher schon, das gehörte ja auch zu vielen, vielen Jahren, MacLive.de in meinen Händen. Diese Gerüchteküche. Was man nicht schon alles immer vorab wusste. Und was sich dann doch immer als falsch herausgestellt hat. Es gab ja auch Geschichten von Apple bringt einen eigenen Fernseher.

Apple bringt ein eigenes Auto. Apple bringt dies, das, jenes. Airpower. Das haben die ja sogar noch selbst angekündigt. Böser Fehler. Jetzt noch mal ein kurzer Exkurs zum Thema Fels oder lassen wir das für sich stehen. Wer mag, schlage AirPower nach und versuch das bei Apple, fragt im Apple Store nach.

Er würde das gerne mitnehmen. Nehmt mit Freunden mit, die das auf Video aufzeichnen. Und dann in den Shownotes findet ihr unsere Signal- und Threema-Zugangsdaten, wie heißt das, Kontaktdaten. Schickt uns das gerne rüber. Apple Watch. Smartwatch von Apple. Und quasi aus dem Stand heraus zum größten Uhrenhersteller der Welt aufgestiegen.

Und das trotz vieler Untenrufe so am Anfang mit, ja gut, das Ding kann ja irgendwie auch nichts. Und eine Uhr, die nicht mal die Uhrzeit anzeigt, weil die ersten Hardware-Generationen halt kein Always-On-Display hatten, was heute irgendwie ja Standard ist, sondern da musste fleißig drauf getippt werden oder der Arm angehoben, damit man überhaupt erstmal die Uhrzeit sieht.

Aber auch schon gleich vom Start weg ein ikonisches Design, nämlich, dass man auf so ein quadratisch rechteckiges, Layout gesetzt hat, wo du natürlich gleich gesehen hast, wenn jemand eine Apple Watch trägt, dass er eine Apple Watch trägt, weil es eben keine Kreisrunde-Uhr war. Außergewöhnlich war sie sehr dick.

Aber ikonisch würde ich das Design jetzt nicht nennen. Ja, doch, ikonisch im Sinne von, es hat einen sehr, sehr hohen Wiedererkennungswert, sagen wir es so, ein Design von hohem Wiedererkennungswert. Ja. Auch wenn man natürlich den Gedanken haben könnte, es ist natürlich auch viel praktischer, wahrscheinlich in Rechtecken zu denken als in Kreisen, wenn es um das Design von Apps und Anpassungen von Apps von Geräten wie so einem iPhone auf eine Apple Watch geht.

Ja, aber vor allem auf Anzeige von Text. Also wenn da irgendwie mal iMessages durchlaufen, ist natürlich viel praktischer, weil das Display rechteckig ist, als wenn das irgendwie oben und unten zuläuft und man den Text entweder ständig neu positionieren muss oder da halt an den Rändern abgeschnitten wird.

Also als Textspirale, die immer größer wird oder so. Sei froh, dass ihr kein Software-Designer seid. Was ich bei der ersten Bemerkenswert fand, zwei Dinge zum einen, dass als sie die vorgestellt haben, Tim Cook ja nicht müde geworden ist zu erzählen, dass das vor allem auch eine sehr gute Uhr sei, also gar nicht so sehr diesen smarten Effekt und Sport und was da heute alles mit verbunden ist Health mit verbunden, sondern ja, es ist auch erstmal, erstmal ist das hier eine richtig gute Uhr und die kann ein bisschen mehr als andere Uhren und dann diese, Luxusgeschichte, damals war irgendwo Pharrell Williams mit dabei, ich weiß nicht, ob er auf der Bühne war aber einer der ersten Werbeträger für die Goldvariante.

Die für die saudischen Ölprinzen. Mit einem Goldwert, der glaube ich irgendwie nicht der Redewert war. Inzwischen vielleicht, aber damals gemessen zum Preis natürlich für Apple. Wahrscheinlich war es das Produkt mit der größten Marge. Ich habe 20.000 Dollar im Kopf. Kann das sein oder ist das gerade meinen, ist das ein, Spinnt mein Hirn da gerade.

Bei allem, was fünfstellig wird, kann ich nicht mehr mit rechnen. Ja, aber jetzt kommt mir 20.000, Preis. 10.000 steht hier. 18.000. Mit Goldarmband. Bis zu 18.000. Also eigentlich war es total günstig. Ja. Und jetzt guck mal bitte, was der Goldwert war. Das würde mich auch noch interessieren, wenn hier schon jemand das Internet bedient.

Wenn hier das Internet bedient, meine Güte. Aber ja, also Apple Watch hat sich ja seitdem schon irgendwie gemacht. Also ich trage eine, ich trage die auch täglich und ich trage die auch gerne. Hilft mir schon auch so ein bisschen. Ich bin da hinreichend anfällig für, hey, hier deine Ringe. Schaffst du heute noch, kannst du schließen? Ich bin da anfällig für. Ich mag die als Filter.

Ich habe Menschen als VIPs hier so definiert auf meinen Geräten und ein Großteil von iMessages kommt nicht auf die Uhr durch, aber wenn auf der Uhr was vibriert, dann wird das schon jemand Wichtiges sein. Das funktioniert für mich irgendwie ganz gut und Kalender auf der Uhr zu haben und einblicken oder einsehen zu können, ohne immer das Telefon rausholen zu müssen aus der Tasche. Das ist auch so eine Sache, die ich ganz gut finde.

Was für mich nie so richtig funktioniert hat, sind Apps. Also da ist das, was Apple mitliefert, genau das, was man irgendwie auch braucht. Und, als Apple Watch App-Entwickler, glaube ich, reicht es nicht bis zur ersten Million. Weil ich glaube, viele andere auch das Problem haben, da den Wert drin zu sehen.

Was kann mir eine App auf der Watch bieten? Ja, was Apple denn aber auch nicht selbst übernimmt. Anfangs waren vielleicht noch diese ganzen Schlaftracker irgendwie relevant. Aber ich glaube, die sind heute auch alle obsolet. Das gehört vielleicht auch noch, kleiner Einschub zur Geschichte Apples. Es gab ja, gibt ja diesen Euphemismus von, eine App wurde gesteaved oder gesherlockt, dass Apple immer und immer wieder mal sich Dinge angeschaut hat, auch im Bereich Software und sich dachte, ja, das machen wir jetzt einfach selbst und Menschen da von einem Tag auf den anderen quasi ihr Business verloren haben.

Im besten Fall sind sie vielleicht irgendwie, haben sie noch ein Angebot bekommen mit ja, du kannst das jetzt übrigens auch für uns machen. Ja, aber da sollte man heute auch wissen, was das Stündlein geschlagen hat, oder? Also wenn der Anruf kommt, dann sagst du gefälligst Ja und lässt dich dann nochmal zwei Jahre aushalten und gehst dann als gemachter Mann, gemachte Frau wieder raus aus der Geschichte.

