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Schwungmasse – Der Finanzpodcast für Frauen· Folge 359

Dispo-Gefühle / 50:50 Carearbeit? / Verrechnungskonto mit Zinsen #359

Freitag, 12. Juni 2026 · 48 min

MP3

Shownotes

Wann fühlt sich eine Entscheidung fair an und wann nur theoretisch gerecht? Genau darum geht es in dieser Folge. Zwischen Dispo-Gefühlen, Elternzeit und einer praktischen Community-Frage wird deutlich, dass finanzielle Entscheidungen oft genauso emotional wie organisatorisch sind.

Let's talk about ()

• Warum ein kleiner Betrag im Minus bei manchen Stress auslöst und andere gelassen bleiben

• Wie viel Sicherheit ein Dispo bieten kann und wo seine Grenzen liegen

Deep Dive ()

• Elternzeit zwischen Wunsch und Wirklichkeit

• Mental Load, Rollenbilder und die Frage, ob 50/50 überhaupt das richtige Ziel ist

• Welche organisatorischen und finanziellen Modelle finanz-heldin Kim persönlich im Familienalltag helfen

Community Corner ()

• Kann ein Depot-Verrechnungskonto mit Zinsen als Tagesgeldersatz dienen?

• Worauf Du dabei achten solltest

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Transkriptvom Podcast bereitgestellt · Zeitmarken springen hin

drei Uhr zu ein, siebzig rot auf dem Konto. Wie konnte das passieren? Wo bin ich gescheitert und an welcher Stelle bin ich falsch abgebogen?". Ein Depo-Verrechnungskonto kann ja mal so verstehen sich die Sache bei so einem ganz abgespecktes Konto wo was raufgehen kann und was abgehen kann. aber nur auf einen festes Konto.

also diese ganzen Rollen die du ja eigentlich erfüllst und erfüllen möchtest. wenn die miteinander klarschen dann weißt du ey geil! Ich bin in Elternzeit Schwungmasse, der finanziellen Podcast. Hier teilen wir persönliche Geldmomente, besprechen Alltagsthemen aus finanzieller Perspektive, beantworten Fragen aus der Community und versorgen dich mit neuen Wissensimpulsen- und Karriere-Tipps.

Dieser Podcast wird unterstützt von COM Direct! Von Dispo-Gefühlen über Mental Load, Hex und Elternzeitmodelle bis hin zum Verrechnungskonto als Sparkonto. In der heutigen Folge sind wieder schöne Themen mit dabei! Los geht's mit der Rubrik Let´s Talk About in der Stadt Lama und ich über unseren Umgang mit Dispo Schulden sprechen – so viel sei gesagt.

Wir haben da eine sehr unterschiedliche Stressresistenz. Unsere Kollegin Kim ist zurück aus der Babypause und versorgt uns im Deep Dive mit einem Einblick in ihre Elternzeit. Sie erzählt von ihrer Aufteilung von Pärarbeit in der Familie, wie sie und ihr Mann ein finanzielles Modell gefunden haben um Einbußen durch Elternzeit oder Teilzeit ausgeglichen zu bekommen und ob eine Fünfzig-Fünfzigverteilung von Sorgearbeit möglich ist.

Zum Abschluss stelle ich Svetlana die Community-Frage, ob und wann man ein Depot Verrechnungskonto auch als Tagesgeldersatz nutzen kann. Viel Spaß mit der Folge! Let's talk about. Ich muss dir von einer Situation erzählen – mein Konto und ich. Ich weiß nicht, wo das herkommt oder was es bedeutet. Aber wenn ich in den Dispo rutsche – was ja nur passiert, wenn ich mal falsch budgetiert habe und das auch bisher nur passiert in wirklich kleinst Beträgen.

aber trotzdem löst es in mir eine innere Panik aus und ein Angstzustände dass ich so denke drei Uhr zu ein siebzig, rot auf dem Konto. Wie konnte das passieren? Wo bin ich gescheitert und an welcher Stelle bin ich falsch abgebogen? Ja also ist es nur bei mir so oder wie fühlst du dich damit? Thema Dispo und dein Gefühl dazu würde mich interessieren.

Sehr gerne! Also wahrscheinlich steckt da unten Glaubenssatz hinter. Das will ich jetzt schon mal gleich so hören. Aber gut... Da müssen wir nicht so auf den Grund gehen, aber könnte mir auch mal. Aber mein Thema ist nicht... Nein es ist nicht ganz so! Ich bin da sehr entspannend mit mir. Er ist recht wo wenn ich das jetzt irgendwie feststelle dass mir das mal passiert weil irgendwas unzeuergesehenes kommt oder ja oder man hat bewusst eine größere Ausgabe getätigt und nicht gleich dran gedacht wird.

als Überweisung kannst du ja sofort immer umwuchen. Dann bin ich entspannt. er ist richtig. Da folge ja auch die Strategie, dass ich sage am Ende des Monats ist mein Konto auf Null weil ich sehr gut auch eine gute Spark-Foot weiter drin habe und ich screener wirklich meinen Konto da eng. Das geht ja ganz einfach!

Und wenn das dann mal vorkommt, dann rufe ich ganz schnell um. Also wie gesagt jetzt haben wir Echtzeitüberweisung, das ist kein Problem. und wenn das ein Tag ist ... Ja oder denke Ja, meine Güte im Zweifel habe ich heute auch vielleicht teurer getankt als wenn ich gestern getankte hätte. Weißt du? Manche Sachen, die ich ja nicht ganz so beeinflussen kann ... Nee, da bin ich für mich sehr entspannt!

Er ist recht bei so kleinen Beträgen, ne?! Also ich würde jetzt nicht... Ich mein darüber kann man ja auch noch sprechen. und ich finde es was anderes, wenn man sein Dispo auf einmal ausnutzt. Und also in der Regel hat man ein Dispo, viele Banken machen ja breite Netto-Monatsgelder, das ich persönlich eigentlich viel zuviel finde.

Ich finde, da wird eher auch gerade so suchtgefährdete. Menschen werden dazu ein bisschen verführt dieses Geld auszugeben. Weil das ja als Rahmen einfach für dich zur Verfügung steht. natürlich prüft die Bank wenn man dauerhaft im Dispo ist gibt es auch eine Information und gibt auch einen Rückführungsvereinbarung und sowas.

Ja aber ich finde dann ist das Kind ja schon in Brunnen gefallen oder? Wenn du denn schon dein Dispo mit deinen drei netten Monat-Gehältern ausgeschöpft hast wie wir sollen mal wieder rauskommen Also ich meine, kannst ja nicht zaubern. Ja? Also das ist dann, dann wandelt man das irgendwie um in einen Ratentredit sozusagen mit einer festen Rate.

Das finde ich auch schwierig. Also daher habe ich auch immer gesagt und da gebe ich meinen Mädels auch mal den Tipp. Auch vor allem gerade bei jungen Leuten. Es reicht doch wahrscheinlich in der Regel ein Dispo von fünfhundert Euro wo ich sage für so'n kleines Betrag dass man keine ganz hohen Überziehungsszins hat.

... für twenty-fünf Euro oder irgendwie so. Und du wirst im Zweifel nicht so verführt, weil du vielleicht... wenn du fünfhundert Euro wirklich Maximale in Anspruch nimmst,... ...weil du sagst, du zahlst da von deiner Autoreparatur oder so,... ...schafft man das ja vielleicht auch wirklich in zwei Monaten zurückzuführen.

und dafür finde ich es eigentlich ganz gut, dass es auch diesen Rahmen gibt,... ...ja? Dass man so zahlungsfähig bleibt oder auch so ein Kredit unkompliziert nutzen kann und der ist sehr flexibel! Aber es gibt doch, wir haben das doch auch schon mal irgendwo anders. Wer war denn das? Und die man hat das doch ausgemalt, weil sie auch in der Veranstaltung oder so weiß ich gar nicht, erzählt dass auch mit dem Dispo sie irgendwas finanziert.

Also ich glaube Aktien oder so Aktienkäufe oder irgendwie so... Es gibt doch die Risiko von vielen Personen! Die bin ich nicht! Das wäre ein absolutes No-Go für mich. Ja, wie gesagt. Weil für mich ist das dann ein Zeichen, dass ich in dem Moment nicht mein Geld oder meinen Ausgabeverhalten unter Kontrolle hatte und nicht gut einschätzen konnte, wie viel Geld habe ich noch zur Verfügung?

Und dass sich dann über meine Maßen gelebt haben – in kleinen Beträgen! Wie du sagst es ist ja ganz einfach auszugleichen und man hat ja einen Tagesgeldkonto und kann nicht echt Zeit hin oder her beweisen. aber das möchte ich eigentlich gar nicht in Anspruch nehmen diese Möglichkeit. Das mache ich, wenn ich weiß okay, ich brauche jetzt Geld wofür ich gespart habe das überweise ich mir auf mein Konto damit die Staffel bezahlen kann aber nicht um meinen Dispo auszugleichen.

Einfach gelebt hast mal und du bist ja gespart hast, möchtest du damit sagen? Ja! Okay da will ich aber sagen, da hast du eine sehr vielleicht für dich aber nur mein Gefühl so ein sehr enges Korsett auch Weil es heißt ja nicht, dass wenn ich mein Lisp über fünfzig Euro einmal benutze. Ich deswegen einen Fehler gemacht habe oder wirklich schlecht budgetiert habe.

Weil manches in unseren beim Budgetieren können wir im Zweifel nicht vorhersehen weil das kommt angenommen. Okay, wenn ich jetzt immer vorschutzmäßig fahre werde ich mich geblitzt. aber es kann her passieren, dass sich genutzt werden und dann zahl' ich auf einmal zwanzig Euro. Ich habe das, wenn ich zu eng bütze Tiere für mich dann passiert natürlich so was und das ist vielleicht genau am Ende des Monats erst in zwei Tagen kommt Gehalt.

Da hat man ja trotzdem richtig gut gemacht weil ich bin immer noch eine Freundin davon zu sagen ich bütziere so viel wie möglich von meinem Girokonto weg weil dadurch einfach meine Sparquote doch so groß wie möglich bleibt. selbst wenn ich dann fünfzig oder hundert Euro zurückbuche hab ich es nicht jeden monat Und du wirst das auch nicht jeden Monat haben.

Von da habe ich dann das vielleicht in drei Monaten, aber neun Monate hab' ich halt hundertfünfzig zweihundert Euro mehr gespart. So sehe ich das für mich und deswegen bin ich da sehr genehmig und wohlwollend mit mir wenn sowas austritt und weiß dafür diese Art des Kredites der so einfach handelbar ist auch zu schätzen.

oder irgendwie Man ist irgendwo anders oder es wird auf einmal doch teurer und man sagt, ich mache jetzt die Runde hier irgendwie. Und dann will ich nicht immer gucken mit welcher Karte bezahle ich das jetzt von welchem Konto? Ich finde, dass ist auch anstrengend. Dann mach' ich das... Ich hab ja im Grunde, ich kenne meine Beträge auf den einzelnen Konten und weiß in Zweifel beruhigt das um weil's mir heute wert war.

Nur möchte ichs am liebsten vorher umbuchen und nicht danach. Weißt du? Das ist für mich das Mindset! Ja, aber auch nur weil du das für dich ... Du hast es von ja gesagt. Eher mit etwas Verbindes was du sagst so hast dann Sheila gemacht weil du nicht gut genug unterwegs warst. Das ist so hat dir auch viel damit zu tun.

ich sage ja mal achtzig Prozent Lösung. So wie wir in vielen anderen Dingen auf finde ich tut sie achtzig prozent und auch hier glaube ich tut dass das ganz gut wenn man nicht zustah mit sich selbst ist. Ich glaube, da lohnt es sich dann so eine Jahresbetrachtung zu machen und zu sehen was habe ich denn trotzdem geschafft.

Und es fällt ja gar kein Anderen auf wenn damit dir sowas nicht passiert. wäre der Grund zur Sorge? Ich meine man kann ja sein Dispo auch löschen lassen bei der Bank. Machen ja manche auch die im Dispo waren damit ihnen das auf gar keinen Fall wieder passieren Kann ich auch gut verstehen, wenn es sonst immer zu so einer dauerhaften Überschuldung kommt oder ein Display zu sein.

Das ist nicht gesund und dann kostet das wirklich viel Geld. Wobei es in den Momenten ja auch sehr praktisch sein kann, wenn zum Beispiel Daueraufträge oder Laststriften ... die müssen ja ausgeführt werden. Und ich hatte das auch schon einmal, dass dann eine Sache – ich weiß jetzt gerade nicht ob es ein Dauerauftrag oder ein Laststift war – nicht ausgeführten konnte weil das Konche nicht gedeckt war.

und wenn du's da nicht auf dem Schirm hast und kontrollierst ist alles wirklich pünktlich abgegangen. Dann kommt am Ende eine Zahlungserinnerung, Mahnung und Co., da willst du ja auch nicht hinkommen. Genau! Da kann es natürlich schon gut sein, Forderungen pünktlich erfüllt werden. Man in dem Moment halt in den Disp berutscht, aber das bekommt man ja damit.

Aber wenn ein Dauerauftrag nicht ausgeführt wird, weil vielleicht bekommt man das vielleicht ja nicht so mit? Ja dann musst du in die Postbox von dir gucken. Die meisten Banken geben da eine kurze Infobau-Auftrag. X Y wird nicht ausführt bei Manuel's Deckung genau wie du sagst. Die wenigsten gucken aber alles in ihrer Postbox an.

Das muss man auch so sagen würden die gucken ihre Umsätze an und ja schauen die durch Genau, deswegen finde ich es ist dafür was richtig Gutes. Dafür erfüllt er den Zweck. Ich finde wenn man sich also für ein Dispensiven hat würde ich immer gucken dann darf es... Dann darf man jetzt gucken warum das passiert?