Aber wenn du da Nein sagst, weißt du doch auch, dass du ab morgen brauchst du eine neue Idee. Noch ein Einschub, die aktuellsten Entwicklungen um das Thema Helllight. Wir hatten in einer der vorangegangenen Episoden drüber gesprochen, wo jetzt klar ist, da gibt es einen Rechtsstreit. Die Kamera-App? Genau, die Kamera-App, wo sich quasi das Entwickler-Duo getrennt hat.

Im Raum steht, dass einer der Entwickler, der sich vor allem für das Design verantwortlich zeichnete, dass der wohl Geld unterschlagen hat. Zeitgleich liefen irgendwie Verhandlungen wohl mit Apple, mit, wir würden euch gerne übernehmen und ihr macht halt für uns so eine Kamera-App. Sich das Ganze dann aber zerschlagen hat, aber besagter Part dann doch zu Apple wechselte und angeblich Geschäftsgeheimnisse mitnahm.

Für Apple sehr unangenehm, weil da gibt es zwar irgendwie eine Klage und Apple wird da mit keinem Wort erwähnt und das scheint auch nichts mit Apple per se zu tun zu haben, aber da irgendwie in diesem Dunstkreis zu sein, ich möchte da nicht in der Haut von auch nur einem der Beteiligten stehen. Ich glaube, Anwalt für Apple, da wird dir auf jeden Fall nicht langweilig.

Nee. Aber die Frage ist ja, also willst du so eine Person, also angenommen, dieser Rechtsstreit geht jetzt zu Ungunsten der Person aus, die jetzt zu Apple gewechselt ist, willst du so eine Person auch weiter beschäftigen dann? Also zum einen mit Blick auf die Rufschädigung, die mit einem hergeht und dann aber auch mit Blick auf was passiert denn eigentlich, wenn der mal bei Apple geht was trägt denn da hier eigentlich alles raus.

Ja, deswegen sage ich, also es kann eigentlich für keinen so wirklich gut ausgehen. Nee. Ein Produkt haben wir noch, so ein technisches Produkt, über das zu richtig reden, nur du kannst, Stefan, was uns dann noch erreichte. Also M1 Max haben wir schon irgendwie darüber gesprochen kurz, als wir vorhin waren, beim ersten Wechsel auf Intel und wieder zurück.

Aber was noch kam, ist die Apple Vision Pro. Ja, aber die kam ja erst gefühlte Jahrzehnte später. Ist ja auch schon ein bisschen her, gell? 2024. Ja. Also zehn Jahre nach der Apple Watch. Stimmt. Das sollte, glaube ich, auch das Magnus Uphum eines gewissen Tim Cooks werden. Ich bin mir immer noch sicher, das ist auch nur eine Etappe auf einem Weg.

Und ich mag da immer noch dran hoffen, dass wir in zwei, drei oder fünf Jahren hier sitzen und sagen, ja, also diese Vision Pro war schon der Wegbereiter. Aber schaut mal her. Was wir jetzt haben. Wie lange hat das bei der Apple Watch gedauert, bis es wirklich brauchbar war? Also ich habe ja, ich bin ja immer noch nicht überzeugt von dem Gerät, obwohl ich inzwischen eine am Handgelenk habe.

Ähm, aber das hat auch ewig gedauert, bis sie wirklich so richtig Dinge hatte, so diese ganzen Hells-Geschichten ich wollte nur einfach nur so, ne, dieser Rahmen also Apple Watch 1, 2, 3, keine Ahnung, wie viele Versionen hat es gebraucht? Ich würde denken, der Sprung war, ähm, war das denn die 5, die das erste Always-On-Display hatte?

Das kann sein, ja. Das war, glaube ich, so, also klar, so die ersten waren auch nicht flüssig bedient, weil du durchgescrollt hast und Apps und sowas war alles irgendwie nicht cool und ewig gestartet und machst irgendwie ein Update und das dauert zwei Tage gefühlt, bis das irgendwie durch ist. Das war auch alles irgendwie rückblickend nicht cool, aber ich würde sagen, das Sprung jetzt, ohne jetzt mich festnageln lassen zu wollen, auf welche Generation das war, aber das Sprung zu, was Stefan von Auff schon sagte, zum Always-on-Display, ab da war es eine andere Uhr und Apple dann ja auch die, intern nochmal die Uhr softwaremäßig neu erfunden haben, Und zwar gar nicht, wie die Uhr funktioniert und wie das Design ist, sondern was die Uhr ausmacht.

Nämlich weg von, das ist erstmal eine sehr, sehr gute Uhr, sondern hin zu, das ist hier Sport und das ist hier Fitness und das ist hier Gesundheit. Genau, ich bin auch der Meinung, erst mit Einzug dieser ganzen Gesundheitsfeatures und Sport und so, hat das einen eigenen Nutzen gehabt. Also abseits von, ich spiegel Nachrichten vom iPhone.

Dafür hat jemand einen Bonus bei Apple bekommen. Wahrscheinlich, ja. Eine Apple Watch beispielsweise. Ja, ich bin gespannt, wie lange das bei der Vision Pro dauert. Aber ich glaube auch, das sind zwei verschiedene Paar Schuhe, weil sich das eine über Funktionen, über die Weiterentwicklung von Funktionen entschieden hat bei der Apple Watch.

Bei der Vision Pro wird es definitiv über den Preis gehen, weil es jetzt einfach ein Gerät ist, was viel, viel, viel zu teuer ist für die Massen. Ja, aber auch Funktionen, oder? Also bis auf 3D-Kino. Ja, ich bin bei Stefan, weil wenn das Ding 600 Euro kosten würde, hätte ich schon zwei davon gehabt. Also jede Generation hätte ich davon gehabt.

Und es würde auf viele Menschen so gehen. Für 500 Euro hätten, 600, 500 wäre ich egal, aber für so einen mittleren, dreistelligen Preis hätten viele Menschen so eine Vision Pro, einfach weil es ganz geil ist, so ein Ding zu haben, weil es technisch gut funktioniert. Und das war einmal eine Userbase und dann entwickelten Menschen da auch Software für und nicht nur, oh, nach drei Jahren kommt mal Google auf die Idee, eine YouTube-App dafür zu machen oder sowas.

Ich glaube, das ist auch das Problem bei der Software. Da muss man sich nichts vorlügen. Da ist das Angebot immer noch recht dünne. Aber wenn ich mir so die Zahlen angucke, auch mal bei Reddit in Entwicklerforen irgendwie querlese, da musst du schon ein großes Glück haben, dass du als Entwickler von der Vision Pro-App überhaupt erst die Kosten von der Vision Pro wieder...

Ich bin auch da. Jetzt wo es spannend wurde. Jetzt wo es spannend wurde. Drück mal E. Ist das Internet aus in Bremen? Hat er zu lange gestreamt wieder. Ja. Muss wieder eine Münze nachlegen. Ah, guck mal, er winkt. Da ist er wieder. Hallo. Ich winke, ja. Also kaum habe ich mal einen größeren Redebeitrag, steigt hier das Internet aus.