Alles klar! Wenn man das für sich aber gut erklären kann ja denn bucht man gleich aus heizt so wild und auch da muss ich sagen die Fünfzehs Cent, die dann vielleicht für einen Tag anfangen. Kommt ihr mal auf die Höhe drauf an oder auch eine Euro fünfzig? Hätte man ein Zweifel auch woanders ausgegeben?

Ja da finde ich das darf so. da darfst du knetiger mit dir sein und sagen Du machst es trotzdem gut denk an dass wie oft es dir nicht passiert und du dadurch mehr Spaß. Absolut ja. das ist das mal meine innere Überzeugung den dem Moment dann gechallenged wird. Ja, total. Und wie gesagt das ist ja ein bisschen flexibel dürfen ja Finanzen und unsere Lebenssituation auch sein.

Ich finde diese rote Zahl muss dir kein Schockmoment mehr geben wenn du das bewusst siehst und sagst alles klar kleine Betrag das gleiche ich aus und als andere kann ich mir bei dir nicht vorstellen. Nein Also sehr spannend aber wie gesagt hat oft was mit dem eigenen Risikoprofil zu tun Wie man das aushalten kann.

Denkt dran, wenn wir immer sagen wie, wie kann ich das authalten auf ein Kurseschwanken? So sagen es bei Aktien ja auch. Da bin ich, da kann ich dass ja super aushalten! Ja aber es hast du ja auch gelernt. Ja wahrscheinlich. Ja genau und so ist das glaube ich bei so einem, ja Dispo weil so einer kleinen Dispo in Anspruchnahme auch.

Das bucht man dann um und dann war's das fertig ist. Richtig nicht. Verratet doch an der Stelle gerne mal in der Umfrage auf Spotify, ob ihr eher Team Alicia also ich mit innerer Panik oder Teams Atlanta mit großer Gelassenheit seid wenn das Konto ins Minus rutscht. Deep Dive! Liebe Kim hallo und welcome back hier im Podcast.

Hi danke Ich habe bei der Vorbereitung ein bisschen überlegt. Ich wusste jetzt gar nicht, wie viel der Podcast-Folges ist. Dass wir uns hier treffen... Weil als du bei uns angefangen hast, haben wir einen gemacht und dann haben wir noch mal eine mit Janik glaube ich auch gemacht. Und zur App natürlich?

Dann müsste es die vierte sein! Ich glaube auch dass sie Vierte ist. Okay, ja sehr gut. Also wir haben auch wieder einen Anlass weil du bist zurück aus der Elternzeit das zweite mal Mama geworden. letztes Jahr im Juni war soweit eine kleine Finanzhelden hat das Licht der Welt erblickt und jetzt bist du nach neun Monaten Elternzeit wieder voll bei unserem Team eingestiegen.

dein Mann hat jetzt Elternzeit und schmeißt zu Hause die ganze Kehrarbeit und auch die Eingewöhnung jetzt ja gerade. Und im Sommer geht er dann auch wieder zurück in den Job, ich hab in der Community ein paar Fragen eingesammelt und auch ein paar eigene noch mitgebracht und möchte mit dir heute über eure Vereinbarkeit sprechen.

wie ihr vielleicht gleich berechtigt, fifty-fifty da kommen wir glaube ich jetzt am Ende zu euch so aufteilt und wie das alles geregelt ist und bestimmt hast du den einen oder anderen Heck auch noch mit dabei. also Let's go, oder? Ja. Sehr gerne! Ich bin sehr gespannt auf die Fragen. Cool. Wir starten vielleicht mal so als groben Überblick.

Magst du erzählen wie ihr euch die Zeit nach der Geburt eures ersten Kindes und auch nach jetzt dem zweiten Kind auch geteilt hat um ob es Unterschiede gab, wie ihr das gemacht habt? Also wir haben gar nicht so riesige Unterschiede gehabt. Man muss auf jeden Fall dazu sagen, dass wir bei dem ersten Kind noch in der Innenstadt gewohnt haben.

deswegen war einfach die Betreuungslage eine andere. Wir wussten da von Anfang an das wir unser Kind mal mindestens achtzehn Monate selbst betreuen müssen bevor wir einen Kita-Platz oder Krippenplatz haben. Deswegen sind wir generell ein bisschen anders rangegangen. Wir haben beim ersten Mal gesagt, dass ich zehn Monate in Elternzeit gehe und dann mein Mann übernimmt.

Ich bin damals aber nach Sieben beziehungsweise acht Monaten auch schon wieder so langsam in den Job eingestiegen, wir haben so ein Programm das nennt sich keeping touch. da kann man einfach mit vier Stunden pro Woche also ganz langsam wieder einsteigen nur damit man so ein bisschen am Ball bleibt. zwar für mich damals total gut weil ich dann nach zehn Monaten wieder quasi.

wusste wovon ich so ungefähr spreche, als ich dann wieder im Beruf wirklich gestartet bin. Und dann hab' ich auch mit achtzig Prozent angefangen. Ich habe mir das damals auf vier Tage in der Woche aufgeteilt und hab quasi an vier Tagen acht Stunden gearbeitet und war dann immer von neun bis siebzehn Uhr manchmal auch ein bisschen länger eben am Schreibtisch – auch die meiste Zeit aus dem Homeoffice raus!

In. derzeit ist mein Mann dann in Elternszeit gegangen. Das haben wir wie gesagt circa vierzehn Monate gemacht. Dann haben wir in die Partnerschaftsbonus Monate gewechselt, da in den Monaten arbeiten dann beide. Wir sind beide mit vierundzwanzig Stunden eingestiegen und haben es jeweils auf drei Tage pro Woche aufgeteilt so dass wir immer noch unseren Sohn weiter betreuen konnten.

In der Zeit hat aber auch die Eingewöhnung glücklicherweise gestartet. Wussten wir ja vorher nicht das wir doch so früh im Platz bekommen? Und mein Sohn konnte dann mit fünfzehn Monaten die Betreuung gehen. Mein Mann hat die Eingewöhne gemacht und hat halt parallel auch gearbeitet. Das war unser großes Learning aus dem ersten Mal, das macht nicht so viel Spaß!

Eingewöhnung unterarbeiten und beides gleichzeitig unter Einhut bekommen ist für die Person, die die Eingawöhnungen macht echt anstrengend. Ich kam da ganz gut aus der Nummer raus ich war ja nur am Arbeiten aber dass wir unsere Learning jetzt aus dem erst mal es wollten über den zweiten Mal auf jeden Fall anders machen.

Es war außerdem teilweise auch finanziell knapp weil es Monate gab in denen ich Elterngeld Plus hatte, also quasi den halben Elterngeldbezug und mein Mann aber auch in Elternzeit war. Das wollten wir im zweiten Mal nicht mehr machen. Deswegen was wir zum zweiten mal anders gemacht haben, war zum einen das wie gesagt haben wenn ein Teil von uns Vollzeit in Eltern Zeit ist dann muss der andere auch Vollzeit arbeiten.

Dann hatten wir das große Glück dass wir von Anfang an wussten, dass wir sehr früher auch einen Betreuungsplatz für unsere Tochter haben. Die wurde jetzt mit knapp elf Monaten schon eingewöhnt Und deswegen mussten wir einfach einen kürzeren Zeitraum überbrücken. Ich habe dann am Anfang gesagt, ich möchte das wir das Fünfzig-Fünftig aufteilen also jeder macht sie Monate Vollzeit, Elternzeit.

Das hat sich dann nochmal ein bisschen gewonnen. letztendlich war ich da neun Monate in Elternzeit und mein Mann fünf Monate Vollzeiten hatte vor allem den Grund dass ich gerne wollte Dass meine Tochter komplett tagsüber auch Tag von mir ist wenn Sie mit meinem Mann in Eltern zeit ist Und ich da nicht tagsüber irgendwie noch stillen muss oder sowas.

Weil es reicht schon, wenn man tagsüber arbeitet und nachts dann noch stille muss. also sind zwei Jobs die man sowieso schon hat. für mich war deswegen diese neuen Monate ein richtig guter Zeitpunkt um wieder einzusteigen. Ich habe dann zwar auch noch nachts gestillt und morgens gearbeitet aber wie gesagt das ist schon eine doppel belastung Die ich nicht unterschätzen würde und ich glaube ich habe sie vorher unterschätzt.

ich hätte gedacht dass das einfacher geht. Aber ich weiß noch, wie wir teilweise morgens dann zusammen in unserem Daily saßen und ich gesagt habe, oh, ich war heute Nacht dreintaßig mal wach und bin jetzt voll früh aufgestanden weil ich halt schon früh anfange zu arbeiten und es ist teilweise einfach nur anstrengend.

deswegen ja sollte man nicht unterschätzen aber trotzdem wie gesagt Ich arbeite jetzt Vollzeit Teile mir das so ein, dass ich auch die Nachmittage noch mit meinen Kindern hab. Also ich fange sehr früh an und fang schon teilweise zwischen halb sieben und sieben an zu arbeiten damit ich am Nachmittag bei der Nachmittagsbetreuung dabei sein kann.

Und mein Mann ist dann jetzt hundert Prozent in Elternzeit macht innerhalb seiner Elternzeit auch die Eingewöhnungen sodass wir da keine keinen Zeitdruck haben. Wir haben dann auch nochmal diese Partnerschaftsbonusmonatin den wir beide die mit reduzierten Stunden arbeiten um auch jetzt gerade so am Anfang die Kleine auch mal spät zu bringen, aber früh abholen zu können und sowas.

Wir wollten da flexibel sein und keinen Zeitdruck oder sonst irgendwas dabei haben. Klingt durchdacht auf jeden Fall! Und trotzdem kamen Fragen jetzt grade was das Umfeld angeht. also ihr habt es ja schon zum zweiten Mal gemacht und wie du gesagt hast nur wenig verändert. gab es Fragen aus eurem Umfeld?

Oder vielleicht auch Vorurteile, Klischees mit denen ihr konfrontiert wurdet das ihr gewisse Dinge bewusst anders macht? Nee muss ich sagen hatten wir wirklich wenig. also die Reaktionen sind eigentlich fast durchweg positiv. Klar einige Aussagen von manchen Personen sagen mehr über deren Rollenbild aus als über unseres.

Also es gibt natürlich mal so Kommentare wie Aber euch sind die Rollen jetzt vertauscht oder ich hab auch schon mal sowas gehört wie, ja dein Mann ist die bessere Mutter. Was nur im Spaß gesagt war und auch wirklich überhaupt nicht schlimm war aber es sagt doch viel über das Rollenverständnis aus nämlich dass einige Aufgaben ganz klar der Mutter zuteil werden und nicht dem Vater.

dass die Reaktionen eigentlich durchweg positiv sind. Es gibt immer mal Menschen, die sagen, dass ihnen das zu früh wäre, das Kind mit elf Monaten in Betreuung zu geben. andere gerade so in meiner LinkedIn-Welt für die Werte ist wahrscheinlich spät. also ich glaube da muss jeder irgendwie so seinen Weg finden.

wir wussten aber vor uns ja schon, dass es auch für das kind eine ganz tolle Erfahrung ist in die betreuen zu gehen und wieder super viel lernen gefördert werden und so, deswegen habe ich mir da gar keine Gedanken gemacht. Viele reagieren aber auch... Überrascht, wenn Sie hören, dass mein Mann so lange in Elternzeit ist.

Ja, es sind nicht die typischen zwei Monate, die ja doch noch sehr verankert sind bei den meisten Panen und das man die halt als Mann macht. aber die werden dann auch noch zum Reisen genutzt im besten Fall. Ja genau! Das finde ich das Lustige. Wenn mein Mann nämlich sagt, dass er in Eltern Zeit geht oder aktuell in Eltern-Zeit isst, dann kommt ganz auf die Reaktion ach cool mach' die Urlaub.

Und da muss ich immer sagen Da sind wir beide irritiert, weil zum einen dieses macht ihr Urlaub impliziert dass er natürlich nicht alleine mit den Kindern ist. Nämlich mit mir zusammen Elternzeit nimmt und zweitens Urlaub. nein also Urlaub ist Elternzeit nicht klar. es gibt Leute die machen so diese obligatorischen zwei Monate Vater Eltern Zeit gehen dann gemeinsam reisen das bestimmt auch total toll.

aber diese Elternzeit, aus der dieser Mente low teilweise entsteht ist nicht mit Urlaub vergleichbar. Ich würde sagen du weißt, wann du von Elternzeit sprichst wenn du mal morgens um zehn Uhr vierzehn mit einem Baby unter dem Arm irgendwie bei DM an der Kasse stehst gerade Toilettenpapier und sonst irgendwas gekauft hast Windeln und Feuchtücher.

Morgen auch schon einen Wutanfall von deinem dreijährigen größeren Kind begleitet hast, weil die Puppetroll Unterwäsche nicht gewaschen war oder das Dino-T-Shirt nicht verfügbar war. Dann hast du vielleicht das Brot falsch geschnitten. Du musst eigentlich auch noch Arzttermine ausmachen. Du musst das Kind davon abhalten, ein riesiges Gepaden kuschelt hier mit in die Kita zu nehmen weil es den Kita-Richtlinien nicht entspricht.

Du hast noch einen Riesenberg-Wäscher zu Hause stehen. du willst unbedingt mal wieder Sport machen? Du hast deine Freundinnen ewig nicht gesehen und willst dir eigentlich auch treffen aber eigentlich dafür nicht so viel Zeit. also weißt du was ich meine diese ganzen Rollen die du ja eigentlich erfüllst und erfüllen möchtest.

wenn die miteinander klärschen dann weißt Geil, ich bin in Elternzeit. Das ist der Mental-Load von dem so viele sprechen und da kommen ja noch ganz viele Themen und Aufgaben hinzu. also... Ich würde sagen das ist die Elternzeit und nicht wenn du mit der ganzen Familie vor zwei Monate durch Bali reißt oder sowas Und du in Anfangs zeichen nur deine Rolle als Mutter Vater und vielleicht Partner oder Partnerin erfüllst und dass es auch schon Aufgabe genug.