Die Live-HörerInnen per Televoting entschieden. Das war zu lang. Zero Points. Hallo Stefan, hörst du uns? So, ja. Grüße nach Bremen. Hallo, hallo, da bin ich wieder. Bist du jetzt wieder mit mobilen Daten drin? Genau, so ist es. Wirklich? Dann gibt es wieder Ärger über die Knackgeräusche. Ja, aber wir nähern uns ja auch so langsam dem Ende.

Das ist richtig, ja. Ich weiß nicht, was die letzten Worte waren, die von mir rüberkamen, aber es war sinngemäß sowas wie arme Vision Pro Entwickler, weil die werden nicht mal irgendwie die Kosten für die Vision Pro wieder reingeholt haben. Die meisten Inhalte liefert doch auch da Apple selbst, oder?

Ja gut, die gehen natürlich mit diesen immersiven Filmchen voll rein. Und die sind auch klasse. Also wenn du das einmal gesehen hast, sagst du ja, okay, so diesen Fernseher hier, den schmeiße ich bei nix bester Gelegenheit weg, weil ich will eigentlich nur noch immersive Videos sehen. Ich glaube schon, dass das ein großes Stück weit Zukunft ist.

Aber ich weiß auch, dass das einfach alles noch sehr, sehr teuer ist. Und meine Hoffnung wäre, einfach eine deutlich günstigere Brille in den Händen halten zu können, die eben auch die Massen anspricht, die es dann irgendwie auch wirtschaftlich macht, zu entwickeln. Weil es gibt App-Ideen, manche sind irgendwie total, abgehoben und spielereien aber wenn du sie dann in deinen Fingern hast macht es einfach Spaß und denkst okay, klar, es gibt noch Anwendungsfelder an die man jetzt vielleicht gar nicht denkt, die durch die Räumlichkeit erst richtig zum Tragen kommen können, also, wir reden nochmal in, ich sag einfach mal nicht zu 60 Jahren Apple, aber 55 Jahre Apple sind auch noch mal ein Jubiläum, wo man vielleicht drüber sprechen kann.

Mal schauen, wo wir dann stehen mit der Vision Pro. Ja. Das ist 2031? Das klingt voll weit weg, ne? Ja, aber bis zur Rente ist ja noch ein bisschen, gell? Was haben wir noch? Also was in der jüngeren Vergangenheit jetzt so war, wäre noch der Apple, es ist kein echter Wandel, aber dass Apple mehr und mehr auf Services setzt.

Wir haben das vorhin schon mal kurz angeschnitten beim Wechsel von Mobile Me auf iCloud heißt das Ding. Das war nicht 2008, das war 2011, oder? Ich habe da glaube ich vorhin noch was ineinander bekommen. Wann war? Was meinst du? ICloud ist 2011. Aber inzwischen ist dazugekommen, also in iCloud ist iCloud Plus auf einmal, also nicht nur mehr Speicher, sondern da hängt dann irgendwie dieses Private Relay dran und verschiedene andere Dienste und, dazugekommen ist Apple Music und Apple TV Plus, was jetzt noch Apple TV heißt.

Die Übernahme von Beats als Grundlage für Apple Music als App, also einerseits Beats hatte das Hardware-Geschäft mit den, Kopfhörern, aber andererseits als auch eben die Musik-App-Service-Streaming-Dienst im Hintergrund, auf deren Grundlage eben Apple Music entstanden ist. Und wir haben über AirPods gar nicht geredet. Also nur einmal kurz am Rande beim iPod.

Aber für mich sind ja die AirPods eins der meistgenutzten Apple-Geräte sozusagen. Ja, und auch immer Geräte, die es irgendwie schaffen so ein bisschen wie die Mafia. Die holen dich und Angebote, zu denen man nicht Nein sagen kann und die dich dann irgendwie in das ganze System reinholen und nicht mehr rauslassen.

Stimmt, also gerade die ersten Airpods 2016 waren ja auch ein Schock. Also nicht nur für uns, wie wir das interessant fanden, sondern ich glaube auch für die Industrie, dass diese True Wireless Dinger, die es so einmal gut gab und die ja auch günstiger waren als vieles Vergleichbares, was es damals so am Markt gab.

Ein ähnlicher Schock, würde ich fast sagen, wie jetzt das MacBook Neo, wo ja auch diversen Unternehmen in dem PC-Laptop-Business der Arsch auf Grund alles geht, weil sie sehen, naja, okay, man kann ja schon ziemlich geile Sachen für 700 Euro machen. Ja, und damals, ich meine, es gab ja auch schon True Wireless in-Ears, so von, keine Ahnung, hatte Sennheiser damals schon welche am Start?

Es gab nicht viele, nee, es gab, ich hatte Bragi Dash, hießen die? Ah, die kann ich auch erinnern, die waren grauenvoll. Ja, und E-Ren, von denen hatte ich auch mal welche, die haben 2015 auch schon angefangen. Ja. Nicht die ersten, aber die ersten guten halt. Und halt, naja, Schock für günstiger zu haben und diese ganzen, ganzen Kopfhörerspezialisten vor den Kopf gestoßen.

Die haben ja Jahre gebraucht. Trotzdem gleich Marketing, also auch wieder die weißen Stummel und das Design mit den Schielen, die so aus dem Ohr rausragen, wo es dann auch gleich die passenden Memes zugab mit Leuten, die sich die Zahnbürsten Köpfe in die Ohren steckten. Also jeder weiß, was gemeint war.

Bis heute haben die Airpods das beste Bedienkonzept von allen und ich hatte viele Kopfhörer im Ohr, also True Wireless-Dinger, egal was, ob Wischen, Drücken, dies, das, Apple, dieser Stil, dieses Haptische, was du hast, dass du da leicht drücken kannst, ohne eine echte Taste zu haben und jetzt auch noch Wischen kannst, das ist einfach ungeschlagen.

Ja, spätestens seit du da über das Wisch gehst, auch die Lautstärke ändern kannst und nicht irgendwie sagen musst, hier, Dingsbum ist lauter, leiser, sondern ist das echt einfach ungeschlagen. Das sehe ich auch so, ja. Ja, dazu dann. Auch so ein ideales Preissegment, so irgendwie gerade... Easy für unter den Weihnachtsbaum legen. Es hat bestimmt auch seinen Grund, warum neue Airpods gerne mal in der Vorweihnachtszeit vorgestellt werden.

Aber trotzdem auch so eine Strahlkraft haben, Leute davon zu überzeugen, dass Apple-Produkte einfach geil sind und vielleicht auch bei der nächsten Entscheidung, was für ein neuer Computer oder sowas im Haushalt ansteht, Menschen dann eben eher zu einem Apple-Produkt greifen lassen. Ich glaube, dass das schon immer mitgedacht ist und dass die Pläne und Gedanken, die man da in der Hinterhand hat, meist viel größer, zumindest mag ich das denken, viel breiter angelegt und gedacht sind, als wir es irgendwie zu durchdringen vermögen.