Ja, absolut. Und die nächste Frage hätte ich dir wahrscheinlich gar nicht gestellt weil sie mir gar nicht eingefallen ist aber sie kam aus der Community weshalb ich es jetzt mal trotzdem mitgebracht habe. und daran sieht man auch dass sie wahrscheinlich nur uns Frauen gestellt wird und zwar lautet sie hast du ein schlechtes Gewissen gegenüber deiner Familie das du jetzt Vollzeit arbeitest und wie bekommst du das?

Interessant, nee. Das schlechte Wissen habe ich zum Glück nicht und ... Ich bin mir sehr sicher, dass mein Mann das schlechte Gewissen auch nie hatte als bei uns ein kleines Baby eingezogen ist. Und gleichzeitig noch ein Dreijähriger seine Rolle neu finden musste in der Familie und er arbeiten gegangen ist.

also da hat er ja auch kein schlechtes Gewissen und er hat diese Frage auch noch nie gestellt bekommen. Also ja auch interessant! Ich finde persönlich, dass eine arbeitende Mutter auch ein super Vorbild ist klar. Meine Tochter, die jetzt bald eins wird bekommt davon noch nicht so viel mit aber ich bin auf jeden Fall ja schon ein Rollenbild für meinen Sohn also der sieht ja das hier ein kleines Baby lebt und dass Mama und Papa die Aufgaben austauschbar gut machen.

Also jeder von uns kann die Kehrarbeit übernehmen das Rollen im Haushalt ausführen und sowas. Das weiß mein Sohn alles. hätte jetzt eines unserer Kinder irgendwie total Probleme in der Kita Und die Bedürfnisse werden dann nicht mehr erfüllt. Ja, da muss man immer gucken! Also vielleicht wäre die Kleine dann noch nicht bereit für die Kita zum Beispiel?

Dann müssten wir unsere Rollen wieder anders legen. aber das heißt ja nicht dass ich dann diejenige bin, die auch mehr zu Hause bleiben muss. also... Ich glaube, dass hinter dieser Frage wahrscheinlich ein Schuldgefühl steht, dass aus unerfüllten Erwartungen kommt, die die Gesellschaft an uns stellt Also sowohl emotionaler Art als auch organisatorischer Art.

Es sagt viel über das Rollenbild aus, dass wir an Mütter haben nämlich die gute Mütte, die betreut ganz ganz viel selbst. Väter dagegen werden nicht so ganz kritisch beäugt wenn sie Vollzeit arbeiten aber bei Frauen ist ganz klar, dass der Mittelpunkt eben die Familie ist weil so viele von uns genauso sozialisiert wurden.

andererseits sagt man ja auch immer, dass es ein Dorf braucht um um ein Kind groß zu ziehen. Und dieses Dorf, das bin ja nicht ich als Mutter. Ich bin ja einen Teil aus diesem Dorf und eine Person davon. Und teilweise sind die Erzieherinnen in der Kita eben auch andere Personen aus dem Dorf. Ja genau!

Das würde ich dazu sagen. Dann muss ich aber auch sagen dass sowohl mein Mann als auch mir dieser Abstand den wir durch die Arbeit ja auch teilweise haben ab und zu wirklich richtig gut tut und dass ich gerade auf so Büro-Tagen häufig sehr ausgeglichen wieder nach Hause komme. Und da bin ich der Überzeugung, dass ne zufriedene und auch psychisch stabile Mutter oder auch psychische stabile Eltern einfach generell einen guten Job leisten.

Und vielleicht sogar teilweise ein besseren als so ganz dauer gestresste und kurz vom Burnout stehende Eltern. Oder Stay at home Moms Ja ja hat mir noch Freundin auch erzählt die dann wieder angefangen hat zu arbeiten und gerade auch den örtlichen wechsel hat also dass sie nicht zu hause waren. gesagt ist das fast wie me time.

ich kann im auto auf mich zur arbeit oder im zug kann ich meine podcast hören oder mein lieblingsmusik. ich hab dann. Zeit also die arbeit voranzutreiben was ja auch deine persönlichen werte abdeckt und du dich auch persönlich weiterentwickeln möchtest und ihr das auch richtig gut getan hat. und warum soll vollzeit arbeiten schlechtes gewissen machen?

aber das ist auch so ein bisschen Übergang für die nächste Frage, weil ich glaube das ja wie du auch schon gesagt hast ganz viel noch in uns steckt so wie wir sozialisiert wurden. Wie wir auch Rollenbilder vorgelebt bekommen haben und da glaube ich ist immer noch viel dass vier Frauen uns einfach gerne kümmern wird es auch super gut können und wir wollen vielleicht auch nicht so viel abgeben oder dann halt auch mal einen Kauf nehmen weniger Kehrarbeit macht, weniger Teilzeit arbeitet und auch die zwei Monate Elternzeit dann auch reichen.

Ich glaube das steckt schon noch viel in uns. oder wie siehst du das? Ja teils-teils! Also ich finde es ein bisschen schwierig weil ich einerseits auch das Problem so sehr strukturell begründet sehe. also wir kommen eben aus einer Zeit in der Frauen auch gerne kleingehalten wurden in der die Rolle, in der Familie gesetzlich ganz klar geregelt war.

Also es war bis hier im Jahr die Erwerbstätigkeit nachgehen dürfen, wenn das Wohl der Familie trotzdem im Vordergrund stand und die Abschaffung dieses Paragrafen ist ja bisher noch nicht mal fünfzig Jahre her. also wir sind so sozialisiert unsere Mütter und Großmütter sind genauso aufgewachsen mit genau diesem Selbstverständnis so rauszubekommen und zu lernen, dass Frauen nicht per se die Wäsche besser machen oder besser einkaufen gehen können.

Das ist jetzt an uns irgendwie aufzubrechen. Deswegen ja ich sehe das einerseits, dass es Männern auch schwer fällt, die Tätigkeiten erstens überhaupt zusehen, dass die Wäsche gemacht werden muss oder das Einkauf werden muss und was Einkauft werden muss. Gleichzeitig fällt's ihnen manchmal schwerst zu übernehmen Und es fällt Frauen auch schwer, ihre Erwartungshaltung an diese Tätigkeiten loszulassen.

Ja auf jeden Fall. also das spielen irgendwie zwei Dinge mit rein. Also klar man muss auch Männern die Chance geben da lernen zu können und zu wachsen also in die Aufgaben hineinzuwachsen. Aber ich glaube gerade jetzt im Bezug auch auf Kinder- und Elternzeit Ich glaub jeder Papa geht nur einmal ohne Wickeltasche Wasser und Snacks auf den Spielplatz Und danach hast du es gelernt.

Das machst du nur einmal. und wie gesagt, manchmal machen sie Dinge vielleicht anders als die Mutter machen würde aber ich glaube nicht schlechter. also habe auch ein Beispiel von mir. mein Sohn brauchte vor ein paar Monaten einen neuen Rucksack. ja dann hab' ich mich natürlich dran gesetzt und habe so ein bisschen recherchiert Ökotextstandards.

welcher Rucksacks ist denn gut nachhaltig? Welcher könnte meinem Sohn gefallen. Ja, ich habe dafür ein bisschen gebraucht. Mein Mann macht da eher Nege mit Köpfen, der ist mit meinem Sohn einkaufen gegangen und kam mit einem Rucksack zurück. auf den Rucksacks. Ist ein Pokémon drauf! Hat mir nicht gefallen.

Gesällt mir immer noch nicht. Ich finde diesen RucksACK wirklich hässlich... Aber er hat halt einen Rucksacker. Er hat es halt einfach anders gemacht als das Nege-mit-Köpfe gemacht. Ja genau, Steck erfüllt. Mein Sohn füllt den Ruckack toll. jetzt ist da halt ein Pokémon darauf. Das ist meine Sache damit zu leben.

Aber ich will damit nur sagen Er hat gesehen, ah da wird ein neuer Rucksack gebraucht. Ja dann kaufe ich einen fertig. Gut gemacht! Ja genau also eine eigene Erwartungshaltung und am Ende muss man vielleicht ja auch nicht alles immer perfektionieren und dann noch hier und da und es könnte noch den Nachhaltigerinnen... Also ist ein RucksACK und er gefällt ihm.

und wenn er dann von eurem Sohn auch noch getragen wird? Super! Genau. aber genauso das zum Beispiel auch beim Wocheneinkauf. Ich kaufe andere Lebensmittel als er Und das muss okay sein für uns beide dann. Ja, ok hat ja auch keiner gesagt dass wir Frauen es immer besser können. also wer hat uns das eigentlich irgendwie versprochen oder ja festgelegt dass das so ist?

Also ja anders von den Männern heißt er nicht schlechter. Okay gut noch mal zu euch und eure Aufteilung bevor ihr Kinder bekommen habt. Gab es Gespräche, die ihr geführt habt? Oder war vorher schon klar, wie ihr euch das alles mal in der Familie aufteilen wollt? und hast du da schon gecheckt, dass dein Mann als potenzieller Vater gut reinpasst und deinen Werten und Einstellungen entspricht.

Ich kann gar nicht sagen, dass ich das so absichtlich irgendwie... Dass ich ihn so absichtlich ausgewählt habe. Weil ich gemerkt hab er ist ein guter Vater. Nein, das mit Sicherheit nicht! Aber klar bevor wir jetzt unsere Familie geplant haben, haben wir schon darüber gesprochen und da war für uns beide klar, dass wir das gleichberechtigt wollen.

Und ich habe sowieso einen hohen Gerechtigkeitssinn. deswegen Hätte ich mich wahrscheinlich sowieso nie auf ein Partner eingelassen, bei dem ich das nicht auch so leben kann. Also hätte ich bei unserer ersten gemeinsamen Wohnung schon gemerkt dass der Keine Ahnung davon hat wir eine Waschmaschine anstellt und davon ausgeht, dass der Kühlschrank sich von alleine füllt.

Dann wären wir wahrscheinlich schon gar nicht mehr zusammen. also dann hätten wir keine Familie gegründet. deswegen ich glaube die meisten Dinge stellt man schon vorher fest bevor man überhaupt über die Familienplanung nachdenkt. es gibt bestimmt auch Dinge die man im Dating vielleicht schon hinterfragt oder auch gerade wenn man irgendwie in den dreißigern dated stellt man wahrscheinlich andere Fragen als man Anfang zwanzig macht Also unter spätestens, wie gesagt in der ersten Eigenwohnung.

oder wie plant und kauft mein Partner Geschenke für Freunde oder Eltern oder sowas. Daran merkt man ja auch schon hat den Sinn dafür so weiß er dass man sowas vorher planen muss oder denkt eher das ist meine Aufgabe irgendwie in der Beziehung. es Deswegen für uns war auf jeden Fall wichtig, dass wir immer beide Zeit mit den Kindern verbringen wollen und auch Familienzeit mit den Kinder verbringen.

Also das nicht immer nur einer von uns beiden mit denen zusammen ist, sondern dass wir wirklich als Familie auch viele Zeiten untereinander haben. Das war uns sehr, sehr wichtig und ist uns auch immer noch wichtig. Das ist zum Beispiel auch ein Grund warum ich jetzt, wo mein Mann in Elternzeit ist, auch früh anfangen zu arbeiten damit ich nachmittags mit den Reihen eben auch noch Zeit verbringen kann.

Eine weitere Community Frage und vielleicht hast du da auch einen kleinen Einblick in euren Alltag parat. Wie teilt ihr euch die Kinderbetreuung und den Mental Load auf? Jetzt während der Elternzeit, aber vielleicht auch wie wieder Plan danach ist. Also wir versuchen uns das so gleichberechtigt wie möglich aufzuteilen und dass es nicht immer möglich also mit Gleichberechtigung meine ich fifty-fifty.

Erst mal zu dem zweiten Teil der Frage. Sobald wir aus der Elternzeit rausgehen, gehe ich wieder achtzig Prozent arbeiten und er arbeitet mit hundert Prozent weiter. Vielleicht schaffen wir es in der Zukunft irgendwann mal beide auf achtzig prozent zu reduzieren? Das wäre eigentlich unsere Wunschvorstellung.

aber da muss man halt dann immer sehen wie das finanziell passt. was den mental load betrifft haben wir keinen konkreten Plan Aber wir versuchen einfach beide immer an möglichst alles zu denken. Ich muss dazu sagen, wir arbeiten beide viel aus dem Home Office. das macht es deutlich einfacher wenn ich teilweise sehe wie's bei Freundinnen läuft dass im einen Teil vielleicht in der Schule arbeitet als Lehrer oder Lehrerin und ein anderer Teil als Erzieherin oder Erziehr.

da ist schon wieder was ganz anderes wenn du nicht ins Home Office gehen kannst. Ich versuche sehr früh morgens zu starten. Ich starte teilweise zwischen halb sieben und sieben, mache dann eine kurze Pause. Während mein Mann mit den Kindern irgendwie frühstückt usw., diejenige, die arbeitet ist auch immer für die Brotdosen verantwortlich.

also... Vor allem wenn ich ins Büro fahre oder mein Mann ins Bürow gefahren ist vorher, dann sind morgens die Brotlosen schon gemacht. Dann steht morgens der Kinderwagen oder das Fahrrad mit dem Fahrradanhänger schon vor der Haustür. Teilweise ist der Kaffee schon in die Kaffeemühle eingefüllt so dass die Person die zu Hause es nur noch einen Knopf drücken muss Die Rucksäcke sind schon aufgehängt eine Waschmaschine läuft.

also das sind so Kleinigkeiten die wir versuchen Der anderen personen die dann alleine mit den Kindern Zuhause ist abzunehmen. Das sind so kleine Hacks, würde ich sagen. Wir haben natürlich auch einen gemeinsamen Kalender und planen die Woche gemeinsam und wir sprechen auch sonntags immer über die Woche weil wie du eben schon richtig erkannt hast arbeiten wir zu Meet Time Und da ist es echt schwer noch was darüber hinaus zu planen.

also ich habe manchmal ein schlechtes Gewissen wenn ich dann noch zum Sport gehe Wobei das für mich ja total wichtig ist. Und deswegen haben wir angefangen, Sonntags die Woche komplett zu planen so dass jeder von uns noch zum Sport gehen kann auch wenn ich ja schon arbeite und dadurch dann auch immer mal raus bin.