Ja, dann ziemlich psychisch ergänzt um die Airpods Pro, die können einiges mehr, aber vor allem Noise-Canceling, was ja auch ein gutes Noise-Canceling vom Startwerk in so In-Ears, das war ja auch, also nicht Industriestandard, sagen wir mal so. Und dann noch ergänzt um die Airpods Max, wovon mindestens mal die erste Generation auch ein wirklich guter Kopfhörer für den Preis auch war.

Damals schon mit dieser schändlichen Airpods Max Case-Geschichte, die irgendwie genau gar nichts schützt. Mit der Bikini. Ja, und auch irgendwie falsch ausgeschnitten. Also die, die ich hatte zumindest, und ich war nicht der Einzige, bei dem das so war, wo diese Aussparung für den Lightning-Port nicht genau gepasst hat und das eigentlich ein Stück vom Case, ein Stück vom Lightning-Port verdeckt hat, wenn das Ding da drin war.

Jetzt jüngst die AirPods Max 2 vorgestellt, jetzt bestellbar, demnächst ausgeliefert. Wann werden die geliefert? Jetzt diese Woche, nächste Woche. So irgendwie in dem Dreh. Die haben einen neuen Chip drin, den H2-Chip, weil sie den anderen nicht mehr gefunden haben, den H1-Chip auf dem Offenlager. Und weiterhin diese hässliche unnütze Case-Hülle.

Aber Case-Hülle, das ist, glaube ich, der Fachbegriff dafür. Das fasst es gut zusammen, ja. Aber inzwischen auch dadurch, dass sie da nicht so wahnsinnig viel daran getan haben an den Kopfhörern, ist es jetzt bei der zweiten Generation, finde ich, auch deutlich fragwürdiger, wie gut der Preis eigentlich ist.

Also, das hier schon vor ein paar Episoden besprochen, wie ich finde, aktuelle Parade, Produkt für normale Konsumenten, die ein bisschen mehr bereit sind auszugeben für gute Kopfhörer, diese Sennheiser HDB 630, kosten Listenpreis mal eben 180 Euro weniger als 180 Euro? 80 Euro, glaube ich. Die Apple kosten 580 und die Sennheiser 500, meine ich.

Egal, signifikant weniger kosten diese Sennheiser-Dinger. Du kannst aber natürlich nach oben hin auch immer noch mehr ausgeben. Du kannst bei Barg und Olufsen... Ja, ja, ja. Aber wo ich darauf hinaus will, ist, du bekommst von namhaften Herstellern Kopfhörer, die sich klanglich mal mindestens nicht verstecken müssen vor den AirPods Max.

Vielleicht sogar besser klingen auf jeden Fall mehr Konfigurationsmöglichkeiten bieten, was Equalizer anbelangt, schon im Listenpreis für weniger Geld. Ja, aber ich glaube auch daran, dass Menschen, die AirPods Max wollen, null Interesse an anderen Kopfhörern haben, weil es da ja auch um die Integration ins System geht und da ist halt eben auch, keiner so gut wie Apple selbst.

Ja, weiß ich nicht. Also gerade mit den Airpods Max, ich habe da auch all die Jahre, die ich die habe, mit gestruggelt. Also das sind die Kopfhörer, die einzigen Apple-Kopfhörer, die ich je hatte, die sich dann doch regelmäßig mal mit dem falschen Gerät verbinden. Und das sind die Dinger, die sich doch nicht schlafen legen.

Die packe ich zwar in dieses hässliche, unnütze Case irgendwie rein und nur da drin gehen die ja in den Schlafmodus, weil du ja diese Magnete irgendwie brauchst. Und dann klingelt mein iPhone irgendwie trotzdem nicht laut, obwohl ich es auf laut gestellt habe, weil sich das irgendwie im Hintergrund da doch mit diesem Kopfhörer und irgendwie zwei Zimmer weiter liegt in einem Kopfhörer, wo ich den Klingeln hätte hören können.

Das habe ich mit den Airpods und den Airpods Pro nicht gehabt. Mit den Airpods Max habe ich das gelegentlich. Und mit den Sennheiser habe ich das nicht. Die habe ich seit zwei Monaten, wo ich die benutze, aber viel benutze. Die verbinden sich mit dem richtigen Gerät zur richtigen Zeit. Aber das mag jetzt auch ein Einzelfall sein.

Ich wollte gerade sagen, vielleicht musst du einfach mal deinen Airpods Max zur Therapie. Die waren ja quasi zur Therapie, weil ab hier erzählt, ich meine ja eigentlich wurden nur gegen Teuergeld, repariert und dann wurden die doch auf einmal auf Kulanz repariert und deswegen habe ich ja überhaupt nur aktuell zwei funktionierende Parkopfhörer, die Airpods Max und diese Sennheiser-Dinger, da habe ich diesen direkten Vergleich, aber ja.

Aber noch so ein anderes Ding, was ich im Zusammenhang mit den Airpods Pro in diesem Fall gut finde, ist Find My, weil du natürlich bei den kleinen Dingern das Problem hast, dass sie vielleicht mal verloren gehen. Und als dann die Find My konnten, hast du plötzlich kein Problem mehr. Und denkst, ja, dann suche ich den halt wieder. Suche ich den halt, wenn er mir mal aus der Tasche fällt.

Da sagst du was. Find My, da gab es auch noch diese AirTags, die Apple vorgestellt hat. Wo wir doch bei neuen Produkten waren. Also jetzt natürlich nichts vom Schlage von Apple Watch oder Vision Pro. Aber Ich glaube, das ist auch etwas, was das Leben vieler Menschen irgendwie, bereichert oder vereinfacht hat, weil sie schon mal was wiedergefunden haben, was irgendwie nur einmal die Schlüssel wiedergefunden haben.

Und schon hat sich so ein Viererpack ausgezahlt von den. Gesparten Märkten Ich suche ständig also häufig das Case von den AirPods, aber auch andere Dinge und ich finde das System halt auch spannend. Also dieses Netzwerk, das sich da irgendwie aufbaut und so. Da ist schon alles auch ganz schlau. Mhm. Wir könnten noch reden, wenn ihr wollt, über ein anderes Thema, was uns ein paar Jahre jetzt schon begleitet.

Das ist Apple und diese Europäische Union. Okay. Wir haben ja schon in epischer Breite darüber gesprochen in diesem Podcast an verschiedenen Stellen. Aber wir müssen das fast noch nicht ganz aufmachen. Ich möchte das hier nur noch mal erwähnt haben, dass Apple sich da an verschiedenen Stellen nicht sehr mit Ruhm bekleckert hat, mit so einer Anti- und Kontra-Haltung, gegenüber Teilweise auch einfach mal Dinge, die tatsächlich sinnvoll sind.