Aber es ist ja auch kein Mietheim ne? Es ist ja ja auch Erwerbsarbeit für euch als Familie Ja genau Auf jeden Fall. Aber trotzdem ist es zu Hause, piekt der Stress einfach manchmal so sehr, dass ich entspannter aus dem Büro komme als mein Mann, der dann den Nachmittag über Zuhause ist mit manchmal zwei überreizten Kindern oder so.

Also die Tage gibt's halt auch genau deswegen. das sind dann so Hacks wenn man sie nennen mag. also Woche Plan gemeinsamen Kalender haben. Wir haben eine geteilte Notiz, wo wir unsere Einkäufe immer abspeichern damit keiner von uns bevor einkaufen geht sich da großartig Gedanken drum machen muss was besorgt werden muss sondern steht immer in der Liste.

Ja okay und so mental load also alles was an Gedanken wie jetzt wir gehen am Wochenende zu freunden Grillen? Was bringen wir da irgendwie für ein Salat mit? Wir müssen dafür einkauen wer macht den Salat und wann? Und ist ein Kindergeburtstag vielleicht auch noch? Welches Kind hat Geburtstag, wie alt wird es?

Was wünscht das sich? wer kauft ist ein und packt das einen und so weiter. Habt ihr da auch Listen für? nicht listen haben wir dafür mich dass es eigentlich so dass wir jetzt beide versuchen. also kann ich gar nicht sagen das macht der eine oder andere sondern ich glaube häufig ist es so die Person, die die Einladung auch in die Hand gedrückt bekommt.

Das als erstes für sich abspeichert und das auch im Kopf hat und dann auch ein Geschenk besorgt. Und ja wenn es mal dazu kommen sollte dass wir's beide vergessen und kein Geschenkt besorgt wird, dann wirds halt eine spontane Nummer. Es ist auch schonmal passiert aber sonst gedenkt einer von uns eigentlich immer dran.

Auch bei Geburtstagen, wenn es da zum Beispiel darum geht irgendwo einen Salat mitzubringen oder auch ein geschenk, dann kümmert sich die Person rum Hauptsächlich eingeladen ist und nicht als plus eins mitgeht. also weiß wie ich mein wir haben zwar auch gemeinsame viele gemeinsame Freundinnen aber trotzdem wenn das jetzt eine hauptfreundin von ihm zum beispiel ist dann würde er sich auch ums essen kümmern.

oder einer von uns wurde explizit angesprochen gefragt könnt ihr was vorbereiten? ja dann würde ich es planen. so läuft es eigentlich bei uns okay gut. Dann vielleicht noch mal ein bisschen in finanzieller hinsicht Gab oder gibt es Ausgleichszahlungen für die Person, die gerade in Elternzeit ist jetzt vor allem was vielleicht die Altersvorsorge angeht?

Oder wie habt ihr euch da aufgestellt. Ja also wir haben keine Ausgleichtszahlung vereinbart. Dazu muss ich aber auch sagen, dass wir unser Haushaltseinkommen fünfzig-fünfzig aufteilen. Also jeder von uns hat monatlich den selben Betrag der einem zur Verfügung steht und von dem man dann die Sparbeträge und Altersvorsorge bedienen kann.

Und so machen wir das seit wir Kinder haben und zwar nicht nur in der Elternzeit sondern auch darüber hinaus. also die Person, die reduziert also jetzt aktuell ja dann Ich wenn die Eltern vorbeis, wenn ich wieder ein achtzig Prozent gehe bekomme quasi eine finanzielle gehaltliche Ausgleichszahlung von meinem Mann.

Aber ich bekomme jetzt nicht extra einen Ausgreich für meine Altersvorsorge, weil man könnte ja auch so argumentieren dass ich dadurch das niedrigere Gehalt in Kauf nehme weniger in die gesetzliche Rente einzahle. darüber haben wir tatsächlich auch gesprochen. bei uns muss man aber sagen Wir verdienen auf ein Vollzeitgehalt gesehen gleich viel Und das ist ja auch jetzt nicht überall Gang und Gebe.

Deswegen hast du es für mich mit dieser Ausgleichszahlung gut, und ich stocke halt dann meine Rentenverträge irgendwie dementsprechend nochmal auf bzw., so habe ich's noch gar nicht gemacht weil wir eigentlich immer noch im Hinterkopf haben dass wir das Modell auch nochmal rumdrehen und er dann auch nochmal achtzig Prozent arbeitet und ich hundert Prozent bis wir irgendwann beide nur nach achtzig prozent arbeiten.

Das wäre unsere Zielvorstellung genau. Und noch zu der einen Sache, dass wir gleich viel verdienen will ich auch noch sagen. Dass mir das total wichtig war nach dem ersten Mal älteren Zeit, dass auch ich mein Gehalt nachverhandel. Also ich habe mein Gehalt regelmäßig nach verhandelt damit ich auch bei ihm quasi wieder ankomme weil ich ja dann genau sehe wo ich als Frau vielleicht irgendwie weniger Gehalt in Kauf nehmen, nur weil ich jetzt länger raus war und weil ich Teilzeit mache.

Deswegen ist für mich auch ein bisschen mein Richtwert, dass ich da nicht weniger verdiene als er. Und wir sind halt auf einem Vollzeitgehalt deswegen jetzt wieder gleich. Wenn einer weniger verdient oder in Elternzeit ist dann bedeutet das ja auch weniger Haushaltseinkommen. also ihr beide im Prinzip finanzielle Einbußen habt und nicht nur die eine Person Genau.

Und genauso profitiert ja auch die andere Person, die den Rücken sozusagen frei hält immer wieder davon wenn die Andere ein höheres Gehalt hat weil sie eben mehr arbeiten kann. Gut! Dann kommen wir schon zum Abschluss. und die große vielleicht ein bisschen philosophische Frage. Fünfzig-fünftigkehrarbeit ist das überhaupt möglich?

Ja es ist echt eine große Frage. und bei der Frage Frage ich mich wiederum, ist das denn der Anspruch? Ich finde dass die Grundhaltung der gemeinsamen Verantwortung schon sein sollte. Dass man eine gleiche Aufteilung hat was die Kehrarbeit betrifft also schon fünftig-fünftig ist so wie gesagt die Grundhaltung der gemeinsame Verantwortung.

aber es wird in der Praxis nicht immer so gelebt und genau das ist auch gar nicht mein Anspruch. für mich ist wichtig Und vor allem, wenn auch Kinder dazukommen, fair behandelt fühlen und man sich dauerhaft quasi entlastet fühlt. Dauerhaft und tragfähig entlastete. Ich glaube dass da eine exakte Gleichverteilung teilweise echt schwierig ist weil immer bestimmte Lebensphasen dazwischen kommen in denen man vielleicht mal mehr oder mal weniger belastbar ist oder ein Teil der Beziehungen Dann spielt Einkommen einfach superhäufig eine Rolle.

Also ich kann so idealistisch sein, wie ich will und mit einer Grundhaltung der Gleichberechtigung in diese Elternschaft gehen. Am Ende zählt ganz oft das Geld und es sehe ich bei so vielen Freundinnen, dass das halt am Ende ja so ist. Dann natürlich auch die Arbeitszeiten. Wir haben das große Glück, dass wir mega flexibel sind, weil wir beide aus dem Homeoffice arbeiten können und weil wir beiden Jobs haben bei denen wir sagen können ich fange morgen um halb sieben an zu arbeiten.

morgens kann halt eine Erzieherin nicht sagen also es kommt noch dazu. dann ist auch die Frage stillst du stillst Du nicht? Das wird auch nochmal was daran ändern wie lange Du vielleicht in Elternzeit gehen magst und ob Du bereit bist den Preis auch dafür zu zahlen nachts zu arbeiten. untax über gesundheitliche Gründe Und wie gesagt die persönliche Belastbarkeit, die hatte ich ja schon.

Ich finde das zählt alles damit rein, wie wir die Aufgaben aufteilen. deswegen würde ich am Ende immer diesen Realitätscheck machen. fühlen wir uns beide in der Beziehung und in der Verteilung der Kehrarbeit fair behandelt? und dann ist ja das bewusst das Modell quasi bewusst gewählt und das finde ich dann okay.

Hauptsache es ist bewusst gewählt und nicht einfach so stillschweigend auf einer Person verteilt die dann langfristig weniger Schlaf hat, mehr Organisationslast. Mehr berufliche Nachteile, mehr Schuldgefühle, weniger Möglichkeiten, die eigenen Bedürfnisse zu verfolgen usw. Das ist für mich irgendwie so das Wichtige dabei.

Deswegen kurz zusammengefasst. Fünfzig-Fünfzigverteilungen sind in meiner Lebensrealität nicht immer möglich aber es ist auch nicht mein Anspruch. Mein Anspruch ist dass ich mich in meiner Familie fair behandelt fühle und ja genau das tue. Sehr schön. Ich danke dir Kim und ich freue mich, dass du jetzt ja schon ein paar Mal hier zu Gast warst und zukünftig auch noch öfter vor dem Mikrofon.

sein wir es denn? Wir haben vor unsere Moderation hier ein bisschen aufzuteilen und du zukünftig jetzt auch mit bei den Deep Dives moderierst fachliche Themen für unsere Community mit Aufbereitest inspirerende Persönlichkeiten Interviews. Ich glaube, das wird ganz wunderbar. Und ich freue mich jetzt schon sehr darauf, weil ich weiß ja auch, was die ersten Folgen sein werden, wer die ersten Gäste sind und es wird richtig cool!

Danke für die ganzen Insights- und Einblicke in euer Familienmodell. Da waren ein paar Vereinbarkeitshacks mit dabei. Wir freuen uns über Feedback und Bewertung. Bis zum nächsten Mal, Kim. Bis dann. Tschüss! Wir befinden uns in der Community Corner. Wie immer gibt es eine schöne Frage an dich und zwar diese Woche, kann ein Depoferrechnungskonto mit Zinsen als Tagesgeldersatz dienen?

Ja das kann es! Also von der Sache kann man sich einen Depoverrechnungskonto ja mal so vorstellen. dass ist das Gegenkonto wo ihn Käufe und Verkäufe von Wertpapieren drauf gebucht werden beim Verkauf oder auch abgebucht wird beim Kauf Und das braucht man immer zwingend. Nur ein Depot ohne eine Verrechnungskonto gibt es nicht, dann gibt es manche die auch einen Tagesgeldkonto als Alternative vom Verrehnungskonto dahin setzen nur dass man sagt das Geld wird gleich vielleicht ein bisschen mehr verzinst.

aber es gibt doch Anbieter die auf einem Depot-Verrechnungskontor malen Sonderzins geben und von da haben beide Modelle das Tagesgeltkonto wie auch das Verrechnungskonto die gleiche Ausstattung. Also sie sind nicht für den Zahlungsverkehr geeignet, man kann da jetzt keine Überweisungen außer auf ein hinterlegtes Referenzkonto was bei den meisten oft Jirukontos ist hinüberweisen.

aber ich kann da kein Dauerauftrag von ziehen lassen oder einen Lastschrift einzugehen oder so. Ich kann meinen Wertpapiersparplan davon abbruchen lassen Aber das war es auch. Es ist doch immer so ein ganz abgespecktes Konto wo etwas raufgehen kann und was abgehen kann aber nur auf ein festes Konto Und daher kann man das in dem Fall gut machen und wenn es dort angeboten wird, hat man dort gar nicht so einen großen Unterschied.

Ich würde nur so ein bisschen darauf achten dass der einzige Punkt. bei manchen Leoburgern ist es so die haben ihre Tagesgeldkunden und die Verrechnungskonten bei ausländischen Banken. Die sind halt nicht so klassisch wie die Banken in Deutschland aufgestellt sind sondern legen das Geld dann bei anderen Banken sozusagen an.

Und da muss man ein bisschen auf die Einlagensicherung schauen, weil mit Partnerbanken, wo die bei denen angeschlossen sind und da liegen auch immer jeweiligen Einlagenschicherungen des jeweiligem Landes. Die muss nicht gleich sein wie in Deutschland. Also im Deutschland haben wir ja hunderttausend Euro pro Kunde und pro Bank als Einlagendsicherung.

wenn also die Bank pleitegeht, sind die Beträgen definitiv abgesichert. Viele deutsche Banken sind und da liegen noch dem Einlagensicherungsfonds. Das heißt, sie erhöhen diesen Betrag nochmal auf mindestens fünfhunderttausend Euro, steht immer in den AWBs. Hier ist man schon auf einer sehr sicheren Seite.

Da sollte man halt schauen wie hoch die Einlagenseicherung ist in diesem Land? Und ja ... In was investieren Sie sozusagen meine Gelder? Weil das ist hier oft die Zielsetzung. Gelder, die dort liegen werden irgendwo mit angelegt, kurzfristig oder zum Teil verliebt. Also daher würde ich immer so ein bisschen darauf achten.

aber ansonsten kann man eine Pro-Verrechnungskonto ganz genauso den Tagesgeldkonto benutzen, wenn Kürzinsung drauf ist.

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