Also wie zum Beispiel, hey, wäre es nicht total cool, wenn alles so einen Einladestecker hätte? Ja, wäre gut. Ja, es wäre auf jeden Fall eine der Sachen, wo ich sagen würde, da würde ich mir wünschen, dass das in den nächsten 50 Jahren ein bisschen besser läuft. So Geschichten wie, dass wir hier in Europa noch immer darauf warten, dass du das iPhone in macOS integriert bekommst.

Das ist eigentlich eine Frechheit. Man hat das Gefühl, dass man da als Kunde quasi den Stress mit hat, den eigentlich andere untereinander klären sollte. Oder noch schlimmer, dass man das Gefühl hat, dass man da instrumentalisiert werden soll, weil man selbst irgendwie Bambule machen soll mit, ach dieses arme Apple und diese böse EU, diese Vorschriften sind noch schlecht für uns alle.

Nein, sind sie nicht. Siehe Dinge wie beispielsweise die Geschichte mit dem Ladestecker. Oder auch Geschichten, wie das jetzt nicht zwingend bei jedem Gerät noch mal so ein Netzteil mit im Karton liegt. Eben, weil Ladestecker einheitlich sind. Auch da kann man natürlich ein bisschen drum diskutieren. Wenn ich mir anschaue, okay, bei den neuen MacBooks liegt kein Ladegerät mit bei.

In anderen Ländern ist das nicht so, da liegt ein Spy, ich bin mir nicht so sicher, ob das bei der Preisfindung auch Berücksichtigung. Fand und da hat man auch wieder so das Gefühl, man weiß nicht, ob man da vielleicht auch abgestraft wird für eigentlich ja für. Alle sinnvolle Entscheidungen und auch für so Dinge wie beispielsweise die Umwelt, die Apple ja auch gerne mal.

Voranführt mit, ach wir sind die Guten und schaut mal, wie viel Recyceltes in unseren Produkten steht, dann ist es ja natürlich auch vollgerechtig zu sagen, ey, es ist noch viel besser, wenn wir Dinge, die sowieso Menschen schon zu Hause liegen haben, nicht doppelt und dreifach. Ja, wobei es jetzt Apple selbst da auf den Deckel bekommen hat.

Also jetzt mal diese Kampagne, Apple 2030 und Apple wird grün bis 2030 und auch da gab es so zwei, drei Tränen drüsen drückende Videos, also gut produziert. Es gab dieses eher unangenehme Ding, wo, schau ich mir dann vergessen, was Olivia Spencer mit dem Meeting mit drin ist. Ich fand, da waren zwei, drei gute Gags drin, sonst war das alles so ein bisschen zum Schämen, aber naja.

Aber auch da hat Apple ja auf den Deckel bekommen hier und da, war das eine Klage vom BUND oder was, dass Apple nicht mehr werben darf mit was die Apple Watch, die vollständig recycelt Material besteht und sowas also auch da, mindestens mal die Wahrheit gebogen an einigen Stellen und auch das ohne Not, ich mein klar, das klingt natürlich besser und trotzdem, selbst mit dem was jetzt die Wahrheit ist, steht Apple immer noch besser da, als eigentlich alles, was an Konkurrenz gerade so rumläuft, also das so Ohne Not auch so ein bisschen den eigenen Ruf beschädigt.

Und das Gleiche gilt halt für allgemein, die ganze Streitigkeit mit der EU. Also ich verstehe schon, das haben wir hier auch länger diskutiert, dass Apple ein paar Punkte da drin wirklich, wirklich stinken, weil es irgendwie schon auch dafür sorgt, dass Konkurrenten Zugriff bekommen auf Funktionen, an den Apple lange irgendwie rumentwickelt hat und so. Ja, verstehe ich, alles geschenkt.

Die Frage ist aber, ob diese Funktionen tatsächlich den Nutzenden so, so wichtig sind, als dass man dafür jetzt irgendwie seinen guten Ruf riskiert und sich mit der EU anlegt, die ja schon, also gerade jetzt in den letzten, keine Ahnung, zehn, zwölf Jahren, seit Trump das erste Mal als Amt geschafft hat und nehme ich zumindest wahr, dass das doch zunehmend mehr Menschen gibt.

Den Wert und Mehrwert und Sinn auch der EU erkennen. Und ich glaube, also Menschen werden halt nicht mit brennenden Mistgaben auf die Straßen gehen und das Ende der EU fordern, weil iPhone-Mirroring nicht funktioniert. Nee, das glaube ich auch nicht. Aber ist dann alles gut, was die EU sich so überlegt?

Überhaupt gar nicht. Ich habe jede Menge Grund zu meckern. Und das klingt auch so ein bisschen pathetisch und so, aber allein, dass das Argument von zum ersten Mal der Menschheitsgeschichte jetzt über 70 Jahre irgendwie kein Krieg in Zentraleuropa, ist irgendwie eine ganz geile Errungenschaft. Da verzeihe ich der EU auch vieles für, was sonst irgendwie an Quatschigkeiten und an Korruption, die es da ja auch gibt, aber allein für das, was die EU erreicht hat, bin ich bereit, vieles anderes zu verzeihen.

Ich meine jetzt auch vor allem in Bezug auf Tech und Apple und so, da gibt es ja durchaus Dinge, wo ich denke, ja gut, ja gut, muss jetzt nicht sein. Ja, also ich weiß nicht, man könnte streiten über einiges, was in diesem Digital Markets Act drinsteht, so ja, dass man ich verstehe das aus so einer, wie sagt man, aus so einer intellektuellen Sicht heraus, dass das eine total gute Sache ist, wenn irgendwie mehr Marktfreiheit und da mehr alternative App-Stores und all sowas die Realität zeigt, der ganze Streit hat sich irgendwie nicht gelohnt, nutzt nämlich keiner.

Und das machen die ersten alternativen App-Stores schon wieder dicht. Ja, so das ist, ja. Und auch da nicht alles Gold, was nennt man, nicht jede Idee ist super und auch nicht jede Idee, die ich von der EU mal gut fand, hat sich als das herausgestellt, was da versprochen wurde. Trotzdem, unter anderem unterm Strich, finde ich das total gut, dass die EU mal guckt, ach so, ihr zahlt hier gar keine Steuern.

Das ist ja keine so gute Idee. Und dann Irland verdonnert, doch mal dieses Steuern bitte nachzufordern, die Apple da seit Jahren nicht gezahlt hat. Also in einem ja eigentlich fairen Deal mit Irland aus Apples Sicht heraus. Wir haben ja irgendwie da einen Deal gemacht und das war ja auch alles gut. Irland hätte diesen Deal halt nicht machen dürfen, da kann Apple jetzt gar nicht so wahnsinnig, die werden da schon dann von Druck ausgeübt haben.

Aber am Ende ist das ja die Entscheidung von Irland, zu sagen, ja, nee, dann wollen wir hier kein Geld haben. Das finde ich schon ganz gut. Und gerade unter wie hieß die Kommissarin noch, Margrethe Westerher, hat die EU ja schon mal in der Hinsicht Rückgrat entwickelt und Szene gezeigt und sicherlich hier und da auch übers Ziel hinaus geschossen.

Das will ich gar nicht bestreiten. Aber dass überhaupt mal was stattfindet, dass überhaupt hier mal diskutiert wird, was machen wir eigentlich mit diesem Twitter und was ist eigentlich dieses Meta und Facebook und wollen wir nicht mal anfangen, irgendwie US-Konzerne zu besteuern, wenn die hier schon jede Menge Scheiße bauen und, ja, dass das Apple da vielleicht auch bei den einen oder anderen Diskussionen so unter die Räder gekommen ist, weil Apple da zwar in so eine technische Kategorisierung da mit reinfällt, aber an vielen Stellen ja auch gar nicht die Bösen sind, also mindestens mal nicht so böse wie andere.

Ja, also es ist halt nicht so schwarz-weiß, Es ist nicht so einfach, wie das dann manchmal so sich niedersteckt in Gesetzgebungen und Vorschriften in der EU. Aber grundsätzlich halte ich das für absolut begrüßenswert, dass die EU sich da auch mit Kraft und, wie sagt man, mit Werf in dieses Thema inzwischen stürzt und sagt, hey, hier, nee, nee, so geht das hier irgendwie nicht.

Aber lass mal für 50 Jahre Apple auf einer positiveren Note. Ja, können wir gerne machen. Also mein, was ich so habe, ist, wir haben auch in den letzten Episoden dieses Podcasts ja auch häufig über Apple gemeckert. Sei es irgendwie die Softwarequalität von macOS und sei es irgendwie Liquid Glass. Da sind wir hier auch nicht ganz einer Meinung, was das anbelangt.

Aber so uneingeschränkter Fan bin ja auch ich nicht davon. Und trotzdem, also nicht nur, weil ich den täglichen Abgleich habe mit diesem Windows-Rechner, der hier steht, mir wird aber dadurch auch noch mal klarer, es ist schon Jammern auf sehr hohem Niveau. Ja, und das Jammern auch zu Recht, weil wir ja alle irgendwie wollen, dass das irgendwie geil bleibt und dass das über die überlegene Geräte und überlegene Software bleiben, aber es ist halt schon alles um Längen besser als alles andere, was da draußen so stattfindet.

Trotz allem, trotz zu vieler Icons in den neuen Menüs in Taho, trotz Liquid Glass, trotz einigen Unzulänglichkeiten bei Hardware, trotz den teuren Displays und dem lächerlich teuren Ständer, den man für das Display dazukaufen kann, trotz diverser Sachen, über die man lächeln und lachen kann, und man denkt so, meine Fresse, kriegt doch mal euren Scheiß zusammen, löst das mal.

Es zeigt ja auch, was für eine Relevanz das Unternehmen hat, wenn man sich über solche Dinge überhaupt aufregen. Ja, aber nicht für einen Tag, also den Satz noch so, nicht für einen Tag würde ich irgendeines dieser Geräte, was ich von Apple ständig benutze, mein MacBook, meine Apple Watch, die vielleicht auch am ehesten, aber mein iPad, mein iPhone, den Apple TV, den ich zu Hause stehen habe, meine HomePods, nicht für einen Tag würde ich das tauschen wollen gegen irgendwas, was jemand anderes da draußen produziert.

Das ist schon alles nach wie vor für das, was ich damit mache, das jeweils beste Produkt. Ja, ich glaube, das ist auch das, was Apple so auszeichnet. Das ist mir eben auch nochmal klar geworden, diese MP3-Player lassen mich einfach nicht los. Aber die MP3-Player gab es und dann guckte man iPod dagegen an.

Also es sind Welten dazwischen. Und das ist ja bei vielen Produkten so. Also, es heißt nicht, dass andere Hersteller nicht auch coole Produkte bauen, aber so in der Gänze, so auch in der Zusammenarbeit, in der Integration und so ist Apple. Ich bin auch sehr zufrieden und freue mich darüber, dass ich auf Apple-Geräten arbeiten kann, weil ich unter Windows wäre das alles, glaube ich, wahrscheinlich nicht so spaßig.

Und genau dieser Impact, ich erinnere mich an einen Gespräch mit einer Freundin, Das muss dann so 2009, 10 gewesen sein, als, mein Büro ist hier in der Nähe einer Feuerwache und manchmal fehlt hier auch eine Feuerwehrkarawane raus und wenn das Mikrofon gut genug ist und auch vorne nicht gut genug ist, dann hört ihr das alle jetzt gerade, aber jetzt ist es ja auch weg und ich kann da weitermachen, wo ich eigentlich weitermachen wollte.

Das muss so 2009, 2010 gewesen sein, als es losging mit diesen Prozessen oder diesen ersten Anstrengungen von Apple, dass Samsung da alles kopieren würde. Und da gab es auch einen Prozess drum. Und ich schreibe meine Freundin darüber und die sagte sowas ähnliches, naja, wie soll ein Smartphone auch sonst aussehen? Natürlich sehen die alle gleich aus.

Ja, nee, eben nicht. Apple war dann nicht die ersten in Smartphones gebaut. Menschen haben ja auch vorher schon Smartphones in den Markt gebracht und dann kommt Apple und zeigt allen, wie das zu funktionieren hat und es dauert keine zwei Jahre und alles sieht so aus. Es gibt de facto keine True Wireless In-Ear-Dinger, dann baut Apple solche Dinge und dann kommen die halt in Massen auf den Markt.

Es gibt erste komische Versuche, wie ist das, Slate von Microsoft, so Tablet-Computer in den Markt zu bringen. Es steckt alles fehl, Apple kommt hin und sagt, guck mal hier, wir haben da mal das Beste aus allen Weltensammel gekippt. Das ist hier jetzt irgendwie so ein iPad. Aha, und auf einmal bauen alle Tablets, die genauso aussehen, genau das können.

Mehr außer dem Betriebssystem natürlich. Aber die ganzen Google-Pixel-Dinger, die dann kamen, dieses Amazon-Fire-Gedöns. Also Apple gibt ja bei vielem da schon den Takt vor. Und das ist auch der große Impact, den Apple dann ja hat. Und wird der noch nicht eingeholt. Also du siehst, es gibt jetzt True Wireless Kopfhörer noch und nöcher, aber findet trotzdem mal einen, der in seiner Perfektion zumindest für Apple-Anwender das Gleiche leistet.

Und auch dafür den Preis. Es gibt ja viele, die gut sind, die aber deutlich teurer sind als die von Apple. Wo du sagst, Apple wird nicht eingeholt. Es gab ja lange auch immer Spekulationen. Klar, Konkurrenz Google, ob Apple mal so eine Suchmaschine, ist jetzt natürlich obsolet. Aber da hat Apple jetzt, also das wäre noch so ein, ich will nicht sagen Fail, aber das passt noch zu der Liste.

Diese ganze KI und Apple Intelligence-Geschichte. Die ist jetzt in letzter Zeit nicht so gut gelaufen. Da muss Apple erst nochmal beweisen, was sie denn da zusammenschutzte. Da wird ja auf jeden Fall die nächste WWDC spannend, Und die ja jetzt auch gerade dieser Tage angekündigt wurde für den Juni, glaube ich.

Ich mache mir da gar keine Sorgen. Also zum einen, also ja, haben wir auch zu Recht viel darüber gespottet, gerade das, was alles nicht gekommen ist, aber zum einen, wie viel KI Apple eigentlich gerade jetzt im iPhone schon drin hat, seit Jahren, seit vielen Jahren, die einfach so im Hintergrund werke und Dinge tut.

Also die haben schon diesen KI-Trend wirklich nicht verpasst, sondern ich weiß nicht, Apple hat mir von Neural Engine Chips in iPhones erzählt, bevor irgendjemand wusste, dass es ChatGPT mal geben würde. Die waren da wirklich vorne. Ja, in den letzten beiden Jahren so ein bisschen verpennt, auf der anderen Seite jetzt mit Google wieder im Bett für Gemini, kann man auch irgendwie schwierig finden, aber wenn das Ding jetzt rauskommt mit Gemini im Hintergrund, dann sind die halt vorne mit dabei und Google mal wieder im Fahrwasser, Entschuldigung, wieder im Fahrwasser von Apple mit ganz nach vorne, wenn auf einmal eine Milliarde Menschen Gemini nutzt, von heute auf morgen.

Genau, und die Kooperation hat ja vorher auch schon gut funktioniert, also mit Suchmaschinen etc. Mit Suchmaschinen, mit YouTube, so als Google ja noch die die die YouTube in der Apple, die YouTube App für Google auf MyPhone geschrieben hat, also, Standard Suche im Browser. Es wirkt wahrscheinlich auch nur für uns so, die so, ich sag mal, an den Themen dran sind, weil ich hab das, also auch diese ganze KI-Nummer ist halt, die ist so schnelllebig und du kriegst ja keinen Tag hin, wo nicht irgendwie wieder was maximiert wird.

Und deswegen kommt das natürlich so vor, als würde Apple hinterherhängen, was sie ja wahrscheinlich gar nicht tun, sondern so wie sie es bei allen Sachen tun, erstmal abwarten und gucken oder daran arbeiten, dass das, was gebraucht wird oder das Produkt so zu machen, dass es halt auch den Ansprüchen genügt.

Also nicht einfach wir hauen jetzt irgendein Gerät raus, nur um die ersten zu sein, sondern wir arbeiten da so lange dran, bis es halt auch gut ist. Und ich glaube, also es gilt für mich und ich unterstelle immer, dass es für euch auch gilt, bei den Dingen, über die wir uns beschweren, das wir auch häufig in großer, Euphorie über Dinge beschweren, das passiert ja auch genau deswegen, weil man den ganzen Scheiß so mag, weil es mir halt nicht egal ist, so keine Ahnung, ich habe es in der Politik auch so, ich kann mich stundenlang darüber, aufreden, die SPD noch nie gewählt, glaube ich, aber wenn SPD und Grüne wieder irgendeinen Scheiß erzählen oder verkacken, kann mich stundenlang darüber aufregen,

Das passiert mir bei der CDU nicht. Bei der CDU erwarte ich nicht, dass die irgendwas Kluges sagen. Ich erwarte, dass die Scheiße am laufenden Band bauen, dass Söder den nächsten Mist verzapft. Da kann ich mich drüber lustig machen, aber das tangiert, das berührt mich nicht. Da passiert mir nichts. Ich kann mich auch da kurz drüber aufregen und lustig machen, aber mir passiert da nicht wirklich was.

Genauso bei Microsoft. Ich lasse auch keine Gelegenheit aus, da nochmal einen schlechten Witz drüber zu machen, wenn da wieder irgendein Scheiß passiert. Aber eigentlich ist es mir total egal. Apple ist mir halt nicht egal und deswegen meckere ich über Dinge. Und auch in diesem Podcast meckere ich über Dinge, auch wenn sie manchmal noch so klein und albern sein mögen.

Wow, fantastisches Schlusswort. 50 Jahre immer noch nicht egal? Genau. Wir können ja noch ein bisschen, wir haben hier in den Shownotes noch ein paar. Ja, nicht Gaming und Streaming, aber ja noch so ein paar. Es gibt jetzt gerade heute am Tag der Aufnahme, wenn ihr das hört, schon eine Woche alt, die Apple-Story.

Wer immer noch nicht genug hat von 50 Jahren, Apple kann jetzt gleich Nahtlos weitermachen. Wir haben auch vieles nicht erzählt. Ja, ja, ja. Auch vieles falsch erzählt. Das bestimmt auch. Aber die ARD hat so eine dreiteilige Dokuserie zusammengeschustert. Ich selbst habe sie noch nicht gesehen, werde das aber in den kommenden Tagen machen.

Was ich lustig fand, ist bei der Recherche, also es gab ja zwei Filme inzwischen mit Apple-Bezug. Die Biografie Damals, 2015, Steve Jobs mit Michael Fassbender in einer Hauptrolle, habe ich damals noch mit Kollegin Esther in Hamburg sogar gesehen, in einer Pressevorführung. Die fand ich ja ganz gut, die ist ja auch zeitlich sehr begrenzt, weil es ja nur einen zeitlichen begrenzten Rahmen beleuchtet.

Mir ist dann aber aufgefallen, dass ich den Film, es gab ja einen Film namens Jobs, den hatte ich bislang nie gesehen. Den habe ich dann jetzt mal nachgeholt. Den mit Ashton Kutcher? Ja. Den habe ich nie gesehen. Ich weiß nicht, warum. Kann man jetzt streamen? Gerade ist, glaube ich, bei Prime. Da kann man den einfach so gucken oder man kann den natürlich auch irgendwo leihen.

Es gibt noch einen dritten Film mit Noah Weil. Mit Carter aus Emergency Room. Mir fällt nur gerade der Name des Films nicht ein. Es gibt noch, ich weiß nicht, ich glaube, es ist nicht der, es gibt nur noch Pirates of Silicon Valley. Ja, das ist eine Serie, oder? Live-Googling. Genau, man hört jetzt um die Tasten, klackert im Hintergrund.

Ich kann nicht, wenn ihr das sucht, kann ich Bücher erzählen? Ja, doch. Pirates of Silicon Valley ist der Film mit Noah Weil. Okay, sehr gut. Ja, das ist das, was glaube ich alle gelesen haben sollten, die sich für Steve Jobs größer interessieren, ist dann die offizielle autorisierte Biografie, die Walter Isaacson geschrieben hat.

Die hat auch so ihre Schwächen, natürlich finde ich auch sprachlich irgendwie nicht doll, aber immerhin hat der viel Zeit mit Jobs verbracht und hat auch viele Interviews drumherum geführt und ist wahrscheinlich so das kompletteste Werk über das Leben von Steve Jobs immerhin schon mal. Dann, was ich hier aus gelesen habe, auf jeden Fall ist Johnny Ive, das Apple Design Genie, und ich habe, Iconic habe ich gelesen und ich sehe hier gerade dieses Tim Cook Buch von Leander Kani und frage mich gerade, hat Leander Kani nicht auch schon ein Buch über Jobs geschrieben?

Ich habe hier in meinem Notbar-Helps-Büro deutlich ziemlich Displays und mir alles irgendwie nebenbei. Leander, Carney, Steve, Jobs. Der war Autor bei Cult of Mac, oder? Ja. Inside Steve's Brain hat er geschrieben. Inside Steve's Brain, ja. Und was ich auch noch gelesen habe, ist ich gucke gerade mal, wie das wohl hieß, ein großartiges Buch über, die Kunst, Präsentationen wie Steve Jobs zu halten.

Das ist auch schon ein älteres Buch von The Presentation Secrets of Steve Jobs. Erster Link führt zu Ebay, das ist kein gutes Zeichen. Von Carmen C-A-M-I-N-E Gallo, G-A-L-L-O, How to be insanely great in front of any audience. Und da ist, glaube ich, auch für heute noch viel Wahres drin, wenn man daran denkt, wie man eigentlich effektvolle Präsentationen hält.

Das hat sich nämlich so deutlich geändert, glaube ich. Mhm. Ja, und jetzt ist gerade erschienen ist Apple die ersten 50 Jahre von David Polk, der auch schon viele Tech-Bücher geschrieben hat. Inzwischen hat er beim Fernsehen-Emo gelandet. Ich glaube, es ist beim Fernsehen-Emo gelandet. Und hat jetzt nochmal ein Buch geschrieben über Apple.

Ich kenne den Namen auch. Ich kenne Polk noch von ganz viele Sachbücher zum Thema Mac, MacOS. Ich glaube auch iLife damals. Da konntest du sicher sein, zu all diesen Themen, gab es irgendwann mal irgendwie einen Poke. Da diese The Missing Manual Reihe hatte. Genau. Das war bei O'Reilly, oder? Missing Manual?

Stimmt. Ich wüsste nicht, wo sonst. Ja. Ansonsten, wenn ihr den Podcast hören wollt, kann ich Schleifmann empfehlen. Wir haben auch viel über Apple gesprochen. Hey. Gute Idee. Aber willst du den anderen da vielleicht noch pluggen. Den anderen, genau. Falls ihr das, was ich hier erzählt habe, nochmal hören wollt, wie ich das erzähle in anderen Worten.

Ich bin, auch heute am 1. April erscheint eine Ausgabe von, auch interessant, mit Ali Hecke live. Der hatte mich eingeladen, um über was noch, ach ja, über 50er Apple zu sprechen. Und das haben wir getan vor ein paar Tagen und ja, erscheint auch. Wir haben hier, aber in Scheifen gedraht, habt ihr schon auch noch ein paar andere Geschichten, ein paar andere Aspekte gehört und ich glaube, wahrscheinlich werde ich auch da über ein paar Sachen gesprochen haben, über die wir hier nicht gesprochen haben.

Ich bin mir sicher, dass wir da in dem anderen Podcast dann auch interessant, haben wir noch viel über die frühen Jahre von Steve Jobs gesprochen vor Apple, was wir hier großzügig ausgespart haben und uns ja auf die Apple-Jahre wirklich fokussiert haben. Das verlinken wir natürlich. Sehr gut. Ja, jetzt haben wir ja schon ein paar Sachen hier erzählt, die wir mit Apple erlebt haben und Apple verbinden.

Und ich bin mir sehr sicher, dass Menschen, die diesen Podcast hören, vor allem bis zu Ende gehört haben, das auch nicht zufällig getan haben, sondern weil sie auch Apple-Fans sind, weil ihr auch Apple-Fans seid. Und wir haben ja, also seit voriger Episode, haben wir ja wieder ein funktionierendes Telefon.

Ihr findet in den Shownotes Links zu unseren Kontakten bei Signal und Threema und wenn ihr auch was zu erzählen habt, was ihr mit Apple verbindet oder wenn ihr uns irgendwo widersprechen wollt, wenn wir irgendwas vergessen haben, wenn ihr meint, wir haben irgendwas falsch erzählt wenn ihr mal erzählen möchtet wie ihr eigentlich zu Apple gekommen seid wie, keine Ahnung, Apple euer Leben gerettet hat, wie ihr eure, Partnerin, euren Partner dank Apple kennengelernt habt, wenn ihr einen Job habt wegen Apple, wie das bei Apple bei Apple, dann könnt ihr es vielleicht nicht erzählen, aber wenn ihr irgendwas aus dem Umfeld erzählen wollt, was irgendwie in eure, maximal 50 Jahre Apple passen, dann tut das gerne am liebsten als Sprachnachricht

und können wir es hier nämlich einspielen. Wenn ihr das partout nicht wollt, dann gerne als Textnachricht, dann suchen wir uns eine lustige KI-Stimme aus, die das dann vorträgt. Dann sind wir durch für heute, wa? Ja, dann setzen wir uns zu 100 Jahren Apple wieder zusammen. Ja, oder nächste Woche schon zu einer regulären Episode. Ihr hört diese Episode hier am Mittwoch, den 1.

April und wenn alles gut geht, wenn alle gesund und fit bleiben, gibt es übermorgen am Freitag dann schon die nächste reguläre Episode von Steifenrader Ausgabe 285 dann. Vielen Dank fürs Zuhören und bis übermorgen. Bis dann, auf Wiederhören. Als ich jung war, gab es eine fantastische Publikation, die der Whole Earth Catalog, das war eine der Bibel der meiner Generation.

Es wurde von einem Freund, der Stuart Brand, nicht weit von hier, in Menlo Park. Und er hat es in der Geschichte mit seinem Poetik touch gebracht. Das war in den 60er Jahren, bevor die Personal Kompetenung. und Desktop Publishing. So, es war alles mit typewriters, scissor und Polaroid cameras. Es war irgendwie wie Google in paperback form, 35 Jahre bevor Google kamen.

Es war idealistisch, überflößt mit neat tools und großartig notions. Stuart und his team put out several issues of the Whole Earth Catalog. Und dann, wenn es auf der Kurs war, sie ein finales Thema. Es war die mid-1970s und ich war Ihre age. Auf der Rückseite des Finales ist eine Fotografie von einem Early Morning Country Road, der Kind man könnte sich aufhischhiken auf, wenn man so adventuriert.

Neben es waren die words, Stay Hungry, Stay Foolish. Es war ihre Fährewell-Message als sie aufzuhalten. Stay Hungry, Stay Foolish. Und ich habe immer das für mich. Und jetzt, als Sie beginnen, beginnt anew, I wish that for you. Stay hungry, stay foolish. Thank you all very much.

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